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magazin AUSGABE 1 I SAISON 2009/10

O F F I Z I E L L E s FA N M A G A Z I N D E R S P V G G B A Y R E U T H

Der TSV Rain Lech im Portr盲t

Mannschaftsposter zum Herausnehmen

Altstadt-Kult on Tour

Wolfgang Mahr im Interview

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1 . S P I E LTA G 路 sa , 2 5 .7.0 9 路 1 8 U h r

D E R S TA RT I N E I N E S PA N N E N D E S A I S O N

Die Festspiele beginnen!

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editorial 03

Endlich wieder Fußball! Servus Oldschdod, Servus Fans, Servus Freunde des runden Leders! Die Zeit des Darbens ist vorbei! Endlich wieder Fußball! Adiós a la sommerpause! Viva el Punktspielbeginn! Es ist angerichtet für eine neue Saison. Zum heutigen Auftakt der Fußball-Festspiele gegen den gut verstärkten TSV Rain am Lech will euch das Schorschla ganz herzlich im HaWaWi begrüssen – da soll noch einmal jemand sagen, dass es für die Festspiele keine Karten mehr gäbe ;-))). In den letzten Wochen war es auf Jakobs Höhen (einmal mehr) sehr turbulent. Im Umfeld werkelten viele tatkräftige Hände an der Zusammenstellung der Mannschaft, der Abwicklung des Insolvenzverfahrens und der Aussendarstellung unseres geliebten Vereins. Eines lässt sich dabei schon jetzt sagen: Diejenigen, die sich von den teilweise hetzerischen Aussagen diverser Neider nicht beinflussen lassen, haben

festgestellt, dass die Oldschdod in ihrer Wahrnehmung nach aussen bereits den ein oder anderen Pluspunkt sammeln konnte. „Bierkrieg“ hin, „Torwartskandal“ her: Es ist schlichtweg so, dass die neuen Macher sich einerseits klar positionieren und andererseits wennmöglich vernünftige Lösungswege suchen. Eine Methode, die so schlecht gar nicht ist, da sie zu allererst eine Kommunikation voraussetzt, die an vielen Fronten gesucht wird. Im sportlichen Bereich geht die Entwicklung in einer gar nicht einmal so schlechte Richtung. Die junge, finanziell erschwingliche und gleichzeitig talentierte Mannschaft wird sicherlich ihre Rückschläge und Schwächephasen durchmachen (müssen). Auf der anderen Seite hat Wespen-Dompteur Klaus Scheer eine Truppe zur Verfügung, die ohne Zweifel sehr talentiert, willig, spielfreudig und engagiert ist. Die Freundschaftsspiele gegen den 1. FC Nürnberg und gegen den türkischen Erstligisten Antalyaspor haben gezeigt, welches Potenzial in

der Mannschaft um unseren Leitwolf Ingo Walther steckt. Wenn es unserem Coach einmal mehr gelingen sollte, aus dem vorhandenen (aber sehr kleinen) Spielerstamm eine funktionierende Einheit zu formen, dann ist sich das Schorschla sicher, dass am Ende auch ein Tabellenplatz im vorderen Bereich möglich ist. Viel wichtiger erscheint allerdings die Tatsache zu sein, dass diese Truppe nicht nur auf dem Papier finanzierbar ist sondern auch fußballerisch gute Anlagen hat, die Spaßfußball erahnen lassen. Forza Oldschdod! Zu unserem heutigen Auftaktkick wollen wir auch ganz herzlich Schiedsrichter Simon Marx und seine beiden Assistenten Andreas Dittmeier und Michael Wander begrüssen. Seid fair auch zu den Dreien! Ohne Schiri geht es nicht! Ansonsten bleibt dem Schorschla nur euch einen vergnüglichen Festspielauftakt, viele Tore und drei Punkte für die Oldschdod zu wünschen! Trainer, lass die Wespen raus! Forza Oldschdod! Anzeige

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der gegner

Der kleine große Unbekannte M

it dem TSV Rain am Lech stellt sich heute gleich eine der ganz großen Unbekannten der Liga in unserem orangen Fußballtempel vor. Dabei gilt es vorneweg erst einmal zu gratulieren: Ein dickes „sauber gemacht“ geht an Trainer Kurt Kowarz, in der Sommerpause als Torwarttrainer der U21-Nationalmannschaft Europameister geworden ist. Der Ex-Profi (auf unserem Foto mit Erlangens Bernd Eigner) heuerte in der letzten Winterpause in Rain an nachdem er zuvor seit seiner Co-Trainer-Zeit beim FC Augsburg unter dem heutigen Erfurter Coach Reiner Hörgl ohne Trainerjob war. Im gleichen Atemzug wurde der einstige Clubberer Torwart-Trainer der Juniorennationalmannschaft, die von Horst Hrubesch Schorschla checkt den Gegner

trainiert wird, der zukünftig an der Seite unseres Physiotherapeuten Christopher Babl mit der U20-Nationalelf um den Globus reisen wird. Während seiner Abwesenheit in Schweden hat sich in Rain einiges getan. Schließlich galt es den Verlust von Denis Dinulovic zu kompensieren, der als Spielertrainer zum FC Pipinsried wechselte. Acht seiner insgesamt zehn Saisontreffer hat Dinulovic in der Kowarz-Ägidie markiert und avancierte dabei – nicht nur im Relegationsspiel gegen Seligenporten und unsere drei Kicker Flo Jakl, Oli Hassler und Michael Riester – zur Über-

lebensgarantie des letztjährigen Aufsteigers. Lange Zeit sah es mau aus beim TSV und viele Experten sahen schwere Zeiten auf den Club zukommen, der im Bayernliga-Debütjahr gleich sieben Trainer verschlissen hat. Je länger die Transferphase allerdings andauerte, desto hochkarätiger wurden die Zugänge in Rain. Der Verlust von Torjäger Dinulovic sollte eigentlich mit der Verpflichtung von Moritz „Momo“ Steiner vom TSV Aindling wettgemacht werden. Steiner, an der Seite unseres Christopher Klaszka dieses Jahr im Mallorca-Urlaub, schien mit einem Bein schon ein Oldschdäder zu sein, entschied sich dann aber doch zu einem Wechsel nach Rain: Heute kann er allerdings aufgrund eines Bänderrisses nicht mitkicken. Was verschmerzbar sein sollte, da an der Seite des einstigen Toptalentes Armin Janik und von Zeljko Brnadic mit Sredan Stevanovic (TSG Thannhausen) eine absolute Granate verpflichtet wurde: Der frühere StuKi war im Vorjahr nach Frohnlachs Thomas Karg zweitbester Torjäger in der Liga. Und dafür, dass der Defensivbereich um Keeper Sascha Jöckel (ein herzliches Servus in der Wagnerstadt an dich!), den baumlangen Aleks Dmitrovic und Ferhat Keles die nötige Stabilität bekommt soll Marco Löring sorgen. Der Ex-Profi kickte in der letzten Halbserie beim TSV Aindling und avancierte dort zu einem Garanten für den zweiten Platz. Überraschenderweise entschied sich Löring gegen den neuerlichen Sprung in den Profibereich und landete in Rain. Ebenso wie Den Lovric vom FC Wacker Burghausen. Der Slowene gilt als absoluter Rohdiamant, hat im Jugendbereich eine fulminante Entwicklung geAnzeige

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nommen und hofft über den TSV noch einmal den Sprung nach oben zu schaffen. Alles in allem scheinen die Verantwortlichen beim TSV gute Arbeit gemacht zu haben: Sollten die Rainer von größerem Verletzungspech verschont bleiben, darf man ihnen durchaus einen Platz im oberen Tabellenfeld zutrauen. Problematisch ist freilich der dünne Kader, der größere Verletzungsprobleme nicht erlaubt. Neben Coach Kurt Kowarz, Abteilungsleiter Anton Fuchs, Pressewart Michael Ruisinger und den Spielern will das Schorschla auch die hoffentlich zahlreich mitgereisten Fans recht herzlich in der Wagnerstadt begrüßen! Lasst euch das Bier und die herrlichen Müllerschen Brodwerscht schmecken! Auch wenn die Punkte heute hierbleiben ;-) wünscht euch das Schorschla mit gelb-schwarzem Gruß einen herrlichen Fußballnachmittag.

223 km

Rain am Lech liegt ca. 40 km nördlich von Augsburg, nahe der Mündung des Lechs in die Donau. Knapp 8.500 Einwohner leben in der schwäbischen Stadt. Sehenswerte Bauwerke sind das Rokoko-Rathaus, die über 500 Jahre alte katholische Stadtpfarrkirche „St. Johannes der Täufer“ mit spätgotischen Fresken (um 1480), das Schwabtor, das Spital mit Allerheiligenkapelle und das ehemalige Schloss. Der TSV 1896 Rain hat rund 1.400 Mitglieder. Neben den Bayernliga-Fußballern hat der Verein Tischtennis, Eisstockschießen und Angeln, sowie eine Damenmannschaft im Kegeln.


aufstellung 05

TSV Rain am Lech SpVgg Bayreuth 1 Oliver Hassler 2 Victor Gradl 3 Florian Jakl 4 Christian Auner 5 Andreas Goss 6 Herbert Biste 7 Florian Wurster 8 Michael Riester 9 Michael Pfann 11 Christopher Klaszka 12 Dominik Heinl 13 Christian Vitzethum 14 Chris Wolf 15 Tino Horn 16 Mario Horn 19 Sebastian Lattermann 20 Sebastian Brand 21 Alexander Kossmann 22 Patrick Pohl 39 Ingo Walther 41 Patrick Gubitz 99 Christian John Trainer: Klaus Scheer

1 Sascha Jöckel 3 Dominic Wünsch 4 Alexander Egen 5 Den Lovric 6 Mariusz Suszko 7 Bernd Taglieber (K) 8 Michael Sebald 9 Zeljko Brnadic 10 Srdan Stevanovic 11 Armin Janik 12 Benedikt Förster 13 Aleksandar Dmitrovic 14 Tobias Niederleitner 15 Felix Ruisinger 16 David Bulik 17 Tobias Heikenwälder 18 Marco Löring Thomas Böld Trainer: Kurt Kowarz

Schiedsrichter:

Simon Marx (Großwelzheim)

Schiedsrichterassistenten:

Andreas Dittmeier, Michael Wander

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die lage der liga

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ie Bayernliga hat sich in dieser Saison auf dem Transfermarkt als äußerst ruhig erwiesen. Einzig der SV Seligenporten hat seine Mannschaft runderneuert. Favorit SpVgg Bayern Hof hat qualitativ zugelegt während der größte Konkurrent FSV Erlangen-Bruck seine Mannschaft zusammengehalten hat. Gespannt darf man auf den Rest der Liga sein: Kaum einer traut sich Geheimfavoriten, Abstiegskandidaten oder Stolpersteine deutlich auszusprechen. Unser heutiger Gegner TSV Rain hat in jedem Fall mit „Momo“ Steiner, Marco Löring (beide Aindling), dem auf unserem Foto zu sehenden Sredan Stevanovic (TSG Thannhausen), der einstigen Aindlinger „Zaubermaus“ Deniz Samsa und Dan Lovric (Wacker Burghausen) an Qualität zugelegt - wenngleich trotzdem niemand die Rainer als Geheimfavoriten auf der Rechnung hat, da die letztjährige „Überlebensgarantie“ Denis Dinulovic (FC Pipinsried) weg ist. Qualitativ hat dennoch nur eine Mannschaft der Liga ähnlich stark nachgebessert wie die Rainer: Unser alter Rivale SpVgg Bayern Hof. Die Hofer, auch quantitativ mit einem weit über 20 Mann starken Kader ausgestattet, haben auf dem Transfermarkt mächtig zugeschlagen: Mit

unserem letztjährigen Kicker Matthias Hartmann, den beiden Ex-Weidenern Marcel Busch

Die Liga im Check und Matthias Jörg, den zwei aus Nürnberg kommenden Daniel Sam und Daniel Gareis, dem einstigen Oldenburger Matthias Deumelandt, den früheren Jenensern Christian Schraps und Keeper Manuel Ott sowie dem langjährigen Selbitzer Torjäger Matthias Becher hat Trainer Michael Voigt nun die Qual der Wahl. Wenngleich er „nur“ einen Spitzenplatz als Ziel ausgibt: Eigentlich kann es nur eine Mannschaft geben, die den Meistertitel auf sich vereint. Einziger Konkurrent, der bei den anderen Mannschaften hoch im Kurs steht ist der FSV Erlangen-Bruck. Der letztjährige Top-Aufsteiger hat seine bestehende Truppe bis auf den zu Rot Weiß Oberhausen wechselnden Youngster Patrick Schönfeld und den Waischenfelder Tobias Fuchs (Spielertrainer in Schnaittach) gehalten. Mit Sascha Streubert (Hessen Kassel) hat Trainer Gerd Klaus einen ausgemachten Topmann als zusätzliche Alternative bekommen.

Sredan Stevanovic

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Dahinter scheinen einmal mehr die üblichen Verdächtigen anzusiedeln zu sein: Unsere Mannschaft wird von vielen Konkurrenten einiges zugetraut, der FC Ismaning unter seinem neuen Coach Frank Möller schein mit Storhas und Maurer (Aindling), Siedlitzki und Ruhl (Haching 2), Negele, Bzunek (1860 Jugend) seine Abgänge (u. a. Ibrahim Aydemir) ersetzen zu können. Auch dem Bayernliga-Dino FC Memmingen wird wieder eine gute Rolle zugetraut genauso wie dem FC Ingolstadt 2, der mit seinem neuen Trainer Joe Albersinger und vielen Youngstern im Kader spielstark wie im Vorjahr zu sein scheint. Interessant wird die Entwicklung der Aufsteiger sein: Sowohl der gut verstärkte SV Schalding-Heining, der die lange Verletzung seines zweiten Torjägers Florian Stecher verkraften musst, mit seinem Toptorschützen Benjamin Neunteufel als auch der SV Memmelsdorf mit unserem Ex-Coach Norbert Schlegel und dem ausgemachten Torjäger Mario Meth scheinen als Hecht im Karpfenteich zu taugen. Ob der TSV 1860 Rosenheim um seinen Spielertrainer Manfred Burghartswieser dagegen dem Abstiegskampf entsagen kann, bleibt abzuwarten. Ob der SV Seligenporten mit Karsten Wettberg auf der Kommandobrücke die vielen Abgänge durch gutklassige Neuzugänge (u. a. Florian Grau aus Schwabach und Markus Bauer aus Crailsheim) wettmachen kann ist ebenso nicht vorauszusehen wie die Lage des TSV Buchbach in seiner zweiten Saison im bayerischen Oberhaus. Die Verluste der Kagerer-Brüder Christian und Manuel will der neue Trainer Helmut Wirth (einst Landshut) durch Phillip Meier (Seligenporten) und einige neue Jungspunde kompensieren. Nicht zuletzt sind die beiden RegionalligaAbsteiger aus Großbardorf und Unterhaching fast nicht einschätzbar. Ob sie als Spitzenmannschaft taugen oder vielleicht sogar in hintere Tabellenregionen abrutschen vermag kaum einer der selbsternannten Experten (übrigens auch das Schorschla nicht) einzuschätzen. Klar scheint dagegen, dass die SpVgg Ansbach ihren neuerlichen Aderlaß kaum mehr verkraften kann. Dagegen hat der FC Bad Kötzting wohl einige STammkräfte verloren (Faltermaier nach Seligenporten, Parlasek und Kastak), der neue Trainer Uli Karmann darf sich aber auf wohlklingende Neuzugänge freuen: Martin Oslislo (Burghausen), Jan Velkoborsky (Tschechien) und die Youngster Krotzer (Ruhmannsfelden), SChmidt, Niebauer (beide Regensburg-Jugend) versprechen eine spielstarke Mannschaft. Eine schwere Saison wird der TSG Thannhausen prophezeiht: Erneut verlor die TSG wichtige Akteure. Im dichten Mittelfeld scheint sich der VfL Frohnlach einreihen zu können, der einmal mehr vielen jungen Spielern die Möglichkeit gibt, Bayernligaluft zu schnuppern.

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Hintere Reihe von links: Christopher Babl (Physiotherapeut), Klaus Scheer (Trainer), Florian Wurster, Herbert Biste, Alexander Kossmann, Christophe Vordere Reihe von links: Jürgen Oberender (Betreuer 1), Michael Riester, Sebastian Lattermann, Michael Pfann, Patrick Pohl, Oliver Haßler, Ingo „Fu Es fehlt: Victor Gradl.

spvgg bayreuth


magazin

er Klaszka, Florian Jakl, Christian Auner, Christian Vitzethum, Andreas Goss, Chris Wolf, Patrick Gubitz, Dieter „Seele“ Seliger (Spielleiter). ußballgott“ Walther, Tino Horn, Christian John, Manuel Höhl (Betreuer 2).

bayernliga saison 09/10


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porträt

A

uf seine „alten“ fußballerischen Tage macht Christian Vitzethum noch einmal eine vollendete Wandlung durch. „Mich hat es noch einmal richtig gejuckt“ meint der 25jährige Nürnberger über die Gründe seines Wechsels. Schließlich schien sich seine Karriere dem Ende entgegen zu bewegen: Vom VfL Frohnlach wechselte er vor zwei Jahren in die Bezirksliga Mittelfranken Süd zum TSV Winkelhaid, in der letzten Saison entging er mit dem SV 73 Nürnberg-Süd nur knapp dem Abstieg aus der Landesliga Mitte – einzig Oliver Hassler und Co. verhinderten dies: Da der SV Seligenporten die Bayernliga halten konnten mussten „die Süder“ nicht in die BOL absteigen. Fußballerisch deutete nichts mehr darauf hin, dass der allerorten nur „Vitze��� gerufene Defensivmann noch einmal höherklassig angreifen würde. Bis ihn unser Sport-Koordinator Wolfgang Mahr kontaktierte. Schon im Vorjahr absolvierte er ein Probetraining auf Jakobs Höhen. Damals ließ sein Beruf den Wechsel nicht zu. Christian führt zusammen mit seinem Vater Heiner den überregional bekannten Sportshop-Fischbach, weshalb er einerseits beruflich sehr eingespannt ist, andererseits den Kontakt zum höherklassigen Fußball trotzdem nie verlor. Schließlich gehen Club-Trainer Michael Oenning, Andi Köpke, Regionalliga-Trainer Rene Müller und viele Spieler in Vitzes Laden ein und aus. „Es ist schon ganz witzig“ meint er „da erlebst du immer interessante Geschichten.“

VitzeMeister Nicht zuletzt bei diversen Veranstaltungen von Sportartikel-Herstellern. Erst letzten Freitag war er mit Adidas in der Münchener Allianz-Arena auf einem Workshop und durfte mit dem „Bomber der Nation“ Gerd Müller eine kleine Trainingseinheit absolvieren. Privat genießt unser Neuzugang seine neugewonnene Ruhe: Seit einem halben Jahr ist er mit Franziska liiert. Und wenn er gerade einmal nicht beruflich oder fußbalAnzeige lerisch unterwegs ist, ist er mittlerweile sogar heimisch geworden. Das war auch schon anders. Nur zu gern erinnert sich der 1,84-Defensivmann an seine wilden Zeiten. Als er die letzten Zuckungen des SC Feucht in der Regionalliga live miterleben durfte. An der Seite von Ingo Walther und Flo Wurster spielte er damals dort, nach dem Insolvenzantrag stand der Zwangsabstieg des SC in die Bayernliga fest. „Da waren wir schön auf der Piste“ erinnert er sich zurück. Zusammen mit unserem einstigen Manndecker Markus Haushahn hatte er damals eine Wohngemeinschaft in Nürnberg. „Auch vor Spielen“ lacht er. Die sportliche Leistung litt darunter nicht. Neben einem Sieg über die TSG Hoffenheim vermasselten die Feuchter dem SV Wehen den

Aufstieg in die zweite Bundesliga mit einem Remis unter kuriosen Umständen: Schließlich wurde die Partie eine halbe Stunde später angepfiffen, da die Mittelfranken im Stau steckten. „Da hast du schon Geschichten erlebt“ schmunzelt er noch heute. Der Trainerscheininhaber, der demnächst die B-Lizenz absolvieren will, hat immer wieder Geschichte aus seiner fußballerischen Vergangenheit parat. Und an einen hat er richtig gute Erinnerungen: Alberto Mendez. „Es war für uns junge schon eine Show mit ihm zusammenzukicken“ meint er über den Spanier, der einst aus Feucht zum FC Arsenal auszog um Jahre später zurückzukehren. Das alles ist freilich Vergangenheit. Was für ihn zählt, ist die Altstadt. Auch wenn der im Jugendbereich in Feucht, beim Club und in Ansbach kickende Christian sich komplett umgewöhnen muss. Schließlich spielte er nur seltenst als echter Innenverteidiger. „Das ist schon etwas ganz neues“ gibt er freimütig zu. Er gibt sich allerdings kampfeslustig. „Ich kenne meine Schwächen“ sagt er „aber wenn mich jemand unterstützt zahle ich es auch zurück.“ Auf eines legt er besonders viel Wert: „Auch wenn es einmal nicht läuft. Ich gebe immer 1000prozentigen Einsatz.“ Eine Tatsache, die ihm in der letztjährigen Landesligasaison einen Titel bescherte: Mit vier Platzverweisen war er in der Landesliga Mitte führend. Zur Beruhigung: Die hatte er vorher nie erreicht. Weder bei der SpVgg Ansbach noch beim SC Feucht und auch beim FSV Mainz II musste er ein Spiel aufgrund einer Schiedsrichteranweisung vorzeitig beenden. Seine bisherigen BayernligaErfahrungen reduzieren sich übrigens auf ein Minimum: Lediglich beim VfL Frohnlach kickte er in der Bayernliga. Auch das einzige Aufeinandertreffen von Vitze, dessen Vater einst beim BSC Erlangen Trainer unseres früheren Kickers Robbie Ziegler war, mit der Oldschdod. : In unserer Regionalligasaison räumte unsere damalige Elf mit einem 2:0-Erfolg den VfL Frohnlach auf dem Weg in die erste DFB-Pokalhauptrunde aus dem Weg. „Ein gutes Spiel von den Jungs“ erinnert er sich zurück. Aber auch das ist Vergangenheit. Christian, der zusammen mit Flo Jakl, Victor Gradl und seinem alten Kumpel Michi Pfann eine Fahrgemeinschaft bildet freut sich auf die neue Saison: „Wir haben hier richtig gute Typen. Und es macht einen Heidenspaß.“ Dabei vergisst er einen nicht, der ihn schon manches Mal „getupft“ hat: Unseren Coach. „Einer meiner besten Trainer die ich je hatte“ sagt er „da macht das Training schon richtig Spaß.“ Christian Vitzethum +++ Position: Defensivallrounder +++ geboren am 29.10.1983 in Nürnberg +++ 1,84m, 79 Kilo +++ bisherige Vereine: SC Feucht, 1. FC Nürnberg, SpVgg Ansbach, SC Feucht, FSV Mainz 05 II, VfL Frohnlach, TSV Winkelhaid, SV 1873 Süd Nürnberg +++ Lieblingsvereine (außer SpVgg): keine


interview 11

U

nser Sportkoordinator Wolfgang Mahr hat in der Sommerpause einmal mehr seine Kontakte spielen lassen und trotz gewaltig reduziertem Etat eine Mannschaft zusammengestellt, die sich dem Konkurrenzkampf in der Bayernliga stellt und von der man auch die ein oder andere Überraschung erwarten kann. Wir haben uns mit dem langjährigen Torwart, Manager und Trainer über die letzten Wochen unterhalten.

daher gar nicht. Zeitintensiv war es sicherlich. Aber es bleibt etwas hängen. Es tut gut von Spielern die anderswo gelandet sind zu hören, dass

noch jammern. Obwohl ich jemand mit einer Engelsgeduld bin, platzt mir da schon mal die Hutschnur.

„Inzwischen sehe ich das sehr positiv.“

spvggmagazin: Wolfgang, Du hattest die nicht sehr dankbare Aufgabe zusammen mit unserem Trainer eine Mannschaft zusammenzustellen, die weit kostengünstiger ist als es die letztjährige war. Fluch oder Segen für unsere Oldschdod? Wolfgang Mahr: Man muss ganz ehrlich eingestehen, dass es nicht mehr anders ging. Aber inzwischen sehe ich das sehr positiv. Unsere Konzepte und Vorstellungen kamen bei vielen Spielern recht gut an. So undankbar war die Aufgabe

TEAMMANAGER WOLFGANG MAHR IM GESPRÄCH die Option Bayreuth für sie weiterhin ein Thema bleibt. Auch ohne das große Geld.

Apropos Geld. Da wurden ja merkliche Einschnitte vorgenommen. Merkt man das in Verhandlung mit Spielern? Nicht unbedingt. Viele Spieler kommen nicht der Kohle wegen zu einem Verein sondern der Möglichkeiten wegen. Und man sieht hier, dass es auch anders als früher geht. Klar hätte ich einen Seufert, einen Mayr oder einen Petrick gerne hier. Aber es geht halt einfach nicht. Und das lässt sich auch nicht ändern. Was mich ärgert sind einfach Spieler, die gutes Geld verdienen und dann auch

Ein Tipp von demjenigen, der die Mannschaft maßgeblich mit zusammengestellt hat. Wo landet unsere Mannschaft? Ich bin selber gespannt. Ich hoffe im vorderen Mittelfeld. Die Jungs haben Spaß. Wenn die jetzt noch richtig gefördert werden und keine schlechte Laune in die Mannschaft getragen wird, können wir doch einiges erwarten. So schlecht wie sie von manchem geredet wird, ist die Truppe nämlich gar nicht. Immerhin haben wir dieses Mal die Generalprobe gegen Forchheim 2:0 gewonnen. Mit unseren vermeintlichen Stars im Winter haben wir dort noch 0:2 verloren (schmunzelt).

Wolfgang Mahr begann seine fußballerische Laufbahn beim FC Kronach. 1973 wechselte er zum Regionalligisten SpVgg Bayreuth, für die er von 1973 bis 1986 in 410 Punktspielen in der Regionalliga, 2. Bundesliga und Bayernliga das Tor hütete. 1986 beendete er seine aktive Laufbahn und wurde im Oktober Trainer der Bayernligamannschaft, mit der er gleich den Aufstieg in die 2. Liga schaffte. Er blieb bis 1989 Trainer bei den Oldschdädern. Seit 2006 ist Mahr Teammanager in Bayreuth, neben dieser Tätigkeit ist er Hauptschullehrer für Sport, Werken, Technisches Zeichnen und Informatik.

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buch-tipp

...ist immer noch ein geiler Verein.

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u Beginn von Christoph Rufs „Ist doch ein geiler Verein“ eine traumhafte Spieleröffnung: unsere Oldschdod in einer huldvollen Titelgeschichte; darin eingetütet die Hofer Bayern und deren Anhänger mit ihrem vergeblichen Bemühen um eine originelle Fankultur. Ruf beschreibt seine Eindrücke eines Derbys so: „Der Hofer Block versuchte seine zahlenmäßige Unterlegenheit durch martialisches Gehabe zu kompensieren... viel Stoff und viel Farbe für wenig Hirn. Dass man mit einem Bettlaken auch Intelligenteres zustande bringen kann, zeigte die Bayreuther Kurve mit einem selbst bemalten Schmäh-Transparent: ‚Euer Stammbaum ist ein Kreis‘.“ Christoph Rufs Buch ist kein Oldschdod-Buch; es ist eine Hommage an den unterklassigen Fußball mit all seinen positiven und negativen Seiten. Ruf, vom „beinharten St.Pauli-Fan zum wachsweichen Multi-Sympathisanten mutiert“, berichtet von seinen Reisen in die Fußballprovinz. Einige Appetitanreger aus dem hervorragend recherchierten und reichhaltig bestückten Buch: Hopps Hoffenheimer am Vorabend des

Aufstiegs in die höchste Spielklasse; die „unironische“ Rivalität der beiden „großen“ Leipziger Fußballvereine Lok und Sachsen; rechte Gewalt und Agitation in deutschen Fußballstadien. Ruf hierzu: „Wahrscheinlich gehört Dummheit zum Fußball wie die Flosse zum Fisch.“ In diesem Sinne: zurück nach Hof. Besser nicht. Endergebnis: eine FußballBibel für Freunde des unterklassigen Fußballs. Ohne Zweifel interessanter und authentischer als sämtliche Jahrgänge von kicker und Sport-Bild – und zurecht ausgezeichnet als „Fußballbuch des Jahres 2008“.

das fußball buch

Christoph Ruf Ist doch ein geiler Verein – Reisen in die Fußballprovinz Verlag Die Werkstatt Paperback, 240 Seiten (zahlreich bebildert) ISBN 978-3-89533-596-9 Preis: 16,90 Euro

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Presseerklärung Der Aufsichtsrat und die Vorstandschaft der SpVgg Bayreuth hat in Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter Herrn Dr. Plathner die Spielsaison 2009/2010 sicherstellen können. Buchstäblich in letzter Minute konnten die Spielerverträge für die am Samstag beginnende Saison unterschrieben und dem Bayerischen Fußballverband vorgelegt werden. Damit ist ein wichtiger Meilenstein zum Fortbestand der SpVgg Bayreuth und zum Erhalt des Spitzenfußballs in Bayreuth geschaffen worden. Besondere Herausforderung war für die Verantwortlichen der Spielvereinigung die schwierige Situation des Vereins, der sich in der Insolvenzantrag-Stellung befindet. Um die Zustimmung des Insolvenzverwalters Dr. Plathner zu erhalten, war sowohl ein vernünftiger und vorallem plausibler Etat für die kommende Saison vorzulegen als auch dieser Etat bereits im Vorfeld entsprechend abzusichern. Dazu waren Vorstandschaft und Aufsichtsrat in den letzten Tagen in ständigem Kontakt mit dem Insolvenzverwalter, der die vorgelegten Daten genau prüfte und letztlich seine Zustimmung gab . Bedingt auch durch die Gespräche, die in den letzten Tagen und Wochen mit Werbepartnern und Sponsoren geführt wurden. Die Firmen sehen die Neuausrichtung sehr positiv und unterstützen den Weg und damit erleichtern sich für den Verein auch die weitere Gespräche , da jetzt klar ist, dass die kommende Saison auf der Basis des vorgelegten Etats abgesichert ist und alle Zuwendungen an den Verein auch direkt in den Spielbetrieb und die Jugendarbeit fließen können. Aufsichtsrat und Vorstand sind stolz unmittelbar vor Saisonauftakt am kommenden Samstag diesen wichtigen Teilschritt, angesichts der vor wenigen Wochen noch fast hoffnungslosen Situation verkünden zu können. Allerdings bleiben für die nahe Zukunft weitere wichtige Aufgaben zu bewältigen, um die endgültige Rettung der SpVgg Bayreuth herbeiführen zu können. Dr. Wolfgang Gruber Vorstandsvorsitzender

11.11.2005 16:20:14


die zweite 13

Ein Eismann will die Liga überraschen – allerdings nur sportlich E

s gilt noch einmal ganz herzlich Danke zu sagen, an einige Gesichter, die man auf Jakobs Höhen nicht mehr ganz so oft sehen wird, da die Verträge nicht verlängert wurden und sie daher nicht mehr bei unserer Oldschdod tätig sind.

Zuallererst gilt ein riesiges Dankeschön unserem langjährigen Spieler und Co-Trainer Alexander Hofmann, der viele Höhen aber auch viele Rückschläge im Wespendienst miterlebte. Ein genausogroßer Dank gebührt unserem scheidenden Torwarttrainer Roland Grüner, der neben seiner Tätigkeit als Trainer bei unserem Lokalrivalen FSV Bayreuth nunmehr bei der SpVgg Weiden als Torwarttrainer arbeitet.

Herzlich bedanken wollen wir uns auch bei Jonas Sela, Mauro Macchia, Stanko Pavlovic, Matthias Hartmann, Niko Ludwig, Christian Schönwälder, Michel Petrick und Marcel Trehkopf. Ein ganz exponiertes Dankeschön verbunden mit den allerbesten Wünschen für seine Zukunft geht auch an den zukünftigen Neudrossenfelder „Rrrrrrrrrrrrrrrroy“ Stapelfeld, der lange Jahre als Spieler und zuletzt auch als Geschäftsstellenleiter auf Jakobs Höhen tätig war. Ein ebenso riesiger Dank geht an unseren ehemaligen zweiten Torwart Hannes Mahr. „Hennes“ wird ab sofort als Spielertrainer beim ASV Oberpreuschwitz tätig sein und dort seine langjährigen Erfahrungen mit verschiedensten Trainern an eine junge Mannschaft weitergeben. Nebenbei gilt es auch noch ihm zu gratulieren. Schließlich brachte seine Frau Dani kürzlich den gemeinsamen Sohn Janosch auf die Welt. Die Oldschdod wünscht Euch allen auf euerem weiteren Lebensweg sowohl was die fußballerische Laufbahn als auch das Privatleben angeht alles erdenklich gute und freut sich, euch hin und wieder hier begrüssen zu dürfen.

Claudio Eismann

Neu begrüßen wollen wir ganz herzlich auch unseren neuen Reservetrainer Claudio Eismann (unser Foto). Er, der einst in dem spektakulären Jugendjahrgang mit Werner Thomas und Matthias Kauper bei der Altstadt groß wurde, trainierte zuletzt den SV Mistelgau und ist als Nachfolger von „Toni“ Zapf, dem wir auch noch einmal

herzlich für sein Engagement danken wollen, für unsere Fohlenelf zuständig. Dabei kann er auf eine Vielzahl schon in der Vorsaison bezirksligaerprobter Kicker aus dem 90er-Jahrgang bauen, die mit dem ein oder anderen älteren Spieler und einigen Neuzugängen zusammen einen sportlich erfolgreichen Unterbau garantieren sollen.

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14 altstadt-kult on tour

* auf deutsch „das alte Beständige“ nennt sich das Stadt-Derby in Glasgow zwischen Celtic und den Rangers. Die besondere Brisanz entsteht dadurch, dass die Rangers der Club der Protestanten und Celtic der Verein der Katholiken ist, gegründet von irischen Einwanderern. Old Firm ist das am häufigsten ausgetragene Derby Europas und die Feindschaft wird seit je her gepflegt, was sich auch in der Toilettengestaltung wiederspiegelt. Anstatt der sonst üblichen Fliegen befinden sich hier Rangers-Trikots auf der Keramik. Der Feindschaft steht die Freundschaft Celtics zum FC St. Pauli gegenüber, welche auch an diesem Pub sichtbar ist. Die Fotos entstanden am 31.08.08 um und im Celtic Park in Glasgow. Endstand: Celtic 2 - Rangers 4

The Old Firm

Glasgow Rangers

Celtic Glasgow

gegründet am 15. Juli 1873

gegründet am 6. November 1887

Europapokal der Pokalsieger: 1x Schottische Meisterschaft: 52x Schottischer Pokalsieger: 32x Schottischer Ligapokal: 25x

*

Europapokal der Landesmeister: 1 x Schottische Meisterschaft: 42 x Schottischer Pokalsieger: 34 x Schottischer Ligapokal: 14 x


glosse 15

Hi Folks, Servus Oldschdod! Boah. Ich sags euch. Hier wirst du ’n Narr. Schorschla erzählt dauernd irgendwas von Fußballpause. Pfeiferdeckel. Bei dem dreht’s sich nur noch um die Murmel. Club hier, Antalya dort. Saisonvorbereitung hier, Spielerwechsel da. Ich kann euch was sagen. Für mich und die Natzspase hat er gar keine Zeit mehr. Muss ja auch noch Um-

zu merken. Immerhin ist der Panzer noch da. Die 39 hat er schon geknackt. Vier Monate noch, dann wird er 40. Im Alter schrumpft man ja. Sagt der Mediziner. Mal den Doc Gruber fragen. Der weiß das sicher auch. Ich stell mir das g’rad bildlich vor: Der Ingo steht neben dem Latte. Und ist kleiner als er. Nee, lass mal. Irgendwie kein guter Vergleich. Den muss ich eh langsam lassen. Sonst wird der kleine Lattermann noch sauer. Ist ja eigentlich kein verkehrter Kerl. Sagt das Schorschla. Und der muss es wissen.

Murphys Wespenstiche

Apropos: Neulich war ich mit dem Schorschla mal wieder in Hof. Der hat zug organisieren und Arbeiten. Wenn der Frau mich gleich mal wieder mit ins Kaufland genomSchorschla nicht hätte, wäre er völlig verloren. men. Ihr erinnert euch: Damals, vor einigen MoSagt Frau Schorschla. Und die muss es ja wissen. naten. Da hat mich das Schorschla davon befreit und mich einfach mal weggekauft. War ’ne coole Na ja. Immerhin fängt der ganze Zirkus ja jetzt Entscheidung von ihm. In Bayreuth ist’s schon wieder an. Alles neu macht der Mai. Sagt der besser als da oben. Hab dann mal in der Hofer Volksmund. Und der muss... ähhh. Ja. Oder so Lokalzeitung gestöbert. Leck die Glatze. Kaufen ähnlich. Nun gut. Alles neu macht die Oldschganz schön ein die Bayern. Wollen ja nächstes dod. Könnte man auch sagen. Ist aber eigentlich Jahr ihr 100jähriges Jubiläum feiern. Schon kogar nicht so. Aber es hat sich schon einiges geänmisch: Ist ja wie wenn du 22 Jahre mit einer Frau dert. Wenn man das so alles hört. Klingt gut. 13 verheiratet bist, heiratest die nächste und feierst neue an Bord. Wieder so kompliziert sich die alle nach drei Jahren Silberhochzeit. Na ja, wenn sie meinen. Auf jeden Anzeige Fall haben die ’ne gute Truppe. Der Sam und der Gareis hätten gut zu uns gepasst. Und den Hartmann haben ’se RA Tom F. Petrick RA Dr. iur. Mathias Fleischmann mit dem Jörg nach Fachanwalt für Steuerrecht; Fachanwalt für Steuerrecht; Vertrags- und Wirtschaftsrecht, Fachanwalt für Handels- und Plauen gesteckt. VoIT- und Medienrecht, Verkehrsrecht Gesellschaftsrecht; gelwild. Aber eines Internationales Wirtschaftsrecht RAin Dr. iur. Monika Görtz-Leible haben die da oben Fachanwältin für Familienrecht; RA Kurt Eschlwöch nicht: Den WespenSozialrecht Unfallabwicklung und Versicherungsrecht Geist. Apropos: Die RA Klaus Köbele Wespe hat mir zwar Fachanwalt für Verkehrsrecht; RA Dr. iur. Uwe Scheder Strafrecht, Vertragsrecht Fachanwalt für Arbeitsrecht; den Kopf verdreht. Fachanwalt für Handels- und Aber die meldet RA Michael Schädlich Gesellschaftsrecht; Mietrecht, Fachanwalt für Familienrecht; sich nicht mehr. gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Miet- und WohnungsAutovertrags- u. Leasingrecht Keine Ahnung wareigentumsrecht; Strafrecht RA Horst Steier Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht; Fachanwalt für Medizinrecht

RA Dr. iur. Thomas Mronz Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht; Fachanwalt für Erbrecht; Arzthaftungsrecht, Immobilienrecht RA Karl-Friedrich Hacker Verwaltungs- und Kommunalrecht RA Dr. iur. Dieter Mronz Wirtschaftsverwaltungsrecht, Kommunalrecht, Beamtenrecht

Abogada Carmen Bascón-Rauscher Spanisches Recht, Europarecht, Internationales Recht RA Oliver Schuster Allgemeines Zivilrecht, Vertragsrecht RAin Dorrit Franze Mahn- und Vollstreckungsrecht, Forderungseinzug Dipl.-Kfm. Manfred Baier Wirtschaftsprüfer, Steuerberater RA Marcus Kurmann

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um. Dafür hat das Schorschla mir aus Prag ’nen neuen Kumpel mitgebracht (siehe Foto). Krtek. Ihr erinnert euch? Der kleine Maulwurf aus der Sendung mit der Maus. Einfach Kult. Und fast schon ’n echter Oldschdäder. Hab dem gleich mal erzählt, wie das mit dem Seufert ausschaut (siehe Foto). „Free Batz. Sofort!“ Das hat er sofort gecheckt. Der ist cool. Mit dem hab ich viel Spaß. Ab und zu musste bisschen aufpassen auf ihn. Sonst macht er zuviel Blödsinn. Fast wie das Schorschla. Aber eigentlich sind se alle zwei ganz oke. Mal gespannt, wie dem Schorschla seine Laune heut abend ist. Ich glaub’ ja ganz gut. Er sagt ja, dass die neue Truppe ’ne ganz gute ist. Kein Quertreiber drin. Und ’n paar ganz gute Kicker. Na dann: Lasst die Festspiele beginnen! Forza Oldschdod! Trainer, lass die Wespen raus! Anzeige


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