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www.messewieselburg.at

... mit Volksfest

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fendt.at Fendt 500 Vario

MASCHINE DES JAHRES 2014

Spotlights – Motor und Getriebe Fendt Lösungen, die einen Fendt zu 100 % Fendt machen! Sehen Sie unten zwei von vielen Fendt Spotlights des genialen Fendt 500 Vario:

Einfacher Zugang zum Motorraum

Fendt Spotlight. Besonders. Besser. Ein Fendt 500 Vario zeichnet sich dadurch aus, dass er von Fendt Ingenieuren bis ins Detail durchdacht wurde. Das Ergebnis sind innovative Lösungen, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind, jedoch im Einsatz darüber entscheiden, dass Sie mehr bewegen können. Starten Sie den Vergleich und beachten Sie die Feinheiten, die den Unterschied ausmachen! Investieren Sie in die beste Gesamtlösung! www.fendt.com/spotlights Fendt ist eine weltweite Marke von AGCO.

Der Motorraum ist sehr einfach zugänglich, auch mit Frontladeranbauteilen. Die einteilige Haube mit zwei separaten Seitenteilen ist werkzeuglos zu öffnen. Somit sind Kontrolle und Wartung schnell erledigt.

Kraftstoffverbrauchsanzeige

Der Fendt 500 Vario verfügt über eine Kraftstoffverbrauchsanzeige. Diese ermöglicht nicht nur die Kontrolle des Momentan-Verbrauchs, sondern auch die Aufzeichnung der Verbräuche verschiedener Einsätze. Zudem unterstützt sie den Fahrer bei einer wirtschaftlichen Fahrweise.

Offizielle Importeure in Österreich: ACA-Group, Wieselburg-Land • BayWa Lamag | Technik, Frastanz • VarioWelt, Wallern a.d. Trattnach


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DIE AGRARZEITUNG OSTERREICHS

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BLICK INS LAND DAS MAGAZIN

NR. 6/7 JUNI/JULI 2014

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49. JAHRGANG

Wie tickt Minister Andrä Rupprechter wirklich?

INTERVIEW AB SEITE 4

Vorzeigebetriebe für „Green Care“

Klick zum BLICK! www.blickinsland.at auch täglich!

Kreislaufwirtschaft Ein junger Agrarbetrieb geht im Burgenland mit Rindermast und Biogas einen SEITE 12 ungewöhnlichen Weg.

Foto: agrarfoto.at

Green-Care-Tagung am nbrunn 26. Juni 2014 in Schö

Am 26. Juni präsentiert die LK Wien an der Gartenbauschule Schönbrunn wieder innovative Green-Care-Pionierbetriebe auch aus Deutschland und der Schweiz. Den Bäuerinnen und Bauern, vor allem aber Sozialträgern und Institutionen will man damit zeigen, wie diese vernetzten Betriebsmodelle und Dienstleistungen aus den Bereichen Landwirtschaft, Bildung, Gesundheit und Soziales in der Praxis – auch außerhalb Österreichs – funktionieren. „Die Betreuung von älteren Menschen mit Demenz oder Menschen mit Behinderung ist europaweit eine gesellschaftliche Herausforderung. Exemplarisch stehen diese zwei Zielgruppen und deren Integration auf Bauernhöfen oder Gärtnereien diesmal im Mittelpunkt“, kündigt LK-Wien-Direktor Robert Fitzthum an. „Green Care ist eine Chance“, betont Wiens Kammerpräsident Franz Windisch. Internet-Tipp: www.greencare-oe.at

BLICK INS LAND Jurymitglied seit 2000


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JOURNAL

BERNHARD WEBER

Seriöse Debatte Nach dem vorerst befristeten EUVerbot möglicherweise bienengefährlicher Beizmittel – Stichwort „Neonics“ – im Vorjahr und der Ablehnung einer weiteren umstrittenen Beize sowie im Frühjahr eines Drahtwurm-Insektizides ist im Ackerbau „Feuer am Dach“. Weil viel zu wenig wirksame Spritzmittel angeboten würden, sei nicht nur die nahe Ernte, sondern bald die LebensmittelRohstoffversorgung im Land in Gefahr, heißt es. Schuld daran: arglistige NGO-Umweltschützer, die – weil nur auf Spendengelder aus – gegen die Landwirte zu Felde ziehen würden. Und populistische Politiker, die nach Kniefall vor dem Bio-Diktat dem schleichenden Agrochemie-Schwund nicht lautstark begegnen würden. So mancher amtliche Feldbauberater argumentiert da wie ein Spritzmittelvertreter. Kammern warnen vor Käfer- und Larveninvasionen. Dass sich zwei von drei Bauern für weniger Pestizide aussprechen, wird ignoriert. Dabei sind die Chemielager voll wie nie. Ein BLICK INS LAND vorliegendes Behördenpapier zeigt: So viele Neuzulassungen von Pflanzenschutzmitteln wie zuletzt gab es noch selten: 2011 – 55, 2012 – 110, 2013 – 129. Bis Ende Mai 2014 kamen weitere 70 dazu. Dazu allein heuer 29 Notfallzulassungen. 2012 waren es 28. Gewissenhaften Bauern stehen 1850 Chemie-Produkte zur Verfügung. In Deutschland hat man deutlich weniger. Zwei schwere Keulen gegen Drahtwürmer in Mais und Erdäpfeln sind auch darunter. Hunderte Biobauern schaffen es ohne diese, mit gezielter Fruchtfolge und Nützlingen. Agrochemie-Konzerne fordern eine seriöse Debatte. Angesichts der obigen Zahlen darf man sagen: Gerne – führen wir sie! 4

„Keile treiben schwächt uns“ Interview Andrä Rupprechter, genau ein halbes Jahr im Amt, sorgte in dieser Zeit bereits des Öfteren mit unbeirrten Aussagen für Aufsehen. Einige Landwirte wünschen sich schon seinen Vorgänger zurück. Wie tickt der Landwirtschafts- und Umweltminister wirklich? BERNHARD WEBER hat mit ihm gesprochen über Twitter, Pflanzenschutz und Traktoren. BLICK INS LAND: Was gibt’s Neues in Brandenberg? Andrä Rupprechter: Man ist dort noch immer ganz begeistert über das Ergebnis der EU-Wahl. Da habe ich 6,7 Prozent Plus gehabt.

ankomme“, sagt er. Stimmt seine Analyse? Ich will ihn da nicht weiter kommentieren, nur so viel: Mich stört es, dass wir uns auseinanderdividieren und sogar einen Keil zwischen bio und konventionell treiben. Ich möchte Minister für alle Bauern sein. Es gibt nirgendwo ein Land mit so einem hohen Bioanteil. Aber auch die konventionellen Landwirte wirtschaften naturnah. Ich bin davon überzeugt, sie sind sogar ökologischer als etwa die niederländischen Biobauern. Wir sollten also dieses Keiletreiben hintanstellen, weil wir uns dadurch selbst schwächen.

Dabei sind Sie dort gar nicht zur Wahl gestanden! Böse Zungen behaupten, man trifft Sie dort öfter an als am Stubenring … Das sind wirklich böse Zungen. Ich kenne keine Journalisten, die je in Nebersdorf, dem Heimatort von Ex-Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich, waren. Auch mit Landwirtschaftsminister Josef Pröll gab es nur einen großen Pressetermin in Radlbrunn, anlässlich der EU-Präsidentschaft. Brandenberg ist meine Heimat. Da bin ich aufgewachsen, da komm ich her und bin dort verwurzelt. Ich werde dort für ein politisches Amt kandidieren, deshalb muss ich mich auch zeigen.

Minister und Brandenberger Mit bis zu fünf Aussendungen täglich, dazu Interviews in Print, Funk und TV sowie Facebookund Twitter-Account, kommt man am Landwirtschaftsminister kaum vorbei. Wie wichtig ist Ihnen mediale Präsenz? Ich hab ein ausgezeichnetes Medienteam. Die zwingen mich dazu, dass ich so aktiv bin.

L-Träger: Andrä sucht Verbündete.

Rupprechter

In Deutschland ist „tweeten“ unter Regierungsmitgliedern offenbar eher verpönt. Was aber bringen die Bekanntgabe Ihres jeweiligen Aufenthaltsorts, des aktuellen Gemütszustands und allfällige Glückwunschadressen? Das muss man differenziert betrachten. Ich mache keine Tweets: „Bin gerade hier oder dort.“ Ich denke, dass die Sozialen Medien wichtige Plattformen sind, um sich auszutauschen. Gerade viele Journalisten geben Facebook und Twitter als ihre erste Informationsquelle an. Da muss man einfach am Puls der Zeit bleiben. Als Minister für ein lebenswertes Österreich zeichnen Sie neuerdings laufend sogenannte „L-Träger“ für ihr besonderes Engagement für diese Vision aus. Einer, der Ihnen offenbar nur selten über den Weg läuft, ist Hermann Schultes. Wann darf er eigentlich mit einem „L“ rechnen? Das wird ein besonderer Moment, wenn wir auch ihn mit einem L auszeichnen werden. Dabei fährt gerade der neue LKÖsterreich-Chef verbal durchaus scharfe Geschütze gegen Sie auf. Er sieht sich als Vertreter der konventionellen Bauernschaft, während Sie sich „eher für die Biobauern engagieren, weil das gut

Mit Ihrer „Kampfansage gegen Monokulturen“ haben Sie vor allem die Ackerbauern gegen sich aufgebracht. Seitens der Rübenbauern gab es sogar schon Rücktrittsaufforderungen. Wie begegnen Sie dieser Kritik? Ich hab mich um dieses Amt nicht beworben und bin jederzeit bereit, wieder zurück nach Brüssel zu gehen. Das können Sie ruhig so schreiben. Ich habe immer gesagt, wofür ich zur Verfügung stehe. Wir stehen in der Landwirtschaft an einer Weggabelung: Die eine Richtung ist jene mit Gentechnik und Chemiekeule, die andere ist jene, die auch die Konsumenten haben wollen, nämlich ökologisch im Einklang mit der Natur zu produzieren. Und das ist nicht nur der Biolandbau, sondern auch unser konventioneller Landbau in Österreich mit Umweltprogramm und Ähnlichem. Das ist mein Weg und ich gehe davon aus, dass das bei den Konsumenten und auch bei den Landwirten große Zustimmung hat. Man hat Sie wegen flapsiger Formulierungen anfangs mit Ex-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky verglichen. Man könnte aber auch fragen, ob Sie nicht eher Österreichs Renate Künast sind (einst heftig umstrittene erste Agrarministerin der Grünen in Deutschland)? (lacht) Mir macht es nix aus, mit wem man mich vergleicht. Man BLICK INS LAND 6-7/2014

Fotos: BMÖFUW (2)

. . . GENAU BETRACHTET


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JOURNAL steckt mich in verschiedene Schubladen, manchmal passe ich nicht hinein. Es ist mir egal, um nicht zu sagen, wurscht. Die Agrarchemielobby IG Pflanzenschutz warnt bereits davor, durch das breite Verbot von Spritzmitteln wäre rasch auch die Lebensmittelversorgung in Österreich in Gefahr? Läuft diese Diskussion wirklich seriös ab? Da habe ich so meine Bedenken. Letztlich entscheidet der Konsument darüber, welche Form der Landwirtschaft er will. Diesen Dialog müssen wir führen. Wenn sich aber einige Landwirte jetzt so positionieren, auf Teufel komm raus mit der Chemiekeule produzieren zu wollen, dann werden wir noch ein blaues Wunder erleben.

Fotos: BMÖFUW (2)

In der Steiermark gibt es einen konventionellen Schweinebauern, der mit anderen nach dem Aus für Beizmittel die Schädlinge mit Nematoden in Bann halten möchte. Nun ist er aber mit massiven Widerständen seitens der Kammer sowie des Agrarchemiehandels konfrontiert. Wäre er ein geeigneter L-Träger? Das muss ich mir erst anschauen. Ich kenne ihn nicht, aber der kriegt sicher ein „L“ von mir! Nächstes Jahr fällt die Milchquote. Österreich produziert um 55 Prozent mehr Milch, als wir konsumieren. Sie machen sich in Brüssel stark für eine Lockerung der Liefermodalitäten – Stichwort Fettkorrektur. Ist das nicht ungerecht gegenüber jenen Milchbauern, die sich an das Quotenmodell gehalten haben? Und wer soll künftig den erhöhten Milchfluss stemmen? Zunächst einmal ist seit 2003 bekannt, dass 2015 die Quote auslaufen wird. Es kann also keiner sagen, das habe er nicht gewusst. Für unser Bemühen, dieses System zu verlängern, gab es weder eine Bereitschaft in der Kommission noch eine Mehrheit im Rat. Jetzt sind wir auf dem Weg, Erleichterungen durch die Fettkorrektur zustande zu bringen. Nachdem auch die Franzosen zuletzt Kompromissbereitschaft signalisiert haben, rechne ich noch mit einer Lösung beim nächsten Agrarministerrat im Juni. OÖ. Landeshauptmann Josef Pühringer hat im Zusammenhang mit der ständig zunehmenden Ver6-7/2014 BLICK INS LAND

waltungsbürokratie gemeint, „da müsse einmal der Blitz einschlagen, damit etwas passiert“. Gerade die Bauern leiden massiv unter Auflagen, Kontrollen und Papierflut. Sie haben bereits zu viel Personal bei der AMA geortet. Klingt gut – aber weniger AMA-Mitarbeiter bringen die Landwirte noch nicht weiter. Welche Blitze werden Sie noch schleudern? Ich schleudere keine Blitze. In meinem Ressort wurde bereits eine umfassende Reorganisation durchgeführt: Wir sparen zwei Sektionen und zehn Abteilungen ein und sparen damit fünf Millionen Euro. Das müssen mir andere erst einmal nachmachen. Durch das neue Regionalmodell fallen mit der einheitlichen Betriebsprämie die gesamten Tierprämien weg. Daher nehme ich an, dass sich auch die AMA verwaltungstechnisch neu und effizienter aufstellen wird. Und das werde ich auch einfordern. Die Bauern aber könnten hier argumentieren: Weniger Verwaltungspersonal ohne Entrümpelung bürokratischer Auflagen bringt maximal längere Abwicklungszeiten … Aber doch nicht zwangsläufig, im Gegenteil: Durch das Internet mit der elektronischen Antragsabwicklung lässt es sich heute effizienter und schneller verwalten. Demnächst treffen sich Europas Jungbauernvertreter in Wieselburg. Welche Ansagen gibt’s für junge Hofübernehmer? Wir haben neuerdings das größte Jungübernehmerförderpaket seit jeher. Jungübernehmer bekommen fünf Jahre lang einen 25%igen Zuschlag zur Betriebsprämie, das sind durchschnittlich 70 Euro für die ersten 40 Hektar. Das ist mit insgesamt 14 Millionen Euro schon ein deutlicher Input. Zusätzlich gibt es eine Niederlassungsprämie, eine Existenzgründungsbeihilfe, die Meisterprämie und einen Bonus für Investitionsförderung, in Summe weitere 12 Millionen Euro pro Jahr. Das hat es noch nie gegeben. Mein Appell geht aber an die Hofübergeber: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Jungen ranzulassen! Sie kehren vor Bauern gerne Ihre Praxisnähe heraus. Mich würde interessieren, ob der Landwirtschaftsminister weiß, wie stark das in Österreich meist verkaufte Traktormodell ist – und was dieses kostet.

Ist das ein John Deere mit 150 PS? Der wird schon 150.000 Euro kosten. Knapp daneben. Es ist zwar ein John Deere, aber mit gerade mal 80 PS. Und was kostet der? Zwischen 80.000 und 100.000? In der Grundausstattung erhältlich ab etwa 50.000 Euro Listenpreis. Das hätte ich nicht gedacht. Ich weiß aber aus früheren OECD-Studien, dass wir die höchste PS-Dichte pro Hektar haben. Und das muss uns zu denken geben. Die Übermotorisierung ist ja zum Teil eine absurde Belastung. Das sind echte Fehlinvestitionen. Seit Jahren ein Thema: die gerechtere Verteilung der Agrargelder. Wird es in Ihrer Amtszeit markante Verschiebungen geben, etwa durch Deckelung der Fördergeldhöhe? Das ist ja Bestandteil der Umsetzung der GAP-Reform. Einschnitte wird es im Bereich der intensiven Rindermast, auch bei der Mutterkuhhaltung geben, das ist evident. Und auch durch eine Obergrenze wird es eine fairere Verteilung der Gelder geben. Das Ganze basiert auf dem Prinzip der Fixkostendegression: je größer die Einheiten, desto besser die Verteilung der Kosten. Das haben alle Ihre Vorgänger so nie gesagt. Die Fixkostendegression als ökonomisches Prinzip muss Berücksichtigung finden, wenn die Mittel knapper werden und gerecht verteilt werden sollen. Bei der Vorstellung der ländlichen Entwicklung kamen gerade einmal drei aktive Minister nach Alpbach – aus Deutschland, Slowenien und Zypern, weniger als Ex-Landwirtschaftsminister aus Österreich. Wie sehr spielen Österreichs agrarpolitische Ideen in Brüssel überhaupt eine Rolle? Auch der Vizeminister aus Bulgarien war da. Außerdem habe ich ja auch nicht alle 28 Länder eingeladen, sondern nur sechs oder sieben. Die Konferenz insgesamt war gut. Unser Modell ist mittlerweile das Leitmodell der europäischen Agrarpolitik. Vor 20 Jahren hatten wir noch große Sorge, ob unser Modell der bäuerlichen Familienbetriebe überhaupt überleben wird. Heute ist es das Leitbild der EU.

Treten Sie für eine GVO-freie Fütterung auch von Schweinen ein? Glaubwürdig können wir unsere Gentechnikfreiheit nur vertreten, wenn wir auch bei den Eiweißfuttermitteln auf GVO-freie Ware zurückgreifen. Ihre Einschätzung: Welche große Lebensmittelkette führt als Erste die von Ihnen angedachte „nachhaltige Agrar-Mehr-Wert-Steuer“ ab? Ich habe mit allen relevanten Konzernchefs gesprochen. Wir werden noch vor dem Sommer einen runden Tisch zu diesem Thema haben. Da ist etwas im Laufen und ich bleibe dran. Bei der Preisgestaltung spielen auch Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer eine Rolle. Man wird dabei auch sehen, wie gut die Zusammenarbeit der beiden funktioniert. Zur Einordnung Ihrer Person: Wie liberal ist der „schrille Landwirtschaftsminister Österreichs“ – wie Sie in deutschen Medien bereits tituliert wurden – wirklich? In der Steiermark gibt es ein Projekt „Gayfarmer“, um jungen Bauern ihr Outing zu erleichtern. Sollte es für so eine Initiative auch Fördergeld aus der LE geben? (Schmunzelt gequält) Wenn sie alle Kriterien dafür erfüllt, habe ich kein Problem damit. Es heißt, Sie haben stets einen Rosenkranz in der Tasche … Den habe ich wirklich immer mit. Aber am häufigsten brauche ich mittlerweile meine Lesebrille. In Kenntnis Ihrer Person ist mit weiteren unkonventionellen Ideen für die Landwirtschaft zu rechnen. Müssen sich Österreichs Bauern vor Ihnen fürchten? Ein paar schon (lacht)! Nein, im Ernst: Vor mir braucht sich niemand fürchten. Ich habe ein sehr breites Bild von der Landwirtschaft – wie einst schon Leopold Figl. „Einheit in der Vielfalt“ war dessen Motto, ist meines und auch jenes der Europäischen Union. Und es steht auch für die Vielfalt u unserer Landwirtschaft. ZUR PERSON: DI Andrä Rupprechter, 53, ist seit Dezember 2013 Minister für Land-, Forst-, Umwelt- und Wasserwirtschaft. Der gebürtige Tiroler Bergbauernsohn ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Das Interview in voller Länge finden Sie auf www.blickinsland.at. 5


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JOURNAL

Grüne drängen auf Umverteilung Agrarpolitik Der Agrarsprecher der Grünen, Wolfgang Pirklhuber, lässt nicht locker. Er fordert auch für Österreich eine Umverteilungsprämie wie in Deutschland, um die Agrargelder gerechter zu streuen. Euro für weitere zehn Hektar je Betrieb. „Das wäre angemessen, um den bäuerlichen Arbeitsplatz entsprechend aufzuwerten und die Mehrbelastungen der letzten Jahre durch Erhöhung von Sozialversicherungsprämien und gestiegene Betriebsmittelkosten endlich abzufedern.“ Weiters seien auch die gekoppelten Prämien im Bereich der Mutterkuhhaltung anzupassen und für mindestens zehn Mutterkühe je Betrieb eine Prämie zu gewähren. Auch wollen die Grünen eine gekoppelte Prämie für Eiweißpflanzen. Kürzungen der Prämiensätze für Almflächen, einmähdige Wiesen und Hutweiden seien mit maximal 25 Prozent zu begrenzen, „da die Bewirtschaftung dieser Flächen für Natur- und Landschaftsschutz unabdingbar ist“. Die Zeit drängt: Das Umstellung des Berechnungssystems sollte „so rasch wie möglich, auf jeden Fall aber bis zum 1. Jänner 2016 erfolgen“, u erklärt Pirklhuber.

Verteilung der Betriebsprämien 2012: Zahl der Betriebe in % mit durchschnittlichen Zahlungsansprüchen je Hektar. 6

Wenige freie Plätze Leserreise Nahezu voll ausgebucht ist die BLICK INS LANDLeserreise mit Wolfgang Sotill von 14. bis 21. November 2014 nach Israel. Auf dem Programm der Rundfahrt durch das Heilige Land: eine Top-Milchfarm, ein Gemüse- und Obstbetrieb, eine Wanderung durch die judäische Wüste, der See Gennesaret und natürlich Jerusalem, das Zentrum dreier Weltreligionen mit Grabeskirche, Klagemauer und Felsendom. Flüge mit AUA. Anmeldung bis 27. Juni. Preis für die achttägige Rundreise: 1.555 Euro pro Person. Detailprogramm unter Tel. 01/581 28 90-24 oder brenner@blickinsland.at Fotos: goisrael

Agrana-Geschäft leicht rückläufig Der heimische Zucker-, Stärkeund Fruchtkonzern Agrana verzeichnete nach einem Rekordjahr 2012/13 einen leichten Geschäftsrückgang. Das operative Konzernergebnis lag mit 171,4 Millionen Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahrs. Während im Segment Frucht das Ergebnis stark verbessert werden konnte, belasteten sinkende Marktpreise und höhere Rohstoffkosten bei Zucker und Stärke die Margen. Immerhin: Bei einer um rund fünf Prozent geringeren Bilanzsumme konnte Agrana die Eigenkapitalquote von 47 auf 48,6 Prozent leicht verbessern. Laut Angaben von Fritz Gattermayer, Vorstand für den Rohstoffeinkauf, bezieht die Agrana 100 Prozent der Rüben für die heimischen Zuckerfabriken im Inland. Erdäpfel und Mais für die heimischen Stärkefabriken stammen zu 85 Prozent von österreichischen Feldern, das Getreide etwa für die Ethanolfabrik Pischelsdorf zur Hälfte. Im Bereich Frucht beträgt der Anteil von Inlandsobst indes gerade einmal 20 Prozent.

Austausch für Junglandwirte Die EU-Kommission lässt derzeit mittels Online-Umfrage die Wünsche und Bedürfnisse von Jungbauern erheben, die sich im Zuge von Austauschprogrammen auf Agrarbetrieben in anderen EUMitgliedstaaten praktische Erfahrungen aneignen wollen. Ziel der Erhebung ist es, die Bedürfnisse der jungen Landwirte hinsichtlich ihrer persönlichen Situation, den Kontext, in welchem sie wirtschaften, und die Wissens- und Trainingsbedürfnisse von Junglandwirten zu beurteilen. Auch will man damit Informationen über die allgemeine Einstellung zu Austauschprogrammen, Betriebsbesuchen und anderen Formen der Wissensvermittlung sammeln. Interessierte Jungbauern werden gebeten, sich zur Beantwortung der Online-Fragen etwa 15 Minuten Zeit zu nehmen. Den Link dazu gibt es auf www.blickinsland.at. BLICK INS LAND 6-7/2014

Fotos: Archiv

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irklhuber ist überzeugt: „Eine Entlastung der unselbstständig Erwerbstätigen durch eine derzeit diskutierte Reduzierung des Einstiegssteuersatzes auf 25 Prozent könnte im Landwirtschaftsbereich durch die Umverteilungsprämie zur Stärkung der bäuerlichen Arbeitsplätze ergänzt werden.“ Die derzeitigen Betriebsprämien nach dem „historischen Modell“, basierend auf den Jahren 2000 bis 2002, seien äußerst ungerecht, so Pirklhuber. Das zeige auch die Verteilung der Betriebsprämien. „5100 Betriebe oder fünf Prozent der Landwirte haben Zahlungsansprüche je Hektar von mehr als 600 Euro. Von diesen haben 1742 Betriebe einen Anspruch von mehr als 1000 Euro und sogar 62 Betriebe von mehr als 4000 Euro.“ Diese Zahlen hat Pirklhuber einer Unterlage des Landwirtschaftsministeriums entnommen. Die Grünen Bauern fordern daher, die Verteilungsungerechtigkeit bei den Betriebsprämien sofort zu beenden. „Die Nutzung der Möglichkeit der Umverteilungsprämie ähnlich wie in Deutschland würde bedeuten, dass die ersten 30 Hektar je Betrieb besser gefördert werden.“ Pirklhuber will eine zusätzliche Prämie von 100 Euro je Hektar für die ersten 20 Hektar und 50


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PERSPEKTIVEN Meine Sicht

Taskforce Almen Konsequent aufgearbeitet werden derzeit die Almprobleme. Von Vorarlberg über Tirol bis Kärnten herrscht Aufatmen. Ende Juni bekommen Bauern 4 Millionen Euro zurück.

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esonders betroffen: Almauftreiber, die mit zum Teil hohen Strafgeld-Forderungen im Zusammenhang mit der Almförderung konfrontiert sind. Bei der letzten Sitzung der von Minister Andrä Rupprechter eingesetzten Taskforce Almen wurde beschlossen, dass diese Bauern, die ihre Tiere auf Gemeinschaftsalmen sömmern, keine Strafe zahlen müssen. Bereits geleistete Strafzahlungen wegen falscher Flächenangaben werden in den nächsten Monaten zurückbezahlt. Die Auftreiber werden rückwirkend sanktionsfrei gestellt, wenn für sie nicht erkennbar war, dass es zu abweichenden Angaben bei den Futterflächen gekommen ist. Dafür gibt es ein vereinfachtes Verfahren, da Auftreiber weder für die Flächenfeststellung noch für die Antragstellung selbst verantwortlich sind. Die Betroffenen müssen lediglich eine entsprechende Erklärung bei der Bauernkammer abgeben. Die rechtlichen Grundlagen auch gemäß einer entsprechenden EU-Verordnung, wonach Förderempfänger nicht zu sanktionieren sind, wenn sie belegen können, dass sie an der unrichtigen Flächenangabe keine Schuld tragen, wurden gelegt. „Damit schaffen wir klare Verhältnisse und möglichst hohe Rechtssicherheit für unsere Almbäuerinnen und Almbauern. Das AlmProblem ist dann gelöst, wenn diese ihr Geld zurückbekommen haben“, betont Rupprechter. Sanktionszahlungen rückerstattet erhält, wem die Landwirtschaftskammer bestätigt hat, dass sämtliche Angaben nach „besten Wissen und Gewissen“ erfolgt sind und falsche Angaben durch nicht erkennbare Probleme im Rahmen der Digitalisierung verursacht worden sind; aber auch, wenn auf 6-7/2014 BLICK INS LAND

eine frühere Vor-Ort-Kontrolle oder Flächenfeststellungen durch Sachverständige vertraut wurde. Insgesamt sind knapp 10.000 Bestätigungen eingebracht worden. Die Fälle werden derzeit von der AMA aufgearbeitet. Die Rückzahlungen durch die AMA erfolgen schrittweise bis Herbst, so Ende Juni rund 4 Millionen Euro, nach 530.000 Euro im April. Rupprechter geht davon aus, dass insgesamt rund 12 Millionen Euro an rund 13.500 Betriebe zurückbezahlt werden. Nicht refundiert werden Rückforderungen für zu viel ausbezahlte Förderungen für nicht vorhandene Futterflächen. Die Almobmänner müssen nachweisen, Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht zu haben. Vorarlbergs Landesrat Erich Schwärzler, zugleich Obmann der Almwirtschaft Österreich, freut sich, dass es nunmehr „nach Monaten der Verunsicherung Zuversicht und Vertrauen für die Almbauern gibt“. Auch in Kärnten, wo seit Kurzem Christian Benger als neuer Agrarlandesrat agiert, ist man mit der Lösung zufrieden. Erst Rupprechter habe aufgrund seiner Rechtskenntnisse und seiner Kontakte zur EU-Ebene ernst zu nehmende Lösungsvorschläge für die Almbauern und Almauftreiber auf den Weg gebracht, hieß es in Klagenfurt. In Tirol dagegen gibt man sich noch betont vorsichtig: Dort heißt es: „Die Bauern werden uns erst glauben, wenn das zurückgezahlte Geld bis zum Almabtrieb auf ihren Konten ist.“ Mit einem neuen Almmodell ab 2015, bei dem der Fördergeldanspruch auf 20 Prozent der Fläche komprimiert wird, verspricht Rupprechter auch „Rechtssicherheit für die Zukunft“. Eventuelle Flächenkorrekturen lösen dann u keine Sanktionen mehr aus.

Frischer Wind für die Landwirtschaft Um das große Potenzial junger landwirtschaftlicher Unternehmerinnen und Unternehmer auszuschöpfen, setzt das neue Programm für Ländliche Entwicklung attraktive Anreize. Der ländliche Raum ist ein entscheidender Impulsgeber für ein lebenswertes Österreich. Umso wichtiger ist es, junge Menschen für eine Karriere in der Landwirtschaft zu begeistern und sie sowohl beratend als auch finanziell zu unterstützen. Mit dem neuen Programm für Ländliche Entwicklung haben wir ausgezeichnete Rahmenbedingungen für den Einstieg in die landwirtschaftliche Bewirtschaftung geschaffen. Unsere zentrale Maßnahme ist dabei die Existenzgründungsbeihilfe. Sie ist mit einem Betriebskonzept verbunden, in dem die Ausgangssituation genau analysiert und eine Strategie für die Zukunft entwickelt wird. Betriebs- und Arbeitswirtschaft sowie bauliche und technische Gegebenheiten finden dabei besondere Beachtung. Es ist uns wichtig, gezielt auf die individuellen Ziele und Bedürfnisse eingehen zu können. Doch nicht nur eine gute wirtschaftliche Basis, auch Aus- und Weiterbildung sind enorm wichtig für den Erfolg eines Betriebes. Schon in den vergangenen Jahren konnte die berufliche Qualifikation der Junglandwirtinnen und Junglandwirte durch gezielte Anreize deutlich erhöht werden. Zuletzt wurde der Fokus von einer Mindestqualifikation auf eine Höherqualifikation verschoben. So wird der „Meisterbonus“ erhöht. Im Vergleich mit anderen EU-Mitgliedstaaten zählt Österreich heute zu jenen Ländern mit den jüngsten

landwirtschaftlichen Betriebsleiterinnen und Betriebsleitern. Rund 38 Prozent sind jünger als 38 Jahre. Bei einer Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten liegt dieser Anteil nur bei 25 Prozent. Dieser erfolgreiche Weg wird nun konsequent fortgesetzt. Die Förderung wird aus Mitteln der Europäischen Union kofinanziert und leistet einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums. Anträge können bereits seit April 2014 gestellt werden. Als „Junglandwirtinnen“ oder „Junglandwirte“ gelten Personen, die sich zum ersten Mal als Betriebsleiterin oder Betriebsleiter in einem landwirtschaftlichen Betrieb niederlassen. Das bedeutet, dass der Betrieb im eigenen Namen und auf eigene Rechnung geführt wird. Im Jahr der Antragstellung dürfen sie nicht über 40 Jahre alt sein. Ab dem Jahr 2015 wird es zusätzlich auch in der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik – dem Bereich Marktpolitik und Direktzahlungen – eine Förderung für Junglandwirtinnen und Junglandwirte geben. Nach vorläufigen Berechnungen wird sich diese Einkommensstützung im Durchschnitt auf rund 1400 Euro pro Jahr belaufen. Sie wird für einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren gewährt und ist an die Aktivierung von Zahlungsansprüchen gebunden. Unsere Jungbäuerinnen und Jungbauern bringen frischen Wind in die heimische Landwirtschaft. Ich bin überzeugt, dass viele junge Menschen diese Chancen ergreifen und die heimische Landwirtschaft mit ihren innovativen Ideen und ihrem Engagement aktiv weiterentwickeln.

Foto: BMLFUW

Klare Verhältnisse

LANDWIRTSCHAFTSMINISTER ANDRÄ RUPPRECHTER

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LESERMEINUNG GMEINER MEINT

http://gmeiner-meint.blogspot.com/

HANS GMEINER, FREIER JOURNALIST, SALZBURGER NACHRICHTEN.

Realistisch währt am längsten Die Suche nach Geld für den Staatshaushalt und die Diskussion um die Besteuerung von Vermögen bringen seltsame Blüten hervor. Eine davon finden wohl die Bauern ganz besonders seltsam. Da wird jüngst in der Zeitschrift „profil“ eine Studie der Wiener Wirtschaftsuniversität zitiert, die die Bauern, die gewöhnt daran sind, sich als zuschussbedürftig und zuweilen arm darzustellen, zu den Reichsten des Landes zählt. „Diese Haushalte“, zitiert „profil“ die WU-Forscher, die eine Nationalbank-Studie ausgewertet haben, „weisen mit Abstand den größten Gesamtbesitz auf, kommen auf ein mittleres Vermögen von einer Million Euro und stellen in der Top-Gruppe der Reichsten immerhin einen Anteil von zehn Prozent.“ Das sitzt, erwähnt man doch ausdrücklich, dass Größen wie Esterhazy und Co dabei gar nicht berücksichtigt seien. Es passt in die Linie, den Bauern nach dem Geld zu trachten, und es beweist, dass die Situation der Landwirtschaft in diesem Land fragil geworden ist. Was jahrzehntelang galt, wird hinterfragt. Das gilt für Produktionsweisen genauso wie für die Vermögensverhältnisse, Förderungen und die Besteuerung. Was da und dort als Versuchsballon anfing, mündet immer öfter in politische Forderungen, die für die Bauern bedrohlich werden können. So sie es, man denke nur an die Beschränkungen beim Pflanzenschutz, nicht ohnehin bereits sind. Lange haben es die Bauern verstanden, allen gesellschaftlichen Veränderungen zum Trotz in einem eigenen Biotop fortzuleben. Damit ist es angesichts der Budgetnöte, der sich ändernden Marktverhältnisse und sich massiv verändernder gesellschaftlicher Strömungen vorbei. Im Umgang mit den Bauern hat man längst die Glacéhandschuhe ausgezogen. Eine Sonderstellung will man der Landwirtschaft nicht 8

mehr zugestehen. Tabus scheint es keine mehr zu geben. Die Bauern tun sich schwer, damit umzugehen und die Dinge einzuordnen. Man fühlt sich schnell angegriffen, ins Eck gestellt und schlecht behandelt. Und benachteiligt sowieso. Da wird die jüngste Neuordnung als nichts denn als unfairer Untergriff empfunden, obwohl sich die Veränderungen für die meisten ins engen Grenzen halten. Als nichts denn als Zumutung empfindet man auch die Versuche, von den Bauern mehr Steuergelder zu bekommen, obwohl die Bauern als einzige Berufsgruppe praktisch geschlossen zu den Nettoempfängern des Systems gehören, also weniger Steuern zahlen, als sie über Prämien und Ausgleichszahlungen bekommen. Und man reagiert in manchen Regionen empört auf die Beschränkung von Pflanzenschutzmitteln, wo man sich doch gerade dort um Kritik und Sorgen der nichtbäuerlichen Bevölkerung und oft auch um gesetzliche Vorschriften nie etwas gepfiffen hat. Vielen Bauern ist da nichts denn mehr Realitätssinn anzuraten und ein Blick über den Tellerrand. Das würde Überraschungen sparen. Und das würde oft helfen, Situationen realistischer einzuschätzen und in der Ausrichtung und Führung des Betriebes entsprechend zu reagieren. Immer noch vermeiden aber viele Bauern vorsätzlich den Blick auf die Wirklichkeit und jammern stattdessen mit großer Inbrunst einer Vergangenheit nach, die sie freilich schon damals, als sie Gegenwart war, auch nicht zu schätzen wussten. Für die Zukunft ist das keine Strategie. Dieses Denken in den Bauernköpfen zu ändern ist eine der vordringlichsten Herausforderungen. Erst wenn das gelungen ist, wird es auch gelingen, das Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit und die Begehrlichkeiten gegenüber der Landwirtschaft wieder ins Lot zu bringen.

Lesermeinung … … am besten per E-Mail an leserbriefe@blickinsland.at Anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht.

(Zum Artikel „Beflügelnd für den Acker“ in BIL 3/14) Sie berichten unter anderem über die Studie zur Aufnahme von Agrosolpartikeln in Haferblätter, die ich im Jahre 2012 durchgeführt habe. Die Aussage „Im Vorjahr haben sowohl die Uni Kiel (im Auftrag von Agrosolution) und die Uni Bonn (in einem unabhängigen Versuch) die Wirkung des Mittels unabhängig voneinander bestätigen und erklären können“ ist nicht richtig. Was ich lediglich festgestellt habe ist, dass AgrosolPartikel unter speziellen Laborbedingungen in geringem Umfang in das Blatt eindringen können. Eine Übertragung dieser Ergebnisse auf die Anwendung im Freiland ist noch nicht möglich. Eine Wirkung dieser Partikel auf verschiedene Wachstums- und physiologische Parameter haben meine Versuche zudem nicht bestätigt und eine eventuell doch vorhandene Wirkung wird durch die Tatsache der Aufnahme auch nicht erklärt. Dazu als Analogie: Dass eine geschluckte Tablette im Magen landet, erklärt nicht ihre Wirkung. Mit der Arbeitsgruppe in Bonn stehe ich in engem Kontakt und kann deshalb sagen, dass Agrosol dort überhaupt nicht untersucht wurde. Die Experimente, die vermutlich gemeint sind, haben höchstens indirekt eine Relevanz für Agrosol, da sie primär mit der Aufnahme von wässrigen Lösungen durch die Spaltöffnungen zu tun hatten. Da mir daran liegt, dass meine Ergebnisse nicht verzerrt dargestellt werden, möchte ich Sie bitten, diesen Sachverhalt in BLICK INS LAND richtig zu stellen. Dr. Hartmut Kaiser, Botanisches Institut der Universität Kiel, BRD Anm. der Red.: BLICK INS LAND liegt es fern, Forschungsergebnisse verzerrt darzustellen. Wie aus dem Artikel offenbar nicht deutlich genug hervorgeht, stammt die Information über die erwähnten Studien vom Pressesprecher von Agrosolution, Wilhelm Zappe. Zappe wurde um eine Stellungnahme dazu ersucht. Er teilte mit: „Fakt ist, die Uni

Kiel hat – in unserem Auftrag – nachgewiesen, dass Agrosol-Partikel durch das Blatt in die Pflanze kommen. Parallel hat die Uni Bonn ebenfalls nachgewiesen, dass durch die Stomata (Öffnungen auf der Blattunterseite) Nährstoffe in das Blattinnere gelangen. Dies galt bislang als nicht möglich. Dieser Wirkungsmechanismus wurde nachgewiesen. Was Agrosol dann im Blatt tut, daran wird derzeit immer noch geforscht.“ Weil Agrosol in flüssiger Form ausgebracht werde, gelange „noch mehr Agrosol in die Pflanze und setzt dort CO2 frei. Dieser Wirkungsmechanismus (das Freisetzen von CO2) war kein Forschungsauftrag an Dr. Kaiser“, so Zappe. Somit habe auch die Uni Bonn in einem unabhängigen Versuch die Wirkung des Mittels (dass Nährstoffe in das Blattinnere gelangen) bestätigt, so die Ansicht des AgrosolSprechers. (Zum Gastkommentar von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter in BIL 5/14) Phänomenal, was Rupprechter da von sich gibt. Wenn ich nicht wüsste, dass er uns verarscht (wie die meisten anderen Politiker), würde ich vermuten dass er ein schlimmer Realitätsverweigerer ist oder von einem anderen Planeten kommt. Er schreibt in seinem Lobesschreiben über die EU, wie das Ziel der EU die Erhaltung der Natur und Artenvielfalt ist, wie positiv sich unser Arbeitsumfeld seit dem EU-Beitritt verändert hat, über die wunderbaren EUFörderungen und die umweltschonende Bewirtschaftung und Wertschöpfung in den Regionen usw. usf. Die Realität der EU ist das genaue Gegenteil: Zerstörung von kleinen Einheiten, Förderung von industrieller Landwirtschaft, Pestizidverbrauch auf einem neuen Rekordwert, Gentechnik überall, grenzenloser Handel und zerstörerische Gesetze und Verordnungen von und für multinationale Konzerne, Bauernsterben ohne Ende. Und das könnte seitenweise verlängert werden … Fritz Loindl, Oberwang, per E-Mail

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M AY E R H O F E R

Der neue LK-Österreich-Präsident

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JOURNAL

Wer ergattert den Traktor-Oscar? „Tractor of the year“ 23 Agrarjournalisten aus ganz Europa werden in den nächsten vier Monaten den Traktor des Jahres 2015 ermitteln.

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as Gremium aus Agrarmedien aus zahlreichen EUMitgliedstaaten sowie aus der Schweiz und Norwegen wird in den nächsten fünf Monaten aus einer Auswahl von zehn neuen Traktormodellen sowie fünf Spezialmaschinen den „Tractor of the year 2015“ und den „Best of Specialized“ küren. Der „schönste Traktor“ erhält den Titel „Golden Tractor for Design“. Die „Traktoren-Oskars“ werden heuer zum 18. Mal im November im Rahmen der Landtechnikmesse EIMA in Bologna in Italien vergeben.

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„Trattori“ aus Italien oder der „Schweizer Bauer“, müssen in den kommenden Wochen sieben Standardtraktoren sowie vier Spezialmaschinen nominieren und über die Sommermonate bis Ende September bei Testfahrten deren Motoren, Getriebetechnik, die Elektronik, Fahrerkabinen, die übrige Ausstattung und den Bedienkomfort, aber auch das beste Preis/Leistungs-Verhältnis bewerten. Der Preis biete den führenden Traktorherstellern eine Plattform für ihre Produkte in den drei genannten Kategorien, nach einer strengen Leistungsbewertung durch die Fachjournalisten. Ge-

sponsert wird der unabhängige Award vom Agrarreifenhersteller Trelleborg. Der Preis zählt mittlerweile zu den begehrtesten Auszeichnungen in der internationalen Traktorenbranche. Die Gewinner des „Tractor of the year“-Bewerbs bisher waren: Fendt Vario (1998), Fendt Favorit 700 Vario (1999), Case Magnum MX (2000), Case CVX (2001), John Deere 8020er-Serie (2002), New Holland TM 190 (2003), Fendt 930 Vario TMS (2004) und Massey Ferguson 8480 Dyna-VT (2005), Mc Cormick XTX 215 (2006), John Deere 8530 (2007), New Holland T 7060 (2008), Massey Ferguson 8650 (2009), New Holland T 7070 (2010), Fendt 828 Vario (2011), John Deere 7280R

(2012), Deutz-Fahr-Agrotron 7250 TTV (2013) und Claas Axion 850 (2014). Für sein außergewöhnliches Design wurde im Vorjahr der Lamborghini Nitro 130 VRT unter Mitwirkung der italienischen Designer-Schmiede Giugiaro aus Turin als „Golden Tractor“ hervorgehoben. Dreimal den besten Spezialtraktor gestellt hat bisher New Holland (2005, 2009, 2013). Der Hersteller aus dem CNH-Konzern stellte insgesamt auch fünfmal den „schönsten Traktor“ in den Jahren 2004, 2008, 2009, 2010 und 2011. Rund um den Traktoren-Oskar gibt es übrigens auch u eine eigene Homepage. BERNHARD WEBER BLICK INS LAND 6-7/2014

Fotos: Steyr, Challenger, Valtra

Bei der ersten Jurysitzung nahe Nizza präsentierten 15 Hersteller Anfang Mai ihre Neumaschinen. Neben den großen LandtechnikKonzernen John Deere, CNH (Case IH, New Holland, Steyr), Agco (Massey Ferguson, Fendt, Valtra, Challenger) und SDF-Group (Deutz-Fahr, Same, Lamborghini), die mit bis zu vier Konzernmarken ins Rennen gehen, rittern auch Claas, Aebi und Antonio Carraro um eine der drei begehrten Auszeichnungen. Während Case IH, MF, Fendt, Valtra, Challenger oder Deutz-Fahr auf einen Sieg ihrer stärksten Flaggschiffe bis zu 400 PS hoffen, wollen Claas, Same oder Steyr mit kompakten Mittelklasse-Traktoren punkten. Mit innovativen Spezial-Zugmaschinen angetreten sind New Holland, Lamborghini, John Deere, Aebi und Antonio Carraro. Die Juroren verschiedenster Fachmagazine von Portugal bis Finnland sowie Irland bis Bulgarien, darunter der „Lohnunternehmer“ aus Deutschland, BLICK INS LAND aus Österreich,


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BLICK NACH NIEDERÖSTERREICH IM FOKUS

NÖ. AGRARLANDESRAT STEPHAN PERNKOPF

Mehr Vielfalt in Großküchen So schmeckt Niederösterreich Das Essen in Spitälern, Schulen oder Pflegeheimen soll künftig verstärkt aus der Region kommen, betont Landesrat Pernkopf.

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ie Verpflegung außer Haus gewinnt immer mehr an Bedeutung: Werktags nutzen 1,8 Millionen Österreicher das Speisenangebot in Großküchen. „Umso wichtiger dabei sind regionale, saisonale und gesunde Lebensmittel“, ist Agrar- und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf überzeugt. Er will, dass künftig noch mehr heimische Lebensmittel möglichst frisch in Großküchen verkocht werden. „Dabei ist auf Saisonalität zu achten. Nur so können Frische und Qualität garantiert werden. Außerdem bleibt die Wertschöpfung in der Region und Arbeitsplätze werden geschaffen“, so Pernkopf. Anhand von Positiv-Beispielen möchte er die diesbezüglich vorhandenen Potenziale in der Gemeinschaftsverpflegung aufzeigen. Ein Vorzeigebeispiel sei etwa GMS Gour-

met, mit 250.000 Mahlzeiten täglich Österreichs größter privater Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung, zubereitet von 1500 Mitarbeitern in Wien und St. Pölten. Versorgt werden Unternehmen, Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen. Bei den Lebensmitteln setzt Gourmet Menü-Service zu 80 Prozent auf Gemüse aus dem Marchfeld oder Erdäpfel aus dem Wein- und Waldviertel, auf Bioprodukte sowie bei Bananen oder Kakao auf „Fairtrade“. Auch in Sachen Umwelt- und Klimaschutz dient Gourmet als Vorbild: Auch Abfälle werden verwertet, die Abwärme aus den Kühlgeräten beheizt die Wärmepumpe, Brunnenwasser kühlt die Produktion. Gourmet ist klima:aktiv mobil und seit Kurzem ÖkoBusinessPlan-Betrieb. u

Gut gerüstet Ein Jahr nach dem Jahrhunderthochwasser 2013 zog Agrar- und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf Bilanz: Für die kommenden zehn Jahre wurden weitere 192 Millionen Euro an Landesgeldern bereitgestellt, in Summe 861 Millionen Euro, um die noch fehlenden Schutzanlagen an der Donau bis 2019 und nicht wie ursprünglich geplant bis 2023 zu errichten. Derzeit sind 110 Schutzmaßnahmen in Bau, für einige Projekte erfolgten jüngst Freigaben oder Spatenstiche. Außerdem soll es künftig neue Strategien ge6-7/2014 BLICK INS LAND

gen Schlammauflandungen sowie einen Bewuchspflegeplan entlang von mobilen Schutzanlagen geben, um mögliche Gefahrenquellen auszuschalten. Bewährt habe sich der nö. Wasserstandsnachrichtendienst. Weitere Prognosesysteme auch für Nebenflüsse sind geplant. Und mit neuen Flut-Alarmplänen können Gemeinden bereits in Trockenzeiten festlegen, wer in welcher Situation was zu tun hat. „Auch diese werden kontinuierlich und vom Land gefördert eru weitert“, so Pernkopf.

Kompetenz siegt über Populismus Die Europa-Wahl wurde Ende Mai von allen Parteien mehr oder weniger erfolgreich geschlagen. Eindeutige Sieger oder Verlierer unter den Parteien gibt es nicht wirklich. Die wahren Sieger findet man erst, wenn man auf die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten blickt. Hier hat Kompetenz klar über Populismus gesiegt, glaubwürdiger Einsatz für die Interessen der Menschen klar über undifferenzierte Kritik und Angstmacherei. Gerade der Vergleich der Spitzenkandidaten hat gezeigt: Es reicht nicht, nur die richtigen Fragen zu stellen. Man muss auch die richtigen Antworten kennen. Es reicht nicht, nur vor der ORF-Kamera gute Figur zu machen. Man muss auch in Brüssel, Wien, Zwettl oder Mistelbach glaubhaft für diese EU werben und ernsthaft für ihre Verbesserung und Weiterentwicklung eintreten. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob eine oder einer der zur Auswahl gestandenen Kandidatinnen und Kandidaten für ein ganz konkretes Anliegen steht? Ob er oder sie sich für eine bestimmte Sache einsetzt und kämpft? Ob dieser Einsatz auch Erfolge zeigt? Mir und vielen anderen fällt da sofort Elisabeth Köstinger ein, der ich nochmals ganz speziell zu ihrem sensationellen Vorzugsstimmenergebnis gratulieren möchte. Fast 60.000 persönliche Vorzugsstimmen sind zuallererst ein starkes Zeichen der Wertschätzung ihrer Arbeit im EU-Parlament – sie wurde dafür auch zur „Abgeordneten des Jahres“ gewählt – und ihren unermüdlichen Einsatz für die Anliegen Österreichs. Durch dieses beeindruckende Ergebnis gestärkt, kann Köstinger nun noch stärker politisch eintreten und auftreten. In Brüssel und Straßburg genauso wie in ihrer Heimat Österreich.

Die 60.000 Stimmen sind aber auch ein klarer Beweis für die politische Stärke des ländlichen Raums, denn die junge Kämpferin für die Bäuerinnen und Bauern hat mit ihrem persönlichen Ergebnis auch ein Signal weit über die Bauernschaft hinaus ausgesandt. In Zeiten, in denen die Bauern und der ländliche Raum für viele kein Thema mehr zu sein scheinen, hat sich Köstinger klar dazu bekannt und damit einen beeindruckenden Erfolg einfahren können. Das zeigt: Die Bauern sind kein Minderheitenprogramm und der ländliche Raum ist nicht bloß das, was zwischen den Städten übrig bleibt. Dies gilt für Niederösterreich im Besonderen, kamen aus dem blaugelben Bundesland doch insgesamt gleich mehr als ein Drittel aller Stimmen für Köstinger (bei einem Fünftel aller Wahlberechtigten). Damit haben die niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern nicht nur ihre Mobilisierungsstärke und Schlagkraft unter Beweis gestellt, sondern auch ein kräftiges Zeichen für einen modernen ländlichen Raum gesetzt. Mit knapp 450.000 abgegebenen Vorzugsstimmen ist der Ausgang dieser Wahl auch ein Erfolg für das Vorzugsstimmensystem und für die Demokratie an sich. Denn auch wenn die Politik-Verdrossenheit hoch sein mag, eine Politiker-Verdrossenheit den vertrauenswürdigen, engagierten und kompetenten Volksvertretern gegenüber kann ich nicht erkennen. Die Vorzugsstimmen beweisen das Gegenteil. Eine Modernisierung des Wahlrechts, von einem starken Vorzugsstimmensystem bis hin zu einem Mehrheitswahlrecht, stünde daher dringend an. Denn nur so kann Politik wieder Vertrauen erlangen: durch klare Verhältnisse und klare Verantwortung.

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Fotos: NLK/Pfeiffer

Stephan Pernkopf (M.): Regionalität schafft Arbeitsplätze.


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R E P O R TA G E

Landwirtschaft neu gedacht Kreislaufwirtschaft Christoph Haller aus Markt Allhau im Südburgenland hat ein landwirtschaftliches Unternehmen geschaffen, das nicht nur in der Alpenrepublik seinesgleichen sucht.

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andwirtschaft völlig anders betreiben, das fällt im überwiegend konservativen Agrarland Österreich schwer. Zu eng sind viele Bauern der Geschichte ihres Hofes und den traditionellen Vorgaben, wie gewirtschaftet werden soll, verhaftet. Der Tierarzt Christoph Haller kannte diese Grenzen nicht. Ohne einen Hektar Eigenfläche gründete er 2006 die Energiekreis Haller KG. Heute mästet er 1500 Stiere und betreibt mit deren Mist eine Biogasanlage, die Strom und Wärme für 1000 Haushalte produziert. Auch in der Rindermast und bei der Energieerzeugung bewegt sich der Veterinärmediziner weit abseits ausgetretener Pfade. Wer in Markt Allhau von der A2 abfährt, kommt an den auffälligen Rundbogenhallen und den Biogasanlagen des Betriebes (nicht) vorbei. Direkt neben dem Autobahnanschluss eröffnet sich dem Besucher eine Welt, die mit der üb-

lichen heimischen Landwirtschaft wenig zu tun hat. Beim Besuch von BLICK INS LAND spielt es sich ab wie in einem Taubenschlag: LKWs liefern Einstreumaterial zu und fahren Kompost weg. Zugleich bringen Traktoren mit Abschiebewägen frisch geerntetes Gras, das in den Fahrsilos verdichtet wird. Handwerker verrichten letzte Arbeiten in den Gebäuden, die im vorangegangenen Ausbauschritt errichtet worden sind. Mittendrin dirigiert Christoph Haller seine sieben Mitarbeiter, überprüft die Qualität der angelieferten Ware und hat ein Auge auf die Rinder. „Sie sehen hier einen optimalen Ressourcenkreislauf vor sich, in dem alles bestmöglich verwoben ist und aufbereitet wird“, erzählt der Chef des Unternehmens. Ein Zahnrad greift dabei in das andere, kein Bereich würde ohne den anderen wirtschaftlich sinnvoll funktionieren. Haller: „Ich hätte weder eine Maisbiogasanlage allein noch

eine Stiermast auf Spaltenboden.“ Die Basis des ausgeklügelten Systems sind die Rinder. 1500 Stellplätze hat der Stall, aktuell werden 1300 Stiere gemästet. Das Futter für die Tiere kommt zu einem guten Teil von rund 250 Hektar Grasfläche im Naturschutzgebiet entlang der Lafnitz, die Haller gepachtet hat. Zweimal pro Jahr werden diese in enger Absprache mit den Behörden abgemäht. Zusätzlich hat der Tierarzt auch herkömmliche Ackerflächen gepachtet. Und er kauft Futter von den Bauern aus der Region zu. Christoph Haller nennt das System, das er in seinen modularen Rundbogenhallen fährt, „stressfreie Rindermast“. Den Stieren steht in den Außenklimaställen doppelt so viel Stallfläche zur Verfügung wie in einem konventionellen Stall. Wichtig sei ihm der tägliche Kontakt mit den Tieren – einerseits zur Gesundheitskontrolle, andererseits um die Tiere an

den Menschen zu gewöhnen und eine stressfreie Schlachtung zu ermöglichen, erfährt man beim Rundgang. Gehalten werden die Rinder in 30er-Gruppen, wobei „Problemstiere“ ausgesondert und extra gehalten werden. „Oft genügt es, ein Tier aus der Gruppe herauszunehmen, damit wieder Ruhe herrscht. Um das zu erkennen, muss man aber alles stets genau beobachten“, sagt Haller. Als Futter stehen den Stieren neben Grassilage und einem geringen Anteil an Mais „Okara“ als Nebenprodukt der Sojamilcherzeugung im nahen Oberwart sowie Holunderkerne zur Verfügung. Beides bezieht Haller exklusiv. Die Rationserstellung erfolgt je nach Verfügbarkeit flexibel, wird aber im Labor genau überwacht. Auch beim Zukauf der Kälber richtet sich der Mäster nach dem Angebot. Bunt ist daher die Rassen-Vielfalt in seinen Ställen. Haller erklärt:

AMA Marketing: Ausgezeichnete Milchkampagne 78 Liter Milch beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich, sechs mehr als vor zwanzig Jahren. Auch der Export der Molkereiprodukte ist seit Österreichs EU-Betritt vor 15 Jahren um das Sechsfache gestiegen. Ein guter Grund gerade für die Milchbauern, positiv in die Zukunft zu sehen.

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nis: Laut AMA-Erhebung beurteilt ein großer Teil der Befragten die Qualität der Milchprodukte heute als höher als vor zwanzig Jahren. Kontinuierlich wachsen weiters die Marktanteile für Biomilchprodukte, sie haben sich seit 1998 im Schnitt verdoppelt und betragen bei Milch rund 16 Prozent, bei Fruchtjoghurt zwölf, bei Butter zehn und bei Käse acht Prozent. Einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung der heimischen Milchwirtschaft leistet der Export, der sich seit 1995 versechsfacht hat. Deutschland ist und bleibt mit rund einem Drittel aller österreichischen Exporte im Sektor Milch und Milchprodukte wichtigster Handelspartner Österreichs. Zum Weltmilchtag am 1. Juni startete die AMA Marketing die nächste Milch-Kampagne. Deren Stärke wurde im Frühling getestet und bestätigt. Aus 48 Sujets wurde das AMA-KäseSujet zum Print-Champion gekürt. Internet-Tipp: www.mitmilch.info

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Verändert haben sich indes die Konsumgewohnheiten. „ESL-Frischmilch mit längerer Haltbarkeit hat zuletzt die Frischmilch überholt“, hat Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing, erheben lassen. Trotzdem bleiben die Österreicher ein Volk von Frischmilch-Liebhabern, der Anteil von H-Milch beträgt gerade mal konstant 20 Prozent. Butter hält derweil mit knapp zwei Dritteln des Marktes seit Langem die pflanzliche Margarine in Schach. Vor allem aber etabliert sich Österreich als Käsenation. Blass: „2012 haben unsere Konsumenten erstmals mehr als zwanzig Kilo Käse gegessen, das ist ähnlich viel wie die Franzosen, Niederländer oder Italiener.“ Am beliebtesten: Schnittkäse vor Frischkäse und Hartkäse. Am häufigsten greifen die Österreicher zu (natürlich heimischem) Gouda, Emmentaler und Gervais. „Dabei ist unsere Käsevielfalt mit mehr als 400 Käsesorten enorm. Höchste Qualitätsstandards, gepaart mit Kreativität und Innovationskraft, sind die Erfolgsfaktoren der heimischen Käsewirtschaft“, sagt Peter Hamedinger, AMA-Manager für Milch und Milchprodukte. Die Käufer danken es mit einem erfreulich guten Zeug-

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12_13_reportage 12.06.14 09:28 Seite 13

R E P O R TA G E

„Von extrem schönen Kälbern hat nur der Einsteller-Erzeuger was. Ich dagegen lebe von den täglichen Zunahmen und mache aus jedem Kalb einen U-Stier.“ Von einer noch höheren Ausschlachtung wiederum würde in erster Linie der Fleischhauer profitieren. „Da bekomme ich fürs Fleisch nicht mehr als für die Knochen und schenke es praktisch her.“ Auffallend ist weiters das EinstreuSystem. Der Betrieb kauft unterschiedlichstes Material, vom Pferdemist bis zu altem Stroh oder überlagerter Silage, zu, schreddert dieses und streut damit täglich frisch ein. Bis zu 55 Tonnen Mist werden so allabendlich aus den Ställen herausgeschoben. Da der biologische Abbau des „alten“ Einstreumaterials bereits begonnen hat, ist es ein optimales Substrat für die Biogasanlage, so Haller. Nachdem dem Material Energie entzogen worden ist, ist die Nutzung aber noch lange noch

nicht zu Ende: Zunächst separiert man in Markt Allhau die flüssige von der festen Phase. Die flüssige Biogasgülle wird durch eine Umkehrosmoseanlage geleitet, womit zwei Drittel davon auf Trinkwasserqualität aufbereitet werden. Der verbleibende Anteil ist ein hochwertiger Dünger, der von Partnerbetrieben abgenommen wird und sogar biozertifiziert ist. Haller: „Damit verringern wir das Volumen und erhöhen die Akzeptanz in der Bevölkerung, weil nicht rund um die Uhr Gülle gefahren wird.“ Interessant ist auch die Verwendung des festen Anteils, der nach der Separation mit der Abwärme der Biogasanlage weiter getrocknet wird. Christoph Haller verkauft dieses Material – auf die Größe von Siloballen gepresst – als Einstreu für Rinderställe. „Das Produkt ist nach der Trocknung absolut keimfrei, macht ein Top-

Bett und eine optimale Matratze.“ Teile der Ware werden auch als Zumischkomponente für Blumenerde verkauft. Sein Betrieb sei sehr offen geführt. Nahezu täglich würden Exkursionen und Gäste kommen, erzählt Haller: „Nicht nur Landwirte, auch Konsumenten kommen, um unser System anzuschauen.“ Am 6. Juli öffnet der Energiekreis Haller bei einem großen Scheunenfest seine Tore. Also alles eitel Wonne? Nicht ganz. Dank des Verzichts auf chemische Handelsdünger und Spritzmittel sei seine extensive Rinderwirtschaft zwar prinzipiell

biotauglich, „allerdings bekommen wir nicht genug Mastkälber, die biozertifiziert sind.“ Zudem stößt sich Haller generell am Begriff „konventionelle Landwirtschaft“. Warum? „Weil sich dahinter so viel verbirgt, was nicht tierfreundlich ist.“ Viel lieber definiert er sein Unternehmen so: „Wir schließen den Energie- und Nährstoffkreislauf. Es wird nichts verwendet, was nicht der Natur wieder zurückgegeben wird.“ Damit sei es möglich, nachhaltig, tiergerecht und konkurrenzfähig zu u wirtschaften. STEFAN NIMMERVOLL

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er kennt das nicht: Morgens in den Stall, melken oder die Ferkel versorgen; danach mit der Familie frühstücken, die Kinder zur Schule bringen, einkaufen – und das alles mit Stallgeruch in den Haaren. Dank hairtex ist damit jetzt Schluss: hairtex ist eine Stallmütze aus einem High-TechMehrschichtFunktionsstoff, der zuverlässig vor Stallgeruch schützt. Die Erfinderin von hairtex, Christina Berger, hat die Mütze vor einigen Jahren aus eigener Not heraus entwickelt. Die federleichte und elastische Mütze ist daneben weitgehend wasserdicht, schützt vor Wind und Regen und lässt sich ganz leicht in der Waschmaschine reinigen. hairtex gibt es in den Ausführungen „Mütze mit Gummizug“ und „Tuchmütze mit Bändern“ ähnlich wie ein Kopftuch sowie natürlich in verschiedenen Farben und Größen passend für Männer, Frauen und Kinder. Die Stallmütze ist erhältlich im ausgesuchten landwirtschaftlichen Fachhandel oder unter www.hairtex.de. Besuchen Sie uns auf der Wieselburger Messe „InterAgrar“, Halle 12.

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udem locken alljährlich auch die Tierschauen, Forstbewerbe und nicht zuletzt das große Volksfest die Besucher in Massen in die Messestadt im Erlauftal. Auch heuer sollte man sich die Wieselburger Messe nicht entgehen lassen, sagt Messedirektor Werner Roher: „Es gibt wieder zahlreiche Neuerungen.“ Speziell Tierhalter und Grünlandbetriebe finden in Wieselburg genau das aktuelle Angebot passend für ihre Branche. Aber auch die Forst- und Energietechnik ist umfassend vertreten, „wobei hier gerade unser Forsttechnikzentrum hervorzuheben ist“, so Roher. Dort, mit mehr als 6000 Quadratmetern Fläche seit Langem ein fixer Bestandteil der Wieselburger Messe, sind dort Maschinenvorführungen bzw. Präsentationen neuester Forsttechnik sowie jede Menge Showelemente geplant. Heuer auf dem Programm: ein großes Holzschnitzerevent mit Speedcarving-Vorführung sowie der Landesentscheid Forst der Landjugend. Voll auf ihre Rechnung kommen diesmal auch Pferdezüchter und Braunviehhalter. „In der Tierhalle 13 und dem zugehörigen Vorführring erwarten die Fachbesucher jeden Tag Tiervorführungen, Bewertungen und selbstverständlich die einschlägige Beratung durch die

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Experten vor Ort.“ Das Magazin rinderprofi verloste dabei eine Reise zur Eurotier 2014. Überdies informiert der Verein „Arche Austria“ in Zusammenarbeit mit „ÖNGENE“ über alte Haustierrassen. Zudem messen sich in Wieselburg die besten Traktorfahrer bei der Vorausscheidung für den GeotracSupercup. Und im LK-Beratungszentrum gibt’s Infos u. a. für Schweinehalter, Waldbauern und vom Tiergesundheitsdienst. Neben den Ständen aller großen Landtechnikfirmen kann man sich in Sachen Landtechnik auch von Experten des BLT Wieselburg Francisco Josephinum beraten lassen. Im Speziellen widmen sich diese dem wichtige Thema „Ladungssicherung“. In der Genusszone in der Wieselburger Halle

finden sich dann die bäuerlichen Schmankerln. In Kooperation mit „So schmeckt NÖ“ und Genuss Regionen Österreich können Spezialitäten verkostet und gekauft werden. Spannend: die Siegerehrung der besten Erzeuger, etwa von Käse („Kasermandl in Gold“. Neben dem land- und forstwirtschaftlichen Schwerpunkt werden in Wieselburg die Bereiche „Bauen & Wohnen“, „Haushaltsausstattung“ sowie „Garten, Genuss, Freizeit“ abgedeckt. Die Wieselburger Messe ist von 26. bis 29. Juni täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Bieranstich am Volksfest ist bereits am Mittwochu abend. Internet-Tipp: www.messewieselburg.at BLICK INS LAND 6-7/2014

Foto: Messe Wieselburg

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Inter-Agrar Sie ist seit Jahrzehnten Niederösterreichs größte Ausstellung. Auf der Wieselburger Messe werden auch heuer wieder 560 Aussteller ein umfassendes Maschinenund Warenspektrum aus der sowie rund um die Landwirtschaft präsentieren.


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Silofutter Maissilagen weisen laut Untersuchungen der Landwirtschaftskammer heuer hÜhere Energiegehalte auf als sonst ßblich. Deshalb sollten bei deren Verfßtterung an Milchkßhe, vor allem bei hÜheren Anteilen in der Ration, folgende Punkte beachtet werden, rät WOLFGANG REITER.

Welchen Schnitt? In den meisten Fällen wird Maissilage in Anteilen bis zu einem Drittel der Ration eingesetzt. Die ergänzend verabreichte Kraftfuttermenge und vor allem die Kraftfutterzusammensetzung sollten sich danach richten, welche Grassilage verwendet wird. Grassilagen vom 6-7/2014 BLICK INS LAND

1. Schnitt sind energiereicher, rohfaser- und strukturreicher, eiweiĂ&#x;ärmer (meist ausgeglichene oder leicht positive RNB) und haben auch einen geringeren Mineralstoffgehalt, vor allem an Calcium und Phosphor. Bei der Auswahl der passenden EiweiĂ&#x;kraftfuttermittel ist hier vor allem auf einen hohen RNB-Wert zu achten. Am besten eignen sich Grassilagen vom 3. und 4. oder vom letzten Schnitt, da diese die hĂśchsten EiweiĂ&#x;ĂźberschĂźsse (deutlich positiver RNB-Wert) und die niedrigsten Energiegehalte aufweisen. Auch der Mineralstoffgehalt ist etwas hĂśher.

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urch den hohen Energiegehalt in Verbindung mit einem EiweiĂ&#x;defizit im Pansen passt Maissilage ideal zu eiweiĂ&#x;reicheren Grassilagen. Die Nachteile der Maissilage liegen vor allem im niedrigeren Mineralstoffgehalt (Calcium und Phosphor), Spurenelement- und Vitamingehalt (β-Carotin) und in der geringen Partikellänge. Aufgrund des niedrigen Rohfasergehalts und vor allem wegen der kurzen Futterpartikel der Maissilage stĂśĂ&#x;t man leicht an die Grenze der Wiederkäuergerechtheit. Daher ist bei steigendem Maissilage-Anteil auf eine zusätzliche Rohfaserund Strukturversorgung zu achten. Bei hohem Stroheinsatz als Rohfaserergänzung ist zu berĂźcksichtigen, dass dadurch die Gesamtverdaulichkeit der Ration negativ beeinflusst wird. Ideal wäre es, Heu extra Ăźber eine Raufe oder einen Barren anzubieten.

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TIERZUCHT/MILCHMARKT Kraftfutteranteil Die Stärke der Maissilage wird im Pansen schneller abgebaut als die Stärke von trockenem Körnermais. Somit ist die Stärke von Körnermais pansenschonender für die Kuh. Daher sollten bei zunehmendem Maissilageanteil in der Ration beim Kraftfutter die Anteile an pansenschonenden Komponenten wie Körnermais (bis 35 %), Trockenschnitzel (bis 20 %), Kleie, eventuell zusätzlich noch Biertreber, erhöht werden. Mit steigendem Maisanteil sollte ein Eiweißkraftfutter mit hohem RNB-Wert eingesetzt werden. Vor allem Sojaschrot, Rapsschrot, Rapskuchen und im Besonderen Futterharnstoff weisen einen hohen Eiweißüberschuss im Pansen auf. „Actiprot“ hat zwar einen sehr hohen Gehalt an beständigem Eiweiß, dadurch aber auch einen relativ niedrigen Eiweißüberschuss im Pansen. Daher ist es als alleiniges Eiweißfuttermittel bei MS-Fütterung nicht so geeignet, wohl aber in Kombination mit anderen Eiweißfuttermitteln. In Bezug auf Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine ist zu beachten, dass Maissilage eine zusätzliche Versorgung mit Futterkalk, oft auch mit Phosphor, sowie mit Spurenelementen und Vitaminen (vor allem β-Carotin) notwendig macht. Bei MS-Anteilen über 50 Prozent ist eine zusätzliche Carotin-Versorgung zu empfehlen. Generell sind bei einem höherem MS-Anteil eine Rationskontrolle und -berechnung jedenfalls empu fehlenswert. DI Wolfgang Reiter ist Tierzuchtberater der LK Oberösterreich und Spezialist für Milchviehfütterung.

Internet-Tipp: www.agrar-net.at

ADRESSÄNDERUNGEN JETZT MELDEN Geschätzte Leser! Im Laufe der Zeit können sich Adressen ändern und so kann es vorkommen, dass die Post BLICK INS LAND nicht mehr zustellen kann. Daher unsere Bitte: Geben Sie uns Ihre Adressänderungen bekannt. Tel.: 01/581 28 90 Fax: 01/581 28 90-23 E-Mail: office@blickinsland.at Besten Dank für Ihre Mithilfe. Das Team von BLICK INS LAND

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Verständnis für Russland Interview JOSEF BRAUNSHOFER, Geschäftsführer der Berglandmilch, über Milchpolitik und aktuelle Nöte mit Russland-Exporten. BLICK INS LAND: Wie gut sind Ihre Lieferanten auf das nahe Quotenende vorbereitet? Braunshofer: Ich meine, gut. Jene, die in der Milchwirtschaft bleiben wollen, haben schon in den vergangenen Jahren klare Investitionsentscheidungen getroffen. Das sieht man ja auch an der Höhe der Superabgabe. Niemand hat das aus Jux und Tollerei gemacht, sondern aus der Erkenntnis, in einen neuen Stall, in neue Technik oder die Aufstockung ihrer Viehbestände zu investieren. Die Milchbauern stellen sich auf, um die Zukunft zu meistern – wie alle anderen Landwirte in ihrer jeweiligen Sparte auch. Und wie hat sich Ihre Molkereigruppe auf die kommenden Veränderungen am Milchmarkt eingestellt? In Erwartung steigender Milchmengen haben wir unsere Verarbeitungskapazitäten an mehreren Standorten entsprechend ausgebaut – in Wörgl, Feldkirchen und Aschbach. Konkret erwarten wir in den nächsten zwei bis drei Jahren um zehn Prozent mehr Milch, verglichen mit heute. Österreich macht sich in Brüssel gerade stark für eine Streichung der Superabgabe oder zumindest eine Änderung der Fettkorrektur. Landwirte, die ihre Quote einhalten, würden durch einen Straferlass aber benachteiligt, betonte Agrarkommissar Ciolos. Ihre Meinung dazu? Das ist eine rein politische Entscheidung, die ich, egal wie sie ausfallen wird, als Molkerei-Geschäftsführer zur Kenntnis zu nehmen haben. Weil ich sie nicht beeinflussen kann, möchte ich diese Vorgehensweise auch nicht bewerten. Wie sehr macht sich der steigende Milchverbrauch in Asien auch bei der Berglandmilch bemerkbar – indirekt über die Preise oder gar direkt über Exporte? NÖM und Alpenmilch Salzburg liefern ja eigenen Angaben zufolge bereits nach China. Als direkte Konsequenz gibt es Anfragen, die wir prüfen. Indirekt saugt vor allem China viel Milch

Josef Braunshofer vom Weltmarkt auf, was aufgrund der steigenden Milchproduktion weltweit zu begrüßen ist. Ja, auch wir sind in Kontakt mit potenziellen Kunden. Neben anderen Molkereien wurde auch die Berglandmilch jüngst für Exporte nach Russland gesperrt. Wie groß ist der Schaden für Ihre Molkerei? Was wurde überhaupt beanstandet? Unsere Russland-Exporte bewegen sich im einstelligen Umsatzbereich. Aber es ist ein strategisch wichtiges Exportland für uns. Die Behörden dort haben einige Gewichtungen geändert. Wir haben alle drei bis vier Jahre „Audits“. Aktuell müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Russen nun andere Auflagen haben als noch vor drei Jahren. Wir haben bereits darauf reagiert und entsprechende Korrekturmaßnahmen gesetzt. Es gibt auch notwendige Anpassungen bei unseren externen Labors und bei den Veterinärbehörden. Die Anforderungen ändern sich immer wieder. Trotzdem sind unsere Werke aber alle in einem Top-Zustand. Glauben Sie, dass Putin beim Besuch im Österreich-Haus in Sotschi der Tirol-Milch-Käse nicht geschmeckt hat? Vielleicht hat er einfach nur zu wenig davon gegessen. Wann rechnen Sie mit einer Wiederaufnahme der Geschäfte? Möglichst bald. Rechtfertigen die bisherigen Ge-

schäfte mit Russland wiederholte Sanktionen aus heiterem Himmel? Auch Österreichs Rinderexporte werden ja immer wieder mit eher fragwürdigen Beanstandungen gestoppt. Faktum ist: Unsere Aufgabe ist es, auf die Wünsche der Russen einzugehen. Russland ist wie gesagt ein strategischer Markt für uns. Der Kunde ist König, und das haben wir zu akzeptieren. Erwarten Sie in nächster Zeit größere Veränderungen am heimischen Molkereiensektor? Nein. Der neue Landwirtschaftsminister ist ein gebürtiger Tiroler Bergbauernsohn – erwarten Sie von ihm wieder mehr Augenmerk auf die Sorgen der heimischen Milchwirtschaft? Er kommt aus dem Bergbauerngebiet und kennt Milchproduktion unter erschwerten Bedingungen. Das wird uns in Zukunft sicherlich helfen. Welche Wünsche hat die Milchwirtschaft an Rupprechter? Dass meine eben geäußerte Einu schätzung auch zutrifft. INTERVIEW: BERNHARD WEBER

ZUR PERSON DI Josef Braunshofer ist Geschäftsführer von Österreichs größter Molkereigruppe Berglandmilch eGen mit rund 14.000 Milchbauern. BLICK INS LAND 6-7/2014

Foto: Berglandmilch

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GRĂœNLAND

Die Mischung macht’s Begrßnungskulturen Ihr Anbau hat sich mittlerweile in der Praxis als wichtiger pflanzenbaulicher Baustein etabliert. Auch in der neuen ÖPUL-Periode bleibt die Begrßnung ein zentraler Bestandteil einer umweltgerechten Landwirtschaft. JOSEF WASNER informiert.

N

ach aktuellem Kenntnisstand werden die UmweltAuflagen fĂźr die BegrĂźnung in weiten Teilen ähnlich der bisherigen MaĂ&#x;nahme sein. Neu ist aber, dass Ăźberwiegend nur mehr BegrĂźnungsmischungen mĂśglich sein werden. Der Anbau von Mischungen bietet die MĂśglichkeit, die Vorteile mehrerer Kulturen zu nutzen. Da die AnsprĂźche an das Saatbett und die Wasserverhältnisse unterschiedlich sind, bieten Mischungen eine hĂśhere Sicherheit beim Feldaufgang. Zudem weisen die verschiedenen Pflanzenarten einen geringeren Schädlingsbefall auf. Durch die unterschiedliche Frostempfindlichkeit kann mit der richtigen Zusammensetzung der Mischung der Zeitraum, in dem eine flächendeckende BegrĂźnung steht, deutlich verlängert werden. In der Wurzelentwicklung unterscheiden

sich die Begrßnungskulturen sehr deutlich. Es stehen Kulturen mit ausgeprägten, tiefreichenden Pfahlwurzeln zur Verfßgung und solche mit einem flacheren, aber dafßr feineren Wurzelsystem. Le-

guminosen binden eventuell zusätzlich noch Stickstoff.

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17_18_gruenland 12.06.14 09:58 Seite 18

GRÜNLAND Hanglagen Bei Reihenkulturen in Hanglagen richtet sich die Auswahl der Begrünungskulturen nach der Bodenbedeckung. Etwa 30 Prozent Bodenbedeckung sind notwendig, damit die Erosion um die Hälfte reduziert werden kann. Technisch sind die Sägeräte mittlerweile in der Lage, auch bei höheren Mulchmengen eine exakte Saat zu erreichen.

Erfolg auf ganzer Biomasse-Linie! Zum 30-jährigen Firmenjubiläum strömten rund 8000 Besucher an beiden HausmesseTagen auf das Firmengelände des Biomasse-Pioniers. Biomasseheizungen sind gefragt wie nie zuvor. In Zeiten, in denen der Energiepreis und die Energieliefersicherheit zu immer wichtigeren Themen werden, setzen die Verbraucher auf die Zukunft. Erneuerbare Energien wie Hackgut, Pellets oder Stückholz werden immer wichtiger und sind zusätzlich die günstigere und umweltfreundlichere Alternative zu fossilen Brennstoffen. In der eigens aufgebauten Messehalle konnten sich die zahlreichen Besucher professionell über alle Neuheiten und das bestehende Biomasseheizungs-Sortiment im Leistungsbereich bis 200 kW (mittels Kaskadenlösung bis 800 kW) beraten lassen. Ein Highlight hierbei war die neue Hackgut-Heizung, ECO-HK! Durch den energiesparenden und kostensenkenden Betrieb und die neueste Verbrennungstechnologie – die ECO-Control – kann das „Energie-Genie“ ECO-HK überzeugen. Hervorzuheben ist auch das neue, einzigartige Rostsystem – der Stufen-Brecherrost. Vorgestellt wurde auch die neue Nano-PKPelletsheizung. Im kleinen Leistungsbereich von 6 und 9 kW ist sie somit bestens geeignet für Niedrig- & Niedrigstenergiehäuser sowie bei geringem Platzangebot. Ideale Lösung für Neubauten ohne Keller!

Prominente Ehrengäste: LH Dr. Josef Pühringer, LH-Stv. Franz Hiesl und Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl besuchten die Hargassner-Hausmesse. Internet-Tipp: www.hargassner.at 18

Fortsetzung von Seite 17 ben nach wie vor die Kreuzblütler, wie zum Beispiel Senf und Ölrettich. Vor allem deshalb, weil sie den Boden gut durchwurzeln, ausreichend organische Substanz auch bei späterem Anbau liefern und geringe Ansprüche an Saatbett und Wasserversorgung stellen. Mit resistenten Sorten ist in Zuckerrübenfruchtfolgen eine Bekämpfung der Rübenzystennematoden möglich, allerdings nur bei frühem und dichtem Anbau. In Mischungen ist zu beachten, dass andere Mischungspartner nicht unterdrückt werden. In dieser Pflanzenfamilie an Bedeutung gewinnt Kresse. Diese bildet zwar weniger Pflanzenmasse, die relativ sicher abfriert. Die Pflanzenrückstände bleiben jedoch auch im Frühjahr nach einer Bearbeitung stabil genug, um wirkungsvoll vor Erosion zu schützen. Auch Buchweizen und Mungo (Schwarzsamen, Ramtillkraut) haben in Begrünungsmischungen vor allem in den ersten Wochen nach dem Anbau ihre Bedeutung, weil sie schnell und sicher aufgehen. Da sie aber schon bei wenigen Minusgraden abfrieren, bedecken sie den Boden im Spätherbst nur noch wenig. Deutlich mehr Pflanzenmasse können Leguminosen bilden. Besonders die kleinkörnigen Kleearten, wie Alexandriner- und Perserklee, müssen aber spätestens bis Mitte August angebaut werden. Großkörnige Leguminosen wie Erbsen, Wicken, Platterbsen oder Ackerbohnen wiederum zeigen ein dichtes, mitteltief reichendes Wurzelsystem, das den Boden sehr gut strukturiert hinterlässt. Bei frühem Anbau ist auch mit einer Stickstofffixierung zu rechnen.

Bei Ackerbohne als Mischungspartner ist zu beachten, dass man diese tiefer ablegen muss. Da aber die wenigsten Betriebe die Möglichkeit haben, zwei unterschiedliche Saattiefen in einem Arbeitsgang zu gewährleisten, bietet es sich an, die Ackerbohne mit dem Düngerstreuer auszustreuen und die restlichen (Fein-)Sämereien mit herkömmlicher Technik auszubringen. Leicht zu integrieren Auch Phacelia ist eine Kultur, die in fast alle bei uns gängigen Fruchtfolgen integriert werden kann. Vorbehalte ihr gegenüber gibt es vor Zuckerrüben unter feuchten Bedingungen hinsichtlich des Befalls mit Rhizoctonia. Die Pflanzenrückstände lassen sich im Frühjahr leicht bearbeiten und bieten ein sehr gutes Saatbett für alle Folgekulturen. Das verzweigte Wurzelnetz hinterlässt einen krümeligen Boden, obwohl die Wurzelmasse geringer ist als bei Senf und Ölrettich. Für ein gutes Gelingen der Begrünung mit Phacelia ist jedenfalls entscheidend, dass der Bestand eine Wuchshöhe von mindestens 30 bis 40 Zentimetern erreicht, um sicher abzufrieren. Damit diese Entwicklung erreicht werden kann, darf man sie nur bis spätestens Ende August anbauen. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Kulturen, wie etwa Öllein, Ringelblume und Gräser, mit denen man die Vielfalt in der Begrünung erhöhen kann. Wie sich die jeweilige Mischung zusammensetzen soll, ist auch von der Fruchtfolge abhängig. Rapsintensive Betriebe sollten den Anteil an Kreuzblütlern in der Begrünung nicht zu hoch wählen. Auch die Nachfolgekultur will berücksichtigt werden.

Früh anbauen Eine flächendeckende Begrünung, die Unkraut und Ausfallgetreide unterdrückt, Schutz vor Erosion und Auswaschung bieten soll, muss früh genug angebaut werden. Je nach betrieblicher Situation und klimatischen Bedingungen wird der dafür geeignete Zeitpunkt in der ersten Augusthälfte, spätestens jedoch Ende August liegen. Alle obigen Ausführungen beziehen sich auf die Maßnahme „Begrünung von Ackerflächen – Zwischenfruchtanbau“. Genauere Informationen zu den Voraussetzungen für die Förderung dieser Maßnahme und zum System Immergrün gibt es bei den Landwirtschaftskammern. Fazit Für viele Landwirte ist der Anbau von Begrünungsmischungen ohnehin bereits Standard, um die vielfältigen Anforderungen zu erfüllen. Durch die Zufuhr von organischer Substanz soll die entstehende Mulchauflage als Erosionsschutz dienen. Für eine optimale Bodenstruktur muss die Begrünung eine gute Durchwurzelung erreichen und den Boden möglichst lange bedecken. Dafür braucht es aber eine entsprechende oberirdische Pflanzenmasse. Unter trockenen Bedingungen besteht jedoch die Sorge, dass die Begrünung zu viel Wasser verbraucht, das der Folgekultur fehlen kann. Negative Einflüsse in Bezug auf Krankheitsbefall im Rahmen der Fruchtfolge sollen ebenfalls vermieden werden. Bei der Anlage von Begrünungen ist die Verwendung von mehreren Mischungspartnern nicht nur eine förderungsrelevante Voraussetzung, sondern auch pflanzenbaulich sinnvoll, um die vielfältigen u Aufgaben zu erfüllen. Dr. Josef Wasner ist Pflanzenbauexperte der LK Niederösterreich.

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Foto: agrarfoto.at

Hargassner Hausmesse: Einfach genial!


19_20_silieren 12.06.14 09:30 Seite 19

SILIEREN

Silierregeln einhalten Gärfutter Rechtzeitig vor Beginn der Futterernte ruft GERALD STÖGMÜLLER die wichtigsten Silierregeln in Erinnerung und gibt einige Tipps für gelungene Silagen. Generell gilt: Verschmutztes Futter fördert Fehlgärungen und schadet letzt endlich der Tiergesundheit.

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egelmäßiges Nachsäen mit hochwertigen Saatgutmischungen und das Einbringen von Leguminosen in Grünlandbestände erhöhen die Erträge und die Toleranz bei nicht optimaler Witterung und verringern gleichzeitig die Verunkrautung. Narbenverletzungen durch Reifen, Mähwerk und Zinken verursachen Lücken, in denen das Unkraut rasch aufkommt. Deshalb muss man sofort nach dem Silieren nachsäen. Maulwurfshaufen

und Wühlmäuse verschmutzen das Siliergut, ebenso Gülle- und Futterreste. Ein optimaler Schnittzeitpunkt erhöht die Verdaulichkeit und liefert mehr Nährstoffe. Dieser richtet sich nach dem Ähren- und Rispenschieben der Leitgräser. Wenn sich 30 bis 50 Prozent der Leitgräser im Ähren- und Rispenschieben befinden, ist der optimale Zeitpunkt zum Silieren. Die Leitgräser sind Knaulgras, Raygras und Goldhafer. Der Rohfasergehalt liegt hier bei zirka 25

Prozent und die Siliereignung ist optimal. Die Nährstoffe bleiben erhalten. Eine Schnitthöhe von mindestens sieben Zentimetern ist anzustreben, um Verschmutzung und Verpilzung zu vermeiden. Beim Mähen muss der Bestand unbedingt abgetrocknet sein. Ein Aufbereiter kann das Abtrocknen um einige Stunden beschleunigen. Zu beachten ist der erhöhte Kraftbedarf. Der zweite und die folgenden Aufwüchse können nach dem Aufbereiten zu rasch abtrocknen.

Folgegeräte wie Kreiselzettwender, Schwader und Pick-up dürfen nicht zu tief eingestellt sein, um zusätzlichen Schmutzeintrag zu meiden. Abtrocknung und Schwad Das Futter sollte man nach dem Mähen möglichst bald breit aufstreuen, um das Abtrocknen zu beschleunigen. Das Futter trocknet rascher und gleichmäßiger ab. Fortsetzung auf Seite 20

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SILIEREN

Fortsetzung von Seite 19 Rechtzeitiges Schwaden verhindert zu starkes Abtrocknen. Die Schlagkraft des Schwaders ist in der Silierkette häufig eine Schwachstelle. Schlagkräftige Maschinen oder mehrere Schwader können zu starkes Abtrocknen verhindern. Größere Schwaden trocknen nicht so rasch aus und reduzieren die Anzahl der Überfahrten mit den meist schweren Erntegeräten. Schlagkräftige Maschinen bieten eine hohe Bergeleistung. Sie können aber Verdichtungs- und Narbenschäden verursachen. Die Einstellung des Pickup beim Ladewagen oder Feldhäcksler ist besonders zu beachten, um Verschmutzung zu vermeiden. Die tendenziell höheren Rohaschewerte bei Feldhäckslersilagen deuten auf unvorsichtige Geräteeinstellungen hin. Um die Struktur des Futters nicht zu stören, ist auf eine gute Schneide zu achten. Ausreichende Verdichtung erreicht man nur, wenn man bei Ladewagen und Rundballenpressen alle Messer verwendet. Technik am Hof/im Silo Bei ständig steigender Bergeleistung ist das schwächste Glied der Silierkette die Walzarbeit. Fahrsilos muss man so anlegen, dass das Walzfahrzeug während des Ablagevorgangs parallel weiter verdichten kann und nicht auf dem Vorplatz warten muss. Die Silolänge muss entsprechend dem Transportgerät dimensioniert werden, um eine nicht zu hohe Schicht im Silo abzulegen. Richtwert: Die Länge des Silos entspricht dem Volumen des Transportwagens in Kubikmetern. Die Befüllhöhe muss dem Mindestvorschub angepasst werden. Lädt man das Siliergut ohne Dosierwalzen ab, muss man es mit einem Siloverteiler auflockern und verteilen. Ebnet man nur ein, bilden sich durch zusammengepresste Futterknäuel Zwischenräume und 20

Lufteinschlüsse. Je länger das Siliergut ist, umso geringer muss die Schichtdicke sein. Obwohl sich kurzes Futter leichter verdichten lässt, sollte auch hier die Schichtdicke nach der Verteilung mit einem Siloverteiler nicht höher als 40 Zentimeter sein. Bei zu hohen Futterschichten kann die Luft beim Verdichten nicht entweichen. Da sich Luft aber verdichten lässt, erkennt man diesen Fehler erst im Nachhinein an Fehlgärung und Nachfermentation. Das Walzfahrzeug sollte bei Grassilage mit viel Ballast versehen sein. Jede Schicht muss mindestens dreimal mit Schrittgeschwindigkeit überfahren werden. Der Fahrer des Walzfahrzeuges gibt die Geschwindigkeit beim Silieren vor, nicht die schlagkräftige Erntetechnik. Ein rasch und sorgfältig verschlossener Silo erhält die Silagequalität. Die Unterziehfolie deckt gasdicht ab, die dicke Siloplane schützt die Unterziehfolie. Der Sauerstoffentzug und die Bildung einer Gasblase schränken die Aktivität unerwünschter Bakterien und Pilze ein. Die erwünschten Milchsäurebakterien können sich nur im sauerstofffreien Milieu vermehren. Falls man die Silierung für mehr als drei Stunden unterbrechen muss, zum Beispiel durch einen Defekt oder über Nacht, muss man den Silohaufen luftdicht verschließen, um den Frischlufteintrag zu unterbinden. Milchsäurebakterien Die Silierregeln zielen auf die Förderung

von Milchsäurebakterien ab. Milchsäure ist eine sehr starke Säure, die den pH-Wert im Siliergut schnell senken kann. Milchsäurebildende Bakterien entwickeln sich aber nur unter speziellen Bedingungen. Folgende Situationen hemmen die Bildung von Milchsäure: wenig oder kein Zucker im Siliergut durch lange Feldliegezeit oder überreifes Futter; zu nasses oder zu trockenes Siliergut; Verschmutzung mit Erde, Gülleresten, Futterresten; Luft im Silostock durch unzureichende Walzarbeit, hohe Einbringschichten, später oder undichter Verschluss, hohe Temperaturen im Silostock. Sind die Bedingungen für die Vermehrung der milchsäurebildenden Bakterien nicht ideal und wird der pH-Wert im Siliergut dadurch nicht rasch genug gesenkt, entwickeln sich andere Mikroben im Siliergut, die zu Fehlgärung und Nacherwärmung nach Öffnung des Silos führen. Silierfehler Das Vegetationsstadium bestimmt den Schnittzeitpunkt. Wird zu spät gemäht, sinken Nährstoffgehalte und Verdaulichkeit, der Energiegehalt im Gras sinkt pro verzögertem Tag um bis zu 0,1 MJ NEL. Tipp: Der optimale Schnittzeitpunkt ist das Ähren- und Rispenschieben der Leitgräser. Sind Mähwerk, Kreiselzettwender, Schwader oder Pick-up zu tief eingestellt, kommt Erde mit Gärschädlingen und Fäulniserre-

Idealer leistungsfähiger Bestand im Grünland

50 bis 60 % Gräser 15–25 % Untergräser, wie Wiesenrispe, Rotschwingel 15–20 % Mittelgräser, wie Goldhafer, Timothe 20–30 % Obergräser, wie Wiesenschwingel, Raygras und Knaulgras 10 bis 30 % Leguminosen Weißklee, Wiesenrotklee, Luzerne, Wicken 10 bis 30 % Kräuter Löwenzahn und Wegerich, keine Problemunkräuter

gern mit in den Silo. Fehlgärungen und mangelnde Futterhygiene sind die Folgen. Tipp: Mähhöhe von sieben Zentimetern oder höher anstreben, Zinken der Folgegeräte dürfen nicht am Boden zeichnen. Ist die Feldliegezeit zu lange, kommt es zu einem Zuckerverlust von bis zu sechs Prozent der Trockenmasse durch langsames Abtrocknen, Auswaschverlust von Zucker und Beta-Carotin (ca. 50 %) durch Anregnen, häufiges Wenden führt zu Bröckelverlust. Tipp: Schnelles Anwelken durch richtigen Mähzeitpunkt und Gerätewahl (Aufbereiter), rasches Breitstreuen und rechtzeitiges Schwaden. Zu schnelles Befüllen und unzureichendes Walzen bewirkt, dass hohe Einbringschichten nicht verdichtet werden und die Luft nicht entweichen kann. Tipp: Die Schichtdicke soll nach dem Verteilen und vor dem Verdichten bei 25, maximal 40 Zentimetern liegen, maximales Walzgewicht, Reifendruck erhöhen, nicht zu rasch fahren (2–5 km/h), jede Schicht mindestens dreimal überfahren. Die Siloplane alleine ist zu wenig elastisch, um sich der Umgebung luftdicht anzupassen, dazu dient die Unterziehfolie. Tipp: Silowände vor dem Befüllen mit Planen auskleiden, Unterziehfolie nicht betreten. Wird der Silo zu früh geöffnet, führt frühzeitiger Luftzutritt bei noch nicht ausreichend abgesenktem pH-Wert zu Nacherwärmung und Verderb. Tipp: Silo frühestens drei Wochen nach dem Einsilieren öffnen! Bei nicht optimalen Silierbedingungen mindestens sechs Wochen u warten. DI Gerald Stögmüller ist Pflanzenbauexperte der LK Niederösterreich.

BLICK INS LAND 6-7/2014


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GÜLLE

GEBALLTE KRAFT FÜR PROFIS Damit der Ballentransport eine runde Sache wird.

Fahrwerk und Bereifung spielen bei Güllefässern eine besondere Rolle, um den Bodendruck und den Zugkraftbedarf so gering wie möglich zu halten und damit eine maximale Bodenschonung zu erreichen. ROBERT DIEM weiß, worauf es dabei ankommt.

D

ie günstigste und einfachste Fahrwerksausführung ist die Einzelachse. Bei großvolumiger Bereifung kann man damit auch mit einem 9000-LiterFass relativ bodenschonend unterwegs sein. Allerdings darf man bei Fahrten auf öffentlichen Straßen eine Einzelachslast von zehn Tonnen und eine Gesamtbreite von drei Metern nicht überschreiten. Doppelachse Bei größerem Füllvolumen kommt man, will man das Fahrzeug auch auf öffentlichen Straßen bewegen, an einer Doppelachse nicht vorbei. Der Vorteil des Tandemfahrwerks ist, dass es das Gewicht auf vier Räder verteilt und dadurch der Bodendruck und der Rollwiderstand deutlich reduziert werden können. Um das Fahrzeug auch problemlos rangieren zu können, ohne die Grasnarbe zu zerstören oder das Fahrwerk übermäßig zu strapazieren, sollte man ab einem Achsabstand von 1500 Millimetern eine Lenkachse einsetzen. Die deutlich günstigere Ausführung ist eine Nachlauflenkung. Diese muss man bei Rückwärtsfahrt und im Straßenverkehr sper-

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Reifen bestimmen Bodenschonung und Rollwiderstand

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Fortsetzung auf Seite 22 6-7/2014 BLICK INS LAND

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21_22_guelle 12.06.14 09:40 Seite 22

GÜLLE

Pflanzenschutz: Neuer Gigant Bereits bisher war die Gruppe rund um das israelische Pflanzenschutzunternehmen Makhteshim Agana eine vergleichsweise große Nummer im internationalen Agrarbusiness. Mit drei Milliarden US-Dollar Jahresumsatz spielte das Unternehmen eine weit größere Rolle als gemeinhin bei den Landwirten bekannt. Bei Generika – also Spritzmitteln und Wirkstoffen mit abgelaufenem Patentschutz – sind die Israelis gar Weltmarktführer. Das ist wohl auch der Grund für den geringen Wiedererkennungswert des Konzerns, der bisher in vielen Märkten mit unterschiedlichen Namen agiert hat. In Österreich bekannt: Feinchemie Schwebda und deren Renner „Goltix-Titan“ für Zuckerrüben. Während in Deutschland (und wohl auch Österreich) gut 90 Prozent der Rübenbauern Goltix kennen, können nur 30 Prozent den Hersteller benennen. Künftig werden alle Firmen des Konzerns unter dem Namen „Adama“ – hebräisch für Erde – firmieren. Zugleich will der Nachbaupräparate-Multi kräftig wachsen und von Platz 7 unter die Top 3 am Pflanzenschutzmarkt vorstoßen. Erreichen will man das vor allem mit China, wo anders als auf den restriktiver werdenden Märkten in Europa erheblicher Agrochemie-Bedarf geortet wird. Bislang kamen rund 40 Prozent der Konzernumsätze aus Europa. Aber auch Adama wird die Ausrichtung auf günstigere Nachbauprodukte beibehalten, hieß es bei der Präsentation bei der Präsentation des neuen Konzernauftritts in der Allianz Arena in München. Innovativ will man auch bei der Farbgebung von Kanistern und Etiketten sein, über die etwa der Anwendungsbereich auf einen Blick erkannt werden kann. Als Werbeträger wurde Ex-Fußballtorhüter Oliver Kahn engagiert. Sein Spitzname „Titan“ harmoniert bestens mit Goltix Titan. S.N. Internet-Tipp: www.adama.com 22

Fortsetzung von Seite 21 ren. Bei Zwangslenkung ist die Sperre nicht erforderlich. Das Fahrzeug lenkt auch beim Rangieren rückwärts genau in die Richtung, die man einschlagen will. Eine Federung ist beim Tandemfahrwerk nicht zwingend erforderlich, da das Pendelaggregat viele Unebenheiten schluckt und die großvolumigen Reifen eine gute Federwirkung haben. Komfortables und ruhiges Fahrverhalten ist somit gewährleistet. Mit Doppelachse kommt man je nach Verteiltechnik bis zu einer Fassgröße von rund 16 Kubikmetern aus. Darüber werden Tridemfahrwerke eingesetzt, wobei bei diesen Aggregaten sinngemäß das Gleiche gilt wie beim Tandemfahrwerk. Für Bodenschonung und Rollwiderstand auf weichem Boden ist zu einem großen Teil die Dimension der Räder verantwortlich. Grundsätzlich gilt: je größer der Reifendurchmesser, desto kleiner der Rollwiderstand. Da die Luft für die Traglast des Reifens verantwortlich ist, sollte man auf maximales Füllvolumen achten, das heißt, Reifen mit möglichst großem Außendurchmesser und möglichst kleinem Felgendurchmesser in maximal möglicher Breite wäh-

len. Die Gesamtbreite an den Rädern darf aber drei Meter nicht überschreiten. Große Reifen sind zwar in der Anschaffung teurer, man kann aber davon ausgehen, dass die Mehrkosten durch geringeren Verschleiß und Treibstoffersparnis über die Lebensdauer des Reifens mehr als ausgeglichen werden. Fülldruck anpassen Moderne Landwirtschaftsreifen sind hoch entwickelt und sehr leistungsfähig. Wirklich ausschöpfen kann man das Potenzial, das in ihnen steckt, aber nur, wenn man den Fülldruck optimal an die jeweiligen Einsatzbedingungen anpasst. Dafür muss man die technischen Daten der Reifen kennen. Diese findet man in den technischen Ratgebern aller Hersteller, sie sind auch auf den Internetseiten der Anbieter zu finden. Durch Reduktion des Fülldrucks auf dem Feld erreicht man folgende Vorteile: Die Kontaktfläche zum Boden wird deutlich größer, im selben Ausmaß reduzieren sich der Bodendruck und somit die Verdichtung und Schädigung der Krümelstruktur. Der Reifen sinkt deutlich weniger ein; Rollwiderstand und Zugkraftbedarf nehmen ab. Die große Kontaktfläche verbessert die Verzahnung des Rei-

fens mit dem Boden. Das bedeutet mehr Traktion und Zugkraft bei der Zugmaschine. Unter ungünstigen Bedingungen, wie bei feuchtem, wenig tragfähigem Boden, kann man durch Anpassen des Fülldrucks die Zeit-fenster für die einzelnen Arbeitsgänge deutlich erweitern. Für das Anpassen des Fülldruckes gibt es diverse Möglichkeiten, wobei am Güllefass aufgrund der kurzen Lastwechselintervalle nur eine echte Reifendruckregelanlage infrage kommt. Die Preise für Nachrüstsätze für ein zweiachsiges Fahrzeug beginnen bei rund 4000 Euro ohne Luftversorgung. Dies erscheint sehr teuer, wenn man aber bedenkt, dass man durch optimalen Fülldruck unter allen Bedingungen 15 bis 20 Prozent Treibstoff spart, ist bei entsprechender Auslastung der Maschine auch diese Investition sinnvoll. Es wird der Boden geschont und man kann die Gülle auch unter ungünstigen Bodenbedingungen zum optimalen Zeitu punkt ausbringen. Ing. Robert Diem ist Mitarbeiter der Bildungswerkstatt Mold.

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Ernteversicherer wollen Private-Public-Partnership Im Rahmen des Ernteversicherungskongresses in Peking standen landwirtschaftliche Absicherungssysteme als Antwort auf den Klimawandel im Fokus der Diskussion.

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inhelliger Tenor unter den Hunderten Teilnehmern war, dass nur ein auf Private-Public-Partnership (PPP) basierendes Versicherungssystem die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft in Form von Naturkatastrophen (Hochwasser, Taifune und Dürreperioden) ausgleichen könne. Nur so sei ein stabiler Agrarsektor garantiert und in weiterer Folge die Lebensmittelversorgungssicherheit nachhaltig stabilisiert. China selbst – nach den USA der zweitgrößte Versicherungsmarkt – setzt verstärkt auf PPP: So werden bereits 80 Prozent der Ernteversicherungsprämie vom Staat übernommen, teilt Kurt Weinberger, Vorsitzender der Österreichischen Ha-

gelversicherung, mit. Als Präsident der weltweiten Vereinigung der Agrarversicherer (AIAG), stellte Weinberger in Peking Agrarversicherungsmodelle im globalen Überblick dar und ging auf die Chancen sowie Risiken für Ernteversicherer ein. „Der Klimawandel mit seinen Auswirkungen auf die Landwirtschaft ist ein globales Problem und macht vor Landesgrenzen und Kontinenten nicht Halt. International geht der Weg ganz eindeutig in Richtung eines noch umfassenderen Risikomanagements in Form eines PPP-Modells. Aufgrund der Risikovielfalt wird das Zusammenspiel aus Landwirtschaft, Versicherungswirtschaft und öffentlicher Hand immer wichtiger“, unterstrich der

Experte und wies auch in bilateralen Gesprächen mit chinesischen Regierungsvertretern und dem Präsidenten der größten chinesischen Versicherungsgesellschaft „PICC Property and Casualty Company Limited“ auf die zukünftige Bedeutung des Agrarsektors hin. „Nur ein stabiler Landwirtschaftssektor kann die Weltbevölkerung mit ihren für das Jahr 2050 prognostizierten neun Milliarden Menschen ernähren“, so Weinberger abschließend. u AIZ

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JOURNAL

Lebensmittelpreise sinken weltweit erneut Der FAO-Lebensmittelpreisindex ist im Mai den zweiten Monat in Folge gesunken und hat somit seinen Rückzug aus dem Zehn-Monats-Hoch im März fortgesetzt. Gut gefüllte Lager belasteten die internationalen Preise für die meisten Rohstoffe, die in der Indexberechnung berücksichtigt werden. Während Milch, Getreide und Pflanzenöl im Mai gegenüber dem Vormonat billiger wurden, zeigten die Zuckerpreise entgegen dem Trend stark nach oben. Die Notierungen für Fleisch blieben stabil. Der FAO-Getreidepreisindex hat sich im Mai um 2,4 Punkte oder 1,2 Prozent auf durchschnittlich 204,4 Punkte gegenüber April verringert. Die internationalen Preise für Pflanzenöl gaben im Mai im Schnitt um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach. Der FAO-Index für

diese Kategorie sank infolge niedrigerer Notierungen bei Palm-, Soja- und Rapsöl um 3,7 Punkte auf 195,3 Punkte. Der Milchpreisindex zeigte im Mai mit einem Rückgang von 5 Prozent oder 12 Punkten auf durchschnittlich 238,9 Punkte den zweiten Monat in Folge deutlich nach unten. Die globalen Fleischpreise blieben mit einem durchschnittlichen FAO-Indexwert von 189,1 Punkten gegenüber April nahezu unverändert. Insgesamt haben sich die Preise aller Produkte, aus denen sich die Kennzahl zusammensetzt, im Mai nur wenig bewegt. Eine merkliche Verteuerung konnte im Mai nur für Zucker beobachtet werden. Der FAO-Index für diese Warengruppe erhöhte sich um 3,7 Prozent oder 9,3 Punkte auf 259,2 Punkte im Vergleich zu April. AIZ

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Hilfe bei Hüft- und Knieleiden Mein Knie war ab dem 16. Lebensjahr entzündet und danach viele Jahre steif. Ebenso wurde die Hüfte operationsreif, mit starken Schmerzen. Hochgradig deformierende Arthrose ist aus ärztlicher Sicht nicht heilbar, daher wurde mir 1977 dringend zur Operation geraten. Meine Ursachenforschung brachte das Ergebnis, dass mein Leiden nur durch Fehlernährung entstanden ist. Es fehlten natürliche Vital- und Biostoffe, diese lebensfrischen Köstlichkeiten, die leicht zu beschaffen sind, und einiges an Zusatzkost, um die Zellerneuerung zu beschleunigen. In sechs Wochen war ich schmerzfrei, in sechs Monaten konnte ich jenes Knie wieder abbiegen, das viele Jahre steif gewesen war. Die Knorpel sind nachgewachsen. Seit 1980 schon bin ich völlig schmerzfrei, gesund und beweglich. Das bestätigen auch beide Primarärzte und gratulierten zu meinem vollen Erfolg. Und wenn Sie zu wissen wünschen, wie das geht, rufen Sie einfach an. Telefon

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So leicht ist das.

Investitionsförderung leicht gemacht VKB-Bank Die Investitionsförderung der Ländlichen Entwicklung 2014–2020 unterstützt Landwirte, die ihren Hof modernisieren. Wie man welche Förderung erhält, weiß die VKB-Bank.

Antrag und Ablauf Die EUKommission hat das Programm noch nicht genehmigt, wodurch diese Anträge erst sogenannte 6-7/2014 BLICK INS LAND

Klaus Hladik, Agrarexperte der VKB-Bank Vorbehaltsanträge sind und somit den Termin der Kostenanerkennung sichern. „Es können nur Lieferungen und Leistungen sowie Kosten und Zahlungen berücksichtigt werden, die nach dem Stichtag für die Kostenanerkennung liegen. Ein verfrühter Beginn kann zu einem gänzlichen Ausschluss führen“, rät der Agrarexperte der VKB-Bank, Klaus Hladik, die Fristen unbedingt zu

beachten. Wichtig ist, dass Antrag, Fördererklärung und Betriebsdatenblatt vollständig ausgefüllt eingereicht werden, wobei die VKB-Bank gerne unterstützt. Richtiger Förderungsmix „Für jedes Investitionsprojekt ist der richtige Mix aus Förderanträgen entscheidend, um die maximal möglichen Zuschüsse zu erlangen“, schildert Hladik die Praxis.

Die Experten der VKB-Bank kennen alle Förderungsbestimmungen und Einreichfristen und übernehmen auch die Antragstellung für Direktzuschüsse, zinssubventionierte Kredite und Existenzgründungsbeihilfen für Hofübernehmer von bis zu 15.000 Euro. „Sollte der Rahmen an Förderungen nicht ausreichen, hat die VKB-Bank mit ihrer Agrar-Impulsfinanzierung eine maßgeschneiderte und zinsgünstige Alternative“, informiert Hladik. Alles aus einer Hand Als Universalbank bietet die VKB-Bank Beratung und Unterstützung in sämtlichen Fragen rund um Agrarfinanzierung und -förderung, Zahlungsverkehr, Vorsorge und Veranlagung für Landwirte. Erstinformationen bei Klaus Hladik: Tel.: 0732/76 37-1164, agrarservice@vkb-bank.at sowie über www.vkb-bank.at 23

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Durchschnittlich gehen pro Jahr 3000 Förderanträge in Oberösterreich über den Schreibtisch, heuer rechnet man mit einer noch höheren Zahl. Da heißt es nun, rasch aktiv zu werden. Neu ist, dass die Wirtschaftlichkeit und Einkommenswirkung der Investition beurteilt werden. Auch Energieeffizienz, Umweltwirkung, Emissionen, Wasserhaushalt und Tierwohl stehen zur Diskussion. Mögliche Fördergegenstände sind Stallbauten, Wirtschaftsgebäude, Düngersammelanlagen und Flachsilos einschließlich Technik sowie Investitionen im Bereich der Verarbeitung und Direktvermarktung, Garten- und Obstbau und Bienenwirtschaft.


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BODENBEARBEITUNG

Mit „System ImmergrĂźn“ Bodenabtrag vorbeugen Erosionsschutz In Hanglagen, die insbesondere an Gewässer, StraĂ&#x;en oder gar Siedlungen angrenzen, ist der Erosionsschutz im Ackerbau in den Mittelpunkt der Bewirtschaftung zu rĂźcken. FRANZ XAVER HĂ–LZL weiĂ&#x;, wie. einen enormen Schaden, indem die wichtigste Produktionsgrundlage, nämlich der Boden und damit Nährstoffe und Humus, verloren gehen. Bei wachsender Unwetterhäufigkeit sind trotz steigender Versicherungsprämien bestimmte Risiken wie Hochwasser nicht mehr versicherbar. Daher liegt der Erosionsschutz generell auf jeder Fläche im ureigenen Interesse eines jeden Landwirtes. Prinzipiell stellt eine flächendeckende Erosion dank intensiven und qualitativ hochwertigen Zwischenfruchtbaus und des hohen Anteils an Mulchsaaten primär bei den HackfrĂźchten Mais

         



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und ZuckerrĂźbe grundsätzlich kein Problem dar. Passieren jedoch wie eingangs erwähnt puntuelle Bodenabträge bei Unwettern, steht die Landwirtschaft meistens im Mittelpunkt der Kritik. Die Toleranzgrenze der betroffenen Unterlieger, also StraĂ&#x;enerhalter, Gemeinden und Private, sinkt stetig, es kommt immer Ăśfter zu Klagsandrohungen oder zumindest zu politischen Interventionen. DarĂźber hinaus hat ein OGH-Urteil aus 2006 die Rechtslage entscheidend beeinflusst. Es besagt, dass „Maisanbau in Falllinie ohne abschwemmungsmindernde MaĂ&#x;nahmen“ als nicht ordnungsgemäĂ&#x;e Bewirtschaftung anzusehen ist, da dadurch der natĂźrliche Oberflächenabfluss beeinflusst wird. Daher gilt es, den Erosionsschutz in den Mittelpunkt der Bewirtschaftung zu rĂźcken, vor allem auf Ă„ckern in Hanglage am Rande von Gewässern, StraĂ&#x;en oder Gebäude und Siedlungen. Viele pflanzenbauliche MaĂ&#x;nahmen stehen fĂźr die Reduktion des Erosionsrisikos zur VerfĂźgung: Aufweitung von einseitigen Fruchtfolgen; Einschaltung von BegrĂźnungen (System ImmergrĂźn); Mulchoder Direktsaat, Streifenfrässaat; Untersaaten oder Stroheinsaaten

von ZwischenfrĂźchten; Schlagteilung durch Anbau von Winterungen und Sommerungen; Fruchtfolgeabsprachen zwischen Landwirten in Einzugsgebieten; Vermeidung bzw. Verminderung der Bodenverdichtung; Bodenlockerung; Bearbeitung und Anbau quer zur Hangfalllinie; generell die Reduzierung des Bewirtschaftungsverkehrs; ein grobes Saatbett; Vermeidung von Fahrspuren in Falllinie; Lockerung der verdichteten Spur bis in die Krumentiefe; Aufbringung von Mist oder Stroh nach dem Anbau; Humusgehalt; Kalkung und – nicht zu vergessen – Streifeneinsaat, Randstreifen, Hecken. Daher sollten in Hanglage mĂśglichst vielfältige, flächen- und betriebsindividuell angepasste MaĂ&#x;nahmen in der Bewirtschaftung umgesetzt werden, um die Infiltrationsrate (Versickerungsrate) der Ackerflächen mĂśglichst hoch zu halten und dadurch den Oberflächenabfluss bei (Stark-)Niederschlägen zu minimieren. System ImmergrĂźn Als eine der effizientesten MaĂ&#x;nahmen ist das sogenannte „System ImmergrĂźn“ zu nennen. Gemeint ist damit qualitativ hochwertiger ZwischenFortsetzung auf Seite 26 BLICK INS LAND 6-7/2014

Fotos: agrarfoto.at

D

urch die signifikante Zunahme von Unwettern und Starkregenereignissen kommt es immer wieder punktuell zu Bodenabträgen aus landwirtschaftlichen Flächen. Einerseits fĂźhrt dies zur Belastung von Oberflächengewässern und damit zu Problemen bei der Qualitätszielerreichung gemäĂ&#x; EU-WasserRahmen-Richtlinie. Andererseits verursachen Bodenabträge StraĂ&#x;envermurungen, Verlandungen von StraĂ&#x;engräben und auch Beeinträchtigungen von privaten Liegenschaften wie Häusern und Hausgärten. Durch Unwetter verursachte Bodenabträge bewirken


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24_26_bodenbearbeitung 12.06.14 09:44 Seite 26

BODENBEARBEITUNG fruchtbau mit Mulch- bzw. Direktsaat der Folgefrucht. Diese Maßnahmen sind auch ein ganz entscheidender Bestandteil im Österreichischen Umweltprogramm (ÖPUL). Die morphologischen Gegebenheiten bringen es häufig mit sich, dass Oberflächenwasser konzentriert in Mulden und Senken als bevorzugte Abflussschneisen fließt und dort Grabenerosion verursacht. In diesen Fällen ist nur eine möglichst dauerhafte Begrünung die geeignete Maßnahme, um diese höchst sensiblen, meistens ganz kleinflächigen Bereiche vor Erosionen zu schützen. Besonderes Augenmerk auf diese Bereiche zu legen bringt eine enorm große Wirkung. Neben den unabdingbaren Erosionsschutzmaßnahmen auf der Fläche bewirken zusätzliche Schutzmaßnahmen neben oder in der Ackerfläche eine weitere effiziente Reduktion von Bodenabtrag. Dies können möglichst dauerhaft begrünte Streifen am Rande der Ackerflächen hin zum Gewässer, zu Straßen, Kanälen oder Siedlungen sein. Für eigene „Gewässerrandstreifen“ sieht das ÖPUL eine Abgeltung vor. Für die Anlage, Erhaltung und Pflege der Grünstreifen zum Schutze von Infrastuktureinrichtungen oder Siedlungen werden zunehmend Kooperationsprojekte zwischen der Landwirtschaft und den Gemeinden umgesetzt. Fazit Zwischenfruchtanbau mit Mulch- oder Direktsaat der Folgefrucht ist der wichtigste Erosionsschutz auf der Fläche. Aber selbst bei bestmöglicher Umsetzung von verschiedensten Maßnahmen auf und neben landwirtschaftlichen Nutzflächen, insbesondere der Ackerfläche, kann Bodenabtrag nie völlig verhindert werden. Niederschläge zu ungünstigen Zeitpunkten, etwa unmittelbar nach dem Anbau einer Kultur, oder extreme Niederschläge in kurzer Zeit können immer wieder zu Erosion führen. Mit einer qualitativ hochwertigen Umsetzung von diversen Schutzmaßnahmen kann das Abtragsrisiko dennoch u erheblich reduziert werden. DI Franz Xaver Hölzl ist Experte der Boden.Wasser.Schutz.Beratung der LK Oberösterreich.

Internet-Tipp: www.bwsb.at 26

Strukturschäden vorbeugen Stoppelkalkung dient der Regulierung des pH-Werts und speziell auf schweren Ackerböden auch der Erhaltung der Bodenstruktur. Dadurch wird der Gefahr der Bodenverschlämmung oder -erosion entgegengewirkt.

E

in idealer Zeitpunkt für eine Kalkdüngung ist die Stoppelkalkung auf die abgeernteten Getreidefelder. Eine Erhaltungskalkung aktiviert das Bodenleben und fördert über die Lebendverbauung auch die Bildung von Ton-Humus-Komplexen für eine ausreichende Bodenkrümelbildung. Gleichzeitig wird durch eine Kalkung die Verrottung von Stroh und Ernterückständen verbessert bzw. beschleunigt. Stabile Krümel, die durch den Kalk geschaffen werden, sorgen für ein gutes Netz an Grob- und Feinporen. Dadurch wird der Wasserund Lufthaushalt in der Ackerkrume verbessert und die Bodenerwärmung erleichtert. Kommt es hingegen infolge von Calciummangel zu einem Zerfall der Bodenkrümel, so wandern die freigesetzten feinen Tonteilchen mit dem Sickerwasser nach unten und verstopfen die wasserführenden Poren. Diese Degradierungsvorgänge sind später selbst durch massive Aufkalkung kaum wieder rückgängig zu machen. Ohne Kalk Verkrustung Auf strukturschwachen Böden zeigen sich die Folgen verbrauchter Bodenkalkreserven durch vermehrtes Auftreten von Verschlämmungen und Verkrustungen. Bei ungünstiger Witterung ist dies besonders augenscheinlich. Die verdichtete Oberfläche stellt für die jungen Keimpflanzen eine mechanische Sperre gegen ungehindertes Durchwachsen dar. Außerdem unterbindet die Kruste schon nach leichter Wiederbefeuchtung den Gasaustausch zwischen Atmosphäre und Boden. Dabei kommt es auch im Krumenbereich zu Sauerstoffmangel, der sich z. B. durch eine Blaufärbung des Bodens anzeigen kann. Worauf achten? Die meist trockenen Stoppelfelder weisen eine ho-

he Tragfähigkeit mit guter Befahrbarkeit auf, sodass auch bei Einsatz von schwereren Streugeräten keine Bodenverdichtungen zu befürchten sind. Die nachfolgende Bodenbearbeitung, wie Grubbern, sorgt für eine gute Einmischung des Kalks in den obersten Krumenbereich, ohne dass zu tief eingearbeitet wird. Bei regelmäßiger Erhaltungskalkung alle drei bis vier Jahre reichen in Abhängigkeit von der Bodenart Streumengen von 1000–1500 kg CaO (= Reinkalk) aus. Bei gleichzeitigem Bedarf an Magnesium (wie vor allem auf Granit, Gneis, sandigen Böden) ist magnesiumhältigen Kalkformen der Vorzug zu geben. Auch bei extensiver Bewirtschaftung ist eine Erhaltungskalkung unerlässlich, um die „Bodenfruchtbarkeit“ zu erhalten. Eine Erhaltungskalkung ist auch durch Feuchtkalke möglich. Der Vorteil sind eine nahezu staubfreie Ausbringung sowie die bodengünstige Bodenlagerung direkt beim Landwirt. Kalkform beachten Der Einsatzbereich von Carbonaten (kohlensaurem Kalk) liegt v. a. im Grünland sowie auf leichten

Anzustrebende pH-Werte in Abhängigkeit von der Bodenschwere

Sorptionskraft 2 3 4

(Bodenschwere) (leicht < 15 % Ton) (mittel 15–25 % Ton) (schwer > 25 % Ton)

Acker um 5,5 um 6,0 um 6,5

Grünland um 5,0* um 5,5 um 6,0

*Auf Moorböden und anmoorigen Grünlandböden ist ein pH-Wert von 4,5 ausreichend. Kalkhaltige Niedermoore können einen pH-Wert von 6–7 aufweisen.

Ackerböden. Hier ist bei entsprechender Mahlfeinheit eine gute Löslichkeit gegeben, sodass hier Carbonat-Produkte zur Säureneutralisation und Anhebung des pHWerts am wirtschaftlichsten sind. Auf schweren Böden oder überall dort, wo es vorrangig um die Bodenlockerung bzw. Strukturstabilisierung von tonreichen Böden geht, sollte bevorzugt Branntoder Mischkalk eingesetzt werden. Branntkalk flockt die Tonteilchen aus und verklebt die einzelnen Bodenteilchen zu stabilen Aggregaten. Dadurch wird der Anteil an Grobporen erhöht. Dieser Vorgang wird auch als die sprengende Wirkung des Kalks im Boden bezeichnet. Auf die Krume gestreuter Branntkalk vermag selbst nasskalte und zähe Böden zu lockern und mürbe zu machen. pH-Wert kontrollieren Eine Kalkung reguliert über die Freisetzung von OH-Ionen auch den pHWert im Boden. Dadurch wird auf sauren Böden auch die Verfügbarkeit der Nährstoffe verbessert. Für das Gedeihen der Pflanzen selbst entscheidet die jeweilige Kultur über den optimalen pH-Wert. So benötigen Weizen, Gerste und alle Leguminosen einen höheren pHWert als Hafer oder Roggen. Bodenschwere und Humusgehalt beeinflussen ebenfalls den pH-Wert. Bei leichten Böden genügt daher ebenso wie auf stark humosen Böu den ein niedrigerer pH-Wert. JOSEF GALLER BLICK INS LAND 6-7/2014

Foto: agrarfoto.at

Fortsetzung von Seite 24


27_31_interforst 12.06.14 09:44 Seite 27

BIOENERGIE

25 Prozent der Haushalte haben eine Holzzentralheizung Marktanalyse Seit bereits 34 Jahren wird in Zusammenarbeit mit den Hersteller- und Vertriebsfirmen die BiomasseHeizungserhebung durchgeführt. 53 Firmen stellten uns die für die Erhebung erforderlichen Daten zur Verfügung. Von Herbert Haneder und Karl Furtner

V

on großer Bedeutung ist, dass mit den erhobenen Daten der Brennholz-, Hackgut- und Pelletsbedarf genauer ermittelt werden kann und eventuell notwendige Lenkungsmaßnahmen in der Versorgung eingeleitet werden können. Organisationen und Behörden entnehmen diesem Bericht seit Jahren ihre länderspezifischen Daten und erstellen daraus Analysen und Berichte. Selbst die Wissenschaft verwendet das Zahlenmaterial gerne als Grundlage für Studien. Veröffentlicht werden ausschließlich Gesamtzahlen, welche bundesländerweise getrennt dargestellt werden. Eine mitunter gewünschte bezirksweise Auswertung ist auf

Grundlage des erhobenen Datenmaterials nicht möglich. Grafiken und Übersichten, wie auch die Liste der an der Erhebung beteiligten Firmen können unter www.lk-noe.at, Umwelt und Energie/Erneuerbare Energie/Biomasse-Heizungserhebung 2013 heruntergeladen werden. Entwicklung der Biomassefeuerungen seit 1980 Die Darstellungen zeigen die Entwicklung der jährlich neu errichteten Biomassekessel in Österreich nach Anzahl und installierter Leistung. Hackgut- und Rindenfeuerungen werden seit 1980, Pelletskessel seit 1997 und moderne Stückholzkessel seit 2001 erhoben. Seit 2010 werden auch Pelletskessel über 100 kW zahlenmäßig erfasst. Im Jahr 2013 wurden Anlagen mit einer Gesamtleistung von insge-

samt 716 MW installiert. Die hohen Leistungen der Jahre 2005 und 2006 mit rund 1.100 MW sind auf den damaligen Boom im Ökostrombereich zurückzuführen.

Stückholzkessel Die erstmalige Erhebung typengeprüfter Stückholzkessel erfolgte im Jahr 2001. Fortsetzung auf Seite 28

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KWB startet dieses Jahr gleich

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mit zwei neuen Heizungen in den

stoff die Rostgeschwindigkeit

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und die Luftzufuhr. Eine maximale

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ist die Folge.

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27_31_interforst 12.06.14 09:44 Seite 28

BIOENERGIE Fortsetzung von Seite 27 Nach einem leichten Aufwärtstrend in den Jahren 2010 bis 2012 waren 2013 die Verkaufszahlen wieder rückläufig. Mit 5754 Kesseln wurden um 16,5 Prozent weniger Stückholzkessel errichtet als im Jahr davor. Der Anteil der Importprodukte lag bei rund einem Fünftel. 85 Prozent der Kessel fielen in die Kategorie „bis 30 kW“ und hatten eine durchschnittliche Nennwärmeleistung von 24 kW. 15 Prozent der Kessel fielen in den Bereich „über 30 kW“ mit durchschnittlich 46 kW. Der Anteil der typengeprüften Holz-Naturzugkessel, welche oftmals als Beistellkessel zu einer Öloder Gasheizung eingesetzt werden, am Gesamtabsatz war jedoch gering. In Niederösterreich wurden die meisten Anlagen installiert, gefolgt von der Steiermark und Oberösterreich (siehe Grafik Seite 28). Hackgutfeuerungen bis 100 kW Bei den Hackgutfeuerungen im Leistungsbereich bis 100 kW war auch im Jahr 2013 ein Rückgang zu verzeichnen. Insgesamt wurden mit 2891 Anlagen um

ßig lag Niederösterreich mit einem Anteil von 28 Prozent aller Anlagen vor Oberösterreich und der Steiermark mit je 18 Prozent (siehe Grafik Seite 29).

Jährlich errichtete Stückholzkessel bis 30 kW und über 30 kW in Österreich. 19,1 Prozent weniger Anlagen errichtet als im Jahr davor. In Oberösterreich wurden 2013 die meisten Hackgutfeuerungen errichtet, gefolgt von Niederösterreich und der Steiermark (siehe Grafik Seite 29).

Reihung bei den Verkaufszahlen zwischen den Bundesländern hat sich in den letzten Jahren nicht verändert. Die durchschnittliche Kesselnennwärmeleistung lag mit 49 kW geringfügig über dem Wert des Vorjahres.

Jährlich errichtete Pelletsfeuerungen bis 100 kW in Österreich 73 Prozent aller Hackgutfeuerungsanlagen wurden in Niederösterreich, Oberösterreich und in der Steiermark verkauft. Die

Pelletsfeuerungen Pelletsfeuerungen werden seit 1997 erhoben. Seit 2010 werden sie in die Kategorien „bis 30 kW“, „über 30–100 kW“ und „über 100 kW“ aufgeteilt. Pelletswohnraumkessel (mit Zentralheizungsfunktion) wurden der Kategorie „bis 30 kW“ zugeordnet. Bei den Pelletsfeuerungen (bis 100 kW) konnte das Rekordergebnis von 2012 nicht erreicht werden. Mit 10.281 Anlagen war ein Rückgang von 14,1 Prozent zu verzeichnen. 88 Prozent der Pelletsfeuerungen fielen in den Bereich „bis 30 kW“ mit durchschnittlich 18 kW Nennleistung. In der Kategorie „über 100 kW“ wurden 74 Pelletsfeuerungen (2012: 105 Anlagen) mit durchschnittlich 145 kW gemeldet. Hinweis: Anlagen über 100 kW können auch als Kaskadenlösungen umgesetzt werden, wobei mehrere Einzelkessel unter 100 kW eingesetzt werden. Eine geringe Unschärfe besteht auch darin, dass den Herstellern und Lieferanten von Hackgutkesseln der tatsächlich verwendete Brennstoff (Hackgut oder Pellets) nicht immer bekannt und eine genaue Zuordnung daher nicht möglich ist. Speziell im ländlichen Raum, wo Scheitholz leicht verfügbar ist, besteht mehr Interesse an kombinierten Stückholz-Pellets-Kesselanlagen. Diesem Trend entsprechend haben bereits zahlreiche Kesselproduzenten ihr Angebot angepasst. In der Regel werden sie von den Herstellern den Pelletsfeuerungen zugezählt. Zahlenmä-

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Kachel-, Kaminöfen, Herde Entsprechend der jährlich von der Regionalenergie Steiermark durchgeführten Erhebung sind bei neu errichteten Einzelfeuerungen im Wohnbereich (Kachel-, Kaminöfen, Herde etc.) Rückgänge zu verzeichnen. Beim häufigsten System, dem klassischen Kaminofen, erfolgte ein Rückgang um 12 Prozent auf nunmehr ca. 23.000 Stück. Auch die Zahl der Pelletskaminöfen ging von 4000 auf 3500 Stück zurück (–13 %). Der Absatz von Kachelöfen blieb mit 9200 Stück gleich dem Vorjahr, jener von Heizkaminen und Kachelherden sank von 9200 auf 7100 Stück (–23%). Rückläufig war auch die Nachfrage nach Zentralheizungsherden. Deren Verkauf ging von 2100 auf 1600 Stück zurück. Kachel-, Kaminöfen und Herde haben vor allem in Bezug auf bäuerliches Scheitholz einen großen Absatzmarkt. Hackgutfeuerungen über 100 kW Diese Anlagen versorgen vor allem Kommunalbauten, Mehrgeschoßwohnbauten, Nah- und Fernwärmenetze sowie Gewerbeund Industrieanlagen mit Wärme. Befeuert werden sie vorrangig mit Waldhackgut, Sägenebenprodukten und Rinde. Der Gesamtabsatz von Anlagen über 100 kW Nennwärmeleistung lag mit 512 Anlagen um 26 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2012. In der Leistungsklasse „101–500 kW“ (446 Anlagen) lag der Rückgang bei 16 Prozent. In der Kategorie „501–1.000 kW“ (39 Anlagen) wurden sogar um 65 Prozent weniger und bei Anlagen „über 1.000 kW“ (27 Anlagen) um 43 Prozent weniger errichtet als 2012. Die durchschnittliche Kesselleistung beträgt in der Leistungskategorie „101–500 kW“ 196 kW (2012: 199 kW). In der Kategorie „501–1.000 kW“ lag die mittlere Kesselleitung bei 708 kW (2012: 707 kW) und bei Anlagen über einem Megawatt (MW) liegt die durchschnittliche Leistung mit 2296 kW geringfügig über dem Vorjahresdurchschnitt (2012: 2181 kW). Die installierte Leistung war mit 177 MW um 39 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2012. BLICK INS LAND 6-7/2014


27_31_interforst 12.06.14 09:44 Seite 29

BIOENERGIE

Jährlich errichtete Hackgutfeuerungen bis 100 kW in Österreich.

Jährlich errichtete Pelletsfeuerungen bis 100 kW in Österreich.

Verwendete Energieträger in Zentralheizungen Die letzte aktuelle Mikrozensus-Erhebung der Statistik Austria (2011/2012) gibt einen Überblick über die Verteilung der Zentralheizungen nach verwendeten Energieträgern. Erfreulich ist, dass immer mehr Haushalte in Österreich mit einer Holzzentralheizung (25 %) versorgt werden. Insgesamt heizen rund 163.400 Haushalte mehr mit Stückholz, Pellets oder Hackschnitzeln als noch in der Heizsaison 2003/2004. Kaum eine Rolle spielen Kohle und Koks, deren Anteil im gleichen Zeitraum um 76 Prozent zurückgegangen. Gleichfalls rückläufig ist die Verwendung von Heizöl und Flüssiggas. Die Zahl der Erdgasheizungen nahm leicht zu und Fernwärme wird weiter ausgebaut. Selbst wenn Solaranlagen und Wärmepumpen anteilsmäßig nur mit 4,68 Prozent vertreten sind, hat sich die Zahl der Anlagen seit 2004 mehr als vervierfacht. In Burgenland werden 38 Prozent der Zentralheizungen mit Holzbrennstoffen betrieben, gefolgt von Kärnten mit 37 Prozent, der Steiermark mit 36 Prozent, Oberösterreich mit 32 Prozent und Salzburg mit 28 Prozent. Niederösterreich heizt zu 26 Prozent, Tirol zu 22 Prozent und Vorarlberg zu 21 Prozent mit Scheitholz, Hackgut, Pellets oder Holzbriketts. Knapp zwei Drittel aller Haushalte werden derzeit mit einer Zentralheizung versorgt, 6,4 Prozent mit Einzelöfen und 25 Prozent mittels Fernwärme. Gaskonvektoren und Elektroheizungen bilden das Schlusslicht, mit fallender Tendenz. Mengenmäßig ist Holz der am meisten verwendete Energieträger in den österreichischen Haushalten. So lagen die Holzbrennstoffe (Brennholz, Hackgut, Pellets und Briketts) mit

Zusammenfassung Im Jahr 2013 wurden mit 18.926 Biomasseheizungen (Kleinanlagen bis 100 kW) um 15,6 Prozent weni-

6-7/2014 BLICK INS LAND

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67.831 Terajoule vor Strom mit 59.784 TJ, Naturgas mit 54.068 TJ und Heizöl mit 48.097 TJ (Mikrozensus 2011/12, Statistik Austria).

ger Anlagen errichtet als im Jahr davor. Den geringsten Rückgang Fortsetzung auf Seite 30

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T IITOEELN_ E B 6R - 7G_I2E0/1I N 4 TERFORST

Interforst: Holzenergie im Zentrum

Fortsetzung von Seite 29

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Zum einen steigen die Ansprüche der Verbraucher an die Qualität des Endprodukts; zum anderen ist die Ressourcen-Effizienz auf den unterschiedlichsten Ebenen der gesamten Prozesskette ein wichtiges Thema. Darüber hinaus erschließt sich die Energieholznutzung in den letzten Jahren zunehmend neue Bereiche, zum Beispiel Kurzumtriebsplantagen (KUP) aus dem landwirtschaftlichen Umfeld oder Landschaftspflegeholz (LPH). Insbesondere im Bereich der Erntetechnik findet gegenwärtig ein intensiver Technologietransfer statt. Der

Neuheiten von Woodcracker zur Interforst 2014

D

er oberösterreichische Forstmaschinenbauer Westtech wird bei der diesjährigen Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik „Interforst“ in München einen großen Auszug aus der Woodcracker-Forsttechnik dem Fachpublikum präsentieren. Im Bereich der Holzspaltung wird erstmals der Woodcracker L540 „Ecoline“ präsentiert, welcher mit seiner speziell konzipierten Größe eine kostengünstige Alternative zum bestehenden Langholzspalter-Programm bietet. Der neue Woodcracker L540 „Ecoline“ mit einer Zangenöffnung von 540 mm eignet sich auch für semiprofessionelle Anwender. Im Bereich der Wurzelstockrodung wird die neue Rodeschere Woodcracker R1200 mit noch höhe-

rer Leistungsfähigkeit durch eine größere Öffnungsweite von über 1200 mm und zugleich erhöhter Schnittkraft vorgestellt. Das Sortiment der Schneidköpfe konnte ebenso um eine Maschinengröße – den Woodcracker C450 – erweitert werden. INFORMATION: Westtech Maschinenbau GmbH, Tel.: 07277/27 7 30, Fax: 07277/36 6 36, office@westtech.at, www.westtech.at

Wood-Mizer zeigt drei Sägen W

ood-Mizer zeigt drei Sägen auf der Interforst Stand F704/61. Ein Mobilsägewerk für den professionellen Einsatz: LT70 mit Dieselmotor und Vollhydraulik fürs Laden, Drehen, Ausrichten und Klemmen. Für Stämme bis 6,30 m und bis zu 95 cm Ø. Eine Säge für den Einsatz bei Firmen, die ihre Dienstleistungspalette erweitern möchten, aber nicht ihre Haupttätigkeit im Lohnschnitt suchen: LT20 mit Elektromotor und Vollhydraulik. Für Stämme bis 6,10 m und bis zu 80 cm Ø. Die kleine Säge für große Pläne: LT15. Die Sägehöhe wird elektrische eingestellt, die Stammhantierung erfolgt manuell. Für Stämme bis 5,7 m und bis zu 70 cm Ø.

INFORMATION: Wood-Mizer GmbH, Tel.: +49/(0)5883/98 80-0*, www.woodmizer.de

klassische Absatzmarkt der Forstwirtschaft wurde deutlich erweitert. Viele Fäller-Bündler-Aggregate sind mittlerweile in allen drei Bereichen einsetzbar. „Im Bereich KUP und LPH setzen wir inzwischen ein Viertel unserer Produkte ab. Wir erschließen ständig neue Anwendungsgebiete, die zum Teil weit von der Forstwirtschaft entfernt sind. Bei unseren neuen Produkten arbeiten wir intensiv daran, sie hinsichtlich der Standzeiten und auch im Bereich Verschleiß- und Ersatzteile stetig zu verbessern“, schätzt Werner Steininger, Geschäftsführer der Westtech Maschinenbau GmbH, die aktuellen Veränderungen im Markt ein. Damit bestätigt Steininger einen weiteren aktuellen Trend für die Gesamtbranche: die RessourcenEffizienz. Sie findet sich in den vielen Bereichen wieder – ob bei treibstoffsparenden Motorsägen mit Schichtladungsmotoren oder verbrauchsärmeren Antriebseinheiten der Großmaschinen bis hin zu neuen Keilgeometrien der Holzspalter, die dann mit weniger Druck Holz gleicher Dicke spalten können. Diesem Bereich widmet sich auch die Sonderschau mit dem Thema „Monitoring des Nährstoffentzugs bei der Holzernte“. Hier werden Harvesteraggregate vorgestellt, die dazu beitragen, den Nährstoffentzug im Bestand zu verringern. Durch das gleichzeitige Entasten und Entrinden wird zudem die Qualität des geernteten Holzes erhöht. Zahlreiche marktführende Unternehmen präsentieren ihre Innovationen aus dem Bereich Holzenergie. Auch im Kongress, den Foren und der Sonderschau, die unter dem Motto „Holz nutzen – verantwortungsvoll in die Zukunft“ stehen, werden diese Themen vorgestellt und diskutiert. Die Interforst bietet eine Vielzahl von Sonderschauen: von der Prävention für den Rücken über den Technikeinsatz im Wald bis hin zu Energieholz. Die Gestaltung der Sonderschauen, die täglich in der Halle B6 stattfinden, übernehmen BLICK INS LAND 6-7/2014

Foto: Interforst

Dipl.-Ing. Herbert Haneder und Ing. Karl Furtner sind Experten in der LK Niederösterreich.

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amhafte Aussteller präsentieren vom 16. bis 20 Juli die Technik für die gesamte Prozesskette Energieholz in München – angefangen bei der Ernte über den Transport und das Aufbereiten bis hin zur energetischen Nutzung. Daneben werden schwerpunktmäßig die Qualität von Festbrennstoffen sowie deren Mengenerfassung dargestellt. In vielen Bereichen der Forstwirtschaft machen sich die Einflüsse der energetischen Holznutzung bemerkbar. Auch in der Forsttechnik ist dieser Trend zu erkennen. Dabei gibt es zwei Tendenzen:

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Anlagen über 100 kW Nennwärmeleistung lagen mit 512 Kessel um 26 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2012. Bei Nah-/Fernwärmeanlagen im Megawattbereich ist eine gewisse Sättigung erreicht. Beinahe in jeder größeren Stadt befindet sich bereits ein Biomasseheizwerk. Für sinnvolle Neuprojekte sind vor allem kurze Versorgungsleitungen bei gleichzeitig hohem Wärmeabsatz erforderlich. In bestehenden Heizwerken wurden vereinzelt die Heizkessel getauscht, weil ihre Lebensdauer ausgeschöpft war. u

Holz als nachwachsender Rohstoff steht im Mittelpunkt der Interforst 2014. Nach Holzernte und Holzbringung nimmt dieses Thema den zweitgrößten Platz auf der Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik ein.

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verzeichneten die Pelletsheizungen (–14,1 %) mit 10.281 Anlagen. Weiters wurden 5754 Stückholzkessel (–16,5%) und 2.891 Hackgutkessel (–19,1 %) errichtet. Erfreulich ist, dass laut Mikrozensus-Erhebung der Statistik Austria bereits 25 Prozent der Haushalte in Österreich mit einer Holzzentralheizung versorgt werden. Bei Ölheizungen war trotz des Förderprogramms der Mineralölwirtschaft und intensiver Werbekampagnen die Verkaufssteigerung gering (+4 %). Insgesamt wurden 5.200 Ölkesselheizungen errichtet. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 1999 noch 31.500 Stück. Der Verkauf neuer Gasheizungen (Gasthermen und -kessel) ist mit 47.500 Stück gegenüber 2012 um 2 Prozent gestiegen. Die Bereitschaft, von Erdgas auf einen anderen Energieträger zu wechseln, ist wegen der relativ niedrigen Anschaffungskosten von Gasheizgeräten gering. Der Heizungswärmepumpenmarkt blieb mit rund 14.400 Stück gegenüber 2012 unverändert. Eine Verschiebung gibt es hingegen bei den verwendeten Systemen. Während die Zahl der effizienten Erdwärmeund Wasser/Wasser-Wärmepumpen meist aus Kostengründen rückläufig ist, befinden sich Luft/ Wasser-Wärmepumpen weiter im Vormarsch. Im Passivhausbereich wird auch die Luft/Luft-Wärmepumpe verstärkt verwendet und auf eine wasserführende Zentralheizung gänzlich verzichtet. Bei den neu errichteten Kachelöfen, Kaminöfen und Herden konnten ebenfalls Rückgänge festgestellt werden. Kaminöfen werden als Zusatzheizung auch in Niedrigstund Passivenergiehäusern gerne eingesetzt.


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INTERFORST

DIESE SÄGE IST EIN SEGEN DIE EFFIZIENTESTE ART HOLZ ZU SCHNEIDEN

bewährte Partner der Interforst: die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Sachgebiet „Straße, Gewässer, Forsten, Tierhaltung“ – in Kooperation mit der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und der Bayerischen Landesunfallkasse, das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF) sowie die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Die Sonderschau des KWF steht wie Kongress und Foren unter dem Motto „Holz nutzen – verantwortungsvoll in die Zukunft“. Dabei werden besonders die Aspekte der Forsttechnik, Arbeitsschutz, Energieholz und IT in der Forstwirtschaft thematisiert. Um „Technikeinsatz im Wald – umweltverträg-

lich und wirtschaftlich gestalten“ geht es im ersten Bereich. Dort wird die Holzernte unter schwierigen Bedingungen dargestellt. Mit der „eForest-Arena“ beantwortet das KWF die Frage, ob es mobile Anwendungen gibt, die heute schon in der Lage sind, Geschäftsprozesse in der Forstwirtschaft sinnvoll zu unteru stützen.

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NEXT TECH

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BIOENERGIE

„Mehr Kleinanlagen würden viel bewegen“ Energiehöfe Innovative Bauernhöfe sollen in Oberösterreich dezentral die Energie zur Verfügung stellen, um das ambitionierte Ziel der Landesregierung zu erreichen: die völlige Eigenversorgung mit Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien bis 2030. BLICK INS LAND hat zwei Musterprojekte besucht und mit den Landwirten über ihre Erfahrungen, Hoffnungen, aber auch über Enttäuschungen gesprochen.

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genommen. „Mit der Maschinennummer 25 des Kesselherstellers Spanner aus Bayern“, wie Hörandner stolz betont. Dabei ist die Technologie, Holz unter Luftabschluss in Holzgas zu verwandeln, alles andere als neu. Entwickelt wurde das System bereits im 19. Jahrhundert. Seinen ersten Höhenflug erlebte es knapp vor und während des 2. Weltkrieges, als auch Fahrzeuge mit Holzgas angetrieben wurden. 50 Jahre später entsann man sich auf der Suche nach Alternativen wieder des Konzepts, um gekoppelt Wärme und Strom zu erzeugen. Wolfgang Hörandner betreibt seine Anlage rein wärmegeführt. Sie läuft also nur, wenn Wärme aus den Hackschnitzeln gebraucht wird. Dann fällt Strom als Koppelprodukt an. Seine Zahlen hat der innovative Innviertler fest im Griff: 22 Prozent der jährlich 577.000 Kilowatt würden als Wärme für Haus, Pool und Stall genutzt, 18 Prozent für die Trock-

nung des Hackguts. 19 Prozent der Wärme investiert Hörandner in die Lohntrocknung von Hackschnitzeln, Getreide und Mais. „22 Prozent davon ist Ökostrom, diesen speist die Anlage ins Netz ein, vier Prozent sind Eigenverbrauch. Damit kommen wir auf einen Wirkungsgrad von 85 Prozent.“ Da die Anlage als Pilotprojekt geführt wird, sei es zu Beginn weniger um die Wirtschaftlichkeit als um die technische Machbarkeit gegangen, so Hörandner. „Die Holzvergasung ist eine wirtschaftlich knappe Geschichte. Sie rechnet sich nicht über den Strompreis, sondern über die Förderungen.“ Sein Einspeisetarif „feste Biomasse“ garantiere ihm noch für 13 Jahre seine Konditionen. Was dann komme, stehe in den Sternen. Auch könne niemand abschätzen, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln. Dass nach Deutschland nun auch in Österreich bei den Erneuerbaren eine Vollbremsung aus

wirtschaftspolitischen Gründen diskutiert wird, enttäuscht Wolfgang Hörander: „Nach Fukushima gab es kein anderes Thema. Jetzt geht es genau in die Gegenrichtung.“ Dezidiertes Lob spricht Hörandner der Landwirtschaftskammer und dem Land für die Projektbetreuung aus. „Ein Handicap war aber das Genehmigungsverfahren, weil die Bürokratie das Projekt nicht einordnen konnte.“ Fast zur Verzweiflung haben die Behörden dagegen Franz Bernecker, den Betreiber des zweiten von BLICK INS LAND besuchten Projekts, gebracht. Er hat in Eigenregie auf seinem „Energiehof“ in Hochburg-Ach eine Kleinbiogasanlage konstruiert. „Nach Rücksprache mit der BH Braunau und dem Land hat es geheißen, dass ich nur eine baurechtliche Genehmigung brauche“, erinnert sich Bernecker. Also begann er 2010 nach Erlaubnis der Gemeinde mit der Errichtung seiner Anlage. Als diese dann 2011 in Betrieb war, erklärte sich aber wieder die Bezirkshauptmannschaft zuständig – und sah plötzlich die öffentliche Sicherheit gefährdet. „Zum Glück bin ich dann auf die Müller Umwelttechnik gestoßen, die mir bei der Zertifizierung geholfen hat“, berichtet der Landwirt. Allerdings habe sich das „ins heurige Jahr hineingezogen“. Deshalb ist Bernecker auch vom Land OÖ enttäuscht: „Überall wird die Energiewende propagiert. Die Landwirtschaft könnte dazu einen großen Beitrag leisten. Aber nicht, BLICK INS LAND 6-7/2014

Fotos: Nimmervoll (3)

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ackschnitzel haben für Wolfgang und Elisabeth Hörandner aus Geiersberg im Bezirk Ried immer schon eine große Bedeutung gehabt. Kein Wunder, beginnt doch der Hausruck mit seinen ausgedehnten Wäldern wenige hundert Meter hinter ihrem Milchbauernhof. 20 Hektar Wald nennen die Hörandners ihr Eigen. „Daraus haben wir immer schon 200 Kubikmeter Hackschnitzel pro Jahr für die Heizung von Wohnhaus, Stall und Halle entnommen“, erzählt Wolfgang Hörandner. Dass bei einem Haufen Waldarbeit dann aber „nur“ Wärme übriggeblieben ist, hat den Innviertler gestört. Also begab man sich auf die Suche nach Alternativen. Eine Biogasanlage gemeinsam mit den Nachbarn wäre eine solche gewesen. Heute ist Wolfgang Hörandner froh, dass daraus nichts geworden ist. Stattdessen hat er sich als Pionier auf die Holzvergasung gestürzt und erzeugt Strom aus Holz. „Hier gibt es keine Konkurrenz zu Lebensmitteln. Bei Naturkatastrophen steigt das Angebot an Rohstoffen sogar, während es bei der Energie vom Acker sinkt“, sagt Hörandner. Heute verbraucht er pro Jahr 775 Schüttraummeter an Hackschnitzeln – je zur Hälfte aus Buche und Fichte – und hat seine Holzvergasungs-Anlage 6000 Stunden im Jahr laufen, was eine Jahresauslastung von 70 Prozent bedeutet. Gemeinsam mit dem Biomasseverband Oberösterreich haben die Hörandners bereits 2010 ihre „Holz-Strom“-Anlage in Betrieb


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BIOENERGIE/FORST

Als Substrat für seinen Kleinfermenter verwendet Franz Bernecker die Gülle seiner 25 Milchkühe samt Jungvieh. Gänzlich verzichten kann Bernecker bei seiner Anlage auf den viel kritisierten Biogas-Mais. „Wir müssen in Österreich nicht die großen Maisanlagen der Bayern kopieren. Wenn aber jeder Milchviehbetrieb eine solche Kleinanlage hätte, würden wir viel bewegen.“ Allerdings gäbe es Lobbys, die eine derartig dezentrale und unabhängige Energieversorgung nicht haben wollten, mutmaßt der Tüftler. Berneckers Anlage leistet 18 KW, thermische Energie, mit der neben dem eigenen Betrieb zehn Wohnhäuser und ein Gasthaus versorgt werden. Deren Wärmeenergiebedarf im Wonter decken zusätzlich zwei große Hackschnitzelkessel ab. Weil die Energiegewinnung mit einem Automotor erfolgt, ist die elektrische Effizienz (noch) nicht ganz so hoch. „Ich brauche aber bis auf eine Tauchpumpe zum Transport der Gülle in den Hochbehälter keine Pumpe, es pegelt sich alles selber aus.“ Während größere Anlagen automatisch energiereichen Mais erforderten, käme er mit seinen Kühen als Vorlieferant aus. Mit der Kombi aus Wärme und Strom werde sein Kleinkraftwerk wirtschaftlich, so Franz Bernecker: „Ich brauche keine Energie aufwenden, um an mein Substrat zu kommen.“ Er plädiert für die Verwertung von Abfällen in Biogasanlagen. „Meine Anlage ist komplett auf meinen Betrieb zugeschnitten. Solche Lösungen brauchen wir.“ Für solche kleinräumigen Anlagen müssten allerdings noch die Gesetze dringend überarbeitet werden. „Die geltenden Vorgaben sind für große Anlagen gemacht worden und werden halt eins zu eins auf kleine Projekte umgelegt. Da wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen“, meint Bernecker. Zudem könnten sich kreative Köpfe die offiziellen Zertifizierungen nicht leisten und würden damit vom Markt ferngehalten. Ähnlich denkt auch Wolfgang Hörandner: „Eine Anlage versorgt 50 Privathaushalte. Mit zehn Holzvergasern pro Gemeinde könnte man Oberösterreich abseits der drei großen Städte versorgen.“ Ob das politisch gewünscht ist, werden wohl die nächsten Jahren zeigen.u STEFAN NIMMERVOLL 6-7/2014 BLICK INS LAND

Windhager errichtet Heiz-Erlebniswelt Nach einer Rekord-Umbauzeit von weniger als vier Monaten erstrahlt die Windhager-Firmenzentrale in Seekirchen in neuem Glanz.

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erzstück des Gebäudes ist der neu entstandene Kundenbereich mit einem der größten und modernsten Heizschauräume Österreichs. Der Traditionsbetrieb Windhager ist bereits seit mehr als 90 Jahren für seine hochwertigen Heizkessel „made in Seekirchen“ bekannt. Um den Standort für die Herausforderungen der Zukunft zu sichern, hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren vor allem in die Modernisierung und Erweiterung seiner Fertigungsanlagen

Foto: Windhager

investiert. Mit dem Umbau der Firmenzentrale setzt Windhager nun einen weiteren Meilenstein in seiner Firmengeschichte. „Es war bereits dringend an der Zeit, unseren innovativen Heizlösungen einen passenden Rahmen zu bieten“, erklärt Inhaber und Geschäftsführer Gernot Windhager. Anfang Februar 2014 wurde neben einem modernen Empfangsbereich eine rund 600 Quadratmeter große Heiz-Erlebniswelt errichtet. Interessierte können dort zukünftig das komplette Windhager-Produktprogramm in einem einzigartigen Ambiente im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ und teilweise auch in Betrieb erleben. Ganz im Fokus stehen dabei die Windhager-Biomasu se-Heizlösungen. INFORMATION: www.windhager.com

Seppi mit Starsoil erfolgreich Das neueste Modell von Bodenfräse und Steinbrecher der Firma Seppi macht dank entscheidender Funktionserweiterungen weiterhin Furore bei den Lohnunternehmern in der Forst- und Landtechnik. Diese vielseitig anwendbare Bodenfräse für Traktoren der Leistungsklasse 150 bis 250 PS verfügt über ein neues Antriebssystem, welches das Arbeiten noch einfacher und effizienter macht: Es fräst den Boden bis zu einer Tiefe von 40 cm, bricht Steine von min. 30 cm Ø und mulcht Holz von min. 40 cm Ø. Die absolute Neuheit ist das Schaltgetriebe mit 2 Geschwindigkeiten (die sogenannte 2SPEED™Ausstattung). Durch ein einfaches Umschalten eines mechanischen Hebels am Hauptgetriebe kann die Geschwindigkeit des Rotors von ca. 1000 U/min auf 540 U/min reduziert werden, wobei die Geschwindigkeit der Traktorzapfwelle weiterhin auf 1000 U/min eingestellt bleibt.

KWB Raupenbrenner heizt Landwirten ein Reststoffe aus der Landwirtschaft können mit innovativen Brennersystemen verwertet werden. KWB bietet mit dem Raupenbrenner eine einzigartige Lösung. Bei der Live-Verfeuerung waren die Besucher schlichtweg Feuer und Flamme. Am 5. Juni fand die Veranstaltung „Vom Feld ins Feuer“ bei KWB in St. Margarethen statt. Experten standen für Fragen rund um alternative Brennstoffe, wie schnellwachsende Energiehölzer und Maisspindeln, zur Verfügung. Der Reststoff aus der Maisernte eignet sich vor allem granuliert hervorragend als Brennstoff. Dies zeigte auch die Live-Verfeuerung im Raupenbrenner. „Im Jahr 2012 haben wir rund 4500 Hektar an Spindeln geerntet“, so Alfred Kindler, Landwirtschaftskammer Steiermark „Pro Hektar ersetzt die Ernte zwi-

schen 600 und 1100 Liter an Heizöl!“ Der KWB-Raupenbrenner macht eine effiziente Nutzung der Reststoffe bei geringsten Emissionen sowie niedrigster Verschlackungsneigung möglich. „Durch den Einsatz von alternativen Brennstoffen verringern sich, im Vergleich zu Öl, die Heizkosten um bis zu 80 Prozent, der CO2Ausstoß sogar um bis zu 98 Prozent“, veranschaulicht Erwin Stubenschrott. „Der Trend in der Energieversorgung geht eindeutig hin zu mehr Regionalität.“ INFORMATION: www.kwb.at

V. li. W. Scherrer, S. Pelcova, M. Seppi jun., A. Tobias.

Die Vorstellung der Neuheiten wird auf der Interforst in München am ersten Messetag auf dem Seppi-M.-Stand Nr. 806/ 11 im Freigelände F8 stattfinden. 2012 wurde der Vertrieb in Österreich um einen Partner erweitert. Die Firma Adolf Tobias hat sich für das Gebiet Niederösterreich etabliert. Sie bietet die gesamte Produktpalette, d. h. Mulchgeräte für die Landund Forstwirtschaft sowie für Kommunaltechnik. Dank der langjährigen Erfahrung der Firma Adolf Tobias im Landmaschinenbereich können sich unsere Kunden auf einen optimalen Service und eine professionelle Beratung verlassen. Internet-Tipp: www.seppi.com

Foto: Seppi

wenn man ihr Prügel zwischen die Füße wirft.“

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LANDTECHNIK

Immer mehr Präzision auch beim Bewässern und Güllen

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eit 1930 wird von Bauer in Voitsberg und mittlerweile in fünf weiteren Werken in aller Welt Beregungs-, Gülle- und Abwassertechnik produziert und über 17 eigene Niederlassungen in 90 Ländern vertrieben. Die 2003 aus einem mittelständischen Familienbetrieb mit damals rund 30 Millionen Euro Umsatz hervorgegangene Firmengruppe im Eigentum ihrer drei Manager sowie unter Beteiligung der RLB OÖ verbucht mittlerweile florierende Umsätze, zuletzt rund 100 Mio.

Euro. „Unser Umsatz hat sich verdreifacht“, betont Vertriebs- und

Marketingchef Heimo Wiesinger. Etwa 580 Mitarbeiter weltweit

zählt der Konzern, davon 230 im Hauptwerk Voitsberg. Im hiesigen Röhren- und Pumpenwerk fertigt man u. a. die europaweit gefragten Trommelmaschinen, aber auch Großflächen-Pivot-Systeme, Separatoren, traditionelle Rohre und Pumpen sowie Armaturen und Komponenten. Polyester- und Stahlfässer stammen aus zwei Fabriken in Deutschland, weitere Rainstar-Fabriken betreibt man in der Slowakei, in China und BrasiFortsetzung auf Seite 36

Foto: Archiv

Bauer Group Der laut eigenen Angaben „älteste Beregnungstechnikproduzent der Welt“, die Bauer Group, profitiert von den Klimakapriolen und der zunehmenden Trockenheit in der Landwirtschaft. BERNHARD WEBER im Gespräch mit Bauer-Vertriebsdirektor Heimo Wiesinger.

Schwadqualität verbessert Krone verweist auf anhaltend dynamische Geschäfte. Mit rund 600 Millionen Euro Umsatz hat die Landtechnik-Sparte das krisenbedingt zuletzt schwächelnde LKW-Anhänger-Geschäft der Firmengruppe abgefedert.

6-7/2014 BLICK INS LAND

se ab, mit der mehr Gewicht in ein geringeres Volumen gepresst werden soll. „Wenn kalifornische Farmer Heu oder Luzerne verschiffen wollen, legen sie auf Kompaktheit wert“, heißt es bei Krone zu den 25 Prozent mehr Pressdichte. Auch für Europa könnte aber ein anderes Feature der Maschine interessant sein: In einen Großpacken können bis zu neun kleinere, extra gebundene Ballen verpackt werden. Für Betriebe in Österreich könnte hingegen die auf der Agritechnica vorgestellte Rundballenpresse Fortima interessant sein. Diese sei in der Ebene be-

reits mit 70 PS bedienbar und sei besonders für schwierige Bedingungen auch am Hang geeignet, so Krone. Selbst bei nassem Erntematerial versetze der Stabkettenelevator das Gut zuverlässig in Rotation und verhindere so Verstopfungen. Ebenfalls im Programm hat die Firma Krone Erweiterungen bei den EasyCut-Anbau-Scheibenmähwerken. Bei den Heckmähwerken konzentrieren sich die Neuentwicklungen dabei auf Rollen-Aufbereiter. Bei Butterfly- und Frontmähwerken bemüht sich Krone mit mehr Leistung und größeren Arbeitsbreiten

um die Kunden. Viel Resonanz erwartet sich das Krone-ÖsterreichTeam rund um Markus Steinwender von den Swadro-Kreiselschwadern, die als Seiten- oder Mittelschwader angeboten werden. „Unsere neuen Krone-LiftZinken ermöglichen höchste Futterqualität. Durch die angewinkelte Spitze der Zinken heben diese das Futter leicht an. Damit erreichen wir eine bessere Rechqualität“, so Steinwender. Ebenfalls auf das Erntegut wirke sich aus, dass die vorderen Kreisel um zehn Prozent schneller als die hinteren laufen und damit eine „geordnete Übergabe“ ermöglichen. Spannend auch ein Feature für Heubetriebe: Beim Swadro TC 680 und 760 läuft ein kleiner Zusatzkreisel mit, der jenen Bereich erfasst, der bei einem Mittelschwader bisher nicht erreicht werden konnte. Steinwender: „Dadurch wird die Abtrocknung im Schwad gleichmäßiger und die Futterqualität speziell bei blattreiu chem Dürrfutter höher.“ STEFAN NIMMERVOLL Foto: Krone

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er familiengeführte Grünlandtechnik-Hersteller aus dem Münsterland verweist auf ein Umsatzwachstum von 70 Prozent binnen drei Jahren. Für 2014 prognostiziert Bernard Krone jun., der das Unternehmen seit einigen Jahren führt, jedoch einen gleichbleibenden, eventuell sogar im einstelligen Prozentbereich rückläufigen Markt: „Derzeit findet eine Konsolidierung des Marktes statt. Nach dieser kleinen Flaute werden wir aber wieder profitabel wachsen.“ Mit schuld am etwas gedämpften Marktumfeld sei der schwelende UkraineKonflikt, der Ausfälle von Bestellungen und Stornierungen nach sich ziehe. Krone: „Für uns noch entscheidender aber ist, dass der Milchpreis nicht zurückgeht.“ Ein wesentliches Standbein für die Zukunftsentwicklung der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH soll eine Kapazitätserweiterung bei den Feldhäckslern sein. Bereits zur Agritechnica im vergangenen Herbst hatte Krone sein Portfolio mit den kleineren Maisund Grashäckslern 480 und 580 erneuert. Ebenfalls auf das „absolute Profisegment“ zielt die neue Big Pack HDP II-Großpackenpres-

Internet-Tipp: www.krone.de 35


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LANDTECHNIK

„2,5 Millionen Hektar werden weltweit mit unserer Technik beregnet“, erzählt Wiesinger, und nahezu täglich würden es mehr. Einzig Nordamerika ist für die Bauer Group in Sachen Pivot-Systeme kein Thema, angesichts zweier starker Konkurrenten und mangels eigener Fertigung in diesem Gebiet. Bei Pivot-Systemen, also teilortsfesten Bewässerungsanlagen, gehöre Bauer aber dennoch zu den drei großen Playern weltweit, bei Trommelregnern sei Bauer ohnehin Weltmarktführer. Die Präsenz vor Ort mit gezielt aufgebauten Niederlassungen sei ebenso für diesen Erfolg verantwortlich wie die zunehmende Trockenheit, mit der die Landwirtschaft weltweit zu kämpfen habe. „Immer mehr Bauern sind dadurch gezwungen, sich mit künst-

len Förderprogramme für solche VRI-Lösungen, bedauert Wiesinger: „Dabei ist Bauer bei dieser Entwicklung ganz vorne mit dabei.“

Bauer erweitere laufend sein Angebot, vor allem um immer (energie)effizientere Maschinen. „Precision farming“ wie bei Anbauund Erntemaschinen gibt längst auch in der Beregungstechnik den Takt vor: „Variable rate irrigation“, kurz VRI, durch Feuchtigkeitsmessungen direkt an der Wurzel der jeweiligen Kulturpflanzen, verknüpft mit Klimadaten und Niederschlagsprognosen, mache immer gezieltere Wassergaben – durch Einzeldüsensteuerung – bei hohem Bedienkomfort, etwa mittels Tablet-Steuerung, möglich. Wiesinger: „Unsere Maschinen arbeiten, anders als noch in den 1990er-Jahren, heute nur noch mit einem Anschlussdruck von 2,5 Bar bei Pivots statt 7 oder 8 Bar, bei einer Wassereffizienz von über 90 Prozent.“ Allerdings seien auch ältere Bauer-Regner enorm dauerhaft, was sich auch in ihrem hohen Wiederverkaufswert widerspiegle. Anders als etwa in Australien oder Neuseeland gibt es in Österreich wie vor keine speziel-

Der Österreich-Anteil am Bauer-Umsatz beträgt heute nur noch fünf bis sechs Prozent. Und das vor allem dank der Abwassertechnik für landwirtschaftliche und industrielle bzw. kommunale Abwässer, des zweiten Standbeins der Firma. Gut 30 Prozent des Marktes für Gülletechnik werden hierzulande von Bauer bedient. Die Trends hier? „Immer größere Fässer von mittlerweile 9000 Litern im Durchschnitt und immer mehr Kunststofffässer für geringeres Eigengewicht mit aufwendiger Steuerungstechnik.“ Auch Pumpfässer würden immer häufiger gekauft, wegen der schnelleren Befüllung und exakteren Ausbringung. Gängigste Ausbringtechnik

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er neue T 4108 von Weidemann ist der kleinere Bruder des bewährten Weidemann T 4512 und des neuen T 5522. Das Modell ist durch seine kompakte Bauweise nun das neue Einstiegsmodell im Teleskoplader-Programm. Mit seinen Abmessungen ist er wohl der kleinste und handlichste Teleskop auf dem Markt. Auch hier ist die Maschine für die speziellen Ansprüche und Anforderungen der Landwirte entwickelt worden. Er folgt mit seiner einzigartigen Kombination aus Hubhöhe, geringer Breite und niedriger Bauweise dem erfolgreichen Weidemann-Hoftrac-Konzept. Er weist eine niedrige Bauhöhe von 190 cm, eine geringe Fahrzeugbreite von nur 1,41 m und einen äußerst kleinen Wenderadius von nur 595 mm auf. Der kompakte Teleskop eignet sich daher sehr gut für den Einsatz in ganz besonders engen und niedrigen Ställen, auf dem Futtertisch, auf Spaltenböden und in Pferdeboxen. Beratung auch während der Interagrar Wieselburg von 26. bis 29. Juni, Freigelände 4, Stand 445. INFORMATION: Mauch GmbH & Co. KG, Tel.: 07724/21 07-0, info@mauch.at, www.mauch.at, facebook.com/mauch.at

sei nach wie vor die Schleppschlauchtechnik, wobei international die direkte Einbringung der Gülle in den Boden die künftige Entwicklung sein werde, so der Branchenfachmann. Bauer rüste daher seine Fässer bereits standardmäßig auf die entsprechenden Anbaumöglichkeiten vor. Jüngste Entwicklung ist ein Schlammseparator. Wiesinger: „Die Problematik der wirtschaftlichen Entwässerung von Schlämmen wird immer größer. Wir haben aus der landwirtschaftlichen Separationstechnik eine Maschine mit gerade einmal 0,5 kW Leistung und kaum Wartungs- und Servicekosten entwickelt, die nun auch für Klärschlämme oder in Schlachthöfen günstig eingesetzt u werden kann.“ Internet-Tipp: www.bauer-at.com

Amselgruber x jetzt große Böschungsmäheraktion

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ereits seit 1979 entwickelt und baut die Firma Tifermec aus Italien Heckbagger, Heckenschneider und Böschungsmäher in bester Qualität. Bereits seit 20 Jahren ist die Firma Amselgruber in Tarsdorf ihr zuverlässiger Generalvertriebspartner in Österreich. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es jetzt eine große Jubiläumsaktion auf sämtliche Böschungsmäher und Mähköpfe, exklusiv bei Amselgruber. Angeboten werden über 20 Modelle

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lien, wo auch Flächenberegungsanlagen produziert werden. Das weltweite Vertriebsnetz habe Bauer zuletzt vor Problemen wegen regionaler Absatzflauten infolge volatiler Agrarmärkte bewahrt. „Wir sind anders als Mitbewerber mit nur lokaler Präsenz relativ krisenfest“, so Wiesinger.

licher Bewässerung zu befassen, wenn sie ihre Ernteerträge absichern wollen“, so Wiesinger. Auch in Österreich steige die Nachfrage nach Regnern Jahr für Jahr.

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für Traktoren von 20 bis 150 PS. Weiters gibt es eine Vielzahl von Anbaugeräten wie Heckenschneider, Astscheren, rotierende Sägemesser, Grabenfräsen u. v. m. Sichern Sie sich Ihr Aktionsmodell – z. B. Böschungsmäher DEC 450 L für € 6.800,– inkl. MWSt. Wir sind auf der Wieselburger Messe, Stand F3b-145. INFORMATION: Landtechnik Amselgruber, Tel.: +43/6278/81 58, Fax: +43/6278/81 58-41, www.amselgruber.at

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LANDTECHNIK

Vielseitig dank Baukästen Deutz-Fahr ersetzt sowohl seine „Agrofarm“ wie auch die „Agroplus“-Baureihe durch neue 5G- und 5D-Modelle. Dank eines modularen Systems sollen möglichst viele Anforderungen abgedeckt werden. STEFAN NIMMERVOLL war im Traktorenwerk Lauingen.

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kleiner als beim Mitbewerb ist, konnten die Deutz-Fahr-Techniker auch bei den Abmessungen der Traktoren sparen. Unter der Haube der neuen Modelle bleibt kaum ein Fingerbreit Platz. Rainer Morgenstern: „Mit diesen geringen Abmessungen setzen wir in diesem Leistungssegment eine Refeu renz für den Markt.“

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Trelleborg beackert China und USA Agrarreifen Wo auf der Welt die Landwirtschaft derzeit besonders boomt, lässt sich indirekt am florierenden Traktorenabsatz als Investitionsbarometer in verschiedenen Ländern ableiten – oder auch am Geschäft der Zulieferindustrie der großen Maschinenkonzerne festmachen. Der internationale Reifenhersteller Trelleborg erzielt eigenen Angaben zufolge aktuell ein Fünftel seines Umsatzes von 3,3 Milliarden US-Dollar oder rund 2,5 Milliarden Euro mit Agrarreifen. Zwar bleibt Europa für den Landtechnik-Zulieferer wohl auch in Zukunft der wichtigste Markt: 64 Prozent des Geschäfts von umgerechnet 485 Millionen Euro erwirtschaftete Trelleborg 2013 in Westeuropa, 24 Prozent in Nordamerika und 12 Prozent im Rest der Welt. Die großen Wachstumsmärkte für Ackerreifen aber liegen in Fernost und Nordamerika. Alle führenden Agrartechnikproduzenten von A wie Agco (Massey Ferguson, Fendt) bis Z wie Zetor werden von Trelleborg beliefert. Laut Paolo Pompei, Präsident der Sparte Landwirtschafts- und Forstreifen bei Trelleborg Wheel Systems, konnte der Konzern die Reifenproduktion in seinen acht Werken für Pneus und Felgen seit 2010 um 47 Prozent steigern. Neben den Hauptfabriken in Tivoli nahe Rom sowie Savsjo in Südschweden expandiert der Hersteller vor allem in Asien und Amerika. Gerade in der Volksrepublik China steige die Nachfrage nach Agrarreifen enorm, erklärte Pompei gegenüber Agrarjournalisten in Nizza, weshalb Trelleborg 2011

ein eigenes Werk etwa 300 Kilometer südlich von Peking eröffnete. Xingtai in der Provinz Hebei ist auch Sitz einer der größten Traktorenfabriken in Fernost. „Der chinesische Markt wächst rasant. 2013 wurden in China 228.000 neue bis zu 80 PS starke Traktoren registriert. Der Bedarf an Agrarreifen in China beträgt mittlerweile 1,1 Millionen Stück pro Jahr. Tendenz steigend.“ Auch der Absatz von PS-stärkeren Traktoren habe in den vergangenen vier Jahren um 70 Prozent zugelegt. Gerade mal drei Prozent der Pneus sind moderne Gürtelreifen – für den Radialreifenprofi Trelleborg sei China daher „ein besonderer Hoffnungsmarkt“. Bis 2016 rechnet man mit einer Produktionsausweitung am chinesischen Standort um 30 Prozent. Gut zwei Drittel des Traktormarktes im Reich der Mitte teilten sich 2013 die zwei nationalen Hersteller.

Immerhin 12 Prozent der neuen Traktoren stellte im Vorjahr John Deere, gefolgt von Case IH (5 %) und Massey Ferguson (2 %). China hat rund 122 Millionen Hektar Agrarflächen, davon sind 35 Prozent Ackerland. Ähnlich großes Wachstumspotenzial für seine Spezialreifen – auch für Mähdrescher, Forstmaschinen, Anhänger oder Telehandler – ortet das Trelleborg-Management in Nordamerika. Die landwirtschaftliche Nutzfläche dort beläuft sich auf 211 Millionen Hektar, darunter 58 Prozent Ackerflächen. Auch dort gebe es für weichere, bodenschonendere Radialreifen (44 %) noch viel Raum, noch dominieren dort Diagonalreifen mit 56 Prozent. Daher gab die TrelleborgKonzernführung ebenfalls am Dienstag die Erweiterung ihres Fabrikstandorts in Spartanburg in South Carolina bekannt. Bis 2018 soll auch dort um 50 Millionen US-Dollar eine neue Agrarreifenu produktion entstehen. BERNHARD WEBER Fotos: Nimmervoll, Archiv

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n Europa beherrscht die Leistungsklasse zwischen 80 und 120 PS den Traktorenmarkt. Umso entscheidender wird der Erfolg der beiden neuen Baureihen für die Same-Deutz-Fahr-Gruppe sein. Dessen ist sich auch DeutzFahr-Geschäftsführer Rainer Morgenstern bewusst. „Wir wollen unseren Kunden hier alles anbieten, was sie brauchen, weil die Anforderungen zwischen Sizilien und Finnland so unterschiedlich sind“, erklärte Morgenstern bei der Präsentation der neuen Traktoren. Gemeinsam mit den bereits vorgestellten 5P, 5C und 5TTV sei die DF-Serie 5 nun vollzählig und biete vielseitige technische Spezifikationen und Ausstattungsmöglichkeiten an. Basis sowohl für den 5G als auch für den 5D ist der neue „FARMotion Motor“ mit 3 oder 4 Zylindern sowie Bosch-Common-RailEinspritzung aus Italien. Rund um diesen könne man je nach Kundenwünschen „die unterschiedlichsten Bausteine mischen“, betonte SDF-Entwicklungschef Massimo Ribaldone beim Launch der neuen Produkte. Schnittstellen vor und nach dem Motor würden etwa den Einsatz unterschiedlichster Getriebevarianten ermöglicht. Seit der Premiere des Agrofarm vor zehn Jahren sei das Anforderungsprofil der Deutz-FahrKunden viel breiter geworden. Der neue 5G sei daher „kein Ersatz für den Agrofarm, sondern ein komplett neuer Traktor“, auch auf den ersten Blick ersichtlich in der neuen Kabine. Am nächsten dran am Vorgängermodell sei noch die Variante HD. Zusätzlich bietet Deutz-Fahr die kompakteren und leichteren Varianten MD und LD an. Dazu Ribaldone: „Insgesamt haben wir elf Modelle mit sechs verschiedenen Motoren von 75 bis 109 PS, um landwirtschaftlichen Unternehmern den jeweils am besten für sie geeigneten Traktor für die unterschiedlichen Einsatzbereiche anbieten zu können.“ Die neue Serie 5D ist als vielseitiger und wendiger Traktor ein TopModell im oberen Bereich der Agroplus-Baureihe von 75 bis 102 PS. Da der neu entwickelte Motor

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Inhalte der unter „Aus der Wirtschaft“ abgedruckten Texte müssen nicht die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers darstellen.

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42_wirtschaft 12.06.14 10:04 Seite 42

Gritzner x Güllerührwerke der Superlative

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iele Bauern verzichten bereits auf Handelsdünger und ziehen Gülle als hochwertige Alternative vor. Gritzner-Gülletechnik hat nun ein Rührwerksystem entwickelt, welches die Gülle mit wenig Arbeitsaufwand und auf kostengünstige Weise umwälzt und homogenisiert. Das Rührwerk, das an einen lang erprobten Tauchmotor (ab 4 kW) gekoppelt ist, ist mit einem speziellen Rührflügel ausgestattet, welcher eine enorme Rührleistung und eine extrem hohe Schneidwirkung erzielt, wodurch ein sehr hoher Mistanteil (Feststoffe) in der Gülle ermöglicht wird. Dank einer neuartigen Einbauweise ist es möglich, den Einbau auch in vollen Gülleräumen und Güllesilos vorzunehmen. Weiters gibt es dieses Rührwerk auch in einer fahrbaren Ausführung mit Dreipunkt-Anhängung für den Einsatz in mehreren Gülleräumen. Um eine schnelle Verrottung des Flüssigmists bzw. der homogenen Gülle zu erreichen, gibt es dieses Rührwerk auch zusätzlich mit einer Belüftungseinrichtung, welche jederzeit zu- und weggeschaltet werden kann und völlig verschleißfrei arbeitet. Ergänzt wird das Programm von IMSG-Gülletechnik mit einer neuen, kostengünstigen Tauchschneidpumpe. INFORMATION: IMSG Gülletechnik Gritzner, Tel.: 0664/212 06 12, www.imsg.at

ur professionellen Kundenbetreuung wurden drei neue Mitarbeiter für Produktberatung und Verkauf (Markus Maisser und Bernhard Labner) und Ersatzteillogistik (Ing. Markus Zahlbrecht) aufgenommen. Unterstützt werden die Beratungsprofis durch das seit Jahren eingespielte Service-Team für Mähdrescher, Traktoren, Bodenbearbeitungsgeräte und Spritzen. Angeboten werden alle Produkte aus dem Claas-Programm sowie Lemken-Bodenbearbeitung, Ero-Weinbautechnik, Bargam-Feldspritzen und die gesamte Produktpalette von Maschio/Gaspardo. INFORMATION: Landtechnik Schuster, Ing. Markus Zahlbrecht, Tel.: 02951/84 46, Markus Maisser, Tel.: 0660/489 33 19, Bernhard Labner, Tel.: 0664/88 93 84 80, www.landtechnik-schuster.at

Synkro 1020 x neue Grubber-Baureihe

serienmäßig wie die großen, beleuchteten Anzeigen, die beiden Betriebsarten für Haus und Feld, die Vollgummiräder und vieles mehr. Erstmals werden unsere Zapfwellengeneratoren heuer auf dem Maschinenringstand in Halle 12, Stand 1214, auf der Wieselburger Messe ausgestellt. Für den interessierten Landwirt gibt es hier Beratung von den Profis. Und für Maschinenringmitglieder gibt’s ein besonderes Zuckerl. INFORMATION: Fa. Schneeberger, Tel.: 07748/2543, www.schneeberger.at

Kubota x neue Traktoren von 60 bis 140 PS

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ubota – das japanische Unternehmen mit 120jähriger Tradition und einer Jahresproduktion von ca. 180.000 Allradtraktoren – stellte im Herbst neue Agrartraktoren in der Klasse 60 bis 75 PS vor. Alle Kubota-Modelle zwischen 60 und 140 PS verfügen über Kubota-4-Zylinder Turbomotoren und erfüllen die Anforderungen der neuesten Abgasnorm Euro IIIB. Die Motorsteuerung erlaubt Zusatzfunktionen wie z. B. konstante Zapfwellendrehzahl und eine Drehzahlreduzierung bei 40 km/h. Durch diese Maßnahmen können Geräuschniveau und Kraftstoffverbrauch nochmals erheblich gesenkt werden. Alle neuen Kubota-Traktoren sind mit lastschaltbarem Wendegetriebe, Parksperre, elektrohydraulischer Allradschaltung, Differenzialsperren vorne und hinten und Allradbremse ausgerüstet. Für kurze Zeit sind die japanischen Qualitätstraktoren zu besonders günstigen Aktionspreisen ab 34.920 Euro inkl. MWSt. und mit verschiedenen Finanzierungsvarianten verfügbar. INFORMATION: Esch-Technik, Tel.: 0664/966 1 996, www.esch-technik.at

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ei Trapezprofilen und PVC-Rohren!!!! Die Fa. Hofer Eisen u. Stahlwaren GmbH mit Sitz in Hartkirchen beliefert seit elf Jahren Kunden in ganz Österreich. Für Dacheindeckungen bzw. Wand- und Torverkleidungen von Hallen werden Trapezprofile angeboten. Wir liefern per LKW auf Ihre Baustelle verschiedene auf Länge zugeschnittene Trapezprofiltypen. Die Profile sind verzinkt und beidseitig beschichtet. Sie können hierbei aus verschiedenen Farben auswählen. In unserem Lieferprogramm finden Sie auch sämtliches Zubehör wie Firstverkleidungen, Abschlussbleche bzw. Befestigungsmaterial mit Schrauben. Speziell für Stalleindeckungen können wir Bleche mit Antikondensatbeschichtung anbieten, es gibt kein Schwitzen mehr!!! Neu im Lieferprogramm – Isolierpaneele werden jetzt zu Aktionspreisen angeboten!!! Wir liefern auch sämtliche Dachrinnen und Zubehör zu Aktionspreisen. Im Programm hat Hofer auch sämtliche PVC-Rohre bis zu einem Durchmesser von 500 mm samt Zubehör wie Bögen, Abzweiger, Dränageschläuche und Druckschläuche zu Aktionspreisen. In unserem Lieferprogramm gibt es auch Baustahlgitter, Betonrippenstahl und das gesamte Stahlprogramm (Formund Rundrohre, Flach-, Winkel-, Rundstahl, I- und U-Träger) sowie Laufschienen für Schubtore und Zubehör (Rollapparate, Befestigungen). Für Bestellungen bis 31. 7. 2014 läuft eine Sommeraktion. INFORMATION: Tel.: 07273/88 64 (Mo.–Fr. 7.00–17.00 Uhr), www.eisen-hofer.at 42

öttinger hat seine zweibalkige Grubber-Serie komplett neu überarbeitet. Die Flügelschargrubber-Serie Synkro 1020 gibt es in Arbeitsbreiten von 2,50 m bis 6 m, die Modelle ab 4 m sind geklappt. Durch die kurze Bauweise und eine Rahmenhöhe von 80 cm eignet sich die 1020-Serie speziell für den Durchgang von massigen Ernterückständen. Der Strichabstand wurde auf 45 cm erhöht. In Kombination mit der kurzen, kompakten Bauweise bedarf es so einer geringeren Zugkraft. Zusätzlich bringt die Schwerpunktverlagerung nahe an den Traktor Vorteile durch geringeren Hubkraftbedarf. Die neuen Synkro eignen sich daher ideal für die flache und tiefe Stoppelbearbeitung mit Traktoren bereits ab 70 PS. Neu ist die vorne liegende, zentrale Einstellung für die Arbeitstiefe: Leichte Zugänglichkeit sowie mehr Sicherheit und Komfort beim Einstellen durch eine fein abgestufte Regulierung sind damit garantiert. Zusätzlich kann auch das Gewicht des Nachläufers auf das Werkzeugfeld übertragen werden, um den Einzug speziell bei trockenen und harten Böden zu gewährleisten. INFORMATIONEN: www.poettinger.at

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ändisches Nachschieben des Grundfutters im Futtergang gehört nun der Vergangenheit an. Mit dem Futterräumer Fortuna von Mammut wird die körperlich anstrengende Arbeit im Stall wesentlich erleichtert und die Futterqualität deutlich verbessert. Die Silage wird beim Nachschieben durchlüftet, neu durchmischt und völlig aufgelockert. Auf Wunsch kann auch Kraftfutter nur zur Appetitanregung oder zur Aufwertung des Grundfutters zugeführt werden. Durch den Anbau an Trägerfahrzeuge können mehrere Stallungen mit nur einem Gerät schnell, kostengünstig und effektiv bewirtschaftet werden. INFORMATION: Produkt-Video auf www.mammut.at

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eit über zwanzig Jahren ist die Firma Schneeberger in Eggelsberg schon DER Spezialist in Sachen Zapfwellengeneratoren. Schneeberger-Zapfwellengeneratoren bestechen durch Qualität und Funktionalität. Die vorgeschriebene Isolations-, die Spannungs- und die Frequenzüberwachung sind ebenso

Inhalte der unter „Aus der Wirtschaft“ abgedruckten Texte müssen nicht die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers darstellen.

BLICK INS LAND 6-7/2014


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Unsere Schwerpunktthemen im August 2014 sind: © KARPFHAMER FEST © HERBSTANBAU

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Erscheinungsdatum: Anzeigenschluss:

Montag, der 11. 08. 2014 Mittwoch, der 16. 07. 2014

Das BLICK INS LAND-Anzeigenteam berät Sie gerne! Für Anfragen stehen Ihnen zur Verfügung: 01 / 581 28 90 - DW. DW 12 Doris Orthaber-Dättel, daettel@blickinsland.at, DW 22 Bianca Freisleben, freisleben@blickinsland.at, DW 20 Petra Hufnagl, hufnagl@blickins land.at, DW 29 Michael Mazelle, mazelle@blickinsland.at. DW 14 Verena Planker, planker@blickinsland.at, DW 15 Eva-Maria Zweckmair, zweckmair@blickinsland.at, Faxsendungen bitte an 01 / 581 28 90-23, Druckunterlagen bitte direkt an: BLICK INS LAND, Florianigasse 7/14, 1080 Wien

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BLICK INS LAND 6-7/2014


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