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DIE AGRARZEITUNG OSTERREICHS

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BLICK INS LAND DAS MAGAZIN

NR. 4 APRIL 2014

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49. JAHRGANG

Bauern leiden zunehmend unter Kontroll-Bürokratie

MEHR AB SEITE 4

Hendlbauern fordern klare Kennzeichnung

Foto: agrarfoto.at

Bereits 2009 wurde hierzulande die Käfighaltung verboten. Trotz EU-weitem Käfig-Verbot ab 2012 kommen aus EU-Ländern sowie aus aller Welt weiterhin Käfigeier ins Land. Deren Abnehmer sind Lebensmittelverarbeiter, aber auch die Gastronomie, kritisieren einmal mehr die Hendlbauern. Der neue LK-Österreich-Chef Hermann Schultes fordert die Kennzeichnung von Haltung und Herkunft wie im Supermarkt nun auch für die Wirtschaft. Immerhin habe die Geflügelwirtschaft seit 2004 gut 100 Millionen Euro in die tierschutzgerechte Hühnerhaltung investiert. Österreichs sechs Millionen Hennen legen 1,5 Milliarden Eier jährlich, die Hälfte davon wird in Lebensmitteln verarbeitet. Zunehmend gefragt sind gefärbte Eier: 70 Prozent der Eier werden zu Ostern bereits fertig bunt verkauft.

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Almmisere Michael Sommer vertritt rund 70 Bauern im Rechtsstreit um Almgelder. Was bringt die Almlösung? SEITE 6 Der Anwalt im Interview.

BLICK INS LAND Jurymitglied seit 2000


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JOURNAL . . . GENAU BETRACHTET

BERNHARD WEBER

Lichtnelke

Nicht wenige Landwirte verstört der neue Agrar- und Umweltminister derweil mit solchen Botschaften. Zu viel grün ist er den einen, zu liberal den anderen, manchen wiederum zu frömmelnd. Jedenfalls macht Rupprechter, gerade mal 100 Tage im Amt, keinen Hehl daraus, ohne Scheuklappen an lange Zeit negierte Probleme im ländlichen Raum heranzugehen. Anders als seine Vorgänger hat er dabei erstmals weniger Agrargelder zu verteilen. Ob er dauerhaft genug ist, dereinst dank seiner Taten den von ihm verpönten Feldmarschall Radetzky vor dem Regierungsgebäude auf dem Sockel zu ersetzen, bleibt abzuwarten. Die anspruchslose „Weiße Lichtnelke“ hat er zur neuen Leitpflanze seines Ressorts erkoren. Eine grelle Lichtgestalt unter den sonst eher farblosen Agrarpolitikern ist Rupprechter aber allemal.

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Die Bauern im Würgegriff Kontrollen Während ihre politischen Vertreter die möglichst rasche Bereitstellung von Investitionsförderungen als vordringliches Anliegen der Bauern wähnen, fordert die überwiegende Mehrzahl der Landwirte vielmehr ein nachvollziehbares, vernünftiges Kontrollsystem für die Agrarförderungen. eachtenswerte 92 (!) Prozent der Landwirte wollen „mehr Rechtsschutz bei Agrarförderungen gegenüber der AMA“, ergab eine aktuelle Umfrage unter 500 Bauern (BLICK INS LAND berichtete ausführlich darüber). Nur 16 Prozent dagegen setzen konsequent auf Betriebswachstum. Der Groll gegenüber der AMA als bekanntester Kontrollbehörde, die offenbar für alle Fehlleistungen in Sachen Auflagen, Überprüfungen oder gar Sanktionierung herhalten muss, ist zwar nicht vollends stichhaltig und schlüssig, aber doch nachvollziehbar. Zwar entfallen laut einer Erhebung des Landwirtschaftsministeriums von den insgesamt rund 330.000 Kontrollen, die auf den heimischen Bauernhöfen jedes Jahr durchgeführt werden, gerade mal 56.000 auf klassische AMA-Prüfungen sowie 16.000 auf Gegenproben der AMA Marketing. Wie viele Inspekteure im Auftrag von AMA, Tiergesundheitsdiensten oder den diversen Kontrollstellen etwa für die Eigenmarkenprogramme von Handelsketten generell im Land unterwegs sind, ist trotz Recherchen

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kaum auszumachen. Es dürften mehrere hundert Personen sein, wenn nicht gar mehr als tausend – für Bundes- und Landesämter, die Kammer sowie Dutzende Verbände und Private. Bis zu acht Kontrollen normal Aufeinander abgestimmt sind indes die wenigsten. Das Optimierungspotenzial, heißt es, sei enorm. Ein Brancheninsider, der nicht genannt werden möchte, schildert gegenüber BLICK INS LAND, welche Folgen das „überbordende Kontrollunwesen“ für die Bauern habe: „Ein Direktvermarkter mit Ackerbau und Nutztieren hat im Extremfall bis zu 30 Kontrollen pro Jahr über sich ergehen zu lassen. Sieben bis acht Kontrollen sind normal.“ Manche soll es binnen einer Woche auch schon täglich getroffen haben. Überproportional häufig im Visier der Agrarfahnder: Direktvermarkter, Buschenschenker, Hendlbauern, Gemüsebauern. Daneben gebe es nach wie vor Betriebe, die überhaupt noch nie von einem Kontrolleur beäugt wurden. Für die einzelnen Landwirte – die meisten davon mit Nebenerwerb

– bedeute das aufreibende System nicht nur einen enormen Zeitaufwand aufgrund stets wiederkehrender Datenerhebungen, mit oft fragwürdigen, stundenlang abzuarbeitenden Checklisten „von der Ackerfläche bis zur Zahl der Hoffenster“, sondern vor allem immense, in Teilbereichen gar explodierende Gebühren: „Zwei Drittel der Kosten sind reine Bürokratie: Ausschreibung, Programmaufbau, Terminkoordinationen, An- und Abfahrt sowie Auswertung.“ Gerade mal ein Drittel koste die eigentliche Vor-Ort-Kontrolle. Und komme es im Zuge der Erhebungen zu Beanstandungen, so der Branchenkenner, bleibe der Landwirt in der Regel „mit seinen Angaben auf der Strecke“ – mangels einheitlicher Standards für den Umgang mit Einwendungen oder Anfechtungen. „Eine externe, neutrale Stelle für einen objektiven Umgang mit Reklamationen gibt es nicht – egal ob für Beschwerden der amtlichen Behörden oder der privaten Prüfer.“ Wer gegen die Bemängelung durch einen „unabhängigen“ Kontrolleur anzulaufen versuche, gerate indes rasch „in den WürgeBLICK INS LAND 4/2014

Foto: agrar-press.de

„Verantwortungsvolle Nutzung statt bloßen Verbrauchs. Vorrang für naturnahe Produktionsmethoden. Im Zweifel für den Regenwurm. Der biologische Pflanzenschutz hat Potenzial, das wir noch ausnutzen müssen.“ Mit Aussagen wie diesen stellte Andrä Rupprechter sein „grundsatzpolitisches Programm“ für sein neues „Ministerium für ein lebenswertes Österreich“ vor. Anregungen dazu übernahm der bewusst kantig formulierende NeoPolitiker („Bisher war ich Beamter“) von Kindern, der nächsten, wenn auch gerne übersehenen Generation. Er habe deren Appell – „das Hirn einschalten und danach handeln“ – gehört und wolle als Minister gerne einer für die „guteren Bauern“ sein, wie es ein kleines Mädchen formuliert hatte.


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JOURNAL griff des Systems“, riskiere noch peniblere, weil dann halt „risikobasierende“ Inspektionen oder gar den sofortigen Ausschluss aus Qualitätsprogrammen. Unbestritten ist: Beim Geschäft um die Agrarkontrollen geht es jedes Jahr um einen hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Viele Kontrollstellen haben längst neben dem Check der gesetzlichen Produktions-, Qualitäts-, Tierschutz- oder Hygiene-Standards zusätzliche Auflagen von Erzeugergemeinschaften oder Handelsketten im Fokus, quasi die „Butter aufs Brot“. Die Kosten dafür trägt der Bauer. Neben staatlichen Stellen profitieren auch einige Landwirtschaftskammern und diverse (Bio-)Verbände nicht nur monetär von der eigenen „Cash-Cow“Prüfstelle. Und Kontrolle ist wohl auch ein riesiger politischer Marktfaktor. Das verhindere auch Vorstöße, das rot-weiß-rote Kontrollunwesen in engere Schranken

zu weisen. Bis dato seien mehrere Versuche erfolglos gewesen, Optimierungen etwa durch direkte und indirekte Gesamtkontrollen voranzutreiben. Von Abtrift von Spritzmitteln am Acker über Fleischbeschau oder Milchleistungskontrolle bis zu Zertifizierungen – deren Erhebung samt gezieltem Datenaustausch über verschiedene Behörden hinweg könnte nicht nur den Bauern, sondern auch in der Verwaltung helfen, viel Geld zu sparen. Erwünscht ist das aber offenbar nicht wirklich. Josef Plank, der frühere Agrarlandesrat von Niederösterreich und davor AMAChef, sei bereits vor Jahren mit seinem Anlauf, Mehrfach-Kontrollen über Landes- und Branchengrenzen hinweg zu etablieren, nicht nur an AMA und Ministerien, sondern auch an eigenen Berufskollegen gescheitert. Seine Initiative wurde nicht mitgetragen. Und Verbesserungsvorschläge für das System aus der Kontrollszene

selbst hätten am Ende zum Verlust von bisherigen Aufträgen für den Ideenlieferanten geführt, heißt es. Externe Beschwerdestelle Mit der Forderung nach „Abbau der Agrarbürokratie“ versucht mittlerweile jeder Provinzpolitiker am Stammtisch zu punkten. Dass den Bauern dieses Thema „unter den Nägeln brennt“, unterstreicht eindrücklich wie selten die eingangs erwähnte KeyQuest-Umfrage. Was aber tun, um den Landwirten ihre offenbar größte Sorge zu nehmen – nämlich sie vor vermeintlicher Behördenwillkür zu schützen? Dazu der Branchenexperte: „Es braucht eine neutrale, externe Beschwerdestelle, mit unabhängiger Prüfung, wenn sich Landwirte im Zug einer Betriebskontrolle ungerecht behandelt fühlen.“ Zudem sei eine unabhängige Personenzertifizierung für Kontrolleure vonnöten. Nicht immer seien bestqualifizierte Kontrollorgane auf den Höfen unterwegs, argwöhnen auch

die Bauern. Die öffentliche Ausschreibung von Kontrollen sei zu forcieren. Nicht wenige Proben könnten dem Vernehmen nach günstiger überprüft werden – und das gerade in Zeiten, in denen die Fördergelder geringer werden. Nicht zuletzt könnte auch die Heranziehung unabhängiger, nichtamtlicher Sachverständiger helfen, Kosten zu sparen. Nicht nur im Bereich der Qualitätssicherung. Zeitverzögerte Genehmigungsund Zulassungsverfahren durch überlastetes Verwaltungspersonal und überforderte Beamte kosten mittlerweile Landwirten nicht nur Nerven, sondern auch Geld. So auch bei Stallbauten. Behörden können auf Wunsch des Antragstellers einen nichtamtlichen Sachverständigen beauftragen. Damit die von der Agrarpolitik generös in Aussicht gestellte Investförderung nicht wieder zu einem Gutteil vom Amtsschimmel aufgefressen u BERNHARD WEBER wird.

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JOURNAL

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter nennt es „eines der gravierendsten Probleme, die ich übernommen habe“, kündigte aber dennoch bereits nach wenigen Tagen im Amt eine Lösung „bis zum Ausapern der Almen im Frühjahr“ an. Mitte März präsentierte seine „Almen-Task-Force“ ein Ergebnis: Mehr als 80 Prozent der beanstandeten Bergbauern wurde von den Landwirtschaftskammern ein „Persilschein“ ausgestellt, bei ihren widersprüchlichen Flächenangaben „nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben“. Straf-Sanktionen seien daher nicht gerechtfertigt, teils bereits beglichene Rückzahlungen umstrittener Fördergelder aber schon. 80 bis 90 Prozent der Problemfälle seien damit vom Tisch und würden bis in den Sommer abgerechnet.

Weiterhin strittige Fälle werden einzeln beurteilt, für in ihrer Existenz bedrohte Härtefälle soll es einen Unterstützungsfonds geben. Weiterhin unklar ist, wie viele Bauern mit wie viel Fördergeld letztlich vom Almchaos betroffen waren oder sind. Ab 2015 soll ein neues, „praxistaugliches“ Almmodell dafür sorgen, dass Flächenabweichungen und in der Folge Sanktionen möglichst verhindert werden. Künftig sollen für die Förderungen nur 20 Prozent der Almfläche herangezogen werden, dazu wird es Auftriebsprämien pro Tier geben. Stillschweigen herrscht indes darüber, was die „Almlösung“ bisher an zusätzlichen Rechts-Expertisen oder gar Konsulentenleistungen gekostet hat. Er habe an niemandem ein Honorar ��berwiesen, erklärte der Minister auf Nachfrage von BLICK INS LAND. B. W.

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„Ankündigen ist zu wenig“ Interview Rechtsanwalt MICHAEL SOMMER vertritt rund 70 Bauern bezüglich vermeintlich zu Unrecht bezogener Almfördergelder. Wie sieht er die jüngste Entwicklung in der „Causa Almen“? BLICK INS LAND: Was sagen Sie zur Lösung der Almflächenproblematik durch den neuen Minister? Sommer: Ein Schritt in die richtige Richtung. Damit sind Hoffnungen geweckt worden. Bleibt abzuwarten, ob nun auch Taten folgen. Noch kenne ich keine Verfahren, bei denen die Behörde einlenken würde oder den Bauern recht geben würde. Das widerspricht dem, was öffentlich kolportiert wird.

müssten. Und wenn weiterhin keine Rechtssicherheit besteht, werden viele Bauern schlicht aussteigen und keine Tiere mehr auf die Alm treiben.

Hat der neue Agrarminister als gebürtiger Tiroler mehr Verständnis für die Almproblematik? Er hat die Task-Force Almen eingesetzt, die erwähnten Schreiben wurden angeregt, Teile unserer Argumente übernommen. Das ist positiv zu bewerten. Seine AnkündigunWelche Auswirkungen gen, dass etwas besser hat die Almlösung auf wird, sind aber noch zu die konkreten Beanstanwenig. Wir haben ein dungsfälle? System, in dem die KamEs wird in jedem Fall ei- M. Sommer mern für die Kontrollen niger Wochen an Umsetzuständig sind, aber zuzung durch die AMA begleich auch die Interesdürfen. Die Landwirtschaftskam- senvertretung der Bauern innehamern bestätigen zwar, dass die Di- ben. Das ist so nicht richtig. Dazu gitalisierungen über sie erfolgt kommt das fehlerhafte Mess- und sind und die Fehler für den einzel- Kontrollsystem, das mehrfach von nen Bauern nicht erkennbar wa- der EU kritisiert, aber nicht korriren. Wenn man aber versucht, ein giert wurde. solches Schreiben direkt zu erhalten, bekommt man es nicht. Das Vertrauen der Almbauern in die Agrarbürokratie ist beschäPrimär geht es derzeit um den digt. Was ist zu tun, damit dieses Wegfall von Sanktionen. Sie argu- wiederhergestellt wird? mentieren, dass viele Rückzah- Erstens für alle laufenden Fälle eilungen illegitim seien ... ne gerechte Lösung und zweitens Es kann nicht sein, dass man je- ein System finden, das nach klamandem nach Jahren einen Teil ren und einfachen, durchschaubaseines Einkommens – und dazu ren Kriterien aufgesetzt ist. gehören die Betriebsprämien – wieder wegnehmen will. Wurden Die Almen-Task-Force schlägt mit 60 Hektar digitalisiert, wenn nur dem Verdichtungsmodell ja eine 50 vorhanden sind, hat die Kam- solche Vereinfachung vor ... mer einen Behördenirrtum began- Es bleibt das Problem der Mesgen. Vergehen bis zur Korrektur sung und Kontrolle, die man nicht mehr als 12 Monate Zeit, darf die im Griff hat. Entweder muss ein AMA laut EU-Recht vom Land- Messsystem mit Infrarotbildern wirt nichts mehr zurückfordern. aufgebaut werden, um unterscheiden können, was eine Futterfläche Bezüglich der Rückzahlungen ist und was nicht. Oder es werden werden teils horrende Summen die Prämien auf die Anzahl der genannt. aufgetriebenen Tiere gewährt. Zu Bei den Fällen, die wir bearbei- zählen, ob 19 oder 20 Kühe oben u ten, betragen die Rückzahlungen sind, ist ja relativ einfach. pro Jahr bis zu 17.000 Euro. EiniINTERVIEW: ge betroffene Betriebe wären ruiSTEFAN NIMMERVOLL niert, wenn sie alles zurückzahlen BLICK INS LAND 4/2014

Foto: G-R-S-Rechtsanwälte OG

Almmisere leidlich gelöst


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PERSPEKTIVEN MEINE SICHT

LANDWIRTSCHAFTSMINISTER ANDRÄ RUPPRECHTER

Rupprechter, Liegenfeld mit EU-Agrarkommissar Ciolos.

Minister holt Länder ins EU-Boot andwirtschaftsminister Andrä Rupprechter krempelt derzeit nicht nur sein Ministerium um, sondern stellt in seinem Einflussbereich auch die politische Entscheidungsfindung auf neue Beine. In Sachen EU-Gesetzgebung etwa setzt er auf die verstärkte Einbindung der Bundesländer. Der derzeitige Vorsitzende der Landesagrarreferenten-Konferenz, Andreas Liegenfeld aus dem Burgenland, begleitete ihn bereits als erster Ländervertreter zur Tagung des EU-Agrarministerrates in Brüssel. Dazu Rupprechter: „Ich will Politik gemeinsam entscheiden und auch gemeinsam umsetzen.“ Liegenfeld dankte Rupprechter für diesen Impuls:

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„So können wir uns bestmöglich für die österreichischen Anliegen einsetzen und künftige Herausforderungen auf allen Ebenen diskutieren“, sagte der Landesrat und hob einmal mehr die Bedeutung der EU für die Entwicklung der Regionen hervor. Mit den Förderprogrammen für die Ländliche Entwicklung konnte das Burgenland schon bisher etwa im Weinbau seine Stellung am internationalen Markt entsprechend stärken. Weitere Schwerpunkte sind für Liegenfeld die Förderung und Weiterentwicklung der Kleinbetriebe sowie der Regionalität. Die kommende EU-Wahl im Mai ist für Liegenfeld „eine Chance gerau de für die Regionen“.

Fotos: BMLFUW/Strasser, Kern

Almmisere weitgehend bereinigt Bei nur geringfügigen Differenzen zwischen Förderantrag und AMAKontrolle sind die Sanktionen für zu viel bezogene Alpbewirtschaftungsförderungen nun vom Tisch. Vorarlbergs Agrarlandesrat Erich Schwärzler saß als Mitglied der Almen-Task-Force mit am Verhandlungstisch. Im Ländle sollen 190 Almbauern straffrei ausgehen, ihnen bescheinigte die Landwirtschaftskammer, „nach bestem Wissen und Gewissen“ gehandelt zu haben. Wo die Abweichung mehr als zehn Prozent ausmacht, werden die Betriebe einzeln bewertet und erhalten spätestens im Sommer neue Bescheide. Für Härtefälle werde das Land Vorarlberg sicher Unterstützung aus einem „Existenzsicherungsfonds“ in jenen Fällen bieten, bei denen ein Systemfehler dahinterstecke, kün4/2014 BLICK INS LAND

digte Schwärzler an. Für die Periode 2015 bis 2020 wurde ein neuer Almleitfaden erarbeitet. Damit werde es künftig auch mehr Rechtssicherheit für Bauern geben, so Schwärzler optimistisch. u

Task-Force-Verhandler Erich Schwärzler (re.).

Für ein lebenswertes Österreich Mit diesem künftig wieder jeden Monat in BLICK INS LAND erscheinenden Gastkommentar möchte ich mich an jene wenden, denen die österreichische Landwirtschaft ebenso am Herzen liegt wie mir. Nach einigen ereignisreichen und arbeitsintensiven Monaten als Bundesminister darf ich eine erste Bilanz ziehen: Wir haben die großen Herausforderungen, die sich bei meiner Amtsübernahme gestellt haben, angepackt und gelöst. Auf unserem Weg zu einem lebenswerten Österreich konnten wir wichtige erste Schritte setzen. Das neue Programm für Ländliche Entwicklung 2020 ist beschlossen und somit das sichere Fundament für die wertvolle Arbeit der Bäuerinnen und Bauern gewährleistet. Der gesamte ländliche Raum wird in seiner Vielfalt gefördert. Die Imkereiförderung wurde deutlich erhöht und das Forschungsprogramm „Zukunft Biene“ gestartet. Gezielte Investitionen und Förderungen sorgen für besseren Schutz vor Naturgefahren und tragen zum Klimaschutz bei. Die Zusammenarbeit mit dem Parlament und NGOs wird gestärkt und die Zivilgesellschaft besonders in Fragen der Klimapolitik verstärkt eingebunden. Die Frage der Flächenfeststellung wurde durch den Einsatz der Task Force Almen maßgeblich entschärft. Auf Druck Österreichs wurde die umstrittene EU-Saatgutverordnung der Kommission verhindert. Der Erhalt der Sortenvielfalt in Österreich ist also gesichert. Auch das Selbstbestimmungsrecht im Bereich der Gentechnik konnten wir erfolgreich verteidigen, auf unseren Feldern wird weiterhin kein Genmais angebaut. Es zeigt sich deutlich, dass wir Europa aktiv mit-

gestalten können. Auch die Agrarund Umweltlandesräte werden bereits aktiv an europäischen Entscheidungsprozessen beteiligt. Doch wir dürfen uns auf diesen Erfolgen nicht ausruhen. Wir werden uns neuen Herausforderungen stellen und frische Impulse setzen. Mein Ressort wird reorganisiert und effizienter strukturiert. Es ist mir dabei besonders wichtig, den Anliegen der Menschen Gehör zu schenken. Klare Kommunikation und zielstrebiges Arbeiten werden weiterhin im Vordergrund stehen. Dazu habe ich ein ausführliches politisches Grundsatzprogramm entwickelt. Dieses ist richtungsweisend für die Agrar- und Umweltpolitik der nächsten Jahre und gewährt tiefe Einblicke in meine persönliche politische Philosophie. Im Zentrum steht ein klares Ziel für unser Land: ein lebenswertes Österreich mit reiner Luft, einer vielfältigen Natur, sauberem Wasser und sicheren, qualitativ hochwertigen, leistbaren Lebensmitteln. Darum setze ich auf Umweltschutz und Wirtschaftskraft – stets unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Wir sind diesem Ziel bereits ein gutes Stück näher gekommen. Um es zu erreichen, müssen wir alle an einem Strang ziehen. Die engagierte Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern ist von unschätzbarem Wert für Österreich. Diese Tatsache werde ich fest im Bewusstsein der Bevölkerung verankern. Aber auch die Politik muss ihren Beitrag leisten. Im Speziellen möchte ich die wichtige Arbeit der Landesräte hervorheben. Sie leisten hervorragende Arbeit für die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume. Ich bin überzeugt, dass uns ein naturnaher, nachhaltiger, traditions- und innovationsbewusster Weg in Österreich als Ganzes weiterbringt. 7


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JOURNAL GMEINER MEINT http://gmeiner-meint.blogspot.com/

HANS GMEINER, FREIER JOURNALIST, SALZBURGER NACHRICHTEN.

Verbrannte Erde

Zuweilen machte die Diskussion erschrecken. Wie manche, ohne mit der Wimper zu zucken, forderten, über andere drüberzufahren, ließ staunen. Dass etwa bei der Umstellung von den sogenannten „historischen Förderungen“ auf die Regionalförderung viele Bauern 20, 30 und mehr Prozent an Geldern verlieren, nahm man ohne Rührung hin. Dabei steht man sonst nicht an, jedes Prozent, das wo wegkommt, zum Weltuntergang zu erklären. „Das geschieht nur zu Recht“, wollten die Lautesten Blut sehen. Dass es dabei um Existenzen geht, schien ihnen egal, dass die nunmehr als „historisch“ geltenden Förderungen nicht auf Gau8

nereien basierten, wie sie zuweilen glauben machen wollten, sondern auf sehr detaillierten Berechnungen, schien ihnen einerlei. Aber nicht nur der immer rauer werdende Umgang der bäuerlichen Gruppierungen miteinander macht staunen. Staunen macht auch, was im Zuge der Ausverhandlung der Agrarreform alles bekannt wurde. Dazu zählt etwa, dass viele Bauern in Tälern Westösterreichs in den Genuss der Bergbauernförderung kamen, obwohl sie als Talbauern mit den Bergen nur vom Hinschauen zu tun hatten. Verwunderlich sind auch die Zustände und Prämien-Optimierungskünste, die rund um die Almenmisere bekannt wurden. „Die Almen wurden ja nie vermessen“, gab etwa ein Tiroler Bauer in einer öffentlichen Diskussion unumwunden zu. Der gute Mann hat immer das verschlossene Kuvert mit dem AMA-Antrag zu seiner Kammer getragen. „Ich haben denen gesagt, wie viel Vieh ich aufgetrieben habe, und die haben dann die Fläche hingeschrieben.“ Und was die Biobauern bisher alles durften und was ihnen die neue EU-Bioverordnung nun verbieten will, lässt einen auch den Kopf schütteln. Auch wenn sich die heimische Bauernschaft in den vergangenen Monaten ziemlich zerzaust hat: Wer wirklich draufzahlt und wer wirklich gewinnt, steht noch nicht fest. „Wir müssen sparen“, sagt der neue Landwirtschaftsminister. Und er hat es allem Anschein nach so hingekriegt, dass es kein allzu großes Ungleichgewicht gibt. Der Preis dafür ist freilich, dass für die österreichische Landwirtschaft keine Richtung erkennbar ist, in die es in Zukunft gehen soll. Aber vielleicht ist das das Gute. Es wäre zumindest eine Voraussetzung dafür, dass die Bauern wieder zusammenhalten. Denn genau das war es, was ihnen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Stärke verliehen hat.

Optimal nicht nur für Walnussbauern Lindner steht im Traktorenbau für Innovation. Was lag also näher, als im Werk in Kundl ein „Innovationszentrum“ zu errichten, das Mitte März eröffnet wurde. STEFAN NIMMERVOLL war dabei. it der Vorstellung des „Lintrac“, des völlig neuen Traktorkonzepts mit stufenlosem Getriebe und mitlenkender Hinterachse, hat sich der Hersteller bereits 2013 auf ein völlig neues Terrain begeben. Rechtzeitig zur traditionellen Frühjahrsschau wurde nun auch das „multifunktionale Verkaufsund Kundencenter“, so Firmenchef Hermann Lindner, eröffnet. Das Unternehmen hat in den Umbau und modernen Ausbau einer bestehenden Halle vier Millionen Euro investiert. Lindner: „Darin zeigen wir unser Sortiment in einer Auswahl, wie es bisher nicht zu sehen war. Zudem finden hier künftig die Schulungen der Verkäufer und die gesamte Serviceausbildung statt.“ Auch die individuelle Konfiguration der Maschinen je nach Kundenwunsch – eine besondere Stärke von Lindner – wird digital unterstützt hier stattfinden. Und im Obergeschoß findet man neuerdings ein kleines Museum zur 66-jährigen Firmengeschichte. Beim Bau und der Gestaltung wurde besonderer Wert auf natürliche Baustoffe aus der Region, allen voran Holz, gelegt. „Wir erreichen in dem Gebäude beinahe Passivhaus-Standard“, betonte Hermann Lindner. Im Geschäftsjahr 2012/13 erzielte Lindner einen Umsatz von rund 76 Millionen Euro. Für 2013/14 rechnet man mit einer Steigerung um fünf Prozent, vor allem dank der immer höherwertigen Traktoren. Marketingleiter David Lind-

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ner sieht den Fokus auch zukünftig klar in der alpinen Berglandwirtschaft: „Wir wollen Traktoren für die Grünlandwirtschaft herstellen, die auch für den Acker taugen und nicht umgekehrt.“ Kernmärkte bleiben daher neben Österreich weiterhin Süddeutschland, die Schweiz oder Slowenien. Mit Attributen wie etwa der Leichtgewichtigkeit der Zugmaschinen entspreche man zudem oft sehr speziellen Anforderungen. So werde beinahe jedes Efko-Gurkerl in Oberösterreich mit einem Geotrac geerntet. Dass auch der neue Lintrac, der ab Herbst in Serie produziert werden soll, vor allem für Nischenproduzenten interessant sein dürfte, liest David Lindner aus den Anfragen heraus. „Da scheinen wir ein optimales Gerät für die Walnussbauern in Frankreich entwickelt zu haben“, schmunzelt er. Anfang Juni wird die ersten 20 Vorführmaschinen für Händler produziert. Und obwohl noch kaum jemand mit dem Fahrzeug gefahren ist, sei der Auftragseingang bereits sehr gut. u

Internet-Tipp: www.lindner-traktoren.at BLICK INS LAND 4/2014

Fotos: Lindner

Die Agrarreform steht. Alle Verantwortlichen machen auf Friede, Freude, Eierkuchen. Dabei hat kaum einer einen Grund dafür. Nie hat es so viele Verlierer gegeben. Und kaum jemals zuvor hat es im Gebälk der heimischen Agrarpolitik so geknirscht, kaum je ist man sich zuweilen so offen nachgerade feindselig gegenübergetreten wie in den vergangenen Monaten. Ost gegen West, Berg gegen Tal, groß gegen klein und bio gegen konventionell. Es gab keine Front, an der nicht gekämpft wurde. Und das durchaus oft sehr untergriffig. Die Risse gehen, wie es scheint, weit hinein in die Bauernschaft. Da wurden Haltungen offenbar, die man dort bisher nicht kannte. Da war in den Diskussionen kaum mehr etwas von Solidarität und gegenseitigem Verständnis zu spüren und auch nicht von Respekt. Da kämpfte man mit allen Mitteln ums Geld. Da verlor man zuweilen in der Kritik jedes Augenmaß. Da hatte man keine Scheu, die anderen schlechtzureden und madig zu machen, nur um seine Haut zu retten. Die Biobauernvertreter taten sich dabei besonders hervor und auch die Vertreter der Bauern in den Berggebieten. Wer am lautesten schreit, gewinnt, schien das Motto zu sein.


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M AY E R H O F E R

Fr端hling am Stubenring

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JOURNAL

20 Jahre RollAMA: Größter Datenpool zu Konsumverhalten

RollAMA steht für „rollierende Agarmarktanalyse“, also eine fortlaufende Beobachtung der Märkte. Die Analyse dieser tagesgenauen Einkaufsdaten von Frischwaren (exklusive Brot) und Fertiggerichten ermöglicht seit 1994 wertvolle Einblicke in das Konsumverhalten der Österreicher und zeigt langfristige Trends auf. „Die RollAMA bietet höchst valide Zahlen als wichtige Basis für zielorientiertes Marketing. Diese sind entscheidend für den Verkaufserfolg von Lebensmitteln“, betont AMA-Marktforscherin Micaela Schantl. Die RollAMA-Daten dienen nicht nur als Grundlage für das eigene Arbeiten der AMA-Marketing, sondern auch als Service für deren Kunden und Partner. Anfangs vom Market Institut in Linz

durchgeführt, bildet seit 2008 das GFK Consumer Panel die Grundlage für die RollAMA-Daten. Scanner und elektronische Erfassung der Einkäufe sorgen für eine einfache und fehlerfreie Berichterstattung. Die Auswertung sowie die Präsentation der Berichte erfolgt dreimal jährlich durch KeyQuest Marktforschung. Zusätzlich zur klassischen Marktbeobachtung werden regelmäßig Motivanalysen durchgeführt, die Auskunft über die Einstellungen und Verhaltensweisen beim Einkauf von Lebensmitteln geben. 2013 wurde das stetige Umsatzwachstum bei den Frischwaren im Lebensmittelhandel weitergeführt (+2, 6 %). Die höchsten Zuwächse erzielten zuletzt Obst, Gemüse und Erdäpfel. Die mengenmäßig stärksten Pro-

dukte waren länger frische ESLund Trinkmilch mit rund 17 bzw. 13 Kilo pro Kopf und Jahr. Erdäpfel liegen mit zehn Kilo auf Platz 3 des Mengen-Rankings. Butter konnte ihren Anteil gegenüber der Margarine im vergangenen Jahr weiter steigern. Weitere Trends: Der Anteil an Aktionsware hat sich weniger stark erhöht als noch 2012 und beträgt über alle Warengruppen durchschnittlich 22,5 Prozent. Der Aktionsanteil bei Fleisch

und Geflügel ist ungebrochen hoch, ein Drittel wird in dieser Warengruppe zu Aktionspreisen verkauft. Die Diskonter haben ihren Marktanteil weiter ausgebaut. Am stärksten werden Eier sowie Obst und Gemüse im Diskonter nachgefragt. Generell stabil ist der Marktanteil von Biou produkten mit 6,7 Prozent. Internet-Tipp: www.ama-marketing.at

Foto: AMA Marketing / Entgeltliche Information

Genau 2.800 österreichische Haushalte zeichnen seit nunmehr zwei Jahrzehnten im Auftrag der AMA Marketing GesmbH jeden einzelnen Einkauf auf. Mehr als zwei Millionen Datensätze jährlich liefern so den größten Pool an relevanten Markt- sowie Konsumdaten für Frischwaren.

Qualität und Effizienz – die neuen Guntamatic Scheitholz/Pellets-Kombikesseln

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zahlreiche Vorteile für die Kunden“, erklärt Geschäftsleiter Günther Huemer. Guntamatic entwickelt seit Jahren wegweisende Innovationen und Technologien. Zahlreiche Entwicklungen, wie das einzigartige Modulbau-Industrieanlagenkonzept PRO, Pellet-Wandgeräte für Neubauten oder Effizienzsanierungen, Beistell-Stückholzgeräte mit Lambdaregelung, Hochtemperatur-Edelstahl-Stückholzvergaser oder wegweisende Hackschnitzelheizungen mit industrieller Treppenrostbauweise, wurden mit nationalen und internationalen Innovationspreisen ausgezeichnet. Neue Stückholz/Pellets-Kombinationsheizung von Guntamatic: BMK Vario.

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BLICK INS LAND 4/2014

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11_pernkopf 02.04.14 15:16 Seite 11

BLICK NACH NIEDERÖSTERREICH IM FOKUS

NÖ. AGRARLANDESRAT STEPHAN PERNKOPF

Gold für die LJ Großschönau.

Landjugend-Projekte ausgezeichnet Alle drei Sieger beim diesjährigen Projektmarathon der NÖ. Landjugend kamen heuer aus dem Bezirk Gmünd im Waldviertel. Der Landessieg ging an die LJ Großschönau. Binnen 41,194 Stunden, so die knappe Zeitvorgabe, wurde eine Pergola als Regenschutz für Wanderer aufgestellt und dazu ein Tourismusfolder rund um die neue Sehenswürdigkeit im Ort kreiert. Dafür gab es am Ende Gold. Die LJ Heinrichs gestaltete den Dorfplatz in Unserfrau neu und holte damit Silber, in Ullrichs wurde das Buswartehäuschen verschönert, was mit Bronze gewürdigt wurde. Zusätzlich zu den

Projektmappen musste auch die Berichterstattung in (Sozialen) Medien nachgewiesen werden. Agrarlandesrat Stephan Pernkopf, EU-Parlamentarierin Elisabeth Köstinger und LK-Präsident Hermann Schultes gratulierten bei der Preisverleihung am Tag der Landjugend in Wieselburg. Mit rund 16.800 Teilnehmern bei mehr als 600 Veranstaltungen pro Jahr zählt die Landjugend zu den aktivsten Jugendorganisationen in Niederösterreich. Mehr Infos zu den Projekten der LJ und den Blogs der Gruppen findet man im Internet: www.tatortjugend.at u

Preisträger Familie Binder-Oberaigner mit Landesrat Pernkopf.

Fotos: NLK/Reinberger, NLK/Filzwieser

Mehrfach prämiert: Produzent des Jahres Auf der Wieselburger „Ab Hof“Messe wurden wieder die besten Agrarprodukte und Produzenten des Jahres ermittelt. „In Sachen Regionalität, Saisonalität und Qualität sind unsere bäuerlichen Direktvermarkter und Direktvermarkterinnen einfach unschlagbar“, freute sich Agrarlandesrat Stephan Pernkopf über die zahlreichen Auszeichnungen für niederösterreichische Betriebe. Allen voran wurde der „So schmeckt Niederösterreich“-Partnerbetrieb der Familie BinderOberaigner von der Fachzeitschrift „Hof Direkt“ als „Produzent des Jahres“ ausgezeichnet und dessen Produkte „Apfelmost 4/2014 BLICK INS LAND

Cuvée“ und „Birnenmost Speckbirne“ mit der „Goldenen Birne“ belohnt. Als „Tüpfelchen auf dem i“ holte man auch noch den „Brot-Kaiser 2014“ für ein Flecht- & Gebildebrot. Es sei absolut „erfreulich, dass unsere hochwertigen Produkte aus Niederösterreich so beliebt sind und mit solchen Auszeichnungen belohnt werden“, betonte Christina Mutenthaler von „So schmeckt Niederösterreich“. Alle Produzenten der Initiativen findet man unter www.soschmecktnoe.at/listeu der-partnerbetriebe.at. Alle Ab-Hof-Sieger unter www.messewieselburg.at

Kein Grund zum Jubeln Die Würfel sind gefallen. Im Zuge von langwierigen Verhandlungen wurde das neue bundesweite Agrarprogramm zur Ländlichen Entwicklung 2014–2020 finalisiert. Nach einem langen und intensiven Diskussionsprozess zwischen dem Bund und den Ländern stehen nun also die Vorgaben, nach denen die Bäuerinnen und Bauern in den nächsten Jahren wirtschaften können. Das ist auch die klare Botschaft dieser Einigung: Eine neue Periode heißt ein neues Programm, heißt weniger, aber neue Maßnahmen. Für die nächsten sieben Jahre gibt es trotz knapper werdender Budgets Verlässlichkeit, Klarheit und Sicherheit für die Landwirtschaft in Österreich. Mir ist aber auch bewusst: Das Ergebnis ist kein Grund zum Jubeln. Die aktuelle Finanzknappheit hat auch unmittelbare Auswirkungen auf die Landwirtschaft, denn Brüssel und Wien haben engere finanzielle Rahmenbedingungen festgelegt. Damit war schnell klar: Unseren Bäuerinnen und Bauern wird auch weiterhin nichts geschenkt … Der erste Budget-Entwurf sah überhaupt sehr dramatisch aus. Wir mussten von großen Einschnitten auch für Niederösterreich ausgehen. Durch konstruktive Verhandlungen mit Bundesminister Rupprechter konnten mit dem letztendlich erreichten Ergebnis aber viele Härten abgefedert und neue Offensivmaßnahmen fixiert werden. Das heißt ganz konkret: weniger Geld für die Fläche, aber mehr Mittel für Investitionen. In Summe geht es um jährlich 1,1 Milliarden Euro, nach Niederösterreich fließen davon knapp über 300 Millionen Euro. Sehr positiv zu erwähnen ist, dass die Investitionsförderung auch schon im Übergangsjahr 2014 ab sofort zur Verfügung steht. Auch in der neuen Periode wird es in Nie-

derösterreich einen Investitionsschwerpunkt geben. Eine Unterstützung, die von den Betrieben nun möglichst effizient dazu verwendet werden muss, die eigenen Chancen am Markt zu erhöhen und so eine stabile Einkommensentwicklung sicherzustellen. Geld, das bei den Bäuerinnen und Bauern gut angelegt ist, denn es stärkt die Landwirtschaft und die Wirtschaft im ländlichen Raum gleichermaßen. Die Investitionsförderung erhöht nicht nur die Leistungskraft der Betriebe, sondern spült auch Geld in die regionale Wirtschaft. Durch die Modernisierung von Hof und Stall, durch Investitionen in Verarbeitungsräume und Ab-HofLäden wurde in der vergangenen Finanzperiode mehr als eine Milliarde Euro Wertschöpfung im ländlichen Raum, bei den Handwerksbetrieben und Baufirmen ausgelöst und damit wurden Tausende Arbeitsplätze abseits der Höfe gesichert. Damit wird Agrarpolitik auch zur erfolgreichen Wirtschaftspolitik und die Bäuerinnen und Bauern werden zum Wirtschaftsmotor. Die Karten wurden also völlig neu gemischt. Das neue Programm hebt sich deutlich vom alten ab. Jetzt gilt es, die Chancen zu nutzen. Der lang erwartete Startschuss wurde gegeben. Es liegt nun an unseren tüchtigen Bäuerinnen und Bauern, durch kluge Schwerpunktsetzung das Beste daraus zu machen und ihren Hof in eine wirtschaftlich stabile Zukunft zu führen. Zum Wohle für die eigene Familie und zum Wohle für unser Land. Denn Niederösterreich braucht die bäuerlichen Familienbetriebe. Und wir stehen zu unseren Bäuerinnen und Bauern. Für jeden Euro, der aus Brüssel oder Wien abgeholt werden kann, stellt das Land Niederösterreich die volle Kofinanzierung sicher.

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12_13_ministerium 02.04.14 15:20 Seite 12

LÄNDLICHE ENTWICKLUNG 2014–2020

Nachhaltig für die kommenden Generationen: Schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

Intelligentes und nachhaltiges Wachstum für den ländlichen Raum Die Ländliche Entwicklung spielt auf dem Weg zu einem lebenswerten Österreich eine zentrale Rolle. Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher leben in ländlich geprägten Regionen. Durch intelligentes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum werden diese Gebiete als attraktiver Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum weiterentwickelt und gestärkt.

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Zahlreiche Maßnahmen wirken dem Klimawandel und dem hohen Ressourcenverbrauch aktiv entgegen. Die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen wird gefördert und Schutzgebiete wie Nationalparks 12

und Biosphärenparks werden gesichert. Davon profitiert ganz Österreich. Ländlicher Raum als Entwicklungsmotor Die Ländliche Entwicklung in Österreich ist eng mit der europäischen Entwicklungsstrategie „Europa 2020“ verbunden. Ihr Ziel ist intelligentes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum in der gesamten Euro-

päischen Union. Die Maßnahmen des Programms eröffnen neue Erwerbschancen für den ländlichen Raum. Auch soziale Aspekte, die Wirtschaft und der Ausbau der Infrastruktur werden unterstützt. Der ländliche Raum wird attraktiver als Wirtschaftsstandort und insbesondere auch als Lebensund Erholungsraum. Nicht zuletzt stellt das Programm die Bewirtschaftung in benachteiligten Re-

Gezielte Investitionen zahlen sich aus.

gionen sicher. Diese Gebiete dürfen ökonomisch und ökologisch nicht vernachlässigt werden. Beschränkte Mittel effizient eingesetzt In der ländlichen Entwicklung kommt europaweit das Modell der Kofinanzierung zum Einsatz. Den EU-Mitteln werden auch nationale Mittel beigestellt. Damit wird die Wirkung der Programme erhöht. Für den Zeitraum von 2014 bis 2020 konnten mehr als 3,9 Milliarden Euro an EUGeldern für die Ländliche Entwicklung in Österreich sichergestellt werden. Zusammen mit der nationalen Kofinanzierung ergibt sich für die Jahre 2014 bis 2020 ein finanzieller Rahmen von etwa 1,1 Milliarden Euro jährlich. Mit diesem gegenüber der Vorperiode leicht reduzierten Finanzrahmen können die wesentlichen Programmschwerpunkte weiterentwickelt und neue Herausforderungen aktiv in Angriff genommen werden. BLICK INS LAND 4/2014

Fotos: BMLFUW/Rita Newman, Karl-Rudolf Huber

as neue Programm für ländliche Entwicklung wurde mit großer Sorgfalt und Bedacht erarbeitet. Die betroffenen Personengruppen waren von Beginn an aktiv in die Gestaltung der Maßnahmen eingebunden. Die Programmschwerpunkte stellen sicher, dass der Sektor Landwirtschaft innovativ, professionell und wettbewerbsfähig bleibt. Dabei wird darauf geachtet, dass die heimischen Betriebe besonders umweltschonend und nachhaltig wirtschaften. Österreichs Konsumentinnen und Konsumenten werden sich auch weiterhin auf sichere, qualitativ hochwertige, leistbare Lebensmittel verlassen können.


12_13_ministerium 02.04.14 15:20 Seite 13

LÄNDLICHE ENTWICKLUNG 2014–2020

Biologische Vielfalt und Klimaschutz im Grünland.

Fruchtbarer Boden und Artenvielfalt im Ackerland.

Neue Investitionsförderung Das Wachstum des ländlichen Raums wird stark von der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe geprägt. Darum stellt die Investitionsförderung eine der Hauptmaßnahmen des Programms dar. Sie steigert die wirtschaftliche Durchsetzungskraft der heimischen Bäuerinnen und Bauern und erhöht die Umwelt- und Ressourceneffizienz der Betriebe.

Umwelt und Wirtschaft im Einklang Der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen und der langfristige Schutz des Weltklimas sind große Herausforderungen, die im neuen Programm erhöhte Aufmerksamkeit erhalten. Die Weiterentwicklung des Agrarumweltprogramms ÖPUL war daher besonders wichtig. Das Kürzel ÖPUL steht be-

kanntlich für das „Österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft“.

der Erhaltung und Entwicklung artenreicher Wiesen, Weiden und Almen. Sie bilden den Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen.

ÖPUL & Grünland Die bäuerliche Grünlandwirtschaft bildet einen wesentlichen Schwerpunkt des neuen ÖPUL. Die Maßnahmen aus diesem Bereich dienen

Gezielte Investitionen tragen zudem zur Verbesserung der Lebensund Arbeitssituation auf den Höfen bei. Wichtig ist auch, dass besonders der Tierschutz sowie Hygiene- und Qualitätsbedingungen in der Produktion auf diese Weise sichergestellt werden können.

1. Wissenstransfer und Innovation 2. Lebensfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe 3. Organisation der Nahrungsmittelkette, Verarbeitung und Vermarktung, Tierschutz und Risikomanagement 4. Wiederherstellung, Erhaltung

ÖPUL & Ackerbau Im heimischen Ackerbau wird eine umweltgerechte und an den Standort angepasste Bewirtschaftung gefördert. Das Programm erhält und verbessert die Bodenfruchtbarkeit und den Humusgehalt von Ackerflächen. Bodenerosion wird reduziert. Spezielle Maßnahmen wirken der Verunreinigung des Wassers durch Nährstoffe und Pflanzenschutzmittel entgegen. Blühstreifen und der naturverträgliche Umgang mit Landschaftselementen wirken sich positiv auf die pflanzliche und tierische Vielfalt der heimischen Kulturlandschaft aus. Eigene Flächen für Blüten besuchende Insekten (Stichwort: „Bienenweiden“) sollen diese Wirkung verstärken und werden daher eigenständig gefördert.

Gezielte Förderungen – starke Schwerpunkte Im Vergleich zur vergangenen Periode werden die Obergrenzen für Förderungen deutlich erhöht. Dadurch wird dem gestiegenen Investitionsbedarf Rechnung getragen. Zugleich wird ein neues Auswahlverfahren zum Einsatz kommen, welches die Projekte nach ihrer Wirkung sortiert. Dies gewährleistet eine weiterentwickelte Zielorientierung und eine strategisch gesteuerte Schwerpunktbildung.

und Verbesserung der mit der Land- und Forstwirtschaft verbundenen Ökosysteme 5. Ressourceneffizienz und Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft 6. Soziale Inklusion, Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Entwicklung

Bio bleibt attraktiv Biologisches Wirtschaften bleibt ein Herzstück des Programms und wird umfangreich gefördert und weiterentwickelt. Die biologische Landwirtschaft wirkt sich durch ihren ganzheitlichen Ansatz positiv auf Boden, Wasser, Luft, Artenvielfalt und Klima aus. Zudem wird Nutztieren ein artgerechtes Leben eru möglicht.

Leistung muss sich lohnen.

Internet-Tipp: le2020.bmlfuw.gv.at

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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Die Möglichkeit der frühzeitigen Antragstellung für die Investitionsförderung stellt sicher, dass dringende Investitionen umgehend in Angriff genommen werden können.

D I E L E 2 0 1 4 – 2 0 2 0 H AT S E C H S P R I O R I T Ä T E N

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14_15_reportage 02.04.14 15:21 Seite 14

R E P O R TA G E

Brot-Manager als Türöffner: Augendopler, Hiegelsberger.

Arbeitsbesuch bei Agrarminister Zoubi Mofleh in Amman.

Auf Erkundung im Nahen Osten Arabien sei ein Hoffnungsmarkt mit enormem Potenzial für Österreichs Landwirtschaft, so für Rindfleisch und Zuchtvieh, ist Oberösterreichs Agrarlandesrat Max Hiegelsberger überzeugt. BLICK INS LAND hat ihn auf einer Reise nach Dubai und Jordanien begleitet.

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Auch die Eigenversorgung mit Milch von Kühen, Schafen und Ziegen sowie Eiern und Geflügel hat das Land im Griff, zeigt ein Blick in die staatliche Agrarstatistik. Nahezu zur Gänze importiert werden müssen dagegen Getreide und Rindfleisch. Größter Hemmschuh für eine florierende Entwicklung des Landes ist der Mangel an Wasser. Keine 150 m³ davon stehen jedem Jordanier pro Jahr zur Verfügung. Im Vergleich dazu: Mindestens 2.000 m³ sind der durchschnittliche Wasserjahresverbrauch eines Mitteleuropäers. Das Problem ist auch von Menschen gemacht. Das 14

verfeindete Israel reguliert seit Jahrzehnten zu seinen Gunsten die Wassermenge im Jordan, der einzigen namhaften Süßwasserquelle in der Region. Ein nicht unwesentlicher Faktor des NahostKonfliktes. In Jordanien selbst verbrauchen indes die wenigen Landwirte mehr als zwei Drittel von dem kostbaren Nass zur Bewässerung ihrer Intensiv-Kulturen – um damit Paradeiser, Gurken, Paprika oder Melanzani für den Export nach Arabien, Russland oder Europa zu erzeugen. Das bringt dem Land immerhin Devisen. Größter Paprikaproduzent im Land ist Sun Valley, eine Plantage in der Jordansenke, 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Das Tote Meer ist keine fünf Kilometer entfernt. In Folientunneln wachsen hier auf 40 Hektar grüne und gelbe Paprika. Der Betreiber, früher auch Agrarminister des Königreichs, versorgt damit von November bis Mai Ungarn mit Frischware. Man erfülle bereits alle internationalen Auflagen, darunter „Global-GAP“ für gute landwirtschaftliche Praxis. Und der Betrieb ist kein Ressourcenverschwender. Genutzt wird Sickerwasser aus 30 Metern Tiefe rund ums Tote Meer. Kostenlos. Es muss allerdings erst entsalzt werden. Aktuell das größte Problem: die wegen des Kriegs in Syrien abgeschnittenen LKW-Transportwege in die EU – weiterhin oberstes Ziel aller Exportbemühungen.

Ein offenes Ohr dafür hat Oberösterreichs Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. Er ortet Jordanien als wichtigen Hoffnungsmarkt für den bilateralen Agrarhandel. Österreich habe Getreide, Fleisch, Milch, Zuchtvieh sowie Landtechnik. Jordanien liefere neben Gemüse und Obst auch Düngemittel. „Wir müssen Ernährung global denken“, erklärte Hiegelsberger bei einer Visite in Amman. Eingefädelt wurden Hiegelsbergers Treffen, unter anderem mit Landwirtschaftsminister Akif Ahmed Zoubi Mofleh, von Harald Deller. Der Backaldrin-Manager (Marke „Kornspitz“) ist auch Jordaniens Honorarkonsul in Oberösterreich.

Die Kontakte der Brot-Manager, allen voran die zu ihrem jordanischen Partner Mahmoud Khader, sind Goldes wert. Zum gemeinsamen Dinner mit einem Cousin von König Abdullah gesellte sich der Rechtsanwalt der Haschemiten, der Saudi-Königsfamilie, und des Bin-Laden-Clans – mit besten Beziehungen in die Fleischwirtschaft Arabiens.

Seit 1996 bearbeitet Backaldrin aus Asten bei Linz direkt von Jordanien aus mit seinen Backmischungen für rund 600 Brote und Mehlspeisen die verschiedenen Märkte in Arabien. Mit teils kräftigen Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich, teilweise Rückschlägen nach dem „Arabischen Frühling“ – und seit zwei Jahren mit einer eigenen Fabrik in Amman. Nach Saudi-Arabien und Dubai hat Backaldrin Arab nun auch Malaysia und Indonesien in Fernost sowie Teile Afrikas im Visier. „25 bis 30 Prozent der Rohstoffe im Werk Amman stammen aus Oberösterreich“, erklärte Juniorchef Peter Augendopler bei einer Stipp-Visite von Hiegelsberger auf der „Gulf Food“-Lebensmittelschau in Dubai.

Geschickt nutzte der Landesrat die Gespräche, zeigte sich von morgens bis abends nicht nur oberflächlich interessiert, kündigte gegenüber Düngerherstellern Vermittlung und Hilfestellung an, sprach Einladungen aus. Schon bald wird der Australier im Fleckviehzentrum Ried/Innkreis erwartet.

Tags darauf tauchte im Jordantal wohl nicht zufällig ein Berater der Regierung auf. Der gebürtige Australier aus Perth, aufgewachsen auf einer Farm mit 165.000 Rindern, war für den Aufbau des Viehbestandes engagiert worden.

„Das Potenzial Arabiens ist enorm. Einige Österreicher sind ja schon vor Ort, mit Milchprodukten und Fruchtsäften, sogar Energy-Drinks. Es gilt, diese Märkte weiter zu erschließen“, gab sich Hiegelsberger zuversichtlich. Peter Augendopler bestätigte: „Es gäbe so viele Möglichkeiten.“ BERNHARD WEBER u BLICK INS LAND 4/2014

Fotos: Weber

ordanien ist eines der wasserärmsten Länder der Welt. Rund 6,3 Millionen Menschen leben offiziell in dem kleinen Wüsten-Königreich im Nahen Osten, hinzu kommen zigtausende Flüchtlinge aus den Nachbarländern Libanon, Irak und zuletzt auch noch mehr als 600.000 aus Syrien. Gerade einmal acht Prozent des Landes, das flächenmäßig kaum größer als Österreich ist, werden agrarisch genutzt. Verbreitet Gebirge, Wüstensand, die Sommerhitze und kaum mehr als 200 bis 500 mm Regen in wenigen Gunstlagen entlang des Jordans lassen nur mit künstlicher Bewässerung den intensiven Anbau von Gemüse, Zitrusfrüchten, Erdäpfeln sowie Oliven und Datteln zu.


14_15_reportage 02.04.14 15:21 Seite 15

JOURNAL ‌ am besten per E-Mail an leserbriefe@blickinsland.at Anonyme Schreiben werden nicht verÜffentlicht.

(Zum Artikel „Nur 16 % der Bauern setzen konsequent auf Wachstum“ in BIL 2/14) Seit vier Jahren Landwirt, habe ich mir just zur rechten Zeit ein Probeexemplar von BLICK INS LAND bestellt. Der Leitartikel in Ausgabe 2/2014 ist erfrischend weit weg vom Agrar-Mainstream und gibt mir groĂ&#x;e Hoffnung, dass auch zukĂźnftig in Ihrem Medium Platz sein wird fĂźr ähnlich mutige Beiträge. Gerade als Bio-Bauer kämpfe gegen ich die typischen Slogans von „Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit“ oder „Export sichert unseren Wohlstand“. Die Bauern (zumindest 84 %, insgeheim aber eher 100 %) wollen mit niemandem in Wettbewerb treten, sondern einfach nur die Nahrungsmittelversorgung der (regionalen) BevĂślkerung sicherstellen, ohne von 60 Wochenstunden Arbeit und Hunderttausenden Euro Kapitaleinsatz leben zu mĂźs-

sen. Leider werden aber die AgrarMedien (inklusive der Agrar-Politiker) groĂ&#x;teils von den Interessen der Industrie diktiert. Die vielfach von unseren Agrar-Politikern geäuĂ&#x;erte Meinung, dass Bio nur so schnell wachsen soll, wie es der Markt verträgt, ist ebenso ein Märchen wie jenes von der Wettbewerbsfähigkeit. Selbst wenn fĂźr Bio-Produkte kein Mehrpreis erzielt wird oder die Ware sogar als konventionell verkauft werden muss, so wurde sie immerhin biologisch erzeugt, was ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung von Boden, Wasser, Klima usw. ist. Verweisen mĂśchte ich in diesem Zusammenhang auch auf eine aktuelle Studie von FIBL Schweiz zum „Volkswirtschaftlichen Nutzen der Bio-Landwirtschaft in Ă–sterreich“ (www.fibl.org/de/service/nachrichtenarchiv/meldung/ article/fibl-studie-zeigt-bio-senktexterne-kosten.html). Kurzum, ich habe groĂ&#x;e Hoffnung, dass BLICK INS LAND seinen Teil dazu beiträgt, den Agrarbereich wieder auf einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Weg zu bringen. Vielen Dank! Manfred Penninger, Biohof Kirchberg, Eitzing, per E-Mail

(Zum Gastkommentar von Felix Montecuccoli „ÖPUL-Irrtum jetzt korrigieren“ in BIL 3/14)

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Mein Knie war ab dem 16. Lebensjahr entzßndet und danach viele Jahre steif. Ebenso wurde die Hßfte operationsreif, mit starken Schmerzen. Hochgradig deformierende Arthrose ist aus ärztlicher Sicht nicht heilbar, daher wurde mir 1977 dringend zur Operation geraten. Meine Ursachenforschung brachte das Ergebnis, dass mein Leiden nur durch Fehlernährung entstanden ist. Es fehlten natßrliche Vital- und Biostoffe, diese lebensfrischen KÜstlichkeiten, die leicht zu beschaffen sind, und einiges an Zusatzkost, um die Zellerneuerung zu beschleunigen. In sechs Wochen war ich schmerzfrei, in sechs Monaten konnte ich jenes Knie wieder abbiegen, das viele Jahre steif gewesen war. Die Knorpel sind nachgewachsen. Seit 1980 schon bin ich vÜllig schmerzfrei, gesund und beweglich. Das bestätigen auch beide Primarärzte und gratulierten zu meinem vollen Erfolg. Und wenn Sie zu wissen wßnschen, wie das geht, rufen Sie einfach an.

Stallungen

Nur kurz zum angeblichen „ÖPUL-Irrtum“: Als GroĂ&#x;grundbesitzer und Präsident der Land & Forst Betriebe Ă–sterreichs ist es Herrn Montecuccoli unbenommen, Lobbyarbeit fĂźr sich und die Seinen zu betreiben. Wenn dabei verschiedene Kosten angefĂźhrt werden, die Fixkosten und ihre Degression bei grĂśĂ&#x;eren Einheiten aber unerwähnt bleiben, ist das betriebswirtschaftlich falsch und in der Argumentation unseriĂśs. (FĂśrder-)Gerechtigkeit ist fĂźr ihn kein Thema, sehr wohl aber fĂźr die auf Klein- und Mittelbetrieben Arbeitenden. DemgegenĂźber bearbeitet Herr Präsident seine LN nicht selbst, sondern lässt arbeiten. Deshalb: kontinuierlich sinkende FĂśrderungen ab 51 ha! Anton Speiser, per E-Mail

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16_18_imgespraech 02.04.14 15:22 Seite 16

S TA L L B A U

MĂśglichst wenig Energie Stallklima Schweinehalter setzen häufig auf Wärmetauscher mit Zuluftvorwärmung oder auf Erdspeicher mit Zuluftvorwärmung und -kĂźhlung. Ein mĂśglichst geringer Energieaufwand in Verbindung mit mĂśglichst groĂ&#x;er Wärme- oder KĂźhlleistung bestimmt die Wirtschaftlichkeit.

as Vorwärmen von Zuluft aus warmer Abluft wird meist mit einer zentralen AbluftfĂźhrung verwirklicht. Eine effiziente Zentralabluftanlage muss strĂśmungstechnisch optimiert geplant und luftdicht ausgefĂźhrt sein. Selbst gebaute Wärmetauscher scheitern bisweilen an der richtigen Wahl der Materialien. Ziegel fĂźr den Bau von Zwischenwänden muss man luftdicht verputzen und verspachteln. Bei mangelhafter Dämmung bildet sich an den AuĂ&#x;enwänden von Wärmetauschern Kondensat. Bauschäden sind die Folge. Kondensat und Schmutz an den Tauscherflächen und von Zeit zu Zeit anfallendes Waschwasser fĂźr die Reinigung mĂźssen ablaufen kĂśnnen. Wärmetauscher werden zum Teil im Selbstbau mit Rohrregistern

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bei Luftgeschwindigkeiten von weniger als zwei bis drei Metern pro Sekunde errichtet. Bis zu ein Drittel der Wärme kann man in der Zuchtsauenhaltung mit Ferkelaufzucht und bei einem Reinraus-Betrieb in der Mastschweinehaltung zurĂźckgewinnen. Bei laufender Ferkelaufzucht und Maststallbelegung kann man bis zu zwei Drittel Wärme aus der Abluft zurĂźckgewinnen. Den grĂśĂ&#x;ten Tauschereffekt erzielen Wärmetauscher mit FĂźhrung der Zu- und Abluft im Gegenstrom. Um die Druckverluste im Sommer mĂśglichst gering zu halten, wird die Abluft häufig Ăźber einen Bypass gefĂźhrt. Kompakt-Tauscher Bereits vorgefertigte Wärmetauscher bieten Hersteller zum Beispiel fĂźr Modulställe an. Die Tauscherflächen kĂśnnen aus RĂśhren, Platten oder Folien bestehen. Der Vorteil liegt in der kurzen Bauzeit. Bei einer kompakten Bauweise ist meist mit hohen Druckverlusten zu rechnen. Solche Wärmetauscher muss man mit einem zusätzlichen Zu-

luftventilator betreiben. Eine gewisse Betriebssicherheit und Wartungsfreundlichkeit zur Reinigung der Tauscherflächen sind je nach Fabrikat mĂśglich. Um Druckverluste und damit Stromkosten hintanzuhalten, sollte man nicht bei der GrĂśĂ&#x;e der Wärmetauscher sparen. Bei ausreichender Wärmeversorgung kann unter Umständen der Wärmetauscherbetrieb schon ab 0 bis 15 °C angepasst zurĂźckgefahren werden. Sitzen der Abluft- und der Zuluftventilator jeweils saugseitig, kann man aufgrund geringerer Druckverluste zusätzlich Strom einsparen. FĂźr einen gut funktionierenden Wärmetauscherbetrieb (GleichdrucklĂźftung) sollte der Zuluftventilator genauso groĂ&#x; wie der Abluftventilator sein. Beide Ventilatoren kann man mittels Frequenzumrichter parallel betreiben. Wärmetauscher werden Ăźblicherweise entsprechend der doppelten Winterluftrate ausgelegt, sodass auch regeltechnisch problemlos in der Ăœbergangszeit zurĂźckgewonnene Wärme genutzt werden kann. Saisonspeicher Im Gegensatz zu Wärmetauschern werden LuftErdspeicher entsprechend der maximalen Luftrate im Sommer ausgelegt. Damit ist eine ganzjährige Anwärmung oder KĂźhlung der Zuluft gewährleistet. Erdspeicher regenerieren sich ständig und puffern täglich hohe Temperaturschwankungen ab. Der Temperaturverlauf in den oberen Schichten des Erdbodens ist je nach Jahres- und Tageszeit unterschiedlich. Die Temperaturen in den oberflächennahen Bodenschichten schwanken im Vergleich zu den

AuĂ&#x;entemperaturen sehr stark gedämpft. Erst in fĂźnf bis zehn Metern Tiefe entspricht die im Boden gemessene Temperatur praktisch der Jahresmitteltemperatur des Standortes von zirka 8 bis 10 °C. Der Erdspeicher regeneriert sich auch Ăźber die Abwärme der Bodenplatte des Stalles. Eine Temperaturdifferenz von bis zu 15 Kelvin ist bei der Anwärmung beziehungsweise von bis zu 10 Kelvin bei der KĂźhlung der Zuluft mĂśglich. In der Mastschweineproduktion wäre es – im Gegensatz zur Ferkelproduktion – zum Beispiel durch einen Rohrregister-Erdspeicher mĂśglich, auf eine zusätzliche Heizung zu verzichten. Beim Einstallen von Mastschweinen sollte man bei extremer Kälte nicht auf Heizkanonen verzichten. Heizkanonen kĂśnnen ein Abteil in kĂźrzester Zeit auf Solltemperatur bringen. Rohrregister-Erdspeicher Bei der Errichtung eines RohrregisterErdspeichers ist darauf zu achten, dass die Rohre in frostfreier Tiefe in zirka 1,5 bis zwei Metern und mit einem Gefälle von zwei Prozent verlegt werden. Ist der Boden kĂźhler als die AuĂ&#x;enluft, muss Kondensat ablaufen kĂśnnen. Ebenso muss beim Reinigen das Waschwasser abflieĂ&#x;en. Bei hohem Grundwasserstand ist ein Erdspeicher nicht zu empfehlen. In Ausnahmefällen werden wegen Grundwasser Rohrregister direkt unter der Fundamentplatte verlegt. Man erspart sich damit aufwendige Erdarbeiten. Einer hĂśheren Vorerwärmung der Zuluft stehen hĂśhere Abwärmeverluste Ăźber die Bodenplatte gegenĂźber. Leider ist der KĂźhleffekt im Sommer rasch erschĂśpft. FĂźr eine mĂśglichst lange Aufenthaltsdauer der Zuluft im Rohr mit Luftgeschwindigkeiten von weniger als zwei bis drei Metern pro Sekunde sollte der Durchmesser der Rohre 150 bis 250 Millimeter betragen und die Rohrlänge an die Stalllänge angepasst sein. Parallel gleich lange Stränge (Tichelmann’sche RohrfĂźhrung) sollte man bei einem Rohrregister-Erdspeicher Fortsetzung auf Seite 18 BLICK INS LAND 4/2014

Foto: agrarfoto.at

Von Manfred Wurzer


17_gesundheit 02.04.14 15:23 Seite 17

GESUNDHEIT

Zu viel Lärm macht krank Das menschliche Gehör ist für die Kommunikation besonders wichtig, denn wer unter Hörschädigungen leidet, hat es schwer, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. In der heutigen Zeit ist Schwerhörigkeit jedoch ein zunehmendes Problem, unter dem nicht mehr nur ältere Leute leiden, sondern auch immer mehr junge Menschen.

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Wie viel Lärm ohne Schäden vertragen wird, ist allerdings von Mensch zu Mensch verschieden. So hängt eine Lärmbelästigung auch davon ab, was man als Lärm empfindet und wie sensibel man darauf reagiert. Eine entscheidende Rolle spielt zudem, ob eine Person dem Lärm nur vorübergehend oder ständig ausgesetzt ist. Unsere Ohren fangen alle Geräusche auf, 24 Stunden am Tag. Denn das Gehör arbeitet permanent, ohne Pause. Etwa 15.000 Hörzellen, die sich im Inneren der Ohren befinden, fangen die Schallwellen jedes Tons ab, verarbeiten sie zu Signalen und schicken diese ans Gehirn. Dort werden sie bewertet. Steht man direkt an einer stark befahrenen Straße, beträgt der Lärmpegel zwischen 70 und 80 Dezibel. Rauscht ein Lastwagen vorbei, steigt der Pegel auf rund 90 Dezibel. Hebt ein Flugzeug ab, dröhnt es mit 120 bis 130 Dezibel. Eine Autohupe, die in der Nähe ertönt, kann auf rund 100 Dezibel kommen, ebenso ein Rasenmäher in unmittelbarer Nähe. Die Stimme schallt mit etwa 60 bis 70 Dezibel – je nachdem, wie laut man redet und welche Entfernung dabei zu überbrücken ist. Natürliche Geräusche weisen sehr unterschiedliche Laut4/2014 BLICK INS LAND

stärken auf. Rascheln die Blätter im Wald, verursacht dies leise zehn Dezibel. Ein feiner Landregen rieselt mit etwa 30 Dezibel vor sich hin. Rauscht allerdings ein tosender Wasserfall in die Tiefe, lassen sich bis zu 90 Dezibel messen. Donnert es, können sogar 120 Dezibel gemessen werden. Die Dezibel-Werte können stark schwanken. Sie hängen von vielen Faktoren ab – zum Beispiel, wie nah jemand von der Lärmquelle entfernt ist, welche Windrichtung vorherrscht und welche Geräusche im Hintergrund ertönen. Sich dem Lärm zu entziehen ist schwierig. Es gibt jedoch Möglichkeiten, sich besser vor ihm zu schützen. So sollte man bei großer Lärmbelastung Ohrenstöpsel verwenden. Diese reduzieren die Lautstärke um bis zu 20 Dezibel und lassen sich individuell bei einem Akustiker anfertigen. Auch in anderen Situationen oder bei bestimmten Arbeiten kann ein Gehörschutz hilfreich sein. Eine Dauerbelastung von 80 Dezibel kann bereits das Gehör schädigen. Ziemlich laut Fahrradklingel 75 dB Staubsauger 80 dB Kinderlärm 80 dB Starker Straßenlärm 80 dB Föhn 85 dB Rasenmäher 90–100 dB Lautes Schnarchen 90 dB Autohupe 90–100 dB Disco 100 dB Schnellzug 110 dB Flugzeugstart 120 dB

Wer dem Lärm nicht aus dem Weg gehen kann oder will, sollte sich deshalb nach einem passenden Gehörschutz umsehen: Die Standardversion der weit verbreiteten und günstigen Ohrstöpsel besteht aus Schaumstoff, sie liegen aber oft nicht optimal im Gehörgang

an. Anpassungsfähiger sind Ohrstöpsel aus mit Wachs getränkter Watte. Sie lassen sich weichkneten und dann in den Gehörgang schieben. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Ohrstöpseln aus Gummi oder Kunststoff, sowohl als Einwegprodukt als auch zur mehrfachen Verwendung. Für Konzertbesucher und Discogänger sind spezielle Musikohrstöpsel interessant. Sie dämmen alle Geräusche, lassen aber die Frequenzen nahezu unverändert zum Trommelfell durch. Besonders dicht und angenehm zu tragen sind individuell anpasste sogenannte Otoplastiken. Hörgeräteakustiker fertigen sie exakt entsprechend den Abmessungen der eigenen Gehörgänge an. Alternativ verwenden Menschen in lärmbelasteten Berufen auch oft den klassischen Kapselgehörschutz, also einen Kopfhörer mit Bügel. u

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s ist kaum noch möglich, Lärm dauerhaft aus dem Weg zu gehen. Doch wie viel Lärmbelastung verträgt man und wie kann man sich besser schützen? Studien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) belegen, dass eine zu hohe Lärmbelastung zu Beschwerden und Krankheiten führen kann. So leiden zahlreiche Menschen aufgrund von Lärm an Schlafstörungen, was wiederum das Risiko für verschiedene Erkrankungen und Allergien deutlich erhöht. Zu den häufigsten Folgen von zu viel Lärm gehören vor allem Schwerhörigkeit und Tinnitus. Doch auch die psychischen Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen. So leiden zahlreiche Lärmgeschädigte unter Schlafproblemen, Konzentrationsmangel, Bluthochdruck, Kreislaufbeschwerden oder psychischen Erkrankungen. Bei Kindern besteht zudem die Gefahr von Lernbehinderungen.


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IM GESPRÄCH

mindestens in einem Abstand von einem Meter verlegen. Für Maststallungen ist ein Einbau in zwei Ebenen sinnvoll. Schotterspeicher Massenspeicher aus porösen Kies- oder Schotterschüttungen sollten genau berechnet und dimensioniert werden. Wichtig bei der Errichtung von Schotterspeichern sind die richtige Wahl der Gesteinssortierung (>150–200 mm) sowie ausreichend dimensionierte Einund Ausgänge des Schotterspeichers. Als Richtwert bei einer Luftrate von 100 Kubikmeter je Stunde ist ein Kubikmeter Schotter zu veranschlagen. So kann man Druckverluste und damit den Stromverbrauch gering halten und einen ausreichend dimensionierten Massenspeicher errichten. Auch auf statische Erfordernisse der Fundamentplatte muss man beim Bau eines Schotterspeichers Rücksicht nehmen. Aus strömungstechnischen und hygienischen Gründen sollten keine Holzschalungen im Untergrund verbleiben. Im Zuluftbereich sollte man, wie bei Porendecken, eine übermäßige Staubbelastung vermeiden, da man sie nur unzureichend reinigen und warten kann. Gebäude-Speicher Eine gewisse Konditionierung der Zuluft kann sowohl bei Luft-Luft-Wärmetauschern als auch bei Luft-Erdspeichern durch massive Gebäudeteile genutzt werden. Eine geringe Vorwärmung der Zuluft findet sowohl im Dachraum als auch am Zentralgang statt. Eine effizientere Vorwärmung oder -kühlung findet im Unterflurbereich statt. Oftmals lohnt es sich, bei bereits bestehenden Gebäuden ungenutzte Unterflurkanäle oder den Dachraum bzw. angrenzende Gebäudeteile zur Zuluftkonditionierung zu aktivieren. Unterflur-Zu- und -Abluft Ein besonderer Fall ist die parallele Unterflur-Zu- und -Abluftführung in getrennten, mehr oder weniger gut dimensionierten Kanälen, wobei über die Zwischenwände aus Beton und über den Erdboden Wärmetausch und -speicherung stattfinden. Häufig treten aber Probleme bei unzureichender Dimensionierung bzw. mangelnder u Reinigung auf. Ing. Mag. Manfred Wurzer ist Mitarbeiter der LK Niederösterreich.

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„Vielleicht das beste Rindfleisch, das es gibt“ Interview Der Obmann der ARGE Hochlandrinderzucht, Friedrich Hardegg, ist vom Potenzial der zotteligen Rinderrasse überzeugt und hält „Highlandbeef“ für konkurrenzlos. BLICK INS LAND: Die ARGE Hochlandrind kümmert sich seit Langem um die Rasse. Wie zufrieden sind Sie mit dem Erfolg? Hardegg: Die Hochlandrinder sind in Österreich eine Erfolgsgeschichte, seit sie 1985 hierzulande erstmals registriert worden sind. Mit dem „Highlandbeef“ haben wir die älteste Qualitätsfleischmarke des Landes und bestehen länger als die ARGE Fleischrind. Zudem haben wir von Anfang an auf Bio gesetzt. Derzeit gibt es in Österreich rund 14.000 Hochlandrinder, womit diese die erfolgreichste Extensivrinderrasse im Land sind. Wie erklären Sie sich diese Beliebtheit der Tiere? Hochlandrinder eignen sich besonders gut für Grenzertragsböden und schlechte Lagen, weil sie sehr genügsam sind. Sie sind auch nicht mastfähig und verfetten, wenn man ihnen Mastfutter gibt. Zudem können die Mutterkühe

sehr lange genutzt werden. Mit den Tieren kann man den Arbeitsaufwand stark minimieren und klassische Low-Input-Landwirtschaft betreiben. Daher haben sich die Bestandszahlen zu Beginn sehr dynamisch entwickelt, obwohl wir von offizieller Seite nicht gefördert wurden. Die Haltung von Hochlandrindern ist Ihrer Ansicht nach auch ein Beitrag zur Strukturerhaltung in der Landwirtschaft? Mir ist es wichtig, die Landschaft offen zu halten und die Bewirtschaftung in schwierigen Lagen aufrechtzuerhalten. Gerade im Berggebiet brauchen wir das Grünland für das Landschaftsbild und die Biodiversität. Die Hochlandrinder haben eine gute Weidefähigkeit und sind mit ihrer Mittelrahmigkeit für steile Lagen gut geeignet. Für Milchbetriebe, die ihre Tiere bisher noch in Anbindehaltung haben, könnte die ganzjährige Weidehaltung von Hochlandrindern eine interessante Option sein. Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit aus? Aufgrund des langsamen Wachstums ist das Fleisch mit seiner zarten Marmorierung vielleicht das beste Rindfleisch, das es gibt. Highlandbeef wird immer ein spezielles Nischenprodukt bleiben. Die Nachfrage ist aber größer als das Angebot. Wenn der Vertrieb über die Direktvermarktung gut

läuft, kann sich die Produktion sogar besser rechnen als bei der Milch. Allerdings muss der gesamte Produktionsablauf am Hof bleiben, damit die Wertschöpfung passt. Wir schlachten unsere Tiere mit 36 Monaten, wobei – je nach Geschick – rund 140 Euro für ein Zehn-Kilo-Paket mit zwei Kilo Knochen verlangt werden können. Viele Landwirte fürchten sich vor teuren Investitionen im Falle einer Betriebsumstellung … Dabei brauchen Hochlandrinder nicht viel. Im Prinzip genügt ein Unterstand oder ein südseitiges Loch in der Stallwand, um sogar bisher bestehende Stallgebäude zu nutzen. Ganz nebenbei erreichen wir mit dem ganzjährigen Freilauf die tiergerechteste Haltung, die überhaupt möglich ist. Wie schwierig ist es, eine Hochlandrinderherde aufzubauen? Wir haben es mit einer sehr wenig bearbeiteten Rasse mit vielen Naturinstinkten zu tun. Auch wenn die Tiere mit ihren Hörnern martialisch aussehen, sind sie charakterlich sehr ruhig und sicher. Die ARGE Hochlandrind unterstützt Interessenten gerne beim Einstieg. Woher bekommen Umsteiger die geeigneten Tiere? Auch hier helfen wir gerne. Wir sind in Österreich so gut in der Zucht, dass wir sogar Tiere exportieren. Besonders stolz sind wir darauf, dass einer unserer Stiere von Salzburg zurück in die Heimat der Rasse, nach Schottland, gegangen ist. Weil die Rasse in Österreich noch so jung ist, gibt es aber noch große Unterschiede in den einzelnen Linien. Wir bemühen uns darum, die Rinder ja nicht auf eine Intensivrasse umzuzüchten. Die guten Eigenschaften müsu sen erhalten bleiben. INTERVIEW: STEFAN NIMMERVOLL Internet-Tipp: www.derzottl.at BLICK INS LAND 4/2014

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Gräser schon stärker angewachsen sind, kann die Bestandesentwicklung eingebremst werden, weil der Triebgrund der Gräser stärker verletzt wird. Vorsicht: Speziell bei

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Reform x Profis im Grünland ie wurden speziell für den alpinen Grünlandeinsatz entwickelt und unterstützen Bergbauernbetriebe im Kampf gegen immer kürzer werdende Erntefenster und zunehmend unsicherere Wetterlagen: Muli, Metrac und Mäher. Frühjahr: Wenn, nach Ende des Winters, mit dem Räumen der Weiden und Almflächen begonnen und liegen gebliebenes Geäst beseitigt wird, ist es Zeit für den Reform Metrac G3 X mit Bandrechen. Das Einstiegsmodell mit 44 PS punktet mit kompakten Abmessungen, geringem Eigengewicht und enormer Wendigkeit. Für das Abschleppen, um Wühlmaushügel zu ebnen, die Grasnarbe zu lüften und das Wachstum anzuregen, ist der Reform Metrac H7 X mit Wiesenegge oder Striegel die perfekte Wahl. Wenn der erste Schnitt zur Mahd gebracht wird, kommen die Reform-Mäher zum Einsatz. Neuzugänge wie der M2 D 3-Gang, mit mechanischem Fahrantrieb und einfachem Bedienkonzept, zeigen gerade in der Futtermahd ihre Stärken. Zum Eingrasen, Mitte Mai/ Mitte Juni, ist der Hydromäher RM20 mit 16 bis 21 PS ein perfekter Wegbegleiter. Neu auf dem Markt ist der 21 PS starke RM25, das Topmodell der Hydromäherpalette, der vor allem im Betrieb mit größeren und leistungsfähigeren Anbaugeräten seine Stärke voll ausspielt. INFORMATION: www.reform.at

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an den Wurzeln größer sein als der Nutzen. Ferner kann das Keimen bodenbürtiger Unkrautsamen begünstigt werden. Nach dem Einebnen von Scherhaufen sollte eine Nachsaat erfolgen, damit die frei gewordene Erde als Saatbeet genutzt werden kann. Wühlmäuse in Schach halten Auf einer Weide gibt es aufgrund des Tritts der Weidetiere kaum Wühlmäuse bzw. Maulwürfe. Auf Wiesen gilt: Je lockerer sowie lückiger der Boden, desto mehr treten Wühlmäuse und andere Schädlinge (z. B. Engerlinge) auf. Auf lockeren Böden findet man oft bis zu 20 Prozent der Bodenoberfläche bedeckt mit Erde aus Maulwurf- und Wühlmausgängen, was neben einer Futterverschmutzung auch zu deutlichen Ertragsausfällen führen kann. Ein lockerer Boden verunkrautet auch stärker, insbesondere mit Doldenblütlern, aber auch mit Quecke, Wiesenlabkraut und Gemeiner Rispe. Wühlmäuse können durch Fallen, Vergasung sowie Aufstellen von Sitzstangen für Greifvögel bekämpft werden. Bodenschluss herstellen Die Wiesenwalze dient zum Einebnen zertretener Weiden im Herbst sowie zum Andrücken aufgefrorener Grasnarben von humosen Böden (Anmoor) nach längeren Kahlfrostperioden. Dadurch ist der

Wurzelanschluss an den Oberboden unterbrochen. Ein besserer Bodenschluss fördert aber auch die Untergräser sowie die Narbendichte. Aufgefrorene Böden leiden bei mangelndem Bodenschluss auch oft unter Wassermangel. Vorsicht: Falsch ist das Walzen auf bereits stark angewachsenen oder durch Nachtfrost erstarrten Pflanzenbeständen bzw. auf zu nassen Böden. Der richtige Zeitpunkt zum Anwalzen ist dann gegeben, wenn sich die Grasnarbe mit dem Stiefelabsatz noch eindrücken lässt, ohne dass Wasser in der Andruckstelle erscheint. Lückige Bestände nachsäen Eine Nachsaat im Frühling ist dann sinnvoll, wenn viele Scherhaufen und damit offene Erde, die als „Saatbeet“ dienen kann, oder lückige Bestände vorhanden sind, wodurch der Unkrautdruck (z. B. durch Ampfer) steigt. Im Frühling kann die noch vorhandene Winterfeuchtigkeit genutzt werden. Ansonsten liegt der Schwerpunkt der Nachsaat im August (Zeit der Naturverjüngung, weniger Konkurrenzdruck der Grasnarbe). Wichtig ist, dass vor der Nachsaat etwa 50 Prozent des Bodens durch Striegeln sichtbar werden und die zuvor verteilte Erde als „Saatbeet“ dienen kann. Je nach Lückigkeit werden 10 bis 15 Kilogramm einer Nachsaatmischung (Knaulgras- oder Weidelgras-betont) verwendet. Beachte: keine

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Anwalzen und Schröpfschnitt Wichtig ist generell ein Anwalzen des Saatgutes, da der Samen zur Sicherung der Wasserversorgung einen Bodenschluss benötigt. Das Anwalzen erfolgt am besten in einem eigenen Arbeitsgang mit einer Profilwalze (Güttler-, Cambridge-, Prismenwalze). Nach dem Auflaufen der Einsaat sind unbedingt ein Schröpfschnitt oder eine frühe Nutzung spätestens bei einer Wuchshöhe von 15–20 cm (z. B. Eingrasen oder Liegenlassen) erforderlich, damit auflaufende Unkräuter unterdrückt werden und die Nachsaat ausreichend Licht bekommt und nicht erstickt. Im Frühjahr ist zwar die Gefahr der Austrocknung der Nachsaat geringer, aber der Konkurrenzdruck der Altnarbe infolge des intensiveren Wachstums zu Vegetationsbeginn größer. Arbeitsabfolge: Striegeln – Nachsaat – Walzen – Schröpfschnitt. Sorgenkind Gemeine Rispe Ist die Gemeine Rispe stärker im Bestand vertreten, kann versucht werden, durch intensiveres Striegeln ein Entfilzen der Grasnarbe zu erreichen. Bei mehr als 15–20 Prozent Anteil an Gemeiner Rispe ist meist eine Neuansaat sinnvoller, da sich ansonsten das hohe Samenpotenzial im Oberboden wieder durchsetzt. Dies vor allem dann, wenn das Ungras infolge zu geringer Düngung wieder Licht bekommt. Bei massivem Rispenbefall hat sich der Einsatz einer Umkehrrotoregge durch die optimale Saatbeetvorbereitung bei gleichzeitiger Einarbeitung des Unkrautsamenpotenzials bewährt. Alternativ bringt auch ein Rasierschnitt mit anschließender Flächenspritzung (1 l Glyphosat in 300 l Wasser) und Schlitzeinsaat (Vredo-, Köckerlinggerät) nach einigen Tagen einen guten Erfolg. Bei der Nachsaat sollte von zwei Seiten schräg (45°-Winkel) gefahren werden. Keinesfalls darf die Fläche anschließend gestriegelt weru den.

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Josef Galler ist Grünlandexperte in der LK Salzburg.

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Eine gleichmäßige Verteilung der Nährstoffe aus der Gülle ist ein zentrales Anliegen der Düngung. Damit ein Rührwerk die Erwartungen erfüllen kann, muss es auf die Ausmaße und Form des Lagerbehälters abgestimmt sein. Grundsätzlich wird zwischen stationären und mobilen Anlagen unterschieden. Von Ruedi Hunger ührwerke und Pumpen zum Mischen der Gülle sind in den vergangenen Jahren leistungsfähiger geworden. Die Ursachen sind in wachsenden Viehbeständen und damit verbunden in größeren Lagerstätten sowie in anderen Aufstallungssystemen zu suchen. Nach wie vor, wenn auch unter anderen Vorzeichen, werden an die Rührtechnik die gleichen Anforderungen gestellt: Rohfaserreiche Schwimmschichten, vor allem bei der Rindviehhaltung, und Sinkschichten, die eher aus der Schweinehaltung bekannt sind, sollen aufgebrochen und gut durchmischt werden. Gülle wird durch das Rühren und Homogenisieren transport- und pumpfähig gemacht. Dem gleichmäßigen Durchmischen kommt

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eine weitere Bedeutung zu, soll doch der Nährstoffgehalt vom Beginn bis zum Ende der Gülleausbringung möglichst ausgeglichen sein. Damit werden nicht zuletzt ökologische Anforderungen an eine zeitgemäße Gülledüngung erfüllt. Gleichzeitig führt aber ein unkontrolliertes Rühren in der Gülle zu zusätzlichen AmmoniakEmissionen, welche schlussendlich das Ökosystem belasten. Gülle ist nicht gleich Gülle Für Rührwerke bzw. Rühreinrichtungen im weitesten Sinn gibt es keine allgemein richtige Lösung oder Empfehlung. Grundsätzlich müssen sie auf den Lagerraum abgestimmt sein, das heißt, in allen Bereichen des Lagerbehälters müssen hohe Strömungsgeschwindigkeiten erreicht werden. Die Grundfläche (Form) des Lagerraums beeinflusst die Rührwir-

Gülletechnik – Gritzner

kung, vorhandene Säulen oder Trennwände behindern die Strömung. Für Schweinegülle ist eine Strömungsgeschwindigkeit von 0,5 m/s, für Rindergülle eine solche von 0,1 m/s notwendig. Die Fortsetzung auf Seite 22

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GÜLLETECHNIK Fortsetzung von Seite 21 höheren Werte für Schweinegülle sind notwendig, weil diese Gülle dünnflüssiger ist und sich die festen und flüssigen Bestandteile rascher wieder trennen. Die Lagerraumtiefe bestimmt schließlich die Antriebsleistung, insbesondere jene von Schaufel- und Haspelrührwerken. Zudem wirkt sich die Beschaffenheit der Gülle (Viskosität, Trockensubstanzgehalt) stark auf die Rührleistung eines Gerätes aus.

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GĂœLLETECHNIK mit Motorleistungen bis 22 kW. Die Drehzahl reduziert sich mit zunehmender Leistung, umgekehrt steigt die FluidfĂśrdermenge auf Ăźber 6.500 m3/h. RĂźhrwerke in diesem Leistungsbereich sind Ăźber 250 kg schwer. Bedingt durch ihre Arbeitsposition in der GĂźlle sind VerschleiĂ&#x; und Wartungskosten relativ hoch. Flexible, zapfwellengetriebene RĂźhrwerke* Infolge wachsender Rindviehbestände und grĂśĂ&#x;erer Lagervolumen fĂźr GĂźlle besteht laut ausländischen Herstellern ein Trend zu mehr Schlagkraft. Ein weiterer Trend zur Teil- oder Vollautomatisierung einer GĂźlleanlage bedingt fest installierte Aggregate mit Elektromotor. Zapfwellengetriebene Aggregate wandeln sich vom Allroundgerät zur spezialisierten Maschine fĂźr besondere Einsatzsituationen. Dies fĂźhrt beispielsweise dazu, dass Hochbehältermixer immer länger, grĂśĂ&#x;er und damit auch stabiler gebaut werden. Bei allen FlĂźgelrĂźhrwerken ist die RĂźhrflĂźgelgrĂśĂ&#x;e, verbunden mit der radienabhängigen Steigung des FlĂźgels, von entscheidender Bedeutung fĂźr die Leistungsfähigkeit. Ein um zehn Zentimeter vergrĂśĂ&#x;erter Durchmesser erfordert bei einem ZapfwellenrĂźhrwerk eine Antriebsleistungssteigerung von mindestens 25 kW. Je nach Anwendung, Drehrichtung und Leistungsbedarf werden Hochleistungs-, Druck- oder Saug-RĂźhrflĂźgel verwendet. Zum Eigenschutz, aber auch zum Schutz des Lagerbehälters sind ZapfwellenrĂźhrwerke mit zumindest einem StĂźtzfuĂ&#x; ausgerĂźstet. Viele kĂśnnen zusätzlich mit einem Schutzring ausgestattet werden. Dieser verringert allerdings die Durchsatzleistung beim Aufbrechen einer Schwimmdecke, vergrĂśĂ&#x;ert später aber die Schubwirkung. Die Antriebswelle ist in unterschiedlicher Anzahl Ăźber Speziallager im Ă–lbad innerhalb des Tragrohrs gelagert und läuft somit weitgehend vibrationsfrei. FĂźr das Einfahren in geschlossene GĂźllegruben ist eine MindestgrĂśĂ&#x;e der Ă–ffnung notwendig. Diese wird durch den RĂźhrflĂźgeldurchmesser inkl. Schutzring bestimmt, beispielsweise 60 x 80 cm. Durch eine Schwenkvorrichtung kann das Rohr mit der Antriebswelle senkrecht ins Loch „eingefädelt“ und dann wieder in die Arbeitsposition zurĂźckgeschwenkt werden. Das Schwenken erfolgt zum Teil hydraulisch und/oder mittels einer Seilwinde. 4/2014 BLICK INS LAND

Drehzahl bestimmt Leistungsbedarf Die Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein und die BLT Wieselburg haben gemeinsam zapfwellenbetriebene GĂźllemixer auf ihre Leistungsfähigkeit getestet. Damit ein Vergleich vollzogen werden konnte, mussten vorher die Messkriterien definiert werden. Von allgemeinem Interesse ist die „spezifische Schubkraft“, jener Wert, der aus Schubkraft und Antriebsleistung errechnet wird. Dabei zeigt sich, dass eine DrehzahlerhĂśhung von 540 auf 650 U/min (+20 %) die notwendige Antriebsleistung um 53 bis 76 Prozent erhĂśht. Auch wenn die Versuchssteller betonen, dass die Messwerte nur auf die gewählte Versuchsreihe zutreffen, kann zumindest ansatzweise davon ausgegangen werden, dass jede DrehzahlerhĂśhung mit einer erhĂśhten Antriebsleistung verbunden ist. Diese These wird auch durch andere Versuche gestĂźtzt, bei denen anstelle der 540er- die 750erZapfwelle gewählt wurde, mit der Folge, dass der Leistungsbedarf massiv anstieg. Kirchner hat ein breites Angebot an ZapfwellenrĂźhrwerken und Elektromixern. Der RĂźhrflĂźgel kann in angepasster GrĂśĂ&#x;e zwei- oder dreiflĂźgelig geordert werden. Die RĂźhrstangenlänge kann zwischen 3,5 und 7 Meter gewählt werden. *Der Begriff ZapfwellenrĂźhrwerk umfasst alle Produkte, die landläufig unter dem Begriff Mixer bzw. GĂźllemixer bekannt sind. Zusammenfassung Das AufrĂźhren von GĂźlle ist unverzichtbar, wenn dieser wertvolle organische

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alle FlĂźgel- oder SchraubenrĂźhrwerke einen hohen Leistungsbedarf. Damit nicht unnĂśtige Wirkungsgradverluste in Kauf genommen werden, soll die Drehzahl der ZapfwellenrĂźhrwerke den Herstellerempfehlungen entspreu chen. Ruedi Hunger ist Agrarjournalist in der Schweiz.

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ACKERBAU

Welche Verfahren machen wo Sinn? Bodenbearbeitung & Anbau Je nach Lage und Betriebsstruktur kann der Landwirt zwischen vier Systemen wählen: konventionell, konservierend, Streifen- oder Direktsaat. CHRISTOPH BERNDL und GOTTFRIED HAUER geben einen Überblick über die Verfahren und ihre Stärken und Schwächen. inen guten Überblick über die einzelnen Systeme und Verfahren der Bodenbearbeitung bietet Ihnen die Grafik. Der Vergleich der Systeme berücksichtigt aber nicht die Intensität im Pflanzenschutz. Außerdem muss man bei der Umstellung auf ein anderes System in den Anfangsjahren mit Ertragseinbußen rechnen, bis sich der Boden auf die neue Bearbeitungssystematik eingestellt hat.

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Konventionell Das System der konventionellen Bodenbearbeitung ist die klassische und in Österreich am meisten verbreitete Art, den Boden zu bearbeiten. Wenn auch nicht mehr so intensiv wie noch vor einigen Jahren, setzen Landwirte den Pflug aufgrund seiner einfachen Anwendung ein. Der Pflug dämmt Unkraut-, Schädlings- und Krankheitsdruck sehr gut ein und die Oberfläche ist sauber. Deshalb erfreut sich die wendende Bodenbearbeitung immer noch großen Zuspruchs. Der Pflug hat allerdings auch deutliche Mankos. Sie liegen in den Bereichen Schlagkraft, Treibstoffver-

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brauch und Schonung des Lebensraums Boden. Nimmt man zum Beispiel die Arbeitsleistung einer Kilowattstunde und pflügt bei mittleren Bodenverhältnissen mit einer Bearbeitungstiefe von 20 Zentimetern, kann man mit dieser einen Kilowattstunde eine Fläche von 50 Quadratmetern bearbeiten. Nimmt man die gleiche Arbeitsleistung und verrichtet diese mit einer Direktsämaschine, kann man eine Fläche von 350 Quadratmetern bestellen. Konservierend Diese Form der Bearbeitung ist als Überbegriff für die reduzierte Bodenbearbeitung zu sehen. Der Eingriff in den Boden soll durch den geringeren Einsatz und das komplette Weglassen der wendenden Bodenbearbeitung verringert werden. Durch diesen Umstand sollen sich wirtschaftliche Vorteile sowie Vorteile für das System „Boden“ ergeben. Die Bearbeitung erfolgt meist in geringeren Tiefen und es wird lediglich nach Bedarf in Intervallen tiefer gelockert. Ein Effekt ist der Erosionsschutz, der durch die oberflächlich verteilten Ernterück-

stände besteht. Die Sätechnik, die man nun aufgrund der Ernterückstände anwendet, ist aufwendiger als jene bei der konventionellen Bodenbearbeitung. Zumeist werden Scheibenscharmaschinen eingesetzt, die mit organischer Masse an der Oberfläche besser umgehen können als zum Beispiel Schleppschare. Pro & Kontra Eine langjährige konservierende Bodenbearbeitung verbessert die Bodenstruktur insgesamt. Der Boden kann Starkregen besser aufnehmen und mehr Wasser speichern. Dem gegenüber stehen ein höherer Aufwand beim Pflanzenschutz und bei der Bestandesführung sowie eine nicht unerhebliche Anforderung an die fachliche Kompetenz des Landwirtes. Schlussendlich muss auch die Fruchtfolge an die geänderten Bedingungen angepasst werden. Die konservierende Bodenbearbeitung kann aber auch als Teil-Bearbeitungsform in den Betrieb eingegliedert werden. Dabei muss man beachten, dass der Boden sich nie ganz auf die wechselnden Bedingungen

von wendender und nicht wendender Bodenbearbeitung einstellen wird. Sich jedoch die Möglichkeit offenzuhalten, bei schwierigen Bedingungen doch den Pflug einzusetzen, gibt vielen Betriebsleitern die notwendige Sicherheit für den Einstieg in die konservierende Bodenbearbeitung, obwohl die zusätzlichen Kosten, die der Pflug verursacht, getragen werden müssen. Strip-Tillage Strip-Tillage oder Streifenbearbeitung ist eine Kombination aus konservierender Bodenbearbeitung und Direktsaat. Bei diesem Verfahren bearbeitet man etwa ein Drittel des Ackerbodens konservierend. Zwei Drittel der Fläche bleiben unbearbeitet wie bei der Direktsaat. Das Verfahren bietet sich vor allem bei Reihenkulturen an. Reihenabstände ab etwa 40 Zentimetern sind möglich. Es werden nur Streifen bearbeitet, in denen künftig Saatgut abgelegt wird. Diese bearbeiteten Streifen sind etwa 20 Zentimeter breit und werden üblicherweise mit Scheibensechen begrenzt, um die gelockerte Erde in der Reihe zu halten und für die Aussaat genügend Feinerde zu produzieren. Wichtig ist es, bei trockenen Verhältnissen zu arbeiten, um keine Schmierschichten durch den Bearbeitungszinken zu verursachen. Das absetzige Verfahren ist auf schweren Böden zu empfehlen, wo üblicherweise im Herbst gepflügt wird. Dabei wird im Herbst bereits ein Streifen gelockert. Somit trocknet dieser Streifen im Frühjahr schneller ab und erwärmt sich schneller, weil in den Reihen die Bodentemperatur höher ist als zwischen den Reihen. Außerdem schafft die Frostgare gute Saatbedingungen. Sollte der Streifen noch nicht den Vorstellungen des Landwirtes entsprechen, kann er ein weiteres Mal mit dem Strip-Till-Gerät arbeiten. Dabei kann gegebenenfalls die Sätechnik in Kombination gefahren werden. Beim absetzigen Verfahren besteht die Herausforderung darin, den bereits gezogenen Streifen wiederzufinden, vor allem wenn dazwischen einige Monate vergangen sind. Sinnvoll BLICK INS LAND 4/2014


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COMPO EXPERT ist es, dafür automatische Lenksysteme zu verwenden, die den angelegten Streifen wiederfinden und exaktes Säen ermöglichen. Die Streifen muss man beim Anlegen abspeichern und diesen Speicher bei der folgenden Überfahrt wieder aufrufen. Wird der Streifen nicht exakt getroffen und die Sämaschine fährt zwischen den Reihen, ist dies wie Direktsaat, und dies oftmals ohne passende Technik. Wird Strip Till im kombinierten Verfahren („one pass strip till“) mit der Sätechnik durchgeführt, ist dabei der größte Vorteil, dass hierbei GPS-Lenksysteme nicht zwingend notwendig werden. In dieser Kombination werden die Reihen gezogen und dahinter wird in derselben Reihenweite das Saatgut abgelegt. Vor allem auf leichten Standorten ist dies anwendbar. Die Technik Von der Aufhängung der Werkzeuge am Geräterahmen ist die Parallelogrammaufhängung die beliebteste, vor allem wenn es um die exakte Bodenanpassung geht und in den bearbeiteten Streifen zusätzlich Dünger ausgebracht werden soll.

Die Hersteller Neben traditionellen Herstellern aus den USA haben nun auch einige Hersteller aus Europa Geräte in ihrem Angebot. Die Streifenbearbeitung kann eine wertvolle Erweiterung des Spektrums der konservierenden Bearbeitungsverfahren vor allem bei Reihenkulturen sein. No Tillage Die Direktsaat ist in Bezug auf die Bodenbearbeitung das reduzierteste System, da hier überhaupt keine Bodenbearbeitung im herkömmlichen Sinn stattfindet. Durch spezielle Direktsämaschinen werden Säschlitze in die Stoppel der Vorfrucht gezogen und die folgende Kultur wird somit angelegt. Durch diese Art der Aussaat erspart sich der Landwirt die gesamte Mechanisierungskette der Bodenbearbeitung. Dieses System findet man hauptsächlich in Gebieten mit extensiver landwirtschaftlicher Nutzung und geringer Bodenfruchtbarkeit. Aber auch in Europa, in Spanien und Frankreich, wird die Direktsaat angewendet. Die Probleme, die sich bei der Direktsaat in

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ACKERBAU/FÜTTERUNG Fortsetzung von Seite 25

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Futtermischwagen im Fokus Fütterungstechnik In Europa steigt die Nachfrage nach größeren angehängten Futtermischwagen und Selbstfahrern. Schonende Mischsysteme punkten und mit Zusatzausrüstungen kommen die Hersteller den Forderungen ihrer Kunden nach. Von Ruedi Hunger er Arbeitsaufwand für die Fütterung entpuppt sich auf vielen Betrieben als Arbeitsfalle. Allein zwischen 20 und 30 Prozent der Stallarbeitszeit werden bei einer Milchviehherde für die Futterentnahme und Vorlage benötigt. Mit einem Futtermischwagen kann einerseits Arbeit reduziert und andererseits Arbeit erleichtert wird. Anne Grothmann, Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon, ART, kommt zum Schluss, dass mit dem Mischwagen unter heutigen Rahmenbedingungen für 60 Tiere 65,1 AK/min oder für 120 Tiere 113,4 AK/min pro Tag für Futterentnahme und -vorlage benötigt werden.

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Damit wird bei idealen Voraussetzungen und entsprechenden Herdengrößen rund eine Arbeitskraft/min je Tier und Tag realisiert. Ein Mischwagen darf aber nicht nur aus Sicht der Arbeitszeit betrachtet werden. Ein Einsatz ist wirtschaftlich nur gerechtfertigt, wenn auch aus Sicht der Fütterung noch nicht alles ausgereizt ist und folglich noch Optimierungen möglich sind.

Wer hat’s erfunden – die Italiener Die zwischen Cremona und Verona, in Isorella, beheimatete Crono-Gruppe baut sowohl Horizontal- als auch Vertikalmischer in gezogener und selbstfahrender Bauweise. Die Produkte sind unter den Namen Luclar und Mutti auf dem Markt bekannt. Sgariboldi, ein weiterer italienischer Futtermischwagen-Hersteller, baut neben den bekannten gezogenen Typen wie Monofeeder oder Gulliver auch selbstfahrende Mischwagen. Dabei werden horizontale wie auch vertikale Baukonzepte verwirklicht.

Jaylor Manufacturing kleine und kleinste Futtermischer von 1,5 bzw. 3 m3 nach Europa. Als Antrieb dient ein 12-kW-Briggs& Stratton-Motor. Dank eines Fahrwerks können verwinkelte Altställe problemlos befahren werden. Von klein bis groß produziert auch Kuhn Audureau in La Copechagnière, Frankreich. Beginnend mit vier Kubikmetern bauen die Franzosen nach eigenen Angaben einen Wagen für schwer zugängliche Stallgebäude. Auch wenn der Trend zur Größe anhält, lohnt es sich bei allen Herstellern, nach kleinen Modellen zu fragen.

Von klein bis groß Dass die Herstellung von Futtermischern nicht ausschließlich ein Markt großer europäischer Firmen ist, zeigt die Schweizer Firma Kuratli. Die Maschinenbaufirma ist in Untereggen beheimatet und baut erfolgreich Mischtechnik für Klein-, Mittelund größere Betriebe. Die maximal zehn Kubikmeter großen Horizontalmischer mit E-Motor passen in fast jedes Stallgebäude. Während die Europäer große Futtermischwagen möglichst mit drei vertikalen Mischschnecken und Tridem-Fahrwerk (Trioliet) bauen, liefert der kanadische Hersteller

Vom Turbinen- zum Vertikalmischer Lucas G, einst traditioneller Hersteller von Freifall- und Turbinenmischern, baut heute ebenso Horizontal- und Vertikalmischer. Die Sirmix-Vertikalmischer sind mit programmierbaren Gegenschneiden ausrüstbar. Nach dem Einschwenken in den Mischbehälter werden sie nach einer vorgewählten Zeit wieder ausgeschwenkt. Damit will Lucas G das Musen verhindern und das Mischen erleichtern. Der Futteraustrag erfolgt vorne rechts, im Blickfeld des Fahrers, und zwar über eine Futterluke oder BLICK INS LAND 4/2014

Fotos: Trioliet, Sgariboldi

Niederösterreich stellen, sind hauptsächlich die späte Erwärmung der Böden im Frühjahr und die teilweise höheren Verdichtungen in der Krume durch die Maschinenmasse sowie Sackungsverdichtungen aufgrund der hohen Eigenmasse schwerer Böden. Weitere Herausforderungen stellen Pflanzenschutz, Düngung und Strohmanagement dar. Weltweit werden bis dato über 100 Millionen Hektar mit diesem System bewirtschaftet. Durch zahlreiche Praktiker wird Jahr für Jahr der Beweis erbracht, dass dieses System auch in Europa, unter Berücksichtigung der dafür notwendigen klimatischen und bodentypischen Bedingungen, funktioniert. Auch in Niederösterreich gibt es schon einen kleinen Kreis an Praktikern, die dieses System der „Bodenbearbeitung“ verfolgen und gerne ihre Erfahrungen weitergeben. Egal welches System der Bodenbearbeitung verfolgt wird, von enormer Bedeutung ist es, sich mit Boden, Pflanze und Kosten intensiv auseinanderzusetzen und bestehende Sichtweisen zu überdenken. Auch wenn schlussendlich vielleicht nur Nuancen am System verändert werden, ist es wichtig, ständig Informationen und Erfahrungen in anderen Bereichen zu sammeln. u


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FÜTTERUNG beim Typ „Jet“ auch über das Gebläse. Weniger Mus – mehr Struktur Während noch vor zehn Jahren die Futtermischwagen (FMW) mit Rührflügel oder Paddelmischer belächelt wurden, stehen sie heute bei vielen Herstellern erfolgreich im Verkaufsprogramm. Der Käufer will bewusst einen FMW, der schonend mit dem Futter umgeht und keine unnötigen Strukturschäden herbeiführt. Marmix baut mit der Serie RX FMW von 5 bis 20 m3 mit einer Rührflügelwelle. Der irische Hersteller Keenan hat vor einigen Jahren ganz auf dieses Baukonzept umgeschwenkt. Sgariboldi aus Codogno, Lodi, verkauft Paddelmischer als Selbstfahrer. Da mit Freifallmischern nur eine begrenzte Schneidwirkung erzielt werden kann und die Entnahmefräse auch als „strukturschonend“ bezeichnet wird, lösen die Italiener das Schnitt-Problem (Heu, Stroh) mit einem hydraulisch betriebenen Häcksler. Der Futterstrom kann wahlweise von der Fräse über den im Entnahmekopf integrierten Häcksler oder an diesem vorbei gelenkt werden. Störungsfreier Austrag Der Futteraustrag mit Querförderband ist nicht immer ganz problemlos. Die Mayer Maschinenbaugesellschaft aus Tittmoning (Deutschland) hat mit dem Einbau von unterschiedlich hohen Förderstegen auf dem Querförderband des Siloking den Austrag nach eigenen Angaben erhöht. Die mittig auf dem Band getrennten Stege sind maschinenseitig niedriger und auf der dem Austragsschieber abgewandten Seite entsprechend höher. Dadurch wird die Lastverteilung besser, das Band bleibt flexibler und betriebssicherer. Das mit zwei Antriebsmotoren ausgestattete Querförderband wird in jeder Arbeitsrichtung auf Zug belastet.

drehungen und zur automatischen Abschaltung der Zapfwelle wird der Fahrer freier in der Ausübung von Rüst- oder Reinigungsarbeiten. Auch Siloking bietet dem Kunden eine „Feeding Management“-Software an. Der Zugriff kann von jedem PC per Internetbrowser erfolgen, sei es vom Büro, vom Stall oder von zu Hause. Die Archivierung der Berichte erfolgt im PDF- oder Excel-Dateiformat.

Spiel in der obersten Liga Selbstfahrer unter den Futtermischwagen verkörpern den allgemeinen Trend in der Landtechnik, sie sind auf Leistung getrimmt. Dies in Form einer starken Fräsleistung bei Entnahme und Befüllung, aber auch bezogen auf das Mischsystem und den nachfolgenden Futteraustrag. Diese Anforderungen erfüllt beispielsweise der Storti Terrier 160, wo das Förderband mit 18 Metern pro Sekunde den Mischbehälter beschickt. Auch der langjährige Mischwagenhersteller Sgariboldi konzentriert sich, entsprechend der Nachfrage, vermehrt auf Selbstfahrer. Sgariboldi hat 1987 den ersten Selbstfahrer in Europa in Serie gebaut und hat somit bis heute auch die längste Erfahrung in dieser Liga. Ebenso die breiteste Produktpalette mit zwölf Modellreihen. Dazu werden diese Fahrzeugeauch im Biogasbereich unterdem Namen BioBot angeboten. Himel rüstet die neue Generation der Selbstfahrer unter anderem mit einer Hochleistungsfräse aus, die in einer Minute bis zu zwei Tonnen Maissilage fördert. Die Maschinenfabrik von Lengerich bietet den selbstfahrenden FMW

MaXimus mit viel Elektronik an – der Wagen ist komplett computergesteuert. Auch auf Leistung getrimmt ist der SuperChamp FA von Marmix. Er ist mit vier Mischsystemen lieferbar: als Vertikal-, Doppelvertikal-, Rührflügel- oder Zweischneckenmischer. Kuhn hat seinen neuen Selbstfahrer für Straßenfahrten optimiert. Die großen Futtermischwagen von JFStoll besitzen LKW-Achsen und entsprechend große Bremstrommeln. Die 335-mm-Radnaben ermöglichen die Verwendung von LKW-Felgen und -Reifen. Mit diesem Ausbaustandard reagieren fast alle Hersteller auf den vermehrten überbetrieblichen Einsatz der Mischwagentechnik und die damit verbundenen Straßenfahrten.

Nach der TMR das Stroh Einst waren es die Turbinenmischer aus Frankreich, die zum Einstreuen und Mischen eingesetzt werden konnten. Nach und nach bauten weitere FMW-Hersteller Gebläse oder Einstreuwalzen auf ihre Mischer. Strautmann ergänzte bereits zur Agritechnica 2011 die VertiMix-Mischer mit einer schwenkbaren Einstreuwalze. Nach erfolgter Futtervorlage wird die Einstreuwalze hochgeschwenkt und damit Stroh oder alternatives Einstreumaterial in die Liegeboxen gefördert. Van Lengerich stellt ebenfalls eine vermehrte Nachfrage nach Strohgeu bläsen fest. Ruedi Hunger ist Agrarjournalist in der Schweiz.

Vom Wiegecomputer zur Management-Software Elektronik ist vermehrt auch auf dem Futtermischwagen präsent. Der irische Hersteller Keenan ermöglicht mit einer webbasierten ManagementTechnologie den direkten Zugriff vom Büro auf die Steuerung. Damit sollen Schwankungen in der Rationenbeschaffenheit vermieden werden. Dank Hinweisen zur Lade- und Mischreihenfolge, zur Anzahl erforderlicher Haspelum-

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N U T Z FA H R Z E U G E

Optimal transportieren Ein neuer Transporter muss her BLICK INS LAND verrät Ihnen, welche auch nicht alltäglichen Entscheidungskriterien Sie beim Fahrzeugkauf unbedingt beachten sollten.

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Elektroalternativen, wie sie Renault mit dem Kangoo Z.E. anbietet, denkt kaum jemand. Liegen jedoch die Abnehmer im Umkreis von 50 Kilometer um den Betrieb, genügt die Reichweite des Franzosen, gut 150 Kilometer, allemal. Richtig ausgestattet Entweder extrem über- oder unterbewertet wird das Kapitel Ausstattung. Wer zwei oder drei Tage in der Woche mit dem Ausliefern der eigenen Waren beschäftigt ist, darf sich in seinem rollenden Büro ruhig etwas gönnen. Tempomat, Klimaanlage oder ein vernünftiges Soundsystem sind bei jeder noch so kurzen Liefertour praktikable Begleiter. Aber auch Fahrzeuge in Basisausstattung haben sich von ihrem langjährigen Image der un-

Fotos: Hawlicek, Fiat, Mercedes-Benz

eichte Nutzfahrzeuge, vom Stadtlieferwagen bis hin zum 3,5-Tonnen-Transporter, sind im Vertrieb die wichtigsten Werkzeuge von Direktvermarktern und Weinbauern. Ohne sie kommen die Erdäpfel nicht zum Gasthaus in der Stadt oder der Wein zum Hotel in der Peripherie. Bei einer geplanten Neuanschaffung im eigenen Fuhrpark sind gewisse Fragen unumgänglich. Wie viel Laderaum benötige ich? Bin ich maximal zu zweit unterwegs oder ist ab und zu ein Dritter mit an Bord? Jedoch schon bei der Frage nach dem gewünschten Kraftstoff ist die passende Antwort bei geschätzten 95 Prozent der Fahrzeugkäufe mit den Möglichkeiten Diesel oder Benzin erschöpft. An Erdgas- oder gar

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N U T Z FA H R Z E U G E geliebten Mauerblümchen längst verabschiedet. Bestes Beispiel dafür: der Navara Pick Up, der von Nissan seit einigen Monaten mit einer soliden Basisausstattung zu einem äußerst vernünftigen Preis angeboten wird. Die Vernunft sollte übrigens auch bei der Wahl der Fahrzeugfarbe im Vordergrund stehen. Ihre rollende Visitenkarte darf im Straßenbild ruhig dezent auffallen, sollte aber nicht ohne Rücksicht auf Verluste aus der Reihe tanzen. Dies gilt auch bei der Beschriftung bzw. Beklebung. Kurzgeschichten auf vier Rädern wird niemand wahrnehmen. Meist genügt schon die Angabe von Name, Adresse sowie einer Telefonnummer oder Homepage. Hilfreiche Internet-Konfiguratoren Um den neuen Transporter erstmals in aller Ruhe zu konfigurieren, braucht es keinen Termin bei einem Pkw-Händler. So gut wie jeder Anbieter hat bereits einen selbsterklärenden Fahrzeugkonfigurator auf der Homepage, bei dem sich das Modell bis ins letzte Detail planen lässt. Angenehm leicht von der Hand geht die Auswahl z. B. auf der Homepage von VW Nutzfahrzeuge. Bei

einem Blick auf die Internetpräsenz der einzelnen Anbieter können Sie sich gleich auch einen Überblick über das dazugehörige Werkstättennetz verschaffen. Der beste Transporter nützt nichts, wenn die nächste Vertragswerkstätte mehr als 50 Autominuten entfernt ist. Ein Blick in die nahe Zukunft des Nutzfahrzeuges lässt sich schon heute bei MercedesBenz werfen. Mit einer ganzen Batterie an Sicherheitssystemen, wie z. B. dem Abstandsassistenten, dem Spurhalte-Assistenten oder dem Totwinkel-Assistenten zeigen die Schwaben in ihrem Sprinter schon heute, wie sicher es bereits ab morgen auf den heimischen Straßen zugehen u könnte. STEFAN HAWLICEK

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BIOENERGIE

So wird Waldhackholz richtig gelagert Holz am unteren Ende der Qualitätsskala wird im Zuge der stärkeren Fokussierung auf die thermische Verwertung immer häufiger zu Hackschnitzeln verarbeitet. Das Hacken des Holzes erfolgt sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt. In letzterem Fall lagert das Hackgut zunächst. Dadurch trocknet es und die Laub- und Nadelstreu fällt ab. schnitzeln können bei der Manipulation der Hackschnitzel in die Atemluft gelangen. Von ihnen gehen Gesundheitsgefahren für den Menschen aus, wie allergische Spätreaktionen (Farmerlunge) oder Mykotoxikosen, also Vergiftungen durch die Inhaltsstoffe der Pilzsporen (Hartmann et al. 2007). Ein geringer Wassergehalt dämmt das Pilzwachstum ein und beugt damit Gesundheitsgefahren vor.

ie Lagerung des Hackgutes kann an der Waldstraße, an der Rückegasse oder auf der Fläche erfolgen.

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Folgende Holzsortimente werden üblicherweise bereitgestellt: – Aufgearbeitetes, minderwertiges Holz aus regulären Erntemaßnahmen – Ganze Kronen – Schlagabraum/Waldrestholz – Holz aus Landschaftspflegemaßnahmen wie z. B. Wegeaufhieben Bei der maschinellen Harvesteraufarbeitung wird das Holz üblicherweise in einheitlichen Längen ausgehalten, ansonsten in fallenden Längen. Voraussetzungen Für die Verwendung als Hackholz kommt prinzipiell Holz jeder Art und Ausformung in Frage. Es gibt keine Qualitätsansprüche. Um jedoch ein Mindestmaß an Holzanteilen im Hackgut zu sichern, verlangen die meisten Abnehmer einen Mindestdurchmesser von 12 cm am dicken Ende. Um logistisch sinnvolle Einheiten zu bilden, sollten nach Angaben der Abnehmer die Haufen eine Mindestgröße von etwa 50–100 Rm (Raummeter) umfassen. Die Haufen dürfen nicht zu hoch sein, meistens werden 3–3,50 m Maximalhöhe gefordert. Das Material ist keinesfalls zusammenzuschieben. Erstens ist es dann schwer wieder zu entzerren und zweitens besteht die Gefahr von Verunreinigungen durch Erde oder Steine. Das Hackmaterial ist senkrecht zum Weg zu setzen, wobei das dicke Ende zum Weg zeigen soll. Das Material sollte unbedingt auf Unterlagen lagern, damit es auch von unten belüftet wird und nicht so leicht verpilzt. Verbleibt das Hackholz aus Dispositionsgründen im Wald – egal, ob am Weg, an der Rückegasse oder auf der Fläche –, ist auf die Forstschutzsituation zu achten. Bei er30

höhtem Risiko sind die Hiebsmaßnahmen möglichst in den Herbst zu legen. Bis zum nächsten Frühjahr ist das Holz trocken genug, um nicht mehr fängisch zu sein. Die Lagerung von Ganzbäumen auf der Fläche fördert die Trocknung des Holzes durch die Pumpwirkung, die von den Blättern und Nadeln ausgeht. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Blätter und Nadeln auf der Fläche bleiben und nicht an der Waldstraße. Manche Sortimente kommen ungehackt zum Abnehmer, in der Regel trifft dies nur auf aufgearbeitetes ISFKHolz zu. Bei diesen Sortimenten ist auf die Transportfähigkeit des Holzes zu achten. Das Holz sollte also entweder in langer Form ausgehalten werden oder in Form einheitlicher Längen. Sind einheitliche Längen vereinbart, sind diese auch zu liefern. Denn deutlich längere Stücke als vereinbart erschweren die Beladung von Lastkraftwägen oder Waggons enorm. Wird das Holz schon im Wald gehackt, spielt die Länge keine Rolle. Die Waldstraßen, an denen das Hackgut lagert, müssen – wie bei allen anderen Holzsortimenten auch – LKW-befahrbar sein. Meistens ist sogar mehr Platz als üblich nötig, wenn z. B. ein Hacker die Hackschnitzel direkt in einen LKW bläst und dafür beide nebeneinander stehen müssen. Wertung Die Lagerung des Waldhackguts an der Waldstraße erfüllt mehrere Zwecke: – die meist zwangsläufig notwendige Aufbewahrung des Hackgutes bis zur Weiterverarbeitung – die Trocknung des Hackgutes

auf eine möglichst geringe Restfeuchte – die Befreiung des Hackgutes von Laub- und Nadelstreu – das Belassen der Laub- und Nadelstreu im Bestand Verschiedene Abnehmer von Hackgut fordern deshalb in ihren Einkaufskonditionen eine Lagerdauer von einem Jahr. Die Vortrocknung des Hackgutes im Wald bedeutet zunächst eine zeitliche Unterbrechung der Bereitstellungskette. Bis dahin geleistete Arbeit ist zu zahlen, der Erlös folgt erst in der Zukunft. Zudem geht gerade von Fichtenholz im Sommer ein nicht zu unterschätzendes Forstschutzrisiko aus. Unter bestimmten Umständen ist es also günstiger, das Holz sofort zu hacken. Andererseits weisen die Lagerung des Hackgutes im Wald und der damit verbundene Trocknungseffekt eine Reihe von Vorteilen auf: Bessere Qualität der Hackschnitzel Durch die Lagerung im Wald ist eine bessere Qualität der Hackschnitzel zu erzielen, da die geringere Holzfeuchte die biologische Aktivität der im Holz enthaltenen Bakterien und Pilze vermindert. Pilzwachstum und bakterielle Aktivität in den Hackschnitzeln verursachen einen Massenschwund des Holzes von 0,5 bis vier Prozent, unter bestimmten Umständen sogar bis zu acht Prozent im Jahr (Hartmann et al. 2007). Mit abnehmender Holzfeuchte verringert sich also auch der Abbau der Holz-Trockenmasse. Vorbeugung von Gesundheitsgefahren Pilzsporen in den Hack-

Verhinderung der Selbstentzündung Die Vortrocknung des Waldholzes minimiert die Gefahr der Selbstentzündung der produzierten Hackschnitzel. Besonders feuchtes Heu kann sich entzünden, aber auch feines Hackgut oder Rinde (Hartmann et al. 2007). Reduktion von Transportkosten Die Transportkosten bei Hackschnitzeln sinken mit abnehmendem Wassergehalt, wie Kanzian et al. (2006) darlegen. Sie errechnen, dass der Transport von Hackschnitzeln der Feuchte W30 (Hackschnitzelqualitätsklasse nach Wassergehalt) über 70 km um 1 €/Srm (Euro pro Schüttraummeter) günstiger ist als solcher der Feuchte W50. Versuch der Abdeckung von Hackgut Bei der Lagerung von Schlagabraum treten je nach Sortiment und Mikroklima bereits nach kurzer Zeit messbare Trocknungserfolge ein, die Wiederbefeuchtung kann aber insbesondere bei der Lagerung im Winter zu deutlichen Substanzverlusten und Wassergehaltszunahmen führen. Um dennoch eine hohe Qualität der produzierten Abschnitte zu gewährleisten, testete der Lehrstuhl für Forstliche Arbeitswissenschaft und Angewandte Informatik der Technischen Universität München (TUM), inwieweit die Abdeckung der Polter mit einem Spezialpapier namens „Walki Energy Wrap“ hilft, den Trocknungsvorgang zu beschleunigen und eine Wiederbefeuchtung zu verhindern. Walki Energy Wrap ist ein Laminat auf Papierbasis. Das Spezialpapier ist von einer NetzBLICK INS LAND 4/2014

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Von A. Wauer, M. Kubatta-Große, M. Lutze


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BIOENERGIE struktur durchzogen und dadurch sehr reißfest. Nach Angaben des Herstellers Walki in Finnland ist die Lagerdauer jedoch auf zehn Monate begrenzt. Das Papier ist undurchlässig für Regen und Schnee. Es wird nur auf die Oberfläche des Polters aufgebracht. Die Seiten des Polters bleiben offen, damit weiterhin Luft hindurchzirkulieren kann. Dadurch wird die Trocknung gefördert und eine Wiederbefeuchtung von oben verhindert. Das Papier muss nicht entfernt werden, sondern wird zusammen mit dem Holz gehackt und anschließend verbrannt. Eine Fallstudie der TUM untersuchte, wie sich der Einsatz des Walki Energy Wrap auf den Trocknungsverlauf von Fichtenkronen und Reisigmaterial auswirkt. Vier unterschiedliche Situationen wurden getestet: – Lagerung unter Schirm, abgedeckt – Lagerung unter Schirm, nicht abgedeckt – Lagerung auf einer Lichtung mit Freilandcharakter, abgedeckt – Lagerung auf einer Lichtung mit Freilandcharakter, nicht abgedeckt

Das Material lagerte an der Forststraße, mithilfe eines Forstschleppers wurden zwei der vier Polter im November 2008 abgedeckt. Dabei kam ein extra für den Versuch angefertigter Abrollrahmen zum Einsatz. Wassergehaltsmessungen fanden zu Beginn, während der Trocknung und am Ende der Lagerung statt. Der Schlagabraum wurde am 20. Mai 2009 gehackt, das Material lagerte also ungefähr sechs Monate. Insbesondere auf der Lichtung zeigte sich ein deutlicher Unterschied im Trocknungsverlauf zwischen dem abgedeckten und dem nicht abgedeckten Polter. Im abgedeckten Polter nahm der Wassergehalt kontinuierlich ab und lag am Ende bei 37 Prozent. Der nicht abgedeckte Polter trocknete zwischenzeitlich sehr stark auf 26 Prozent Wassergehalt, dann aber befeuchtete er sich wieder und sein Wassergehalt lag am Ende bei 44 Prozent. Bei den Poltern, die unter Schirm lagerten, wiesen die Trockenverläufe praktisch keine Unterschiede auf und am Ende hatten beide Polter einen Wassergehalt von ca. 42 Prozent. Jedoch Fortsetzung auf Seite 32

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BIOENERGIE/LOHNUNTERNEHMER

Gleiche Interessen

Fortsetzung von Seite 31

Alexandra Wauer, Marc Kubatta-Große und Michael Lutze, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

Lohnunternehmer Erstmals die 100-Mitglieder-Marke übersprungen hat 2013 die Vereinigung Lohnunternehmer Österreich, VLÖ. Nun prüfen Maschinenringe und Lohnunternehmer mögliche Synergien. as berichtete der Vorsitzende der Vereinigung, Manfred Humer, bei der jüngsten Jahrestagung der VLÖ in Fornach, Bezirk Vöcklabruck. Über die 2010 gegründete Vereinigung wollen die Lohnunternehmer eine Gemeinschaft formieren, die nach außen geschlossen auftritt und Stärke zeigt. Auch Aufklärung und Imagepflege seien angesagt. Laut Humer würden die Lohnunternehmer mit ihren Großmaschinen gemeinhin auch als Großverdiener gesehen. Ein nicht unerheblicher Anteil der Betriebe würde aber Verluste schreiben. Eine weitere große Herausforderung für die VLÖ sei das Thema Straßenverkehr. Dazu Helmut Scherzer, Bundesbeauftragter der VLÖ: „Probleme bei der Erteilung von Routengenehmigungen waren der Anlass, die Unterschiede bei den Genehmigungsverfahren für das gleiche Fahrzeug zwischen einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb und einem Lohnunternehmen stärker unter die Lupe zu nehmen.“ Es sei gelungen, im Verkehrsministerium eine Gleichbehandlung zu erreichen. Außerdem sei im Fachgremium „Landmaschinen im Straßenverkehr“ unter dem Vorsitz der BLT Wieselburg ein Maßnahmenplan zur Verbesserung bei Verkehrsregelungen im landwirtschaftlichen Straßenverkehr erstellt worden. Scherzer, er ist selbst hauptberuflich beim MR Oberösterreich angestellt, will generell Synergien zwischen den Maschinenringen

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und den Lohnunternehmern nutzen, um gleiche Interessen beider Gruppen wie etwa „eine vernünftige Möglichkeit zur Straßenbenutzung mit Großmaschinen“ durchzusetzen. Längst nicht alle MR-Mitglieder dürften aber von einer Zusammenarbeit mit den Lohnunternehmern als den schärfsten Mitbewerbern begeistert sein. Dazu Scherzer: „Auch wenn noch Kanten abzurunden sind, müssen wir gemeinsam für die überbetriebliche Maschinenverwendung arbeiten.“ Ähnlich die Argumentation von MRBundesobmann Hans-Peter Werderitsch: „Bis zu 50 Prozent der Agraraufträge werden von den Maschinenringen und Lohnunter-

nehmern bearbeitet. Warum sollen wir da nicht gemeinsam an besseren Rahmenbedingungen aru beiten?“

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hatte der abgedeckte Polter einen Ausgangswassergehalt von zirka 48 Prozent, während der nicht abgedeckte Polter bei einem Wassergehalt von ungefähr 42 Prozent gestartet war. Dieser hatte also am Ende den gleichen Wassergehalt wie zu Beginn. Der Versuch gibt trotz seines exemplarischen Charakters Hinweise darauf, dass einerseits eine Trocknung von Schlagabraum unter Schirm wenig Erfolg versprechend ist und besser auf Freiflächen stattfinden sollte. Zum anderen verdeutlicht er, dass der Trocknungsverlauf auch im Freiland großen Schwankungen unterworfen ist und durch eine Abdeckung der Polter eine kontinuierlichere Trocknung zu erreichen ist. Die Kosten einer Abdeckung mit Walki Energy Wrap beziffern Eberhardinger et al. (2009) mit 1,17 €/ Srm. Eine Abdeckung zur Qualitätssicherung ist ökonomisch also nur dann sinnvoll, wenn der Kunde den geringeren Wassergehalt preislich honoriert. Dennoch kamen auch frühere Studien (Nurmi und Hillebrand 2001; Kanzian et al. 2006; Jirjis und Lehtikangas 1993) zu dem Ergebnis, dass eine Abdeckung den Trocknungsverlauf positiv beeinflusst. Durch Verhindern einer Wiederbefeuchtung verbessern sich die Trocknungsergebnisse und der Trockengehalt des Holzes war deshalb bei abgedeckten Poltern besser als bei nicht abgedeckten. Insbesondere in Lagen, wo der Flächenzugang beispielsweise durch einen Wintereinbruch kurzfristig verhindert werden kann, halten Eberhardinger et al. (2009) die Abdeckung u für sinnvoll.


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LOHNUNTERNEHMER/WEGEBAU

Gut geplant zum Ernteplatz Forststraßen Bei der Holzernte im Wald fallen große Lasten an, die vom Schlägerungsort zum Verarbeiter gebracht werden müssen. Ein zeitgemäßes Wegenetz im Wald ist eine unumgängliche Voraussetzung dafür. Wichtige Bestimmungen zum Forstwegebau sind im Forstgesetz zu finden, weiß JOSEF ÖLLERER.

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dichte oder Mindestprojektkosten von 5.000 €. Die Förderung wird bei der jeweiligen Förderstelle vor dem Bau beantragt.

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Förderungsmöglichkeiten Für viele Forststraßenprojekte ist es möglich, Förderungen zu erhalten, die an bestimmte Bedingungen geknüpft sind, wie LKW-Befahrbarkeit, Neubau, Maximalsteigung (12 %); Erschließungs-

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Das Maß für den Aufschließungsgrad eines Betriebes ist die Wegedichte (WD). Berechtet wird sie wie folgt: LKW-befahrbarer Weg in Laufmetern (lfm) : produktive Waldfläche im Betrieb (ha). Der Wegabstand muss zwischen 200 und 300 m betragen, die Wegbreite mindestens 3,5 m (Rohtrasse 5,5 m). Für die Steigung gilt: nicht unter 3 % und nicht über 12 %. Wichtige Instandhaltungsarbeiten sind das Reinhalten von Wasserspulen sowie von Durchlässen und Straßengräben, die rasche Ausbesserung von Fahrbahnschäden bei feuchter Witterung und das Vermeiden von Spurfahren.



Anmeldung oder Bewilligung Wenn im Trassenverlauf bestimmte Interessen berührt werden, das sind Wildbachverbauung, Objektoder Standortschutzwald bzw. öffentliche Interessen (Landesverteidigung, Eisenbahn, Luftverkehr, Bergbau, Post, Elektrizitätsunternehmungen oder öffentliche Straßen), ist ein Bewilligungsverfahren notwendig (§ 62 FG), wenn nicht, ist das Projekt bei der Behörde nur anzumelden (§ 64 FG). Erst wenn die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind, kann mit der Bauausführung begonnen

OFR DI Josef Öllerer ist Mitarbeiter der Forstabteilung der LK Niederösterreich.



Grenzübergreifende Erschließung Unter Umständen kann es dann notwendig sein, zwei oder mehrere benachbarte Waldflächen gemeinsam zu erschließen. Ein gemeinsamer Bau ist in vielen Fällen auch kostengünstiger, da ein Waldgebiet meist mit weniger Kehren und einem günstigeren Wegabstand erschlossen werden kann. Drei oder mehr Waldbesitzer, die gemeinsam eine Forststraße bauen, können eine Bringungsgenossenschaft gründen, in der die Bau- und Erhaltungskosten, die Wegerechte, betroffene Parzellen etc. genau geregelt sind. Die Aufsicht über die Genossenschaft obliegt der Behörde, die auch im Streitfall entscheidet.

werden. Wichtig ist dabei auch, dass die Anmeldung einer Forststraße rechtzeitig erfolgt. Das heißt, sie muss mindestens sechs Wochen vor Baubeginn erfolgen; als Baubeginn ist der Trassenfreihieb anzunehmen. In vielen Fällen schickt die Behörde zu den angemeldeten Projekten einen Bescheid mit diversen Auflagen für die Bauausführung zu, die bei der Errichtung einzuhalten sind. Nach dem Stand der Technik werden in den meisten Bescheiden zumindest Baggerbauweise, Böschungsbegrünung und eine entsprechende Wasserableitung vorgeschrieben. Kommt innerhalb von sechs Wochen keine Untersagung, kann der Weg gebaut werden.

Forst-, Alm-, Güterwege und Flächensanierungen

Vorgangsweise: Er stellt einen Antrag auf Planung und Bauaufsicht einer Walderschließung an einen Ziviltechniker, die Bezirksforstinspektion oder den forstlichen Kammersekretär auf der zuständigen Bezirksbauernkammer, die von Fall zu Fall die vorgesehene Erschließung planen werden.

Bauausführung Dem Stand der Technik entsprechend werden heute Forststraßen nur mehr in Baggerbauweise ausgeführt. Die Bauaufsicht ist für die projektgemäße Ausführung verantwortlich. Sie hat auch für die Einhaltung der Bestimmungen für forstliche Bringungsanlagen laut Forstgesetz zu sorgen. „Vor Inbetriebnahme“ ist die Fertigstellung der Behörde u zu melden.

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e nach Holzerntemethode ist ein Aufschließungsgrad von 40 bis 60 oder sogar mehr Laufmetern pro Hektar Waldfläche notwendig, um optimale Holzerntekosten zu erreichen. Nicht immer wissen Waldbesitzer um die gesetzlichen Bestimmungen für den Forststraßenbau Bescheid. Das Forstgesetz gibt die Vorgangsweise genau vor. Der Waldbesitzer hat nach diesem Gesetz genaue Schritte bei der Errichtung von Forstwegen einzuhalten. Dafür muss zuerst geklärt sein, wann es sich nun tatsächlich um eine Forststraße handelt, die den forstgesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Dazu ein Auszug aus dem Forstgesetz (FG) 1975: § 59. (2) Eine Forststraße ist eine für den Verkehr von Kraftfahrzeugen oder Fuhrwerken bestimmte nichtöffentliche Straße samt den in ihrem Zuge befindlichen dazugehörigen Bauwerken, 1. die der Bringung und dem wirtschaftlichen Verkehr innerhalb der Wälder sowie deren Verbindung zum öffentlichen Verkehrsnetz dient und 2. die für eine Dauer von mehr als einem Jahr angelegt wird und 3. bei der die mit der Errichtung verbundenen Erdbewegungen eine Änderung des bisherigen Niveaus von mehr als einem halben Meter ausmachen oder mehr als ein Drittel der Länge geschottert oder befestigt ist. Wenn das Niveau also mehr als einen halben Meter verändert oder mehr als ein Drittel der Länge befestigt wird, unterliegt der Waldbesitzer bei Baumaßnahmen den Bestimmungen des Forstgesetzes. Diese Kriterien treffen bei vielen Baumaßnahmen zur leichteren Bewirtschaftung im Wald zu, und damit treten automatisch die forstgesetzlichen Bestimmungen zum Bau einer Forststraße in Kraft, die im Folgenden behandelt werden. Im § 61 ist geregelt, dass nur befugte Forstfachkräfte – Forstakademiker – Forststraßen planen und die Bauaufsicht durchführen dürfen (Absolventen einer Försterschule), damit eine fachgerechte Planung und Bauausführung gesichert ist. Daraus ergibt sich für einen Waldbesitzer ohne eigenes Forstpersonal folgende


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FORST

Pheromonfallen allein sind zu wenig Borkenkäfer Sie sind nur zwei bis acht Millimeter groß und trotzdem lehren sie jeden Forstwirt das Fürchten. Auf der Fichte verursachen Borkenkäfer die meisten Schäden. KARL SCHUSTER über den Waldschädling Nr. 1.

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Entwicklung ist von der Temperatur gesteuert und dauert rund sechs bis acht Wochen. Die Seehöhe beeinflusst die Entwicklungsdauer. Ob sich in einem Jahr mehrere Generationen an Käfern entwickeln können, hängt auch davon ab, wie warm es im Frühjahr ist und wann der Käferflug beginnt. Zum Aufsuchen von geeigneten Bäumen bedienen sich die Männchen ihrer Fähigkeit, Düfte von Bäumen zu interpretieren. Bei den Düften handelt es sich um baumeigene Pheromone. Die Käfer „riechen“ den Gesundheitszustand eines Baumes. Mit den Pheromonen locken die Männchen die Weibchen an. Diese Pheromone macht man sich auch bei der Bekämpfung durch Einsatz von künstlichen Lockstoffen zunutze.

streu und fliegen ab April/Mai meist bei Tagestemperaturen von mehr als 15 Grad. Der Buchdru-

cker bevorzugt stärkere Stämme, der Kupferstecher schwächere Stämme und Äste. Die gesamte

Symptome Die Frühsymptome eines Borkenkäferbefalls sind frischer Harzaustritt aus den Einbohrlöchern der Rinde, meist zu-

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eit dem Jahr 2000 haben die Borkenkäfer in Österreich beinahe 20 Millionen Festmeter Holz befallen. Bei Preisabschlägen von oft über 30 Prozent beläuft sich der Gesamtschaden in diesem Zeitraum auf mehr als 500 Millionen Euro. Die Käfer bohren sich durch die Rinde von Bäumen. Die Larven und erwachsenen Käfer zerstören durch den Fraß das für den Baum lebensnotwendige Bastgewebe. In den meisten Fällen sterben befallene Bäume innerhalb kurzer Zeit ab. Die wichtigsten und gefährlichsten Borkenkäferarten sind die Fichtenborkenkäfer Buchdrucker und Kupferstecher. Es gibt aber auch auf Kiefern, Lärchen, Tannen und einigen Laubbaumarten Borkenkäferarten, die schwere Schäden verursachen. Egal ob Buchdrucker oder Kupferstecher, die Biologie beider Käfer ist sehr ähnlich. Sie überwintern im Fraßbild oder in der Boden-

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FORST erst am Kronenansatz, sowie braunes Bohrmehl, das aus den Bohrlöchern ausgestoßen wird und sich an den Rindenschuppen, am Stammfuß oder in Spinnennetzen sammelt. Spätsymptome erkennt man am Spechtspiegel, an der fahlen Nadelfarbe im gesamten Kronenbereich, der teilweisen Rindenablösung, am einsetzenden Nadelfall und der (Rot-)Braunfärbung der Nadeln und der vollständigen Entnadelung. Zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Käfer den Baum bereits verlassen. Diese Stämme könnte man als Totholz im Wald belassen. Bei Befall im Spätsommer können die Kronen der Bäume im Herbst noch grün sein. Die Rinde fällt aber ab, weil der Baum sein Wachstum im August schon abgeschlossen hat. Sehr oft beginnt die Rotfärbung der Krone bei Buchdruckerbefall von unten, bei Kupferstecherbefall von oben. Welche Bäume befallen Borkenkäfer? In „normalen“ Jahren meist geschwächte Fichten, wie verletzte Bäume nach Schneebrüchen, kleinkronige Bäume, bei Wurzelverletzungen nach Trockenperioden oder Überschwemmungen. Vom Wind „gestoßene“ Bäume sind besonders anfällig. Gesunde, vitale Bäume werden nur bei einer sehr großen Anzahl an Käfern besiedelt und abgetötet. Schäden Die Borkenkäfer fressen den Bast, den Splint schürfen sie meist nur leicht. Der eigentliche Schaden fürs Holz entsteht durch Bläuepilze, die der Käfer ins Holz bringt und die das Holz verfärben. Die Bläuepilze beeinträchtigen die Festigkeit des Holzes nicht. Daher ist es wirtschaftlich günstig, das Holz als eigenes Bauholz zu verwenden, zum Beispiel im Stallbereich. Bekämpfung Was aber tun bei Käferbefall? Der Waldeigentümer ist nach dem Forstgesetz verpflichtet, eine gefährliche Vermehrung von Borkenkäfern der Forstbehörde umgehend zu melden. Der Waldbesitzer ist weiters verpflichtet, geeignete bekämpfungstechnische Maßnahmen zu treffen, um eine drohende Ausbreitung von Forstschädlingen zu verhindern. Die Forstschutzverordnung enthält Details über bekämpfungstechnische Behandlungen von befallenem Holz. Beim Verbrennen von Ästen und Schlagabraum im Wald muss man Verordnungen bezüglich akuter Waldbrandgefahr beachten. Erlässt die Bezirks4/2014 BLICK INS LAND

hauptmannschaft als Bezirksforstbehörde einen Bescheid zur Aufarbeitung von Käferholz, ist dem unbedingt Folge zu leisten. Wenn dies unterbleibt, ist eine „Ersatzvornahme“ auf Kosten des Waldbesitzers möglich. Vorbeugen Die wichtigste Bekämpfungsmaßnahme ist die Fangbaummethode. Die Vorlage erfolgt im Frühjahr, etwa drei bis vier Wochen vor dem Schwärmen. Man sollte nur gesunde Fichten vorlegen. Bevor die Brut das Jungkäferstadium erreicht, muss man die Fangbäume aus dem Wald bringen oder entrinden. Pro drei Käferbäume im Vorjahr sollte man einen Fangbaum legen. Die Vorteile sind gute Anlockung, leichtes Überwachen der Entwicklung und bei richtiger Anwendung wenig Gefahr für gesunde Nachbarbäume. Nachteile sind der hohe Arbeitsaufwand, die große Anzahl von gesunden Bäumen, die vorgelegt werden, die regelmäßige Kontrolle und die rechtzeitige Entfernung der befallenen Stämme. Pheromonfallen taugen nicht zur Bekämpfung, sondern eher als Beobachtungssystem. Langfristig beugen waldbauliche und ökologische Maßnahmen vor, wie zum Beispiel Mischwaldbegründung und Waldhygiene. Wichtig für die Vorbeugung ist das Rändeln der letztjährigen Käferlöcher, um überwinternde Käfer abzutöten. Holz mit wenigen überwinternden Käfern ist kein Käferholz, sondern Frischholz und der Holzpreis darf hier keine Ausrede sein. Generell sollte im Wald kein bruttaugliches Material liegen. Dazu zählen auch die geschwächten stehenden Bäume. Die natürlichen Gegenspieler wie Ameisenbuntkäfer, Insekten, pathogene Pilze, Vögel, Ameisen oder Schlupfwespen können bei sehr hohen Käferpopulationen kurzfristig nicht mehr wirkungsvoll eingreifen. Langfristig sinnvoll sind Singvogelschutz, Aufhängen von Nistkästen im ganzen Revier, Schutz von Ameisenhügeln und das Belassen von Totholz im Wald, weil sich dort viele natürliche Feinde vermehren. Die Witterung reguliert über Temperatur und Feuchtigkeit den Käfer natürlich. Tiefe Temperaturen sind kein Problem, weil Käfer sich mit einem körpereigenen „Frostschutzmittel“ einfrieren lassen. Kalte Witterung verzögert die Entwicklung nur. Optimal wäre eine warme, feuchte Witterung im Frühjahr während der Entwicklung, weil die

Verpilzung viele Käfer töten würde. Warme und trockene Witterung bietet ideale Voraussetzungen für eine starke Vermehrung. Bei Temperaturen von über 35 °C stellen die Käfer die Aktivität ein. Aktive Bekämpfung Bekämpfungsmaßnahmen gegen Borken-

käfer gibt es nicht viele, da etwa eine pflanzenschutztechnische Bekämpfung im Wald nicht möglich ist. Die Käfer sind hinter der Rinde gegen Pflanzenschutzmittel gut geschützt. Es bleiben nur die Behandlung der Käferbäume vor Fortsetzung auf Seite 36

URSACHEN VON SCHÄDEN 1. Immer wieder auftretende kleinere oder größere Windund Schneebrüche in verschiedenen Gebieten Österreichs 2. Mangelnde oder fehlende Aufarbeitung von kleinflächigen Windbrüchen 3. Günstige Witterung für die optimale Vermehrung der Bor-

kenkäfer, in manchen Jahren mit zwei bis drei Generationen 4. Extreme Witterung wie Trockenheit und Dürre, die zur Schwächung der Fichtenbestände führen und die Anfälligkeit gegenüber Schäden erhöhen

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Kampfansage aus Japan

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Käferbäume muss man rechtzeitig behandeln: umgehende Schlägerung; Entrindung mittels Schöpser oder Rindenhobel und Verbrennen der Rinde oder Begiften mit einem Insektizid vor allem in nicht bringbaren Lagen; rechtzeitiges Abführen aus dem Bestand und Lagerung mindestens 150 Meter, besser 300 Meter vom Bestand entfernt. Dies gilt auch für Energieholz. Bäume mit hellbraunen Jungkäfern sind unverzüglich zu behandeln. Durch Entrindung sterben die Jungkäfer nicht ab. Die Maßnahmen müssen bis spätestens Juni oder Juli abgeschlossen sein, abhängig von der Höhenlage. In Großschadensgebieten verwendet man seit einigen Jahren Fangtipis zur Bekämpfung. u DI Karl Schuster ist Forstexperte der LK Niederösterreich.

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Kubota will binnen fünf Jahren einen Anteil von zehn Prozent am europäischen Traktorenmarkt erobern. Auch mit neuen Mittelklassetraktoren von 130 bis 175 PS aus Frankreich. ie neue Traktorenschmiede in Bierne in der Region Nord-Pas-de Calais am Ärmelkanal wird gerade um 80 Millionen Euro errichtet, ab 2015 sollen dort jährlich 3000 leistungsstarke Zugmaschinen vom Band laufen. Bis dato punktet der Weltkonzern für Baumaschinen aus Japan mit 43 Fabriken rund um den Globus vor allem mit seinen Rasen- und Kompakttraktoren unter 60 PS. Seit 2007 verkaufen die Japaner ihre Agrarschlepper bis 140 PS aus Fernost auch in Europa. 2012 schluckte Kubota zudem den renommierten Landmaschinenhersteller Kverneland samt Pflügen, Mähern, Pressen, Sämaschinen, Düngerstreuern und Weinlesemaschinen und manifestierte damit die ambitionierten Expansionspläne im Agrarbereich. Exklusiver Vertriebspartner der Japaner in Österreich ist seit gut 33 Jahren die Firma Esch-Technik aus St. Veit/Glan, mit zwei weiteren Vertriebszentren in Wien 23 und Marchtrenk bei Linz. Firmenchef Franz Eschenauer wurde eigenen Angaben zufolge bereits

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Watanabe, Eschenauer: „Keine Puzzle-Traktoren.“ 2005 mit den Erweiterungsplänen aus Nippon konfrontiert, vergrößerte und modernisierte seine Standorte und stockte das Fachpersonal dafür auf. Den Fokus auf zehn Prozent Marktanteil in Europa hält er für realistisch. In Österreich hält die Marke derzeit drei Prozent, knapp die Hälfte davon mit den größeren Standardschlep-

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pern. Mit den demnächst neun neuen Traktormodellen aus Frankreich böte Kubota zudem „ein lückenloses Verkaufsprogramm speziell auch für Österreichs Landwirtschaft“, so Eschenauer. Was die Marke Kubota von anderen Mitbewerbern speziell unterscheidet? „Wir verkaufen keine Puzzle-Traktoren aus Komponenten verschiedenster Hersteller. Kubota konstruiert und baut alles selbst.“ Zudem erhalten KubotaKunden dank „strengster japanischer Qualitätskontrolle“ drei Jahre Vollgarantie auf ihren neuen Traktor. Bis auf wenige weiße Flecken in Westösterreich verweist EschTechnik auf ein nahezu flächendeckendes Vertriebs- und Servicestellennetz mit fast 50 Händlern, davon 15 für die Landwirtschaftstraktoren M40, M60 und M-GX. Letztere Zahl will Eschenauer rasch verdoppeln, wie er KubotaEuropa-Präsident Dai Watanabe bei dessen jüngstem Wien-Besuch versicherte. Der wiederum erklärte: „Europas Agrarmaschinenmarkt hat für Kubota erste Priorität.“ Und bei 175 PS sei für Kubota noch lange nicht Schluss: „Wir wollen mit unserer Technik nahezu 100 Prozent des Marktes u abdecken.“ BERNHARD WEBER

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Fotos: Kubota

dem Ausfliegen der Käfer oder das Aufstellen von begifteten Fallen, sogenannten Tipis.


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Achtung vor Verunreinigungen Feldbrunnen Der beste Schutz für das Grundwasser als wichtigste Trinkwasserreserve des Landes ist eine natürliche Bodenüberdeckung. Jeder Brunnen ist dabei eine Lücke.

Firestone x Vollsortimenter für Landmaschinen roduktivitätssteigerung und Umweltschutz haben in der Landwirtschaft eine besondere Bedeutung. Dieser Umstand stellt auch die Reifenhersteller vor besondere Herausforderungen: Der Traktorreifen soll auf der Straße möglichst geringen Abrieb und Verschleiß mit hohen Geschwindigkeiten und Fahrkomfort vereinen, auf dem Feld wird wiederum maximale Traktion bei gleichzeitiger Bodenschonung erwartet. Die Firestone-Antwort hierauf ist eine breite Produktpalette, die auf jahrelanger Erfahrung in der Entwicklung und der Produktion von Ackerschlepper-Reifen basiert. In den letzten sechs Jahren wurde das bestehende Firestone-Vollsortiment für die Einsätze Traktor, Erntemaschine und Spezialeinsätze wie Obstbau, Forst und Industrie sukzessive optimiert. Die Profile Performer 85, 70 und 65 für mittelschwere Traktoren wurden komplett erneuert und durch die kürzlich eingeführten Firestone-Pflegereifen Performer 85, 90, 95 ergänzt. Unabhängige vergleichendeTests bestätigen, dass Firestone-Landwirtschaftsreifen im Premiumsegment anzusiedeln sind. INFORMATION: www.bridgestone.eu

Bei der Herstellung von Feldbrunnen sind folgende Punkte zu beachten: 1. Brunnenringe so setzen, dass die obere Ringnase innen liegt (Sickerwasser müsste in der Fuge nach innen aufsteigen). 2. Die Deckelunterkante muss mindestens 30 cm über dem umgebenden Geländeniveau liegen. 3. Einen einteiligen Betondeckel mit dicht sitzender Montageöffnung aufsetzen (Mindestmaß 60 x 60 cm). 4. Stoßfugen zwischen den ersten beiden Ringen und dem ein-

Für den Feldbetrieb ist zu beachten: Mindestens einen Meter um den Brunnen dürfen keine Pflanzenschutz- und Düngemittel ausgebracht werden. Während der Düngerausbringung oder Spritzmittelanwendung ist der Brunnendeckel geschlossen zu halten. Während der Beregnung oder Bewässerung ist bei nicht fix eingebauten Anschlüssen die Öffnung des Brunnens so klein wie möglich zu halten. Ein Grasbewuchs um den Brunnen ohne Bäume und Sträucher ist ein guter Schutz des Bodens vor Erosion

und Rissbildung. In unmittelbarer Nähe des Brunnens dürfen keine Pflanzenschutzmittel angemischt, Geräte gereinigt, Pflanzenschutzmittel-Reste aufgebracht und Betriebsmittel gelagert werden. Als Schwachstellen in Bezug auf Brunnenverschmutzungen gelten undichte oder sogar fehlende Abdeckung, aber auch schadhafte Brunnenringe, eine fehlende Abdichtung der Abdeckung und der oberen Brunnenringen untereinander sowie die mangelhafte oder gar fehlende Ableitung von Oberflächenwasser vom Brunnen weg, ersichtlich aus der Bildung von Lacken. Schlecht verdichtetes Erdreich oder auch Füllmaterial um den Brunnen verursachen eine höhere Durchlässigkeit für Sickerwässer als im umgebenden Erdreich. Und nicht zuletzt sind hier auch schlecht ausgeführte Lüftungen ohne überhängende Abdecku kappe zu nennen.

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teiligen Deckel sind abzudichten. Jedenfalls alle über der Erde liegenden Stoßfugen und, wenn Punkt 1 und Punkt 8 erfüllt sind, nur die erste in der Erde liegende Stoßfuge mit feinem Zementmörtel oder Brunnenschaum abdichten. 5. Fix installierte Leitungsdurchführungen wie Rohre, E-Versorgung im Deckel und in den Brunnenringen sind dicht mit feinem Zementmörtel oder Brunnenschaum einzubinden. 6. Falls eine Lüftung eingebaut wird, ist diese vor dem Eintritt von Niederschlagswasser zu schützen und mit einem Insektengitter zu versehen. 7. Verfüllmaterial um die Brunnenringe lagenweise einbringen und verdichten, bei durchlässigen Böden wird die Einbringung einer Lehmschlagdichtung um das Brunnenbauwerk empfohlen. 8. Im Umkreis von 1 bis 1,5 m ist das Erdreich zum Brunnen anzuböschen, um ein Abfließen von Niederschlagswässern zu gewährleisten

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ie soll daher ein Feldbrunnen gebaut sein, um mögliche Verunreinigungen hintanzuhalten? Eines der wirksamsten Mittel zur Vermeidung eines direkten Eintrages von Pflanzenschutzmittel-Rückständen ist ein einteiliger, dichter Deckel mit dicht schließender Montageöffnung, der auch nachträglich leicht aufgesetzt werden kann, heißt es seitens der Landwirtschaftskammer Niederösterreich sowie der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Niederösterreich. Ein solcher einteiliger, tragsicherer, dichter Betondeckel mit dicht sitzendem Montagedeckel kann den direkten Eintrag von Pflanzenschutzmitteln ins Grundwasser bei Ausbringung am eigenen Feld und auch bei Verfrachtungen von Nachbargrundstücken vermeiden helfen. Bei mobilen Pumpanlagen sind die Öffnungen in der Abdeckung durch Anpassungen wie eine angepasste Ausnehmung für die Saugleitung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Damit soll auch verhindert werden, dass Kleintiere oder Insekten in den Brunnen fallen können. Weitere wirksame Maßnahmen gegen den Eintrag von Pflanzenschutzmitteln ins Grundwasser: Die Bodenoberfläche sollte zum Brunnen hin ansteigen, damit Niederschlagswasser vom Brunnen abfließen kann; die oberen Brunnenringe und der aufgesetzte Deckel sollten abgedichtet werden und ein Sicherheitsabstand um den Brunnen, in dem keine Dünge- und Pflanzenschutzmittel aufgebracht werden dürfen, sollte eingehalten werden.

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enau 540 Bauteile, dazu ein Getriebemotor, ein Servomotor, eine proportionale Vier-Kanal-Infrarot-Fernsteuerung und ein Empfänger: Das ist das neue Komplettset von fischertechnik für kleine und große, vor allem aber junge und jung gebliebene Landwirte- und solche, die es vielleicht einmal werden wollen. Aus dem Bausatz entstehen je nach Geschick in kurzer Zeit ein spielstabiler Traktor mit vielen Details sowie je nach Wahl eines von sieben Arbeitsgeräten: Der Zweifach-Kreiselschwader, der Kreiselmäher und der Heuwender werden wie bei den großen Vorbildern über eine rotierende Zapfwelle angetrieben. Mit dicken Stollenreifen fährt der fischertechnik-Traktor über den Teppich im Kinderzimmer und zieht mit dem angehängten Pflug die Furche. Dank der leicht verständlichen Bauanleitung verwandelt sich der Wendepflug mit wenigen Handgriffen in eine Egge. Mit einer Seilwinde und einem Rückeschild ist der Traktor auch für Waldarbeiten gut ausgerüstet. Der Lenkeinschlag des Servos und die Geschwindigkeit des Motors lassen sich mit der Infrarot-Fernsteuerung mit vier Kanälen stufenlos regeln. Auch die Drehzahl des Getriebemotors, der Lenkeinschlag des Servomotors und optional zwei weitere Motoren werden ge38

steuert. Natürlich kann mit einem weiteren Sender auf der zweiten Frequenz auch ein zweites Modell gesteuert werden. Mit den zwei Steuerknüppeln im fischertechnikLook haben die jungen Konstrukteure das Geschehen immer im Griff. Die Fernsteuerung hat in geschlossenen Räumen eine Reichweite von etwa zehn Metern. Noch mehr Spielspaß versprechen die Ergänzungen „Plus Motor Set XS“, „Plus Sound+ Lights“ sowie „Plus Accu Set“. Der Name „fischertechnik“ steht seit knapp 50 Jahren nicht nur für kreative Spiel- und Bastelideen, das Familienunternehmen ist auch Marktführer bei Befestigungssystemen, Kinematik-Komponenten für PKW und bei Prozessberatung. Die Konstruktionsbaukästen und das Kreativmaterial werden von Wissenschaftlern und Pädagogen empfohlen und sind mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit fischertechnik verlost BLICK INS LAND drei Bausätze im Wert von je 149,95 Euro. Einfach Postkarte oder E-Mail mit Name und Adresse senden an BLICK INS LAND, KW fischertechnik, Florianigasse 7/14, 1080 Wien, office@blickinsu land.at Internet-Tipp: www.fischertechnik.de

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Hatzenbichler x umfangreiches Maschinenprogramm rfahrung seit mehr als 60 Jahren im Bereich der Herstellung von Landmaschinen zur Bodenbearbeitung prägt das Unternehmen Hatzenbichler. Ein breites Programmspektrum bietet das Hackmaschinenprogramm von Hatzenbichler, wo für jede Reihenkultur das passende Gerät angeboten wird. Der Grund für dieses umfangreiche Maschinenprogramm liegt in der durchdachten und ausgeklügelten Basis des Gründers Thomas Hatzenbichler, worauf heute noch jede Hackmaschine beruht. So werden die einzelnen Hackkörper auf dem Profilrohrrahmen angeklemmt und die Reihenweite kann individuell durch das Lösen nur einer Schraube optimal eingestellt werden. Die Arbeitstiefeneinstellung der Hackzinken erfolgt an dem Hackkörper über Spindelverstellung am Farmflexrad. Es kann auch aus einer Vielzahl von verschiedenen Hackzinken und Scharen gewählt werden. Die Hackmaschinen können sowohl im Front- als auch im Heckanbau eingesetzt werden. Um die Pflanzen im frühen Wachstumsstadium zu schützen, werden Pflanzenschutzscheiben und -bleche angeboten. Es können Vorlockererzinken und Fingerhackelemente an die Maschine angebaut werden; auch rollende Werkzeuge wie die Rollsternhackmaschine, wo spezielle, kugelgelagerte

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Sterne über dem Boden angetrieben werden, um das Unkraut zwischen der Kulturreihe herauszuarbeiten. Hatzenbichler bietet im Bereich mechanischer Unkrautbekämpfung sowohl für biologische als auch konventionelle Landwirtschaft ein umfangreiches Maschinenprogramm. INFORMATION: www.hatzenbichler.com

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Bauer x „Plug & Play“ Separatoren as neue „Plug & Play“-Separator-System der Bauer Group, Technologieführer in der Separation von Flüssig- und Feststoffen, ist eine kompakte, mobile Einheit, bei der sämtliche Komponenten auf engstem Raum verbaut sind: von der Einbringpumpe über die Leitungen bis zur elektronischen Steuerung. Ein kleines Raumwunder mit enormer Leistung, das, einmal an die Steckdose angeschlossen, sofort und effizient die feste von der flüssigen Phase trennt. Das „Plug & Play“-System ist eine mobile Einheit, die rasch und einfach an einen anderen Ort gebracht werden kann und mit wenigen Handgriffen einsatzbereit ist: abkuppeln, aufladen und ab zum nächsten Einsatz. Das System ist vielseitig einsetzbar und eignet sich beispielsweise zur Produktion von hochwertiger Einstreu bei Rindergülle, zur optimalen Aufbereitung von Schweinegülle, zur Substratgewinnung bei Biogasanlagen oder in der Lebensmittelindustrie zur Verwertung von Abfällen. „Die einzelnen Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt, sodass Standfestigkeit und eine lange Lebensdauer garantiert sind. Das Kompaktgerät liefert einen sehr hohen Trockengrad bei geringem Energieverbrauch“, verweist Hans-Peter Hojas, Produktmanager bei der Bauer Group, auf das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis. INFORMATION: www.bauer-at.com

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Fiat x Professional führend in Österreich iat Professional hat auch 2013 seine führende Position bei Erdgasfahrzeugen im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 41 % Marktanteil stehen für eine breite Verfügbarkeit dieser Technologie in nahezu der gesamten Fahrzeugpalette. Mittlerweile ist die Akzeptanz von Erdgasantrieben im kommerziellen Bereich deutlich über die Fahrzeugflotten von Energieversorgern hinausgewachsen – so finden Fahrzeuge mit umweltfreundlichem CNG-Antrieb (Compressed Natural Gas) bei immer mehr Gewerbetreibenden und Transportunternehmen Zuspruch, die die Kostenvorteile und die Zuverlässigkeit von Erdgas als Treibstoff zu schätzen wissen. Die modernen CNGAntriebe sind bei Fiat Professional in den Baureihen Fiorino, Doblò Cargo und Ducato erhältlich. Während Fiorino und Doblò Cargo über bivalente Antriebe mit einem vollwertigen Benzintank und zusätzlichen Gastanks verfügen, setzt der Ducato auf monovalente Technologie. Die beispielsweise im Fiat Doblò Cargo mit dem „1.4 T-Jet Natural Power 120“-Antrieb erzielbaren Reichweiten sind mit über 700 km bemerkenswert hoch. INFORMATION: www.fiatprofessional.at

Mauch x Hausmessen in F Eben/P. von 25.–27. 4.

auch – Ihr zuverlässiger Partner für Land und Baumaschinen – lädt zur Hausmesse von 25. bis 27. April 2014 ins Zentrum für alpenländische Landwirtschaft nach Eben im Pongau ein. Die Frühjahrsausstellung bietet Gelegenheit, sich in allen Bereichen der Land-, Berg- und Innenmechanisierung sowie im Bereich der Kommunal- und Baumaschinen zu informieren. Auch im vergangenen Jahr war die Firma Mauch mit den Produkten Weidemann Hoflader, Merlo Teleskoplader, Bema Kehrmaschinen, Emily Fütterungstechnik sowie den Werkzeugen von Bressel & Lade mit Abstand Marktführer. Traktoren von Massey Ferguson und Valtra, Lindner Traktoren, Maschinen vom Bergmechanisierungsspezialisten Reform, Grünlandgeräte von Krone und Fella sowie Traktorzubehör und Geräte für die Transporttechnik, Forst- und Melktechnik bis hin zur Rasen- und Grundstückspflege inklusive Winterdienst sind die Palette an Produkten, die ebenfalls angeboten werden. Eine Besonderheit bietet der gut sortierte Shop in der Mauch-Filiale Eben. Hier findet man neben Ersatzteilen und Zubehör viele weitere Produkte für die Land- und Pferdewirtschaft sowie für Haus, Hof und Garten der Marken Husqvarna, Jonsered, Profiforest sowie Farmland. Zur Hausmesse gibt es zudem interessante Angebote und Shopaktionen. INFORMATION: Mauch GmbH & Co. KG, Tel.: 06458/72 13-0, eben@mauch.at, www.mauch.at, facebook.com/mauch.at

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Inhalte der unter „Aus der Wirtschaft“ abgedruckten Texte müssen nicht die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers darstellen.

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Net deppat x der neue Husqvarna Leichtstart ller Anfang soll schwer sein? Ganz im Gegenteil! Mit dem neuen, besonders einfachen Leichtstart von Husqvarna geht das Starten der Motorsäge so leicht von der Hand wie nie zuvor! Husqvarna hat viele Modelle aus der Allround-Motorsägen-Reihe mit dem neuen, revolutionären Leichtstart ausgestattet – für maximalen Komfort bei minimalem Kraftaufwand! Der Widerstand im Starterseil wurde um bis zu 40 % reduziert. Diese Motorsägen springen im Vergleich zu bisherigen Modellen bereits bei der halben Drehzahl an, wodurch das Starten quasi zur leichten Fingerübung wird. Ein weiteres praktisches Detail sind die neuen Klappdeckel für die Kraftstoff- und Öltanks. Sie lassen sich auch mit Handschuhen einfach öffnen und schließen. Husqvarna hat die Modelle 435, 435e, 440e, 445, 450 und 450e in ihrer neuesten Ausführung, die seit Ende letzten Jahres erhältlich ist, serienmäßig mit dem neuen Leichtstart-System ausgestattet – selbstverständlich ohne Aufpreis! Und das Beste: Alle Kunden, die sich jetzt für eine dieser Motorsägen entscheiden, können sich zusätzlich über ein kostenloses T-Shirt mit einem starken Dialektspruch freuen. INFORMATION: www.husqvarna.at

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BEHA x Rückewagen im Baukastensystem ei den März-Testtagen im Hydraulikzentrum Mrak in Klagenfurt konnte die Modellreihe ihre Vorteile unter Beweis stellen Ein umfangreiches Greiferprogramm wurde ausgestellt, daneben die Palette der BEHA-Seilwinden und -Getriebewinden. Die Vorführungen von BEHA-Kegelspalter und Fällgreifer, Brennholzsäge mit Förderband und Bündelmaster fanden großes Interesse bei den zahlreichen Besuchern und runden die umfassende ForsttechnikProduktpalette ab. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen die BEHA-Rückewägen, mit ihren besonderen Details. Gegenüber den Vorgängermodellen haben die neuen BEHA-Trailer deutlich an Ladevolumen zugelegt, durch ca. 20 % Vergrößerung bei Rungenkorb und Prallgitter. INFORMATION: www.beha-technik.com

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Großes Interesse x am Fröling-Messestand

rodukt-Feuerwerk bei KWB: Neue HeizungsGeneration mit weltweit einzigartigem „Raupenbrenner“. Mit dem neuen KWB Multifire (Pellet- & Hackgutheizung 20–120 kW) und dem KWB Pelletfire Plus (Pelletheizung von 45 bis 135 kW) bringt KWB im heurigen Jahr gleich zwei neue Produktneuheiten auf den Markt. KWB bietet mit dem Pel-

omfort und Flexibiliät sind die Begriffe für zukunftsweisende Heiztechnologie. Dementsprechend groß war das Interesse auf der Energiesparmesse am Messestand des Biomasse-Spezialisten Fröling. Die neue Heizkesselgeneration von Fröling erfüllt diese Anforderungen in einzigartiger Art und Weise. Die Heizkessel sind auf dem neuesten Stand

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Mus-Max x Volvo-Hack-Truck as ist der Wood-Terminator 10 XL NMV. Ein Hack-Truck aus dem Hause Mus-Max, der mit High-Tech überzeugt. Diese WT 10 XL-Holzhackmaschine wurde auf einen Volvo FH 500 PS-LKW aufgebaut und wird in Estland zum Einsatz kommen. Der Antrieb erfolgt über den NMV vom Volvo-LKWDieselmotor. Der große Vorteil ist, dass man bei laufender Hackmaschine einige Meter am Hackplatz weiterfahren kann, ohne dass man die Hackmaschine abstellt – was Zeit erspart. In der hochfahrbaren, klimatisierten Krankabine hat man auch eine gute Übersicht beim Beschicken der Hackmaschine. Besonders bei höher gestapeltem Energieholz ist man daher rascher mit der Kranbeschickung zum Hacker. INFORMATION: www.mus-max.at

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Kammel x Fertigteile! b Stall-, Hallenbau oder andere landwirtschaftliche Bauten – ganz egal, die Kammel-Fertigteile sind in jedem Fall die optimale Basis. Die Fertigteile werden genau nach Vorstellungen und Wünschen der Landwirte hergestellt. Kammel fertigt präzise Wand- und Deckenelemente in höchster Qualität. Wir fertigen auch großflächige Elemente, dadurch wird die Bauzeit enorm verkürzt und eine frühere Nutzung ermöglicht. Betonarbeiten, Bodenplatten, Unterbauten u. v. m., das bietet Kammel; eben „alles aus einer Hand“. INFORMATION: www.kammel.eu

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KWB x neue HeizungsGeneration

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in Sachen Komfort, Technik, Umwelt und Effizienz. Flexibilität sichern sich die Kunden beim Pelletkessel P1 Pellet, der künftig auch mit 15 und 20 kW verfügbar ist. Fröling bietet auch seinen vollautomatischen Hackgutkessel T4 ab sofort in zwei zusätzlichen Baugrößen mit 130 und 150 kW an. Mit dem S1 Turbo präsentierte Fröling einen neuen Scheitholzkessel für die Leistungsgrößen 15 und 20 kW, der alle Merkmale einer modernen Biomassefeuerung vereint und zudem ein unschlagbares PreisLeistungs-Verhältnis bietet. INFORMATION: www.froeling.com

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Inhalte der unter „Aus der Wirtschaft“ abgedruckten Texte müssen nicht die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers darstellen.

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käfer vorzubeugen, sollte das gesamte Astmaterial, das einen größeren Durchmesser als 4 cm hat, aus dem Wald entfernt bzw. im Wald zerkleinert werden. Um rationell auch nach dem Pflanzen arbeiten zu können, sollte man auf eine gute Basis achten. D. h.: Baumstümpfe entfernen, um mit einem Motormäher oder einem ähnlichen Gerät zwischen den Jungpflanzen arbeiten zu können. Um solchen Anforderungen gerecht zu werden, eignet sich ein Forstmulcher, der Baumstümpfe und Astmaterial zerkleinert, in einer Tiefe von 5 cm in den Boden einarbeitet und die Oberfläche einebnet. Nach dem Arbeiten mit dem Forstmulcher kann man mit einem Pflanzgerät die jungen Forstpflanzen maschinell setzen. Um nähere Informationen über das Forstmulchen und über das maschinelle Pflanzen zu erhalten, besuchen Sie uns im Internet: www.steinwendner.at. INFORMATION: Tel.: 0742/512 95, Fax: DW 40, office@steinwender.at

Sommersguter x ab 13. 4. Osterhasenkirtag räsentation der neuen PalmsModellpalette 2014 bei der Hausmesse der Firma Sommersguter in Fischbach mit großem Osterhasenkirtag ab Palmsonntag, den 13. April 2014! Die Spannweite der Modelle reicht nun bei den Hängern von 6 t bis 15 t und bei den Kränen von 4 m bis 9 m Auslage. Tatsächlich ist es gelungen, die hohe Qualität der Maschinen nochmals zu steigern! Auf der Hausmesse erwarten Sie über 1000 ausgestellte Maschinen und viele Neuheiten: Thaler-Hoflader, Palms-Radnabenantrieb und vieles mehr! Kommen Sie zur Hausmesse und erleben Sie die Maschinen im Einsatz bei den Vorführungen. Profitieren Sie von den günstigen Messeangeboten! INFORMATION: Tel.: 03170/225, Fax: DW 4, info@soma.at, www.soma.at

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Aufforsten x wichtiger als je zuvor m den Wald widerstandsfähig und nachhaltig zu halten, ist es wichtig, professionelle Waldpflege aktiv zu betreiben. Aufforstung stellt einen wesentlichen Teil in der Waldpflege dar, um Lücken im Wald zu schließen. Um gegen Schädlinge wie den Borken-

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04/14 BLICK INS LAND