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Diese Ausgabe widmet Ihnen

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48. JAHRGANG

Weiterhin keine Lösung für Almflächenmisere

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Blick ins Land wünscht allen Lesern gesegnete Weihnachten und viel Erfolg für das Jahr 2014! Klick zum BLICK! www.blickinsland.at auch täglich!

Traktor des Jahres 2014 Branchenoscar für Claas Axion 850, Schönster ist der Lamborghini Nitro, bester Spezialist der Aebi Vitrac. SEITE 36

BLICK INS LAND Jurymitglied seit 2000

Foto: Archiv

DIE AGRARZEITUNG OSTERREICHS


04_und_07_journal 28.11.13 08:50 Seite 4

JOURNAL . . . GENAU BETRACHTET

BERNHARD WEBER

Im April hatte Noch-Landwirtschaftsminister Berlakovich „zur Lösung der Probleme um die Almflächen-Feststellung“ eine Sonderkommission eingesetzt. Deren Leitung wurde dem früheren EUKommissar Franz Fischler übertragen. Um die strittigen Fälle noch einmal zu bewerten, um ungereimte Flächenangaben zu bereinigen, den betroffenen Almbauern gar „mehr Rechtssicherheit“ zu geben. Das damit eigentlich verfolgte Ziel war es aber, drohende Wahlschlappen des Bauernbundes auf Landes- und Bundesebene zu verhindern. Nun sind weitere acht Monate ins Land gezogen, die Misere aber ist weiterhin nicht behoben. Indes flatterte allein in Tirol 4.000 Bergbauern wenige Tage nach der Parlamentswahl ein Rückzahlbescheid ins Haus. Sie sollen in Summe rund 3,5 Millionen Euro refundieren. Angesichts der Diskussion über Zig-Milliarden-Fehlbeträge im Staatsbudget oder ähnlich dimensionierte Bankenhilfe ist das ein sprichwörtlicher Klacks. Zudem muss die Mehrzahl der Beanstandeten kaum mehr als 400 Euro an Rückzahlungen leisten, also keine die Existenz bedrohenden Summen. Umso ärgerlicher ist es, dass das eigentlich lächerliche Thema mangels kompetenter Fachleute nach wie vor als Aufreger und NegativSchlagzeile rund um die Landwirtschaft herhalten muss. Millionen, Milliarden, wer unterscheidet noch, wo wirklich Enormes falsch läuft? Die SOKO Fischler, ein einziger Flop? Für die Almbauern ja. Auch dem Alt-Kommissar fehlt offenbar längst der Durchblick im Bürokratie-Dschungel über der Baumgrenze. Dafür ist vorerst wieder mal Pause. Bis zur Schneeschmelze im Mai. 4

Fotos: LK Salzburg (2)

Mangelnde Kompetenz

Verärgert bis besorgt: Hubert Flatscher, Petra Fürstauer.

Schätzspiel ohne Gewinner Almflächenförderung Sie ist seit Monaten der Aufreger im Agrarbereich: Die Misere rund um möglicherweise zu Unrecht bezogene Fördergelder für die Bewirtschaftung von Weideland in den Alpen wartet weiterhin auf eine Lösung. Der erste große Stolperstein für einen neuen Agrarminister? er Pinzgauer Bergbauer Hubert Flatscher beugt sich über seine Hofkarte und weiß nicht recht weiter. 700 Hektar umfasst die Wildalm in Unken in Salzburg, hart an der Grenze zu Bayern. Doch wie viel davon sind Futterfläche? 150 Hektar hat Flatscher als Almobmann im Jahr 2002 angegeben, basierend auf damals noch weit ungenaueren Hofkarten. Diese Angabe wurde 2003 bei einer VorOrt-Kontrolle von der Agrarmarkt Austria, AMA, bestätigt. Später wurden in der Zentrale in Wien 105 Hektar erhoben und digitalisiert. Aus Angst vor Sanktionen hat Flatscher stets Vorsicht walten lassen, die Fläche 2009 auf 120 Hektar und im aktuellen Förderantrag auf 110 Hektar reduziert. Bei einer neuerlichen Vor-OrtKontrolle hat der AMA-Kontrolleur dann genau 115,5 Hektar als Futterfläche eingestuft. Und das alles, „obwohl sich in der Realität nie etwas verändert hat“, wie Flatscher versichert. Die insgesamt 15 Bergbauern, die ihre Rinder jedes Jahr von Mai bis September auf die Wildalm auf-

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treiben, hatten einerseits Glück: Ihr umsichtiger Obmann hatte nicht zu viel Almfutterfläche angegeben. Sanktionen blieben ihnen erspart. Andererseits bekommen sie jetzt nur für 110 Hektar auch Förderungen und müssen zurückzahlen, was sie in den Jahren zuvor „zu viel“ kassiert haben. „In den nächsten Wochen werden die Auftreiber ihre Bescheide erhalten“, erzählt Flatscher beim Besuch von BLICK INS LAND. Für Flatschers eigenen Hof in Hintergföll mit zehn Kühen und 35 Hektar steiler Grünlandflächen sind das immerhin rund 500 Euro im Jahr, die er auch in Zukunft nicht mehr erhalten wird. „Weil die AMA zwar straft, wenn jemand zu viel angegeben hat, aber nichts gutschreibt, wenn jemand lieber zu vorsichtig agiert hat“, kritisiert der Bergbauer. Flatscher ist damit ein durchaus typisch Betroffener in der seit Jahren dahinköchelnden Almmisere – nicht direkt in seiner Existenz bedroht, aber tatsächlich finanziell beschnitten. Die INVEKOS-Beauftragte der LK Salzburg, Petra Fürstauer, kennt auch

andere Fälle – berichtet von gestandenen Mannsbildern, die in ihrem Büro in Tränen ausgebrochen seien, weil sie in ihre Höfe investiert haben und ohne Ausgleichszahlung nicht weiterwissen. „Jeder Fall ist anders, es gibt so unendlich viele Varianten“, erzählt Fürstauer. Gleich ist allen Fällen aber eines: die Wut der Bauern auf AMA und Landwirtschaftsministerium. „Ich habe mir meine Angaben wirklich nicht leicht gemacht und war tagelang auf der Alm, auch weil meine Entscheidung noch 14 Berufskollegen betrifft“, erinnert sich Hubert Flatscher. Ob eine Fläche nun zu 60, 70 oder 80 Prozent als Futterfläche einzustufen ist, sei oft Ansichtssache und von vielen, sich immer wieder ändernden Faktoren abhängig, meint auch Petra Fürstauer. Oder auf den Punkt gebracht: Keine zwei Schätzungen seien gleich, selbst wenn sie dieselbe Person vornimmt. Allerdings: „Wenn der AMA-Kontrollor drübergeht, hat das amtlichen Charakter.“ Bei der AgrarFortsetzung auf Seite 7 BLICK INS LAND 12/2013


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IM GESPRÄCH

Jobmotor Lebensmittel

„Glaube nicht, dass wir dominant sind”

Mit der größten Ernährungskampagne der vergangenen zehn Jahre macht das Bundesland Oberösterreich neuerdings Stimmung für heimische Lebensmittel. Unter dem Motto „Das Beste fürs Land aus unserer Hand!“ will Agrarlandesrat Max Hiegelsberger die Gesamtleistung der oö. Ernährungswirtschaft „vom Bauern bis hin zum industriellen Verarbeiter“ darstellen. „Zusammengenommen hat die Branche einen ähnlichen Exportanteil wie die Autozulieferindustrie, kommt aber in dieser Gesamtheit in keiner Statistik vor“, kritisierte der Landesrat bei der Auftaktveranstaltung im Linzer Kunstmuseum Lentos. Dabei würde der „Jobmotor Lebensmittel“ 100.000 regionalisierte Arbeitsplätze in unterschiedlichen Sektoren garantieren. 2,8 Mrd. Euro oder 5,5 Prozent des BIP Oberösterreichs seien auf die Lebensmittelproduktion zurückzuführen. „Die Bauern im Bundesland ernähren insgesamt 2,3 Mio. Menschen.“ Bewusst möchte Hie-

Foto: Land OÖ

gelsberger dabei keine qualitativen Unterschiede zwischen groß und klein oder bio und konventionell treffen: „Ich will keine Filetierung der Produktion. Wir werden künftig alle Erzeugungsvarianten brauchen. Mit jeder Einschränkung drängen wir die Produktion aus Oberösterreich hinaus.“ Auch innerhalb der Wertschöpfungskette müsse man eher zusammenhalten als gegeneinander auftreten. „Es ist auch für die Bauern eine Einschränkung, wenn Fleischer oder Bäcker keine Lehrlinge mehr finden.“ Keineswegs wolle man mit der Kampagne ein weiteres Gütesiegel einführen, sondern den Konsumenten auf die Möglichkeit, in seiner Heimat Wertschöpfung zu schaffen, aufmerksam machen. Veranschlagt wurden für das Programm 250.000 Euro, verteilt auf zwei Jahre. Hiegelsberger erwartet aber, dass Unternehmen aufspringen und damit das Volumen der Aktion verbreitern. 6

BLICK INS LAND: Anlässlich „20 Jahre Raiffeisen Ware Austria“ wurde viel Rückblick, aber wenig Vorschau geliefert. Nach zwei Jahrzehnten Fusionen und Fokus auf Synergien: Wo sind eigentlich die mittel- bis langfristigen Perspektiven der RWA? Reinhard Wolf: Wir wollen weiterhin der Innovationstreiber sein, etwa bei neuen Vermarktungsmodellen. Da sich die Strukturen auf den bäuerlichen Betrieben weiter ändern werden, sind auch unsere Strukturen nicht in Stein gemeißelt. Da die Warenströme nicht mehr vor politischen Grenzen Halt machen, müssen wir uns dem stellen, indem wir nicht nur in Österreich agieren. Wir haben uns in den vergangenen Jahren durchaus sehr risikobewusst von Tschechien über Ungarn bis Serbien etabliert. Wer etwa mit Saatgut für die internationale Industrie ein Partner sein möchte, muss dieses auch für ein größeres geografisches Umfeld bereitstellen können. Sie haben zuletzt mehrmals betont, innerhalb der RWA wurde „das föderalistische Denken zurückgedrängt“. Nach wie vor aber finden sich nur in vier Bundesländern die Lagerhäuser unter dem Dach der RWA … Wir arbeiten mit den Warenorganisationen der anderen Bundesländer zusammen, auch im Großhandel oder mit unserer gemeinsamen Mischfuttermarke. Wir kooperieren auf sehr hohem Niveau. Betont wird oft die breite Aufstellung der Lagerhäuser. Wie viel Prozent vom Umsatz ist eigentlich noch klassisches Agrarhandels-Kerngeschäft? Wenn Sie damit nur landwirtschaftliche Erzeugnisse, Futterund Betriebsmittel meinen, sind das knapp 30 Prozent. Da Landwirte aber auch Baustoffe und anderes bei uns kaufen, machen wir mit diesen wohl gut 50 Prozent unseres Geschäftes. Die Bauern sind nach wie vor unsere wichtigsten Kunden.

Foto: RWA

Interview RWA-Lagerhäuser-Boss REINHARD WOLF über Österreichs größtes Agrarhandelsunternehmen und dessen Erfolge und Perspektiven.

Umsatz und Gewinne der RWA wachsen kontinuierlich. Viele Landwirte erleben ihr unmittelbares Umfeld oft anders. Woran liegt das – ein Trugschluss, an mangelnden Aufzeichnungen oder ist Landwirtschaft nicht doch eine Sparte mit enormem Potenzial? Man sollte die Situation der Landwirtschaft nicht zu negativ sehen. Trotz schwankender Ernteerträge war deren Entwicklung vor allem seit 1995 eine gute. Es stimmt, auch die RWA hat sich gut entwickelt, weil wir unsere Hausaufgaben erledigt haben, etwa was unsere Beteiligungen betrifft, wie die „Austria Juice“ mit der Agrana. Unser Agrargeschäft ist nicht gewachsen – außer in Osteuropa. Das größte Wachstum stammt aus dem Bereich Baustoffe, Haus und Garten. Im Lebensmittelhandel wird die Konzentration und damit Marktdominanz der drei bis vier großen Handelsketten oft kritisiert. Wie groß ist die Dominanz der RWALagerhäuser im Agrarhandel? Ich glaube nicht, dass wir dominant sind. Es gibt eine bunte Vielfalt am Markt, das fordert die Lagerhaus-Genossenschaften auch täglich. Andererseits werden wir aber auch von genügend Mitbewerbern am Markt gefordert – von klassischen Landesproduktenhändlern, aber auch Erzeugergemeinschaften oder der Industrie, die direkt zu den Bauern geht. Die Volatilität, also die Sprunghaftigkeit der Agrarpreise ist auch für viele Landwirte hierzulande ein Problem. Welche Absicherun-

gen – auch im eigenen Interesse – bieten Sie an? Unsere Sicherungssysteme für Getreide gegen hohes Preisrisiko sind bekannt. Heuer ist die Poolvermarktung wieder sehr gut angenommen worden, wohl auch wegen der derzeit niedrigeren Marktpreise. Wir offerieren Euronext-Verträge auch für Raps und andere Kulturen. Und wir beschäftigen uns zurzeit intensiv mit dem Thema Optionen auf Agrarrohstoffe. Hoffentlich können wir dazu schon zur nächsten Ernte etwas anbieten … Pflanzenschutzmittelhersteller klagen nach dem Beizmittel-Desaster über Imageprobleme, befürchten Absatzprobleme, sorgen sich gar um die Versorgungssicherheit bei Mais oder Raps. Sie sind Österreichs größter Spritzmittelhändler. Ist die Sorge berechtigt? Auf den Markt kommen dürfen nur Mittel mit wissenschaftlich abgesicherten Standards. Das sind wir der Gesellschaft wie den Bauern schuldig. Wir müssen aber wieder ein realistisches Bild von der zeitgemäßen Landwirtschaft transportieren. Hier sind Kommunikationsexperten gefragt. Haben Sie eigentlich das Aufdecker-Buch „Schwarzbuch Raiffeisen“ selbst gelesen – oder lesen lassen? (lacht) Weder noch, nur kurz durchgeblättert. Es ist eigentlich keinen Kommentar wert. Oder haben Sie darin einen Aufreger entdeckt? Aber vielleicht gibt es ja auch nichts aufzudecken. Ich hab darin nix gefunden – wie offenbar die beiden Autoren auch. u INTERVIEW: BERNHARD WEBER

ZUR PERSON DI REINHARD WOLF, 53, ist seit 2009 Vorstandsdirektor und seit heuer auch Generaldirektor der RWA AG. Der Konzern erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 2,7 Mrd. Euro mit knapp 1.850 Mitarbeitern. BLICK INS LAND 12/2013


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JOURNAL Fortsetzung von Seite 4 behörde in Wien, die sich auf ihren gesetzlichen Auftrag beruft, sieht man die Sache naturgemäß anders. „Wir werden laufend durch verschiedene Stellen wie etwa den Österreichischen Rechnungshof oder die EU-Kommission kontrolliert, auch unsere Kontrollore. Das heißt, jeder von diesen muss jederzeit damit rechnen, für eine Nachkontrolle ausgewählt zu werden. Diese Nachkontrollen sichern die Qualität der durchgeführten Kontrollen“, erklärt der Sprecher der AMA, Harald Waitschacher, auf Anfrage von BLICK INS LAND. Es stimme auch nicht, dass es mit der Umstellung der Bewertung auf Zehn-ProzentSchritte zu einem Systembruch gekommen sei, wie viele Almbauern beklagen. Waitschacher: „Der grundsätzliche Abzug nicht anerkennbarer Flächen war bereits seit 2000 vorzunehmen. 2010 wurde dem Wunsch der mit der Digitalisierung beauftragten Landwirtschaftskammern nachgekommen, den Abzug der nicht anerkennbaren Flächen softwaretechnisch in Zehn-Prozent-Schritten abbilden zu können.“ Viel spannender als die für den einzelnen Hof oft mit dramatischen Auswirkungen verbundenen und auch für Experten schwierig zu durchschauenden technischen Details ist mittlerweile der daraus resultierende Polit-Streit auch innerhalb der Bauernschaft. War es bisher üblich, dass sich die Agrarvertreter aus den einzelnen Bundesländern auch bei weit auseinanderliegenden Positionen zusammengerauft und nach außen hin mit einer Stimme gesprochen haben, so überwiegen mittlerweile Misstrauen bis hin zu offener Feindschaft unter den Vertretern der Ackerbauern und der Almbauern. Worüber genau hinter verschlossenen Tapetentüren gesprochen und gezankt wird, will kein Agrarpolitiker laut sagen. Jene aus dem Flachland mokieren sich aber hinter vorgehaltender Hand über die „unrealistischen Forderungen“ der Bergbauern, die am liebsten alles pardonieren und sich über das Gesetz stellen wollen. Im Westösterreich hingegen gibt man die Schuld am Desaster den unwissenden Bürokraten im fernen Wien. „Im Landwirtschaftsministerium glaubt man immer noch, dass alles gelöst und vieles richtiggestellt wird, während die AMA laufend neue negative Be12/2013 BLICK INS LAND

Ein Fall von vielen: die Wildalm über Unken. scheide ausschickt. Jede Pressemitteilung mit solchen Erfolgsmeldungen macht uns noch zorniger“, heißt es sinngemäß von Salzburg westwärts, laut zu sagen traut sich das aber keiner. Besonders viel Fett bekommt dabei Noch-Agrarminister Nikolaus Berlakovich ab. Der Minister habe stets jene politische Abzweigung genommen, „die alles noch schlechter gemacht hat“. Mögliche Auswege und Lösungsmöglichkeiten seien nicht erkannt oder vertändelt worden. Hoffnung auf eine raschere und verständnisvollere Behandlung ihres Problems setzen die Almbauern indes in einen neu-

en Landwirtschaftsminister. Der solle am besten aus dem Westen, also aus einem betroffenen Bundesland, kommen. Von der Steiermark über Ober- und Niederösterreich bis ins Burgenland wünschen die meisten hochrangigen Bauernbund-Funktionäre dem neuen Minister dagegen mit einiger Häme viel Glück bei dieser Mission. Dort herrscht der allgemeine Tenor vor: „Auch ein Minister aus einer Bergbauernregion kann an der EU-Gesetzeslage nichts ändern – mit dem Nachteil, dass man die Schuld dann nicht mehr einem vermeintlich bösen Ackerbau-Vertreter umhängen kann, der nichts von der Alm ver-

steht.“ Hubert Flatscher sind solche Spielchen auf höchster Funktionärsebene tendenziell eher egal. Er weiß um die Realität auf der Wildalm Bescheid, ist sich keiner Schuld bewusst: „Die Resignation unter uns Bauern ist riesengroß. Ich weiß nicht, ob es bei uns auch in Zukunft noch genügend Bauern geben wird, die ihr Vieh auftreiben.“ Damit werde auch die Größe der Wildalm in Frage gestellt. Immerhin: Seine Kollegen geben ihm keine Schuld an der verzwickten Situation. Flatscher: „Aber Almobmann bleibe ich wohl bis zum St. Nimmerleinstag. Denn unter solchen Umständen nimmt mir das Amt u keiner mehr ab.“ STEFAN NIMMERVOLL

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HANS GMEINER, FREIER JOURNALIST, SALZBURGER NACHRICHTEN.

Schmutzige Spiele auf Kosten der Landwirtschaft Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich gilt als fixer Ablösekandidat in der Regierung. In manchen bäuerlichen Kreisen hat er es zum wohl bestgehassten Mann gebracht und in der Öffentlichkeit zuweilen zu einer der Lächerlichkeit preisgegebenen Figur, mit der wohl niemand tauschen möchte. „Almen“ sagen die Spötter nur. Und „Bienen“. Und vielleicht auch noch „Paris“. Da weiß man unter Bauern, was gemeint ist, da kann man sich auf die Schenkel klopfen und ereifern und so richtig den Zorn raus lassen. Das mag zuweilen nachvollziehbar sein, gerecht wird es dem Landwirtschaftsminister nicht. Und gerecht ist es auch nicht. Seine Performance, respektive die Agrarreform, kann sich alles in allem durchaus sehen lassen. Es ist gar zu einfach, ihm alles anzulasten, was etwa bei der Vermessung respektive Nicht-Vermessung der Almen und bei den Neonicotinoiden und sonst wo schief gelaufen ist. Da putzen sich allzu viele an Berlakovich ab und lassen ihn im Regen stehen. In der Alm-Causa etwa sind es manche Landwirtschaftskammerpräsidenten und -experten und auch Landesräte, die sich selbst an der Nase nehmen und zu ihrer Verantwortung stehen sollten, haben sie diese doch allem Anschein nach bisher eher als Schlitzohrigkeit interpretiert. Sie tun es freilich nicht und putzen sich lieber am Landwirtschaftsminister im fernen Wien ab. Und auch in der Bienen-Causa Berlakovich zum Buhmann und zur Lachnummer zu machen ist zu billig und nichts als ein schmutziges Spiel, das nichts anderem dient, als von den eigenen Versäumnissen abzulenken. Man mag sich gar nicht vorstellen, was mit Berlakovich in bäuerlichen Kreisen passiert wäre, hätte er gesagt: „Ja, wenn die NGOs und die Grünen sagen, dass 8

die Neonicotinoide so gefährlich für die Bienen sind, dann verzichten wir natürlich sofort darauf.“ Er hat es nicht gesagt, sondern wollte ihnen Paroli bieten. Doch statt ihn dabei zu unterstützen, schauten ihm lieber alle zu, wie es für ihn Tag für Tag schwieriger wurde. Viele von den Verantwortungsträgern in den unterschiedlichen bäuerlichen Vertretungen genossen es regelrecht, dass er seine Ohrfeigen abbekam – so lange, bis es für die gesamte Landwirtschaft zu spät und die öffentliche Meinung gekippt war. Dafür war man nachher umso gescheiter. So gescheit, dass es mitunter weh tat. Und so falsch. Alleine diese zwei Beispiele zeigen, wie sich die Landwirtschaftsvertretung und Agrarpolitik in der Öffentlichkeit immer wieder selbst vorführt und selbst beschädigt. Es funktioniert viel weniger, als man glauben, und viel tiefer sind die Gräben, als man annehmen möchte. Und alles einem Landwirtschaftminister umhängen zu wollen ist so unfair wie falsch und leichtsinnig. Die Bauern brauchen eine starke Vertretung und vor allem eine Vertretung, die zusammenhält und auch in schwierigen Zeiten zusammensteht. Das ist seit Jahren kaum mehr der Fall. Da erzählt man lieber G'schichterln, lässt den einen und den anderen in bester Fußballermanier auflaufen, drückt sich, wenn's ums Aufzeigen geht, hält sich bedeckt, wo klare Worte nötig wären. Dass man dabei nur mehr schwach ist, erkennt man nicht einmal mehr. Wie denn auch, wenn man zu jeder richtigen Selbsteinschätzung unfähig geworden ist, wo man sich doch viel lieber an anderen abarbeitet? In diesen Monaten heißt er gerade Berlakovich. Ein anderes Mal wird's ein anderer sein. Oder eine andere. Schwach wird es in jedem Fall bleiben, wenn es in diesem Stil weitergeht.

Lesermeinung … … am besten per E-Mail an leserbriefe@blickinsland.at Anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht.

(Zum Kommentar von Hans Gmeiner „Die Bauern und ihre Vertreter“ in BIL 10/13) Weder Freibier noch Würstel gab es bei der Veranstaltung des Unabhängigen Bauernverbandes in Garsten. Auch kein gut einstudierter Expertenvortrag langweilte übermüdete Bauern. Dafür eine volle Schachner-Halle mit über 600 Besuchern! Wer kümmert sich künftig um die Anliegen der Landund Forstwirtschaft im Parlament, das war die Frage des UBV, der selbst nicht um Stimmen buhlte, an die Wahlwerbenden auf dem Podium. Rege diskutierten Bauern jeder Parteizugehörigkeit über die Probleme in der Landwirtschaft, und das bis kurz vor Mitternacht. Völlig anders als bei Bauernbundund Kammerveranstaltungen, bei denen Diskussionen oft zur Gänze vermieden werden. Eigentlich verständlich, dass sich daher in Garsten deren Vertreter, die als gute Parteisoldaten auf Stimmenfang sind und die nur mehr Funktionärsgehälter mit der Landwirtschaft verbinden, nicht so wohl fühlten. Unverständlich ist es jedoch, dass die von Herrn Gmeiner als überaus hochkompetent eingeschätzten „alten Haudegen“ Auer und Zehetner viele Fragen der Diskussion nicht beantwortet haben und mit ihrem blasierten Verhalten die Probleme der Bauern nur bagatellisierten. (…) Jedoch deutsches Bier gibt es beim Bauernverband nicht. UBV-Bezirksgruppe Freistadt Anm. der Red.: Auch LKR Karl Keplinger vom UVB legt gegenüber BLICK INS LAND Wert auf die Feststellung, dass es bei der erwähnten Veranstaltung kein Freibier gegeben hat. Serviert wurde dennoch Bier aus Deutschland, „worauf wir als UVB aber keinen Einfluss haben“, so Keplinger. Wenn das schon Sünde ist, wenn man als betroffener Bergbauer anderer Meinung ist als der erlaubten, ist es gelebte Solidarität nach dem Raiffeisen-Gründer, nicht den heutigen Raiffeisen-Funktionären und Bauernvertretern noch mehr Raum und Macht zu geben. Bert Brandstätter, Ternberg

Beim Lesen des Beitrages habe ich mich zuerst gefragt, ob das dieselbe Veranstaltung war, von der Herr Gmeiner hier schreibt, an der ich mit einer Reihe Bekannter teilgenommen habe. Zumindest konnte man dort von den Oppositionsparteien konstruktive Änderungsvorschläge für die am dringendsten anstehenden Probleme der Bauern erfahren: zu den Almfutterflächen; ein alternativer Gesetzesvorschlag zum „Neuen Einheitswert“; die Forderung nach einer unabhängigen Schiedsstelle bei der AMA; die Entsendung von Parlamentariern in den AMA-Verwaltungsrat oder Lösungen für den Produktkennzeichendschungel. Die Antworten auf Anfragen aus dem Publikum etwa zu den Almfutterflächen, zum ÖPULÜbergangsjahr 2014 oder zu nicht ausfinanzierten, aber zugesagten Investitionsförderungen blieb jedenfalls der Bauernbundpräsident schuldig, der für sich aber so etwas wie den Alleinvertretungsanspruch für die Bauern erhebt. Dass die vom Unabhängigen Bauernverband in der LK OÖ gestellten Anträge für gewöhnlich mit Bauernbundmehrheit vom Tisch gewischt werden, zeigt umso mehr, wie dringend eine Änderung der Mehrheitsverhältnisse zum Wohl der Bauern wäre. Vielleicht sollten das Österreichs unabhängige Journalisten einmal aufgreifen. Marianne Helm, Waidhofen/Thaya, per E-Mail

(Zum Artikel „Wiesenunkräuter wie bekämpfen“ in BIL 10/13) Mit großem Bedauern habe ich heute den Artikel gelesen. Mit so einem Artikel disqualifiziert sich Herr DI Humer selber. Alle Pflanzen haben ihren Sinn, so auch der Ampfer. Er reguliert die Nährstoffe zwischen Ober- und Unterboden, wenn der Austausch nicht mehr stimmt. Fast alle Kräuter, die in der Tabelle als gut bekämpfbar aufgezählt werden (Brennnessel, Beinwell, Spitzwegerich …), lernt meine Tochter in ihrem Kräuter-Therapeutenkurs als sehr wichtige Heilkräuter kennen. Da Tiere im Allgemeinen wissen – und selber suchen –, was sie fressen, brauchen sie die Kräuter, wenn sie sie suchen. Vielleicht sollte man sich doch besser mit der Materie befassen, bevor man so einen Artikel schreibt. Man könnte viel Gift vermeiden. Claudia Grander, per E-Mail BLICK INS LAND 12/2013


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M AY E R H O F E R

Vorübergehende Lösung für Almmisere erzielt ...

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AMA MARKETING

Innovative Fleischbranche Lukullus Beim 15. AMA-Fleischforum in Salzburg wurden Mitte November im Rahmen einer Galaveranstaltung wieder die „Austrian Meat Awards“ vergeben. ie Prämierungen mit dem nur alle zwei Jahre vergebenen „Lukullus“ sowie den „Produkt-Champions“ seien die sichtbaren Anerkennungen für die Fleischwirtschaft und ihr Streben nach höchster Qualität, gratulierte Michael Blass, Geschäftsführer der AMA Marketing, den Preisträgern. Mit dem „Silbernen Lukullus“ als Auszeichnung für innovatives Qualitätsmanagement wurden Franz Tiefenthaller, Initiator des fahrenden Mischfutterwerkes in Oberösterreich, sowie das Qualitätsprogramm „Rindfleisch à la carte“ von der EZG Gut Streitdorf gemeinsam mit Spar ausgezeichnet. Mit dem „Goldenen Lukullus“ geehrt wurden der ehemalige Geschäftsführer der AMA Marketing, Stephan Mikinovic, der Initiator der Marke „Ennstal Lamm“, Walter Schmiedhofer, sowie Metzgermeister Johann Stabauer, Schulungsleiter für Fleischsommeliers und im AMA-Grillclub. Mit dem „POS-Lukullus“ für die besten Fleischfachgeschäfte und -abteilungen vor den Vorhang gebeten

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heit zieht das Argument der Regionalität aber auf jeden Fall.“ 73 Prozent der von ihm befragten Konsumenten seien übrigens der Meinung, dass Gütesiegel Sicherheit beim Einkauf geben. Hier sehe er aber noch Spielraum nach oben. Christian Laschet von Schirnhofer nannte dagegen die Probleme der Fleisch- und Wurstbranche wie Tierschutzdebatten, strengere Umweltauflagen für Stallbauten, volatile Märkte oder die zunehmende Kritik am hohen Ressourcenverbrauch der Tierproduktion: „Im vergangenen Jahr musste rund ein Fünftel der heimischen Schweineschlachtbetriebe Konkurs anmelden.“ Laut aktuellen Prognosen werde der Mengenabsatz bei Fleisch bestenfalls stagnieren, eher sogar weiter sinken. Eine Abkehr von den althergebrachten Marketingstrategien forderte Erich Schönleitner von der Pfeiffer-Handelsgruppe. Die Preisdrückerei im Lebensmittelhandel sowie die gängigen Rabattschlachten müssten von kreativeren Konzepten, etwa Premium-Produkten, u abgelöst werden.

Goldener Lukullus für Stephan Mikinovic (2. v. re.). wurden die Spar-Filiale am Salzburger Universitätsplatz, der Sutterlüty-Markt in Dornbirn, Merkur am Hohen Markt und Interspar Meidling, beide in Wien. Die „Produkt-Champions“ in vier Kategorien gingen an die Fleischerei Schirnhofer für ihre Frankfurter, an die „Anno dazumal Salami“ von Sorger, den „Naturschinken Venezia“ von Frierss und die „Steirerhuhn Leberpastete“ von H. Lugitsch. Regionalität beim

Einkauf von Fleisch gewinne immer stärker an Bedeutung, hieß es davor im Fleischforum. „Herkunft hat Zukunft“, lautete die Antwort mehrerer Referanten auf das Tagungsthema „Hat Fleisch Zukunft?“ Der Wunsch, ein Fleischprodukt aus der Region zu kaufen, stößt laut Meinungsforscher Werner Beutelmeyer aber dort an seine Grenzen, wo der Preisunterschied gegenüber einem Erzeugnis ohne derartigen Herkunftsnachweis zu groß ist. „Bei Preisgleich-

Österreichs Gold-Käse 2014 ie begehrten Statuen gingen heuer an folgende Produkte und Hersteller: Schärdinger Rollino Kräuter (Frischkäse), Berglandmilch; Schärdinger Kaisertaler (Weichkäse), Ennstal Milch; Schärdinger Grieskirchner (Schnittkäse mildfein), Berglandmilch; Alma Kräuterschatz (Schnittkäse g’schmackig), Rupp AG; Ländle Klostertaler (Schnittkäse würzig-kräftig), Vorarlberg Milch; Schärdinger Asmonte (Hartkäse), Berglandmilch; Schärdinger Affineur Weinkäse (Käsespezialitäten), Ennstal Milch; Heublumenrebell (Innovationen), Sulzberger Käserebellen; Tiroler Felsenkeller Käse (beliebtester österreichischer Käse in Deutschland), Tirol Milch. Für die schönsten Käsevitrinen im Lebensmittelhandel ausgezeichnet wurden Unimark Ruprechtshofen, 10

Fotos: AMA, Berglandmilch eGen

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Eine Goldstatue gab es etwa für den „Schärdinger Kaisertaler“.

Billa „Herrnhuterhaus“ in Wien, Merkur in Klagenfurt sowie Interspar in Schwaz. Heuer wurde die Wahl erstmals um ein öffentliches Voting erweitert. Käseliebhaber waren eingeladen, via Internet eine Stimme für ihre persönliche Lieblingssorte abzugeben. Der Sieg ging ebenfalls an Berglandmilch: für den Bergbaron. Die Auszeichnung für die besten heimischen Käse der Kategorien Käsesorten, Käsespezialitäten, Käseinnovationen sowie den beliebtesten Käse in Deutschland wird seit 1996 vergeben. Weitere Prämierungen gehen an die schönsten Käsevitrinen im Lebensmittelhandel. In jeder Kategorie gibt es drei Nominierte. Neben der begehrten Trophäe samt Zertifikat dürfen die Sieger das Symbol des Käse-Kaisers ein Jahr lang für Werbezwecke nutzen. u BLICK INS LAND 12/2013

ENTGELTLICHE KOOPERATION

Käse-Kaiser Die Auszeichnung für die besten heimischen Käsesorten wurde wieder von einer Expertenjury in verschiedenen Kategorien ermittelt und vor kurzem in Graz verliehen.


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Fotos: Land NÖ (3)

BLICK NACH NIEDERÖSTERREICH

Mostkultur pur Petra Steinauer ist Niederösterreichs neue Mostkönigin. Sie setzte sich gegen vier Konkurrentinnen durch. Most ist eine typisch niederösterreichische Spezialität und schmeckt natürlich am besten in seiner Heimat. Das zeigte sich auch beim heurigen „So schmeckt Niederösterreich“-Mostfest in Wieselburg mit mehr als 2.000 Besuchern. Neben der Jungmostverkostung stand dort auch die Wahl der neuen Mostkönigin auf dem Programm. Die heißt Petra Steinauer, stammt aus Opponitz und ist die Nachfolgerin von Christina Schmatz aus Asperhofen. Ihre Stellvertreterin ist Romana Haas aus Strengberg. Steinauer ist die neue Vertreterin einer genussvollen Mostkultur, der damit verbundenen Traditionen und der Lebensweise ihrer Landsleute aus dem Mostviertel. Zu den ersten Gratulanten zählte neben Niederösterreichs Agrarlandesrat Stephan Pernkopf auch „Mei liabste Weis“Moderator Franz Posch. Pernkopf: „Ich bin sehr stolz auf unser Kultgetränk Most. Und mit Petra Steinauer haben wir wieder eine bestens geeignete Mostkönigin gefunden. Sie wird ihre Aufgaben ganz toll meistern und das Traditionsprodukt perfekt vertreten.“ Internet-Tipp: www.soschmecktnoe.at

Ältester Heizkessel Alte Heizkessel arbeiten oft ineffizient, verursachen höhere Heizkosten und verschlechtern die Luftqualität. Das Land NÖ und die Energie- und Umweltagentur NÖ starten deshalb das „Heizkessel-Casting“, einen Wettbewerb, der zum Kesseltausch motivieren soll. Gesucht wird der älteste Heizkessel im Land unter der Enns. „Etwa ein Drittel aller Heizsysteme in privaten Haushalten ist älter als 20 Jahre alt. Alte Heizkessel sind oft überdimensioniert und vergeuden viel Energie. Im Vergleich zu neueren Modellen sto12/2013 BLICK INS LAND

ßen sie außerdem bis zu zehnmal mehr Feinstaub aus. Deshalb lohnt sich die Investition in einen modernen Heizkessel“, ist Umweltlandesrat Stephan Pernkopf überzeugt. Mit der Aktion sollen auch möglichst viele alte Ölheizungen gegen neue Pelletskessel getauscht werden. Mit modernen BiomasseKesseln können Feinstaub- und CO2-Emissionen weiter reduziert werden. „Und sie sparen bis zu 1.000 Euro Heizkosten jährlich“, bestätigt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. Die Gewinner erhalten 4.000 Euro für eine moderne Heizung und viele nützliche Preise rund ums Heizen. Kooperationspartner sind Pro Pellets und die Innungen der Installateure und der Rauchfangkehrer. Das „Heizkessel-Casting“ ist Teil des in der Vorwoche präsentierten „NÖ. Feinstaub-Programms“. Wichtig ist ein Nachweis des Alters des Heizkessels. Dazu das Typenschild oder die Rechnung fotografieren und im Internet hochladen oder per Post an die Energie- und Umweltagentur NÖ, Grenzgasse 10, 3100 St. Pölten, schicken. Ende der Einreichfrist ist der 31. März 2014. Internet-Tipp: www.enu.at/heizkesselcasting

Blau-gelbe Qualität Landmaschinen aus Niederösterreich waren auch heuer bei der weltgrößten Landtechnikmesse, der Agritechnica in Hannover, gefragt und stark vertreten. Agrarlandesrat Pernkopf, selbst ein ausgebildeter Landtechniker, überzeugte sich persönlich und gratulierte etwa Familie Hauer zum erfolgreichen Messeauftritt, „genauso wie den Unternehmen Busatis, APV und Brantner, die blau-gelbe Innovationskraft international bestens präsentieren“.

IM FOKUS

NÖ. AGRARLANDESRAT STEPHAN PERNKOPF

Energiewende bringt Kohle?! Wer derzeit die Berichterstattung in deutschen Medien verfolgt, bekommt immer öfter den Eindruck, bei unseren Nachbarn ist ein bisschen die Luft draußen. In den Tageszeitungen und Wochenmagazinen, aber auch im TV dominieren Schlagzeilen wie „Energiewende am Ende?“, „Alles zu teuer?“ oder „Comeback der billigen Kohle?“ Ich bin der Meinung: Mitnichten! Aber es findet keine ehrliche Debatte über die Chancen und die wirtschaftliche Notwendigkeit einer Energiewende statt. Claudia Kemfert, Berliner Ökonomin und Beraterin der deutschen Bundesregierung, räumt derweil mit Halbwahrheiten auf und zeichnet ein klares Bild: Eine Billion – also unfassbare 1.000 Milliarden (!!!) – Euro hat die BRD allein in den vergangenen zehn Jahren für Energieimporte ausgeben müssen. Wenn die angekündigte Energiewende in Deutschland nicht radikal umgesetzt wird, verliert die Wirtschaftsmacht in den kommenden zehn Jahren weitere zwei Billionen Euro an ferne Öl-, Gas- und Kohleländer. Dieser gewaltige Devisenverlust aber schwächt Deutschland im globalen Wettbewerb enorm. Und das hat auch Auswirkungen auf den Wirtschaftspartner Österreich und mit nachhaltiger Standortpolitik nichts zu tun! Wer also weiterhin gegen die Energiewende wettert und nun wieder lieber auf billige Kohlekraftwerke setzt, bekommt in nicht allzu langer Zeit die Rechnung dafür präsentiert. Apropos Nachhaltigkeit: Es war der sächsische Förster Carl von Carlowitz, der 1713, also vor genau 300 Jahren, den Begriff der Nachhaltigkeit prägte. Heute ist diese nicht nur in der Forstwirtschaft eine Selbstverständlichkeit. Holz wird vielfältig und intensiv wie nie zuvor genutzt, von der Säge- und Baustoffindustrie

bis zum Brennstoffsektor. Alleine der Energieträger Holz schafft in Österreich 2,8 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Trotzdem sind unsere Wälder gepflegt und gesund. Der Holzvorrat ist im vergangenen Jahrzehnt sogar um 2,3 Prozent gewachsen. Eine Entwicklung, die es bei den fossilen Energieträgern nie geben wird. Bei einer Veranstaltung zu „300 Jahren Nachhaltigkeit“ konnte ich vor kurzem mit und Vertretern des Ökosozialen Forums Österreich diskutieren, was eine nachhaltige Energiewende derzeit am meisten braucht. Einhelliger Tenor aller Beteiligten: Mut, Begeisterung und den Hinweis auf die großen Chancen eines modernen Energiesystems. Österreich erzeugt nur 2,1 Prozent der europaweiten Strommenge. Wir verfügen aber über 17 Prozent der Pumpspeicher und neun Prozent der Gasspeicher in der EU. Österreich ist schon heute Energiedrehscheibe und grüne Batterie Europas. In Zukunft wird es neue Speicherformen geben – Windgas oder Biomethan, das die Gasspeicher füllt, wenn Überschuss-Strom am Markt ist und dergleichen mehr. Umfragen bescheinigen den erneuerbaren Energieformen nach wie vor größte Akzeptanz – in Deutschland wie in Österreich. Fünf Millionen Menschen haben sich in deutschen Energie-Genossenschaften zusammengeschlossen, die Kraftwerke und Stromnetze finanzieren. Auch in Österreich sind Bürgerbeteiligungen stark im Kommen. Ich bin überzeugt davon, dass wir gerade im ländlichen Raum die besten Voraussetzungen vorfinden! Bei mutiger und intelligenter Umsetzung wird uns die Energiewende tatsächlich die „Kohle“ bringen – nämlich Geld für die Wirtschaft und die Menschen, die von sicherer, sauberer und nachhaltig leistbarer Energie profitieren. 11


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Gerade von veterinärmedizinischer Seite wird die Wasserhygiene oftmals als Lösungsansatz angeregt, um bei therapeutischem Notstand im Stall die mögliche Fehlerquelle zu eliminieren. Jedoch: Ist das Wasser tatsächlich ein Problem? Laut einer Studie eines Forscherteams der Bayerischen Landesversuchsanstalt sind weit über 90 Prozent der analysierten Wasserproben mikrobiell völlig in Ordnung. Wasserhygiene muss nicht sein. Wasser ist nach wie vor eines der besten und saubersten Futtermittel, welche den Landwirten zur Verfügung stehen. Das Problem ist also nicht das Wasser, sondern eher die Wasserleitung. Bekannt sind Ablagerungen aus Mineralien wie Kalk, Eisen und Mangan und Biofilm. Jeder Stallbesitzer kennt diese – doch die wenigsten tun etwas dagegen, weil man es nicht sieht. Unsaubere Leitungen sondern Stoffe ab, die gesundheitliche Probleme machen, und nicht zuletzt sinkt zunehmend der Wasserdruck. Die Agrel GmbH agrar entwicklungs labor bietet hier eine

Fotos: agrarfoto.at, Pollmann

Wasserhygiene mit „water tune“

Hygiene im Stall beginnt bei den Kleinsten …

Hygiene als Erfolgsfaktor Konzept Die Ferkelzahlen stimmen, Zunahme-Niveau und Futterverbräuche passen – Grund genug, den hauseigenen Standard hochzuhalten und nicht durch hausgemachte Krankheitseinschleppungen zu schmälern. Mit einem richtigen Hygienekonzept ist man immer gut beraten. Der Aufwand ist vergleichsweise gering, der Nutzen immens. Von Christine Pollmann n einer sogenannten Hygieneschleuse wird zwischen einem schwarzen, unreinen und einem weißen, reinen Bereich unterschieden. Im Schwarzbereich werden Schuhe und Straßenkleidung abgelegt. Das Umkleiden soll verhindern, dass Erreger mit der Kleidung, beispielsweise mit dem Schuhwerk, eingeschleppt werden. Damit keine blinden Passagiere von Händen und Armen ausgehen, sollte die Möglichkeit bestehen, Hände und Arme mit warmem Wasser und Seife zu waschen und anschließend zu desinfizieren. An den Schwarzbereich

FIRMENMITTEILUNG, Foto: agrarfoto.at

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Lösung. Mittels eines ImpulsSchnellreinigungssystems ohne Chemie kann die Leitung sofort gereinigt werden. Im Anschluss daran kann in die Wasserleitung ein System eingebaut werden, welches zukünftig Ablagerungen und Biofilm verhindert. Die „water tune“-Technologie arbeitet rein physikalisch und sendet über diverse Antennen ein Frequenzfeld in die Wasserleitung, das nur im Wasser eine Rolle spielt. Die Impulse reichen bis zum letzen Wasserhahn – theoretisch über 3 Kilometer hinweg. Das Ergebnis ist, dass sich in der Leitung Keime nicht wohlfühlen und Ablagerungen nicht mehr gebildet werden. Internet-Tipp: www.agrel.de 12

schließt sich eine Barriere zum Weißbereich an. Dies kann zum Beispiel eine Stufe, eine Bank oder eine Bodenmarkierung sein. Sie dient der Erinnerung daran, dass jetzt ein stallspezifischer Funktionsbereich betreten wird. Um ein konsequentes Hygienekonzept durchzusetzen, ist an dieser Stelle der Einbau einer Dusche mit Warmwasseranschluss und gegebenenfalls Desinfektionsmöglichkeit empfehlenswert. Im anschließenden Funktionsbereich, dem Weißbereich, wird dann die betriebseigene Arbeitskleidung (Overall und Stiefel) angelegt. Um den Weißbereich möglichst sauber zu halten, ist eine Stiefelreinigung in Türnähe hilfreich. Wenn man in den Stall kommt und ihn verlässt So kann man sich eine Hygieneschleuse praktisch vorstellen: Man betritt den Stall und hängt seine Jacke im Windfang auf, legt seine Kleidung in einem Vorraum ab und verstaut sie samt persönlichen Gegenständen wie Uhr und Geldbörse in einem eigenen Schrank. Im Folgenden wird eine an den Vorraum anschließende Dusche aufgesucht und in einem Umkleideraum saubere betriebseigene Unterwäsche und Kleidung aus einem Schrank entnommen und angelegt. Auf dem Weg zur Stiefelaufbewah-

rung, die sich am anderen Ende der Umkleide befindet, werden Clogs-Schuhe übergezogen, im letzten Schritt Clogs gegen saubere Arbeitsstiefel ausgetauscht. Auf dem Weg vom Stall nach draußen funktioniert die Schleuse wie folgt: Zunächst werden die Stiefel so gründlich gereinigt, dass zum nächsten anstehenden Arbeitsgang saubere Stiefel angezogen werden können. Im Anschluss werden Stiefel aus- und Clogs angezogen, schmutzige Kleidung in einem dafür vorgesehenen Wäschekorb abgelegt, es wird geduscht und zu guter Letzt auf der schwarzen Seite Alltagskleidung angelegt. Wichtig ist, dass man sich an eine strikte Trennung der schwarzen und weißen Bereiche hält und keine „Grauzonen“ entstehen lässt, beispielsweise wenn man feststellt, dass man etwas vergessen hat und noch mal schnell zurücklaufen muss. Wenn Duschen dazugehört In Zuchtbetrieben beginnt der Zutritt zum Stall mit dem Duschen. Wird der Stall verlassen, und sei es nur, um einen Sozialraum im Schwarzbereich aufzusuchen, so muss vor dem erneuten Gang in den Stall abermals geduscht werden. In Produktionsbetrieben wird dies meist lockerer gehandhabt. Die Diskrepanz ist groß. BLICK INS LAND 12/2013


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‌ und endet bei den Ă„ltesten. Fakt ist, dass es Infektionskrankheiten gibt, die von Mensch zu Schwein Ăźbertragen werden kĂśnnen, und solche, die vom Schwein auf den Menschen Ăźbergehen. Damit Infektionserreger nicht mit nach Hause getragen werden, sollte spätestens am Ende des Tages geduscht werden. Die meisten Mitarbeiter wollen den Stall frisch geduscht und wohlriechend verlassen, bevor sie sich ihrem Privatleben widmen. Manch einer freut sich nach getaner Arbeit Ăźber die Dusche und weiĂ&#x; es zu schätzen, wenn der Boden rutschfest ist, ausreichend warmes Wasser zur VerfĂźgung steht, HandtĂźcher trocken sind und die MĂśglichkeit besteht, die Haare unter einem FĂśn zu trocknen. Wer berufsbedingt sehr oft duschen muss und wegen Hautreizungen schon gar nicht mehr duschen mag, kann auf milde, pH-neutrale und rĂźckfettende Duschmittel und Cremes fĂźr empfindliche und/oder trockene Haut zurĂźckgreifen. Wenn der Ort fĂźrs Ă–rtchen gesucht wird Es bietet sich an, eine

Toilette im WeiĂ&#x;bereich einzuplanen, um Wege und Zeit einzusparen. Weder mĂźssen Kleider gewechselt noch Duschgänge vorgenommen werden. Eine zusätzliche Toilette im Schwarzbereich kann je nach Gegebenheiten zweckmäĂ&#x;ig sein. Wenn Waschbecken gefragt sind Es gibt einen einfachen Grundsatz: Waschbecken sollten sich dort befinden, wo sie arbeitswirtschaftlich zweckmäĂ&#x;ig sind, und zwar in ausreichender Anzahl und Dimensionierung. Idealerweise hat man Waschbecken immer dort, wo die Arbeit ansteht. Ein separates Waschbecken in jedem Abteil ist sowohl aus baulichen als auch aus Ăśkonomischen Gesichtspunkten eine Seltenheit, eines im Zentralgang, auf der weiĂ&#x;en und der schwarzen Seite der Hygieneschleuse, aber ein absolutes Muss. Seife und eine kleine BĂźrste fĂźr die Fingernägel sind Grundvoraussetzung dafĂźr, dass man sich Finger samt Nägeln ausreichend sauber machen kann. Zugestellte Waschbecken, die vor

der Benutzung erst einmal freigeräumt werden mĂźssen, werden bekanntermaĂ&#x;en seltener genutzt als jene, die zur freien VerfĂźgung stehen, am besten hält man sie also stets frei. Wenn das nächstbeste Waschbecken das Becken auf dem Personal-WC ist, werden stark verschmutzte Gegenstände des täglichen Bedarfs Ăźber der KloschĂźssel ausgekippt und im ansonsten so schĂśn sauberen Handwaschbecken abgespĂźlt. Ob Waschbecken Ăźber einen Warmoder Kaltwasseranschluss verfĂźgen mĂźssen, hängt im Wesentlichen vom jeweiligen Verwendungszweck ab. Warmes Wasser ist immer dann von Vorteil, wenn kaltwasserunlĂśsliche RĂźckstände abgespĂźlt werden mĂźssen. Milcheimer, Schneebesen, Kastrierständer und Ohrmarkenzangen lassen sich unter warmem Wasser meist leichter reinigen als unter kaltem. Wer lediglich Ăźber KaltwasseranschlĂźsse verfĂźgt oder aber auf SpĂźlaktionen von Hand verzichten mĂśchte, kann Arbeitsmaterialien mit vergleichsweise wenig Aufwand in einer SpĂźlmaschine säubern. Fortsetzung auf Seite 14

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TIERZUCHT Fortsetzung von Seite 13 Wenn einen der Alltag im Büro einholt Wer an Stallhygiene denkt, denkt sicherlich im ersten Moment an den Stall als solchen, doch gibt es auch unwichtig erscheinende Räume, in denen manchmal ein „Frühjahrsputz“ ansteht. Das Telefon klingelt, man lässt die aktuelle Arbeit liegen und geht sofort ans Telefon, natürlich ohne vorher am Waschbecken vorbeizugehen. Ein Alarm wird gemeldet, man begibt sich auf direktem Weg zum Computer, um der Sache nachzugehen – auch hier denkt in aller Regel keiner daran, vorher die Hände zu waschen. Wenn es schnell gehen muss, werden gerne mal Türgriffe, Telefonhörer, Computertastatur und -maus mit schmutzigen Händen angefasst, dreckige Klemmbretter oder sonstige Gegenstände, die man gerade benutzt hat, auf Arbeitsflächen abgelegt. Derjenige, der weiß, was er zuvor im Stall berührt hat, hat vielleicht eine vage Vorstellung davon, was aus dem Stall mit ins Büro gebracht werden kann. Manch Krankheitserreger lässt sich aufgrund von mangelhafter Hygiene von Händen und Arbeitsutensilien von einem Ort zum nächsten übertragen, die Devise lautet also hin und wieder für Unterbrechungen von Keimketten zu sorgen. Auch bei kurzfristigen Büroaufenthalten sollte wenn möglich an ein Mindestmaß an Hygiene gedacht werden.

wohner wie Ratten und Mäuse können bekanntermaßen zahlreiche Bakterien, Viren und Parasiten übertragen. Am besten begegnet man ihnen mit effektiven Vorbeugemaßnahmen und gezielten Bekämpfungsmethoden.

Nur ein intakter und sauberer Stiefelwäscher kann seinen Zweck erfüllen.

Der Arbeitsalltag sollte mit sauberen Stiefeln beginnen.

Wenn Ferkel aufgenommen werden Die ersten Lebenstage eines Ferkels sind die wichtigsten, daher: – Kisten, die für die Wurfaufnahme verwendet werden, möglichst trocken und sauber halten, beispielsweise durch einen geeigneten Einlegeboden. Im Anschluss alle Kistenbestandteile gründlich reinigen und trocknen. – Zahnschleifer nach der Benutzung vorsichtig von Zahnresten säubern, z. B. mit einer handelsüblichen Zahnbürste. – Kanülen nach Möglichkeit nur wurfweise nutzen. – Ausschließlich desinfizierte Skalpelle zur Kastration verwenden.

– zugekaufte Jungsauen und Eber nach der Anlieferung eine angemessene Quarantänezeit durchlaufen, also zunächst von Tieren des Betriebes ferngehalten werden, – Sauen geduscht in den Abferkelstall eingestallt werden, – Routinearbeitsgänge bei den jüngsten, empfindlichsten Schweinen beginnen und bei den ältesten enden, – Abteile vor der Neubelegung gereinigt und desinfiziert werden, – Schweine mit ansteckenden Erkrankungen nicht zurückgestallt werden, – Wege, Treibepaddel, Platten, Gitter, Verladerampe und sonstige Gegenstände, die beim Tiertransport benutzt werden, im Anschluss ordnungsgemäß gereinigt werden.

Wenn Tiere im Betrieb verkehren Um gesunde Schweine nicht mit Krankheitserregern von infizierten Schweinen anzustecken, sollten:

Wenn Tierkörper den Stall verlassen Verendete Schweine sollten möglichst außerhalb des Stallbereichs gelagert werden. Bei der Wahl des Lagerortes ist darauf zu

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achten, dass Schwarz-Weiß-Bereiche eingehalten werden können. Wege sind so zu planen, dass ungewünschte Kreuzungen mit betriebsfernen Personen, Fahrzeugen und Geräten vermieden werden. Ein Wegeplan kann Aufschluss über mögliche Zufahrts-, Durchfahr- und Ausfahroptionen geben, sprich dabei helfen, Routen aufzuzeigen und gegebenenfalls neu zu ordnen. Damit Fahrzeuge der Tierkörperbeseitigungsunternehmen zur Kadaver-Abholung nicht in unmittelbare Stallnähe gelangen, kann es sinnvoll sein, Kadaver an die Betriebsgrenze zu bringen. Ideal sind befestigte Wege und Standorte, die sich leicht reinigen und desinfizieren lassen. Wenn Gegenstände in den Stall kommen Eine Materialschleuse sollte jeder Betrieb haben, nicht zuletzt damit man einen Überblick darüber hat, welche Ware wann und wie in den Stall gelangt. Materialien, die von außen kommen, vielleicht sogar zuvor schon auf anderen Betrieben waren, können ein Infektionsrisiko bergen. Ein Fenster, eine Klappe oder Ähnliches kann davor schützen, dass betriebsfremde Personen mit Bedarfsmaterialien geradewegs in den Stall gelangen. Der Gegenstand wird an einer dafür vorgesehenen Stelle platziert, kann gesäubert und desinfiziert werden und geht erst dann in den Weißbereich des Stalles über. Utensilien, die schnellstmöglich gekühlt gelagert werden müssen, können an Ort und Stelle in einer für den jeweiligen Zweck geeigneten Kühlbox verstaut werden. Wenn kleine Mitbewohner einmarschieren Kleine Mitbe-

Wenn sich alle an Regeln halten Ein Hygienekonzept setzt voraus, dass sich alle Beteiligten an vereinbarte Regeln halten. Das kann beispielsweise heißen, dass nur zuvor geduschte Personen in den Stall dürfen, die die betriebseigene Kleidung anlegen, für gewisse Arbeiten stets saubere Handschuhe getragen werden müssen, in bestimmten Stallabschnitten gesonderte Kleidung verpflichtend ist oder aber Krankenbuchten erst am Ende eines Arbeitsgangs betreten werden dürfen. Manchmal reichen bereits einfache Maßnahmen, um die Ausbreitung von Keimen einzudämmen. Der Routine-Arbeitsgang sollte bei jungen Tieren beginnen und bei alten enden. Bevor ein neuer Arbeitsgang bei „besonders empfänglichen“ Schweinen ansteht, kann es niemals schaden, Arbeitsmaterialien, Kleidung und Hände einer kurzen Säuberung zu unterziehen. Wenn Stiefel gesäubert werden Stiefelreinigungsmöglichkeiten sollten überall dort sein, wo sie ihren Sinn erfüllen, beispielsweise im Zentralgang, dem Übergangsbereich von zwei Stallabschnitten sowie am Ort der Stiefelaufbewahrung. Ein bloßer Wasserschlauch reicht oftmals nicht aus, um starke Verschmutzungen im Stiefelprofil zu entfernen. Hartnäckige Verschmutzungen können mit einer Euterbrause oder einem Stiefelwäscher gelöst werden. Ein Stiefelwäscher erfüllt seine Funktion nur dann, wenn er selbst in einem sauberen Zustand ist, er muss also regelmäßig gesäubert werden. Insbesondere bei niedrigem Wasserdruck, kurzer Benutzungsdauer und kalkhaltigem Wasser setzen sich Bürstenelemente schnell mit Kotresten zu. Eine Stiefeldesinfektion über Desinfektionswannen oder -matten kann nur dann wirken, wenn Präparat, Konzentration und Einwirkzeit stimmen und gebrauchte Lösungen zu angemessener Zeit gegen frische ausgetauscht werden. Wer mit Wurmbefall im Stall zu kämpfen hat, kann auf Präparate mit antiparasitärer Wirkung zurückgreifen. Derjenige, der gerne mal kurz auf Socken durch den BLICK INS LAND 12/2013


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Stall huscht, kann Spezial-Sprays verwenden, die sich im Inneren des Schuhwerks anwenden lassen. Wenn Wäschewaschen ansteht Stallkleidung sollte idealerweise täglich gewechselt werden. In besonderen Fällen, beispielsweise wenn Kleidung direkt mit Durchfall in Kontakt kommt, kann ein Kleiderwechsel zwischendurch erforderlich sein. Wenn die Stallkleidung den Betrieb nicht verlässt, dann können weder Keime mit der Kleidung nach außen gelangen noch ungewollt eingeschleppt werden. Wer seine Waschmaschine im Weißbereich platziert, trägt zur Unterbrechung von Keimketten bei und erspart sich lästige Wege mit schmutziger Stallwäsche. Am besten wird Stallwäsche heiß, bei mindestens 60 Grad, gewaschen. Damit die Waschmaschine keinen unangenehmen, muffigen Eigengeruch annimmt, sollten Schmutzreste gelegentlich durch Waschgänge mit 90 Grad warmem Wasser gelöst und Rückstände in Waschmittelschublade, Tür-Dichtungsring und Flusensieb entfernt werden. Die Trommeltür nach jedem Waschgang offen zu lassen sorgt

bewahren würde. Im Stall kann es sein, dass Wäsche im Spind gehortet wird, bis der nächste Waschtag ansteht. Mit stark verschmutzten Schuhen käme man im Wohnhaus schon gar nicht über die Schwelle. Es gibt zahlreiche Dinge, die man in den eigenen vier Wänden mehr oder weniger unbewusst anders handhaben würde. Manchmal ist es schon ein erster Schritt, sich dessen bewusst zu sein. Fazit Eine Kette ist immer nur so stark wie sein schwächstes Glied. Ein konsequentes Hygienekonzept kann dazu beitragen, Keimketten zu brechen und den Gesundheitsu status im Betrieb zu fördern. Christine Pollmann ist Expertin in der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein.

Das Herzstück einer Hygieneschleuse ist die Dusche. dafür, dass Restfeuchte entweichen kann. Wenn Altbewährtes weiterhilft Eine erfahrene Hausfrau käme nie auf die Idee, Gartenhandschuhe und frisch gewaschene Wäsche auf einen Haufen zu legen. Sie würde auch einen Wäschekorb, in dem sie zuvor bespuckte Lätzchen transportiert hat, sicherlich nicht dafür verwenden, um

darin frisch gewaschene Unterwäsche zu transportieren; im Stall gibt es oft nur einen Wäschekorb und wer denkt schon daran, dass er den Overall mit Durchfallflecken oder das Hemd mit Nachgeburtsrückständen vorher darin zur Waschmaschine getragen hat. Es käme nicht vor, dass eine akribische Hausfrau in einem Kleiderschrank ausrangierte Schmutzwäsche neben sauberer Wäsche auf-

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Foto: agrarfoto.at

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Der Body Condition Score gibt einen ersten Eindruck über die Körperkondition.

Speiseplan für jede Phase Ferkelproduktion 26 abgesetzte Ferkel je Sau und Jahr erreichen sehr gute Betriebe im Schnitt. Wie man mit einem ausgeklügelten Fütterungsregime dieses Leistungsniveau erreichen und halten kann, weiß FRANZ NAGL. iese sehr gute Leistung erreichen die Sauen der besten Betriebe, die an den Arbeitskreisen zur Betriebszweigauswertung in der Ferkelerzeugung in Oberösterreich, Niederösterreich, der Steiermark und in Kärnten teilnehmen. Die Betriebe schöpfen mit einem guten Fütterungsregime das Leistungspotenzial der Sauen langfristig aus. Die Tiere fühlen sich wohl, erhalten ihre Körperkondition und werden auf den nächsten Wurf vorbereitet. Bei steigenden Rohstoffpreisen muss der Sauenhalter aber auch auf die Wirtschaftlichkeit achten. Die Kostenanalyse zeigt, dass in der Ferkelproduktion bis 31 Kilogramm rund 65 Prozent der Direktkosten auf das Sauenund Ferkelfutter entfallen.

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Gute Konditionsnoten In der Trächtigkeitsphase muss man die Sauen so füttern, dass sie vor dem Abferkeln eine optimale Körperkondition erreichen. Bedingt durch den Produktionsrhythmus werden trächtige Sauen häufig in Gruppen gefüttert. Dabei teilt sich eine gewisse Futtermenge auf eine Gruppe auf. Diese Gruppen versorgt man nach einer Futterkurve, ein Anpassen der Futtermenge an das einzelne Tier ist schwer umsetzbar. Fütterungssysteme mit Einzeltiererkennung erlauben 16

auch während der Trächtigkeit eine konditionsangepasste Fütterung von Einzeltieren. Der Sauenhalter spart Futterkosten und schafft die Voraussetzungen für einen guten Start in die Säugezeit. Body Condition Score Einen ersten Eindruck über die Körperkondition gewinnt man mithilfe des „Body Condition Score“, BCS. Dabei teilt man die Kondition von Sauen anhand einer No-

tenskala von 1, stark abgemagert, bis 5, stark verfettet, ein. Der BCS-Status einer Herde sollte sich in den Bereichen von mindestens Note 2,5 zum Zeitpunkt des Absetzens bis 3,5 bei der Altsau und 4,0 bei der Jungsau am Trächtigkeitstag 80 bewegen. Körperfettreserven spielen für die Fruchtbarkeit eine wichtige Rolle. Das Fettgewebe ist ein Energiespeicher. Die Sau kann ihn bei Bedarf mobilisieren, zum Beispiel bei der

Kostenanalyse Ferkelproduktion 2011. Quelle: Nagl/Lechner

ersten Laktation oder in den Sommermonaten. Das Körperfett isoliert im Winter und speichert Sexualhormone, welche die Fruchtbarkeit stabilisieren. Außerdem produziert das Fettgewebe ein eigenes Hormon (Leptin), das in den Fruchtbarkeitszyklus eingreift und beispielsweise die Geschlechtsreife bei Jungsauen, das Anlaufen des Zyklus nach dem Absetzen und die Eireifung beeinflusst. Einen genauen Aufschluss über die Fettreserven liefert aber nur eine Rückenspeckmessung. Vermeintlich fette Zuchtsauen zeigen bei der Rückenspeckmessung häufig nur eine geringe Fettauflage. Vor allem bei rahmigen und fleischbetonten Zuchtsauen kann der äußere Eindruck täuschen. Nicht zu energiereich füttern In der niedertragenden Phase darf man die Sauen nicht zu energiereich füttern. Der Nährstoffbedarf in dieser Phase ist gering, eine ausgewogene Rohfaserversorgung ist wichtig. In der Praxis haben sich Mischungen verschiedener Rohfaserquellen bewährt. Auch preiswerte hofeigene Rohfaserträger, wie etwa Heu und Silagen, kann man einsetzen. Trächtige Sauen füttert man je nach Kondition mit 30 bis 35 Megajoule bis zur zwölften TrächtigBLICK INS LAND 12/2013


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Appetit fördern Bezogen auf das Körpergewicht haben Zuchtsauen eine enorme Milchleistung. Dafür müssen sie nährstoffreiches Futter in entsprechend hohen Mengen aufnehmen. In der Praxis begrenzt das Futteraufnahmevermö12/2013 BLICK INS LAND

gen der Sau die maximale Futtermenge. Man steigert deshalb während der Säugezeit die Futtermenge bis zur Ad-libitum-Fütterung. Die möglichst rasche Futtersteigerung während der Säugezeit ist für viele Betriebe eine Herausforderung. Dabei müssen sie besonders darauf achten, dass sie die Sauen zu Beginn der Säugezeit nicht überfüttern und die Tiere nicht den Appetit verlieren. Diese Sauen erreichen nur schwer die maximale Futtermenge. Trotz der hohen Futteraufnahme kann die Sau den Energiebedarf während der Säugezeit nicht decken. Durch das Energiedefizit baut sie Körperreserven ab. Dabei sollte die Sau nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts verlieren. Die Grundlagen für den nächsten Wurf bildet sie während der Säugezeit. Der Verlust an Körpersubstanz beeinflusst den Folgewurf entscheidend. Laut einem Versuch von Thaker und Bilkei mit 1200 Zuchtsauen (2005) bringen Sauen bei einem Körpermasseverlust von mehr als 15 Prozent im nächsten Wurf ein Ferkel weniger zur Welt.

Landwirtschaft zeigen, wie sie ist Einen Tierhaltungskalender der anderen Art hat die BBK Waidhofen/Thaya gestaltet. Frei nach dem Motto „Blick durch die offene Stalltür“ wurden Betriebe verschiedenster Sparten – von Milch über Schweinemast und Schafhaltung bis Teichwirtschaft – fotografisch ins rechte, weil reale Licht gerückt. Initiator Eduard Köck: „Es ist höchste Zeit, Bilder einer zeitgemäßen Tierhaltung zu zeigen, um ein neues Bewusstsein in der Gesellschaft zu schaffen. Wir zeigen unsere Produktion, wie sie ist, weil hier seitens der Bauernvertretung zu wenig getan wird. Ohne

Gelungenes Projekt. nostalgische Bilder, unsere Höfe brauchen wir vor niemanden zu verstecken. Das sind keine Tierfabriken, wir arbeiten mit höchsten Standards.“ Der Kalender wird u. a. in in den Volksschulen des Bezirks verteilt. Ein Beispiel, das Schule machen sollte!

Innovativer Pflanzenschutz

Wasser & Hygiene Eine lückenlose Versorgung mit Wasser ist in der Trage- und Säugezeit von besonderer Bedeutung. Regelmäßiges Harnen spült Harnwegsinfektionen sprichwörtlich aus. Die Futtermittel müssen eine hohe Qualität aufweisen. Der Toxingehalt der Futtermittel muss bekannt sein. Eine Kontamination mit bestimmten Toxinen stört den Hormonhaushalt empfindlich. Dadurch verzögert sich die sexuelle Entwicklung besonders bei Jungsauen oder sie unterbleibt ganz. Flushing-Fütterung Besonders bei Jungsauen und abgesäugten Sauen kann die Flushing-Fütterung mit einem Energiestoß vor der Besamung die Ovulationsrate erhöhen (flushing = Energiestoß). Die Überversorgung mit Energie und Nährstoffen vor der Besamung soll in eine bedarfsgerechte Fütterung nach der Belegung übergehen, damit sich embryonale Verluste minimieren. Der Konditionszustand von Jungsauen zur ersten Belegung beeinflusst die Fruchtbarkeit und auch die Lebensleistung. Neben dem Mindestalter und Mindestgewicht sollen Jungsauen zur ersten Belegung mehr als 14 mm Rückenu speckdicke aufweisen.

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Foto: BBK Waidhofen/Thaya

keitswoche relativ moderat. Durch Anpassen der Futtermenge kann man auch stark abgesäugte Sauen mithilfe eines Futterzuschlags wieder auf Kondition bringen. In der hochtragenden Phase steht das Wachstum der Ferkel im Vordergrund und man erhöht die Futtermenge. Zeigen sich am Ende der Trächtigkeit zu intensiv gefütterte Schweine, sollte man die Futtermenge bis zum 85. Trächtigkeitstag anpassen. Besonders diese Sauen haben in der Abferkelbucht Probleme mit der Futteraufnahme. Eine Futterreduktion in der späten Trächtigkeit wirkt sich negativ auf die Geburtsgewichte der Ferkel aus. Rund um die Geburt ist es besonders wichtig, die Verdauung in Gang zu halten, um Verstopfungen zu vermeiden. Problematisch hat sich die Futterabsenkung am Tag vor der Geburt gezeigt. Leere Energiespeicher und eine stockende Verdauung können sich bei verspäteten Geburten negativ auswirken. Bei der Wahl des Futters – ob Tragezeitfutter oder Säugezeitfutter – zeigen sich in der Praxis unterschiedliche Fütterungsstrategien. Bedingt durch die Fütterungstechnik füttern viele Betriebe ab dem Umstallen in die Abferkelbuchten mit Säugezeitfutter. Führt die Futterumstellung kurz vor der Geburt zu Problemen, sollte man das Futter erst nach der Geburt wechseln. Auch ein Verschneiden mit grobem Gerstenschrot hat sich bewährt. Spezielle Top-Dressings können den Geburtsverlauf ebenfalls erleichtern. Futterkomponenten mit hoher Verdaulichkeit und diätetischer Wirkung unterstützen die Nährstoffversorgung und die Darmaktivität. Meist lösen sie auch eine pH-Wert-Veränderung im Urogenitaltrakt der Sauen aus, wodurch ihr Harn angesäuert wird und sich dort weniger Keime finden. Infektionen und Milchfiebererkrankungen werden vermindert. Zusätzlich fördert eine Verengung des Kalzium-Phosphor-Verhältnisses die Kalziummobilisierung aus den Knochen. Gerade um die Geburt benötigt die Sau Kalzium für die Muskelkontraktionen bei den Wehen und für die Milchbildung.


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JOURNAL

Die öffentliche Hand ist Österreichs größter und wichtigster Auftraggeber: 40 Milliarden Euro beträgt das investierte Volumen. Schulbauten, Turnhallen, Veranstaltungszentren – an der Komplexität des Vergaberechts kommen selbst kleine Gemeinde nicht vorbei. Ein neu erschienenes, überaus hilfreiches Handbuch liefert einen übersichtlichen Leitfaden ohne juristischen Ballast. „Besonders für kleine Kommunen ist es fast unmöglich, über alle Facetten des Ve rgab e re c h t s Bescheid zu wissen. Reichen doch die Themen von Schwellwerten und Verfahrensarten über Abläufe, Fristen, Ausschreibungsmuster bis hin zu Eignungs- und Zuschlagskriterien, zur Behandlung der Angebote und zum Rechtsschutz“, weiß Autor Christian Hagen, der über zehn Jahre für Vergaben von ÖBBInfrastrukturprojekten verantwortlich war. Im Kompendium finden sich gut gegliederte Muster für das Vergabeverfahren sowie Praxistipps – freilich sind auch alle Vergabeverfahren für Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge umfasst. Dabei orientiert sich das Handbuch am chronologischen Ablauf von Projekten laut Bundesvergabegesetz. Anwender finden neben den nützlichen Mustern zur gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentation auch weitere hilfreiche Musterbriefe und Schriftstücke für Vergabeverfahren. „Ergänzend finden sich Checklisten und wichtige Hinweise, um etwaige Fehlerrisiken beim Anwender weiter zu reduzieren“, legt Manfred Essletzbichler, Vergabespezialist bei Wolf Theiss, den praxisorientierten Titel allen „Ausschreibern“ ans Herz. Das Buch sei „prägnant und erfasst dabei eine Vielzahl maßgeblicher Aspekte und Fragen, von denen auch erfahrene Auftraggeber profitieren können“. „Musterbriefe und Musterdokumentationen im Vergabeverfahren“, 124 S, 59 €, ISBN: 97885402-271-8:2013. 18

Bekommt Landwirtschaft erstmals eine Ministerin? Regierung Mangels Informationen über die laufenden Verhandlungen zur Bildung einer neuerlichen Koalitionsregierung von SPÖ und ÖVP, was das Agrarkapitel anbelangt, blühen derzeit von Wien bis Bregenz die Gerüchte über den möglichen Nachfolger – oder auch die Nachfolgerin – von Nikolaus Berlakovich. em letztlich glücklosen Agrar- und Umweltminister sei bereits am Tag nach der Nationalratswahl Ende September unverhohlen vom Bauernbund das Vertrauen entzogen und der Abschied empfohlen worden, heißt es. Der mehrfach als möglicher nächster Agrarminister gehandelte Josef Geisler aus Tirol hat indes im November indirekt vom Verfassungsgerichtshof einen gewaltigen Stein auf seinem Karriereweg in den Weg gelegt bekommen.

D

Das Höchstgericht entschied in der seit Langem umstrittenen Frage der Ertragsüberschüsse von Agrargemeinschaften, dass diesen der sogenannte „Überling“ nicht zustehe. Rund 250 Agrargemeinschaften in Tirol hatten nach 1945 Tausende Quadratkilometer Grund und Boden aus Gemeindebesitz erhalten. Die Kommunen sehen sich seither um Gewinne aus Grundverkäufen, Schottergruben, Jagdpachten oder Skipisten gebracht. Die neuerliche Erkenntnis des Agrarsenates, das vermeintliche Nutzungsrecht der Landwirte sei verfassungswidrig, und dazu die weiterhin fehlende Lösung der Almflächenmisere, die vor allem Bergbauern trifft, bergen enorm viel politischen Sprengstoff und seien damit eine kaum überwindbare Starthürde für einen Neo-Agrarpolitiker aus dem Westen wie Geisler, meinen Insider. Ausgeschlossen als Berlakovich-Nachfolger wird weiterhin der Niederösterreicher Stephan Pernkopf, sei fünf Jahren Agrarlandesrat im größten Bundesland. Ein kaum noch nachvollziehbarer „Länder-Schlüssel“ bei der Postenvergabe von Parteikandidaten verhindere innerhalb der ÖVP, dass der gelernte Landtechniker und studierte Jurist Pernkopf trotz mehrjähriger Erfahrung auch als Ministersekretär sowie Kabinettchef der beiden Ex-Landwirtschaftsminister Molterer und Pröll als dritter Niederösterreicher (ne-

von möglichen „Quereinsteigern“ für die Führung der Agraragenden gilt mittlerweile als ausgeschlossen. Wieder vom Tisch sein dürften die vor allem von ÖVP-Wirtschaftsvertretern gehegten Pläne, das Landwirtschaftsministerium nur noch als Staatssekretariat im Wirtschaftsministerium zu führen. Damit hätte man eine Zerreißprobe von Bauernbund und Volkspartei riskiert, betonten mehrfach die Bauernvertreter.

Elisabeth Köstinger

Fotos: Bauernzeitung, Archiv

Leitfaden für „Ausschreiber“

Fritz Kaltenegger ben Vizekanzler Spindelegger und Innenministerin Mikl-Leitner) ein Ministeramt übernehmen dürfe. Damit steigen die Chancen für zwei Kärntner: Die EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger wird bereits als mögliche „Ilse Aigner Österreichs“, als erste Agrarministerin der Alpenrepublik überhaupt gehandelt. Ihr könnte vor allem die Förderung der Frauenquote in der neuen Regierung zupass kommen. Zudem wird Köstinger vor allem vom Österreichischen Bauernbund gepusht. Auch der frühere Bauernbunddirektor und von 2008 bis 2011 ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger, er stammt wie Köstinger aus dem Lavanttal, wird als ministrabel gehandelt. Er kann auf sein Wissen aus der Zeit als Büroleiter unter Josef Pröll verweisen sowie auf seine jüngsten Erfahrungen im der Privatwirtschaft. Vor genau zwei Jahren wechselte Kaltenegger zur Agrana-Gruppe, ist zuständig für die Bereiche Weizenstärke und E10-Ethanol. Ein Auftauchen

Mit einem Durchbruch bei den Koalitionsverhandlungen rechnen Politiker wie auch Politikbeobachter derzeit frühestens zu Weihnachten, eventuell auch erst knapp nach dem Jahreswechsel. Zu dieser Zeit dürfte sich dann generell ein Wechsel in den vom Bauernbund besetzten agrarpolitischen Spitzenämtern anbahnen. In den kommenden Wochen dürften sich die neun Landwirtschaftskammern auf einen Nachfolger von LK-Österreich-Präsident Gerhard Wlodkowski (65) aus der Steiermark einigen. Um dieses Amt rittern gleich zwei hochrangige Funktionäre: der Oberösterreicher Franz Reisecker (55), Präsident der LK Oberösterreich, und sein Pendant aus Niederösterreich, Hermann Schultes. Sollte der Oberösterreicher den Sprung an die Bundesspitze schaffen, droht indes seinem Landsmann Jakob Auer Gefahr beim nächsten Bundesbauernrat im Jänner. Dort muss sich Auer der Wiederwahl als oberster Bauernpräsident stellen. Weil hinter den Kulissen vor allem in Niederösterreich immer heftiger Kritik an Auers eher kraftloser Positionierung des Bauernbundes innerhalb der ÖVP geübt wird, gilt die Wiederwahl des 65-Jährigen längst nicht mehr als eine sichere Bank. Ihm könnte auch ein starker Gegner aus St. Pölten erwachsen – der ebenfalls bereits 60-jährige Schultes, aber auch der weit jüngere Stephan u Pernkopf (41). BERNHARD WEBER BLICK INS LAND 12/2013


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BUCHTIPP

„Ein Lehrbuch im besten Sinn“ Buchtipp WERNER ZOLLITSCH hat für BLICK INS LAND ein neues Standardwerk für Geflügelhalter rezensiert. tung). Eine Stärke dieses Abschnitts liegt in den zahlreichen Hinweisen auf die praktische Relevanz ernährungsphysiologischer Spezifika unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Im Abschnitt Futtermittel und Futterzusatzstoffe werden die für Nutzgeflügel wichtigsten Futtermittel nach Eigenschaften und Fütterungseignung vorgestellt, wobei die Praxisnähe der Ausführungen positiv hervorzuheben ist. Es folgt ein kompakter Überblick über Futterzusatzstoffe, bevor Hinweise zur Futtermitteltechnologie und Mischfutterherstellung gegeben werden. Aspekte des Futtermittelverderbs und der Wasserqualität runden dieses Kapitel ab. Der folgende Abschnitt ist der zentrale und umfangreichste des Buches: In „Fütterung des Lege-, Reproduktions- und Mastgeflügels“ fällt die von vielen anderen Lehrbüchern abweichende Struktur auf,

die sich aber als sehr gut gewählt erweist. Geflügel unterschiedlicher Spezies, aber gleicher Nutzungsrichtung wird in jeweils einem gut strukturierten Kapitel gemeinsam behandelt. Analoge Ernährungskonzepte werden dadurch sehr gut erkennbar. Es wird kaum ein Bereich der speziellen Geflügelernährung ausgelassen: Energie- und Nährstoffbedarf, Fütterungsprogramme, Beispielsrezepturen, Fütterungstechnik und Ausführungen zu spezifischen Anforderungen etwa der ökologischen Geflügelhaltung, Fütterungsmaßnahmen bei Hitzestress, Effekte der Fütterung auf Produktqualität und Tiergesundheit sowie Hinweise zu einer umwelt- und ressourcenschonenden Fütterung werden umfassend behandelt. Neben der Ernährung von Hühnern und Puten wird auch die Fütterung von Wachteln, Enten, Gänsen, Perlhühnern, Fasanen, Tauben und Straußen erläutert. Und ein um-

fangreiches Register am Ende des Buches erleichtert das gezielte Suchen nach spezifischen Ernährungsaspekten. Mit diesem Buch liegt einerseits ein Lehrbuch im besten Sinn vor, das für Lernende und Lehrende an den agrarischen und veterinären Bildungseinrichtungen von großem Wert ist. Andererseits eignet es sich auch als Handbuch für Praxis und Beratung der Geflügel- und Futtermittelwirtschaft. Es kann allen an der Geflügelernährung Interessierten ausdrücklich empfohlen werden. Ao. Univ.-Prof. Dr. Werner Zollitsch forscht und lehrt am Institut für Nutztierwissenschaften der Universität für Bodenkultur Wien. „Geflügelernährung“, von Heinz Jeroch, Annette Simon, Jürgen Zentek; erschienen im Verlag Eugen Ulmer, 528 Seiten, 327 Tabellen, 60 Abbildungen, Preis 49,90 €; ISBN 978-3-8001-7869-8

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Stockmar, Schöpfer

Spritzmittel: Agrochemie will Versachlichung Klare Konzepte und verlässliche Politik, sprich: mehr Rechtssicherheit. Das fordern Vertreter der IG Pflanzenschutz rund um den Einsatz von Agrarchemie. Andernfalls sei auch die Ernährungssicherheit gefährdet. Ausreichend gesunde Lebensmittel für immer mehr Menschen herzustellen sei „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“. Gleichzeitig reduziere der Landfraß kontinuierlich die Ackerflächen. „Um die gewohnte Selbstversorgung mit sicheren Lebensmitteln zu halten, braucht es auch in Österreich eine neue, gesamtheitliche Agrar- und Umweltpolitik, die den modernen Pflanzenschutz mitbedenken muss“, sagen Christian Stockmar von Syngenta-Agro Österreich und Martin Schöpfer von Bayer Crop Science. Nur noch drei Chemieriesen erhalten indes aufgrund der Vorbehalte der Konsumenten sowie immer restriktiverer Gesetzesauslegungen in Sachen In-Verkehr-Bringung neuer Produkte ihre Forschung in Europa überhaupt noch aufrecht. „Die Entwicklung und Zulassung eines einzelnen Pflanzenschutzprodukts kostet rund 200 Millionen Euro. Moderne Spritzmittel gehören zu den besterforschten Produkten, die bei sachgemäßer Anwendung sicher und verträglich sind“, sagt Schöpfer. Die gegenwärtige Diskussion etwa rund um die mittlerweile vorübergehend verbotene Beize von Maissaatgut mit Neonicotinoiden werde oft emotional und mit verfälschender Argumentation geführt. „Wir wollen mit sachlicher und offener Information die Fakten ins rechte Licht setzen“, sagt Stockmar. Von der künftigen Bundesregierung wünscht man sich stabile und verlässliche Rahmenbedingungen auch für den Betriebsmitteleinsatz in der Landwirtschaft. Internet-Tipp: www.oeaip.at 20

Weinbau Langzeit-Weinbaupräsident Pleil hat kürzlich sein Amt an Johannes Schmuckenschlager übergeben. Der muss jetzt erstmals auf Konsolidierung anstatt auf Wachstum schauen. ieben Jahre war Schmuckenschlager alt, als 1985 der Weinskandal Österreichs Weinwirtschaft in ihren Grundfesten erschütterte. Josef Pleil, damals aufstrebender Jungfunktionär, sah darin die Chance – und wohl auch den einzigen Ausweg –, alles anders zu machen. Ab 1986 war der Fachschullehrer aus Wolkersdorf maßgeblich am Aufbau der heutigen Österreich Wein Markting beteiligt, ab 1990 als Weinbaupräsident. Egal ob Kellerbuch, Banderole, Hektarbeschränkung, Gebietsabgrenzungen bis hin zur Schaffung der Herkunftsbezeichnung DAC („Districtus Austriae Controllatus“) – praktisch alles, was in den vergangenen drei Jahrzehnten den heimischen Weinbau beschäftigte und veränderte, geschah unter der Ägide von Josef Pleil. Er verstand es, auch unbeliebte Maßnahmen so zu erklären, dass sie zumindest murrend akzeptiert wurden.

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Nun hat Pleil, 63, den Stab an den weit jüngeren Schmuckenschlager, 35, weitergereicht. Dieser muss beweisen, dass ihm die Siebenmeilenstiefel seines nimmermüden Vorgängers auch wirklich passen. Der Weinbauer und Heurigenwirt aus Klosterneuburg kann bereits auf einschlägige Erfahrung als Agrarpolitiker verweisen: Seit 2008 sitzt er für den Bauernbund im Nationalrat, ist einer der Vizepräsidenten im Österreichischen Bauernbund und zudem im Aufsichtsrat der ÖWM. Er habe vier große Pläne, so Schmuckenschlager: In Klosterneuburg soll ein Universitätslehrgang für Weinbau entstehen, das BOKUStudium für Weinbau soll künftig mit einem Masterabschluss enden. Es braucht weiterhin Umstellungs- und Investförderung mit EU-Kofinanzierung zur Hebung der Weinqualität. Auch die Stärkung der Kooperation mit Tourismusverbänden will der Neo-Präsident vorantreiben: „Wir haben mit Wein Themenschwerpunkte in den Regionen gesetzt, die andere Branchen nun mittragen müssen.“ Oberste Priorität habe für Schmuckenschlager aber „die Stärkung der Weinwerbung sowohl im In-

Foto: ÖVP-Klub/Varga

Foto: IG Pflanzenschutz

Die fetten Jahre sind vorbei

Neuer Weinbaupräsident: Johannes Schmuckenschlager als auch im Ausland“. 2012 stagnierten Österreichs Weinausfuhren erstmals seit Jahren, auch wenn ihr Wert nochmals zunahm. Die Analyse des Weinbaupräsidenten: „Unsere Basisweine sind zu teuer geworden, auch weil zuletzt oft die Menge gefehlt hat. Für Billigexporte ist Fasswein um 1,50 Euro zu teuer, für Bouteillen die Qualität nicht hoch genug.“ Auch teure Exklusivweine jenseits der 30-Euro-Preismarke bereiten Schmuckenschlager Sorgen. Nicht wenige große Weingüter gerade im Burgenland oder in der Steiermark haben basierend auf der Annahme eines wachsenden Geschäftes und weiter steigender Preise in ihre „Weintempel“ investiert. Für manchen könnte die Bilanz am Ende des Tages bald nicht mehr stimmen. Aktuell schwimmen Österreichs Winzer zudem in einem See aus Rotwein, der schwer zu vermarkten ist und für dementsprechend bescheidene Traubenpreise sorgt. Zu viele Rotwein-Reben wurden ausgesetzt. Besser geht es dagegen mit Weißwein. „Es wäre gefährlich, daraus die falschen Schlüsse zu ziehen und jetzt auf Teufel komm raus wieder weiße Sorten auszusetzen“, erteilt der Weinbaupräsi-

dent den Steirern eine Absage, die 1.000 Hektar für zusätzliche Weinbaufluren bewilligt haben wollen. Diskussionsbedarf gebe es im Bioweinbau, etwa rund um neue Höchstgrenzen von Kupfer als Pflanzenschutzmittel. Ein Dorn im Auge vieler Weinbauern sind weiters die manchmal verschwimmenden Grenzen zwischen Bio und konventioneller Bewirtschaftung. Konkret geht es um Biowinzer, die über einen Handelsbetrieb unter ihrem Namen auch große Mengen an Weinen aus konventioneller Produktion vermarkten, die sie gemeinhin publikumswirksam schmähen. Das irritiert auch Schmuckenschlager: „Die Bioidee sollte kein Marketinginstrument sein, sondern aus Überzeugung gelebt weru den.“ STEFAN NIMMERVOLL Eine Langfassung dieses Artikels finden Sie auf www.blickinsland.at.

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Auf Stickstoffeffizienz achten Futterbau Bei einer Expertentagung am LFZ Raumberg-Gumpenstein wurde die Thematik „Stickstoffeffizienz in der Milcherzeugung auf Grünlandstandorten“ näher beleuchtet. HARALD EGGER hat die Fachdiskussion verfolgt.

O

pen, Regionen und Düngungsniveaus ableiten lassen, so Diepolder. Standort & Nährstoffe Diepolders Kollegin Brigitte Köhler referierte über die N-Entzüge von Grünland. Die Stickstoffeffizienz hat Ziele, denn sie soll Kreisläufe schließen, Emissionen mindern, die eigenbetriebliche Produktion effizient steigern (hochwertiger Ertrag bei geringer Umweltbelastung). Der Stickstoffentzug lag 2010 und 2011 bei den Versuchsschlägen bei den Fünfschnittwiesen zwischen 132 und 354 kg pro ha und Jahr. Der Stickstoffentzug vom Grünland ist ein wichtiger Parameter zur Erfassung der Stickstoffeffizienz. In der Praxis meistens nicht bekannt sind die Grünlanderträge, denn sie werden über Faustzahlen kalkuliert. Hans Hochberg von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft erläuterte die Thematik Ertragswirksamkeit der N-Düngung verschiedener Dauergrünlandtypen in Abhängigkeit von der Bewirtschaftung. Durch die Ertragsermittlung im Grünland ergibt sich

Foto: agrarfoto.at

rganisiert wurde der Austausch namhafter Wissenschaftler von den Ausschüssen Futterkonservierung, Grünland- und Futterbau der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, DLG. Michael Diepolder von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft sprach über das Ertrags- und Nährstoffmonitoring auf Grünlandflächen im Freistaat. Die Ergebnisse zeigen, dass die Erträge und Nährstoffentzüge der beprobten Praxisflächen in Abhängigkeit von der Nutzungsintensität größtenteils relativ gut mit den derzeit in der bayerischen landwirtschaftlichen Beratung verwendeten Faustzahlen übereinstimmen. Größere Differenzen gibt es beim Kalientzug, insbesondere bei einer mehr als zweimaligen Nutzung. Hohe Streuungen um die Mittelwerte weisen darauf hin, dass es sinnvoll und berechtigt ist, Faustzahlen mittels Korrekturfaktoren anpassen zu können. Die Zahl der Flächen wird bis 2014 auf 150 erweitert. Untersucht soll werden, ob sich Unterschiede zwischen unterschiedlichen Wiesenty-

Raygrasbetonte Bestände erhöhen die Düngerkosten. die nachhaltig optimale N-Menge, wobei man den Differenzialertrag mit 12 kg TM/kg N annehmen kann. Die Kosten sind dann ergebnisneutral. Der Ertrag und die Futterqualität erreichen dadurch ernährungsphysiologisch das Optimum. Außerdem erreicht der Pflanzenbestand einen stabilen

Erhaltungszustand. Die Ertragswirksamkeit der Stickstoffdüngung auf Dauergrünland ist höchst unterschiedlich, und das in Abhängigkeit vom Grünland- und Pflanzenbestandstyp, vom Standort (Boden, Nährstoff-/ WasserverFortsetzung auf Seite 22

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GRÜNLAND

So gelingt die Erzeugung von Qualitätsheu Um langfristig erfolgreich Heumilchwirtschaft zu betreiben, sind mehrere Bereiche von entscheidender Bedeutung, berichtet der Obmann der ARGE Heumilch, KARL NEUHOFER. s ist entscheidend, dass man den Mehrwert von Heumilchprodukten den Konsumenten klar kommuniziert, um damit eine Erhöhung der Wertschöpfung für den Betrieb zu erreichen. Außerdem ist der mögliche Nachteil in der Futterkonservierung gegenüber Silagewirtschaft zu minimieren und die Vorteile von Qualitätsheu in der gesamten Rinderfütterung sind voll zu nutzen. Auf letzteren Punkt wird in diesem Beitrag näher eingegangen. Meine Frau und ich bewirtschaften im Salzburger Seenland einen Bio-Heumilchbetrieb in Betriebsgemeinschaft mit unserer Tochter Isabella; auch ihr Freund ist mehr und mehr im Betrieb integriert. Wir bewirtschaften ca. 85 ha Dauergrünland. Die Fütterung erfolgt angepasst an den Jahreskreislauf: Frühjahrswei-

de, im Sommer Frischgrasfütterung im Stall, Herbstweide und im Winter Heufütterung. Diese grünlandbasierte Futterration wird mit 900 bis 1.100 kg Getreide-Kraftfutter pro Kuh und Jahr ausgeglichen. Damit erreichten wir in den letzten sechs Jahren bei ca. 75 Milchkühen eine Herdenleistung von 7.800 bis 8.500 kg Milch pro Kuh und Jahr. Das erscheint uns eine durchaus vernünftige und interessante Milchleistungshöhe. Auch die Kalbinnenaufzucht passiert am Hof, um entsprechende Grundfutterverzehrer als Milchkühe zur Verfügung zu haben. 50 Prozent der variablen Kosten in der Milchviehfütterung sind Futterkosten. Alleine daraus wird schon ersichtlich, dass der Grundfutterqualität unsere größte Aufmerksamkeit zukommen muss. Die globale Entwicklung in Bezug

auf agrarische Produktionsflächen lässt die Kraftfutterpreise intensiv und nachhaltig ansteigen. Andererseits ist Qualitätsheu ein unverzichtbarer Bestandteil in der Rinderfütterung, von der Aufzucht der Kälber über das Jungvieh bis zu den Milchkühen.

Fortsetzung von Seite 21

ment zum Erhalt der Proteinqualität sollten ausgeschöpft werden. Weiters erwähnte Herrmann, dass bei der Intensivierung der Milchproduktion der Trend zur Stallhaltung und Steigerung des Silomaisanteils und der Schnittnutzung des Grünlandes gehe. Aufgrund der hohen Kosten der Eiweißkonzentrate sollte das Grünland als Eiweißquelle stärker genutzt werden. Erich Pötsch vom LFZ RaumbergGumpenstein verwies auf den hohen Wert betriebseigener Wirtschaftsdünger. Der sach- und umweltgerechte Einsatz von Wirtschaftsdüngern erfordere aber genaue Kenntnis über deren Anfallsmengen, Nährstoffgehalte und Wirksamkeit. Die N-Verluste im Stall und Lager sowie bei der Ausbringung seien unvermeidbar und würden mit dem aktuellen Kalkulationsmodus plausibel abgebildet. Die Einbeziehung der Jahreswirksamkeit zur kalkulatorischen Reduktion des N-Anfalls ist für die Kulturart Grünland kritisch zu hinterfragen. Zur Vermeidung des Spannungs- und Problemfelds „Nährstoffanfall beziehungsweise Nährstoffempfehlung“ ist ein standortbezogener Viehbesatz unter Berücksichti-

gung des regionalen/lokalen Ertragsniveaus anzustreben.

E

sorgung), Witterungsverlauf in der Vegetationsperiode – vor allem im Sommer, Nutzungssystem (höchste N-Wirksamkeit bei Spätschnitt, besonders im Mittelgebirge) sowie Aufwuchs (Ertragswirksamkeit besonders in der zweiten Vegetationshälfte deutlich geringer). Die optimalen N-Mengen gewährleisten einen wirtschaftlichen Ertrag, wobei die Futterqualität maßgeblich vom Nutzungszeitpunkt abhängig ist. Antje Herrmann vom Institut für Pflanzenbau der Christian-Albrecht-Universität in Kiel, Schleswig-Holstein, sprach über die optimale N-Intensität auf dem Grünland. Bei entsprechender Rationsgestaltung sind hohe RP-Gehalte von schnittgenutztem Dauergrünland weitgehend unproblematisch, d. h., das Ertragspotenzial kann ausgeschöpft werden. Der Bedarf an Weiterentwicklung der N-Düngeempfehlungen besteht. Es sollte allerdings eine stärkere Differenzierung nach Ertragsleistung, Nutzungsform, Rationsgestaltung und eine stärkere Berücksichtigung der N-Fixierung erzielt werden. Die Effizienzreserven im Siliermanage22

Qualitätsheuproduktion Ausgangsbasis für Qualitätsgrundfutter, egal ob Silage oder Heu, ist ein entsprechend guter, ertragreicher Grünlandbestand. Nur für gute Grasbestände in Verbindung mit zeitgerechter Nutzung rechnen sich Konservierungsverfahren. Der Vorteil von richtig geplanten Heutrocknungsanlagen, wie wir sie im Salzburger Flachgau vorfinden, ist, dass wir auch in kurzen Schönwetterperioden große Mengen Heu ernten können. Damit können wir die Gräser zum richti-

Ray- und Rotkleegras Johannes Thaysen von der LK SchleswigHostein berichtete über die Silagequalitäten, Verdaulichkeiten und die N-Bilanzen von Deutschem Weidelgras und Rotklee. Interessant sind die Düngerkosten von Weidelgras und Rotklee. Diese betrugen beim Deutschen Weidelgras 290 Euro pro ha und Jahr. Hingegen waren die Düngerkosten beim Rotklee nur 55 Euro pro ha und Jahr, wobei das Deutsche Weidelgras einen Trockenmasseertrag von 11,5 t und der Rotklee bzw. das Rotkleegras 10,2 t pro ha und Jahr erreichte. Die Rotkleegrassilage war viel eiweißreicher und etwas rohfaserärmer. Eine Ration mit DW erbrachte bei gleicher Futteraufnahme eine um 0,9 kg ECM/ Tag höhere Milchleistung. Reinhard Resch vom LFZ RaumbergGumpenstein betonte, dass die Bedeutung der Grundfutterqualität aufgrund der hohen Kraftfutterpreise insbesondere beim Protein steigt. Die Futterqualität soll verbessert werden und es müssen die Schwachstellen bei der Grundfutterkonservierung erkannt werden.

gen Zeitpunkt, bei hohen Energiegehalten, mähen und schonend konservieren. Ziel ist, die Konservierungsverluste unter zehn Prozent zu halten. In der Praxis sieht das auf unserem Betrieb so aus, dass wir nach dem Abtrocknen der Gräser mit einer Mähwerkskombination mit Zinkenaufbereiter mähen. Der Mähaufbereiter verkürzt den Trocknungsverlauf am Feld erheblich, um sechs bis acht Stunden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass das Futter durch die Aufbereitertechnik homogener in der Belüftungsbox liegt und somit auch die Nachtrocknung schneller voranschreitet. Der 1. Schnitt wird dreimal gekreiselt (Zapfwellendrehzahl 520, 400, 320), damit kaum Bröckelverluste entstehen. Beim 2. und 3. Schnitt wird nur zweimal gekreiselt, dann in Schwad gelegt, noch ca. ein bis Aminosäure beim Rind Hubert Spiekers vom LfL Bayern in Grub sagte: „Um eine ökoeffiziente Milchproduktion mit entsprechenden Milchleistungen zu gewährleisten, ist die Proteinqualität im Grundfutter zu verbessern. Bei der Silierung ist der Eiweißabbau möglichst gering zu halten.“ Im Hinblick auf die Aminosäureversorgung beim Rind aus Grasprodukten sei daher Folgendes zu beachten: Bei N-reduzierter Fütterung sind einzelne Aminosäuren verstärkt limitierend. Zu beachten sind ebenso Methionin, Lysin und Histidin. Bei der Silierung ist der Eiweißabbau möglichst gering zu halten. Beim Graseiweiß ist Histidin vielfach erstlimitierend. Bei der Weiterentwicklung der Proteinbewertung sind die Aminosäuren zu berücksichtigen. Und bei der Fermentation im Pansen werden die nichtessenziellen Aminosäuren stärker abgebaut, das Gras kann wichtige Aminosäuren liefern. u Ing. Hans Egger ist Grünlandberater der LK Kärnten.

Internet-Tipp: www.lk-kaernten.at BLICK INS LAND 12/2013


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Foto: agrarfoto.at

Kult-Kalender zu gewinnen

Größe der Trocknungsanlage Die Heutrocknungsanlage muss so dimensioniert sein, dass die gesamte Erntemenge (in Hektar pro Schnitt) in maximal zwei Mähvorgängen eingebracht werden kann. Damit kann man zum richtigen Schnittzeitpunkt das Heu ernten. Wir ernten ca. 50 ha Grünlandflächen pro Schnitt zu Heu, wobei die Feldliegezeiten in der Regel nie länger als 24 Stunden betra-

gen. Wir können mit der Krananlage 6 bis 8 ha pro Stunde an Qualitätsheu einfahren. Zu diesem Zeitpunkt läuft die Unterdachtrocknung an. Die Zukunft liegt in der Sonne, so haben auch wir am Betrieb eine Solar-Dachabsaugung zur Verfügung. An Sommertagen erreichen wir mit 1.200 m2 Solarfläche eine Heizleistung von über 300 KWh, nur mit Sonnenenergie. Um auch bei Schlechtwetterperioden nach dem Einfahren schlagkräftig trocknen zu können, betreiben wir ein System mit Solar-Dachanwärmung kombiniert mit einer Luftentfeuchter-Anlage. Dieses Trocknungssystem erbringt perfekte Trocknungsleistung auch in der

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Foto: Steve Haider

zwei Stunden übertrocknen lassen und anschließend mit zwei Ladewagen mit großer Ladeleistung in die Loseboxtrocknung eingebracht. Die Dimensionierung der Heutrocknungsanlage richtet sich nach der Betriebsgröße in Hektar.

Mit der neuen, wieder limitierten und beinahe restlos ausverkauften Ausgabe wird der „Jungbauernkalender“ der Österreichischen Jungbauernschaft einmal mehr seinem Kultstatus gerecht. Auch für die 2014er-Kalender wollten sich wieder Dutzende Mädchen und Burschen aus ganz Österreich fotografieren lassen, allesamt natürlich Sprösslinge aus heimischen Bauern-, Winzer- oder Gärtnerfamilien – so verbürgen es zumindest die Kalendermacher. 24 schafften es letztlich, in einer der beiden Editionen für Boys und Girls abgelichtet zu werden. Mit den e-erotischen Bilderkalendern wollen die Jungbäuerinnen und Jungbauern ihrem Berufstand selbstbewusst mit halbnackten Tatsachen ein modernes Image geben.

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12/2013 BLICK INS LAND

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BLICK INS LAND verlost wieder je fünf „Edition Girl“- und „Edition Men“-Kalender. Wer an der Verlosung teilnehmen will: Ein E-Mail an leserservice@blickinsland.at genügt. Teilnahmeschluss ist Montag, der 30. Dezember. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Und wer trotz aller Bemühungen keinen Kalender ergattern kann, der hat immer noch die Möglichkeit, sich die flotten Mädchen und Burschen auf der Homepage der Jungbauern anzuschauen.

Internet-Tipp: www.jungbauern.at 23


24_rinderprofi 28.11.13 08:54 Seite 24

3 Hefte um nur 6,– Euro! rinderprofi ist das Magazin für den zukunftsorientierten Rinderhalter. Renommierte Fachautoren aus Wissenschaft und Praxis schreiben in rinderprofi, ergänzend dazu finden Sie Berichte und Reportagen aus allen Bereichen der Rinderwirtschaft.

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Rinderprofi Ausgabe 1/2014

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❉ Mastitis: Melkzeugzwischendesinfektion aber richtig ❉ Richtig melken – 365 Tage im Jahr ❉ Fütterungsroboter in der Praxis ❉ Sauberes Tränkwasser ist unverzichtbar ❉ Eiweiß aus Wiesen- und Feldfutter ❉ Selbstfahrende Futtermischwagen von 10 bis 14 Kubikmeter ❉ Kälberaufzucht: Muss Eisen ergänzt werden? ❉ Hygiene im Kuhstall – wichtiger denn je ❉ Stahlbeton im Stallbau- Baufehler rechtzeitig erkennen ❉ Gülleausbringung auf dem Grünland; Verschiedene Techniken im Einsatz ❉ Mastitis schon vor der Laktation vorbeugen ❉ Furchtbarkeit im Kuhstall mit Strategie ❉ Die Brunst genau beobachten ❉ Keotosevorbeugung: Maßnahmen auf einen Blick ❉ Stopp dem Kälberduchfall ❉ Geburtshilfe mit System


21_23_und_25_gruenland 28.11.13 09:21 Seite 25

GRÜNLAND Fortsetzung von Seite 23

Trocknungsbox und in maximal 70 Stunden getrocknet – aus wertvollem Grünlandfutter energiereiches, gut verdauliches, sensorisch wertvollstes Heu-Grundfutter. Die Futteranalyse bei der Heumeisterschaft 2012, vorgenommen durch zertifizierte Probennehmer, ergab

Nacht, im Herbst oder in Regenwetterperioden.

IMPRESSUM Foto: agrarfoto.at

Trocknungsdauer Das Wichtigste für die Produktion von Qualitätsheu ist die Trocknungsdauer, die ca. 70 Stunden nicht übersteigen soll. Denn nach 70 bis 80 Stunden muss das Heu auf maximal 13 Prozent Restfeuchte zur Lagerfähigkeit getrocknet sein, damit Schimmelbildung verhindert werden kann. Eine automatische Steuerung sorgt laufend für die besten Trocknungsbedingungen (Außenluft- oder Umluftbetrieb). Der größte Vorteil von Luftentfeuchter-Trocknungsanlagen ist, dass die Trocknungsluft bei uns zum Beispiel auf unter 20 Prozent Luftfeuchtigkeit und auf eine Lufttemperatur von ca. 38 bis 42 Grad gebracht werden kann. Die Luft-

im Durchschnitt der vier Schnitte 5,93 MJ NEL (1. Schnitt 6,43 MJ NEL), 134 g Rohprotein, 230 g Rohfaser und unter 80 g Asche. Damit steht uns wertvollstes Heugrundfutter für die Produktion der sehr nachgefragten Bio-Heumilch u zur Verfügung.

entfeuchter-Anlagen erreichen eine Energieeffizienz von bis zu 1:7 und sorgen somit für einen sehr geringen Energieverbrauch. Dieser liegt auf unserem Betrieb im mehrjährigen Durchschnitt bei 0,8 bis 1,4 Cent pro kg Trockenmasse. Damit erhält man – innerhalb von 24 Stunden vom Mähen bis in die

Eigentümer und Verleger: SPV Printmedien G.m.b.H., Florianigasse 7/14, 1080 Wien Herausgeber: Universität für Bodenkultur, Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien Geschäftsführer: Klaus Orthaber (orthaber@blickinsland.at) Chefredakteur: Ing. Bernhard Weber (weber@blickinsland.at) Redaktion: Stefan Nimmervoll Anzeigenleitung: Prok. Doris Orthaber-Dättel (daettel@blickinsland.at) Anzeigenverkauf: Alexander Beran (beran@blickinsland.at), Paula Kolendic (kolendic@blickinsland.at), Marcel Blank (blank@blickinsland.at), Michael Mazelle (mazelle@blickinsland.at) Verwaltung, Assistenz: Stefanie Brenner (brenner@blickinsland.at) Wortanzeigen: Ingeborg Tucek (tucek@blickinsland.at) Redaktion und Herstellung (Anzeigenannahme): Florianigasse 7/14, 1080 Wien, Telefon 01/581 28 90, Telefax 01/581 28 90-23. Telefon vom Ausland: 00 43/1/581 28 90 Firmenbuchnummer: FN 121 271 S. DVR 286 73 Produktion: baba grafik & design, www.baba.at, 1020 Wien Druck: Leykam Druck GmbH & Co KG, 7201 Neudörfl, Bickfordstr. 21 Verlagsort: Florianigasse 7/14, 1080 Wien. P.b.b., Zul.-Nr.: 02Z033612M Alle Zuschriften und Chiffre-Briefe an BLICK INS LAND, Florianigasse 7/14, 1080 Wien. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Unterlagen besteht keine Gewähr auf Veröffentlichung oder Rücksendung.

Perfekt in Form und Leistung

12/2013 BLICK INS LAND

Top-Arbeitsqualität und Rechenleistung vereint die Baureihe Swadro von Krone. in Aluminium-Gehäusen halten höchsten Belastungen in schwerem Futter stand und steigern Ihren Gewinn. Der Krone-Jet-Effekt bedeutet: sauber landen, sauber starten! Die gezogene Kreiselanlenkung, kombiniert mit der kardanischen Aufhängung, macht Sinn. Beim Ablassen der Kreisel setzen zuerst die hinteren Räder, dann die vorderen Räder der Tridemachse auf; beim Ausheben in umgekehrter Reihenfolge. Deshalb können die Zinken beim Absetzen und Ausheben weder durch den Boden laufen, die Grasnarbe be-

Vom Einkreisel- bis zum Sechskreiselschwader bietet Krone die gleiche Technik als Basis.

schädigen noch das Futter verschmutzen. Diese Krone-Lösung garantiert qualitativ hochwertiges Futter. Die Klappzinken von Krone bieten einen besonderen Komfortgewinn. Das Umrüsten von Arbeit in Transportstellung erfolgt ganz einfach durch Klappen der Zinken. Das lästige Ab- und Anmontieren der Zinkenarme entfällt komplett. Damit das Klappen lange leichtgängig funktioniert und dennoch kein Spiel entsteht, sind alle wichtigen Teile beim Klappmechanismus aus Hardox-Stahl gefertigt.

Technik, die überzeugt Immer mehr Schwadergemeinschaften in Österreich entscheiden sich für die Schwadertechnik von Krone. So hat sich auch die Schwadergemscheinschaft St. Peter am Wimberg für gleich 8 Stück des Seitenschwaders Swadro 809 entschieden. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Krone hat den Anforderungen der Gemeinschaft am besten gefallen“, berichtet Obmann Gerhard Schürz. WERBUNG

Einem Kreiselschwader und dessen Fahrer werden höchste Ansprüche abverlangt, wenn es um das Schwaden von Futter geht. Die Maschine soll eine hohe Schlagkraft haben, das Futter schonend und sauber schwaden und wenig Wartungsaufwand verursachen. Krone hat mit der Baureihe Swadro insgesamt 18 Schwadertypen (Seitenschwader und Mittelschwader) im Programm, vom Einkreisel- bis zum Sechskreiselschwader bei einer Arbeitsbreite von 3,5 m bis 19,0 m. Die gleiche Technik als Basis für ein sauberes Futter zieht sich durch alle Schwadertypen. Schmiernippel am Getriebe, an der Kurvenbahn oder an den Zinkenarmen? Nein, danke! Damit bieten die Krone Kreiselschwader nicht nur ein Optimum in Sachen Leistung, sondern natürlich auch in puncto Wartung. Die Kurvenbahn, die Steuerrollen und die Zinkenarmlagerungen arbeiten in einem geschlossenen Gehäuse und brauchen nicht gewartet werden. Die speziell gehärtete Kurvenbahn DuraMax, die großen Steuerrollen, die Zinkenarme mit extrastarken Wandungen und deren Kugellagerung

Fotos: Krone

Schlagkräftige und effiziente Arbeitserledigung bei bester Arbeitsqualität sind die Anforderungen der Landwirte, Lohnunternehmer und Maschinenringfahrer von heute. Krone bietet dafür ein breites Programm an Kreiselschwadern für höchste Anforderungen.

INFORMATION: www.krone-austria.at 25


26_einkommen 28.11.13 08:56 Seite 26

EINKOMMEN

Foto: Pöttinger

Nebenprodukte mit Potenzial

FOX: Neue Kurzkombination zur Saatbettbereitung Die neue Kurzkombination zur Saatbettbereitung FOX 300 ist speziell für den Einsatz bei leichten bis mittleren Böden mit geringen Ernterückständen geeignet. Durch die Kombinationsmöglichkeit mit der VITASEM oder AEROSEM Sämaschine wird FOX zum echten Multitalent und avanciert zu einer kostengünstigen Mulchsaat-Kombination für 3-Punkt-Anbau. Die Aufnahme der standardmäßigen Sämaschinen erfolgt entweder am Packer oder am Hydrolift. Ein optionales Randblech dient der seitlichen Wurfbegrenzung. Das Sortiment an Nachläufern ist deckungsgleich mit den LION Kreiseleggen-Nachläufern: vielfältig und für alle Bedingungen und Bodenverhältnisse gerüstet. Eine optimale Rückverfestigung ist damit garantiert.

FIRMENMITTEILUNG

FOX gibt es in einer Arbeitsbreite von 3 m und ist wahlweise mit Garezinken (FOX 300) oder mit Scheiben (FOX 300 D) ausgestattet. Durch die kurze und kompakte, offene Rahmenbauweise ist ein freier Blick auf die Werkzeuge möglich, was die Anpassung an den Traktor erleichtert. Zusätzlich wird durch die damit verbundene Leichtzügigkeit auch weniger Diesel verbraucht. Der Anbau lässt sich auf verschiedenste Traktormodelle abstimmen und erfolgt über dreifach ausziehbare UnterlenkerAnbaulaschen. Es stehen zwei Oberlenkerpositionen zur Auswahl. Für leichte Standorte mit

geringen Ernterückständen empfiehlt sich die FOX 300 mit 2-reihigen Garezinken in 45 x 12 mm Ausführung. Der Balkenabstand beträgt 320 mm, der Strichabstand 155 mm. Die Zinken sind in der Aggressivität verstellbar und können entweder schleppend oder auf Griff eingesetzt werden. Dafür stehen drei Positionen zur Verfügung: +20 Grad, 0 Grad und –20 Grad – wichtig dort, wo auf die Bodenverhältnisse reagiert werden muss, um die Saatbettbereitung optimal zu gestalten. Optional stehen als Zubehör eine Front-Prallschiene und eine Stabwalze vorne mit 380 mm zur optimalen Tiefenführung und für zusätzliches Andrücken auf leichten Böden oder alternativ ein Spurlockerer zur Verfügung. Bei leichten bis mittleren Standorten mit mäßigen Mengen an Ernterückständen kommt die FOX 300 D zum Einsatz. Je Werkzeughalter sind hier zwei Hohlscheibenpaare mit einem Durchmesser von 410 mm je Scheibe angebracht. Die Hohlscheiben sorgen für perfekte Mischarbeit. Die Lagerungen sind wartungsfrei, eine Steinsicherung über Gummielemente ist eingebaut. Zusätzlich verfügt die FOX 300 D über tiefenverstellbare Elemente in der Traktorspur. Optional steht auch hier das Randblech zur seitlichen Wurfbegrenzung zur Verfügung.

Maisspindeln In einem Leader-Projekt in Oberösterreich wird den Fragen nachgegangen, wie weit Maisspindeln eine Alternative zu Hackschnitzeln als Brennstoff darstellen und wie ihre energetische Verwertung die Wertschöpfung landwirtschaftlicher Betriebe erhöhen kann. m Umsetzungskonzept der Leader-Energiemodellregion Wels Land, „LEWEL“, sind die Themen „Energielandwirtschaft“ und „Energetische Verwertung von Agrarnebenprodukten“ als Schwerpunkte identifiziert worden. Aufgrund des hohen Maisanteils in den 14 Gemeinden der Modellregion sind Maisspindeln von besonderem Interesse. Wissenschaftliche Beteiligte sind auch das Lehr- und Forschungszentrum Francisco Josephinum und das Josephinum Research, beide in Wieselburg. Als Unternehmenspartner ist weiters der Heizkesselhersteller Hargassner in das auch vom Staat geförderte Projekt eingebunden.

I

Für den Ernte- und Lagerversuch ausgewählt wurde der Hof von Johann Lachmair in Steinhaus bei Wels. Lachmair betreibt eine Landwirtschaft mit den Betriebsschwerpunkten Schweinehaltung und Lohndrusch. Der Landwirt hat mit Maisspindeln bereits Erfahrungen gesammelt. Vor drei Jahren hat er begonnen, zugekaufte Maisspindeln in der eigenen Hackgutanlage zu verbrennen, 2012 hat er erstmals selbst Spindeln geerntet. Für die dies-

jährige Ernte hat Lachmair einen Mähdrescher mit einem Bunkersystem für die Maisspindelabtrennung angeschafft. Das Lehr- und Forschungszentrum Francisco Josephinum in Wieselburg und das Josephinum Research werden die Maisspindelernte wissenschaftlich begleiten und die gewonnenen Erkenntnisse veröffentlichen. Bisherige eigene Untersuchungen bestätigen, dass bei der Ernte die Maisspindel deutlich feuchter als das Maiskorn ist. Auf eine Trocknung kann daher nur in den seltensten Fällen verzichtet werden. Somit gilt es kostengünstige Lösungen für die Trocknung der Maisspindeln näher zu beleuchten. In der derzeitigen Phase ist das Projekt auf dem besten Weg, den Landwirten aus der Region neue Möglichkeiten zur energetischen Verwertung des agrarischen Nebenprodukts Maisu spindeln zu zeigen. EMIL BLAMAUER

Internet-Tipp: http://blt.josephinum.at

Internet-Tipp: www.poettinger.at Wassergehalt von Maisspindeln.

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BLICK INS LAND 12/2013


27_29_pflanzenschutz 28.11.13 09:24 Seite 27

Fotos: Zellner

PFLANZENSCHUTZ

Exserohilum turcicum – Blattfleckenkrankheit.

Puccinia sorghi – Maisrost.

Mais: Was tun gegen Blattfleckenkrankheiten? Der Krankheitsdruck bei pilzlichen Blattfleckenerregern im Mais ist je nach Witterung von Jahr zu Jahr deutlich verschieden. Eine feuchtwarme Frühsommerwitterung schafft günstige Voraussetzungen für eine Epidemie. Bei lang anhaltender Sommertrockenheit ist ein niedrigerer Befallsdruck zu erwarten. Von Michael Zellner

S

ind Pilzkrankheiten ein Problem im Mais und ist es sinnvoll, Fungizide einzusetzen?

Mit Retengo Plus ist in Österreich erstmals ein Fungizid für den Einsatz in Mais zugelassen worden. Es handelt sich um ein Kombinationspräparat aus den Wirkstoffen Pyraclostrobin und Epoxiconazol.

Sowohl die Wirkstoffe als auch diese Kombination sind altbekannt und seit vielen Jahren als Getreidefungizid unter dem Handelsnamen Opera auf dem Markt. Auch der Wirkstoffgehalt (13,3 %

Pyraclostrobin + 5 % Epoxiconazol) ist bei beiden Präparaten identisch. Für den erfahrenen Praktiker stellt sich nun die Frage, Fortsetzung auf Seite 28

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27_29_pflanzenschutz 28.11.13 09:24 Seite 28

PFLANZENSCHUTZ Fortsetzung von Seite 27 ob die Fungizidbehandlung in Mais für ihn wirtschaftliche Vorteile bringt. An Mais gibt es eine ganze Reihe von Pilzen, die Blatterkrankungen hervorrufen. Der Pilz, der unter unseren Klimabedingungen den mit Abstand größten Schaden verursachen kann, wird in seiner Hauptfruchtform (sexuelles Fortpflanzungsstadium) als Setosphaeria turcica bezeichnet. Früher hat man die Nebenfruchtform des Erregers (Bildung ungeschlechtlicher Sporen, die als Konidien bezeichnet werden) als Helminthosporium turcicum bezeichnet. Aus diesem Grunde war die Krankheit als Helminthosporium-Blattflecken bekannt. Heute wird das Konidien-Stadium unter der Bezeichnung Exserohilum turcicum eingeordnet. Der Erreger ist weltweit verbreitet. In den USA kommt er vor allem im nördlichen Maisgürtel vor. Deshalb ist das Schadbild dort unter dem Namen „Northern corn leaf blight“ bekannt, und solange keine ausreichend resistenten Sorten zur Verfügung standen, trat die Krankheit in feuchten und warmen Jahren als Epidemie hoch schädigend auf. Auch in Österreich wurden in anfälligen Sorten Ertragsausfälle ermittelt. Ausgangspunkte der Blattfleckenkrankheit sind die an der Bodenoberfläche befindlichen Reste von Maisstoppeln und -stroh. Auf diesem Material werden im Frühjahr Konidien und Chlamydosporen (aus Myzelteilen ungeschlechtlich entstandene Sporen) gebildet, die durch Regenspritzer auf die unteren Maisblätter gelangen. Temperaturen zwischen 24 und 30 °C und eine zehnstündige Blattnässe stellen optimale Voraussetzungen für das Auskeimen und Eindringen der

einen wesentlichen Einfluss auf die Befallsausbreitung. Hohe Luftfeuchtigkeit von über 95 Prozent und Temperaturen von 20 bis 30 °C stellen für Sekundärinfektionen optimale Bedingungen dar. Aber auch die Beregnung von Maisbeständen fördert die Befallsentwicklung.

Der Entwicklungszyklus von Setosphaeria turcica. Sporen in das Blattgewebe dar. Die Erstinfektion erfolgt bei günstigen Witterungsbedingungen etwa ab dem 8-Blatt-Stadium. Bereits nach zehn bis 14 Tagen werden an der Blattunterseite neue Sporen (Konidien) freigesetzt, durch den Wind verbreitet und so auch auf Nachbarflächen übertragen. Bei lang anhaltender feuchter und warmer Witterung im Frühjahr und Sommer kann es zu mehreren Infektionszyklen und somit zu einer starken Ausbreitung der Setosphaeria-Blattfleckenkrankheit an Mais kommen. Günstig für die Infektion sind auch Bedingungen, unter denen sich hohe Tagestemperaturen mit niedrigen Nachttemperaturen abwechseln und dadurch längere Zeit hohe Luftfeuchtigkeit durch Tau, Nebel oder Dunst vorliegt. Die ersten Symptome an Mais treten zunächst an den unteren Blättern auf. Blattflecken, die später aus windverbreiteten Sporen hervorgehen, zeigen sich meist an den oberen Blättern. Der Pilz verursacht am Anfang kleine, längliche, wässrige Flecken, die zu langgestreckten oder streifigen, graugrünen bis hellbraunen Läsionen

Abb. 1: Einfluss von Fungizidmaßnahmen auf den Kornertrag in Mais. 28

auswachsen können. Die Blattflecken fließen zusammen und können bis zu 20 cm lang und 5 cm breit werden. Dadurch können große Teile der Blattspreite absterben, jedoch selten das gesamte Blatt. Ähnliche Flecken sind auch auf den Lieschen zu finden. In Mitteleuropa sind bisher außer Mais keine weiteren Wirtspflanzen für Setosphaeria turcica bekannt. Deutliche Infektionsstellen an Mais sind in unserer Region vor dem Fahnenschieben kaum zu beobachten. Generell gilt: Je später die Infektion stattfindet, umso geringer der Ertragsausfall. Nach österreichischen Untersuchungen führt ein Befall vor oder während der Blüte mit nachfolgenden optimalen Bedingungen für den Pilz bei hochanfälligen Maissorten zu Mindererträgen von bis zu 60 Prozent. Erfolgt hingegen die Infektion fünf bis sechs Wochen nach der Blüte, sind die Ertragseinbußen zu vernachlässigen. Allerdings stellen die befallenen Pflanzenreste eine Infektionsquelle für die Folgejahre dar. Einflussfaktoren Witterung: Wie erwähnt hat die Frühjahrs- und Sommerwitterung

Ernterückstände: Je weniger Blatt- und Stängelreste sich im Frühjahr an der Bodenoberfläche befinden, umso weniger Sporen stehen für die Erstinfektion zur Verfügung. Das saubere Einarbeiten der Maisernterückstände ist deshalb in den gefährdeten Gebieten eine unerlässliche Maßnahme. Dadurch wird dem Erreger der Nährboden entzogen und somit der Infektionskreislauf unterbrochen. Um die Verrottung des Strohs zu beschleunigen, ist vor der Einarbeitung auf eine gründliche Zerkleinerung (zum Beispiel durch Mulchen) zu achten. Diese Maßnahme ist umso erfolgreicher, je mehr Landwirte in der Befallsregion sich daran beteiligen. Letztlich geht es darum, die Infektionskette zwischen unverrotteten Ernterückständen und jungen Maispflanzen zu unterbinden. Standorteffekte: Gestresste Pflanzen werden von der Pilzkrankheit leichter befallen. So ist am Vorgewende oder an Stellen, die bei der Gülleausbreitung häufiger überfahren werden, ein früherer und stärkerer Befall zu beobachten. Die Ursache: Hier ist der Boden stärker verdichtet und die Maispflanze dadurch geschwächt. Neben der Bodenverdichtung tragen aber auch andere Faktoren, die eine zügige Entwicklung des Maises behindern (Nährstoffüber- oder -unterversorgung, Herbizidschäden, Staunässe usw.), zu einem stärkeren Auftreten der Blattkrankheit bei.

Abb. 2: Einfluss von Fungizidmaßnahmen auf den Ertrag in Silo/Biogasmais. BLICK INS LAND 12/2013


27_29_pflanzenschutz 28.11.13 09:24 Seite 29

PFLANZENSCHUTZ

Exserohilum turcicum – Befall an den Blättern. Sorte: Den größten Einfluss auf das Befallsgeschehen hat die Sortenwahl. Tendenziell sind frühreife Sorten anfälliger als spätreife. Tolerante Sorten bleiben zwar häufiger auch nicht befallsfrei, jedoch tritt die Krankheit wesentlich später auf. Zu diesem Zeitpunkt setzt meist auch die natürliche Abreife ein. Aus diesem Grund wirkt sich der Befall nicht mehr auf den Ertrag aus. Die Sortenauswahl spielt bei der Bekämpfung dieser Blattfleckenkrankheit die wichtigste Rolle. Werden jedoch die vorher genannten Vorbeugemaßnahmen nicht konsequent beachtet, kann die Sorte alleine auch nicht alles retten. Fungizide In Bayern werden seit dem Jahr 2002 Fungizidversuche angelegt. Dabei kommen bei unterschiedlich stark anfälligen Maissorten verschiedene Präparate vor der Blüte (Maishöhe ca. 1 m) und/oder zur Hauptblüte bzw. kurze Zeit nach der Blüte zum Einsatz. Die Versuche wurden mit Parzellengrößen von 60 m2 und vierfacher Wiederholung durchgeführt. Bei der Versuchsdurchfüh-

rung wurde darauf geachtet, dass keine Fahrverluste bei den Spritzarbeiten entstanden. In der Praxis wäre dieses Ziel kaum zu erreichen. Wie den Abbildungen 1 und 2 zu entnehmen ist, konnten im Durchschnitt über alle Maisfungizid-Versuche weder im Körnermais noch im Silomais Mehrerträge erzielt werden, und das unabhängig davon, ob die Fungizid-Behandlung vor der Blüte oder zur Hauptblüte durchgeführt wurde. Daraus wird deutlich, dass selbst bei stärkerem Krankheitsdruck die Fungizidmaßnahmen wegen des hohen Aufwands (Stelzenschlepper, Fahrverluste und Fungizidkosten) kaum wirtschaftlich sind. Somit ist dieses Verfahren für die Praxis keine Problemlösung. Blattfleckenkrankheiten von geringer Bedeutung Der Blattfleckenerreger Cochliobolus carbonum (früher als Helminthosporum carbonum bezeichnet) verursacht im Gegensatz zu Setosphaeria turcica sehr viel kleinere, hellgrüne oder gelblich runde, später bis maximal 3 cm langgestreckte, braune Flecken. Auch bei

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Exserohilum turcicum – Befall an Lieschen.

Kabatiella – Augenfleckenkrankheit. diesem Pilz sind die Blattflecken von einem dunklen Saum umgeben und weisen zum Teil konzentrische Zonierungen auf. Die Krankheit wird in Mitteleuropa häufig gefunden, sie verursachte aber bisher keine wirtschaftlich relevanten Schäden. Die Augenfleckenkrankheit wird durch den Pilz Kabatiella zeae verursacht. Auf den Blättern bilden sich kleine, wenige Millimeter große, runde Flecken. Das bräunlich-rote Zentrum ist von einem deutlich größeren, gelben Hof umgeben. Die Krankheit tritt vor allem bei mehrjähriger Monokultur und Minimalbearbeitung stärker auf. Unter diesen Bedingungen kam es in Frankreich zu stärkeren Blattverlusten. Sauberes Zerkleinern und Einarbeiten aller befallenen Pflanzenreste schließt ein ertragsrelevantes Auftreten der Pilzkrankheit aus. Maisrost (Puccinia sorghi) ist besonders in tropischen und subtropischen Gebieten weit verbreitet. In Mittel- und Südeuropa tritt die Krankheit meist nur jahrgangsweise und lokal begrenzt in wirtschaftlich spürbarem Ausmaß (wie 1995 in Österreich)

auf. Im Hochsommer entwickeln sich auf der Ober- und Unterseite der Blätter 1 bis 3 mm große, goldgelbe Pusteln, die schnell aufplatzen und braunes Sporenpulver entlassen. Auch bei dieser Maiskrankheit ist das Unterpflügen des Strohs die vordringlichste Bekämpfungsmaßnahme. Fazit Mais wird durch mehrere durch Pilze verursachte Blattkrankheiten bedroht. Ob sie einen wirtschaftlichen Schaden verursachen, hängt in erster Linie von der Jahreswitterung ab. Durch den Anbau wenig anfälliger Sorten in Verbindung mit ackerbaulichen Maßnahmen lassen sich auch unter für den Pilz günstigen Witterungsbedingungen Ertragsausfälle u vermeiden. Prof. Dr. Michael Zellner ist Landwirtschaftsdirektor in der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft Freising.

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AUS DER WIRTSCHAFT

Kuhn Großpackenpressen x innovative Technik und knallhart gepresste Ballen uhn Großpackenpressen sind bekannt für ihre unkomplizierte Technik und knallhart gepresste, tadellos geformte Ballen. Das bisherige Angebot an Kuhn Großpackenpressen umfasst die vier Basismodelle LSB 870, 890, 1270 und 1290. Das bewährte Konzept dieser Maschinen sowie eine über 30-jährige Erfahrung im Pressen von Quaderballen führten zur Entwicklung eines neuen Modells mit innovativer, intelligenter Technik, um das die Baureihe jetzt erweitert wird. Gegenüber herkömmlichen Großpackenpressen ist die LSB 1290 iD (intelligent-Density) in der Lage, Quaderballen mit bis zu 25 Prozent höherer Dichte zu produzieren. Höhere Ballendichten machen Logistik und Handling bei der Heu- und Strohbergung effizienter. Aber die LSB 1290 iD ist nicht nur in konventionellen Fruchtarten zu Hause. Ihre innovative Technik ermöglicht auch den Einsatz in Kulturen, die der Gewinnung von Energie und Biomasse dienen. Eine revolutionäre Neuentwicklung der LSB 1290 iD ist das Presskolbensystem Twinpact. Seine Förderleistung ist annähernd doppelt so hoch wie bei einer herkömmlichen Großpackenpresse, wodurch eine bis zu 25 Prozent höhere Dichte erzielt wird. Erreicht wird dies durch die Aufteilung des Presskolbenbereichs in einen unteren und einen oberen Teil – der Pressvorgang findet also in zwei Stufen statt. INFORMATION: www.kuhncenter.at

Flap-down und LKW-Abstützung). Den Kran gibt es entweder für die dazupassenden Anhänger oder auf 3-Punkt. Er kann mit Trittbrett, Hochsitz mit 2Kreis-Hydraulik, Danfoss oder Funksteuerung ausgestattet werden. Die Forstanhänger MHD-11, MHD-13N oder F und MHD-18 (11, 13 und 18 to) können mit den gebogenen Rungen oder auch auf Basis von Forwarderrungen (gerade Ladefläche mit geraden Rungen) ausgerüstet werden, um ein größeres Ladevolumen zu erreichen. Anstelle der herkömmlichen Pendelachse können die Forstanhänger auch mit einer Pendelfederung ausgerüstet werden. Die Pendelfederung kann bis 40 km/h typisiert werden. INFORMATION: A. Moser Kranbau GmbH, Tel.: +43/7612/870 24, www.moser-kranbau.at

ie Forstkräne MKL-7,2 (7,2 m) und MKL-8,7 (8,7 m) können mit dem bewährtem Drehkranz (19 kNm) oder mit einem Zylinderschwenkwerk (22 kNm) ausgestattet werden. Die Kräne bestechen einerseits durch die neue Krangeometrie, wo in jeder Situation das Gewicht durchgehoben werden kann, und andererseits durch den neuen Teleskop inklusive neuer Schlauchverlegung (keine Hydraulikleitungen mehr). Der MKL-7,2 besteht aus einem Einfachteleskop, der MKL-8,7 ist ein 2-fach-Teleskop mit Kettenzug, um ein schnelles Arbeiten zu gewährleisten. Alle tragenden Teile dieses Krans wie z. B. Turm, Arm usw. werden aus Feinkornstahl MC 700 produziert, dadurch wird eine lange Lebensdauer bei professionellen Arbeiten gewährleistet. Drei Abstützmöglichkeiten sind lieferbar (A-Abstützung,

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Cranit x Rungenwagen für den Profi assive Wagen mit Doppelrahmen bis 16 t Nutzlast gewährleisten einen sicheren Holztransport, wahlweise mit hydraulischem Rahmenausschub. Für das steile Gelände empfehlen wir den Radnabenantrieb auf einer bzw. auf zwei Achsen mit Sampo-Hydraulikmotoren. Kräne bis 8,5 m mit unerreichter Hubkraft werden serienmäßig mit Klappstützen und Ölpumpe, ab 7 m Reichweite mit Doppelteleskop und Ölkühler ausgestattet. Von der 2-Hebel- bis hin zur Proportionalsteuerung kann der Kunde eine Kransteuerung auswählen, ebenso einen Hochsitz. Die Funkseilwinde am Kranarm ist eine empfehlenswerte Option. INFORMATION: Fa. Conpexim, Tel.: 02175/32 64

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Inhalte der unter „Aus der Wirtschaft“ abgedruckten Texte müssen nicht die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers darstellen.

BLICK INS LAND 12/2013


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BIOENERGIE

Energiewende im Raumwärmebereich Der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBMV) fordert eine Energiewende im Raumwärmebereich, der laut Untersuchungen in einem durchschnittlichen österreichischen Haushalt den größten Energieverbrauch darstellt (Wärme 59 Prozent, Treibstoffe 33 Prozent, Strom für Beleuchtung, EDV und Haushaltsgeräte neun Prozent). nergiewende bedeutet nicht nur 100 Prozent Ökostrom, sondern insbesondere eine Abkehr von fossilen Quellen“, betont ÖBMV-Vorsitzender Horst Jauschnegg. Am sinnvollsten wäre dies durch den Austausch der noch bestehenden 700.000 Ölheizungen in den privaten Haushalten gegen moderne BiomasseHeizsysteme zu bewerkstelligen. Die daraus resultierenden Vorteile wären verminderte Ölimporte, geringere Treibhausgas(THG)-Emissionen, höhere heimische Wertschöpfung und Versorgungssicherheit, unterstreicht Jauschnegg. Biogene Brennstoffe sind zurzeit um rund 50 Prozent günstiger als Heizöl. Lediglich die höheren Investitionskosten für Holzheizungen seien noch ein Problem, erklärt der Verbands-Vorsitzende. Wenn es gelänge, diese Hürde zu überspringen, könnte der Anteil der Biomasse im Wärmebereich – bei gleichbleibendem Energieverbrauch – von 39 Prozent auf 60 Prozent steigen, bei verbesserter Gebäudedämmung sogar noch höher. „Deshalb fordern wir ein Verbot von Ölheizungen im Neubau ab 2015 und in der Sanierung ab 2016, damit bis 2030 alle Ölheizungen ausgemustert werden können. Gleichzeitig soll eine Kesseltauschprämie als Anreiz ausgeschüttet werden.“ Diese soll für den Tausch einer Ölfeuerung (2014: EUR 2.000,–), aber auch einer veralteten Festbrennstoffheizung (2014: EUR 1.500,–) gelten. Bis Ende 2018 sollen damit 150.000 alte Heizkessel getauscht werden. Die Maßnahme könnte durch eine Anhebung des Förderzinses auf die inländische Öl- und Gasförderung finanziert werden. Der Verband rechnet mit Mehreinnahmen von etwa 150 Millionen Euro. Heizölpreise seit 2003 explodiert Aktuell werden in Österreich pro Jahr etwa 1,3 Milliarden Liter importiertes Heizöl zur Gewinnung von Raumwärme benötigt – eine volkswirtschaftliche Summe von 1,2 Milliarden Euro, die einhergeht mit 3,4 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Obwohl 12/2013 BLICK INS LAND

Foto: agrarfoto.com

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der Heizölbedarf seit 2003 (trotz steigendender Haushaltsanzahl) um etwa ein Viertel gesunken ist, bezahlen die Haushalte heute um 78 Prozent mehr (+ 520 Mio. Euro) als noch vor zehn Jahren. Pro Haushalt sind das im Schnitt Mehrkosten von 1.650 Euro im Jahr. Beim Umstieg auf eine Holzheizung hätte die Ersparnis in diesem Zeitraum im Falle von Hackgut 14.000 Euro, bei Scheitholz 12.000 Euro und bei Pellets 10.000 Euro betragen. Die österreichischen THG-Emissionen sind von 1990 bis 2011 um sechs Prozent gestiegen. Die wichtigsten Verursacher im Wärmebereich sind private Haushalte (70 %). „Trotz einer Vervierfachung der installierten Biomassekessel zwischen 2001 und 2010 sind die Feinstaubemissionen insgesamt um 16 Prozent zurückgegangen“, erläutert Jauschnegg. Beim Tausch einer alten Festbrennstofffeuerung gegen eine moderne Biomasseheizung ist eine Verringerung der Feinstaubemissionen um 95 Prozent möglich. Zusehends globaler Pelletshandel Biomasse (insbesondere Pellets) wird zunehmend zum weltweit standardisierten und gehandelten Gut – Angebot wie auch Handel steigen jährlich. „Dieser Trend wird mittel- und langfristig auch auf Österreich

übergreifen. Pellets- werden Heizöl-Importe ersetzen“, ist Jauschnegg überzeugt. Zurzeit werden aber in Österreich mehr Pellets produziert als verbraucht. „Es wäre der falsche Weg, sich nur auf steigende Importmöglichkeiten zu verlassen und den Ausbau der heimischen Bioenergiepotenziale – mit hoher Wertschöpfung in den ländlichen Regionen – zu vernachlässigen“, mahnt der ÖBMVVorsitzende. Potenziale seien demnach im Kleinwald, der Landwirtschaft und der Nutzung von Abfällen gegeben. Broschüre „Basisdaten Bioenergie Österreich 2013“ Weitere Informationen über das Energiesystem und die Biomasse-Nut-

zung können in der neuen ÖBMVPublikation „Basisdaten Bioenergie Österreich 2013“ nachgelesen werden. Mit mehr als 70 Grafiken und Tabellen beinhaltet diese die wichtigsten Energiekennzahlen Österreichs: aktuelle Daten zur Energie allgemein, zu Wärme aus Biomasse, Ökostrom und Biotreibstoffen sowie zur Preisentwicklung am Energiesektor. Neu sind Kapitel zu den Themen Klima, fossile Energien, Wald und Holz sowie Biomasse-Potenziale bis 2020. Eine komplette digitale Version kann im Internet unter www.biomasseverband.at/publikationen/broschueren heruntergeladen weru den.

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Fotos: agrarfoto.at

FORST

Holzentnahmen: Mehr Licht im Wald Licht spielt für den Lebensraum Wald eine zentrale Rolle und bestimmt wesentlich Baumartenmischung und Bestandesentwicklung. Seit der Erhebungsperiode 1981/85 der Österreichischen Waldinventur erhöhte sich der Anteil der Freiflächen, dichte Bestände wurden lichter. urch das größere Lichtangebot am Waldboden stieg der Anteil von Beständen mit deutlich ausgeprägter Unterschicht. Seit Beginn der Erhebungen der Österreichischen Waldinventur (ÖWI) auf permanenten Trakten (1981–1985) nahm die

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Fläche der kleinen temporären Freiflächen (Bestandeslücken) unter 500 m2 zu. Die großen Freiflächen (Blößen) verloren bis 2000/02 leicht, dann erfolgte ein plötzlicher Anstieg – vermutlich als Folge der starken Windwürfe. Auch der Anteil lockerer Bestände

verdoppelte sich nahezu seit Beginn der Achtzigerjahre. Auffallend ist: Dichte Jungwüchse nehmen deutlich ab, lockere mehrschichtige Bestände zu. Auch die Holzentnahmen stiegen seit 2000/02 stark an, und hier besonders die ungeplanten Nutzun-

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32_35_forst 28.11.13 09:07 Seite 33

FORST Mehr Lücken und Blößen Schon in früheren Erhebungsperioden wurden temporär unbestockte Waldflächen nach ihrer Größe in Lücken und Blößen eingeteilt. Zwischen den Erhebungsperioden 1981/85 und 2000/02 nahmen die kleineren Freiflächen (Lücken) kontinuierlich zu, die Blößen gingen zurück. Dieses Bild änderte sich jedoch zwischen den Inventurperioden 2000/02 und 2007/09 (Abb. 1, S. 35). Während die Fläche der kleineren Freiflächen auch weiterhin kontinuierlich anstiegen, erhöhte sich die Fläche der Blößen zwischen 2000/02 und 2007/09 stark und übertraf erstmals seit Bestehen des permanenten Inventur-Probeflächennetzes die Werte der Achtzigerjahre – nicht zuletzt infolge der Sturm-ereignisse Kyrill (2007), Paula und Emma (2008). Lockere Bestände Gemäß den ÖWI-Erhebungsrichtlinien werden seit 1981/85 die Schlussgrade licht, locker, geschlossen und dicht unterschieden. Licht bedeutet, dass zwischen benachbarten Baumkronen Platz für eine zusätzliche Krone frei ist. Unter locker wird verstanden, dass zwar Licht zum Waldboden gelangt, eine zusätzliche ganze Krone aber zwischen den anderen Bestandesgliedern nicht Platz hätte. In geschlossenen Beständen berühren einander die Kronen, und in dichten Wäldern greifen die Kronen ineinander. Aus dem Periodenvergleich der Waldinventurdaten erkennt man, dass analog zur Zunahme der Bestandeslücken (Abb. 1) auch einheitliche Bestände lockerer geworden sind. War bis 2000/02 noch rund ein Viertel der Wälder dicht bestockt, verringerte sich der Wert 2007/09 auf 18 Prozent. Auch die Anteile geschlossener Bestände wurden besonders seit 1992/96 ständig kleiner, während sich der Anteil lockerer Bestände seit 1981/85 beinahe verdoppelte (Tabelle 1). Abbildung 2 (S. 35) zeigt die Entwicklung der Bestandesdichte seit der Erhebungsperiode 1986/90 im Ertragswald für – freistehende Jungbestände < 1,3 m, – Jungbestände (einschließlich Stangenholz) > 1,3 m, – einschichtige Altbestände und – Bestände, in denen mindestens zwei deutlich ausgeprägte Schichten gemeinsam vorkommen. 12/2013 BLICK INS LAND

Österreichs Wälder werden mehrschichtig Im Ertragswald hat der Anteil von Wäldern mit mindestens zwei deutlich unterschiedlichen Bestandesschichten in allen Höhenlagen zugenommen. Ihre Fläche stieg zwischen 1986/90 und 2007/09 von 1.363.000 ha auf 1.736.000 ha um 27 Prozent an, wobei den größten Anteil an dieser Zunahme lockere Bestände ausmachen. Demgegenüber gingen einschichtige Jungbestände und Dickungen um ca. 30 Prozent von 1.271.000 ha in der Periode 1986/90 auf 891.000 ha (2007/09) zurück, wobei der Anteil dichter Bestände deutlich abnahm. Dabei nahm die Fläche freistehender Jugenden unter 1,3 m Höhe von 160.000 ha um 43 Prozent ab. Diese Entwicklung betrifft alle untersuchten Höhenlagen. Die Fläche einschichtiger Baumhölzer hat sich seit 1986/90 wenig verändert, der Anteil lockerer und lichter Bestände nahm auf Kosten geschlossener Bestände kontinuierlich zu (Abb. 2, S. 35). Starker Anstieg der entnommenen Holzmenge Die ÖWI gibt die durchschnittliche jährlich entnommene Holzmenge als Vorrat aller seit der Vorperiode nicht mehr stehenden Bäume in Vfm an, es handelt sich also streng genommen um einen Vorratsabgang und nicht um eine Nutzung, die üblicherweise in Efm angegeben wird. Dieser Vorratsabgang setzt sich aus Holzentnahmen und natürlichen Ausfällen zusammen. Zeigte die gesamte entnommene Holzmenge seit 1986/90 eine leicht fallende Tendenz, erfolgte 2000/02 eine Trendwende. Die ÖWI-Ergebnisse 2007/09 weisen im Vergleich zur Periode 2000/02 einen starken Anstieg der jährlich aus dem Wald entnommenen Holzmenge um 34 Prozent von 17,5 auf fast 23,5 Millionen Vfm aus. Dazu kommt noch der natürliche Holzabgang (z. B. durch Absterben), der sich für diese Zeitspanne von 1,3 auf 2,3 Mio. Vfm/Jahr erhöhte (Steigerung um 76 % seit 2000/02). Die aus dem Wald entnommenen Holzmengen werden im Folgenden nach geplanten Entnahmen aus (End-) Nutzungen, ungeplanten Abgängen und Durchforstungen gegliedert, wobei unter dem Begriff „planmäßige Entnahme“ Kahlhieb, Kleinflächennutzung, Entrümpelung, Verjüngungshieb und Räumung von Überhältern, unter „ungeplanten Abgängen“ natürli-

che Abgänge und ungeplante Nutzungen zusammengefasst wurden. Natürliche Abgänge wurden zusätzlich gesondert ausgewiesen. Die Unterscheidung von geplanten Nutzungen und ungeplanten Entnahmen stellte sich oft als problematisch heraus, da im Zuge großer ungeplanter Aufarbeitungen von Windwurfholz häufig auch angrenzende ungeschädigte Bestandesteile mitgenutzt wurden. Zwischen 2000/02 und 2000/07 stiegen sowohl die planmäßigen als auch die ungeplanten Holzabgänge (Abb. 3, S. 35). Die geplanten jährlichen Entnahmen erhöhten sich seit der Erhebungsperiode 1992/96 stetig von 13 Mio. auf 17 Mio. Vfm/Jahr. Der außerplanmäßige jährliche Holz-

anfall legte seit der Erhebungsperiode 2000/02 auf mehr als das Doppelte zu und lag 2007/09 bei 5,5 Mio. Vfm/Jahr. Die bei Durchforstungen entnommenen Holzmengen erhöhten sich seit der Periode 2000/02 leicht und lagen 2007/09 mit 3,2 Mio. Vfm/Jahr ungefähr beim Wert von 1992/96. Entnommene Baumarten Tabelle 2 zeigt die aus dem Waldbestand ausgeschiedenen Holzvorräte nach Baumarten und Art des Ausscheidens. Demnach entfallen 69 Prozent des gesamten ausgeschiedenen Holzes auf Fichte, Kiefer hat einen Anteil von sechs Prozent, Lärche und Tanne von jeFortsetzung auf Seite 34

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FORST Fortsetzung von Seite 33 weils vier Prozent. 16 Prozent des Holzes stammen von Laubbaum-

arten, davon fast die Hälfte von Buche. 67 Prozent des entnommenen Volumens wurden planmäßig endgenutzt. Die Laubbaumarten

Tabelle 1: Entwicklung der Bestandesdichte seit 1981/85 (ÖWI).

wurden weniger intensiv bewirtschaftet und nur zu etwas mehr als der Hälfte endgenutzt, die andere Hälfte wurde entweder im Zuge der Bestandespflege entfernt oder schied infolge natürlichen Zusammenbruchs aus. Bei Fichte und Kiefer stammten 13 Prozent des gesamten Holzanfalls aus Durchforstungen. Darüber hinaus musste ein Fünftel des genutzten Fichtenholzes außerplanmäßig entnommen werden (Zufallsnutzungen 13 %, natürliches Ausscheiden 8 %). Bei der Tanne betrugen zum Vergleich Zufallsnutzung neun Prozent und natür-

Tabelle 2: Holzentnahmen (in 1000 Vfm/Jahr, BHD > 104 mm) nach Baumarten und Nutzungsarten (ÖWI 2007/09) inklusive Strauchflächen.

Tabelle 3: Stammzahl-Abgänge (in 1000/Jahr, BHD > 104 mm) nach Baumarten und Nutzungsarten (ÖWI 2007/09). 34

licher Abgang elf Prozent, was auf das vermehrte Absterben alter, starker Tannen hinweist. Bei Buche war der Holzanfall aus Pflegemaßnahmen gering: Ein Viertel der entnommenen Masse stammte allerdings aus ungeplanten Abgängen, davon die Hälfte aus natürlichen Ausfällen (Tab. 2). Ein etwas anderes Bild ergibt sich aus der Gegenüberstellung der ausgeschiedenen Stammzahlen (Tab. 3). Erwartungsgemäß überwiegen die planmäßigen Endnutzungen mit 48 Prozent. 27 Prozent der ausgefallenen Stämme kamen aus Durchforstungen, der Anteil außerplanmäßig entnommener oder natürlich ausgefallener Stämme beträgt 24 Prozent. Fichte weist (neben dem Weichlaubholz) den kleinsten Anteil an endgenutzten Stämmen und den größten an Durchforstungsstämmen auf. Nur 22 Prozent der ausgefallenen Fichten mussten außerplanmäßig entnommen werden, nicht einmal die Hälfte der außerplanmäßigen Abgänge erfolgte durch natürlichen Zusammenbruch. Ganz anders das Bild bei der Tanne, die einen doppelt so hohen Prozentsatz an natürlich ausgefallenen Stämmen aufweist wie die Fichte. Die Buche wird nur sehr selten durchforstet, ansonsten ähnelt die Verteilung der Ausfallsgründe jener der Tanne. Abbildung 4 stellt die Ursachen für das Ausscheiden stärkerer und schwächerer Bäume gegenüber. Tanne, Kiefer, Buche und Weichlaubhölzer weisen überdurchschnittlich große Anteile an natürlich ausgeschiedenen dünnen Stämmen von 50 bis 104 mm BHD auf. Der Abgang dünner Buchen erfolgt fast zur Hälfte außerplanmäßig. Dünne Hartlaubhölzer und Tannen werden im Rahmen von geplanten Nutzungen oft mitgefällt, was gerade der Schatten ertragenden Tanne die Gelegenheit nimmt, das Wegfallen der Konkurrenz der schnell wachsenden, lichtliebenden Baumarten zum Aufbau eines eigenen Wuchsvorsprungs auszunutzen. Betrachtet man die höheren Durchmesserklassen, fällt der relativ hohe Anteil von natürlich ausgefallenen Tannen und Laubhölzern auf. Die Fichte zeigt mit ihrem hohen Anteil an Durchforstungsstämmen in beiden BHDKlassen das typische Bild einer intensiv bewirtschafteten Baumart. Überdurchschnittlich große außerBLICK INS LAND 12/2013


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Abb. 1: Entwicklung der Blößen- und Lückenfläche.

Abb. 2: Periodenvergleich der Bestandsdichte.

Abb. 3: Periodenvergleich der entnommenen Holzmenge nach Nutzungsart.

Abb. 4: Stammzahlabgänge nach Baumarten.

12/2013 BLICK INS LAND

Dipl.-Ing. Elmar Hauk, Bundesforschungszentrum für Wald, Institut für Waldinventur, Wien. Literatur beim Verfasser erhältlich.

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Buche genauso windwurfgefährdet wie Fichte Seit der Einrichtung permanenter ÖWIProbeflächen in der Erhebungsperiode 1981/85 ist sowohl eine Erhöhung des Freiflächenanteils als auch eine Auflichtung dichter Bestände zu beobachten. Durch das erhöhte Lichtangebot am Waldboden stieg der Anteil von Beständen mit deutlich ausgeprägter Unterschicht. Das aus dem Wald entnommene Holzvolumen stieg laut den ÖWI-Ergebnissen 2007/ 09 im Vergleich zur Vorperiode 2000/02 um 34 Prozent an, natürliche Abgänge erhöhten sich um 74 Prozent. Vier Fünftel der ausgeschiedenen Holzmasse wurden

im Zuge geplanter Nutzungen und Durchforstungen entnommen, 20 Prozent waren ungeplante Entnahmen, etwas weniger als die Hälfte davon natürliche Abgänge. Von natürlichen Abgängen waren überdurchschnittlich stark Laubhölzer betroffen. Obwohl das Ansteigen der Freiflächen eine Folge der Windwurfereignisse ist, liegt der Anteil ungeplant entnommener Fichten sogar etwas unter dem Baumartendurchschnitt. Buchen sind mindestens genauso stark gefährdet wie Fichten, der Anteil an natürlichem Ausfall ist bei der Buche allerdings wesentlich höher, besonders viele dünne Buchen verschwinden aus natürlichen Gründen. Dünne Kiefern zeigen eine hohe natürliche Ausfallsrate bei niedrigen Stammdurchmessern, wahrscheinlich bedingt durch extremen Dichtstand in der Jugend. Die Tanne hat von allen Nadelbaumarten die höchste natürliche Ausfallsquote bei dicken Stämmen, was langfristig die schleichende Gefahr des Verlustes von Samenbäumen befürchten u lässt.

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planmäßige Entnahmen sind nicht festzustellen. Im Vergleich mit Buche sieht man ungefähr gleiche Anteile von Zufallsnutzungsstämmen, der Anteil an natürlich ausgeschiedenen Buchen ist aber weit höher als bei Fichte. Die Kiefer präsentiert sich bei den dickeren Stämmen unauffällig, bei den dünneren ist jedoch, wie bereits erwähnt, ein hoher Anteil an natürlichen Abgängen zu beobachten, möglicherweise eine Folge überdichter Kiefernjungwüchse.

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LANDTECHNIK

Starke Neuheiten zur Austro Agrar u den Highlights aus dem MF-Programm gehörten allen voran die brandneuen, bis zu 400 PS starken Flaggschiffe der MF-8700er-Baureihe. Ausgestattet mit intelligentem EPM-Powermanagement sind diese die stärksten Standardtraktoren, die MF je gebaut hat, und laut MFGeneralimporteur Johann Gram von Austro Diesel in Schwechat „aufgrund umfangreicher Neuerungen branchenführend in Wirtschaftlichkeit und Komfort“. Die fünf neuen Modelle mit Tier-4Final-Agco-Power-Motoren und SCR-Abgasreinigungssystem der 3. Generation decken das Leistungssegment von 300 bis 400 PS ab. Dank „EPM Powermanagement“ verfügen die Traktoren über 30 PS zusätzlich bei Zapfwellenarbeiten sowie bei Transportarbeiten über 20 km/h. Alle Modelle werden in den beiden

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Ausstattungsvarianten „Efficient“ oder „Exklusive“ angeboten. Die Traktorenbaureihe MF 5600 von 85 bis 130 PS wurde indes um drei neue Vierzylinder-Modelle erweitert. „Speziell für die Bedürfnisse professioneller Betriebe mittlerer Betriebsgröße mit Frontladeranforderung entwickelt, bieten diese höchste Vielseitigkeit und Effizienz mit größter Wirtschaftlichkeit und wegweisendem Arbeitskomfort“, so Gram. In Tulln zu sehen: die drei neuen Modelle MF 5611 (110 PS), 5612 (120 PS) und 5613 (130 PS). Gram: „Unsere Kunden profitieren bei diesen Traktoren vom MFFreisichtkonzept. Mit stark abfallender Motorhaube, neuem Kabinendesign und Glasdach in Kombination mit dem hocheffizienten Dyna-4- oder Dyna-6-Getriebe sind diese die perfekten Frontladertraktoren.“

Foto: MF

Massey Ferguson präsentierte knapp zwei Wochen nach der Agritechnica seine neuesten Maschinen auch auf der Austro Agrar in Tulln.

Ein weiteres Schwerpunktthema von Austro Diesel und MF auf der Messe war der Bereich Erntetechnik mit der Präsentation von drei neuen MF-Mähdreschern. Ergänzt wurde die Produktpalette durch einen neuen MF 9000 Xtra Teleskoplader mit neuem Motor und neuer Bedienfunktion. Austro Diesel stellte mit FUSE auch die aktuellen Neuheiten zum Thema

Precision Farming vor. Massey Ferguson hat in den vergangenen Jahren die gesamte Produktpalette erneuert und bietet heute maximale Wirtschaftlichkeit für alle u Anforderungen.

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Branchen-Oscar ging an Claas Tractor of the Year Bereits zum 17. Mal wählte eine internationale Jury, bestehend aus 23 Redakteuren von Fachmagazinen aus ganz Europa, den „Tractor of the Year 2014“. Der begehrte Titel ging diesmal an den 230-PS-Traktor „Axion 850“ von Claas.

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gangen war. Der schönste Traktor kommt indes wie bereits im Vorjahr aus dem italienischen SDFKonzern: Der Titel „Golden Tractor of Design“ ging heuer an den Lamborghini Nitro 130 VRT, des-

sen elegantes Aussehen wie das seines lindgrünen Cousins und Vorjahressiegers von Deutz-Fahr von der weltbekannten Turiner Design-Schmiede Giugiaro entworfen wurde. Die Traktoren in

noblem Weiß gefielen offensichtlich von Portugal bis Finnland. Übergeben wurden die Preise an die erfolgreichen Hersteller im Rahmen der Agritechnica 2014 in Hannover. Weiters für den europäischen Traktoren-Oscar nominiert waren die Traktoren Fendt 516 Vario, John Deere 6090 RC und Kubota M 110 GX sowie für die Kategorie „Best of Specialized“ der Antonio Carraro TTR 4400 II HAST, Goldoni Quasar 90 Q und Lamborghini RS 110. Jury-Mitglied für Österreich ist seit dem Start der alljährlichen Traktorwahl BLICK INS LAND. Die Preisverleihung des „Tractor of the Year“ für das nächste Jahr wird wieder auf der Agrartechnikmesse EIMA u in Bologna stattfinden. BERNHARD WEBER Foto: Weber

emerkenswert: Der Siegertraktor Claas Axion 850 konnte sich gegen die zunehmende Zahl an Mitbewerbern mit stufenlosen Antriebskonzepten durchsetzen. Die Maschine aus der französischen Traktorenfabrik des deutschen Landmaschinenerzeugers verwies, wenn auch nur knapp, den New Holland T8.420 Autocommand auf Platz 2. Auf Platz 3 landete der Massey Ferguson 6616. Für Aufsehen sorgte auch die Wahl der „Best of Spezialized“-Maschine. Wieder ging diese Auszeichnung an ein Spezialfahrzeug für die Berglandwirtschaft. Der Schweizer Hersteller Aebi konnte wieder mit seinem Aebi Viatrac 450 Vario-Transporter punkten, nachdem das Unternehmen aus Burgdorf bereits im Jahr 2000 mit seinem Modell TT70S erster Gewinner der Kategorie „Beste Spezialmaschine“ durchs Ziel ge-

Internet-Tipp: www.tractoroftheyear.eu BLICK INS LAND 12/2013


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LANDTECHNIK

Agritechnica: Rekordbesuch in Hannover 70 Prozent der Messebesucher planen Maschineninvestitionen binnen 24 Monaten. it insgesamt 450.000 Besuchern, davon jeder Vierte aus den EU-Nachbarländern oder aus aller Welt, hat die Agritechnica 2013 neuerlich einen Spitzenwert erzielt. Die weltgrößte Landtechnikschau, organisiert von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, DLG, machte auch heuer wieder ihrem Ruf als Branchenleitmesse alle Ehre. Knapp 400 angemeldete technische Neuheiten, vor allem aber die vielen „Flaggschiffe“ und Premium-Maschinen der einzelnen Hersteller lockten die Besucher in Strömen nach Hannover.

Auch Österreichs Aussteller wie Pöttinger (mit zwei Silbermedaillen für Neuentwicklungen) oder Lindner mit seinem neuen Lintrac berichteten von bester Messestimmung und reger Kundennachfrage. Das bestätigt auch eine Umfrage der DLG unter den Besuchern. Demzufolge planen zirka 15 Prozent, nach der Agritechnica einen neuen Traktor anzuschaffen, knapp 20 Prozent wollen in Bodenbearbeitungs- und Erntetechnik investieren, rund zehn Prozent wollen neue Hoftechnik anschaffen, 70 Prozent der Land- und Forstwirte planen diese Käufe in den nächsten beiden Jahren. Der Sprecher der deutschen Landtechnikindustrie, Bernd Scherer, erklärte im Rahmen der Abschlusspressekonferenz: „Wir rechnen damit, dass von dieser Ausstellung deutliche Impulse für die globale Landwirtschaft ausgehen weru S.N. den.“ Internet-Tipp: www.agritechnica.de 12/2013 BLICK INS LAND

Gestürmt: die Messestände der großen Hersteller wie Deutz-Fahr mit neuer Agrotron-Serie 9.

Neues „Calibrator FREE“ x Konzept von Bogballe edienung der Bogballe-Düngerstreuer über Table-PCs durch neues iZURF-Modul mit integrierter „Section Control“-Funktion. Bogballe A/S, einer der führenden Düngerstreuerhersteller Europas, präsentiert auf der Agritechnica 2013 das neue „Calibrator FREE“-Konzept, das mit dem neuen iZURF-Modul in Verbindung mit dem Calibrator Zurf die Bedienung der Bogballe-Streuer über eine kabellose Verbindung auf einen handelsüblichen Tablet-PC legt. Über den TabletPC ist dann die Bedienung der Streuerfunktionen mit integrierter Funktionseinheit „Section Control“ möglich. Der Tablet-PC ist die einzige Mensch-Maschinen-Schnittstelle für die Maschinensteuerung mit integrierter, GPS-unterstützter „Section Control“-Funktion. Gleichzeitig vereinfacht das iZURF-Modul als zentrale Kommunikationseinheit die Kombination mehrerer externer Geräte mit dem Calibrator ZURF entscheidend. So kann der Funktionsbereich Section Control über Tablet-PCs oder andere (eventuell bereits vorhandene) externe Vorgewendemanagement-Systeme auch mit N-Sensoren über serielle RS 232-Schnittstellen gleichzeitig kombiniert werden und über den Calibrator Zurf können mehrere Funktionsprin-

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zipien zusammengeführt und umgesetzt werden. Die Bedienung der Maschinenfunktionen über Tablet-PCs ermöglicht die Zusammenführung verschiedener streuerspezifischer Funktionen mit GPS-unterstützten Anwendungen und pflanzenbaulichen Sensortechniken auf dem Weg zu einem herstellerübergreifenden Smarter Farming in neue Dimensionen. Das „Calibrator FREE“-Konzept mit dem IZURF-Modul ist ein erster, richtungsweisender Schritt auch ohne die ISOBUS-Technologie, diese Möglichkeiten

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Besonders umringt waren die Messestände der großen Erzeuger wie Agco mit den Marken Fendt, Massey Ferguson und Valtra, Case IH mit Quadtrac, dem stärksten Traktor der Welt, sowie Steyr, New Holland oder John Deere und Claas. Von frühmorgens an in Beschlag genommen wurden auch die Messestände von Deutz-Fahr wegen der neuen Modellserien 9 und 11, des Erntemaschinenherstellers Krone oder der Maschinen- und Gerätehersteller Lemken, Amazone oder Kverneland.

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LANDTECHNIK

„1. Platz kein Ruheplatz“ Pöttinger „Unsere wahren Kunden sind die Kühe. An diese denken wir, wenn wir über die Qualität unserer Produkte nachdenken“, erklärte Klaus Pöttinger auf der Agritechnica. ntscheidend ist, dass wir weniger Dreck von der Wiese mitnehmen.“ Daher lege Pöttinger so viel Augenmerk auf die Bodenanpassung der Maschinen. Damit auch der Landwirt auf seine Rechnung kommt, bietet Pöttinger den Novocat S12, die größte getragene Mähkombination der Welt mit einem Leistungsbedarf von 160 PS für 11,20 m Arbeitsbreite, an. Klaus Pöttinger verspricht damit „um 25 Prozent niedrigeren Durchschnittsverbrauch bei 25 Hektar höherer Schlagkraft“ für eine Flächenleistung von mehr als zwölf Hektar pro Stunde. Mit der Aerosem 1002 bringt Pöttinger eine pneumatische Sämaschine auf den Markt, mit der sowohl Mais als auch Getreide angebaut werden kann, samt Unterfußdüngung. Für die Integration der Einzelkornsätechnik in eine pneumatische Sämäschine („Precision Combi Seeding“) hat das Unternehmen eine Agritechnica-Silbermedaille bekommen. Die Maschine verfügt über bis zu zehn Einzelkornelemente für 37,5 cm oder 75 cm Reihenabstand. Eine zweite

Traktor der Marke „Extravaganza“ Lamborghini sorgt mit der neuen Baureihe Nitro für Aufsehen – zugleich der „Golden Tractor of Design 2014“. r sei ein neuer Traktor „für Kunden mit Stil, die etwas Besonderes wollen“. So präsentierte Lamborghini aus dem Hause von Same Deutz-Fahr vor ausgewählten Agrarjournalisten im Piemont seinen jüngsten Stier im Stall. Die vier Modelle von 100 bis 130 PS, mit einem mechanischen, Powershift- oder stufenlosen VRT-Getriebe wählbar, beeindrucken nicht nur mit ihrer kompakten Bauweise, spritzigen Wendigkeit (das TTV-Modell auch mit 50 km/h) sowie dem niedrigen Kraftstoffverbrauch, auch Leistung und Drehmoment der Motoren überzeugen. Auch andere Features wie die starke Hydraulikanlage mit Durchflussraten von 60 bis 90 l/min, bis zu fünf doppeltwirkende Hecksteuergeräte, der Heckkraftheber mit 6.600 Kilogramm Hubkraft samt präziser elektronischer Steuerung, das Schnelllenkungssystem SDD, eine Vorderachsfederung oder der Bremskraftverstärker „Powerbrake“ kennzeichnen die neuen Edel-Trattori aus der SameSchmiede Treviglio nahe Mailand. Besonders gelungen – und von Europas Agrarzeitungen, darunter auch BLICK INS LAND, mit der Auszeichnung für den „schönsten Traktor des Jahres“ gewürdigt – ist aber das Design des Nitro: straffe, schlanke Linien, die weiße, von einem umlaufenden, matt-

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schwarzen Band unterbrochene Lackierung der Motorhaube und die LED-Leuchten über den Scheinwerfern verleihen den Traktoren ein äußerst markantes Aussehen. Auch die neue Kabine wurde unter Berücksichtigung ergonomischer Studien entwickelt, der Fahrer findet alle wesentlichen Bedienelemente praxistauglich um ihn herum angeordnet, verbunden mit ästhetisch ansprechender Gestaltung. Das Ergebnis einer neuerlichen gelungenen Zusammenarbeit des Traktorenkonzerns mit Giugiaro, den weltbekannten Design-Experten aus Turin. Schon im Vorjahr wurde diese Kooperation ausgezeichnet, auch der Deutz-Fahr Agrotron 7250 TTV war 2013 Europas schönster (und auch bester) Traktor in den Augen der „Tractor of the Year“Juroren. Ebenfalls neu im Lamborghini-Stall: die Modelle Spark (120 bis 190 PS) sowie Mach VRT (210 bis 250 PS). Lamborghini erzeugte 2012 rund 1.500 Traktoren. Der Marktanteil der „VIPMarke mit hohem Prestige für Kunden, die das besondere Lieben“ beträgt damit knapp ein u Prozent in Europa. BERNHARD WEBER

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Foto: Pöttinger

Foto: DLG

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Silbermedaille für dasselbe Gerät erhielt Pöttinger für das patentierte Verteilersystem IDS. „Dieses ist weltweit das einzige, das eine konstante Kornzahl über alle Reihen bei Fahrgassenschaltung garantiert und damit Saatgut einspart.“ Heuer feierte man bei Pöttinger 50 Jahre Ladewagen-Bau. Co-Geschäftsführer Heinz Pöttinger unbeirrt: „Der Ladewagen ist das wirtschaftlichste Verfahren für die Grasernte, auch weil es das sauberste ist.“ Die Grieskirchner wollen bei dieser Technik ihre Marktführerschaft verteidigen. „Der erste Platz ist kein Ruheplatz. Wir haben mehr als 60 Modelle im Programm, um für alle Kunden passende Lösungen anbieten zu können“, darunter die komplett neuen Kombiwägen Europrofi 4510, 5010 und 5510. Zuletzt konnte das Familienunternehmen mit einem Umsatz von 303 Millionen Euro den besten Geschäftsabschluss in der 140jährigen Firmengeschichte tätigen. „Innerhalb von zehn Jahren haben wir unser Geschäft verdreifacht“, heißt es bei Pöttinger. u STEFAN NIMMERVOLL

BLICK INS LAND VORSCHAU Unsere Schwerpunktthemen im Jänner 2014 sind: © BIOENERGIE-TAGUNG GRAZ © FÜTTERUNG © PFLANZENSCHUTZ, DÜNGUNG © STALL- UND HOFTECHNIK Erscheinungsdatum: Dienstag, der 07. 01. 2014 Anzeigenschluss: Mittwoch, der 11. 12. 2013 Das BLICK INS LAND-Anzeigenteam berät Sie gerne! Für Anfragen stehen Ihnen zur Verfügung: 01 / 581 28 90 - DW, DW 12 Doris Orthaber-Dättel, daettel@blickinsland.at, DW 22 Alexander Beran, beran@blickinsland.at,DW 14 Paula Kolendic, kolendic@blickinsland.at, DW 20 Marcel Blank, blank@blickinsland.at, DW 29 Michael Mazelle, mazelle@blickinsland.at. Faxsendungen bitte an 01 / 581 28 90-23 Druckunterlagen bitte direkt an: BLICK INS LAND, Florianigasse 7/14, 1080 Wien

BLICK INS LAND 12/2013


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BOKU-NEWS BOKU AKTUELL

Fotos: Archiv

REKTOR MARTIN GERZABEK

Erich Erber

Andreas Klauser

Ein zu Ende gehendes Jahr ist stets ein guter Anlass, einen Blick in die Zukunft zu tun. Derzeit befindet sich vieles auf der BOKU im Fluss: Eine „Universität des Lebens“ muss rasch und flexibel auf die Fragen, die die Gesellschaft stellt, reagieren. Knapper werdende Ressourcen und die Vorzeichen des Klimawandels machen in allen Lebensbereichen ein Umdenken hin zu mehr Nachhaltigkeit notwendig.

Johann Marihart

Neue Ehrensenatoren Drei Top-Manager aus der Agrarwirtschaft wurden in Anerkennung ihrer Leistungen und als Dank für ihre Unterstützung der einzigen Agraruniversität Österreichs in den verschiedensten Belangen mit dem Titel „Ehrensenator“ ausgezeichnet.

Das geht aber nicht von heute auf morgen. Dazu ist Forschung nötig und die Ausbildung der Studierenden muss sich ebenfalls an diesem Ziel orientieren. Nachwachsende Rohstoffe, Biotechnologie und der Schwerpunkt globaler Wandel sind einige der Themen, die in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen werden und sich in unserem Entwicklungsplan entsprechend widerspiegeln.

in Europa, im Mittleren Osten und Afrika und lenkt zudem u. a. den US-Land- und Baumaschinenkonzern Case IH, unter dem auch Steyr-Traktoren firmieren. Den Titel Ehrensenator der Universität für Bodenkultur tragen darf künftig auch Johann Marihart, Generaldirektor der Agrana Beteiliu gungs-AG.

Foto: Ulrich Sperl

Verliehen wurden die Ehrentitel durch den Rektor der Universität für Bodenkultur Wien, Martin Gerzabek, an Erich Erber, Gründer und Boss der Erber AG, besser bekannt für die Futtermittelzusätze und Premixe der Marke „Biomin“. Ebenfalls geehrt wurde Andreas Klauser, er leitet die Geschäfte der Fiat Industrial Gruppe

Blick in die Zukunft

Die BOKU hat hier schon vieles vorausschauend in die Wege geleitet und daher einen Vorsprung, den wir weiter halten wollen. In unseren internationalen Netzwerken bauen wir seit Langem die Kooperation mit anderen Partnern auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene aus. Dazu gehört auch unser Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit, in die eine nicht zu vernachlässigende Zahl unserer Lehrenden und Studierenden involviert ist. Denn Probleme wie Nahrungssicherheit, Landnutzung, Wasserwirtschaft oder Ressourcenschonung können längst nicht mehr national gelöst, sondern müssen im globalen Kontext bearbeitet werden.

Dass wir in diesen Tagen das 130Jahre-Jubiläum des Studiums Kulturtechnik und Wasserwirtschaft feiern, zeigt übrigens, wie früh die BOKU auf die Anforderungen der Gesellschaft reagiert hat. Nachhaltigkeit fängt bei uns selbst an: Auch innerhalb unserer Universität ist ein mehrstufiger Prozess im Gange, der diese zum Prinzip unseres Handelns macht. Einsparung von Energie, Wasser und Materialien unter Einbeziehung der Anregungen von Studierenden; Sanierung der Gebäude nach ökologischen Kriterien, das Leuchtturmprojekt CO2-Kompensationssystem; Arbeitsgruppen, die sich unter anderem mit der sozialen Verantwortung für unsere Arbeitnehmer und der Mobilität befassen, sowie die Ethikplattform sind ebenso Teil dieses umfangreichen Konzepts, an dem beständig gearbeitet werden muss. Dass wir für diese Tätigkeiten bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten haben, wird uns auch künftig weiter anspornen. Die Ergebnisse dieser strategischen Prozesse werden in die Überarbeitung des BOKU-Entwicklungsplans 2014 einfließen. Niemand kann genau wissen, wo wir in 20 Jahren stehen werden. Aber dass gewaltige Anstrengungen nötig sein werden, unsere Umwelt lebenswert zu erhalten, ist klar. Und die BOKU wird ihren Beitrag leisten. Im Namen der BOKU wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr!

Konzerte der Blaskapelle BOKU-Kapelle Am 13. November fand im Schwackhöferhaus das bereits 4. Konzert der BOKU Blaskapelle statt. Als Auftakt lieferte das 66-köpfige Orchester den Marsch „Jubelklänge“, gefolgt von klassischer Blasmusik, 12/2013 BLICK INS LAND

einer Konzertpolka, schwungvollen Melodien und dem Schlussmarsch „Wien bleibt Wien“. Die nächsten Live-Auftritte: 11. Jänner 2014 NÖ. Bauernbundball im Austria Center, 31. Jänner BOu KU-Ball in der Hofburg. 39


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Käse-Kaiser x 2014 ie besten Käseprodukte Österreichs wurden ausgezeichnet. Die AMA-Marketing prämierte im Congress Graz die besten Käseprodukte des Landes mit dem Käse-Kaiser 2014. Dieses Jahr gab es besonderen Anlass zum Feiern, viele Auszeichnungen konnten mit nach Hause genommen werden, in den Kategorien Frischkäse – Schärdinger Rollino Kräuter; Weichkäse – Schärdinger Kaisertaler Schnittkäse mild-fein, Schärdinger Grieskirchner; Hartkäse, Schärdinger Asmonte; Käsespezialität – Schärdinger Affineur Weinkäse; beliebteste österreichische Käse in Deutschland – Tiroler Felsenkeller Käse. Erstmals wurde auch ein Publikums-Käse-Kaiser vergeben, Konsumenten konnten in erster Linie online ihren persönlichen Lieblingskäse wählen. „Wir freuen uns besonders über diese Auszeichnung, bei der der Schärdinger Bergbaron überlegen die Gaumen der Österreicherinnen und Österreicher eroberte“, so DI Josef Braunshofer, Geschäftsführung Berglandmilch eGen. „Für uns sind solche Preise eine Bestätigung der hohen Qualität unserer Produkte und beste Rohmilchqualität führt zu besten Käsespezialitäten, was auch unsere Konsumenten schätzen“, berichtet DI Josef Braunshofer. INFORMATION: www.berglandmilch.at

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BLICK INS LAND – www.blickinsland.at

Inhalte der unter „Aus der Wirtschaft“ abgedruckten Texte müssen nicht die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers darstellen.

BLICK INS LAND 12/2013


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AUS DER WIRTSCHAFT

Guntamatic x Heizen mit Maisspindeln

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or 50 Jahren wurde in Peuerbach die Heizkesselschmiede Guntamatic gegründet. Vor 45 Jahren begannen bei Guntamatic angestellte Bauern in einem Hinterstübchen mit der Entwicklung der ersten Holzheizungen. Eine Holz- und HackschnitzelRevolte begann: langlebige Holzheizungen in Edelstahlbauweise, hochwertige Hackschnitzelheizungen mit industrieller Treppenrosttechnologie oder hochwertiger Verbrennungstechnologie für Miscanthus, Kurzumtriebsplantagen und Maisspindeln prägen das heutige Produktsortiment des führenden Qualitätsanbieters Guntamatic. Aktuell präsentiert Guntamatic auf zahlreichen Messen interessante Heiztechnik, zum Beispiel für Maisspindeln. Maisspindeln gelten als wiederentdeckter Rohstoff mit Zukunft – die Verwendung eines regional verfügbaren Abfallproduktes als Brennstoff für Heizanlagen stellt eine Chance für die Landwirtschaft dar. Maisspindeln haben einen ähnlichen Brennwert wie Holz. Inzwischen gibt es sogar Maissorten, deren Feuchtigkeitsgehalt geringer als der von Holz ist, was die Verwendung von Maisspindeln in Heizanlagen erleichtert. Am effektivsten ist es, die Spindeln getrocknet oder sogar zu Pellets gepresst zu verwenden. So werden Lagerkosten verringert und die Effizienz gesteigert. Pro Hektar Maisernte fallen gut 1,5 Tonnen Maisspindeln an – der Heizwert beträgt bei 20 % Wassergehalt ca. 4,3 kWh/kg. INFORMATION: Tel.: 07276/2441-0, www.guntamatic.com

enn es um kompromisslose und perfekte Technik geht, braucht es kompetente Fachkräfte: das Team von Maschinen Gailer in Kötschach. Für Garten-, Forst-, Landtechnik und allerlei mehr. Ob die Schneefräse für den Winter, der Automower für den Sommer oder der staubsaugende Roboter für die eigenen vier Wände – Maschinen Gailer überzeugt nicht nur mit einem exklusiven und hochwertigen Sortiment, sondern vor allem mit Kompetenz, Wissen und Erfahrung. Weil – so Firmenchef Stefan Gailer – es wichtig ist, mit individueller Beratung und bestem Service Kunden zufriedenzustellen und mit Qualität zu überzeugen. Auch für die jüngsten Gailer-Kunden gibt es eine riesige Auswahl an Spielwaren. INFORMATION: Landmaschinen Gailer, Tel.: 04715/297

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Deutz-Fahr x zeigte Neuheiten eutz-Fahr präsentierte bei der Agritechnica 2013 offiziell seine aktuell wichtigsten Produktneuheiten. Im Bereich der Traktoren werden zwei Baureihen vorgestellt, die das Potenzial von Deutz-Fahr in Bezug auf eine hohe Leistungsfähigkeit klar aufzeigen. Die Serie 9 von 270 bis 340 PS erweitert die bestehende Produktpalette um eine Baureihe nach oben und ergänzt damit die Produktpalette nach der Serie 7, welche die prestigeträchtige Auszeichnung „Tractor of the Year 2013“ erhalten hat. Die lange erwartete Serie 11 hingegen soll Ende 2015 auf den Markt kommen und bereitet der Marke Deutz-Fahr den Weg in neue Marktsegmente: traditionell konstruierte Traktoren mit stufenlosem Getriebe und bis zu 440 PS. Bei den Traktoren im mittleren Leistungsbereich kommt die Serie 5C auf den Markt. Es handelt sich um vielseitige Traktoren mit 90 bis 120 PS, die aus der leistungsfähigen Serie 5 hervorgegangen sind. Die wichtige Serie 6 von Deutz-Fahr wurde kürzlich gemeinsam mit der MaxiVision-Kabine mit dem German Design Award ausgezeichnet. Dank der drei neuen Vier-ZylinderModelle mit 120, 130 und 140 PS und der bereits bestehenden Modelle mit bis zu 190 PS steht die Serie 6 dem Kunden nun in einem weiten Leistungsspektrum zur Verfügung. Im Mähdreschersegment wird die neue Serie C9000 vorgestellt: eine Erntemaschine, die dafür entwickelt wurde, um mit umfassenden Innovationen in puncto Technik und Komfort neue Effizienzstandards zu erreichen. INFORMATION: Tel.: 01/801 60-12, www.deutz-fahr.at

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Unterreiner x neuer Rückewagen und Forstkräne ie Unterreiner Forstgeräte GmbH aus Buch, nur 10 km von der Grenze zu Braunau entfernt, präsentierte auf der Agritechnica und auf den Unterreiner-Forsttagen am 30. November und 1. Dezember 2013 einen neuen 12-to-Rückewagen mit Doppelrahmen, welcher serienmäßig eine Auflaufbremse hat. Auf beiden Veranstaltungen präsentiert der Forstgerätespezialist aus Bayern auch zwei neue Forstkräne, den FK 6600 und den FK 7800. Der FK 6600 hat eine Reichweite von 6,6 m und hebt bei 6,6 m mit angebauter Zange und Rotator und 180 bar Druck 620 kg, was eine enorme Leistung ist. INFORMATION: www.unterreiner.eu

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Inhalte der unter „Aus der Wirtschaft“ abgedruckten Texte müssen nicht die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers darstellen.

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Sonstiges Häcksler, SW Claas Klima, Heizung, Häcksler, SW, SWW Klima, Häcksler Häcksler, SPV, Maisausrüstung, BISO SW Häcksler, Spreuverteiler, SW + SWW Häcksler, Heizung, Klima

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48_U4 27.11.13 11:58 Seite 1

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ch mit u a t z t e j S ab 99P Antrieb m e s o l n e f u st

Die neue Serie 5 von DEUTZ-FAHR

kompakte Oberklasse

- 4 Modelle von 95 – 127 PS ohne Dieselpartikelfilter nur DOC - 4 Zylinder Deutz-Motor mit höchster Performance in Leistung und Drehmoment bei besonders effizientem Spritverbrauch - mit stufemlosen Fahrantrieb, oder Lastschaltgetriebe mit Speed Matchiung - echte 4 Rad-Scheibenbremse Serie - 4-fach Zapfwelle 540/Eco/1000/Eco - elektrische Steuergeräte mit Joystick - SSD -Comfort-Lenkung - gefederte, superleise Komfortkabine, Option bei 40km/h - gefederte Vorderachse, Option bei 40km/h, Serie bei 50km/h - 50km/h oder 40 km/h bei reduzierter Motordrehzahl Modelle: 5100 - 5110 - 5120 - 5130 TTV P.b.b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1080Zul.-Nr.: Wien, Zul.-Nr.: 02Z033612M P.b.b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1080 Wien, 02Z033612M

Deutz-Fahr Austria Landmaschinen GmbH www.deutz-fahr.at Tel. 0180160-12

12/13 BLICK INS LAND  

Das Magazin für den ländlichen Raum

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