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DÜNGUNG 33

Stallmist hat seine Wirkung Düngung Stallmist hat mehrere günstige Wirkungen. Um die Vorzüge möglichst optimal zu nützen, sind StickstoffVerluste bei der Lagerung tunlichst zu vermeiden. Der richtigen Mistbehandlung ist daher große Aufmerksamkeit zu schenken.

U

nter Stallmist wird vorwiegend ein Gemisch aus Kot und Harn mit Einstreu verstanden. Ein geringer Anteil des anfallenden Harns wird von der Einstreu aufgesaugt und gebunden. Zusammensetzung, Lagerung und Aufbereitung beeinflussen die Eigenschaft und Art des Stallmists, wobei in Frischmist, Stapelmist, Tiefstallmist und Rottemist unterschieden wird.

Unterschiede in der Aufbe­ reitung Es sind prinzipiell das Warmmistverfahren (Stapelmist, Rottemist) und das Kaltmistverfahren zu unterscheiden. Zu Letzterem gehört unter anderem eine Variante des Stapelmists, das Kaltstapelmistverfahren als auch der Tiefstallmist (Tretmist). Die Absicht besteht in der Reduzierung von Kohlenstoff- und Stickstoffverlusten durch die Verringerung der Luftzufuhr anhand der dichten Lagerung des Festmists. Hierbei sollen Temperaturen ≤ 30° C im Gegensatz zu den Warmmistverfahren (40 bis 50° C) nicht überschritten werden. Nährstoffgehalte und H ­ umus Da der Nährstoffgehalt des Festmists einerseits vom Aus-

gangsmaterial und dem Lagerungsverfahren, andererseits von der Intensität der Fütterung (z. B. Auswahl des Kraftfutters, P-reduzierte Fütterung usw.) und Leistung der Nutztiere beeinflusst wird, werden regelmäßige Analysen empfohlen. Gut kompostierter Stallmist erweist sich aufgrund seines günstigen Humusnachlieferungspotentials und der langsamen Mineralisierung von Nährstoffen von Vorteil für die Stabilisierung der Bodenstruktur und unterstützt infolge eine ausgewogene Pflanzenernährung. Jahreswirksamkeit von Stick­ stoff Mit der Verwendung unterschiedlicher Wirtschaftsdünger in der Landwirtschaft ergeben sich meist Fragen betreffend die Jahreswirksamkeit von Stickstoff (N) in Wirtschaftsdüngern (als auch Komposten). Hier ist der jährlich anfallende Stickstoff aus der Tierhaltung (je Stallplatz) nach Abzug der

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Stall-, Lager- und Ausbringungsverluste vom verbliebenen feldfallenden Stickstoff zu unterscheiden. Unter Jahres-

Sämtliche Angaben sind, bedingt durch die technische Entwicklung, unverbindlich. Abbildungen entsprechen nicht immer der Serienausstattung. Satz- und Druckfehler vorbehalten. Hans Brantner & Sohn Fahrzeugbaugesellschaft m.b.H - FN 63473v / Firmenbuchgericht Korneuburg

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Hierbei gilt die Vorgabe, den Prozess der Rotte bzw. Mineralisierung zu optimieren, um die Nährstoffverfügbarkeit zu verbessern und N-Verluste auf ein Minimum zu reduzieren. Einfluss auf den Prozess der Rotte (Temperatur und Zeitpunkt der Reife) haben Art und Menge des Strukturmaterials bzw. der Einstreu (Stroh, Strauchschnitt, Sägespäne/-mehl usw.), der Feuchtigkeitsgehalt (trocken, nass) und der Grad der Verdichtung (Höhenbegrenzung von zwei Metern bei Stapelmist; Verdichten der Einstreu durch das Eigengewicht des Tierbestands bei Tiefstallmist usw.).

wirksamkeit werden die direkte Wirkung zum Zeitpunkt der Ausbringung sowie die nachträgliche Stickstoffmineralisierung verstanden.

NEU

Bei einer regelmäßigen Anwendung von Wirtschaftsdüngern (und Komposten) kann im Ackerbau mit einer Nachwirkung von 3 bis 5 Prozent gerechnet werden (BMLFUW, 2006). Die Verfügbarkeit und Mineralisierung der Nährstoffe wird einerseits von der Zusammensetzung des Wirtschaftsdüngers andererseits von den regionalen Bodenverhältnissen und klimatischen Bedingungen (Witterung), wie Niederschlag und Temperatur, beeinflusst. W Quelle: AGES

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