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Inhalt Gemeinsam weiterbilden: LehrerInnen-Fortbildungstage in Modra

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Gemeinsam lernen: Österreichische und tschechische SchülerInnen auf Sommercamp

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Gemeinsam entwickeln: Edu.Region in Donauraumstrategie

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Aus anderen Projekten: Talentehaus startet mit Kongress

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Lehrgang Nachbarsprachen: Fortsetzung folgt

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Ausblick: ARGE „Nachbar- und Migrantensprachen“4

Über die Grenzen geschaut Europa lebt von Vielfalt und Bürgernähe, vor allem aber auch von Mehrsprachigkeit. Gerade deshalb sind grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Entwicklung von innovativen Projekten in den Grenzregionen und der Erfahrungsaustausch mit den Nachbarstaaten besonders wichtig. Mag.a Barbara Schwarz Landesrätin für EU-Regionalpolitik

Die vielfältigen Themen interregionaler Zusammenarbeit zeigt der Newsletter des Sprachkompetenz. Zentrums an der NÖ Landesakademie. Hier finden Sie auf einen Blick alle wichtigen Neuigkeiten rund um die Themenbereiche Nachbarsprachen, grenzüberschreitenden Austausch, Good Practice sowie Projektnews – kurz Sprachkompetenz gebündelt mit interregionalem Wissen zu den tschechischen und slowakischen Nachbarregionen. Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team des Sprachkompetenz. Zentrums

Newsletter Newsletter grenzenlos Grenzenlos ► bez hranic Nr. 3/2013 Nr. 1/2012

office@sprachkompetenz.at www.sprachkompetenz.at

Medieninhaber und Herausgeber: NÖ Landesakademie, 3109 St. Pölten, Neue Herrengasse 17A. www.noe-lak.at/impressum


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Grenzenlose Fortbildungstage für LehrerInnen der Nachbarregionen

Das Begleitprogramm der LehrerInnenFortbildungstage nutzten die KollegInnen für einen Austausch über die Grenzen. Die Fortbildungstage fanden in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich, der Comenius-Universität Bratislava sowie dem tschechischen Institut zur Fortbildung von PädagogInnen (NIDV) in Brünn statt. ► Seminardokumentation

Die Frage nach der Vermittlung von Kenntnissen über die Nachbarregionen stellt sich SprachlehrerInnen in den Grenzregionen überall. Aus diesem Grund trafen sich PädagogInnen aus Niederösterreich, Südtschechien und der Westslowakei auf den mittlerweile fünften LehrerInnenFortbildungstagen im slowakischen Modra. Mgr. Viera Štercelová, PhD., stellte in ihrem Impulsreferat die wichtigsten Themen des landeskundlichen Wissens vor. RNDr. Klára Kosárová widmete sich der Aufbereitung von landeskundlichen Inhalten von der sprachlichen Seite. Ergänzt wurden diese beiden Impulsreferate durch Best-PracticeBeispiele von Mgr. Ľudmila Lašáková und Mgr. Kateřina Austová. Im zweiten Teil des Seminars haben die TeilnehmerInnen die Impulse in Unterrichtskonzepte übertragen. In Gruppen nach Altersstufen getrennt diskutierten sie sprachliche Anpassungen, geeignete Aktivitäten und Übungen zu den entsprechenden Lernphasen. Die daraus entstandenen Konzepte werden vom Sprachkompetenz. Zentrum an der NÖ Landesakademie überarbeitet und im Herbst als Download zur Verfügung gestellt.

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Native Speaker für Nachbarsprachen gesucht An einigen Standorten in Niederösterreich werden Personen mit Kenntnissen der jeweiligen Nachbarsprache gesucht. Erforderlich sind pädagogische Kenntnisse sowie Erfahrungen in der erlebnisreichen Vermittlung der jeweiligen Nachbarsprache für Kinder. ► Weitere Informationen: Mgr. Zuzana Buchtová T: 02247-51933-15 E: zuzana.buchtova@noe-lak.at


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Sommercamp Vysočina: Gemeinsam lernen und Gemeinsames erleben

Die unternehmerischen Aktivitäten wurden durch sportliche ergänzt. Als das Wetter besser wurde, testeten die SchülerInnen den Kletterpark und besuchten die Wallfahrtskirche und die „Wunderbrunnen“ am Křemešník. Der Ausflug in die Landeshauptstadt von Vysočina, Jihlava, rundete den Aufenthalt am Křemešník ab. Am Sommercamp beteiligten sich die NÖNMS Pulkau und NÖNMS Weitersfeld.

Edu.Region trägt zur Donauraumstrategie bei SchülerInnen aus Niederösterreich und Vysočina trafen sich in der letzten Schulwoche zum Sommercamp im Rahmen des Projekts „Edu.Region“. Der tschechische Projektpartner Vysočina Education bereitete eine spannende mehrtägige Aktivität für Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren vor: In Gruppen sollten sich die Jugendlichen eine Geschäftsidee ausdenken und dafür einen Business-Plan erstellen. Durch verschiedene Simulationsspiele wurde gezeigt, was alles erledigt werden muss, um notwendige Genehmigungen oder Lizenzen einzuholen. Das Ergebnis war letztendlich der Gewerbeschein für die fiktive Firma. Die Jugendlichen lernten weiters ihren Lebenslauf zu schreiben und auf dessen Grundlage spielten sie ein Bewerbungsgespräch nach.

Das Projekt „Edu.Region“ hat das Donauraumstrategie-Projekt-Label bekommen und besetzt damit wichtige Themen im Donauraum. Vorrangig trägt das Projekt dazu bei, die Wissensgesellschaft im Donauraum zu entwickeln – gerade die Projektergebnisse zu den interregionalen Kompetenzen sind ein wichtiger Meilenstein, um grenzüberschreitendes Wissen im Kontext eines zusammenwachsenden Arbeits- und Wirtschaftsraums zu analysieren und gleichzeitig Jugendlichen zugänglich zu machen.

Das Projekt „Edu.Region“ wird aus Mitteln der Europäischen Union, des Landes Niederösterreich sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend gefördert.

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Mit einem umfangreichen Praxisteil ermöglicht das Projekt SchülerInnen Einblicke in grenzüberschreitende Wirtschaftsabläufe und bringt so Schule und Wirtschaft näher. Das Edu.Region-Netzwerk bringt tschechische und österreichische VertreterInnen aus den Bereichen Bildung und Wirtschaft an einen Tisch. Mit der Donauraumstrategie verfolgt die Europäische Union mit der Entwicklung von Makroregionen ein neues Konzept interregionaler Zusammenarbeit. Die Union will dabei durch den Aufbau wettbewerbsfähiger Regionen Herausforderungen der Globalisierung besser bestehen. Prioritäten haben dabei Arbeitsplätze, Innovation und Wachstum.

Aus anderen Projekten: Talentehaus für Niederösterreich eröffnet mit Kongress Das Talentehaus startet im Herbst das Pilotmodul „Robotik“ – ein Fachbereich, der wie kein anderer (hoch) begabten SchülerInnen einen spannenden interdisziplinären Diskurs bietet. In diesem Modul gehen die SchülerInnen einer praxisbezogenen Aufgabe nach und werden zum Beispiel einen Roboter programmieren. Die Ausbildung in der Robotik eröffnet den SchülerInnen einzigartige Möglichkeiten, interdisziplinär und vernetzt zu denken. Alle Kenntnisse, die sie dazu brauchen, werden ihnen in diesem Modul entweder im Rahmen von schulbegleitenden Präsenzveranstaltungen oder eLearningAngeboten vermittelt. Hinzu kommt ein

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Blick in die Praxis, der im Rahmen von Fachexkursionen zu Firmen, Universitäten, Fachhochschulen, Forschungslabors usw. angeboten wird. Eröffnet wird das Talentehaus mit dem wissenschaftlichen Kongress "Talentehaus vom Erkennen der Potentiale zur Exzellenzförderung“ vom 20.–21. September 2013. ► www.talentehaus.at

Lehrgang „Nachbarsprachen“ Die Pädagogische Hochschule für Niederösterreich bietet sowohl einen Fortsetzungslehrgang als auch einen Wiederholungslehrgang für PädagogInnen der Nachbarsprachen an. Im Rahmen der 2-semestrigen Ausbildung erhalten LehrerInnen, die die Nachbarsprachen Tschechisch, Slowakisch oder Ungarisch unterrichten, die neuesten Erkenntnisse aus Gehirnforschung, Methodik und Didaktik zur Verbesserung ihrer pädagogischen Arbeit. ► Weitere Informationen: Mag.a OStRin Prof.in Waltraud Haschke T: 0676/7087049 E: waltraud.haschke@ph-noe.ac.at

Ausblick 30.9.2013: ARGE „Nachbar- und Migrantensprachen“ an der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich


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