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Ausgabe Februar 2012

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www.sportstadt-jena.de +++ Heike Drechsler im Interview +++ FCC-Derbyheld Sebastian H채hnge beantwortet Leserfragen +++ Vereinsportr채t 체ber den Eisenberger TC +++


Sport digital

Perfektes Kombinationsspiel: Spitzentechnologie & Design! Die Ford Champions Edition. 1,2

Abbildungen zeigen Wunschausstattung gegen Mehrpreis.

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Vorschau auf die Videosportspiele 2012

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16"-Leichtmetallräder im 5x2-Speichen-Design, Audiosystem CD mit USB-Schnittstelle und AudioFernbedienung, Klimaanlage, Bordcomputer mit Verbrauchs- und Kilometerangabe sowie Außentemperaturanzeige

Computer- und Videosportspiele

Unser Kaufpreis (inkl. Ford Flatrate Garantie-Schutzbrief und Überführungskosten) Laufzeit Jährliche Laufleistung Bearbeitungsgebühr Sollzinssatz p.a. (gebunden) Effektiver Jahreszins Nettodarlehensbetrag Anzahlung Gesamtdarlehensbetrag Restrate

19.280,– € 48 Monate 10000 km 462,90 € 1,99 % 2,99 % 15.430,– € 3.850,– € 16.901,89 € 9.428,89 €

uch im kommenden Jahr erwarten uns wieder zahlreiche Computer- und Videospiele, die das Können eines jeden einzelnen am Gamepad, Joystick oder Lenkrad auf die Probe stellt. Nicht neu, aber immer wichtiger werden dabei die Bewegungsteuerungen von Microsoft (Kinect) und Sonys Move. Für Microsofts Xbox 360 erscheint Ende März der Titel Zumba Fitness Rush. Die Mischung aus Kampfsport, Tanz und Ausdauer ist das Geheimnis von Zumba. Exklusiv für Kinect ausgelegt, lässt sich das Spiel komplett ohne Controller spielen. Ein weiteres Highlight ist die Neuauflage von Tony Hawk’s Pro Skater HD. Das Spiel erscheint ebenfalls auf der Playstation 3 und bietet ein Remake der besten Level der frühen Teile. Selbstverständlich wird es auch ein Spiel zu den Olympischen Spielen in London geben: London 2012: The Official Video Game of the Olympic Games erscheint ebenfalls für beide Konsolen. Neben anderen Spielen, wie Gran Slam Tennis 2, darf man auch sicher wieder mit einem neuen Fifa und Pro Evolution Soccer rechnen. (mw)

monatl. Finanzierungsrate

Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach VO (EC) 715/2007): Ford Focus Champions Edition: 11,3*/8,1–5,1 (innerorts), 6,5*/5,0–3,7 (außerorts), 8,3*/6,0–4,2 (kombiniert); CO2-Emissionen: 139–109 g/km (kombiniert). *Werte für den Betrieb mit Bio-Ethanol (E85)

Ford in Kooperation mit:

Amsterdamer Str. 1 07747 Jena-Lobeda Tel.: 03641/3759-0 Fax: 03641/375917 www.reichstein-opitz.de

Alzendorfer Str. 10 99510 Apolda Tel.: 03644/5045-0 Fax: 03644/5045-31 www.reichstein-opitz.de

Beulwitzer Str. 9-11 07318 Saalfeld Tel.: 03671/54920-0 Fax: 03671/54920-90 www.reichstein-opitz.de

1Am Beispiel des Ford Focus Champions Edition 1,6 l Ti-VCT Motor 77 kW (105 PS). 2Ergibt sich aus dem Preisvorteil gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung eines vergleichbar ausgestatteten Basismodells und den genannten Leistungen im Einzelpreis. 3Gültig bei verbindlichen Kundenbestellungen und Darlehensverträgen vom 07.01. bis 31.03.2012. Die Ford Auswahl-Finanzierung ist zum angebotenen effektiven Jahreszins auch ohne Ford Flatrate GarantieSchutzbrief erhältlich. Ein Privatkunden-Angebot der Ford Bank bei teilnehmenden Ford Partnern. 4Ford Flatrate Garantie-Schutzbrief inkl. Ford Assistance Mobilitätsgarantie auch für das 3. und 4. Jahr bis max. Gesamtlaufleistung von 80.000 km (ein Privatkunden-Angebot der Ford-Werke GmbH). Die ersten 3 Inspektionen/Wartungen (Lohn- und Materialkosten, ausgenommen sind Inspektionen und Wartung des Gassystems bei einer Umrüstung auf CNG-/LPGBetrieb) lt. Serviceplan und Wartungsumfang bei einer angenommenen Gesamtfahrleistung von max. 80.000 km, durchgeführt bei einem autorisierten Ford Service Betrieb in Deutschland, sind im Rahmen der Ford Flatrate kostenlos. 5Angebot gilt für einen Ford Focus Champions Edition 1,6 l Ti-VCT Motor 77 kW (105 PS).

2–Sportstadt Magazin

Sportzitate

„Wenn du so gerne das Fähnchen schwenkst, dann such dir doch 'nen Job am Flughafen.“ (ExBundesligaspieler Erik Meijer zum Linienrichter)

Ausgabe 1 | Februar 2012


Start

Liebe Leserinnen und Leser des Sportstadt Magazins,

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unächst einmal wünsche ich Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr. 2012 hat sportlich so einige Höhepunkte zu bieten, denken wir beispielsweise einmal an die Fußballeuropameisterschaft oder die Olympischen Spiele. Aber nicht nur international geht’s sportlich zu, auch unsere Region wartet stets mit sportlichen Highlights auf. Die Wanderausstellung zum Thema Sportgeschichte, die in wenigen Wochen im Stadtmuseum beginnt, zeigt die Ursprünge der Sportstadt Jena. Was passieren muss, damit Jena in der überregionalen Wahrnehmung auch wieder als Sportstadt angesehen wird, erklärt uns die zweimalige Olympiasiegerin Heike Drechsler im Interview. Fußballerisch wird’s für den FC Carl Zeiss diesmal richtig eng in Sachen Klassenerhalt, doch Sebastian Hähnge hat mit seinem Tor zum Derbysieg kurz vor Weihnachten die Hoff-

nungen wieder erweckt. Seine Antworten auf ausgewählte Leserfragen können Sie in dieser Ausgabe ebenso lesen wie ein Porträt des Eisenberger Tennisclubs. Zudem erwarten Sie eine Vorstellung der Trendsportart Zumba sowie viele weitere interessante Berichte rund um Ihre Sportstadt. Denn wo könnte besser über die Sportstadt berichtet werden, als im Sportstadt Magazin?! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, auch im Namen der Herausgeber Marcel Keil und Carl Weber, viel Spaß beim Durchblättern und Lesen unserer neuen Ausgabe. Herzlichst, Ihr Christian Slotta (Chefredakteur)

Aufruf

Wie gefällt Ihnen die neue Ausgabe des Sportstadt Magazin? Ob Anregungen, Lob oder Kritik – wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen. Schreiben Sie uns: Sportstadt Magazin Keßlerstraße 21, 07745 Jena redaktion@sportstadt-jena.de (cs)

Leserbriefe Das Sportstadt Magazin wird von Ausgabe zu Ausgabe immer besser. Die Themenauswahl hat mir auch diesmal sehr gefallen. (Daniel Born, per E-Mail) Ich habe zum ersten Mal das Sportstadt Magazin in den Händen gehalten und bin begeistert. Für mich als leidenschaftlichen Wintersportfreund habt ihr mit dem Interview von Dieter Thoma und den Berichten über die Skigebiete genau ins Schwarze getroffen. (Jonas Bentler aus Jena) Mir gefällt, dass ihr so viele Termine für sportliche Veranstaltungen aufführt. So brauche ich nicht immer im Internet suchen, sondern nur in euer Magazin reinschauen, wo ich eine gute Übersicht finde. (Georg Krumme aus Jena)

Inhalt Umfrage: Haben Sie sich sportliche Vorsätze zum neuen Jahr gestellt?

Sportstadt - allgemein Die schönsten Wanderstrecken der Region

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Die faulste Sau vom Plattenbau

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Schnappschüsse des Monats

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Gewinnspiele: Sporträtsel

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Sports meets Business: Hoch hinaus - die fluege.de Story 12, 13

9

Sportrecht

Einheit 04 sportlicher Erfolg durch Integration 11

Rechtstipps zum Schnee

Exotische Sportarten: Zumba

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Sport Digital

Interview mit Heike Drechsler

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Vorschau Sportspiele

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Sportapps

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www.sportstadt-jena.de

Ratgeber Gesundheit 7

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Das interessiert mich brennend Leserfragen an Sebastian Hähnge 14

16

Helden der Kreisklasse: Tobias Schorcht

6, 9

Termine

Vereine vorgestellt: Eisenberger TC 10

Sport global Auf den Spuren des Fußballs

Sport vor Ort

Termine (Veranstaltungen)

Der Arzt, dem die Sportler vertrauen - Dr. Tilo Trommer 18

Das VMT-HandyTicket. Für alle, die nur auf EINS tippen. Eines der attraktiven VMT-Tickets für Mittelthüringen. EINS für Bus, Bahn und Straßenbahn.

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Sportstadt Magazin—3


Sportrecht

Schnee und Recht

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Letztes Jahr um die Zeit war Deutschland eingeschneit. Der aktuelle Winter macht seinem Namen noch lange nicht alle Ehre – wird uns aber vermutlich nicht verschonen.

Arbeitsrecht Kommt der Arbeitnehmer aufgrund schneebedingter Verkehrsbehinderungen zur spät zur Arbeit geht dies nur dann zu seinen Lasten, wenn er von dem Chaos nichts wissen konnte; wenn der Schnee also quasi über Nacht gekommen ist. Sind die Verkehrsbehinderungen allgemein bekannt, muss es der Arbeitnehmer so

einrichten, dass er rechtzeitig losfährt, um pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Kommt er zu spät, geht dies zu seinen Lasten und wird von seinem Gehaltsanspruch abgezogen bzw. muss nachgearbeitet werden. Ist das Schneechaos überraschend eingetreten und der Arbeitnehmer nicht rechtzeitig Kenntnis davon nehmen, geht dies nicht zu seinen Lasten und der verspätete Arbeitsantritt ist entschuldigt. Mietrecht Hier treffen sowohl Vermieter als

auch Mieter die Pflicht zur Beräumung des Gehweges vor dem Haus. Grundsätzlich ist natürlich der Eigentümer verantwortlich, dass der Gehweg und sonstige zum Grundstück gehörende Wege frei von Schnee und Glätte sind. Ist der Eigentümer auch Vermieter trifft ihn diese Pflicht genauso; er kann sie aber auf die Mieter umwälzen. Der Vermieter kann diese Pflicht aber nur dann wirksam auf seine Mieter abwälzen, wenn er eine entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag oder zum Mietvertrag trifft. Dann

Skiarena Silbersattel ein Wintersportparadies für Groß und Klein…

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inen ganz besonderen Tipp für den Winter hält der staatlich anerkannte Erholungsort Steinach für Sie bereit - die Skiarena Silbersattel. Mit zwei Schleppliften, einem Doppelsessellift, Babylift und Skikarussell und mit nunmehr 7 Pisten, davon 4 Pisten mit künstlicher Beschneiung, bietet sie ein abwechslungsreiches Skivergnügen. Das Pistensystem von insgesamt 4500 m Länge weist verschiedene Schwierigkeitsgrade

4–Sportstadt Magazin

Foto: Skiarena Silbersattel

von leicht über mittelschwer bis schwer auf. Eine vollautomatische Beschneiungsanlage sorgt für stets optimale Bedingungen.

Die Skiarena hat auch die mit ca. 1.400m längste Flutlichtpiste Thüringens, so das Skifahren auch in den Abendstunden möglich ist. Eine Self-Timing-Anlage fordert zum sportlichen Vergleich und Schirmbar mit Imbiss-Hütten und Thüringer Bratwurst sorgen für das leibliche Wohl. Langläufer und Skater finden Ihr Vergnügen auf den ca. 90 km bestens gepflegten Skiwanderwegen, die komplett für Langlauf und Skating präpariert werden. Da-

sind die Mieter verantwortlich, den Gehweg vor dem Haus eisund schneefrei zu halten. Hat ein Mieter keine Zeit oder ist er körperlich nicht in der Lage, dem Winterdienst nachzukommen, so muss er sich um Ersatz bemühen oder sich ausdrücklich vom Vermieter freistellen lassen. Werktags sind die Wege regelmäßig ab 7 Uhr morgens geräumt zu halten und am Wochenende ab 8 Uhr. Passiert einem Dritten doch mal etwas, springt regelmäßig die Haftpflichtversicherung ein und übernimmt den Schaden.

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as es alles zu beachten gibt, zeigen wir Ihnen an dieser Stelle:

mit wird das familienfreundliche Abfahrts- und Langlauferlebnis komplettiert. Eine Skischule steht zu Ihrer persönlichen Betreuung bereit und vermittelt Ihnen die Grundkenntnisse des weißen Sports. Besuchen Sie uns in Steinach und tauchen Sie ein ins Wintersportvergnügen in Thüringens größtem Skigebiet. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.silbersattel.de oder über das Infotelefon: 036762 – 30729. Ausgabe 1 | Februar 2012


Sportstadt allgemein Aufruf

Das Sportstadt Magazin sucht Dich

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Schon wieder zuviel über Weihnachten zugenommen und auch die Vorsätze für eine Diät wie jedes Jahr nach kurzer Zeit verworfen? Du kannst dich einfach nicht aufraffen, konsequent abzunehmen und dir fehlt jegliche Motivation, Sport zu treiben? Dann können wir Dir helfen. Werde Teil von ‚Die faulste Sau vom Plattenbau’ und wir bringen dich deiner Traumfigur näher. Mit gesunder Ernährung,

individuellem Training und garantiert ohne Jojo-Effekt. Trau dich und nimm an unserem einmaligen und für dich kostenlosen Projekt teil. Neben dem umfassenden Training und medizinischer Begleitung erwarten dich auch attraktive Geld –und Sachpreise. Also nutz deine Chance und bewirb dich noch heute bei uns! Schick uns eine E-Mail an redaktion@sportstadt-jena.de und wir senden Dir alle weiteren Informationen zu. (cs)

Sport digital

Sportapps für Ihr Smartphone

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er Markt für Smartphones wird immer größer. Dass man mit den kleinen Alleskönnern viel mehr kann, als nur telefonieren, ist den meisten sicherlich klar. Die Zahl der kleinen Zusatzprogramme, kurz Apps genannt, nimmt dabei inzwischen unüberschaubare Ausmaße an. Darum wollen wir Ihnen hier zwei Apps für den sportlichen Menschen vorstellen: Sport Basics (kostenlos) Inhalt: Die App bietet Aufwärmübungen für alle Sportarten. Zu den sechs Basisübungen werden weitere vier Zusatzübungen vorgestellt, welche einen höheren Schwierigkeitsgrad haben. Zusätzlich zu den Erklärungen wird auch das Herunterladen von Videos angeboten, in denen alle Übungen vorgeturnt werden. Bedienung: Wie fast alle Programme aus dem Appstore ist Sport Basics intuitiv bedienbar. Am unteren Rand finden sich

www.sportstadt-jena.de

die Unterpunkte der App, welche man durch einfaches Antippen anwählt. Durch die einzelnen Übungen lässt sich per Fingerwisch scrollen und die Oberfläche der Videos entspricht dem Standard bei iOS-Geräten. Fazit: Für Sportler mit Grundkenntnissen ist diese App ideal, um spezifische Muskelbereiche zu erwärmen oder zu trainie-

ren. Anfänger hingegen könnten schon bei den einfachen Übungen Schwierigkeiten bekommen. Dafür, dass die App kostenlos ist, lohnt sich das Reinschauen aber allemal. iLiga (kostenlos) Inhalt: Bei iLiga dreht sich alles um Fußball. Wird die Anwendung gestartet, findet sich eine Übersicht zu nahezu allen Ligen der Welt. Egal ob England, Schottland, USA oder natürlich Deutschland – Ergebnisse, Tabellen, Livescore und vieles mehr lässt sich abrufen. Von der Premier League bis hin zur 3. Liga des DFB oder den Spielen der diesjährigen Europameisterschaft. Bedienung: Wie alle iOS Apps ist auch iLiga sehr intuitiv bedienbar. Am oberen Reiter finden sich drei Kategorien: All (eine Gesamtüberischt), LIVE (aktuelle Ergebnisse) und Last (die zuvor verfolgten Mann-

schaften, Ligen und Spiele. Fazit: Zwar findet man keine Hintergrundinformationen, Artikel oder Interviews zu den kleinen Ligen, aber wenn man im Stadion steht und unbedingt wissen möchte, wie die aktuellen Ergebnisse in der Premier League sind, dann wird iLiga zum unumgänglichen Wegbegleiter. (mw) Sportstadt Magazin—5


Sportstadt allgemein

Schnappschüsse des Monats

Nur auf diesem Foto ist Rot-Weiß oben auf...

Und wir bleiben alle schön im Takt

Foto: Maximilian Walter

Foto: DRK Ostprignitz-Ruppin

Hier spielt noch die ganze Familie mit...

Foto: Thomas Pfeifer

Foto: Thomas Fritsche

Ganz schön luftig da oben

Einfach mal abtauchen

Foto: Thomas Fritsche

Foto: Thomas Pfeifer

Selbst in Afrika kennt man das Sportstadt Magazin

Termine

allenkomplex 99ers, Sporth öln K ts ena Capu ena 19.00 Uhr J iener-Str., J 11.02. Lobeda-West, Alfred-D , Studio 400 tr. 3, Jena ls be ne K , es Paradi , Villa am Uhr Zumba 00 0. rg, Saasaer 2 17.02 TSV Eisenbe s de m ei h g, Vereins lzland e.V. reisjugendta 09.30 Uhr K Kreissportbund Saale-Ho 18.02 str., Eisenberg, Ernstterhaching, Un g g V Sp Jena C Carl Zeiss rl Zeiss Jena e.V. 14.00 Uhr F C F , 18.02 Abbe-Stadion, Jena Ca thallenkomraves, Spor B lz a V. Pf r- Saa ity Jena e. a, Science C e City Jena en nc J ie , Sc r. r St Uh r18.02 19pl.0ex0 Lobeda-West, Alfred-Diene

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6–Sportstadt Magazin

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Ausgabe 1 | Februar 2012


Sportstadt allgemein

Unfall-Service Gehrt

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Die Vertrauenswerkstatt auf allerhöchstem Niveau

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Ob Unfallschaden, Lackierarbeiten oder sonstige KfzReparaturen – bei Unfall-Service Gehrt in Eisenberg nimmt man sich jeden Problems Ihres Autos an und bietet Ihnen schnell passende Hilfe. Der hochmoderne und leistungsstarke Betrieb umfasst alle Leistungen, die für die Wiederherstellung eines Kfz nach einem Unfall oder anderweitigen Schaden von Nöten sind. Zudem wird der Betrieb von vielen KfzVersicherungen als Vertrauenswerkstatt eingesetzt, sodass Sie sie sicher sein können, dass Ihr Auto bestens aufgehoben sein wird. Neben dem Kerngeschäft des Karosseriebaus und der Lackiererei gilt die Leidenschaft

Volker Gehrt (r.) auf der Auto Messe Erfurt Foto: Carl Weber

von Inhaber Volker Gehrt den Sportwagen. Nach 25 Jahren wollte Gehrt das Können seiner Firma auf die Probe stellen und wagte sich an eine echte Herkuwww.sportstadt-jena.de

lesaufgabe heran - den Nachbau des Audi Sport Quattro S1, mit dem Walter Röhrl im Jahr 1985 die San-Remo-Rallyie gewann. Das Original Auto von damals gilt bis heute verschollen, Gehrt schaffte es den Nachbau so detailliert zu konstruieren, dass selbst Röhrl beim Einstieg sagen konnte, „das ist mein Auto“. Diese spektakuläre Bestätigung des Könnens der Firma UnfallService GmbH Volker Gehrt zeigt sich nicht nur im S1, sondern spiegelt sich in jedem Auto,

Audi Quattro S 1 Foto: Carl Weber

das die Firma repariert, wieder. Schauen Sie doch einfach einmal unverbindlich vorbei und stellen Sie fest, dass sich nicht wie in einer herkömmlichen Werkstatt fühlen werden. Vielmehr wirkt das Firmengebäude wie eine Wohlfühloase, in dem Sie und auch Ihr Auto sich schnell gut aufgehoben finden werden. (cs) Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.unfallservice-gehrt.de. Unfall-Service GmbH Volker Gehrt Gewerbegebiet "Am Kuhberg" Eichenweg 3, D-07616 Petersberg Tel.: 036691 86429-0

Helden der Kreisklasse Tobias Schorcht (SV Guts Muths Jena) Foto privat

Tobias Schorcht versucht taiwanesischen Kindern Badminton zu erklären

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iesmal stellen wir in unserer Serie über ehrenamtlich Engagierte im Sport Tobias Schorcht vom SV Guts Muths Jena vor. Schorcht leistet in dem Badminton Verein seit Jahren gute Arbeit als Jugendwart und erläutert uns im Gespräch, warum es für ihn selbstverständlich ist, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Wenn ich in die Halle komme und das Strahlen in den Gesichtern der Kinder sehe, weiß ich genau warum ich den Posten als Jugendwart übernommen habe“, erklärt er. Eigentlich sei er eher zufällig Jugendwart geworden, eine Knieverletzung habe ihn gezwungen kürzer zu treten, sodass er die Verletzungspause nutzte, um dem Vereinsvorsitzenden Matthias Jauk beim Grundschultraining über die Schultern zu schauen. „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, sodass ich mich entschloss den Übungsleiterschein zu machen und dann selber Jugendgruppen zu trainieren.“ Da Schorcht zu dieser Zeit erst 16 Jahre alt war, musste bis zu seinem 18.Geburtstag stets seine Oma als Aufsichtsperson mit in der Halle sein. Neben dem Training der Jugendgruppen, gehören zu Schorchts Aufgaben die Durchführung, Organisation

und Vorbereitung von Turnieren. Sein ehrenamtliches Engagement setzte Schorcht im Jahr 2011 auch im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahrs fort. Er arbeitete in einem Kindergarten in Taiwan, wo er auch versuchte den Kindern Badminton beizubringen. Angesichts der Sprachbarrieren „nutzten wir die Schläger aber eher, um mit Luftballons zu spielen“ erklärt Schorcht schmunzelnd. Seit Oktober 2011 absolviert er nun ein Lehramtsstudium an der Universität Jena – das ehrenamtliche Engagement ist trotz der gestiegenen Belastung weiterhin für ihn selbstverständlich. Das Sportstadt Magazin sagt: Hut ab, Herr Schorcht - Ihr Engagement ist vorbildlich. (cs)

Aufruf

Wenn Sie, liebe Leser, engagierte und ehrenamtlich tätige Menschen im Sport kennen, schreiben Sie uns an redaktion@sportstadt-jena.de und wir stellen diese in den nächsten Ausgaben des Sportstadt Magazins vor. Denn nur das Ehrenamt ist die Basis für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. (cs) Sportstadt Magazin—7


Sich wie neu geboren fühlen.

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Einsendeschluss: 22.Februar 2012.

8–Sportstadt Magazin

Die richtige Lösung unseres letzten Rätsels lautete „Derbyfieber“. Gewonnen haben je eine Stofftasche mit limitierten Aufdruck vom ErnstAbbe-Sportfeld: Katrin Gerstenberger aus Stadtroda

und Reinhard Zenß aus Jena– herzlichen Glückwunsch! *Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung im Gewinnfall.

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Sport vor Ort Umfrage:

Haben Sie sich sportliche Vorsätze zum neuen Jahr gestellt? Umfrage und Fotos: Maximilian Walter

Wir machen auch Umfrage von: Maximilian Walter Sie

Sportzitate

„Das Wort ‚mental’ gab es zu meiner Zeit als Fußballspieler noch gar nicht. Nur eine Zahnpasta, die so ähnlich hieß.“ (Ex-Schalke Manager Rudi Assauer)

Termine 25.02. 25.02.

ndesmeister dminton: La 09.00 Uhr Ba ler & Jugend, Spielhalle Schü s schaft der SV GutsMuth mnasiums, des Sportgy na 40, Je Jena e.V. sporttag, einer Frauen Kahla, 09.00 Uhr Kl mnasiums, Gy s de lle d e.V. Sportha Saale-Holzlan nd bu ort sp Kreis

Mit uns erreichen Sie Deutschland ...

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ich Vorsätze um Sport zu machen, halte ich für Quatsch, das hält man ja sowieso nicht ein. Wenn überhaupt würde ich mit meinen Freuden Sport machen, aber ich finde niemanden der mit mir Joggen geht. Die Freundin, mit der ich früher Joggen war, ist leider weggezogen und alleine macht es keinen Spaß. Magdalena Apel (23) aus Jena

© unitypix - Fotolia.com

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igentlich will ich dieses Jahr mehr Sport machen, vor allem Joggen gehen. Aber der Stress durch Hausarbeiten, Prüfungen und den Praktikumsbericht hat es leider noch nicht zugelassen. Aber ich mache weiterhin Taebo. Astrid Gansekow (24) aus Jena

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ür dieses Jahr habe ich mir keine neuen sportlichen Ziele gesetzt. Das liegt aber auch daran, dass ich im Verein regelmäßig schwimme und zur Arbeit mit dem Rad fahre. Als Berufsfeuerwehrmann war das Schwimmen glücklicherweise erst einmal nötig. Ingo Müller (39) aus Ramsla

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Sportstadt Magazin—9


Sport vor Ort Vereine vorgestellt:

Eisenberger TC

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Nachwuchsförderung wird beim Eisenberger TC groß geschrieben Foto Eisenberger TC

er Eisenberger TC ist der einzige Tennisclub im Saale-Holzland-Kreis und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits seit mehr als einem Jahrhundert besteht der Club und umfasst derzeit in etwa 100 Mitglieder. Wie bei vielen Sportvereinen im ländlichen Gebiet hat auch der demographische Wandel in Eisenberg nicht Halt gemacht, sodass in der Altersstruktur der jungen Erwachsenen nur wenige Mitglieder zu verzeichnen sind. Allerdings ist der Verein optimistisch, in Zukunft wieder diese Altersklasse zu erreichen,

10–Sportstadt Magazin

denn rund ein Drittel der Vereinsmitglieder sind Kinder, die besonders gefördert werden. Die Sechs- bis Zwölfjährigen nehmen an professionellen Trainingseinheiten teil und sind fester Bestandteil des Clubs. Dass die Nachwuchsförderung so gut klappt, ist in Zeiten, in denen Tennis beileibe nicht den medialen Stellenwert wie beispielsweise Fußball hat, etwas, worauf sie in Eisenberg sehr stolz sein können. Generell hat das Tennis in Deutschland durch die Rücktritte von Boris Becker und Steffi Graf Ende der 90er Jahre einen Mitgliederschwund zu verzeichnen, der sich jedoch wieder langsam erholt. Ein Tennis-Boom ist zwar derzeit nicht in

Sicht, doch könnten die Leistungen der deutschen Tennisspielerinnen um Görges, Lisicki und Petkovic zumindest wieder für steigende Mitgliederzahlen in den Vereinen sorgen. Ralf Daum, Vorsitzender des Eisenberger TC, sieht das ähnlich: „Ein deutscher Grand-SlamSieg würde die Nachhaltigkeit von Tennis stärken.“ In Eisenberg setzt man neben der Nachwuchsförderung vor allem auf den Breitensport mit leistungsorientierten Spielern. Die Rahmenbedingungen sind mit vier Sandplätzen beim Eisenberger TC nahezu

optimal. Hinzu kommt, dass im Winter die lokalen Schulsporthallen fürs Training genutzt werden können. Wer Lust hat, den Eisenberger TC näher kennenzulernen, sollte sich den 28.April 2012 vormerken. Denn da steht ein vom Deutschen-Tennis-Bund (DTB) organisierter Aktionstag unter dem Motto ‚Deutschland spielt Tennis’ auf dem Programm, an dem sich auch der Eisenberger TC präsentiert. Weitere Informationen gibt’s unter www.eisenbergertc.de. (cs)

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Sport vor Ort Heilbewegung im RehaZentrum Jena e.V.

Einheit 04 – Sportlicher Erfolg durch Integration

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n Zeiten von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus hat der FV Einheit 04 ein Projekt initiiert, das dagegen steuert und in dieser Form einmalig in Jena ist. Mit der Integration von Migranten fördert der Verein das sportliche Miteinander und baut so aktiv Vorurteile ab. In Kooperation mit ‚Streetwork Lobeda’ und dem ‚Jenaer Arbeitskreis Jun-

deutschen Spielern für sportliche Vielfalt und Erfolg sorgen. Diese vorbildliche Interkulturalität in der Nationalmannschaft ist auch für Einheit 04 Anlass genug, die Integration von Migranten zu fördern. Entstanden ist die Idee für dieses Projekt durch die ‚Offenen Turnhallen Jena (ehemals Midnight Fun)’, welches vom Trainer der zweiten Mannschaft betreut wird. Durch die Nutzung von offenen Turnhallen bis mitternachts konnten Migranten und Nichtmigranten sich im sportlichen Miteinander mes-

C-Junioren Foto von Einheit 04

ge Migranten’ (Jugendamt Jena, Kindersprachbrücke e.V., Jugend Migrationsdienst der AWO) entstand ein dreisprachiger Flyer auf Deutsch, Englisch und Russisch, sodass die Migranten direkt angesprochen werden. Mit der Integration der Migranten setzt Einheit 04 auf ein Projekt, das im deutschen Fußball schon seit längerem erfolgreich ist. Betrachtet man nur einmal die aktuelle Fußballnationalmannschaft - so fallen einem sofort die Fußballer unterschiedlicher Herkunftsländer wie Khedira, Özil oder Podolski auf, die zusammen mit den www.sportstadt-jena.de

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Die D-Junioren mit Trainer Andreas Schwesinger (ehemaliger Zweitligaprofi beim FCC)

sen und ihre Energie sinnvoll einsetzen. Die Resonanz beim ‚Midnight Fun’ war sehr hoch, weshalb Einheit 04 mit seinem Integrationsprojekt den Menschen mit Migrationshintergrund nun regelmäßig die Chance gibt sich, sportlich zu messen. Die Verknüpfung des beliebtesten Mannschaftssports Fußball mit dem sozialem Engagement hat sich Einheit 04 auf die Fahnen geschrieben und hebt sich damit deutlich von der Masse anderer Fußballvereine ab. Der Fußballverein Einheit 04 besteht seit dem Jahr 2004 und umfasst derzeit 98 Mitglieder. Trai-

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M a Kompetenz im Sport 6 gute Gründe mit Sport zu beginnen: Foto: Einheit 04

nings- und Spielbetrieb finden auf dem Sportgelände am BowlingEck in Lobeda-Ost statt. Trainiert werden die Mannschaften von qualifizierten Übungsleitern wie beispielsweise dem ehemaligen 2.Bundesligaprofi Andreas Schwesinger, der die D-Junioren betreut. Einheit 04 legt Wert darauf, dass Niemand unzufrieden sein muss und auf der Bank sitzen wird, sondern jeder regelmäßige Spielanteile bekommt. Einheit 04 sucht jederzeit Spieler für die Senioren- und Jugendmannschaften und bietet Interessierten ein kostenfreies Probetraining an. Der monatliche Mitgliedsbeitrag liegt für Erwachsene bei 8 Euro und für Kinder bei 4 Euro. Kommt einfach zu den Trainingszeiten vorbei und schaut euch unverbindlich um. Weitere Informationen gibt es bei Daniel Conrad unter Tel.:0163-2588443. (cs)

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Trainingszeiten: 1.Mannschaft: (Die + Do 18 Uhr) 2. Mannschaft: (Mo + Mi 18 Uhr) C- & D-Junioren: (Die + Do 16.30 Uhr) Tipp: Sozial schwache Familien können durch Jenarbeit gefördert werden.

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Sportstadt Magazin—11


Sportstadt allgemein Sports meets Business:

Hoch hinaus – Die fluege.de Story

Wolfgang Loitzl Foto von: Tadeusz Mieczynski

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pätestens seit dieser Wintersportsaison sind die blauen Skier mit dem Aufdruck ‚fluege.de’ sehr präsent im Skispringen. Das Leipziger Unternehmen Unister GmbH hatte die Idee in den Skisprungsport einzusteigen und stattet mittlerweile immer mehr Skispringer aus. Über das Projekt, die Ziele und das Feedback der Springer sprach das Sportstadt Magazin mit Mark Seydel, dem Marketingmanager der Unister GmbH. (cs)

Sportstadt Magazin: Herr Seydel, wie kamen Sie auf die Idee, in den Skisprungzirkus einzusteigen und warum?

Mark Seydel: „Die Unister GmbH ist mit ihrer Marke fluege. de seit 2009 im Sportsponsoring aktiv. Begonnen haben wir als

Sponsor einiger Vereine der 1. Fußballbundesliga und als Bandenwerber in der Europa-League. In 2010 wollten wir das Sport-Engagement vor dem Hintergrund einer ganzjährigen Präsenz im Sport ausbauen und so kamen wir auf das Thema Wintersport. Im Wintersport ist Skispringen zusammen mit Biathlon einer der populärsten und reichweitenstärksten Sportarten. Die Idee der außergewöhnlichen Werbeform

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12–Sportstadt Magazin

auf den Sprungski selbst war dann natürlich maßgebend für die Entscheidung zugunsten des Skispringens.“ Sportstadt Magazin: Welche kurzfristige und welche langfristigen sportlichen Ziele streben Sie im Skispringen an? Mark Seydel: „Als SprungskiHans Meyer, Foto Maximilian Walter hersteller war uns in erster Linie daran gelegen einen Sprungski herzustellen der durch seine Eigenschaften unseren Athleten einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz gibt. Das heißt. durch einen hohen Aufwand im Bereich Forschung und Entwicklung den besten Sprungski herzustellen. Auf dieser Basis wollen wir kurzbis mittelfristig möglichst vielen Athleten zum Erfolg verhelfen. Natürlich wollen wir mittel- bis langfristig auch Athleten mit Ausgabe 1 | Februar 2012


Sportstadt allgemein unseren Ski das ein oder andere Mal im Weltcup auf dem Treppchen sehen und uns in der Spitze etablieren. Eine Medaille bei den Olympischen Spielen in Sotchi für einen unserer Skispringer wäre sicherlich das absolute Highlight.“ Sportstadt Magazin: Welche Rolle spielt(e) dabei der Exskispringer Dieter Thoma? Mark Seydel: „Dieter spielt eine sehr große Rolle in diesem Engagement.

„Im Grunde ist jeder Athlet bei uns willkommen, der von unseren Ski überzeugt ist.“

ist Dieter, auch aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung, mitverantwortlich für die Entwicklung des Skis und insbesondere für die Arbeit mit den Athleten. Dieter kennt alle im Skisprungzirkus und hat natürlich einen ganz anderen Zugang und Draht zu den Leuten wie wir auf Unternehmensseite. Das ist natürlich ungemein hilfreich.“ Sportstadt Magazin: Welche Athleten springen derzeit mit fluege.de Skiern und wen wollen Sie versuchen in Zukunft noch mit fluege.de Skiern auszurüsten?

Peter Lange Foto: Unister GmbH

Mark Seydel: „Insgesamt statten wir Frauen und Männer übergreifend ca. 50 Athleten aus. Darunter bekannte Namen wie Zum einen hat er maßgeblichen Martin Schmitt, Stephan Hocke, Anteil daran, dass die Idee über- Maximilian Mechler, Wolfgang haupt entstanden ist und dass Loitzl und Anssi Koivuranta. Bei dieses Engagement zustande den Frauen ist unser bekanntestes kam. Er hat alle wesentlichen Zugpferd sicherlich die momenBeteiligten dieses Projekts zu- tan sehr erfolgreiche Sarah Hensammengeführt. Zum anderen drickson aus den USA. Als Sprungskihersteller sind wir ein wesentlicher Bestandteil dieser Sportart und tragen daher auch eine große Verantwortung für diesen faszinierenden Sport. Am Ende des Tages entscheidet der Athlet auf Basis des für ihn besten Materials welchen Ski er springen möchte. Daher müssen wir mit unserem Material Mit Peter Lange kümmert sich ein echter Experte um die Skier überzeugen. www.sportstadt-jena.de

Martin Schmitt Foto von: Tadeusz Mieczynski

Im Grunde ist jeder Athlet bei uns willkommen, der von unseren Ski überzeugt ist. Unsere Verantwortung nehmen wir aber auch über den Profisportbereich hinaus war. So kooperieren wir bereits mit dem Skiverband Sachsen im Bereich der Skisprung-Nachwuchsförderung. Und um den Einstieg des Nachwuchses zu erleichtern bieten wir unseren Nachwuchssprungski zum reinen Selbstkostenpreis an.“ Sportstadt Magzain: Wie ist das Feedback der Skispringer zu den Skiern? Mark Seydel: „Die Athleten sind mit der Performance des Skis sehr zufrieden. Aber insbesondere die

individuelle Betreuung, die der Athlet bei uns erfährt, trägt zu einer hohen Zufriedenheit bei. Mit Pierre Heinrich und Peter Lange haben wir zwei ausgesprochen erfahrene und kompetente Mitarbeiter im Team, die sich individuell um die Belange eines jeden Athleten kümmern. Der Service ist ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg eines Athleten der nicht zu unterschätzen ist. Wir beziehen unsere Athleten natürlich auch bei der Weiterentwicklung unseres Skis ein. Ihr Feedback hilft uns den Ski immer weiter zu optimieren. Und davon profitieren sie dann auch letzten Endes wieder.“ Interview von: Christian Slotta Sportstadt Magazin—13


Sport vor Ort Nachgefragt

Foto: Maximilian Walter

Aufbruchstimmung im Paradies

Leserfragen an Sebastian Hähnge

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Foto: Maximilian Walter

m Thüringenderby zwischen Jena und Erfurt kurz vor Weihnachten traf Sebastian Hähnge zum 1:0 Sieg in der Nachspielzeit und erweckte die Hoffnung auf den Klassenerhalt beim abstiegsbedrohten FCC. Lesen Sie hier die Antworten des ehemaligen Bundesligaspielers auf eingesandte Leserfragen. (cs)

Sebastian Hähnge Geboren am: 12.03.1978 Position: Sturm Rückennummer: 11 Stationen: 1.FC Magdeburg, Chemnitzer FC, Dynamo Dresden, Carl Zeiss Jena, Hansa Rostock, Carl Zeiss Jena Statistik: 18 Bundesligaspiele (4 Tore), 18 Zweitligaspiele (4 Tore), 123 Drittligaspiele (31 Tore) Betreibst Du als Ausgleich privat noch eine andere Sportart neben dem Fußball?

14–Sportstadt Magazin

Ich fahre im Winter natürlich sehr gerne Snowboard, was ich seit Jahren betreibe. Im Sommer spiele ich, wenn es die Zeit zulässt, oft Tennis. Während der Saison halte ich mich mit Ausgleichssport eher zurück. Ich glaube was die sportliche Betätigung betrifft, bin ich in meinem Beruf ganz gut ausgelastet bin. Zudem fehlt mir auch die Zeit dafür.. Was macht Dir Hoffnung, dass ihr in der Rückserie noch genug Punkte für den Klassenerhalt holt? Hoffnung machen mir die zuletzt gezeigten Leistungen im letzten Jahr und natürlich auch der neue Trainer, der einen neuen Geist in die Mannschaft gebracht hat und uns eine klare Handschrift vermittelt hat. In Verbindung

mit der nötigen Fitness, die wir uns jetzt aufgebaut haben, bin ich überzeugt, dass wir aufgrund unseres vorhandenen Potentials den Klassenerhalt schaffen werden. Wir dürfen aber auf gar keinen Fall leichtsinnig an die Sache heran gehen oder denken, dass es ein Selbstläufer wird. Für uns wird es wichtig sein, dass wir jedes Spiel als Endspiel betrachten und schnellstmöglich die nötigen Punkte holen, um uns erstmal aus der Abstiegszone heraus zu kämpfen. Wenn wir danach noch den entsprechen Abstand zu den Abstiegsrängen schaffen, bin ich fest vom Klassenerhalt überzeugt. Wie gehst du mit Kritik durch Presse und Fans um? Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Kritik dazu gehört, wenn man einen Job in der Öffentlichkeit hat. Ich denke, dass es für die Selbstreflexion durchaus wichtig ist, dass man Kritik aufnehmen und für sich selbst bewerten kann. Was ich natürlich nicht leiden kann und wogegen ich mich auch

wehre, ist unangebrachte Kritik beziehungsweise Kritik, die unter die Gürtellinie geht. Dafür habe ich meistens auch kein Verständnis. Wenn es objektiv und berechtigt ist, denke ich, gehört Kritik dazu. Ich denke für die Entwicklung eines Jeden ist es auch wichtig, sich mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen und die Meinungen anderer an zu hören. Was waren bisher deine schönsten sportlichen Momente? Ich bin in meiner Karriere fünfmal aufgestiegen, alles mit Ostvereinen. Jeder Aufstieg für sich war ein sportlicher Höhepunkt. Besonders herausnehmen möchte ich natürlich die zwei Aufstiege mit Jena, nicht nur weil sie gerade in Jena stattgefunden haben, sondern weil ich es erreicht habe nachdem ich ein Jahr in Australien war und überhaupt keinen Fußball gespielt habe. In relativer kurzer Zeit habe ich drei Aufstiege hintereinander geschafft – zweimal mit Jena und einmal mit Hansa Rostock. Der Aufstieg Ausgabe 1 | Februar 2012


Sport vor Ort in die erste Liga mit Rostock war natürlich sehr schön. Ich durfte es ein Jahr miterleben, leider nur ein Jahr. Es war eine sehr schöne Zeit mit ausverkauften Stadien und stets super Stimmung. Ich durfte mich in dem Jahr mit Mannschaften messen, die das Maß aller Dinge im Land sind. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werde dieser Erinnerungen immer in meinem Herz und meinen Gedanken tragen. Wie bist du überhaupt Fußballprofi geworden und welche Tipps kannst du Kindern geben, die auch mal Profi werden möchten? Ich glaube das Fußballspielen und der Sport an sich ist mir schon ein bisschen in die Wiege gelegt worden, da mein Opa auch schon Fußballer war. Ich bin seitdem ich laufen kann mit dem Ball aufgewachsen. Man muss natürlich auch für sich selbst ein eine gewisse Leidenschaft für den Sport entwickeln. Man muss Eltern haben, die das Ganze fördern und sich natürlich selbst auch fordern und fördern. Man muss es einfach

mit Herz und Seele machen wollen und das wollte ich in meiner Kindheit immer. Von da an habe ich das dann Zeit meines Lebens durchgezogen und habe alle Jugendmannschaften durchlebt. Es hat mir immer großen Spaß bereitet. Kindern kann ich nur den Tipp geben, dass sie völlig unverkrampft daran gehen sollen und auch andere Sportarten ausprobieren sollten. Sie sollten für sich feststellen, ob der Fußball was für sie ist oder ob es vielleicht andere Dinge gibt, die sie lieber mögen. Ich denke, dass ist dann schon eine gute Grundvoraussetzung, um den Sport durchzuführen. Was natürlich in jedem Lebensbereich wichtig ist, dass man sich nicht von Rückschlägen beeinträchtigen lässt – nach schlechten Zeiten kommen auch immer wieder gute Zeiten. Wie lange möchtest du noch Fußball spielen und was hast du nach deiner Karriere vor? Ich glaube Fußball sollte man natürlich so lange spielen, solange es die körperliche Gesundheit und die Fitness zulassen. Solange dies

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bei mir noch gegeben ist, werde ich auch noch weiter Fußball spielen. Aber wenn ich irgendwann merke, dass die jungen Spieler mir den Rang ablaufen oder merke, dass ich keine Impulse mehr geben kann, dann werde ich sicherlich aufhören. Wann das sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen, allzu lange wird es aber wohl nicht mehr dauern, denn ich bin ja auch schon 33. Für meine Zeit nach der Karriere gibt es sicher viele Ansatzpunkte und Ideen, worauf ich aber noch nicht näher eingehen möchte. Ich kann mir sicherlich vieles vorstellen. Ob es nun weiter im Fußball sein wird

oder ob ich etwas außerhalb des Sports machen werde - das ist alles noch nicht so richtig geklärt. Ich denke, dass es in den nächsten Jahren Konturen annimmt und dann werde ich mich auch für eine Sache entscheiden. Was gefällt dir an Jena alles? Ich bin jetzt mein sechstes Jahr in Jena und kann sagen, dass Jena neben meiner Geburtsstadt Magdeburg zur meiner zweiten Heimat geworden ist.. Mir gefällt an Jena, dass man viele Leute kennt. Jena ist eine wirtschaftliche aufstrebende Stadt. Wir haben hier viele Studenten und es ist sehr umfangreich, was die Stadt alles bietet. Das Wichtigste ist, dass man mit dem Menschenschlag zu Recht kommt und damit hatte ich noch nie Probleme, denn ich habe mich immer wohl gefühlt. Aufgezeichnet von: Christian Slotta

www.sportstadt-jena.de

Sportstadt Magazin—15


Sportstadt allgemein Sport global

Foto: Thomas Pfeifer

Auf den Spuren des Fußballs

16–Sportstadt Magazin

Foto: Thomas Pfeifer

A

nders als in Jena spielt man Fußball in Gambia noch im Wald. Grund genug für das Sportstadt Magazin einmal auf Spurensuche in Afrika zu gehen und zu entdecken, welchen Stellenwert der Fußballsport dort besitzt. Unserer ‚Auslandskorrespondent’ Thomas Pfeifer hat sich auf die Reise gemacht und stellt Ihnen seine Erfahrungen im Folgenden vor: Der ca. 11.000 km² kleine, vom Senegal eingeschlossene Staat, hat eine britische Kolonialgeschichte. Von dort aus wurden ca. 3Mio Sklaven nach Amerika verschifft, doch seit 1965 ist das Land unabhängig.Heutzutage leben ungefähr 1,6Mio Einwohner in Gambia. Da es keine produzierende Industrie gibt, sind die Einheimischen zwingend vom Tourismus abhängig. Von Mitte Mai bis Mitte November herrscht Regenzeit, deswegen sind dort, besonders in den trockenen Wintermonaten, viele Briten und Holländer im Urlaub; Deutsche stellen eher die Minderheit, obwohl

Deutschland spielt der gambische Nationalspieler Dawda Bah beim 1. FC Augsburg. Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 nahmen zwei Sportler aus Gambia teil. Zum einen Jaysuma Saidy Ndure, der an den Leichtathletik-Wettbewerben 100-Meter und 200-Meter der Männer teilnahm, und zum anderen Adama Njie, die am

die Flugzeit gerade mal 6 Stunden beträgt. Im Land herrscht eine sehr große Armut, der durchschnittliche Monatslohn beträgt ungefähr 4000 Dalasi, das sind umgerechnet 100€. Trotzdem strahlen die Einwohner, egal wo man ist, eine unglaubliche Gastfreundschaft und Lebensfreude aus. Letztere spiegelt sich auch insbesondere im Sport wider. Sportart Nummer eins ist Fußball, gefolgt vom, für uns etwas unkonventionellem, Wrestling. Durch jedes Dorf, das wir passierten, sieht man einen sandigen, staubigen Fußballplatz, auf dem junge Männer einfach nur spielen wollen. Taktik oder Passstafetten sieht man da eher selten – der Spaß steht im Vordergrund. Die Nationalmannschaft Gambias hat es aber leider nicht geschafft sich für den Afrika Cup zu qualifizieren, welcher in diesem Jahr in Gabun und Äquatorialguinea stattfand. Nur wenige Spieler schaffen den Sprung in europäische Ligen und landen dort vereinzelt in skandinavischen oder unterklassigen englischen Spielklassen. In

800-Meter-Lauf der Frauen teilnahm. In der Olympischen Geschichte Gambias gab es bisher noch keine Medaillen. Gambia ist auf jeden Fall immer eine Reise wert, nicht ohne Grund ist der Spitzname des freundlichen Landes an der Atlantikküste „The Smiling Coast of Africa“. (tp)

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Ausgabe 1 | Februar 2012


Sport vor Ort Quo vadis Sportstadt?

N

ach der Insolvenz des TuS Jena schien die Frage nach der Fortführung der erfolgreichen Leichtathletiktradition in der Saalestadt zunächst fraglich. Die Gründung des Fördervereins „Leichtathletik Pro Jena“ mit der zweimalige Olympiasiegerin Heike Drechsler an der Spitze ist die Hoffnung wieder da, den Leichtathletikstandort Jena weiter zu behalten. Über Ihre Gründe sich in Jena zu engagieren und die Chancen der Jenaer Athleten für die Olympischen Spiele im Sommer sprach sie im Interview mit dem Sportstadt Magazin. (cs)

Drechsler: „Meine sportliche Karri-

ere hat in Jena begonnen und hier legte ich den Grundstein für viele Erfolge. Auch die tollen Wettkämpfe im Ernst Abbe Stadion habe ich noch immer in Erinnerung. Die olympische Kernsportart Leichtathletik ist für mich einer der abwechslungsreichsten und schönsten Sportarten.

„Alle Kräfte bündeln, um Jena wieder zu Recht als Sportstadt zu bezeichnen.“

Wo sehen Sie Ansatzpunkte, um zu verhindern, dass talentierte Athleten Jena verlassen und sich anderen Vereinen anschließen, was spricht für den Leichathletikstandort Jena? Drechsler: „Jena hat sehr gute Trainingsbedingungen, die Sportschule, das tolle Stadion, die neue Trainingshalle, gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer und viele Leichtathletik Fans die mitwirken möchten. Es sind gute Grundvoraussetzungen für die Entwicklung des Nachwuchses. Beruflich haben wir mit der Universität und gemeinsam mit Unterstützung der Wirtschaft und der Kommune gute Ausbildungschancen für unsere Sportlerinnen und Sportler. Wechsel kann man nicht grundsätzlich ausschließen, aber wir können den Standort in Jena für die Leichtathletik ausbauen und attraktiver gestalten.“  

Im Sommer stehen die olympischen Spiele in London an. Welchen Jenaer Leichtathleten räumen Sie Chancen für eine Teilnahme ein? Drechsler: „Katja Demut, unsere Dreispringerin, ist im Olympiakader

und hat gute Platzierungschancen. Robert Hering, der über 200m startet, hat gute Chancen sich für die Staffeln zu qualifizieren. Ich drücke aber auch Sophie Krauel für den Weitsprung die Daumen, die es durchaus schaffen kann sich zu qualifizieren.“ Wie schätzen Sie allgemein die Medaillenchancen der deutschen Leichathleten bei Olympia ein, wer sind für Sie die Favoriten? Drechsler: „Im Wurfbereich sind wir stark und hier sehe ich die meisten Hoffnungen auf Medaillen. Bei den Frauen haben wir Betty Heidler

im Hammerwerfen, Nadine Müller beim Diskus und Christine Obergföll im Speerwurf. Bei den Männern sind es mit Robert Harting (Diskus), Matthias de Zordo (Speer) und David Storl (Kugel) drei amtierende Weltmeister, die auch bei Olympia um die Medaillen kämpfen werden. Zudem sehe ich bei Anna Battke (Stabhochsprung) und Jennifer Oeser (Siebenkampf) gute Perspektiven für eine Top-Platzierung. Ich persönlich freue mich auch auf das Comeback von Ariane Friedrich und drücke ihr feste die Daumen für eine erfolgreiche Saison.“   Interview von: Christian Slotta

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Viele Deutsche Meister, Europa-, Welt-, und Olympiasieger starteten ihre Laufbahn in Jena. Es wäre ein trauriges Ende für die Leichtathletik in Jena, wenn wir es nicht schaffen würden an diese Traditionen anzuknüpfen. Wichtig ist es den Nachwuchs in Jena zu fördern und den Jenensern zu zeigen, dass die Leichtathletik lebt. Diese Ziele sind allerdings nur umsetzbar, wenn wir alle Kräfte in Jena bündeln, die es am Ende möglich machen, dass sich

Jena wieder zu Recht als Sportstadt bezeichnen darf.“

Foto: neblung sportsnetwork

Frau Drechsler, Sie haben vor einigen Wochen den Vorsitz des Fördervereins „Leichtathletik Pro Jena“ übernommen. Was sind die Gründe für Ihr Engagement?

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Ratgeber Gesundheit Der Arzt, dem die Sportler vertrauen – Dr. Tilo Trommer

SPORTSTADT MAGAZIN Leser Johannes Arnold schickte uns ihre Frage an Dr. Trommer: Im vergangenen Jahr zog ich mir einen Achillessehnenriss zu. Ich wurde operiert und trug ein viertel Jahr einen Spezialschuh. Seither bin ich an diesem Bein behindert. Die Wadenmuskulatur ist geschwächt, es fehlt mir sehr die Sicherheit, ich muss mich beim Treppengehen festhalten, stolpere, und auch stehen auf den Zehenspitzen des Fußes ist nicht möglich. Außerdem habe ich in der Fersensohle kein rechtes Gefühl. Was kann ich tun, um Bein und Fuß zu stabilisieren? Dr. Tilo Trommer: In Ihrem Fall scheint die Kraftminderung nach dem Achillessehnenriss und der operativen Behandlung besonders ausgeprägt zu sein. Daher empfiehlt es sich zunächst zu überprüfen, ob die Kontinuität der Achillessehne als Kraftüberträger der Wadenmuskulatur zum Fuß erhalten ist. Hierzu ist im Regelfall eine Ultraschalluntersuchung ausreichend, noch besser ist ein MRT. Da Sie auch ein Taubheitsgefühl im Bereich der Fußsohle haben, ist eine neurologische Untersuchung

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mit der Frage sinnvoll, ob nur sensible oder auch für die Versorgung der Wadenmuskulatur selbst verantwortliche Nerven beschädigt sind. Eine Schwäche der Wadenmuskulatur ist häufig ein langfristiges Problem nach Achillessehnenverletzungen. Zur Verbesserung der Kraftsituation ist ein exzentrisches Krafttraining für einen Zeitraum von mindestens drei bis sechs Monaten täglich erforderlich. Hierzu kann man sich zunächst beidbeinig mit den Fußballen auf eine Stufe stellen und dann in den Zehenspitzenstand gehen, (ggf. können die Hände am Geländer anfangs unterstützen). Diese Position zwei Sekunden halten und dann die Ferse unter die Horizontale absenken, so dass Wadenmuskulatur und Achillessehne gedehnt werden. Dies sollte sechsmal am Tag mit 15 Wiederholungen durchgeführt werden. Begleitendes Balancetraining auf einem Balancekreisel oder eine weichen Matte für fünf bis zehn Minuten täglich verbessern den Effekt. Diese Übungen funktionieren jedoch nur, wenn die Achillessehne selbst intakt ist und kein erheblicher Nervenschaden vorliegt. Daher wäre zunächst die Durchführung der oben genannten Diagnostik sinnvoll. Aufgezeichnet von: Christian Slotta

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Stefan kennenlernen und 50€ gewinnen

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n der letzten Ausgabe vom Sportstadt Magazin haben wir einen Aufruf gestartet und einen neuen Mitarbeiter für unser krasses Team gesucht. Mit Stefan haben wir ihn nun gefunden. Er kümmert sich ab sofort um den Verkauf im Laden und wir finden, er passt perfekt zu krasse-shirts.de. Nun wollen wir aber auch eure Meinung hören, was sagt ihr zur Stefan? Über Facebook habt ihr die Möglichkeit, abzustimmen. Und das geht ganz einfach: Geht bei uns im Laden shoppen, lernt Stefan kennen

und stimmt dann via www. facebook.com/krasseshirts. de (links unter dem Punkt ‚Fragen’) ab. Mit etwas Glück winkt ein 50,- Euro Einkaufsgutschein. Dazu müsst ihr lediglich einen Kassenbeleg aus unserem Laden aus dem Zeitraum 15.Dezember 2011 bis 29.Februar 2012 vorlegen. Wir drücken euch die Daumen. Dank Stefan haben wir nun auch neue Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10-19 Uhr sowie Samstag von 10-16 Uhr könnt ihr unser krasses Sortiment kennenlernen. (cs)

Sie haben sich beim Sport verletzt oder wollen wissen, wie man Sportverletzungen vorbeugt? Dann melden Sie sich bei uns. Denn auch in der nächsten Ausgabe steht uns Dr. Trommer wieder für die Beantwortung einer Leserfrage zur Verfügung. Schreiben Sie uns an: redaktion@sportstadt-jena.de (cs) Ausgabe 1 | Februar 2012


Sport vor Ort

Shirin Nikkhah-Shirazi Foto von Studio 400

vorgestellt: Exotische Sportart Zumba

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Zumba-Kurs Foto von Studio 400

eiße Rhythmen, laute Musik und jede Menge Spaß – spätestens seit 2011 ist Zumba auch in Deutschland der absolute Hit. Aber woher kommt dieser Hype und was unterscheidet Zumba von herkömmlichen Fitnesskursen? Das Sportstadt Magazin ging diesen Fragen nach und traf die Jenaerin Shirin Nikkhah-Shirazi. Die 28jährige Tanzlehrerin aus dem Studio 400 ist seit August auch Zumba-Instructor und weiß, warum Zumba sich immer größerer Beliebtheit erfreut. „Das Besondere an diesem Fitness-Workout ist, dass man sich weniger wie bei einem Fitnesskurs fühlt, sondern stets das Gefühl hat die ganze Zeit eine Party zu feiern“, erklärt sie. Zumba sei „eine Kombination aus Aerobic und Tanzen zu lateinamerikanischen Rhythmen, die einfach

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Rechenschwäche Wenn selbst üben nicht mehr hilft

S großen Spaß macht.“ Während die Teilnehmer sich aufstellen, steigt Shirin auf ein Podest und laute Musik schallt aus den Boxen. Eine Anleitung erfolgt allerdings nicht, denn Zumba erklärt sich von selbst. Shirin feuert die Teilnehmer nur an und reißt sie in ihren Bann. Selbst Menschen ohne Rhythmusgefühl sind bei diesem Kurs gut aufgehoben, denn dieser Fitness-Workout ist kinderleicht erlernbar. Neben dem Spaß, den Zumba vermittelt, verbrennt es natürlich auch eine Menge Kalorien und regt das Herz-Kreislauf-System an. Wer nun neugierig geworden ist oder sich vom Zumba-Fieber anstecken lassen will, kann sich unter www.zumba-jena.de Informationen zur Anmeldung einholen. (cs)

ie befinden sich im Supermarkt und haben gerade Ihren Wocheneinkauf erledigt. Nun geht’s mit dem Einkaufswagen Richtung Kasse. Nur noch wenige Kunden stehen vor Ihnen und schon gleich sind Sie an der Reihe. Die Kassiererin ruft den Endbetrag aus. Sie schauen in Ihr Portemonnaie und stellen plötzlich fest, dass Ihr Geld gar nicht ausreicht. Peinlich berührt würden Sie am liebsten im Erdboden versinken. Haben Sie denn nicht während Ihres Einkaufs grob überschlagen, wie viel Geld die gewünschten Produkte kosten? Nein, haben Sie nicht.

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SPORTSTADT MAGAZIN Februar 2012  

Das Sportstadt Magazin mit der Ausgabe Februar 2012

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