Page 1

sportfisi@ Ausgabe 01 / Mai 2016


2

sportfisi@ 01/2016

inhaltsVerzeichnis 4

editorial Intro des Präsidenten des SVSP

6

facts & figures mit Lea Nadig (SUI) ehemalige B-Kader Athletin, Trainerin Leistungssport Swiss Olympic Ski Alpin und Sportphysiotherapeutin

12

16 rehaBilitation Mit aksel lund sVindal

sportphysio @ work mit Martin Vallazza (AUT) ehemaliger Sportphysiotherapeut beim ÖSV und bei Swiss Ski

16

interview mit Håvard Moksnes (NOR) Rehabilitation mit Aksel Lund Svindal nach seiner Achillessehnenruptur im Winter 2014/2015

20

Behindertensport ein Tag mit Christoph Kunz (SUI) Monoskifahrer

22

BJsM- corner Links zu interessanten und frei zugänglichen Forschungsartikeln zur Sportart Ski Alpin

20

24

people die Redaktion stellt sich vor

ein tag Mit christoph kunz 26

rtp2015 Rückblick Weltkongress Links zu den Videos der Präsentationen


SPORTFISI@ 01/2016

3

Redaktion

Termine

Anita Zwahlen

SVSP Symposium 2016 Thema: Around Running 18. November 2016

Vorstandsmitglied SVSP Autorin sportfisi@

PREVIEW SPORTFISI@ 02/2016

MArio Bizzini

Sportart: Basketball

Vize- Pr채sident SVSP Autor sportfisi@

follow us

Patrizia Zanetti

www.facebook.com/sportfisioswiss/

Sportphysiotherapeutin Autorin sportfisi@

www.twitter.com/SportfisioSwiss

Conrad von Grebel

redaktion@sportfisio.ch

Layout Design

Sandra Geiger Lektorin deutsche Texte

Der Einfachheit halber wird im Text teilweise nur die m채nnliche Form verwendet. Die weibliche Form ist selbstverst채ndlich immer mit eingeschlossen.


4

sportfisi@ 01/2016

lieBe sportphysios der SChweiZeriSChe verBAnd für SPortPhySiotherAPie erfreut SiCh GroSSer BelieBtheit: Aktuell Zählt er rund 470 MitGlieder und eS werden lAufend Mehr. dArAuf Sind wir StolZ!

Wir möchten unseren Mitgliedern eine Plattform bieten, welche zur Auffrischung und Erweiterung des sportartenspezifischen Wissens beiträgt. So entstand die Idee, ein Online-Magazin nach dem Motto «von Sportphysios für Sportphysios» ins Leben zu rufen. Im Rahmen des Weltkongresses «Return to play 2015» in Bern lancierten wir ein Pilotprojekt. Dieses erste OnlineMagazin war ausschliesslich dem Eishockey gewidmet. Die positiven Rückmeldungen bestärkten uns in unserem Vorhaben, fortan regelmässig ein Online-Magazin herauszugeben. Natürlich hoffen wir weiterhin auf Rückmeldungen aus der Leserschaft. Konkrete Vorschläge sowie konstruktive Kritik sind sehr willkommen. Wenn wir mit dem sportfisi@ unsere Leserinnen und Leser unterhalten und inspirieren können und sie das eine oder andere Gelesene in ihren Arbeitsalltag einfliessen lassen können, haben wir schon viel erreicht. Das erste sportfisi@ des Jahres widmet sich ganz dem alpinen Skisport und geht unter anderem folgenden Fragen nach: Welchen Belastungen setzen sich Skirennfahrer und Skirennfahrerinnen aus und was bedeutet das für unsere Arbeit als Sportphysiotherapeuten?

Wie beeinflusst das Material das Verletzungsrisiko? Wie sieht der Tagesablauf eines Sportphysiotherapeuten in einem Kaderteam aus? Wie gestaltete sich die Rehabilitation von Aksel Lund Svindal nach der Achillessehnenruptur, welche er in der Saison 2014/15 erlitten hatte? Wie sieht ein typischer Trainingstag des Monoski-Fahrers Christoph Kunz aus? Namhafte und interessante Persönlichkeiten gaben uns Auskunft und erzählten von ihrem Alltag rund um den Skizirkus. Wir wünschen euch viel Lesespass.

Nicolas Mathieu Ihr Präsident des SVSP Nicolas “le président“ Mathieu


sportfisi@ 01/2016

5

cher(e)s sportphysios l’ASSoCiAtion SuiSSe de PhySiothÉrAPie du SPort CroÎt rÉGuliÈreMent et nouS en SoMMeS fierS. le noMBre ACtuel de MeMBreS Se Monte À 470 et AuGMente de SeMAine en SeMAine.

Nous aimerions offrir à nos membres une plateforme afin d‘accroître ou «rafraîchir» leurs savoirs spécifiques en lien avec la physiothérapie du sport. C’est ainsi qu’il nous est venu l’idée de créer un magazine dont le leitmotiv serait : «du physio du sport au physio du sport».

du physiothérapeute du sport dans le cadre d’une équipe? Comment s’est déroulée la réhabilitation de la rupture du tendon d’Achille de Aksel Lund Svindal pendant la saison 2014/15 ? Comment se déroule une journée d’entraînement de Christoph Kunz, skieur en monoski ?

Suite au congrès mondial «Return to play 2015» nous avons débuté un projet pilote qui abordait comme sport le «Hockey sur glace». Grâce à des retours positifs, nous allons publier ce nouveau magazine. En tant que lecteur sportfisi@, nous attendons vos remarques positives et aussi vos critiques afin d’améliorer cette première édition. Le magazine sportfisi@ aimerait aussi vous stimuler à utiliser de suite auprès de vos athlètes ce que vous avez lu et parcouru mais aussi de vous donner des impressions sur l’entraînement des athlètes et le travail du physiothérapeute du sport dans le cirque blanc.

Par rapport à ces thématiques, nous avons apprécié le partage avec ces personnalités qui nous ont aidé à mettre en page nos idées.

Le premier magazine de cette année sera consacré au ski alpin. Quelle charge subit un skieur et quel est le travail du physiothérapeute du sport dans ce contexte? Est-ce que, de nos jours, le matériel a une influence sur le risque de blessures? Comment se déroule une journée

Nous vous souhaitons une bonne lecture.

Nicolas Mathieu Votre président de l’ASPS


6

sportfisi@ 01/2016

facts & figures teXt & Bilder: Lea Nadig

dipl. Physiotherapeutin fh / Sportphysiotherapeutin SPt trainerin leistungssport Swiss olympic Medizinisches Zentrum Bad ragaz Swiss olympic Medical Center Bad ragaz www.resortragaz.ch


SPORTFISI@ 01/2016

7

Physiologie des alpinen Skirennsports (Vogt et al., 2012)

• • • • •

Hohe Beschleunigungen im Wettkampf: 2,8-4,6 g (RS>SL>SG>DH)* Grosse Bedeutung exzentrischer Muskelarbeit (Supra-) maximale Belastung des Herz-Kreislaufsystems; 186-207 HF (95-106% HF max) Hoher Energiebedarf und Glykogenumsatz: - Im Training: 50-90% Entleerung der Glykogenspeicher - Blut-Laktat: bis zu 15mMol gemessen während Gletschertraining Skirennfahrer zeigen überdurchschnittliche aerobe Leistungsfähigkeit und haben höhere VO2max im Vergleich zur durchschnittlichen Bevölkerung.

* RS = Riesenslalom / SL = Slalom / SG = Super-G / DH = Downhill

Relevante Leistungsfaktoren (Pernitsch & Staudacher, 1998)

• •

Skitechnik Bewegungsfertigkeiten Konditionelle Fähigkeiten allg. und skispezifische: Kraft 39%, Ausdauer 28%, Schnelligkeit 18%, Beweglichkeit 15% Maximalkraft, um den hohen Ansprüchen des besser werdenden Materials gerecht zu werden. Die Maximalkraft ist ein wesentlicher Faktor bei der Verletzungsprophylaxe, da der Athlet die auf ihn wirkenden Kräfte absorbieren muss. Schnellkraft, welche vor allem für Athleten in den technischen Disziplinen wichtig ist. Dort muss der Athlet in kurzer Zeit viel Kraft aufbringen, um den äusseren Kräften entgegen zu wirken. Ausdauer während eines Wettkampfs ist im alpinen Skirennsport nicht primär leistungsentscheidend. Die Ausdauer wird eher trainiert, um mehrere Trainingsläufe mit hoher Qualität, meist in grosser Höhe, absolvieren zu können. So kann sich der Athlet verbessern. Die Ausdauer ist auch relevant, um die zahlreichen Wettkämpfe während einer Saison zu bewältigen und das viele Reisen besser wegzustecken. > Gewichtung des Energiestoffwechsels: aerob 50 %, anaerob alaktazid 10-15%, anaerob laktazid 35-40% • Körperliche Bedingungen Anthropometrie, Talent, Konstitution, Gesundheit • Koordinative Fähigkeiten Gleichgewicht, Orientierung, Differenzierung, Rhythmus, Reaktionsfähigkeit • Psychische Bedingungen Mut, Risikobereitschaft, Emotion, Motivation, Willenskraft • Äussere Bedingungen Material, Ski, Setting, Schnee, Pistenzustand, Wettkampf-, Trainingssituation, Trainer, Wetter, Umfeld


8

SPORTFISI@ 01/2016

Ski Alpin-Disziplinen

• • • • • •

Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom, Kombination, Team-Wettbewerbe Hochintensive Belastungsformen zwischen 45-150 Sekunden (Slalom -> Abfahrt) Ein Schwung im Slalom dauert ca. 0,8-1,2 Sekunden bei einem Torabstand von 9-12 m. Ein Schwung im Riesenslalom dauert ca. 1,3-1,6 Sekunden bei einem Torabstand von 22-35 m. Bodenreaktionskräfte: Aussenbein ca. 300 kg, Innenbein ca. 200 kg. Im Super-G liegt der Torabstand bei 35-45 m. Ein Schwung dauert ca. 2-4 Sekunden und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 120km/h. In der Abfahrt liegt der Torabstand bei 40-50 m. Man erreicht Geschwindigkeiten bis 145 km/h und die Laufzeit beträgt 1,5-2 Minuten.

Einstufung Ski Alpin in einer Rating Scale (W.Ben Kibler, Human Kinetics 1990)

Flexibilität

Kraft

Schnelligkeit

Ausdauer

Koordination

4

2-3

3

3-4

Hüfte 3

Kraftausdauer 4

Kognitive Schnellkraft, Reaktion 3

aerob 4 (50%)

Gleichgewicht 4

Knie 2

Maximalkraft 3

Motorische Schnellkraft, Frequenz 2

anaerob alaktazid 2 (10-15%)

Orientierung 3

Sprunggelenk 1

Schnellkraft 2-3

anaerob laktazid 3 (35-40%)

Differenzierung 3

Wirbelsäule 2

Rumpfkraft 4

Ski Alpin 2-3

Schulter 2 1 = unwichtig 2 = verletzungsminimierender Faktor 3 = leistungsoptimierender Faktor 4 = leistungsbestimmender Faktor

Rhythmus 3 Reaktion 3


sportfisi@ 01/2016

skitechnik (Vogt et al., 2012)

Die Entwicklung der modernen Carvingtechnik hat das sportmotorische Anforderungsprofil für Skirennfahrer in den letzten Jahren stark beeinflusst. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die Belastungsverteilung in der frontalen und sagittalen Ebene (entlang der Skilängsachse) situationsangepasst so zu variieren, dass der Ski über den Schwungverlauf exakt auf der Kante geführt und die Skibiegung im Sinne einer Verkürzung des Schwungradius aktiv unterstützt werden kann. Durch das Fahrtempo und den Schwungradius treten dabei Kräfte auf, die von Bein- und Rumpfmuskulatur kompensiert werden müssen. Die Maximal- und Schnellkraftfähigkeiten des Athleten sind auf höchstem Niveau gefordert. Angesichts der spezifischen Belastungszeiten ist die Kraftausdauer von enormer Wichtigkeit. Der Athlet muss einerseits situativ viel Energie mobilisieren und andererseits ein Milieu in der Muskulatur erhalten, das es ihm ermöglicht, die hohen koordinativen Anforderungen möglichst bis ins Ziel zu erfüllen. Die Ausdauerleistungsfähigkeit und die Energiebereitstellung in der Muskulatur, aerob wie auch anaerob, sind massgebend für eine gute Leistung im alpinen Skisport.

abbildung aus lehrmittel technik swiss ski

9


10

sportfisi@ 01/2016

Verletzungen

Im alpinen Skisport wird der Verletzungsproblematik aufgrund des beträchtlichen Verletzungsrisikos schon seit längerem viel Beachtung geschenkt. Aus diesem Grund führte der Internationale Skiverband (FIS) das «Injury Surveillance System» (ISS) ein. Das «FIS Medical Committee» beauftragte 2006 das «Oslo Sports Trauma Research Center» mit der Durchführung dieses Projektes. Das FIS-ISS-Projekt sollte zu Beginn als Werkzeug zur Erhebung von Verletzungshäufigkeiten dienen. Unter anderem durch das Hinzuziehen weiterer Forschungseinrichtungen hat es sich zu einem strukturierten Netzwerk für Verletzungsprävention im Skirennsport entwickelt. Folgende Ansätze werden dabei behandelt: 1) System Ski-Bindung-Platte-Schuh 2) Wechselnde Schneeverhältnisse 3) Geschwindigkeits- und Kurssetzungsaspekte 4) Physische Fitness 5) Geschwindigkeit im Generellen


sportfisi@ 01/2016

11

> drei Verletzungsmechanismen am Knie (Abbildungen aus Bere et al., 2011 Systematic Video Analysis of 20 Cases World Cup Ski Alpine) Slip-Catch Macht fast die Hälfte der Verletzungen aus. Verliert der Skifahrer kurzfristig die Belastung auf den Aussenski, driftet oder läuft der Ski vom Körperschwerpunkt weg (Slip). Belastet der Fahrer dann das Aussenbein wieder durch Abspreizen aus Knie- und Hüftgelenk, greift der Ski abrupt auf der Innenkante (Catch). Dadurch werden grosse Kräfte freigesetzt, die zum sogenannten «Highsider» führen: Flexion des gestreckten Kniegelenks mit gleichzeitiger Innenrotation und Valguskomponente. Landing back-weighted Auch «boot induced anterior drawer» (BIAD), Schubladenphänomen oder Phantom Foot genannt. Es handelt sich um eine Landung mit Rücklage, welche einen Schub des Skiendes nach ventral verursacht. Zusammen mit dem steifen Skischuh erfolgt das typische Schubladenphänomen. Was oft eine VKB- Ruptur, oder je nach Luftstand und der daraus resultierenden Fallhöhe Tibikopf-Frakturen oder ein BoneBruise, verursacht. Dynamic Snowplough Durch eine Unebenheit oder einen Hügel verliert der Talski kurz den Bodenkontakt. Dabei gerät das Bergbein weg vom Körperschwerpunkt. Der Innenski bekommt plötzlich wieder mehr Druck und es entsteht eine kurze Pflugstellung (Snowplough). Der Ski wechselt abrupt von der Aussenkante auf die Innenkante. Das Knie gerät in Hypervalgus- und Innenrotationsstress.

> Rückenbeschwerden Die typischen Belastungsmuster des Rückens im alpinen Skirennsport umfassen ein kombiniertes Auftreten von frontaler Beugung, Lateralflexion und Torsion der Wirbelsäule. Diese kombinierten Faktoren erhöhen die Bandscheibenbelastung. Die repetitiv auftretenden, hohen Belastungen sind mitverantwortlich für die Problematik der Wirbelsäule. (Spörri et al., 2015 Potential Mechanisms Leading to Overuse Injuries of the Backin Alpine Ski Racing)

Negativ könnten sich auch die vereisten Pisten auf die Wirbelsäulen auswirken. Sie werden immer häufiger schon im Training präpariert, was einen höheren Impact zur Folge hat. Überlastungsschäden oder Abnützungen und Stressreaktionen der Bandscheiben und Gelenke sieht man auch schon bei jüngeren Sportlern, dies womöglich wegen dem höheren «Discalen Load». Als Präventivmassnahmen sind lokales Rumpftraining (nicht nur globales) sowie die Berücksichtigung von Belastung und Belastbarkeit wichtig.


12

SPORTFISI@ 01/2016

Sportphysio @ work TEXT: Anita Zwahlen

BILDER: Martin Vallazza (AUT)

«Ich bereue keine einzige Sekunde, die ich im Skizirkus verbracht habe», kommentiert Martin Vallazza (32) seine berufliche Karriere als Sportphysiotherapeut beim österreichischen Skiverband (Oktober 2006 bis April 2011) und bei Swiss Ski (Mai 2011 bis Juni 2014).

Rund zweihundert Tage im Jahr war Vallazza für die jeweiligen Skiverbände im Einsatz. «Will man einen Einblick in die Arbeit eines Sportphysiotherapeuten im Skibusiness kriegen, so unterscheidet man zunächst zwischen drei groben Phasen», so der Vorarlberger. Die erste Phase ist die Vorbereitung im Sommer, die zirka von Mai bis Anfang Juli dauert. Die zweite Phase, die Vorbereitung auf die Wettkampfsaison, beginnt gleich anschliessend und dauert bis zum Saisonstart Mitte oder Ende Oktober. Und zu guter Letzt folgt dann die Wettkampfsaison, welche bis etwa Ende März dauert. Vallazza bleibt somit gerade einmal der April, um eine längere Auszeit vom Skizirkus zu nehmen. «Während der Vorbereitungsphase im Sommer steht primär das Konditionstraining im Vordergrund. Hier fungierte ich als rechte Hand des Konditionstrainers und war auch in die jeweiligen Tests involviert oder half mit bei der Routenplanung für die Radstrecken». Die Trainingslager verbrachte das Team oft auf Mallorca. Das Konditionstraining bildete das Rahmenprogramm. Daneben wurden aber auch polysportive Aktivitäten organisiert. «Je nach Lokalität und Verband war bei den Trainingslagern nicht immer ein Arzt dabei, sodass ich die erste Anlaufstelle bei Verletzungen war und allfällige

weitere Massnahmen einleitete», so Vallazza weiter. Während der Vorbereitungsphase im Winter – mit Swiss Ski wurde etwa in Zermatt und Saas Fee trainiert – stehen die Athleten erstmals wieder auf den Skiern. Bereits um fünf Uhr morgens stand Vallazza auf und bereitete verschiedene isotonische Getränke vor. Die Athleten füllten sie danach in ihre Flaschen ab und nahmen sie mit auf den Berg. Um sechs Uhr fuhr er jeweils zusammen mit den Trainern zu den Pisten hoch, um diese für die Trainingsläufe zu präparieren und die Tore zu bohren. Die Athleten trafen eine Stunde später ein. Vallazza blieb vor Ort, um bei Notfällen zur Stelle zu sein. Nach dem Warmup, das der Sportphysiotherapeut zusammen mit den Athleten gestaltete, begannen die Trainingsläufe. Während des Trainings war Vallazza beim Start für die Zeiterfassung verantwortlich, blieb in Kontakt mit den Trainern und gab die Strecke für den nächsten Fahrer frei. Normalerweise dauerte ein solches Training vier bis fünf Stunden. Die Athleten gingen anschliessend zurück ins Hotel, während Vallazza beim Abbau des Trainingslaufs half. Nach dem Mittagessen im Hotel hatte der gesamte Staff eine Stunde Mittagspause, bevor am Nachmittag das Konditionstraining begann. Ab und zu


SPORTFISI@ 01/2016

13


14

leitete Vallazza dieses Training komplett oder er gestaltete einzelne Sequenzen, wie zum Beispiel das Rumpftraining. So oder so war er stets beim Training dabei, um Bewegungsausführungen zu kontrollieren und zu korrigieren. «Nach dem Konditionstraining, welches ungefähr zwei Stunden dauerte, begann dann meine eigentliche Arbeit als Sportphysiotherapeut. Nicht selten war ich bis 23 Uhr im Einsatz.» Das Team bestand meist aus acht bis zehn Athleten. Als Grundregel galt: Jeder Athlet kommt jeden zweiten Tag in die physiotherapeutische Konsultation. Von dieser Regel waren die verletzten Athleten natürlich ausgenommen; sie wurden jeden Tag behandelt. «Eine Rehabilitationsbehandlung führte ich nie vor Ort durch. Verletzte sich ein Athlet so unglücklich, dass er nicht mehr mittrainieren konnte, wurde er vom Team abgezogen und an

SPORTFISI@ 01/2016

seinem jeweiligen Trainingsstützpunkt intensiv rehabilitiert. Sobald er wieder stabil genug fürs Training war, kehrte er ins Team zurück und ich verpasste ihm dann noch den letzten Schliff, um ihn wieder wettkampftauglich zu machen.» In der Wintervorbereitung wird die Belastungsintensität langsam gesteigert. Zu Beginn dieser Phase haben die Athleten fünf Tage in Folge Schneetraining und zwei trainingsfreie Tage. Das Programm wird dann laufend straffer. Am Ende dieser Phase haben die Athleten noch maximal einen freien Tag zwischen den Belastungstagen. Auf die jeweilige Disziplin angepasst wird die Belastungsdauer erhöht und gleichzeitig die Anzahl der Trainingsläufe verringert. Vallazza war vorwiegend in der Disziplin Slalom als Sportphysiotherapeut tätig. Während


SPORTFISI@ 01/2016

15

Während der Wettkampfsaison waren die Trainings jeweils nur noch kurz, dafür sehr intensiv. Der Sportphysiotherapeut übernimmt in dieser Phase die gleichen Aufgaben, wie während der Wintervorbereitung.

hatte die Ausbildung zum Skitrainer absolviert und fungierte darum während des Rennes in einer Doppelfunktion. Während sich die Coaches entlang der Rennstrecke positioniert hatten, hielt sich Vallazza im Startbereich auf. Die Coaches hielten ihn über Funk bezüglich der Strecke auf dem Laufenden und Vallazza seinerseits die Athleten. Daneben machte er mit den Athleten das Warm-up (zum Beispiel mit Bällen oder Therabändern) und half ihnen beim Anziehen des Renndresses und beim Anbringen der Protektoren.

An Wettkampftagen fuhr Vallazza die Athleten vom Hotel zum Wettkampfgelände. Vor Beginn des Wettkampfs hatten die Athleten Zeit, sich innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters einzufahren. Natürlich geschah dies nicht auf der präparierten Rennstrecke, sondern auf einer anderen Piste. Bei der Besichtigung der Rennstrecke war Vallazza jeweils auch dabei. Diesbezüglich war er ein Spezialfall: Vallazza

«Neben den sporttherapeutischen Aufgaben übernimmt der Sportphysio oft auch eine wichtige Funktion bei der Kommunikation zwischen Coach und Athlet, indem er berät und orientiert. Bei zwischenmenschlichen Problemen handelt er ab und zu auch als Vermittler oder Diplomat und glättet die Wogen. Hierbei sollte man sich den Coaches und den Athleten gegenüber aber immer loyal verhalten.»

die Athleten im Juli zirka zehn Slalomläufe zu je etwa 30 Sekunden absolvierten, waren es Ende Oktober nur noch drei bis vier Trainingsläufe, dafür dauerte jeder fünfzig bis sechzig Sekunden. So wurden die Belastungszeiten immer mehr der Dauer eines Slalomrennens angenähert.

Nach gut acht Jahren beendete Martin Vallazza seine Karriere als Sportphysiotherapeut im Skizirkus und hat nun eine eigene Praxis in Bludenz (AUT). Nebenberuflich arbeitet er fünf bis sechs Tage pro Monat als Notfallsanitäter bei der Flugrettung.

Kontakt: www.movimento.at martin.vallazza@movimento.at www.facebook.com/movimento.bludenz www.linkedin.com/in/martinvallazza


16

SPORTFISI@ 01/2016

Interview INTERVIEW: Anita Zwahlen BILDER: H책vard Moksnes, Twitter, Instagram


SPORTFISI@ 01/2016

17

The skier Aksel Lund Svindal ruptured his left Achilles Tendon during a training session in Sölden (AUT). He was immediately taken to a hospital in Austria for closer examinations. There he was operated only shortly after the injury. After the surgery he stayed in Austria for a while before he travelled to Oslo (NOR) for further rehabilitation with Olympiatoppen.

sportfisi@ had the chance to hold a short interview with Håvard Moksnes, who was involved in the rehabilitation of Aksel Lund Svindal. Håvard Moksnes is a research associate at the Oslo Sports Trauma Research Center (OSTRC), and a sports physiotherapy clinician at the Norwegi an Olympic Training Centre, where he is involved in prevention and rehabilitation programs for Olympic Athletes. He is Program Director of the IOC Diploma in Sports Physical Therapies and teacher & supervisor of the Norwegian and Italian Master programs in Sports Physiotherapy since 2008. He is consulting clinician for the Norwegian Football Association, the Norwegian Alpine Skiing team and the Norwegian Athletics Federation. Håvard Moksnes, since when have you been part of the Norwegian Alpine Skiing team and what is your role in cooperation with them? First, let me thank you for inviting me to this interview. Unfortunately, this became even more relevant with Aksels crash in Kitzbühl yesterday, which resulted in a ruptured ACL and subsequent surgical treatment by Dr. Fink in Innsbruck. The «Attacking Vikings», which is the name of the Norwegian Alpine Skiing Team, have a crew of four physiotherapists who rotate in travelling with them throughout the

knowledge about the injury, the surgical procedure and the rehabilitation. Consequently, he read several scientific papers on treatment and outcome of Achilles tendon rupture surgeries, and we had many discussions around the rationale behind the choice of treatments and exercises throughout the different phases. Thus, he was also able to give valuable feedback and suggestions during the rehabilitation. year. This is a group of experienced and competent manual therapists who are providing top quality day-today medical service for the Norwegian skiers. I have been involved as a consultant for rehabilitation of lower extremity injuries since Kjetil Jansrud had his ACL injury in 2013. When any of the Attacking Vikings have a substantial injury we set up an interdisciplinary team who collaborate during the rehabilitation process which usually take place at Olympiatoppen in Oslo. The working relationship between a sport physiotherapist and athlete is a very close one. Looking at The case Aksel Lund Svindal one year ago: how was his behaviour affected by his injury? Aksel is a professional athlete who is renown for his persistence in training with a very high attention to details. He went into the rehabilitation with the same professionalism 24/7. He wanted

At what time after the surgery did you start the rehab program with Aksel Lund Svindal in Olympiatoppen and how did your «return to sport»schedule look like? He came to Oslo approximately two weeks after the surgery. We did not set a timeline towards a specific date for


18

SPORTFISI@ 01/2016

«We faced the usual fear of overloading and elongation of the tendon with early loading, but managed to overcome this through structured monitoring and very careful planning of increased loads.» Håvard Moksnes

a return to sport, but instead focused on the different steps in the process leading him to full recovery. So our goal was to bring him back to skiing as soon as possible, with a low risk of a re-injury. Monitoring of his functional achievements with functional tests as milestones was done through different clinical tests along the way. When the functional capacity was adequate he started ski training with Franz Gamper, who employed the same functional progression in skiing. What people (doctors, sport physiotherapists, etc.) were involved in the rehab-program of this topranked athlete? The multi-disciplinary team at Olympiatoppen consisted of one orthopaedic surgeon, one physiotherapist, one strength & conditioning trainer, one nutritionist, one sport psychologist, one motor control & technique trainer, and the coach responsible for Alpine skiing at Olympiatoppen. So yes, it was indeed a multi-disciplinary effort! Which difficulties did you have to face during Svindals period rehabilitation process? We faced the usual fear of overloading and elongation of the tendon with early loading, but managed to overcome this through structured monitoring

and very careful planning of increased loads. However, the most troublesome difficulty we had, was a rib-fracture that occurred during leg press training approximately 6 weeks into the rehabilitation. He was still using crutches, which of course was painful for a couple of weeks. What kind of tests - apart from the trainings on the skis - made you feel sure that he would be ready to compete at the World Championships in Vail - Bever Creek? The most important test was of course the skiing that he did the last two weeks before the World Championship. Aksel was in charge of this part himself in collaboration with the excellent team of physios and trainers. Prior to this we had performed the tests described in several studies form the Swedish research group in Gothenburg, led by physiotherapist Karin Silbernagel. These tests are well-described and functional, which gave us a good picture of his lower leg and extremity function. 110 days after surgery Aksel confirmed his participation for the Super-G at the World Championships in Vail Beaver Creek. Svindal impressed with a brilliant early comeback and finished in an amazing sixth place.


SPORTFISI@ 01/2016

19


20

sportfisi@ 01/2016

christoph kunz teXt: Patrizia Zanetti

Bilder: Christoph Kunz

ein tyPiSCher trAininGStAG von ChriStoPh kunZ, SChweiZer BehindertenSPortler deS JAhreS 2010 Christoph Kunz leidet seit einem Motorradunfall 2000 an Paraplegie. Bereits 2002 startete er seine Karriere als Monoskirennfahrer. Zu seinen grössten sportlichen Erfolgen zählen: Sieger im Riesenslalom an den Paralympics in Sotschi 2014; 3-facher Riesenslalom-Sieger im Gesamtweltcup; 13-facher Weltcupsieger (Abfahrt, Super-G und Riesenslalom); Gold (Abfahrt) und Silber (Riesenslalom) an den Paralympics in Vancouver 2010. Christoph Kunz befindet sich in der Endphase der aktuellen Winterrennsaison. Es stehen noch einige Rennen an, etwa in den USA, bevor im April abschliessend die erbrachten Leistungen analysiert werden können. Und da nach dem letzten Rennen vor dem ersten Rennen ist, beginnen nahtlos die Vorbereitungen für die kommende Saison: Bevor die Athletinnen und Athleten in die Schneepause gehen und intensiv

an Kraft und Ausdauer arbeiten, wird das neue Material getestet. Im Sommer ist Kunz oft in der Natur auf dem Handbike oder an diversen Wettkämpfen anzutreffen. Er war früher engagierter Mittel- und Langstreckenläufer, besuchte vor seinem Unfall das Sportgymnasium in Münchenbuchsee BE und stellt sich auch heute noch gerne ausdauerund kräftezehrenden Herausforderungen wie etwa Gigathlon oder Tortour (Nonstop-Cycling around Switzerland). Die ersten Schneetrainings im September auf dem Gletscher in Saas-Fee oder in der Schneehalle im niederländischen Landgraaf sind intensiv: Um 6 Uhr ist Tagwache, es wird gefrühstückt und das Material vorbereitet. Um 7 Uhr fährt bereits die erste Bahn auf den Gletscher, welche es zu erwischen gilt. Um 8 Uhr müssen alle Monoskifahrerinnen und Monoskifahrer aufgewärmt


sportfisi@ 01/2016

und bereit sein, um anschliessend verschiedene Disziplinen wie Slalom, Super G und Riesenslalom zu trainieren. Die Gruppe kehrt um die Mittagszeit ins Hotel zurück und nach der Verpflegung wird erst einmal entspannt und die Beine dürfen hoch gelegt werden. Um 3 Uhr nachmittags absolvieren die Athletinnen und Athleten einzeln oder zusammen ihr Kraft- oder Konditionstraining. Nach dieser letzten Trainingseinheit des Tages bleibt Zeit für die Physiotherapie. Ein Team von drei Physiotherapeutinnen und -therapeuten betreut das Swiss Paralympic Skiteam. Sie wechseln sich das Jahr über ab, wobei bei allen Vorbereitungen und Wettkämpfen jeweils mindestens eine Person dabei ist. Häufige Verletzungen im Monoskisport sind Schulter- und Nackenbeschwerden. Da bei Monoskiabfahrten Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht werden, sind die oberen Extremitäten der Athletinnen und Athleten starken Kräften und Belastungen ausgesetzt. Kunz blieb in seiner Karriere als Monoskifahrer bisher vor gravierenden Verletzungen verschont. Angst, dass sich das ändern könnte, hat er keine. Nach dem Abendessen wird das Schneetraining vom Morgen meist anhand von Videoaufnahmen analysiert und besprochen. Danach ruhen sich

21

die Athletinnen und Athleten aus und legen sich zeitig schlafen. Auch Kunz muss sich erholen – am nächsten Tag muss er wieder früh aus den Federn. Seit diesem Jahr widmet sich Kunz komplett dem professionellen Monoskifahren, zuvor hatte er ein kleines Arbeitspensum bei der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung. Seine nächste grosse sportliche Herausforderung ist die Weltmeisterschaft 2017 in Italien und natürlich die Paralympics in Südkorea 2018. Kunz hat grosse Ziele – er will dort eine Medaille.

kontakt: www.christophkunz.ch/ www.facebook.com/christoph.kunz.12


22

SPORTFISI@ 01/2016


SPORTFISI@ 01/2016

23

BJSM Corner TEXT: Mario Bizzini

Passend zum Thema der aktuellen Ausgabe sind in diesem Bereich des sportfisi@ Links zu interessanten und frei zugänglichen Forschungsartikeln zum Thema «Ski Alpin» aufgeführt.

In Zusammenarbeit mit der FIS (Fédération Internationale de Ski) befassen sich Forscher des «Oslo Sports Trauma und Research Center» und der Universität Salzburg seit Jahren mit der Frage, ob und in welcher Form die eingesetzten Materialien Einfluss auf die Verletzungen von Skirennfahrerinnen und Skirennfahrern im alpinen Weltcup haben. In der Ausgabe 50/1 (Januar 2016) des British Journal of Sports Medicine (BJSM) sind verschiedene Beiträge dieser Arbeitsgruppe frei zugänglich. http://bjsm.bmj.com/content/50/1.toc Zudem gibt es auf «BJSM blog» einen interessanten Artikel über die Relation zwischen Knieverlet-zungen und die Einstellungsnormen von Skibindungen. http://blogs.bmj.com/bjsm/2016/03/11/bestehtein-zusammenhang-zwischen-den-aktuelleneinstellungsnormen-von-skibindungen-und-derpravalenz-von-knieverletzungen-bei-weiblichenskifahrern/?g=w_bjsm_blog_sidetab

Das British Journal of Sports Medicine (BJSM) ist in den letzten Jahren, unter der Leitung von Chief Editor Karim Khan, zur einer der renommiertesten wissenschaftlichen Zeitschriften im Bereich Sportmedizin und Sportphysiotherapie geworden. Die Mitglieder von 23 internationalen Sportmedizinund SportphysiotherapieGesellschaften und Verbänden profitieren vom kostenlosen Zugang zur Website des BJSM – und somit auch die SVSP-Mitglieder! Der SVSP und das BJSM haben seit 6 Jahren einen Partnerschaftsvertrag und arbeiten im Rahmen zahlreicher Kooperationen zusammen (u.a. am Weltkongress « Return to play 2015» in Bern). Auf der Website des BJSM findet man neben zahlreichen Fachartikeln (ein Teil davon ist frei zugänglich) auch blogs, podcasts und vieles mehr. Der gesamte Inhalt der Website ist über die offizielle BJSM-App abrufbar. Über Updates und Neuigkeiten kann man sich bequem via Twitter (über 30.000 followers) informieren lassen. Kontakt: http://bjsm.bmj.com/ https://twitter.com/bjsm_bmj APP: https://itunes.apple.com/us/app/bjsm/ id943071687?mt=8


24

SPORTFISI@ 01/2016

PEOPLE Die Redaktion von sportfisi@ TEXT: Patrizia Zanetti

BILD: Anne Frรถhlich


SPORTFISI@ 01/2016

25

v.l.n.r.: Dr. Mario Bizzini; Patrizia Zanetti; Anita Zwahlen; Conrad von Grebel

Anita Zwahlen

Patrizia Zanetti

• •

• •

• •

Autorin sportfisi@ Sportphysiotherapeutin an der Schulthess Klinik in Zürich Vorstands- Mitglied des Schweizerischen Verbandes für Sportphysiotherapie (SVSP) Physiotherapeutin der Schweizer Herren Elite Volleyball Nationalmannschaft und des Schweizer Fechtnationalteams

Autorin sportfisi@ Sportphysiotherapeutin an der Schulthess Klinik in Zürich Physiotherapeutin der Schweizer Damen Elite Volleyball Nationalmannschaft

Dr. Mario Bizzini

Conrad von Grebel

• •

• •

• • • •

Autor sportfisi@ Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Orthopädie, F-MARC) an der Schulthess Klinik in Zürich Vize- Präsident des Schweizerischen Verbandes für Sportphysiotherapie (SVSP) Vorstands-Mitglied der International Federation of Sports Physical Therapy (IFSPT) Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Sportmedizin (SGSM) Senior Associate Editor of British Journal of Sports Medicine (BJSM)

Layout sportfisi@ Gründer und Inhaber VGM www.vongrebel-motion.ch


26

sportfisi@ 01/2016

rtp2015 rÜckBlick Weltkongress «return to play 2015» teXt: Anita Zwahlen

Bilder: Conrad von Grebel


sportfisi@ 01/2016

27

der SvSP hAtte iM verGAnGenen JAhr die GroSSe ehre, in ZuSAMMenArBeit Mit der «internAtionAl federAtion of SPortS PhySiCAl therAPy» und deM «BritiSh JournAl of SPortS MediCine» den erSten weltkonGreSS für SPortPhySiotherAPie Zu orGAniSieren. AM 21. und 22. noveMBer fAnden SiCh üBer 800 teilnehMer AuS 45 ländern Auf deM exPo-Gelände in Bern ein, uM renoMMierten forSChern, MediZinern und SPortPhySiotherAPeuten ZuZuhören und SiCh GeGenSeitiG AuSZutAuSChen.

Videos Weltkongress rtp 2015: http://www.sportfisio.ch/rtp2015-videos-2/ https://www.youtube.com/watch?v=1C6k4_ mpZYY&list=PL5-fLYMmHt3CYMu3aU5i_ E9E2jYDhZiRK zusammenfassungen und key points zum Weltkongress rtp 2015: http://blogs.bmj.com/bjsm/2015/12/07/2015return-to-play-conference-highlights-theres-somany-this-blog-is-part-1-of-2/ http://blogs.bmj.com/bjsm/2016/01/06/returnto-play-2015-rtp2015-conference-highlightspart-2-of-2/


BIS ZUM n채chsten Mal PREVIEW SPORTFISI@ 02/2016

Termine

Sportart: Basketball

SVSP Symposium 2016 Thema: Around Running 18. November 2016

Sportfisi@ 01/2016  

Ski Alpin

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you