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Ausgabe 8 Dezember 2015 Preis: Euro 7,-

Eishockeyboom in Österreich

Wintersport-Paradies Österreich Winter XXL in Obertauern

LINDSEY VONN

Wintersport-Queen & Ski-Millionärin

Foto: Got Celeb

7. Fußball Forum Österreich Treffpunkt Fußball & Business


FUSSBALL

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Inhalt Sehr geehrte Freunde und Partner!

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Wir freuen uns, Ihnen mit unserem „Winter-Special“ erneut ein hochwertiges, informatives und mit vielen wirtschaftlichen Aspekten versehenes Sport Business Magazin präsentieren zu dürfen!

Das Erfolgsrezept scheint gefunden Eishockey in Österreich

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Lindsey Vonn Skistar, Marke und Auslaufmodell?

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Wintersport-Paradies Österreich Winter XXL in Obertauern

20

Lösungen für einen sicheren Winter Facts & Tipps für mehr Sicherheit beim Skifahren

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Weltmarktführer Österreich Vorsprung für Wintersportdestinationen

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Freeriden, aber richtig! Die 10 Gebote für sicheres Freeriding

26

Erfolgreiche Sport-Manager im Porträt Hubert Neuper, Roswitha Stadlober

30

Das Ziel immer vor Augen Sport prägt Jugend: Alisa Buchinger

36

Bücher für Ihre Feiertage Ausgewählte Buchvorstellungen

38

Sport Leading Company Ein Gütesiegel gewinnt an Bedeutung

40

Bad Zell Die Kraft eines besonderen Ortes spüren

45

Wirtschaftsfaktor Fußball Die ökonomische Bedeutung für Österreich

46

7. Fußball Forum Österreich 28. Jänner 2016

48

Gleichenfeier im Allianz Stadion Der SK Rapid Wien feiert den Neubau

52

Innovation im Ticketing keyper und die Zukunft des E-Tickets

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S.T.A.R.-Projekt und Stadion-Ausbau FK Austria Wien bricht in eine neue Ära auf

In dieser Ausgabe finden Sie ein Eishockey-Special mit starken Fotos und einem Interview des EBEL Liga Managers Christian Feichtinger mit einer Analyse über die Entwicklung der Eishockeyliga. Unser hübsches Titelgesicht zeigt diesmal die Ski-Queen Lindsey Vonn, die mit Ihren herausragenden sportlichen Leistungen besticht und den Ski-Kolleginnen vorzeigt, wie man sich als Marke etabliert und wie man private Rückschläge hinten anstellt. Die Österreichischen Ski Regionen sind bereits seit Jahren Winterdestinationen der Spitzenklasse! Bei den diversen Saison Openings matchen sich die Skigebiete mittlerweile mit außergewöhnlichen Events und Auftritten mit Stars und Sternchen aus dem Showbusiness. Wir dürfen diesmal das Winterparadies XXL Obertauern vorstellen, mit einem vollen Event Programm bis Anfang Mai! Lösungen für einen sicheren Wintersport und damit verbundene Innovationen sowie die 10 Gebote für sicheres Freeriding, sind in einem Bericht ebenfalls zusammengefasst. Da wir auch nicht auf dem Sommer vergessen wollen, berichten wir über die Oberösterreichische Region Bad Zell, wo heuer der SK Rapid Wien ein herausragendes Trainingslager im Hotel Lebensquell absolvieren konnte. Apropos Fußball: die Euro 2016 in Frankreich wird ein Highlight im kommenden Jahr. Unser Nationalteam ist mit dabei und wir wünschen uns alle eine reibungslose und friedvolle Veranstaltung! Wir bedanken uns bei unseren Lesern und Partnern für die Begleitung durch dieses Jahr und freuen uns auf ein gemeinsames, spannendes und erfolgreiches Neues Jahr! Viel Freude beim Lesen! Dagmar Pichler Herausgeberin

PS: Ich freue mich über Ihre Themen, Ideen und Rückmeldungen!

Impressum: Herausgeberin: Dagmar Pichler, Verlag Dagmar Pichler, Ernest-Thun-Straße 6, 5020 Salzburg · Office: Peilsteinerstraße1, 5020 Salzburg · Tel: +43 662 83 10 99 · Fax: +43 662 83 10 99-20 · E-Mail: dp@sb-i.org, www.sb-i.org · Für den Inhalt verantwortlich: Dagmar Pichler · Redaktion: Toni Pichler, Mag. Harold Ian Miltner, MBA, Jürgen Garneyr, Dominique Taboga, Markus Knoblechner · Fotocredits sofern nicht in den Seiten angeführt: TV Obertauern, Meingast, MariusArt, TV Saalbach – Hinterglemm, Bergbahnen Leogang, Gletscherbahnen Kaprun AG, KADA, VSSÖ, Stromberger PR, Gut Weissenhof, Egon Theiner, SBÖ, TV Bad Zell, Hotel Lebensquell, Fotolia, Shutterstock, SK Rapid Wien, FK Austria Wien · Gestaltung: KONZEPT 74 Werbeagentur · Druck: BGD Beschriftung, Grafik & Druck, 8403 Lebring

Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport • 3


Impressionen Eishockey

Foto: Red Bull / GEPA pictures

Foto: Andreas Urban


Foto: SEPA.Media

Foto: Harald Dostal

Foto: Red Bull / GEPA pictures

Foto: Michael Krepela

Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport • 5


Das Erfolgsrezept scheint gefunden

Text: Harry Miltner Fotos: Red Bull / GEPA pictures, Vienna Capitals

Eishockey hat im Wintersportland Österreich lange Tradition. Doch erst seit der Einführung der grenzüberschreitenden Erste Bank Eishockeyliga scheint Stabilität zu herrschen. Die österreichische Eishockeyliga existiert in unterschiedlichen Formen und mit Unterbrechungen seit 1923. Bis 2005/06 handelte es sich um eine rein rot-weiß-rote Angelegenheit, seit der Folgesaison nehmen auch Vereine aus Slowenien, Ungarn, Italien und Tschechien teil. Neuorientierung nach dem Fall

Die Großbank übernahm die Brandingposition von UNIQA ab

Ende der 1990iger kam es im heimischen Hockey zu einem

der Saison 2003/4 und blieb dieser bis heute treu. „Es war es-

unglaublichen Wettrüsten der Traditionsteams aus Klagenfurt,

sentiell, dass man einen Ligapartner findet. Wir sind sehr froh,

Villach, Wien und Feldkirch. Die Erfolge waren auch internati-

dass nun seit einigen Jahren Stabilität in der Liga herrscht. Das

onal beachtlich – Feldkirch gewann mit den schwedischen Su-

gibt auch dem Nationalteam eine gute Basis“, weiß Verband-

perstars Bengt Ake Gustafsson und Thomas Rundqvist sogar

spräsident Dr. Dieter Kalt.

die European Hockey League, den Vorläufer der Champions Hockey League – aber der finanzielle Kollaps war unausweich-

Flucht nach vorne

lich. Im Sommer 2000 schied Seriensieger VEU Feldkirch nach

Nachdem wieder einige Manager übers Ziel schossen und ihre

dem Absprung des Hauptsponsors aus dem Ligabetrieb aus

Teams in finanzielle Schieflage und somit zum Abstieg brach-

– eine Folge der immer exorbitanteren Budgets, der auf nur

ten, trat die EBEL 2006 die Flucht nach vorne an und nahm mit

mehr vier Teilnehmer geschrumpften Liga. Der Eishockeyver-

dem HK Jesenice den ersten ausländischen Verein auf. Wenig

band konnte dem irrsinnigen Treiben nun nicht mehr zusehen

später stießen HDD Olimpija Ljubljana aus Slowenien und Alba

und zog die Notbremse. Gemeinsam mit den Vereinspräsiden-

Volán Székesfehérvár aus Ungarn dazu. Damit gab es erstmals

ten beschloss man einen Neustart mit vernünftigen Budgets,

seit Sommer 1991, als die Alpenliga ins Leben gerufen wurde,

die auch die Teilnahme einiger in die Nationalliga abgewan-

eine länderübergreifende Eishockeymeisterschaft. Die Liga

derten Teams erlaubten. Die neue Zehnerliga erhielt 2001/2

folgte derselben Idee durch das wesentlich breitere Teilneh-

mit der UNIQA Versicherung erstmals einen Haupt- und Na-

merfeld und die internationale Konkurrenz sowohl Niveau als

menssponsor, was die Grundlage für das spätere – und aktuelle

auch Entwicklung der Spieler zu fördern. Im Unterschied zur

– Modell der Erste Bank Eishockeyliga (EBEL) bildete.

Alpenliga spielten die Österreicher ihren nationalen Meister

6 • Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport


nicht mehr separat aus, sondern der bestplatzierte heimische EBEL-Verein ist auch automatisch österreichischer Meister. Mit der Saison 2009/10 hatte die Liga in Bezug auf die Zuschauerzahlen erstmals den Sprung unter die Top 7 Europas geschafft und dabei sogar die slowakische Extraliga hinter sich gelassen. Ein weiterer Meilenstein war die Integration als siebtes Vollmitglied in die internationale Ligen-Vereinigung Hockey Europe im Mai 2010. 2011/12 kam mit Orli Znojmo das erste Team aus Tschechien hinzu, womit nunmehr Clubs aus fünf Ländern teilnahmen. 2013 schlossen sich der Dornbirner EC aus Vorarlberg und der HC Innsbruck aus Tirol an. „Das Konzept der internationalen Liga hat sich absolut bewährt. Die Gegner sind top, das Niveau ist hoch und der Unterhaltungswert für die Fans ebenfalls“, so Dornbirn-Manager Alexander Kutzer.

Das Zulassen von ausländischen Klubs war ein Goldgriff für die EBEL.

ein Spiel live. In Slowenien übertragen Sport TV Slovenia und SportKlub Slovenia Matches von Laibach, der Fernsehsender

Medial top

Sportklub Hungary zeigt ausgewählte Partien von Alba Volan

Einer der Schlüssel zum Erfolg der heutigen EBEL liegt in der

live und auch die Matches des HC Bozen werden in Südtirol

perfekten medialen Aufbereitung der Ligasaison. Nachdem

direkt ausgestrahlt. Zahlreiche Online- und Printmagazine

der Pay-TV-Sender Sky zehn Jahre lang die Rechte für die

sorgen für eine mindestens neun monatige Abdeckung der

Fernsehübertragungen der EBEL-Spiele gehalten hatte, gingen

Geschehnisse. „Alle sind mit der Entwicklung des Eishockeys

diese ab 2010/11 an The Sportsman Media Group, womit nun

sehr zufrieden. 2003 haben wir mit sieben Teams begonnen

Servus TV mindestens 21 Sonntagsspiele im Zuge der „Servus

und hatten rund 500.000 Zuseher. Heute stehen wir bei fast

Hockey Night“ bringt. In den Play Offs werden pro Spieltag ein

einer Million Fans pro Jahr und auch die Berichterstattung in

Spiel und bei möglichen Entscheidungsspielen diese in Konfe-

den Medien ist um fast 10% angewachsen“ strahlte Mario

renzschaltung über den TV-Sender ausgestrahlt. Auf der Web-

Stadler, Marketingleiter der Erste Bank Österreich, bei der Ver-

TV-Plattform Laola1.tv laufen weitere Partien, jeden Freitag

tragsverlängerung mit Ligavermarkter PROFS.

Österreichs Eishockey ist in der Champions Hockey League mit vier Vereinen vertreten.

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„Die Liga hat noch einen Sprung gemacht” EBEL Liga-Manager und PROFS Geschäftsführer Christian Feichtinger, 46, analysiert die Entwicklung der Eishockeyliga. Interview: Harry Miltner | Foto: IIHF

EBEL-Manager Christian Feichtinger

Herr Feichtinger, wie sind Sie mit der Entwicklung der Erste

Was sind die Highlights der laufenden Saison?

Bank Eishockeyliga nach mehr als einem Jahrzehnt zu-

Dass die Liga nochmals einen Sprung nach vorne gemacht hat

frieden?

und dass die Partnerschaft mit der Firma Hockeydata so gut

Wir sind auf dem richtigen Weg, haben die richtigen Hand-

funktioniert. Auf der erstebankliga.at-Homepage sind sämtli-

griffe zur rechten Zeit gesetzt, um unser Produkt zu festigen.

che Live-Statistiken in Echtzeit abrufbar. Das ist international

Die Zusammenarbeit mit dem Vereinen ist gut, die Klubs sind

top. Jede Halle ist mit sechs Kameras ausgestattet deren ein-

gesund, die Fans lieben das Produkt. Und die Erfolge der

zige Aufgabe es ist, das Spiel aufzuzeichnen. Zudem sind bei

heimischen Klubs in der Champions Hockey League sind der

jeder Partie fünf Hockeydata-Mitarbeiter in der Halle, die auf

Beweis, dass Österreich nicht mehr nur Europas „Underdogs“

die Sekunde genau sämtliche Aktionen am Eis notieren und

sind.

online stellen.

Das Modell EBEL hat sich bewährt. Denkt man an eine wei-

Hat der Umzug von Sky zu Servus TV der EBEL nicht gescha-

tere Expansion?

det? Immerhin ist die Reichweite des Salzburger Senders

Es gibt regelmäßig Anfragen aus anderen Ländern, vor allem

deutlich kleiner….

aus Ungarn. Die EBEL könnte ohne Probleme sofort mit 14

Die Quote von ServusTV lässt sich nicht am Eishockey fest-

Teams spielen.

machen. Aber die Übertragungen sind fantastisch, besser als in fast allen anderen Ligen in Europa. Wir sind also sehr zu-

Und warum wurde noch nicht erweitert?

frieden. Zudem haben wir die Qualität im digitalen Sektor bei

Dazu müssen alle Voraussetzungen stimmen, also neben dem

Laola1.tv heuer nochmals gesteigert, wodurch jeder Fan die

Sportlichen auch die Infrastruktur und die Distanzen. Zu große

Spiele kostenlos mit bester Bildqualität verfolgen kann.

Entfernungen sind nicht gut. So hat mir zum Beispiel Dieter Knoll, der Präsident der Bozner, gesagt, hätte er gewusst wor-

Sie haben die Champions League schon angesprochen. Ös-

auf er sich da einlässt, von den organisatorischen Notwendig-

terreich ist durch die gute Arbeit in der EBEL nun auch dort

keiten und dem ganzen Drumherum her, hätte er sich dreimal

gut vertreten…

überlegt, ob er den Beitrittsbrief an die EBEL abschickt. Für

Mich freut es, dass die Erste Bank Eishockey Liga vier Plätze

Bozen ist die EBEL heute eine gute Geschichte, aber es muss

in der Champions Hockey League stellt. Für unsere Liga sind

von beiden Seiten alles passen.

zwei Plätze für „Founding-Clubs“ reserviert und zudem haben wir einen garantierten Platz für unseren Liga-Champion und

Es wird auch intensiv am Nachwuchs gearbeitet. Wie sieht

den Sieger des Grunddurchgangs. Wir sind in der Organisation

es hier aus?

des neuen europäischen Klubwettbewerbes mit zwei Öster-

Es klappt nicht immer alles zu 100 Prozent und wir müssen

reichern im „Board of Directors“ und können dort mitentschei-

weiter hart daran arbeiten, dass immer mehr Kinder und Ju-

den, wohin die Reise geht. Das ist auch eine Wertschätzung

gendliche zum Eishockey kommen. Aber unsere Jugendliga,

gegenüber dem sportlichen Produkt der Erste Bank Eishockey

die EBYSL entwickelt sich gut und es gilt sie ab der Saison

Liga, denn mittlerweile sind wir bei den europäischen Topli-

2016/2017 mit der International League zusammen zu legen,

gen angekommen. Jetzt gilt es alle Notwendigkeiten, die für

womit die Jugendspieler der EBEL weitere Entwicklungs-

ein Sport-Top-Produkt erforderlich sind, sicherzustellen.

möglichkeiten haben. Der Sprung von der Jugend zum Profitum ist noch zu groß, weswegen wir eine Zwischenstation einführen wollen.

8 • Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport


SKIFLUG

WM KULM

2016

Salzkammergut | Steiermark presented by

14. – 17. Jänner 2016

Mit dem Zug zum Überflug Staunen statt stauen. Wer stressfrei bei der Skiflug-Weltmeisterschaft von 14. bis 17. Jänner 2016 am Kulm dabei sein will, der fährt mit dem Sonderzug der ÖBB direkt zur Schanze. So bringen wir den Kulm-Kult auf Schiene. Wenn Schlierenzauer & Co. um WM-Medaillen fliegen, werden wieder zehntausende Fans den Kulm zur Kultstätte machen. Wer trotz der fröhlichen Menschenmassen ohne Stau an- und abreisen möchte, der nimmt am besten den Sonderzug zum Überflug. Samstag (16. Jänner 2016) ab Graz, Linz und Wien, am Sonntag (17. Jänner 2016) ab Graz und Linz fahren ÖBB-Sonderzüge direkt zur neuen, beeindruckenden Schanzenanlage am Kulm ins Salzkammergut, Steiermark.

PROGRAMM Donnerstag, 14. Jänner 2016 Training 13:00 Uhr: Qualifikation FIS Skiflug WM 2016 Freitag, 15. Jänner 2016 11:30 Uhr: Training 13:00 Uhr: 1. Durchgang FIS Skiflug WM 2016, Einzelbewerb anschl. 2. Durchgang FIS Skiflug WM 2016, Einzelbewerb

Samstag, 16. Jänner 2016 12:30 Uhr: Training 14:00 Uhr: 3. Durchgang FIS Skiflug WM 2016, Einzelbewerb anschl. Finaldurchgang FIS Skiflug WM 2016, Einzelbewerb anschl. Offizielle Medaillenzeremonie Einzelbewerb Sonntag, 17. Jänner 2016 12:30 Uhr: Training 14:15 Uhr: 1. Durchgang FIS Skiflug WM 2016, Teambewerb anschl. Finaldurchgang FIS Skiflug WM 2016, Teambewerb anschl. Offizielle Medaillenzeremonie Teambewerb

Zug m e d t i M ug! fl r e b Ü zum www.skifliegen.at


Lindsey Vonn: Skistar, Marke und Auslaufmodell? Text: Harry Miltner Fotos: Svenska Skidförbunde, US PGA Tour, US Ski

Lindsey Vonn ist nach einem Jahr mit sportlichen und privaten Höhen und Tiefen wieder zurück. Der Ski-Superstar ist die Letzte ihrer Art. Die bekannte Lindsey Mit zwei überlegenen Abfahrtssiegen in ihrem Wohnzimmer Lake Louise, stellte Lindsey Vonn eindrucksvoll klar, dass sie nach einem Jahr verletzungsbedingter Pause in ihrer 16. Weltcupsaison wieder dick im Geschäft ist und nur ein Ziel hat, die Gesamtwertung zum fünften Mal zu gewinnen und ihre letzte Mission im alpinen Skirennsport anzugehen – Ingemar Stenmark. Ingemar Stenmark? Der legendäre Schwede hält mit 86 Weltcuperfolgen noch heute den Rekord, 26 Jahre nach seinem Rücktritt. Und genau diesen Rekord will sich Vonn holen. Die 31-Jährige ist die beste Skifahrerin der Geschichte mit vier Gesamtweltcup-Siegen, sechs WM-Medaillen (darunter zwei goldene), Olympia-Bronze (Super-G) und Gold (Abfahrt), sowie nun 69 Weltcup-Siegen. „Als ich diesen Sommer zuhause war, habe ich mit meiner Familie auch übers Aufhören gesprochen. Ich habe ihnen gesagt, ich habe jetzt die Gelegenheit, ein Ausrufezeichen hinter meine Karriere zu setzen und Stenmarks Rekord zu brechen. Meine Verletzungen waren natürlich Rückschläge, aber Rückschläge motivieren mich.“

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Vonn möchte Rekordhalter Ingemar Stenmark (86 Weltcupsiege) noch abfangen.


Die doppelte Lindsey Als Lindsey Kildow wollte sie früh die Beste sein, trainierte wie verrückt und tat alles dafür um so gut zu werden. Ihre Eltern waren extra für ihren Erfolg von Minnesota nach Colorado umgezogen. Daher war für Lindsey klar, dass sie nun sie alles für diesen Erfolg tun musste. Die „Speed Machine“ brachte ihren Körper an alle erdenklichen Grenzen und schnallte sogar steife Männerski an, wodurch sie auf Damenmaterial noch schneller wurde. Kildow heiratete Thomas Vonn und avancierte zur großen Gejagten. Von ihren „üblichen“ Konkurrentinnen sind fast alle im Ruhestand - Maria Höfl-Riesch, Nicole Hosp, Anja Pärson und aktuell auch Tina Maze – weswegen sich die Amerikanerin mit Twens und sogar Teenies balgen muss. „Ich wollte nie früh mit dem Skifahren aufhören. Ich wollte immer sicher sein, dass ich absolut alles gegeben habe, was in mir steckt“, stellte Vonn heuer zu Saisonbeginn klar. Doch nach dem sportlichen Höhepunkt mit Gold in der Olympischen Abfahrt von Vancouver 2010 folgten für sie zahlreiche Tiefs: Es kam zum Zerwürfnis mit ihrem Vater, sie trennte sich von Ehemann Thomas, riss sich bei der WM 2013 in Schladming das Kreuzband, übertrieb das Training für Olympia 2014 und zog sich einen weiteren Kreuzbandriss zu. Auch ihre Liaison mit Golfgigant Tiger Woods ging nicht gut. Doch als Lindsey Vonn, als Superstar der um sein Können weiß, kam sie letzten Winter zurück, gewann acht Rennen und hatte wieder einmal den inneren Schweinehund besiegt, diesmal aber vor allem mit Routine und Abgeklärtheit. „Skifahren ist etwas, das ich tue, seitdem ich zweieinhalb Jahre alt bin. Es ist ein Teil von mir“ so Vonn, die anscheinend ihre Balance aus An- und Entspannung gefunden hat. Doch das könnte sich bald wieder ändern…. Die nächste Lindsey …denn der neue Star im Skizirkus heißt Mikaela Shiffrin. Die Königin der Skistangen ist nicht nur über zehn Jahre jünger als Lindsey, sondern auch Amerikanerin. Olympische und WM Goldmedallien hat sie ebenfalls bereits im Reisegepäck.

Nach ihrer Trennung von Ehemann Thomas Vonn hatte Lindsey eine Beziehung mit Golflegende Tiger Woods.

In Abwesenheit der verletzten Anna Fenninger und der im Sabbatical befindlichen Tina Maze, schieben sich die beiden in Sachen Gesamtweltcup 2015/16 die Favoritenrolle gegenseitig zu. Wie bei Vonn, wurde Shiffrin früh gefördert und ihre Karriere durchgeplant. Allerdings wirkt die heute 20-Jährige immer locker und abgeklärt, während Vonn stets mit dem enormen Druck zu kämpfen hatte. „Mikaela ist eine tolle Skifahrerin. Sie ist enorm talentiert, hat ein tolles Gefühl für den Schnee und eine schon sehr ausgefeilte Technik. Wir haben viel Respekt füreinander und uns verbindet eine gesunde Rivalität.“ Noch ist Lindsey eine eigene Marke, die seit Jahren von Red Bull gesponsert wird. Und der Energy Drink Partner hat das US-Girl auch während ihrer fast achtmonatigen Verletzungspause bewusst unterstützt; ja mehr noch, man hat auch aus ihrem Ausfall Kapital geschlagen, was heute im Sportmarketing immer populärer wird, denn der Kampf des angeschlagenen Helden um die Rückkehr ist für die Fans fast so spannend wie jener am Spielfeld oder auf der Piste. Dazu gibt es international unzählige Beispiele wie etwa Snowboarder Kevin Pearce, der nach seinem bösen Sturz, der seine große Karriere frühzeitig beendete, weiterhin von seinen Partnern Nike, Amp und Oakley gefördert wird. Die Boardmarke Burton kreierte sogar eine “Ride for Kevin” Kampagne für den ehemaligen X Games Star. Auch die Bullen blieben bei Vonn und ihr #givesyouwings Facebook Post wurde über 40.000 Mal geliked. Die Arbeit am Comeback und die tatsäch-

In den letzten Jahren wurde Vonn immer wieder von bösen Verletzungen gestoppt.

liche Rückkehr auf die Piste wurden mit der Kamera begleitet und ein 46-minütiger Videoclip „The Climb“ produziert.

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Die übermächtige Lindsey

und ich denke, das habe ich schon bewiesen.” Julia Mancuso,

Shiffrin wird von Ex-ÖSV Läufer Killian Albrecht gemanagt,

selbst mehrfache Medalliengewinnerin bei WM und Olympia

der den Teenie kennt, seit sie sechs Jahre alt war und in Lind-

und einige Jahre große Rivalin von Vonn in Abfahrt und Super

seys Erfolg Vor- und Nachteile sieht. “Ihre Erfolge machen

G, zerbrach an Lindsey. Shiffrin wird das nicht passieren.

es leichter, amerikanische Unternehmen für den Skisport zu begeistern. Aber natürlich hat sie auch einige Big Player in ihrem Portfolio besetzt.“ Während Vonn von Under Armour oder eben Red Bull gefördert wird, stehen hinter Shiffrin Barilla, Longines oder Oakley. Aufgrund des Altersunterschieds und der Tatsache, dass sie fast nie in denselben Events am Start sind, ist auch der Kontakt der beiden eher geringer. Aber Shiffrin wandelt auf den Spuren ihrer “Vorgängerin”. Sie lernt intensive Deutsch, „denn jeder im Skizirkus respektiert das.“ Während der Rennsaison lebt Vonn, wie das übrige US-Skiteam, in Österreich (bis 2009 in Kirchberg, bis 2011 in Kaprun und nun in Sölden). Aufgrund der langen Aufenthalte im Alpenland besorgte Red Bull Vonn einen Sprachlehrer, was auch die Arbeit mit ihren mehrheitlich österreichischen Betreuern vereinfachte. Über Vergleiche mit Lindsey freut sich Shiffrin weniger: “Die Leute sagen oft ich wäre die nächste Lindsey Vonn. Das ehrt mich natürlich, aber ich möchte nicht die nächste Lindsey oder Tina (Maze) sein. Ich bin Mikaela Shiffrin

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Mikaela Shiffrin läuft Vonn langsam, aber sicher den Rang ab.


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Winter XXL in Obertauern

Fotos: Tourismusverband Obertauern

Tolle Stimmung beim Après Ski in den Berghütten, spektakuläre Liveacts von Chart-Stürmern, die bekanntesten DJs und DJanes in den Clubs, ausgelassen feiern bis in die Morgenstunden – diese Vorstellungen verbindet man mit einer Winternacht in Obertauern. Dabei gibt es abseits vom glitzernden, rauschenden Partyleben auch eine stille, romantische Seite in der Schneeschüssel im Salzburger Land zu entdecken. Wer nachts ein wenig außerhalb des Winterhotspots auf

blick, in Schneeskulpturen verwandelte Bäume und ein unter

dem Radstädter Tauern-Pass unterwegs ist, sieht einen

dem Eis murmelnder Bach begleiten den Weg. Nach einer

überwältigenden Sternenhimmel über sich funkeln.

Ausfahrt voll wunderbarer Eindrücke lassen die Schlittenfah-

In 2.000 m Höhe über dem Meer ist der Nachthimmel so klar,

rer den Abend im Restaurant der Gnadenalm ausklingen. Die

dass Sternbilder zu sehen sind, die man in der Stadt nie zu

ca. einstündige Rundfahrt führt von der Gnadenalm bis zur

Gesicht bekommt. Eltern können ihren Kindern endlich einmal

Hintergnadenalm und auf der gegenüberliegenden Talseite

die Milchstraße zeigen. Jeden Montag und Donnerstag schlägt

wieder zurück, die letzte Ausfahrt startet um 21.00 Uhr.

den Skifahrern auf der 1.500 m langen Piste der Edelweissbahn ihre persönliche Sternstunde. Die Edelweiss-4er-Sessel-

Auch ohne Pferdestärken kann man bei der Gnadenalm auf

bahn ist an diesen Tagen auch abends von 19.00 bis 22.00 Uhr

zwei Kufen unterwegs sein. Eine 1,5 km lange Naturrodel-

in Betrieb und die Piste fürs Wedeln unterm Sternenhimmel

bahn, deren Ziel direkt neben der Alm liegt, ist auch jeden

beleuchtet.

Abend beleuchtet. Wer sich den Aufstieg zum Start ersparen

Wer es richtig romantisch mag, lässt sich auf der Gnadenalm

will, nimmt das „Skidoo-Rodeltaxi“, auch Rodeln können vor

bei einer nächtlichen Pferdeschlittenfahrt in die winterlich

Ort ausgeliehen werden. Ob im Sonnenschein oder im Mond-

verzauberte Landschaft entführen. Warm eingehüllt geht es

licht – ein herrliches Wintervergnügen ist das Rodeln immer.

in einem richtigen Schlitten, gezogen von „2 PS“ hinaus in die

Zu zweit unterm Sternenhimmel einen Schneewalzer auf

Winternacht. Hinter jeder Kurve eröffnet sich ein neuer Aus-

das spiegelnde Eis-Parkett zu legen, ist wohl der Gipfel der

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Winterromantik, vor allem wenn die Eistänzer auf einer Natureisbahn umgeben von verschneiten Bergen dahingleiten. Zum Freizeitzentrum Gnadenalm gehört auch ein Eislaufplatz, der täglich geöffnet und dienstags und freitags sogar bis 22.00 Uhr beleuchtet ist. Neben dem vielfältigen Angebot an Pisten und Freeridehängen gibt es in Obertauern auch eine verschneite Märchenwelt, in die man auf Wander- oder Schneeschuhen gelangt. Winterwanderwege führen zu idyllischen Plätzen und grandiosen Aussichten abseits der Pisten. Die Skischulen von Obertauern bieten Schneeschuh-Kurse und geführte Winteroder Schneeschuh-Wanderungen an. Nachts sind die Wanderer bei Fackelschein unterwegs, für die Mühen des Weges werden sie am Ziel mit der Einkehr in urige Hütten belohnt.

Volle Freiheit für Powderfreunde in Obertauern. Ganz oben wohnt die Freiheit: Pulverschnee, dass es nur so staubt, in allen vier Himmelsrichtungen unberührte Hänge, Tiefschneeabfahrten, Steilhänge mit Cliffdrops. Die erste Spur ziehen, über Felskanten springen, in feinstem Champagner-Powder landen – so stellen sich Freerider die Erfüllung ihres Freiheitstraumes vor. Ganz oben, in Obertauern ist dieser Traum Wirklichkeit. Die Schneeschüssel im Salzburger Land ist auch ein Hotspot

Ob Ost-, Nord-, Süd- oder Westhang entscheidet auch ein

für jene, die lieber „off Piste“ unterwegs sind, die ihre Rou-

Blick auf die Tafeln an den Freeride Checkpoints im Bereich

ten selber suchen und sich mit Respekt vor der Natur ihren

der Bergstationen der Hochalmbahn und der Kringsalm-

Herausforderungen stellen. Schneesicherheit von November

bahn. Sie zeigen alle relevanten Informationen an wie die

bis April garantiert Tiefschnee-Fans eine große Auswahl unter

aktuelle Lawinenwarnstufe, Temperatur und Schneehöhen,

Freeride-Strecken in allen Schwierigkeitsgraden, vom sanften

gefährliche Hangexpositionen und verfügen über LVS-Gerä-

Genusshang für Tiefschneeanfänger bis zum rassigen Steil-

te-Checkpoints. Sicherheit wird in Obertauern selbstverständ-

stück mit Felsabbrüchen für Könner. Für Neulinge eignen sich

lich auch abseits der Pisten groß geschrieben. Deshalb bieten

zum Beispiel die Hänge im Bereich der Hundskogelbahn, für

die örtlichen Skischulen Freeride-Kurse an, in denen Touren-

Profis gibt es unter anderem rund um das Zehnerkar oder die

planung, das richtige Verhalten im ungesicherten Gelände,

Seekarspitze spannende Touren. Auch zur legendären „Gams-

Schnee- und Lawinenkunde, die Benützung des LVS-Gerätes,

leiten 2-Piste“ gibt es eine spektakuläre Tiefschnee-Variante,

sowie der Umgang mit Sonde und Schaufel, auf dem Stunden-

die Gamsleiten-Nord-Route durch eine enge Steilrinne.

plan stehen.

Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport • 15


Egal wo die Freerider auf der Tauernrunde unterwegs sind, zu ihrer „homebase“ und zum Après Ski haben es die Skifahrer und Snowboarder „on und off Piste“ nirgends weit. Obertauern liegt auf 1.740 Meter Höhe über dem Meer im Zentrum der Schneeschüssel, wo man von jedem Punkt des Ortes zu den 100 km Pisten und 26 modernen Seilbahn- und Liftanlagen nur ein paar Schwünge hat. Bestnoten verdient Obertauern auch, wenn es um Après Ski, Feiern und Live-Konzerte geht. Vom Winteropening mit Stargästen Ende November bis zum Gamsleiten Kriterium, der größten Schatzsuche Österreichs im April, reiht sich ein Event an den anderen. Der Einkehrschwung führt das Feiervolk in urige Hütten genauso wie in angesagte Clubs, in denen DJs aus europäischen Metropolen auflegen.

Familienfreundliches Kinder-Skiprogramm in Obertauern. Für kleine „Schneehaserl“ gibt es Skikurs plus Aufenthalt und mehr schon ab 199,- Euro. So schnell und spielerisch wie Hänschen lernt Hans das Skifahren oder Snowboarden nimmermehr. Das ist im Winter auf den weißen Hängen von Obertauern, dem Winter-Hotspot des Salzburger Landes, immer wieder zu beobachten. Mit dem attraktiven Gesamt-Paket „Bobbys Schneeabenteuer“ wird dem Wintersport-Nachwuchs nämlich ebenso kindgerecht wie erfolgreich das Skifahren und Snowboarden beigebracht - zu äußerst günstigen und familienfreundlichen Konditionen obendrein.

und Ausrüstungsverleih sind dieselben wie bei den Jüngsten, für den Transfer von Salzburg nach Obertauern und zurück gibt es 15% Ermäßigung pro Kind. Statt der Unterbringung im Zimmer der Eltern bieten die dem „Bobby“-Programm angeschlossenen Betriebe günstige Unterkünfte für Kinder in dieser Altersklasse. Das Angebot „Bobby‘s Schneeabenteuer“ ist in den Wochen vom 09. bis 30. Januar 2016 sowie vom 26. März bis 02. April 2016 jeweils bis sieben Tage vor dem Anreisetermin buchbar, die Ski- oder Snowboardkurse beginnen

Der weiße Schneehase Bobby ist das Maskottchen der jun-

immer am Sonntag oder Montag. Unter www.obertauern.com

gen Wintersportler und leiht dem Kinder-Skiprogramm sei-

sind die Unterkunftsbetriebe, die am „Bobby“-Programm teil-

nen Namen. „Bobby‘s Schneeabenteuer“ für Kinder bis zum

nehmen, zu finden.

sechsten Geburtstag gibt es für 199,- Euro pro Kind. Das Paket umfasst fünf ganze Tage Skikurs oder fünf halbe Tage Snowboardkurs, den Skipass für die Kurszeit, eine Leihausrüstung für sechs Tage, die Unterbringung des Kindes im Zimmer der Eltern inklusive der gleichen Verpflegungsleistung sowie den Transfer vom und zum Flughafen Salzburg. Die Kinder können auch am Kinderprogramm teilnehmen, eine Mittagsbetreuung ist auf Wunsch individuell buchbar. Das Arrangement für Kinder ab sechs Jahren bis zum 15. Geburtstag kostet 279,- Euro pro Kind. Die Leistungen für Kurse

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Die einmalige Lage des Ortes Obertauern inmitten einer „Schneeschüssel“ mit Pisten in allen Himmelsrichtungen steigert das Wintervergnügen für Familien zusätzlich. Da es von den Unterkünften zu den Liften immer nur ein paar Schwünge sind, braucht man keinen Skibus, und keine weiten Anmärsche mit schwerer Ausrüstung. Wer mit Kindern unterwegs ist, weiß das sehr zu schätzen. Kinderareale wie der Bibo Bär Familien-Skipark, Kinderbetreuung und Babysitterdienste für die Zwerge in den Bergen sind weitere Service-Angebote für einen entspannten und sportlichen Familienurlaub.

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Volles Event-Programm von Ende November bis Anfang Mai Fifty Shades of White wäre ein schöner Titel für die Erfolgsgeschichte, die Obertauern, der Winter-Hotspot im Salzburger Land, seit Jahrzehnten schreibt. In allen Variationen von Pulver bis Firn, von flockig bis griffig, spielt die weiße Schneepracht die Hauptrolle im extra langen Winter von Obertauern. Vom frühen Saisonstart im November bis zum Sonnenskilauf Anfang Mai können sich die schneeverwöhnten Wintergäste Obertauerns auf gute Pistenverhältnisse freuen. Auch ein Jubiläum steht in der Saison 2015/16 an: die zehnte Auflage des Gamsleiten Kriteriums vom 7.-10. April 2016.

Termine aus dem Obertauern-Winterkalender:

Bei Österreichs größter Schatzsuche im Schnee gilt es, 30 im Schnee der „Gamsleiten 2“ versteckte Schatzkisten zu finden. In einer von ihnen wartet der Schlüssel eines nagelneuen BMW X4 auf den glücklichen Finder. Und während die Jäger(innen) des verlorenen Schatzes auf der steilen Piste

• Bobby’s Schneeabenteuer Termin I: 09.01. - 16.01.2016 Termin II: 16.01. - 23.01.2016

keine Schneeflocke auf der andern lassen, haben auch die Zu-

Termin III: 23.01. - 30.01.2016

schauer eine gute Zeit mit spannender Unterhaltung und Mu-

Termin IV: 26.03. - 02.04.2016

sik. Grund zum gemeinsamen Feiern bieten auch das Öffnen

• Tauernskitag 09.04.2016

der Kisten und die Übergabe der Preise.

• Pulverschneewochen 09.01. - 30.01.2016 • Sun & Fun Wochen 02.04. - 01.05.2016

Bevor sich der Winter aus der Schneeschüssel verabschiedet, trifft sich dort am 15. und 16. April 2016 die Weltelite der Skifahrer und Snowboarder in der „Big Air“-Disziplin zum Fridge Festival in Obertauern, dem großen Finale der Frid-

• Intersport Alpenglühen 03.04. - 09.04.2016 • Gamsleiten Kriterium 07.04. - 10.04.2016 • Fridge Festival 15.04. - 16.04.2016

ge-Serie. Das Publikum darf sich auf sensationelle Tricks und Sprünge auf der großen Schanze freuen, auf die Athleten und Athletinnen wartet ein namhaftes Preisgeld. Für den künstlerischen Teil des Festivals sind mindestens sechs internationale Music-Acts für die ideale Mischung aus Frühlingsskilauf und Partyfeeling geplant.

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Kontakt & weitere Information: Tourismusverband Obertauern Telefon +43-(0)6456-7252, Fax +43-(0)6456-72529 info@obertauern.com, www.obertauern.com


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Lösungen für einen sicheren Winter Nach einem ausgiebigen und heißen Sommer steht die Wintersaison 2015/16 vor der Tür. Die ersten Schneeflocken sind gefallen und Skigebiete wie Ischgl und Obertauern feierten Ende November ihre Eröffnungen. Seit geraumer Zeit steht der Sicherheitsaspekt bei den Skifahrern immer mehr im Vordergrund und die Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende. Text: Dominique Taboga

Der Skiunfall des ehemaligen deutschen Ministerpräsidenten Thüringens, Dieter Althaus, am Neujahrstag 2009 mit tödlichem Ausgang einer Skifahrerin, erregte zum ersten Mal intensiv die Öffentlichkeit. Die Folge davon war, dass der Ski-Helm ein fixer Bestandteil jeder Skiausrüstung wurde. Eine Lawinen-Schutzausrüstung hat spätestens seit dem Lawinen Unglück von Prinz Friso von Oranien-Nassau in Lech am Arlberg an Bedeutung gewonnen. Spätestens seit dem Unfall der Formel 1-Legende Michael Schumacher am 29. Dezember 2013 im französischen Skigebiet Méribel wollen die Skigebiete ihren Gästen den bestmöglichen Schutz bieten. MEINGAST – Der Spezialist für die kalte Jahreszeit. Mit einem Marktanteil von 70 % in Österreich ist das Unternehmen Willi Meingast Ges.m.b.H. & Co. KG der verlässlichste Partner und Ausrüster für Absperrzäune, Sicherheitsnetze, Aufprallschutzmatten und vielen weiteren sicherheitsrelevanten Produkten

„Alle österreichischen Ski-Weltcup-Rennen, angefangen

für Bergbahnbetriebe und Tourismus-Regionen. Das beste-

von Kitzbühel über Schladming und dem Semmering, wer-

hende Know-how ist nicht nur in den heimischen Skigebieten,

den von uns mit Sicherheitsnetzen und Aufprallschutzmat-

sondern auch weltweit gefragt. Dies hat dazu geführt, dass

ten beliefert und das Feedback ist sehr zufriedenstellend“,

MEINGAST u.a. den Zuschlag für die Ausstattung von Groß-

gibt sich MEINGAST-Geschäftsführer Robert Hübler zufrie-

veranstaltungen mit Sicherheitsnetzkonstruktionen erhielt.

den. Da alle Aufprallschutzmatten mit dem TS8-Schaumstoff

Beispiele dafür sind die Olympischen Winterspiele in Sarajevo

ausgestattet sind, nehmen diese so gut wie kein Wasser auf

1984, die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2001 in St. Anton am

(0,1%). Die geringe Aufnahme von Flüssigkeiten verhindert,

Arlberg, 2011 in Garmisch Partenkirchen sowie in Schladming

dass die Matten bei eisigen Temperaturen zu „Eisklotzen“ und

2013. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi wurde das

Sicherheitsgefährdungen für den Skifahrer werden. Zusätz-

Zielstadion mit Sicherheitskonstruktionen des Salzburger Un-

liche Mess-Ergebnisse haben ergeben, dass ein 15 bis 16cm

ternehmens beliefert.

herkömmlicher Schaum nicht an die Dämpfungseigenschaften des TS8 mit einer Stärke von acht Zentimetern herankommt. „Dies hat das Sicherheitsniveau wesentlich erhöht und egal in welcher Form der Schutz gewünscht wird, einen besseren Schutz gibt es nicht“, erklärt Hübler den TS8-Schaumstoff. Nach einer gemeinsamen Besichtigung mit dem Kunden vor Ort wird eine dem Gelände angepasste Konstruktion maßgeschneidert und ist vier bis sechs Wochen später einsatzbereit. Dass das Verletzungsrisiko in den vergangenen Jahren so drastisch gesunken ist, ist der Verdienst des Engagements aller im Wintersport Beteiligten: Österreichs Seilbahnbetreiber sorgen für perfekte Pistenverhältnisse und können so wesentlich zur Steigerung der Sicherheit auf Österreichs Pisten

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beitragen. Die österreichischen Skischulen tragen durch ge-

Damit sein Produkt und die Problematik „Sehschwierigkei-

zielte Aufklärungsmaßnahmen im Skiunterricht maßgeblich

ten“ im Sport publiker werden, möchte der Wiener in Zu-

zur Unfallprävention bei. Auch die bewusstere Einstellung der

kunft offensiver auftreten. Neben Zusammenarbeiten mit

Skifahrer trägt maßgeblich zu den rückläufigen Zahlen bei und

österreichischen Spitzensportlern wie dem Golf-Profi Martin

die Ski-Industrie treibt das Thema Sicherheit mit stetig neuen

Wiegele oder der Triathletin Lisa Hütthaler, sieht er die Ver-

Entwicklungen bei der Ausrüstung voran.

bände in der Pflicht, wobei der österreichische Golf- und der Volleyballverband schon zu seinen Partnern gehören. „Ein op-

Mehr als 50.000 Skiunfälle passieren in jeder Wintersaison

timales Sehvermögen kann das letzte Prozent an Erfolg brin-

in Österreich. Obwohl das Pflichtbewusstsein immer mehr

gen.“ Aber nicht nur im Spitzensport sieht er Verbesserungs-

steigt, prognostizieren Experten für heuer ähnliche Unfallzah-

potenzial. Die optisch verglaste Skibrille soll bewirken, dass

len. Ursache dafür sind zu 80% Wahrnehmungsfehler der Ski-

der Hobby-Skifahrer mehr Spaß am Skifahren hat und sich vor

und Snowboardfahrer.

allem sicherer auf den Bergen bewegen kann. Christoph Rauter hat sich mit seiner einmaligen Skibrille ein Hauptziel ge-

SEHKRAFT – Institut für Sehkraft. Mehr als die Hälfte aller Ös-

setzt: „Ich will dadurch die Sicherheit im Skisport erhöhen und

terreicher sind Brillenträger. Aber jeder fünfte Brillenträger

Verletzungen verhindern. Die durch Skiunfälle entstehenden

begibt sich ohne Korrektur auf die Skipiste und gefährdet

Gesamtkosten von über 3 Mrd. Euro für das Gesundheits- und

hierbei nicht nur sich selbst. Die Variante Alltagsbrille unter

Sozialsystem, werden dadurch deutlich reduziert werden.“

der Skibrille ist vielen zu Recht ungeheuer - man denke nur an einen Sturz. Kontaktlinsen führen gerade in den Bergen oft zu

Kneebinding. Seit der Entwicklung moderner Skier gehören

Trageproblemen, die durch die trockene Luft und den gerin-

Kreuzbandrisse zu den häufigsten Verletzungen im alpinen

geren Sauerstoffgehalt in der Höhenluft verursacht werden.

Skilauf. Ursache dafür sind meist Stürze, bei denen Unter-

Gerade beim Wintersport wäre aber eine gute Wahrnehmung

schenkel und Bänder der Kraft der rotierenden Bewegung

besonders wichtig.

durch den Ski nicht entkommen können. Kneebinding hat sich der Lösung dieses Problems angenommen und eine ganz neuartige Bindung entwickelt. Kern des fortschrittlichen Systems ist der Auslösemechanismus des hinteren Bindungsbackens. Er ermöglicht eine rein laterale Fersenauslösung, die gezielt auf die kombinierten Kräfte von Rotationsstürzen reagiert und die Ferse des Skiläufers freigibt, bevor eine Verletzung des Kreuzbandes auftreten kann. Viele Topathleten und Freizeitfahrer mussten schmerzhaft erfahren, dass bisherige Lösungen nicht die gewünschten Resultate brachten. Kneebinding

Diese Fakten und Anfragen vieler Kunden nach einer ver-

könnte schon bald Abhilfe schaffen und damit die Wartesäle

besserten Lösung für Skisportler brachten Christoph Rauter,

in den Krankenhäusern der Skigebiete entlasten.

Gründer von SEHKRAFT, dazu, neue Möglichkeiten für Brillenträger zu entwickeln. Das Resultat ist die optische Skibrillenverglasung. Diese Entwicklung von SEHKRAFT wurde 2014 vom Österreichischen Patentamt patentiert und geht es nach

ÖSV-Tipps für mehr Sicherheit beim Skifahren

dem Entwickler, hält er bald die Bescheide der EU, Japan und den Vereinigten Staaten in seinen Händen. „Die Unfallursachen werden leider zu allgemein kommuniziert. Müdigkeit oder falsches Material werden sehr oft genannt, ohne das Problemfeld „Sehschwierigkeiten“ zu erwähnen. Beide Sachlagen sind mit Sehschwierigkeiten aber sehr eng verbunden“, erwähnt Christoph Rauter. Ein wichtiger Effekt optimalen Sehens ist, dass die zahlreichen Informationen von Selbst- und Außenwahrnehmung besser und stabiler von den Augen ans Gehirn geliefert werden können. Die visuelle Verarbeitung erfolgt energiesparender und erhöht dadurch die Konzentrationsfähigkeit. Ein stabiler Seheindruck, auch des peripheren

1. Pistenregeln einhalten: Die FIS-Verhaltensregeln ordnen das Miteinander auf der Piste. 2. Ausrüstung checken: Lassen Sie Ihre Bindung vom Fachmann einstellen und machen Sie regelmäßig ein Ski- oder Boardservice. 3. Helm auf: Ein passender Helm schützt. 4. Aufwärmen: Wärmen Sie Ihren Körper vor der ersten Abfahrt und nach längeren Pausen auf. 5. Pausen machen: Wer sich überanstrengt, ermüdet und macht Fehler

Sehens, unterstützt zudem das Gleichgewichtssystem und damit die Koordinationsfähigkeit.

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Weltmarktführer Österreich Dank Wintersport und Tourismus ist Österreich die weltweit führende Wintersportdestination. Hierfür verantwortlich sind vor allem die heimische Skiindustrie, die österreichische Seilbahnwirtschaft sowie Hoteliers, Gastronomiebetriebe und Sportartikelhersteller. Text: Jürgen Garneyr

Perfekt präparierte Pisten, ein einzigartiges Backcountry

die Beschneiung. Österreichs Seilbahnen sind damit in jeder

und ein riesiges Angebot an alternativen Aktivitäten – in

Beziehung weltweit führend. Seit diesem Winter neu ist auch

den heimischen Skigebieten finden Gäste beste Unterhal-

die Verbindungsbahn TirolS, die den Skicircus Saalbach Hin-

tung gepaart mit top Bedingungen vor. Speziell die Berück-

terglemm Leogang mit dem Skigebiet Fieberbrunn verbindet.

sichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse und der diffe-

Die 10-Personen-Einseilumlaufbahn verläuft von der Talstati-

renzierten Erwartungen der diversen Altersgruppen ist für

on Reckmoos Süd auf Tiroler Seite aus in zwei Sektionen auf

eine erfolgreiche Wintersaison vonnöten. Das sieht auch die

den Reiterkogel auf Salzburger Gebiet. Dabei überwindet sie

Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der

auf einer Gesamtlänge von 2.890 Metern einen absoluten Hö-

Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Petra Nocker-Schwar-

henunterschied von fast 750 Metern. Zusammen mit der neu

zenbacher, so: „Wir müssen umdenken und uns an einer

geschaffenen 3,5 Kilometer langen Vierstadlalm-Piste wurden

mehrdimensionalen Zielgruppenansprache orientieren, denn

rund 20 Millionen Euro in das Projekt investiert. „Diese Verbin-

unsere Gäste haben unterschiedliche Ansprüche, auf diese

dung ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sehr sinnvoll

gilt es in Zukunft noch individueller einzugehen.“ Trotz der

und war der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung

Wichtigkeit eines vielfältigen Angebotes weiß die Salzburge-

beider Destinationen“, so Toni Niederwieser, Geschäftsführer

rin auch: „Der Skisport ist und bleibt das wirtschaftliche Zugp-

der Bergbahnen Fieberbrunn.

ferd des Wintertourismus.“ Topausgebildete Mitarbeiter Einen großen Anteil am Erfolg des Wintersports haben die Österreichischen Skischulen. Sie bieten maßgeschneiderte Angebote, modernste Lehrmethoden und topausgebildete Mitarbeiter, die die Urlaubsgäste schnell und vor allem sicher zum Schneesport bringen. Richard Walter, Präsident der heimischen Berufsskilehrer, präsentierte kürzlich in Kaprun das neue Programm „Vom Einstieg zur Perfektion in 4 Stufen“ mit dessen Hilfe ein noch umfangreicheres Angebot für Wintersport-Interessierte möglich sein soll. Vom Ski Alpin, Snowboarden, Kinder- und Jugendskilauf im Bereich Freestyle und Freeriding bis hin zum Touren- und dem Behindertenskilauf – das neue Tool stellt eine noch marktgerechtere Betreuung der Gäste sicher. Denn neben den technischen Kenntnissen der Wintersportlehrer, welche ohnehin von den Besuchern vorausgesetzt werden, sind auch die sogenannten „Softskills“ wie etwa die soziale Kompetenz und das Einfühlungsvermögen für individuelle Bedürfnisse entscheidend.

Erneuerungen und Eröffnungen In Kaprun wurde am 17. Oktober 2015 die Bahnen-Achse Glet-

Zukunftsweisende Kapitalanlagen

scherjet 3 und 4 auf dem Kitzsteinhorn eröffnet. Das Projekt

Um den hohen Standard auch in Zukunft zu halten bezie-

kostete rund 25 Millionen Euro und führt vom Alpincenter hi-

hungsweise noch weiter zu verbessern, sind jede Saison neue

nauf zum Fuß des Kitzsteinhorn-Gipfels. Die hochmodernen

Investitionen zu tätigen. Heuer wurden für die Wintersaison

Gletscherjets 3 und 4 machen den völlig neu strukturierten

2015/16 rund 570 Millionen Euro ausgegeben, davon 230

Gletscherskiraum nun deutlich schneller und komfortabler er-

Millionen Euro für Bahnen und Lifte, 154 Millionen Euro für

reichbar. Die atemberaubende Fahrt auf knapp 3.000 Meter

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Höhe ist aber auch für nicht-skifahrende Gäste ein Erlebnis: Bietet es doch grandiose Blicke auf den Nationalpark Hohe Tauern. Der Verbund Ski amadé gab für die kommende Wintersaison rund 44 Millionen Euro aus. Der Großteil davon – rund 33,1 Millionen Euro – floß in den Ausbau der Beschneiungsanlagen von mehreren Skigebieten. Außerdem wurden in Wagrain, Flachauwinkl und am Aberg neue Speicherteiche errichtet und auf der Planai, in Flachau, Zauchensee, Dorfgastein und im Großarltal die Schneeanlagen ausgebaut. Zusätzliche 7,9 Millionen Euro investierte man in die Infrastruktur wie etwa in Fuhrparks, Parkplätze sowie in Informations- und Zutrittsysteme. Und die Erneuerung von Liften und Bahnen

Alles im Blickfeld

kostete Ski amadé über eine Million Euro.

Das Thema Sicherheit wird bei der heimischen Skiindustrie, den Seilbahnen und den Tourismusverbänden ebenfalls groß

Wärmerückgewinnung und Beschneiungsoptimierung

geschrieben. „Unsere Gäste sollen sich wohl und sicher füh-

Österreichs Seilbahnen geben aber nicht nur viel Geld für mo-

len, wenn sie in den Skigebieten unterwegs sind. Dazu gehört

dernste Bedingungen aus, sie sind auch in puncto Nachhal-

auch, dass die Beförderungsanlagen auf dem neuesten Stand

tigkeit engagiert. Bestes Beispiel hierfür sind die Leoganger

sind und die Pisten genügend Platz für sichere Abfahrten bie-

Bergbahnen, die im November für ihr Projekt „Wärmerück-

ten“, sagt etwa Christoph Eisinger, der Direktor von Ski amadé.

gewinnung Steinbergbahn / Beschneiungssystem Mulde“ die

Dazu hat der Skiverbund auch die „Futurezone“ eingerichtet:

Auszeichnung als „energieeffizientes Unternehmen“ von

eine Datenbrille, Service App und Mobile Ticketing. Die soge-

Bundesminister Andrä Rupprechter erhielten. Bei diesem Pro-

nannte „Smart Ski Goggles“ ist eine Datenskibrille, bei der

jekt wird bei der Mittelstation die beim Antrieb entstehende

man regionsbezogene Skigebietsinfos direkt vor dem Auge

Wärme genutzt. Diese wird in einem Puffer gespeichert und

hat. „Wetterdaten, Pisten- und Liftstatus, Geschwindigkeit

zur Beheizung der Station, der Werkstätten und der Nassräu-

sowie Sicherheitshinweise erscheinen dabei im rechten un-

me verwendet. Das ermöglicht eine Energie-Einsparung von

teren Sichtfeld der Brille“, erklärt Eisinger. Die Datenskibrille

jährlich rund 370.000 kWh. Bei der Beschneiungsanlage Mulde

wurde vergangenes Jahr eingeführt und heuer um einige Fea-

wurde hingegen ein neues Pumpkonzept realisiert, das dank

tures erweitert. So werden die Gäste künftig auf die am Weg

einer zusätzlichen Leitung den Betrieb sowie eine statische

liegenden Attraktionen wie Hütten oder Fotopoints hingewie-

Beschneiung zugleich gewährleistet – Energie-Einsparung:

sen. Zudem lassen sich Pistenregeln und Webcams mit ak-

180.000 kWh. „In Summe können wir mit diesen Maßnahmen

tuellen Live-Standbildern einblenden. Eine weitere Neuerung

jährlich rund 550.000 kWh Strom einsparen, das entspricht in

ist die „Freeride Map“, die es ab dieser Saison für das Gebiet

etwa 203.000 Kilogramm CO₂“ freut sich Christian Oberlader,

„Gasteinertal – Schareck (Mölltaler Gletscher) und Ankogel“

stellvertretender Betriebsleiter der Leoganger Bergbahnen.

gibt. Sie zeigt, wo man die besten Spots findet und wie man dorthin gelangt. Die einzigartige Karte ist auf reiß- und wasserfestem Papier oder als App erhältlich und gibt Auskunft über alle Offpisten-Runs und Couloirs eines Gebietes – und zwar in drei Schwierigkeitsgraden, die farblich unterschiedlich gekennzeichnet sind. Die Erhaltung des Status Quo Der Skisport ist und bleibt der Motor für den Wintertourismus und damit der Garant für wirtschafltichen Erfolg und Beschäftigung. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen die richtigen Maßnahmen und Initativen gesetzt werden. Österreich hat mit der weltweit besten Infrastruktur im Wintersport die perfekte Basis dafür. Diesen Vorsprung gegenüber anderen

Die Leoganger Bergbahnen wurden als „energieeffizienter Betrieb“ ausgezeichnet. Im Bild: Bundesminister Andrä Rupprechter (l.) beim Überreichen der Urkunde an den stellvertretenden Betriebsleiter der Leoganger Bergbahnen, Christian Oberlader.

Ländern und Regionen zu halten ist die Herausforderung, der sich die heimische Skiindustrie, die Seilbahnen, die Gastronomiebetriebe und Sportartikelhersteller stellen müssen. Verstärkte Kooperationen und eine noch engere Zusammenarbeit aller Leitbranchen ist daher das oberste Gebot.

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Freeriden, aber richtig!

Text: Markus Knoblechner Fotos: Völkl (Pally Learmond, Erlend Haugen)

Der Wintersport hat einen ganz speziellen Stellenwert bei Herr und Frau Österreicher. Ganz klar, identifiziert sich der Bewohner der Alpenrepublik mehr mit dem Wintersport, als mit dem Fußball. Selbst, wenn die aktuellen Leistungen des österreichischen Fußball Nationalteams in der Bevölkerung einen sehr großen Zuspruch genießen. Trotz alle dem, besitzt der Durchschnittsösterreicher das Klischee des Skilehrers, der auf den Namen Hans hört und der nebenbei noch eine Almhütte bewirtschaftet. Diese Klischees sagen im Prinzip sehr wenig über die Bevölkerung aus, dennoch können uns andere Nationen in Sachen Wintersport nur sehr schwer das Wasser reichen. Viele Österreicher verbringen daher, den Klischees entsprechend, ihre Weihnachtsfeiertage auf dem Berg und auf tip-top präparierten Skipisten. Doch so wie sich das Material immer weiter entwickelt, entwickelt sich auch der Wintersport. So ist das Tourengehen aktuell sehr angesagt. Wer dennoch den extra Kitzel Adrenalin sucht, der findet diesen im Freeriding. Das Freeriding bezeichnet dabei das Fahren im freien Gelände, also das Skifahren und Snowboarden durch unberührten Schnee abseits der markierten und kontrollierten Skipisten. Doch das Freeriding bringt neben dem hohen Anteil an Adrenalin auch einen hohen Anteil an Gefahr. Denn nach einem Lawinenabgang zählt jede Sekunde. In den ersten 15 Minuten liegt die Überlebenschance noch bei gut 90 Prozent, danach fällt sie rapide schnell. Nach einer halben Stunde liegt die Lebenserwartung bereits nur noch bei 25 Prozent. Grund genug für Freerider, genau zu wissen wie man Lawinen vermeidet und wie man im Notfall richtig handelt.

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Die 10 Gebote für sicheres Freeriding kurz zusammengefasst: 1 - Auf das Gelände achten Eine sichere Route führt meist durch kupiertes, also leicht hügeliges, Gelände, ist nicht zu steil und der Wind kann nur wenig Schnee in das Gebiet tragen. Der Wind ist nämlich der Baumeister einer Lawine. Aber auch Laien können mit etwas Übung erkennen, ob der Wind Einfluss auf die Schneemenge hat. So deuten kleine Wellenmuster im Schnee auf Triebschnee hin, den man unbedingt meiden sollte. 2 - Wetter im Blick halten Bevor man rausgeht und das Backcountry erkunden will, sollte man immer das Wetter im Blick haben. Welche Windrichtungen herrschen vor? Gibt es Neuschnee? Gab es gerade erst einen Wetterwechsel? Ein Blick in den Lawinenbericht des Landes ist daher Pflicht, aus dem dann die richtigen Schlüsse gezogen werden müssen. 3 - Gruppengröße Das wichtigste ist einmal, dass man nicht allein Freeriden geht. Jedoch können auch zu große Gruppen problematisch sein, da viele Leute auf den natürlichen Hängen wahrscheinlicher Schneebretter auslösen. Wie groß eine Gruppe sein sollte, hängt viel von den Bedingungen ab, aber auch von den Fähigkeiten der Rider. Grundsätzlich gilt, sieben bis acht Personen gehen gut, aber bei über 10 kann es schon problematisch werden. 4 - Riskantes Gelände richtig befahren Wenn ihr ein Gelände befahrt, das ihr noch nicht kennt oder schwierig auf euch wirkt, hört auf euren Bauch und geht die Abfahrt eher gemütlich an. Dies bedeutet auch, dass man in einem sicheren Bereich wartet und immer nur einer der Gruppe den Hang in Einzelfahrt befährt. Auch der Sammelbereich muss dabei in sicherem Gelände liegen. So kann man sich gegenseitig beim Fahren beobachten und falls eine Lawine abgeht, kann man dann leichter abschätzen, in welchen Bereich man den Verschütteten suchen muss.

7 - Vorübung mit dem LVS Gerät Moderne Geräte zeigen die Lage anderer Geräte mit einem Pfeil an, was die Suche erheblich erleichtert. Trotzdem benötigt der Umgang mit dem Suchgerät Übung. Am Besten ist es, spielerisch in Gruppen zu üben. Eine Gruppe versteckt ein Gerät, die andere sucht. So werden auch häufige Fehler eher bemerkt und im Notfall nicht mehr begangen. 8 - Richtiges Suchen mit der Sonde Nur 30 Prozent aller Freerider haben eine Sonde im Gepäck. Dabei ist sie weder schwer noch teuer. Wenn der Verschüttete aber kein LVS-Gerät hat, ist sie die einzige Chance ihn zu retten und somit unverzichtbar um auf alle Fällte vorbereitet zu sein. Auch das Bilden einer Sondierungsstaffel will geübt sein. Die Suchenden stehen dabei Schulter an Schulter. Der Ablauf an sich ist einfach: Sonde zwischen den Füßen in den Schnee treiben, dann links, rechts, einen Schritt nach vorne und wieder das Ganze wiederholen. 9 - Richtige Schaufel zum Graben Wenn der Verschüttete gefunden wird, eignet sich die Sonde ebenfalls, um den Fundpunkt zu markieren. Ohne eine Schaufel ist die Kameradenbergung zum Scheitern verurteilt. Das wichtigste ist, dass die Schaufel etwas aushält, stabil ist und auch noch leicht zum Tragen ist. 10 - Auf ausreichend Verpflegung achten Wer im freien Gelände unterwegs ist, wird es schwer haben, die nächste Apres-Skihütte zu finden. Daher sollte man bereits am Morgen auf ein nahrhaftes Frühstück achten und ein paar kleine Snacks und ausreichend Flüssigkeit in den Rucksack packen.

5 - Nicht auf Ausrüstung verzichten Was bei keiner Tour fehlen darf, ist eine komplette Lawinenausrüstung. Diese besteht in der Regel aus einer Sonde, einem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS-Gerät), eine Sonde und eine Schaufel. Aber auch ein Airbag sollte zu deiner erweiterten Schutzausrüstung gehören. Ganz wichtig dabei ist auch, dass jeder in der Gruppe über alle Bestandteile verfügt. 6 - Airbag einsatzbereit halten Der Airbag erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seine Aufgabe ist es, in einer Lawine den Auftrieb der Person zu erhöhen und sie so über der Lawine zu halten. Aber Achtung: Der Airbag ist kein Grund, auf das Mitführen von LVS-Gerät und

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HUBERT NEUPER

Erfolgreiche Sport-Manager im Porträt Texte: Markus Knoblechner

Name: Hubert Neuper Geburtstag: 29. September 1960 Geburtsort: Bad Aussee Sport aktiv: Skispringen Sport passiv: Golf Aktuelle Position: Geschäftsführer der Neuper & Team GmbH / Organisation Kulm 2016

Skifahren lernen Kinder in Österreich wie das Lesen und Schreiben. Der Wintersport ist ein Teil des Landes. In Bad Mitterndorf (Steiermark) ist etwa einer der ältesten Skiclubs beheimatet. Kein Wunder, dass der in Bad Aussee geborene Hubert Neuper mit vier Jahren seine ersten Schwünge gezogen hat. Verwunderlicher ist dabei eher, dass er eigentlich eine größere Passion für das Fliegen hatte. „Meine Mutter erzählte mir, dass ich als kleiner Bub immer mit Ski und Schaufel bewaffnet auf die Piste ging, um mir Sprungschanzen zu bauen, über die ich springen konnte“, erklärt Neuper den Beginn seiner Leidenschaft für das Skifliegen.

Nach der schulischen Ausbildung in Stams folgte das Bundesheer und mit 19 Jahren konnte sich der 4-Schanzen-Tournee-Sieger von 1979/80 den Lebensunterhalt als Sportler leisten, ohne dabei von seinen Eltern abhängig zu sein. Dabei machte ihn der Weg, den er eingeschlagen hat, zu einem Sportler. Auch heute ist „etwas einfach tun“ und „learning by doing“ das Erfolgsrezept für den 55-Jährigen. So gewann er zwei Mal die 4-Schanzen-Tournee (Saison 79/80 & 80/81), sowie den Gesamtweltcup in der Saison 79/80, holte bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid Silber und durfte sich ebenfalls zwei Silbermedaillen bei Weltmeisterschaften umhängen. Im Jahr ´85 beendete Neuper seine aktive Karriere als Skispringer und absolvierte eine Ausbildung zum Flugpiloten. 26 • Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport

Das Talent für die Organisation von Sportevents stellte sich eher zufällig heraus. Im Jahr 1996 warf ihn nämlich der heutige Präsident des Österreichischen Skiverbandes Prof. Peter Schröcksnadel ins eiskalte Wasser, als er ihn die erste Skiflug-Weltmeisterschaft am Kulm veranstalten ließ. „Peter hat an mich geglaubt, mir viel Gutes vorgelebt und war immer für mich da“, erinnert sich der staatlich ausgebildete Skilehrer zurück an seine Anfänge als Eventorganisator. An eines seiner größten beruflichen Highlights erinnert sich Neuper immer gerne - die Organisation und das Durchführen der World Sports Awards in Wien und der damit verbundenen Inszenierung an der Wiener Staatsoper im Jahr 1999. Sportlich prägte ihn aber auch der emotionale erste Gewinn der 4-Schanzen-Tournee, bei der er unerwartet aus dem Nichts am Ende ganz oben auf dem Podest stehen durfte. Aufgrund seiner Erfahrung in unterschiedlichen Tätigkeiten fällt es dem Autodidakt sehr leicht Neues zu lernen und Probleme zu bewältigen. Diese Eigenschaft versucht Neuper heute weiter zu vermitteln. Er hilft den Menschen dabei, sich für das Leben positiv zu begeistern. „Mentoring“ nennt der passionierte Skiflieger seine neue Aufgabe. Gerade der persönliche Lebensweg hat ihn sehr geprägt und gezeigt, dass das Leben aus Höhen und Tiefen besteht. Dabei ist das Leben auch keine Generalprobe für Etwas das noch kommt. Neuper versucht zu verdeutlichen, dass man das Leben respektieren und akzeptieren muss. Seiner Ansicht nach, besteht es dabei aus zwei Elementen: „Erstens - den positiven Erlebnissen und den Erfolgen. Zweitens - den schwierigen Zeiten und das Kämpfen.“ Dabei ist es wichtig, die negativen Schlüsselstellen zu akzeptieren, darauf auf zu bauen und nicht davon zu laufen. „Das Interesse fördert das Weiterkommen im Leben“, spricht Neuper positiv von der Zukunft und freut sich dabei auf die kommenden Aufgaben, wie die von ihm veranstaltete nächste Skiflugweltmeisterschaft am Kulm im Jänner 2016.


Erfolgreiche Sport-Manager im Porträt

ROSWITHA STADLOBER

Name: Roswitha Stadlober geb. Steiner Geburtstag: 19. Juni 1963 Geburtsort: Radstadt, Pongau Sport aktiv: Skirennläuferin (Slalom) Sport passiv: Ausdauersport (Laufen, Langlaufen, Radfahren) Aktuelle Position: GF KADA - Sport mit Perspektive

Österreich wird klischeehaft als Wintersportnation bezeichnet. Kein Wunder, denn Österreich hat einen Alpenanteil von circa 61.500 km2, was fast 30 % der gesamten Alpenfläche ausmacht. Aber nicht nur die Berge machen Österreich zur Alpenrebublik. Vielmehr sind und waren es österreichische Sportler, die dem Land zu diesem Image verholfen haben. Eine von diesen Sportlerinnen ist die heute 52-jährige Roswitha Stadlober. Geboren und aufgewachsen in Radstadt, war es für die ehemalige Skirennläuferin naheliegend, Skifahren zu erlernen. Und wenn das Elternhaus an der Talstation der Königslehenlifte gelegen ist, dann lernt man das Skifahren fast zeitgleich mit dem Gehen. Bei Kindercup-Rennen im Skiclub Radstadt erkannte German Bauregger, heute immer noch tätig als Obmann im Verein, das große Talent der zukünftigen Slalom-Gesamtwelcup-Siegerin. Anders, als es heutzutage oft der Fall ist, war es damals undenkbar, vom Skisport leben zu können. Stadlober absolvierte daher neben Wettkampf und Training in Schladming die Skihandelsschule. Als Bankangestellte arbeitete sie in den Sommermonaten, um im Winter die Konzentration auf ihre Karriere zu richten. „Ich hatte immer schon das Bewusstsein, neben dem Sport etwas zu tun, um mir eine Existenz aufzubauen“, erklärt Stadlober. Heute unterstützt sie Sportler bei der Planung ihrer beruflichen Karriere schon während der aktiven Sportlaufbahn. Beim Skirennlauf kristallisierte sich das Talent für das Wedeln durch die enggesteckten Stangen heraus, ehe der erste Slalom-Weltcupsieg im Jahr 1983 gewonnen wurde. Bevor die Radstädterin ihre erfolgreiche Karriere nach einem Sieg in Aspen im Jahr 1988 beendete, durfte sie Österreich zweimal bei Olympischen Winterspielen vertreten ( jeweils Platz vier), sich einmal bei der Weltmeisterschaft in Crans-Montana die

Silbermedaille umhängen und konnte in den Jahren ´86 und ´88 den Gesamtweltcup im Slalom gewinnen. Tief in Erinnerung blieb dabei der erste Sieg der Gesamtweltcupwertung. „Nach dem ersten Durchgang in Waterville Valley lag ich auf dem elften Platz. Für die Gesamtwertug musste ich also gewinnen. Und ich konnte die zehn Plätze gut machen“, erinnert sich das Slalomass stolz zurück an einen ihrer besonderen Karrieremomente.

Nach der Geburt ihrer beiden Kinder widmete sich Stadlober voll und ganz ihrer Familie, ehe sie von 1999 bis 2004 für die ÖVP im Landtag als Sport- und Jugendsprecherin tätig war. Mit einem neuen beruflichen Netzwerk und neuen Erfahrungen entwickelte sich ein Projekt, das die Integration von Sportlern in die Berufswelt fördert. Diese Initiative wurde 2006 gemeinsam mit dem österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) ins Leben gerufen. Seit 2010 arbeitet die ehemalige Skirennläuferin als Geschäftsführerin beim Verein KADA – Sport mit Perspektive, welcher vom Sportministerium und AMS Österreich gefördert wird.

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Sport mit Perspektive Hochleistungssport wird in einem Lebensabschnitt betrieben, in dem gleichzeitig die Grundlagen für eine spätere berufliche Karriere gelegt werden. Die allerwenigsten Athleten können eine Sicherung des weiteren Lebensunterhalts allein auf Basis ihres gegenwärtigen sportlichen Engagements gewährleisten. Nur einer von ihnen hat nach der Sportlaufbahn finanziell ausgesorgt. Gleichzeitig besitzt beinahe die Hälfte der Athleten in Österreich am Ende ihrer sportlichen Karriere keine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Organisation KADA sorgt mit Unterstützung des österreichischen Sportministeriums dafür, dass 50 von 50 Hochleistungssportlern eine Zukunftsperspektive haben. Diese Perspektive besitzt weit mehr als nur eine materielle Dimension. Jeder Athlet, unabhängig seines (finanziellen) Erfolgs, benötigt nach der sportlichen Laufbahn eine sinnstiftende Aufgabe. Die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, die aktive Formulierung von persönlichen und beruflichen Zielen und deren selbstverantwortliche Verfolgung stellen demnach die Eckpfeiler der Beratungsarbeit von KADA dar.  Die Organisation übernimmt hierbei nicht die Funktion eines Auffangnetzes. Vielmehr inspiriert und begleitet KADA die individuellen Wege unserer Teilnehmer. Als verbindendes Element zwischen Sport, Bildung und Wirtschaft sorgt KADA für eine professionelle Begleitstruktur. Die vielen „doppelten Erfolge“ der beinahe 1000  „KADAthleten“ seit 2006 zeigen dabei, dass Hochleistungssport und profunde Ausbildung eine harmonische Einheit bilden können. Professioneller Support auf allen Karrierestufen. KADA unterstützt diese sogenannte „Duale Karriere“ von Hochleistungssportlern  vor  bzw. während  der aktiven Sportlaufbahn und die berufliche Integration nach deren Ende. KADAs Service beginnt dabei bereits im österreichischen Nachwuchsleistungssport. Der innovative „KADA Karriereplaner“ auf der www.kada.co.at ermöglicht eine digitale Ausbildungsorientierung für junge Athleten, Eltern, Trainer und Verbände. Partnerschaften mit Österreichs Nachwuchskompetenzzentren tragen zu einer frühen Sensibilisierung für die Bedeutung einer dualen Karriere und zur Vermeidung von Dropouts aus Schule und/oder Sport bei. Mit der „Berufsreifeprüfung im Leistungssport“ hat KADA zudem eine maßgeschneiderte Ausbildung für Hochleistungssportler geschaffen. Ein großer Teil der Laufbahnentwicklung ist studierenden Athleten gewidmet. Aus diesem Grund hat KADA mit „Studium Leistung Sport (SLS) ein eigenes Studienkonzept für Hochleistungssportler entwickelt. Bildungskooperationen mit österreichischen und europäischen Hochschulen schaffen optimale Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium. Momentan studieren bereits über 200 Athleten im rasant wachsenden SLS-Programm.

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Die langjährige Zusammenarbeit mit dem österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) bildet schließlich die Grundlage einer gelungenen beruflichen Integration für Athleten und professionelle Trainer nach Ende ihrer aktiven Karriere. Exit Management, Berufsorientierung, Bewerbungscoaching und Jobvermittlung stehen in dieser sensiblen Lebensphase im Mittelpunkt. In der Vermittlung von Praktikumsstellen, Projektarbeiten und Arbeitsplätzen arbeitet KADA dabei eng mit Unternehmen, Sportverbänden und Organisationen des Sports und der Wirtschaft zusammen. Kontakt: Verein KADA Oberst-Lepperdinger-Straße 21 (Stadion Salzburg) A-5071 Wals-Siezenheim +43 662/25 41 69 office@kada.co.at www.kada.co.at


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SPORT PRÄGT JUGEND

Das Ziel immer vor Augen Alisa Buchinger ist Österreichs Karate-Ass Nummer 1. Ein Porträt über die 23-jährige BundesheerAngestellte, die in ihrer noch jungen Karriere schon mit einer schweren Verletzung umgehen lernen musste und trotzdem danach einen ihrer größten Erfolge feierte. Text: Jürgen Garneyr Fotos: Red Bull Media House

Alisa ist eine Kämpferin. Schon seit ihrem fünften Lebensjahr trainiert sie Karate – zwei bis drei Mal pro Woche geht sie anfangs ins Dojo. „Ich war ein sehr aktives Kind und deswegen haben meine Eltern eine Sportart für mich gesucht. Aufgrund einer Zeitungsanzeige absolvierte ich einen Schnupperkurs bei meinem jetzigen Trainer Manfred Eppenschwandtner und es hat mir sofort riesigen Spaß gemacht“, erzählt Buchinger. Schon bald wird klar: Alisa ist nicht nur ehrgeizig, sondern auch überaus talentiert. Und je mehr sie trainiert, umso mehr Freude findet sie an ihrem Sport. Mit 11 Jahren macht sie jeden Tag Sport und übt sechs Mal pro Woche an ihren Kampfkünsten. Aber wird das für ein Kind nicht irgendwann zuviel? „Für mich war aufhören nie ein Thema, ich bin immer gerne ins Training gegangen“, so Buchinger. Trotzdem gesteht Alisa, „dass es natürlich Tage gegeben hat, an denen ich lieber Zuhause geblieben wäre.“ Einen Tipp hat Österreichs Karate-Aushängeschild auch: „Ich empfehle Eltern, dass sie ihren Kindern nichts aufzwingen. Sie müssen es freiwillig machen – ansonsten hat es keinen Sinn. Denn es ist OK, wenn Sport nur ein Hobby bleibt.“ Der Verletzungsteufel schlägt zu. Extrem viel Zeit Zuhause musste Alisa vergangenes Jahr verbringen. Die 23-jährige Salzburgerin bricht sich 2014 beide Mittelfußknochen und kann drei Monate nicht trainieren. „Es war eine Mischung aus einem Mangel- und einem Ermüdungsbruch. Mein Körper hat mir auf diese Weise zu verstehen gegeben, dass er eine Pause braucht“, sagt Buchinger. Psychisch eine sehr schwierige Phase für die Athletin. Alisa kann sich nur auf dem Ergometer abstrampeln oder

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die Zeit in der Kraftkammer verbringen. Wenigstens finanziell braucht sich die Bundesheer-Angestellte keine Sorgen machen, obwohl die Preisgelder bei Turnieren nicht sehr hoch sind (im Weltcup lediglich bis zu EUR 1.000,-, Anm. d. Red.). Ihre Sponsoren stehen zu Buchinger. Außerdem besitzt sie mehrere private Unfallversicherungen, die sie zusätzlich entlasten.

Das Highlight 2016. Während ihrer Verletzungspause plagen Buchinger Selbstzweifel und sie stellt sich als Sportlerin in Frage. Trotzdem verliert sie ihr großes Ziel – die Weltmeisterschaft 2014 – nicht aus dem Auge. Sie trainiert härter als je zuvor und bereitet sich akribisch auf das Turnier vor. Mit Erfolg: Alisa glückt das Comeback und sie gewinnt die Bronzemedaille für Österreich. Im darauffolgenden Jahr holt das Karate-Ass EM-Gold sowie Silber bei den Europäischen Spielen in Baku. 2016 will sie jedoch ihren größten sportlichen Triumph feiern, denn Ende Oktober finden in Linz die 23. Karate-Weltmeisterschaften statt. Gold bei der Heim-WM wäre der bisherige Höhepunkt ihrer Karriere und der größte Wunsch der Salzburgerin.


„Jedes Kind sollte die Chance auf eine Kindheit haben“ Nach ihrer schweren Verletzung 2014 kämpfte sich Alisa Buchinger gemäß ihres Naturells zurück auf den Karate-Olymp. Mit Sport Business sprach die Salzburgerin über diese schwere Zeit, ihren größten Erfolg und ihre Patenschaft bei SONNE-International. SBM: Du hast dir 2014 beide Mittelfußknochen gebrochen und warst lange Zeit verletzt. Was ist dir in dieser Zeit durch den Kopf gegangen? Alisa Buchinger: Ehrlich gesagt war 2014 das schwierigste Jahr meiner bisherigen Karriere und eine enorme mentale Belastung für mich. Aber ich habe während dieser Zeit auch gelernt, mehr auf meinen Körper zu hören und geduldiger zu werden. Und das Jahr endete dann ja auch mit einem Highlight.

SBM: Apropos Emotionen: Du warst kürzlich in Indien und hast dort ein Projekt unterstützt, das Selbstverteidigungskurse für Mädchen anbietet, um sie auf diese Weise vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Warum wurdest du für dieses Projekt Patin? Alisa Buchinger: Man hat mich 2014 gefragt, ob ich mir eine Patenschaft vorstellen könnte und ich habe sofort ja gesagt. Für mich ist es sehr wichtig, dass jedes Kind die Chance auf eine Kindheit hat und wenn ich auf diese Art und Weise helfen kann, dann unterstütze ich das Projekt sehr gerne.

ZUR PERSON Name: Alisa Buchinger

SBM: Du sprichst deine WM-Bronzemedaille an. Was war das für ein Gefühl?

Geburtsdatum: 26. Oktober 1992 in Salzburg

Alisa Buchinger: Ich war unglaublich erleichtert, dass mir das Comeback gelungen ist. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich die 4-5 Monate davor so intensiv wie noch nie gearbeitet. Bei der Siegerehrung war ich überglücklich und wollte die ganze Welt umarmen.

Graduierung: 1. Dan

SBM: Dein größter und schönster Erfolg? Alisa Buchinger: Schwer zu sagen, aber ich würde sagen, dass die EM-Goldmedaille in Istanbul noch emotionaler war. Da sind mir bei der Hymne sogar die Freudentränen über die Wangen geflossen.

Verein: Karate Union Shotokan Salzburg Größten Erfolge: Gesamtwertungssiegerin Karate 1 Premier League 2011, 2012 und 2013, U21-Europameisterin 2012 und 2013, WM-Bronzemedaille 2014, Silber bei den Europäischen Spielen 2015 und Europameisterin 2015. Hobbys: Reisen, Sport, Kino und Shoppen gehen

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Drachen im Schnee Das Kulm Hotel St. Moritz lockt mit neuem Snowkite-Angebot im Winter und ist damit erneut Vorreiter unter den St. Moritzer Luxushotels.

Nur Fliegen ist schöner: Im Kulm Hotel St. Moritz kommen Fans von actionreichen Winteraktivitäten ab der Wintersaison 2015/2016 voll auf ihre Kosten. Erstmals bietet das Schweizer Fünf-Sterne-Superior-Hotel seinen Gästen die Möglichkeit, Snowkite-Unterricht auf den zwei nahegelegenen Seen Lago Bianco und Silvaplanersee zu nehmen. Fortgeschrittene lassen sich sogar bis auf angrenzende Berghänge ziehen und von dort zurück auf die gefrorene Oberfläche gleiten – sicherlich eine der aufregendsten Arten, die imposante Engadiner Winterlandschaft zu genießen. Für alle, die neugierig auf diese Sportart sind, hält das Kulm Hotel St. Moritz ein exklusives Arrangement bereit. Es umfasst zwei Übernachtungen, zwei Snowkite-Unterrichtseinheiten inklusive Ausrüstung, den Transfer zu den Seen, ein Fondue im Restaurant Berninahaus und ein Abendessen in der Chesa Al Parc sowie eine 50-minütige Massage. Buchbar ist es ab 1.240 Schweizer Franken (zirka 1.139 Euro) pro Person im Doppelzimmer. Für alle, die weniger Adrenalin suchen, warten insgesamt 220 Kilometer Langlaufloipen und 350 Kilometer präparierte Pisten inmitten von unberührter Natur darauf, entdeckt zu werden. Besonders romantisch sind die Pferdekutschenfahrten ins beliebte Roseg- oder Fextal. Zu den weiteren Highlights in Winter zählen die Pferderennen und Poloturniere auf dem gefrorenen St. Moritzersee.

Das Kulm Hotel St. Moritz blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück und prägte – als erstes Hotel im Ort – die Geschichte des berühmten Wintersportorts nachhaltig. Der legendäre Hotelpionier Johannes Badrutt legte nicht nur den Grundstein für die Schweizer Luxushotellerie, sondern erweckte durch eine kühne Wette auch den alpinen Wintertourismus zum Leben. In den historischen Gemäuern des Hotel Engadiner Kulm versprach er den Sommergästen einen kostenfreien Aufenthalt, wenn sich der Winter im südlichen Hochtal nicht genauso sonnig und angenehm behaupte, wie der Sommer. Braungebrannt und begeistert vom sogenannten Champagner-Klima reisten, die britischen Gäste im Frühjahr mit dem Versprechen ab, wieder zu kommen.

Seinen Platz als Grand Hotel im 21. Jahrhundert hat das Kulm Hotel dank neuer Angebote wie der Miles Davis Lounge mit kostenlosen Jazz-Konzerten gefunden. Hervorzuheben sind außerdem die Renovierung aller 172 Zimmer und Suiten, die Neugestaltung des Neun-Loch-Golfplatzes und das Ende 2012 rundum erneuerte Kulm Spa. Neben einem neuen OpenAir-Pool locken hier beispielsweise ein 20-Meter-Schwimmbecken mit Unterwassermusik, verschiedene Saunen und Ruheräume, eine Private Spa Suite mit Biosauna und ein Kinderbecken mit Blick auf den St. Moritzersee. Kulm Hotel St. Moritz Via Veglia 18 | 7500 St. Moritz | Schweiz T +41(0)81/83 68 000 | F +41(0)81/83 68 001 info@kulm.com | www.kulm.com

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thomas muster

mario haas

markus strini

„individuelle Sportund Freizeitbekleidung“ sanSirro GmbH Stangersdorf Gewerbegebiet 110 | 8403 Lebring | M: 0664 / 889 76 460 | F: 03182 / 520 50 – 50 Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport • 33 info@sansirro.at | www.sansirro.at


Wintergeschichten vom Weissenhof Egal ob Short Story, Liebesroman oder Gedicht! Ohne eine schöne Geschichte für die Daheimgebliebenen kehrt niemand aus einem Urlaub im Hotel Gut Weissenhof zurück. Auch die „Jungbullen“ vom FC Liefering nutzen die perfekten Rahmenbedingungen in Radstadt. Man mag es nicht glauben, dass der Ursprung dieses edlen Vier-Sterne-Hauses im schönen Skiort Radstadt in fernen mittelalterlichen Zeiten liegt, so einladend hell, modern und strahlend stilvoll präsentiert es sich den Besuchern. Doch auch heute erzählt es so manche Anekdote über das Kommen und Gehen seiner geliebten Gäste, über glückliche und zufriedene Gesichter, die mit roten Bäckchen nach einem herrlichen Winterspaziergang wieder bei der Tür hereinschneien. Die tief verschneiten Berghänge rund um Radstadt, Altenmarkt und Zauchensee zeugen davon, wie fleißig Frau Holle die Betten geschüttelt hat. Sportliche Bestzeiten von begeisterten Hobby-Skifahrern und waghalsige Stunts in der Halfpipe von mutigen Snowboardfreaks werden bei geselligen Abenden am knisternden Kaminfeuer wieder lebendig. Der Hotelchef Seppi sitzt ebenfalls mit einer Gruppe Urlauber in der Lounge, die gebannt seinen Erzählungen lauscht. Vor ihnen liegt eine Karte ausgebreitet, denn sie planen eine anspruchsvolle Skitour für den nächsten Tag. Erschöpfte, kleine Kämpfer berichten begeistert von ihrer nächtlichen Abenteuer-Rodelpartie auf der beleuchteten Rodelbahn und dem spannenden Tag auf der Piste, bevor ihnen die Augen zufallen. „Jeder Wein ist ein Geschichtenerzähler“…, sagt der Sommelier Willi und steckt bereits wieder seine Nase in das exquisite Bouquet seines Rotweinglases. Der gut sortierte Weinkeller des Hauses verspricht Geschichten von Landschaften, Klima, Farben, Duft- und Geschmacksnoten. Zahlreiche Kochbücher könnten die Gerichte vom Gut Weissenhof füllen, werden doch die frischesten Zutaten mit einem ordentlichen Schuss Kreativität in ein unvergleichliches Geschmackserlebnis verwandelt, oder wie man auch sagen könnte: Das Essen ist ein Gedicht!

Eine Ode an das Wohlbefinden. Ganze Liebesromane ließen sich über den edlen und stilvollen SPA- und Wellnessbereich des Hotels schreiben. Wie ein adeliger Gutsbesitzer aus dem 19. Jahrhundert fühlt man sich in den schönen Ruheräumen der Orangerie.

Urlaub mit Pferd und Golfspielen im Winter? Warum nicht einmal die Salzburger Winterlandschaft hoch zu Ross erleben auf dem romantischen Winterwanderweg? Sogar für das eigene Pferd gibt es im Stall des Hotels Gut Weissenhof noch ein Plätzchen. Golfen oder Tennis auch im Winter und am besten noch bei Nacht? Die neuen Indoor-Anlagen machen es möglich, also die Ausrüstung eingepackt und los geht‘s! Abwechslungsreiche Trainingsmethoden sind eines der Erfolgsgeheimnisse der Jungbullen von FC Liefering. Die Trainer setzen seit Jahren auf das von Juss Höll organisierte Langlauftraining. Gemeinsam mit Top-Trainern wird das Training im Hotel Gut Weissenhof in Radstadt durchgeführt. Das 4-Sterne-Superior Hotel liegt direkt an der Langlaufloipe und bietet auch sonst die perfekten Voraussetzung für die Sportler. Kontakt: ****Superior Gut Weissenhof, Familie Habersatter, Weissenhof 6, A-5550 Radstadt, Telefon 0043/6452/7001-0, Email: info@weissenhof.at, www.weissenhof.at

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VSSÖ-Akademie – Know-how für den Sportfachhandel Der Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSÖ) bietet im Rahmen seiner Akademie zahlreiche Ausbildungen, um die Fachkompetenz der Mitarbeiter in Handel und Industrie zu stärken. Der hohe Anspruch an Qualität und Standardisierung der Akademie, wurde durch eine TÜV-Zertifizierung im vergangenen Jahr bestätigt. Das zeigt sich auch an den erfreulich hohen Teilnehmerzahlen von über 400 Personen pro Jahr. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Skisaison, ist die Ausbildung zum Sportmonteur für Skibindungen gerade besonders aktuell. Die Mitarbeiter im Sportfachhandel bekommen in der VSSÖ Akademie das optimale Rüstzeug, sowohl für ihre berufliche Praxis aber auch Fachinformationen darüber hinaus, wie rechtliche Hintergründe zu Produkten und Haftungsfällen. Gerade in Zeiten, wo die Komplexität der Produkte ständig zunimmt und die Innovationszyklen immer kürzer werden, legt der Konsumenten verstärkt Wert auf eine qualifizierte und kompetente Beratung im Sportfachhandel. Die VSSÖ-Akademie leistet damit einen entscheidenden Beitrag, um die Qualität und den Service im österreichischen Sportfachhandel ständig zu verbessern. Die hoch-

Über den VSSÖ

qualitativen Ausbildungen sind jedoch nur möglich, durch die umfangreiche und professionelle Unterstützung der Industrie: Atomic/Salomon, Marker/Völkl, Head, Rossignol, Dynafit, Fritschi/sail & surf, Wintersteiger, Montana. Neben dem breiten Ausbildungsprogramm engagiert sich der VSSÖ besonders als Interessensvertretung, mit der Abhaltung von Fachmessen und als Informations-Plattform. Die aktuellen Zahlen belegen, wie wichtig eine qualifizierte Ausbildung ist, um die Position Österreichs als wichtigsten Absatzmarkt in Europa zu sichern - unterstützt von der hohen Innovationskraft der heimischen Skiindustrie. Folgende fundierte Ausbildungs-Aktionen für die MitarbeiterInnen des Sport-Fachhandels werden vom VSSÖ organisiert und angeboten. Sämtliche Kurse sind TÜV-zertifiziert: • Sportmonteur für Ski-Bindungen • Sportmonteur für Ski-Schuh-Anpassung • Sportmonteur für Ski-Service-Technik • Kurs „Wintersport kompakt“ (3-tägig)

Der Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSÖ), 1949 gegründet, ist eine gemeinnützige Institution mit der Ausrichtung, das Ansehen der Sportbranche zu fördern und die Interessen der Mitglieder sowohl national als auch international zu vertreten. Zu den Kompetenzbereichen des VSSÖ gehören die Wahrung der gemeinsamen Interessen vor offiziellen nationalen und internationalen Gremien, die Herstellung oder Förderung des Kontaktes mit gleichartigen Organisationen im In- und Ausland, die Abhaltung von Fachausstellungen, die Errichtung eines Informationsdienstes für Mitglieder, die konzeptionelle Entwicklung von Bildungsmöglichkeiten für Mitglieder und auch die Bildung von Arbeitsgemeinschaften die der Sportförderung dienen. Im Wintersportbereich ist der VSSÖ unter anderem Initiator und Organisator der jährlichen ÖSFA – Österreichische Sportartikel-Fachmesse (23.-25. Februar 2016).

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Bücher für Ihre Feiertage! Wenn es Herbst und Winter wird, dann haben die traditionellen Buchhandlungen und Online-Buchhändler Hochsaison. Immer noch ist das Buch das beliebteste Weihnachtsgeschenk überhaupt. Die Frankfurter Buchmesse im Oktober oder die „Buch Wien“ im November tragen ebenfalls dazu bei, Druckwerke im Gespräch zu halten. Haben Sie Ihre Präsente für Heiligabend bereits gefunden? Wenn nicht, dann sehen Sie mal hier… Ausgewählt und zusammengestellt von Egon Theiner

Wolfgang Weisgram: Im Inneren der Haut – Das Leben des Fußballspielers Matthias Sindelar Der tschechische Bub Mathis Sindelar wuchs auf in der Wiener Favela namens Favoriten und wurde dort zum Motzl Sindelar, der dann seinerseits als „Papierener“ zum Inbegriff des Österreichers wurde – zum Inbegriff des Österreichers in einem sehr umfassenden Sinn. Der biographische Roman Weisgrams über Matthias Sindelars „papierenes“ Leben ist also auch eine Geschichte über Österreich. Oder exakter: über das Österreichische an diesem sonderbaren, Europa in vielerlei Hinsicht ein Rätsel seiendes Land. Weitere Details: 440 Seiten, 11,5 x 19 cm, Taschenbuch mit s/w Bildern – egoth Verlag Wien, ISBN: 978-3-902480-74-3, 1. Auflage 2011, € 14,90, zu beziehen unter anderem auf www.amazon.de

Gunnar Meinhardt: Eduard Geyer – Einwürfe Er ist ein Mann der coolen Sprüche. Als letzter Fußball-Nationaltrainer der DDR ist er eine Legende, auf und neben dem Feld. Einst ein kämpferischer Spieler, dann ein selbstbewusster, erfolgreicher Coach, stets mit harter Hand und besorgter Aufmerksamkeit um seine Mannschaft bemüht – offenherzig, ehrgeizig, fordernd: Ede Geyer. Er hat viel zu erzählen, aus seiner langen Fußballzeit, von Siegen und Niederlagen, vom Leben in Kabinen und auf dem Rasen, von sportlichen, politischen, privaten Ereignissen, von dem, was er über den Fußball einst und jetzt denkt. Weitere Details: 256 Seiten, 12 x 21 cm, Hardcover, mits/w-Bildern – Verlag Neues Leben, ISBN: 978-3-355-01837-1, 1. Auflage 2015, € 17,99, zu beziehen unter anderem auf www.amazon.de

Klaus Kern, Egon Theiner: Mehr als ein Spiel. Traumberuf: Fußballer Wenn aus dem schönsten Spiel der Welt eine Profession wird, oder werden soll, dann wird Fußball auch kompliziert. Wenn nicht mit ein paar Freunden, sondern vor Zehntausenden gespielt wird, dann ist der Sport auch ein Business, das Millionen von Euro verschiebt und in dem es auf höchster Ebene um Summen geht, die für einen Normalverdiener nicht realisierbar und nicht vorstellbar sind. In diesem Ratgeber befasst sich Fachmann Klaus Kern mit dem Fußballer als Menschen, als Leistungssportler, als Profi – und mit der Figur des Beraters. Weitere Details: 168 Seiten, 14 x 21 cm, Hadrcover, durchgehend 4c – egoth Verlag Wien, ISBN: 9783-902480-89-7, 1. Auflage 2014, € 19,90, zu beziehen unter anderem auf www.egoth.at. Mit einem Interview von Weltmeister-Trainer Jogi Löw! Thomas Morgenstern: Über meinen Schatten Thomas Morgenstern ist einer der erfolgreichsten Sportler Österreichs. Nach seinem schweren Sturz am Kulm hat der Athlet seinen Lebensweg reflektiert. Seine Gedanken, Entscheidungen und den Umgang mit dem bis dahin unbekannten Gefühl der Angst hält er in seinem Buch „Über meinen Schatten. Eine Reise zu mir selbst“ fest. Der Prozess seiner Genesung ist ein roter Faden, der die Leserinnen und Leser durch das Buch führt. In diesen Prozess lässt Thomas Morgenstern spannende Details aus der Welt des Spitzensports aber auch aus seinem Privatleben einfließen. Das Ergebnis: 158 spannende Seiten, die nicht nur für Fans des jungen Athleten fesselnde Eindrücke bereithalten. Weitere Details: 158 Seiten, 14,5 x 21 cm, Hardcover mit Schutzumschalg - Ecowin Verlag, ISBN: 978-37110-0082-8, 1. Auflage 2015, € 19,95, zu beziehen unter anderem auf www.ecowin.at

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Wenn ’s um Teamgeist geht, ist nur eine Bank meine Bank. Hinter jedem guten Team steht ein starker Partner. Als langjähriger Sponsor der österreichischen Nationalmannschaft freuen wir uns besonders über die Erfolge unseres Teams. Denn gemeinsam ist man eben stärker. www.raiffeisen.at


ERFOLG DURCH AUSZEICHNUNG, ZERTIFIZIERUNG ALS GÜTESIEGEL! IMAGE MARKE EVENTS NETZWERK PR AUSZEICHNUNG VORSPRUNG


Zertifizierung zur SPORT LEADING COMPANY Ein Gütesiegel für die Sport- und Freizeitwirtschaft gewinnt an Bedeutung! Nutzen auch Sie die Vorteile und Benefits einer „Sport Leading Company“! Mit der Zertifizierung wird ein Zeichen gesetzt, damit innovative Leistungen und Institutionen auch öffentlich entsprechend anerkannt werden. Die Initiative bietet zudem eine Plattform für sportaffine Unternehmen und begleitet die ausgezeichneten Betriebe unter der gemeinsamen Marke „Sport Leading Company“. Dabei kommt es nicht so sehr auf Unternehmensgröße und andere quantitative Faktoren an, sondern vielmehr auf den „Leading Charakter“. Wie werde ich Sport Leading Company? Grundsätzlich kann jedes Unternehmen, das sein Geschäftsfelder im Sport & Freizeitbereich hat, die Zertifizierung beantragen. Um das Gütesiegel zu erhalten, sind die SLC Richtlinien zu erfüllen. Bitte kontaktieren Sie uns über unsere Website www.sport-leading.com

Toni Pichler, Alexandra Gadola (EHS), Andreas Rouschal (EHS) und Michael Nendwich (VSSÖ)

„Österreich ist ein positiver Ausreißer, was den Beitrag des Sports zur Wirtschaftsleistung betrifft. Mit der Zertifizierung zur Sport Leading Company wird den Unternehmen die Anerkennung zuteil, die sie als Trendsetter verdienen.“ Dr. Christian Helmenstein (GF SpeA) „Als Branchenvertreter liegt dem VSSÖ viel an seinen Mitgliedern und der Anerkennung besonderer Leistungen. Aus diesem Grund unterstützen wir die Idee führende Sportunternehmen als „Sport Leading Company“ auszuzeichnen.“ Mag. Gernot Kellermayr (Präsident VSSÖ)

Zusammentreffen beim Sport Leading Day im Rahmen der 10-Jahresfeier von Sport Business Österreich in der Red Bull Arena in Salzburg. Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport • 39


Bad Zell - die Kraft eines besonderen Ortes spüren

Sanfte Hügel, gewaltige Granitsteinblöcke, Wälder, Wiesen und Bäche bestimmen ein herrliches Landschaftsbild, dessen Zauber sich kaum jemand entziehen kann. Hier hat sich mit dem Gesundheitsresort Lebensquell ein besondere Gesundheits- und Wohlfühloase etabliert. Es kombiniert den Komfort eines ****s Hotels mit einer anspruchsvollen, leistungsfähigen medizinischen Betreuung. Das natürliche Heilvorkommen Radon lindert Beschwerden bei Rheuma, Abnützungserscheinungen und Entzündungen der Gelenke. Das Edelgas stärkt auch das Immunsystem, wirkt leistungssteigernd und führt zu Wohlbefinden in jedem Alter. Modernste Therapien In Bad Zell haben zudem innovative Behandlungen wie die Ganzkörperkältetherapie ihren Platz gefunden. Das drei Minuten lange Kälteerlebnis bei minus 110°C führt zu Schmerzlinderungen bei verschiedenen Beschwerden. Das Gesundheitsresort ist Vertragspartner mit den wichtigsten Sozialversicherungsträgern. Eine Beherbergung im ****s Hotel Lebensquell ist gegen Zukauf eines Genusspaketes möglich.

Veranstaltungen für Gäste statt. Man trifft sich mit Freunden und Bekannten unter anderem in der Hotelbar bei stimmungsvoller Livemusik, Weinverkostungen, Kabaretts, Brauchtumsund Tanzveranstaltungen bis hin zu Jazz, Rock u. Popmusik. Empfehlenswert sind auch Ausflugstouren zu den Kulturhighlights in der Region wie etwa Linz oder Grein an der Donau, zu den mittelalterlichen Städten Freistadt und Krumau oder zu den vielen gotischen Kunstwerken im Mühlviertel.

Genuss- und Wohlbefinden Das ****s Hotel Lebensquell umfasst 78 Zimmer und Suiten mit höchstem Komfort. Genussvolles bietet das Restaurant Feuerkuchl, das urige Brotbackhäusl sowie die moderne Hotelbar. Die Wasseroase mit Innen- und Außenbecken, Massagebänke und Sprudelbäder laden ein, sich im Wasser treiben zu lassen. Die Saunaoase verspricht mit duftendem „Troadkasten“, „Schwitzkasten“, Bärenhöhle, Natursauna und Dampfbad, belebende Entspannung. Besonders geschätzt werden die speziell geführten Saunaaufgüsse mit Salz, Honig, Schoko oder mit einer entspannenden Klangschalenmeditation. Professionelle Gesichts- und Körperpflege findet der Gast in der Sinnes- und Schönheitsoase. Sportliche kommen in der großen Fitnessoase auf ihre Rechnung.

Geführte Johanneswegtouren Steinreich und mystisch ist das Wanderparadies der Mühlviertler Alm. Hier führt auf gut 80 km der Johannesweg – ein spiritueller Rundwanderweg, wo man neben den Naturschönheiten auch noch alte Tradition mit besonderen Geschichten und kraftvolle Plätze entdecken kann. Kleine, aber feine Gaststuben laden zum Einkehren ein und verwöhnen mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region. Gesunde Lebensmittel, sauberes Wasser, gute Luft und intakte Natur sind beste Voraussetzungen um Körper und Geist gesunden zu lassen.

Kultur im Herzen des Mühlviertels Fast täglich finden das ganze Jahr hindurch verschiedenste

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Unter dem Mott0 „von der Johanneskirche Bad Zell zum Johannesbrunnen in Pierbach“ veranstaltet der Tourismusverband Bad Zell 2016 wieder geführte Touren am Johannesweg. Information und Anmeldung: Tourismusverband Bad Zell 07263/7516 bzw. beim Tour-Begleiter Hans Hinterreiter 0664/44 20 851


Rapid-Höhenflug durch Trainingslager in Bad Zell Einen sensationellen sportlichen Höhenflug erlebt derzeit der österreichische Rekordmeister Rapid Wien. Zweifelsohne wurde die Basisarbeit dafür beim erfolgreichen Trainingslager im kleinen feinen Kurort Bad Zell gelegt. „Dieses ländliche Idyll, das man vorgefunden hat, half uns ungemein. Das Service im Gesundheitsresort Lebensquell – wo jeder noch so kleiner Wunsch von den Lippen abgelesen wurde – und die optimalen Trainingsplatzbedingungen der örtlichen Sportunion vor der Haustüre, hätten nicht besser sein können“ – so Trainer Zoran Barisic. Ins gleiche Horn stieß auch Kapitän Steffen Hofmann, der mit den grün-weißen heuer bereits in seine 14. Saison startete und dementsprechend auch schon viel erlebt hat. Dieser Lobgesang auf Bad Zell wurde auch kürzlich im offiziellen Rapid-Magazin auf drei Seiten präsentiert. Eine äußerst positive Bilanz zogen auch die örtlich Beteiligten von den drei heurigen Profi-Fußball-Trainingscamps von A-Nationalteam Ukraine, Kasimpasa Istanbul und Rapid Wien. Über 1.200 Nächtigungen, zahlreiche Medienberichte und viele Zuseher bei den einzelnen Trainings rechtfertigen den nicht unbeträchtlichen Aufwand.

v.l.n.r. Tourismus-GF Hans Hinterreiter, Lebensquell-GF Thomas Fröhlich, Rapid-Trainer Zoran Barisic, Kapitän Steffen Hofmann und Sektionsleiter Werner Ittensamer

Lebensquell Geschäftsführer Thomas Fröhlich bedankte sich besonders bei der Sport-Union Bad Zell für die hervorragende und freundschaftliche Zusammenarbeit und überreichte Fußballsektionsleiter Werner Ittensammer ein original Rapidleiberl und einen Rapidfußball mit Autogrammen der Rapidstars – siehe Foto rechts oben.

Ideale Trainingsbedingungen direkt beim Hotel

Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell Lebensquellplatz 1, 4283 Bad Zell Tel.: 07263/7515, Fax: 07263/7515-509, office.hotel@lebensquell-badzell.at www.lebensquell-badzell.at

Lebensquell-GF Thomas Fröhlich mit dem schwedischem TeamNationaltormann Andreas Isaksson (Kasimpasa Istanbul)

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www.lebensquell-badzell.at

EIN LEBENSQUELL IN BAD ZELL - MÜHLVIERTEL Mitten im Naturpark Mühlivertel in Oberösterreich liegt der kleine, feine Kurort Bad Zell mit dem Gesundheitsresort Lebensquell. Das Resort vereint modernes Design mit dem Komfort eines 4-SterneSuperior Hotels mit Wellnessangeboten und einem medizinischen Gesundheitszentrum. Die einzigartig kombinierte Radon- und Ganzkörperkältetherapie wirkt bei Behandlungen von rheumatischen Beschwerden, Abnützungen und Verletzungen des Stützund Bewegungsapparates sowie bei Erkrankungen der Atemwege und der Haut. Einzigartig ist auch das Wohlfühlangebot mit 6 verschiedenen Saunen, der Wasseroase mit Innen- und Außenbecken, Whirlpools, Fitnessoase und vielen Beauty- und Entspannungsangeboten.

Das ****s Hotel Lebensquell ist somit die perfekte Wahl für Ihren Wellness-, Gesundheitsoder Kuraufenthalt.

ESPRIT- & ENERGIETAGE 3 Tage / 2 Nächte inkl. Lebensquell-Genusspaket mit Halbpension und Eintritt in die Wasser-, Sauna- und Fitnessaose (ganztägig auch am An- und Abreisetag) Ihr Extra: 1 medizinisches Beratungsgespräch 1 Ganzmassage 1 Farblichttherapie 1 Galileo-Vibrationstraining 1 Ganzkörperkältetherapie mit anschließendem medizinischen Bewegungstraining Preis pro Person im DZ € 313,-

HOTEL LEBENSQUELL BAD ZELL ****S Tel.: 07263/7515 Mail: office.hotel@lebensquell-badzell.at


Heute inspiriert, morgen perfekt inszeniert.

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Das „Tagungsland“ Oberösterreich bietet große Vielfalt und hohe Flexibilität oberösterreich fasziniert mit einer großen vielfalt im seminar und tagungsbereich. Das Land zwischen Böhmerwald und Dachstein liegt zentral innerhalb Österreichs und bietet eine tolle Auswahl an Meeting- und eventmöglichkeiten. Hier begeistern außergewöhnliche Landschaften: • kaiserliches Salzkammergut, kleine historische Städte, Donauraum … Hier trifft Business auf Erlebniswert: • schrägschrille Events wie die scalaria air challenge oder scalaria aquaria. • Stadtrundfahrten mit den Segways oder E-Bikes, Erlebnis Kultur in Linz, der Kulturhauptstadt Europas 2009 oder z.B. die Mühlviertler Highlandgames. Erfolgreiche Veranstalter bestätigen die Vorteile: • Die zentrale Lage in Österreich ermöglicht aus dem ganzen Bundesgebiet eine rasche Anreise – mit den neuen Zugverbindungen reisen sie stressfrei und umweltbewusst. • Die Vielfalt der Infrastruktur für Veranstaltungen: Donauschiffe, ehemalige Fabriken, Höhlen, Kongresszentren, Seminarhotels, Messezentren. • Vom Berg zum See innerhalb einer Stunde: Aufgrund der hohen Dichte an Autobahnen und Bundesstraßen erreichen Sie von jedem Tagungsort die imposanten Natur- und Kulturlandschaften. • Vieles ist in der Wirtschaft austauschbar – doch nichts geht über die persönliche Dienstleistung, fachliche Kompetenz und das Verhältnis von Preis und Leistung in Oberösterreich. Kontakt für Anfragen und Beratung gerne bei: ConVEntion BurEAu oBEröstErrEiCH Frau Ingrid Krieger & Herr Andreas Zebisch E-Mail: ingrid.krieger@ooetm.at, andreas.zebisch@ooetm.at www.facebook.com/oberoesterreich.conventionbureau www.tagung.info

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Im Mittelpunkt der Gruppe F bei der Euro Auslosung in Paris: Teamchef Marcel Koller mit seinen Kollegen und baldigen Gegnern in Frankreich 2016.

Foto: Michel Euler/AP/picturedesk.com

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Wirtschaftsfaktor Fußball - Die ökonomische Bedeutung für Österreich Auszüge aus einer Studie von Dr. Anna Kleissner SportsEconAustria (SpEA) Institut für Sportökonomie

Der Beitrag des Fußballs zur österreichischen Volkswirtschaft im Überblick • Mit einer Bruttowertschöpfung von 667,2 Mio. Euro ist der Fußball für 0,23 Prozent des BIP verantwortlich. Zum Vergleich: Damit entspricht die Wertschöpfung jener des Einzelhandels mit Nahrungsmitteln und Getränken. • Beschäftigungsbeitrag: Knapp 22.000 österreichische Arbeitsplätze. Damit ist jeder 188. Arbeitsplatz in Österreich unmittel bar oder mittelbar vom Fußball abhängig. Der Fußball sichert damit so viel Arbeitsplätze wie z.B Kapfenberg, Fürstenfeld oder Tamsweg Einwohner haben. • Hinzu kommen pro Verein rund 40 ehrenamtliche MitarbeiterInnen, welche jeweils rund 52 Stunden Arbeit pro Jahr aufwen den. Österreichweit entspricht dies einem Vollzeitäquivalent von 2.516 Arbeitsplätzen und spart Personalkosten von EURO 153,7 Mio.jährlich! • Fußball ist innovativ! Weltweit stammt jedes sechste Patent mit Sportbezug aus dem Fußball. Österreich rangiert hinsichtlich Patentdichten und Erfinderhäufigkeiten nicht im Spitzenfeld, hat aber gute Chancen für themenvernetzende Innovationen in den bereits bestehenden Stärkefeldern Datenverarbeitung, Gesundheitswesen, Schuhe, Instrumente, Automatisierung und Robotik. • Der volkswirtschaftliche Nettonutzen (Nutzen abzüglich verursachter Kosten) des Fußballs für das Gesundheitswesen ist eindeutig positiv! Das österreichische Gesundheitswesen wird durch den Fußballsport mit jährlich bis zu EURO 141 Mio. entlastet.

Quelle: SpEA Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport • 45


H: C I E R R E T S Ö M U R O F n L L e i A W B SS a, n U F e r . 7 A i l a r Gene

16 0 2 r e n n ä 28. J

FIXPUNKT FUSSBALL UND BUSINESS Der 28. Jänner 2016 steht wieder ganz im Zeichen der Fußball-Wirtschaft. Bereits zum 7. Mal jährt sich das Fußball Forum Österreich in Wien als Fixpunkt des Österreichischen Fußball Business. Im Rahmen von hochkarätigen Experten – und Diskussionsrunden steht die sportliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs im Fokus.

OPTIMALE PLATTFORM FÜR AUSSTELLER UND PRODUKT-PRÄSENTATIONEN Sie stehen bei uns im Rampenlicht! Das Fußball Forum bietet die optimale Präsentationsmöglichkeit für Ihre innovativen Geschäftsideen. Platzieren Sie Ihre Informationsstände und Ihr Werbematerial kundenorientiert und erreichen Sie Ihre Zielgruppe.

NEUE LOCATION - NEUES AMBIENTE Im letzten Jahr haben über 200 Teilnehmer, 20 Referenten sowie über 20 Aussteller und viele Medienvertreter beim Fußball Forum Österreich teilgenommen. Das Fußball Forum Österreich ist mittlerweile der Treffpunkt für wichtige Entscheidungsträger, Partner, Sponsoren und Manager aus dem Fußball und Sponsoring-Marketingbereich.

VIP GET TOGETHER ALS GEMEINSAMER ABSCHLUSS Im Rahmen des Fußball Forums haben Sie auch die Möglichkeit, mit prominenten Vereins- und Unternehmensvertretern in Kontakt zu treten, Ihre Anfragen zu stellen, Bilder zu schießen, Autogramme zu bekommen. Im Anschluß an das Forum gibt es für alle Teilnehmer und Aussteller einen VIP Empfang.

WEITERE INFORMATIONEN UND ANMELDUNG UNTER:

www.fussballkongress.at


Das Programm im Überblick

08.30 Uhr

Einlass - Akkreditierung der Teilnehmer Kaffee und Getränke

09.30 Uhr

Begrüßung & Eröffnung Anton Pichler, Vorstand Sport Business Österreich

09.45 Uhr

Frankreich wir kommen! Erstmals hat sich Österreich direkt zur Fußball Europameisterschaft 2016 qualifiziert. Eine Euphorie rund um das Team ist ausgebrochen. Nun werden viele Geschäftsmöglichkeiten und Angebote evaluiert. Es wird Public Viewings, Fanzonen und eine Menge an Promotions geben.

Was planen Österreichs Medien, Partner und Sponsoren für die Fußball Euro 2016? 11.00 Uhr

Neubau des Allianz Stadions, Aus- und Umbau verschiedener Stadien in Wien, Altach und Linz. Auch immer neue Dienstleistungen und Services finden Anklang.

Infrastruktur-Gipfel der Fußball Bundesliga: Stadioninfrastruktur als Erfolgsfaktor 12.15 Uhr

Business Lunch - wir laden zu Mittagsmenü und Getränken im VIP-Bereich der Südtribüne. Zeit für Aussteller-Besuche, Networking und Fotos

13.45 Uhr

Gewinnspiel - exklusiv für alle Teilnehmer des Fußball Forums Top-Preise werden verlost!

14.00 Uhr

Contacts for Contracts! Innovative Unternehmen suchen Kooperationen. Zukünftige Partner sowie Kunden präsentieren ihre Geschäftsmodelle und Dienstleistungen.

15.00 Uhr

Erstmals bei der EURO (aus eigener Kraft), Rapid im Sechzehntel Finale. Die U-Teams und Akademien sind TOP!

Sport-Talk: Experten analysieren die aktuelle Situation und blicken auf die bevorstehende Bundesliga-Entscheidung und Euro 2016-Vorbereitung Im Anschluss

Stadionführung durch die Generali Arena Get together im VIP-Bereich und gemeinsamer Ausklang

Stand: 15.12.2015 Änderungen der Programmpunkte und Zeiten vorbehalten.

WEITERE INFORMATIONEN UND ANMELDUNG UNTER:

www.fussballkongress.at


Gleichenfeier im Allianz Stadion Seit dem fulminanten Spatenstich Anfang des Jahres wuchs das Allianz Stadion hoch hinaus. Selbst jene, die des Öfteren an Wiens prominentester Baustelle vorbeifahren, verblüfft der rasende Fortschritt des grün-weißen Jahrhundertprojekts „Alte Heimat - Neues Zuhause“. Und exakt neun Monate danach, am 12. November, war es endlich soweit: In einer großen grün-weißen Gleichenfeier bedankte sich der Rekordmeister in traditioneller Manier bei den hunderten unermüdlichen Arbeitern für ihre wichtige und erfolgreiche Arbeit. Rund 300 Gäste strömten in die neuen grün-weißen Hallen und überzeugten sich von der unglaublichen Kulisse, die der Rohbau des Allianz Stadions schon bietet. Versorgt mit Schals, Punsch und Faschingskrapfen wohnten die prominenten Besucher der von Organisator Andy Marek moderierten Feier bei, die mit einer Videobotschaft von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer begann. Ein weiteres Video folgte, das den geladenen Gästen, darunter Stadtrat Christian Oxonitsch, sowie weiteren Vertretern aus Wirtschaft und Politik, noch einmal alle Geschehnisse des Spatenstichs im Februar zeigte. In den Interviews mit Präsident Michael Krammer, Geschäftsführer Christoph Peschek und STRABAG-Vorstand Markus Engerth sowie Allianz-Vorstandsmitglied Gerhard Bernard betonte man die große Leistung der Projektverantwortlichen, die rund um die Uhr für das neue Zuhause in der alten Heimat arbeiten. Krammer gab hier nicht nur einen speziellen Rapid-Gleichenspruch zum Besten, sondern bekam von Andy Marek auch einen grünen (!) Laib Brot sowie Salz zum Verteilen überreicht - eine symbolische Geste, wie sie bei Gleichenfeiern üblich ist.

Danach wurde es sportlich: Sportdirektor Andreas Müller, Trainer Zoran Barisic und diverse Rapid-Spieler, angeführt von Kapitän Steffen Hofmann, gratulierten zum Baufortschritt - sie können es kaum noch erwarten, endlich im Allianz Stadion zu spielen. Präsident Michael Krammer gab in diesem Rahmen auch die wichtigen und langfristigen Vertragsverlängerungen von Sportdirektor Andreas Müller (bis Sommer 2019), sowie Cheftrainer Zoran Barisic (bis Sommer 2018) bekannt. Gespräche mit Architekt Dipl. Ing. Guido Pfaffhausen, sowie Projektleiter Ing. Roman Hornischer folgten, ehe der Vertreter und Geschäftsführer des Hauptsponsors Wien Energie, Mag. Thomas Irschik, den tollen Bauverlauf des Jahrhundertprojekts bestätigte. Einen Höhepunkt bildete - wie es der Brauch verlangt - der traditionelle Gleichenspruch durch den Lehrling der STRABAG, Daniel Pozarek. Dieser trug ihn bestens vor und ließ danach das geleerte Glas am Boden zerschellen - für Glück und Segen für die vielen helfenden Hände auf der Baustelle in Hütteldorf!

Mario Sonnleitner, Zoran Barisic, Präsident Michael Krammer und Steffen Hofmann.

48 • Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport


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52 • Sport Business • Magazin für Wirtschaft und Sport

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Austria präsentiert S.T.A.R.-Projekt samt Stadion-Ausbau Der FK Austria Wien bricht in eine neue Ära auf. In einem Leitprojekt Infrastruktur wird die Generali-Arena bis Sommer 2018 erneuert und erweitert. Neben dem Stadion besteht das Viersäulen-Projekt aus einer Neugestaltung der Trainingsplätze bei der Generali-Arena, der Erweiterung der Akademie sowie einem neuen, regionalen Nachwuchszentrum.

AG-Vorstand Markus Kraetschmer: „Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die Austria. Wir haben uns an vielen internationalen Vorbildern orientiert, die verständlich gezeigt haben, dass die Basis für eine erfolgreiche Zukunft zum einen die Ausbildung junger Spieler und zum anderen ganz klar die Infrastruktur ist. Diesen klaren Weg, den wir als absolut notwendigen Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft sehen, haben wir 2008 begonnen, nunmehr beginnt die nächste Phase und wir werden die nächsten Schritte machen.“

er „Bruno“ verliehen – Nominierungen 20–21

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AUSGABE 3 · JULI 2013

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AUSGABE 39 · APRIL 2013

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AUSGABE 40 · NOVEMBER 2013

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AUSGABE 4 · JULI 2014

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Von hui bis pfui: So haben die Spieler ihre Klubs bewertet. 20–21 15.11.2013 14:08:43

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Foto: Peter Marchsteiner Foto: apops / Grafik: julvil, Müllauer

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Die Fußballergewerkschaft zu Gast in den Trainingslagern der Bundesligaklubs 19–21 04.04.2014 16:06:02

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Bild: banglds

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AUSGABE 37 · SEPTEMBER 2012

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Sie müssen arbeiten wie Profis, aber werden wie Amateure entlohnt: Spieler der Sky-Go-Erste-Liga 9–15 SPIELER_42_12-2014_U1.indd 1

Camp für vertragslose Kicker Die VdF veranstaltete im Sommer erstmals ein Trainingscamp für vertragslose Profi-Kicker

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