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AN EINEN HAUSHALT P.b.b ERSCHEINUNGSORT Kaprun Verlagspostamt: A - 5710 Kaprun 84. Ausgabe, März 2007 43385S87U

Kaprun

Mit Freude besuchten zahlreiche KaprunerInnen die feierliche Angelobung in Salzburg von Erika Scharer als neue Sozial Landesrärin. Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck überreichte Erika Scharer “den Stein der Weisen”, wie ihn die Landesrätin nennt, von dem Kapruner Künstler Anton Thuswaldner. Erika Scharer: “Der Stein hat einen Ehrenplatz in meinem Büro und jeder Besucher kommt in Versuchung ihn zu berühren”. Lesen Sie mehr auf Seite 14 und 15 über die neue Landesrätin Erika Scharer.

Frohe Ostern

wünscht allen KaprunerInnen die SPÖ Kaprun


Gemeinderat Dipl. Ing. Gerhard Weilguny Orts- und Fraktionsvorsitzender der SPÖ Kaprun

Liebe Leserinnen und liebe Leser! Keine Frühjahrsmüdigkeit gibt's im Redaktionsteam der Kitz. Mit viel Schwung und Freude am Zeitungsmachen gehen die Hobbyredakteure an's Recherchieren. Sie wollen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine vielfältige und interessante Zeitung bieten. Bei den Redaktionssitzungen kommen so viele Vorschläge für gute Artikel, dass es oft schwer fällt, die richtige Entscheidung zu treffen, was schlussendlich in die Zeitung kommt. Ich hoffe, wir haben auch diesmal wieder eine Auswahl an Themen getroffen, die Ihr Leseinteresse weckt. Was wären die Redakteure, wenn es nicht auch unsere Inserenten gäbe. Bei ihnen bedanken wir uns recht herzlich für ihre Werbeeinschaltungen. Sie ermöglichen erst die Herausgabe der Zeitung. Das Zusammenspiel von engagierten Zeitungsmachern, wissbegierigen Lesern und werbeinteressierten Un-

ternehmern sichert auf lange Zeit die Existenz einer Ortszeitung. Die Leser können ihre Zeitung aber nicht nur lesen, sondern darin auch ihre eigene Meinung zum Ausdruck bringen, indem sie uns einen Leserbrief schicken. Wir würden uns darüber sehr freuen und ihn gerne veröffentlichen. Im Namen des gesamten Redaktionsteams wünsche ich Ihnen frohe Ostern und einen schönen Frühling. Ihr Redakteur Gerhard Weilguny

Mit der Bitte um Ihre Zeitungsunterstützung! Wenn Sie die Herausgabe der Ortszeitung Kitz unterstützen wollen, so können Sie dies mit beiliegendem Erlagschein, in der Höhe Ihres Ermessens tun. Wir, die ehrenamtlichen Herausgeber der Zeitung ersuchen Sie um einen freiwilligen, finanziellen Beitrag, der uns nicht nur die weitere Herausgabe der Zeitung ermöglichen wird, sondern der uns auch Ihr Interesse an der Zeitung bekundet. Wir hoffen, keine Fehlbitte getan zu haben, danken Ihnen im Voraus für Ihre Spende und versprechen Ihnen, die Kitz auch in Zukunft so regelmäßig und informativ wie bisher herauszubringen. Ihr Redakteur Gerhard Weilguny PS: Für Auslandsleser stehen IBAN und BIC im Impressum.

Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Hersteller: Sozialdemokratische Partei Österreichs, Ortsorganisation Kaprun; Redaktionsteam: Dipl. Ing. Gerhard Weilguny, Ing. Norbert Karlsböck, LR Erika Scharer, Ulli Punz, Heinz Wiesmayr, Ing. Helmut Kleon, Peter Lederer, Ing. Ernst Zutz, Hans Jäger, Antonia Jannach, Martin Lederer, Misha Hollaus, Dieter Weiß, Josef Heinrich, Gerald Wiener, Susanne Karlsböck, Maria Buchner.

Redaktion: Dipl. Ing. Gerhard Weilguny, Gartenstraße 333, A-5710 Kaprun, 0664/3937843; email: weilguny@kaprun.at Layout: Misha Hollaus; email: misha.hollaus@sbg.at Druck: Druck Weitgasser; Nikolaus Gassnerstr. 682, A-5710 Kaprun

Zeitungskontonummer : 0 1 0 1 7 0 5 2 bei der Raiba Kaprun; BLZ 35112 IBAN: AT023511200001017052 BIC: RVSAAT2S112

www.kaprun.spoe.at März 2007

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Seite des Bürgermeisters Kaprun ist der dynamischste Ort im Pinzgau In den vergangenen sechs Jahren hat sich die Zahl der Bauverfahren in unserem Ort beinahe verdoppelt. Nicht mitgerechnet ist die größte Baustelle im Land Salzburg, die Kraftwerksbaustelle Limberg II. Investitionen in die touristische Infrastruktur, wie die Errichtung der Kristallbahn am Kitzsteinhorn runden in diesem Jahr das Gesamtbild der zukunftsorientierten Entwicklung ab. Das Thermenprojekt kommt ebenfalls gut voran, wenngleich die Temperatur des Heil- und Mineralwassers leider nicht ganz den Erwartungen entspricht. Alle am Projekt beteiligten, ob Gemeinden, Land Salzburg, Banken und die Betreiberfirma Vamed sind dennoch zuversichtlich, dass binnen weniger Monate die letzte Hürde, die Sicherstellung der notwendigen Eigenmittel, positiv bewältigt werden kann. Der Standortvorteil von Kaprun, der diesen Winter durch das Kitzsteinhorn wieder unter Beweis gestellt wurde, ist dabei für alle Geldgeber eine zusätzliche Motivation in Kaprun zu investieren. Ihr Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck

Liebe Kaprunerinnen, liebe Kapruner, sehr geehrte Gäste! Die Wintersaison 2006/2007 war bisher die Beste seit Aufzeichnungsbeginn. Mit einem Nächtigungszuwachs bis Februar von mehr als 11% gehört Kaprun in Bezug auf das Wachstum zu den Spitzenreitern der österreichischen Tourismusorte. Eine besondere Kapruner Stärke ist die internationale Herkunft unserer Gäste aus über 30 Nationen. Besonders stark wuchsen die osteuropäischen Märkte, Großbritannien und die Niederlande.

Investition in modernste Infrastruktur Neben den sozialen Projekten wie optimale Kinderbetreuung und beste Ausbildungsbedingungen für unsere Schüler ist der weitere Ausbau der öffentlichen Infastruktur ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit in diesem Jahr. Umfangreiche Planungen und Bauarbeiten werden zur langfristigen Sicherung unserer Trinkwasserreserven getätigt. Im Sommer werden die Trinkwasserhochbehälter mit elektronischen Steuer- und Überwachungseinrichtungen ausgestattet. Diese garantieren gleichmäßige und optimale Verteilung des Trinkwassers im gesamten Ortsnetz selbst während der Hochsaisonzeiten in denen bis zu 12.000 Bewohner und Gäste zu versorgen sind. Durch die Erschließung neuer Quellen ist es möglich den derzeitigen Kapruner Trinkwasserverbrauch von ca. 350.000 m³ pro Jahr mit einer mehr als doppelt so hohen Reserve auszustatten. Somit ist über Jahrzehnte für weitere Entwicklungsmöglichkeiten vorgesorgt und es besteht im Falle eines Gebrechens an einer Wasserleitung ausreichend Sicherheitsreserven.

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Seite des Bürgermeisters

Ein weiterer Schwerpunkt ist dieses Jahr die Verbesserung der Straßenbeleuchtung im Bereich des Ortszentrums und der Nikolaus Gassnerstraße. Die neuen Straßenlaternen in modernem Design bringen neben einer vierfachen Erhöhung der Helligkeit eine deutliche Einsparung des Energieverbrauches. Zum optischen Effekt der Aufhellung der Straßen wird auch dem Sicherheitsaspekt in Bezug auf eine höhere Verkehrssicherheit und Vandalismusvorbeugung durch die bessere Straßenausleuchtung Rechnung getragen. In den Nebenstraßen in denen dieses Jahr eine Gesamtsanierung der Kanäle und Straßenbeläge vorgesehen ist, wie Lindgasse, Winkelbachgasse und Falkenbachwandgasse werden die Straßenbeleuchtungen ebenfalls erneuert.

380 KV Freileitung Von Kaprun aus verläuft seit den 90er Jahren eine 380 KV Freileitung nach Lienz und nach Zell am Ziller. Für die Energieableitung vom Kraftwerk Limberg II bis zum Umspannwerk Tauern plant der Verbund bis 2009 eine neue Leitungstrasse über den Schaufelberg. Diese Leitungstrasse soll so weit in Richtung Maiskogel angelegt werden, dass sie die bestehenden Häuser am Schaufelberg nicht mehr beeinträchtigt werden und die beiden 220 KV Freileitungen demontiert werden können. Für die geplante 380 KV Freileitung von Salzburg nach Kaprun laufen derzeit die ersten Planungen zur Vorbereitung der Umweltverträglichkeitsprüfung die in den nächsten Jahren erfolgen soll. In Vorberatungen wurde im Kapruner Gemeindegebiet eine Trassenvariante bergseitig der bestehenden 110 KV Freileitung, verlaufend über den Bruckerberg, den Lechnerberg und den Maiskogel als Planungsraum vorgeschlagen. Damit März 2007

Pinzgauer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister informieren sich über Salzburgs größte Baustelle Limberg II in Kaprun. gelingt es möglichst große Abstände zu bewohnten Objekten sicherzustellen und können jene Freileitungen die nahe an oder über Wohngebieten verlaufen demontiert werden. Insgesamt ergeben sich daraus für Kaprun deutliche Reduzierungen der bestehenden 110 KV und 220 KV Freileitungstrassen.

Vor der Festlegung des endgültigen Trassenverlaufes der neuen Freileitungen werden in den nächsten Monaten seitens des Verbund Gespräche mit den Grundbesitzern geführt und in öffentlichen Präsentationen für alle Kaprunerinnen und Kapruner die einzelnen Details dargestellt. Am Ende des Planungsprozesses sollen in

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Seite des Bürgermeisters

einem Partnerschaftsvertrag zwischen dem Verbund und der Gemeinde alle Details der neuen 380 KV Freileitung, alle Demontagen bestehender Freileitungen und die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen festgeschrieben werden. Diese aufwendige Vorgangsweise hat sich beim Projekt Limberg II und der damit verbundenen 380 KV Freileitung von Kraftwerk Limberg in Richtung Kaprun bestens bewährt und zu einer optimalen Einreichplanung und einvernehmlichen Genehmigung geführt.

Der Kirchbichl wird zum einmaligen historischen Ortsteil In ausgezeichneter Zusammenarbeit zwischen der kirchlichen und politischen Gemeinde entwickelt sich der Kirchbichl zum Vorzeigebeispiel für die Bewahrung alter Ortsteile. Im Steinerbauernhaus werden noch dieses Jahr das Keller- und Erdgeschoss fertiggestellt. Mit tatkräftiger und ehrenamtlicher Unterstützung durch HR Dipl.Ing. Hans Waltl, dem Obmann des Kapruner Klammvereines Ing. Ernst Zutz, vieler örtlicher

Firmen und dem Gemeindebauhof ist es gemeinsam mit dem Denkmalamt gelungen, die beinahe verfallene Substanz des Holzbauernhauses zu sichern und benutzbar zu machen. In Planung ist nunmehr das Heimatmuseum vom Optimum auf den Kirchbichl zu versetzen. Anstelle der derzeitigen Garage neben dem Pfarrhaus soll ein Festplatz mit Brunnen entstehen der von den alten Gebäuden eingefasst wird. Gemeinsam mit der Kirchensanierung und der Sanierung der Kirchstiege werden die Arbeiten zur endgültigen Fertigstellung der gesamten historischen Gestaltung des Kirchbichl noch mindestens zwei Jahre andauern. Der Ort Kaprun wird mit dieser Gemeinschaftsleistung zusätzlich zur Burg an der Ostseite des Taleinganges auch an der Westseite, am Kirchbichl ein unverwechselbares historisches Zentrum für das öffentliche Leben erhalten.

Bgm. Norbert Karlsböck und Hofrat Dipl. Ing. Hans Waltl, der seinen 80. Geburtstag feierte, mit einer feschen Marketenderin. Für die kommenden Feiertage wünsche ich Ihnen alles Gute und ein schönes Osterfest. Ihr Bürgermeister Norbert Karlsböck

Willkommen im Hotel Kaprunerhof Genießen Sie unsere bekannt gute Küche, hausgemachte Mehlspeisen und Eiskreationen. Wir freuen uns Ihre Familien-, Betriebs- oder Vereinsfeier in wunderschönen Räumlichkeiten durchführen zu dürfen. Küche von 11.30 - 13.30 Uhr und von 18.00 - 21.30 Uhr. Um telefonische Reservierung wird gebeten: Tel 7234 Mittwoch Ruhetag! www.kaprunerhof.at

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Müllabfuhr Termine 2007 Für alle die, die Termine schon wieder vergessen haben, oder die Aussendung der Gemeinde verlegt haben. Hier nochmals die Termine zum Herausschneiden.

Gelber Sack: 4-wöchentlich jeweils Montag 26.03.; 23.04.; 21.05.; 18.06.; 16.07.; 13.08.; 10.09.; 08.10.; 05.11.; 03.12.; 31.12. Gelbe Tonne: 14-tägig jeweils Montag Ausnahme: Dienstag 10.04.

2006 wieder mehr Blutspender Durch die Einführung eines dritten Blutspendetermins konnte die Zahl der Blutspenden in Kaprun von 185 im Jahr 2005 auf 274 im Jahr 2006 gesteigert werden. Die Zahl der BlutspenderInnen liegt bei 9,4 % und damit im Landesschnitt. In Wien spenden z. Bsp. nur 2 % Blut. Am ersten Termin für 2007, am 28. Februar, kamen wieder 89 KaprunerInnen, um freiwillig Blut zu spenden. Laut Rotem Kreuz wird es aber immer schwieriger, den steigenden Bedarf an lebensrettenden Blutkonserven aufzubringen. So ist es auch bei uns seit 2000 zu einem sehr deutlichen Rückgang der Blutspender gekommen. Vor fünf Jahren kamen pro

Spendetermin noch weit über 100 Freiwillige in das Jugendgästehaus, um mit ihrem Blut einem anderen Menschen zu helfen. Heute liegt die Zahl deutlich darunter. Eben, um diesem Trend entgegen zu wirken, bietet das Rote Kreuz seit 2006 drei Blutspendeaktionen in unserem Ort an. Glücklicherweise konnte durch diese zusätzliche Aktion die Zahl der Spenden in Kaprun wieder erhöht werden. Wir laden Sie, liebe Leserinnen und Leser, bereits heute im Namen des Roten Kreuzes herzlich ein, sich bei der nächsten Blutspendeaktion im August zur Verfügung zu stellen. GR Gerhard Weilguny

Restmüll:14-tägig Montag - Tonnen, ungerade Kalenderwochen Donnerstag Container: ungerade Kalenderwochen Restmüll: 4-wöchentlich jeweils Montag, ungerade Kalenderwochen 07.05; 04.06.; 02.07.; 30.07.; 27.08.; 24.09.; 22.10.; 19.11.; 17.12.; Biomüll: wöchentlich jeweils Donnerstag Blutspenden heißt Leben retten!

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Zweitwohnsitze belasten Gemeinden Dieses, auch in Kaprun immer heftiger diskutierte Problem, wurde zum zentralen Thema im Tourismusausschuss des österreichischen Gemeindebundes, der die Interessen der Gemeinden gegenüber dem Bund vertritt. Eine Gemeinde allein kann hier nichts bewirken, hier bedarf es des geschlossenen Auftretens aller betroffenen Gemeinden. Dass im österreichischen Gemeindebund dieses Thema ernst genommen wird, bestätigte der Ausschussvorsitzende, Ludwig Muxel, Bürgermeister von Lech, kürzlich in seinem Referat anlässlich der Ausschusstagung. Er sagte: "Inhaber von Zweitwohnsitzen sind in der Regel ja nur wenige Tage im Jahr anwesend, die Gemeinde muss aber dennoch die

komplette Infrastruktur für sie errichten und auch erhalten. Zudem entstehe in attraktiven Gemeinden (wie Kaprun: Anm. d. Red.) ein enormer Druck auf die Grundstücks- und Immobilienpreise. Das führt sehr oft dazu, dass sich Einheimische, vor allem auch junge Familien, keine Grundstücke mehr leisten können und wegziehen. Das gefährdet einerseits natürlich die regionale Wirtschaft, ist aber auch für das soziale Leben in einer Gemeinde ungeheuer gefährlich und existenzbedrohend. Es würde mittlerweile Gemeinden geben, für die es in den Vereinen keinen Nachwuchs mehr gibt. Außerdem sei die Wertschöpfung, die Zweitwohnsitzer einer Gemeinde bringen eine sehr geringe. GR Gerhard Weilguny

TIPP Anbei ein Tipp der Polizei für alle Handybesitzer. Die untenstehende Funktion ist anscheinend bei allen Handys verfügbar und man muss sich fragen, warum Handy-Hersteller und -Händler so etwas geheim halten. Wenn die folgende Maßnahme an möglichst viele Leute weitergeleitet wird, dann könnten die Handy-Diebstähle sicher deutlich zurückgehen. Jedes Handy hat eine eigene, einmalige Seriennummer. Diese kann wie folgt aufgerufen werden: *#06# Darauf wird die Seriennummer des Handys angezeigt. Diese Nummer notieren und aufbewahren. Wenn nun ein Handy gestohlen werden sollte, muss man diese Seriennummer dem Telefonhändler oder Hersteller melden, und dieser kann dann das Handy total blockieren, auch wenn der Dieb eine neue SIM-Karte einsetzt. Man bekommt davon zwar sein Handy nicht zurück, aber man hat wenigstens die Genugtuung, dass der Dieb auch nichts mehr damit anfangen kann ... Wenn alle Handy-Besitzer diese Vorkehrung treffen würden, würde es sich bald nicht mehr lohnen, ein Handy zu klauen!

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Trinkwasserversorgung GR Ing. Helmut Kleon

Der ständig steigende Trinkwasserverbrauch und vor allem die saisonal bedingt hohen Verbrauchsspitzen machen es erforderlich, um auch für die Zukunft eine ständig sichere Versorgung zu gewährleisten, ein elektronisches Regulier und Überwachungssystem zu installieren. Solche Systeme sind in anderen Fremdenverkehrsgemeinden wie Zell am See und Saalbach schon eingesetzt. Die Kapruner Trinkwasserversorgung wird durch die Fassung folgender Quellen sichergestellt: 12 Mayrwaldquellen gesammelt im Hochbehälter Bärenreith mit einem Fassungsvermögen von 400 m3; 14 Lechnerbergquellen gesammelt im Hochbehälter Lechnerberg mit einem Fassungsvermögen von 400m3; 2 Kesselfallquellen gesammelt im Hochbehälter Bürgkogel mit einem Fassungsvermögen von 300m3; 7 Schaufelbergquellen gesammelt im Hochbehälter Schaufelberg mit einem Fassungsvermögen von 100m3.

Elektronische Verbrauchsregelung Die Hochbehälter Bärenreith, Lechnerberg und Bürgkogel speisen über Druckminderschächte in ein gemeinsames Rohrleitungsnetz und sind somit untereinander verbunden. Vom Hochbehälter Schaufelberg wird ebenfalls über einen Druckminderschacht ein eigenes Netz versorgt. Beim geplanten Überwachungsund Reguliersystem werden bei jedem Hochbehälter und Druckminderschacht Füllstandsmessungen, Durchflussmessungen, Druckmessungen und ferngesteuerte motorbetriebene Regulierventile eingebaut. Diese Messwerte werden über eine Funk-Fernwirkanlage in eine Zentrale, welche sich im Keller des Feuerwehrhauses befindet übertragen und untereinander verglichen. Abhängig von diesen Messergebnissen wird eine gleichmäßige und kontrollierte Wasserentnahme aus den Hochbehältern erzielt. Ebenso werden Rohrbrüche sofort erkannt und das vorgeschaltete Regulierventil geschlossen, um Schäden und Wasserverluste zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Verbrauchsspitzen exakt erfasst werden und dadurch die

Wasserreserven ersichtlich sind. Zusätzlich werden auch Objektschutzmeldungen wie Überflutungsschutz und Türkontakte (Schutz vor Vandalismus) übertragen. Die wichtigsten Meldungen werden von der Zentrale per SMS auf das Handy des Bereitschaftsdienstes bzw des Bauhofleiters und Wassermeisters weitergeleitet. Für 2007 ist die Anschaffung der zentralen Steuerungssoftware und die Ausrüstung für die Hochbehälter Schaufelberg und Bürgkogel sowie die Stromversorgung (Kabelverlegung) für alle Hochbehälter und Druckminderschächte geplant. Die Hochbehälter Bärenreith und Lechnerberg sowie die zugehörigen Druckminderschächte werden im Jahr 2008 ausgerüstet.

Übernahme Trinkwasserteilnetz von der AHP Augrund der Bauentwicklung im Bereich Kaprun Süd (Werksiedlung) ist die AHP nicht mehr in der Lage die Trinkwasserversorgung in Spitzenzeiten abzudecken, deshalb übernimmt die Gemeinde von der AHP jenen Teil des Trinkwassernetzes der sich rechts der Kapruner Ache von der Freiluftschaltanlage bis zur Kitzresidenz (ehemaliges Werksspital) erstreckt. Ebenso werden die Häuser Gappmaier, Porkert, Foidl und Schiffer, welche sich links der Kapruner Ache im Bereich der Hartlsiedlung befinden künftig von der Gemeinde versorgt. GR Kleon Helmut März 2007

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Ortsfeuerwehrkommandant einstimmig gewählt Im Februar 2007 fand im Gemeindeamt die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kaprun statt. Der Ortskommandant HBI Peter Buchner konnte Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck, den Bezirksfeuerwehrkommandanten Georg Vorreiter, sowie 44 Feuerwehrmänner begrüßen. Der Jahresbericht wurde von OFK Peter Buchner, der Kassenbericht von HV Christian Karlsböck zur Kenntnis gebracht. Der wichtigste Punkt des Abends war die Wahl zum Ortsfeuerwehrkommandanten.

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Alle aktiven Kameraden haben in geheimer Wahl schriftlich abgestimmt. Peter Buchner wurde wieder einstimmig zum Ortsfeuerwehrkommandanten gewählt. Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck gratulierte dem Kommandanten zur Wahl und dankte in seiner Ansprache allen Kameraden für den ehrenamtlichen und unentgeltlichen Einsatz zum Wohle des Ortes. Der Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Vorreiter dankte in seiner Ansprache für die gute Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus. Christian Karlsböck

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wünscht allen KaprunerInnen das KITZ Team! Erlösübergabe der Faschingszeitung Für eine Überraschung sorgten die talentierten RedakteurInnen der Kapruner Faschingszeitung, die den gesamten Erlös des “kultigen Geschreibsels” der Bastelgruppe des Seniorenhauses zur Verfügung stellte. Die SeniorInnen waren über die 700 Euro begeistert und schmiedeten sofort eifrig an weiteren kreativen Projekten. Die Zeitungsmacher sind der KITZRedaktion bekannt, wollten aber unerkannt bleiben, damit die Erfolgserie der nächsten Jahresausgabe gewahrt bleibt. Misha Hollaus

Tapeten

Schriften Anstriche -9-

Innenraumgestaltung März 2007


Steinerbauernhaus Arbeiten schreiten zügig voran Im Keller sind die von den Firmen Lackner Erwin und Rauter ausgeführten Elektro- und Sanitärinstallationen abgeschlossen. Nach Austrocknung des Estrichs wird mit der Verfliesung begonnen. Im Erdge-

schoß stehen die Elektro- und Sanitär-Rohmontagen vor der Fertigstellung. Nach umfangreichen Planungen konnte zusammen mit dem Bundesdenkmalamt eine Lösung für die Restaurierung der Fenster gefun-

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den werden. Unter der Federführung von HR D.I. Waltl wurde die Planung der Inneneinrichtung für das Erdgeschoß in Angriff genommen. Nach Ostern ist der Beginn der Verputzarbeiten vorgesehen. Infolge der heuer nur in geringem Ausmaß notwendigen Winterdienstarbeiten konnte das Personal des Gemeinde-Bauhofs auch beim Steinerbauernhaus eingesetzt werden. Ein Lob gebührt den Männern rund um ihren Chef Lederer Peter, die ihr Können in den verschiedenen Fachbereichen mit großem Engagement einbringen. Leider hat sich nach dem Aufruf des Bürgermeisters noch niemand für die Betreuung des Heimatmuseums gemeldet. Die Vorarbeiten für die Übersiedlung des Museums in das Steinerbauernhaus wurden deshalb verschoben,-aber die Hoffnung stirbt zuletzt ! GV Ernst Zutz


Errichtung von Urnenwänden und Urnengräbern am alten Friedhof Der zur Zeit ungenutzte Hangbereich nördlich der Pfarrkirche zwischen Haus Weitgasser und Pension Margarethenstein soll in Zukunft für Urnenbestattung genutzt werden.

Laut Konzept ist eine terrassenförmige Unterteilung der Hangfläche vorgesehen, wobei die dafür vorgesehenen Stützmauern als Urnenwände ausgebildet werden sollen. Der Zugang zu den beiden Etagen

erfolgt stufenlos über Rampen. Die Nischengrößen sind so gewählt, dass pro Nische vier Urnen Platz haben. Bei 40 geplanten Nischen ergeben sich somit 160 Bestattungsmöglichkeiten. Vor den Nischen sind zur möglichen individuellen Gestaltung kleine Pflanzbeete vorgesehen. Die Nischenabdeckung erfolgt mit Natursteinplatten. Zusätzlich können auf den verbleibenden Freiflächen ca. 33 Urnengräber errichtet werden. Die Anzahl der Bestattungen im Erdgrab ist an sich unbegrenzt. Wenn man ebenfalls von einer Viererbestattung ausgeht, dann sind zusätzlich zu den Nischen noch 132 Bestattungen möglich. Wegen der markanten Lage dieses Gräberfeldes wird es notwendig sein die Urnenwände als Bruchsteinwände herzustellen, weil diese Wände optisch unterhalb der Kirche in Erscheinung treten. Bei Betonwänden könnte aus der Entfernung der Eindruck entstehen, die Kirche stünde auf einem Betonsockel. Die Planung wurde von Architekt Baumeister Aigner von der Erzdiözese Salzburg in Absprache mit Bürgermeister Norbert Karlsböck und Pfarramtsleiter Toni Fersterer durchgeführt. GR Kleon Helmut

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Pfarrgemeinderatswahl Kaprun- Ergebnis

Einladung zum 80. Geburtstag Peter Hofer

Elisabeth Lachmayr Barbara Rainer Roland Hartl Markus Feichter Elfriede Schoberleitner Gerald Wiener Ehrentraud Kirchlechner Herta Schwabegger Alexander Zotter Andreas Moreau

Alt-Dechant Peter Hofer feiert am Sonntag, 15. April seinen 80. Geburtstag.. Ehrendomkapitular Konsistorialrat Peter Hofer wird aus diesem Anlass in Kaprun um 10:00 Uhr eine Messe feiern. Im Anschluss daran ist ein kleiner Umtrunk vor der Kirche geplant. Dechant Peter Hofer, der in diesem Jahr auch sein 50-jähriges Priesterjubiläum feiert, freut sich über jeden seiner ehemaligen "Schäfchen". Er bittet von Geschenken Abstand zu nehmen und dafür, für die Renovierung der Pfarrkirche Kaprun zu spenden. Aus diesem Grund wird eine Spendenbox vor der Kirche bereit stehen.

318 abgegebene Stimmen 31% mehr als 2002

Frühjahrskonzert der Trachtenmusikkapelle Kaprun Palmsonntag, 1. April 2007 19.00 Uhr in der Sporthalle Kaprun

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Veronika beim Pflanzen von Kräutern


Der Böllerschuss am 1. Mai Pünktlich um 6:00 Uhr kracht es dreimal weithin hörbar. Verantwortlich dafür ist Schussmeister Peter Schwarz, der damit die Tradition der Mineure des Kraftwerksbaues aus den 40er und 50er Jahren fortsetzt. Diese leiteten damals mit dem Schuss zum Schichtwechsel um 6:00 Uhr früh den Tag der Arbeit ein. Seit 1890 wird der 1. Mai als Tag der Arbeit gefeiert. Damals taten sich hunderttausend Arbeiter zusammen und stellten bei einem friedlichen Protestmarsch die Forderungen nach einem Achtstundentag, einem Mindestlohn, einem Urlaubsanspruch, einem Krankenschutz und einer Altersversorgung. Auch für die Baraber vom Mooserboden war der 1. Mai, neben dem Barbaratag, einer der wichtigsten Tage im Jahr. Nach über fünfzigjähriger Tradition wurde berechtigter Weise gefragt, ob der Böllerschuss noch zeitgemäß sei. Die Antwort brachte die Zeit selbst mit sich. Heute sind wieder Mineure am Mooserboden unterwegs und treiben mittels Sprengladungen kilometerlange Tunnels in den Berg vor. Auch sie feiern wieder gebührend den 1. Mai.

Einladung zur Muttertagsfeier der SPÖ Frauen Kaprun Die Grazer Schauspielerin Gabriele Köhlmeier, die in den 70er- und 80er-Jahren an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen erfolgreich tätig war, ist seit einiger Zeit solistisch unterwegs. Zuletzt feierte sie mir ihrem Stück "sissi infernal", einer Theaterproduktion über das Leben und Sterben der Romy Schneider, bei zahlreichen Gastspielen große Erfolge. Nun hat sie ein satirisch-kabarettistisches Programm erarbeitet, das Stück "faltenlos & knitterfrei". Ein Stück, das in witzig-bissiger Form das Problem des "Älterwerdens" speziell von Frauen schildert. In revuehaften Szenen zeigt sie, was Frauen sich alles antun, um die vermeintlich ewige Jugend zu erhalten, um den Normen einer männerbestimmten Gesellschaft zu entsprechen. Mittels skurriler Darstellungsmomente berichtet sie von den Zwängen einer Welt, in der das Thema Alter kein Thema zu sein hat, in der Frauen jung, fit, schön und attraktiv zu sein haben. Gabriele Köhlmeier mit diesem ProSAMSTAG ist gramm am Samstag, 5. Mai 2007 5. Mai 2007, um 18 Uhr, im Saal der Ju18.00 Uhr KULTURHAUS gendherberge Kaprun zu erleben. Eine im SaalKAPRUN "Muttertagsfeier der der Jugendherberge etwas anderen Art".

SAMSTAG 5. MAI 20 UHR

Kartenvorverkauf: 7,-- Euro - Gemeindeamt Abendkasse: 10,-- Euro

Die Böllerschüsse am 1. Mai stehen also wieder im Zeichen des Kraftwerksbaues, nämlich in dem von Limberg II. GR Gerhard Weilguny -13-

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Kitz-Exklusivinterview mit der neuen Kitz: Frau Scharer, liebe Erika, wie geht es dir als frisch gebackene Landesrätin? Scharer: Zuerst möchte ich sagen, dass ich mich wahnsinnig gefreut habe, dass so viele Kapruner und Kaprunerinnen zu meiner Angelobung nach Salzburg gekommen sind. Es war ein bewegender Au-

genblick und der wunderschöne Stein von Toni Thuswaldner, den ich bei dem Kapruner Ständchen geschenkt bekommen habe, gibt mir viel Kraft und ist schon zum Lieblingsstreichelstein aller Büroangestellten geworden. Vom ersten Tag an habe ich mich in Salzburg wohl gefühlt, weil ich das vorge-

Landesrätin Erika Scharer im Kreise ihrer Töchter Birgit und Bettina (links), Schwiegersohn Sven mit Enkel Vinzent nach der feierlichen Angelobung im Salzburger Landtag im Chiemseehof.

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funden habe, was ich mir gewünscht habe, nämlich die Arbeit in jenen Themen, die mich interessieren, die ich gelernt habe und in denen ich bisher hauptsächlich tätig war: Arbeitsmarktpolitik, Soziales und Personalangelegenheiten, das ist meine Welt. Kitz: Also viel der Entschluss, nach Salzburg zu gehen, nicht schwer. Scharer: Nein, ganz und gar nicht. Als mich Gabi Burgstaller angerufen hat und mich gefragt hat, ob ich Landesrätin werden möchte, habe ich spontan, ja gesagt. Nur zu träumen hatte ich mir das in den kühnsten Vorstellungen nicht gewagt. Als ich 1981 in Kaprun in der Frauenbewegung begonnen habe, habe ich nie geglaubt, dass ich einmal in den Nationalrat kommen werde und als Nationalrat habe ich nie damit gerechnet, einmal nach Salzburg geholt zu werden. Kitz: Du bist nun wieder näher bei Kaprun, hast du auch mehr Zeit für Kaprun bzw. um zu Hause zu sein? Scharer: Leider nein. Aber meine Beziehung zu Kaprun bleibt die gleiche. Hier bin ich zu Hause, da sind meine Wurzeln und meine bisherigen Wegbegleiter. Da habe ich als Obfrau im Sozialausschuss unter Bürgermeister Martin Pichler meine ersten politischen Erfahrungen gesammelt. Ich bin heute dem


Landesrätin Frau Erika Scharer Martin noch dankbar für die Lehrjahre bei ihm. Mein Mandat als Gemeindevertreterin werde ich aber zurücklegen, weil ich einfach zu den Sitzungsterminen meistens nicht Zeit habe. Ich bin mir aber sicher, dass ich in meiner neuen Funktion auch zum Wohle Kapruns tätig sein kann. Kitz: Welche neuen Aufgaben kamen gleich auf dich zu? Scharer: Es gibt eine Vielzahl interessanter Projekte, bei denen ich etwas bewegen und gestalten kann. So zum Beispiel die Möglichkeit der Kurzzeitpflege, bei der man zu Hause wohnt und nur fallweise die Dienste eines Seniorenheims in Anspruch nimmt, oder die Schaffung von Tageszentren, die es ebenfalls ermöglichen sollen, dass ältere Menschen so lange als möglich in ihrer eigenen Umgebung bleiben können. Aber auch die Probleme eines teils der Jugendlichen beschäftigen mich sehr. Wir haben tolle und "klasse" Jugendliche, aber es gibt auch solche, die nicht die besten Startchancen hatten oder jene, die Probleme mit Alkohol oder Drogen haben. Diesen gilt es zu helfen. Wir haben in Salzburg zwar die geringste Jugendarbeitslosigkeit von ganz Österreich, aber jeder arbeitslose Jugendliche ist einer zuviel. Jeder soll Arbeit haben. Wir, die SPÖ, und ganz besonders ich, kämpfen dafür. Kitz: Liebe Erika, danke für das Gespräch und alles Gute für deine schwierigen Aufgaben. Wir hoffen, noch oft in der Kitz von dir und deinen Erfolgen berichten zu können.

Landesrätin Erika Scharer freut sich über den “Stein der Weisen” von Anton Thuswaldner (mitte), übergeben von Bgm. Norbert Karlsböck.

Interview: Gerhard Weilguny - 15 -

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Gesundheit wird groß geschrieben Beispielgebend für andere Unternehmen geht die Gemeinde Kaprun wieder in eine Vorreiterrolle und bietet ihren MitarbeiterInnen ein spezifisches Sportprogramm an. “proges.gesundheitsmanagement” beschäftigt sich mit der Umsetzung

von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, um hohe Arbeitsbelastungen mit einem umfangreichen Sportprogramm auszugleichen. Rückenbeschwerden stehen an zweiter Stelle in der Statistik der Krankheitsursachen. Ab Jänner 2007 starteten in drei Kur-

Einkaufen

in stilvoller Umgebung

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sen 38 GemeindemitarbeiterInnen im Seniorenhaus Margaretha ein ganzheitliches Programm mit einer Sporttherapeutin für einen gesunden Rücken. Gemeinsam mit der Gemeinde und dem Betriebsrat organisierte Michaela Buchner die Übungseinheiten, die für die KollegInnen kostenlos angeboten werden. Erfreulicherweise nahmen die Gemeindebediensteten sehr gerne dieses Angebot der “Rückenschule” an. GV Misha Hollaus


Bianca Dettenbeck

Einrichtungen von 1 bis 6 Jahre und dann?

Bianca über die Nachmittagsbetreuung: Oft ist es eine große Herausforderung für mich, zB. bei schönem Wetter, die Kinder zu motivieren ihre Hausübung zu machen. Die Kinder und ihre Anliegen liegen mir sehr am Herzen, da es oft weitaus mehr ist als nur Hausaufgaben zu machen. Es sind wichtige Freundschaften entstanden, die auf Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung aufbauen. Das Besondere daran ist, dass die Kinder sehr ehrlich sind und mir sehr viel Positives geben.

... gibt es in Kaprun die Nachmittagsbetreuung für SchülerInnen, denn Krabbelstube und Kindergarten sind nicht das Ende für ein optimales Angebot für berufstätige Eltern. “Eine Nachmittagsbetreuung für unsere Kinder bedarf keiner Bestanderhebung, sondern ist einfach zu installieren!”, dieser Meinung sind Sabine Reichold und Helga Baldinger, beide berufstätige Mütter, die Beruf und Familie mit dem Angebot der Betreuungseinrichtungen in Kaprun unter einen Hut bringen. “Aufgrund der Kostenintensivität, gerade für die Gemeinde, ist die Betreuung noch nicht optimal, aber ein stabiler Anfang seine Berufstätigkeit weiter auszuüben”, meint die Reiseangestellte Sabine Reichhold. Helga Baldinger, im Beruf Apothekerin, ist der Ansicht, dass die Nachmittagsbetreuung ein stressfreies sowie flexibiles Angebot bietet, gerade auch durch den persönlichen und individuellen Einsatz der Lehrerin Bianca Dettenbeck. Beide Mütter zeigen Interesse an einer Mitarbeit für weitere Verbesserungen. Wichtig ist, dass jederzeit ein Eintritt in die Nachmittagsbetreung möglich ist! GV Misha Hollaus

Ausbildung: 4 Jahre Volksschule Kaprun 4 Jahre Gymnasium Zell/See 1 Jahr HBLA Saalfelden 4 Jahre HAK Zell/See und Matura 3 Jahre Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg. seit September 2006 in der Nachmittagsbetreeung. seit Januar 2007 Sprachförderung für Kindergartenkinder mit nicht deutscher Muttersprache. Als “Glückstreffer” bezeichnen die Eltern der SchülerInnen der Nachmittagsbetreuung die Einstellung von Bianca Dettenbeck als Betreuungslehrerin. “Sie hat eine sehr gute profesionelle Ausbildung und sieht über ihre eigentlichen Aufgaben immer das Kind im Vordergrund. Zudem haben die Kinder eine sehr gute Beziehung zu ihrer Lehrerin aufgebaut!”, so die Eltern.

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Diamantene Hochzeit mit der Musikkapelle Unser Ehrenmitglied Rainer Pertl begeht heuer sein 60-Jahr Jubiläum bei der Musikkapelle Kaprun. Dies ist uns Anlass genug, Danke zu sagen. Pertl spielte vom 1. Mai 1947 “B Horn”, ab 1950 sattelte er auf Klarinette um, die er bis April 1990 spielte. Ab 1985 fuhr er doppelgleisig, da er ab diesem Jahr auch Saxophon spielte. Mit einer kurzen Unterbrechung ist Pertl nunmehr 38 Jahre unser Notenwart. Am 12.01.1991 wurde er zum Ehrenmitglied der Musikkapelle Kaprun ernannt. Wenn man jetzt annehmen würde, dass ein aktiver Musikant ca. 4 Stunden pro Woche für den musikalischen Dienst opfert, hieße das für Pertl, er wäre in seinen 43 aktiven Jahren als Musikant 8.944 Stunden für die Musikkapelle tätig gewesen. Wenn man jetzt aber noch seine Arbeit als Notenwart berechnen würde (bei ca. 7 Stunden Arbeit pro Woche) kommt man rein als Notenwart schon auf die stolze Summe von 13.832 Stunden. Das

ergibt zusammengezählt 22.776 Stunden. Wäre unser Ehrenmitglied dafür, mit einem durchschnittlichen Stundenlohn von nur 5€ bezahlt worden, hätte Pertl bis zum heurigen Jahr die immense Summe von 113.880 € von der Musikkapelle erhalten. Da er seine Zeit aber unentgeltlich opferte, musste die Musikkapelle bis heute noch keinen Konkurs anmelden. Im Namen der gesamten Musikkapelle und deren Vorstand, möchten wir uns bei unserem Ehrenmitglied und Notenwart Pertl Rainer auf das Herzlichste bedanken und wünschen ihm das Allerbeste und uns, dass er uns mit seinen Diensten noch lange erhalten bleibt. Vergelt's Gott!

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März 2007

Durch Josef Margreiter, den Chef der Tirolwerbung, bekamen wir mit dem "Vierablech", unserer Musikgruppe, den Auftrag, die Promis und unsere Schistars an einem Abend im Tirolberg bei der Ski WM in Aare zu unterhalten. Beim traditionellen "Tirol Abend" wurde in Lederhose aufgespielt und für tolle Stimmung gesorgt. Einmal im Leben ein Foto mit einem Promi, das ist schon was. Doch, dass man sich dann auch noch stundenlang mit Leuten wie, Armin Assinger, Edi Finger jun., Fritz Strobl und Stephan Eberharter unterhält, daran hätte man nie gedacht. Es ist eine tolle Erfahrung einen Einblick hinter diese ganze Kulisse zu bekommen, und die Menschen, die hinter dieser ganzen Organisation stecken, so kennen zu lernen, wie sie wirklich sind! Im Großen und Ganzen war es ein spitzen Erlebnis für uns alle, dass wir in unserem Leben keinesfalls missen möchten. Alexander Wartner

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Der traditionellen Essens-Einladung des Bürgermeisters Norbert Karlsböck folgte der männliche Jahrgang 1989 ebenso, wie der Musterung in Innsbruck, nur dass das Abendessen im “Mitteregger” vorzüglich war. Wie jedes Jahr gab es ein dreigänges Menü, das bereits in den Nachbargemeinden bei anderen Mustern längst neidvoll zur Kenntnis genommen wird. Denn dort sind “Würstl oder Schnitzel” das Begrüßungsmenü. Alle jungen Kapruner werden als Rekruten ihre Staatspflicht wahrnehmen und ihren Dienst in den unterschiedlichsten Kasernen aufnehmen. GV Misha Hollaus

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Gusenbauer und sein Team packen's an

Mag. Rosa Lohfeyer im Nationalrat bilder sieht, auf den Gebieten der Forschung, Innovation, Tourismus, Bildung und Gleichbehandlung aktiv zu werden. Rosa Lohfeyer lebt mit ihrem Freund in einer Lebensgemeinschaft, reist gerne, macht Schitouren und hört gerne Jazz und Volksmusik. Für Anfragen hier ihre e-mail adresse: rosa.lohfeyer@parlament.gv.at

Die Schwerpunkte der neuen, SPÖ-geführten Regierung für die kommenden Monate sind: Wachstum, Beschäftigung und Verwaltungsreform. Die neue Große Koalition hat es am Start nicht immer leicht gehabt. Zwei große Parteien, die in einigen Fragen unterschiedliche Meinungen vertreten, und dennoch eine gemeinsame Regierungslinie finden müssen. Und es gibt auch in der ÖVP so manche, denen es sichtlich schwer fällt, den Kurswechsel mitzutragen. Das letzte Beispiel hierfür: Die Differenz rund um die Frage, ob Facharbeiter ausgebildet oder "importiert" werden sollen. Dennoch gelingt es der Regierung mit deutlicher sozialdemokratischer Handschrift, den Kurs-

Nationalrätin Mag. Rosa Lohfeyer

wechsel spürbar zu machen. Das zeigte sich ganz deutlich an den Themen der letzten Regierungsklausur, bei der Wachstum, Beschäftigung und Verwaltungsreform im Mittelpunkt standen. 10,5 Milliarden Euro wird die Regierung unter Alfred Gusenbauer in den nächsten vier Jahren in die "klassische Infrastruktur” (Straße und Schiene) investieren. Investitionen, die grundlegende Auswirkungen auf Wachstum und Beschäftigung haben werden. 100 000 Arbeitsplätze werden so gesichert, 10 000 neue werden geschaffen. Aber auch in die Jugend wird investiert. Ziel ist nicht, irgendeine Ausbildung zu ermöglichen, sondern eine bessere Ausbildung anzubieten, weil damit auch bessere Jobchancen gegeben sind. In der Arbeitsmarktpolitik will die neue Regierung vom Gieskannenprinzip wegkommen. Wir brauchen Förderungen, die wirklich zu neuen Jobs führen, lautet der Tenor. Die Qualität der AMS-Kurse soll drastisch erhöht werden, um so auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für die Teilnehmer zu erhöhen. Drängen will Gusenbauer auch bei der Verwaltungsreform. Sie soll eine schlankere, staatliche Verwaltung bringen, die sowohl kostengünstiger als auch für die BürgerInnen komfortabler gestaltet sein wird. Die SPÖ-Kaprun hofft, dass die Regierung diese ehrgeizigen Ziele auch umsetzen wird. SPÖ-Ortsvorsitzender Gerhard Weilguny

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Das freie Nationalratsmandat von Erika Scharer übernahm die Bildungsexpertin Mag. Rosa Lohfeyer. Die 50-jährige Lehrerin aus dem Pongau ging als Listenvierte in die Nationalratswahl 2006. Sie wurde am 7. März als Abgeordnete für den Wahlkreis 5C, Pinzgau, Pongau, Lungau angelobt. Sie möchte und wird, mit Herz und Kraft für die Menschen und unsere Region arbeiten, sagte Mag. Rosa Lohfeyer bei ihrem Antrittsbesuch im SPÖ-Bezirkssekrtetariat Zell am See. Mag. Rosa Lohfeyer erblickte am 26. Juli 1956 in Lofer das Licht der Welt und studierte nach der Matura Romanistik an der Universität Salzburg. Nach dem Abschluss ihres Lehramtes wirkte Lohfeyer als Lehrerin an verschiedenen Schulen, seit 1990 ist sie im Gymnasium St. Rupert in Bischofshofen tätig. Schon in frühester Jugend politisch aktiv, avancierte sie 2004 zur Gemeinderätin in St. Johann im Pongau, wo sie auch Bezirksparteivorsitzende der SPÖ ist. Zudem gehört sie seit 2005 dem Salzburger Landesparteivorstand an. Im Nationalrat beabsichtigt Lohfeyer, die in Bruno Kreisky und Johanna Dohnal ihre Vor- 20 -


Stv. Bezirksobmann des PVÖ

BEZIRKSORGANISATION PINZGAU O r t s g r u p p e K a p r u n

GV Heinz Wiesmayr

Wieder gewählt: Ausschuss des Kapruner Pensionistenverbandes An die hundert Teilnehmer und zahlreiche Ehrengäste konnte der wieder gewählte Vorsitzende des PVÖ Kaprun Heinz Wiesmayr bei der am 2.März 2007 stattgefundenen Jahreshauptversammlung im Hotel Toni begrüßen. Hauptrednerin der Veranstaltung war Soziallandesrätin Erika Scharer die auf ihre politischen Anfänge in Kaprun verwies und ihre langjährige Zusammenarbeit mit Sozialminister Buchinger im AMS betonte. Wiesmayr übergab der LR Scharer

eine Resolution des Bezirks, in der gefordert wird, dass die Einmalzahlungen bei den Pensionen abgeschafft werden und stattdessen eine jährliche Erhöhung der Pensionen nach dem Seniorenpreisindex 1,9% erhöht werden soll. Außerdem sollten die Seniorenverbände als Sozialpartner an den Verhandlungen Teilnehmen. Frau Erika Scharer versprach sich diesen Anliegens anzunehmen. An diesem Nachmittag erhielten auch zahlreiche langjährige Mitglieder des PV-Kapruns Ehrungen und Auszeichnungen.

PVÖ-Ortsausschuss Ehrenvorsitzender: Helmut Astl Vorsitzender: Heinz Wiesmayr StellvertreterInnen: Hans Zillner und Hilde Scharf Kassier: Ernst Ebenberger Stellv.: Helmut Oberaigner Schriftführer: Martin Pichler und Wolfgang Maroschek; Kontrolle: Alexander Böhm, Karl Heinz Kain und Otto Wegmayr; Referenten Sport: Eder Karl (Eisschützen); Franz Grabner ( Kegeln) Reisen: Wolfgang Maroschek Kultur: Maria Wartner Seniorentreff: Scherjau Margarethe; Mitgliederbetreuung: Alois Hell, Wegmayr Otto, Oberaigner Helmut, Scharf Hilde; Wartner Maria, Scherjau Margarethe, Ausgeschieden sind Brandtner Leopoldine, Ernst Schreiner; Neu im Ausschuss: Karl Heinz Kain.

Zahlreiche langjährige Mitglieder wurden geehrt. - 21 -

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HORST ENGLACHER MALERMEISTER 5710 Kaprun Pension Bergheil

Veranstaltungen 2007

Tel.: 06547 / 8339 Fax: 06547 / 8339 - 33

*** Mo. 07. Mai 2007 Tagesausflug, Innsbruck (Berg Isel Schanze Panorama) Infos im Schaukasten Gemeindeamt

Maler- und Anstreicherarbeiten Tapetenarbeiten Blechdachbeschichtung

*** Sa. 2. Juni 2007 - 15.00 Uhr Grillfest beim Zaufenberger

Fassadenarbeiten Vollwärmeschutz

*** Fr. 15.Juni 2007 Bezirkssommerfest Burg Kaprun *** Fr. 21. Sept. 2007 - 14.00 Uhr Herbstpreiswatten ( Seniorentreff) *** Sa. 15. Dez.2007 - 14.00 Uhr PVÖ Weihnachtsfeier ( Hotel Toni)

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DER GUTE RAT Steuerausgleich bringt Geld Jedes Jahr überlassen 1.1 Millionen Österreicher rund 300 Millionen Euro dem Staat. Diese Summe errechnete die Arbeiterkammer. Die Leute wissen gar nicht, dass sie über die Arbeitnehmerveranlagung Geld vom Finanzamt sogar noch fünf Jahre rückwirkend zurückbekommen könnten. Allein das Ankreuzen des Alleinverdienerabsetzbetrages auf dem Formular( BEKOMMT MAN AM GEMEINDEAMT) bringt 364 Euro. Auch Arbeitnehmer und Pensionisten die so wenig verdienen, dass sie keine Lohnsteuer zahlen, haben Anspruch auf eine Rückzahlung. Die so genannte Negativsteuer. Es handelt sich dabei um eine zehnprozentige Rückvergütung der Sozialversicherungsbeiträge bei geringen Einkommen. Macht pro Jahr 110 Euro aus. Die Steuerrückholaktion der Arbeiterkammer läuft von 19.Feb. bis 8.Juni. Machen sie Gebrauch davon, holen sie sich Ihr Geld zurück. ACHTUNG: Sollten sie vom Finanzamt eine Rückzahlungsaufforderung erhalten, können sie ihren Antrag zurückziehen und er gilt als nicht gestellt. Sie brauchen nichts bezahlen. Nur bei einem von Amtswegen eingeleiteten Antrag muss zurück gezahlt werden.

Karl Blecha: Verbesserungen für Pensionisten! Wir begrüßen die Aussagen des neuen Sozialministers Buchinger, dass es keine Verschlechterungen im Pensionsbereich geben wird, sagte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha. Der PVÖPräsident weiter: Die Pensionisten waren es fast schon gewohnt, beim Wort Reform der Regierung Schüssel mit Verschlechterungen konfrontiert gewesen zu sein. An Buchinger gerichtet erklärte Blecha: Wir wollen Verbesserungen! Konkret nannte Blecha die jährliche Anpassung der Pensionen zumindest in Höhe des eigens berechneten Pensionisten-Preisindex; die Abschaffung des Unrechts aus der Schüssel-Ära, wonach Pensionisten in dem, dem Pensionsantritt unmittelbar folgenden Jahr, keine Pensionsanpassung erhalten; und das volle Mitspracherecht des im Sozialpartnerrang befindlichen österreichischen Seniorenrates, der gesetzlichen Interessensvertretung der älteren Menschen bei allen die Pensionisten

Karl Blecha PVÖ Präsident Österreich betreffenden Fragen, also vor allem bei Pensionen und Pflege. Diese Forderung wurde von allem im Seniorenbeirat vertretenen Mitgliedern Unterstützt und wir hoffen sehr, dass sie vom neuen Sozialminister umgesetzt werden. Heinz Wiesmayr Seniorenbeauftragter

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ger, in Vertretung des Bürgermeisters, um den Wanderpokal auszuspielen. Seit nun mehr 21 Jahren findet dieses Turnier statt, wechselnde Austragungsorte, einmal Lend - einmal Kaprun. Heuer wurde in Kaprun auf der Eisschießbahn beim Weissbacher geschossen, leider war unseren Damen das Spielglück nicht hold. Die Lenderinnen gewannen endgültig den Wanderpokal und die Zigarrenkehre ging ebenfalls an die Lenderinnen. Trotzdem wurde anschließend im Eisschützenstüberl ausgiebig gefeiert, im Vordergrund stand schließlich das jährliche Sportereignis und das Zusammensein.


Kids holten erneut Landessieg Bereits zum zweiten Mal holten die Naturfreundekinder der Ortsgruppe Kaprun den Sieg des Landesumweltpreises. Auf Bundesebene belegten sie Platz zwei. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung überreichte Naturfreunde-Landesgeschäftsführerin Dagmar Steiner den stolzen Siegern ihren Preis.

"Vollbiologische Schuhputzmaschine" Thema war "Erneuerbare Energie". Für die Kapruner war natürlich klar, dass die Grundlage für das Projekt Wasserkraft ist. Rund 20 Kinder bastelten vergangenen Herbst am Klammsee aus vorwiegend Naturmaterialien Wasserräder und nahmen diese an einem Zubringerbach des Sees in Betrieb. An den Achsen der Wasserräder befestigte man Büscheln von

Ästen, Reisig und was sonst noch die Natur hergab. Insgesamt klapperten 13 "Schuhputzmaschinen" am Gassenbach. Spaziergänger und Touristen waren begeistert und so wurden die Naturfreundekinder an diesem Tag ein begehrtes Fotomotiv. Nach Inbetriebnahme der "Schuhputzmaschine" reinigten alle Kinder und das freiwillig - ihre Schuhe!

Jahreshauptversammlung

Landesgeschäftsführerin Dagmar Steiner nahm die Jahreshauptversammlung zum Anlass und gratulierte den kreativen Kids zum Landessieg und zweiten Platz in der Bundeswertung. Ein weiterer Höhepunkt der Vollversammlung war der Wechsel im Vereinsvorstand: Andi Kappacher übergab nach langjähriger Tätigkeit als Vorsitzender sein Amt an Andi Egger und Kassier Herbert Klausner übertrug seine Aufgabe an Karl Wimmer. Die beiden bleiben dem Verein jedoch engagiert als Bergsportreferent bzw. Kassier-Stellvertreter erhalten.

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Vorschau Bei der Maifeier sind die Naturfreunde selbstverständlich wieder mit ihrer Kletterwand vertreten. An einer Überraschung für die Muttis wird am 12. Mai gebastelt. Der 23. Juni wird mit dem Freestyle-Rennen am Mooserboden ein Anschlag auf die Lachmuskeln! Der 21. und 22. Juli wird zum Klettersteigwochenende in Bozen erklärt und am 4. August kommen alle "Saudutten-Fans" auf ihre Kosten. Natürlich wird vorm Sauduttenstechen durch die Klamm gewandert und fein gegrillt. Der Königsjodler ist am 25. August ein Fixtermin für alle KletBarbara Kappacher tersteigliebhaber.

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Kunstschnee, Tourismus und Umwelt Im 12-Punkteprogramm des Kompetenzteams "Umwelt" vom September 2006 bekennt sich die SPÖ u.a. zur ökologischen Tourismuspolitik. Das Thema Umwelt und Tourismus sind vieler orts Dauergespräch und wird oft kontraproduktiv abgehandelt, speziell im Wintertourismus. Die Klimaerwärmung ist Tatsache, finanzielle Einbußen ohne Schnee werden befürchtet. Der Konkurrenzkampf um sinkende Skifahrerzahlen ist enorm. Schon jetzt verfügen über 90 % aller Skigroßräume der Alpen über Beschneiungsanlagen. Investitionen in Erneuerung und Neuerrichtung auf immer höheren, ökologisch besonders empfindlichen Lagen werden vorbereitet, bzw. forciert. Die Spirale "steigende Schneegrenze, höhere Temperaturen, vermehrter Regen, vorangetriebene Kunstschneeaufrüstung in tieferen Lagen"

dreht sich immer schneller. Da ist die Frage nach ökonomischer Kosten/Nutzenrechnung und ganz speziell nach ökologischen Risiken das Gebot der Stunde. Nicht nur national (z.B. Richtlinien für Errichtung und den Betrieb von Beschneiungsanlagen im Bundesland Salzburg), auch international auf EU-Ebene (Rahmenbedingungen und Durchführungsprotokolle zur Alpenkonvention - in Österreich am 18.12.2002 in Kraft getreten) übernimmt die Politik Verantwortung. Durch die Forderung und Festlegung des speziellen Schutzes der alpinen Erholungslandschaft vor weiteren großtechnischen Erschließungen wird dem Alpenbogen als besonders schützenswertes Ökosystem Rechnung getragen. Rein technisch ist die künstliche Beschneiung mit ihren verschiedenen Systemen (Hochdruckanlagen, Niederdruck- oder Propelleranlagen) bei Minusgraden, mit reinem Wasser, gängige Praxis. Bedenklich - und derzeit abzulehnen - wird es durch Beimengung von Snomax (abgestorbener Bakteriensud), um auch bei zarten Plusgraden nachhaltend der Natur in ihr Handwerk zu pfuschen. Originalton Bgm.Ing.Norbert Karlsböck: "Kaprun hat sich zur Verwendung von reinem Wasser lt. Alpenkonvention verpflichtet". Das Israelisches Konzept VIM (Vacuum Ice Machine) verspricht Kunst-

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schnee ohne biologischer oder chemischer Zumischung bis zu 35 Plusgraden. Zur Unterstützung von Gletschereisregionen eine mögliche Variante. Sicher nicht als Ruhebett für die Fantasielosigkeit mancher Tourismusverantwortlicher betreffend innovativer Alternativangebote zum Skitourismus. Generell ist ein Abwägen der Risiken bei Beschneiungsanlagen unumgänglich (wie z.B.: Verlängerte Schneebedeckung und dadurch verkürzte Vegetationszeit; Wasserhaushalt und Energieverbrauch; Verstärkter Wasserabfluss bei Zusammenwirken von Regen und starker Schneeschmelze als Gefahrenpotential von Rutschungen; Nächtlicher Lärm und dessen Auswirkung auf Anrainer bzw. Wild; hygienische Auswirkungen durch Beschneiung mit Oberflächenwasser oberhalb von Quellaustrittslinien oder in Grundwassereinzugsgebieten; schwerere Sportverletzungen durch schnelles Skimaterial in Verbindung mit hartem Kunstschnee u.s.w.). Tourismus und Umwelt sind nicht automatisch gegensätzliche Fronten. Ein enges Miteinander, noch besser: ein fürsorgliches "Füreinander" ist die Zukunft für Natur und Mensch. Bedenke: "Wenn der Mensch sich zwangsläufig eingestehen muss, dass Geld nicht essbar ist, ist es schon zu spät"! Mischa Korizek


Jumps, Rails, Fun and more Endlich! Die Snowboarder und New-School-Skier Szene ist auf das Kitzsteinhorn zurückgekehrt. Verantwortlich dafür sind die drei Snowparks mit einem Gesamtumfang von 30.000 m². Für die Gestaltung hat man Mellow Construction, unter der Leitung von Thomas Marsh, einem weltweit führenden Parkdesigner, gewinnen können. Damit die Parks sich jeden Tag in bestem Zustand befinden, hat die Gletscherbahn zwei Shaper engagiert, Hans-Peter "H.P" Preghenella und Jürgen "Rippo" Pfingstl. "Das Wort "shape" bedeutet soviel wie einer Sache eine Form geben." erklärt "H.P." Der Glacier Park am Gletscherplateau war vom 15. - 17. Dez. Austragungsort des Roxy Chicken Jam, dem größten Sprung Contest für Frauen. Im Easy Park im Bereich Bergstation Sonnenkar können Beginner ihre ersten Moves probieren. Das ultimative Herzstück ist der Central Park, der sich von Bergstation bis Talstation Sonnenkarbahn erstreckt. Beim Central Park befindet sich noch ein Ski/Boarder Cross mit 5er Startbox, 1 Roller und 4 Steilkur-

ven. Die Progression Session, mit Party auf der Burg, die Chill and Destroy Tour, ein Bewerb der deutschen Nachwuchs-Snowoarder, und das Volvo Ice Camp mit täglichen Freestyle Session, durchgeführt von einheimischen Pros, waren weitere Highlights. Der hohe Level ist international, viele Snowboardteams verschiedener Nationen, z.B. Slowenien und Schweden, haben in den Parks ihre Skills trainiert. Was die Shaper besonders freut ist, dass auch die einheimische Boarder und NewSchool-Skier wieder mit Freude aufs Kitz fahren. "Die sind früher meilenweit gefahren um einen Snowpark zu finden," so "Rippo". Das schönste Lob für Beide ist, wenn die Boarder

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Hans-Peter "H.P" Preghenella und Jürgen "Rippo" Pfingstl sorgen für die Form der SNOWPARKS. sagen: "Super Park, toll gemacht." Nächste Saison wird eine Rider´s Lounge im Alpincenter eingerichtet, in der man es sich gemütlich machen kann und der Snowpark soll erweitert werden. Auf www.snowboardguide.com posten die Shaper was sich neues in den Parks so tut, reinschauen lohnt sich. Susanne Karlsböck

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20. Hallenturnier für Nachwuchsmannschaften Die Finalisten des U13-Turniers, der FC Kaprun und der USK Piesendorf.

Der FC Kaprun veranstaltete heuer sein mittlerweile 20. Hallenturnier für Nachwuchsmannschaften. An zwei Wochenenden nahmen wieder 45 Mannschaften aus Nah und Fern daran teil. Es gab viele spannende Spiele und sehenswerte Aktionen und Tore. Bei einigen Nachwuchskickern konnte man ihr Talent bereits erkennen. Der Höhepunkt war das Turnier der Jüngsten, und zwar der U7-Mannschaften. Der Einsatz der Buben und Mädchen riss die Zuschauer auf der Tribüne von den Sitzen. Der FC Kaprun möchte sich auf März 2007

diesem Weg recht herzlich bei allen freiwilligen Helfern für ihren Beitrag zum guten Gelingen der

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Veranstaltung bedanken und freut sich schon auf das Turnier im nächsten Jahr. Roland Kreuzberger

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Kaprun: Mekka der Pistentourengeher Bis zu 150 Tourengeher bewältigten in den letzten Monaten jeden Mittwoch ab 17:00 Uhr den Maiskogel. Dabei traf man Alt und Jung nicht nur aus Kaprun, sondern aus zahlreichen umliegenden Gemeinden, wie Bruck, Fusch, Zell am See, Piesendorf, Niedernsill, Maishofen und Viehhofen. Die beiden, an diesen Abenden geöffneten Gipfelhütten, Heli's Alm und Glocknerblick, bildeten die beliebten Tourengehertreffpunkte, an denen sich der gesellschaftliche Teil des Abends abspielte. Nach vollbrachter, sportlicher Leistung gab's natürlich nichts Schöneres, als mit Gleichgesinnten in der warmen Hütte darüber zu plaudern. Grund des Pistentourengeher-Booms dürfte wohl auch sein, dass heuer in diesem schneearmen Winter das Tourengehen in niedrigeren Regionen nur eingeschränkt möglich war. Zahlreiche Ausübende dieses Sports trieb es daher auf die Pisten. Weiters ist das Angebot der Maiskogel AG, am Mittwoch Abend die Pisten den Tourengehern zu überlassen, bereits weitherum bekannt. Ganz unproblematisch ist das Pistentourengehen im allgemeinen aber wegen der abendlichen Präparierung mit

seilgezogenen Pistenmaschinen und den am Boden liegenden Schläuchen zu den Schneekanonen nicht. Diese können für Tourengeher und späte Hüttengäste eine erhebliche Gefahr darstellen. Die SPÖ brachte daher im Landtag einen Antrag zum Thema Schitouren auf Pisten ein. SPÖ-Antrag zum Pistentourengehen: "Dieser Antrag hat das Ziel, allen Pistenbenützern ein sicheres Wintersporterlebnis zu gewährleisten", sagte der SPÖ-Klubvorsitzende LAbg. David Brenner. Das Land wird nun einen Maßnahmen- und Informationskatalog für Schitourengeher auf Pisten ausarbeiten. Pauschale Verbote, wie kürzlich in St. Johann i. Pg. erlassen, sind keine Lösung. Der Interessens-

Bereits bei Dunkelheit nahmen die Aufi-Owi-Teilnehmer die zweite Runde in Angriff.

konflikt zwischen Seilbahnwirtschaft, Tourismusvertretern und Tourengehern soll durch örtliche Absprachen und sinnvolle Regelungen entschärft werden. In einigen Orten, wie Kaprun oder Leogang, funktionieren Ansätze solcher Regelungen schon ganz gut. Leider hält sich in Kaprun auch ein kleiner Kreis von Tourengehern nicht an die Mittwochabend-Regelung. AUFI-OWI Höhepunkt des Tourengehens Das absolute Highlight des örtlichen Pistentourengehens war natürlich wieder das dritte Aufi-Owi, das heuer wegen Schneemangel am oberen Lechnerberg auf den Schaufelberg verlegt wurde. 187 Teilnehmer, davon 76 Zweierteams und viele davon begeistere Mittwochabends-Maiskogelgeher, sprinteten mehr oder weniger schnell bis zum Eisbären und wieder zurück. Den meisten ging's dabei nicht ums Siegen in der Einzelwertung, denn die Spitzenplätze schienen ohnedies an die Seriensieger vergeben, sondern ums Dabeisein bei diesem eindrucksvollen Wintersportevent für Jedermann-Zweierteams.. Ein Dank gilt Herrn Christian Pfeffer vom Tourismusverband und seinen Kollegen im Organisationskomitee. GR Gerhard Weilguny

Mittwochabend-Tourengeher am Maiskogel. - 29 -

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Verein "Tier im Glück" mittelt werden können und vorübergehend bei so genannten Pflegefamilien untergebracht werden könnten. In dieses Projekt knüpft die Piesendorferin große Hoffnungen, da durch Intensivbetreuungen der Vergabetiere große Chancen einer endgültigen Vermittlung bestehen. Der Verein "Tier im Glück" aktive oder passive Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag beträgt nur € 30,--/pro Jahr; selbstverständlich erhalten Vereinsmitglieder umfassende In-

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formationen und Betreuung, wie auch gemeinsame Veranstaltungsangebote. Auf Ihre Spenden ist der Verein "Tier im Glück" besonders angewiesen. GV Misha Hollaus Spendenkonto: Raiffeisenkasse Piesendorf, BLZ 35048, Konto 31344.

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Im Januar 2002 wurde im Pinzgau der Tierschutzverein "Tier im Glück" gegründet, seit dem wurden viele Initiativen erfolgreich umgesetzt. Obfrau Helga Mayerhofer und ihr Team unterstützen das Kastrieren von Streunerkatzen sowie die Vermittlung von Hunden und Katzen,.Einzigartig im Pinzgau ist die Ausbildung und Kompetenz von Frau Helga Mayerhofer, die als Doglistnerin eine umfangreiche Ausbildung bei Jan Fennell in England absolvierte. Ihr Fachwissen reicht vom Verhalten, Charaktereigenschaften und Krankheiten des Hundes bis hin zur Beantwortung aller Hundefragen sowie die Begleitung eines Hundebesitzers im Alltag. Ein besonders Anliegen Helga Mayrhofer's gilt den vielen Notfallaufnahmen. Tiere, die nicht sofort ver-

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März 2007

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Veranstaltungstipps - Veranstaltungskalender auf www.kaprun.at Sonntag, 01.04.07 Palmweihe Salzburger Platz 9.30 Uhr, anschl. Gottesdienst in der Sporthalle; Frühjahrskonzert der Musikkapelle Kaprun Sporthalle, 19.00 Uhr. Mittwoch, 04.04.07 Modenschau Hotel Sportkristall, 21.00 Uhr. Samstag, 07.04. und 08.04.07 X-Over Ride Kitzsteinhorn. Sonntag, 15.04.07 Gottesdienst und Feier - 80 Jahre Peter Hofer in der Pfarrkirche, 10.00 Uhr Sonntag, 22.04.07 Florianifeier Feuerwehrzeugstätte, 10.00 Uhr; Alpenverein Schitour auf den Kalser Bärenkopf; Montag, 23.04.07 Hauptschule - Orientierungstage für den technischen bzw. musischen Autonomiezweig und Aufnahmsprü-

fung für die Sportklasse. Dienstag, 24. 04.07 Literaturabend der Bibliothek Kaprun, 20.00 Uhr.

Ferientermine

Vorschau

31.3. bis 10.4. 2007 für alle Bundesländer

Sonntag, 06.05.07, Erstkommunion Donnerstag, 17.05.07, Ski und Golf WM. Sonntag, 17.06.07, Firmung Freitag, 20.07. bis Sonntag, 22.7.07, 25 Jahre Falkenbachschützen und Bataillonsfest Samstag, 28.07. und Sonntag, 29.07.07 - Burgfest Freitag, 10.08. und Samstag, 11.08.07 - Dorffest Samstag, 01.09.07, Stokes/Irish Folk Montag, 17.09.07 bis Sonntag, 23.09.07 - 2. Käsefestival

Osterferien

Pfingstferien

26.5. bis 29.5. 2007 für alle Bundesländer

Sommerferien

Burgenland, Niederösterreich, Wien 30.6. bis 1.9. 2007 Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg 7.7. bis 8.9. 2007

Sachverständigenbüro Wolfgang Schwarzenbacher Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger

www.svv.at

& BAR Tel.: 0664/45 83 280 Tägl. ab 17:00 Uhr www. kitschundbitter.at

Tel.: 0664/23 49 646 DRINKS & DINNER ab 17:00 Uhr Montag Ruhetag

Entalweg 813 • 5710 Kaprun Tel. & Fax: +43 (0) 65 47 / 87 86 Mobil: +43 (0) 664 / 34 53 720 w.schwarzenbacher@sbg.at

5710 Kaprun Tel.:06547/7077

0676/841484400 - 31 -

Schloßstraße 508 Fax: 06547/7077-4

Email: elto@sbg.at

März 2007


arbeit&soziales

Einschaltung des SPÖ-Landtagsklubs RDS7/2006

„ErWien. Erika da!“ Erika Scharer will Ziel „Vollbeschäftigung bis 2009“ vorantreiben

„Das Ziel, in Salzburg bis 2009 Vollbeschäftigung zu erreichen, hat in meiner künftigen Aufgabe in der Landesregierung oberste Priorität“, sagte die designierte Landesrätin für Arbeit und Soziales Erika Scharer beim Landesparteirat der Salzburger SPÖ in St. Johann im Pongau. „Das Ziel Vollbeschäftigung bis 2009 ist ehrgeizig, aber realistisch. Derzeit hält Salzburg bei einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent, heuer wollen wir dem Ziel wieder einen entscheidenden Schritt näher kommen“, sagte Erika Scharer und ergänzte, „die beste Armutsbekämpfung ist noch immer die Schaffung von Arbeitsplätzen“.

Mit 98 Prozent wurde Erika Scharer (Bildmitte) vom SPÖ-Landesparteirat als neue Landesrätin für Arbeit & Soziales nominiert. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (re.) freut sich mit ihr. Besonderes Augenmerk will Scharer in

frau Gabi Burgstaller sagte zu Nominie-

diesem Zusammenhang der Frauen-

rung der künftigen Landesrätin für Arbeit

beschäftigung widmen, nachdem die

und Soziales, sie schlage Erika Scharer

Arbeitslosigkeit bei Männern im Jahr

„voller Überzeugung und aus ganzem

2006 doppelt so stark gesunken sei wie

Herzen vor“. Scharer habe das Anforde-

bei Frauen.

rungsprofil für die Nachfolge von Erwin Buchinger in dieser Funktion „voll erfüllt“. „Arbeit sichern und Arbeit schaffen,

Burgstaller: Schlage Erika Scharer voller Überzeugung für Buchinger-Nachfolge vor

hohe Glaubwürdigkeit bei Sozialthemen und die faire Teilhabe von Männern und Frauen an Regierungsfunktionen“ nannte Gabi Burgstaller in diesem Zusammen-

März 2007

„Da möchte ich ansetzen, durchaus

hang als Kriterien für die Nominierung

mit Mut zu Neuem“, sagte Scharer und

Scharers. Erika Scharer werde als „Job

nannte als Beispiele Arbeitsstiftungen

woman“ mit „Herz und Leidenschaft“

für Frauen und Arbeitsmarktprojekte für

am Ziel der Salzburger Landesregierung,

junge Frauen und Mütter.

bis 2009 Vollbeschäftigung zu erreichen,

Salzburgs SPÖ-Vorsitzende Landeshaupt-

weiterarbeiten, so Gabi Burgstaller.

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Kitz September 2007