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SPÖ

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Neue JG in Kapfenberg gegründet E

inen Vorsprung im Leben hat, wer da an‐ packt, wo die anderen erst einmal reden. Dieses Zitat von John F. Kennedy beschreibt genau das Motto der JG Kapfenberg. Handeln statt reden. Unser Ansinnen ist es, für die Leute da zu sein, Hilfestellung zu bieten und Probleme zu lösen. Mit unserem Team aus 11 jungen Kapfenbergern wenden wir uns hauptsächlich an Per-

sonen von 20 bis 40 Jahren. Da wir alle selbst dieser Altersgruppe angehören, sind uns die Sorgen, Wünsche und Hoffnungen dieser Generation bestens bekannt. Arbeit, Bildung, Familie, Sicherheit und Sauberkeit sind nur einige unserer Schwerpunkte. Diskussio‐ nen, Sprechtage, Veranstal‐ tungen und vor allem per‐ sönliche und individuelle Betreuung bestimmt unser Handeln. Auch der Spaß

Nr. 148 / Juli 2011 / 42 . Jahrgang / 17598G77U Zugestellt durch Post.at

Christoph Reitgruber ist seit kurzem neuer Vorsitzender der Jungen Generation in Kapfenberg. und die Unterhaltung dür‐ fen nicht zu kurz kom‐ men, deswegen werden wir auch demnächst ein Sommerfest veranstalten, mit Musik, Spiel und Spaß für alle. Details folgen in Kürze.

Wir freuen uns schon auf alle kommenden Heraus‐ forderungen und begrü‐ ßen alle, die in unserem dynamischen Team mit‐ machen wollen. Kontakt auf FB „Junge Generation Kapfenberg“.

Starke SJ Kapfenberg

SOMMERFEST der SPÖ Schirmitzbühel Samstag 27. Aug.’11

Beach Soccer Turnier SA, 20. August 2011 Parkplatz FH Kapfenberg Anmeldungen: SPÖ‐Sekre‐ tariat, Tel.: 03862/22 3 50

Eduard Ferstl † Vor wenigen Tagen verstarb im 81. Le‐ bensjahr der bekannte Kapfenberger Kulturpolitiker Eduard Ferstl. Er war Zeit seines Lebens in der sozialdemo‐ kratischen Bewegung politisch aktiv. Neben seiner Funktion als Sektionsleiter, war er auch über viele Jahre im Kapfenberger Gemeinderat tätig. Nach sei‐ ner Pensionierung bei der Firma Böhler engagierte sich Eduard Ferstl als Vorsitzender des „Europa Lite‐ raturkreises“ und gab das etablierte Kulturmagazin „Reibeisen“ heraus. Die SPÖ Kapfenberg trauert ge‐ meinsam mit seinen Angehörigen um einen außerge‐ wöhnlichen Menschen und Mitarbeiter.

Ö SP bericht

Bei der Sozialistischen Jugend Kapfenberg ist viel los. Mit der neuen geschäftsführenden Vorsitzenden Angelina Schütter wurde eine junge, aktive Frau gefun‐ den, die sich in Zukunft um die Anliegen der Jugend‐ lichen in Kapfenberg kümmern wird. Die SJ ist die größte linke Jugendorganisation in Österreich. In ihr sind SchülerInnen, junge ArbeiterInnen oder StudentInnen aktiv. In Zukunft werden, wie schon bisher, zahlreiche Aktivitäten organisiert. Dies geht vom Planen politischer Kampagnen und Aktionen, Organisieren von politischen Seminaren bis hin zum Durchführen von Freizeitveranstaltungen. Treff, Info, Hilfe: SJ Büro Volksheim, 03862/22350.

IMPRESSUM: Medieninhaber & Medienherausgeber: SPÖ Kapfenberg, 8605 Kapfenberg, Wiener Straße 60, Tel.: 22 3 50. Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Hannes Weißenbacher. – Richtung: Politische Information der SPÖ Kapfenberg. Verlagspostamt: 8605 Kapfenberg. Erscheinungsort: Kapfenberg. Hersteller: Druckerei Bachernegg, 8605 Kapfenberg, Tel.: 23 8 62.

Kapfenbergs Wirtschaft stark im Aufwind Die konsequente und kompetente Umsetzung der sozialdemokratischen Wirtschaftspolitik trägt in Kapfenberg weiterhin Früchte und sichert viele Arbeitsplätze.

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öhler Edelstahl plant nach der Inbetrieb‐ nahme der weltgrößten Langschmiedemaschine bereits weitere Millionen‐ investitionen in unserer Stadt. Auch die übrigen Leitbe‐ triebe verzeichnen eine hervorragende Auftrags‐ lage und sind auf der Suche nach Fachkräften. In der letzten Sitzung am 21. Juni wurden im Ge‐ meinderat Förderungen für drei Unternehmen ge‐ nehmigt, die zusammen beinahe 1,3 Millionen € in ihre Kapfenberger Stand‐ orte investiert haben. Außerdem konnten wir Weichen für den großzügi‐ gen Ausbau von zwei wei‐ teren Betrieben stellen. Aber auch die Stadt selber plant Investitionen in die Zukunft. So schreitet die Verkehrsplanung für das Projekt „Europaplatz neu“ zügig voran. Die Einkaufs‐

Industriepark Kapfenberg

zentren berichten von Re‐ kordumsätzen und tou‐ ristische Highlights wie das Ritterfest auf der Burg Oberkapfenberg bringen tausende Gäste nach Kap‐ fenberg. Neben den großen Indus‐ trie‐ und Handelsunter‐ nehmen tragen aber auch die vielen kleineren Be‐ triebe wesentlich zur Wirt‐

schaftsleistung der Stadt bei. Die SPÖ Kapfenberg ist überzeugt: Durch ein ausgewogenes Verhältnis von Groß und Klein, von Industrie, Handel, Gewerbe und Tourismus können auch in Zukunft Arbeitsplätze gesichert werden und die Lebensqualität erhalten bleiben.

Dr. Hannes Weißenbacher Wirtschaftsreferent (SPÖ)

„stark.sozial.kompetent.“ Die neue SPÖ Kapfenberg


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Opposition macht blau Leider müssen wir feststellen, dass insbesondere Vertreter der FPÖ ihre Pflichten als Mitglieder des Gemeinderates anscheinend nicht kennen und nicht erfüllen. So hat der blaue Wissenschaftsreferent erklärt, dass er innerhalb eines Jahres nichts zustande gebracht hat, weil er keine Aufträge erhalten habe. Es sollte eigentlich jeder Gemeinderätin und jedem Gemeinderat klar sein, dass es eine politische Kernaufgabe darstellt, Anliegen der Bevölkerung schnell und direkt einer Bearbeitung und Lösung zuzuführen. Die FPÖ aber sammelt die wenigen Anfragen, die sie erhält und bringt sie mit wochenlanger Verzögerung als Dringlichkeitsantrag in den Gemeinderat ein. Damit schadet sie zum Teil auch den Betroffenen, weil beispielsweise erst kurz vor einer Veranstaltung klar wird, dass Verkehrsmaßnahmen von der Bezirkshauptmannschaft und nicht von der Gemeinde bearbeitet werden. Andere Anträge sind wiederum rechtswidrig, weil auch der Gemeinderat keinen Zaun in einer wasserwirtschaftlichen Vorrangzone anordnen darf. Einige Anträge wären unbürokratisch mit einem einzigen Anruf bei den Fachleuten der Gemeinde zu erledigen. Aber da sitzt wohl keine Presse dabei? Völlig inakzeptabel wird es, wenn den Bürgerinnen und Bürgern in Kapfenber durch destruktives Stimmverhalten konkreter Schaden entstehen kann. Die Ablehnung der Landesförderung für den KSV-Fußball durch die FPÖ ist ja bereits in aller Munde, aber auch das Blockieren der Gebührentafel des Landes bezüglich der Kindergärten würde einen Ausfall der Landesgelder bedeuten. Wir von der SPÖ werden auch in Zukunft gemeinsam mit der Bevölkerung an den besten Lösungen für Kapfenberg arbeiten. H. W.

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Kinder sind uns wichtig

FPÖ gegen Kapfenberger Sport

Sicherheit und Lebensqualität unserer Kinder liegen der SPÖ sehr am Herzen. So hat uns der Badeunfall eines Kindes im Kapfenberger Freibad sehr betroffen gemacht.

Neben einigen Kuriositäten sorgte die FPÖ bei der Kapfenberger Gemeinderatssitzung am 21.6.2011 auch für einen handfesten Aufreger.

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aher beantragte die SPÖ in der letzten Gemeinderatssitzung, dass für die ersten Klassen der Volksschulen die Kosten eines professionellen Schwimmkurses von der Gemeinde übernommen werden. Die manchmal lebensnotwendigen Schwimmkenntnisse sollten nicht von den finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten der Eltern und Schulen abhängen. Kapfenberg war auch Schauplatz des Landesfina‐ les der Safety Tour. Das ist ein Wettbewerb unter Füh‐ rung des Zivilschutzverbandes, bei dem jedes Jahr über 4.000 Kinder spiele‐

risch Grundkenntnisse im Bereich Gesundheit und Notfallvorsorge erlernen. Die wetterabhängige Aus‐ wahlmöglichkeit zwischen Franz‐Fekete‐Stadion und Eishalle ist für diese Veran‐ staltung ideal und daher werden wir auch im nächs‐ ten Jahr das Landesfinale nach Kapfenberg holen. An unsere Funktionärin‐ nen und Funktionäre wer‐ den immer wieder Pro‐ bleme mit einzelnen Spiel‐ plätzen herangetragen. Ge‐ räte sind beschädigt, die Pflege lässt zu wünschen übrig oder die Spielflächen sind mit Hundekot ver‐ schmutzt. Daher haben wir uns entschlossen, eine Spiel-

platzoffensive zu starten. In den nächsten Monaten werden Funktionärinnen und Funktionäre der Sektionen vor Ort auf den Spielplätzen gemeinsam mit der Bevölkerung Probleme und Anregungen besprechen. In unserer politischen Ver‐ antwortung werden wir Lösungen erarbeiten und uns für die Verwirklichung einsetzen. Kinder sind un‐ sere Zukunft, aber für ihre Gegenwart sind wir ver‐ antwortlich! P.S.: Nur in Kapfenberg eine Selbstverständlichkeit: Für alle Kinder gibt es einen öffentlichen Kindergartenplatz! Hannes Weißenbacher

Gemeinderat Sitzungsschmankerl l Wie die „FPÖ“ mit dem Geld der SteuerzahlerInnen umgeht: Eine einfache Rechnung: 1 Kindergartenplatz kostet insgesamt € 290,–/monatl. Der Beitrag, den eine Fami‐ lie mit einem Nettoein‐ kommen von € 1.800,–/ monatl. zu bezahlen hat, beträgt € 48,–/monatlich. Die Differenz übernimmt das Land Steiermark, aber nur dann, wenn die Ge‐ meinde die Gebührentafel des Landes übernimmt. Tut sie das nicht, muss sie den Abgang selbst schlucken, d.h. das Land ersetzt die Differenz nicht. Abseits von jeder ideologi‐ schen Diskussion: Wer ver‐ zichtet freiwillig auf Geld vom Land und erhöht so‐

mit den Abgang bei den eigenen Gemeindefinan‐ zen? Die „F“. l Statt einer langen Formel zur Berechnung des Barwerts eine einfache Rechnung zur Sinnhaftigkeit von Dringlichkeitsanträgen: Von 22 im 1. Halbjahr 2011 eingebrachten Dringlich‐ keitsanträgen der F: 7 bereits erledigt 3 betreffen nicht die Zuständigkeit der Gemeinde 2 verstoßen gegen Men‐ schenrechtskonvention, Datenschutz 1 gibt es bereits eine Lösung 1 würde eine bessere Lösung verhindern 4 abgelehnt

2 ein Anruf zur Erledigung hätte gereicht 2 angenommen und Erledigung beauftragt Die Anträge aber bezüglich Verkehrssicherheit schlagen dem Fass den Boden aus: anstatt Anträge, die Gefahr in Verzug signalisieren (was von der F betont wird), sofort an die zuständigen Stellen weiterzuleiten, wartet die F lieber auf eine Gemeinderatssitzung… Die SPÖ arbeitet im Ge‐ meinderat, andere stellen halt nur Anträge! Erik Lasaridis, SPÖ – Fraktionsvorsitzender

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as Land Steiermark hat angekündigt, un‐ sere KSV Fußballer (wie auch Sturm Graz) mit 250.000,– Euro zu fördern. Formell ist dazu ein Be‐

schluss des Gemeinderates notwendig. Zur allgemei‐ nen Verwunderung stimmte die FPÖ gegen diese Förde‐ rung. Fassungslose Gesich‐ ter auch bei den Kollegen

SPÖ Obmann Weißenbacher beim BSA Kapfenberg Es war eine interessante Diskussion über die Zukunft der SPÖ Kapfenberg, die sich im Rahmen eines BSA‐ Abends, mit dem neuen Obmann Hannes Weißen‐ bacher, entwickelte. Weißenbacher, der von Berufswegen die Steirische Hüttenindustrie in Fragen der Gesundheit und der Un‐ fallverhütung berät, skizzierte seine Vorstellungen über die künftigen Schwerpunkte der Kapfenberger SPÖ. Als erste Aufgabe sieht er die Stärkung der inne‐ ren Organisation der Partei. Dabei setzt er auf eine Aufwertung und Qualifizierung des gesamten Ver‐ trauenspersonenapparates. Mit der Gründung „Links‐ wind“ ist ein umfangreiches Schulungsprogramm geplant. Ziel ist, eine umfassende Nachwuchsförde‐ rung im Bereich der Funktionäre. Kommunalpolitisch sieht Weißenbacher drei Schwerpunkte. Der Begriff Arbeit in seiner umfassenden Bedeutung, Bildung und Sport sind auch in Zukunft die zentralen Themen der SPÖ Kapfenberg, unter Beachtung sozialdemokrati‐ scher Werte. Der BSA Kapfenberg versteht sich als Diskussionsforum und Impulsgeber in Fragen der ge‐ sellschaftlichen Entwicklung. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich beim Obmann Klaus Prieschl, Telefon: 0676/9789609, zwecks Mitarbeit zu melden.

der ÖVP: „Verstehen wir das richtig, ihr habt gerade dagegen gestimmt, dass KSV‐Fußball € 250.000,– vom Land bekommt?“ Selbst leicht verständliche

Erklärungen unseres Fi‐ nanzstadtrates Gernot Leskovar nützten nichts. Es ist wohl einmalig, dass politische Vertreter der Sportstadt Kapfenberg gegen eine Sportförderung des Landes sind.

Eine neue Nase zur Matura? Erschreckend stellen wir fest, dass dies auch in Österreich keine Seltenheit mehr ist. So werden 1/10 aller ästhetisch-plastischen Operationen mittlerweile von unter 20-Jährigen vorgenommen.

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er Frage „Was ist schön?“ wurden schon viele TV Sendungen, Arti‐ kel und Berichte gewid‐ met. Eine allgemeine Ant‐ wort gibt es dafür nicht. Leider lassen sich zu viele von künstlich produzierten Idealbildern verleiten. Wie fremdbestimmt sind wir eigentlich von der oft zitierten Schönheitsindus‐ trie? Es kann doch nicht sein, dass laut einer Studie jedes fünfte deutsche Kind zwischen 9 und 14 Jahren

von einer Schönheits‐ operation träumt. Wir sollten uns die Frage stellen wie so etwas pas‐ sieren kann und wie wir gegensteuern können! Diesem Thema wollen wir uns als SPÖ Frauen in Kapfenberg näher wid‐ men. Falls Ihnen dieses Thema auch am Herzen liegt und Sie gemeinsam mit uns aktiv werden wollen, bitte ich Sie uns zu kon‐ taktieren.

SPOEKapfenberg@SPOE.at Sylvia Schanner (SPÖ Frauen Kapfenberg)

Die Tradition lebt Das Maibaumaufstellen war auch heuer wieder Auftakt für gelungene Feiern zum österrei‐ chischen Staatsfeiertag (Bild Mürzbogen).

SPÖ Kapfenberg Bericht Juli 2011  

Bericht der SPÖ Kapfenberg

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