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2008

13. Jahrgang, Dezember

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr wünschen das SPÖ-Team und die SPÖ-Gemeinderäte Aus dem Inhalt • Seite 2: Klubsprecher Robert Neuhold • Seite 3: LH Prölls gebrochenes Wahlversprechen • Seite 4: Einladung Arbeiterball • Seite 5: Hubert Konturek – Erklärung zum Rücktritt Ein paar Gedanken zum Freiheitlichen Gemeindekurier • Seite 6: „Barbara“-Aktion des SPÖ-teams • Seite 7: Änderungen bei den SPÖ-Gemeinderäten Vorstellung unserer neuen Gemeinderätin Gabriele Matzka • Seite 8: Einladung Kasperl

IMPRESSUM: Offenlegung gem. §25 MedG.: Herausgeber: SPÖ Großweikersdorf. Redaktion: Robert Neuhold, Hubert Konturek, Elisabeth Either, Manfred Spanl und Mitglieder des SPÖ-Teams, alle 3701 Großweikersdorf. Grundlegende Richtung: Im Sinne des Parteiprogrammes und der Interessen der Mitglieder der SPÖ.


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Werte Leserinnen und Leser ! Die Dinge sind im Fluss. Nach dem Abgang von Walter Matzka hat nun auch Hubert Kontuek – berufsbedingt und vorübergehend – seine Funktionen im Gemeinderat zurückgelegt. Hubert Konturek wurde von seinem Arbeitgeber in eine leitende Funktion berufen. Das SPÖ-TEAM und ich wünschen ihm auf diesem Wege viel Erfolg. Der Vollständigkeit halber kann ich noch mitteilen, dass Hubert Konturek zum dritten Male Vater wurde. Alles Gute! Durch diesen Abgang ist eine Neubesetzung im Gemeinderat erforderlich geworden. Frau Gabriele Matzka wurde vom SPÖ-TEAM einstimmig für den Gemeinderat nominiert. Ich wünsche Gabi alles Gute in dieser Funktion. Aus der Gemeinde kann ich kurz folgendes berichten. Das Land Niederösterreich führte – auf eigenen Wunsch - eine Gebarungsprüfung

in unserer Gemeinde durch. Diese Prüfung war sehr intensiv und Zeit aufwendig. Die Schlussbesprechung in der Landesregierung ist bereits erfolgt, einen Endbericht haben wir noch nicht erhalten. Auch der Nachtragsvoranschlag für das Jahr 2008 wurde einstimmig beschlossen. Des weiteren wurden auch – wie alljährlich – die Subventionen für die Sportund Kulturvereine sowie für die Feuerwehren beschlossen. Ich wünsche allen GemeindebürgerInnen frohe Weihanachten „and a happy new vear“.


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LH Prölls gebrochenes Wahlversprechen Vor der Nationalratswahl hat der Landeshauptmann und VP Obmann Erwin Pröll großartig verkündet, dass bei der EVN keine Tariferhöhungen ins Haus stehen. Jetzt - nach der Wahl - schaut alles ganz anders aus: Die Strom- und Gaspreise wurden mit 1. November um 28 Prozent erhöht - Leidtragende sind jene Menschen, die schon im vergangenen Winter nicht wussten, wie sie ihre Heizkosten bezahlen sollten. Wenn es LH Pröll ernst ist mit der sozialen Wärme, die er so gerne predigt, dann hätte er sich gleich dafür einsetzen sollen, dass die EVN ihre Tarife erst gar nicht erhöht! Und nicht sämtliche Entlastungen, die die SPÖ NÖ seit Monaten fordert, ablehnen - so wie den Gas- und Strompreisbonus für BezieherInnen kleiner Einkommen. Die SPÖ NÖ hat diese soziale Maßnahme heuer bereits zwei Mal, am 24. Jänner und am 2. Oktober, im NÖ Landtag gefordert und beide Male wurde der Antrag von der VPNÖ abgelehnt!! Die SPÖ NÖ wird auch in den nächsten Landtagssitzungen für eine soziale Staffelung der Gaspreise eintreten. LH Pröll sollte den Menschen nicht versprechen, dass sie keine Erhöhungen zu befürchten haben, wenn er dieses Versprechen nicht einhalten kann und die Preise nach der Wahl um 28 Prozent in die Höhe schnellen.

Auf der Homepage der VP NÖ erklärt LH Pröll noch immer, dass es in Niederösterreich keine Preiserhöhungen bei Strom und Gas geben wird. Für die SPÖ NÖ bleibt die geforderte Einführung eines sozial gestaffelten Gas- und Strompreisbonus in der Höhe von 100 bis 250 Euro die sinnvollste Lösung. Zum einen wird so jenen Menschen geholfen, die sich bereits jetzt das Heizen kaum oder gar nicht mehr leisten können. Zum anderen kann die EVN so nach betriebswirtschaftlichen Aspekten kalkulieren, ohne dass die NiederösterreicherInnen Angst haben müssen, die Heizkosten nicht aufbringen zu können.

LH Pröll hat versprochen, dass der Gaspreis in Niederösterreich nicht angehoben wird. Die Realität sieht seit 1. November anders aus. Bis 15. Jänner zahlen die EVN Kunden um 28 Prozent mehr als Pröll versichert hat. Danach wird der Preis wieder um 10 Prozent reduziert und liegt somit immer noch 18 Prozent höher als im Oktober. Nach der Heizsaison soll der Preis dann nochmals etwas gesenkt werden. Dennoch wird der Preis auch ab 15. März um 10 Prozent über dem Oktober Preis liegen. Diese Heizsaison wird also im Durchschnitt um über 20 Prozent teurer als VP Obmann Erwin Pröll versprochen hat.


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BITTE VORMERKEN:

am 31. Jänner 2009 Beginn: 20.00 Uhr Eröffnung: Tanzschule Hanickel Mitternachtseinlage Reservierung: GH Andreas MAURER


5 Wie es sich wahrscheinlich bereits herumgesprochen hat, habe ich mit 1._Oktober 2008 meine sämtlichen Funktionen im Gemeinderat zurück gelegt. Einige haben mich gefragt ob es mit der Wahl zu tun hat, oder ob es Streitereien im Gemeinderat oder in der Fraktion gegeben hat, die mich zu meinem Entschluss gebracht haben. Nein, der einzige Grund besteht darin, das mir eine einmalige Chance beruflicher Natur Angeboten wurde die ich nicht ablehnen konnte. Diese Chance allerdings hat leider den Nachteil von einem erheblichen Mehraufwand an Zeit der es mir nicht gestattet meine Funktionen im Gemeinderat mit vollem Einsatz auszuüben. Der Mehraufwand wird sich auf die nächsten eineinhalb Jahren beschränken. Und da man nicht wie im Beruf in dieser Zeit in Karenz gehen kann, bleibt mir nur der Schritt meine Funktionen niederzulegen. Die Arbeit im Gemeinderat darf kein Hobby sein das man einmal macht und dann wieder

nicht, weil man keine Zeit hat. Dies sollte einem bewusst sein wenn man in der Kommunalpolitik tätig ist. Bisher war das alles kein Problem, Beruf, Familie, Gemeinderat unter einen Hut zu bringen. Aber nun möchte ich meine Zeit die mir neben meinem Beruf bleibt mit meiner Familie verbringen. Ich glaube jeder der eine Familie hat wird meinen Entschluss auch verstehen. Auf diesem Weg möchte ich mich auch gleich bedanken bei meinem Kollegen in der Fraktion sowohl auch im Gemeinderat für die gute zusammen arbeit. Ich möchte mich noch bei ihnen für ihr Vertrauen bedanken und ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr wünschen. Danke.

Ein paar Gedanken zum Freiheitlichen Gemeindekurier und zur FPÖ im Allgemeinen. Normalerweise sollte man über diese Postille keine Zeile verlieren; da Herr Ing. Hintermayer aber keine Gelegenheit auslässt, irgendetwas – und sei es noch so ein Blödsinn – über die SPÖ zu schreiben möchte ich schon ein paar Gedanken über die FPÖ zu Papier bringen. Die FPÖ- Gemeindefraktion (bestehend aus Herrn Hintermayer x 3) trägt außer Verzögerungen, Behinderungen und fadenscheinigen Anfragen nichts, aber absolut nichts, zu einer konstruktiven Arbeit für die Gemeinde bei. Kritisieren, möglichst viel heruntermachen, ein bisschen Klimabündnis spielen und diffuse (da diese Briefe immer anonym sind, könnten sie durchaus auch selbst geschrieben sein) Leserbriefe veröffentlichen ist wahrlich keine Arbeit für unsere Großgemeinde. Wie eine Partei ihre Zeitung gestaltet sollte auch der FPÖ egal sein. Dem aus 3 Artikeln bestehenden Freiheitlichen Gemeindekurier täte es im Sinne einer Qualitätsverbesserung sicher gut, Seiten aus „MickyMaus-Heftln“ abzudrucken oder Seiten aus dem Telefonbuch zu bringen. Ein besonderer Höhepunkt im Freiheitlichen Gemeindekurier ist die Einladung zur Weih-

nachtsfeier für alle Senioren für den 6. Dezember 2008, zumal dieser „Kurier“ bis zum 08. Dezember noch nicht in allen Haushalten geliefert war. Aber auch dieser Umstand passt bestens in das Erscheinungsbild und Arbeitsweise der FPÖ (egal ob in Großweikersdorf oder bundesweit). Seitenweise könnte über die hervorragenden Nichtleistungen der FPÖ in Österreich geschrieben werden, das wäre aber zu viel Platzverschwendung und interessiert ohnedies niemand, da ja sowieso allgemein bekannt.


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„Barbara“-Aktion der SPÖ-Teams Wie schon in den Vorjahren, führte das SPÖTeam auch heuer wieder eine „Barbara“Aktion durch. Hunderte Zweigerln und etliche Liter Kirschenpunsch und Tee (mit oder ohne Geist) wurden „unter die Leute“ gebracht. Zum leiblichen Wohl trugen auch noch Aufstrichbrote bei, sodass nicht nur ein Becher Punsch getrunken werden konnte. Unter den zahlreichen Besuchern konnte auch wieder unser Klubomann Labg. Helmut Cerwenka, begrüßt

werden. In ausführlichen Gesprächen wurde neben den landespolitischen Themen auch örtliche Themen angesprochen und von Helmut Cerwenka aber auch von den Mitgliedern des SPÖ-Teams ausführlich beantwortet. Wir freuen uns auch über die zahlreichen freien Spenden, die es uns ermöglichen, auch weiterhin diverse Aktionen für die Bevölkerung unserer Großgemeinde zu veranstalten. Also, bis zur nächsten „Barbara“-Aktion 2009.


7 Die Änderungen bei den SPO-Gemeinderäten

Robert Neuhold Neuer Klubsprecher

Herbert Rab Neuer geschäftsführender Gemeinderat Neu im Ausschuss: Soziales, Sport und Bad

Elisabeh Either Neu im Ausschuss: Feldwege, Güterwege und Gemeindegrundstücke

Gabriele Matzka Neu im Ausschuss: Jugend, Familie und Kindergarten Soziales, Sport und Bad

Vorstellung unserer neuen Gemeinderätin Gabriele Matzka

Geb. Datum 19.10.1960 Beruf Büroangestellte Funktionen im Gemeinderat: Gemeinderätin, Ausschussmitglied in folgenden Ausschüssen: - Jugend, Familie und Kindergarten - Soziales, Sport und Bad


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