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2007

12. Jahrgang, Oktober

WALTER MATZKA TRITT ZURÜCK! Näheres auf Seite 2

Aus dem Inhalt: •

Rücktritt Matzka – die Gründe

Firnis Spargelstadl Christine und Günter Firnkranz

Aus der Gemeinde

Halbzeit der Legislaturperiode

Klein Wiesendorf 80 3701 Großweikersdorf Handy 0676/7605139 oder 0676/7279295 http://www.firni.at e-mail: firni@netway.at

Die B 4 – ein Trauerspiel in mehreren Akten

Neuerungen im Gemeinderat

Ausgsteckt is 25.10. bis 25.11. Donnerstag und Freitag ab 17.00 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertag ab 16.00 Uhr Feiern jeglicher Art und Busse gegen Voranmeldung jederzeit möglich


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Werte Leserinnen und Leser ! Es klingt sicher abgedroschen, ist aber so; man soll wirklich aufhören wenn es am schönsten ist bzw. umgelegt auf die Politik, wenn man noch in guter Erinnerung behalten wird. In persönlichen Gesprächen und durch viele Anrufe wurde mir das auch bestätigt. Dennoch gibt es viele Fragen nach dem „Warum“. Nun das ist schnell erzählt. Erstens sind 9 Jahre eine doch relativ lange Zeit, wodurch auch Abnützungserscheinungen unumgänglich sind. Zweitens fehlte mir in letzter Zeit auch der sogenannte „Biss“. Drittens scheint mir der Zeitpunkt = Hälfte der Legislaturperiode günstig zu sein, da meine Nachfolger ausreichend Zeit haben sich entsprechend einzuarbeiten und sich in der Öffentlichkeit profilieren können. Ungeachtet dieser Erklärungen wird aber immer noch nachgefragt, was der wirkliche Grund meines Rücktrittes war, zumal der Zeitpunkt sowohl für die Gemeinde als auch für das SPÖ-Team überraschend kam. An dieser Stelle möchte ich klar ausdrücken, dass ich weder im Streit noch im Zorn zurückgetreten bin. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen vom SPÖ-Team bin ich nach wie vor in bester Freundschaft verbunden und werde auch hinkünftig – wenn auch nur mehr in der zweiten Reihe – dem Gedankengut der Sozialdemokratie treu bleiben. Mit den meisten Mitgliedern des Gemeinderates bin ich ebenfalls mehr oder weniger freundschaftlich verbunden. Dass Abstimmungsniederlagen nicht angenehm sind ist zwar richtig, war für mich aber sicher nicht ausschlaggebend. Im Gegenteil ein Rücktritt aus diesem Grund wäre zu billig. Es ist schon so wie eingangs erwähnt. Wenn der Biss fehlt und die Gemeindearbeit nicht mehr die Erfüllung darstellt wie es noch vor einem Jahr war, dann ist es wohl an der Zeit sich zu verabschieden. Ein wesentlicher Beschleunigungsfaktor für meinen Rücktritt waren jedoch die in letzter Zeit abgehaltenen Besprechungen mit Vertretern des Landes, der BH bzw. mit Vertretern der Straßenbauabteilung Hollabrunn, die über die An-

liegen einer Gemeinde bestimmen aber keinesfalls auf die Argumente der Gemeindevertretung eingehen. An anderer Stelle können Sie, verehrte Leserinnen und Leser einen kurzen Verhandlungsauszug nachlesen. Diese Arroganz traf mich sogar stärker als die Behauptung, ich hätte von der Familie Sator Geld bekommen, damit eine stundenweise Kurzparkzone für ihre Patienten eingerichtet wird. Aber was soll`s, das ist alles bereits Schnee von gestern. Viel schöner für mich ist die jetzt gewonnene Freizeit, da ich mich nunmehr intensiv mit meinen Hobbys beschäftigen kann. Somit bleibt mir am Schluss meines letzten „Seite 2“- Artikels noch die erfrischende Aufgabe Danke zu sagen. Danke Ihnen sehr verehrten Leserinnen und Lesern, dass Sie dem SPÖ-Team die Treue gehalten haben und uns eindeutig zur Siegerpartei der beiden letzten Gemeinderatswahlen gemacht haben. Danke jenen Gemeinderatsmitgliedern, mit denen eine gute, gedeihliche und schöne Zusammenarbeit möglich war. An erster Stelle möchte ich hier den Bürgermeister Franz Otto, die Geschäftsführenden Gemeinderäte Elfriede Habacht und Werner Schragner und stellvertretend für die Gemeinderäte Josef Zeeh erwähnen. Dass mein Dank auch dem gesamten SPÖ-Team gilt ist selbstverständlich Meinen ganz besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch meiner Gattin ausrichten, die zu jeder Zeit Verständnis für meine Tätigkeit aufbrachte und mir darüber hinaus auch mit Rat und Tat zur Seite stand und ohne zu murren jede Parteiarbeit, die ich ihr „aufhalste“ ausführte. Nach den vielen Dankesworten sei es mir noch gestattet auch eine Bitte auszusprechen. Bitte unterstützen Sie weiterhin die Arbeit des SPÖ-Teams und der neuen SP-Gemeindevertretung und wenn Sie mit der Arbeit der SPÖ-Mandatare zufrieden sind, dann ersuche ich Sie bei der nächsten Wahl (vsl. 2010) um Ihre Stimme. Sollten Sie wider Erwarten unzufrieden sein, dann bitte lassen Sie es dem SPÖ-Team oder der Lichtblickredaktion wissen. Es wird sicher eine Möglichkeit geben, Ihre Zufriedenheit dann wieder zu erlangen. Herzlichst Ihr


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Verkehrsverhandlungen im August über die B 4 und den Schwerverkehr in Großweikersdorf Mit großen Erwartungen bin ich als Obmann des Ausschusses für Flächenwidmung, Raumordnung und Verkehr in die oben angeführte Besprechung gegangen. Wahrscheinlich nicht nur ich sondern auch die anderen Herren der Gemeindevertretung waren zuversichtlich, positive Ergebnisse für unser Großweikersdorf zu erhalten. Es heißt zwar die Hoffnung stirbt am Schluss dass dieser Schluss aber so zeitig eintritt, das hätten wir nicht gedacht. Es konnten den Herren Experten der befassten Stellen zwar alle Gefahrenmomente im Bereich der B 4 (Stichwort 3 Kreuzungen) aufgezeigt werden, eine entsprechende Reaktion blieb aber aus. Wie aber auch, wenn man die Fakten nicht kennt, wenn man die Anzahl der Rechts- und Linksabbieger bei der „Badkreuzung“ nicht

kennt, wenn man nicht weiß wem das Begleitgrundstück zur B 4 (zwischen den beiden Ampelkreuzungen) gehört. Ein Kreisverkehr bei der Badkreuzung wird mit dem Argument, der Verkehr auf der B 4 soll nicht verlangsamt werden abgelehnt; gleichzeitig wird aber laut über eine dritte Ampelregelung und als erster Schritt über Geschwindigkeitsbeschränkungen nachgedacht. Die letztere Möglichkeit soll darüber hinaus aber erst im Jänner der Bevölkerung bekannt gemacht werden, da man eventuell positive Auswirkungen auf die Landtagswahl erhofft. Dass ist nicht erfunden!! Mögliche 5 Wählerstimmen mehr sind gewissen Herren wichtiger als die Verkehrssicherheit. Man möchte „Erwin schau oba“ schreien.

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Aus der Gemeindestube In der Augustsitzung des Gemeinderates wurden mehrere Beschlüsse gefasst, die für die weitere (vornehmlich touristische) Entwicklung unserer Gemeinde von Bedeutung sein können. So wurde bedingt durch den - von unseren Winzern gewünschten – Beitritt zum Wagramland die Mitgliedschaft zum Landschaftspark Schmidatal beendet. Die Argumentation dass im Wagramland die Chancen (für wen eigentlich?) größer sind, kann nicht ganz nachvollzogen werden. Der Austritt aus dem Tourismusverband Tullner Donauraum war dann nur mehr eine logische Konsequenz des oben angeführten Bei- bzw. Austrittes. Übrigens: Tulln an der Donau ist auch im Wagramland Mitglied!

Ein ganz großer Brocken war die 15. Änderung des Örtlichen Raumordnungsprogramms. Nach dem die geplanten Maßnahmen öffentlich einsichtig waren, wurde auf Grund von Einwendungen eine geplante Umwidmung im Kleinwiesendorf nicht behandelt. Die Umwidmung in Großweikersdorf (Hauptplatz und angrenzende Gebiete) wurde von GGR Matzka zurückgezogen, da abzusehen war, dass den Einwendungen des Herrn GGR Hintermayer (die so sicher nicht stimmen) mehrheitlich gefolgt wird. Des weiteren wurden noch diverse Grundstücksverkäufe, Subventionen und die Abfertigungsrückdeckungsversicherung beschlossen.

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IMPRESSUM: Offenlegung gem. §25 MedG.: Herausgeber: SPÖ Großweikersdorf. Redaktion: Walter und Gabriele Matzka, Elisabeth Either, Manfred Spanl, Robert Neuhold und Mitglieder des SPÖ-Teams, alle 3701 Großweikersdorf. Grundlegende Richtung: Im Sinne des Parteiprogrammes und der Interessen der Mitglieder der SPÖ.


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Die Halbzeit der Legislaturperiode – ein Rück- und Ausblick Das SPÖ-Team ist für die Gemeinderatswahl 2005 mit einem sehr ambitionierten Programm in die Wahl gegangen. Neben den vielen Kleinigkeiten waren vor allem 5 Themen die Schwerpunkte des SPÖ-Programms. • Die Situation im Bereich der B 4 An diesem Thema werden wir auch hinkünftig dranbleiben, trotz – oder gerade wegen - der sturen Haltung diverser Entscheidungsträger Reduzierung des Schwerverkehrs im Ortsgebiet von Großweikersdorf Eine Lösung dieser Problematik ist auch im Zusammenhang mit der B 4 zu sehen. Teile könnten aber auch relativ einfach (technisch) gelöst werden. Eine Einbindung der Landesstraße von und nach Kleinwiesendorf wäre zum Beispiel ein erster Schritt. • Die Errichtung eines Sozialzentrums Mühsam ist der Weg, aber dennoch ist er das Ziel; der Gemeinderat hat zwar bereits einen diesbezüglichen Grundsatzbeschluss gefasst, an sonst ist aber noch nicht viel passiert. Dieser Umstand ist für das SPÖ-Team umso mehr ein Ansporn, als die Notwendigkeit derartiger Institutionen bereits auch vielfach vom Land erkannt wird. Aus diesem Grund wird in den nächsten Wochen auch ein diesbezügliches Schreiben an die Landesregierung ergehen. Dieser Brief soll dem Sozialausschuss zu Folge ein hochoffizielles Schreiben der Marktgemeinde Großweikersdorf sein. • Kultur und Tourismus Durch den Beitritt zum Landschaftspark Schmidatal, durch das Körndlfest und durch die Landesausstellung hat sich Großweikersdorf einen Aufschwung im Bereich des Tourismus erhofft. In kleineren Ansätzen ist dies auch gelungen, die große „Tourismuswelle ist allerdings ausgeblieben. Dieser Zustand wird wahrscheinlich noch längere Zeit anhalten, zumal durch den Beitritt zum Wagramland keine diesbezüglichen Anreize geschaffen werden. Während das Weinviertel (und auch schon die Weinmarke DAC) ein nahezu schon europaweiter Begriff ist, muss der Begriff Wagram noch intensiv beworben werden. Im Bereich Kultur sind schon Fortschritte zu erkennen. Am Dachboden treten neben den Musikern der Plyelgesellschaft auch schon andere Künstler auf, die für die Ausnutzung dieser wunderschönen Location von großer Bedeutung sind. Dass auch größere Veranstaltungen abgehalten werden bzw. in Planung sind, ist ein äußerst erfreulicher Aspekt. • Wirtschaft und Gewerbe Außer diversen Privatinitiativen ist in diesem Bereich seitens der Gemeinde wenig bis gar nichts unternommen worden. Umso wichtiger wäre der sofortige Ankauf geeigneter Grundstücke um noch mehr Gewerbe in unseren Ort ansiedeln zu können. • Freizeit und Jugend Kleinere Maßnahmen im Bereich des Freizeitzentrums und nach jahrelangen Verhandlungen (wieder einmal mit Entscheidungsträgern des Landes) die Eröffnung des Radweges und die Neugestaltung des Robinson-Spielplatzes sind die Pluspunkte. Minuspunkte sind der noch immer fehlende Spielplatz nordöstlich der B 4 und größere Investitionen im Bereich des Freibades.

Übrigens: Gut Kirschen essen ist mittlerweile auch der Slogan des Wagramlandes


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Die Änderungen bei den SPO-Gemeinderäten

Hubert Konturek Neuer Klubsprecher

Robert Neuhold Neuer geschäftsführender Gemeinderat Klubsprecher Stellvertreter Neues Mitglied im Verkehrs-, Flächenwidmungs- und Raumordnungsausschuss

Manfred Spanl Neuer Gemeinderat Neues Mitglied im - Ausschuss für Fremdenverkehr, Wirtschaft, Kultur - Ausschuss für Umwelt und Abfall - Prüfungsausschuss - GVA TULLN

Gasthaus zum goldenen Adler

Montag ganztägig, Donnerstag ab 14h Ruhetag!

Andreas Maurer Hauptplatz 15 A-3701 Großweikersdorf Tel.02955/70248 Fax DW.6 andreasmaurer@aon.at www.gasthof-maurer.at

Hausmannskost Wiener Küche Gerichte der Saison (Spargel, Schwammerl, Kürbis und Kraut, Wildwochen) Aktionswochen (Italienisch, Palatschinken, Martinigansl, Kochen mit Wein, Kochen mit Bier)

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Martiniganslessen vom 3.11. bis 11.11. Reservierungen für das Silvesterbuffet werden entgegengenommen!


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