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SPÖ Frauen Aktuell

AUSGABE März 2016

Die SPÖ-Frauen laden zum österreichweiten Dialog ein:

Arbeit sozial und fair gestalten Foto: Knie

Diskutieren Sie mit!

Die Situation am Arbeitsmarkt ist angespannt. Druck und Stress nehmen zu. Was brauchen wir, damit soziale Sicherheit auch in Zukunft gewährleistet bleibt? S. 2

Foto: Wenzel / BKA

Präsidentschaftswahlen

Er war viele Jahre lang engagierter Sozialminister und kandidiert nun für das Amt des Bundespräsidenten. Frauenpolitik ist Rudolf Hundstorfer ein wichtiges Anliegen. Das hat er oft genug bewiesen. S. 7 Foto: Knie

Frauendialog.

Arbeitszeit. Arbeitswert.


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ede und jeder braucht Arbeit. Dabei ist klar: Das Einkommen muss gerecht sein und es muss neben dem Beruf auch noch Zeit ­bleiben. Für FreundInnen. Für die Familie. Für Hobbys.

Frauendialog: Reden Sie mit!

Die Wirtschaftskrise hat unser Leben in vieler Hinsicht schwie­riger gemacht. Die Bedingungen sind härter geworden. Immer mehr Frauen und Männer leiden unter Stress. Der Druck nimmt zu. Die SPÖ-Frauen machen das Thema Arbeit zu ihrem diesjährigen Schwerpunktthema. Dabei soll eines im Mittelpunkt stehen: Der Dialog mit Frauen in ganz Österreich. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Initiativen vor Ort: Straßenaktionen, Dialogforen, regionale Veranstaltungen. Die Ideen werden gesammelt, gesichtet und diskutiert. Als Ergebnis entsteht ein gemeinsamer Leitantrag zur Bundesfrauenkonferenz. Ein Antrag, der die Handschrift von zahlreichen Frauen aus ganz Österreich trägt.

Im Dialog werden Schwerpunkte der SPÖ-Frauen definiert. Es gibt viele Möglichkeiten, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Wenn Sie dabei mitmachen oder an einer regionalen Veranstaltung teilnehmen möchten, dann schreiben Sie uns bitte an: frauen@spoe.at Infos: www.frauen.spoe.at

Foto: Knie

Auf einen Blick Frauen haben in der Bildung aufgeholt und in vielen Bereichen die Männer überholt. Mehr Frauen als Männer absolvieren ein Hochschulstudium. Unterschiede gibt es bei der Berufswahl. Für eine technische und naturwissenschaftliche Ausbildung ­e ntscheiden sich deutlich mehr Männer als Frauen. Berufe, in denen überwiegend Frauen beschäftigt sind, werden schlechter bezahlt.

Wenn Sie sich an unserem Dialog ­beteiligen wollen, schreiben Sie an frauen@spoe.at

Die Lohnschere zwischen Frauen und Männern liegt bei rund 23 Prozent. Jede zweite Frau in Österreich arbeitet Teilzeit und nimmt damit Einbußen beim Einkommen und bei der Pension in Kauf.

Wir schicken Ihnen gerne Infos zu!

Foto: Knie

Frauen profitieren

• Eine Frau, die monatlich 1.400 Euro brutto verdient, erspart sich jährlich 370 Euro.

Seit Anfang Jänner 2016 gilt die Steuerreform. Für die SPÖ ist besonders wichtig: Jene, die wenig verdienen, müssen deutlich entlastet werden. Die Steuergutschrift - auch Negativsteuer genannt - wurde auf 400 Euro mehr als verdreifacht. Der Eingangssteuersatz wurde auf 25 Prozent gesenkt.

• Eine Frau mit einer Alterspension von 820 Euro brutto monatlich, erspart sich jährlich 110 Euro.

• Eine Frau, die 2.400 Euro brutto monatlich verdient, erspart sich jährlich 941 Euro.

Hier können Sie nachrechen: klub.spoe.at/steuerreform


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Kindergeld: Anreize für Väter in Karenz

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infacher wird es werden, flexibler und die Partnerschaftlichkeit wird gefördert. Das Kinderbetreuungs­g eldkonto wird derzeit fertig verhandelt und soll 2017 in Kraft treten. Die erste Zeit nach der Geburt können sich die Eltern in Zukunft gemeinsam um ihr Kind kümmern. Denn das von den SPÖ-Frauen lange geforderte Papamonat bzw. Babymonat wird endlich umgesetzt. Beruf und Familie sollen gut vereinbar sein. Und zwar für beide Eltern. Einen Partnerschaftsbonus von 1.000 Euro wird es für all jene geben, die sich die Karenz im Verhältnis von mindestens 60:40 teilen.

Zwei von drei Männern wollen in Karenz gehen und von Anfang an Verantwortung für ihr Kind übernehmen. Viele Väter spielen mit dem Gedanken in Karenz zu gehen, aber nur ein Bruchteil davon wagt diesen Schritt tatsächlich. Viele haben Bedenken oder wissen nicht genau wie sie das Thema gegenüber ihrem Arbeitgeber ansprechen sollen.

Andere europäische Länder gehen hier mit gutem Beispiel voran. In Schweden sind über 20 Prozent der Väter in Karenz. In Island bleibt fast ein Drittel der Väter bei den Kindern zu hause. Mehr Männer in Karenz hat viele Vorteile: Für die Väter bedeutet es eine wertvolle Zeit mit ihren Kindern, für die Frauen wird es leichter Job und Familie unter einen Hut zu bringen.

Das geplante Kinderbetreuungs­ geldkonto fördert die Partnerschaft­ lichkeit.

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Foto: Knie

rauenpolitik braucht Beharrlichkeit. Echte Gleichstellung von Frauen und Männern haben wir noch lange nicht erreicht. Doch immer wieder gibt es Erfolge, die besonders erfreulich sind. Ich will nur drei Beispiele nennen: - Von der Steuerreform profitieren in hohem Maße Frauen. - Der Pensionsgipfel brachte Verbesserungen für Frauen. - Ein verschärftes Strafrecht schützt Frauen vor sexueller Belästigung. Was liegt den Frauen hierzulande besonders am Herzen? Um dies genauer zu erfahren, laden wir wieder zu einem großen Dialog in ganz Österreich ein. Im Mittelpunkt steht das Thema Arbeit. Immer mehr Menschen klagen über zunehmenden Stress und Druck. Umso wichtiger ist es, die Arbeitswelt sozial und fair zu gestalten. Wir freuen uns, wenn Sie sich an diesem Dialog beteiligen!

Foto: Knie

Väterkarenz hat viele Vorteile Neuerungen beim Kinderbetreuungsgeld - Erstmals wird es in Zu­ kunft für die erste Zeit nach der Geburt einen Papamonat bzw. Babymonat in der Privatwirtschaft, auch für gleichgeschlechtliche Paare geben.

- In Zukunft wird für Väter ein noch höherer Anteil als bisher an Kinderbetreuungs­ zeit reserviert. - Familien, die sich die Kinderbetreuung partnerschaftlich, also zumindest 40:60 teilen, erhalten einen Partnerschafts-Bonus von €1.000.

- Für Familien mit niedrigem Einkommen bleibt die Zusatz­ leistung wie bisher bestehen. Alleinerziehende können unter bestimmten Bedingungen drei statt zwei Zusatzmonate Kindergeld beziehen. - Krisenpflegeeltern erhalten weiterhin Kindergeld.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen ­ dieser ersten Ausgabe unseres “SPÖ-Frauen Aktuell”, das in Zu­kunft vierteljährlich er­ scheinen wird.

Gabriele Heinisch-Hosek Frauenministerin SPÖ-Frauenvorsitzende


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Foto: Knie (2)

Lesen gegen Gewalt im ega mit Julya Rabinowich

Nein heißt Nein: Gegen sexualisierte Gewalt

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ede zweite Frau in Europa hat bereits sexuelle Belästigung erlebt. In Österreich betrifft dies jede dritte. Gemeinsam mit Frauenorganisationen in ganz Österreich haben sich die SPÖ-Frauen für ein verschärftes Sexualstrafrecht stark gemacht. Und durchgesetzt. Der Weg dahin war nicht einfach. Denn die Argumente jener, die sich gegen eine strafrechtliche Verfolgung sexueller Übergriffe aussprachen waren mitunter erschütternd. Die Abwehr reichte von bewußter Ignoranz bis hin zu offener Frauenfeindlichkeit. Schließlich ist es uns gelungen klar zu stellen: Sexuelle Übergriffe sind kein Kavaliersdelikt und müssen strafrechtlich verfolgt werden. Denn sexuelle Belästigung stellt eine gravierende Verletzung der Menschenwürde dar. Dabei darf auch nicht verges-

sen werden: Es geht bei dieser Form von Gewalt auch um die Ausübung von Macht, um Grenzüberschreitung und Selbst­ bestätigung auf Kosten von Frauen. Noch immer nehmen sich manche Männer Dinge heraus, die völlig inakzeptabel sind und haben dabei offensichtlich kein Unrechtsbewusstsein. Sie betrachten Frauen als Objekte, nicht als gleichwertige Menschen. Die Strafgesetzbuchnovelle, die Anfang 2016 Kraft getreten ist, stellt klar, dass sexualisierte Gewalt generell strafbar ist.

Die Neuerungen im Strafgesetzbuch

Österreich geht mit diesem Gesetz in Europa beispielgebend voran.

• Ein „Nein“ muss genügen.

• Jede intensive und entwürdigende sexuelle Belästigung ist strafbar.

• Die Opferrechte bei der Diversion wurden gestärkt. • Die Strafen für qualifizierte Körperverletzungen ­w urden erhöht. • „Verschleppt werden“ ins Ausland (z.B. Zwangsverheiratung) wird bestraft. • Cybermobbing wurde als Tatbestand eingeführt.


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Frauen auf der Flucht Ein Weg mit vielen Gefahren

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ehr als die Hälfte der 600 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, sind Frauen.

Frauen und Kinder sind besonders gefährdet in Bezug auf Gewalt. Die Angst vor sexuellen Übergriffen bestimmt ihren Alltag.

Der Weg nach Europa über das Mittelmeer - noch dazu oft mit kleinen Kindern - ist jedoch für viele zu gefährlich.

Dazu kommt die Traumatisierung durch die Geschehnisse, die sie in ihren Heimatländern und auf dem Weg nach Europa miterleben mußten.

Die Gründe, die Frauen zur Flucht bewegen, sind zahlreich. Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung und Hunger. Aber auch Zwangsverheiratungen, genitale Verstümmelung oder Vergewaltigungen sind Gründe, die Frauen zur Flucht aus ihren Heimatländern zwingen. Auf ihrem Weg erleiden viele dann erneut Gräueltaten.

Viele Frauen und Kinder sind auf sich alleine gestellt. Es bedarf daher eines besonderen Schutzes. Das betrifft sichere Unterkünfte, Aufenthaltsräume und sanitäre Einrichtungen. Wichtig ist auch der Zugang zu frauenspezifischer Beratung und Information.

Foto: Volkshilfe

Wie können wir helfen?

Barbara Prammer Symposium “Frauen.Flucht.Solidarität”war das Thema des diesjährigen Barbara Prammer Symposiums im Parlament. Internationale Friedensbemühungen, mahnte Nationalratspräsidentin Doris Bures ein. In einer Talkrunde diskutierten Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm notwendige Maßnahmen zum Schutz.

Foto: Knie

Frauenrechte weltweit stärken Wie Europa auf die Flüchtlingskrise reagiert, sei auch symptomatisch dafür, wie mit Menschenrechten und der Gleichstellung der Geschlechter umgegangen wird, so Keynote-Sprecherin Irene Khan, die als Generaldirektorin der International Development Law Organization und ehemalige Amnesty-Chefin viel Erfahrung bei diesem Thema hat.

Vieles ist für das tägliche Leben in den Flüchtlingsunterkünften dringend notwendig: Kleidung, Hygieneartikel, Taschen und vieles mehr. Es gibt eine Reihe von Organisationen, die mit Sach- und Geldspenden wertvolle Unterstützung leisten. Aber auch Zeitspenden in Form von Hilfe bei Behördenwegen etc. oder Betreuung von Kindern bei Freizeitaktivitäten können enorm hilfreich sein.

Neue Website: Eine Initiative der Wiener SPÖ-Frauen bietet einen guten Überblick über Projekte: frauenhelfenfrauenhelfen.at Infos zu laufenden Spendenaktionen finden Sie auch hier: Volkshilfe www.volkshilfe.at Arbeiter-Samariterbund www.samariterbund.net Kinderfreunde www.kinderfreunde.at

Spendenübergabe: SPÖ-Frauen und Volkshilfe


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Frauenpensionsalter Es bleibt dabei

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ersprochen gehalten. Das Frauenpensionsalter wird wie vereinbart ab 2024 schrittweise angehoben. 2033 werden alle Frauen mit 65 Jahren in Pension gehen. Für die SPÖ war dies immer klar. Nun hat auch endlich die ÖVP eingelenkt. Der Arbeitsmarkt ist derzeit sehr angespannt. Besonders ältere ArbeitnehmerInnen haben Schwierigkeiten einen Job zu bekommen, wenn sie ihren verlieren. Der Pensionsgipfel brachte Verbesserungen für Frauen. Für Alleinstehende mit mehr als 30 Beitragsjahren wurde eine Erhöhung des Ausgleichs­ zulagenrichtsatzes auf 1.000 Euro vereinbart.

Für die SPÖ steht fest: Das Frauenpensionsalter wird nicht frühzeitig angehoben.

Wir wollen Frauen stärken

Foto: Knie

Bevor das Frauenpensionsalter angehoben wird, muss viel getan werden: Frauen ­verdienen um ein Viertel weniger als Männer und sind stärker armuts­ gefährdet. Nur ein Bruch­­teil von Entscheidungsfunktionen ist in Frauenhand.

Frauen sollen daher in ihrem Beruf gefördert werden: Mit Weiterbildung, mehr Einkommenstransparenz, besserer Vereinbarkeit durch qualitative Kinderbetreuung und flächendeckende Ganztagsschulen, Quoten und vielem mehr.

Wer drei Jahre länger als das gesetzliche Pensionsalter arbeitet (bei Frauen bis 63 Jahre) zahlt den halben Pensionsversicherungsbeitrag, bekommt aber den vollen Beitrag auf das Pensionskonto gutgeschrieben. Die Frauen können sich auf die SPÖ verlassen. Die einmal getroffenen Vereinbarungen werden eingehalten.

Foto: Knie

Johanna Dohnals Gleichstellungspaket Manchmal lohnt sich ein Blick zurück in die Geschichte. Es war die damalige Frauenministerin Johanna Dohnal, die gemeinsam mit vielen Frauen in Österreich darauf pochte: Das Pensionsalter der Frauen kann nur langfristig an das der Männer angeglichen werden.

Davor müssen Maßnahmen getroffen werden, die Frauen in der Arbeitswelt stärken. Als Bedingung für die schrittweise Anhebung verhandelte sie 1992 das Gleichbehandlungspaket aus. Vieles davon wurde umgesetzt, aber es gibt noch genug zu tun.

Foto: Knie


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Im Portrait Rudolf Hundstorfer

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ich mit aller Kraft fürs Land einsetzen. Das ist es, was sich Rudolf Hundstorfer vorgenommen hat. Als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten will er den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft fördern und das Gemeinsame in den Vordergrund stellen. Zusammenhalten, gerade auch wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse schwierig sind, das war schon in seiner Kindheit entscheidend. Geboren 1951 in Wien, erlebte er als Kind die Nachkriegsjahre und die Zeit des Wiederaufbaus. “Wir hatten nicht viel Geld, aber es hat immer gereicht”, beschreibt er seine Jugend. Eine solide Ausbildung zu bekommen, das war ihm besonders wichtig. Gleich nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Bürokaufmann und begann seine berufliche Laufbahn beim Magistrat in Wien.

Foto: Knie

Sich für andere einsetzen – das war und ist sein Motto. Rudolf Hundstorfer engagierte sich als Personalvertreter, als Gewerkschafter, später als Gemeindepolitiker. “Das war eine sehr herausfordernde Zeit. Was ich davon mitgenommen habe? Probleme lösen, zuhören – Denn: Nur

gemeinsam kann man Dinge verändern.” 2003 wurde er Vize­präsident, 2006 Präsident des ÖGB. Alle an den Tisch bringen, Streit schlichten - das half gerade in der BAWAGKrise, die er zu bewältigen hatte. 2008 wurde er zum Arbei­ ts-­ und Sozialminister ernannt und leistete in der Wirtschafts-

krise einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt. “Ich möchte mich für andere Menschen engagieren und Brücken bauen”, sagt er.­ Rudolf Hundstorfer ist ein Präsidentschaftskandidat mit viel Erfahrung, volksnah und kompetent. Jemand, auf den wir uns verlassen können.

“Die Botschaft kann nur lauten, Männer geht in Karenz, man braucht keine Angst davor zu haben” appeliert Hundstorfer.

Frauenpensionsalter frühzeitig anzuheben, blitzte die ÖVP bei Hundstorfer ab. Nun ist es fix: Die Vereinbarungen werden eingehalten, das Frauenpensionsalter wird ab 2024 schrittweise angehoben. Bis dahin müssen weitere Schritte zur Gleichstellung gesetzt werden.

Unser Präsidentschaftskandidat

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rauenpolitik ist Rudolf Hundstorfer ein großes Anliegen. Das hat er oft genug bewiesen. „Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ ist für ihn ein wichtiges Thema. Um die Lohnschere zu schließen, müssen wir schon in der Ausbildung beginnen, ist sein Credo. Als Arbeits- und Sozialminister unterstützte er zahlreiche Initiativen, um die klassischen Geschlechterrollen in der Berufsausbildung aufzubrechen: Mädchen in technische Berufe, Burschen in Sozialberufe.

Auch bei den Verhandlungen zur Einkommenstransparenz war er für Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ein wichtiger Verbündeter. Seit 2011 sind Unternehmen verpflichtet, die Gehälter von Frauen und Männern zu vergleichen. Die Einkommens­ berichte sind ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu mehr Lohngerechtigkeit. Damit Frauen in ihrem Beruf erfolgreich sein können, ist auch eine bessere Arbeits­ teilung zu Hause notwendig. Denn noch immer erledigen Frauen zwei Drittel der unbezahlten Arbeit.

Foto: Knie

Wichtig für die Frauen in Österreich war auch die Unterstützung in Sachen Pensionen. Mit ihren Versuchen, das


Aktionen vor Ort: Handbuch der guten Ideen

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ie kommen wir am Besten ins Gespräch? Was gibt es für kreative Möglichkeiten eine Aktion zu planen? Die SPÖ-Frauen sind in ganz Österreich mit zahlreichen Veranstaltungen und Straßenaktionen aktiv. Im Mittelpunkt steht dabei der direkte Kontakt. Bodenzeitung, Lichterketten, Sprechstunden auf der Straße ... Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine Aktion vor Ort interessant zu gestalten. Ideen und Anregungen finden Sie im “Handbuch der guten Ideen”, das Sie auf unserer Homepage www.frauen.spoe.at heruterladen können. Auf Anfrage schicken wir Ihnen diese Ideensammlung gerne elektronisch zu. Und wir freuen uns über Fotos und Berichte von interessanten Aktionen in ganz Österreich. Schreiben Sie uns: frauen@spoe.at

Foto: Knie

Frauenakademie In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Politikerinnen kontinuierlich gestiegen. Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern ist jedoch längst nicht erreicht. Jährlich werden in der Frauenakademie, die in Kooperation der SPÖ-Frauen und des Karl-Renner-Instituts veranstaltet wird, tolle Frauen für die Politik ausgebildet. Ergänzt wird der Lehrgang durch vielfältige Spezialseminare und Coachings für Frauen in politischen Führungsfunktionen. Infos: www.renner-institut.at

Mein Körper - Selbst.Bestimmt. Die Werbeindustrie braucht Grenzen. Der aktuelle Schlankheitswahn wird von Frauen in Österreich sehr kritisch gesehen. Gefordert werden Maßnahmen, die dem entgegenwirken. Das zeigt eine informelle Umfrage, die die SPÖ-Frauen im vergangenen Jahr in ganz Österreich durchgeführt haben. Eine überwiegende Mehrheit der Frauen spricht sich demzufolge für ein gesundes Mindesgewicht von Models (Mindest-BMI) und eine Kennzeichnungspflicht in der Werbung für stark be­arbeitete Fotos aus.

Aktiv werden! Sie interessieren sich für Frauenpolitik und möchten in ihrer ­Gemeinde, in ihrem Ort aktiv werden? Schreiben Sie uns an frauen@spoe.at. Wir stellen gerne den Kontakt zu Ihrer Landes- und Bezirksfrauenorganisation her! Impressum: Für den Inhalt verantwortlich: Andrea Brunner SPÖ-Frauen Löwelstraße 18, 1010 Wien

Profile for Elisabeth Bessert

SPÖ-Frauen Aktuell März 2016  

SPÖ-Frauen Aktuell März 2016  

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