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Perg

März 2013

Zugestellt durch Post.AT SPÖ Bezirk Perg 0021061815 An einen Haushalt, Postentgelt bar bezahlt

aktuell

DIE GEMEINDEINFORMATION DER SPÖ PERG

UNSER WASSER DARF NICHT VERKAUFT WERDEN! » mehr auf Seite 4

Die SPÖ- Perg wünscht Ihnen und Ihrer Familie frohe Ostern!

Wohnoase Perg

Endlich mehr Fördergelder!?

Was kann man sich als BürgerIn von Perg darunter vorstellen? Und wo wird es diese Oase geben?

Ja, schön wär´s! Aber auch mit den neuen Förderungsrichtlinien kann nicht mehr Geld als bisher ausgegeben werden. Was anders werden soll,

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Vereine verzweifeln an Hallengebühren In der letzten Gemeinderatssitzung 2011 wurde für die Vereine ein verhängnisvoller und, im Nachhinein gesehen, ein existenzbedrohender Beschluss gefasst – die Einführung von Hallengebühren. » mehr auf Seite 11


ARBEITERBALL

Arbeiterball 2013 Auch heuer fand der Arbeiterball traditionell am ersten Samstag im Februar im Gasthaus Mitterlehner statt. Der gut besuchte Ball wurde wieder von den Firmen Alpine und Norbert Haderer Ziviltechniker GmbH unterstützt. Das Motto dieses Jahres war Robin Hood. Vizebürgermeister Michael Harrucksteiner proklamierte als Robin Hood verkleidet, die Eröffnung. Die „Stoabrecha“ sorgten für die musikalische Begleitung des Abends und für eine volle Tanzfläche. Der Kerker war das Highlight des Abends und wie auch schon voriges Jahr immer gut besucht. Alles in allem war der Arbeiterball sicher eine Bereicherung für die Perger Ballsaison, was der zahlreiche Besuch und die gute Stimmung ausreichend bewiesen. Zu guter Letzt sei den vielen MitarbeiterInnen, die für einen gelungenen Ablauf sorgten, herzlich Dank gesagt.

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Perg aktuell


AKTUELLES AUS DER GEMEINDE

Aktuelles aus der Gemeinde LIebe Pergerinnen und Perger! Ich möchte zum Leitartikel der SPÖ Aktuell Zeitung Stellung nehmen.

Für die SPÖ Perg und Michael Harrucksteiner mich gibt es Vizebürgermeister KEINEN Wasser- und Abwasserverkauf Wasser ist unser höchstes GUT und dieses darf nicht angerührt werden. Als ich in einer Perger Zeitung gelesen habe, dass die Europäische Union schuld sei am Verkauf des Wassers, hat mich das gewurmt. Nicht nur die EU will unser Wasser verkaufen, nein der Bürgermeister von Perg ist sogar der Initiator für den Verkauf. Es ist sogar geplant, Perg als Pilotprojekt zu installieren. Und daher startet die SPÖ Perg diese Unterschriftenaktion. Bitte unterschreiben Sie und unterstützen Sie uns bei der Verhinderung dieses Vorhabens!

Die Landespolitik weiß Bescheid Auch auf Landesebene waren die Entscheidungsträger der schwarzen Reichshälfte davon informiert und haben diese Pläne anscheinend gutgeheißen!!!

E-Werk Perg, Gemeindegebäude, Straßen, etc. Was ist der nächste Verkauf? Wasser ist das Erste, was verkauft werden soll. Was kommt dann? E-Werk? Gemeindegebäude? Beim E-Werk kann der Bürgermeister als Alleineigentümervertreter alleine entscheiden und muss nicht einmal den Gemeinderat damit befassen.

Hallenmieten: ein unhaltbarer Zustand – Vereine können sich die Hallen nicht mehr leisten Seit Anfang 2013 gibt es eine neue Tarifordnung für die Perger Hallen. Diese Preise sind sehr stark gestiegen und jetzt flattern die ersten Rechnungen bei den Vereinen ins Haus. Da wird eine Finanzierung auf lange Sicht nicht mehr machbar sein.

Wir haben zwar dieser Tarifordnung seitens der SPÖ zugestimmt, aber wir haben die Auswirkungen für die Perger Vereine unterschätzt. Nun sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass eine Nachverhandlung notwendig ist. Es geht immerhin um eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Perger Bevölkerung, insbesondere aber unserer Jugend. Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung unter mich.harr@ liwest.at oder 0676/9252770. Wie gesagt, melden Sie sich mit Fragen und Anregungen. Mit freundlichen Grüßen Ihr Michael Harrucksteiner

4320 Perg, Linzer Straße 48 Tel.: 0 72 62 / 5 23 13, Fax DW 20 E-Mail: schreihofer@perg.at Internet: www.schreihofer.at

„speed kills“ Liebe Pergerinnen und Perger! „Speed kills“ ist ein Schlagwort mit negativem Beigeschmack. Es hat sich gezeigt, dass auch in Perg verschiedene Projekte nach diesem Motto Ing. DI (FH) Franz Aumayer umgesetzt werSPÖ-Parteivorsitzender den. Man versucht, dies als unumgänglich darzustellen. Leider werden bei derartig schnell umgesetzten Projekten viele Auswirkungen erst im Nachhinein „sichtbar“. Ein Beispiel dafür sind die Hallengebühren. Nähere Informationen im Artikel auf Seite11.

Ein weiteres Beispiel ist die Wohnoase (siehe Seite 6), bei der nur für das Wohnen 1.110,- Euro anfallen und damit für Mindestrentner kein Thema sein kann. Das Finanzamt fügt sich nahtlos in diese Liste ein. Man kann jede Entscheidung begründen und rechtfertigen, aber jede Entscheidung muss nicht richtig sein. Wir werden bei allen Projekten mitarbeiten und diese unterstützen, wenn wir überzeugt sind, dass es gute und vernünftige Projekte für alle Pergerinnen und Perger sind. Ich wünsche Ihnen ein schönes Osterfest und verbleibe Ihr Franz Aumayer

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WASSER | EULENSPIEGEL

Unser Wasser darf nicht verkauft werden! Die SPÖ Perg hat erfahren, dass es konkrete Pläne gibt, das Wasser von Perg zu verkaufen. 49 % sollen an die Energie AG verkauft werden. 2 % soll das Land Oberösterreich kaufen. Damit verbleiben bei den Gemeinden nur mehr 49 %. Das heißt, die Gemeinden haben keine Entscheidungsgewalt mehr über ihr Wasser. Preissteigerungen und Qualitätsverlust wären die Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger.

ÖVP und FPÖ in Perg haben gemeinsam die 2/3 Mehrheit und können alles verkaufen, was sie wollen. (haben sie auch schon - siehe Herrenstraße 22, Finanzamtsgebäude)

Dann liest man in den Perger Tips, dass die Europäische Union am Wasserkauf schuld sei (Artikel Wasserverband Perg/ Obmann Strasser Maximilian, ein ehemaliger ÖVP Gemeinderat).

Wir starten eine Unterschriftenaktion für den Erhalt des Wassers im Gemeindeeigentum. Unterstützen Sie uns. Verhindern wir gemeinsam diesen Ausverkauf.

Stimmt NICHT: Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Bürgermeisters Anton Froschauer arbeitete dieses Konzept aus. Die Pläne sind sehr konkret und könnten sofort umgesetzt werden. Viele ÖVP Politiker des Landes OÖ wissen darüber Bescheid und unterstützen dieses Pilotprojekt für den Bezirk Perg.

Da macht man die Rechnung jedoch ohne uns, denn: die SPÖ Perg will das Wasser aller Pergerinnen und Perger NICHT verkaufen. Man sollte nicht mit Hinweisen auf die EU ablenken, wenn im eigenen Bereich bereits Verkäufe vorbereitet und entsprechende Konzepte ausgearbeitet werden. Die SPÖ Perg ist zu tiefst enttäuscht, dass solche Pläne von Bürgermeister Anton Froschauer ausgearbeitet wurden und womöglich auch noch rasch verwirklicht werden sollen!

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Perg aktuell

Liebe Pergerinnen und Perger! Wir von der SPÖ werden einen Verkauf des Perger Wassers und Abwassers NICHT unterstützen!

Kurz zusammengefasst: » Bürgermeister Anton Froschauer plant, dass Perger Wasser an Energie AG und Land OÖ zu verkaufen. » NICHT die EU ist schuld am Wasserverkauf, sondern die ÖVP (plant diese Projekte) » Kurzfristiges Geld ist wichtiger als Nachhaltigkeit » Was ist das Nächste, das der Bürgermeister verkaufen will? E-Werk, Gemeindegebäude??? UNSER WASSER DARF NICHT VERKAUFT WERDEN

Unterschriftenaktion Freitag 22. März bei Korbbrunnen am Hauptplatz Perg

Eulenspiegeleien Jetzo gibt es manche Sachen, die dem Till nicht Freude machen. Er meldet sich von diesem Orte und findet dann auch strenge Worte. Doch diesmal ist es nicht zu fassen, man hat mir Dinge hören lassen, die einfach mir, wie soll ich sagen, nun total die Red‘ verschlagen! Jeder weiß, das Wasser hier, ist unser Lebenselexier und glücklich schätzt sich jede Stadt, die es im Überflusse hat. Denkt nun jemand, bitte sehr, dass damit Geld zu machen wär‘ und eben nur um ein paar „Kröten“ die Wasserrechte abzutreten! Dann kann die Idee schon ganz allein den PergerInnen nicht ganz geheuer sein und mit Nachdruck ist d‘ran zu denken, die Sache in die rechte Bahn zu lenken! Drum liebe Bürger gebet acht, was man mit EUREM Wasser macht, denn sicher man‘s verhindern kann, steht alle auf ihr, wie EIN Mann! Euer Till!


NATURFREUNDE

Schoberstein - 28.April 2013 Abfahrt bei der NF-Hütte um Für den Abstieg bietet sich folgende Alternative an: 08:00 Uhr Wir fahren über Steyr in das Trattenbachtal zum Parkplatz beim GH Klausriegler (652 m). Der Weg Nr. 481 führt zuerst steil in den Wald hinauf. Bald erreichen wir einen Schlag, von dem der Weg zum Sattel unter der Pfaffenmauer ansteigt. Nun noch nach rechts über eine kleine Wiese und schon ist die Schobersteinhütte nicht mehr weit entfernt. Gleich hinter der Hütte erhebt sich der Hauptgipfel (1278 m), der ein beeindruckendes Panorama bietet.

Vom Schobersteinhaus über den Kamm hinweg zum Koglerstein und in den Mandlmais-Sattel hinunter. Von dort führt der Pfad dann rechts wieder ins Trattenbachtal hinein und am Schreibachfall vorbei zurück an den Ausgangspunkt. Telefonnummer Schobersteinhaus: 07584/2035 Manfred

Samstag 25. Mai 2013 - Bosruck 1992 m Eine markante Erscheinung mit herrlichen Rundblicken! Abmarsch vom Pyhrnpaß über Fuchsalm, Lahnerkogel 1854 m und Kitzstein 1925 m zum Gipfel und retour. Trittsicherheit unbedingt erforderlich

Gesamtgehzeit ca. 6 Std. Gesamthöhe 1.100 m Anmeldung und Infos – Monika 0680/1307747

Termine 27. Apr

Klettersteigtag Übungstag

Stefan

0680/1450259

28. Apr

Schoberstein Ternberg

Manfred

0664/8217609

17.05.-17.05.

Anfängerkletterkurs

Stefan

0680/1450259

25. Mai

Bergwanderung Bosruck

Monika

0680/1307747

26. Mai

Gebietswanderung Gallneukirchen

Karl, Wolfgang 0676/9517484 oder 0664/6628397

09. Jun

Traunstein

Manfred

0664/8217609

16. Jun

Hahnstein

Monika

0680/1307747

07. Jul

Dolomitensteig Hinterstoder

Georg

0650/2041255

29. Jun

Sonnwendfeuer

Karl, Wolfgang 0676/9517484 oder 0664/6628397

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WOHNOASE

Wohnoase Perg Was kann man sich als BürgerIn von Perg darunter vorstellen? Und wo wird es diese Oase geben? Unter diesem Namen soll in Perg in der Dirnbergerstraße (gegenüber Bezirkshauptmannschaft) ein Projekt mit einer neuen Form des betreuten Wohnens entAnneliese Angerer stehen. Ein priStadträtin vater Betreiber möchte hier 32 Wohneinheiten (50 m2 – 72 m2) errichten, um den steigenden Bedarf hinsichtlich Unterbringung und Betreuung älterer Menschen decken zu helfen. Grundsätzlich stehen wir dieser Idee positiv gegenüber, wenngleich wir meinen, dass derartige Projekte besser im Bereich des Sozialhilfeverbandes beheimatet sind. Ein weiterer Grund, warum es von unserer Fraktion keine uneingeschränkte Unterstützung für dieses Projekt gibt, ist die vom zukünftigen Betreiber geforderte Ausfallshaftung der Gemeinde Perg. Dabei haftet die Gemeinde für 16 Wohneinheiten für die Hälfte der anfallenden Kosten für die ersten 3 Jahre, falls diese Wohnungen leer stehen. Das heißt, wenn weniger als 16 Wohnungen von

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Perg aktuell

Perger BürgerInnen bezogen werden, muss die Gemeinde pro leer stehender Wohnung die Hälfte der verpflichtenden Betreuungspauschale (Pauschale = EUR 430,--) + Mietkosten (= EUR 7,-- / m2 Wohnfläche) + Betriebskosten übernehmen. Im schlimmsten Fall könnte dabei eine Ausfallshaftung in Höhe von rund EUR 7.500,-- / Monat schlagend werden.

unserer BürgerInnen nicht erschwinglich sein werden. Darum glauben wir absolut richtig zu handeln, wenn wir uns zu diesem Projekt mit einiger Vorsicht äußern. Denn bedingt durch die Hochpreisigkeit wird eine entsprechende Auslastung nur schwer möglich sein und das Gemeindesäckel könnte arg belastet werden.

Wir legen großen Wert auf die gute Betreuung unserer älteren MitbürgerInnen. Leider müssen wir befürchten, dass die oben angeführten Kosten für viele

Ihre Stadträtin Anneliese Angerer


MARIE | ENDLICH MEHR FÖRDERGELDER!?

„Marie 2013“ – wie Frauen Recht bekommen Recht haben und Recht bekommen ist für Frauen im Alltag oft zweierlei. Daher geben die SPÖ Frauen OÖ mit der „Marie“ seit Jahren ein Nachschlagewerk mit wertvollen Tipps und Informationen heraus. Die „Marie 2013“ ist soeben erschienen und kann kostenlos bei den SPÖ Frauen PERG bei Viktoria Frühwirth bezogen werden. (Tel: 0664/410 8192, ing.fruehwirth@plan-ideen.at). Von A wie Altersteilzeit über K wie Kündigungsschutz und S wie Sorgerecht bis zu W wie Wohnbeihilfe reichen die Infos, die Frauen helfen sollen, zu ihrem Recht zu kommen. Aktualisiert wurden heuer unter anderem die Bereiche Obsorge und Namensrecht, die vom Gesetzgeber neu geregelt wurden. „Im hinteren Teil der Broschüre sind nach Bezirken geordnet - frauenspezifische Beratungseinrichtungen aus ganz Oberösterreich aufgelistet“, so Sabine Schatz, die neu gewählte Bezirksfrauenvorsitzende der SPÖ-Frauen Perg. „Wir sind stolz darauf, mit der mittlerweile

zum unverzichtbaren Standard-Nachschlagewerk gewordenen Marie eine wirklich sinnvolle und hilfreiche Unterstützung für Frauen im Alltag bieten zu können!“ freuen sich Sabine Schatz und Viktoria Frühwirth.

Der Name des Nachschlagewerkes „Marie“ erinnert an Marie Beutlmayr (geb. 1870), die sich mutig und nachhaltig für die Verbesserung der Arbeitssituation von Frauen eingesetzt hat.

Endlich mehr Fördergelder!? Ja, schön wär´s! Aber auch mit den neuen Förderungsrichtlinien kann nicht mehr Geld als bisher ausgegeben werden. Was anders werden soll, sind die Kriterien, nach denen die FörKarl Ebenhofer Gemeinderat derungen vergeben werden. Schon beim Entwerfen der Richtlinien war klar, dass es klare Kriterien geben muss, nach denen sich die Vereine aber auch dann der Sport- und Kulturausschuss zu halten haben.

turkosten zu tragen haben, besonders berücksichtigt werden. Darunter fallen Kosten wie Mieten, Pacht, Strom, Wasser, Kanalgebühren, Heizung und Versicherungen, die zur Erhaltung eines Gebäudes, einer Anlage oder von Räumen dienen. Denn ein Großteil der Zeit und Arbeit der Vereinsfunktionäre geht für die Organisation dieser Finanzmittel auf. Dies ist auch ein Grund, warum es immer schwieriger wird, Funktionäre/innen für die Vereinsarbeit zu finden.

Drei Bereiche sind gleichzeitig die Schwerpunkte, nach denen die Kriterien ausgerichtet werden. Infrastrukturkosten, Sport- und/oder Kulturprojekte und die Nachwuchsarbeit.

Im Bereich der Sport- und Kulturprojekte sollen Vereine, die sich hier besonders bemühen, finanziell unterstützt werden. Unser Ansatz ist, dass es pro Projekt eine Maximalförderung geben soll egal, ob das Projekt jetzt finanziell ein Erfolg war oder nicht. Damit wäre eine einfache Abwicklung garantiert und eine Art Sicherheit für die Vereine gegeben, weil die Vereine dann mit einer bestimmten Förderung rechnen können.

Uns in der SPÖ ist es ein besonderes Anliegen, dass Vereine, die Infrastruk-

Der letzte und wahrscheinlich wichtigste Bereich der Förderungen ist die

Nachwuchsarbeit. Vereine, die sich um den Nachwuchs bemühen, sollen hier ebenso besonders gefördert werden. Das Ziel muss sein, dass die Perger Jugendlichen motiviert werden, in Vereinen mitzuarbeiten und mitzugestalten, damit sie nicht „auf der Straße landen“. Egal, ob die Vereine im Sport oder im Kulturbereich tätig sind. Der SPÖ Perg geht es in diesem Zusammenhang aber auch darum, dass die dann vergebenen Förderungen transparent dargestellt werden. Damit soll erreicht werden, dass sich Keine(r) benachteiligt fühlen muss. Es wird gerade heuer im Jahr der erstmaligen Anwendung der neuen Regeln noch viel Diskussionsstoff geben. Ich bin mir aber sicher, dass wir gemeinsam unsere oben genannten Ziele erreichen werden. Ihr GR Karl Ebenhofer

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Foto: shutterstock.com

Sozialdemokratische Partei Oberösterreich

Wasser ist ein Menschenrecht und deshalb darf es auch in Zukunft nicht in die Hände von privaten Firmen gelangen, die nur auf Profit nicht aber auf Versorgung und Leistbarkeit achten.

EInLEnKEn DER KOMMISSIOn IM WASSERSTREIT ABSEHBAR

Wasserhahn für private Geschäftemacherei zudrehen! Höhere Kosten, schlechtere Versorgung - das wären die Auswirkungen einer Privatisierung der Wasserversorgung in Österreich. Auch deshalb hat die „Wasserschlacht“ mit Brüssel hohe Wellen geschlagen. So hohe, dass Binnenmarktkommissar Michel Barnier auf Druck der Sozialdemokratie zurückrudern musste. DER KOMMISSAR GEHT UM! EU-Binnenmarktkommissar Barnier aus Frankreich wollte gegen Widerstand aus Österreich und Deutschland europaweite Ausschreibungen erzwingen, wenn die öffentliche Hand Aufträge und Konzessionen bei Wasser, Abfall, Energie oder Verkehr vergibt. Für seinen Vorschlag einer Konzessionsrichtlinie hat Ende Jänner der zuständige Ausschuss im EU-Parlament noch mit 28 zu 10 gestimmt. „In den letzten Wochen haben wir uns darauf konzentriert, die VerterterInnen der anderen Länder vor dieser Privatisierung durch die Hintertür zu warnen. Mit Erfolg. Durch den enormen Druck wird die Abstimmung bis Herbst verschoben und das Wasser wahrscheinlich aus der Richtlinie herauskommen“, so unser Mann in Brüssel, EU-Abgeordneter Josef Weidenholzer. WASSERRESERVEN VOR GESCHÄFTEMACHERN SCHÜTZEN Diskutiert wird im Detail, Unternehmen mit mehreren Geschäftsbereichen (Wasser, Ab8 

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fall, Energie - wie etwa die Linz AG in Oberösterreich) von öffentlichen Ausschreibungen auszunehmen und damit sowohl die Versorgungssicherheit als auch die Preisstabilität in den Gemeinden zu erhalten. „Das ist ein Riesenerfolg, der einzigartig in der Geschichte der EU wäre. Ohne den Einsatz der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften - von denen ja der Widerstand ausgegangen ist - wäre unser Wasser sang- und klanglos ausverkauft worden“, so SP-Landesparteivorsitzender Josef Ackerl. GUTE VERSORGUNG ZU FAIREN PREISEN Ähnlich sieht es auch der Landesvorsitzende des SP-Gemeindevertreterverbands, Bürgermeister Manfred Kalchmair: „Der Wasserwirtschaftsfonds ist leer, die Gemeinden bekommen keine Darlehen mehr. Das verstärkt die Gefahr, dass internationale Konzerne ,helfend´ einspringen und verschuldete Kommunen wegen des Spardrucks auf deren Angebote hereinfal-

len.“ Die SPÖ Oberösterreich hat bereits seit letzten Sommer intensiv auf die Gefahren für unser Wasser aufmerksam gemacht. „Bei so einem Thema darf Europa die Menschen nicht verunsichern. Die gute Versorgung mit Wasser zu fairen Preisen muss gesichert bleiben und so wie es jetzt aussieht, findet die Debatte nun doch noch eine gute Auflösung“, zeigt sich Weidenholzer zuversichtlich.

info PREISExPLOSIOnEn 1997 wurde das Wasser in Potsdam teilprivatisiert, die Gebühren explodierten. 2000 trennte sich die Stadt vom privaten Mitgesellschafter, der Ausstieg kostete Millionen. Auch Paris vergab die Wasserversorgung an Private. Der Preis stieg. Bis 2009 um satte 265 Prozent.


SPÖ Klubvorsitzende Maga Gertraud Jahn

Wasser muss Allgemeingut bleiben SPÖ-Klubvorsitzende Gertraud Jahn: „Die SPÖ sichert den vollen Einfluss der öffentlichen Hand auf unsere Trinkwasserversorgung!“

Da Trinkwasser das grundlegende Lebensmittel ist, sehen manche konservative PolitikerInnen darin ein sicheres Geschäft, das sie privaten Unternehmen zugänglich machen wollen.

Mit der Verankerung eines Grundversorgungsauftrages in der Bundesverfassung will die SPÖ die hochwertige öffentliche Trinkwasserversorgung in Österreich absichern. Der diesbezügliche Antrag wurde bereits im Nationalrat eingebracht. Eigentum und Betrieb von kommunalen Wasserversorgungsanlagen werden Bund, Ländern und Gemeinden vorbehalten. „Das Element Wasser an sich gehört niemandem, muss aber in Form von Trinkwasser jederzeit in bester Qualität für alle zur Verfügung stehen. Es ist nicht einzusehen, diesen lebenswichtigen Bereich rein aus Geschäftsinteressen für private Anbieter zu öffnen. Gewinne aus

überhöhten Preisen bleiben in solchen Fällen privat, während die Allgemeinheit erpressbar ist und für das kostspielige Leitungsnetz aufkommen muss. Wir SozialdemokratInnen sehen daher die Trinkwasserversorgung in öffentlichen Händen am besten aufgehoben“, argumentiert SPÖ-Klubvorstitzende Gertraud Jahn. Unter dem Titel „Wasser ist ein Menschenrecht“ formierte sich bereits eine Europäische Bürgerinitiative, die eine an Qualität und Leistbarkeit orientierte Wasserversorgung in öffentlichem Eigentum europaweit sichern will. Bitte unterschreiben auch Sie auf der Internetseite www.right2water.eu

t h ic S R e B ü S G A t h c SPRe Bezirksgeschäftstelle Perg

Für alle Angebote bitten wir um telefonische Terminvereinbarung bei Frau Petra Muschitz unter 07262/52579. Terminvereinbarungen außerhalb der Sprechtage sind auch möglich. BV Bgm. thomas Punkenhofer Einen Termin mit dem Bezirksvorsitzenden vereinbaren gerne Ihre Mitarbeiterinnen des SPÖ Bezirksbüros.

Wohnungsfragen Rat und Hilfe in allen Wohnungsfragen Sprechtag der Mietervereinigung mit Dr.in Sonja ToiflCampregher am Donnerstag 6. Juni 2013 von 11:00 bis 13:00 Uhr im SPÖ Bezirksbüro.

Abg.z.NR Mag. Kurt Gaßner Einen Termin mit Abg.z.NR Gaßner vereinbaren gerne Ihre Mitarbeiterinnen des SPÖ Bezirksbüros.

Lohnsteuersprechtag Tipps zum Lohnsteuerausgleich und der Arbeitnehmerveranlagung gibt Lohnsteuerexperte Leopold Pichlbauer. Terminvereinbarung bei den Mitarbeiterinnen des SPÖ Bezirksbüros.

Klubvors. LAbg. Mag.a Gertraud Jahn Besprechen Sie Ihre Angelegenheiten mit Ihrer Abgeordneten zum oö. Landtag an den Dienstagen, 30. Apr., 28. Mai und 18. Jun. 2013 jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Sozialservice Auskunft, Beratung, Intervention in Sozialangelegenheiten, Hilfe bei der Suche nach Lösungen durch Experten. Sprechtag mit Sozialrechtsexperten Dr. Gerald Reiter an den Dienstagen, 16. Apr., 7. Mai und 18. Juni 2013 jeweils von 16:00 bis 17:30 Uhr.

SPÖ Bezirksgeschäftsstelle Perg BGFin Sylvia Breselmayr Herrenstr. 22, 4320 Perg - vorübergehend Gartenstr. 16 Tel.: 07262/52579-0 Fax: 07262/52519 office@spoe-perg.at www.spoe-perg.at

Bürozeiten: Mo, Di, Do: Mi: Fr:

8:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00 Uhr 8:00 - 12:00 Uhr 8:00 - 14:00 Uhr

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60+ UND SICHRE UNTERWEGS | SHOPPINGTOUR

60+ und sicher unterwegs Mobilität bedeutet in jedem Alter ein großes Stück Lebensqualität, da sie ein wichtiger Garant für Freiheit und Selbstbestimmung ist. Um allen Bürgerinnen und Bürgern sichere Mobilität bis ins hohe Alter bieten zu können, haben ARBÖ und das Land Oberösterreich die Aktion "Fahrsicherheitstraining 60+" ins Leben gerufen. Mit dieser neuen Kampagne möchten wir uns an die ältere Generation wenden. Diese verfügt durch die langjährige Erfahrung im Straßenverkehr über durchaus mehr Verantwortungsbewusstsein und Sicherheit als jüngere Menschen, allerdings warten im Straßenverkehr auf Grund der teils sehr hohen Geschwindigkeiten, des zunehmenden Verkehrsaufkommens und der allgemeinen Hektik auch diverse Herausforderungen auf die Generation 60+. Diese können durch gezieltes Training besser bewältigt werden, wodurch die Verkehrssicherheit auf der Straße erhöht wird.

bieten wir bei einer Gruppe ein halbtägiges Training um nur 39 Euro!

Die Kurse gibt es in unserem Fahrsicherheitszentrum in Straßwalchen (Hotline: 050 123 2560). Die Kosten werden durch das Land Oberösterreich mit 25 Euro pro Teilnehmerin und Teilnehmer. Dadurch

Gutscheine für das unterstützt.Fahrsicherheitstraining können beim Land OÖ telefonisch unter 0732 7720 155 62, oder per Mail an fahrtechniktraining@ ooe.gv.at bestellt werden.

Shoppingtour Am 5.2. konnten sich 58 PensionistenInnen bei den Adler Moden über die neueste Frühjahrsmode informieren und auch einkaufen. Dann ging es zu der Schuhfabrik Megaflex. Es wurde uns vorgetragen, wie wichtig es für unser Wohlbefinden ist, die richtigen Schuhe zu tragen. Zum Abschluss gings dann noch zum Mostheurigen Angerbauer. Am 9.4. machen wir in Wolfsbach eine Meditationswanderung. Treffpunkt AK Parkplatz Perg, Abfahrt 13.30 Uhr. Unsere Muttertagsfeier feiern wir im GH Mitterlehner um 14.00 Uhr.

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Schulstraße 6, A-4320 Perg, Tel. 0 72 62 / 580 80, Fax DW 4 office@ehrentraut.at, www.ehrentraut.at


HALLENGEBÜHREN | WORDRAP

Vereine verzweifeln an Hallengebühren In der letzten Gemeinderatssitzung 2011 wurde für die Vereine ein verhängnisvoller und, im Nachhinein gesehen, ein existenzbedrohender Beschluss gefasst – die Einführung von Hallengebühren. Diese sind wie folgt gestaffelt: 5,-- Euro für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, 10,-- Euro über 18 Jahre und für Vereine, die nicht aus Perg sind, 15,-Euro und sollten eigentlich dazu dienen, die Jugendförderung für die Vereine erhöhen zu können. Diese Gebühren verbleiben jetzt jedoch bei den Schulen,

die die Hallen zur Verfügung stellen und die Vereine gehen leer aus. Vereine, die auf eine Halle angewiesen sind, müssen zusätzlich zu den Kosten des Trainings- und Spielbetriebes auch die Kosten für die Hallen aufbringen. Da können schon noch einige Tausend Euros dazukommen. Jeder Funktionär in einem Verein weiß, wie schwer es ist Sponsoren zu finden – speziell, wenn es sich nicht um Fußball handelt. Es hat auch schon die ersten Aussagen

WORDRAP mit Gemeinderat Karl Ebenhofer Beruf:

Bankkaufmann

Sternzeichen:

Zwilling

Hobbies:

ASKÖ - Sportverein

Stärken:

den Überblick zu bewahren

Lieblingsspeise:

Zwiebelrostbraten

Meine Heimatgemeinde Perg:

die ideale Stadt zum Leben

Rot:

(soziale) Wärme

Sport

Wandern, Schifahren

Wen bewundern Sie:

Menschen, die Schicksalsschläge erleben mussten

Fairness:

Voraussetzung für Zusammenarbeit

Was zählt:

Genügsamkeit

Warum nehmen Sie die Mühen der politischen Tätigkeiten auf sich?

Weil man nur so Veränderungen herbeiführen kann

Welche Projekte oder Wünsche der Bevölkerung würde ich gerne umsetzen?

Ein großes Veranstaltungs- und Sportzentrum in Perg errichten

gegeben, dass, falls man die Gebühren weiterhin einhebt, wie sie bereits verrechnet wurden, werde man die Sektion zusperren oder in einen Ort gehen, wo diese nicht zu bezahlen sind. Es droht ein „Sterben“ der Vereine und des Vereinslebens in Perg. Wir werden uns dafür einsetzten, dass die Gemeinde die Gebühren wieder zurücknimmt, da wir aus eigener Erfahrung aus den Vereinen wissen, was dieser Beschluss bewirkt hat.

Massive Probleme beim ÄrzteNotdienst in Perg: SPÖ-Kritik an Neuregelung deutlich bestätigt Schon bei der Bürgermeisterkonferenz am 20. September haben Bürgermeisterin Ma-rianne Gusenbauer-Jäger (Schwertberg) und Bürgermeister Ing. Erich Wahl (St. Geor-gen/Gusen) fundierte Kritik am neuen Ärztebereitschaftsdienst geübt. Von den jüngsten Erfahrungen seit der Umstellung mit 1.1.2013 wird diese Kritik voll bestätigt. Hauptproblem ist der Nachtbereitschaftsdienst mit nur einem Visitenarzt für das gesamte Bezirksgebiet. „Es hat sich gezeigt, dass die Neuregelung zu Unsicherheiten führt und eine klare Verschlechterung für die Bevölkerung darstellt. Ich fordere daher die Entscheidungsträger auf, die Regelung zurückzunehmen und zur bisher bewährten Form zurückzukehren“, so Bgm.in Gusenbauer-Jäger.

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Politische Richtung: „PERG AKTUELL“ ist ein Informationsblatt der SPÖ-Perg. Grundlage für ihre Berichterstattung ist das Parteiprogramm der SPÖ, sowie die aktuelle Berichterstattung über Landes-, Gemeindepolitik und Mitteilungen. Verleger, Herausgeber und Redaktion: SPÖ - Stadtparteiorganisation Perg, 4320 Perg, Haydnstraße 17a Druck: www.globalprint.at 4020 Linz

www.stadtperg.spoe.at

Perg aktuell März 2013  

News und aktuelles aus der SPÖ Stadt Perg!

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