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STANDPUNKT Bei uns in Salzburg Nr. 972 | Zul. Nr. 02Z030684M

Die sozialdemokratische Zeitung für Salzburg | Ausgabe 2 | FEB. 2014

Salzburger SPÖ kandidiert landesweit in 117 Gemeinden Wir kämpfen um die kleinen und großen Siege in allen Gemeinden!

Die Salzburger SPÖ kandidiert landesweit in 117 Gemeinden – verglichen mit dem Jahr 2009 ist das eine Gemeinde mehr für die Salzburger SPÖ. Insgesamt gibt es 76 SPÖ-BürgermeisterkandidatInnen für die Wahlen am 9. März 2014. Neben der Aufstellung der KandidatInnen will die Salzburger SPÖ gezielt auf die Stärkung der Fraktionsorganisationen setzen. Sowohl VizebürgermeisterInnenposten und Gemeinderatssitze sollen verstärkt zurückerobert werden. Durch den unermüdlichen und tatkräftigen Einsatz der Landes- und Bezirksorganisationen gemeinsam mit den Ortsparteien und FunktionärInnen ist es gelungen – in Zeiten in denen es immer schwieriger ist, Menschen für ein Ehrenamt und die Politik zu bewegen – eine fast flächendeckende, eindrucksvolle Präsenz für die Wahlen am 9. März auf die Beine zu stellen. „Ich bin stolz auf die FunktionärInnen, die MitarbeiterInnen und alle SympatisantInnen der Salzburger SPÖ, dass wir das erreichen konnten“, so SPÖ-Vorsitzender Walter Steidl, der fortfährt: „Noch vor einigen Monaten war es gar nicht klar, dass wir dieses Ziel auch nur annähernd erreichen. Wir dürfen uns nichts vormachen, denn wir wissen, dass wir doch in einigen Ortsorganisationen Probleme haben, genügend neue Leute zu finden, die sich für die SPÖ engagieren und für unsere Ziele eintreten. Deshalb wird es im Wahlkampf und nach der Gemeinde- und BürgermeisterInnenwahl dringend nötig sein, hier Unterstützung für die einzelnen Ortsparteien zu organisieren.“ Landesgeschäftsführer Felix Müller hat deshalb von Walter Steidl den Auftrag bekommen, eine über den Wahltermin hinausgehende Offensive zur Wiedererstarkung der Orts- und Sektionsparteien auf die Beine zu stellen. Müller: „Ziel muss es sein, dass wir uns um all jene Ortsorganisationen besonders kümmern, wo wir

Schwierigkeiten haben werden in spätestens einem Jahr genügend neue Leute zu finden, um mittel- und langfristig einen Generationenwechsel einleiten zu können. In den Orten, wo das Licht der Sozialdemokratie schon seit einiger Zeit erloschen ist, wie in Thomatal oder Werfenweng, werden wir neue Organisationen aufbauen. Die Stärke der SPÖ landes- und bundesweit hängt unmittelbar von ihren Orts- und Sektionsorganisationen ab. Das haben wir erkannt und deshalb werden wir gemeinsam mit den Bezirksparteien, der ASG und dem Renner-Institut Salzburg hier in den kommenden Jahren einen Arbeitsschwerpunkt setzen.“ Besonders stolz sind Landesparteivorsitzender Walter Steidl und Landesgeschäftsführer Felix Müller, dass es gelungen ist, nach über 30 Jahren in Göming wieder zu kandidieren. Hier haben es vor allem Nationalrätin Conny Ecker und Felix Müller durch unzählige Hausbesuche vor Ort geschafft, vorerst einen Kandidaten, den 54jährigen Robbie Heida aus den Niederlanden, zu finden. „Es passt zur Öffnung der Partei und dem Faktum, dass Österreich nun bald seit 20 Jahren bei der EU ist, dass wir diesen Schritt wagen“, so Müller: „Robbie wohnt seit vielen Jahren in Göming und deshalb entspricht es voll und ganz der Lebensrealität der heutigen Zeit, dass er für die SPÖ in Göming kandidiert. Es ist bezeichnend, dass sich doch viele einheimische GömingerInnen – obwohl sie es sehr ernsthaft in Erwägung gezogen haben – nicht trauten, gegen die ÖVP-Allmacht anzutreten. Ich gehe aber davon aus, dass wenn die SPÖ gut in Göming abschneidet, sich der eine oder andere aus der Deckung wagt und wir eine kleine aber feine Ortsgruppe aufbauen können.“ Nun gilt es mit vollster Konzentration in die Gemeinde- und BürgermeisterInnenwahl am 9. März zu gehen. „Jede der 117 Gemeinden wo wir antreten ist uns wichtig. Es geht

Walter Steidl (l.), Felix Müller (r.) und SPÖ-Göming Kandidat Robbie Heida (Mitte) beim Unterschriftensammeln zur Listeneinreichung vor Ort. um 117 große und kleine Siege um die wir kämpfen – für die SPÖ, aber vor allem für die Bürgerinnen und Bürger – DENN eines ist klar: Wo die SPÖ im Bundesland regiert, da geht es den BürgerInnen besser“, betont Steidl. Traditionell tiefrote Gemeinden wie Bürmoos, Schwarzach oder Lend zeigen mit ihrer herausragenden örtlichen Infrastruktur, mit genügend Arbeitsplätzen, Kinder-, und SeniorInnenbetreuungsplätzen, modernen Schulen, etc. deutlich auf, dass es den Menschen in SPÖ-Gemeinden besser geht. Andere Städte und Gemeinden, die von

schwarz auf rot gedreht wurden und damit aufgeblüht sind, beweisen, dass die SozialdemokratInnen es besser können: Allen voran die Stadt Salzburg mit Bürgermeister Heinz Schaden, aber auch Gemeinden wie Obern­ dorf, Leogang und viele andere zeigen das sehr deutlich auf. Dort wo leider bei einer der letzten Wahlen die SPÖ nach langer Zeit den Bürgermeister an die ÖVP verloren hat, sind die Zeiten seitdem düster geworden. In Hallein beispielsweise, hat die ÖVP nur durch geschickte Budgettricks die Schulden verschleiert, aber unter dem Deckmäntelchen

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2 | Aus den Bezirken des „Sparens“ als getäuschten Erfolg deklariert. Die Stadt wurde damit tot gemacht: Es gibt kein Nachtleben mehr für junge Menschen, dafür höhere Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot und eine spießige Kulturund Gesellschaftspolitik. In Zell am See, als zweites trauriges Beispiel sind die Wohnpreise weiter explodiert und vieles wurde von der ÖVP-Mehrheit auf die lange Bank geschoben. Es ist Zeit, den ländlichen Raum und die Gemeinden wieder ihren Bürgerinnen und Bürgern zurückzugeben, denn nur die SozialdemokratInnen vertreten die Mehrheit: Die einfachen BürgerInnen, alle arbeitenden

Menschen, aber auch die sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft. Und schließlich geht es darum im Bundesland einen demokratiepolitischen Ausgleich zu schaffen. Für die durch und durch von Haslauer dominierte Landesregierung käme ein weiterer Ausbau der ÖVP-Herrschaft in den Gemeinden einer undemokratischen Alleinherrschaft der Volkspartei im ganzen Land gleich. Demokratie braucht Kontrolle, Ausgleich und deshalb eine starke Salzburger Sozialdemokratie. Rot regierte Gemeinden sind für die BürgerInnen und deren Lebensqualität einfach besser. Das vorrangige Wahlziel der SPÖ bei den Gemeinde- und BürgermeisterInnenwah-

len am 9. März ist die bisherige Position zu verteidigen, aber auch zuzulegen. Besonders wichtig sei natürlich die Verteidigung des Bürgermeisters und der SPÖ-Mehrheit in der Stadt Salzburg, betont Steidl. Hier leben immerhin mehr als ¼ der gesamten Bevölkerung des Bundeslandes. Die Stadtpartei und die Landespartei arbeiten deshalb sehr eng zusammen, um Bürgermeister Heinz Schaden und sein Team bestmöglich zu unterstützen. Auch die anderen SPÖ-BürgermeisterInnen-Gemeinden in den Bezirken, werden mit voller Tatkraft unterstützt. In großen Gemeinden und Städten wie Bischofshofen,

Mühlbach, Zell am See oder Grödig und Hallein besteht die Chance, die Bürgermeistersessel zurückzuerobern, oder zumindest die ÖVP-Mehrheiten zu brechen. Auch in vielen anderen, vor allem kleineren Gemeinden ist eine Überraschung nicht ausgeschlossen. Insgesamt wollen wir also als SPÖ im März in 117 Gemeinden einen großen oder kleinen Sieg einfahren. „Alleine bis zum letzten Moment um jede Stimme und für jedes Mandat zu rennen und alles gegeben zu haben, ist schon ein kleiner Erfolg“, so LGF Müller. Steidl ergänzt: „Deshalb werden wir alle rennen, rennen, rennen bis die Wahllokale zugesperrt haben.“

BürgermeisterInnen- und Gemeinderatswahlen 2014 Die wichtigsten SPÖ-Gemeinden und KandidatInnen kurz vorgestellt Die Salzburger SPÖ tritt bei den BürgermeisterInnen- und Gemeinderatswahlen in den Salzburger Landgemeinden am Sonntag, den 9. März 2014, in insgesamt 117 Gemeinden an. Gerne stellen wir Ihnen einige unserer wichtigsten SPÖ-Gemeinden und KandidatInnen im neuen Standpunkt vor.

deratswahlen sind alle österreichischen StaatsbürgerInnen sowie EU-BürgerInnen, die spätestens am Tag der Wahl, 9. März 2014, das 16. Lebensjahr vollendet haben und zum Stichtag in das Wählerverzeichnis der jeweiligen Gemeinde eingetragen waren, wahlberechtigt.

Infos rund um die Wahl: Bei den BürgermeisterInnen- und Gemein-

Wahlberechtigte, die voraussichtlich am Wahltag verhindert sein werden, ihre Stim-

me vor der zuständigen Sprengelwahlbehörde abzugeben, etwa wegen Ortsabwesenheit, aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Aufenthalts im Ausland, haben Anspruch auf Ausstellung einer Wahlkarte. Mit der Wahlkarte kann entweder per Briefwahl oder in jedem Wahllokal der Heimatgemeinde, nicht jedoch in einer anderen Salzburger Gemeinde die Stimme abgegeben werden. Wahlkarten können persönlich, schriftlich

und per Email bei der Heimatgemeinde, in deren Wählerverzeichnis der/die Wahlberechtigte eingetragen ist, bis 6. März 2014, 16 Uhr beantragt werden (für die allfällige Bürgermeisterstichwahl gilt Do., 20.3.2014, bis 16 Uhr). Die BriefwählerInnenstimmen werden noch am Wahltag gemeinsam mit den anderen Stimmen ausgezählt.

Gemeinderatswahlen 2014:

Einige unserer Kandidaten Stadt Salzburg:

Einwohner: 148.000 Mandatsverteilung: SPÖ 15, ÖVP 11, Bürgerliste 7, FPÖ 5, Liste Tazl/BZÖ 2

Kontakt: Telefon: +43 662 8072-2520 E-Mail: buergermeister@stadt-salzburg.at

Einwohner: 5.609 Mandatsverteilung: ÖVP 6, SPÖ 12, FPÖ 2, GRÜNE 2, NOW 3 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Peter Schröder Geboren: 1955 Beruf: Vertragsbediensteter Familienstand: verheiratet Kinder: 1 Kind Funktionen: Bürgermeister, Mitglied Landesparteivorstand, Mitglied Bezirksvorstand Flachgau, Regionalverbandsvorsitzender Flachgau Nord Ziele: Unser Krankenhaus absichern, Leistbares Wohnen für alle Generationen, Verkehrsberuhigung und Entschleuni-

Einwohner: 4.769 Mandatsverteilung: ÖVP 1, SPÖ 11, FPÖ 1, WIR 1, LBS 7 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Peter Eder Geboren: 1969 Beruf: ÖGB-Angestellter, Landessekretär PRO-GE Salzburg Familienstand: verheiratet Kinder: 2 Kinder Funktionen: Bürgermeister, Bezirksvorsitzender SPÖ Flachgau, Mitglied SPÖ Landesparteivorstand Ziele: Unseren Lebensraum attraktiv gestalten • Bedarfsgerechte Kinderbetreuung

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Dr. Heinz Schaden Geboren: 29.4.1954 Beruf: Bürgermeister Familienstand: verheiratet Kinder: 1 erwachsene Tochter Funktionen: Bürgermeister, Mitglied des SPÖ-Bundesparteivorstandes Ziele: Leistbarer Wohnraum, stabile Finanzen, Bildungsstadt Salzburg Motto: „Salzburg macht einfach Freude“

Oberndorf:

Bürmoos:

gung, Schulstandort erhalten und weiter ausbauen, Investitionen und weiterer Schuldenabbau mit Augenmaß, Öffentliche Sicherheit und Katastrophenschutz, Nahversorgung, Gastronomie, Wirtschaft & Tourismus stärken, Neues Stadtamt mit Zukunftspotential, Freizeitangebote von 0-99, Kunst, Kultur Motto: „Die Zukunft aktiv gestalten“ Kontakt: Telefon: +43 (664) 4141508 E-Mail: schroeder@ oberndorf.salzburg.

Grödig:

Einwohner: 6.982 Mandatsverteilung: VP+Pf 12, SPÖ 8, FPÖ 3, GABL 2 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Othmar Danninger Geboren: 1963 Beruf: Elektrotechniker Familienstand: verheiratet Kinder: 1 Sohn Funktionen: Vizebürgermeister, Mitglied Bezirksvorstand Flachgau, Stv. Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau Holz und Landesvorsitzender der Gewerkschaft Bau Holz Salzburg Ziele: Mehr finanzierbare Mietwohnun-

Leistbares Wohnen für alle Bürmooser • Gesunde Gemeindefinanzen sichern • Arbeitsplatzsicherung in unserer Region • Aktive Jugendpolitik für unsere Zukunft • Miteinander, nicht gegeneinander • Unsere Umwelt intakt erhalten • Verkehrsbelastungen senken • Die Soziale Gemeinde für uns Bürmooser. Motto: „Füreinander da sein“ Kontakt: Tel.: +43 664 88501020 E-Mail: buergermeister@ buermoos.at

gen, günstige Startwohnungen , Tageszentrum für Senioren, Bürgerbeteiligung, Neubau des Kindergartens Fürstenbrunn, Bewegungsräume für unsere Jugend: Neue Funcourts, Streetsoccer- und Hockeyplätze, WLAN Hotspots, Öffis verbessern Motto: „Arbeiten statt reden! Frischer Wind für Grödig – weil Ehrlichkeit zählt!“ Kontakt: Telefon: +43 664 1239063


Aus den Bezirken | 3 Saalfelden:

Einwohner: 16.200 Mandatsverteilung: SPÖ 13, ÖVP 7, FPÖ 3, Grüne 2 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Erich Rohrmoser Geboren: 13.10.1963 Beruf: Bürgermeister/ Karenziert als ÖBB Infrastruktur/Betriebsmanager Familienstand: verheiratet Kinder: 1 Tochter/ 16 Jahre Funktionen: Seit 2004 in der Gemeindevertretung, ab 2006 Vizebürgermeister und Obmann des Wohnungs- und Sozialausschusses.

Leogang:

Ziele: Saalfelden gemeinsam weiterentwickeln! Aufbauend auf den Projektfahrplan/ Mittelfristplanung 2014 bis 2019 und der Wiederaufnahme des Stadtkernimpuls­ programmes, sollen wichtige Projekte umgesetzt werden. Motto: „Jede Gelegenheit im Alltag ist die beste Gelegenheit um zu üben“ Kontakt: Telefon: +43 6582 797 E-Mail: buergermeister@ saalfelden.at

Wichtigste Projekte: Hochwasserschutz, Modernisierung Kindergarten, Sanierung der Freizeitanlage, Verlegung Bauhof, Gestaltung unterer Dorfplatz, Sportprojekte SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Mag. Ing. Adam Herzog Geboren: 1952 Beruf: Unternehmensberater Familienstand: verheiratet Kinder: 5 Kinder Funktionen: Parteiloser Quereinsteiger Ziel: Für Leogang ein verlässlicher, krea-

Bramberg am Wildkogel:

Motto: „Den Menschen in Leogang und der Gemeinde, für die Zukunft die Chancen erkennen, sichern und in Projekte umsetzen.“ Kontakt: Telefon: +43 664 1638182 E-Mail: adam.herzog@ sol.at

Im Interview

Familienstand: verheiratet Kinder: 3 erwachsene Söhne Funktionen: Vizebürgermeister der Stadtgemeinde Radstadt, Mitglied im Bezirksvorstand Pongau, Mitglied im SPÖ-Präsidium und -vorstand Ziele: Die SPÖ gestärkt aus den Wahlen zu führen und mich um die Anliegen und Sorgen der Menschen zu kümmern Motto: „Leben und leben lassen“ – ­„Gerechtigkeit für alle“ Interview: Seit wann bist Du Geschäftsführer der ASG? Ich bin seit Anfang Jänner 2010 als Geschäftsführer für die ASG tätig. Welche Aufgabenbereiche hat die ASG? Wir sind die Interessensvertretung und Ansprechpartner für alle SPÖ-GemeindemandatarInnen in Salzburg. Wir betreuen, unterstützen und organisieren viele Bereiche wie z.B. Weiterbildungen, Workshops, Klausuren, Seminare und informieren zu aktuellen Themen in der Kommunalpolitik,

Ziele: Ausbau der Infrastruktur Thermenhotel Motto: Soziale Politik beibehalten Kontakt: Telefon: +43 664 3238508 E-Mail: buergermeister@ lend.at

Einwohner: 3.952 Mandatsverteilung: ÖVP 10, SPÖ 9, BBL 2

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Josef Innerhofer Geboren: 11.01.1976 Beruf: Polier Familienstand: ledig, in Partnerschaft Kinder: 1 Sohn, 3 Jahre Funktionen: Gemeinderat, Fraktionsobmann

Bramberg positiv weiterentwickeln Motto: „Bramberg bleibt besser!“ Kontakt: Telefon: +43 664 8082 3260

Wichtigste Projekte: Smaragdbahn, Haus der Kinder, Kanaltrennsystem, Baulandsicherung Mühlbach Ziele: Leistbarer Wohnraum, stabile Finanzpolitik, familienfreundliches

Johann „Hans“ Warter Name: Johann Warter Geboren: 19.5.1966 Beruf: Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer GemeindevertreterInnen (ASG)

Einwohner: 1.400 Mandatsverteilung: 9 SPÖ, 4 ÖVP SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Peter Eder sen. Geboren: 29.6.1947 Beruf: Pensionist Familienstand: verheiratet Kinder: 3 Kinder Funktionen: Bürgermeister seit 1993, ASG-Landesvorsitzender Wichtigste Projekte: Feuerwehrhaus Löschzug Embach, Umbau und Sanierung Gemeindehaus (Ordination Arzt), Straßensanierungen

tiver und engagierter Bürgermeister mit Handschlagqualität zu sein.

Einwohner: 3.150 Mandatsverteilung: SPÖ 10, ÖVP 9

Lend:

beraten strategisch und politisch, organisieren Wahlvorbereitungen und führen auch Rechtsberatungen durch. Um welche Aufgaben kümmert sich die ASG konkret im Gemeinde- und BürgermeisterInnenwahlkampf? Wir möchten die Ortsorganisationen bestmöglich unterstützen, deshalb betreuen und organisieren wir sehr umfassend. Im Vorfeld helfen wir bei der Auswahl von Printprodukten (Folder, Plakate, Werbelinie), wir beraten in rechtlicher Hinsicht, zum Beispiel, welche formalen Vorgaben müssen eingehalten werden, wir beraten die KandidatInnen individuell in strategischen Fragen, wir organisieren Fotoshootings und koordinieren die Ortsorganisationen gesamtheitlich, natürlich unterstützen wir auch bei der Listenerstellung.

Wo siehst Du die Stärken der SPÖ-Gemeinden für die Gemeinde- und BürgermeisterInnenwahl 2014? Die SPÖ ist in den Gemeinden die treibende soziale Kraft, die sich aktiv für den sozialen Ausgleich einsetzt, das sieht man besonders in den Bereichen Kinderbetreuung, Verkehr und auch im Wohnbau. In den SPÖ-Gemeinden werden Minderheiten unterstützt und ein „Miteinander“ gelebt: Alle Fraktionen, aber auch die BürgerInnen werden aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden. Ich denke, das zeichnet die sozialdemokratischen Akteure besonders aus. Was möchtest Du den Gemeinden für die Wahl am 9. März 2014 mitgeben? Bleibt nahe bei den Menschen, sucht das persönliche Gespräch und nehmt die Anliegen der Menschen ernst, dann ist das beste Ergebnis möglich. Du bist SPÖ-Vizebürgermeister in der Gemeinde Radstadt – ergänzen sich die Aufgaben oder gibt es mehr zeitliche Engpässe? In Wahlzeiten ist der Spagat sehr schwierig. In gewissen zeitlichen Bereichen ergänzen sich die unterschiedlichen Aufgaben sehr gut, sehr

oft ist aber die Zeit zu knapp um alles unter einen Hut zu bringen. Durch meine Tätigkeit als Vizebürgermeister fällt es mir natürlich leichter mich in die Gemeinden „einzuleben“. Wir haben einen sehr guten Austausch mit den einzelnen Ortsorganisationen. Es gibt so viele engagierte Ehrenamtliche, die wollen wir bestmöglich unterstützen. Unsere „Werkzeuge“ und Hilfestellungen werden immer positiv angenommen, die Umsetzung der Vorschläge bleibt den Ortsorganisationen vorbehalten. Du kandidierst für diese Wahl in deiner Heimatgemeinde? Ja, ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters. Vor allem deshalb, weil ich mich für eine möglichst breite Entscheidungsvielfalt in unserer Gemeinde auch weiterhin einsetzen will. Es gab bisher immer einen guten und konstruktiven Austausch, deshalb übe ich diese Tätigkeit auch gerne aus. Dein persönlicher Wunsch für 2014? Vor allem Gesundheit für mich und meine Familie. Danke für das Gespräch!

Standpunkt Cartoon NEULICH…

„Eine Wohnung? Da können Sie warten, bis Sie schwarz werden!“

…in der Stadt Hallein

Die ganzjährige Herbergssuche.


4 | Aus den Bezirken Gemeinderatswahlen 2014:

Einige unserer Kandidaten Bruck a.d. Glocknerstr.: Einwohner: 4.566 Mandatsverteilung: SPÖ 10, ÖVP 8, FPÖ 2, GRÜNE 1

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Herbert Burgschwaiger Geboren: 03.10.1954 Beruf: Offsetdrucker; Ang. KH Zell am See Familienstand: verheiratet Kinder: 1 Tochter, zwei Enkeltöchter Funktionen: 12 Jahre Brucker Gemeindevertretung, davon 5 Jahre als Gemeinderat Wichtigste Projekte: Hochwasserschutz, Erstellung eines Baulandsicherungsmodells, sozialer Wohnbau, Errichtung Sportstätte (Jugend), Kinder- und Jugendbetreuung

Kaprun:

Einwohner: 3.000 Mandatsverteilung: SPÖ 11, ÖVP 8 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Manfred Gaßner Geboren: 09.11.1958 Beruf: Filialleiter Familienstand: verheiratet Kinder: 2 Kinder Funktionen: Bürgermeister

Ziele: Hochwasserschutz Zeller Becken, Erstellung eines Baulandsicherungsmodells, sozialer Wohnbau, Errichtung einer multifunktionalen Sportstätte (Jugend), Fortführung der Kinder- und Jugendbetreuung Motto: Handschlagqualität, Bürgermeister für ALLE, schnelle Problemlösungen, Sachpolitik vor Parteipolitik Kontakt: Telefon: +43 664 811 2500 E-Mail: bgm@ bruck-grossglockner.at Infrastruktur – Straßen, Wasser und Kanal Ziele: Günstiges Wohnen, Stärkung des Tourismus, stabile Finanzen Motto: „Lerne aus der Vergangenheit und gestalte die Zukunft“ Kontakt: Telefon: +43 664 322 8021 E-Mail: buergermeister@ kaprun.at

Wichtigste Projekte: Neubau Kindergarten – moderne Kinderbetreuungseinrichtung, erfolgreiche Wohnbaupolitik fortsetzen – Errichtung von leistbaren Wohnungen, Ausbau bzw. Sanierung der

Bad Gastein:

Dienten am Hochkönig: Einwohner: 775 Mandatsverteilung: SPÖ 4, ÖVP 4, FPÖ 1

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Klaus Portenkirchner Geboren: 15.4.1961 Beruf: Polizeibeamter Familienstand: verheiratet Kinder: 1 Sohn (13 Jahre) Funktionen: 10 Jahre Gemeindevertreter, seit 18.4.2013 Bürgermeister Wichtigste Projekte: Ausbau der Gehsteige Motto: „Gemeinsam mit der Bevölkerung Dienten weiterentwickeln“

Uttendorf:

Einwohner: 2.950 Mandatsverteilung: SPÖ 10, ÖVP 7, FPÖ 2 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Hannes Lerchbaumer     Geboren: 31.05.1973 Beruf: ÖBB Beamter Familienstand: verheiratet Kinder:1 Tochter (11 Jahre) Funktionen: Gemeindevertreter von 2004 - 2009; Gemeinderat Sport, Kultur, Soziales von 2009 bis Juni 2013; seit Juli 2013 BGM Wichtigste Projekte: Schaffung von leistbarem Wohnraum für Jungfamilien, Aus-

weise an einen Rückkauf der Liegenschaften; Leistbarer Wohnraum: Bauland sichern und Mietpreissenkung ausverhandeln; Wireless LAN Zugang; Sanierung der Gemeindestraßen; Jugendbeirat einrichten Ziele: Absolute Mehrheit der ÖVP brechen, so viele Bad Gasteiner und Bad GasteinerInnen wie möglich von meiner politischen Arbeit überzeugen und die Stimmen erhalten.

Dorfgastein:

Untertauern:

Ziele: sachpolitisch für Untertauern und Obertauern weiter arbeiten Motto: „Selbst ein langer Weg beginnt mit einem kleinen Schritt“

Werfen:

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Johann Habersatter Geboren: 28. 04. 1951 Beruf: Land- und Gastwirt im Ruhestand Familienstand: verheiratet Kinder: 2 Kinder Funktionen: Bürgermeister

Kontakt: Telefon: +43 664 3552743 E-Mail: gemeinde@ untertauern.at

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Peter Mörwald Geboren: 25.08.1961 Beruf: Unternehmensberater „Erfolgszone“ (www.erfolgszone.at) Familienstand: verheiratet Kinder: 2 erw. Töchter Funktionen: Politischer Quereinsteiger, Obmann TMK Werfen, kennt die Gemeinde und viele Menschen, die hier wohnen, sehr gut

Einwohner: 4.467 Mandatsverteilung: ÖVP 11, SPÖ 8, ULB 1, FPÖ 1 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Andreas Kandler Geboren: 11.2.1975 Beruf: ÖBB - Bediensteter Familienstand: verheiratet Kinder: 2 Kinder Funktionen: Gemeinderat seit 2009, Einsatzleiter Bergrettung Bad Gastein, Obmann Stellvertreter Schwerttanzgruppe Böckstein Wichtigste Projekte: Zentrumslösung herbeiführen: Dabei denke ich beispiels-

Einwohner: HWS 486, NWS 792 Mandatsverteilung: ÖVP 4, SPÖ 4, FPÖ 1

Wichtigste Projekte: Garage für Obertauern, Verbesserungen des touristischen Sommer- und Winterangebotes in Unterund Obertauern

Kontakt: Telefon: +43 664 5250339 E-Mail: portenk@A1.net

Einwohner: 1.650 Mandatsverteilung: ÖVP 8, SPÖ 8, FPÖ 1

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Rudolf Trauner Geboren: 23. 08. 1955 Beruf: Bürgermeister, Fahrdienstleiter Familienstand: verheiratet Kinder: 7 Töchter Funktionen: Seit 25 Jahren Mitglied der Gemeindevertr., seit 2004 Bürgermeister Ziele: Laufende Verbesserung unserer touristischen Infrastruktur wie Bergbahnen – Dorfstraße – Solarbad – Naturerlebnis, Hochwasserschutz Gasteiner

Einwohner: 3.000 Mandatsverteilung: SPÖ 9, ÖVP 6, FPÖ 4

Ziele: Mit den Menschen reden, Wün-

bau des Gehsteignetzes mit Beleuchtung, Förderung der heimischen Wirtschaft, Unterstützen der touristischen Projekte, Sicherstellung von genügend Bauland Ziele: Ein Bürgermeister für alle zu sein! Motto: „Ein Mann mit Handschlagqualität“ Kontakt: Telefon: +43 664 533 05 58 E-Mail: bgm.lerchbaumer@uttendorf.at

Ache und Wildbäche, Wohnbau, Kinderbetreuung, Vereine, öffentlicher Verkehr. Motto: „Geht nicht - gibt’s nicht. Uns ist kein Problem zu groß, und schon gar keines zu klein.“ Kontakt: Telefon: +43 664 92 45 839 E-Mail: rudi. trauner@solarbad.at

sche, Probleme, Erwartungshaltungen erfahren und Lösungsansätze finden und darüber informieren. Einen Ort, der Bewährtes bewahrt und innovativ Chancen der Zukunft nützt! Motto: „Frischer Wind und voller Einsatz – durchs Reden kommen die Leut zamm“ Kontakt: Telefon: +43 664 18 25 810 E-Mail: peter. moerwald@ erfolgszone.at


Aus den Bezirken | Hingeschaut | 5 Hallein:

Einwohner: 21.773 Mandatsverteilung: ÖVP 15, SPÖ 6, Grüne 2, FPÖ 2 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Walter Reschreiter Geboren: 30.12.1960 Beruf: Angestellter, Psychotherapeut Familienstand: Seit 32 Jahren verheiratet Kinder: 3 erwachsene Kinder Funktionen: Vizebürgermeister der Stadt Hallein

mehr Spiel- und Sportplätze, sofortige Sanierung des Stöcklpflasters, Skigebiet Bad Dürrnberg ausbauen Motto: „Bereit für Hallein. Gerechtigkeit für alle.“ Kontakt: Telefon: +43 6245 8988 156 E-Mail: w.reschreiter@ hallein.gv.at

Ziele: Besseres und leistbares Wohnen, kein Jugendlicher soll arbeitslos sein, rascherer Ausbau der Kinderbetreuung,

Mariapfarr:

Einwohner: 2.360 Mandatsverteilung: SPÖ 8, ÖVP 7, FPÖ 2 Wichtigste Projekte: Pflegeheim fertigstellen, Betreubares Wohnen, Bauhof SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Franz Doppler Geboren: 23.06 1965 Beruf: Bürgermeister, Telekom Mitarbeiter Familienstand: verheiratet Kinder: 2 Töchter Funktionen: Bürgermeister

Einwohner: 1.160 Mandatsverteilung: SPÖ 7, ÖVP 5, FPÖ 1

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Franz Winkler Geboren: 18.09.1953 Beruf: Bürgermeister, Versicherungskaufmann Familienstand: verheiratet Kinder: 1 Sohn, 1 Tochter Funktionen: Bürgermeister

Einwohner: 4.247 Mandatsverteilung: SPÖ 10, ÖVP 8, FPÖ 3 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Gerald Dürnberger, Mag. Dr. iur. Geboren: 01.08.1963 Beruf: Bereichsleiter Recht, Personal, Einkauf Familienstand: verheiratet Kinder: 1 Tochter Funktionen: Bürgermeister Ziele: In einem respektvollen Miteinander effiziente Schritte für den Menschen, die Gemeinschaft, die Wirtschaft und die Umwelt setzen – Ideen auch anderer zuzulas-

Motto: „Gemeinsam den erfolgreichen Weg fortsetzen“ Kontakt: Telefon: +43 6473 8212 E-Mail: buergermeister@ gem-mariapfarr. salzburg.at

sen und ermöglichen. Voller Einsatz wie z. B. für: Leistbares Wohnen, Förderung alternativer Energien, Ausbau der Infrastrukturen, effiziente u. bürgernahe Verwaltung, verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln sowie eine an der Sache selbst orientierte Arbeit. Kontakt: Telefon: +43 6245/80735-15 E-Mail: g.duernberger@oberalm.at

Muhr:

Einwohner: 550 Mandatsverteilung: SPÖ 4, ÖVP 4, FPÖ 1

Ziele: Bürgermeisteramt halten und 4 Mandate Motto: „Gemeinsam den erfolgreichen Weg fortsetzen“

SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Josef Kandler Geboren: 07.06.1960 Beruf: Bürgermeister, Elektromeister Familienstand: ledig Kinder: 1 Sohn Funktionen: Bürgermeister

Kontakt: Telefon: +43 676 86860923 E-Mail: sepp.kandler@ sbg.at

Wichtigste Projekte: Gemeindebauhof, Essen auf Rädern erhalten, damit die Senioren so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung verweilen können, Schulwegsicherung

Ziele: Bürgermeisteramt und 8 Mandate halten

Ramingstein :

Oberalm:

Motto: „Meine volle Erfahrung für Ramingstein“ Kontakt: Telefon: +43 664 241 23 53 E-Mail: franz.winkler@ ramingstein.at

Wichtigste Projekte: Neuer Nahversorger, betreubares Wohnen, Straßensanierung Ziele: Bürgermeisteramt und 7 Mandate halten

Tamsweg:

Einwohner: 5.651 Mandatsverteilung: ÖVP 12 SPÖ 7 FPÖ 4 Grüne 2 SPÖ-Bürgermeisterkandidat: Name: Klaus Geboren: 13.05.1963 Beruf: Sozialversicherungsangestellter Familienstand: verheiratet Kinder: 2 Kinder Funktionen: Vizebürgermeister Ziele: Mandatszuwachs in der GV, ÖVP Mehrheit verhindern Wichtigste Projekte: Arbeitsplatzschaffung, Leistbares Wohnen (Baulandsicherungsmodell), modernes Bildungs-

konzept mit Nachmittagsbetreuung, Verkehrskonzept (Parkraumbewirtschaftung), Sanierung Schloß Kuenburg und Volksschule, Kulturstätte Motto: „Gerechtigkeit­ statt Freunderlwirtschaft“ Kontakt: Telefon: +43 664 9353760 E-Mail: klaus.repetschnigg@aon.at

Top-Frauen für Top-Gemeinden „Ich habe in der Frauenakademie viele Ideen und Anregungen erhalten, welche Aktivitäten ich in meiner politischen Arbeit in der Gemeinde verwirklichen kann und wie ich diese umsetze. Außerdem habe ich durch eine persönliche Mentorin in der Nachbargemeinde eine erfahrene SPÖ-Gemeindevertreterin an meine Seite bekommen, die mir bei Fragen rund um die Gemeindepolitik eine große Hilfe war und immer noch ist“, berichtet unsere Absolventin und Bürgermeister-Kandidatin Petra Gillhofer, St. Georgen. Seit 2010 bietet die SPÖ-Landesfrauenorganisation für aktive und an Gemeindepolitik interessierte Frauen ein intensives Ausbildungsprogramm an – die Frauenakademie. „Die breit gefächerten Module und den regelmäßigen Austausch mit den Frauen aus den anderen Gemeinden möchte ich nicht

missen“, betont die Loferer Gemeindevertreterin Eva Vitzthum. Fast 50 Frauen haben den Lehrgang bisher erfolgreich abgeschlossen und viele von ihnen kandidieren bei den kommenden Gemeinde- und Bürgermeisterwahlen am 9. März 2014. „In den sehr interessanten Kursen mit viel Praxisbezug konnte ich viel über die Struktur der Partei erfahren, aber auch über mich als Person. Das Kennenlernen und gemeinsame Arbeiten mit anderen politisch interessierten  Frauen hat viel Spaß gemacht und hat mir sehr bei meiner politischen Arbeit  geholfen“, berichtet die Sektionsvorsitzende aus Maxglan Andrea Brandner, die für den Salzburger Gemeinderat kandidiert. Neben einer fachlichen und strategischen Hilfe beim Einstieg in die politische Arbeit bietet die Frauenakademie eine optimale Plattform um sich mit anderen Gemein-

devertreterinnen zu vernetzen, was unsere GV-Kandidatin aus Abtenau Dr. Stephanie Posch-Resch bestätigen kann: „Vor allem das Modul Rhetorik für Frauen und Infos über die Gemeindeordnung waren wichtig, um eine gute Basisausbildung zu erhalten. Am wichtigsten für mich war aber die Vernetzung und der Austausch in der Gruppe, der auch jetzt noch immer gut funktioniert.“ Wie zielführend die Vernetzung in der Frauenakademie ist, zeigt auch das engagierte Projekt unserer GV-Kandidatin aus Bad Hofgastein, Denise Reitsamer: „Noch während der Frauenakademie.Salzburg habe ich dank der Unterstützung von Ingrid Riezler mit Frauen aus dem Gasteinertal die SPÖ-Frauen Gasteinertal gegründet“, so Reitsamer. „Wir wünschen allen unseren Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg bei der Wahl im

März und freuen uns schon auf die Frauenakademie im Frühling, zu der wir insbesondere alle neuen Gemeindevertreterinnen herzlich einladen“, so unsere Landesfrauenvorsitzende LAbg. Ingrid Riezler.


6 | Hingeschaut

Zukunftsakademie

Aus dem Gestern für das Morgen lernen 19 junge Männer und Frauen absolvieren derzeit die Zukunftsakademie.Salzburg, das Nachwuchsprogramm für junge Talente innerhalb der Salzburger SPÖ. Neben den zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten im Renner-Institut Salzburg durchlaufen die TeilnehmerInnen auch ein MentorInnenprogramm, bei dem ihnen versierte PolitikerInnen der Salzburger SPÖ mit Rat und Tat zur Seite stehen. Anlässlich der Feierlichkeiten zu 125 Jahre SPÖ beschäftigte sich die Zukunftsakademie am Beginn ihrer Ausbildung mit der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung. Wichtige Daten und Fakten wurden dabei in einem Seminar ebenso vermittelt wie

politische Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte. Um die Geschichte der SPÖ noch greifbarer zu machen, wurde dabei Peter Köpf als Zeitzeuge zu einem Kamingespräch eingeladen. Der ehemalige Bundesrat und Landesgeschäftsführer der Salzburger SPÖ sorgte mit zahlreichen Geschichten, Anekdoten und Insider-Informationen für einen kurzweiligen Nachmittag. „Es ist viel wert, wenn man die Chance bekommt, mit jemandem zu sprechen der über so viel Erfahrung verfügt und diese auch mit uns teilt wie Peter Köpf “, so die einhellige Meinung der TeilnehmerInnen.

Mit der Waffe gegen den Faschismus & die Zerstörung der Demokratie

Am 12. Februar 1934 traten sozialdemokratische österreichische Arbeiter – als erste in Europa – dem Faschismus mit der Waffe in der Hand entgegen. Dem voraus gegangen waren die permanenten Rechtsbrüche der Regierung Dollfuß im Jahr 1933, die Ausschaltung des Parlaments und die systematische Zerstörung der Demokratie. In Salzburg wurden am 12. Februar alle sozialdemokratischen Funktionäre, die irgendwelche wichtigere Stellen einnahmen, und insbesondere die Funktionäre des Republikanischen Schutzbundes innerhalb weniger Stunden verhaftet. Obgleich die Waffen des Republikanischen Schutzbundes, um sie vor der Beschlagnahme zu sichern, in kleinere Lager verteilt worden waren, konnten sie durch die rasche Verhaftung aller jener Schlüsselfunktionäre des Schutzbundes, die den Widerstand

Nichts kommt von selbst. 125 Jahre SPÖ.

In diesem Jahr feiert die SPÖ ihr 125-jähriges Bestehen. Seit dem Einigungsparteitag im niederösterreichischen Hainfeld hat sie die Politik in unserem Land geprägt. Sie hat große Köpfe und ReformerInnen hervorgebracht und das Land nach der „Stunde Null“ im Jahr 1945 zu Wohlstand und Ansehen in der ganzen Welt geführt.

Kommentar

SPÖ-FreiheitskämpferInnen erinnern an den 12. Februar 1934

Peter Köpf besuchte die TeilnehmerInnen der aktuellen Zukunftsakademie und stellte sich den Fragen zur Geschichte der SPÖ.

hätten organisieren sollen, nicht wirksam werden.

In Saalfelden und Bischofshofen war es noch möglich gewesen, Sprengstoff an einzelne Schutzbündler auszugeben. Es gelang jedoch weder in Saalfelden noch in Zell am See, den Schutzbund zu sammeln, weil die Exekutive und schwerbewaffnete Heimwehr alle wichtigen Punkte der Orte besetzten, die Lokale der Sozialdemokratischen Partei aufbrachen und demolierten. Ähnlich war es in Schwarzach, wo die berüchtigte „Penz-Platte“ aus Innsbruck hauste.

Mit der Zerschlagung der Arbeiterbewegung in Salzburg und ganz Österreich hatte man das Land der stärksten Kraft beraubt, die möglicherweise imstande gewesen wäre, dem aufkommenden Hitler-Regime wirksam Widerstand zu leisten.

Viktor Adler, Parteigründer und Integrationsfigur der 1. Stunde, sprach in Hainfeld bereits jenen Grundsatz aus, der auch heute noch uneingeschränkte Gültigkeit besitzt: „Die sozialdemokratische Arbeiterpartei in Österreich erstrebt für das gesamte Volk ohne Unterschied der Nation, der Rasse und des Geschlechts die Befreiung aus den Fesseln der ökonomischen Abhängigkeit, die Beseitigung der politischen Rechtlosigkeit und die Erhebung aus der geistigen Verkümmerung…“ Zwischen diesen Zeilen und heute liegt das sogenannte „sozialdemokratische Jahrhundert“, ein Begriff der von Ralf Dahrendorf für das 20. Jahrhundert eingeführt und gleichzeitig für nichtig erklärt wurde: „In seinen besten Möglichkeiten war das Jahrhundert sozial und demokratisch. An seinem Ende sind wir (fast) alle

Sozialdemokraten geworden. Wir haben alle ein paar Vorstellungen in uns aufgenommen […] die das Thema des sozialdemokratischen Jahrhunderts definieren: Wachstum, Gleichheit, Arbeit, Vernunft, Staat, Internationalismus.“ Dennoch kommt der berühmte Soziologe zum Schluss: „Das sozialdemokratische Programm ist attraktiv. Nur eben: Es ist ein Thema von gestern.“ Jahrzehnte später kann mit Recht behauptet werden, dass sich keines der oben genannten Themen erledigt hat. Im Gegenteil: Zentrale Ziele und Forderungen der Sozialdemokratie sind aktueller denn je. Aber wir müssen uns neuerlich unserer Verpflichtung für die Zukunft bewusst werden: Ein besseres Land kommt nicht von allein! Eine neue SPÖ muss konsequent an Zukunftsentwürfen arbeiten und dabei auf der politischen Kultur der Aufklärung aufbauen. Denn am Ende dieses Jahrhunderts benötigen wir nicht weniger Sozialdemokratie sondern mehr Gerechtigkeit und Solidarität untereinander. Bedenkt man dies, dann ist das Jahrhundert der Sozialdemokratie nicht zu Ende, sondern fängt gerade erst an.

In Salzburg wurden am 12. Februar alle wichtigen Funktionäre des Republikanischen Schutzbundes, wie hier in Hallein, innerhalb weniger Stunden verhaftet.

Landesparteitag der Salzburger SPÖ 1946: Die Sozialdemokratie war die Triebfeder für Wohlstand und Ansehen in der Welt nach der „Stunde Null“ im Jahr 1945.

Dr. Alexander Neunherz Renner-Institut Salzburg


Hingeschaut | Mach Mit! | 7

Abschied nach über 32 Jahren bei der Salzburger SPÖ Wir verabschieden uns von Roswitha Teufl „Das Beste liegt nie hinter uns, sondern immer vor uns!“ Geschätzt, beliebt und ein organisatorischer Tausendsassa – so könnte man Roswitha Teufl, langjährige Mitarbeiterin bei der Salzburger SPÖ – in aller Kürze beschreiben. Doch kommt man damit nicht annähernd an die umtriebige Salzburgerin heran, die sich Ende Dezember 2013, nach über 32 Jahren bei der Salzburger SPÖ, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Geboren wurde die ausgebildete Bürokauf­ frau am 24. Juni 1957 in der Stadt Salzburg. Nach erfolgreicher Ausbildung in der Büround Verwaltungsschule der Arbeiterkammer, startete „Rosi“ – wie sie nicht nur im Haus der Salzburger SPÖ gerne genannt wird – in ein abwechslungsreiches Berufsleben. Sie arbeitete für die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft, danach in der Tourismusbranche und dann bei der Tauernkraftwerke AG. „Da fehlte mir jedoch sehr schnell der Kontakt zu den Menschen. Ich habe schon immer gerne organisiert und mag den Umgang mit den Menschen, das fehlte hier leider komplett“, erzählt Teufl rückblickend. Durch Zufall lernte sie den damaligen Landesparteisekretär der Salzburger SPÖ, Peter Köpf, kennen und nahm Anfang September 1981 ihre Arbeit als Sekretärin in der SPÖLandesorganisation auf. Über die 30 Jahre als Assistentin der Geschäftsführung und die letzten 2 ½ Jahre als Organisationsreferentin, resümiert „Rosi“ mit einem Augenzwinkern: „Die SPÖ muss

Öffnung der SPÖ auch im Landesparteivorstand sichtbar

mir sehr viel Spaß gemacht haben, denn sonst wollte ich öfter mal einen Wechsel in meinem Leben um etwas anderes kennenzulernen. Ich war zweimal verheiratet, habe einen erwachsenen Sohn und bin insgesamt neunmal umgezogen.“ Die technikaffine Allrounderin war zudem viele Jahre als Betriebsrätin im Einsatz. Zunächst als Stellvertreterin, dann als Vorsitzende des Betriebsrates, setzte sie sich immer durchschlagskräftig für die Anliegen der KollegInnen ein. Als schönstes Erlebnis ihrer Dienstzeit wird Roswitha Teufl der Wahlkampf und in Folge der Wahlsieg 2004 in Erinnerung bleiben: „Es war von allen MitstreiterInnen so viel Energie und Kampfgeist da, es war eine schöne und sehr euphorische Zeit“. Welchen Rat „Rosi“ jungen Menschen auf ihrem zukünftigen Weg mitgeben will? Es folgt eine klare Antwort: „Suche dir einen Job der Spaß macht, ansonsten sind die Jahre verlorene Zeit!“ Für die Zukunft der Salzburger SPÖ wünscht sich Roswitha Teufl vor allem eines: Dass das Vertrauen der Menschen zurückerobert werden kann und die SozialdemokratInnen wieder Regierungsverantwortung erhalten, damit in Salzburg niemand auf der Strecke bleibt. Das Team der Salzburger SPÖ wünscht ihrer langjährigen Wegbegleiterin alles Gute, viel Erfolg und vor allem auch Gesundheit auf dem weiteren Weg.

Georg Djundja, Lisa Brucker und Stefan Gaßner

Die SPÖ Salzburg wählt erstmals eine transidente Frau und zwei Homosexuelle in ihren Landesparteivorstand. Es freut mich, dass im neuen Landesparteivorstand der Salzburger SPÖ die gelebte Zusammensetzung der Gesellschaft auch abgebildet ist“, so Walter Steidl, Landesparteivorsitzender der SPÖ Salzburg. Mit Lisa Brucker ist nun erstmals eine transidente Frau vertreten, welche sich auch bereits in der HOSI Salzburg und der SoHo Salzburg ehrenamtlich engagiert. Mit Stefan Gaßner, Landessekretär der SoHo Salzburg, und Georg Djundja ist die Lesbisch-Homosexuell-Transidente-Intersexuelle-Community im höchsten Gremium der Salzburger Sozialdemokratie nun sehr stark vertreten.

„Einer der Grundwerte der SPÖ ist die Gleichheit. Denn wir wollen in einem Land leben, in welchem jeder Mensch so leben kann, wie er und sie leben will. Hierfür muss die Politik die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen. Da muss auch endlich die ÖVP ihre konservative Blockadehaltung über Bord werfen“, fordert Georg Djundja, Landesvorsitzender der SoHo Salzburg und Stellvertretender Bundesvorsitzender. „Die SPÖ war und ist die Partei, welche alle wichtigen gesetzlichen Verbesserungen zur Gleichstellung von Homosexuellen in Österreich initiiert und umgesetzt hat. Wir haben viel erreicht, es liegt aber noch genauso viel vor uns. Daher ist es auch wichtig, dass unsere Community in den Gremien der SPÖ vertreten ist“, betont Djundja abschließend.

Volkshilfe Info SeniorInnenklubs

Roswitha Teufl verabschiedet sich im Kreise der Landesgeschäftsführer: v.l.n. r.: Peter Köpf, Stefan Prähauser, Uwe Höfferer und Felix Müller

Kinderfaschingsveranstaltungen 2014 der Salzburger KinderfreundInnen Bürmoos | Sonntag, 16. Februar 2014 14:00 - 17:00, Gemeindezentrum Bürmoos Grödig | Samstag, 22. Februar 2014, 14:00 - 17:00 Neue Mittelschule Grödig Golling | Samstag, 22. Februar 2014 ab 14:00 Uhr, Vereinsheim Golling Maxglan/Leopoldskron | Samstag, 22. Februar 2014, 14:00 - 18:00, Pfarrsaal Maxglan Thalgau | Freitag, 28. Februar 2014 14:00 - 17:00, Gasthof Santner Bischofshofen | Samstag, 01. März 2014 14:00 - 17:00, Hermann Wielandner Halle Saalfelden | Samstag, 01. März 2014 14:00 - 17:00, Pfarrsaal Saalfelden

Mattsee | Samstag, 01. März 2014 14:00 - 17:00,Turnsaal HS Mattsee Oberndorf | Sonntag, 02. März 2014 14:00 - 17:00, Aula, HS Oberndorf Mühlbach/Hkg | Sonntag, 02. März 2014 14:00 - 17:00, Knappenheim Seeham | Sonntag, 02. März 2014 14:00 - 17:00, Schmiedbauerstadl Gnigl | Sonntag, 02. März 2014 14:00 - 17:00, Vereinsheim Gnigl / Gasthof Langwied Anif | Sonntag, 02. März 2014 14:00 - 17:00, Kaiserhof/Niederalm Großarl | Sonntag, 02. März 2013 14:30 - 17:30, Turnsaal Schule Großarl Eugendorf | Sonntag, 02. März 2014 14:00 - 17:00, Holznerwirt Eugendorf

Klub

Klubadresse

PLZ

Klubzeiten

Gründungsjahr

Ign.Harrer-Str.

Ignaz Harrerstr. 33

5020

DI - DO 13 - 17 Uhr

1976

Itzling

Kirchenstr. 55

5020

DI u. MI 13 - 17 Uhr

1978

B´hofen 1

Siedlungsgasse 24

5500

MO - DO 13 - 17 Uhr

1969

B´hofen 2

Hans Tremlstraße 1

5500

MO + MI 13 - 17 Uhr

1984

Hallein

Europastr. 26

5400

MO, DO u. FR 14 - 18 Uhr

1974

Kuchl

Markt 42

5431

DO 13 - 17 Uhr

1979

Neumarkt

Salzburgerstr. 7

5202

DO 13-17 Uhr

1979

Saalfelden

Bahnhofstr. 22 Karl Reinth.

5760

DI u. DO 13 - 17 Uhr

1978

Schwarzach

Neue Heimatstr. 10 Sen. Wh

5620

DI u. DO 13 - 17 Uhr

1975

Seekirchen

Gasthaus zur Post

5201

jeden 1 DI i.M. 14 - 17 Uhr

1980

St. Johann

Spitalgasse 7 Sen. Wh

5600

MI 13 - 17 Uhr

1975

Straßwalchen

Obere Aichbergstr. 1

5204

jeden 2 DI 13 - 17 Uhr

1979

Tamsweg

Kirchengasse 91 Knappenwirt

5580

DO 13 - 17 Uhr

1982

Tenneck

Blühnbachstr. 4 Haus d. Jugend

5451

DO 14 - 17 Uhr

1979

Unken

Unken 92 ÖGB Heim

5091

DI 14 - 17 Uhr

1981

Werfen

Haupstr. 39 Gh Weisse Rößl

5450

MI 13 - 17 Uhr

1979


8 | Mach Mit!

Steuerlöscher bringt wieder Millionen Jetzt geht`s wieder los: Das Erfolgsprojekt „Steuerlöscher“ von AK und ÖGB startet auch heuer wieder durch. Man kann sich bereits dafür anmelden. „Wir haben mit dem Steuerlöscher in den vergangenen fünf Jahren 24 Millionen Euro vom Finanzminister für die Salzburger Beschäftigten zurückgeholt! Gerade in schwierigen Zeiten brauchen die Menschen jeden Cent“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler, „vor allem dann, wenn sie von der Politik allein gelassen werden!“ 2014 wird für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein schwieriges Jahr. Dafür sorgt auch die neue Bundesregierung, die in ihrem Programm die Chance vertan hat, endlich mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Die Schieflage zwischen großem Vermögen und Einkommen auf Arbeit besteht weiter, eine Vermögenssteuer ist weiterhin ein Fremdwort. „Ich fordere endlich mehr Respekt der Politik gegenüber den Arbeitnehmern, denn ohne die Beschäftigten ginge in unserem Land gar nichts! Die ArbeitnehmerInnen haben sich einen fairen Anteil verdient. Deshalb bleiben unsere Hauptforderungen nach einer sofortigen Senkung des Eingangssteuersatzes sowie einer nachhaltigen Bekämpfung der kalten Progression aufrecht!“, sagt Pichler.

burgerinnen und Salzburger geworden. Tausende profitieren jährlich von diesen beiden Projekten: einerseits wird ihnen sparen geholfen und andererseits wird bares Geld zurückgeholt. Die Politik erschöpft sich in Worthülsen, aber AK und ÖGB tun was: „Wir versuchen neben unserem klassischen Beratungs- und Serviceangebot mit solchen Sonder-Projekten unseren Teil dazu beizutragen, dass die Folgen der Ungerechtigkeit in diesem Land auch praktisch etwas gelindert werden“, erklärt der AK-Präsident. „Eine Aufgabe, die eigentlich der Politik zufiele“, setzt Pichler nach.

AK und ÖGB tun was für die Menschen Neben der „Tauschbörse“ ist der „Steuerlöscher“ zu einem unverzichtbaren Service für die Salz-

History-Quiz Beantworte unser „History-Quiz“ und werde Ehrengast bei unserem Sommerfest am 27. Juni 2014. Mit einem köstlichen Essen und zwei Getränken sorgen wir dabei auch für dein leibliches Wohl! Namhafte Persönlichkeiten der Salzburger Sozialdemokratie: ➀ 1 896 wurde der  Landesverband der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Salzburg gegründet. Die Delegierten wählten dabei einen Halleiner zum ersten Landesparteivorsitzenden – dieser hatte die Funktion bis 1904 inne. Um wen handelt es sich hier?  r wurde 1942 als Obmann und Haupt➁E kassier des illegalen RSÖ in Salzburg von der GESTAPO verhaftet, nachdem ein Spitzel die Sozialdemokraten auffliegen hat lassen. Hingerichtet wurde er am 7. April 1944 in Berlin-Plötzensee. Nach Ende des NS-Terrorregimes beschloss der Salzburger Gemeinderat im Jahr 1951, dass der entlang den Personalhäusern führende Weg im Bahnhofsviertel nach ihm benannt wird. Welche Person meinen wir? ➂ S ie wurde am 18. April 1946 in Bischofshofen zur Vizebürgermeisterin gewählt und war damit die erste Frau in Österreich, die dieses Amt innehatte. Wer ist damit gemeint? Kleine Hilfe: Ab dem Jahr 1953 saß sie für insgesamt zwölf Jahre im Nationalrat. ➃B  evor Gabi Burgstaller im Jahr 2004 die SPÖ erstmals zur Nummer 1 in Salzburg machte, war ein anderer ehemaliger Landesparteivorsitzender im Jahr 1969 knapp

Volkshilfe Kampagne

Geld zurück in drei einfachen Schrit tenten Schritt 1: Beratungstermin über die Service-Hotl ine 0662/ 86 87 86 vereinbaren (Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr, freitags bis 12:00 Uhr. Beratungen finden ab dem 3. März in Salzburg, Bischofshofen und Zell am See statt. Später dann auch in den AK-Bezirksstellen Tamsweg und Hallein. Schritt 2: Jeder Kunde erhält einen Brief mit der Terminbestätigung und einer Checkliste. Diese Checkliste sollte vor der Beratung durchg egangen und die notwendigen Dokumente zusammengetragen werden. Sie müssen bei der Beratung unbedingt mitgebracht werden. Außerdem sollten die Teilnehmerinnen und Teilneh mer sich beim Finanzamt (Lichtbildausweis mitnehmen) oder über www.finanzonline.a t einen FinanzOnlineCode besorgen, sofern sie noch keinen haben. Schritt 3: Am Beratungstag wird die Gutschrift

sofort berechnet.

Red Biker Salzburg Die Red Biker Salzburg, gegründet vor rund acht Jahren sind eine Teilorganisation der Red Biker Österreich. Jedes Bundesland hat seine eigene kleine Einheit, eingebettet im großen Ganzen. Aber die Red Biker sind nicht einfach nur ein Motorradclub sondern viel mehr. Sie verstehen sich als Interessensvertretung für Bikerinnen und Biker in Österreich. Die Red Biker…: •b  ringen Forderungen der BikerInnen zur Sprache und schaffen Bewusstseinsbildung • s ind eine Interessensvertretung gegenüber Politik und Verwaltung • v ernetzen sich mit anderen Motorradinitiativen und gemeinsam stärker zu werden

• s ind der am schnellsten wachsende bundesweite Motorradclub Österreichs Zu den Hauptinitiativen der Red Biker gehören unter anderem die Freigabe von Busspuren für Motorrad- und MopedfahrerInnen. Es erhöht die Sicherheit und ist enorm Platzsparend. In Wien wurde die Freigabe von bereits mehreren  Busspuren für einspurige Kfz erreicht. Die Red Biker fordern solche Freigaben in allen österreichischen Ballungsräumen! Aber natürlich darf das Vergnügen nicht fehlen und so treffen sich die Red Biker Salzburg regelmäßig zu Stammtischen und natürlich zu Ausfahrten, weil schlussendlich geht es auch darum, Spaß zu haben. „Auf den Bikes in das Land! Freundschaft!“ Weitere Infos unter: www.redbiker.at

Impressum: Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Salzburger SPÖ Wartelsteinstraße 1, 5020 Salzburg, Tel.: 0662 424500-0, Fax: 0662 424500-190 Internet: http://salzburg.spoe.at Redaktion: Mag. Barbara Luger (Landesorganisation, E-Mail: barbara.luger@spoe.at) Geschäftsführung: Dr. Felix Müller

daran. Es trennten ihn nur wenige hundert Stimmen vom Wahlsieg. Um welchen ehemaligen Spitzenpolitiker handelt es sich dabei?  r übernahm 1980 das Bürgermeisteramt ➄ E der Stadt Salzburg von Heinrich Salfenauer und erreichte als bislang einziger Politiker die absolute Mehrheit in der Landeshauptstadt. Welchen ehemaligen Bürgermeister meinen wir hier? Ihre Antworten senden Sie bitte schriftlich an: Mag. Dr. Alexander Neunherz Dr.-Karl-Renner-Institut Salzburg Wartelsteinstraße 1, 5020 Salzburg alexander.neunherz@renner-institut.at Die Auflösung und der/die GewinnerIn werden in unserer nächsten Standpunkt-Ausgabe bekannt gegeben.

Kinderarmut ist kein Märchen

Wenn Kinder in Armut aufwachsen müssen, sind sie gezwungen, mit Entbehrungen zu leben. Sie sind öfter krank, ihre emotionale und kognitive Entwicklung ist oft verzögert. Sie erbringen schlechtere schulische Leistungen und besuchen seltener höhere Schulformen. Als Erwachsene sind sie häufiger arbeitslos und armutsgefährdet. Das Armutsrisiko für Kinder steigt in kinderreichen Familien, bei Kindern mit alleinerziehendem Elternteilen und Kindern, deren Eltern einen Migrationshintergrund haben. 268.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre sind (in Österreich) armutsgefährdet, das entspricht einer Quote von 15% und liegt damit über der allgemeinen Armutsgefährdungsquote von 13%. 431.000 Personen, das sind 5% der Wohnbevölkerung, gelten als manifest arm, 134.000 davon sind Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre. 8% der Kinder und Jugendlichen bis 19 Jahre sind manifest arm.

der neuen Bundesregierung. Österreich darf kein Kind zurück lassen! | Mehr Forschungsarbeit: Langfristige Auswirkungen von Armut auf Kinder erforschen | Ausbau der Sozialarbeit als Begleitinstrument für Familien in schwierigen Lebensbedingungen. (z.B. Schaffung von Tageseinrichtungen für Kinder statt Heime) | Trendwende in der Bildungspolitik. Chancen geben, nicht nehmen! Gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen, um der frühen Selektion entgegen zu wirken | Ausbau der Schulsozialarbeit, rechtliche Verankerung von Schulsozialarbeit Helfen Sie mit! Spendenkonto BIC OPSKATWW IBAN AT 77 6000 0000 0174 0400 Kennwort „Kinderarmut“

Die Volkshilfe fordert daher: Kindergrundsicherung. Aufwachsen in Armut stoppen! | Erhöhung der Richtsätze in der Bedarfsorientieren Mindestsicherung | Rechtsanspruch auf Förderungen und Beihilfen | Kampf gegen Kinderarmut als Leitlinie

Fotos: Arne Müseler, Wild & Team, Christian Schneider Luger, ©Lupo Pixelio, ©RainerSturm Pixelio, Fotolia Gestaltung / Druck: Aumayer druck+verlag Ges.m.b.H. & Co KG Erscheinungsort: Salzburg

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Ausgabe 02 | Februar 2014 | Standpunkt  

Die Sozialdemokratische Zeitung für Salzburg mit einem Schwerpunkt zu den Gemeindevertretungs- & Bürgermeisterwahlen am 9. März.