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t r o f a i a c h e r

perspektiven DIE SOZIALDEMOKRATISCHE STADTZEITUNG

Ausgabe 10|März 2013

> Zukunft.Trofaiach: Unsere Ziele für die neue Stadt

Seiten 06 und 07

www.fotolia.com

Die ersten Frühlingsboten sprießen…


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editorial / inhalt

t r o f a i a c h e r

Geschätzte Trofaiacherinnen, geschätzte Trofaiacher!

perspektiven DIE SOZIALDEMOKRATISCHE STADTZEITUNG

Ausgabe 10|März 2013

In der letzten Ausgabe unserer

neue Stadt Trofaiach setzen wol-

den kommenden Jahren im Tro-

Zeitung haben wir Ihnen unse-

len. Die fünf Themenfelder „So-

faiacher Stadt- und Gemeinde-

re ersten 31 KandidatInnen für

ziale Sicherheit“, „Gemeinschaft

rat voran treiben wollen.

die Gemeinderatswahl am 14.

stärken“, „Beste Infrastruktur“,

Genau diese vielen verschiede-

April

Diesmal

„Zukunft Familie & Bildung“,

nen Denkansätze in alle Rich-

können wir das gesamte SP-

sowie „Arbeit, Wirtschaft und

tungen des gemeinschaftlichen

Team mit 62 engagierten Per-

Tourismus“ stellen unserer Mei-

Miteinanders unterscheiden uns

sonen

Der

nung nach die Klammern dar, die

Sozialdemokraten auch von un-

Schwerpunkt dieser Ausgabe

unsere neue kommunale Einheit

seren politischen Mitbewerbern.

liegt aber zweifelsohne auf den

zusammenhalten. Hinter jeder

Die Einen verbeißen sich an

Themenschwerpunkten, wel-

dieser Überschriften stehen aber

ausschließlich einem Thema,

wir um Ihre Unterstützung bei

che wir Sozialdemokraten in

auch konkrete Ideen, Maßnah-

die Anderen sind ohnehin gegen

der Gemeinderatswahl am 14.

den kommenden Jahren für die

men und Projekte, welche wir in

jegliche Veränderung oder gar

April! Lassen Sie uns in den

Fortschritt. Wir hingegen wol-

kommenden Jahren beweisen,

len unsere neue, gemeinsame

dass der eingeschlagene Weg

Stadt auch in Zukunft mit kon-

der Richtige für unsere Stadt

kreten Themen weiter entwi-

ist!

vorgestellt.

präsentieren.

TROFAIACH

ckeln. Wir krempeln die Ärmel

Mit herzlichen Grüßen,

auf, um für unser Trofaiach ar-

Ihr Ing. Peter Marschnig,

beiten zu können. Dazu bitten

Stadtparteivorsitzender

inhalt: Die Zukunft miteinander gestalten. l b a o mari r es kann! e ...weil Wir können viel bewegen. für unseren Ortsteil gai in der neuen stadt trofaiach.

t r o f a i a c h e r

perspektiven

Editorial / Inhalt

Seite 2

Hafninger Gedanken

Seite 3

Finanzen gesichert – Zukunftsinvestitionen ermöglicht

Seite 4

Unser SPÖ-Team für die Gemeinderatswahl Seite 5 Trofaiach: Unsere Ziele für die neue Stadt

Seite 6

Klein & Bissig

Seite 8

Stadtnotizen

Seite9

Sie wünschen, wir spielen!

Seite 10


stadtpolitik aktuell

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Hafninger Gedanken Teil 2 Ich habe in der letzten Ausgabe kurz umschrieben, warum ich mich für die Fusionierung ausgesprochen habe. Heute möchte ich Ihnen ein paar Beispiele geben, welche mir meine Entscheidung wesentlich erleichtert und mich schlussendlich auch überzeugt haben.

Straßensanierungen Es wurde im vergangenen Jahr z.B. eine Straßenzustandsbewertung durchgeführt, in der ersichtlich wurde, dass viele Abschnitte dringend zu sanieren sind. Aufgrund der neuen finanziellen Situation, welche durch den Zusammenschluss entstand, konnten wir noch im Vorjahr ein Straßensanierungskonzept mit einem Umfang von über € 540.000.- beschließen. Die Umsetzungphase startet so rasch als möglich nach der Gemeinderatswahl. Dieses Projekt wäre ohne die Gemeindefusion unmöglich gewesen und wir hätten die Sanierungen auf mehrere Jahre aufteilen müssen. Saniert werden unter anderem die Benediktahofgasse, der Sonndorfweg, die Untere Sonndorfstraße, die Mautgasse, An der Brücke und der 1.Bauabschnitt in der Rötz. Angemerkt werden muss, dass die Sanierung der Unteren Sonndorfstraße nach 2013 gelegt wurde, um sie

mit der Sanierung des Kanals in diesem Bereich zusammenzulegen damit ein doppeltes Aufgraben und die damit verbundenen Mehrkosten vermieden werden können.

Kanalsanierungen Die Kosten für die Kanalsanierung sind ebenfalls beträchtlich(ca. € 400.000.-), werden aber jetzt – durch die Verpachtung des Kanalnetzes - von den Stadtwerken Trofaiach übernommen.

Optimierungen bei Personal- und Infrastruktur Optimierung des Fuhrhofes und damit jederzeitige Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Personal für beispielsweise den Winterdienst. Den Gemeindebediensteten wurde eine Arbeitsplatzgarantie ausgesprochen. Das heißt: Optimierung ohne Personalabbau! Nicht unerwähnt möchte ich neue die Straßenbeleuchtung lassen, welche bereits montiert wurde. Auch hier konnte nur auf Grund der besseren finanziellen Lage eine wesentliche Verbesserung und zukünftige Einsparung (Stromkosten) erreicht werden. Dies sind nur ein paar Highlights, welche es ohne die Fusionierung nicht gegeben hätte. Sie sehen also, dass wir als SPÖ-Gemeinderäte von Hafning wirklich bemüht sind unsere Aufgabe, das

Bestmögliche für unsere Einwohner zu erreichen, sehr ernst nehmen. Und wenn die KPÖ Trofaiach den Ausverkauf und die Freunderlwirtschaft plakatiert, so soll Frau Leitenbauer besser nachdenken, welche Konzepte sie bisher auf den Tisch gelegt hat - außer dass sie gegen jede Neuerung und Verbesserung ist! Im Parteiprogramm der KPÖ werden auch China, Kuba, Vietnam und andere ähnliche Staaten gelobt und sollen von Gott geschützt werden - anscheinend ist dort die einzig wahre Demokratie in den Augen der KPÖ. Nachdem die Frau Leitenbauer jetzt Graz zum Vorbild hat und glaubt, sie kann auf der gleichen Erfolgswelle schwimmen, so sollten die Menschen das Parteiprogramm der KPÖ lesen. So schrieb auch Gerald WinterPoelsler in der Kleinen Zeitung: „Im Parteiprogramm der KPÖ ist oft von Revolution die Rede, davon, dass die „bürgerliche Klassengesellschaft“ gestürzt gehört. Das sei mit Reformen alleine

nicht zu machen, da braucht es Stärkeres: einen „revolutionären Umbruch“. Und die KPÖ trauert der Sowjetunion nach, Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow wird gar des Verrates bezichtigt. Auch das ist die Grazer KPÖ.“ Hier möchte ich noch hinzufügen: Die gesamte KPÖ hat dieses Denken! Hiermit bin ich auch schon am Ende meines kurzen Abschweifens. In der nächsten Ausgabe möchte ich Sie noch über Vorteile und Vergünstigungen Bescheid geben, welche Sie jetzt als „neue Trofaiacher“ auch in Anspruch nehmen können. Ich weiß, ich wiederhole mich an dieser Stelle, aber: Geben Sie uns die Chance, damit wir auch in diesem Sinne weiterarbeiten können! Geben Sie uns Ihre Stimme bei der GR-Wahl, damit wir für uns und auch den nachfolgenden Generationen diese Region so liebens- und lebenswert erhalten können! Herzlichst, Ihr Fritz Kovacic

Impressum Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Stadtorganisation Trofaiach, Rebenburggasse 5, 8793 Trofaiach. Vorsitzender: Ing. Peter Marschnig Satz und Druck: Universal Druckerei GmbH, Leoben Fotos: wenn nicht anders angegeben Archiv, ­Freisinger, ­Gallhofer, Claudia Sarrer Photography. E-Mail: office@spoetrofaiach.at, www.spoetrofaiach.at


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stadtpolitik aktuell

Finanzen gesichert – Zukunftsinvestitionen ermöglicht Die öffentlichen Finanzen sind seit Monaten ein Dauerbrenner in der täglichen Berichterstattung aber auch bei Gesprächen auf den Stammtischen bzw. im privaten Umfeld. Nicht zuletzt die unglaublichen Vorkommnisse in Salzburg sorgen für vollkommenes Unverständnis und berechtigten Ärger in der Bevölkerung. Der scheinbar sorglose Umgang mit Geldmitteln die uns „allen“ gehören, schockiert leider immer öfter. Umso mehr freut es mich, wenn ich Ihnen berichten darf, dass sich die wirtschaftliche Situation unserer gemeinsamen Stadt Trofaiach hervorragend entwickelt. In den vergan-

TROFAIACH

gen Tagen konnten wir das Haushaltsjahr 2012 in allen bisherigen Gemeinden (Gai, Hafning und Trofaiach) abschließen und ein sehr positives Ergebnis feststellen. Die drei Rechnungsabschlüsse der Gemeinden Gai, Hafning und Trofaiach weisen erstmals seit langem wieder Sollüberschüsse auf. Damit bringen sich die ehemaligen Gemeinden in wirtschaftlich solider Verfassung in die neue Einheit ein. Die gemeinsamen Bemühungen des Vorjahres haben ein geplantes Minus in ein deutliches „Plus“ verwandelt. Statt einem Abgang von Euro - 1.153.414,83 konnten wir ein Plus von Euro + 237.929,58 erwirtschaften.

Zusätzlich ist es gelungen rund Euro 700.000,00 an Rücklagen anzulegen bzw. Sondertilgungen, bei hoch verzinsten Darlehen, durchzuführen. Ein Ergebnis welches uns sehr stolz macht und der neuen Stadt endlich wieder die Möglichkeit gibt sinnvolle Investitionen in unsere gemeinsame Infrastruktur zu tätigen. Diese positive Entwicklung und dem deutlichen Mehr an Ertragsanteilen von rund Euro 1.300.000,00 pro Jahr, welche aufgrund der durchgeführten Fusion in das gemeinsame Budget 2013 fließen werden sorgen dafür, dass wir bei gleichzeitigem Schuldenabbau zu einer Stadt mit einem vitalen Haushalt geworden sind.

Nach langen, harten Jahren haben wir nun wieder die Möglichkeit nachhaltige Zukunftsinvestitionen in allen Ortsteilen zu tätigen. Wir sind auf dem richtigen Weg und sind ab sofort wieder in der Lage „selbstbestimmt“ zu Handeln und dem neuen gemeinsamen Trofaiach eine gute Zukunft zu ermöglichen. Neben den organisatorischen sind nun auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen optimal, geben Sie mir / geben Sie uns die Chance gemeinsam mit Ihnen ­unseren Lebensmittelpunkt noch attraktiver zu gestalten.  Ihr Mario Abl

Wir können viel bewegen. für unseren Ortsteil Hafning in der neuen stadt trofaiach.

abnnl! o i r a m r es ka e ...weil

Die Zukunft miteinander gestalten. t r o f a i a c h e r

perspektiven


stadtpolitik aktuell

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Unser SPÖ-Team für die Gemeinderatswahl am 14. April 1

ABL Mario, MBA

17 WINDISCH Sonja

33 AUGUSTIN Herta

49 DOKTER Sonja

2

LACKNER Alfred

18 KARNER Martin

34 SARRER Claudia

50 LEINWEBER Andreas

3

PONGRATZ Helga

19 WASSNER Christian

35 ZECHNER Harald

51 MAIER Franz

4

Ing. MARSCHNIG Peter

20 HAINDLER Marion

36 WOLFGRUBER Lisa

52 KATZLBERGER Irene

5

LIESS Siegfried

21 FISTRIC Sabine

37 SCHWEINBERGER Wilhelm

53 MICHELI Robert

6

KOVACIC Friedrich

22 Ing. REISNER Günter

38 SLAMNIG Michaela

54 WALZ Dieter

7

KRIEGL Claudia

23 Mag. KOCH-BASIC Malgorzata

39 LÖSCHNAUER Walter

55 SCHEIBER Kurt

8

GREILBERGER Johannes

24 LEITHOLD Wolfgang

40 UNGER Stefanie

56 PLANK Sylvia

9

WIESMÜLLER Helmut

41 BRAUNAUER Günter

57 BREGAR Bernhard

26 WÄSCHER Helmut

42 STECHER Philipp

58 ROCKENSCHAUB Martin

11 SLAMNIG Gerhard

27 WEBER Andreas

43 MOISI Gerlinde

59 MAYER Sigrid

12 BERGER Elisabeth

28 WINDISCH Rene

44 JUNGWIRTH Vinzenz

60 REBITZER Gerhard

13 REICHL Kurt

29 SENKL Gisela

45 RUMPOLD Karl-Heinz

61 STEINKELLNER Friedrich

14 AICHMAIER Manfred

30 KURTA Reinhard

46 OBERGRUBER Elisabeth

62 EBERHARD Hubert

15 ZANKER Karin

31 MAUGERT Achim

47 NEUHOLD Martin

16 Ing. PÖSCHLMAYER Karl

32 HUBMANN Peter

48 DORFER Hans-Rudi

frühlings

fest

25 RABENSTEINER Philipp

10 MAIER Astrid

TROFAIACH

6.4.2013

Die Zukunft miteinander gestalten. l b a marior es kann! e ...weil

Musik: Hannes Engelmaier, Herbert Windisch

neue Chancen für die neue Stadt. Durch Offenheit, Vertrauen und erfahrung.

15 Uhr Stadtsaal Trofaiach

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt! Eintritt frei!


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stadtpolitik aktuell

>Zukunft.trofaiach: unsere > Soziale Sicherheit • trofaiach+Card weiter ausbauen • lebensqualität im alter • generationengerechtes Wohnen ot tockph www.is

o.com

• startwohnungen für junge Menschen

> Gemeinschaft stärken • Vereinsleben weiter fördern • Bürgerinnenbeteiligung bei Projekten • Jugendkultur fördern • Vielfalt in der Bevölkerung als Chance sehen • generationendialog ausbauen • kultur als identitätsfaktor

> Zukunft Familie & Bildung • lernen in modernen schulen • Weiterer ausbau der kinderbetreuung • Breite familienunterstützung

Die Zukunft t r o f a i a c h e r

perspektiven


stadtpolitik aktuell

Ziele für die neue stadt > Beste infrastruktur • umfangreiche straßensanierungen • identitätsstiftende Plätze

in den Ortsteilen erhalten • Modernisierung des freibades • Bessere Verkehrsverbindungen • erneuerbare energieformen

mit breiter Bürgerbeteiligung fördern • schutz der natur und des landschaftsbildes • Verbesserung und Modernisierung der straßenbeleuchtung

> arbeit, Wirtschaft und tourismus • Mehr arbeitsplätze in der neuen stadt • lehrstellen-Pool • trofaiach als Wirtschaftsstandort ausbauen • förderung des tourismusverbandes

Herzbergland • ansiedelung eines Hotelbetriebes in der stadt

www.is

tockph

oto.com

• Weitere initiativen für das stadtzentrum

miteinander gestalten.

l b a o i mar r es kann! e ...weil

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08

stadtpolitik aktuell

klein& bissig die ganze Wahrheit

In anderen Bundesländern haben die Wählerinnen und Wähler die Betreiber populistischer Angstund Schlechtmacherei bereits abgestraft. Dennoch setzt die dunkelrote Trofaiacher KP weiterhin auf die Verbreitung von Halbwahrheiten oder gar Falschmeldungen. Einziges Ziel dabei: Politisches Kleingeld auf Kosten einer zukunftsorientierten Kommunalpolitik zu gewinnen. Hier einige Beispiele der letzten kommunistischen Auswüchse:

Gebühren Es ist natürlich einfach als Oppositionspartei nur nach Gebührensenkungen zu schreien, ohne jemals dafür Verantwortung nehmen zu müssen. Die FPÖ schreit nach niedrigeren Müllgebühren, analog der ehemaligen Gemeinde Hafning. Die KPÖ schreit nach niedrigeren Wasser- und Kanalgebühren auch für den Ortsteil Gai, analog der Gebühren in Trofaiach. Wir wissen schon, dass das Hinunterlizitieren der einfachste Weg ist. Wir gehen aber den verantwortungsvollen Weg. Müllgebühren – diese werden im 1. Jahr der Gemein-

t r o f a i a c h e r

perspektiven

Auswüchse vor der Trofaiacher Gemeinderatswahl devereinigung, also heuer im Jahr 2013, vollkommen überarbeitet und ab 2014 soll es ein einheitliches, überschaubares, faires System für alle BewohnerInnen der neuen Stadt geben. Dem neugewählten Gemeinderat wird dafür ein Modell zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Wasser- und Kanalgebühren – diese wurden im 1. Jahr der Gemeindevereinigung, also heuer im Jahr 2013, im Ortsteil Gai nicht an den Index angepasst. Ein erster, wenn auch kleiner Schritt der Annäherung, der aber auch erwähnt werden soll. Hätte es keine Gemeindevereinigung gegeben, hätten die Gebühren in Gai über den Index hinaus erhöht werden müssen. 7 Jahre ist laut Gemeindeordnung Zeit für eine gänzliche Vereinheitlichung - doch solange soll es nicht dauern! Die Fachleute im Rathaus suchen bereits nach Lösungen für das neue gesamte Gemeindegebiet, einerseits unter Abwägung des verantwortungsvollen Umganges mit der Ressource Wasser, andererseits muss auch der weitere Ausbau des Wasserund Kanalnetzes, die laufende Instandhaltung und Modernisierung der Kläranlage

und die Rückzahlung eingegangener Darlehensverpflichtungen gesichert sein. Seien Sie sicher, wir werden einen Weg finden, der die Fairness in den Mittelpunkt stellt. Wir schreien nicht nur, wir arbeiten verantwortungsbewusst.

Rechnungsabschlüsse 2012 – 3 mal positiv Ein Ziel der Verhandlungspartner von Gai, Hafning und Trofaiach, Bürgermeister Zechner, Lackner und Abl war es, dass die neue Stadt ohne Vorausbelastungen starten kann. Nun liegen die Rechnungsabschlüsse 2012 vor und alle drei sind positiv. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es gelungen in allen 3 Abschlüssen einen Sollüberschuss darzustellen und sogar Rücklagen für Investitionen im Straßenbereich 2013 in allen 3 Ortsteilen zu bilden. Nicht Mario Abl, als „Alleinherrscher“, wie es die KPÖ in Wahlkampflettern schreibt, hat die Rechnungsabschlüsse „beschlossen“, sondern – genau wie es die gesetzlichen Bestimmungen vorsehen - Mario Abl, als von der Steiermärkischen Landesregierung bestellter Regierungskommissär hat die drei Rech-

nungsabschlüsse, nachdem sie 2 Wochen für die Bevölkerung und somit auch für ehemalige Gemeinderäte zur Einsichtnahme auflagen, festgestellt. Nur so können die gesetzlichen Fristen gegenüber der BH, dem Land und der Statistik Austria eingehalten werden.

Ertragsanteile sicher kann man auch die Einnahmen aus den Ertragsanteilen schlecht reden. Fakt ist, und das schreibt selbst die KPÖ, dass wir bereits im Jahr 2013 rund 1,3 Mio. Mehreinnahmen haben, mindestens die gleiche Summe folgt 2014. Dann wird der Finanzausgleich neu verhandelt. Dass größere Gemeinden dabei immer besser abgeschnitten haben, als kleinere Gemeinden, beweisen die Verhandlungen seit Jahrzehnten. EUR 2,6 Mio. sind es jedenfalls fix. Geld das in die Infrastruktur der neuen Stadt investiert wird. Es wird immer so dargestellt, wie wenn das „Geld der Gemeinde wäre“. Nein, es ist Geld für uns alle. Geld das in unsere Stadt, in unsere Infrastruktur für uns alle investiert wird.


stadtnotizen

Neue Bürgerservicestelle im Rathaus

Herr Enser,

hmmm Enser wer oder was ist Enser? Achja ein KPÖ-Gemeinderat a.D. und Kandidat für den neuen Gemeinderat. Auch er gibt hochgeistiges von sich in der letzten Ausgabe der „Trofaiacher KPNachrichten“. Über den Inhalt zu schreiben, zahlt sich nicht wirklich aus. Der Kandidat Enser sollte zuerst einmal seinen Lebensmittelpunkt nach Trofaiach verlegen, und nicht nur abgehetzt und in letzter Minute gerade zu den Gemeinderatssitzungen in Trofaiach erscheinen. Es ist schon ungeheuerlich, dass ein Abgeordneter des Steiermärkischen Landtages, Werner Murgg (KPÖ), unsere 3 Gemeinden Gai, Hafning und Trofaiach als „tot“ bezeichnet. „Gemeindefusionen lösen keine Probleme – aus drei Toten macht man keinen Lebenden“, so Murgg in der letzten KPÖ-Zeitung auf Seite 8. Soviel zur Einstellung der KPÖ zu den 3 bisherigen Gemeinden und ihren Menschen. Jeder ­mache sich selbst ein Bild davon.

Am Mittwoch, 03. April wird voraussichtlich die Eröffnung der neuen Bürgerservicestelle der Stadtgemeinde Trofaiach stattfinden. Diese befindet sich im Erdgeschoss des Rathauses in der Luchinettigasse und bietet der Bevölkerung der neuen Stadt eine zentrale Anlaufstelle für einen Großteil der kommunalen Dienstleistungsangebote. An diesem Tag werden sich voraussichtlich auch weitere Betriebe und Institutionen aus der Luchinettigasse präsentieren. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit die Räumlichkeiten der neuen Polizeiinspektion Trofaiach zu besichtigen, eine Vorführung der Polizeihundestaffel-Nord zu bestaunen, oder sich von den Experten der Stadtwerke Trofaiach über die kommunalen Dienstleistungen beraten zu lassen. Auch der Tourismusverband Herzbergland öffnet sein Büro für interessierte Besucher. Beim Glücksrad gibt es tolle Preise zu gewinnen.

Stimmabgabe bereits am 05. April möglich Wie auch schon bei den letzten Wahlgängen besteht auch bei der kommenden Gemeinderatswahl die Möglichkeit, seine Stimme vorzeitig abzugeben. Sollten Sie am Wahltag (14. April 2013) verhindert sein, können Sie Ihre Stimme bereits am Freitag, 05. April 2013 in der Zeit von 14.00 bis 19.00 Uhr im Gemeinderatssitzungssaal im Rathaus ­Trofaiach, 2. Stock abgeben!

Informationen zur Briefwahl Für alle, die weder am vorgezogenen Wahltag noch am 14. April ihre Stimme abgeben können gibt es die Variante der Briefwahl. Dazu muss beim Bürgerservice der Stadtgemeinde eine Wahlkarte beantragt werden. Diese kann schriftlich bis Mittwoch, 10. April bzw. persönlich bis Freitag, 12. April, 12.00 Uhr beantragt werden. Die ausgefüllte Wahlkarte muss bis spätestens Sonntag, 14. April bei der Gemeindewahlbehörde einlangen.

Andrea Gessl-Ranftl wieder Spitzenkandidatin Die Trofaiacherin Andrea Gessl-Ranftl wurde vom Bezirksparteivorstand als SP-Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl nominiert. Weiters auf der Liste: Alexander ­Lechner aus Proleb (Angestelltenbetriebsratsvorsitzender voest­alpine Stahl Donawitz). Richard Wilhelm (Betriebsratsvorsitzender voestalpine Austria Draht) wurde nach der Rochade von Gerald Klug ins Verteidigungsministerium als Bundesrat nominiert und vertritt künftig die Interessen der Arbeitnehmer und der Region in Wien.

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stadtpolitik aktuell

Sie wünschen, wir spielen! Die wahre Geschichte hinter dem „Nahversorger in der Nordsiedlung“

wortung über diesen Verein will Fr. Leiten­ ­ bauer natürlich nicht ­übernehmen…

Diesen Spruch gibt es fast in jeder Familie. Die Kinder wünschen und die Eltern spielen (meistens). Auch im Gemeinderat wird dieses Spiel gerne gespielt. So geschehen auch im Herbst des Vorjahres, als die Kommunistische Partei einen Dringlichkeitsantrag zum Thema „Nahversorger Nord“ einbrachte. Die KPÖ wünscht und die anderen sollen spielen. Aber: nur zu wünschen ist aus unserer Sicht zu wenig. Wenn man etwas erreichen will, sollte man auch konstruktive und sinnvolle Vorschläge in die Diskussion einbringen. Derartige Vorschläge seitens der KP waren beispielsweise: • Gründung eines Vereines wie in Vordernberg. Dies macht in Gemeinden ohne Nahversorger sicherlich Sinn. In Trofaiach gibt es aber sechs große Supermarktketten. Die Verant-

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perspektiven

• Der Bürgermeister soll mit den großen Ketten über einen Standort in Trofaiach-Nord verhandeln. Man muss nicht unbedingt mit dem Taschenrechner vertraut sein um festzustellen, dass sich diese Variante aus wirtschaftlichen Gründen kaum rechnen wird. Der Antrag wurde dem zuständigen Fachausschuss zugewiesen, dessen Obmann ich bis zur Auflösung des Trofaiacher Gemeinderates sein durfte. Mir war von Anfang an klar, dass ein derartiges Projekt wohldurchdacht werden muss und vielleicht ein anderer Weg als bisher eingeschlagen werden muss - immerhin mussten die letzten Betreiber des Nahversorgers alle wegen schlechter Wirtschaftsdaten schließen. Doch zuerst musste erst einmal ein eventueller Standort in Betracht gezogen werden. Mein erster Weg führte mich zur Familie Seiler, die bis zur Pensionierung einen Nahversorger im besagten Wohngebiet betrieben haben. Dieses Geschäftslokal

steht aber leider nicht mehr zur Verfügung und so machte ich anschließend einen Lokalaugenschein bei einem Geschäftslokal der WAG. Nachdem sich dieses für einen möglichen Nahversorger als zweckmäßig erwiesen hat konnte meine Idee eines „unterstützten Geschäftes“ weiter reifen. Es folgten unzählige Gespräche mit dem AMS, dem WBI, der WAG und mit den zuständigen Mitarbeitern der Stadtgemeinde.

Die Idee dahinter ist ­folgende: Schaffung eines Nahversorgers mit bestmöglicher - aber zeitlich begrenzter - Unterstützung durch die Stadtgemeinde, durch den Verein WBI, durch das AMS und durch die WAG. Das WBI tritt als gewerberechtliche Instanz in das Geschäftsverhältnis ein, unterstützt den möglichen neuen Betreuer in den ersten Jahren bei allen wirtschaftsrelevanten Maßnahmen, durch die Beistellung von Personal - welches wiederum vom AMS gefördert werden kann – und beim Wareneinkauf, etc. Die Stadtgemeinde könnte in den ersten Jahren eine Wirtschaftsförderung beschlie-

ßen und die WAG wiederum hilft bei der Adaptierung des Geschäftslokales. Soweit die Therorie. Als nächster Schritt wird der tatsächliche Bedarf eines Nahversorgers für die Nordsieldung mittels Befragung der Anrainer erhoben. Ein entsprechender Fragebogen ist derzeit in Ausarbeitung. Sie sehen, nur zu wünschen ist zu wenig: unzählige Stunden Arbeit, viele Gespräche, Verhandlungen und sinnvolle Überlegungen können so ein Projekt tatsächlich realisierbar machen. Nachdem die KPÖ in ihrer letzten Zeitung dieses Projekt natürlich als ihres verkauft hat und die Hoffnung ausgesprochen hat, dass auch der neue Gemeinderat diesen Antrag weiter verfolgen wird kann ich beruhigen. Sollte der Bedarf aufgrund der Umfrage bestehen, wird dieses Projekt auch umgesetzt. Sonst wären alle oben beschriebenen Überlegungen, Arbeitswege, Besprechungen und Arbeitstunden umsonst gewesen. Das würde nicht einer effektiven Wirtschaftspolitik entsprechen. Ihr Johannes Greilberger


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• Zukunft familie und Bildung • arbeit, Wirtschaft und tourismus

Trofaiacher Perspektiven, Ausgabe 10, März 2013  
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