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t r o f a i a c h e r

perspektiven DIE SOZIALDEMOKRATISCHE STADTZEITUNG

Ausgabe 13|Dezember 2013

TROFAIACH

Einheitliche Gebühren: Neues Modell vorgestellt!

We are Family: Neue Förderungen für Jungfamilien!

Straßensanierungsprogramm 2014-2018 liegt vor!

Seite 8

Seite 7

Seite 11


02

inhalt

t r o f a i a c h e r

perspektiven Junges Wohnen IST leistbar!

Seite 5

Freibad Trofaiach: Umbau startet 2014

Seite 5

Neues von unseren Feuerwehren

Seite 6

Neue Förderung für Familien in Trofaiach

Seite 7

Neue Gebühren: „Ein hartes Stück Arbeit gemeinsam erledigt!“

Seite 8

Aus Hafninger Sicht

Seite 10

Straßensanierungsprogramm 2014 – 2018

Seite 11

Voranschlag 2014

Seite 12

Winterdienst – große Herausforderung

Seite 13

Stadtentwicklung und Flächenplanung von sehr großer Bedeutung

Seite 13

Stadtnotizen

Seite 14

Pflege-Regress in der Steiermark

Seite 15

Arbeitsmarktlage im Bezirk

Seite 16

Region Obersteiermark durch forcierten Wohnbau stärken

Seite 17

Europa bringt uns allen was!

Seite 18

Wir wünschen im Namen der SPÖ ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2014!

DIE SOZIALDEMOKRATISCHE STADTZEITUNG

Ausgabe 13|Dezember 2013

Wechsel im SP-Gemeinderatsteam Karin Zanker und Kurt Reichl legten ihre Mandate aus beruflichen Gründen zurück. Ihnen folgen Ing. Karl Pöschlmayer und Sonja Windisch nach. Wir stellen die beiden Gemeinderäte in spe vor. Ein „alter Hase“ der Trofaiacher Kommunalpolitik ist Ing. Karl Pöschlmayer. Er war bereits viele Jahre im Gemeinderat von „Alt-Trofaiach“ vertreten. Pöschlmayer ist als selbstständiger Bautechniker prädestiniert für bautechnische Aufgaben im Gemeinderat und wird daher auch Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Straßen. Auch im Ausschuss für Umwelt, Energie und Feuer-

wehren ist er als passionierter Feuerwehrmann gut aufgehoben. Sonja Windisch ist vor allem im Stadtteil Hafning kein unbeschriebenes Blatt. Sie war vor der Gemeindeneugründung bereits als aktive Gemeinderätin von Hafning engagiert. Sie wird als kompetente Person im Sozialbereich eine Bereicherung im Ausschuss für Soziales, Generationen und Zusammenleben sein.

Sonja Windisch

Ing. Karl Pöschlmayer

Mario Abl, MBA

Bürgermeister Trofaiach

STR Ing. Peter Marschnig Stadtparteivorsitzender

t r o f a i a c h e r

perspektiven


editorial / stadtpolitik aktuell

03

Geschätzte Trofaiacherinnen, geschätzte Trofaiacher! Das Jahr eins der neuen Stadt

Herbstes über alle Parteigrenzen

gungen der neuen Stadt lassen

Trofaiach biegt in die Zielge-

hinweg und durch Experten be-

auch im neuen Jahr wieder sinn-

rade. Meiner Meinung nach

gleitet das Gebührenthema pro-

volle Investitionen in unsere Inf-

haben wir in diesem Jahr die

fessionell neu aufbereiten. Auch

rastruktur zu.

größten

für Jungfamilien haben wir uns

Ich hoffe, wir konnten Ihnen im

Mit den besten Wünschen für

sendsten Projekte im Gemein-

ganz

Förderungen

ersten Jahr der neuen Stadt be-

die

derat gemeinsam auf Schiene

durchdacht und beschlossen. Vie-

weisen, dass der Schritt in die ge-

nachtsfeiertage und auf ein ge-

gebracht bzw. größtenteils so-

le weitere Projekte dürfen wir Ih-

meinsame Zukunft ein sehr weit-

sundes und erfolgreiches neues

gar schon abgeschlossen. Auch

nen ebenfalls in dieser Ausgabe

blickender und zukunftsorientier-

Jahr 2014,

in dieser Ausgabe unserer Zei-

vorstellen.

ter war! Gleichzeitig bitte ich Sie

Ihr STR Ing. Peter Marschnig

tung können wir wieder einen

Auch der Ausblick ins kommende

auch in Zukunft um Ihre Mitar-

Stadtparteivorsitzender

Teil dieser Arbeit präsentieren.

Jahr 2014 fällt sehr positiv aus:

beit bei der weiteren Gestaltung

Vorsitzender der

So konnten wir im Laufe des

Die finanziellen Rahmenbedin-

unserer Stadt!

und

zukunftswei-

besondere

bevorstehenden

Weih-

SPÖ-Gemeinderatsfraktion

Das Herzstück des Panoramaweges

Wer heimische Wasserpflanzen liebt und Lebensraum für Vögel, Enten, Frösche und Libellen hautnah erleben möchte, der sollte sich für einen Spaziergang zum Naturteich an der Waldstraße entscheiden. Dort befinden sich nicht nur normale Waldwege, sondern ein Panoramaweg, der diesen Namen auch gerecht wird. Ein Juwel der Natur mit einem Lehrpfad samt Infotafeln zu

den ansässigen Waldtieren, sowie ein Insektenhotel. Wellnessliebhaber kommen bei der Kneipp-Anlage auf ihre Kosten und können sich danach bei der neuen Feuerstelle wärmen. Ganz besonders ist das Biotop - das Herzstück des Panoramaweges! Leider war das nicht immer so. Schlamm, verwachsene Pflanzen, zu schmale Wege und die prekäre Hochwassersituation machten das Biotop sanierungsbedürftig. Weil aber die Tiere keinen Schaden nehmen sollten, entschloss sich die Gemeinde zu einer Umsiedlungsaktion während der Bauarbeiten. Damit wurde die Attraktivierung zu einem höchst ambitionierten Projekt. Auch das Hochwasserkonzept wurde neu überdacht. So baute man oberhalb des Panorama-

weges ein Rückhaltebecken und unterhalb des Biotops eine Sickermulde. Als Anrainer kann ich sagen, dass bei den starken Regenfällen im letzten Sommer spürbar weniger Wasser die Waldstraße entlang geronnen ist! Natürlich muss sich die Natur nun, nach all den Arbeiten, erst wieder entfalten können. Damit das rasch gelingt, wurde auf chemische Hilfsmittel und technische Spielereien, wie Fontänen oder monströse Wasserfilter, bewusst verzichtet. Im Gegenzug hat man sehr gezielt auf eine geeignete Bepflanzung zur Wasserklärung geachtet. Schwebalgen, die das Wasser jetzt noch trüben, sollten in den nächsten zwei Jahren verschwunden sein. Ein Stück Lebensqualität wurde mit dem neuen Biotop ge-

schaffen. Nächsten Sommer gibt es auch noch auf der frisch angelegten Blumenwiese Neues zu entdecken. Die vielen Blumen werden wieder andere Insektenarten anziehen und das mitten in dicht besiedeltem Stadtgebiet. Ich hoffe, Ihnen dieses ­Naturjuwel näher gebracht zu haben und wünsche Mensch und Tier viel Freude mit und an unserem neuen Biotop am Panoramaweg! Herzlichst, Ihr Rene Windisch


04

stadtpolitik aktuell

Ein intensives aber konstruktives Jahr geht zu Ende! Das erste Jahr der gemeinsamen Stadt liegt fast hinter uns. Es waren für alle Beteiligten sehr intensive aber auch sehr konstruktive Monate die wie im Flug vergangen sind und sehr viel an Veränderung mit sich gebracht haben. Es war sozusagen das Jahr „1“ der neuen gemeinsamen Stadt Trofaiach. Eine Vielzahl von Herausforderungen lagen vor uns, zahlreiche Aufgabenstellungen, die es bisher in dieser Form nicht gab, waren zu bewältigen und teilweise große Erwartungen warteten auf ihre Erfüllung. Jetzt knapp vor Jahresende freut es mich in einer ersten Rückschau feststellen zu können, dass ein Groß-

teil der geplanten Vorhaben und Projekte umgesetzt werden konnte und wir gemeinsam ein gutes Fundament für das neue Trofaiach gebaut haben. Die finanziellen Rahmenbedingungen haben sich genau so entwickelt wie sie im Vorfeld geplant wurden und haben uns einen Spielraum eingeräumt, den es schon seit Jahrzehnten nicht mehr gab. Dies ermöglichte uns in diesem Jahr umfassende Investitionen in die Infrastruktur und wird auch im Budget 2014 dafür sorgen, dass ­viele Vorhaben geplant und umgesetzt werden können. Aber nicht nur harte Fakten wie sichtbare Bauprojekte, Sanierungsmaßnahmen und Finanzabläufe bestimmen

über die Qualität einer Kommune. Die viel wichtigeren Faktoren sind jene die oft unsichtbar bleiben aber das Zusammenleben der Menschen in einer Stadt wirklich ausmachen. Ein funktionierendes Vereinsleben, ein lebensnahes Betreuungs- und Bildungsangebot, kulturelle Initiativen, gemeinsame Feste und Feiern, abwechslungsreiche und kreative Veranstaltungen, respektvolles Miteinander, soziale sowie persönliche Sicherheit, Brauchtum und Tradition, vielfältiges Zusammenleben und Vieles mehr sind Themenbereiche die ganz zentral im Mittelpunkt einer funktionierenden Gemeinde stehen ­müssen.

So schön ist unsere Stadt? Sie ärgern sich auch hin und wieder über Dinge, die unsere Stadt ­„verschandeln“? Die übergehende Müllinsel stört Sie schon lange? Eine Straßenlampe, die nicht leuchtet? Dann schicken Sie uns ein Foto vom „corpus delicti“ und wir nehmen uns der Sache an! Einfach ein Foto per E-Mail an office@spoetrofaiach.at senden oder auf unsere ­Facebook-Fanpage http://www.facebook.com/spoetrofaiach posten. Unter allen Teilnehmern verlosen wir Frühstücks-Packages vom Stefflbäck!

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perspektiven

Aus diesen Gründen muss es auch im kommenden Jahr wieder ein klares Bekenntnis zum Gemeinsamen geben. Wir müssen weiter an den verbindenden Elementen arbeiten und das Einzelkämpfertum hinten anstellen. Die optimalen Rahmenbedingungen dafür haben wir mit der Gemeindeneugründung in diesem Jahr geschaffen. Es ist mir ein großes Bedürfnis, Ihnen auch auf diesem Wege eine wunderbare Advent- und Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Familie und viel Gesundheit für das kommende Jahr zu wünschen! Ihr Bürgermeister Mario Abl, MBA


stadtpolitik aktuell

05

Junges Wohnen IST leistbar! Zu Jahresbeginn wurde das Thema leistbares Wohnen immer aktueller. Auch die verantwortlichen SP-Politiker in Trofaiach haben dieses Thema aufgegriffen und vor der Gemeinderatswahl klar gemacht: Leistbare Wohnungen für junge Erwachsene müssen her! Über die Sommermonate wurde unter Federführung von SP-Finanzstadtrat Peter Marschnig gemeinsam mit der Siedlungsgenossenschaft Donawitz (SGD) ein Vorzeigeprojekt entwickelt. Die frei stehenden Wohnungen in der Luchinettigasse (über dem Cafe Stefflbäck) können ab 01. Jänner 2014 zu besonders günstigen Be-

dingungen von jungen Erwachsenen gemietet werden.

Starthilfe zur eigenen Wohnung Um nur EUR 4,00/m² kann man die eigenen vier Wände in Zukunft beziehen, Betriebskosten inkludiert! Die Stadtgemeinde Trofaiach zahlt EUR 2,00/m² dazu, den Rest übernimmt die SGD. Das Angebot gilt für Personen zwischen 18 und 30 Jahren und ist auf vier Jahre begrenzt. Danach geht der geschlossene Vertrag in einen Mietvertrag zu Standardkonditionen über. Nähere Informationen gibt’s im Rathaus und im Internet unter www.trofaiach.at

Gelungene Kooperation „Es freut mich, dass es uns bereits heuer gelungen ist, dieses wohnungs- und sozialpolitische Projekt umzusetzen. Möglich geworden ist dies aber nur, weil neben der Stadt Trofaiach auch die SGD bereit ist einen ordentlichen finanziellen Beitrag zu leisten“, sagt Peter Marschnig. Der Erfolg gibt den Initiatoren recht: Alle Wohnungen konnten ab 01.01.2014 bereits zugewiesen werden!

TROFAIACH

STR Ing. Marschnig mit SGD-Vorstand Pucher vor den Startwohnungen

Freibad Trofaiach: Umbau startet 2014 Bereits in der letzten Ausgabe haben wir über die Planungen zum Umbau unseres beliebten Freibades berichtet. Inzwischen sind die Gedanken schon konkreter, die erste Etappe soll bis Start

TROFAIACH

der Badesaison 2014 fertig sein! Einige Neuerungen soll die Badesaison 2014 für die BesucherInnen des Trofaiacher Freibades bringen. Nach den ersten Planungsarbeiten und der Bürgerbeteiligung während des heurigen Sommers werden die ersten Umbauund Attraktivierungsmaßnahmen zu Beginn des kommenden Jahres starten. So wird zum Beispiel eine Kletterwand im Bereich des Sprungbeckens installiert. Auch in die Technik fließt

viel Geld. „Nach vielen Jahren in Betrieb entspricht die technische Ausstattung nicht mehr den Anforderungen. Wir setzen jetzt mit den Investitionen nicht nur sichtbare Zeichen nach außen, sondern auch ökologisch sinnvolle. Zum Beispiel die Erweiterung der Solaranlage, eine automatisierte Chemikaliendosieranlage, oder energiesparende frequenzumrichter-gesteuerte Pumpen. Der große, sichtbare Umbau soll nach der Badesaison 2014 erfolgen um bis

zum Badestart 2015 alles sauber zu haben!“, so Bürgermeister Mario Abl.

Kletterwand für das Freibad


06

stadtpolitik aktuell

Neues von unseren Feuerwehren Die Stadt Trofaiach verfügt seit der Fusion mit Gai und Hafning über insgesamt fünf Feuerwehren. Jede der fünf Wehren deckt einen wesentlichen Bereich zur Sicherheit in unserer Stadtgemeinde ab. Wer auf Grund der Fusion Angst um „seine Feuerwehr“ hatte, wird nun feststellen, dass diese unbegründet war!

Investitionen in die Zukunft Ein besonders freudiger Tag war der 22. September für die Feuerwehr Gai. An diesem Tag wurde ihr neues Rüsthaus seiner Bestimmung übergeben. Bürgermeister Mario Abl hatte die Ehre, die Schlüssel zum neuen Gebäude an den Kommandanten HBI Franz Köck zu übergeben. Vorausgegangen war dieser Übergabe ein jahrelanges Tauziehen um die Errichtung des Rüsthauses. Die finanzielle Situation der ehemaligen Gemeinde Gai ver-

zögerte den Bau rund 12 Jahre. Im Zuge der Gespräche rund um die Gemeindefusion wurden entsprechende Mittel vom Land Steiermark zugesichert. Die Gesamtkosten für den Neubau beliefen sich auf EUR 530.000.Alle weiteren Rüsthäuser der Feuerwehren Gimplach, Laintal, Hafning und Trofaiach wurden einer bauund energietechnischen Inspektion unterzogen. Daraus resultiert ein Investitionsprogramm in alle Feuerwehrhäuser für die kommenden Jahre, welches der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen diskutieren wird.

Neues Löschfahrzeug für FF Gimplach Das alte Löschfahrzeug der Feuerwehr Gimplach war mit bereits 29 Jahren am Buckel bereits mehr wie überfällig für eine Ersatzbeschaffung. Das neue Löschfahrzeug kostete rund EUR

HBI Franz Singer bei der Schlüsselübergabe durch Bgm. Mario Abl

t r o f a i a c h e r

perspektiven

270.000.-. Die Investitionskosten wurden vom ­L andesfeuerwehrverband (EUR 108.000.-), der Stadtgemeinde Trofaiach (EUR 102.000.-) und durch die FF Gimplach (EUR 60.000.-) gemeinsam aufgebracht. Die Freude über das neue Gerät war dem Kommandanten HBI Franz Singer bei der Schlüsselübergabe durch Bgm. Mario Abl ins Gesicht geschrieben!

Amarok für FF Trofaiach Ebenfalls ein neues Fahrzeug erhält die FF Trofaiach. Auf Grund des notwendigen Austauschs eines alten Fahrzeugs wurde in der Planung der (vom Landesfeuerwehrverband zu genehmigenden) Neubeschaffung großer Wert auf die möglichst flexiblen Einsatzmöglichkeiten gelegt. Entschieden hat man sich schließlich für einen VW Amarok, mit dem man auch problemlos in die Tiefgaragen in den Siedlungsgebieten einfahren kann. Das

Fahrzeug wird bis Ende des Jahres in Dienst gestellt. Kostenpunkt: EUR 72.000.-. Vom Landesfeuerwehrverband kamen davon EUR 12.000.-, den Rest teilten sich die Stadt und die FF Trofaiach je zur Hälfte.

Neues Kommando bei der FF Hafning Nachdem das ehemalige Kommando der FF Hafning zurückgetreten ist, war eine Wehrversammlung mit Neuwahlen des Kommandos erforderlich. In diesem Rahmen wurde Norbert Weber zum Kommandanten und Gregor Reissner zu seinem Stellvertreter gewählt. Positives Zeichen: Seither sind wieder alle Spinde im Umkleideraum voll und die Feuerwehr hat wieder volle Einsatzstärke! Wir wünschen allen Feuerwehrkameraden alles Gute und danken ihnen in diesem Rahmen auch für die unbezahlbare Gewährleistung der Sicherheit in unserer Stadt!


stadtpolitik aktuell

07

Neue Förderung für Familien in Trofaiach Im Zuge der Gespräche zur Zusammenlegung der drei Gemeinden Gai, Hafning und Trofaiach wurde das Thema Familienförderung als zentraler Punkt besprochen. Auch für die SPÖ war dieses Thema eines der vorrangigsten im Wahlprogramm und umso erfreulicher ist es, dass bereits wenige Monate nach der Vereinigung der drei Gemeinden ein entsprechender Beschluss aufgrund eines

FACTBOX n Ab 1. Jänner 2014 erhalten Eltern bei Geburt statt bisher EUR 60,00 nunmehr EUR 300,00 Euro in Form von TrofaiachTalern. n Bei Schuleintritt des Kindes erhalten Eltern ebenso EUR 300,00 in Form von Trofaiach-Talern.

Vorschlages der SPÖ-Fraktion gefasst wurde. Nachdem es bisher bereits für Bezieher der Trofaiach Plus-Card einige Zuschüsse für Familien gegeben hat wurde nunmehr für ALLE Familien mit Kindern ein einstimmiger Beschluss im Gemeinderat gefasst.

Unterstützung bei ­Geburt und Schulstart Gerade diese beiden Lebensereignisse sind mit hohen Kosten verbunden. Kinderwagen, Wickeltisch, Kinderzimmer, Bekleidung, etc. schlagen ein großes Loch ins Budget der Eltern – mit den EUR 300,00 Trofaiach-Talern kann man zumindest die Windelausstattung für die ersten Monate sichern. Bei Schuleintritt belastet z.B. eine sehr gut gefüllte Schultasche mit der

notwendigen Erstausstattung nicht die Geldtasche der Eltern, die Unterstützung in der Höhe von EUR 300,00 hilft da ordentlich. Zusätzlich gibt es für Trofaiach Plus-Card Besitzer weiterhin die gewohnten Zuschüsse wie z.B. die Beihilfe zum Kauf von Schulheften, sowie noch weitere individuelle Förderungen.

Familienfreundliche Stadt Damit stärkt die neue Stadt weiterhin ihren Ruf als familienfreundliche Gemeinde und bereits jetzt ziehen erfreulicherweise immer mehr Jungfamilien neu nach Trofaiach oder bleiben in der neuen Stadt und ziehen nicht weg. Neben guten Kinderbetreuungsmöglichkeiten, sehr guten Schulen (teilweise mit

TROFAIACH

Impressum Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Stadtorganisation, Trofaiach, Rebenburggasse 5, 8793 Trofaiach. Vorsitzender: Ing. Peter Marschnig Satz und Druck: Universal Druckerei GmbH, Leoben Fotos: wenn nicht anders angegeben Archiv, ­Freisinger, ­Gallhofer, Claudia Sarrer Photography. E-Mail: office@spoetrofaiach.at, www.spoetrofaiach.at

Ganztagesbetreuung) einem verbesserten öffentlichen Verkehrskonzept (gMeinBus), den neuen günstigen Startwohnungen, ein lebendiges Vereinsleben, etc. sind diese Förderungen ein weiterer Baustein für ein familienfreundliches Umfeld in Trofaiach. Mit dieser neuen Familienförderung wird durch die Ausgabe der Trofaiach-Taler auch die örtliche Wirtschaft gestärkt - somit bleibt die Wertschöpfung auch in unserer Stadt und sichert zusätzlich die Arbeitsplätze vieler TrofaiacherInnen. Herzlichst, Ihr Johannes Greilberger SPÖ-Gemeinderat


08

stadtpolitik aktuell

Neue Gebühren: „Ein hartes Stück Arbeit gemeinsam erledigt!“ Die Gemeinderatsfraktionen von SPÖ, ÖVP und Grünen werden in der Dezembersitzung ­gemeinsame Anträge zur Vereinheitlichung der derzeit geltenden, je Stadtteil unterschied­ lichen Gebührenordnungen für Wasser, Kanal und Müll einbringen. In Kraft treten sollen ­diese ab 01.01.2014. Wir haben mit SPÖ-Fraktionsvorsitzenden Ing. Peter Marschnig über EINFAMILIENWOHNHAUS die Neuerungen ­gesprochen. HAFNING 2013 TROFAIACH 2013 GAI 2013

MÜLLENTSORGUNG

bührenhaushalt mit anderen Steuergeldern querfinanziert hätten. Und abgesehen davon soll jeder Bürger unserer Stadt gleiche Leistungen zum gleichen Preis von der Stadt erwarten können! Perspektiven: Warum hat man dieses Thema dann nicht gleich per 01.01.2013 erledigt? Marschnig: Weil dieses Thema nicht von heute auf morgen erledigt werden kann! Es gilt extrem viele Einflussfaktoren auf die echten Kosten auszuloten und in Zahlen darzustellen. Es war schlichtweg nicht mög-

Abfuhren 26 x 90 l

Abfuhren 13 x 120 l

Abfuhren 13 x 120 l

Abfuhren 26 x 120 l

Abfuhren 35-36 x 120 l

Abfuhren 35-36 x 120 l

34,

neue Gebühren ab 2014

Perspektiven: Herr Finanzstadtrat, wieso hatte man es eigentlich so eilig mit der Vereinheitlichung der Gebühren? Immerhin hat man ja sieben Jahre Zeit dafür! Marschnig: Wir haben den Leuten im Rahmen der Fusionspläne immer gesagt, dass wir in Zukunft wieder mehr Spielraum für sinnvolle Investitionen in unsere Stadt haben wollen und werden. Dass wir diesen haben, hat heuer wohl jeder an Hand der vielen Baustellen erkennen können! Diesen Spielraum hätten wir uns aber wesentlich eingeschränkt, wenn wir jahrelang den Ge-

16,17 1,67 9,25 04 Arbeit unserer lich diesen RestmüllAufwand im vor8,09 gende 21, 10,17 Fiund 19, der42Exbeigehen und neben der 24, Ge-26 nanzverwaltung Zwischensumme 22,71 meindeneugründung zu be- perten bei den Stadtwerken 76 67 Biomüll 10,37 hatten 45, die politischen1, Entwerkstelligen. Wir wollten auch nicht die schnellste Lö- scheidungsträger stets per47 09 Gebühren fekte Entscheidungsgrundsung, bisherige sondern die beste für63 pro Monat pro Monat pro Monat lagen. Unterm Strich war es alle Beteiligten! ein hartes Stück Arbeit, welRESTMÜLL BIOMÜLL che aber gemeinsam über Perspektiven: Wie 13muss ca. 35 x x 120 l 120 l gut man sich als Laie dieses Parteigrenzen hinweg *) Für die BewohnerInnen des 22,40 wurde! 7,00 *)Stadtteils bewältigt Procedere vorstellen? Hafning erfolgt eine Einheitliches Volumen, schrittweise Anpassung der Marschnig: Wireinheitlicher habenIntervall, soBiomüllgebühr: einheitlicher Preis! 2014 EUR 2, statt EUR 7, ; Perspektiven: Stichwort fort nach der Konstituierung 40 2015 EUR 5, statt EUR 7, ; pro Monat 2016 Gleichstellung sah des neuen Gemeinderates „Parteigrenzen“. abWie mit restlicher Stadt begonnen, die Bestandsda- die Beteiligung der anderen neue aus? ten zu erheben und aufzube- Fraktionen am ProzessGebühren HAFNING TROFAIACH Marschnig: GAI bisherige Gebühren Natürlich 2014 hareiten. Die Vorstellungen 79 auch alle anderen wurden mit jeder240der Restmülltonne l unzäh28,83 ben 35,wir 20,33 28,83 27 27 Gemeinderatsfraktionen ligen Sitzungen konRestmülltonne immer 770 l 92, 94,74 65,17 92,be40 Prokreter.Restmülltonne Durch die 1.100 lhervorra138,40 reits 134,73frühzeitig 93,17in den138, Grundgebühr

29,

240 l

20,77

Einfamilienhaus, 1 Person Jahresverbrauch von

35 m3

90

00

60

18

3,33

2013

TROFAIACH

GAI

11,60

2014 HAFNING

nach neuem System

2015 nach neuem System

Bereitstellungsgebühr Kanal 1) Verbrauchsgebühr Kanal

1,67 21,04 45,76 4,20 4,87 1,46 4,20 7,96

9,25 10,17 1,67 3,53 1,54 6,59

14,80 7,60 7,00 4,00 2,60 2,19 7,00 4,35

15,17 7,79 7,18 4,10 3,21 2,24 7,18 5,40

Monatliche Kosten

46,06

91,16

32,75

49,54

52,27

Bereitstellungsgebühr Wasser 1) Verbrauchsgebühr Wasser Zählermiete

1)

51,20

16,14 8,09 10,37 3,53 1,54 6,39

Grundgebühr Restmüllgebühr Biomüllgebühr

t r o f a i a c h e r

21,

MEHRPARTEIENWOHNHAUS

Biomülltonne

perspektiven

68,

Reduzierte Bereitstellungsgebühr bei Jahresverbrauch unter 50 m³ und Hauptwohnsitz (Wasser: EUR 4,00 statt EUR 5,00 bzw. Kanal: EUR 7,00 statt EUR 8,50)


stadtpolitik aktuell chen Wasser und Kanal die bezahlt. Wir wollen das abEinzelgebühren angehoben federn und reduzieren für werden müssen, um eine diese Personen die BereitKostendeckung zu errei- stellungsgebühr. Weiters chen. Jedoch kann im Be- gibt’s nach wie vor Regelunreich Müll die Gebühr ge- gen für Landwirte und Eisenkt werden, was in Sum- genwasserbezieher. me ab 2014 größtenteils zu Die wesentlichste SonderreGebührensenkungen führt. gelung gibt’s für die BewohWesentlich ist aus meiner ner des Stadtteils Hafning: Sicht, was ich in Summe zu Dort gab’s bis dato eine sehr bezahlen habe und nicht, ob niedrige Gebühr für den Jahresverbrauch von das Eine teurer und das An- BeiBiomüll, welche Meilenweit 3 dere wird.2013 Das Ge- von einer Kostendeckung TROFAIACH 2013 GAI 2013billigerHAFNING samtpaket aus allen drei Geentfernt ist. Um Härtefälle 4,20 0,00 Bereitstellungsgebühr/Monat 0,00 bühren muss stimmig und aus diesem Titel zu vermei1,67 1,21 Benützungsgebühr/m 2,19 preislich OK sein. Das ha- den, haben wir uns auf eine ben wir meiner Meinung schrittweise Heranführung 08 25 bisherige Gebühren nach12proerreicht! der Biomüllgebühr verstänMonat pro Monat pro Monat digt. Hier erreichen wir im Perspektiven: Wird jetzt al- Sinne der Bewohner von les über einen Kamm ge- Hafning erst 2016 eine kom50 schert, oder gibt’s in Zukunft plette Gleichstellung 13 8, mit der 5, auch Sonderregelungen? restlichen Stadt. KOSTENDECKUNG MIT Marschnig: Es gibt ein ein49 2-KOMPONENTEN-MODELL 1, pro m 10 heitliches System, mit weniPerspektiven: Wer profitiert 1, pro m GRUNDGEBÜHR + VERBRAUCH gen Sonderregelungen. Bei- am meisten? spielsweise für Kleinstver- Marschnig: Am meisten braucher, die weniger als profitieren Familien im Ei92 ist 50m³ 30 Wasser im Jahr ver- genheim. Das war und pro Monat pro Monat brauchen. Die hätten durch uns ein sehr wichtiges Andas 2-komponentige System Sicherstellung liegender Ver-gewesen. Familien Verursachergerechte auch fürkleinste Einheit des Verteilung der Gebühren mehr und Entsorgung plötzlich wesentlich sind die

ABWASSERENTSORGUNG

WasserVERSORGUNG

100 m

3

pro

neue Gebühren ab 2015

neue Gebühren ab 2014

10,

M.

3

Perspektiven: Heißt dies nun, dass alles teurer wird? Marschnig: 42Nein! Man pro Monat muss dich die Zahlen sehr genau anschauen. Es ist richtig, dass in den Berei-

12,

100 m

3

10,

18,

pro

18,

neue Gebühren ab 2014

Perspektiven: Wie darf man das verstehen? Marschnig: Die KP hat sich Bei nicht Jahresverbrauch von wirklich Gedanken 3 zum Thema gemacht und TROFAIACH 2013 forderte von Beginn weg, 0,00 Bereitstellungsgebühr/Monat einfach die derzeit günstigsVerbrauchsgebühr/m 1,21 ten Gebühren aus den einzelnen Stadtteilen für alle bisherige Gebühren geltend zu machen. 08pro Monat Hört sich sehr verlockend an, gleich wie die Frage: Wollen Sie ein Freibier? Allerdings 00 löst das keinesfalls 5, die Aufgabenstellung wonach eine 100%-Kostende89 ckung zu 0, erreichen ist! pro m

100%

M.

Zusammenlebens und auch für eine funktionierende Stadt von immenser Bedeutung! Eine Familie aus dem Stadtteil „alt-Trofaiach“ mit 200m³ Wasserverbrauch pro Jahr erspart im Jahr 2015 sich durch das neue System rund zwei Euro im Monat, wenn man die eigentlichen Indexanpassungen von 2013 auf 2014, sowie von 2014 auf 2015 miteinrechnet! Das heißt: HAFNING Unterm2013Strich GAI 2013 wird20 die Familie00 in zwei 4, 0, Jahren noch immer weniger 73 2, 2,26 belastet als jetzt und das Gebührensystem ist in allen 95 kostendeckend! 83 Bereichen pro Monat pro Monat

3

14,

pro

M.

3

26,

Perspektiven: Wir danken für das Gespräch! 71 Marschnig: 8, Ich danke auch!

20,

auf alle Abnehmer

18,

neue Gebühren ab 2015

zess eingebunden - immerhin suchten wir ja die beste Lösung im Sinne aller! Es folgten auch von allen Seiten wichtige Inputs zum Thema, keiner wollte es sich einfach machen. Außer die KPÖ.

pro

M.

85 10 1,1, pro m3

24,13

pro Monat

TROFAIACH

zukünftige Generationen

VERGLEICHSRECHNUNGEN über alle 3 Gebührenbereiche

Einfamilienhaus, 4 Personen Jahresverbrauch von

200 m

3

TROFAIACH

Mehrparteienhaus, 35 Wohneinheiten 2) 2013 GAI

2014 HAFNING

nach neuem System

2015

Jahresverbrauch von

3.500 m3

nach neuem System

1,67 21,04 45,76 4,20 27,83 1,46 4,20 45,50

9,25 10,17 1,67 20,17 1,54 37,67

14,80 7,60 7,00 5,00 14,83 2,19 8,50 24,83

15,17 7,79 7,18 5,13 18,33 2,24 8,71 30,83

Grundgebühr Restmüllgebühr Biomüllgebühr

Bereitstellungsgebühr Kanal Verbrauchsgebühr Kanal

16,14 8,09 10,37 20,17 1,54 36,50

Monatliche Kosten

92,81

151,66

80,47

84,75

95,38

Monatliche Gesamtkosten

Grundgebühr Restmüllgebühr Biomüllgebühr Bereitstellungsgebühr Wasser Verbrauchsgebühr Wasser Zählermiete

Alle Beträge in Euro und zzgl. 10% UST

09

Bereitstellungsgebühr Wasser Verbrauchsgebühr Wasser Zählermiete Bereitstellungsgebühr Kanal Verbrauchsgebühr Kanal

2)

2013

2014

2015

TROFAIACH

nach neuem System

nach neuem System

564, 276,80 124,62 352,92 2,21 638,75

518, 276,80 69,60 128,00 259,58 4,03 230,00 434,58

530, 283,72 71,34 131,20 320,83 4,13 235,75 539,58

1.960,20

1.920,59

2.117,50

90

00

95

Daraus ergeben sich monatliche Kosten pro Wohneinheit 3): 2013: 2014: 2015:

56,01 54,87 60,50

Im Beispiel wurden die Gesamtkosten durch die Anzahl der Wohneinheiten (35) dividiert. Andere Aufteilungsschlüssel (z.B. nach m² Wohnfläche) durch die Hausverwaltung möglich!

3)

Zahlen in der Tabelle sind Monatsbeträge für das gesamte Haus. Aufteilung erfolgt durch die zuständige Hausverwaltung.


10

stadtpolitik aktuell

Aus Hafninger Sicht Ich hatte mir vorgenommen, in dieser Ausgabe nichts über die KPÖ zu schreiben, aber durch viele Vorkommnisse in den Ausschüssen und Gemeinderatssitzungen möchte ich Ihnen zwei Punkte davon nicht vorenthalten:

Eislaufplatz

Bei einer Ausschusssitzung wurde von der KPÖ ein Eislaufplatz im Westen Trofaiachs gefordert. Auf die Antwort, dass in sich in Hafning ein Eislaufplatz befindet, den alle Trofaiacher benützen können, wurde gar nicht eingegangen. Vielmehr wurde dies mit einer abwertenden Handbewegung abgetan. Dass in Hafning die Infrastruktur gegeben ist, d.h. Umkleideräume und WC-Anlagen, wurde nicht einmal zur Kenntnis genommen. Stattdessen wurde ein neuer Eislaufplatz, an einer Stelle an der keine Infrastruktur vorhanden ist und alles neu gebaut werden müsste, gefordert! Die KPÖ hat also kein Problem damit, wenn Einwohner von Hafning, der Rötz und Trofaiach Nord in den Westen Trofaiachs fahren müssen. Sehr wohl aber damit, wenn dies umgekehrt ist.

Musikschule Was mich besonders verwundert hat, war die Gegenstimme der KPÖ zur Musikschulförderung bei der Abstimmung in der Gemeinderatssitzung. Hier wurde der Landesführung die „Schuld“ an den Gegenstimmen gege-

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perspektiven

ben. Obwohl der KPÖ bewusst sein müsste, dass die Musikschule in Trofaiach ohne diese Förderung nur durch Kürzungen bei anderen Projekten weitergeführt werden kann wurde das „Prinzip Njet“ durchgezogen! Man muss sich schon fragen, welche Programme oder Taten für Trofaiach die KPÖ bis jetzt umgesetzt hat! Oder warten die dunkelroten wieder auf ein abgeschlossenes Projekt der SPÖ, um sich dieses auf ihre Fahnen heften können?

Erfreuliche Mitteilungen Die für heuer versprochenen, großen Straßensanierungen im Stadtteil Hafning wurden abgeschlossen und werden nächstes Jahr weitergeführt, wie Sie am Straßenbauplan bis 2018 ersehen können. Ebenfalls versprochen wurde ein „Tanzabend für Jung und Alt“, welcher einmal im Monat abwechselnd in allen Stadtteilen durchgeführt wird. Diese Veranstaltungen sollen auch das Miteinander der Ortsteile fördern. Dass dieses Zusammenwachsen schon stattfindet, haben wir bei den bisherigen Veran-

staltungen ja schon gesehen. Gestartet wurde am 15.11. im Gasthaus Unterdechler. Beim Durchblättern unserer Zeitung werden Sie feststellen, dass sich die SPÖ-Gemeinderäte wirklich um Trofaiach und seine EinwohnerInnen bemühen. Selbstverständlich werden wir dies auch in Zukunft so beibehalten und unsere Versprechungen einlösen. Es gilt für uns eine Politik zu machen, die Trofaiach für alle noch lebenswerter macht - mit der

Vision, dass Trofaiach den Titel „Lebenswerteste Stadt Österreichs“ nicht nur beim Wetter erhalten kann. Ich persönlich wünsche Ihnen für die restlichen Tage in diesem Jahr alles Gute und hoffe, Sie haben ruhige und besinnliche Weihnachten im Kreise Ihrer Familie und einen guten Rutsch mit viel Gesundheit und Lebensfreude ins neue Jahr 2014. Herzlichst, Ihr Fritz Kovacic SPÖ-Gemeinderat

Tanzabend für Jung und Alt n 13.12.2013, Sporthallencafe „Die Halle“ n 24.01.2014, GH Ruckenstuhl n 14.02.2014, Landhotel Reitingblick Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Plakaten! TROFAIACH


stadtpolitik aktuell

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Straßensanierungsprogramm 2014 – 2018 Der Gemeinderat der Stadt Trofaiach hat nach vorliegen aller Zustandsanalysen im ­September ein Grundsatz-Programm für die Straßensanierungen in den kommenden fünf Jahren beschlossen. Neben den aus den Tabellen ersichtlichen „großen“ Vorhaben sind jährlich EUR 100.000.- für laufende Instandhaltungsarbeiten durch den städtischen Bauhof, sowie Mittel für Bitumensanierungen, welche eine aufwändige Sanierung einige Jahre aufschieben können, im laufenden Budget der Stadt vor-

gesehen. Die Bitumensanierungen kamen im Jahr 2013 zum Beispiel im Rossmarkt und im Glanzweg zum Einsatz. Nachstehend finden Sie das Straßensanierungsprogramm bis 2018. Die definitiven Sanierungen können sich zB. auf Grund von ­ akuten Zustandsverschlechterungen einzelner Straßen ändern.

2014

TROFAIACH

Straße

geplante Kosten

Rebenburggasse Jakob-Dellachergasse (2. Teil) Oberer Jessnerweg Schlossbauerweg Riedgasse (im Zuge der Kanalsanierung) Lehmbergweg (2. Teil) Martin Luther-Gasse (1. Teil) Erzherzog Johann-Straße Waldstraße (Gehsteig) Hauptstraße SUMME 2014

EUR 400.000.EUR 125.000.EUR 60.000.EUR 72.000.EUR 50.000.EUR 50.000.EUR 45.000.EUR 45.000.EUR 40.000.EUR 37.000.EUR 924.000.-

2015 Straße Roßmarkt Edlingstraße Hauptstraße Alpenweg (1. Teil) Gößgrabenstraße (2. Teil) Martin Luther-Gasse (2. Teil) Ferstlweg (Bitumensanierung) SUMME 2015

TROFAIACH

geplante Kosten EUR 350.000.EUR 150.000.EUR 130.000.EUR 120.000.EUR 90.000.EUR 65.000.EUR 28.000.EUR 933.000.-

2016

TROFAIACH

Straße Bahnhofstraße (1. Teil) Gausendorfweg (1. Teil) Gehsteig Kurzheim Reitingstraße (1. Teil) Alpenweg (2. Teil) Quergasse (1. Teil)

geplante Kosten EUR 200.000.EUR 150.000.EUR 45.000.EUR 120.000.EUR 120.000.-

Rötzbachgasse Michelyweg Lehmbergweg (3. Teil) Ländlicher Wegebau SUMME 2016

EUR 65.000.EUR 55.000.EUR 50.000.EUR 50.000.EUR 930.000.-

im Zuge der Kanalsanierung

2017 Straße Bahnhofstraße (2. Teil) Krumpen (1. Teil) Gausendorfweg (2. Teil) Freiensteinerstraße (1. Teil) Gößgrabenstraße (3. Teil) Reitingstraße (2. Teil) Jechatweg SUMME 2017

2018 Straße Untergimplach Krumpen (2. Teil) Erzherzog Johann-Straße Gößgrabenstraße (4. Teil) „Aufschließungsstraße Lerch“ Freiensteinerstraße (2. Teil) SUMME 2018

EUR 75.000.-

TROFAIACH

geplante Kosten EUR 200.000.EUR 195.000.EUR 140.000.EUR 120.000.EUR 120.000.EUR 120.000.EUR 45.000.EUR 940.000.-

TROFAIACH

geplante Kosten EUR 210.000.EUR 195.000.EUR 170.000.EUR 120.000.EUR 110.000.EUR 60.000.EUR 865.000.-


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stadtpolitik aktuell

Gemeindefinanzen: Positiver Ausblick ins Jahr 2014 Der Budgetvoranschlag der Stadtgemeinde Trofaiach für das kommende Jahr weist einen geplanten Überschuss von über EUR 400.000.- aus. Auch 2014 wird weiter kräftig in die Infrastruktur investiert, ohne dafür Schulden zu machen! Brachten die Gemeindefinanzen vor wenigen Jahren noch die eine oder andere Sorgenfalte in die Gesichter der Verantwortlichen, kann man die Entwicklung in den Jahren 2012 bis 2014 mit einem Lächeln verfolgen. Im-

merhin ist es gelungen den Abgang von rund 1,2 Millionen Euro im Jahr 2011 (Summe der drei ehemaligen Gemeinden) in einen geplanten Überschuss von knapp EUR 450.000 zu drehen – trotz laufend steigender Kosten für zB. den Sozialhilfeverband.

Investitionen gesichert Im neuen Budgetentwurf, dem Gemeinderat am 12. Dezember zur Beschlussfassung vorgelegt wird, sind natürlich auch wieder eine

Kennzahlenvergleich Trofaiach

Ø Steiermark

Ø Österreich

914,–

1.554,–

1.700,–

Laufende Ausgaben pro Einwohner

1.786,–

1.950,–

1.907,–

Laufende Einnahmen pro Einwohner

1.931,–

2.155,–

2.146,–

73,–

39,–

79,–

219,–

188,–

246,–

Finanzschuld pro Einwohner

Freie Finanzspritze pro Einwohner Investitionen pro Einwohner

* Beträge in Euro ** Vergleichsdaten lt. Gemeindefinanzbericht 2013

Reihe an Investitionen vorgesehen. „Im außerordentlichen Haushalt haben wir über 2,3 Millionen Euro für neue Projekte und Investitionen in unsere Stadt vorgesehen. Den größten Brocken machen hier die Fortführung der Straßensanierungen und der erste Teil des FreibadUmbaus aus“, so Finanzstadtrat Peter Marschnig. Aber auch im ordentlichen Haushalt finden die neuen Initiativen wie die Familienförderung, oder die Startwohnungen ihre finanzielle Grundlage.

Schulden verringern sich Alle Investitionen können auch aus dem eigenen Geldtascherl bezahlt werden. Es sind im Jahr 2014 keine Darlehensaufnahmen vor-

Entwicklung der Darlehensschulden

Vieles richtig gemacht „In Anbetracht dieses Voranschlagentwurfs kann man durchaus selbstbewusst sagen, dass man für ein derart positives Ergebnis einiges richtig machen muss. Ein Budgetüberschuss gepaart mit enormen Investitionen und Rücklagenzuführungen, sowie Schuldenabbau passiert einer Stadt nicht zufällig“, so Finanzstadtrat Marschnig abschließend.

Entwicklung Sollabgang / Sollüberschuss

18.000.000

600.000

15.000.000

200.000

12.000.000

-200.000

9.000.000

-600.000 -1.000.000

6.000.000

-1.400.000

3.000.000 0

gesehen. Marschnig: „Durch die durch die Fusion verbesserte Finanzlage der Stadt können wir über 800.000 Euro an Altlasten zurückzahlen und so unseren Schuldenstand weiter verringern!“ Weiters sind auch EUR 50.000.- Rücklagenzuführung vorgesehen.

-1.800.000 2008

2009

2010

2011

2012

Hafning Gai Trofaiach

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perspektiven

Vorschau 2013

VO 2014

-2.200.000 Hafning Gai Trofaiach


stadtpolitik aktuell

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Winterdienst – große Herausforderung Grundlage für den neuen Winterdienst ist eine für alle Österreichischen Kommunen geltende Winterdienstrichtlinie. Auf Basis dieser Richtlinie werden die einzelnen Straßenzüge in verschiedene Prioritätsklassen, die sogenannten Straßenkategorien eingeteilt. Ausschlaggebend für diese Reihung ist die Verkehrsdichte einer Straße, das Vorhandensein von öffentlichen Einrichtungen (wie Einsatzorganisationen, Schulen), Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs, usw. Je nach Straßenkategorie ist in dieser Richtlinie ein Betreuungszeitraum, ein Räum- und Streuintervall, aber auch das bevorzugt zu verwendende Streumittel vorgeschrieben. Im Wesentlichen bauen die Win-

terdienstpläne auf die Erfahrungen aus den letzten Jahren auf. Während in den Ortsteilen Trofaiach und Hafning bereits in den vergangenen Jahren auf den Hauptstrecken auf Salzstreuung umgestellt wurde, wird dieses System auch teilweise auf den Ortsteil Gai umgelegt. Gezielte Salzstreuung kommt allerdings nur auf der Hauptstrecke Töllach – Gai – Schardorf – Putzenberg – Gimplach sowie im Bereich Edling zum Einsatz. Die Siedlungsstraßen und div. Hauszufahrten und auch der Bereich Windischbühel und Kurzheim werden wie bisher mit Splitt gestreut. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass durch den Bauhof der Stadt Trofaiach Flüssigsalz zum Einsatz kommt, das sich

vor allem durch seinen sparsamen Einsatz sowie die punktgenaue und universelle Anwendung bewährt hat. Bedingt durch die oben genannte Winterdienstrichtlinie ist das zu verwendende Streumittel grundsätzlich vorgegeben. Die Ortsteile Trofaiach und Hafning sowie die Streckenabschnitte Töllach – Gai – Schardorf – Putzenberg – Gimplach und Edling werden durch die Spezialfahrzeuge der Stadt Trofaiach betreut. Die Siedlungsbereiche in Gausendorf, Töllach, Gai, Schardorf, Windischbühel einerseits und Gimplach, Kurzheim und Gössgraben andererseits werden durch zwei heimische Subunternehmer betreut. Wie in den vergangenen Jahren werden Mitarbeiter des

Bauhofes sich auch heuer wieder mit vollem Einsatz bemühen den Zustand unserer Straßen auch im Winter ordnungsgemäß zu erhalten. Bei extremen Wetterlagen und sehr starken Schneefällen kann es aber auch zur einen oder anderen Verzögerung im Winterdienst kommen. In solchen Fällen ist es vielleicht notwendig etwas zuzuwarten bzw. mit dem Räumkommando des städtischen Bauhofs Kontakt aufzunehmen.

Stadtentwicklung und Flächenplanung von sehr großer Bedeutung Im Juni dieses Jahres hat der Gemeinderat nach sehr intensiver und konstruktiver Vorbereitung die Auflage des Stadtentwicklungskonzept 1.0 und des Flächenwidmungsplan 1.0 einstimmig beschlossen. Damit wurde ein besonderes BürgerInnen-Beteiligungsverfahren eingeleitet, welches ganz wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt Trofaiach nehmen wird. Bereits in der Vorbereitungsphase wurden die von zahlrei-

chen BürgerInnen eingebrachte Baulandwünsche und Änderungsvorhaben eingehend diskutiert und letztendlich auch teilweise in die aufzulegenden Planunterlagen eingearbeitet. Die nun vorliegenden Entwürfe wurden in weiterer Folge in mehreren Bürgerversammlungen und hunderten persönlichen Gesprächen mit Betroffenen Grundstückbesitzern und Experten erläutert und bis ins kleinste Detail besprochen.

Die Ergebnisse dieser Versammlungen und Gespräche, sowie die eingebrachten Einwendungen werden nun wiederum gemeinsam mit externen Fachleuten beraten und dem Gemeinderat zur weiteren Entscheidung vorgelegt. Das erste Halbjahr 2014 wird daher auch im Zeichen dieser Planungsgespräche stehen. Die professionelle und inhaltlich intensive ­ Beschäftigung ist von größter Bedeutung weil beide Planungsgrundsät-

ze für lange Zeit Gültigkeit haben werden. So werden das Stadtentwicklungskonzept bis in das Jahr 2028 und der Flächenwidmungsplan bis in das Jahr 2023 gelten. In beiden Fällen ist das ein sehr langer Zeitraum und da lohnt es sich eine breite Diskussion mit großer BürgerInnenbeteilung zu führen. Ziel ist es das die ­Planungsgrundlagen im Sommer 2014 in Rechtskraft ­erwachsen.


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stadtnotizen

Mountainbikestrecken: Verträge verlängert Gute Nachrichten für alle Mountainbiker! Die beliebten Radstrecken rund um unsere Stadt ­werden auch in den nächsten Jahren befahrbar sein! Die dazu ­notwendigen Vereinbarungen mit den Grundstücksbesitzern konnten nach ­intensiven Gesprächen für weitere fünf Jahre bis 2018 abgeschlossen werden! Mehr Informationen zu den Strecken finden Sie im Internet unter http://tested.eisenwadl.at

Vorplatz für Vereinsheim Waldstraße Ein lang gehegter Wunsch der Vereinsgemeinschaft in der Waldstraße konnte im Herbst erfüllt werden: Der Vorplatz des Hauses - Park- und Sportplatz zugleich - konnte unter aktiver Beteiligung der untergebrachten Vereine neu hergestellt ­werden. Die Vereine beseitigten die alten Pflastersteine, die Stadtgemeinde ließ die Fläche sauber asphaltieren. Ein ­gelungenes Projekt nach dem Motto: Gemeinsam mehr erreichen!

Neue Tafeln für die Stadt Seit Mitte Oktober stehen sie nun, die neuen Ortstafeln. Wie schon im Vorfeld der Gemeindeneugründung angekündigt, musste dadurch kein Stadtteil seine ureigenste Identität verlieren. Die Standorte wurden teilweise auf Grund von Verordnungen der Bezirkshauptmannschaft angepasst. Neu festgelegt wurden in diesem Zusammenhang auch die Geschwindigkeitsverordnungen im Stadtgebiet. Dabei wurde nach folgendem Prinzip vorgegangen: 30 km/h in Kernzonen und dicht bebauten Siedlungsgebieten, 40 km/h in ländlichen Gebieten, 50 km/h außerhalb der Ortstafeln. Eingeflossen sind auch viele Anregungen aus der Bevölkerung.

gMeinBus: Zweites Fahrzeug notwendig Das Konzept der SPÖ-Gemeinderatsfraktion, einen flexiblen Rufbus als Ergänzung zum bestehenden Citybus einzuführen, geht immer mehr auf! Schon kurz nach dem Start reicht in Spitzenzeiten ein Bus nicht mehr aus. Es musste zur Abdeckung des Früh- und Mittagsverkehrs bereits ein zweites Fahrzeug angeschafft und in Dienst gestellt werden! Auch die Anzahl der Infopoints (=Einstiegsmöglichkeit) wurde bereits mehrmals angepasst und erweitert!

Müllinseln Bei der Müllinsel im Bereich des ehemaligen UWZ in Hafning kommt es immer wieder zu ­Überfüllungen. Einerseits, weil die gelben Säcke zu früh abgestellt werden und andererseits, weil hier auch Sperrmüll und Sonderabfall abgestellt wird. Der Großteil der Bevölkerung ist bemüht, den Müll richtig zu entsorgen. Leider gibt es aber immer wieder Einzelne, die die ­Müllinsel als Entsorgungsposten für alles sehen. Einwohner aus anderen Ortsteilen bzw. Orten, glauben sie k­ önnen hier alles entsorgen, von Altöl bis Lampen, Speiseöle, alte Autoteile usw. Dass dies auch höhere Entsorgungskosten nach sich zieht, ist natürlich logisch. Im Sinne der Einwohner von Hafning wird diesen illegalen Ablagerungen verstärkt nachgegangen und es wurden auch schon mehrere Personen eruiert. Diese müssen mit einer Anzeige bei der BH Leoben rechnen. „Ich sehe nicht ein, dass hier jene zum Handkuss kommen, die sich bemühen, eine ordentliche Mülltrennung machen, diese Abfallstelle sauber halten und damit die Kosten ­reduzieren. Durch das neue Abfallwirtschaftsgesetz ist es nun auch möglich, die zusätzlichen Entsorgungs­kosten von den Verursachern einzufordern“, sagt GR Fritz Kovacic.

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perspektiven


aus der region

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Pflege-Regress in der Steiermark Ein tagespolitischer Dauerbrenner ist der nach wie vor aufrechte Pflege-Regress in unserer Steiermark. Der Gemeinderat der Stadt Trofaiach hat bereits vor dem Sommer mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne eine Resolution zur Abschaffung des Pflegeregresses und für eine bundeseinheitliche Pflegefinanzierung an die Bundes- und Landesregierung gesendet. Bis dato hat sich an der Situation aber nichts geändert, deshalb möchten wir mit Fakten zum Regress vielen Gerüchten und Ängsten begegnen. Regresspflicht besteht nur bei Unterbringung im Heim, soweit auch nach Bürgerlichem Recht eine Unterhaltsverpflichtung besteht. Regresspflichtig sind Hilfeempfänger selbst, Kinder gegenüber Eltern, Eltern gegenüber Kindern, Ehepartner und ev. Dritte. NICHT zur Zahlung herangezogen werden Geschwister, Großeltern, ­Enkel, Schwiegereltern und – kinder. Ebenso wird NICHT auf das Vermögen der regresspflichtigen Angehörigen zurückgegriffen! Regress bedeutet eine teilweise – sozial gestaffelte - Rückforderung von Kosten für einen Pflegeheimplatz, die von Land und Gemeinden zwischenzeitig übernommen werden, wenn der Kostenaufwand der Pflege im Heim

h­ öher ist als die Einkünfte und das Pflegegeld der dort gepflegten Person. Rund die Hälfte aller unselbstständigen Erwerbstätigen verdienen lt. Statistik weniger als € 1.500,- im Monat und sind daher von vornherein nicht regresspflichtig. Die Höhe des Regresses für Eltern und Kinder richtet sich nach dem Netto-Einkommen, wobei ein bereits an den zu Pflegenden geleisteter Unterhalt in Abzug zu bringen ist, und ist mit der Höhe der Unterhaltsverpflichtung begrenzt. Unter € 1.500,– Nettoeinkommen wird kein Regress fällig! Unabhängig davon ist jedenfalls festzuhalten, dass wir in der Frage der Pflegefinan­ zierung möglichst rasch eine ­ österreichweite Lösung ­brauchen!

Häufig gestellte Fragen n Müssen Kinder für ihre eigenen Geschwister einspringen, die nicht zahlen können oder kein Einkommen haben? Nein, das übernimmt die öffentliche Hand. n Welches Vermögen des Pflegeheimbewohners wird zur Bezahlung der Kosten herangezogen? Nur verwertbares Vermögen (Sparbücher, Barvermögen, Auto, etc.) des Pflegeheimbewohners werden herangezogen. Es gibt aber eine Grenze von € 7.000,-- „an frei bleibendem Vermögen“, das im Eigentum der Pflegeheimbewohnerin bzw. des Pflegeheimbewohners bleibt. Aber: kurzfristiges Verschenken von Sparbüchern oder Häusern entzieht dieses Vermögen nicht der Deckung des Pflegeregresses. Es gilt eine Drei-Jahres-Frist! n Müssen Pflegeheimbewohner ihr Eigentum, etwa eine Wohnung, verkaufen? Nein, wenn ein Verkauf nicht möglich oder unzumutbar ist. Vor allem muss auch der Ehe- oder Lebenspartner nicht aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Der ­Sozialhilfeverband geht ins Grundbuch und fordert bei ­einem späteren Verkauf das Geld ein.

Berechnungsbeispiel (alle Beträge mtl.): Witwe: € 1.000,-- Pension, Pflegestufe 4, kein Eigentum Sohn: € 2.400,-- Nettoeinkommen (Jahreseinkommen/12) Tochter: teilzeitbeschäftigt: € 1.000,-- Nettoeinkommen Kosten für den Pflegeheimplatz: ca. € 3.200,--

Finanzierung:

Witwe: € 800,-- von der Pension

€ 531,-- vom Pflegegeld

Regress: Sohn: € 204,-- (8,5 % von € 2.400)

Tochter: nicht regresspflichtig

Verbleibende Kosten für den Sozialhilfeverband: € 1.665,-Hinweis: Witwe verbleiben im Monat € 411,-- (€ 200,-- Taschengeld von der Pension, € 44,-- Taschengeld vom Pflegegeld, € 167,-- aliquot von der 13. und 14. Pension) Anmerkung: Sollte der Eigenbetrag des Pflegeheimbewohners und die Regress­ leistungen der Kinder die monatlichen Pflegeheimkosten mehr als decken, so reduziert sich der Regress bei jedem Kind anteilig.


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aus der region

Arbeitsmarktlage im Bezirk Leoben und Trofaiach

GR Helmut Wiesmüller

Veränderung der Beschäftigung (in den letzten 12 Monaten

Die Arbeitsmarktlage hat gegenüber September leicht sich im letzten Jahr leider an. insgesamt nicht sehr positiv Diese Gesamtsteigerung hat Entsprechend unserer Region gibt es die meisten Stellen in den Bereichen entwickelt und es stieg die ihren Ursprung hauptsächMetall/Elektro aber auch im Handel und den Dienstleistungen. Durchschnittlich stehen ca. 350 offene Stellen aus den verschiedensten Bereichen zur Verfügung. aberund auch im Handel Arbeitslosigkeit sowohl im lich darin, dass es für bereits Elektro Personen sehrfürstabil und nur Eigeninitiative die Nutzung sonstiger Kanäle ist sehr wichtig die Erlangung eines neuen Arbeitsplatzes, da nur ca. 55% aller zu besetzenden Stellen auch dem den Dienstleistungen. Bezirk Leoben als auch in arbeitslose Personen schwie- und von geringen saisonalen AMS gemeldet werden. Trofaiach selbst ist, wie allgemein eine Wohnstadt und daher betroffen. sehr von stehenbekannt ca. ist,Schwankungen der gesamten Steiermark. riger geworden ist wieder Durchschnittlich der Gesamtentwicklung im Bezirk abhängig. Es sind sowohl die Beschäftigtenzahlen als auch die von Stellen Arbeitslosigkeit Personen sehr stabil und nur von zeigt offene ausbetroffenen den Nachstehende Erfreulich ist dennoch, dass am Arbeitsmarkt Fuß zu fas- 350 Graphik geringen saisonalen Schwankungen betroffen. Nachstehende Graphik zeigt die Bereichen Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der neuen Stadt Trofaiach seit Beginn dieses die Zuwächse durch unter- sen. Bei einer in etwa gleich- verschiedensten die Entwicklung der ArJahres. Verfügung. Eigeninitiaschiedlichste Maßnahmen bleibenden Anzahl von ar- zur beitslosigkeit in der neuen Arbeitslose in Trofaiach 2013 abgeschwächt werden konn- beitslos gewordenen, erhöh- tive und die Nutzung sonsti- Stadt Trofaiach seit Beginn ten. Mit Ende Oktober 2013 te sich bei den bereits Ar- ger Kanäle ist sehr wichtig dieses Jahres. waren im Bezirk Leoben beitslosen deren Dauer der für die Erlangung eines Das AMS Leoben ist bemüht ­neuen Arbeitsplatzes, da nur die Arbeitslosigkeit so kurz 1.806 Personen (913 Frauen Arbeitslosigkeit. und 893 Männer) arbeitslos Ende September waren im ca. 55% aller zu besetzenden wie möglich zu halten und vorgemerkt, dies bedeutet Bezirk Leoben 23.370 Per- Stellen auch dem AMS ge- bietet verschiedenste Schugegenüber dem Vorjahr eine sonen beschäftigt, wobei po- meldet werden. lungen in unterschiedlichsSteigerung um 8,4% oder sitiv zu vermerken ist, dass Trofaiach selbst ist, wie all- ten Bereichen an. Für AusDas AMS Leoben ist bemüht die Arbeitslosigkeit so kurz wie möglich zu halten und bekannt ist, eine künfte stehen ihnen unsere 140 Personen. Weiterhin es im September erstmalig gemein bietet verschiedenste Schulungen in unterschiedlichsten Bereichen an. Für Auskünfte stehen ihnen unsere Aktuell befinden sich 475 undBeraterInnen daher gerne sehrzur Verfügung. überproportional gestiegen in diesem Jahr wieder eine Wohnstadt BeraterInnen gerne zur VerPersonen, darunter viele Trofaiacherinnen und Trofaiacher, in unterschiedlichsten Leoben undder Trofaiach. Ausbildungen. der Gesamtentwicklung fügung. Aktuell befinden unselbstän- von istArbeitsmarktlage die Betroffenheit im beiBezirk den Steigerung Die Arbeitsmarktlage hat sich im letzten Jahr leider insgesamt nicht sehr positiv imauch Bezirk abhängig. Es sind sich 475 Personen, darunter dig Beschäftigten gab. Leoben als über 50 Jährigen unddie geneentwickelt und es stieg Arbeitslosigkeit sowohl im Bezirk in der unserer Regirell bei denSteiermark. AusländerInnen. gesamten Erfreulich istEntsprechend dennoch, dass die Zuwächse durchsowohl die Beschäftigten- viele Trofaiacherinnen und unterschiedlichste Maßnahmen abgeschwächt werden konnten. Mit Oktober zahlen als auch die von Trofaiacher, in unterschiedSaisonbedingt stieg die on gibt es die meisten Stel- Ende 2013 waren im Bezirk Leoben 1.806 Personen (913 Frauen und 893 Männer) arbeitslos rbeitslosigkeit betroffenen lichsten Ausbildungen. len dem in den Bereichen Metall/ um­A8,4% ­Avorgemerkt, rbeitslosigkeit im Oktober dies bedeutet gegenüber Vorjahr eine Steigerung oder 140 Personen. Weiterhin überproportional gestiegen ist die Betroffenheit bei den über 50 Jährigen und generell bei den AusländerInnen. Saisonbedingt stieg die Veränderung der Arbeitslosigkeit Arbeitslose Arbeitslosigkeit im Oktober gegenüber September leicht an.

(in den letzten 12 Monaten

t

Diese Gesamtsteigerung hat ihren Ursprung hauptsächlich darin, dass es für bereits arbeitslose Personen schwieriger geworden ist wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu rfassen. o f a i aBei c h einer e r in etwa gleichbleibenden Anzahl von arbeitslos gewordenen, erhöhte sich bei den bereits Arbeitslosen deren Dauer der Arbeitslosigkeit. Ende September waren im Bezirk Leoben 23.370 Personen beschäftigt, wobei positiv

perspektiven

in Trofaiach 2013


aus der region

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Landtagsabgeordnete Lang, Zelisko und Schmid fordern:

Region Obersteiermark durch forcierten Wohnbau stärken „Die Region Obersteiermark soll in Zukunft durch forcierten Wohnungsbau weiter gestärkt werden“, verlangen die drei obersteirischen SPÖ-Land¬tags¬abgeordneten Markus Zelisko (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag), Toni Lang (Leoben) und Wohnbausprecher Gerald Schmid (Murtal): „Damit können wir in unserem Zentralraum die Lebensqualität weiter verbessern und die Abwanderung von jungen Menschen eindämmen.“ Ausgehend von einem Rechnungshofbericht und einer Stellungnahme des steirischen Städte¬bundVorsitzenden Bgm. Bernd Rosenberger werfen sich nun auch die drei oberstei­ rischen SPÖ-LandtagsSchwergewichte Lang, Zelisko und Schmid für den Zentralraum Obersteiermark mit rund 350.000 Einwohnern vor den Zug: „Wir haben in den obersteirischen Bezirken einerseits Tausende Wohnungssuchende, andererseits aber auch viele sanierungsbedürftige und aus diesem Grund leer

s­tehende Wohnungen – wir brauchen deshalb eine umfassende Wohnbau-Offensive mit Neubauten und Sanierungen, die vom Land entsprechend gefördert werden!“ Es mache wenig Sinn, die Ausdünnung der Regionen und die Abwanderung von jungen Menschen immer nur zu beklagen, so Lang, Zelisko und Schmid übereinstimmend, es müsse endlich einmal aktiv und offensiv etwas passieren: „Entgegen der Feststellung des Rechnungshofes braucht der obersteirische Zentralraum dringend attraktive

und leistbare Wohnungen, um der Abwanderung in den

Großraum Graz entgegenzuwirken.“

Wohnbau-Offensive für die Obersteiermark (von links): SPÖ-Landtagsabgeordnete Markus Zelisko, Toni Lang und Gerald Schmid. (Foto: SPÖ-Landtagsklub/Hauk)

10% Zwangssteuer? Die Idee einer Zwangssteuer von 10% auf Spareinlagen, kommend vom Internationalen Währungsfond (IWF), kann ja wohl nur eine Schnapsidee im wahrsten Sinn des Wortes sein. Für SparerInnen gibt es bei den derzeitigen Minizinsen

nichts zu lachen, da Sparen heute durch die Inflation ohnehin bereits ein Verlustgeschäft ist. Die Argumentation des IWF, durch die Einführung dieser Steuer die Verschuldung von Euroländern auf das Niveau vor der Krise zu bringen, ist ein Schlag ins Gesicht für

alle – vor allem aber für die kleinen – SparerInnen, die sich einen Notgroschen vom Mund absparen. Allein solche Vorschläge an die Öffentlichkeit zu bringen, stellen für mich den Grund für den sofortigen Rücktritt der Verantwort­ lichen dar.

Abgeordneter zum Österreichischen Bundesrat und Zentralbetriebsratsvorsitzender Richard WILHELM


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europa

Europa bringt uns allen was! Angesichts der herannahenden Wahlen zum Europäischen Parlament werden die Stimmen der EU-Kritiker wieder besonders laut. Manche Parteien vertreten nach wie vor krude Ideen wie den Austritt aus der Eurozone oder eine Teilung in Nordund Südeuro und dies, obwohl sie wissen, welche verheerenden Folgen Österreich zu erwarten hätte. Immerhin kommen 60 Prozent der Wirtschaftsleistung Österreichs aus dem Export, davon geht mehr als die Hälfte in die Eurozone. Eine Million Menschen arbeiten im Exportsektor. Des Weiteren hat das WIFO errechnet, dass in Österreich auf Grund der EU-Mitgliedschaft und des Euro seit 1999 (Einführung des Euro als Buchgeld, ab 2001 auch als Bargeld) jedes Jahr ein zusätzliches Wachstum von durchschnittlich 0,9 Prozent (rund 2,5 Mrd. Euro) und 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Ohne Euro hätten wir auf ein Drittel unseres Wachstums (insgesamt 27,5 Mrd. Euro) und 220.000 neue Arbeitsplätze verzichten müssen. Gerade für die Steiermark mit ihren Industrieregionen wäre ein Zerfall der Eurozone kaum verkraftbar. Die Europäische Union hat ihre Schwächen, gerade in der Wirtschaftskrise haben

t r o f a i a c h e r

perspektiven

sich diese offenbart. Und sachlich über Europa, versu- Schranken, die aus ideologinach wie vor haben wir mit chen wir, die EU so zu ge- schen Gründen und ohne den Folgen des Sparkurses stalten, dass sie uns allen Rücksicht auf die Konseder vergangenen Jahre zu eine gute Zukunft bietet und quenzen eine Rückkehr zum kämpfen, die Arbeitslosig- weisen wir jene in die Nationalismus fordern. keit in Europa ist hoch wie nie zuvor und hier müssen wir auch rasch handeln. Dennoch führt kein Weg an einem gemeinsamen Europa vorbei. So könnten wir uns als kleines Land alleine nie gegen rasant wachsende Länder wie Indien oder China durchsetzen, wir wären der globalisierten Wirtschaft hilflos ausgeliefert. Auch in anderen Bereichen wie beispielsweise dem Umweltund Klimaschutz können wir Unsere Stimme im EU-Parlament: Jörg Leichtfried alleine nichts mehr bewegen. Nachhaltige Erfolge werden wir hier nur erzielen, wenn in ganz Europa verbindliche Rechtsanwaltskanzlei Vorgaben erfüllt werden. Nicht zuletzt müssen wir uns Rechtsanwaltskanzlei den Herausforderungen stelDr. GerhardRechtsanwaltskanzlei Hiebler Dr. Gerd Grebenjak len, die der stetig wachsende Datenaustausch im Internet Dr. Gerhard Hiebler Dr. Gerd Grebenjak Rechtsanwaltskanzlei mit sich bringt. Von UnterDr. Gerhard Hiebler Dr. Gerd Grebenjak nehmen wie auch von staatIhr verlässlicher Partner in allen Rechtsfragen lichen Behörden wird das Recht auf Privatsphäre imIhr verlässlicher Partner in+43 allen Rechtsfragen 8700 Leoben, Hauptplatz 12, Tel: (0) 3842 461590, Dr. Gerhard Hiebler Dr. Gerd Grebenjak Fax: + 43 (0) 3842 4620315, E-Mail: ra@hiebler-grebenjak.com, mer wieder verletzt, nur auf Ihr verlässlicher Partner in allen Rechtsfragen www. hiebler-grebenjak.com europäischer Ebene können 8700 Leoben, Hauptplatz 12, Tel: +43 (0) 3842 461590, Fax: + 43 (0) 3842 4620315, E-Mail: ra@hiebler-grebenjak.com, wir ein wirksames Daten8700 Leoben,www. Hauptplatz 12, Tel: +43 (0) 3842 461590, hiebler-grebenjak.com Fax: + 43 (0) 3842 4620315, E-Mail: ra@hiebler-grebenjak.com, schutzgesetz verwirklichen, www. hiebler-grebenjak.com mit dem wir auch US-ameri- Ihr verlässlicher Partner in allen Rechtsfragen kanische Firmen in die Pflicht nehmen können. All 8700 Leoben, Hauptplatz 12, Tel: +43 (0) 3842 461590, dies und vieles mehr gilt es Fax: + 43 (0) 3842 4620315, E-Mail: ra@hiebler-grebenjak.com, www. hiebler-grebenjak.com zu Bedenken, wenn wieder antieuropäische Töne laut werden. Diskutieren wir


stadtpolitik aktuell / werbung

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Industrielle Abwärme für Trofaiach Die KELAG Wärme GmbH wird die Fernwärmeversorgung in der Stadt Trofaiach von Erdgas auf industrielle Abwärme umstellen. Möglich wird das durch die Auskopplung von Abwärme aus dem Produktionsprozess der voestalpine Donawitz und durch den Bau einer 8,2 km langen Fernwärmeleitung von Donawitz nach Trofaiach.

Verstärkte Nutzung erneuerbarer Energie Die KELAG Wärme GmbH investiert rund 6,5 Millionen Euro in die Fernwärmeleitung nach Trofaiach, im April 2014 sollen die Bauarbeiten beginnen. Über die neue Fernwärmeleitung werden in Zukunft pro Jahr rund 32 Millionen Kilowattstunden Wärme von Donawitz nach Trofaiach transportiert werden, das entspricht dem Wärmebedarf von 6.500 Wohnungen. Größter Wärmekunde in Trofaiach ist die GIWOG.

„Trofaiachs höchster Kamin wird nicht mehr rauchen!“ Die Nutzung industrieller Abwärme ersetzt in Trofaiach den Einsatz fossiler Energie. Die bestehenden Kesselanlagen in Trofaiach werden nach der Umstellung nur noch als Ausfallsreserve dienen. Die Nutzung von in-

dustrieller Abwärme verringert den Ausstoß von CO2 in Trofaiach um 6.000 Tonnen pro Jahr. Rund die Hälfte der Trofaiacher Haushalte ist an das Fernwärmenetz der KELAG Wärme GmbH angeschlossen. Bürgermeister Mario Abl betont neben den Umweltaspekten noch eine menschliche Dimension dieses Projektes: „Etwa 4.000 Bürgerinnen und Bürger von Trofaiach sind oder waren Beschäftigte der voestalpine Donawitz, sind also mit ihrer neuen Wärmequelle emotional verbunden!“

Trofaiachs höchster Kamin wird nicht mehr rauchen


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Trofaiacher Perspektiven, Ausgabe 13, Dezember 2013 mon