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perspektiven DIE SOZIALDEMOKRATISCHE STADTZEITUNG

Ausgabe 34 | März 2019

Bester Rechnungsabschluss der letzten Jahrzehnte Seite 04

26. Mai 2019 Europawahl Seite 05, 08 und 09


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inhalt

inhalt: Inhalt

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Editorial

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Stadtpolitik aktuell

Seite

Europa

Seite 08-09

Stadtpolitik aktuell / kurz notiert

Seiten

Steiermark

Seiten 18-19

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Was wir 2019 alles vorhaben... Der beiliegende Folder soll Ihnen einen Überblick über die vom SPÖ-Gemeinderatsteam geplanten Vorhaben für unsere Stadt im Jahr 2019 aus einem anderen Blickwinkel vorstellen.

TROFAIACH spoetrofaiach.at

alles vorhaben... Impressum Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Stadtorganisation Trofaiach, Rebenburggasse 5, 8793 Trofaiach. Vorsitzender: Ing. Peter Marschnig Impressum Layout und Satz: Crearteam, Weißkirchen Medieninhaber und Herausgeber:

SPÖ Stadtorganisation Trofaiach, Rebenburggasse 5, 8793 Trofaiach.

Vorsitzender: Ing. Peter Marschnig Druck: Universal Druckerei GmbH, Leoben

Layout und Satz: Crearteam, Weißkirchen

Druck: Universal Druckerei GmbH, Leoben Fotos: wenn nicht anders angegeben Archiv, F ­ reisinger, ­Gallhofer, E-Mail: office@spoetrofaiach.at, www.spoetrofaiach.at Claudia Sarrer Photography.

E-Mail: office@spoetrofaiach.at, www.spoetrofaiach.at

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PROJEKTE, FAKTEN,

ZAHLEN...


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DIE SOZIALDEMOKRATISCHE STADTZEITUNG

Ausgabe 34| März 2019

Liebe Trofaiacherinnen, lieber Trofaiacher! Bürgerbeteiligung ist für uns keine leere Floskel! Die SPÖ Trofaiach ist seit jeher bestrebt, die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger als Basis für die Arbeit im Gemeinderat zu sehen. Aktuell belegt wird diese Herangehensweise durch mehrere Punkte: Seit 2014 ist das SPÖ-Gemeinderatsteam kontinuierlich von Haus zu Haus und von Wohnungstür zu Wohnungstür quer durch alle Stadtteile unterwegs, um in persönlichen Gesprächen die Anliegen der Bevölkerung aufzunehmen und nach Möglichkeit umzusetzen. Dadurch wurden schon viele „kleine Sorgen das Alltags“ einer Lösung im Sinne der Menschen in unserer Stadt zugeführt. Ein weiteres Beispiel für gelebte BürgerInnennähe ist die nun doch nicht erfolgte Änderung des Citybus-Fahrplanes. Hier wurde von Verkehrsexperten eine taktoptimierte Anbindung an den Busterminal vorgeschlagen. Im Zuge der geplanten Umstellung wurden von den Citybus-NutzerInnen jedoch viele sachliche Argumente ins Treffen geführt, die den Bürgermeister dazu veranlasst haben die geplante Fahrplanänderung durch die MVG zu stoppen. Auch in Zukunft wird die SPÖ Trofaiach auf das Mitspracherecht der Trofaiacherinnen und Trofaiacher bei Projekten Wert legen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet der groß angelegte Prozess zur Entwicklung der ehemaligen Bahntrasse. Wie bereits im Vorjahr angekündigt werden wir unser Versprechen auch

diesmal einlösen und gemeinsam mit jener Firma die auch an der erfolgreichen Innenstadtentwicklung maßgeblich beteiligt ist einen BürgerInnenbeteiligungsprozess starten. Hier sind dann alle Ideen und Meinungen zur künftigen Nutzung dieses quer durch die Stadt verlaufenden Grundstücks gefragt. Interessantes Detail: Gegen diese Form der BürgerInnenbeteiligung stimmten übrigens ÖVP und KPÖ. Die SPÖ-GemeinderätInnen und ich freuen uns, Sie und Ihre Ideen bei den Ideenwerkstätten begrüßen zu können!

Sehr erfreulich für Trofaiach ist auch der Rechnungsabschluss 2018: Die Stadtfinanzen präsentieren sich in bester Verfassung. Unsere Stadt ist damit jedenfalls zukunftsfit. Man darf gespannt sein, ob sich die KPÖ weiter auf das Suchen von Formfehlern beschränkt und den Bürgermeister, mich als Finanzstadtrat, sowie die Stadtgemeinde und deren MitarbeiterInnen weiterhin versucht bei der Aufsichtsbehörde anzupatzen. Es muss schon ein tristes Leben sein, wenn man ständig nur auf der Suche nach Negativem

ist und das große – in unserem Fall sehr positive – Ganze aus dem Auge verliert. Ich kann Ihnen versichern, wir werden den positiven Weg für Trofaiach keinesfalls verlassen und uns auch in Zukunft gemeinsam mit Ihnen mit der Entwicklung unserer Stadt beschäftigen. Das wollen und werden wir wie in der Vergangenheit auch 2019 und darüber hinaus so halten. Weil‘s meiner Meinung nach der richtige Weg ist. Weil’s passt! Ihr STR Ing. Peter Marschnig Stadtparteivorsitzender Vorsitzender der SPÖ-Gemeinderatsfraktion

Hier gibt es zusätzliche Informationen! In dieser Ausgabe sind 2 Artikel mit diesem Icon markiert. Um die weiteren Informationen sichtbar zu machen, müssen Sie das SPÖ-STEIRER-APP downloaden. Wie das genau funktioniert erfahren Sie auf Seite 7.

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stadtpolitik aktuell

Bester Rechnungsabschluss seit Jahrzehnten Der Rechnungsabschluss einer Gemeinde bildet den endgültigen Schlusspunkt unter ein Haushaltsjahr. Die Stadtgemeinde Trofaiach konnte für das abgelaufene Jahr 2018 Rekordzahlen präsentieren. Neben kräftigen Investitionen ist der Überschuss auf über EUR 925.000 angestiegen, die Verbindlichkeiten unter die 10-Millionen-Marke gefallen. Den besten Rechnungsabschluss der Stadt Trofaiach konnte SPÖ-Finanzstadtrat Peter Marschnig im Gemeinderat Anfang März präsentieren. Dabei stechen einige Zahlen positiv ins Auge: Das Überschuss Ergebnis konnte auf rund EUR 925.000,- gesteigert werden, die Schulden im weitesten Sinne – also Darlehens-, Leasing- und Haftungsverpflichtungen – konnten um rund 1,3 Millionen

Euro auf rund 9,5 Millionen Euro verringert werden. Besonders beachtenswert ist auch die Treffsicherheit in den einzelnen Bereichen des Zahlenwerks: Im Bereich der Trofaiacher Schulen wurde das geplante Budget mit knapp 1,4 Millionen Euro bis auf 0,4% genau getroffen, was einer Abweichung von rund EUR 5.500,- bezogen auf die 1,4 Millionen Euro entspricht. Auch die Projekte im außerordentlichen Haushalt – hier werden die großen Investitionen der Stadt abgewickelt – wurden durch die Bank positiv abgewickelt. Rund 4 Millionen Euro wurden über

n Finanzstadtrat Ing. Peter Marschnig freut sich über den Rechnungsabschluss 2018

„Mit großem Stolz können wir auf das Erreichte im Jahr 2018 zurückblicken! Anderswo werden für Investitionen die bei weitem nicht so nachhaltig sind wie unsere, neue Schulden gemacht. Wir verringern unsere Schulden seit vielen Jahren ständig und machen Trofaiach gleichzeitig topfit für die Zukunft“, freut sich Peter Marschnig über die großartigen Zahlen des Rechnungsabschlusses. „Großer Dank gebührt allen – von der Politik bis hin zu den MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung – die durch ihre gewissenhafte Arbeit einen wesentlichen Teil zum Erfolg beitragen!“. Der Rechnungsabschluss wurde im Gemeinderat mehrheitlich beschlossen..

Entwicklung der Schulden

Sollabgang | Sollüberschuss

€ 24.000.000

€ 1.600.000,00 882.216 925.626 723.530 797.730 681.752 656.563

€ 800.000,00

diesen Teil des Stadtbudgets in die Infrastruktur von Trofaiach verbaut. Schwerpunkte waren 2018 die Gemeindestraßen, die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs (Bushaltestellen), Investitionen in gemeindeeigene Gebäude (Stichwort Ärztezentrum und Kinderkrippe), sowie die laufenden Investitionen in unsere fünf Feuerwehren.

237.930

22.403.054

€ 19.000.000

€ 0,00

€ 14.000.000 -€ 800.000,00 -1.153.416 2011

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9.855.038

€ 9.000.000

-€ 1.600.000,00 2012

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2013

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stadtpolitik aktuell

Wir sind Europe Europa ist ums Eck „Brüssel“ - was interessiert mich das? Die sind eh ewig weit weg und kümmern sich nicht um uns in Österreich! Darauf haben wir ja keinen Einfluss und die machen eh was sie wollen! Solche oder ähnliche Gedanken sind uns wohl allen schon mal in den Kopf gekommen. Immer wieder muss die „EU“ oder „Brüssel“ für alles Mögliche – meist Negatives – herhalten! Es ist zwar auch nach meiner Meinung nicht alles optimal und zufriedenstellend gelöst, doch grundsätzlich ist man mit dieser Meinung weit gefehlt. „Brüssel“ ist/sind nicht allein die Beamten der Kommission, die Vorschläge für Rechtsakte erarbeiten, sondern fängt bei den österreichischen Regierungsmitgliedern an, die über diese Texte im Rat der Europäischen Union entscheiden, geht weiter über die Abgeordneten zum Nationalrat, denen die Minister und Staatssekretäre in Europafragen rechenschaftspflichtig sind und führt dann zu den österreichischen Mitgliedern des Europäischen Parlaments als Mitentscheider in den Rechtsetzungsverfahren. Hinzu kommen die heimischen Mitglieder des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses sowie des Ausschusses der Regionen, die ihre Stellungnahmen zu den Vorschlägen über neue Richtlinien und Verordnungen abgeben, und last but not least die Interessenvertreter aus den Mitgliedsstaaten, die am Sitz der europäischen Institutionen zahlreich vertreten sind. Mit anderen Worten: Europapolitik wird nicht nur in den funktionellen EU-Gebäuden rund

um den Schumanplatz und entlang der Rue de la Loi gemacht, sondern ebenso in Eisenstadt und Feldkirch wie in Nikosia, Helsinki oder in Trofaiach.

Europarecht ist natürlich auch bei uns wirksam Noch wichtiger ist das Faktum, dass Europapolitik auch unmittelbar vor Ort in den einzelnen Gebietskörperschaften und damit auch in unserer Gemeinde angewandt und umgesetzt wird und Teil der täglichen Realität des einzelnen Bürgers ist. In vielen Fällen sind es Organe der Gemeinde, die mit der Überwachung der Umsetzung von EU-Richtlinien betraut sind, und daher „muss“ es uns interessieren was „dort in Brüssel“ geschieht. Ein gutes Beispiel ist LEADER - hier fließen seit Jahren Millionen von Euro in unsere Region. So wurden in Trofaiach der „Platz der Begegnung“ in Schardorf und die das Projekt „Innenstadtbelebung“ durch europäische Gelder mitfinanziert.

Europawahl am 26. Mai 2019 Aus diesen und vielen anderen Gründen ist es daher nicht egal wer unsere Interessen in Brüssel vertritt. Es ist nicht egal, ob ausschließlich wirtschaftliche Interessen im Mittelpunkt stehen oder ob Grundsätze wie Fairness, Arbeitnehmerschutz, Gerechtigkeit und Solidarität auf unserem Kontinent eine Rolle spielen. Es ist auch nicht egal ob viele oder wenige Menschen ihr Wahl-

recht in Anspruch nehmen – denn Europa begleitet uns Tag für Tag in fast allen Bereichen unseres Lebens. Ich ersuche Sie daher am 26. Mai von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu nehmen und einen entscheidenden Beitrag für die zukünftige Ausrichtung der europäischen Grundwerte zu leisten. Helfen Sie bitte mit, ein gerechtes, selbstbewusstes und menschliches Europa zu gestalten in dem wir alle ein gutes Leben führen können. Es macht mich sehr stolz, dass mit Felix Schmid, ein junger Trofaiacher auf der Kandidatenliste der SPÖ positioniert ist. Felix ist ein extrem engagierter Vertreter der jungen Menschen in unserer Region. Geben wir ihm eine Chance „seine“ Welt mitzugestalten und vielleicht auch ein wenig zu verbessern. Gerade auf das Leben der Jugend haben Entscheidungen auf der europäischen Ebene die größten Auswirkungen, denn sie müssen am längsten damit leben! Danke im Voraus Ihr Bürgermeister Mario Abl

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stadtpolitik aktuell

Wir packen an! Es steht fest, dass die Lehre und die Facharbeiterausbildung attraktiver gestaltet werden muss. Wir in Trofaiach reden aber nicht nur darüber, sondern packen gleich ordentlich an: Politik, Stadtgemeinde, Schule und die Wirtschaft ziehen für die Ausbildung unserer Jugend an einem Strang.

n GR Martin Schmucker, BEd Obmann des Ausschusses für Bildung

Partnerschaftlich und zu geteilten Kosten wurden die Werkstätten in der PTS Trofaiach von uns und den Trofaiacher Unternehmen PM-CNC (Metall), Scherübel`s Söhne GmbH (GWH) und der Stadtwerke Trofaiach GmbH (Elektro) völlig modernisiert und auf Berufsschulniveau gehoben. Nach Abschluss der Umbauarbeiten stehen nun völlig neue Ausbildungsplätze für die Fachbereiche Metalltechnik, Elektrotechnik, Holztechnik und ganz neu auch Gas- Wasser- und Heizungsinstallation für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Ein völlig neu ausgestatteter Metallbereich, Elektro-Stecksysteme, Aufputz-Installationen, Photovoltaikfelder oder neue Hobelbänke und Werkzeuge sind nur einige der Innovationen. Alle Versuchselemente wurden so errichtet, dass ein praxisorientierter Unterricht bestmöglich gewährleistet wird. Die Kooperation mit den örtlichen Partnerbetrieben aus der Wirtschaft geht sogar noch einen Schritt weiter: Meister und Facharbeiter der Betriebe gestalten schwerpunktmäßig gemeinsam mit den Fachlehrern den Unterricht in den Werkstätten.

n Der neue Physiksaal für die Trofaiacher SchülerInnen

Mittelschule Peter Rosegger organisatorisch zusammengefasst. Der neue Name ist dann „Mittelschule Trofaiach mit angeschlossener Polytechnischer Schule“. Zeitgleich wurde der Physiksaal der Neuen Sportmittelschule von Grund auf renoviert und ausgestattet. Die zeitgemäße Ausstattung ermöglicht modernen Unterricht. Eine Investition von EUR 120.000, - die wir mehr als gerne getätigt haben. Mit dem Schuljahr 2019/20 werden die beiden Schulstandorte Neue Sportmittelschule Franz Jonas und Neue

n Die Schulwerkstätten sind nun auf Berufsschulniveau – steiermarkweit einzigartig in dieser Qualität an einer Pflichtschule

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perspektiven

Eine Direktion für alle SchülerInnen und LehrerInnen soll die gemeinsamen Stärken und Kräfte zum Vorteil unseres Nachwuchses bündeln. Die Schulhäuser selbst bleiben natürlich bestehen, genauso wie die beiden Schwerpunkte: Sport und Informatik. Ein bereits zusammengefundenes Projektteam bestehend aus den derzeitigen Schulleitern, LehrerInnen beider Standorte und einem externen Berater sollen einen nahtlosen und nahezu unbemerkbaren Übergang ermöglichen. GR Martin Schmucker, BEd Obmann des Bildungsausschusses


stadtpolitik aktuell

SPÖ-GemeinderätInnen sind FACTBOX wieder auf Hausbesuchstour

• Wir kommen zu Ihnen! 06. – 20. Mai 2019

Seit 2014 tourt das SPÖ-Gemeinderatsteam durch unsere Stadt, um in Etappen alle Haushalte zu besuchen und Anregungen, Wünsche aber auch Kritik aufzunehmen. Diesmal führt die Tour zwischen 06. und 20. Mai in den Westen der Stadt. „Wir machen uns laufend auf den Weg zu den Trofaiacherinnen und Trofaiachern, um ihre Meinungen direkt bei ihnen zu Hause abzuholen. Dies ist besonders wertvoll, da man im persönlichen Gespräch auch die kleinen Sorgen des Alltags diskutieren und nach guten Lösungen suchen kann“, ist Bürgermeister Mario Abl von der Wertigkeit dieser Form der BürgerInnenbeteiligung überzeugt.

• Wir besuchen diesmal folgende Straßen: Bachgasse, Birkengasse, Buchengasse, Erlenweg, Fichtengasse, Gartenstraße, Haselweg, Kehrgasse, Lagergasse, Langefelderstraße 2-33, Montanstraße, Tannenweg, Waldstraße.

Trofaiacher Haushalt bis 2019 einmal besucht zu haben. Das wird im Herbst der Fall sein“, ergänze Fraktionsvorsitzender Peter Marschnig.

Hier geht‘s zum Download

Ziel der SPÖ-Gemeinderatsfraktion ist es, noch im heurigen Jahr die erste Runde durch die gesamte Stadt Trofaiach abgeschlossen zu haben: „Wir sind nun seit einigen Jahren permanent unterwegs und haben uns das Ziel gesetzt, jeden

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europa

Von Trofaiach nach Europa Felix Schmid kandidiert für die Euro Felix Schmid lebt in der Zwischenzeit zwar in Graz, betont aber stets seine Trofaiacher Wurzeln. Politisiert wurde er in der Sozialistischen Jugend Trofaiach, später war er auch in der Studentenvertretung an der Uni Graz als ÖH-Vorsitzender aktiv. Als glühender Europäer kandidiert er nun für die SPÖ bei der Europawahl. Wir haben mit ihm ein Gespräch über seine Beweggründe und seine Themen und Ziele geführt. pe in Trofaiach gegründet. Unser Ziel war es immer die Jugendlichen in Trofaiach dazu zu motivieren, sich in der Stadt einzubringen und lässige Veranstaltungen für alle zu organisieren. Berühmt berüchtigt waren unsere Super Bowl Parties im Museumsdepot oder unsere Sommerkinos im Stadtpark.

Servus Felix, von Trofaiach über Graz nach Brüssel: Was kommt als nächstes? Das mit Brüssel könnte knapp werden, kandidieren tu ich aber auf jeden Fall, weil ich der Meinung bin, dass Einiges in der EU besser laufen sollte. In der Steiermark fühle ich mich aber extrem wohl. Dem Wetter in Brüssel sagt man ja auch nicht nur Gutes nach. (lacht) Du studierst ja in Graz; wie oft bist du denn noch daheim in Trofaiach? 2015 bin ich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre nach Graz gegangen, ich bin nebenher aber noch in Rechtswissenschaften und Philosophie inskribiert. Wenn es sich ausgeht absolviere ich in den beiden Fächern aus Interesse ein paar Lehrveranstaltungen. In Trofaiach bin ich regelmäßig, so ein bis zwei Mal im Monat. Politik und Studium brauchen allerdings schon viel Zeit, ich wäre gerne öfters daheim. Vor allem die Natur rund um Trofaiach fehlt mir schon sehr. Laufstrecken gibt’s in Trofaiach viel schönere!

Und jetzt bist du hauptsächlich in Graz engagiert?

Vermisst du noch irgendetwas an Trofaiach? Aufgewachsen bin ich halb am Fußballplatz, vor allem den FC Trofaiach vermisse ich sehr. Ich habe dort lange selbst gespielt und mich auch noch als Jugendtrainer engagiert. Im Sommer habe ich mir als Bademeister im Freibad etwas dazuverdient, dort lernt man die TrofaiacherInnen sehr gut kennen, vor allem „der Schmäh ist dort immer gut grennt“ (lacht). Wann hast du dich zum ersten Mal politisch engagiert? Politisch interessiert war ich eigentlich schon immer. An der HAK Eisenerz wurde ich dann als ich 17 war zum Schulsprecher gewählt. Durch einen Freund habe ich die Sozialistische Jugend kennengelernt und gemeinsam mit Nicole Pasti haben wir daraufhin eine Ortsgrup-

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Ja, ich war Vorsitzender des VSStÖ Graz (Sozialistische Studierendenorganisation) und auch Spitzenkandidat bei der ÖH Wahl 2017. Das war eine sehr intensive Erfahrung, die mit sehr viel Arbeit verbunden war. Es hat sich aber gelohnt, denn wir hatten bei dieser Wahl einen großen Wahlerfolg; zum ersten Mal seit Jahrzehnten stellt der VSStÖ nun wieder den ÖH Vorsitzenden an der Uni Graz! In dieser Zeit als VSStÖ Vorsitzender war ich auch im Landesparteivorstand der SPÖ Steiermark und konnte mich dort gut einbringen. Und die steirische Politik ist dir jetzt zu fad geworden? (lacht) Nein, Landes- und Kommunalpolitik ist wahnsinnig spannend. Aber die


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pawahl! großen Probleme, die sich uns stellen, wie zum Beispiel die Bekämpfung von Steuerflucht, die Klimakrise, eine koordinierte Migrationspolitik oder wirkungsvolle Außenpolitik sind nur auf europäischer Ebene lösbar. Gerade für meine Generation ist es deshalb wichtig, Europa aktiv zu gestalten; immerhin müssen wir noch viele Jahrzehnte in diesem Europa leben. Am Brexit sehen wir, was passieren kann, wenn junge Menschen sich nicht für Europa interessieren. Viele Leute haben das Gefühl, dass die EU viel zu weit weg ist und das tägliche Leben nicht beeinflusst. Was sagst du dazu? Naja seit dem EU-Beitritt 1995 ist schon viel passiert. Österreichs Exportwirtschaft, zum Beispiel die Voestalpine, profitiert extrem vom Euro und vom freien Warenverkehr. Wir können quer durch Europa reisen, ohne stundenlang an den Grenzen warten zu müssen. Auch konkrete Projekte in Trofaiach, wie der Platz der Generationen in Schardorf, wurden

durch EU-Mittel mitfinanziert. Ich würde mir wünschen, dass für ebensolche Regionalentwicklungsprojekte in Zukunft europaweit mehr Budget zur Verfügung steht. Das würde helfen Europapolitik greifbarer zu machen und näher an die Menschen zu bringen. Wenn du eine Sache sofort, ohne Wenn und Aber, beschließen könntest, was wäre das? Am wichtigsten wäre es, die Steuerschlupflöcher zu stopfen! Jedes Jahr werden den europäischen Staaten ca. 1.000 Mrd € aus den Staatskassen geraubt, weil große Konzerne erlaubte und unerlaubte Mittel verwenden, um ihre Steuern nicht bezahlen zu müssen. So kann es nicht weitergehen, denn dieses Geld wird dringend benötigt, um wichtige Investitionen egal ob jetzt im Umweltschutz, Sozialbereich, Bildung oder der Infrastruktur zu tätigen.

Gibt’s noch etwas, was du loswerden möchtest? Am wichtigsten ist es, dass man überhaupt zur Wahl geht! Wir leben auf sehr friedvollem Boden und das ist nicht selbstverständlich. Die extreme Rechte möchte unser gemeinsames Europa zerstören und wir als SPÖ stellen uns dem entgegen. Wir stehen für ein soziales, friedliches und nachhaltiges Europa. Wem das auch ein Anliegen ist, der/die muss unbedingt am 26. Mai zur Wahl gehen! Denn „wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“. Außerdem würde ich mich natürlich auch über Vorzugsstimmen freuen (lacht).

stmk.spoe.at

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Bettina Vollath

FÜR EIN EUROPA DER VIELEN NICHT DER WENIGEN

Europa braucht eure Antwort.

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stadtpolitik aktuell

Zwei neue Kreisverkehre für die Langefelderstraße Auf Initiative des SPÖ-Gemeinderatsteams errichtet die Stadtgemeinde Trofaiach an den Kreuzungspunkten der Langefelderstraße mit den Auf- und Abfahrten der Umfahrungsstraße heuer zwei neue Kreisverkehre. Teilweise lange Wartezeiten, brenzlige Situationen, unübersichtliche Stellen und ungeordnete Fußgängerquerungen. All diese Eigenschaften prägen zur Zeit die Langefelderstraße zwischen dem bestehenden Kreisverkehr und dem Heizhaus. Für das SPÖ-Gemeinderatsteam genug Gründe, um über eine Neuordnung des hohen Verkehrsaufkommens nachzudenken. Rund 7.300 Fahrzeuge passieren diesen Abschnitt im Westen unserer Stadt täglich, Tendenz steigend.

Überfahrbare Mini-Kreisverkehre Abhilfe im Sinne von Erhöhung des Verkehrsflusses und der Sicherheit für alle VerkehrsteilnehmerInnen schaffen demnächst zwei neue Mini-Kreisverkehre, ähnlich jenem am Hauptplatz. Aus mehreren Gründen ist eine solche Variante zu bevorzugen, weiß SPÖ-Vorsitzender Pe-

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ter Marschnig: „Die Platzverhältnisse lassen nur Durchmesser von 24 m zu. Nachdem diesen Straßenteil auch viele LKW und Busse benützen, müssen die Kreisverkehre auch dafür ausgelegt sein, dass diese Fahrzeuge den Radius schaffen bzw. die Mittelinsel überfahren können.“

Zusätzliche Fußgängerquerungen In der Planung vorgesehen sind auch zusätzliche Fußgängerquerungen über die Langefelderstraße. „Wir wollen die Gelegenheit nützen und im Zuge der Errichtung der Kreisverkehre auch die Sicherheit für die FußgängerInnen erhöhen. Daher haben wir auch zusätzliche Fußgängerquerungen im Plan vorgesehen“,


stadtpolitik aktuell sagt Bürgermeister Mario Abl. Laut Verkehrsplaner sind die Grundlagen, sprich die FußgängerInnen-Frequenzen, dafür gegeben. Die Verordnung von Schutzwegen liegt aber im Zuständigkeitsbereich der BH Leoben.

Weitere Schritte geplant Durch die Kreisverkehre können die derzeit bestehenden Abbiegespuren entfallen. Damit steht künftig mehr Platz für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zur Verfügung. „Wir wollen heuer die beiden Kreisverkehre baulich umsetzen, uns die neue Situation gut anschauen und dann über weitere Maßnahmen zwischen den beiden neuen Kreisen entscheiden. Wichtig ist uns jedenfalls eine optimierte Situation für die schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen“, meinen Mario Abl und Peter Marschnig unisono.

Das Gemeinderatsjahr 2018 im Rückspiegel Breite Mehrheiten prägten das Bild bei Beschlüssen des Trofaiacher Stadtund Gemeinderates im Jahr 2018. 349 Beschlüsse wurden in Summe gefasst, 88 % davon einstimmig! Der Trofaiacher Gemeinderat tagte im Jahr 2018 planmäßig vier Mal und beschäftigte sich mit 118 Tagesordnungspunkten, welche zur Abstimmung gebracht wurden. 94 Beschlüsse oder 80 % wurden einstimmig gefasst, also mit den Stimmen von SPÖ, KPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne. Die restlichen 20 % wurden mehrheitlich angenommen. Die SPÖ Trofaiach machte im Gemeinderat damit kein einziges Mal von der absoluten Mehrheit – sie verfügt über 18 von 31 Mandaten – Gebrauch.

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93 % Einstimmigkeit im Stadtrat Noch beeindruckender ist die Anzahl an einstimmig gefassten Beschlüssen im Stadtrat. Hier sind neben den fünf Vertretern der SPÖ jeweils ein Mandatar von KPÖ und ÖVP vertreten. Von 231 zur Beschlussfassung vorgelegten Tagesordnungspunkten wurden 214 oder 93 % einstimmig angenommen, 5 % mehrheitlich. Lediglich vier Anträge an den Stadtrat wurden von der SPÖ-Mehrheit alleine befürwortet. Darunter finden sich Vorhaben wie das Bürgerbeteiligungsprojekt rund um die ehemalige Bahntrasse oder die Markierung der Begegnungszone in der Hauptstraße bzw. die Beauftragung von Rechtsvertretern in Zusammenhang mit Wegerechtsangelegenheiten.

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stadtpolitik aktuell

Straßenbau 2019:

Neuordnung der Lewaldstraße als größtes Neben den beiden zusätzlichen Kreisverkehren in der Langefelderstraße, der Sanierung der Krumpenstraße zwischen Umfahrungsbrücke und Vordernbergerstraße, der Sanierung des Kreuzungsbereichs Hauptstraße / Dellachergasse und einigen weiteren kleineren Maßnahmen steht mit der Neuordnung der Lewaldstraße im Norden unserer Stadt die größte Einzelmaßnahme des Jahres 2019 am Programm.

n Die Lewaldstraße wird heuer komplett neu geordnet

Nach einer intensiven Planungsphase im Jahr 2018, an der neben dem Verkehrsplaner der Stadt Trofaiach auch alle wesentlichen Interessenten wie der städtische Bauhof (Winterdienst), die Stadtwerke Trofaiach als Abfallentsorger (Müllauto) auch die WAG mitgewirkt hat, geht’s heuer an die Umsetzung der lang ersehnten Neuordnung der Lewaldstraße. Um rund EUR 350.000,- wird die Straße neu errichtet, die bestehenden Parkplätze neu geordnet und rund 20, von der WAG errichtete zusätzliche KFZ-Abstellflächen werden entstehen. Bedacht werden auch barrierefreie Gehsteige. Mitgeplant wurde auch der Be-

reich der Glögglhofgasse von der Einmündung der Lewaldstraße bis zur Gladenstraße, eine Umsetzung ist aber heuer nicht vorgesehen. Von der Reitingstraße bis zu den bestehenden Carports in der Lewaldstraße bleibt der Verkehr in beide Richtungen, ab den Carports bis zur Glögglhofgasse gibt es künftig eine Einbahnregelung.

Hafning: Krumpenstraße wird fertig gestellt Die im Vorjahr begonnene Sanierung der Krumpenstraße wird heuer mit dem Teilstück von der Umfahrungsbrücke bis zur Vordernbergerstraße fertig gestellt. In diesen Abschnitt fließen rund EUR 120.000,-. Damit wird ein weiterer Wunsch der Bevölkerung, der im Zuge der SPÖ-Hausbesuchsaktion aufgenommen wurde umgesetzt.

kurz notiert: Neuer Gastgarten im Veranstaltungszentrum

n Derzeit noch ein Biotop, bald ein Gastgarten

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Im Bereich zwischen Hallenbad, Stadtsaal und ehemaliger Bahntrasse errichtet die Stadtgemeinde Trofaiach gemeinsam mit der Chillerei einen Gastgarten. Damit wird der bisher nicht genutzte Bereich optisch aufgewertet und einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Vor allem die Anbindung an den künftigen Weg entlang der ehemaligen Bahntrasse soll zum Verweilen einladen.

Investitionspaket für Sportanlage Rötz

n Zusätzliche Investitionen in die Sportanlage Rötz


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Einzelprojekt Kreuzung Hauptstraße / Dellachergasse Die Entwässerung des Kreuzungsbereichs im Süden der Stadt stellt vor allem bei Starkregenereignissen ein Problem dar. Nicht nur, dass das anfallende Wasser nicht ordnungsgemäß abfließen kann, sondern auch die Überflutungsgefahr für die angrenzenden Liegenschaften machen eine Sanierung erforderlich. Dabei geht es in erster Linie um die Herstellung einer gut funktionierenden Entwässerung dieses Bereiches.

Putzenberg: Wasseraustritt auf der Fahrbahn Das ständig austretende Wasser auf der Putzenbergstraße ist vor allem in der Übergangszeit eine Gefahrenquelle, die nun durch eine Sanierung dieses Bereichs mit entsprechender Entwässerung behoben wird.

kurz notiert: Entwicklungen rund um Steiner-Gründe Die Grundstücke rund um das ehemalige Gasthaus Steiner wurden von privaten Investoren gekauft, die darauf befindlichen Gebäude bereits zu Jahresbeginn abgerissen. Einen Teil der Fläche konnte die Stadtgemeinde Trofaiach erwerben. Das Grundn Auf dem Areal des ehemaligen GH Steiner stück, das schon bisher wird bald Neues entstehen zum Teil gepachtet war wird für die Erweiterung der Liegefläche sowie eine Zufahrtsmöglichkeit für Baumaschinen in das Freibad-Gelände verwendet. Entlang der Badgasse können weitere Parkplätze errichtet werden. Umgesetzt werden die Vorhaben der Stadt nach den Bauaktivitäten der Investoren voraussichtlich im Jahr 2020. Diese planen einen zweiteiligen Wohnbau. Zusätzlich wird auch die Lebenshilfe Trofaiach auf einem Teil der Steiner-Gründe aktiv und errichtet vier Wohneinheiten.

Citybus-Fahrplan weiterhin unverändert

Im und rund um das Stadion Rötz investiert die Stadtgemeinde Trofaiach heuer rund EUR 46.000,- in die Infrastruktur für die Fußballer und weitere Nutzer der Sportanlage. Darin enthalten ist unter anderem die weitere Sanierung des Betonbauwerkes der Tribüne, die Erneuerung des Holzzaunes, sowie Geräte und Einrichtungen zur Rasenpflege.

Nach einiger sachlicher Kritik an der geplanten Fahrplanänderung für unseren Citybus reagierte Bürgermeister Mario Abl rechtzeitig und veranlasste, dass der Fahrplan so bleibt wie gewohnt. „Ich bedanke mich bei allen, die sich konstruktiv zum Thema ‚Citybus‘ n Der Citybusfahrplan bleibt auf Wunsch der NutzerInnen unverändert. eingebracht haben und uns viele schlüssige Argumente geliefert haben, dass es Sinn macht den Citybusfahrplan in seiner bewährten Weise zu belassen“, so der Bürgermeister.

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Sehr geehrte Trofaiacherinnen und Trofaiacher! Ich hoffe Sie sind gut ins neue Jahr gestartet und Ihre Wünsche bzw. Vorsätze sind auch in Erfüllung gegangen! Ziel seitens des Sportreferats war es, die Krumpenloipe spätestens zu Weihnachten öffnen zu können. Nachdem jede Stunde zur Schneeerzeugung bzw. Ausbringung genutzt wurde, konnte diese bereits am 19.12.2018 in Betrieb gehen. Am Anfang zwar nur die kleine Runde, aber durch den Schneefall konnte schlussendlich die gesamte Loipe bestens präpariert werden und erfreut sich großen Zuspruchs. So war auch der Langlaufkurs bzw. der Familientag der Naturfreunde wieder bestens besucht. Durch eine Kaltfront Ende Jänner konnte auch der Eislaufplatz bestens hergerichtet werden. Hier gilt ein großer Dank der FF Hafning die sich bereit erklärt hatte, den Eislaufplatz zu pflegen.

Bei der 5. Trofaiacher Eisstockmeisterschaft gab es heuer eine Rekordbeteiligung. So waren 32 Mannschaften für die Vorausscheidung angemeldet. Beim Finale auf der Eisbahn vom Gasthaus Mossauer gingen die Laintaler Bauern schlussendlich als Sieger hervor. Dass unsere Mädchen der Sportmittelschule Fußball spielen können, ist bekannt. Aber was sie heuer geleistet haben, setzt neue Maßstäbe: Nachdem die 5.und 6. Schulstufe den Landesmeistertitel im Hallenfußball gewonnen hatten t r o f a i a c h e r

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setzte die 7. und 8. Schulstufe unter ihrem Trainer Michael-Peter Zlamy eines drauf und gewannen das nicht für möglich gehaltene Double. Nachdem die Vorrundenspiele überlegen gewonnen wurden, setzten sie sich in einem packenden Finale gegen die großen Favoriten der Sportmittelschule Graz Brucknerstraße nach einem 0:0 im 6 Meter-Schießen durch und sicherten sich damit den Landesmeistertitel. Damit bietet sich die Gelegenheit, aus dem Double ein Triple zu machen: Am 21. Mai steht im Stadion Trofaiach das große Landesmeisterschaftsfinalturnier im Feldfußball auf dem Programm. Ebenfalls Spitze sind unsere Trofaiacher Schifahrer. So wurde beim „8. Erzbergland Schitag“ nicht nur die Mannschaftswertung überlegen gewonnen, sondern konnte mit Wolfgang Lackner auch der Tagesschnellste gestellt werden. Dazu gesellte sich Peter Hubmann als Sieger der AK 3. Die Organisation bzw. Zeitnehmung lag wieder in den bewährten Händen des Schiklubs Gai.

n GR Fritz Kovacic

Sie sehen, es tut sich viel in unserer Stadt Trofaiach und besser hätte es zum 40 Jahre Jubiläum der Stadterhebung nicht beginnen können. Ich freue mich jetzt schon auf den 8. November, wo wir gemeinsam beim Sportaward unsere Spitzensportler ehren werden. Abschließend möchte ich noch auf den 7. April hinweisen, wo im Gasthaus Unterdechler die Stadtmeisterschaft im Kegeln stattfindet. Jeder Trofaiacher bzw. Trofaiacherin kann mit einem 6erTeam daran teilnehmen. Melden Sie sich an, damit auch hier ein guter Wettbewerb entsteht und das Miteinander wieder gefördert wird. Herzlichst, GR Fritz Kovacic Sportreferent


stadtpolitik aktuell

Familienfest am Tag der Arbeit Auch heuer findet wieder die beliebte Maifeier am Trofaiacher Hauptplatz statt. Mit Bettina Vollath kommt die steirische Spitzenkandidatin zur EU-Wahl als Festrednerin. Sie wird gemeinsam mit dem Trofaiacher Felix Schmid die SPÖ-Themen für ein gerechtes Europa skizzieren. Neben dem politischen wird auch der kulturelle und kulinarische Teil nicht zu kurz kommen. Den Vormittag gestalten Erich Veitschegger, Helmut Zöhrer und Ernst Troger mit traditionellen Klängen, umrahmt von Vorführungen des Heimat- und Trachtenvereins Trofaiach. Am Nachmittag sorgt die Trofaiacher Beislbänd von Kulturreferent GR Rene´ Pichler und Didi Reiter für Stimmung am Hauptplatz. n Ein Garant für strahlende Kinderaugen: Die HaulyRiesenrutsche

Für die Kids stehen neben dem Spieleprogramm des ASKÖ Hafning auch wie-

kurz notiert:

der eine Hupfburg und die Hauly-Riesenrutsche vom Abenteuer Erzberg zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch wieder bestens gesorgt, schließlich stehen mit STR Hannes Greilberger und GR Martin Karner zwei langjährige Profis für die Gäste am Grill!

Die Vorbereitungen sind voll im Plan, jetzt brauchts nur noch schönes Wetter für einen gelungenen gemeinsamen Tag!

Bürgerbeteiligung beim Projekt Bahntrasse Die Entwicklung der ehemaligen Bahntrasse von der Bahnhofstraße bis zur Stadtgrenze im Norden (im Bereich Anwesen Hubmann) wird nach dem Kauf durch das Land Steiermark heuer wie angekündigt unter Einbeziehung aller Interessierten er-

folgen. Dazu wurde, wie bei der erfolgreichen Bürgerbeteiligung im laufenden Projekt Innenstadtentwicklung, die Firma nonconform beauftragt den Prozess aufzusetzen und mit einer professionellen, neutralen Sicht von außen zu begleiten.

n An den Planungen rund um die ehemalige Bahntrasse können alle mitmachen!

Erfreulich ist auch, dass sich der Verein Erzbergbahn ebenfalls aktiv in das Projekt einbringt. Für alle Interessierten bietet sich von 05. bis 07. Juni 2019 die Möglichkeit sich am größten Stadtentwicklungsprojekt in der Geschichte unserer Stadt zu beteiligen.

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stadtpolitik aktuell Der heutige Ortskern entwickelte sich seit dem 11. Jahrhundert durch das Zusammenwachsen verschiedener kleinerer Siedlungskerne entlang des Vordernbergerbachs.

Bereits 1379 erhielt Trofaiach das Marktrecht Durch die Jahrhunderte veränderte sich unser Ort anfangs nur marginal. Im Markt Trofaiach waren vor allem Handwerker, Handelsbetriebe und Gastwirte ansässig. Die Grenzen des Marktes wurden durch mehrere Burgfriedenskreuze gekennzeichnet. An vier Stellen des Ortes stehen diese Burgfriedenskreuze noch heute. Im Mai 1872 wurde die Erzbergbahn Leoben – Vordernberg eröffnet. Am 10. Juni 2001 stellten die ÖBB den Personenverkehr auf dieser Strecke ein. Durch den Ausbau der Eisenbahn kehrte im 19. Jahrhundert der Tourismus in Trofaiach ein. Der damalige Fremdenverkehrsverein sorgte dafür, dass auch Trofaiach eine gern besuchte Sommerfrische wurde. Es wurde der Park errichtet sowie Alleen und Spazierwege. In der Zeit um 1895 errichtete man das Freibad. Die Gäste kamen vorwiegend aus dem Wiener Raum, aus Graz, Westungarn, Böhmen und Mähren.

Seit 40 Jahren ist Trofaia – ein historischer Rückblick auf die Während des Ersten Weltkrieges wurde im Westen unserer Stadt eine Schwarzpulverfabrik errichtet. Diese wurde nach dem Muster der in Kamnik (der heutigen Partnerstadt Trofaiachs) bestehenden k.u.k. Pulverfabrik gebaut. Für die zum Teil aus Kamnik übersiedelten Fabriksarbei-

ter wurde die Pulverkolonie errichtet und für die leitenden Mitarbeiter und Offiziere in der Gössgrabenstraße eine aus mehreren Gebäuden bestehende Wohnanlage im Jugendstil. In diesem Zeitraum entstand auch unsere Jugendstilbrücke. Von 1941 bis 1945 war dieses Gelände ein Lager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus den von Nazi-Deutschland besetzten Ländern, die in den Rüstungsbetrieben im Raum Leoben arbeiten mussten. Nach Kriegsende bis Anfang 1946 quartierte die britische Militärverwaltung für einige Monate bis zu 1500 jüdische Flüchtlinge ein, so genannte Displaced Persons, die mehrheitlich aus Ungarn stammten und nach Palästina auswanderten. In den 20 Jahren seines Bestandes diente das Lager Trofaiach tausenden Verfolgten, Gefangenen und Vertriebenen als notdürftige und zwischenzeitliche Heimat. Ab 1960 wurde auf dem ehemaligen Pulvergelände eine weitere große Wohnsiedlung errichtet. Durch die rege Bautätigkeit hat sich innerhalb von 40 Jahren bis 1974, die Einwohnerzahl vervierfacht.

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perspektiven


stadtpolitik aktuell

n GR Ing. Rene´ Pichler Kulturreferent

ach eine Stadtgemeinde bewegte Geschichte unserer Stadt

Trofaiach hat sich in dieser Zeit zu einer der schönsten und wohl auch lebenswertesten Städte Österreichs entwickelt. Die bewegte Geschichte unseres Ortes und die unvergleichliche Naturkulisse in die wir eingebettet sind, sucht man woanders vergeblich. Die daraus entstandenen Riten, Bräuche und kulturellen Errungenschaften, gilt es zu bewahren und weiterzuentwickeln. Entwickeln wir auch weiterhin unsere Stadt gemeinsam in eine positive Richtung und erfolgreiche Zukunft!

1979, die Erhebung zur Stadtgemeinde 1979 wurde Trofaiach, nachdem man 600 Jahre Marktgemeinde war, mit einem großen Festakt zur Stadt erhoben. 1984 übersiedelte die Stadtverwaltung aus dem alten Rathaus in der Hauptstraße in das neue Amtsgebäude in

der Luchinettigasse. Am 11. Dezember 1985 wurde die Umfahrungsstraße eröffnet, welche die bisher als Eisen-Bundesstraße benützte enge Ortsdurchfahrt durch die Hauptstraße entlastete. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends wurde der neue Hauptplatz errichtet. Gefolgt von der Gemeindefusionierung mit Gai und Hafning im Jahre 2013.

Ich freue mich darauf –Sie/Dich- bei unseren zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr und auch zu den großen 40 Jahr-Feierlichkeiten von 6. bis 10. November in unserer Halle persönlich begrüßen zu dürfen! Ihr GR Ing. Rene‘ Pichler

Kulturreferent

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steiermark

Volle Unterstützung für die Forderu Das Jahrhundert-Schneeereignis in der nördlichen Obersteiermark hat mehr als zwei Wochen gedauert. „Alle Einsatzorganisationen und Katastrophenschutzbehörden haben Gewaltiges geleistet, um Gefahren abzuwenden und die Sicherheit der Bevölkerung und der Gäste in den betroffenen Gebieten zu gewährleisten“, so Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer, Katastrophenschutz- und Feuerwehrreferent der Steiermark. © Bektas Land Steiermark

Gefordert waren in diesem Zusammenhang auch die Katastrophenhilfsdienst(KHD) Einheiten der steirischen Feuerwehrbereiche, die aus allen Landesteilen in den betroffenen Gebieten im Einsatz

Gute Pflege für alle Eine gute Pflege für alle Steirerinnen und Steirer ist das Ziel der steirischen SPÖ. Mit einer Petition, die online und in klassischer Papierform unterzeichnet werden kann, sowie einem eigenen Themenpapier wird derzeit auf dieses wichtige Zukunftsthema aufmerksam gemacht. „Die Pflege älterer Menschen ist die mit Abstand größte sozialpolitische Herausforderung der nächsten Jahre. Bis 2050 werden die Kosten für Pflegeleistungen um 350 Prozent steigen. Deswegen müssen wir uns sofort um dieses Thema kümmern“, sagt der steirische Landesgeschäftsführer-Stv. Wolfgang Moitzi, für den klar ist, dass eine gute Betreuung im Alter nicht nur jenen zustehen darf, die es sich leisten können: „Es darf keine Lösung nur für privilegierte Gruppen geben“, sagt Moitzi.

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perspektiven

Die steirische SPÖ spricht sich klar gegen eine Liberalisierung und gleichzeitige Kommerzialisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge aus. „Wir fordern eine staatliche Pflegesicherung, die durch eine solidarische Finanzierung sichergestellt wird“, sagt Landesgeschäftsführer-Stv. Wolfgang Moitzi. Außerdem sollen pflegende Angehörige unterstützt und der Pflegeberuf attraktiver gemacht werden. Dazu sollen Tageszentren ausgebaut und die Pflegedrehscheiben in allen steirischen Regionen eingerichtet werden. Gleichzeitig mit dem Start der Petition, die unter pflege-sicherheit.spoe.at unterschrieben werden kann, haben alle Landtagsabgeordneten der steiri-

schen SPÖ in ihren Regionen begonnen Besuche in Pflegeheimen durchzuführen. Ziel ist es mit den Menschen, die sich täglich um Pflegebedürftige kümmern ins Gespräch zu kommen, ihre Wünsche anzuhören und ihnen die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie für ihre Arbeit verdienen. Die Petition liegt außerdem in den SPÖ-Regionalund Servicebüros zum Unterschreiben auf. online-petition jetzt unterschreiben

https://pflege-sicherheit.spoe.at So einfach geht‘s mit dem Handy: 1. QR-Code scannen (Fotomodus) 2. Internetseite wird gestartet 3. Online unterschreiben


steiermark

ungen der Feuerwehr waren, um Dächer abzuschaufeln und Gefahrensituationen zu beseitigen. „Mehr als 5.000 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden waren im Einsatz. Viele haben dafür Urlaub oder Zeitausgleich genommen. Es ist höchst an der Zeit, dass unsere ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder keine Nachteile mehr haben, wenn sie in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Steirerinnen und Steirer sorgen“, so der Landeshauptmann-Stv., der klarstellt: „Es geht dabei natür-

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erwehr engagieren, zu Einsätzen während der Dienstzeit weglassen. Unsere Ehrenamtlichen investieren hunderte Stunden ihrer Freizeit bei Ausbildungen und Übungen, es geht nicht, dass sie für Einsätze dieser Art Urlaub nehmen müssen.“ „So sollte eine Dienstfreistellung bis zu fünf Tagen auf freiwilliger Basis erfolgen, eine Vergütung für den Arbeitgeber aus dem Katastrophenfonds soll diese fördern“, stellt Schickhofer unmissverständlich klar.

lich nicht darum, dass jeder einzelne Handgriff abgegolten wird – dass der Feuerwehreinsatz heute, morgen und auch in der Zukunft ehrenamtlich erfolgt, ist für alle Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden selbstverständlich. Aber bei der Bewältigung großer außergewöhnlicher Ereignisse und Unwetterkatastrophen dürfen unsere Ehrenamtlichen keine Nachteile mehr haben. Ich unterstütze daher die Forderung des Bundesfeuerwehrverbandes und des steirischen Landesfeuerwehrverbandes, die auf die Einführung eines Anreiz- und Bonussystems abzielt. Das wäre eine wichtige Entlastung bzw. Unterstützung von Arbeitgebern, die Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich in der Feu-

„Was unsere Feuerwehren geleistet haben, ist beispiellos. Dafür gilt ihnen unser aller Dank. Ich stehe zu hundert Prozent zu meiner Mannschaft und stehe voll hinter der Forderung unserer Feuerwehren“, so Schickhofer abschließend.

Die Zukunft ist digital. Mit Chancen, Risiken und Möglichkeiten. Am 1. Februar lud die steirische SPÖ deshalb zu einer großen Zukunftskonferenz am Flughafen Graz, um darüber zu diskutieren, wie nicht nur einige wenige, sondern alle von der Digitalisierung profitieren können. Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer stellte vor rund 250 Gästen im Saal und etlichen via Livestream zu Hause klar, dass er alle Steirerinnen und Steirer auf den Weg in die digitale Zukunft mitnehmen will: „Der technologische Fortschritt soll den Menschen dienen und für mehr Erholung, Freizeit und Teilnahme am sozialen Leben genutzt werden können. Und: Angesichts der Vermischung von Arbeitsund Freizeit müssen wir auf

eine bessere Balance zwischen Arbeitsund Freizeit aller arbeitenden Menschen achten. Unsere Aufgabe ist es, die Veränderungen der nächsten Jahre aktiv zu beeinflussen, damit alle Steirerinnen und Steirer etwas von der Veränderung haben“, sagt Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer. „Neue Technologien müssen die Lebensqualität verbessern, anstatt das Leben komplizierter zu machen“, so Schickhofer. Investitionen in Land und Bildung müssen in den Vordergrund rücken: „Wir brauchen flächendeckendes WLAN an allen Schulen. Für bessere Zukunfts-

© Patrick Neves

„Von der Digitalisierung müssen alle profitieren!“

chancen unserer Kinder in Graz und allen anderen Teilen der Steiermark“, fordert der steirische SPÖ-Chef. Landesgeschäftsführer Günter Pirker stellte an diesem Abend auch die neue SPÖ Steiermark App vor, mit der die steirische SPÖ ihre Kommunikation komplett neu definiert. Die neue „Steirer-App“ ist ab sofort im Apple-Store und Google Playstore downloadbar. QR-Code scannen und direkt auf der Homepage

app-stmk.spoe.at

downloaden


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FAMILIENFEST

TAG DER

ARBEIT

11.00 Uhr

Hauptplatz Trofaiach ●

Landtagspräsidentin Dr.in Bettina Vollath (steirische Spitzenkandidatin für die EU-Wahl)

● Gespräche zum Tag der Arbeit mit

Bgm. Mario Abl, STR Peter Marschnig, BRV Alexander Lechner und EU-Kandidat Felix Schmid

● Rahmenprogramm: ● Frühschoppen mit volkstümlicher Musik ● am Nachmittag musikalische Unterhaltung mit der Beislbänd ● Kinderprogramm mit dem ASKÖ Hafning, Sektion Kinder ● Hupfburg und Riesenrutsche ● Glückshafen mit tollen Sachpreisen t r o f a i a c h e r

perspektiven www.spoetrofaiach.at

Weitere Infos unter

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!

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Trofaiacher Perspektiven, Ausgabe 34, März 2019  

Trofaiacher Perspektiven, Ausgabe 34, März 2019  

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