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Nr. 7/Mär. 2018

BEWEGUNG

An einen Haushalt - Info Post

OTTENSHEIM

Donauradweg gefährlich

Hochwasserschutz

Sanierung Bahnhofstraße

Wir zeigen die Gefahrenquellen des Donauradweges zwischen Ottensheim und Puchenau auf und stellen eine Lösung vor.

Geschickte Verhandlungen von SPÖ-Landesrätin Gerstorfer brachten Ottensheim Kostenersparnis beim Hochwasserschutz.

Die Bahnhofstraße soll saniert und gleichzeitig verkehrsberuhigt werden. Doch beim nun vorliegenden Plan bestehen Zweifel.

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DISKUSSIONS- UND INFORMATIONSBLATT DER SPÖ - OTTENSHEIM


SPÖ

Ottensheim

Inhalt Seite 2/3

Panoramaweg Ottensheim

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Editorial

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XXXXXXXXXXXX

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Hochwasserschutz kostet weniger

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Ausbau – Neubau

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Härtetest für Ottensheim

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Neuwidmungen Bauland

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Hauptversammlung PV Ottensheim

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Marktgeflüster

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Schwarz/türkis-blaue Gesundheitsapostel

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Zusätzlicher Pendlerparkplatz

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Kinderfasching Kinderfreunde

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Der Weg, der zwar ein Fuß- und Radweg, aber doch kein D

Panormaweg Ottensheim

Die kommenden Großveranstaltungen auf der Regattastr die Rodl und im weiteren Verlauf die Fortführung eines W dig. Fußgänger und Radfahrer sollen den Weg benützen d nicht gekennzeichnet werden.

O

ttensheim soll einen Panoramaweg erhalten, so jedenfalls der Arbeitstitel. Dazu soll der derzeit auf Höhe des Hauses Nr. 23 von der Donaulände abzweigende Fußpfad ausgebaut werden, der von dort direkt am Auwald entlang dem Rodlgelände folgend zur Rodl führt. Über die Rodl soll auf Geländeniveau eine Brücke errichtet werden Ebenso unergründlich wie dieser Weg Panoramaweg heißen soll ist, dass dieser rund drei Meter breite Weg zwar Fußgängern und Radfahrern gemeinsam zur Verfügung stehen, nicht aber als Donauradweg fungieren soll. Dieser – so will es jedenfalls der Tourismus Ottensheim – soll weiterhin über die derzeit bestehende Straßenbrücke über die Rodl führen, um sich von dort dem Ort zu erschließen. Man gehe davon aus, mit einer Beschilderung die Spreu vom Weizen, sprich die Donauradweg-Nutzer von den sonstigen Radfahrern, trennen zu können. Nicht wirklich geklärt ist, wie das derzeit oft am Wochenende auf der Donaulände auftretende Kuddelmuddel zwischen Radfahren und Spaziergängern organisiert werden soll, das dann direkt auch auf den „Panoramaweg“ übertragen wird. Man hofft auf die Rücksichtnahme von Radfahrern gegenüber Fußgängern und umgekehrt.

Osternestsuche

Ruder Weltcup 2018 als erster Härtetest

Inkoba

Aber auch ein Panoramaweg wird Ottensheim nicht vom Verkehr entlasten, wenn es um Veranstaltungen auf der Regattastrecke geht. Diese sollen ja bedeutend mehr werden. Einen ersten Härtetest muss Ottensheim bereits im Juni bestehen, wenn 950 Athleten aus 50 Nationen die Strecke zum Ruder-Weltcup 2018 bevölkern. Der ursprüngliche Plan, die Regattastrecke mit einer

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Marx in Ottensheim

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Aus dem Frauencafe geplaudert

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Ostereier-Aktion

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Kinderbetreuung-Gebühren

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Bahnhofstraße: Verkehrsberuhigung fraglich

IMPRESSUM

Panorama

Medieninhaber u Herausgeber: SPÖ Ottensheim 4100 Ottensheim, Rabederweg 2 Redaktion: SPÖ Ottensheim Druck: DVP Druck-Verlags-Produktions GmbH 4020 Linz, Zamenhofstrasse 43-45

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Ottensheim

SPÖ

Editorial

Donauradweg sein soll.

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Franz Bauer

recke machen eine zusätzliche Brücke über Weges entlang des Rodlgeländes notwendürfen, als Donauradweg soll dieser aber

Sehr geehrte Ottensheimerinnen und Ottensheimer, Ottensheim kann zwar aus der Kommunalsteuer Finanzmittel lukrieren oder aus einem Überhang bei Wasser- und Kanalgebühren etwas abschöpfen, dies ist aber viel zu wenig, um eine Gemeinde am Leben zu erhalten. Der Hauptteil einer Gemeindefinanzierung funktioniert sehr einfach gesagt über die Steuerleistung aller OttensheimerInnen, allerdings nicht direkt. Dieses Geld fließt zum Bund, der sich einen Teil davon abzweigt, dann kommt es in Form von Ertragsanteilen zurück zum Land, das sich wieder ein Stück davon abschneidet. Bund und Länder finanzieren dann großzügig praktisch mit dem Geld der Gemeindebürger bestimmte Projekte in einer Gemeinde oder das Land schüttet so genannten Bedarfszuweisungen aus.

Zu- und Abfahrt über das „Schwammerl“, also von der B 131 aus beim Rodlhof abzweigend zu erschließen, ist gescheitert. Entlang der Strecke ansässige Grundeigentümer sind nicht gewillt, die zur Errichtung einer Gegenverkehrsstrecke notwendigen Grundstreifen zum Ausweichen

Viel schöner und vielleicht auch zweckmäßiger wäre eine Hängebrücke von Dammkrone zu Dammkrone samt Eingliederung des Donauradwegs und klarer Trennung von Rad- und Gehbereichen.

abzutreten. Behördlich wurde allerdings die Bewilligung erteilt, die Strecke in eine Richtung zu befahren, deshalb wird ein so genannter Ringverkehr eingerichtet werden, was heißt, Zufahrt zur Regattastrecke über das Ortsgebiet, Abfahrt über den Rodlhof. Für diese Ersatzlösung muss die Gemeinde rund EUR 100.000,-- investieren.

aweg

Nun hat sich das Land OÖ mit seinen Ausgaben verspekuliert und einen Schuldenberg in Höhe von 3.000 Millionen Euro angehäuft. Gespart werden muss, aber was passiert: Das Land verordnet überfallsartig eine Kindergartengebühr und überlässt es den Gemeinden, für einen sozial gerechten Ausgleich zu sorgen. Das Land lässt Ottensheim für ein Hochwasserschutzprojekt zahlen, das den Machland-Gemeinden keinen müden Cent gekostet hat. Das Land finanziert ein Ruder-Bundesleistungszentrum, von dem die Gemeinde wenig bis gar nicht profitieren kann, zwingt diese aber, die Infrastruktur dafür weitgehend selbst zu finanzieren. So werden Finanzierungen für Aufgaben, für die eigentlich das Land zuständig wäre, immer mehr an die Gemeinde abgewälzt. Es wäre jetzt zu einfach, alles nur an den Bürgermeister zu hängen. Nein. Alle politischen Kräfte in Ottensheim müssen gegen die Tendenz auftreten, müssen zusammenarbeiten und geschlossen hinter ihrer Gemeinde stehen. Je mehr wir zusammenhalten, desto mehr können wird dieser Entwicklung entgegensteuern. Wir müssen immer unterstreichen, dass das Geld für alle Finanzierungen unser Geld ist und nicht das von irgendwelchen Politikern in Land und Bund, die sich für die Vergabe dann auch noch feiern lassen. Ihr Franz Bauer Gemeindevorstand

Kommentare, Anregungen, gerne unter spoe.ottensheim@gmx.at bewegung 7/Mär.2018

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Ottensheim

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Donauradler und Radpendler wünschen sich endlich ein

Donauradweg nach Puc

Der Radweg von Ottensheim nach Puchenau birgt viele weges berichten laufend von prekären Situationen ode Unfällen in den letzten Jahren befasst. Eine Entschärfun Radweges hinunter zur Donau möglich sein. Wir bringe

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Eisenbahnkreuzung in Ottensheim

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egelmäßige Benutzer des Radweges wissen, dass die Strecke Ottensheim - Puchenau einer der gefährlichsten Abschnitte des gesamten Donauradweges „R1“ ist. Oftmals wurde bereits die Entschärfung dieser Gefahrenstellen gefordert, aber wenn man diese Stellen einmal genauer betrachtet, dann sieht man, dass das nur in den wenigsten Fällen gelingen würde. Bei einer dieser Gefahrenstellen, kurz nach dem Ottensheimer Tunnel, bei der Einmündung der Strasse vom Dürnberg, ist eine Entschärfung mittlerweile einigermassen gelungen, aber bei den meisten anderen Stellen ist das schlichtweg und einfach unmöglich.

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Tankstelle Puchenau Ein- u. Ausfahrt

Eine stark frequentierte Zu- und Abfahrt zu einer Tankstelle, viele Haus und Firmenzufahrten, etliche Strassenein-

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nen sicheren Radweg nach Linz

chenau sehr gefährlich

e Gefahrenquellen. Regelmäßige Benutzer dieses Rader fast Unfällen. Auch die Polizei war beits mit vielen ng dieser Situation wird nur durch die Verlegung des en eine Auflistung der Gefahrenstellen. mündungen und eine Eisenbahnkreuzung müssten entschärft werden. Das ginge in den meisten Fällen nur, indem man dem einmündenden Verkehr Nachrang geben würde. Momentan ist genau das Gegenteil der Fall - die Radfahrer haben gegenüber den Einmünden Nachrang, was einem Stop und Go Verkehr für Radfahrer gleichkommt. Übersieht ein Radfahrer einmal so eine Nachrangsituation kommt es zwangsläufig zu Unfällen. Laut Klimastrategiepapier der Bundesregierung möchte sie den Anteil der Radfahrer bis 2025 verdoppeln. Dann muss sie aber auch infrastrukturell etwas für die Radfahrer tun. Der fromme Wunsch: „Fahrts a bissl mehr Radl“ wird nicht genügen. Deshalb muss unsere Forderung an die Landesregierung sein, den Donauradweg hin zur Donau zu verlegen, um diesen Streckenabschnitt für Pendler und Radtouristen sicher zu machen.

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Strasseneinmündung Nachrang

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Gefährliche und unübersichtliche Eisenbahnquerung in Ottensheim

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10 - Straßeneinmündungen, teilweise Radweg unterbrochen

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9 - Firmen Aus- u. Einfahrten 10 - Private Haus Ein- u. Ausfahrten

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Tankstelle Puchenau gefährliche Aus- und Einfahrt

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SPÖ-Landesrätin Birgit Gerstorfer schaffte den Durchbruch bei der Finanzierung

Hochwasserschutz kostet nun doch weniger

Im März hat der Gemeinderat in einer geheimen Abstimmung mit 19 JA, 9 NEIN und drei Stimmenthaltungen für das Hochwasserschutz-Projekt gestimmt. In zähen Verhandlungen schaffte nun SPÖ-Landesrätin Birgit Gerstorfer den Durchbruch in der verfahrenen Finanzierungsdiskussion.

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ereits im Jänner 2016 hat die SPÖ Ottensheim im Gemeinderat beantragt, dieser möge sich klar und deutlich für einen Hochwasserschutz für Ottensheim aussprechen und dies auch beschließen. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Nun nach mehr als einem Jahr und zahlreichen auch rein politisch motivierten Informationsveranstaltungen, bei denen das immer gleiche Projekt des Landes OÖ vorgestellt worden ist, hat sich der Gemeinderat nach langem Hin und Her nun doch durchgerungen, Ottensheim vor Hochwasser zu schützen. Natürlich hat die Fraktion der SPÖ geschlossen zugestimmt. War sie doch jene, die sich zu allererst für den Schutz der Bevölkerung ausgesprochen hat. Die SPÖ-Gemeinderäte haben sich geschlossen auch gegen eine geheime Abstimmung ausgesprochen, die von der proO be-

antragt worden ist. Mit der Begründung (Zitat): „…. dass es bei uns auch Leute gibt, die im Geschäftsleben von Ottensheim sind und die möglicherweise einen Schutz für ihre weitere Existenz brauchen“. Dem geheimen Antrag entsprechend mussten dann auch 12 ablehnende Stimmen (9 Nein und drei Enthaltungen) gezählt werden.

Gerstorfer schaffte Durchbruch im Land Leider haben das Hinauszögern der Entscheidung und der verspätete Beschluss jetzt im März auch dazu geführt, dass die Bevölkerung teilweise in Befürwortern und Gegnern aufgespalten worden ist. Wie vorauszusehen hat dieses Zögern am eigentlichen Projekt des Landes nichts bewirkt. Es ist der Gemeinde unter anderem nicht gelungen, Verbesserungen herbeizuführen. Wie z.B. die Verlegung des Dammes weg

Ich habe im Gemeinderat für den Hochwasserschutz gestimmt, weil: die Gemeinde ganz klar dazu verpflichtet ist, das Leben, die Gesundheit und auch das Eigentum ihrer Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Der Hochwasserschutz kann es. Jetzt und nicht irgendwann. Traurig ist für mich allerdings, dass sich GemeinderätInnen hinter einer geheimen Abstimmung verschanzen und nicht offen und ehrlich die Verantwortung für Leben und Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern übernehmen. Franz Bauer Gemeindevorstand und Gemeinderat der SPÖ spoe.ottensheim@gmx.at

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von der Siglallee hin zum Donauufer, zur Vermeidung des weitgehend sinnlosen Retentionsbeckens, das nun bei jedem Hochwasser auch den Drei-Ferdl-Park und die anschließende Grünfläche absaufen lässt. Mit dem Nachteil, dass anschließend der Schlamm dort teuer entfernt werden muss. Zumindest schaffte nun SPÖ Landesrätin Birgit Gerstorfer in zähen Verhandlungen mit den bisherigen Hardlinern ÖVP-Hieglsberger und FPÖ-Podgorschek, dass das vom Gemeinderat beschlossene Kostenlimit (maximal 10 Prozent Eigenanteil und Drittelförderung bei den Betriebskosten) reduziert werden kann. Nämlich um die Hälfte auf nun noch fünf Prozent Eigenanteil von den Gesamtkosten für das gesamte Hochwasserschutzprojekt für Ottensheim.

Diese Bilder wollen wir in Ottensheim nicht mehr sehen. Im Nachhinein ein großer Dank an unsere Gastronomie entlang der Donau, die sich nach dieser Katastrophe wieder aufgerafft hat und nochmals frisch durchgestartet ist.

Ich habe im Gemeinderat für den Hochwasserschutz gestimmt, weil: die Ottensheimer BürgerInnen, die im Bereich der vom Hochwasser betroffenen Gebiete unserer Gemeinde leben, die Solidarität der nicht betroffenen Bürger und den Schutz der Gemeinde brauchen. Es wird von diversen Gruppierungen immer wieder von den Kosten gesprochen, die der Hochwasserschutz verursachen würde. Sie berücksichtigen aber dabei nicht die enormen Kosten (auch für die Gemeinde) die so ein Hochwasser hervorbringt. Das erstellen einer ehrlichen Kosten-Nutzenrechnung ergibt auf jeden Fall -- maximaler Hochwasserschutz -- SOFORT! Perndorfer Helmut, Fraktionsobmann der SPÖ, Gemeinderat spoe.ottensheim@gmx.at

Ich habe im Gemeinderat für den Hochwasserschutz gestimmt, weil:

Ich habe im Gemeinderat für den Hochwasserschutz gestimmt, weil:

für mich als Obfrau des Ausschusses, der für soziale Angelegenheiten in Ottensheim zuständig ist, steht außerhalb jeder Debatte, dass unsere Bürger vor zukünftigen Hochwässern zu schützen sind. Innnerhalb weniger Jahre zwei Mal so schwer vom Hochwasser geschädigt zu werden, ist einfach genug. Wenn es die technischen Möglichkeiten gibt, dann sind die zu nützen.

weil unsere leidgeplagten Bürger auch bei oder nach starken Regenfällen ruhig schlafen sollen und Gewerbetreibende die davon betroffen sind, nicht in den Ruin getrieben werden dürfen. Wenn für diverse Fischaufstiegshilfen von der öffentlichen Hand in den nächsten Jahren 280 Mio investiert werden, dann darf das Geld für unseren Hochwasserschutz auch kein Problem sein.

Gabi Plakolm Gemeinderätin der SPÖ, Obfrau des Ausschusses für Soziales, Generationen und Bildung spoe.ottensheim@gmx.at

Rudi Schober Gemeinderat der SPÖ spoe.ottensheim@gmx.at

Solidarität - mit unseren Mitbürgern, darf in Ottensheim kein Schlagwort sein.

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SPÖ

Ottensheim

Ausbau Kinderbetreung

Die nun schon einige Jahre dauernde Diskussion, wie es mit unseren Kinderbetreuungseinrichtungen weitergeht, dürfte sich nun dem Ende zuneigen.

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ix beschlossen ist, dass in den Sommerferien 2018 drei zusätzliche Klassenräume im Volksschulareal errichtet werden. Damit sollte gewährleistet sein, dass auch Hort und NABE-Gruppen ausreichend Platz finden. Weitere Sanierungsmaßnahmen, wie Einrichtung eines „ruhigen Raumes“ für die Kinder, der Lärmdämmung der Halle sowie zusätzliche Grünflächen in Schulnähe stehen auf unserer Forderungsliste. Diese Forderungen entsprechend auch den Wünschen der Eltern. Mit dem Stift Wilhering sollen nun unverzüglich Verhandlungen wegen der Nutzung des neben dem Gemeindegrund liegenden Grundstücks hinter den Häusern der Neuen Heimat in der Bahnhofstraße aufgenommen werden. Diese zwei Grundstücke wären groß genug und die Lage optimal. Im März fand eine GR-Klausur statt, bei der der Bau eines weiteren Gebäudes für Kinderbetreu-

ungseinrichtungen besprochen wurde.

bewerb ausgelobt werden. Bei der Klausur soll ein gemeinsamer Weg festgelegt werden.

Für den Neubau kommen zwei Gründe in Frage – einerseits das Wir hoffen, dass die Ergebnisse der oft zitierte Areal Rodlstraße 5 und Klausur schon bald im Gemeindeein Grundstück der Gemeinde hin- rat beschlossen werden, damit die ter den Häusern der Neuen Heimat konkrete Arbeit losgehen kann. Das Stimmungsbild am Ende der in der Bahnhofstraße. Mit dem angrenzenden Grundstück des Stif- Klausur war gut und lässt hoffen. tes Wilhering wäre dort ein ausreichend großes Areal für einen „Wir hoffen, dass mit dieser Klausur nun Neubau zur sämtliche Grundsatzdiskussionen befrieVerfügung. digt und erledigt wurden und die Zeit des

Kommentar

Um mittelfristig das Auslangen zu finden, müssen insgesamt 8 - 9 neue Gruppenräume gebaut werden. Ein Teil der Räume soll gemeinsam mit einem Sozialzentrum für ältere Menschen in der Rodlstraße errichtet werden. Dafür soll ein Bauträgerwett-

„Zerdiskutierens“ endgültig hinter uns liegt. Jetzt heißt es, zügig zu verhandeln und alle Vorfragen rasch zu klären, damit im Frühjahr der Gemeinderat die nötigen Beschlüsse fassen kann - für die Kinder im Ort.“ Gabi Plakolm Gemeinderätin der SPÖ, Obfrau des Ausschusses für Soziales, Generationen und Bildung spoe.ottensheim@gmx.at

Ursprünglicher Plan für eine Zu- und Abfahrt über das „Schwammerl“ ist gescheitert

Erster Härtetest für Ottensheim

Dem Ausbau der Regattastrecke zum Bundesleistungszentrum folgt nun eine erste Großveranstaltung. Bereits im Juni werden 950 Athleten aus 50 Nationen die Strecke zum Ruder-Weltcup 2018 bevölkern.

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u Veranstaltungen auf der Regattastrecke werden Busse und Bootstransporte weiterhin über das Ortsgebiet fahren müssen. Die Planungen, von dem an der Aschacher Bundesstraße gelegenen Rodlhof aus eine temporäre Zufahrt zur Regattastrecke zu errichten, haben sich zerschlagen. Entlang der Strecke ansässige Grundeigentümer sind nicht gewillt, die zur Errichtung einer Gegenverkehrsstrecke notwendigen Grundstreifen für Ausweichen abzutreten. Behördlich wurde allerdings die Bewilligung erteilt, die Strecke in einer Richtung zu befahren. Deshalb wird ein so genannter Ringverkehr eingerichtet werden, was heißt, Zufahrt zur Regattastrecke über das Ortsgebiet, Abfahrt über

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den Rodlhof. Für diese Ersatzlösung muss die Gemeinde rund EUR 100.000,-- investieren. Einen ersten Härtetest in Sachen Verkehr wird Ottensheim deshalb schon im Juni absolvieren müssen, wenn der Ruder-Weltcup 2018 auf der Strecke gastiert. 950 SportlerInnen aus 50 Nationen werden daran teilnehmen. Der Ticketverkauf wurde bereits gestartet. Zu den eigentlichen Bewerben, die von 21. bis 24 Juni 2018 stattfinden werden, wird mit hohem Besucheraufkommen gerechnet. Der Ruder-Weltcup gilt auch als Testlauf für die 2019 in Ottensheim stattfindende Ruder-WM.

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Ottensheim

SPÖ

Bauboom in Ottensheim musste wegen örtlichem Entwicklungskonzept gestoppt werden

Neuwidmungen von Bauland müssen warten

Ottensheim wächst schnell. Zu schnell. Ausgehend vom Jahr 2013 könnte die Gemeinde bis 2023 einen Zuwachs an Hauptwohnsitzen zwischen 19,44 und 24,16 Prozent erfahren. Kritisch ist das deshalb, weil ein zu schnelles Wachstum nicht nur hohe Folgekosten nach sich ziehen, sondern die gesamte Infrastruktur überfordern könnte.

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emäß dem bereits 2013 in Angriff genommenen örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) darf die Gemeinde Ottensheim im Zeitraum 2013 bis 2023 um fünf Prozent an Hauptwohnsitzen zulegen, maximal um zehn Prozent. Diese 5-Prozent-Grenze wurde bereits Ende 2017 erreicht. Die Gemeinde ist von 2013 bis 2017 vom Aus-

Projekt Umwidmung Stiglhunerweg / B 131

gangswert 4.500 Hauptwohnsitze auf 4.736 gewachsen, ein Plus von 5,24 Prozent. Die weitere Prognose zeigt, dass auch die maximale 10-Prozent-Grenze bereits vor dem Jahr 2023 überschritten werden könnte. Nämlich schon im Jahr 2020, also drei Jahre früher, wenn man

Projekt Umwidmung Feldstrasse

die derzeit im Bau und in Planung befindlichen Projekte sowie das gesamte Baulandpotential berücksichtigt. Ottensheim könnte demnach im Jahr 2020 bereits um 15,09 Prozent gewachsen sein und 5.415 Hauptwohnsitze aufweisen. Eine Fortschreibung dieser Entwicklung würde sogar bedeuten, dass Ottensheim im Jahr 2023 zwischen 5.375 und 5.587 Hauptwohnsitze aufweisen und somit zwischen 19,44 und 24,16 Prozent gewachsen sein könnte. Diese alarmierenden Zahlen, Daten und Fakten bildeten die Grundlage für die Beurteilung von zwei Anträgen auf Umwidmung von Grünland in Bauland, nämlich einer gestellt vom Stiftes Wilhering für ein Projekt in der Feldstraße, sowie einer für Reihenhäuser im Bereich Stiglhuberweg/B 131. Grundsätzlich waren bei dieser Beurteilung nicht nur allfällige Folgekosten für die Gemeinde zu bewerten, sondern auch eine mögliche Überforderung der gesamten Infrastruktur. Wobei hier nicht nur Verkehrsflächen zu beachten waren, sondern insbesondere auch die Verfügbarkeit von Kinderbetreuungs- und Schulplätzen sowie Senioreneinrichtungen. Ebenso waren Einsprüche gegen diese Um-

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widmungsverfahren zu berücksichtigen, die bei der Gemeinde per Schreiben und Unterschriftenlisten eingebracht worden sind. Beide Anträge musste der Gemeinderat aufgrund der Vorgaben des bereits 2013 in die Wege geleiteten örtlichen Entwicklungskonzeptes mehrheitlich ablehnen.

Kommentar „Ottensheim wächst so rasch, dass z.B. Einrichtungen wie Kindergarten und Schule nicht mithalten können. Bereits 2013 hat die Gemeinde dies erkannt und letztlich im Gemeinderat einstimmig ein örtliches Entwicklungskonzept beschlossen, das dieses Wachstum stoppen soll. Bis auf weiteres müssen daher Anträge für Umwidmungen von Grünland in Bauland diesem Konzept untergeordnet werden“. Franz Bauer Gemeindevorstand, Gemeinderat spoe.ottensheim@gmx.at

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Ottensheim

Jahreshauptversammlung des PV Ottensheim

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m 7. März fand die diesjährige, sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung des Pensionistenverbandes Ottensheim statt. Ein von Rainer Zepf gestalteter Film gab einen schönen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2017. Verabschiedet wurde bei der Jahreshauptversammlung der langjährige Obmann des Pensionistenverbandes Urfahr-Umgebung. Das Hauptreferat hielt Landesrätin a. D. Mag.a Gertraud Jahn. Sie schilderte eindrucksvoll an Hand von vielen Beispielen die derzeitige politische Situation in Bund und Land. Einmal mehr wurde klar, dass Pensionistinnen und Pensionisten im Pensionistenverband eine wirkungsvolle Vertretung haben,

die auf die Interessen der sogenannten „kleinen Leute“ wirklich eingeht. Die Pensionen, vor allem für Frauen, sind auf Grund der Beschlüsse der ersten schwarz-blauen Regierung von 2000 – 2006 empfindlich zurückgegangen, weil der Durchrechnungszeitraum von damals 15 Jahren auf lebenslang umgestellt wurde. Die Auswirkungen wurden erst Jahre später sichtbar. Auch zahlreiche andere nachvollziehbare Fakten kamen auf den Tisch und machten deutlich, wie wichtig eine klare sozialdemokratische Haltung für die Menschen im Alltag ist. Den Abschluss bildete die Ehrung für langjährige Mitglieder und ein gemeinsames „Hoamatland“.

Ottensheimer - Marktgeflüster Mit zweierlei Maß gemessen

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is vor kurzem noch weitgehend unbeachtet ist das örtliche Entwicklungskonzept (ÖEK) für Ottensheim nun doch in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Ausgelöst durch die Diskussion um das so genannte Projekt „Coohousing“, das vom Verein „Cooheim“ betrieben und vom Stift Wilhering und der proO stark unterstützt wird. Exklusiv für diese Gruppe soll Grünland in bestes Bauland umgewidmet werden, was bei vielen OttensheimerInnen die Frage aufwirft, ob in unserer Marktgemeinde nicht ohnehin schon zu viel gebaut wird. Diesen Bauboom zu regulieren, dazu ist das Entwicklungskonzept mit einer klaren Zielvorgabe für die Bevölkerungsentwicklung da. Und zwar im Zeitraum von 2013 bis 2023. Was nichts anderes heißt, als dass dieses Konzept bereits in der vorigen Gemeinderatsperiode initiiert worden ist. Es ist übrigens auch von allen Fraktionen – auch von der proO – im Gemeinderat einstimmig beschlossen worden.

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Nun sollte für die Gruppe „Cooheim“ eine Ausnahme gemacht, Grünland des Stiftes in wertvolles Bauland umgewidmet werden, was der Gemeinderat nun mehrheitlich abgelehnt hat, weil dies den gemeinsam erarbeiteten ÖEK-Zielen widersprechen würde. Alles in Allem kommt beim Herumhören in der Marktgemeinde heraus, dass nur wenige das Thema „Coohousing“ wirklich interessiert. Vielmehr sollte man auch dabei die Kirche im Dorf lassen, zu gemeinsam erarbeiteten Zielen stehen und in der Politik nicht gegen-, sondern miteinander arbeiten. Wer sich allzu offensichtlich für persönliche und/oder private Interessen einsetzt, müsse sich auch den Vorwurf der Klientelpolitik gefallen lassen. Die OttensheimerInnen würden sich erwarten, dass politische Entscheidungen auf Basis objektiv nachvollziehbarer Kriterien und Fakten getroffen werden und nicht mit zweierlei Maß gemessen wird.

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Die schwarz / türkis - blauen Gesundheitsapostel

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s ist vollbracht, die schwarz / türkis - blaue Bundesregierung hat das von der rot-schwarzen Vorgängerregierung beschlossene Rauchverbot in der Gastronomie, das mit 1. Mai in Kraft treten sollte, zu Fall gebracht. Heute sind noch 28 ÖVP Mandatare im Nationalrat vertreten, die damals für das Rauchverbot gestimmt haben. Was sind das denn für Volksvertreter, die so wie Faultiere mit 360o Wendehälsen ausgestattet sind. Mit Recht wird in vielen Reaktionen in der Presse behauptet, dass die ÖVP in dieser Frage noch im liegen umgefallen ist. Den Vogel schießt dabei noch unser Hr. Landeshauptmann Stelzer ab, der nach der Regierungsbildung treuher-

zig meinte, dass das Rauchverbot leider den „Koalitionsverhandlungen zum Opfer gefallen ist“. Dieser Schlaumeier meint mit so einer Meldung die ÖVP reinwaschen zu können. So quasi wir von der ÖVP können ja nichts dafür - das Gesetz ist „leider zum Opfer gefallen“. Tatsache ist, dass dieses Armutszeugnis ÖVP und FPÖ zu verantworten haben (egal ob schwarz, türkis oder blau). Der Dank der SPÖ-Ottensheim gilt jenen Ottensheimer Gastronomen die vorbildlich und mutig dieses anstehende Gesetz, zum Schutz der Bevölkerung, freiwillig vorweggenommen haben.

Wegen Baustelle mehr Parkplätze für Pendler in Niederottensheim

Während Brückensanierung zusätzlicher Pendlerparkplatz

Die Sperre des Tunnels in Ottensheim während der Sommermonate beschert Niederottensheim einen zusätzlichen Pendlerparkplatz. Am Gelände des ehemaligen Ziegelwerks sollen vorerst vorübergehend einige hundert m2 Parkfläche für Pendler geschaffen werden.

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ie B 127 wird zur Einbahn, wenn in den Sommermonaten Juli und August die Brücken beim Tunnel Dürnberg saniert werden müssen. Das bedingt auch die Totalsperre des Tunnels für die Dauer von rund sechs Wochen. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Linz durch lokale Umleitung über die alte Linzer Straße geführt. In Fahrtrichtung Rohrbach muss großräumig über Pöstlingberg und Gramastetten umgeleitet werden. Linienbusse dürfen in Richtung Rohrbach die B127 benützen und den Baustellenbereich mittels gesonderter Ampelregelung beim Dürnbergwirt im Gegenverkehr passieren.

Jedoch nicht in der Zeit von 05:00 Uhr bis 09:00 Uhr (Umleitungsstrecke). Der Radweg wird weitgehend benutzbar bleiben.

Riesenedergründe zusätzlicher Pendlerparkplatz

Zur Verkehrsentlastung wird im Bauzeitraum ein zusätzlicher Pendlerparkplatz am Gelände des ehebewegung 7/Mär.2018

maligen Ziegelwerks in Niederottensheim geschaffen, um mehr Pendler auf die Mühlkreisbahn zu bringen. Mit Staugeschehen auf der B 127 in Fahrtrichtung Linz ist zu rechnen, weil in Fahrtrichtung Linz die Zufahrt zur alten Linzer Straße über die Bahnkreuzung problematisch sein könnte. Wegen des zusätzlichen Pendlerparkplatzes muss auch mit einer zeitweiligen Überlastung der Bahnhofskreuzung gerechnet werden. An der Inanspruchnahme des zusätzlichen Pendlerparkplatzes wird auch abzulesen sein, ob weitere in Ottensheim notwendig sind.

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Kinderfasching der Kinderfreunde 2018

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nde Jänner fand der allseits so beliebte Kinderfasching der Kinderfreunde Ottensheim statt. Im altbewährten Postsaal feierten, bei ausgelassener Stimmung, wieder über 200 Kinder und Erwachsene ein tolles Faschingsfest. Es wurde getanzt, gelacht, geschwitzt, herumgetobt und gesungen. Das musikalische Programm der Kinderfreunde war ein Hit und unter professioneller Animation konnten sich die Kinder und Eltern/ Großeltern 2,5 Stunden ordentlich auspowern. Neben einem aufgeweckten Bühnenprogramm gab es natürlich auch wieder ein bestens bestücktes Kuchenund Krapfenbuffet, für das wir uns bei den backfreudigen Spenderinnen und Spendern nochmals bedanken wollen. Auch die allseits so beliebten Zuckerwatteund der Popcornmaschinen kamen wieder zum Einsatz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Um dieses beliebte und im Jahresprogramm fix verankerte Fest so reibungslos und gut gelungen über die Bühne zu bringen, bedarf es vieler freiwilliger, motivierter Helferinnen und Helfer. Die Kinderfreunde Ottensheim bedanken sich bei allen, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung geholfen haben, den Kinderfasching zu organisieren. Wir freuen uns schon, mit dem Team der Kinderfreunde Ottenhseim, den nächsten Fasching 2019 zu veranstalten. Einige weitere Programmpunkte der OG Ottensheim sind in Planung. So wollen wir zu Beginn der Sommerferien wieder, das im letzten Jahr so gut angenommene Kinderfreunde Spielefest veranstalten. Nähere Details dazu folgen in der kommenden Ausgabe der Bewegung.

Osternestsuche Kinderfreunde

Viel Freude hatten die Kinder heuer bei der Osternestsuche der Kinderfreunde am Rodlgelände. Kaffee und Kuchen erfreute die Eltern.

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„Geldverteilaktion“ innerhalb der UWE Region zu Lasten Ottensheims ist am Ende

INKOBA - Haltung der SPÖ bestätigt

Bei der letzten Inkoba Sitzung wurde mehrheitlich beschlossen, die für Ottensheim so unselige INKOBA Urfahr-West - UWE aufzulösen. Damit ist Schluss mit der Geldumverteilung von Ottensheim in andere UWE-Gemeinden.

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ls vor einigen Jahren im Gemeinderat in Ottensheim der Beschluss zur Gründung und zum Beitritt der INKOBA (Interkommunale Betriebsansiedlung“) UWE im Gemeinderat fallen sollte, haben wir von der SPÖ, massiv vor den negativen Folgen dieses Beitrittes gewarnt. Wir wussten damals schon, dass diese Mitgliedschaft für Ottensheim finanziell massive negative Folgen haben wird. Unsere

Warnungen wurden in den Wind geschlagen und mit den Stimmen von ProO und ÖVP wurde der Beitritt der Gemeinde zu diesem Verband beschlossen. Die Geldverteilungsmaschine hat vom ersten Tag an perfekt funktioniert. Ottensheim hat seither massiv in diesen Verband eingezahlt. Das Ganze gipfelte in einer Nachzahlung Ende letzten Jahres in Höhe von ca. 75.000.- wegen angeblich falscher Berechnungen in den letzten Jahren. Wir werden die genauen Unkosten die Ottensheim durch diesen Verband erlitten hat recherchieren und Sie in unserer nächsten Ausgabe informieren.

Wanderausstellung zum 200. Geburtstag von Karl Marx im Gemeindesaal

Marx in Ottensheim

Karl Marx‘ Geburtstag jährt sich 2018 zum zweihundertsten Mal. Aus diesem Anlass gestaltete der Ottensheimer Harald Wildfellner gemeinsam mit Instituten der Uni Linz und Wien eine Wanderausstellung. Eröffnet wurde die Austellung Ende Jänner in Ottensheim.

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ie Wanderausstellung "200 Jahre Karl Marx ... die Welt verändern", wurde bzw. wird nach der Premiere in Ottensheim auch in Linz, Wels, Steyr und Vöcklabruck gezeigt. Rund 70 interessierte Personen haben an der Vernissage in Ottensheim teilgenommen. Nach der Einführung von Univ. Prof. Mag. Dr. Roland Atzmüller von der JKU Linz wurden viele Fragen gestellt und es entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Für die musikalische Untermalung mit Arbeiterliedern sorgte das Duo Betty Rossa & Gigsante. Ein kleines Buffet rundete die Veranstaltung ab. Der Ausstellung gelingt es, selektive Einblicke in das Phänomen „Marx“ zu geben.

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 erschien vielen die Theorien von Karl Marx‘ als erledigt. Das änderte sich aber mit der Finanzkrise 2008, die Theorien und Begriffe des Philosophen und Denkers wieder in den Vordergrund gerückt hat. Aktualisiert durch Ent-

Foto (v.l.n.r.): Franz Bauer, Harald Wildfellner, Univ. Prof. Roland Atzmüller und Rudolf Schober. Foto: Rudolf Schober.

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wicklungen und Trends wie Sparen um „jeden Preis“, besonders im Sozialbereich, bei den gesellschaftlich Schwachen und an den Rand gedrängten, aber auch im Gesundheits- und Bildungsbereich. Die offensichtliche Unbeherrschbarkeit der kapitalistischen Produktion, sei es in sozialer, sei es in ökologischer Hinsicht, sind nur einige Symptome der Widersprüche des globalen Kapitalismus, die in der Krise wieder transparent geworden sind. Die Ausstellung versucht hier mit Blick auf das Werk von Karl Marx (und Friedrich Engels) einige grundsätzliche Fragen punktuell zu beantworten, aber auch das Umfeld, in dem es entstand, kompakt aufzuzeigen.

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Aus dem Frauencafe geplaudert

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Gedächtnistraining im Frauencafe mit Lisi Hofer

ür manche gilt es als Abwechslung, ab und an zur monatlichen Frauenrunde des PV dazu zu kommen, für die meisten gehört das Frauencafe mittlerweile zum erfreulichen Fixtermin. Je öfter wir uns in der Runde sehen, umso vertrauter werden wir uns . Die Gelegenheit, in der gepflegten Atmosphäre des Cafe Casagrande, gemeinsam zu frühstücken und uns auch über so manche Sorgen auszusprechen, wird von einem wachsenden Kreis an Teilnehmerinnen geschätzt. Auch Schnuppern für Interessentinnen ist „erlaubt“. Jedes Treffen steht dabei unter einem speziellen Motto. So war es am 13. Februar ein angesagtes Faschingstreffen mit 19 Teilnehmerinnen, das nach der Winterpause wieder ausgiebig zum Austausch genützt wurde. Am 13. März erlebten wir dann ein recht angeregtes Programm mit Frau Lisi Hofer, die mit aktiven Wahrnehmungs- und Gedächtnisübungen unsere geistige Fitness auf Glanz brachte.

Mit vollem Eifer wird an den Aufgaben gearbeitet

Frau Hofer eignete sich ihr Wissen und Können aus der Mitarbeit in der Alzheimerberatung in Otten-

Ostereier-Aktion

heim an. Dort finden für Interessierte und Betroffene Trainings zur Vorbeugung von Gedächtnisproblemen und stadiengerechte Trainings in Gruppen und für Einzelne (auch zu Hause) statt. Wir konnten im Frauencafe „ Kostproben“ kennenlernen, wobei mit viel Ehrgeiz an den gestellten Aufgaben gearbeitet wurde. Gerahmt haben wir dieses Treffen mit gemeinschaftlichem Singen von Liedern, die so nebenbei die Konzentration erforderlich machten. Zum Frauencafe am 19. April hat uns die Ärztin, Frau Dr. Helene Tröbinger zugesagt, Fragen zur Gesundheit (Immunstärkung, Stoffwechselunterstützung, typische Beschwerden im Alter und dafür Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten,..) mit uns zu besprechen. Das wird sicherlich wieder ein Frauencafe, das Interesse zum Mitmachen und Kennenlernen weckt. Also den Termin , Donnerstag, 19. April , ab 9.3o Uhr im Cafe Casagrande vormerken . Auf euer Kommen freut sich Gerlinde Perndorfer, Frauenreferentin im PV Ottensheim

Zu Ostern überbrachte die SPÖ Ottensheim den OttensheimerInnen mit der Verteilung von 400 Ostereiern am Freitagsmarkt einen besonderen Ostergruß. Einhelliger Tenor der Marktbesucher: „Eine tolle Überraschung und eine nette Aktion“.

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bewegung 7/Mär.2018


Ottensheim

SPÖ

Alles wird neu! Änderung muss sein! Alles wird besser !?

Kinderbetreuung – Gebühren

Alles wird besser! Das haben die führenden Parteien ÖVP und FPÖ im Nationalratswahlkampf versprochen. Die Bundeswahl war geschlagen und sofort haben Landes-ÖVP und Landes–FPÖ mit der Umsetzung ihrer „sozialen“ Maßnahmen begonnen. Eine „soziale“ Maßnahme ist die Einführung von Gebühren für die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten. Ottensheim spielt da nicht mit!

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eschlossen im Herbst in der einzuführen, der allerdings erst ab Landesregierung, ganz kurz einem Brutto-Familien-Einkommen nachdem klar war, dass die ÖVP von mehr als € 1750 wirksam wird mit ihrem neuen Lieblingspartner und gleichzeitig den Kinderabsetzbetrag und die Absetzung der FPÖ die Bundesregierung bildet, Kosten für die Kinderbetreuung haben ÖVP und FPÖ Gebühren für ersatzlos streicht, ist auch dieser die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten eingeführt und zwar in einem atemberaubenden Tempo, dass die Gemeinden nur mehr stöhnen ließ. Umsetzung hat im Jänner in den Gemeinden zu erfolgen, Gültigkeit per 1.2.2018. Die genauen Hintergründe, warum eine derart überfallsartige Änderung beschlossen wurde, lassen sich nur erahnen. Eine sachliche Begründung gibt es bis heute Kindergarten u. Hort Lerchenfeldstrasse Umstand bei der „Gemeindefamilinicht. Unzählige Gemeinderatssitzungen in Gemeinden mussten enförderung“ zu berücksichtigen. eingeschoben werden. Wird der Die SPÖ-Fraktion hat daher Beschluss nicht durchgeführt, weil gefordert, dass die Gebührenes ja um ein Landesgesetz geht, verordnung für ALLE Kinderbedroht den Gemeinden Entzug von treuungsgruppen, also auch KleinFördergeldern oder sogar eine An- kindgruppen, Kindergartengruppen zeige der MandatarInnen. – Nachmittagskosten, Hort- und Also hat man sich auch in Ottensheim gebeugt und mehrheitlich die Landesregelung beschlossen, allerdings mit dem Zusatz, dass in der nächsten GR-Sitzung eine Änderung nach Prüfung der Fakten möglich ist. Nachdem auch der Bund lt. Regierungsübereinkommen angekündigt hat, ab 2019 den Familienbonus

NABE-Gruppen neu zu regeln sind. Auf Vorschlag des Ausschusses für Bildung, Soziales und Generationen wurde im Gemeinderat am 12. März eine Ergänzung der Gebührenordnung der Kinderbetreuungseinrichtungen und der NABE beschlossen. Künftig zahlen Familien mit einem Familieneinkommen bis brutto € 1750 keine Gebühren, bis € 2000 den niedrigsten Beitrag, dann setzt die soziale Staffelung ein. In einem Jahr werden die Gebührenordnungen evaluiert. Ottensheim ist damit eine von ganz wenigen Gemeinden, die mit dieser Familienförderung einen Teil der „sozialen Härtemaßnahmen“ für die weniger verdienenden Menschen abfedern und damit ein klares Bekenntnis zur Gleichwertigkeit für alle Kinder gezeigt haben. Besonders freut uns, dass diesem Vorschlag auch ÖVP, FPÖ und die Bürgerliste (bis auf eine Stimmenthaltung) im GR mit großer Mehrheit zugestimmt haben.

Kommentar „Ich bin wirklich sehr froh, dass wir diese Gebührenerleichterung für Menschen mit weniger Einkommen im Gemeinderat beschließen konnten und bedanke mich auch ausdrücklich bei den anderen Fraktionen für die Einhelligkeit. Auf Gemeindeebene ist es halt doch nicht so leicht, den Menschen ins Gesicht zu sagen, dass sie halt Pech haben, weil von oben herab nun ein anderer Wind weht“. Gabi Plakolm Gemeinderätin der SPÖ, Obfrau des Ausschusses für Soziales, Generationen und Bildung spoe.ottensheim@gmx.at bewegung 7/Mär.2018

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SPÖ

Ottensheim

Das Konzept für die Sanierung der Bahnhofstraße erscheint noch nicht wirklich ausgereift.

Bahnhofstraße: Verkehrsberuhigung fraglich Die schon längst fällige und von der SPÖ oftmals geforderte Sanierung der Bahnhofstraße soll nun endlich in Angriff genommen werden. Bei der Planung drückt die Gemeinde nun aufs Tempo, weil ihr die kommenden Veranstaltungen auf der Regattastrecke im Nacken sitzen. Eine längere Planungsphase könnte jedoch Ungereimtheiten ausräumen.

L

ange wurde an der Sanierung des inneren Teils der Linzer Straße herumgeplant, monatelang von Anrainern nahezu um jeden Stein

nierung der Bahnhofstraße auf den Kopf. Dort soll nun alles schnellschnell gehen, weil ihr kommende Regatta-Großveranstaltungen im Nacken sitzen (die Bahnhofstraße soll ja bekanntlich nach wie vor Zufahrtsstraße sein). Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Verkehrsberuhigung der Straße. Anrainer der Bahnhofstraße wissen trotz 30er Zone ein Lied von tempobolzenden PKW-Lenkern zu singen. Die Gretchenfrage bei der Sanierungsplanung ist daher: Kann die schnurgerade verlaufende Straße so verkehrsberuhigt werden, dass die Anrainer geschützt sind, aber gleichzeitig der motorisierte Verkehr dazu animiert wird, die Straße temporeduziert, aber zügig zu befahren.

gefeilscht. Schirme hin, Möblierung her – diese Zeitverzögerung fällt der Gemeinde nun bei der Sa-

Das derzeitige Konzept sieht vor, dass alle Parkplätze eliminiert werden sollen. Die Straße wird dadurch noch durchgängiger gemacht. Um sie verkehrlich wieder zu beruhigen sollen auf der Fahrbahn links und rechts zwei so genannte Mehr-

zweckstreifen eingezeichnet werden, die primär Radfahrern dienen sollen, im Ausweichmodus aber auch von Kraftfahrzeugen befahren werden können. Schmale Grüninseln und vor allem Fahrbahnerhöhungen bei allen Kreuzungen (acht Zentimeter hoch, 5,3 Prozent Steigung) sowie aufgemalte Haifischzähne sollen die Geschwindigkeit zusätzliche bremsen. Ob dieses Konzept auf dieser oft stark befahrenen Straße funktionieren kann, soll nun auch mit den OttensheimerInnen in einer Informations- und Diskussionsveranstaltung geklärt werden, die Mitte April im Gemeindesaal stattfinden soll. Vor allem sollte dabei erörtert werden, ob diese Ausführung zu Zeiten mit wenig Verkehr (frühmorgens, Nacht, Wochenende) nicht noch stärker zum Schnellfahren animieren kann bzw. ob nicht durch die Niveauanhebung bei den Kreuzungen zusätzlicher Stop and Go-Verkehr geschaffen wird, der Schadstoffe und Lärm produziert.

Ausschnitt Plan Bahnhofstraße: Erhöhung der Fahrbahn auch im Kreuzungsbereich Hanriderstraße, Kennzeichnung, unterbrochene Linien kennzeichnen Mehrzweckstreifen, Bushaltestelle soll näher zur Hanriederstraße rücken, Ersatzparkplätze Styria Bau, zwischen Häusern Neue Heimat Stellplatz für Ladetätigkeit, Grüninsel.

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bewegung 7/Mär.2018

Bewegung 7 2 klein fertig  
Bewegung 7 2 klein fertig  
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