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DA s MAGAZIN Ausgabe 41/2011

Kundenzeitung der Sparkasse Rothenburg o. d. T.

Ein Hauch von Orient

Blühende Oase in Schwabsroth Kleiner Ball, großes Spiel

AUS DEM INHALT Gute Noten, mehr Zins


Liebe Leser

Z

ur 41. Ausgabe unseres Kundenmagazins begrüßen wir Sie ganz herzlich. Besonderen Wert legen wir auf die Ausbildung des Nachwuchses: Wer „Banker“ oder „Bankerin“ werden möchte, hat mit einer Ausbildung in der Sparkasse Rothenburg den besten Start. „Eine Banklehre ist kein bisschen spießig“, erklärten unsere „Azubis“ im ersten Lehrjahr, die jüngst das Projekt „Giro sucht Hero“ in eigener Regie durchführten. Herzlich willkommen sind uns alle, die sich bewerben möchten (siehe auch Seite 19).

IMPRESSUM

Ihr Werner E. Thum Sparkassendirektor

Herausgeber: Stadt- und Kreissparkasse Rothenburg o. d. T. Kapellenplatz 7 91541 Rothenburg Tel. 09861/4010 Fax 09861/40 11 88 E-mail: kontakt@sparkasse-rothenburg.de www.sparkasse-rothenburg.de Redaktion: Hans Beißbarth (v. i. S. d. P.), Harry Düll, Bettina Hirschberg Texte, Fotos, Layout: H. Düll, B. Hirschberg, Sparkasse Satz und Druck: Schneider Druck GmbH, Rothenburg Erscheinungsweise: vierteljährlich Auflage: 13 500 © Alle Rechte vorbehalten Alle Angaben im Magazin ohne Gewähr

Unser Titelfoto zeigt Bankkauffrau und Vorstandssekretärin Lena Ehnes.

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Sparkasse sponsert Lichterlauf

Fertig, los! Eines der großen heimischen Sport-Ereignisse steht künftig noch mehr im Zeichen des S . Aus dem Lichterlauf im November wird der „Sparkassen-Lichterlauf“. Die Sparkasse Rothenburg übernimmt dabei die Rolle als Hauptsponsor.

Sparkassen-Marketingleiter, Hans Beißbarth und Veranstalter Sebastian Vorherr (im Bild rechts), Geschäftsführer der Creglinger Agentur „leicht.Athletik – sport concepts“, präsentierten jüngst das neue Logo. Die auf drei Jahre ausgelegte Förderung durch die Sparkasse solle helfen, dieses einmalige Event noch populärer zu machen, heißt es. Auch Stadt, Franken Knights, Rotes Kreuz und THW zählen zu den Unterstützern. Schon jetzt lockt die Veranstaltung tausend Läufer an den Start. Sechs Strecken vom 8000-Meter-Hauptlauf über Walking, Hobby-, Jugend- bis zum 800 Meter Bambinilauf bieten für jeden etwas. Als Gewinne winken Pokale, Geld- und Sachpreise.

Beim Online-Banking wird chipTAN-Generator bald Standard

Passt in jede Westentasche Eine wichtige Änderung bringt der 15. Oktober beim Online-Banking. Das so genannte „chipTAN“Verfahren wird zum Standard. Bestehende TAN-Listen werden abgeschaltet. Die Kunden gewinnen dadurch einen noch höheren Sicherheitskomfort. Die Sparkasse Rothenburg bietet „chipTAN“ wahlweise schon länger an. Online-Banker brauchen dazu die SparkassenCard und einen Online-Banking-Experte Sven Guttropf mit TAN-Generator. TAN-Generator. Das kleine rote eine Freischaltung über unsere HomeGerät im Westentaschen-Format gibt es page www.sparkasse-rothenburg.de in jeder Sparkassen-Geschäftsstelle und erforderlich. kann über die Internet-Seiten der Wie „ChipTAN“ in der Praxis funktioSparkasse Rothenburg bestellt werden. niert, lesen Sie auf Seite 15 . Für den Zugang mit „chipTAN“ ist vorab


Sparkasse Rothenburg erhält Marketingpreis – Leistungsstärke und Service-Qualität

Die beste Bank für Kunden Wegen ihrer herausragenden Service- und Leistungsqualität hat die Sparkasse Rothenburg im Juli den Bankmarketingpreis „Beste Bank für Kunden“ verliehen bekommen. Diese Auszeichnung erhalten nur Banken, die ihren Kunden optimale Qualität und günstige Preise bieten. Verliehen wird die Auszeichnung „Beste Bank“

Sylter Modellbank und Urkunde: Juryvorsitzender Detlef Effert (rechts im Bild) überreichte den Vorständen W. E. Thum und Dieter Mai im Beisein von Geschäftsbereichsleiter Marcus Belian (2. v. r.) und Marketingleiter Hans Beißbarth (2. v. l.) die Auszeichnung.

jährlich von der „DMA", der Direkt-

den genannten Ländern an, die gleich-

weiße Sitzbank nach Sylter Art in

marketing Akademie für Finanzdienst-

zeitig drei Viertel aller deutschsprachi-

Originalgröße lädt in der Hauptstelle

leistungen mit Sitz in Hamm und Zürich

gen Bankenfachbücher herausgegeben

der Sparkasse Am Kapellenplatz bald

an Banken oder Sparkassen in Deutsch-

haben.

schon zu einer kleinen Verschnaufpause

land, der Schweiz und Österreich. Der

Die „Beste Bank für Kunden“ wird

Jury gehören acht Bankexperten aus

nicht nur ein Symbol bleiben. Eine

ein. Nehmen Sie bei Ihrem nächsten Besuch einfach Platz!

Extra-Zins für fleißigen Nachwuchs Eltern und Großeltern aufgepasst! Jetzt gibt’s für den Fleiß von Tochter, Sohn oder Enkel/in Extra-Zinsen. Diesmal ist das Angebot des Monats gleich im doppelten Sinne etwas für kluge Köpfe.

Danach richtet sich, wieviel die Sparkasse an Bonus obendrauf legt. So kann, je nachdem ob ein Einser-, ein Zweier- oder ein Dreierschnitt im Zeugnis steht, der jährliche Gesamtzins bis zu 2,15 Prozent betragen.

Ehrgeiz lohnt sich

Noten in allen Fächern zählen

Zusätzlich zu den Top Zinsen winkt Anlegern nämlich noch ein Zensurenbonus. Dieser kann viel bringen und obendrein den Ehrgeizes des Nachwuchses in der Schule anspornen. Dabei zählt der Notendurchschnitt, den ein Kind oder Enkelkind in der Familie des Anlegers im Schuljahresendzeugnis erreicht.

So kommen Eltern und Großeltern an den Zensurenbonus: Sie brauchen einfach das Endzeugnis ihres Kindes oder Enkelkindes im Schuljahr 2010/2011 zum Sparkassen-Berater mitzubringen. Es gelten die Noten in allen Fächern, auch zum Beispiel in Sport oder Musik. Der daraus errechnete Durchschnitt bestimmt die Höhe der Gesamtverzinsung der dreijährigen Sparkassen-Anlage. 3


Unt ernehmensporträt: Golfpark Rothenburg Schönbronn

Unendliche Weiten

Man muss nicht unbedingt ein glühender Lokalpatriot sein, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass der Schönbronner Golfpark zu den schönsten der Republik zählt. Die Betreiber haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Dabei dürfte ihnen die Zeit gewogen sein. Golfen wird immer populärer.

G

olf, ein Zeitvertreib für die oberen Zehntausend? Das war einmal. „Heute stehen der Spaß und der Sport im Vordergrund“, sagt Horst Döllinger. Mit dem „Golfpark Rothenburg Schönbronn“ hat er sich vor rund vier Jahren einen lange gehegten Traum erfüllt. Gemeinsam mit seinem Projektleiter Harald Dietz ist er nun daran, die einstige Vision in eine Mission umzusetzen. Menschen jeden Standes vom Arbeiter über den Angestellten bis zum Direktor sind inzwischen Mitglieder. Auch das Alter spielt keine Rolle. Das jüngste der rund 130 Mitglieder ist viereinhalb, das älteste über achtzig Jahre alt. Ein anderer ist erst mit knapp 70 eingestiegen. Wenn es nach den Golfpark-Machern geht, dann soll ihre Gemeinde noch kräftig wachsen: auf 500 oder besser noch 700 Mitglieder. Mit einem modernen Platz mit allem Komfort scheint das auch machbar –

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selbst wenn es rings um an Golfplätzen nicht mangelt. Die nächsten Clubs finden sich in Colmberg, in Bad Windsheim und Dinkelsbühl. Golf liegt im Trend. Ab 2016 wird es sogar wieder olympische Disziplin. Rund 700 000 Deutsche seien organisiert, weiß Harald Dietz. Für den 53jährigen gebürtigen Bad Windsheimer war die Führungsposition in Schönbronn eine Herzenssache. Sie erlaubt ihm, Leidenschaft und Beruf zu verbinden. Drei Jahrzehnte hatte der gelernte Industriekaufmann als Pharmareferent gearbeitet, bis er Horst Döllinger, Investor und Geschäftsführer des Golfparks, kennen lernte. Wo? Natürlich beim Golfen.


Oben: Der Golfpark hat viele landschaftliche Facetten. Mitte: Im hauseigenen Shop gibt es alles, was Golfer brauchen. Rechts: Flügel des Hofgutes mit Restaurant.

An speziellen Tagen lädt die Anlage zum Reinschnuppern ein und stellt dabei die Ausrüstung. Auch bietet der Park Einstiegslehrgänge, Platzreife-Kurse, ein regelmäßiges Jugendtraining und Abende zur Vertiefung der Regeln. Mit dem gebürtigen Londoner Paul Moger hat Schönbronn einen international erfahrenen, zweisprachigen Golflehrer, der auch Fortgeschrittenen noch etwas beibringen kann. Auf dem Kurzplatz kann jeder ohne Platzreife gegen eine Benutzungsgebühr spielen. Klar: Golfen kostet Geld. Doch Schönbronn reicht Einsteigern und jungen

Leuten die Hand in Form etlicher Rabatte. Und die Ausrüstung? Maximal 500 Euro brauche es dafür. „Skifahren ist teurer“, gibt Horst Döllinger zu bedenken. Der Schillingsfürster Architekt mit Dependance in Berlin hat selbst erst im Alter von 53 Jahren mit dem Golfen begonnen und kann nur bestätigen, dass einen dieser Sport nicht mehr los lässt. Derzeit zählt die Schönbronner Anlage neun Bahnen. Geplant ist ein 18Loch-Meisterschaftsplatz. In weiter Ferne arbeiten Bagger daran, ohne das ein Geräusch von dort her dringt. Was den Golfpark so reizvoll macht, ist die

Bozena Stark vom Sekretariat (Leitung Katrin Johnston) empfängt Mitglieder und Gäste an der Rezeption.

Landschaft, die vielen lauschigen Seelein und die sanften, aber doch stolz sich reckenden Hügel mit den AbschlagPlateaus. Von dort blickt man wie in eine – gemessen an der Größe eines Golfballes – unendliche Weite. Eine heile dazu! Schwäne und Entenfamilien zeichnen ihre Linien in die von Schilfgras gesäumten Weiher. Fuchs und Has’ und Dachs sagen sich buchstäblich gute Nacht. Stolz präsentiert sich das picobello hergerichtete Hofgut zum Dorfkern hin, während es sich von den Golfwiesen aus gesehen selbstlos unter die Dorfsilhouette duckt. Fortsetzung auf S. 6

Der Schillingsfürster Bürgermeister Friedrich Wieth zählte zu den ersten Mitgliedern. Links: Harald Dietz erklärt die Schlägerhaltung.

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Das Hofgut-Restaurant

Gastronomiechefin Christiane Burkardt

Nicht nur für das „Après“-Golf scheint das Gut wie geschaffen. Die Heimstatt des Orthopädie-Pioniers Friedrich Hessing (1838 - 1918) wartet mit gastronomischen Angeboten für viele Gelegenheiten auf: vom Geschäftsessen über Feiern bis hin zur Tagung. Aber auch Wanderer, Freunde guter Küche und natürlich die Golfer selbst lassen sich gerne von Christiane Burkhardt und ihrem Team verwöhnen. Viele Golfer lieben es, sich auszutauschen, „über Gott und die Welt“ und vor allem über ihr letztes Spiel, wie Harald Dietz liebevoll, nicht ohne Selbsterkenntnis schmunzelt. Im Grunde ist Golf ganz einfach. Da gibt es einen Abschlag und ein Loch, wo der Ball mit möglichst wenigen Schlägen hin und rein soll. Allerdings können beide – Abschlag und Loch – im Extremfall bis zu 600 Meter auseinander liegen. Selbst Großmeister schaffen das

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nicht in einem Zuge. Deswegen werden die Spielbahnen nach der Zahl der im Idealfall nötigen Schläge klassifiziert. Diese Kennziffer nennt man das „PAR“, das „professionelle Durchschnittsresultat“. An ihm bemisst sich wiederum jener Index, der unter Golfern mit ähnlich heilig-ernstem Interesse ausgetauscht wird wie unter Motorismusbegeisterten die PS- und Kubik-Zahl: Das „Handicap“. Jeder Spieler hat sein ganz persönliches. Es beschreibt seine Spielstärke.

Chance für jeden Beim Golf wird auch deshalb so gerne gerechnet und variiert, um das Spiel kommunikativ und spannend zu halten. Zwar zählt bei Meisterschaften nur das nackte Ergebnis: Bei sonstigen Turnieren jedoch wird auch „netto“ gewertet. Das ist dann so, als würden beim Laufwettbewerb den langsameren Athleten ein paar Sekunden erlassen. So haben alle eine Chance. Übrigens wird auch in der kalten Jahreszeit gespielt. Natürlich

nicht, wenn Schnee liegt. Aber lang anhaltende weiße Winter sind ja eher selten geworden. Ihr Spiel verfeinern können Novizen und „alte Hasen“ auf der „Driving-Range“. Das ist ein Übungsareal mit überdachten Mattenplätzen nebst vielen Rasenabschlägen. Hier lernt man dann auch praktisch, was sich hinter dem Wortschatz eingefleischter Golfer verbirgt. Das „Putting“ etwa beschreibt den Stoß, der den Ball auf den letzten Metern des Grüns ins Loch rollen lässt. Und dann gibt es da noch das „Pitchen“, das „Chippen“ Der prächtige Jugendund das... Doch belassen stilsaal und die Terrasse wir es an dieser Stelle des Restaurantes dabei: Eines nämlich gilt auf dem Golfplatz nicht weniger als sonst im Leben: Probieren geht über Studieren. Internetpräsenz des Golfparkes RothenburgSchönbronn unter: www.gp-rbg.de


Anlage-Tipp von Gerhard Just, Vermögensspezialist in der Sparkasse Schillingsfürst

Aktuell: Deka-Immobilienfonds Seit 1982 ist Gerhard Just bei der Sparkasse Rothenburg. Verschiedene Geschäftsstellen hat er geleitet, darunter allein 10 Jahre lang den Standort Wörnitz. Die besondere Kundennähe in fünf Jahren Außendienst möchte er nicht missen, denn diese Zeit sei auch beruflich ein Schatz an Lebenserfahrung. Seit 2000 ist der Sparkassenfachwirt in Schillingsfürst im Rahmen der ganzheitlichen Beratung in der individuellen Kundenberatung für die Schwerpunkte Wertpapiere und Sachanlagen tätig. DASMAGAZIN: Warum empfehlen Sie Ihren Kunden aktuell den "Deka-Immobilienfonds"? Gerhard Just: Weil Immobilienfonds im Sinne des obersten Prinzips der ganzheitlichen Beratung in der Sparkasse einen wichtigen Teilbereich darstellen. Sie sind immer aktuell, denn sie gehören als Baustein in jede strategisch vernünftige Vermögensanlage, die sich Rendite, Sicherheit, Liquidität und Kon-

Brutto Wertentwicklung des „Deka Immobilien Europa“

Vorbild und Ansporn

Beim Denkmalförderpreis der Sparkasse Rothenburg wurden heuer insgesamt 7000 Euro an Preisgeldern vergeben. „Sie sind alle Vorbilder“, würdigte Vorstand Werner E. Thum die Geehrten. Gemeinsam mit Landrat Rudolf Schwemmbauer und Oberbürgermeister Walter Hartl überreichte er die Urkunden. Den ersten Preis mit 2000 Euro erhielt die Rothenburger Familie Hepp, die eine historische Scheune vor dem Verfall gerettet hat. Irmgard Endlein bekam für die Sanierung ihres Hauses Untere Schmiedgasse 7 einen mit 1500 Euro dotierten

tinuität zum Ziel setzt. Die "Deka-Immobilienfonds" zeichnen sich unbeschadet der Immobilienkrise durch Qualität, Stabilität und Nachhaltigkeit aus. Sie wurden nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch jüngst wieder ausgezeichnet und haben einen hohen Rang bei den führenden Rating-Agenturen. Die Immobilienbewertungen sind immer auf dem aktuellsten Stand. Die Fonds verfügen über einen ausreichenden Bargeldbestand ("Cashquote"). Das bedeutet besondere Flexibilität, denn der Anleger kann seine Anteile jederzeit wieder zurückgeben. DASMAGAZIN: Sind die "Deka-Immobilienfonds" auch für Privatanleger mit "kleinerem Geldbeutel" sinnvoll? Gerhard Just: Ja. Es kann mit einem Teilbetrag als Sofortanlage gestartet werden, der mit Monatsbeiträgen ab ca. 25 Euro fortgesetzt wird. Auch Zuzahlungen sind möglich. So kann der Kunde seinen Sachwertanteil im Gesamtvermögen kontinuierlich ausbauen.

Denkmalförderpreis der Sparkasse

2. Preis, gleichrangig mit der Auszeichnung der Sanierung des Hauses Galgengasse 8 durch Ute Gut. Über 1000 Euro konnte sich das Ehepaar Zimmer freuen als Anerkennung für die sensible Sanierung ihres Hauses Klingengasse 16. Jeweils einige hundert

Euro erhielten die weiteren Preisträger, wobei bei allen Auszeichnungen die ideelle Wertschätzung im Vordergrund steht. Wie aus dem Bilderbuch präsentieren sich zwei Wohnhäuser in Neusitz und Wachsenberg der Familien Dietterle und Hertlein. Vorbildlich auch die Umwandlung des früheren Amtsgerichtes in ein Ärztehaus mit Apotheke durch die Gesellschafter Stein und Stegmann. Für die evangelische Kirchengemeinde Schillingsfürst bedankte sich Pfarrer Carsten Fürstenberg seinerseits für den Preis mit einem Stückchen Blattgold von der Turmrestaurierung. 7


Menschen

„Glück? Des hemmer doch!“

A

einer großen künstlerils „Künstlerfamischen Sensibilität wie lie“ möchten die Fertigkeit. Das von vielen Wirtsleute Inge, Künstlern abgebildete Franz und Thomas Gubo Motiv des alten Rathausaus dem Gasthaus „Tauportals in Rothenburg berstube“ in Detwang berührt als Intarsienarnicht bezeichnet werden – beit ganz besonders das fänden sie maßlos durch die Aussagekraft übertrieben. Allenfalls der der verwendeten Hölzer, Ausdruck „Lebenskünstderen gewachsenes Alter ler“ behagt ihnen und sich wie im Dialog mit bringt sie zu jenem Ladem Motiv der gechen, dessen Wiedererschichtsträchtigen Steikennungswert verblüffend ne zu befinden scheint. ins Ohr springt: So herzerGubos Bilder erzählen frischend fröhlich, vieles jenseits ihrer ansteckend zwerchfellerDie Familie Gubo: Inge, Thomas, Franz und Andreas (kleines Bild oben) durchaus auch nostalschütternd, kaskadenarzigen Holzstückchens als Halterung gisch anmutenden Oberfläche, haben tig, bassbrummend und tirilierend darf einer pittoresken Laterne, folgt den imTiefsinn und zeugen von Genauigkeit, dieser seelentiefe Vorrat an Heiterkeit pressionistisch wirkenden Äderungen Liebe und Geduld. 500 Stunden Kunstals unverwechselbares „Markenzeichen und Verzweigungen eines stürmisch handwerk – zumeist im Winter oder den Gubo“ gelten. Bestens bekannt ist Sparanmutenden Himmels, gefertigt aus späten Abenden – sind schnell beisamkassenkunden auch der weitere Sproß einer wenige Millimeter feinen Holzmen, bis so ein Meisterstück fertig ist der Familie, Sohn Andreas, der nicht nur schicht. Ob nordische Birke, dunkles aus Hunderten von akkurat geschnitteBaufinanzierungen „wuppt“, sondern Rosenholz, Mahagoni, Nussbaum oder nen und aneinandergeklebten, winzimit seinem ProChor seit Jahren ein beWurzelholz – Franz Gubo weiß genau, gen Holzsegmenten. Im Keller habe er geistertes Publikum in glückliche welches Material zu seiner Vision passt. eine Werkstatt, aber wer genau hinSchwingungen versetzt. Jedes FamiWie er erspürt, welcher Ton, welche sieht, der entdeckt auch über der Relienmitglied hat bei aller BodenständigStruktur des verwendeten Furnierzeption zwei Tageslichtlampen. Dort keit eine künstlerische Ader. holzes exakt dem Stimmungseindruck eines verwitterten Hausgiebels oder eines unregelmäßig abgenutzten Kopfsteinpflasters entspricht, zeugt von

Feinfühliges Können

Geheime Werkbank

Auf den ersten Blick springen sie nicht ins Auge, die feinen, im Wechselspiel von Licht und Schatten wie leicht pulsierend, atmend wirkenden Holz-Intarsienbilder des gebürtigen Creglingers Franz Gubo. Wie mit dem Raum verwachsen, schmücken sie die Wände der gemütlichen Gaststube eigenartig eindringlich, als leuchteten sie sanft beständig von innen heraus. Immer wieder wandert der Blick zu ihnen, fängt sich in den regional historischen Motiven, bewundert das realistische Detail beispielsweise eines win-

arbeitet er oft im Winter wie an einer Werkbank versteckt hinter dem hohen Empfangstresen. „Die Leute denken, ich mache da die Büroarbeit“, erzählt er verschmitzt. „Eigentlich wollte ich ja Schreiner werden“, erklärt Franz Gubo (Jahrgang 1946), der in Creglingen aufwuchs. Aber es ergab sich vor Ort eine Lehrstelle als KFZ-Mechaniker. Er machte 1972 seinen Meister und arbeitete als solcher bis 1979, als aus familiären Gründen etwas ganz Neues begann: „Ich bin hier der Hausdiener“, ulkt er

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Ausschnitt aus dem Bild-Motiv „Plönlein“


lachend. Zusammen mit seiner Frau Inge, einer geborenen Stellwag, die die „Tauberstube“ ab 1964 mit ihren Eltern betrieb, hätten sie beide schon „14 Saisons inklusive Ferienzimmergäste ganz alleine gestemmt“. Heute haben sie in Sohn Thomas (Jahrgang 1980), der in Rothenburg im „Hotel Eisenhut“ seine Lehre zum Koch absolvierte und auch beim Sternekoch Bernhard Reiser (einst „Louvre“ in Rothenburg) arbeite-

Fränkischer Gourmet te, gleichsam eine verlässliche Säule im Gasthausbetrieb. Zwar liegt ihm am Herzen, dass in der „Tauberstube“ regionale, deftige Speisen serviert werden, aber sein Lebenslauf zeugt auch von einem weitem Blick über den heimischen Tellerrand hinaus. In hoch angesehenen GastronomieTempeln hat er gearbeitet: Sei es das Hotel „Bareiss“ im Schwarzwald, das Luxushotel „Eden Roc“ am Lago Maggiore, das legendäre Schweizer „Waldhotel“ in Arosa, in dem Thomas Mann seinen berühmten Roman „Der Zauberberg“ zu schreiben begann oder sei es das Kult-Restaurant „Seven“ in Ascona

mit dem Schweizer Kochweltmeister Ivo Adam, in dessen Rezeptsammlung auch Ideen von Thomas Gubo aufgenommen sind – hinter dem höflich bescheiden wie sympathisch freundlich auftretenden Detwanger verbirgt sich ein international erfahrener Koch. Auf Wunsch kredenzt er mehrgängige Menüs seiner kulinarischen Kunst. Aber er macht auch keinen Hehl daraus, dass er in der „Tauberstube“ glücklich ist mit seiner Piemonteser Freundin Anna, die ebenfalls im Familienbetrieb mitarbeitet: „Ich will hier nichts verändern, höchstens ein paar neue Akzente setzen mit dem Tagesgericht, im Sommer mal Parmaschinken zur Melone reichen oder eine Focaccia backen statt Weißbrot.“ „Als wir ein halbes Jahr zusammen waren, hat mir Franz das erste Intarsienbild geschenkt. Ich finde es wunderschön, was er kann“, erzählt Inge Gubo, die selbst in ihrer Freizeit als Liebhaberei fein gearbeitete Stickbilder der berühmten Hummel-Puppen anfertigt. Das heitere Paar strahlt dankbare Zufriedenheit aus: „Glück? Des hemmer doch!“ Und Franz Gubo fügt mit fröhlichem Lächeln an: „Ich hab ned glaubt, dass es mir einmal so gut geht!“

Wer weiß, wie... Das wird ein Gaumenschmaus! Thomas Gubo, Juniorchef des Gasthauses „Tauberstube“ und weitgereister Koch mit reicher Erfahrung in Kulthäusern der Sternenklasse (siehe obigen Artikel), stiftet als Preis für unser Gewinnspiel ein leckeres, spannendes 3-GängeÜberraschungs-Menü für vier Personen in der Tauberstube. Wer an der Verlosung teilnehmen will, muss folgende Frage richtig beantworten. In welchem Ortsteil von Rothenburg befindet sich die „Tauberstube“: in Herrnwinden oder in Detwang? Schreiben Sie die Lösung und Ihren Absender (Name und Anschrift) auf eine Karte (Stichwort: „Fotorätsel“) und senden Sie sie an die Sparkasse Rothenburg oder geben Sie die Lösung in einer der Geschäftsstellen ab. Einsendeschluss ist der 10. September. Ein

Das Fotorätsel

Schlemmen und Sparen Thomas Gubo empfiehlt unseren Lesern

S SCHWEINEFILET IM CORN-FLAKESMANTEL MIT KRÄUTERDIPP (FÜR VIER PERSONEN)

ZUTATEN ca. 500 g Schweinefilet 250 g Corn-Flakes 2 Eier Mehl Salz, Pfeffer Pflanzenöl zum Braten ZUBEREITUNG: Schweinefilets in mehrere Medaillons schneiden und wie kleine Schnitzel ca 5 mm fein klopfen. Corn-Flakes mit den Händen etwas zerkleinern und in eine Schüssel geben. Mehl in einen Teller geben, Eier verquirlen und ebenfalls in einen Teller geben. Die Schweinefiletschnitzelchen mit Salz und Pfeffer würzen, erst in Mehl, dann in Ei wenden und zuletzt mit den Corn-Flakes panieren. Die Schnitzelchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten in Öl knusprig braten. KRÄUTERDIPP

Gewinner wird unter den richtigen Einsendungen ausgelost und benachrichtigt. Die Lösung der vorherigen Gewinnspielfrage lautete „zehn Jahre“. So lange gibt es „DAsMAGAZIN“, das als Kundenzeitung der Sparkasse Rothenburg im ganzen Rothenburger und Schillingsfürster Raum gelesen wird.

150 g Schmand, 150 g Quark, Salz, Pfeffer cremig verrühren und viele grüne, zerkleinerte Kräuter nach Belieben und Saison (Schnittlauch, Petersilie, Bärlauch, Basilikum, Zitronenmelisse etc.) vorsichtig unterheben und zu den heißen Schnitzelchen mit in Butter geschwenkten Salzkartoffeln servieren. 9


E

Eine Frau, ein Garten: Selten trifft man eine solche Übereinstimmung von Wesensnaturen wie bei der herzensoffenen Erika Schwemmbauer und ihrer ohne Übertreibung paradiesischer Blumenoase in Schwabsroth. Wer hier eintritt, wird zuerst freundlich überprüft von Basti, einem ganz besonderen kleinen Hund. Denn das kluge TIer erfrischt sich an heißen Sommertagen mit roten Johannisbeeren, die er sich im kühlen Schatten des Strauches sozusagen ins Maul wachsen lässt. Umweht vom süßen Duft zahlloser Edelrosen und üppig blühenden Sommerflieders, in dem sich die Schmetterlinge augenscheinlich wohlig tummeln, strahlt die Gastgeberin und sagt schlicht: „Mein Garten, meine Freude.“ Und diese teilt sie gerne mit willkomme-

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für

in nen Gästen. Im Seerosenteich flitzen und blitzen die Goldfische, in der Rosskastanie und den Obstbäumen zwitschern und singen die Vögel, als sei das Leben ein durchweg unbeschwertes Geschenk. Eine weiße Bank, eine Liege im Schatten, eine schmiedeeiserne Laube und der mit einem traubenbehangenen Weinstock bewachsene, überdachte Sitzplatz neben dem Wintergarten laden zur Muße ein. Kein Wunder, dass Ehemann und Landrat Rudolf Schwemmbauer trotz seines fordernden Amtes so eine Gelassenheit ausstrahlt: „Wenn er einmal nicht im bereits Dunklen heimkommt, dann

geht er auf jeden Fall noch durch den Garten und zu seinen Rosen. Die Vogelarten kennt er alle mit Namen und pfeift mit ihnen“, erzählt seine Frau. „Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah“, dieses Goethe-Wort hat


Mensch und Tier

die Gartenbesitzerin auf eines ihrer selbst gemalten Schildchen geschrieben, die an verschiedensten Stellen zwischen den Blumen zur Besinnung einladen. Kunsthandwerklich Figürliches wie Ente, Gans, Kranich, eine Eule aus Stein oder gar eine gemütlich dicke Keramikschnecke haben im betörenden Duft der Wester-

land-Rose in diesem Garten eine merkwürdig naturhafte Ausstrahlung von Lebendigkeit, als hätten auch sie kleine Seelen wie ihre lebendigen Geschwister aus Flora und Fauna. Zwischen dem gelben Sonnenhut, der Sternmagnolie, blauviolettem Rittersporn und der Palmlilie, unter den flauschigen Löwenmäulchen, dem wintergrünen Wollziest, einer hohen Königskerze und der Sonnenstaude Frauenmantel herrscht ein geheimnisvolles, märchenhaftes Eigenleben, dessen Schwingungen nicht nur vom eifrigen Wesen der Insekten zu stammen scheinen. Wobei es letztere so gut haben wie sonst selten wo: Ein Teil des Gartens ist nur für sie, da wird nicht ausgegrast. Es

hängt sogar ein echtes „Insektenhotel“ am Baum, das Gartennützlinge wie Marienkäfer, Mauerbienen, Schmetterlinge und Florfliegen in getrennten Bereichen, aber einträchtig bewohnen. In einem Hochbeet gedeihen Salate und viele Küchenkräuter. Brombeeren und ein Areal mit der verheißungsvollen Sorte „immertragende Himbeere“ sorgen ebenfalls dafür, dass auch der Mensch mit Grünzeug und Zutaten für feine Kuchen wohl versorgt wird. Die Gartenliebe hat Erika Schwemmbauer von ihrer Oma geerbt. Schon als Kind wollte sie Gärtnerin werden. „Der liebe Gott hat mir nicht den Beruf, sondern die Freude daran geschenkt.“

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Kommunal-Brunch bot Fachinformationen aus erster Hand – „Bayerngrund“ als Partner

Spielraum statt Sparzwang

Bürgermeister und Experten für kommunale Finanzen und Energie konnte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Werner E. Thum, im Hotel Eisenhut begrüßen.

Der erste Kommunal-Brunch mit Fachinformation aus erster Hand stieß bei

derivatives Geschäft anbieten, das der Spekulation dient, sondern vielmehr die

alterung der Bevölkerung entgegenzuwirken. Dieser Herausforderung galt auch der

Bürgermeistern und Haushaltsexperten auf starkes Interesse. Im Mittelpunkt

Absicherung von Risiken“, sagte er. Landrat Rudolf Schwemmbauer, der Vor-

Vortrag Dr. Klaus Zeitlers vom sozialwissenschaftlichen Institut für regionale

stand die Frage, wie Kommunen auch in Zeiten des Sparzwanges investieren und

sitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse Rothenburg, unterstrich die Rolle

Entwicklung, kurz SIREG. Den Bürgermeistern versprach Landrat

finanzieren können. Dass dabei Sicherheit Vorrang hat, be-

der Familie als zentraler Grundpfeiler der Gesellschaft und des Wirtschaftslebens.

Schwemmbauer, dass der Landkreis kein Geld „hamstern“ werde, sondern es den

tonte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rothenburg, Werner E. Thum, zur Be-

Deswegen gelte es, junge Menschen zu ermutigen, hier im Landkreis eine Familie

Gemeinden belasse, damit diese an der Basis investieren können.

grüßung. „Wir würden Ihnen niemals ein

zu gründen und so dem Trend der Über-

Fortsetzung auf Seite 14

D

as Leben ist nicht fair“: Diese Liedzeile des Songpoeten Herbert Grönemeyer kehrt in einem solchen Moment mit Macht in den Sinn zurück. Martina Grötsch war eine Kollegin, bei der sich hervorragende fachliche und menschliche Qualitäten aufs Liebenswerte verbanden. Keiner mochte sie sich je wegdenken aus der Sparkassenfamilie. Umso erschütternder traf alle die Nachricht von ihrem Tode. Am 25. Juni musste sie sich mit nur 46 Jahren im Kampf gegen ihre schwere Krankheit, die sie lange mit unbezwingbarem Lebensmut geführt hatte, schließlich doch geschlagen geben. Sie hat nie aufgesteckt, selbst gegen Ende nicht, als sie noch voller Tatendrang in die Zukunft blickte. „Wir sind tief betroffen. Wir haben mit ihr eine engagierte, kompetente und liebenswerte Mitarbeiterin verloren, die wir mit ihrer offenen und optimistischen Art immer in Erinnerung behalten werden“, sprach Vorstand Werner E. Thum im Namen der Sparkasse Rothenburg den Angehörigen das tief empfundene Mitgefühl aus. Martina Grötschs beruflicher Werdegang war aufs Engste mit der Sparkasse Rothenburg verbunden, wo sie nach dem Abitur Bankkauffrau lernte und in der Kreditabteilung bald schon viele verantwortungsvolle Aufgaben wahrnahm. Ih-

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Tiefe Trauer um Martina Grötsch

Liebe Gefährten waren ihr die Hunde der Familie. Erstmals sah sie sich mit der lebensbedrohenden Krankheit Mitte ren Beruf liebte die ender Neunzigerjahre kongagierte Sparkassfrontiert. Damals schlug lerin. Immer wieder die Therapie zum Glück machte sie sich im an und es schien, als Rahmen des betriebhätte sie das Leiden belichen Vorschlagswesiegt. Vor zwei Jahren sens Gedanken, wie dann der Rückschlag. man Abläufe noch verIhr Mut und ihr Optimisbessern kann. Es war mus verließen sie bis aber auch ihre positizuletzt nie. Sie schmieve Ausstrahlung, die dete sogar noch Pläne, sie auszeichnete. Sie wollte sich daheim ein konnte gleichsam im Büro einrichten. Bei Regen die Sonne beeinem Urlaub im Juni schwören. Nie habe auf der Ostseeinsel Fehsie ihre Zuversicht vermarn schien sie noch loren, sagt ihr Eheeinmal Lebenskraft zu mann Klaus Grötsch. Martina Grötsch tanken. Umso jäher traf Das haben auch die Familie ihr plötzihre Kolleginnen und Kollegen so erfahren. „Sie hat aus jeder licher Tod am Tag nach der Heimkehr. Martina Grötsch hat auf dem RothenSituation das Beste gemacht“, erinnert sich Waltraud Maul, die Martina Grötsch burger Friedhof ihre letzte Ruhe gefunauch privat nahe stand. Großen Rückhalt den. Ihren Kolleginnen und Kollegen der gab ihr die Familie, ihr Mann Klaus, den Sparkasse Rothenburg wird sie unvergessie schon seit der Jugendzeit kannte und sen bleiben. Ihrem Ehemann, ihrem Sohn ihr Sohn Yannick (19). Eine Leidenschaft und ihren Angehörigen wendet sich die hegte Martina Grötsch fürs Sportkegeln. ganze Anteilnahme zu.

Nie aufgegeben


Kirchen in Stadt und Land: Ohrenbach

Sinn für die Jugend Ein Pfarrhaus wie aus dem Bilderbuch – heitere Sorgfalt strahlt es aus, eine südlich anmutende Lebensfreude durch den Hof, in dem sich die Oleandersträucher von Pfarrersehefrau Heidi Gisbertz sichtlich beheimatet fühlen. So behagt es auch dem friedlichen Hund Timo, dem „einzigen männlichen Wesen außer mir im Haus“, wie Pfarrer KarlHeinz Gisbertz schmunzelnd bemerkt. Aus dem Amtszimmer schallt fröhliches Gelächter. Nomen est omen, denn die Lachende heißt Andrea Fröhlich und organisiert seit 1998 als Sekretärin das Amtsgeschäft der Pfarrei Ohrenbach mit Oberscheckenbach und Habelsee.

H

und Timo hat sein festes Liegeplätzchen im Pfarramt. „Er gehört einfach dazu“, sagt Pfarrer Gisbertz. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit, des Willkommenseins empfängt wie selbstverständlich auch die Besucher. Denn von „Fremdeln“ oder gar Vorurteilen hält der in Burgbernheim geborene Hausherr der Kirchen St. Johannis (Ohrenbach), St. Kilian (Oberscheckenbach) und St. Michael (Habelsee) nichts, sondern gerade die Nähe zu den Menschen benennt er als eine ihm besonders wichtige Quelle von Lebensqualität. Das naheliegende Gemeindehaus dient als „echte Schnittstelle“ zwischen Kirche und Gemeinde und wurde von beiden jeweils zu 50 Prozent finanziert. Die Pfarrfamilie (drei Kinder, zwei Enkeltöchter) fühlt sich richtig wohl in Ohrenbach: „Meine Tochter Steffi leitet die Bauernkapelle. Dass mein amerikanischer Schwiegersohn Joe Mitglied in der traditionellen „Schwarzen Schar“ in Ohrenbach ist, das war vor 10 Jahren noch revolutionär“, erzählt der Kirchenmann wohlgemut über den Zeitenwandel. Ganz besonders liegt ihm die Jugendarbeit in der Gemeinde am Herzen. An der diesjährigen „Kinderbibelwoche“ nahmen rund 35 Kids teil. „Wir haben so viele junge Leute, die sich ehrenamt-

Pfarrer Karl-Heinz Gisbertz und Pfarramtssekretärin Andrea Fröhlich

lich toll engagieren, sei es in der Landjugend oder im Kindergottesdienst“, freut er sich und fügt an: „Eine Mutter zum Beispiel leitet die Jungschar. Wirklichkeitsnahe Projekte wie beispielsweise der Besuch einer Biogasanlage stoßen auf großes Interesse.“ Aber findet der Nachwuchs denn auch regelmäßig sonntags in die Kirche? „Das wäre utopisch zu hoffen“, schüttelt der

„Kinderbibelwoche“ 2011 in Ohrenbach

Pfarrer den Kopf. Er sage den Kindern: „Ich freu mich fei, wenn du kommst. Aber ich achte dich genauso, wenn du mal nicht da bist!“ Fromm seien für ihn diejenigen Menschen, die zu leben versuchten, was sie glauben. „Wenn das auseinander geht, dann ist der Mensch nicht fromm, sondern scheinheilig.“ Von seinen Professoren in Neuendettelsau habe er im Studium aber auch viel über die Gefahr der Ungläubigkeit gelernt: „Wer an nichts glaubt, der glaubt alles!“ Seine persönliche Hin-

wendung zum Pfarrerberuf sei durch beispielhafte Menschen geschehen: „Ich habe meinen Ortspfarrer Manfred Erstling in Burgbernheim einfach verehrt wegen seiner Ausstrahlung und seinem Sinn für Humor.“ Zu fünfzig Prozent besteht sein Pfarrdienst aus dem Religionsschulunterricht an der Rothenburger Realschule. „Die Zehntklässler bewahren einen als Pfarrer vor dem Abheben aus der Wirklichkeit“, schmunzelt der bodenständig gebliebene Sohn eines Landbriefträgers. Humor sei eine wichtige Basis für einen gegenseitig respektvollen Umgangston mit den Jugendlichen. Er sei auch als Lehrer immer zugleich Seelsorger, beobachte alarmierende Signale wie zum Beispiel Mobbing unter den Schülern und stehe immer zur Verfügung, wenn Hilfe gebraucht werde. Vertrauen genießt er bei den jungen Menschen, weil er weiß: „Du musst immer der sein, der du bist. Vorgetäuschte Kumpanei merken die Jugendlichen sofort und lehnen sie zu Recht ab.“

Ihr Ansprechpartner Evang.-Luth. Pfarramt Ohrenbach Pfarrer Karl-Heinz Gisbertz Haus Nummer 13 91620 Ohrenbach Tel.: 09865/550 Fax.: 09865/98 65 99 E-Mail: kh.gisbertz@t-online.de www.rothenburgtauber-evangelisch.de

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Fortsetzung: Kommunal-Brunch für Bürgermeister und Fachleute im Hotel Eisenhut

Kundiger Partner der Kommunen gebe es nicht. Auf Grundlage der Schlussabrechnung ließen sich Bescheide und Nachweise von Fördermitteln erstellen. Zwischen 60 bis 70 Prozent aller Erschließungsmaßnahmen in Bayern erfolgten auf diese Weise. Ein Vorteil für die Gemeinden: Sie seien bei diesem Modell nicht an Beitragserschließungsrecht und kommunales Abgabenrecht gebunden. So ließen sich bei den Beiträgen zum Beispiel zwischen Einheimischen und Auswärtigen differenzieren.

(Fortsetzung von Seite 12) Bei der Beschaffung und Erschließung von Bauland sei die Unterstützung durch die „Bayerngrund“ als fachkundiger Partner sehr wertvoll. Die Gesellschaft mit Sitz in München wird zur Hälfte von der Bayerischen Landesbank gehalten sowie zu je einem Viertel vom Freistaat Bayern und von der Bayerischen Ärzteversorgung, einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Seit ihrer Gründung im Jahre 1972 habe die Bayerngrund mehr als 3000 Projekte mit Kommunen realisiert, so deren Repräsentant für Franken, Dr. Martin Kornek (Foto). Die Gesellschafft schafft für die Gemeinden Liquidität in Höhe der jeweiligen Gesamtinvestition. Diese Art, ein Vor-

haben umzusetzen, sei sehr flexibel, kostentransparent und biete Im Zusammenspiel mit der Sparkasse gute Konditionen. Die Grundfinanzierung sei sehr günstig. Eine Bereitstellungsprovision

Eine Frage beschäftigt zurzeit natürlich auch die Kommunen: Wie sichere ich mir die niedrigen Zinsen? Hermann Litz, Abteilungsdirektor bei der Landesbausparkasse, lieferte dazu interessante Detailbetrachtungen.

Philippinische Bank-Chefinnen auf Gegenbesuch

Partnerschaft in RothenIn unserer letzten Ausgabe burg verband sich zugleich berichteten wir, wie die mit der Übernahme des Sparkasse Rothenburg im Staffelstabes von der SparRahmen eines Entwickvaten Kleinstunternehmern Geld, damit kasse Essen. Diese hatte seit 1996 die lungsprojektes die philippinische „Card“-Bank unterstützt. Jetzt besie- sie sich aus eigener Kraft eine Existenz philippinische „Card“-Gruppe untergelten die Führungen beider Institute schaffen können. Die so genannten stützt. So reisten neben den Chefinnen im Rahmen eines Gegenbesuchs feier- Mikrokredite gelten als wichtiges Mittel, der philippinischen „Card SME-Bank“ um die Armut auf der Welt zu bekämp- auch der Geschäftsführer der Sparkaslich ihre Partnerschaft. Die Atmosphäre war von großer Herzlichkeit geprägt. Im Rathaus kredenzte der Kellermeister den Meistertrunkpokal. Außerdem standen Stadtführungen, Betriebsbesichtigungen und ein Schnupperkurs im Schneeballen-Backen auf dem Plan. Flordeliza L. Sarmiento, die Vorsitzende der SME Bank sowie ihre Die philippinischen Gäste beim Kellermeister-Empfang im Rathaus. Rechts: Nach der Unterzeichnungs-Zeremonie. leitenden Kolleginnen, Mary Jane Perre- fen. Viele Unternehmungen entwickeln sen-Stiftung für internationale Kooperaras und Cynthia B. Baldeo betonten mit sich und brauchen umfangreichere Fi- tion, Niclaus Bergmann, sowie Dr. HenNachdruck, welche Ehre die Partner- nanzleistungen. Deshalb hat das philip- ning Osthues-Albrecht, der frühere Vorschaft für sie bedeute. „Wir sind glück- pinische Institut eine eigene neue Bank, standsvorsitzende der Sparkasse Essen, lich und zugleich sehr gefordert“, sagten die „CARD SME“, gegründet. Der Ro- zum feierlichen Akt an. Beide stellten in sie. Es sei „ein Meilenstein“ in der Ge- thenburger Sparkassenchef Werner E. ihren Grußworten die hohe Qualität der Thum und Jürgen Reif, Leiter des Be- Kooperation heraus. Die Entwicklung schichte ihrer Bank. Die „Card MRI“ zählt mit fast 1,4 Mil- reichs Betriebsservice, beraten die Part- von „Card“ sei eine große Erfolgsgelionen Kunden zu den größten Mikro- ner derzeit konkret beim Thema Risiko- schichte, die in Fachkreisen in der ganfinanz-Institutionen Asiens. Sie leiht pri- management. Die Unterzeichnung der zen Welt für Aufmerksamkeit sorge.

Herzlich verbunden

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Gewinnspielpreis ging nach Nordenberg - „EP: Sudler + Hornung“ stiftete Waschmaschine

Gleich das große Los gezogen Wenn das kein Glück ist! Schon „ewig“ hatte Christa Wacker aus Nordenberg nicht mehr bei einem Gewinnspiel mitgemacht und dann gleich ein Volltreffer: Sie hat die Waschmaschine gewonnen, die die Firma „EP: Sudler + Hornung“ für das Preisausschreiben zum zehnjährigen Jubiläum unseres Magazins stiftete. „Jetzt probiere ich es mal, weil das bei der Sparkasse ist. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich gewinne. Dann kam der Anruf von Frau Ruppe am „Rödertor“. Da war ich total überrascht“, erinnert sich die Gewinnerin lebhaft. Christa Wacker, aus Nordenberg, von Beruf Finanzbuchhalterin, ist seit über 30 Jahren Kundin der Sparkasse Rothenburg. „DAsMAGAZIN“ liest sie regelmäßig und wurde so auch auf das Gewinnspiel mit dem wertvollen Preis aufmerksam. Der leistungsstarke, mit Komfortfunktionen ausgestatte Waschautomat der Marke„Constructa energy“ ist ein Modell aus der reichen Auswahl an Haushaltsgeräten, die der Elektrofachmarkt an der Erlbacher Straße bietet. Bei der Übergabe gratulierte Marcus Belian, der Leiter des Geschäftsbereiches Privatkunden, im Namen des Vorstandes und dankte dem Firmenchef gleichfalls herzlich für die Bereitstellung des Preises. Klaus Sudler würdigte seinerseits die sehr gute Zusammenarbeit mit der Sparkasse Rothenburg und freute sich mit der Gewinnerin, die von seinen Service-Fachleuten die Maschine geliefert bekam. Achtung! Auch bei der neusten Ausgabe unseres Spiels (Seite 14) gibt es wieder einen tollen Preis.

Freuten sich mit Gewinnerin Christa Wacker: Klaus Sudler und Bereichsleiter Marcus Belian (r.).

Karriere: Theresa Grießmeyer und Nadine Pfänder

Frauen auf Erfolgskurs

„Das sieht man auf dem Foto gar nicht, was für schöne Rosen das waren!“, meint Theresa Grießmeyer. Da sprechen Zahlen eine deutlichere Sprache: Unter 55 Absolventen des Studiengangs Bankfachwirtin kann sie stolz sein auf ihren Abschluss mit der Bestnote: 0,94! Die frisch beurkundete „Bankwirtin S“ und Mitarbeiterin der Abteilung Innere Revision freute sich mit Abteilungsleiter Reiner Schübel, Lebensgefährten Mi-

chael Dreßlein und Vorstandsmitglied Dieter Mai (von links) über ihre hervorragende Leistung. Nadine Pfänder (Foto rechts) kann sich ebenfalls freuen über ihren erfolgreichen Abschluss als „Sparkassenfachwirtin in der Kundenberatung“. Mit dabei: Walter Körber, Vorstand Werner E. Thum und Marcus Belian (von links). Nadine Pfänder arbeitet in Schillingsfürst als Kundenberaterin.

Bald Standard (Forts. von S. 2)

So geht „chipTAN“ Zunächst muss man sich für das Verfahren auf der Website der Sparkasse Rothenburg anmelden und dann dort fürs Online-Banking einloggen. Die SparkassenCard in den TAN-Generator stecken und diesen an den Strichcode auf dem Bildschirm halten. Dann müssen Überweisungsbetrag und Kontonummer des Empfängers am Generator noch bestätigt werden. Das so erzeugte EinmalPasswort in das Bildschirmformular eingeben und der Auftrag ist erledigt. Das neue Verfahren ist so sicher, weil die Transaktionsnummer für jeden Auftrag individuell erzeugt wird und die Empfängerdaten an einem PC-unabhängigen Gerät überprüft werden. 15


Überraschungen im „Nachtwächterladen“

Glücksmomente „Das hätte ich niemals vermutet“, sind sich Claudia Englert und Lena Ehnes von der Sparkasse Rothenburg einig, als sie im „Nachtwächterladen“ von Christiane und Hans Georg Baumgartner entdecken, dass sich an diesem Ort ein wahrer „Sesam-öffne-dich“ an märchenhaft anmutenden Kleidungsstücken und Accessoires auftut. Auf den ersten Blick umweht eine kräftige Brise Exotik die bunte Vielfalt bestickter Röcke, feiner Schals, dekorativer Tops und Jäckchen, funkelnder Schmuckstücke und glitzernder Haarspangen. Doch dazwischen hängen echte „Basics“, und das üppige Angebot fußt auf einem souveränen Geschmack. Nichts schert aus, alles scheint im Kern gleichsam seelenverwandt zusammenzugehören. Ruhe entsteht durch die Ordnung in „Farbinseln“: Dort gibt es in einem Grundton alles variiert vom Kleid, Bolero bis zum Schal. Und die passende Handtasche, der Schmuck sind auch nicht weit. Der Rothenburger „Nachtwächter“ und seine Ehefrau kaufen beide liebend gerne Schönes wie Ungewöhnliches an Kleidung und Einrichtung – das beste Erfolgsrezept für einen unvergleichlichen Laden! Angefangen hatte es 2003 in einem Thailand-Urlaub: „Wir waren schlichtweg begeistert von den zauberhaften Dingen, die wir auf den Märkten an Kleidung, Schmuck und kleinen, kunsthandwerklichen Einrichtungsstücken entdeckten!“, erzählt das Paar. „Wir wollten das in Rothenburg anbieten.“ Nicht lange gefackelt: 2005 gab es den ersten Laden in der Herrngasse, 2009 dann die Eröffnung des Geschäfts in der Unteren Schmiedgasse 7. In Bangkok und in Chiang Mai (im Norden des Landes) streiften sie durch Hunderte von Läden. „Erst haben wir die Tüten in Massen im Hotelzimmer gestapelt, aber als wir erfahrener wurden, haben wir sie immer gleich zum „shipping service“ gebracht und zertifizieren lassen“. Die Ware wird dann nach Hamburg verschifft und

A

uch Evi Pohlman hat die Einkaufsoase längst für sich entdeckt: „Schöne Sommerkleider habe ich hier gefunden“, freut sich die Besitzerin von „Evi’s Haarstudio“ in der Spitalgasse. Fotos rechts: Claudia Englerts Naturlocken wurden teils geglättet und mit einem Haarband samt Blume gestylt. Im Make Up betonte Evi die Oberlider in sanftem Violett und hellem Beige, „damit das Graugrün ihrer Augen so richtig strahlen kann.“ Der Teint wurde hell abmattiert, ein kräftiger Himbeerton für die Lippen ergänzt perfekt den spanisch angehauchten Look in Fliedertönen bis zum kräftigen Violett. Volants und der Spitzenschal zum Bolero stimmen die Kundenberaterin der Sparkasse so richtig ein zur „Siesta“ im „granada“-roten Sessel.

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kommt per Spedition nach Rothenburg. „Das ist fast schöner als Weihnachten, wenn wir die Lieferung in den großen, typischen Ballen bekommen und alles auspacken. Dann wird sortiert und sich beim Herrichten und Bügeln erinnert, wo und wie wir das entdeckt und gekauft haben“, erzählt Christiane Baumgartner. Inzwischen seien sie zusätzlich beide auch in deutschen Großstädten unterwegs, um dort ganz besondere „Modeschmankerl“ aufzutreiben. Was gefällt dem dunkel gewandeten „Rothenburger Nachtwächter“ an der vielfältigen Farbenpracht? „Das Sonnige, Taghelle im Gegensatz zur Nacht“,

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ie eine Mischung aus Prinzessin und Hippie-Blumenmädchen fühlt sich Lena Ehnes (Vorstandssekretärin in der Sparkasse Rothenburg). Diesen Sommer für Langhaarige einfach ein „Must“: die kunstvoll auf „schlampig“ gestylte Zopffrisur erinnert an die berühmten florentinischen Rotblondinen des Malers Botticelli. Ein duftiges Bandeaukleid mit Blüten, zarte Ohrgehänge mit Perlen und filigrane Glitzerspangen betonen den märchenhaften Look.

sinniert er. Laut Ehefrau Christiane ist er ein „kräftiger Einkäufer“: „Er zögert nicht!“, lacht sie. Das Angebot in allen Größen ist ihm wichtig: „Wenn ich ein Teil gut finde, dann soll das auch für alle Frauen da sein, nicht nur in Größe 36“.

Christiane liebt es, die Kundinnen zu beraten, wenn sie das mögen. „Ein bisschen Zeit mitbringen, in Ruhe alles durchschauen, sich inspirieren lassen, dann kommt am Ende fast immer eine ganz besondere, unverwechselbare Kombination für die Kundin heraus, über die wir dann beide glücklich sind“, erzählt sie. Unterstützung im Laden hat sie durch die Japanerin Tami Sakamoto und aushilfsweise durch Alexandra Oerter: „Ich sehe mir einfach alles so gerne an. Es ist superschön hier“, bekennt diese. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Alle Stücke sind preislich so angenehm erschwinglich gehalten, dass „frau“ sich unbesorgt zum Kleid auch noch Accessoires leisten kann. Unsere „Sparkassen-Models“ genossen die Foto-Session. „Auch wenn mich die Leute so nicht kennen: Es ist schön, andere Looks einfach mal auszuprobieren“, findet Claudia Englert. „Solche luftigen Kleider mag ich auch privat“, sagt Lena Ehnes. Zu ihrer Überraschung erhielten beide Damen noch ein schönes Geschenk von Christiane Baumgartner.

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Zwölf heimische Künstler suchen Antworten

Was bleibt von der Heimat? Heimat ist ein Begriff, den Menschen für sich persönlich ganz verschieden definieren. Was aber bleibt von der Heimat übrig in Zeiten, die von Globalisierung und dem Verlust traditioneller Werte geprägt sind? Diese Frage stellen sich zwölf heimische Künstler. In einer gemeinsamen Ausstellung vom 29. Juli bis zum 14. August im Rathausgewölbe versuchen sie mit ästhetischen Mitteln Antworten darauf zu geben. Dabei geht es auch darum, ob unterschiedliche Auffassungen von derselben Heimat möglich sind? Soll man sich mit dem Verlust von Tradition abfinden oder Anstrengungen unternehmen, diese in eine zeitgemäße Form zu überführen, auch wenn sie sich dadurch vom Ursprung entfernt?

Gerade in Rothenburg seien dies brennende Fragen, da sich hier Tradition und Moderne täglich in den Gassen begegneten, sagen die Künstler. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Stadt. Zur Eröffnung am 29. Juli, um 19 Uhr sind Grußworte von offizieller Seite sowie eine Rede Eduard Knolls als Stadtheimatpfleger vorgesehen. Außerdem spielt der Spielmannszug auf. Als ausstellende Künstler nehmen teil: Alexander Fabi, Sandra Stein, Thorsten Knebel, Ulrich Wolff (alle vier sind mit Installationen vertreten). Des

Weiteren Christophoros Venetikidis und Michael Beuckert mit (Klang-)Skulpturen, der Kostümbildner Norbert Münzer (Installation/Kostüm), René Bissbort (Fotografie), Willy Kammleiter (Lichtobjekte) sowie Petra Freund, Johanna Kätzel und Patrick Riefer-Kraus mit malerischen Werken.

20 Jahre Schlemmerwochen auf dem Lande Nicht nur auf dem Herd geht es heiß her bei den „Schlemmereien aus Landgasthöfen“, die dieses Jahr zum zwanzigsten Mal vom Freitag, den 7. Oktober bis zum Sonntag, den 6. November stattfinden.

Feurig geplant wird auch bei den Vorgesprächen der ingesamt 12 teilnehmenden Veranstalter unter der Leitung von Heinz-Dieter Wickel (3. von links auf dem Foto). Zur genussreichen Vielfalt gibt es eine Auftaktveranstaltung im Hofgut Schönbronn am 6. Oktober 2011. Aufgetischt werden die Schlemmereien, die bevorzugt aus regionalen Produkten kreiert werden, im Landgasthof Wickel (Nordenberg), Hotel-Gasthof Wildbad (Burgbernheim), Gasthof Zum Schwan (Hartershofen), Gasthof Linden (Linden), Landhaus Zum Falken (Tauberzell), Zur frohen Einkehr (Reichardsroth), Rotes Ross (Markt Bergel), Gasthof Krone (Buch am Wald), Landgasthof Schwarzer Adler (Unteröstheim), Landgasthof Zum Hirschen (Neusitz-Schweinsdorf), Gasthaus Zur Linde (Kirnberg) und dem Hofgut Schönbronn (Buch am Wald).

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„Giro sucht Hero“: Weiterhin tolle Preise

Klaas gewinnt! Es ist entschieden: Klaas hat den Endspurt gewonnen beim Voting zu „Giro sucht Hero“. Mit 54, 6 Prozent der Stimmen lag die eher klein gewachsene Charmebombe weit vorne vor dem hoch geschossenen Joko mit der intellektuellen Brille. Der muss nun gute Miene zum bösen Spiel machen, denn im Internet unter www.sparkasse-rothenburg.de wird abgestimmt, welche Strafe ihn erwartet: Bodypainting, eine Profi-Catcherin oder eine ganz fiese Frisur?

So geht es weit er ... Deutschland wählt weiter: Bis zum 31.Juli kannst Du entscheiden, welche Strafe der Verlierer Joko antreten soll. Einfach Strafe auf der Internetseite der Sparkasse Rothenburg auswählen und für die aktuelle Gewinnrunde registrieren lassen. Noch bis Ende Juli verlosen wir alle 2 Wochen ein cooles Girokonto mit 10 000 Euro, 10 iPads und ein „Meet & Greet“ mit Joko und Klaas. Gerne informiert Dich dein Berater in der Sparkasse in einem persönlichen Gespräch umfassend zu deinen Möglichkeiten, sei es beim Online - & MobileBanking, Kreditkarten, S-Cash, Dispositionskredit oder den Sparkassen-Apps. Für einen guten Einstieg in Deinen ganz individuellen Finanzcheck: Liefere Dei-

PINWAND Günstige Konditionen für Landwirte Aufgrund möglicher Ertragseinbußen bei der Ernte 2011 hat die Sparkasse Rothenburg ein Sonderkredit Programm für Landwirte und Winzer aufgelegt. Rufen Sie unseren Experten Emil Koetzel an, und sichern Sie sich die günstigen Konditionen.

Machten auf der Sommermesse einen Superjob: Die fünf Auszubildenden im 1. Lehrjahr bei der Sparkasse Rothenburg freuten sich über den Andrang an ihrem „Wahlkampf“-Stand: Martina Nützel, Hanna Fischer, Michael Graiger, Manuel Fohrer und Diana Reichel (v.l.)

nem Berater doch gleich ein paar Anhaltspunkte, welche Themen rund ums Sparkassen-Girokonto Dich besonders interessieren. Viel Erfolg wünscht Dir Deine Sparkasse Rothenburg!

Geistliches Konzert mit dem

Windsbacher Knabenchor A-cappella Chormusik

Rothenburg o. d. T. St.-Jakobs-Kirche Samstag 22.10.2011 19:30 Uhr Leitung: Karl-Friedrich Beringer Sonderkonzert gesponsert von den Sparkassen in Mittelfranken

Für Deinen S uperstart:

!

Jetzt bewerben für einen Ausbildungsplatz im Jahr 2012 in der Sparkasse Rothenburg! Wie? Entweder direkt bei Herrn Walter Körber unter der Telefonnummer: 09861/40 11 50 oder die fertigen Bewerbungsunterlagen gleich bei der Sparkasse Rothenburg persönlich abgeben oder per Post schicken!

Wichtiges in Kürze Im Toppler Theater läuft die Spielsaison auf Hochtouren. Neben dem Hauptstück, der CurtGoetz-Komödie

„Ingeborg“

sind bis zum 27. August noch

Szene aus Josef Haders „Indien“ mit Matthias Klösel und Reiyk Bergemann in einem Gastspiel der Theaterwerkstatt Augsburg. Foto: Harry Düll

die Eigenproduktion „Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza, die Operetten-Revue „Komm Casanova, küss’ mich“, das Damen-Gesangstrio „Honey on

Tel. 09861/40 12 48

Lips“ und die Heinz-Erhardt-

E-Mail:

Revue des Theaters Ansbach zu

emil.koetzel©sparkasse-rothenburg.de

sehen. Programm und Infos unter www.toppler-theater.de

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Aktuelle Immobilien-Angebote der Sparkasse Rothenburg

Juli 2011

Kaufpreis: 199 000 €

Kaufpreis: 249 000 €

Kaufpreis: 75 000 €

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Renovierungsbedürftiges Häuschen, Südhanglage, Wohnfläche ca. 85 m², Grundstück ca. 1836 m² Doppelgarage, sofort frei

ruhige Altstadtlage, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, ca. 700 m² Nutzfläche, Grundstücksfläche ca. 1000 m²

Kaufpreis: 75 000 €

Kaufpreis: 160 000 €

Kaufpreis: 184 000 €

Kaufpreis: 179 000 €

Neuwertige 2-Zimmer-Wohnung

Wohnen und Arbeiten in der Altstadt

Exponierte Wohnlage

Fachwerkhaus mit Gewerberäumen

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große Dachterrasse, großes Raumangebot, Wohn- und Gewerbefläche ca. 300m²

Reizvolles Wohnhaus am Hang, renoviert ab 2002, Wohnfläche ca. 176 m², Kachelofen, Grundstück ca. 380 m², Wintergarten, Zisterne

Wohnen und Arbeiten unter einem Dach, Wohnfläche ca. 202 m², Gewerbefläche ca. 417 m², Grundstück ca. 1257 m², Bezug nach Vereinbarung

Kaufpreis: 160 000 €

Kaufpreis: 38 000 €

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Sparkasse Rothenburg o. d. T., Immobilien-Abteilung, Tel.: 09861/40 11 45 weitere Angebote finden Sie unter www.sparkasse-rothenburg.de


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