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DA s MAGAZIN Ausgabe 12/2012

Kundenzeitung der Sparkasse Dinkelsbühl

Mit Brief und Siegel

AUS 175 Jahre Sparkasse: die Tölzer singen DEM Schopfloch feiert 75 Jahre Medine INHALT Elektro Habermann im Firmenporträt

Be zu ila jä m 1 ge Ju hrig 75 Sp bil en ä Di ark um im nke ass de r He lsb e ft üh l


Für die Kinder: Von Lebensbeginn an Schutz und Vorsorge

Beflügelte Zukunft

S

chutzengel, jedes Kind braucht

Kundenberaterin Claudia Schehak

sie schon bei den ersten Schrit-

Liebe Leser

ins Leben. Schutzengel können aber nicht

Zur 12. Ausgabe unseres S-Magazins begrüßen wir Sie ganz herzlich. 175 Jahre Sparkassengeschichte – das sind 175 Jahre, in denen sich die Sparkasse in der Region aktiv für die heimische Wirtschaft, das Gemeinwohl und die Menschen engagiert hat. Ursprünglich für schwächere Bevölkerungskreise gegründet, greifen wir anlässlich unseres Jubiläums diese ursprünglichen Wurzeln gerne wieder auf und wollen den Schwächsten unserer Gesellschaft etwas Gutes tun. So geht der Kartenerlös unseres Konzertes mit dem Tölzer Knabenchor, am 23. März 2012, zu dem wir Sie an dieser Stelle nochmals herzlich einladen, an besonders bedürftige Menschen in unserer Region.

ein Abenteuer mal nicht ganz so glimpf-

IMPRESSUM

Ludwig Ochs Vorstandsvorsitzender

Klaus Schulz Vorstandsmitglied

auch noch die Folgekosten tragen, wenn lich ausgeht. Eine Krankenzusatzversicherung bei der Sparkasse Dinkelsbühl wie zum Beispiel der Tarif KombiPRIVAT oder ZahnPLUS ermöglicht im Schadensfall die beste Versorgung für den Nachwuchs. Aber

solche

notwendigen

Schutzmaßnahmen für Ihr Kind können noch viel mehr! Kundenberaterin Claudia Schehak in der

men bestreiten kann. Was für ein

Geschäftsstelle Schopfloch hat sel-

gutes Gefühl ist es, für diesen

ber drei Kinder und weiß als Groß-

Fall vorgesorgt zu haben, bei-

mutter zweier Enkel: „Von Anfang an

spielsweise mit einer Unfall-

ein finanzielles Polster für den Nach-

versicherung mit garantierter

wuchs anzulegen, mit Ausbildungs-

Beitragsrückzahlung. Damit

versicherungen vorzusorgen, das zahlt sich sicher aus.“ Denn der Führer-

hore Enkel T k (3) Scheha

kommt über die Jahre mit vergleichsweise kleinen, re-

schein, das erste Auto, die eigene Blei-

gelmäßigen, verzinsten Beträgen eine

be, wenn der Ausbildungsplatz zum Bei-

ansehnliche Summe zusammen, mit der

spiel entfernt vom Familienwohnort liegt

die Auszubildenden beim Start in den

– das kostet Geld, das man zumeist nicht

Ernst des Lebens zuverlässig versorgt

problemlos aus den laufenden Einnah-

sind. (Weiter auf Seite 3)

Weltberühmte Stimmen Herausgeber: Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl Mönchsrother Str. 3 91550 Dinkelsbühl

beim Jubiläumskonzert 175 Jahre Sparkasse Dinkelsbühl

Telefon: 09851 / 908-0 Fax: 09851 / 908-109 E-Mail: info@sparkasse-dinkelsbuehl.de Redaktion: Monika Schweizer (v. i. S. d. P.), Harry Düll, Bettina Hirschberg Texte, Fotos, Layout: H. Düll, B. Hirschberg, Sparkasse Satz: Sparkasse Dinkelsbühl Druck: Wenng Druck GmbH Auflage: 11.000 © Alle Rechte vorbehalten Alle Angaben im Magazin ohne Gewähr

Titelbild: Gerfrid Arnold, Stadtarchivar der Stadt Dinkelsbühl, mit der ältesten Urkunde im Archiv, ein Ablassbrief für das Dinkelsbühler Spital von 1282.

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ten auf seiner Entdeckungstour

23. März 2012 19.30 Uhr

Schranne Dinkelsbühl (lesen Sie bitte weiter auf S. 10)


Auf der sicheren Seite: Leistungsstarke Bausteine ergänzen die gesetzliche Vorsorge

Kinder brauchen Schutz

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as Wichtigste ist für Marco Flach, Geschäftsstellenleiter in Schopfloch/Dürrwangen seit September 2008, dass man dem Nachwuchs einen guten Start ins Leben ermöglicht: „Einfach genau überlegen, welche Risiken können auf das Kind zukommen“. Mit mehreren Bausteinen lässt sich vorausschauend ein solides Fundament aufbauen. Denn bei den gesetzlichen Leistungen der Krankenversicherung alleine sind sinnvolle Zusatzmöglichkeiten wie alternative Behandlungsmethoden beim Arzt oder Heilpraktiker sowie hochwertiger Zahnersatz und Sehhilfen nicht inbegriffen. Jürgen Bieber, seit März Kundenberater vor Ort und selbst Familienvater, ist überzeugt von der Riester-Rente auch in Sachen Vorsorge für die Jugend: „Dieses staatliche Produkt als Zusatz in der elterlichen Vorsorge ist höchst flexibel, denn man kann es entsprechend anpassen, sogar aussetzen, wenn es finanziell zwischendurch einmal einen Engpass geben sollte“, gibt er als Tipp weiter.

Marco Flach, Geschäftsstellenleiter in Schopfloch und Dürrwangen

Baustein 1: LBS Bausparen

Baustein 2: Sparvertrag inklusive

Baustein 3: Krankenzusatz-

„Nase vorn“:

Unfallversicherung*:

Versicherung*:

Monatliche Sparrate

50,- Euro

25,- Euro

Monatliche Sparrate

insgesamt nach 8 Jahren

4 800,- Euro

insgesamt nach 15 Jahren

4 090,- Euro

mit Zins und „Juniorbonus“ (Rendite 3,48 %)

5 530,- Euro

mit Zinsen freut sich Ihr Kind über**

4 230,- Euro

Unser Tipp: Schließen Sie nach den 8 Jahren einen Anschlussvertrag ab und nutzen Sie den Juniorbonus ein zweites Mal.

Überall bestens beraten in Stefan Schmidt, seit März als stellvertretender Geschäftsstellenleiter in Schopfloch und Dürrwangen tätig, ist frisch gebackener Patenonkel für Nele, die Anfang Januar zur Welt kam. „Das war für mich keine Frage, ich habe für die Kleine als Geschenk eine Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung (UBR) abgeschloschmidt Stefan S

Sie zahlen monatlich Ihr Kind erhält:

80 % der Kosten für Behandlung durch Heilpraktiker bis max. 600,- Euro pro Jahr

Der Clou: Sie erhalten Ihre Beiträge zurück!

Zuschüsse bei Sehhilfen und Zahnersatz

*Berechnungsbeispiel für eine männliche Person, Eintrittsalter 31 Jahre, Kind 3 Jahre **Unverbindlich hochgerechnete Werte auf Basis der derzeitig festgelegten Überschussanteilsätze

und viele weitere Leistungen *Berechnungsbeispiel für eine männliche Person, Eintrittsalter 31 Jahre, Kind 3 Jahre

Ihr Ergebnis: Eine gute Vorsorge für Ihr Kind! Startkapital: Ihr monatlicher Aufwand: Ihr monatliches Kindergeld:

9 760,- Euro** 79,- Euro 185,- Euro

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Unser Tipp: Sichern Sie sich Ihr „13. Kindergeld“ durch die Riester-Rente: pro Kind und Jahr

185,- Euro

seit 01.01.2008 geborene Kinder

300,- Euro

4,28 Euro

Jakob Mergel

der Sparkasse Dinkelsbühl sen“, erzählt der Dinkelsbühler. Bei der UBR bekommt man am Ende der Laufzeit die gezahlten Beiträge abzüglich der Teilzahlungszuschläge und Versicherungssteuer garantiert zurück – plus der Zinsen obendrauf! Weltweit rund um die Uhr bestens versichert und vorgesorgt mit Produkten der Sparkasse Dinkelsbühl– lesen Sie weiter auf S. 10

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Stark in Serie und Service Elektro Habermann im Porträt

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as schmucke Haus vor dem Weiltinger Torturm verrät etwas über den geschäftig guten Geist, der in ihm waltet. Selbst ein klirrender Nochwintertag im Februar vermag ihm keine Energie zu rauben. Das Schneeweiß des denkmalgeschützten Walmdaches lässt das frische Karminrot nur umso intensiver leuchten. Das Grün der Fensterläden ist farblich fein eingemessen. Lampen setzen die Fassade diskret in Szene. Man spürt: Hier wohnt ein modernes Unternehmen, das schätzt, wo es herkommt und weiß, wo es hin will. Elektro-Habermann ist einer der großen Elektrofachbetriebe in der Region, ein über Jahrzehnte solide gewachsener und ein außergewöhnlicher dazu. Fernseher und Waschmaschinen werden mit der gleichen Widmung verkauft und repariert, wie hier Schaltschränke für große Elektro-Konzerne und einen Staudamm in Indien entstehen.

Firma für alle Fälle Von der kleinsten Steckdose bis zur Elektrik großer Industriehallen plant die Elektro Habermann GmbH alles selbst und setzt es vor Ort um. Auch für Projektanten ist die Weiltinger Firma deshalb ein geschätzter Partner. Zu einem ihrer Spezialgebiete zählt die Programmierung von SPS-Steuerungen. Das sind Maschinenregelungen auf computertechnischer Basis, ohne die heute in der Indus-

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trie nichts mehr läuft. Vorausschauend waren die Habermanns schon immer: Bereits 1994 hat die Firma das Qualitätsmanagement nach DINNorm ISO 9001 bei sich eingeführt und damit früh den immer komplexeren Kundenanforderungen Rechnung geRainer und Irma Habermann tragen. In der Region und darüber hinaus ist nehmens. So sehr sich Elektro Habersie tätig von Plech bei Hof bis Landshut. mann zum Spezialisten für große AufIn München hat sie ein fest stationiertes gaben entwickelt hat, so wenig hat die Team von Fachkräften. Im Moment zählt Firma ihre Wurzeln aus dem Auge verloren. Sie schätzt jede Aufgabe und legt sich genauso ins Zeug, um den Privatmann als Kunden zu behalten und neu zu gewinnen. Dazu gehört auch, dass der Laden im Parterre des Weiltinger Hauses eine feine Auswahl an modernsten TV-Geräten, Waschmaschinen und Oben: Andreas Habermann allen anderen elektrischen Helfern, etwa vor dem Plan eines Großprojektes, das die Firma für die Küche und den Kaffee-Genuss, derzeit realisiert. bietet. Auch hier wird „Man-Power“ großLinks: Thomas Habermann geschrieben. Ein Kundendienstmonteur hebt das Interieur einer Schaltanlage aus dem Gekonzentriert sich ganz auf den Service häuse. und die Reparatur von Haushaltsgeräten der Betrieb ein- und Fernsehtechnik. schließlich sechs Aus„Wir sind mit der Privatkundschaft zubildenden insge- groß geworden und haben sie auch späsamt 60 Mitarbeiter ter nie vernachlässigt", sagen die Haberzum Stamm. Die mei- manns. Die Elektrotechnik scheint ihnen im Blut zu liegen. Die dritte Generation sten davon wurden selbst ausgebildet. Einen Satz betont Seniorchef Rainer der Familie ist mit den Elektromeistern Habermann besonders: „Wir stehen auf Andreas und Thomas Habermann (er ist mehreren Füßen". Daraus spricht nicht auch gelernter Elektromaschinenbauer) nur betriebswirtschaftliche Vernunft, fest im Unternehmen verwurzelt. Versondern auch die gelebte Philosophie gangenen Herbst hat Vater Rainer Haeines bodenständigen Familienunter- bermann die Geschäftsführung offiziell an seine beiden Söhne übergeben. Sie haben noch einen Bruder, Christian Habermann, der als Diplom-Ingenieur für Mechatronik bei der Firma „Rehart“ in nahen Ehingen arbeitet. Die Familie Habermann verbindet mit Weiltingen und Umgebung eine Geschichte von alter und neuer Heimat. Mutter Irma Habermann wurde in Frankenhofen


Links: Wochenplan und Einsatzübersicht. Jeder Auftrag ist sorgfältig organisiert. Mitte: Dietmar Schaupner am Telefon. Rechts: In Handarbeit entstehen Kabelleisten.

geboren. Ihre Eltern waren Donauschwa- männische gekümmert habe. „Wir haben ben, die als Heimatvertriebene nach immer gesagt: Zusammen kann uns keidem Krieg in dem Weiltinger Nachbarort ner schlagen", lacht Irma Habermann. ein neues Zuhause fanden. Sage und schreibe 128 Filialen eines Ihr späterer Schwiegervater Ludwig großen Discounters betreut die WeiltinHabermann legte im September 1945 ger Elektrofirma. Etliche regionale Inden Grundstein für die Firmengeschich- dustriebetriebe – von der Druckerei bis te. Er stammte aus Ladenburg bei Mann- zum Backofenhersteller – zählen wie im heim und war gleich nach dem Krieg mit Übrigen auch die Sparkasse Dinkelsbühl seiner Frau Emma, dem Kinderwagen, zu ihren Kunden. Dabei bietet die Firma darin Sohn Rainer, der heutige Senioren- auch einen starken Kundendienst. Drei chef, per Fahrrad in Weiltingen ange- Service-Monteure wechseln sich rund kommen. Einer der Vorfahren Rainer Habermanns war, so weiß es die Familiengeschichte, dereinst Förster in der Marktgemeinde. Firmengründer Ludwig Habermann baute Elektromotoren und machte bald seine Meisterprüfung. Material war damals schwer zu bekommen, und so musste er regelmäßig bis nach Mannheim fahren. Für Fahrten zum Kunden oder das Austragen von Rechnungen war noch der Drahtesel die erste Wahl. Der heutige Seniorchef, Rainer Habermann, trat 1958 im Alter von 14 Jahren als Lehrbub in den elterlichen Betrieb ein. Es waren strenge und freilich weit weniger elektrifizierte Zeiten. Da reichten noch drei Steckdosen in einem Haus, erinnert sich Das komplexe Innenleben eines Schaltschrankes entsteht. der Elektromeister mit der Erfahrung um die Uhr ab. Dass der Chef auch selbst eines langen Berufslebens. Damals un- zu einem Notfall ausrückt, ist völlig terhielt die Firma nur eine kleine Werk- selbstverständlich. statt nebst Wohnung im Obergeschoss Enorm gefragt ist Elektro Habermann des heutigen Geschäftshauses. Erst wegen seines Know-hows und seiner ErAnfang der Siebzigerjahre entstand der fahrung beim Schaltschrankbau. Pro heutige Laden. Rainer und Irma Haber- Jahr verlassen Serien von 500 bis 600 mann übernahmen das Geschäft 1972 Stück die Werkstatt. Sie steuern zum und bauten es von einem Fünf-Mann-Be- Beispiel Sandstrahlkabinen, Metzgereitrieb allmählich zu heutiger Stärke aus. maschinen oder auch WasserkraftanlaIhren ersten Verbrauchermarkt hat die gen, die durch den Boom bei den regeFirma in Dinkelsbühl ausgestattet und nerativen Energien inzwischen sehr versogleich mit Qualität und Service über- breitet sind und ähnlich wie Biomasse zeugt. Irma und Rainer Habermann sind oder Windparks Siedlungen oder öffentein perfektes Team. Er habe die Aufträge liche Einrichtungen wie Sportplätze verbesorgt, während sie sich ums Kauf- sorgen.

Eine Flotte von 25 Autos ist stets für die Firma in der Region auf Achse. Fünf Elektromeister, zwei Elektroniker, ein Kommunikationselektroniker gehören zum Stab. Jeder habe seinen Schwerpunkt. Es muss aber auch jeder für jeden einspringen können. Zu den aktuellen Projekten zählt die Elektroinstallation in einem Studentenheim der Lehranstalten Triesdorf sowie in einem Schülerheim, einer Wohnanlage und einem Seniorenheim in Dinkelsbühl. Elektro Habermann hat viele Filialen und Shops bekannter Unternehmen mit Elektrik und Netzwerkkabeln ausgestattet, gleich, ob sie nun in Flensburg, in Berlin oder Sonthofen liegen. Auch für Kunden im Ausland, etwa in Rotterdam, in Basel, in Zürich oder in Minsk (in einem Ziegelwerk) lieferte die Firma die Elektroinstallation und Beleuchtung ebenso wie die Schaltanlagen. Da fuhr ein Monteur eigens nach Weißrussland, um sie in Betrieb zu nehmen.

Die ferngesteuerte Villa Auch ganz normale Einfamilienhäuser bis hin zur mit Hightech ausgestatteten Villa plant und stattet die Firma Habermann direkt für Privatleute aus. Der Automatisierung sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Das Licht kann gedimmt, die Jalousien, die Sicherheitstechnik und die Heizung gesteuert werden. Ja, wer will, der kann sogar mit dem Smartphone weltweit in sein Haus reinsehen und reinwirken. Die Heizungs- und Haustechnik zu bedienen oder per Touchscreen am PC das Licht in den Zimmern ein- und auszuschalten: bei Habermann kein Problem. Sogar die Heizung und die Sauna lässt sich so aus der Ferne regeln oder das Backrohr einschalten, wenn man gerade von der Arbeit nach Hause aufbricht. Moderne Zeiten eben. „Diese Möglichkeiten können wir alle schaffen“, sagen die Habermanns.

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Sparkasse Dinkelsbühl unterstützt drei Kindertagesstätten vor Ort mit Spenden

Liebevoll und lebensfestlich Die Förderung von Kindern und Jugendlichen liegt der Sparkasse Dinkelsbühl besonders am Herzen. Das fängt bei den Kleinen an, die ihre individuelle Persönlichkeit in vielen Belangen entdecken können, wenn sie neben der Geborgenheit im Elternhaus auch in einer Kindertagesstätte lernen dürfen, wie sinnvoll ein gutes soziales Miteinander ist. Ob in der Natur oder in phantasievoll gestalteten Räumlichkeiten: spielerisches Lernen, erste wichtige Lebenserfahrungen im Umgang mit anderen können im geschützten Raum sorglos gemacht werden. Jüngst unterstützte die Sparkasse Dinkelsbühl drei hiesige Kindergärten mit einem Gesamtbetrag von 2000 Euro.

D

a möchte man fast selbst noch einmal Kind sein, wenn man allein das Angebot der drei hier genannten Kindergärten in Dinkelsbühl betrachtet. Denn natürlich gibt es noch viele weitere Kindertagesstätten in Stadt und Umkreis, deren vielfältiges Wirken beim „Großen Kinderfest auf dem Altrathausplatz“ anlässlich der Premiere des Kinderstücks „Die kleine Hexe“ des Landestheaters Dinkelsbühl heuer am 20. Mai an bunten Ständen zum wiederholten Male bewundert werden kann. Den gedanklichen Hintergrund des Waldorfkindergartens beschreibt Monika Materna, Mitglied des Vereins zur Förderung der Waldorfpädagogik Dinkelsbühl e.V. mit einem Zitat des Vaters der Waldorfpädagogik, Rudolf Steiner (1861 - 1925): „Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen, in Freiheit entlassen“. Diese zeitgemäß ganzheitliche, im Respekt vor der Natur und der Individualität des Kindes verstandene Erziehung im Sinne christlicher Werte geKON

Foto:„Wakindi“

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KONTAKT: Waldorfkindergarten Oberer Mauerweg 29 D-91550 Dinkelsbühl Tel.: 09851 - 1331 E-Mail: Formular auf der website www.waldorfdinkelsbuehl.de

Sommerfest 2011, Waldorfkindergarten Foto: Monika Materna

schieht in engem Kontakt mit den Eltern, deren Mitarbeit durch die freie Trägerschaft des Vereins fester Bestandteil des Konzepts ist. Aktuell ist eine Krippe geplant für die Allerkleinsten. Der Leitgedanke des „Wakindi“, des Wald- und Naturkindergartens e.V. gründet auf den von Janusz Korczak (1878 - 1942) formulierten „KinderRechten“. Der berühmte Arzt und Pädagoge forderte deren unbedingte Achtung ein: „Du Kind, wirst nicht erst Mensch, Du bist Mensch“. Das Grundprinzip des „Wakindi“ besteht darin, dass sich die Kinder unter Betreuung ganzjährig und nahezu bei jedem Wetter für drei bis vier Stunden im Freien aufhalten. Bei extremen Wetterbedingungen steht natürlich ein Spiel- und Bastelraum zur Verfügung. Diese schon früh erlernte Fähigkeit, nur mit den Mitteln der Natur Alltagsprobleme zu lösen, gelte zudem als eine wichtige Suchtprävention fürs spätere Leben.

TAKT Wald Dink -Kinderg e a Frau lsbühl W rten Tiefw Sandra S AKINDI chne D-91 eg 3 ider 550 (Vor D stan Tel.: d) 0985 inkelsbü Fax: hl 1-5 3 0 E-Ma 9851 - 5 075 i 3 www l: waki@ 24 82 w .wak indi. akindi.d de e

KON TAKT Kind : e Mari rtagess tätte on W Ki n d iede S t. G e D-91 rlorewe nmann (L eorg g1 550 eiter Dink in) Tel.: elsb 0 ühl E-Ma 9851 - 7 6 95 info@il: Fax: 0985 www kinderga 1-5 .kind rten5 10 erga d in k 13 rtenelsb u d in k e h l . elsb uehl de .de

Osterfest Foto: Kath. KiTa St. Georg

Die katholische Kindertagesstätte St. Georg nennt als ihren geistigen Paten vor allem Jesus, der Kinder in ihrer Offenheit und Fähigkeit zum Staunen als Vorbild für alle Menschen gesehen habe. Auch Johann Wolfgang von Goethes Mahnung, dass Kinder von ihren Eltern vor allem zwei Dinge erhalten sollten, nämlich Wurzeln im Sinne von Werten und Flügel als Freiheit, um Neues zu wagen, gehört zum Credo der KiTa. Eine Oase in der Wüste möchte St. Georg für die Kinder sein, in der sie nicht zuletzt auch durch die Feier der religiösen Feste erleben, was Vertrauen, Hoffnung und Liebe alltäglich bedeuten.


Agrarkredittagung der Sparkassen in Berlin

„Gute Lebensmittel brauchen guten Preis“

von links: LBS-Direktor Heinz-Peter Hungbaur, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, Ludwig Ochs, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Dinkelsbühl, Heinrich Haasis, Präsident des Dt. Sparkassen- und Giroverbandes, Jürgen Pfeffer, Vorstandsmitglied Sparkasse Gunzenhausen, Hans Jürgen Rohmer, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Mittelfranken-Süd

Demnächst handeln die EUmobil sind, ist die Präsenz Die Sparkassen und die Landwirtschaft verbindet eine Staaten ihre Landwirtschaftsder Sparkasse im Heimatort starke Partnerschaft. Mit seiner alljährlichen „Agrarpolitik neu aus. Das berührt ein Segen. Während andere kredittagung" unterstreicht der Deutsche Sparkassenauch eine ganz existenzielle sich auf die Ballungsräume verband dies. Das Fachtreffen, früher in Bonn, seit zehn Frage, nämlich die, wie viel und das Internet konzenJahren in Berlin, bringt viele, darunter hochrangige Vereiner Gesellschaft ihre tägliche trieren, ist die Sparkasse treter aus Politik, Bauernschaft und Sparkassen in einem Ernährung wert ist. Gute und auch auf dem Dorf, nah bei Forum zusammen. Als Rednerin zu Gast: Bundesgesunde Lebensmittel brauden Menschen vor Ort. Das landwirtschaftsministerin Ilse Aigner. chen einen guten und gerechist einer der Gründe ihres ten Preis, sagte Heinrich HaaErfolgs. Sparkassenmitarsis, der Präsident des Deutschen Spar- zeugern und Abnehmern. Außerdem ist beiter wissen um die persönlichen kassenverbandes. Darin wollen die sie auf dem Land mit ihren Filialen flä- Bedürfnisse ihrer Kunden oft besser als Sparkassen die Landwirtschaft unter- chendeckend vertreten und deshalb andere „Berater", weil sie ihre Kunden gerade auch im dörflichen Bereich fest eben oft auch persönlich aus dem Verein stützen, bekräftigte er. Gerd Sonnleitner, der Präsident des verwurzelt. oder aus der Nachbarschaft kennen. Deutschen Bauernverbandes, würdigte Ein wichtiges Thema auf der seinerseits die fachkundige und vertrauAgrarkredittagung war die künftige ensvolle Begleitung der bäuerlichen „gemeinsame Agrar-Politik“, die in den Unternehmer vor Ort durch die Sparnächsten Monaten in der EU und in kassen. „Bauern und Sparkassen sind den 27 Mitgliedsstaaten neu verhandelt Aus dem aktuellen „Barometer“ des wird. Dabei werden neue Akzente eine Kraft vom Land, die für vitale und lebenswerte ländliche Räume sorgen", Deutschen Bauernverbandes geht her- gesetzt, z.B. die Forderung, dass sieben vor, dass fast 40 Prozent der Landwirte in Prozent der Produktionsflächen eines sagte er. Auch für die Sparkasse Dinkelsbühl den nächsten sechs Monaten neue Betriebs als Vorrangflächen für den sind die heimischen bäuerlichen Be- Landmaschinen kaufen, Wirtschafts- Umweltschutz deklariert werden sollen. triebe mit ihrer starken realwirtschaft- gebäude bauen oder in die Hof- und Dieses Ansinnen stößt jedoch bei den lichen Bodenhaftung ein wesentlicher Stalltechnik investieren wollen. Für diese Bauern auf deutliche Kritik. Es sei unverKundenstamm. Ihre Rolle als Pfeiler Vorhaben stehen die Sparkassen als ver- antwortlich, wertvollstes Ackerland aus eines vitalen und lebenswerten länd- lässliche Partner an der Seite der der Produktion herauszunehmen. Es Landwirte. lichen Raumes nimmt sie sehr ernst. wird befürchtet, dass es dadurch zu Neben ihrer wirtschaftlichen Rolle Kostensteigerungen auf den verbleibenDie bäuerlichen Betriebe können auf ihre Sparkasse zählen. Sie finanziert erfüllen sie dabei auch eine soziale den Nutzflächen kommen wird, insbeInvestitionen in moderne Höfe. Sie Aufgabe. Besonders für ältere Menschen sondere da der Flächenverbrauch für die sichert den Kapitalfluss zwischen Er- im ländlichen Raum, die nicht mehr so Energiewende bereits groß sei.

Landwirte wollen investieren

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Menschen

Abenteuerberuf: Stadtarchivar Die Bezeichnung „Stadtarchivar“ erweckt landläufig keineswegs den Eindruck, als seien Vertreter dieses Berufsstandes lebenslustige Abenteurer mit Pioniergeist und handwerklichen Fähigkeiten, die im Urlaub gerne zelten und delikat gewürzte Pilzgerichte brutzeln können. Eher stellt man sich das Genre als diffus graumausige Schatten vor, die über die Abstellgleise der Historie huschend eifrig sammeln und horten an nur ihnen bekannten Stellen, was als staubmagnetischer Nachlass des Heimatlebens übrig bleibt. Das mag manchmal zutreffen – doch nicht in Dinkelsbühl! Wer hier als Besucher durch den Seiteneingang des Rathauses das Stadtarchiv betritt, den erwartet ein drahtig-juveniler, sympathisch verschmitzt lächelnder Mann mit einer Aura, als warteten um die Ecke sein Pferd, sein Zelt, sein Lagerfeuer.

Stadtgedächtnis Spaß beiseite, aber bei aller wissenschaftlichen Amtsautorität des einstigen Lehrers, der seit 2005 das „Gedächtnis der Stadt“ kundig pflegt und leitet, strahlt Gerfrid Arnold doch alles andere als nur trockene Gelehrsamkeit aus: „Ich bin ein glücklicher Mensch“, bekennt der ehrenamtliche Stadtarchivar heiter, und gleich reitet ihn wieder der Schalk: „Außerdem bin ich das letzte Genie seit Goethe“, setzt er mit gespielter militärischer Strenge fort. Kein Wunder, der Mann ist Oberleutnant der Reserve. Aber gleich darauf ziehen sich seine Augenlider vor Lachen zusammen, denn wenn er eines nicht ist, dann eingebildet auf seine tatsächlich universell anmutenden intellektuellen wie praktischen Fähigkeiten. Ja, er

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Gerfrid Arnold, Stadtarchivar und Schriftsteller

kann beispielsweise kochen, Steckdosen reparieren und eine Heimsauna bauen, aber auf viel mehr als das darf er stolz sein: Nicht nur über 150 Fachartikel hat der Autor veröffentlicht, sondern in seinem 68-jährigen Leben stattliche 17 Buchwerke zur Regionalgeschichte veröffentlicht. „Knochenarbeit“ sei das, „Sitzfleisch“ müsse man haben, sagt er schlicht zu seinen 30 Jahren leidenschaftlicher Forschungsarbeit. „Ich bin kein Redner, sondern ein Schreiber“, untertreibt er bescheiden sein fesselndes Erzähltalent. Seit 2006 ist er traditionell auch Schriftleiter der turnusmäßig erscheinenden Zeitungsbeilage „Alt-Dinkelsbühl, Mitteilungen aus der Geschichte Dinkelsbühls und seiner Umgebung“. Keine Spur eintönig sei sein Beruf, im Gegenteil: eine kräftige Prise abenteuerlicher Entdeckerfreude würze den Arbeitstag. Anfragen beispielsweise zur Ahnenforschung, aber auch mannigfaltige Angebote kommen herein. Wer im Nachlass seiner Verwandten vor Ort interessant erscheinendes Material zur

Stadt- und Dorfgeschichte in der Region beim Sichten entdecke, der fände im Stadtarchiv nicht nur eine sachkundige Beratung, sondern vielleicht auch den optimalen Aufbewahrungsort für historisch wichtige Zeugnisse. „Neulich erst wurde unser Bestand mit einem Hirtenbüchlein aus dem 19. Jahrhundert, sozusagen dem „Haushaltsbuch“ eines Schäfers aus Neustädtlein, ergänzt“, freut er sich. Geboren wurde der Sohn eines Allgemeinarztes aus Brünn 1944 in Wien. Durch die Zeitläufte verbrachte er seine Kindheit mit der Familie im niederbayerischen Vilsbiburg und die Jugend in Nürnberg. Nach dem Lehramtsstudium, in dem er seine Frau Elisabeth kennen lernte, waren beide zunächst in Mönchsroth und später in Dinkelsbühl als Volksschullehrer tätig (1972 bis 2005). Seine Wahlheimat sei ihm zwar

Bücher für Kinder bereits durch einen Besuch in seiner Pfadfinderzeit bekannt gewesen, aber in die geschichtliche Tiefe auch des Altlandkreises sei er nicht zuletzt durch die Lehrtätigkeit eingestiegen: „Weil es damals keinen Limes-Führer zu kaufen gab, habe ich die Literatur dazu gesammelt, bin den Limes abgewandert und habe selbst einen Wanderführer geschrieben. Das war mein erstes Buch.“ Drei noch viel zu wenig bekannte Jugendbücher zum Thema Dinkelsbühl hat der Vater dreier Kinder und inzwischen Großvater dreier Enkel als spannende Lektüre für alle „Kids“ verfasst und mit eigenen Zeichnungen illustriert. Ob „Geistertour in Dinkelsbühl“ oder anschaulich Wissenswertes zum Weihnachtsfest aus der Perspek-


tive des Dinkelsbühler Musensohns Christoph von Schmid: Ein heimatkundliches Lesevergnügen bieten die humorvollen Bände. „Nur der Mensch kann die Erinnerung über Generationen weitererzählen“, so Arnold. Leiteraufwärts wie kellertief mit zäher Geduld und liebevoller Akribie zu arbeiten – was bewegt ihn dazu? „Wer Dinkelsbühl verstehen will, muss in die

Vom Papier zur EDV Vergangenheit der Stadt blicken. Bisher Unbekanntes in den alten Papieren zu entdecken, den Informationsschatz zu entziffern, zum Sprechen zu bringen, das ist einfach spannend und wichtig“, antwortet er. Seine Forschungsoase beherbergt gute 1000 Regalmeter Bände, Akten und anderen Archivalien: „Das kann man sich vorstellen wie die Strecke vom Segringer Tor über das St. Georgsmünster bis zum Nördlinger Tor“, schildert Gerfrid Arnold. Von 1928 bis 1965 residierte in den Räumen übrigens die Stadtsparkasse – heute noch ziert in Metallbuchstaben die Aufschrift „Direktion – Anmeldung“ eine der Türen. Archivalien wie die Reihen der in Leder gebundenen Ratsprotokolle seit dem Jahr 1623, Zunft- und Dorfordnungen vom 15. bis ins 18. Jahrhundert, Kammerrechnungen von 1437 bis heute, Überlieferungen zur „Kinderzeche“ sei 1635 – das sind nur wenige Beispiele all der Realia, die ihn faszinieren. Ein kleines Glasfläschchen hat er gefüllt mit Sand aus dem 17. Jahrhundert, der gegen das Zusammenkleben der Blätter damals in die Ratsbücher gestreut wurde. Aber auch die Archivbib-

liothek will gepflegt und auf dem neuesten Stand gehalten werden, denn jede Veröffentlichung zur Stadt Dinkelsbühl sollte hier vorhanden sein. „Die moderne EDV-Erfassung der Vorgänge erleichtert vieles, die Hauptarbeit der Registratur ist einfacher als früher mit den Zettelkästen und Findebüchern.“ Aber es mache auch beklommen, dass viel Aktenmaterial zukünftig nur noch in Form digitaler Speichermedien bestehe und deren Haltbarkeitsdauer noch nicht wirklich einschätzbar sei. „Bei Papier hat man einfach jahrhundertelange Erfahrung“, erklärt der Stadthistoriker, während er einen Regalkasten öffnet. Um die älteste Urkunde im Archiv von 1282, einen bischöflichen Ablassbrief für das Dinkelsbühler Spital zur „Heiligen Maria und zum Heiligen Geist“, zu zeigen, trägt

Glück des Archivars Gerfrid Arnold vorschriftsmäßig spezielle Handschuhe. Das ist für ihn nicht nur professionell, sondern ein Herzensbedürfnis, denn es sind empfindliche Kostbarkeiten, die im Keller bei konstant gehaltenem Raumklima aufbewahrt werden. „Viele Archivare schätzten sich glücklich, so etwas in Händen halten zu dürfen“, sinniert er mit fast zärtlichem Blick auf das rare Dokument. Er wirkt berufen in seiner Arbeit, kein bisschen ausgelaugt – wie geht das? „Etwas erreichen wollen, sich anstrengen, aber auch erkennen, wo die eigenen Grenzen sind und mit dem Erreichten dann auch wirklich zufrieden sein“, so beschreibt er lächelnd seine Rezeptur für ein erfülltes Dasein.

Schlemmen und Sparen S

Gerfrid Arnold

empfiehlt unseren Lesern

„GEROS“ SCHWAMMERL-SPÄTZLE (4 PERSONEN)

ZUTATEN: 250 g Mischpilze nach Wahl, 500 g Spätzlenudeln, 150 g milder Bauchspeck, 1 TK-Paket Erbsen (oder eine mittlere Dose), 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 4 Eier, etwas Milch, frisch gemahlener bunter Pfeffer, 1/2 Beutel Fertigpilzsuppe (als Salzersatz), Butterschmalz ZUBEREITUNG: Die Spätzlenudeln in der Fertigpilzsuppe bissfest kochen, derweil den Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorwärmen. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, mit Butterschmalz in der Pfanne leicht anbräunen, dann die klein geschnittenen Pilze zugeben und alles fünf Minuten dünsten. Die abgetropften Spätzle mit gewürfeltem Bauchspeck, Erbsen und dem Pfanneninhalt vermengen und in eine mit Butterschmalz eingefettete Auflaufform geben. Die Eier mit Milch und Pfeffer verquirlen und darüber gießen. Ca. 25 Minuten in der Backröhre lassen.

Das große PS-Los gezogen: 10 000 Euro! Seit 10 Jahren spielt das Ehepaar Anne-

5 Euro Einsatz, 4 Euro

marie und Roland Binder PS-Los. Pünkt-

davon gespart, ein Eu-

lich zu seinem 62. Geburtstag überwies

ro fürs Glück hat sich

Fortuna ihrem erwählten Glückspilz Ro-

wahrlich

land den Höchstgewinn von 10 000 Euro

„Das ist einfach toll!“,

aufs Konto! Die bekannte PS-Los-Regel:

strahlt das Ehepaar.

ausgezahlt.

Annemarie und Roland Binder mit Kundenbetreuerin Stefanie Dollinger

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Jubiläumskonzert (Forts. von Seite 3)

Tölzer Goldkehlen

E

in Jubiläum von 175 Jahren feiern zu dürfen, das ist eine Besonderheit, die für die Sparkasse

Dinkelsbühl freilich nicht zu denken wäre ohne die Treue ihrer Kunden seit Generationen. „Dieses Datum möchten wir festlich begehen, indem wir unseren Kunden ein ganz besonderes kulturelles Schmankerl bieten“, erklärt Sparkassenvorstand Ludwig Ochs. „Auftritte des weltberühm-

den. „In unserem Geschäftsgebiet gibt es

Schmidt-Gaden aus einer singfreudigen

ten Tölzer Knabenchors gab es in unserer

trotz des sozialen Netzes Familien und

Pfadfindergruppe, begeisterte mit seiner

Region in den letzten Jahren nicht, des-

Kinder, die bedürftig sind“, sagt Vorstand

disziplinierten Stimmkunst und kreativen

wegen möchten wir heuer am 23. März

Ludwig Ochs. Deswegen soll ihnen der

Freude an der Musik des Mittelalters bis

um 19.30 Uhr in der Schranne Dinkels-

Veranstaltungserlös in enger Abstim-

in die Moderne in der Zusammenarbeit

bühl diesen musikalischen Hochgenuss

mung mit Stadt und Gemeinden gespen-

schon Dirigent Herbert von Karajan. Die

veranstalten.“

det werden.

künstlerische Leitung des vielfach mit

Bekannt ist die Sparkasse getreu ihres

Ob in Europa, Asien oder den USA: Der

Preisen gekrönten Chors hat Ralf Lude-

Mottos „Gut für die Region“ auch für ihre

Tölzer Knabenchor, 1956 gegründet vom

wig inne – der heutige Geschäftsführer

vielfältigen Unterstützungen durch Spen-

heutigen Chordirektor Prof. Gerhard

war selbst einst ein Tölzer Knabensolist.

Sichere Zukunft für Ihr Kind

(Fortsetzung von Seite 3)

Tarif ZahnPLUS

TARIF KombiPRIVAT (nur in Verbin-

dung mit einem der folgenden Tarife: ZahnPLUS, ZahnVITAL, ZahnPREMIUM oder KlinikPRIVAT/2)

40 % der erstattungsfähigen Aufwendungen bei hochwertigem Zahnersatz und Implantaten

Alternative Heilmethoden

80 % Übernahme der Kosten für Brillen und/oder Kontaktlinsen bis zu 200 Euro in drei Kalenderjahren

80 % Erstattung für alternative Heilmethoden, Privatbehandlung durch Ärzte oder Heilpraktiker bis zu 600 Euro im Kalenderjahr, auch für verordnete Arznei-, Verband- und Heilmittel

Schutzimpfungen und Gesundheitsuntersuchungen 100 % der Kosten für Schutzimpfungen (Typhus, Gelbfieber, Malaria etc.), max. 100 Euro im Kalenderjahr 100 % der Aufwendungen für Vorsorgeuntersuchungen bis zu 100 Euro innerhalb von zwei Kalenderjahren

Ann-Sophie Schehak (4)

Gesetzliche Zuzahlungen 100 % Erstattung der gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen bei stationärer Heilbehandlung, derzeit: 10 Euro pro Tag für maximal 28 Tage im Kalenderjahr. 100 % Erstattung von max. 100 Euro pro Kalenderjahr für gesetzliche Zuzahlungen für Arznei-, Verband- und Heilmittel, wenn die Belege gesammelt und einmalig zusammen eingereicht werden.

10

100 % Schutz durch Reisekrankenversicherung inkl. Krankenrücktransport für alle unvorhergesehenen ambulanten und stationären Behandlungen bei Reisen bis zu 60 Tagen.

LBS: NASE VORN -

Bausparen für alle unter 16

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um monatlichen Sparbetrag gibt es einen satten Juniorbonus in drei Stufen. Werden beispielsweise 10 000 Euro angelegt, so packt die LBS noch ein dikkes „Zuckerl“ in Form von 100 Euro drauf. Bei 20 000 oder 30 000 Euro gibt es jeweils einen Hunderter mehr. Wenn der LBS-Bausparvertrag nach einer Laufzeit von sieben (bis höchstens 15) Jahren die Mindestansparung von 40 bzw. 50 % der Summe erreicht, dann wird der entsprechende Bonus gutgeschrieben und kann gleich für einen Folgevertrag erneut gesichert werden.


75 Jahre Fastnachtsgesellschaft Medine: Karten sichern für 70er Classic-Rock-Konzert!

Sydney, Hamburg, Schopfloch

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ensation in Schopfloch! Drei Urgesteine, megaberühmte Glam-Rock-Legenden der 70er Jahre auf Welt-Tournee, deren Fans normalerweise in die Metropolen reisen müssen, um sie live im Konzert zu erleben, werden am 15. Juni im Schopflocher Festzelt die Meile rocken! Medine macht’s möglich, dass „The Sweet“, „Slade“ und „The Rubettes“ – ein Dreierpack, das nicht nur Herzen über 35 sofort höher schlagen lässt – gleichsam vor der eigenen Haustür so richtig aufspielt. Ewig jung sind die Hits von „Hell Raiser“, „Block Buster“, „Far Far Away“ bis zu „Sugar Baby Love“. Sie gehören nicht nur im Radio und auf Partys mit zu den heiß geliebten Stimmungsmachern, sondern als Songs, die Rockge-

schichte geschrieben haben, sozusagen generationenübergreifend auch zum KaraokeRepertoire jeder musikbegeisterten Familie. So ein Konzert sei wie eine Reise in die eigene Jugend, beschreiben es viele Besucher. Für alle Medinesinnen und Medinesen mit ihren Familien und Freunden, für alle Gäste von nah und fern soll es ein unvergessliches Erlebnis beim Jubiläumsfest der F.G. Medine in Schopfloch werden!

Festprogramm zur 75-Jahr Feier der F.G. Medine Schopfloch e. V. (vorläufig) Freitag 15.06.2012 18:00 Uhr Totenehrung im neuen Friedhof / Treffpunkt am Marktplatz 18:30 Uhr Einlass ins Festzelt 20:30 Uhr Classic-Rock Abend mit "Slade", "The Sweet" und "The Rubettes". Karten: VVK 24 €, Abendkasse 26 € Samstag 16.06.2012 15:00 Uhr Kinderprogramm im Festzelt 20:00 Uhr Festzeltbetrieb mit der Partyband Manyana (Eintritt frei) Infos unter: http://www.manyana.de Sonntag 17.06.2012 08:00 Uhr Guggenmusik spielt zum Wecken durchs Dorf 10:00 Uhr Zeltgottesdienst anschließend Frühschoppen und Mittagessen ca. 11:00 Uhr Standkonzert Spielmannszug Ansbach 12:30 Uhr Zugaufstellung 13:30 Uhr Großer Festumzug. Nach dem Umzug spielt im Festzelt die Blaskapelle Onolzheim: http://www.blaskapelle-onolzheim.net 20:45 Uhr Übertragung des 3. EM Gruppenspiels der Deutschen Mannschaft gegen Dänemark 22:30 Uhr Großer Zapfenstreich mit der Knabenkapelle Dinkelsbühl

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o ein richtig tolles Festprogramm zum 75-jährigen Jubiläum kostet leider, leider auch richtig Geld, wenn man den Menschen einmal etwas noch nicht Dagewesenes, Sensationelles an Konzertveranstaltung bieten will. Die Sparkasse Dinkelsbühl ist der F.G. Medine Schopfloch nicht nur mit herzlichem Dank stets verbunden für deren traditionelle Besuche alljährlich „Am Weinmarkt“ zum Rosenmontag. „Die gemeinsame Anstrengung aller 110 Aktiven zur Erhaltung und Pflege dieser chs; Ludwig O endirektor ss ka ar Sp : Foto links rechts: och e.V.: Foto oben G. Medine Schopfl er Rehn F. chte“, Rog ndreas er is d “ „K „5 er Die A fhab “, ie K ki ic g „P an ld olfg eas Seybo hinten: W rne: Andr “ vo bi ; eb r“ „L te h at „Sch Lepric ich“, Björn Aigner „A

wunderbaren Tradition, zu der natürlich auch ein angemessen ausgestattetes, gemeinsames Jubiläumsfest gehört, unterstützen wir gerne mit einer finanziellen Spende“, erklärt Sparkassendirektor Ludwig Ochs – ist er doch auch selbst schon seit Jahren ein begeisterter Medinese! 111


S-Magazin_12/2012  

Kundenzeitung der Sparkasse Dinkelsbühl