Issuu on Google+

DA s MAGAZIN Ausgabe 11/2011

Kundenzeitung der Sparkasse Dinkelsb端hl

F端rstliche Momente A US Tr辰ume verwirklichen: der S-Kredit DEM Alles f端r den Maler: Friess Nespoli GmbH INHALT Im Schwung der Zeit: Tanzschule Sczesny


Einfach und günstiger als gedacht: S-Privatkredit

Träume verwirklichen!

S

o kann es leider gehen: Zwar war

das Auto schon länger klapprig

Liebe Leser Zur 11. Ausgabe unseres Magazins begrüßen wir Sie ganz herzlich. Ein ereignisreiches Jahr liegt bald hinter uns. Gerade wenn tägliche Nachrichten zu den turbulenten Finanzmärkten uns aufhorchen lassen, sind wir froh, Ihnen als Sparkasse ein beständiger Partner zu sein. Mit der Eröffnung unserer Geschäftsstelle Weiltingen in neuen, modernen Räumen, leben wir unser Motto „Gut für die Region“ und nehmen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden ernst. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und für 2012 alles Gute. Für Ihr Vertrauen und Ihre Treue zu unserer Sparkasse bedanken wir uns sehr herzlich. Ludwig Ochs Vorstandsvorsitzender

Klaus Schulz Vorstandsmitglied

und die Waschmaschine kam

kaum noch auf Touren, aber dass beide Alltagshilfen zugleich den Geist aufgaben, das war schon bitter! Sparsam, umweltschonend und dabei komfortabler sollen die neuen Anschaffungen sein, aber für gleich zwei solcher Ausgaben reicht das Budget nicht? Kein Problem, denn genau für solche Fälle, in welchen kurzfristig und unbürokratisch zu einem fairen Zinssatz Geld benötigt wird, gibt es den Privatkredit von Ihrer Sparkasse. Ob S-Privatkredit, S-Autokredit classic oder S-Autokredit vario – einer von dreien ist ideal, um Ihre Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Denn am falschen Ende zu sparen oder eine

Elke Dettke

günstige Gelegenheit sausen zu lassen,

muss sich in Sachen Laufzeit und Rück-

nur weil momentan das Geld nicht reicht,

zahlungsraten genau anpassen an die

das kann letztlich unnötig teuer werden.

Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden,

Sitzen sollte ein Kredit wie ein Maßan-

damit er das Leben sinnvoll erleichtert

zug. Elke Dettke, Kundenberaterin in der

und Kaufentscheidungen auch profitabel

Geschäftsstelle Am Weinmarkt, weiß: „Er

macht“. (Siehe Informationen auf Seite 3).

Sparkasse Dinkelsbühl unterstützt den Bewegungsparcours

IMPRESSUM

Spiel und Spaß am Weiher Herausgeber: Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl Mönchsrother Str. 3 91550 Dinkelsbühl Telefon: 09851 / 908-0 Fax: 09851 / 908-109 E-Mail: info@sparkasse-dinkelsbuehl.de Redaktion: Monika Schweizer (v. i. S. d. P.), Harry Düll, Bettina Hirschberg Texte, Fotos, Layout: H. Düll, B. Hirschberg, Sparkasse Satz: Sparkasse Dinkelsbühl Druck: Wenng Druck GmbH Auflage: 11.000 © Alle Rechte vorbehalten Alle Angaben im Magazin ohne Gewähr

Unser Titelbild zeigt Andreea Pandele, Auszubildende der Sparkasse Dinkelsbühl,

2

„Im Stadtpark sorgen die Kirche und der Musikpavillon für die seelische Gesundheit. Für die körperliche Stärkung gibt es nun den Bewegungsparcours“, freut sich Vorsitzender Ludwig Schmelz mit weiteren Mitgliedern des Seniorenbeirats, der die Projektidee für die Stadt Dinkelsbühl initiiert hatte. Ludwig Ochs, Vorstand der Sparkasse, die den Übungsplatz am Rothenburger Weiher mit seinen frei zugänglichen, physiotherapeutisch sinnvollen Gerä-

Mitglieder des Seniorenbeirats der Stadt Dinkelsbühl mit Vorsitzendem Ludwig Schmelz, Sparkassenvorstand Ludwig Ochs, Kundenberaterin Sabine Epstude mit ihren Kindern Niels und Hannah (von links) und Vorstandsmitglied Klaus Schulz (2. von rechts).

ten mit 5000 Euro unterstützt hat, berich-

an dem Alt und Jung zwanglos ins Ge-

tet: „Ich drehe hier öfters meine Runden

spräch kommen.“ Bewohner der Senioren-

und habe beobachtet: Es ist wirklich ein

residenz, Eltern wie Kinder und Spazier-

generationenübergreifender Treffpunkt,

gänger genießen das neue Highlight.


Ein S-Privatkredit ist unkompliziert und hilfreich: Das Gute liegt manchmal ganz nah!

Clevere Finanzierung

W

enn das Girokonto unvorhergesehen hohen Ausgaben nicht gewachsen ist, kann der S-Privatkredit der Sparkasse genau das Richtige sein. Denn schnell und unbürokratisch ist eine Zusage schon während des Beratungsgesprächs und eine Auszahlung bereits 48 Stunden nach dem Antrag möglich. Dazu gehört eine ganzheitliche Beratung im Rahmen des Finanzkonzepts, damit die Rückzahlungsraten und Laufzeiten auch wirklich maßgeschneidert zu den Kundenbedürfnissen passen. Bei einer Kreditaufnahme ist es besonders wichtig, jederzeit einen persönlichen Ansprechpartner in der Nähe zu haben. Auf Wunsch gibt es auch noch

S-Privatkredit ab 4,99 %* effektiver Jahreszins Bonitätsabhängig für Nettodarlehensbeträge von 1 000 € bis 80 000 € effektiver Jahreszins 4,99 % bis 13,99 % Sondertilgung jederzeit kostenfrei möglich Kreditabsicherung (optional) zum Schutz für Sie und Ihre Familie Auch Online-Abschluss in unserer Internet-Filiale möglich

* Beispiel: Monatliche Rate von 99 Euro bei 4810 Euro Nettodarlehensbetrag (bonitätsabhängig) für 63 Monate Laufzeit. 9,99 % effektiver Jahreszins, gebundener Sollzinssatz 8,54% p.a. Bearbeitungsentgelt: 144,30 Euro. Gesamtkosten: 6156,75 Euro

eine Kreditabsicherung für Arbeitslosigkeit, -unfähigkeit und den Todesfall. Der Redaktion von DasMagazin erklärten Björn Handschuh und Ulrich Seitzer aus der Geschäftsstelle Am Weinmarkt, warum sie den S-Privatkredit und den S-Autokredit empfehlen. DasMagazin: Der S-Privatkredit ist ein bewährtes Sparkassen-Produkt für notwendige Anschaffungen, Außerplanmäßiges oder persönliche Wünsche. Welches Finanzprodukt empfehlen Sie

beim Autokauf? Ulrich Seitzer: Wenn Sie sich einen Neu- oder Gebrauchtwagen auf Dauer zulegen wollen, dann ist der SAutokredit classic genau der richtige. Bei frei wählbarer Laufzeit zwischen 12 und 84 Monaten ist keine Anzahlung erforderlich. Die niedrigen Monatsraten bleiben über die gesamte Finanzierung gleich. Die Bereitstellung der Kreditsumme kann ebenfalls innerhalb von 48 Stunden erfolgen, wenn alle Formalitäten ins System eingegeben und bestätigt wurden. Auch eine Teilsumme, die zum Kaufpreis des Fahrzeugs im eigenen Budget fehlt, kann so finanziert werden. Björn Handschuh: Außerdem haben Sie als Barzahler den Vorteil, dass Sie von interessanten Rabatten beim Autohändler profitieren können. Bei der Rückzahlung des Kredits sind unsere Kunden maximal flexibel. Denn es fallen wie beim S-Privatkredit keine Entgelte an bei der Sondertilgung. Ab einem Rückzahlungsbetrag von einer Monatsrate kann die Kreditsumme in beliebiger Höhe kostenfrei auch vor dem vereinbarten Vertragsende abgegolten werden. Ulrich Seitzer: Wer öfters ein neues Auto fahren möchte, für den ist der SAutokredit vario bestens geeignet. Nach der Grundlaufzeit kann man sich entscheiden, ob man das Modell zurückgeben oder behalten will und weiter finanzieren. Natürlich kann man das Auto auch auf einmal abbezahlen mit der bei Beginn des Vertrags vereinbarten Schlussrate. Björn Handschuh: Die Kontoführung ist bei allen drei Kreditverträgen kostenfrei. Ihren Sparkassen-Kreditvertrag schließen Sie immer mit der S-Kredit-

Björn Handschuh, Geschäftsstellenleiter Am Weinmarkt und sein Stellvertreter Ulrich Seitzer (stehend).

partner GmbH ab, unserem spezialisierten Verbundpartner sowie Mitglied im Bankenfachverband in Ihrer vertrauten Sparkassen-Finanzgruppe. Bei allen Fragen zur fairen und verantwortungsvollen Kreditvergabe informieren Sie unsere Kundenberater/innen.

S-Autokredit classic 6,99 %* effektiver Jahreszins Für Nettodarlehensbeträge von 2 500 € bis 80 000 € Laufzeit 12 bis 84 Monate Sondertilgung jederzeit kostenfrei möglich Kreditabsicherung (optional) zum Schutz für Sie und Ihre Familie Auch Online-Abschluss in unserer Internet-Filiale möglich

* Beispiel: Monatliche Rate von 346 Euro bei 17 500 Euro Nettodarlehensbetrag für 60 Monate Laufzeit. 6,99 % effektiver Jahreszins, gebundener Sollzinssatz 5,96 % p.a. Bearbeitungsentgelt: 350 Euro. Gesamtkosten: 20 706,35 Euro

3


Pinselmacher mit Weitblick Der Dinkelsbühler Nespoli-Standort im Porträt

N

icht weit von hier liegt die offizielle Heimat des Pinselmacherhandwerks. Der Schreinermeister Johann Caspar Bühler lebte vor rund 200 Jahren in Königshofen, einem Ortsteil von Bechhofen. Ihn verbuchen Historiker als FeinhaarpinselPionier. Bis heute hat sich das Handwerk auch im Dinkelsbühler/Feuchtwanger Raum gehalten; und dies inzwischen als Teil eines europaweit führenden Unternehmensverbundes, der Nespoli Group. Gegründet haben das Familienunternehmen mit Weitblick die Brüder Oreste und Bruno Nespoli vor 66 Jahren im norditalienischen Cantù, einer Stadt am Comosee. Die Gegend ist für ihre Möbelindustrie bekannt, deretwegen dort freilich auch viele Pinsel gebraucht werden. Vor zehn Jahren streckte die Nespoli Group auch nach Deutschland ihre Fühler aus. Damals kam die Firma Schabert in Sinbronn zu der Unternehmensgruppe, 2005 dann die Wiesether Firma Friess, die traditionell viele Baumärkte beliefert, und etwas später die FriessTechno-Profi-GmbH, die ein breites Sortiment an Spezialwerkzeugen für Profis des Maler- und Tapezierhandwerks als auch Künstlerpinsel bietet. Ein weiterer wichtiger Schritt von Nespoli in Deutschland war die Übernahme der Noelle Group mit Sitz in Sprockhövel bei Wuppertal in diesem Jahr. Noelle ist mit zwölf Produk-

4

sie von Luigi Nespoli als Präsidenten und dessen Sohn, Alessandro Nespoli, als Chief Executive Officer, also dem Vorstand des Unternehmens. Von ihm stammen auch sehr viele Produktinnovationen. Gerade in letzter Zeit haben sich die Sortimente stark erweitert. Neue Kunden wurden hinzugewonnen. Das habe allein in der hiesigen Fabrik das Ein- und Ausgangsvolumen an Frachten und Materialien in den letzten zwei Jahren um mehr als 40 Prozent ansteigen lassen, erläutert Bruno Niehl, der Geschäftsführer der Friess Nespoli GmbH mit Verwaltungssitz in Sinbronn und einer Fabrik in Wieseth. Der gebürtige Kölner ist ein Stratege und eine Führungskraft, die schon große Dinge bewegte. Er hat für namhafte Hersteller Produkte entwickelt, war unter anderem als Marketingleiter für europaweite Geschäftsgebiete zuständig und hat für eine große Handelskette eine Einkaufskooperation mit 1,5 Milliarden Euro Einkaufsvolumen aufgebaut. Über sein eigenes Beratungsunternehmen kam er zu der Aufgabe bei Nespoli in Dinkelsbühl. Die Investitionen des italienischen Unternehmens dieserorts sieht er gut begründet und als Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen produzierenden Gewerbes. „Ich glaube an Deutschland“, sagt Bruno Niehl mit Blick auf die hohe Produktivität hierzulande, auch wenn, wie er anfügt, China sich rasant entwickele. Die dortigen Produktionsstandorte seien sehr wichtig, um den chinesischen Markt zu bedienen.

Enorme Kapazitäten: Geschäftsführer Bruno Niehl in einem der riesigen Hochregallager

tionsstandorten, über 6600 Artikeln, mit den Marken Decora, Coronet und Lehnartz sowie Kunden in über 60 Ländern weltweit einer der führenden Hersteller und Partner für den Handel. Zum Sortiment zählen innovative, hochwertige Geräte und Werkzeuge fürs Malen, Streichen, Lackieren, Tapezieren und den Haushalt sowie intelligente Speziallösungen. In Spanien, Italien, Frankreich, England, Portugal und Polen als Mitarbeiter der Produktion in Wieseth mit soeben gefertigten Pinseln, die nun noch den letzten Schliff bekommen

auch in China unterhält Nespoli Produktionsstandorte. Auch Wachse, Öle und Sprühlacke stellen zwei der insgesamt elf Fabriken her. Trotz ihrer internationalen Dimension ist die Nespoli Group bis heute zu 100 Prozent im Familienbesitz. Geführt wird


In der Fabrik der Friess Nespoli GmbH greifen sorgsame Handarbeit und vollautomatische Fertigungsabläufe perfekt ineinander. Rechts: farbig verzinkte Pinselzwingen

Seiner erfolgreichen Expansion in Deutschland trug Nespoli mit einer kräftigen Aufstockung der Lagerkapazitäten am Standort Sinbronn Rechnung. Schon vor fünf Jahren wurde dort ein großes Hochregallager angebaut. Nun entstand auf dem Grundstück jenseits der Amperestraße eine weitere Halle mit 4500 m² Grundfläche und 6000 Palettenplätzen. Errichtet hat den Neubau als Investor die Dinkelsbühler Firma Dauberschmidt Baustoffe Hoch- und Tiefbau GmbH. Die Sparkasse Dinkelsbühl begleitet als Hausbank das für den Standort so wichtige Projekt bei der Finanzierung. Mit dem neuen Lager kann Nespoli als Mieter der Halle die Logistik noch zentraler gestalten und sich auf weiteres Wachstum vorbereiten. Qualität und Kundenzufriedenheit sind die gelebten Grundprinzipien der Nespoli Group, die jährlich europaweit rund 150 Millionen Artikel verkauft. Befragungen über Fachinstitute tragen zur hohen Qualität der Produkte bei. Intensiv treibt das Unternehmen die Entwicklung innovativer technischer Ideen und Konzepte voran und legt dabei großen Wert auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte. Die Leistungsstärke des Werkes in Wieseth mit seiner enormen Fertigungstiefe ist ein Beispiel dafür. Die Pinsel und die Farbrollen werden dort samt ihren Einzelteilen hergestellt und zusammengebaut. Die Fabrik spritzt alle Kunststoffteile selbst. Dabei kommen 150 Spritzgusswerkzeuge zum Einsatz. Bis zu 100 000 Euro kostet so ein nach außen hin kubischer Stahlblock, der die Form für die Kunststoffteile in sich birgt. Jährlich werfen die Maschinen beeindruckende 130 bis 140 Millionen Stück für die eigene Fertigung aus. Die Laufrohre für die Farbroller werden ebenfalls

selbst extrudiert, wie man fachsprachlich das Pressen zähflüssiger härtbarer Kunststoffe durch eine speziell geformte Düse nennt. Welche „Wissenschaft“ ein solcher Farbroller darstellt, davon zeugen schon allein die rund 200 verschiedenen Sorten von Plüsch, die es dafür gibt. Der Bezug wird thermisch aufgeschweißt und dazu das Kunststoffrohr darunter einer Hitze von einigen hundert Grad ausgesetzt. Um so mehr beeindruckt, dass der Betrieb fast alle Maschinen selbst entwickelt und baut. Der führende Kopf dabei

von Elektro- und Elektronikprodukten hat die Fabrik in Wieseth sogar eigens eine Maschine konstruiert und gebaut. Auch Produktinnovationen werden hier ausgetüftelt, die etwa die Roller noch aufnahmefähiger für Farbe machen. Auch wenn bei vielen Stationen der Produktion Handarbeit geleistet wird, so birgt die Fabrik doch kleine Wunder an automatischen Fertigungsabläufen wie zum Beispiel bei der Schaumstoffbearbeitung. Mit 15 Messern schneidet die Maschine die Roller für die späteren Malerwerkzeuge aus dem Material, rundet die Kanten und montiert die Endkappen. 13 Servoachsen und eine äußerst flexible Programmierung erlauben, den Automaten an die Arbeit mit verschiedenen Materialien anzupassen. Oben: Produktionsleiter Rüdiger Autenheimer. Links: MaschinenNebenan werden die baumeister Heinz Schmidt (l.) Metallbügel für die und Industriemechaniker Ludwig Farbroller aus dem Kiener. Unten: ein schweres Spritzgusswerkzeug wird mit Rohmaterial gewondem Flaschenzug bewegt nen. Ein tausend Kilo schweres Rund aus endlosem Stahlstab entrollt sich langsam, um anschließend zu Einzelstücken geschnitten und gebogen zu werden. ist Heinz Schmidt. Danach presst eine andere MaDer Maschinenschine die Griffe auf die Bügel. In baumeister arbeider letzten Fertigungsstraße komtet seit 38 Jahren men die Roller darauf und fertig ist für den Wiesether das perfekte Maler-Werkzeug. Betrieb. Er habe Für das Jahr 2011 erwartet die 80 Prozent aller Nespoli Group ein weiteres RekorMaschinen konstruiert, verrät Prokurist dergebnis. Mit ihren insgesamt 2100 und Produktionsleiter Rüdiger Auten- Mitarbeitern, davon 510 in Deutschland, heimer mit Bewunderung für seinen und 330 Millionen Euro Umsatz steuert Kollegen. Heinz Schmidt selbst spricht sie weiter auf Erfolgskurs, der die besten bescheiden nur von „wir“ und meint Aussichten verheißt – auch für den hiesidamit die Innovationsschmiede der Fa- gen Standort mit seinen 270 Mitarbrik, eine Fachwerkstatt mit fünf Schlos- beitern. Der nämlich habe in der Strasern, zwei Werkzeugbauern, einem Elek- tegie des Unternehmens seinen festen triker und vier Auszubildenden. Platz. „Der Hauptsitz für Deutschland Für einen Produktionsauftrag eines soll in Dinkelsbühl bleiben“, sagt Friessweltweit führenden großen Herstellers Nespoli-Geschäftsführer Bruno Niehl.

5


Tanzschule Sczesny begeistert mit klassischen Schritten und jungen „Moves“

Mit Freude am Puls der Zeit Als in der Disco-Zeit das „Saturday Night Fever“ grassierte, als „Dirty Dancing" und später Hip-Hop, Breakdance oder kürzlich der Jumpstyle den Nerv der Zeit trafen – die Tanzschule Sczesny war immer mit dabei. Seit dreißig Jahren sorgt sie dafür, dass das Tanzen Spaß macht. Das nämlich liegt der Familie Sczesny im Blut. Ihre Schule, eine Institution in Dinkelsbühl, ist inzwischen zu einer generationsübergreifenden Erfolgsgeschichte geworden.

G

erith Sczesny und ihre Tochter ren Kindern. „Das ist für mich eine Janina sind professionelle schöne Bestätigung“, sagt sie. Tanzlehrerinnen mit Aus- und Mit ihrem Team hat sie es prima Weiterbildung beim Allgemeinen getroffen. Seit vor knapp zehn Deutschen Tanzlehrerverband. Auch bei Jahren Tochter Janina Sczesny der jüngeren Schwester Kristina (17) (auch sie ist mit Tanz und Ballett schlägt vielleicht das familiäre Tanz-Gen aufgewachsen) mit eingestiegen Gerith und einmal beruflich durch. Mutter Gerith ist, erfuhr die Schule noch einen Dietmar Sczesny Sczesny tanzte von Kinkräftigen Schub. Mit desbeinen an, hatte BalMaximilian Wehrer verfügt zu denken, dass er damals ja überhaupt lett-Unterricht und absolsie außerdem über einen noch nicht tanzen konnte, erinnert er vierte später parallel zum versierten Hip-Hop-Trainer sich schmunzelnd. Das Programm der Tanzschule ist sehr Sozialpädagogik-Studium und auch Tochter Kristina eine Tanzlehrerausbilgibt Kurse für Kinder. Alle vielfältig. In entspannter Atmosphäre dung in München. Damit bilden sich regelmäßig in können Erwachsene sowie Schülerinnen baute sie sich daheim in den neuesten Stilen fort. und Schüler alle gängigen GesellschaftsDinkelsbühl ihre eigene Schwer angesagt ist derzeit tänze erlernen und vertiefen. Die MedailSchule auf, die später im „Zumba“, ein Fitnesstrai- lenkurse befähigen zur Prüfung zum Souterrain des eigenen ning auf Latino-Rhythmen. Deutschen Tanzabzeichen. In den „TanzHauses ihren Platz fand. Bei den Männern der kreisen“ lässt sich Tanzen weiter üben Fotos: Was macht ihr TanzFamilie ist das Tanzfieber und als geselliges Hobby pflegen. JuTanzschule Sczesny (2) studio so beliebt? Es ist nicht so ausgeprägt. Sohn gendliche können in speziellen Kursen wohl die Art, wie man Liebe Leser des Kundenmagazins der Sparkasse sich hier darauf versteht, Dinkelsbühl! Sie erhalten einmalig einen Rabatt Menschen jeden Alters von 5 Euro auf die Kursgebühr in der Tanzschule zu begeistern, sie indivi- Sczesny, wenn Sie bis 31. März 2012 den Coupon (in duell und langsam mit der Ecke dieser Seite) bei einer neuen Kursbuchung dort einlösen. Ein Tanzkurs-Gutschein ist auch eine den Schritten vertraut zu schöne Geschenkidee! Das Team: Maxi Wehrer, Gerith, Janina und Kristina Sczesny machen, ihnen ein gutes Gefühl zu geben. „Je mehr man übt, Michael (26) ist Ingenieur in einem orts- tanzen wie die Stars mit lässigen desto besser klappt es", lacht Gerith ansässigen Betrieb und Vater Dietmar „Moves“ von Top-Choreographen. Auch Sczesny einladend. Tanzschüler frü- Sczesny (Bankkaufmann bei der Spar- bei Meisterschaften waren die Teams der herer Jahre kämen heute mit ih- kasse Dinkelsbühl) gesteht freimütig: Tanzschule schon sehr erfolgreich. Für Umgeben von so guten Tänze- die Kleinsten (ab 4 Jahren) gibt es kindSehr beliebt sind auch die Abschlussbälle rinnen fehle ihm ein bisschen gerechte Kurse, wo betont spielerisch Tanzdie Leidenschaft, um da getanzt wird. Beliebt ist auch der schule gleichzuziehen. Doch er helfe Seniorentanz am Nachmittag mit seinen Sczesny mit, wenn er gebraucht werde. Kreis- oder Block-Tänzen. Außerdem gibt Dabei haben Gerith und Diet- die Schule, Privatstunden und Auffrimar Sczesny in Jugendjahren schungs- und Spezialkurse, z. B. in beim Tanzkurs zueinander ge- Discofox, Salsa oder Tango Argentino.

5 Euro Rabatt

bei neuer Kursbuchung gültig bis 31. März 2012

funden. Auf ihre Einladung zum Faschingsball habe er sofort ja gesagt, ohne daran

Weitere Informationen bietet die Website der Tanzschule unter der Adresse www.dinkelsbuehler-tanzschule.de


Weiltingen: Riesenandrang beim Tag der offenen Tür in der neuen Sparkassengeschäftsstelle

Ins Herz geschlossen Mit diesem Ansturm hatte keiner gerechnet! Sparkassendirektor Ludwig Ochs und Geschäftsstellenleiter Benjamin Hahn freuten sich über das große Interesse an der neuen, zeitgemäßen Sparkassengeschäftsstelle in Weiltingen. Der besondere Dank galt der Familie Kirchdörfer, die die Räumlichkeit vermietet. Der Posaunenchor, der die Veranstaltung mit Wohlklang umrahmte, die Grundschule, der Kindergarten und die Kirchengemeinde durften sich jeweils über eine Sparkassenspende von 250 Euro freuen. Übergab die symbolischen Schecks: Ludwig Ochs an Friedrich Engelhardt, Christine Bayer, Franz Dax, Dietmar Schaupner, rechts: Benjamin Hahn

A

uch drei flauschfellige Alpakas trugen zur vorweihnachtlich gemütlichen Stimmung beim Tag der offenen Tür zur schmucken neuen Geschäftsstelle in Weiltingen bei. Monika Schweizer (Marketing Sparkasse Dinkelsbühl) und Ehemann Mi-

chael (Foto oben, 2. v. l.) halten die südamerikanischen Kamele als Familienhobby, das auch ihre Kinder Marisa und Maik den vielen Besuchern gerne nahebrachten. Geschenke, Süßigkeiten und nicht zuletzt das Glücksrad mit Plüschtiergewinnen sorgten für strahlende Gesichter. Alt und Jung zog es aber

auch wissbegierig in die helle Geschäftsstelle, deren Leiter Benjamin Hahn die Vorzüge erklärte. Rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche können nun Kontoauszüge geholt, Geld abgehoben werden. An zwei von den vier Schaltertagen in der Woche ist bis 18 Uhr für die Berufstätigen geöffnet. Seit 75 Jahren im Ort präsent verwirklicht die Sparkasse ihr Motto „Gut für die Region“. Sicherheit und Transparenz im Umgang mit dem Geld der Kunden liegt ihr am Herzen.

7


Menschen

Warum kein Schal, Herr Cahn?

E

in auf seine Wirkung bedachter Theaterintendant – trägt der nicht stets einen weißen Schal? Wirft er nicht eines seiner Enden mit derart effektreicher Gebärde über die Schulter, dass selbst für Banausen von weitem schon erkennbar ist: „Achtung, Achtung: hier kommt ein Künstler!“? Erwarten wir vom Theaterprinzipal nicht einen leidend majestätischen Gesichtsausdruck, während er eine Schale Champagner zur Belebung an die von Enttäuschung umflorten Lippen führt über die Geistlosigkeit eines abgeschmackten Publikums, das von ihm, der Theaterhoheit, prickelnd pralle Unterhaltung für sein Eintrittsgeld fordert? Un-ter-hal-tung? Peter Cahn, Intendant des Landestheaters Dinkelsbühl, trägt keinen Schal beim Pressetermin, wenngleich einen dunkelblauen Anzug; genauer gesagt: einen Jeansanzug. Sein Büro ist alles andere als bohèmehaft. Kein Champagner weit und breit, sondern naturtrüber Fruchtsaft aus der Region, den er als besonders genussreich lobt. Es sieht nach viel Arbeit aus, organisatorischer, verwalterischer. Nur ein paar Zettel an der Wand mit Notizen zu

Mann ohne Allüren geplanten Produktionen wirken improvisiert und „künstlerisch“. Ein paar Fotos von Ehefrau Margarit (ebenfalls Schauspielerin) und den vier Söhnen (der jüngste ist 8 Monate alt) zeugen von Privatem. Der Mann mit ausdrucksreicher Mimik wie Gestik spricht temperamentvoll über den Aufstand. Und damit meint er nicht etwa den legendären Aufstand im Theaterstück „Die Weber“ von Gerhart Hauptmann, sondern: „Ben – Aufstand der Ratten“, einen amerikanischen Horrorfilm von 1972. Da leuchten sie auf, Cahns Augen, vor Gegrusel, als begeistere ihn

8

Intendant des Landestheaters Dinkelsbühl: Peter Cahn

denn doch eine derartige Attacke auf sein Nervenkostüm durch ein bloßes Spiel der Phantasie. Er sei nämlich ein Film- und Fernsehkind, bekennt der 1959er Jahrgang und gesteht, sogar eine veritable Rattenphobie seit diesem Filmerlebnis zu haben. Beweglich wie sein augenscheinlich sportlich gestählter Körper ist auch sein Geist, denn kurz darauf entspannt sich sein Gesicht wohlbehaglich im Erinnern an Aufführungen des Ohnsorg-Theaters zur Kinderzeit mit Heidi Kabel und Henry Vahl im Fernsehen. Wenn er letzteren für ein paar Momente volksschauspielerisch entwaffnend gut spielt, stellt sich fast Bedauern ein, denn Cahn hat sich seit 1993 mit Haut und Haaren nur noch der Bühnenregie verschrieben. Aber eines wird im Gespräch mit ihm ziemlich schnell klar: Peter Cahns Theaterarbeit ist nicht verkopft, nicht allürenhaft. Cahn gefällt das Credo des italienischen Theatermachers Dario Fo: „Es öffnet sich nicht nur der Mund beim Lachen, sondern das Gehirn. Und ins Gehirn können Nägel der Vernunft eintreten. Ich hoffe, daß heute Abend einige Leute mit Nägeln im Kopf heimgehen.“

Es war eine Kindertheater-Aufführung des Märchen-Klassikers „Peterchens Mondfahrt“, die eine Leidenschaft für das Theater in dem in Königstein und Oberursel aufgewachsenen Jungen aus dem Taunus entfachte. Und doch auch wieder nicht – vielmehr waren es die Papierkügelchen, die der Siebenjährige vom Balkon des Wiesbadener Staatstheaters in die Dekolletés der Damen und auf die Köpfe der Her-

Junger Revoluzzer ren im Parkett fallen ließ. Noch heute irrlichtert in der Erinnerung an dieses kleine eigene „Mitmach“-Theater im großen ein faunisch-revoluzzerhaftes Lächeln über Peter Cahns Züge. Diese erinnern in ihrer Ausstrahlung von zugleich jungenhafter Herzlichkeit wie besonnener Kühle ein wenig an den 2008 verstorbenen Schauspieler Paul Newman. Diese Kühle ist sympathisch, hat etwas Bodenständiges, Vernünftiges: „Ich bin durchaus ein Zahlenmensch und gerne Geschäftsmann mit Verantwortung für zeitweise bis zu 50 Mitarbeitern hier im Landestheater.


Nicht nur der künstlerische Teil, sondern auch die Personal- und Finanzverwaltung für einen Jahresetat von einer Million Euro empfinde ich als kreativ“, erklärt der in Wiesbaden zur Bühnenreife ausgebildete Schauspieler. Parallel zum Engagement am Nationaltheater Mannheim machte er sein Diplom in Theaterwissenschaft (1988). Woher nahm und nimmt er diese Kraft für seine Berufung? „Theater ist ein Handwerk und keine göttliche Eingebung. Die Berufung bekommt man auch nicht geschenkt oder gar vererbt.

Theaterhandwerk Mein Vater war Geschäftsmann, vielleicht habe ich daher den guten Zugang zum Faktor „Business“. Aber wenn Sie mich heute mit einer Kettensäge und einer Axt über Kanada mit einem Fallschirm abwerfen würden, dann baute ich mir ein Blockhaus mit einer kleinen Vorbühne“, ist er sich strahlend sicher. Zu dieser auf Eigenständigkeit bedachten Wesensanlage passt, dass er schon als Jugendlicher, begeistert von der Kochkunst seiner Großmutter, alle ihre Rezepte selber lernen wollte: „Meine Freundinnen wurden von mir bekocht – und zwar mit mehren Gängen! Das kam super an!“, schmunzelt er noch heute. Mit 25 Jahren habe er freilich gedacht, er lande mindestens am Burgtheater in Wien. „Es war stellenweise auch eine harte Lebensschule. Als ich anfing, dachte ich, ich sei bestimmt ein ganz toller Prinz von Homburg, bis ich mal geschnallt hatte, dass mein Aussehen eher für die Rolle des verrückten Dieners passt.“, erzählt er

mit der für ihn typischen Selbstironie. Für das Erwachsenen- wie das Jugend- und Kindertheater gilt in Dinkelsbühl: Unterhalten wird auf hohem Niveau, klassisch wie modern, vom Boulevard bis zum Klassiker. „So ein Theater als Teamleistung funktioniert nur, wenn es mitgetragen wird von der Stadt und ihrer Führung. Alle müssen das wollen und stolz darauf sein“, weiß Cahn. Für ihn sei der Maßstab des gemeinsamen Erfolgs ein volles Haus. „Als ich 2001 anfing, waren es ca. 350, heute sind es 1000 Abonnenten, auch durch den Kulturring, die fünf bis sechs neue Stücke in der Saison bekommen zu einem guten Preis.“ Auch ein „weicher“ Standortfaktor sei das gewinnbringend wirtschaftende Landestheater inzwischen, das allein im Sommer gut 30 000 Menschen erreiche. Denn

Zahlreiche Gastspiele der Name Dinkelsbühl werde deutschlandweit durch zahlreiche Gastspiele vom Allgäu bis nördlich von Hannover repräsentiert. Seine Erfahrung habe er sich an verschiedenen Theatern hart erarbeitet: „Wenn die anderen nachhause gegangen sind, habe ich mich im Zuschauerraum verkrümelt und beobachtet, wie der Regisseur vorgeht, wie das Bühnenlicht gemacht wird, habe in die Inszenierungen meine eigenen Ideen eingebracht für das Stück.“ Diese engagierte Konsequenz zeigt sich in seiner verblüffend lückenlosen Laufbahn als Schauspieler, Regisseur und Intendant (siehe auch: www.petercahn.de). Fazit: Dinkelsbühls Theaterprinzipal braucht einfach keinen weißen Schal!

Lesespaß pur mit KNAX Beim letzten großen KNAX-Gewinnspiel aus dem Heft 3/2011 gewann Linda Volland, 10 Jahre, aus Dinkelsbühl, ein Buch-Paket von arsEdition, das spannende Infos mit Büchern wie "Die 100 unglaublichsten Dinge der Welt" oder lustige Unterhaltung z.B. mit dem Titel "Wie man seine Eltern erzieht", enthielt. Es lohnt sich also, bei der Sparkasse vorbeizuschauen.

Linda Volland mit dem gewonnenen Buchpaket und der stellvertretenden Geschäftsstellenleiterin der HGS Stadtmühle, Tanja Karl

Schlemmen und Sparen S

Peter Cahn

empfiehlt unseren Lesern

SCHARFE THAICURRY-SUPPE (4 PERSONEN)

ZUTATEN: 400 g Hähnchenbrustfilet, 12 King Prawns (Riesengarnelenschwänze), 2 bis 3 entkernte, rote Chilischoten, ein daumengroßes Stück frische Ingwerwurzel, 1 Dose hochwertige Kokosmilch, 3 bis 4 Zitronengrasstängel, roter Thaicurry, 4 El Erdnussöl, 1 guter l heißes Wasser, Salz, Pfeffer ZUBEREITUNG: Hähnchenfleisch in dünne Streifen schneiden, im Thaicurry wälzen, in Erdnussöl sehr heiß im Wok oder großen Topf anbraten. Wenn die Teilchen eine tiefgoldbraune Farbe haben, herausnehmen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Bratensatz mit einem guten Liter heißen Wassers ablöschen, aufkochen, Salz dazu geben nach Geschmack. Das Zitronengras in mundgerechte Stücke teilen, den geschälten Ingwer in dünne Scheiben, die Chilischoten (eventuell mit Handschuhen arbeiten) entkernen und in Ringchen schneiden. Alles in die Brühe geben und aufkochen. Sind die Gewürze weich, die Kokosmilch zugeben. King Prawns nebenher extra anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Garnelen in Suppenschälchen legen, das in der Brühe nochmals erwärmte Hühnerfleisch zugeben, dann mit der pikant scharf abgeschmeckten Brühe auffüllen. Dazu Baguette oder Basmatireis extra reichen.

9


Einkaufsstadt Dinkelsbühl: Hutmoden Donnini

Mut zum Hut

T

ragen nur ältere Menschen Hüte? „Aber nein! Zu uns kommen auch viele junge Leute, die das einfach cool finden, mal einen Hut zu tragen“, antwortet Ingrid Donnini. Seit 1989 führt sie ihr Fachgeschäft für wärmende wie schmückende Kopfbedeckungen, das zum Anziehungspunkt bis weit in die Region geworden ist. Denn Frau Donnini weiß ihre Kunden wahrlich zu behüten! Temperamentvoll ist sie, hält mit ihrer Meinung auch nicht hinter dem Berg, wenn zum für die Gesichtsform unpassenden Kopfschmuck gegriffen wird. Aber sie drängt auch nichts auf, kann nur zu gut verstehen, dass ein Hutkauf eine sensibel zu behandelnde Entscheidung ist, bei der vor allem eine sachverständig liebevolle, der jeweiligen Persönlichkeit zugewandte Beratung ein wünschenswerter Service ist. Gesundheitliches Wohlbefinden steht dabei nicht an letzter Stelle, denn: „80 Prozent der Wärme verliert der Körper über den Kopf“. Also auch für alle Babys besonders wichtig: Eine Fülle süßer Mützchen gibt es bei Donnini!

E

inen Hut zu tragen, das ist ein Statement. Egal, ob weiblich oder männlich: Menschen mit Hut fallen eher auf. „Die einzige Gelegenheit, bei der ich bisher mit einem Hutträger in Berührung kam, das ist mein Opa“, erzählt augenzwinkernd Sven Bayerlein (16), Auszubildender im ersten Lehrjahr bei der Sparkasse Dinkelsbühl. Verwundert blickt er in den Spiegel, nachdem Ingrid Donnini ihn mit einem Herrenhut und trendig großmaschigem Strickschal gestylt hat. Denn nicht altmodisch, sondern absolut „angesagt“ sieht er aus. „Diese Kombination gefällt mir, das ist mal etwas ganz anderes“, lautet der Kommentar des normalerweise nur Mützen Tragenden. Auch da gibt es im Laden eine Riesenauswahl. Junge Leute greifen derzeit gerne zu den „Beanies“, einer Art Schlumpfmütze oder zu den Lapp10

Ingrid Donnini mit Tochter Michaela Forster

land- und Fliegerkappen, die auch mit kuscheligem Fell gefüttert erhältlich sind. Sven Bayerlein greift zu einem schottischen Muster in Rot. Die Modefachfrau lacht, denn so lustig es klingt: das fesche „Sparkassenrot“ ist diesen Winter wirklich topmodisch! Dem Bankangestellten stehen einfach alle der qualitativ hochwertigen Modelle. Er habe das perfekte Hutgesicht (siehe die Fotos links), weiß Ingrid Donnini aus Erfahrung. Ihre Ausbildung als Modistin hat sie in Dinkelsbühl und Nürnberg gemacht. Dort entdeckte man ihre Begabung für typgerechtes Styling und empfahl ihr, in die Filmstadt München zu gehen, um dort als Kostümausstatterin zu arbeiten. „Aber das Leben kam anders“, sagt sie lächelnd. Denn die mit einem Südtiroler verheiratete, temperamentvolle Geschäftsfrau hat vier Kinder. Tochter Michaela Forster, eigentlich ausgebildete Erzieherin, arbeitet seit 18 Jahren mit ihr im Laden. „Von Kindheit an war ich schon an Mode interessiert“, erklärt sie.


Gelungener Auftritt mit Hut und Accessoires

Großes Kino

B

ei Andreea Pandele hat nicht nur das zweite „e“ im Vornamen das gewisse Etwas. Gibt es im Hutgeschäft Donnini überhaupt irgendetwas, was der hochgewachsenen, achtzehnjährigen Auszubildenden im dritten Lehrjahr bei der Sparkasse Dinkelsbühl nicht stehen könnte? „Bei ihrer Größe und Schlankheit muss sie lediglich darauf achten, dass der Hut nicht zu hoch ist und ihre Proportionen zusätzlich streckt“, empfehlen Mutter und Tochter Michaela Forster. Denn egal, ob schräg sitzende Wintersport-Wollmützen in einer der Trendfarben von caramel, lila, rot bis beere oder ein flacher, schwarzer Hut mit spanischer Grandezza: die Sparkassenmitarbeiterin mit den Audrey-Hepburn-Augen trägt alle Modelle mit einem Hauch „großes Kino“. Auch der „Anna-Karenina-Look“ russischer Prägung mit dem granatroten, luxuriös verarbeiteten Nerzimitat scheint wie für sie geschaffen. Stylisch: Zur strengen Hutform trägt Andreea Pandele einen großmaschigen Strickschal Mit dem Vorurteil, dass zu einem Gesicht mit Brille kein Hut so richtig passe, räumen die beiden Expertinnen gründlich auf. „Jede Kopfbedeckung kann attraktiv auch mit Brille getragen werden. Man darf Hut oder Mütze nur nicht zu sehr in die Stirne ziehen, sondern sie brauchen einen Abstand zum Gestell, damit sie das Gesicht nicht drücken und älter wirken lassen.“ Im Fachgeschäft der beiden Dinkelsbühlerinnen wird man eben einfach von ganzem Herzen sorgfältig behütet!

KNAX-Club: Immer wieder tolle Gewinne und viel Spaß beim Mitspielen

Nicht nur Bücher haben Eselsohren ...

J

eder hätte ihn gerade vor Weihnachten beson-

ders gerne: einen Goldesel! Aber ist nicht ein Plüsch-Esel viel schöner? Vor allem, wenn er so

groß ist, dass man richtig mit ihm kuscheln kann, ihm geheime Sachen erzählen, weil er zwar alles versteht, aber nie mit anderen darüber reden würde? Beim KNAX-Gewinnspiel „Der Feen-Taler ist weg“, das die Sparkasse heuer zum Weltspartag angeboten hatte, sollte eine verlorene Münze gefunden werden. Unter den vielen Gewinnern toller KNAX-Preise hatten zwei Mädchen die Nase ganz besonders weit vorne: Die vierjährige Jana Scharf aus Dinkelsbühl und Emma Horn,

Jana Scharf

sechs Jahre alt, aus Schopfloch, gewannen nämlich jeweils einen Hauptgewinn: den knuddeligen Emma Horn

Plüsch-Esel mit den langen, weichen Ohren. Mitmachen beim KNAX-Club macht richtig Spaß!

11



S-Magazin_11/2011