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Gesundheit kommt von Herzen.

Speising in Bewegung Jahresbericht 2017


Gesundheit kommt von Herzen.

Speising in Bewegung Jahresbericht 2017


Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Die Gesundheitseinrichtungen der Vinzenz Gruppe

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Ordens klinikum Linz

Barmherzige Schwestern Elisabethinen

Ordens klinikum Linz

Barmherzige Schwestern Elisabethinen


Inhalt

Inhalt Grußworte der Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen .............. 6 Vorwort der Geschäftsleitung der Vinzenz Gruppe.................................. 7 Vorwort Vorstand Orthopädisches Spital Speising .................................. 8 Mitarbeiter ............................................................................................. 9 Was 2017 prägte Kooperation als Erfolgsrezept ................................................................ Modernes MR wertet den Diagnose-Standort weiter auf......................... Marken-Relaunch machte Speising „frischer“........................................ OP-Ressourcen wurden deutlich erweitert............................................. Speisinger Themen breit in den Medien präsent..................................... Frisch gekocht – für Patienten und Mitarbeiter......................................

16 18 19 20 21 23

Medizin und Pflege am Puls der Zeit Die Sportorthopädie setzt auf Arthroskopie ........................................... 24 Pflege bemüht sich um „High Potentials“............................................... 25 Pooldienst im Sinne von „Beruf und Familie“......................................... 27 Auf dem Weg zu Endoprothetikzentren.................................................. 28 Moderne Methoden und viel Forschung im Fußteam............................. 29 Bislang 3.000 Patienten ambulant in der Reha........................................ 31 Rekord: 100 Verlängerungsnägel und 1.000 externe Fixateure................ 33 Bandscheibenvorfälle: moderne und bewährte Methoden im Einsatz.... 36 Telefonberatung „SpineLine“: Den richtigen Weg erkennen.................... 38 Forschung Fine-tuning mit Prothesen .................................................................... 40 Auf gutem Weg zum biologischen Bandscheiben-Ersatz......................... 41 Forschung für die Praxis: Schultaschentest im Labor.............................. 42 Die Welt trifft sich in Speising ............................................................... 44 Speisinger Seitenblicke 100 und 20 Jahre: Doppeljubiläum auf der Kinderstation ....................... 46 Feste, Feiern, Familienorientierung....................................................... 47 360-Grad-Versorgung: auch auf den Brettern.......................................... 49 Patientenstatistik................................................................................... 50 Publikations- und Vortragsliste ............................................................. 52 Impressum ............................................................................................ 62

Aus Gründen der Lesbarkeit haben wir uns dafür entschieden, bei Worten wie „Ärzte“ und „Patienten“ jeweils nur die grammatikalisch männliche Form zu verwenden. Selbstverständlich sind immer beide Geschlechter angesprochen, auch akademische Grade, wie Dr. oder Mag., werden der Einfachheit halber nicht gegendert. –5–


Grußworte

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Sandra Frauenberger Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen

Sehr geehrte Damen und Herren, die Stadt Wien steht seit Jahrzehnten für ein hoch qualitatives und sozial gerechtes Gesundheitssystem, in dem niemand alleine gelassen wird und in dem sich niemand fürchten muss, nicht das zu bekommen, was er oder sie braucht. Diese bestmögliche medizinische Versorgung der Bevölkerung gilt es auch in Zukunft zu erhalten. Dabei gelten die Bedürfnisse der PatientIn­ nen als wichtige Indikatoren und als Maßstab für die Leistungen, die unser Gesundheitssystem erbringt.

der MedizinerInnen, TherapeutInnen und Pflegekräfte vertieft und deren Erfahrungen erweitert werden. Als einer der führenden Spezialkliniken für Orthopä­ die österreichweit wissen auch die PatientInnen die Expertise und das Know-how zu schätzen und sehen sich gut versorgt. 2017 konnte das Angebot für die PatientInnen durch einen zusätzlichen Operationssaal sogar noch ausgeweitet und dadurch mehr Menschen behandelt werden.

Wien bietet erstklassige Leistungen für alle Wiene­ rInnen, ungeachtet ihres Einkommens, Geschlechts, Alters und ihrer Herkunft. Damit diese Leistungen weiter auf dem höchsten Niveau erbracht werden können, braucht es besondere Anstrengungen aller im Gesundheitswesen tätigen Beteiligten.

Diese qualitätsvolle Versorgung wäre jedoch nicht möglich ohne die vielen engagierten MitarbeiterInnen des Hauses. Ihre tägliche Arbeit trägt entscheidend dazu bei, dass sich die Wienerinnen und Wiener in unseren Gesundheitseinrichtungen bestens betreut und versorgt fühlen. Das ist eine große Leistung und bedeutend für das Vertrauen der PatientInnen in un­ ser Gesundheitssystem.

In dieser wichtigen Aufgabe sind wir froh, so starke und verlässliche PartnerInnen wie das Orthopädi­ sche Spital Speising an unserer Seite zu wissen, denn gemeinsam kämpfen wir für die beste medizinische Versorgung der WienerInnen.

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz im Sinne der Patien­ tInnen und weiterhin viel Erfolg! Ihre Sandra Frauenberger Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen Foto: © Stadt Wien / David Bohmann

Das Spital ist bekannt für seine Expertise im Bereich Orthopädie. Das kommt nicht von ungefähr. Als Lehrkrankenhaus sorgen Sie dafür, dass das Wissen

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Vorwort Geschäftsleitung Vinzenz Gruppe

Dr. Michael Heinisch Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe

Mag. Stephan Lampl

Wichtige Grundlagen für künftige Leistungen liefert die große Schmerzstudie unter 15.000 Österreichern, die von Forschern aus dem Orthopädischen Spital Speising und der Medizinischen Universität Wien durchgeführt wurde. Die Studie dokumentiert die weite Verbreitung erheblicher Schmerzen – und klärt erstmals die Zusammenhänge zu sozialen und psycho­ logischen Faktoren.

Mitglied der Geschäfts­leitung der Vinzenz Gruppe Region Ostösterreich

Mag. Anna Parr Mitglied der Geschäfts­leitung der Vinzenz Gruppe Pflege, Rehabilitation, ambulante Dienste

Liebe Leserin, lieber Leser, als größte orthopädische Spezialklinik Österreichs ist das Orthopädische Spital Speising ein wichtiger Gesundheitsanbieter in einem medizinischen Be­ reich, der weiter an Bedeutung gewinnt. Aus dieser besonderen Rolle im Gesundheitswesen resultiert auch besondere Verantwortung. Höchste fachliche Kompetenz in Behandlung und Forschung haben für uns ebenso Priorität wie modernes, patientenfreund­ liches Gesundheitsmanagement. Im Jahr 2017 hat das Orthopädische Spital Speising entscheidende Schritte gesetzt, um sich in diesem Sinn weiterzuentwickeln. Um der steigenden Nachfrage nach orthopädischen Operationen nachzukommen, wurden die OP-Kapa­ zitäten spürbar erhöht. Zwei weitere Operationssäle wurden baulich fertiggestellt und einer von ihnen ging sofort in Betrieb. Seine Rolle als internationales Kompetenzzentrum hat das Orthopädische Spital Speising 2017 in zahlreichen Fachkongressen und im Rahmen von Forschungspro­ jekten eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Auch mit Blick auf die Zukunft des Gesundheitsma­ nagements konnten im Jahr 2017 im Orthopädischen Spital Speising wichtige Weichenstellungen vorgenom­ men werden. Das innovative Gesundheitspark-Konzept – es ergänzt Leistungen eines Krankenhauses und sorgt für kurze Wege der Patienten – wird auch am Standort Speising umgesetzt. So hat das Sanitätshaus Ortoproban 2017 einen eigenen Unternehmensstand­ ort am Areal eröffnet. Das Dr. Bader MR-Ambulatori­ um erweiterte mit einem zusätzlichen, hochmodernen MR-Gerät sein Angebot vor Ort. Mit diesem Leistungsprofil bringt das Orthopädi­ sche Spital Speising nicht nur seine Patientinnen und Patienten, sondern auch das Gesundheitswesen in Bewegung. Das alles wäre ohne die fachlichen und menschlichen Qualitäten des großen Teams in „Spei­ sing“ nicht möglich – und dafür möchten wir auch an dieser Stelle ein herzliches „Danke“ sagen!

Dr. Michael Heinisch Geschäftsführer

Mag. Stephan Lampl Mitglied der Geschäftsleitung Region Ostösterreich

Mag. Anna Parr Mitglied der Geschäftsleitung Pflege, Rehabilitation, ambulante Dienste

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Vorwort Vorstand Orthopädisches Spital Speising

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Liebe Leserin, lieber Leser, wir freuen uns darüber, dass wir auch mit Blick auf 2017 wiederum von einem erfolgreichen Jahr sprechen können. Gern geben wir Ihnen mit der vor­ liegenden Chronik einen Einblick in die bewegte Welt unserer Fachklinik. Als Krankenanstalt mit Öffentlichkeitsrecht und als Ordensspital ist unser allererster Auftrag, unsere Pati­ enten so gut wie möglich zu versorgen. Diese sind es, für die unsere Mitarbeiter jeden Tag ihr Bestes geben. Wir freuen uns daher ganz besonders darüber, dass wir uns eines sehr hohen Zuspruches seitens der Wie­ ner, aber auch vieler Patienten aus den Bundesländern sicher sein können. 2017 haben wir um 1.031 Patienten mehr in unserem stationären Bereich versorgen dürfen als im Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung unserer Versorgungs­ wirksamkeit um sechs Prozent. Bloßes Größenwachs­ tum ist jedoch nicht unser Ziel. Zuvorderst steht das Bemühen um eine stetige Verbesserung unserer Qua­ lität und die Sicherstellung der Zufriedenheit jedes einzelnen Patienten.

MMag. Klaus Rieger Wertevorstand

Viele Maßnahmen, von denen Sie im Bericht lesen können, zeugen ebenso davon, wie die Rückmeldun­ gen von fast 2.000 Patienten, die sich von April bis Juni 2017 an unserer schriftlichen Befragung beteiligt haben. Gefragt nach der Gesamtzufriedenheit mit dem Aufenthalt haben uns unsere Patienten mit einem hervorragenden Notenschnitt (nach Schulno­ tensystem) von 1,26 bewertet. Absolute Bestnoten er­ hielten wir zur Kompetenz und Freundlichkeit unserer Mitarbeiter sowie in punkto Weiterempfehlungswahr­ scheinlichkeit (1,11). Wie viele andere Arbeitgeber ringen auch wir darum, die besten Mitarbeiter an uns zu binden. Als hoch­ spezialisierte Fachklinik tun wir viel dazu, attraktiv für die Besten zu sein. In der im Herbst durchgeführten Mitarbeiterbefragung hat sich gezeigt, dass wir bei vielen Indikatoren weit über dem Branchenschnitt, oft im absoluten Spitzenfeld liegen. Dennoch ist uns na­ türlich auch diese Befragung, so wie auch die Patien­ tenbefragung, Ansporn, noch besser zu werden. Über unsere weiteren Anstrengungen werden wir dann im Jahresbericht 2018 berichten. Jetzt wünschen wir Ihnen aber viel Freude mit unse­ rem Bericht für das abgelaufene Jahr. Mit besten Grüßen

Mag. David Pötz, MSc Geschäftsführer

Barbara Klemensich, MBA Pflegedirektorin

Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Dominkus Stellvertretender Ärztlicher Direktor

Mag. Dr. Silvia Stainer-Schütz, MIM Kaufmännische Direktorin –8–

Dr. Katharina Wolman, MSc, MBA Ärztliche Direktorin


Mitarbeiter

Das Management

(Stand: Ende 2017)

Der Krankenhaus-Vorstand Mag. David Pötz, MSc (Geschäftsführer)

Dr. Katharina Wolman, MSc, MBA (Ärztliche Direktorin)

Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Dominkus (Ärztlicher DirektorStellvertreter, kooptiertes Vorstandsmitglied)

Barbara Klemensich, MBA (Pflegedirektorin)

Mag. Dr. Silvia Stainer-Schütz, MIM (Kaufmännische Direktorin), (karenziert)

MMag. Klaus Rieger (Vorstand Wertemanagement, leitender Seelsorger)

Stabsstellen der Geschäftsführung Mag. Christian Ritter (Leiter Controlling)

Dr. Pierre Saffarnia (Leiter Public Relations)

Mag. (FH) Elvira Fröschl-Engl, MBA (Leiterin Qualitätsmanagement, Risk-Management, Datenschutz), (karenziert) Mag. (FH) Egon Unterberger, MSc

Mag. Günter Paier (Personalmanagementbeauftragter)

(seit August 2017)

Ursula Benda (Stabsstelle Gesundheitspark)

Betriebsrat Helga Kien, MA (Betriebsratsvorsitzende)

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Mitarbeiter

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Ärzteliste und medizinisches Personal Ärztliche Direktorin

(Stand: Ende 2017)

Stellvertreter

Dr. Katharina Wolman, MSc, MBA

Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Dominkus

I. Orthopädische Abteilung Leitung: Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Wurnig Fachärzte Team Schulter OA Dr. Alexandra Pokorny-Olsen (Teamleiterin) OA Dr. Gert Petje Dr. Georg Anderle Dr. Dominik Meraner

OA Dr. Florian Wepner Doz. DDr. Christian Albrecht

Dr. Sabine Krenn (karenziert) Dr. Ralf Polke

Fachärzte Team Orthop. Hand- und Ellenbogenchirurgie OA Dr. Christian Krasny, MBA, MSc

Fachärzte Team Knie gelenkserhaltend OA Dr. Michael Enenkel (Teamleiter) OA Dr. Florian Kissler

(Teamleiter, Stellvertreter des Abteilungsleiters)

Stationsärzte Dr. Ebrahimi Daryoush Afshar Dr. Brigitte Gmeiner Dr. Elma Hodzic-Hodovic Dr. Michaela Thurnhofer

OA Dr. Christian-Thomas Radda

II. Orthopädische Abteilung Leitung: Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Dominkus Fachärzte Team Knie-Endoprothetik OA Dr. Michael Kasparek, MSc, MBA (Teamleiter, Stellvertreter des Abteilungsleiters)

OA Dr. Maria Landsiedl (karenziert) OA Dr. Alexander Lehner, MBA OA Dr. Patrick Niederle OA Dr. Martin Pfeiffer-Bassi OA Dr. Delio Peter Pramhas

Fachärzte Team Hüft-Endoprothetik OA Dr. Christoph Müller (Teamleiter) OA Priv.-Doz. Dr. Jochen Hofstätter OA Dr. Lukas Karamat OA Dr. Martin Pospischill OA Dr. Peter Radakovits Dr. Sebastian Leder

Stationsärztinnen Dr. Ulrike Frank-Öhl Dr. Ursula KrischkerHohlagschwandtner Dr. Sabine Neubacher Dr. Zeljka Golac Pecirep

Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie (zugehörig zum Wirbelsäulenzentrum) Leitung: Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon Fachärzte Leitungsteam OA Dr. Wolfgang Bretschneider (Stellvertreter des Abteilungsleiters)

OA Dr. Philipp Becker OA Mag. Dr. Alexander Tuschel

Fachärzte OA Dr. Nazem Atassi OA Dr. Mykola Dmyterko OA Dr. Martina Jelinek (karenziert) OA Dr. Michael Meissl OA Dr. Jochen Meissner OA Dr. Stefan Schenk OA Dr. Bernhard Zillner Dr. Selma Köffler-Frey – 10 –

Andrea Stock Dr. Christoph Tschöp Dr. Karl Vanas Stationsärztinnen Dr. Alexandra Rainer Doris Schank Dr. Shida Tavana


Mitarbeiter

Abteilung für Konservative Orthopädie (zugehörig zum Wirbelsäulenzentrum) Leitung: Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon Fachärzte Leitungsteam OA Dr. Irene Roniger (Stellvertreterin des Abteilungsleiters)

OA Dr. Thomas Rustler Fachärzte OA Dr. Elisabeth Altenhuber-Enickl OA Dr. Fernas R. Amir

OA Dr. Klaus-Peter Guglia OA Dr. Kurt Gwercher OA Dr. Mathias Leitner OA Dr. Gunhild Palme OA Dr. Heribert Salfinger Dr. Jörg Holzapfel Dr. Raphael Scheuer

Stationsärztinnen Dr. Martina Beer-Farese Dr. Ulrike Gwercher-Weiskirchner Dr. Namika Parkash Dr. Ewa Scholz Dr. Kerstin Zangl

Abteilung für Kinderorthopädie und Fußchirurgie Leitung: Prim. Doz. Dr. Rudolf Ganger, PhD Fachärzte Team Allgemein Kinder OA Priv.-Doz. Dr. Christof Radler (Teamleiter, Stellvertreter des Abteilungsleiters)

OA Priv.-Doz. Dr. Sebastian Farr OA Dr. Matthias Pallamar OA Dr. Renata Pospischill OA Dr. Karin Riedl Dr. Marina Knahr

Fachärzte Team Neuroorthopädie OA Dr. Alexander Krebs, MSc (Teamleiter) OA Dr. Robert Csepan OA Dr. Ulrich Scheibl Fachärzte Team Fuß OA Dr. Peter Bock (Teamleiter) OA Dr. Michel Chraim OA Priv.-Doz. Dr. Reinhard Schuh Dr. Daniela Maria Joos-Bielesz

Stationsärzte Dr. Annemarie Fischer Dr. Andrea Guggenberger Dr. Bernhard Hensely-Schinkinger Dr. Isabella Klein (karenziert) Dr. Claudia Svoboda Dr. Miriam Zauner

Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin Leitung: Prim. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Redl Fachärzte Anästhesie und Intensivmedizin OA Dr. Friedrich Orlicek, MA (Stellvertreter des Abteilungsleiters)

OA Dr. Bruno Brandstätter OA Dr. Radomir Čumlivski OA Dr. Gerda Koci OA Dr. Robert Mosser OA Dr. Elena Nicolakis Dr. Renate Barker Dr. Michael Flener Dr. Michaela Hudáková Dr. Enrico Minelli Fachärztinnen Team Postoperative Schmerztherapie OA Dr. Regine Kerschbaumer (Teamleiterin) OA Dr. Simone Klee

Fachärzte Team Regionalanästhesie und Sonographie OA Dr. Ulrich Oberndorfer (Teamleiter) OA Dr. Zoltan Kudela Dr. Imrich Sopko Fachärztinnen Team Präoperative Evaluierung OA Dr. Judit Lehninger (Teamleiterin) OA Dr. Gabriela Sailer Dr. Susanne Ebm Fachärzte Team Intensivmedizin OA Dr. Olga Köllner (Teamleiterin) OA Dr. Elisabeth Alt OA Dr. Barbara Faryniak OA Dr. Susanne Kralofsky OA Dr. Robert Meggyesi – 11 –

OA Dr. Laszlo Nyilas Dr. Helga Pokstefl Fachärzte Team Kinderanästhesie OA Dr. Natascha Ahyai (Teamleiterin) OA Dr. Gabriele Finster Dr. Arpad Harkanyi OA Dr. Katja Lee-Mahdjoobian Dr. Katja Bertz Dr. Joachim Mehler Stationsärzte Dr. Claudia Frey Dr. Andrea Kepka Dr. Agnes Kübeck


Mitarbeiter

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation Leitung: Prim. Priv.-Doz. Dr. Edmund Cauza Fachärztinnen für Innere Medizin OA Dr. Eszter Lenzenhofer

Dr. Gabriele Mayer

(Stellvertreterin des Abteilungsleiters)

Facharzt für Orthopädie Dr. Jörg Holzapfel

OA Dr. Sylvia Ulrich-Pur

Stationsärztin Dr. Edith Hörz-Schuch

Station D2 Leitung: Dr. Katharina Wolman, MSc, MBA, Ärztliche Direktorin Stationsärzte Dr. Katrin Baumgartner (karenziert)

Dr. Martina Sommer-Dragosits (karenziert) Dr. Mahmoud Moussa

Dr. Marion Jandrisevits Dr. Nadine Riegler

Station B3 (chirurgische Wochenstation) Leitung: Dr. Katharina Wolman, MSc, MBA, Ärztliche Direktorin Stationsärzte Dr. Ursula Boller-Stromberger

Dr. Beatrice Leitner Dr. Monika Öhner

Dr. Ermanno Platania

Institut für Physikalische Medizin und Orthopädische Rehabilitation Leitung: Prim. Dr. Ingrid Heiller Fachärztinnen OA Dr. Gerda Reichel-Vacariu, MSc

OA Dr. Silke Albrecher-Bugl

(Stellvertreterin der Abteilungsleiterin)

Institut für Radiologie Leitung: Prim. Univ.-Doz. Dr. Till Bader, MSc Fachärzte OA Dr. Matthias Guger

OA Dr. Irene Lehmden OA Dr. Simone Stifter

Tagesklinik Leitung: DeptL Dr. Wolfgang Freilinger, LL.M Stationsärztinnen Dr. Margit Edelmann-Tuma

Dr. Julia Horak Dr. Silvia Traxler

Ambulanz Leitung: OA Dr. Gabriela Henn-Grigorjan (Koordinatorin Zuweisermanagement) Wundmanagement OA Dr. Elisabeth Lahnsteiner – 12 –


Mitarbeiter

Zell-Labor Leitung: DDr. Claudia Eder

Weitere Fachärzte Fachärzte für Innere Medizin OA Dr. Gerhard Diridl OA Dr. Gerhard Lang

OA Dr. Christian Woisetschläger Dr. Marta Urukalo Briner

FA für Kinderheilkunde OA Dr. Kurt Gremel

Betriebsärztin

Hygiene-beauftragte Ärztin

Dr. Notburga Lengauer

Doris Schank

Ärzte in Ausbildung Dr. Adrian Falko Dahm Dr. Thomas Draskovits Dr. Heinrich Franner Dr. Heldemar Gobi Dr. Gabriele Göde (karenziert) Dr. Lukas Greiner Dr. Ulrike Haller Dr. Lukas Hoffmann Dr. Lukas Hold Dr. Erduan Karabeg Dr. Mykola Kyrylenko Dr. Irene Malanguha Dr. Philipp Otrel Dr. Astrid Pinsger-Plank (karenziert)

Dr. Josef Porta Dr. Phillip Reb Dr. Christina Reeh (karenziert) Dr. Petra Rinner Dr. Dominik Roider Dr. Daniel Schallmayer Dr. Jakob Schanda Dr. Birgit Schütz-Wieser Dr. Sophie Schwarz Dr. Sabine Steinbrecher Dr. Rosmarie Wanke Dr. Carnia Weiß Dr. Florian Wenzel

Dr. Lukas Bauer* Dr. Katharina Burger* Dr. Regina Fanninger* Dr. Christoph Karner* Dr. Sun-Liang Lie* Dr. Ferdinand Lovrek* Dr. Clemens Mansfield* Dr. Gabriel Mindler* Dr. Lukas Panzenböck* Dr. Daniel Sternal* Dr. Christoph Thallinger*

*Ärzte auf Gegenfach

Weitere Bereiche der Ärztlichen Direktion Diätologie Elektrotherapie, Massage, Mohr, Unterwassertherapie Ergotherapie Gang- und Bewegungsanalyselabor Klinische und Gesundheitspsychologie Physiotherapie Radiologietechnologie Studienabteilung

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Mitarbeiter

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Leitende Pflegedienstmitarbeiter Pflegedirektorin

(Stand: Ende 2017)

Hygiene-Fachkraft

Barbara Klemensich, MBA

Gerlinde Angerler, BA (Teamleiterin)

Bereichsleitungen und Foren Anästhesie, Intensivmedizin, Tagesklinik

Stationen A1, B1, C1, D2, Forum Servicequalität

DGKP Eva Klammerberger (Foto) DGKP Hannelore Exl

DGKP Andreas Wimmer (Foto) DGKP Doris Steiner (Stationsleitung A1) DGKP Sandra Glatzl (Stationsleitung B1) DGKP Michaela Gferer, MSc (Stationsleitung C1) DGKP Katja Lang (Stationsleitung D2)

(Stationsleitung Intensiv)

DGKP Gerhard Preier (Stationsleitung Anästhesie)

Zentral-OP und Tagesklinik-OP DGKP Gertraud Neudeck, akad. gepr. PDL (Foto) DGKP Dana Öhlknecht

Stationen A2, B2, C2, H, Patientenbegleitdienst

(Stationsleitung Tagesklinik)

DGKP Juliana Kirschenhofer (Stationsleitung Z-OP)

Zentralsterilisation

DGKP Sead Spahic, MSc, MBA (Foto) DGKP Zuzana Norovska (Stationsleitung A2)

DGKP Tareq Hannoush (Stationsleitung B2) DGKP Sr. Raphaela Winklhammer

DGKP Maria Gusenbauer, MBA (Foto) DGKP Verena Schmidt

(Stationsleitung C2)

(Stationsleitung Zentralsterilisation)

DGKP Sr. Elisabeth Salfinger

DGKP Nicole Sailer

(Stationsleitung H)

(Stationsleitung Zentralsterilisation)

Forum Ausbildungsqualität

Ambulanz, Stationen B3, AGR, Entlassungsmanagement

Mag. Julia Zottl, BA, MA

DGKP Bettina Swittalek-Schwarz (Foto) DGKP Beate Blenk (Stationsleitung Ambulanz) DGKP Doris Amon (Stationsleitung AGR) DGKP Tareq Hannoush

Forum Pflegequalität

(interim. Stationsleitung B3)

DGKP Regina Sluka

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Mitarbeiter

Kaufmännische Direktion und Schnittstellen zu Serviceunternehmen der Vinzenz Gruppe Kaufmännische Direktorin Mag. Dr. Silvia Stainer-Schütz, MIM (karenziert)

Patientenadministration Sabine Verner (Foto) MMag. Maria Mohrenberger (Koordination Front Office)

Martina Brückler (Koordination Stationsassistenten und Back Office)

Andrea Radak (Koordination Administration der Physikalischen Medizin)

Sabine Bayer (Koordination OP- und Bettenplanung)

Die Kaufmännische Direktion ist Schnittstelle zu folgenden Lieferanten und Partnerfirmen: Dorfner Gebäudereinigung GesmbH Kulinario (Vinzenz Gruppe Service GmbH – Geschäftsbereich Gastronomie) Labcon – Medizinische Laboratorien GmbH Santesis Technisches Gebäudemanagement und Service GmbH Wozabal Textilservice GmbH & CoKG

…. sowie folgenden zentralen Funktionen der Vinzenz Gruppe: Buchhaltung Einkauf Patientenverrechnung

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Was 2017 prägte

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Was 2017 prägte

Kooperation als Erfolgsrezept Das Spital wird künftig in einen „Gesundheitspark“ eingebettet. Immer konkreter wurde 2017 im Orthopädischen Spital Speising am Konzept des „Gesundheitsparks“ weitergearbeitet. Durch die Eröffnung einer Filiale des Bandagisten und Orthopädietechnik-Unternehmens Ortoproban, das im ehemaligen, mittlerweile schön renovierten Portierhäuschen des Spitals untergebracht wurde, wurde 2017 ein erster Schritt Richtung „Ge­ sundheitspark“ gesetzt. Ein Gesundheitspark ist ein Netzwerk, in dem das Krankenhaus, niedergelassene Fachärzte, Allgemein­ mediziner, Therapeuten, ambulante Rehabilita­ tions- und Pflegeangebote und weitere gesundheits­ orientierte Dienstleister zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten.

In einem solchen Gesundheitspark finden sich neben der Akutmedizin des Krankenhauses auch ambulante medizinische Leistungen sowie Angebote für Präven­ tion, Rehabilitation und Pflege. Bislang arbeitet das Orthopädische Spital Speising mit folgenden Partnern am Standort eng zusammen: Dr. Bader MR-Ambulatorium Fa. Ortoproban (Bandagist) St. Nikolausstiftung (bewegungsfördernder Kinder­ garten) Verein „Seepferdchen“ (Babyschwimmen) Neben dem stationären und tagesklinischen Angebot bietet das Orthopädische Spital Speising auch die

Eröffnung und Segnung des neuen Partners Ortoproban mit MMag. Klaus Rieger (links) und Mag. Gerhard Gary – 16 –


Was 2017 prägte

Beim Durchschneiden des roten Bandes: Geschäftsführer David Pötz mit Ortoproban-Geschäftsführerinnen Danielle Jirout und Mariella Leitner-Frisee an seiner Seite, Architektin Liselotte Peretti und rechts Florian Frisee von Ortoproban

Reha.ambulant (Ambulante Reha­ bilitation, siehe auch Seite 31) an. Dabei handelt es sich um eine rein ambulante Nachversorgung nach orthopädischen Behandlungen, die einen stationären Rehabilitationsauf­ enthalt ersetzt. Im Bewegungsanalyselabor des Spitals werden zudem Sportanalysen für Radund Laufsportler sowie Nordic Walker angeboten. Die Vernetzung der be­ stehenden Angebote wird in Zukunft noch enger werden. Es werden künftig sicherlich weitere Partner hinzukommen, sodass die Vi­ sion des Gesundheitsparks Wien-Spei­ sing erfolgreich verwirklicht werden Die aktuellen Partner des künftigen Gesundheitsparks kann. Die Partner werden auch untereinander eng vernetzt sein, sodass sich für die Patienten ein triert an Ort und Stelle verfügbar. Selbstverständlich einzigartiger Vorteil ergibt: Von der Diagnose über die wird jedoch der Gesundheitspark auch Nicht-Patienten Betreuung hin zur Nachbetreuung ist alles konzen­ des Spitals zur Verfügung stehen. – 17 –


Was 2017 prägte

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Was 2017 prägte

Modernes MR wertet den Diagnose-Standort weiter auf Patienten profitieren von schnelleren Terminen und genauerer Befundung. Das Dr. Bader MR-Ambula­ torium hat im Oktober 2017 seine Ressourcen um ein zweites modernes Magnet­ resonanzgerät aufgestockt. Mit dieser Erweiterung pro­ fitiert die Bevölkerung im Umkreis Wiens erheblich, da MR-Termine am künftigen Gesundheitspark Speising nun noch kurzfristiger ver­ geben werden können. Bei dem zusätzlichen Gerät handelt es sich um ein hy­ permodernes „3-Tesla“-MR der neuesten Generation, das wegen der gestochen scharfen Bildgebung eine noch genauere Befundung ermöglicht. Ein weiteres Plus für Patienten ist die deutlich reduzierte Untersuchungs­ zeit und die Tatsache, dass das Atem-Anhalten während der meisten Untersuchun­ gen um bis zu 90 Prozent verkürzt oder gar nicht mehr nötig ist. Speising ist somit Standort einer der modernsten MR-Diagnostik­ zentren Wiens.

Es kam „angeflogen“ – das vier Tonnen schwere 3-Tesla-MR-Gerät.

Befundung durch den neuen Magnetresonanz-Tomographen (rechts: Univ.-Doz. Dr. Till Bader, MSc)

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Was 2017 prägte

Marken-Relaunch machte Speising „frischer“ Die Fachklinik trat 2017 in eine neue Markenwelt ein.

Hoch mit den neuen Fahnen: Der Krankenhausvorstand läutete den Beginn einer neuen Marken-Ära ein.

Frischer, dynamischer und moder­ ner sieht es nun aus – das neue Erscheinungsbild des Orthopä­ dischen Spitals Speising. Neben dem Logo erhielten auch die Farbwerte, Schriftarten und Layouts von Drucksorten einen zeitgemäßen Touch. Wobei: Beim altbekannten und gut einprägsamen „Speisinger“ Manderl ist die Klinik, wenn auch in veränderter Form, geblieben. Der Umstellung ging ein breit angelegter, andert­ halbjähriger Markenprozess in der gesamten Vinzenz Gruppe voraus, der auch aufgrund strategischer Ver­ änderungen notwendig wurde. Denn das Angebot der Vinzenz Gruppe, das sich über die Jahre stetig erweitert hat, umfasst mittlerweile auch Ambulatorien, Pflege- und Reha-Einrichtungen oder Betreutes Wohnen. Zudem werden Krankenhaus­ standorte um Gesundheitsparks erweitert und die Krankenhäuser in Wien zu Fachkliniken weiterent­ wickelt.

Unter einem Dach – auch optisch Mit dem neuen Markenauftritt stehen alle Einrich­ tungen der Vinzenz Gruppe erstmals unter einem optischen Dach. Der neue visuelle Auftritt der Vinzenz Gruppe ist nicht nur Ausdruck der gemeinsamen Weiterentwicklung, sondern sichtbares Signal für eine Gesundheitsversorgung, „die den Unterschied macht“. Dies macht die Vinzenz Gruppe auch mit ihrem neuen Claim deutlich: „Gesundheit kommt von Herzen.“ Im Orthopädischen Spital Speising wurde die umfas­ sende Umstellung auf die neue Markenwelt durch das Hissen neuer Speising- und Vinzenz-Gruppe-Fahnen durch den Vorstand eingeläutet – und zwar passend zum Gefühl des Aufbruches zum Frühlingsbeginn 2017. Die Markenumstellung umfasst mittlerweile alle Beschilderungen, Webauftritte und die Geschäftsaus­ stattung.

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Was 2017 prägte

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

OP-Ressourcen wurden deutlich erweitert

00 Rund 7 n mehr e t n e i t Pa t operier

Auch sinkende Wartezeiten werden erwartet. Mit steigender Nachfrage nach orthopädischen Leis­ tungen konfrontiert, baute das Orthopädische Spital Speising in den letzten Jah­ ren seine Angebote stetig aus. Im Jahr 2017 wurden zwei neue Operationssäle baulich fertiggestellt und ei­ ner von ihnen sofort danach in Betrieb genommen.

Neuer OP-Saal: Mehr Ressourcen für orthopädisch-chirurgische Behandlungen stehen bereit.

Im April 2017 wurden die zwei neuen OP-Säle mit Durchschneiden des „roten Bandes“ feierlich eröffnet.

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Damit können in Speising mehr Patienten als je zuvor chirurgisch behandelt wer­ den: Bis Ende 2017 wurden in den mittlerweile elf OP-Sälen (drei davon in der Tagesklinik) knapp 10.900 Operationen durchgeführt, rund 700 mehr als im Jahr zuvor. Zudem wurde erwartet, dass sich die War­ tezeiten auf orthopädische Eingriffe reduzieren. Die orthopädische Versor­ gung der Bevölkerung aus Wien und seinem Umkreis hat sich somit weiter ver­ bessert. Das Orthopädische Spital Speising allein versorgt üb­ rigens rund 40 Prozent aller orthopädischen Patienten in Wien – und ist somit die führende Klinik für den Bewegungsapparat.


Was 2017 prägte

Was 2017 prägte

Speisinger Themen breit in den Medien präsent Print, Fernsehen, Radio, Kino, Internet: Das Orthopädische Spital Speising deckte 2017 die gesamte Medienlandschaft ab.

Eine Pressekonferenz mit Vertretern des Wirbelsäulenzentrums und einer Patientin regte das mediale Interesse zur Berichterstattung an.

Medial war Speising im Jahr 2017 sehr stark präsent. Aufgrund ihres weitläufigen Renommees, großer Innovationskraft und proaktiver Öffentlichkeitsarbeit

Maßgeblich dazu beigetragen haben neben Presseaus­ sendungen und individueller Medienarbeit zwei große Pressekonferenzen: Im Frühjahr stellte sich das kinder­ orthopädische Team unter Prim. Doz. Dr. Rudolf Ganger, PhD zum Thema Allzeit-Rekord: 17 Fernsehbeiträge über die Beinverlängerungen mit implantier­ Leistungen des Orthopädischen Spitals Speising baren Marknägeln der Presse, und im wurden 2017 ausgestrahlt. Dezember fand eine Pressekonferenz des Wirbelsäulenzentrums unter Lei­ wurde die Spezialklinik für den Bewegungsapparat tung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon statt, in im Berichtszeitraum knapp 300-mal in Printmedien der moderne chirurgische und bewährte konservative erwähnt. Zudem gingen 17 Fernsehbeiträge zu ortho­ Methoden im Zusammenhang mit Bandscheibenvor­ pädischen Themen und viele Radioberichte on air. fällen thematisiert wurden. – 21 –


Was 2017 prägte

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Journalisten- und Expertenrunde zum Thema Beinverlängerung (im Hintergrund, von links: Priv.-Doz. Dr. Christof Radler, Doz. Dr. Rudolf Ganger, PhD und Dr. Pierre Saffarnia)

CEOPS-Studie in der „ZiB“ Eine Studie des in Speising beheimateten Forschungszen­ trums CEOPS über die Verbreitung „erheblicher Schmer­ zen“ unter der österreichischen Bevölkerung schaffte es gar mit einer Meldung in die „Zeit im Bild“ um 19:30 Uhr. Neben den rein fachlichen Fernsehberichten war Speising im Jahr 2017 zudem zweimal Schauplatz für Filmproduk­ tionen: Im Bewegungsanalyselabor und im Unterwas­ ser-Therapiebereich wurden Szenen für den österreichi­ schen Kinofilm „Die dritte Option“ gedreht – in der es um Pränataldiagnostik und Ethik geht – , und im Garten des Spitals wurden einige Aufnahmen für eine Einstein-Doku­ mentation angefertigt. Nicht zu vernachlässigen im öffentlichen Auftritt Spei­ sings sind im Sinne der Breitenwirkung die digitalen Medien. Einerseits zählen Pressereaktionen in digitalen Medien dazu, andererseits auch die eigenen digitalen Auftritte des Orthopädischen Spitals Speising: Die Facebook-Seite des Spitals zählt 2.400 Fans, und in einem eigenen Youtube-Kanal werden laufend Videos über Neuigkeiten aus dem Spital veröffentlicht. Für den Dokumentarstreifen „Die dritte Option“ war auch Speising Drehort.

Speising ist und bleibt ein beliebter Ort für Medien. – 22 –


Was 2017 prägte

Frisch gekocht – für Patienten und Mitarbeiter Eine neue Betriebsküche hat 2017 in Speising eröffnet. Gutes, nahrhaftes Essen mit breiter Auswahl ist so­ wohl für die Patienten eines Spitals als auch für seine Mitarbeiter essenziell. Die Speisen, die im Orthopä­ dischen Spital Speising angeboten werden, werden bereits seit vielen Jahren mit hoher Qualität vom Catering-Unternehmen kulinario® zubereitet. Bislang wurden die Menüs zu einem Teil außerhalb des Hauses gekocht, anschließend gekühlt und ange­ liefert; seit Mitte 2017 jedoch werden sämtliche Spei­ sen in einer eigens errichteten Betriebsküche in Spei­ sing frisch gekocht. Damit haben sich Nährwert und Geschmack der Speisen weiter verbessert, und die

Flexibilität im Handling wurde optimiert. Rund 650 Quadratme­ ter Fläche wurden für die neue Betriebsküche im Orthopädischen Spital Speising zur Verfügung gestellt. In dieser Großküche sind täglich rund 10 Köche, zahlreiche Hilfskräfte und zwei Ernäh­ rungswissenschafter tätig. Pro Tag werden ca. 1.500 Mahlzeiten zubereitet und mitunter auch an andere Krankenhäuser und Betriebe der Vinzenz Gruppe geliefert.

Frisch gekocht: 2017 wurde eine neue, große Betriebsküche in Speising eröffnet.

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Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Medizin und Pflege

Die Sportorthopädie setzt auf Arthroskopie Minimalinvasive Operationen mit Ultra-High-Definition-Bild­gebung stehen an der I. Orthopädischen Abteilung in Speising an der Tagesordnung. Bessere Viele Operationen am Knie oder an der Hüfte werden heutzutage minimalinvasiv durch eine Arthroskopie durchgeführt. Eine besonders große Expertise in die­ sem Bereich hat die I. Orthopädische Abteilung, deren Leistungsspektrum vor allem auf Sportorthopädie fokussiert.

ng am Auflösu ringt rb Monito en Chirurg Vorteile

Typische Verletzungen am Knie, bei denen arthros­ kopische Eingriffe in Frage kommen und somit eine offe­ ne Operation vermieden werden kann, sind Risse des vorderen Kreuzbandes oder des Meniskus. An der Hüfte sind Knorpel­ verletzungen oder das „Impingement“ Indikationen für eine Arthroskopie. Aber auch an der Schulter können viele Eingriffe, etwa bei Instabilität der Schulter, durch diese „Schlüssel­ lochtechnik“ vollzogen werden. Insgesamt werden bereits 65 Prozent dieser arthroskopischen Verfahren in der Tagesklinik durchgeführt.

4K-Auflösung am Monitor Bei der Arthroskopie werden Spe­ zialinstrumente durch einen kleinen

Fortbildung in Sachen Arthroskopie: Live-OP-Übertragung beim Austrian Shoulder Symposium

Unsere Primarärzte (alphabetisch, Stand: Ende 2017)

Prim. Univ.-Doz. Prim. Priv.-Doz. Prim. Univ.-Prof. Dr. Prim. Doz. Dr. Dr. Till Bader, MSc Dr. Edmund Cauza Martin Dominkus Rudolf Ganger, PhD Vorstand des Instituts für Radiologie

Vorstand Akutgeriatrie Vorstand der II. Ortho­ und Remobilitation pädischen Abteilung

Vorstand der Kinder­ orthopädie und Fußchirurgie

Prim. Dr. Ingrid Heiller

Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon

Prim. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Redl

Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Wurnig

Vorstand d. Instituts f. Physikalische Medizin u. Orthop. Rehabilitation

Vorstand des Wirbel­ säulenzentrums Wien Speising

Vorstand der Anästhesiologie und Intensivmedizin

Vorstand der I. Ortho­ pädischen Abteilung

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Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Schnitt direkt in das Gelenk eingeführt; mit dabei ist auch eine Mini-Kamera, sodass sich der Operateur via Live-Bild am Monitor orientieren kann und seine einzelnen Schritte immer unter Kontrolle hat. Durch eine Ultra-High-Definition-Bildtech­ nik in 4K-Auflösung, die in den Operationssälen des Orthopädi­ schen Spitals Speising seit 2017 zur Verfügung steht, können die Operateure das jeweilige Operationsgebiet noch detail­ lierter als früher überblicken. Auch in der Aus- und Fort­ bildung durch Experten des In zahlreichen Kursen und Kongressen wurde die Arthroskopie am Modell gelehrt. Orthopädischen Spitals Speising nimmt die Arthroskopie einen pro­ minenten Platz ein: Jährlich wird im September das Vienna Arthrosko­ pie-Forum unter Leitung von Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Wurnig gemeinsam mit dem Zentrum für Anatomie der Medizinischen Univer­ sität Wien abgehalten. Weitere Ar­ throskopie-Trainings, unter anderem im Rahmen der Vinzenz Gruppe Sum­ mer School (für Medizinstudenten), sowie die Symposien „Back2Sports Der Pflegebereich in Speising startete 2017 ein eigenes Programm, und „Austrian Shoulder Symposium“ mit dem Praktikanten stärker an den Betrieb im Orthopädischen Spital runden das Fortbildungsangebot in Speising herangeführt werden. Identifizierte, besonders enga­gierte Sachen Arthroskopie in Speising ab. Studenten und Praktikanten werden zu „High Potentials“ ernannt.

Pflege bemüht sich um „High Potentials“

Praktikanten werden gefördert – und werden so vielleicht zu künftigen Mitarbeitern.

Unsere Oberärzte (alphabetisch, Stand: Ende 2017)

OA Dr. Natascha Ahyai

OA Dr. Silke Albrecher-Bugl

OA Dr. Elisabeth Alt

OA Dr. Elisabeth Altenhuber-Enickl

OA Dr. Fernas R. Amir

Teamleiterin Kinderanästhesie

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OA Dr. Nazem Atassi

OA Dr. Philipp Becker

OA Dr. Peter Bock Teamleiter Fuß


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

DGKP Cornelia Doubrava leitet ein „High Potential“ an.

Als solche erhalten sie regelmäßig Newsletter mit aktuellen Neuigkeiten aus der Pflege (und auch der Klinik im Allgemeinen) und können verschiedene Fort­

„Unser Ziel ist, gute Praktikanten stärker an Speising zu binden.“ Barbara Klemensich, Pflegedirektorin bildungen und Kongresse auf Kosten Speisings ver­ billigt in Anspruch nehmen. Damit erhofft man sich, Auszubildende, die besonders positiv hervorstechen und sehr gute Arbeit leisten, als künftige Mitarbeiter zu gewinnen.

Die High-Potentials-Clubkarte gewährt Pflege-Praktikanten viele Vorteile.

Unsere Oberärzte (Fortsetzung)

OA Dr. Bruno Brandstätter

OA Dr. Wolfgang Bretschneider

OA Dr. Michael Chraim

OA Dr. Robert Csepan

OA Dr. Radomir Čumlivski

Stellvertreter des Abteilungsleiters, Abteilung für Wirbel­ säulenchirurgie

OA Dr. Gerhard Diridl

OA Dr. Mykola Dmyterko

OA Dr. Michael Enenkel Teamleiter Knie gelenkserhaltend

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Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Medizin und Pflege

Pooldienst im Sinne von „Beruf und Familie“ Eine flexible Diensteinteilung von Pflegemitarbeitern unterstützt die Vereinbarung von Beruf und Familie. Viele Pflegeassistentinnen und Diplomierte Gesund­ heits- und Krankenpflegerinnen befinden sich in einer gewissen Form der Teilzeit: Elternteilzeit oder Bil­ dungsteilzeit. Sie sind keiner fixen Station zugeordnet, sondern werden auf jenen Stationen eingesetzt, wo es Bedarf gibt. Dieser „Pooldienst“ ist eine hervorragende Möglich­ keit, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerecht werden zu können. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter stellen oftmals eine große Herausforderung in der Dienstplangestaltung dar. Durch die Tätigkeit im „Pool“ kann diese Schwierigkeit umgegangen und gleichzeitig auf die Wünsche der Teilzeit-Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitszeit und Wochentag eingegangen werden. Es ist eine Win-Win-Situation: Die Mitarbeiter können darauf bauen, dass die Lage der Arbeitszeit ihren Wünschen und Bedürfnissen angepasst ist. Das Spital wiederum kann den Einsatz externer Pool-Mitarbeiter von Leihfirmen reduzieren. Der Vorteil der internen Poolmitarbeiter besteht nämlich darin, dass sie die Strukturen und Arbeitsweisen in Speising bereits kennen und nicht bei jedem Einsatz neu eingeschult werden müssen.

OA Priv.-Doz. Dr. Sebastian Farr

OA Dr. Barbara Faryniak

OA Dr. Gabriele Finster

OA Dr. Kurt Gremel

Ablauf Die Stationsleitungen melden Personalbedarf an die Mitarbeiterinnen der Pflegedirektion. Diese wiederum teilen die Pool-Mitarbeiter dann entsprechend diesem Bedarf ein und kontaktieren die Mitarbeiter, auf welchen Stationen die nächsten Dienste zu leisten sind.

OA Dr. Matthias Guger

OA Dr. Klaus-Peter Guglia

OA Dr. Kurt Gwercher

OA Dr. Gabriela Henn-Grigorjan Koordinatorin Zuweisermanagement

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Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Medizin und Pflege

Auf dem Weg zu Endoprothetikzentren Zwei Abteilungen strebten 2017 ein begehrtes Gütesiegel an, das sie als hoch qualitative Endoprothetikzentren ausweist. Der künstliche Gelenksersatz an Hüfte und Knie ist einer der großen Schwerpunkte und Expertisen im Orthopädischen Spital Speising. Vor allem die II. Orthopädische Abteilung ist von ihrem Leistungs­ portfolio her auf die Endoprothetik spezialisiert, aber auch die I. Orthopädische Abteilung führt zahlreiche Gelenksersatzoperationen durch.

Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 1.256 Knieund 1.092 Hüftprothesen eingesetzt. Beide Abteilungen haben sich daher entschlossen, sich für das Gütesiegel nach dem international renommier­ ten „EndoCert“-Zertifizierungssystem zu bewerben. Schließlich werden die Bedingungen – hohe Expertise auf dem Gebiet, große Erfahrung aufgrund hoher Fallzahl, Messung der Ergebnisqualität und regel­ mäßige Teilnahme an hochkarätigen Fortbildungen durch die Ärzte – in beiden Abteilungen eindrucksvoll erfüllt.

Die Zertifizierung nach EndoCert wurde empfohlen. (Von links: Univ.-Doz. Dr. Christian Wurnig, Stefanie Krenn, OA Dr. Michael Kasparek, MBA, Ursula Schober, Univ.-Prof. Dr. Martin Dominkus, Dr. Ralf Polke)

2017 haben externe Auditoren bei­ de Abteilungen „auf Herz und Nie­ ren“ überprüft und konnten den zu­ ständigen Gremien die Empfehlung zur Zertifizierung nach EndoCert aussprechen. Die Zertifikatsvergabe wird nach Letztentscheidung durch die Gremien 2018 stattfinden.

Unsere Oberärzte (Fortsetzung)

OA Priv.-Doz. Dr. Jochen Hofstätter

OA Dr. Martina Jelinek (karenziert)

OA Dr. Lukas Karamat

OA Dr. Michael Kasparek, MSc, MBA

OA Dr. Regine Kerschbaumer

Teamleiter KnieEndoprothetik, Stv. d. Abteilungsleiters, II. Orthop. Abt.

Teamleiterin Postoperative Schmerztherapie

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OA Dr. Florian Kissler

OA Dr. Simone Klee

OA Dr. Gerda Koci


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Die I. Orthopädische Ab­ teilung wird damit zu einem Endoprothetikzentrum, die II. Abteilung zu einem „Endo­ prothetikzentrum der Maximal­ versorgung“ nach EndoCert. Für Patienten bedeutet dies eine bessere Vergleichbarkeit der Qualität der Endoprothe­ tikversorgung zumindest im deutschsprachigen Raum: Die Leistungen in zertifizierten Kli­ niken und Abteilungen dürfen mit gutem Recht als besonders hochwertig angesehen werden.

Einblick in eine Endoprothetik-OP. Die hohe Expertise soll durch eine Zertifizierung nach außen sichtbar werden.

Moderne Methoden und viel Forschung im Fußteam Spezialteam auf dem Weg zur Zentrumszertifizierung Das Fuß-Spezialteam im Orthopädischen Spital wodurch ein rascherer Genesungsprozess eingeleitet Speising war 2017 auf dem Weg zur Zertifizierung zu wird. Weitere Neuerungen sind autologe Zelltransfers, einem Zentrum nach dem „ClarCert“-System. Endoskopische Eingriffe boomen auch in Denn das Level ist hoch: Moderne chirurgische Methoden und umfangreiche Forschungsbe­ der Fußchirurgie. mühungen zeichnen das Team aus. minimalinvasive Techniken am Vorfuß und der Einsatz Methodisch werden zusehends endoskopische Eingrif­ neuartiger Sprunggelenksendoprothesen, die eine fe am und rund um das Sprunggelenk vorgenommen, bessere Passform versprechen.

OA Dr. Olga Köllner Teamleiterin Intensivmedizin

OA Dr. Susanne Kralofsky

OA Dr. Christian OA Dr. Alexander Krasny, MBA, MSc Krebs, MSc Teamleiter Orthop. Hand- und Ellenbo­ genchirurgie, Stv. d. Abteilungsleiters, I. Orthop. Abt.

Teamleiter Neuroorthopädie

OA Dr. Zoltan Kudela

OA Dr. Elisabeth Lahnsteiner

OA Dr. Maria Landsiedl (karenziert)

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OA Dr. Gerhard Lang


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Positive Erfahrungen hat das Team auch mit Schrauben aus biologisch abbaubaren Materialien wie Zucker und Magnesium, wodurch man sich nach Verwendung der Schrauben eine Nachfol­ geoperation zur Entfernung dieses Mate­ rials erspart. Das Speisinger Fußteam war eines der ersten Zentren, die solcherart resorbierbare Materialien eingesetzt hat.

Das Fußteam: rechts der Leiter des Spezialteams, OA Dr. Peter Bock, neben ihm OA Priv.-Doz. Dr. Reinhard Schuh, Dr. Daniela Joos-Bielesz und OA Dr. Michel Chraim (links)

Forschungsprojekte laufen im Team unter anderem im Bereich Hallux rigidus und Plattfuß. Ein großes Portfolio also für ein kleines und schlagkräftiges Team.

Endoskopische Fußoperation in der Tagesklinik: Die Kompetenz in diesem Bereich wurde 2017 ausgebaut.

Unsere Oberärzte (Fortsetzung)

OA Dr. Katja Lee-Mahdjoobian

OA Dr. Irene Lehmden

OA Dr. Alexander Lehner, MBA

OA Dr. Judit Lehninger

OA Dr. Mathias Leitner

Teamleiterin Präoperative Evaluierung

OA Dr. Eszter Lenzenhofer Stv. des Abteilungs­ leiters, Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation

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OA Dr. Robert Meggyesi

OA Dr. Michael Meissl


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Medizin und Pflege

Bislang 3.000 Patienten ambulant in der Reha Markenprozess: Das erfolgreiche Programm „Ambulante Reha“ bekommt eine eigene „Corporate Identity“. Die Ambulante Rehabilitation in Speising ist für orthopädische Patienten ein willkommenes Alternativangebot zu einem klas­ sischen, stationären Aufenthalt in einer Reha-Klinik. Schon über 3.000 Patienten haben in Spei­ sing dieses Rehabilitationsange­ bot seit dem Start im Jahr 2010 in Anspruch genommen. Die einzelnen Therapiegruppen finden dreimal pro Woche statt und umfassen eine breite Trai­ ningspalette (siehe Info-Kasten), durch die die Patienten wieder fit für den Alltag gemacht werden. Die erste Therapie-Phase („Phase II“) erstreckt sich über sechs Wochen. Die Ambulante Reha kann nach Operationen, aber auch nach konservativen Behandlungen in Anspruch genommen werden

OA Dr. Jochen Meissner

OA Dr. Robert Mosser

OA Dr. Christoph Müller

Das Programm der Ambulanten Reha Die Ambulante Rehabilitation in Speising umfasst: Fachärztliche Untersuchung Erstellung eines individuellen Therapieplans Detaillierte diagnostische Abklärung Individuelle Zielsetzung Evaluierung und Begleitung während des Rehabilitationsprozesses Physiotherapie Funktionelles Krafttraining Unterwasser-Trainingstherapie Ergotherapie, Handtherapie Arbeitsplatz- und Ergonomietraining Einzel- und Gruppentherapie Massagen + manuelle Lymphdrainage Physikalische Behandlungen Ernährungsberatung Psychologische Beratung

OA Dr. Elena Nicolakis

OA Dr. Patrick Niederle

Teamleiter Hüft-Endoprothetik

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OA Dr. Laszlo Nyilas

OA Dr. Ulrich Oberndorfer

OA Dr. Friedrich Orlicek, MA

Teamleiter Regionalanästhesie und Sonographie

Stv. des Abteilungs­ leiters, Abteilung Anästhesiologie und Intesivmedizin


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Szene aus der Ambulanten Reha: Berufstätige nehmen dieses Angebot in Speising gerne in Anspruch. (Im Bild: das neu ausgearbeitete Ambulante-Reha-Logo)

und ist für den Patienten kostenfrei (die Kosten werden von der Pensionsversicherungsanstalt über­ nommen). 2017 startete in der Vinzenz Gruppe indes ein eigener „Markenprozess“, dessen Ziel es ist, die Ambulan­ te Reha bei Patienten verstärkt ins Bewusstsein zu bringen, sie mit einer eigenen „Identität“ zu versehen und sich auch von Mitbewerbern abzugrenzen. Dazu

gehören vor allem ein eigenes Logo und ein eigenes Farbsystem – abseits von den Symbolen des Orthopä­ dischen Spitals Speising. Neben Speising bietet in der Vinzenz Gruppe auch das Ordensklinikum Linz am Standort Barmherzige Schwestern eine ambulante orthopädische Rehabilita­ tion an.

Unsere Oberärzte (Fortsetzung)

OA Dr. Matthias Pallamar

OA Dr. Gunhild Palme

OA Dr. Gert Petje

OA Dr. Martin Pfeiffer-Bassi

OA Dr. Alexandra Pokorny-Olsen Teamleiterin Schulter

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OA Dr. Martin Pospischill

OA Dr. Renata Pospischill

OA Dr. Delio Peter Pramhas


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Medizin und Pflege

Rekord: 100 Verlängerungsnägel und 1.000 externe Fixateure Der „Precice“-Nagel erlaubt eine Beinverlängerung, die durch den Patienten selbst gesteuert wird. Speising ist in diesem Bereich Vorreiter. Diese Methode kam bereits über 100-mal zum Einsatz. Großes Know-how mit langjähriger Erfahrung zeichnet die Experten der Abteilung für Kinderorthopädie und Fußchirurgie im Bereich der Beinverlängerung aus. Neben der Möglichkeit der externen Fixation mit dem „Taylor Spatial Frame“ kommt heute in vielen Fällen auch die Verlängerung mittels „Precice“-Verlänge­ rungsmarknagel in Frage. Dieses moderne System kann man bei Beinverkürzung nach einem Unfall mit einer geschädigten Wachstums­ fuge oder auch bei einer angeborenen Beinverkürzung anwenden.

feld mit dem Nagel im Körperinneren verbunden ist, löst er den Mechanismus für die Beinverlängerung aus. Der Umfang der Verlängerung beträgt 1 Millime­ ter pro Tag.

Die Vorgangsweise: Es wird ein Nagel, der sich tele­ skopartig verlängern kann, in den Ober- oder Unter­ schenkelknochen implantiert. Die Steuerung für die Verlängerung des Nagels hat der Patient selbst in der Hand: Mittels einer „Fernbedienung“, die via Magnet­

Bislang wurden solcherart Verlängerungsnägel im Orthopädischen Spital Speising 160-mal angewandt, wenn man das Vorgängermodell „Fitbone“ (es hat ebenfalls einen Elektromotor; die Steuerung funktio­ niert aber nicht über ein Magnetfeld) mit einberech-

OA Dr. Peter Radakovits

OA Dr. ChristianThomas Radda

OA Priv.-Doz. Dr. Christof Radler

Knochen wird in OP durchtrennt Die Methode mit diesem „Precice-Nagel“ ist unkom­ pliziert und weitgehend schmerzfrei. Vor der Anwen­ dung wird der Nagel in einer etwa anderthalbstündi­ gen Operation in Tibia oder Femur implantiert, wobei der Knochen vorab durchtrennt wird.

OA Dr. Gerda Reichel-Vacariu, MSc

TL Allgemein Kinder, Stv. d. Abteilungsleiterin, Stv. d. Abteilungsleiters, Institut f. Physikalische Abteilung f. Kinder­ortho­ Medizin u. Ortho­ pädie & Fußchirurgie pädische Rehabilitation

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OA Dr. Karin Riedl

OA Dr. Irene Roniger Stellvertreterin des Abteilungsleiters, Abteilung für Kon­ser­ vative Orthopädie

OA Dr. Thomas Rustler

OA Dr. Gabriela Sailer


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

net. Das neuere Modell „Precice“ ist 105-mal einge­ baut worden. Damit hat Speising die meiste Erfahrung in Österreich; und nur ganz wenige Kliniken in Europa verfügen über eine vergleichbare Kompetenz.

Auch die Methode mittels externer Fixation wird wei­ terhin verwendet, weil diese in einigen Fällen alternativlos ist. Bereits mehr als 1.100-mal wurde diese Methode angewandt.

Die Beinverlängerung durch den Precice-Nagel wird über ein Steuerungsgerät (links) durch den Patienten selbst initiiert. (Am unteren Bild rechts: Doz. Dr. Rudolf Ganger, PhD)

Unsere Oberärzte (Fortsetzung)

OA Dr. Heribert Salfinger

OA Dr. Ulrich Scheibl

OA Dr. Stefan Schenk

OA Priv.-Doz. Dr. Reinhard Schuh

OA Dr. Simone Stifter

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OA Mag. Dr. Alexander Tuschel

OA Dr. Sylvia Ulrich-Pur

OA Dr. Florian Wepner


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

So funktioniert die Beinverlängerung mit dem Precice-Nagel:

Operationsöffnung / Schnitt: Der ausfahrbare Verlängerungsnagel wird eingesetzt.

Der Verlängerungsnagel fährt aus.

Das Knochengewebe (Kallus) bildet sich.

Nach Abschluss der Verlängerung und vollständiger Knochenheilung wird der Verlängerungsnagel entfernt.

Durch die Lupe betrachtet:

Die Grafiken zeigen die Vorgangsweise der Behand­ lung: Nach Durchtrennung des Knochens wird der Marknagel eingesetzt. Durch eine Fernbedienung ge­ steuert, fährt der Nagel langsam aus und vergrößert

damit den Abstand der durchtrennten Knochenteile. Es bildet sich in der Fuge Knochengewebe, das später zu Knochen verhärtet. Nach Abschluss der Verlänge­ rung wird der Marknagel entfernt.

Unsere Fachärzte (alphabetisch, Stand: Ende 2017)

OA Dr. Christian Woisetschläger

OA Dr. Bernhard Zillner

Doz. DDr. Christian Albrecht

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Dr. Georg Anderle

Dr. Renate Barker

Dr. Katja Bertz

Dr. Susanne Ebm


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Medizin und Pflege

Bandscheibenvorfälle: moderne und bewährte Methoden im Einsatz Endoskopische Operationen an der Wirbelsäule sind in Speising stark im Kommen; viele Bandscheibenvorfälle können jedoch auch konservativ behandelt werden. Der Trend zu minimalinvasiven und für den Patienten möglichst schonenden operativen Eingriffen macht auch vor der Behandlung von Defekten an der Wirbel­ säule, wie Bandscheibenvorfällen, nicht halt.

Neben den bereits seit Längerem praktizierten mikro­ skopischen Eingriffen werden in Speising im Wirbel­ säulenzentrum nun zusehends auch endoskopische Operationen zur Behandlung von Bandscheibenvor­ fällen durchgeführt. „2016 führten wir zwei endos­ kopische Eingriffe an der Wir­ belsäule durch, 2017 bereits mehr als vierzig – mit weiter steigender Tendenz“, sagt Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon, Leiter des Wirbelsäulen­ zentrums.

Der minimalinvasive Eingriff an der Wirbelsäule mit Endoskop ermöglicht ein Entfernen des vorgefallenen Bandscheibenanteils.

Bei dieser Methode wird ein Endoskop mit einer Zange durch einen minimalen Schnitt von nur 8 Millimetern zur Bandscheibe hingeführt.

Unsere Fachärzte (Fortsetzung)

Dr. Michael Flener

Dr. Arpad Harkanyi

Dr. Jörg Holzapfel

Dr. Michaela Hudáková

Dr. Daniela Maria Joos-Bielesz

Dr. Marina Knahr

Dr. Selma Köffler-Frey

Dr. Sabine Krenn (karenziert)

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Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Der Operateur entfernt dann unter Sichtkontrolle über einen Monitor den vorgefalle­ nen Anteil der Bandscheibe. Diese Technik eignet sich be­ sonders dann, wenn durch den Bandscheibenvorfall ein Nerv derart tangiert wird, dass sehr starke Schmerzen bzw. auch Lähmungen auftreten.

Konservative Therapieform: röntgengezielte Infiltrationen Viele Bandscheibenvorfälle können jedoch auch konser­ vativ, also ohne Operation, behandelt werden. Dabei setzt man in Speising auf die seit ei­ nem Jahrzehnt bewährte Tradi­ Bewährt haben sich die Röntgenbildwandler-gesteuerten Infiltrationen an der Wirbelsäule. tion der Röntgenbild­wandlergesteuerten Infiltration: Im Wirbelsäulenzentrum Speising werden jährlich Durch diese Methode kann ich die Stelle des Band­ etwa 3.000 derartige Interventionen durchgeführt. scheibenvorfalls umspülen und eine Abschwellung Die Expertise ist wegen dieser hohen Fallzahl daher der gereizten Nervenwurzel erzielen. Durch den neu besonders ausgeprägt. gewonnenen Abstand zwischen dem vorgefallenen Anteil der Bandscheibe und der Nervenwurzel können „Bei dieser Methode setzt der Orthopäde an einigen die Schmerzen gelindert und idealerweise gänzlich Stellen am Rücken hauchdünne Nadeln, durch die eine beseitigt werden“, so Spezialist Rustler. schmerzlindernde, abschwellend wirkende Substanz infiltriert wird“, erläutert OA Dr. Thomas Rustler. Die Kompetenz Speisings in diesem Bereich belegt „Über einen Röntgenbildwandler kann auf einem Mo­ auch die Tatsache, dass jährlich mehrere Kurse zur In­ nitor die Verteilung des Medikaments im Bereich der tervention an der Wirbelsäule von Speisinger Experten Wirbelsäule nachvollzogen werden. für Mediziner angeboten werden.

Dr. Sebastian Leder

Dr. Gabriele Mayer

Dr. Joachim Mehler

Dr. Dominik Meraner

Dr. Enrico Minelli

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Dr. Ralf Polke

Dr. Helga Pokstefl

Dr. Raphael Scheuer


Medizin und Pflege am Puls der Zeit

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Telefonberatung „SpineLine“: Den richtigen Weg erkennen Befunden wertvolle Hinweise über den optimalen Behandlungsweg, der zwar oft, aber nicht immer in die Ambulanz führt.

Welcher Behandlungsweg ist bei Rückenschmerzen der richtige? Führt er zum Hausarzt, in die Spitals­ ambulanz oder kann man selbst etwas gegen die Schmerzen machen? Um kompetente Aufklärung zu bieten, startete das Orthopädische Spital Speising 2017 die Telefonberatung „SpineLine“. Ärzte des Wir­ belsäulenzentrums geben Patienten aufgrund deren Schilderungen und Magnetresonanz- und anderen

Die SpineLine ist montags bis freitags von 9 bis 10 Uhr unter +43 1 80182 3456 erreichbar. Ambulanztermine können hier jedoch nicht vereinbart werden.

Die SpineLine: Orthopäden des Wirbelsäulenzentrums (im Bild: Dr. Selma Köffler-Frey) geben Patienten mit Rückenschmerzen Auskunft über den optimalen Therapie-Weg.

Unsere Fachärzte (Fortsetzung)

Dr. Imrich Sopko

Andrea Stock

Dr. Christoph Tschöp

Dr. Marta Urukalo Briner

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Dr. Karl Vanas


Kapitel

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Forschung

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Forschung

Fine-tuning mit Prothesen Das Bewegungsanalyselabor erhielt eine EU-Forschungsförderung („Horizon 2020“) für eine interessante, groß angelegte Studie über gedankenunterstützte Prothesen. Eine EU-geförderte Studie im Bewegungsanalyselabor geht der Frage nach, inwiefern Personen mit myoelek­ trischen (gedankenunterstützten) Unterarmprothesen auch schwierige, feinmotorische Alltagsbewegungen durchführen können. „Dabei geht es um Fine-tuning“, sagt der Leiter des Labors, Ing. Dr. Andreas Kranzl, „wir betrachten sol­ cherart komplexe Bewegungsabläufe, wie etwa das Hantieren mit einer Kaffeetasse oder das Einstecken einer Bankomatkarte in den vorgesehenen Schlitz in einen Bankomat.“

Ausgefeilter Algorithmus Die Prothesen, die die Probanden tragen, sind bereits von der neusten Generation. Sie sind mit einem ausgeklügelten Algorithmus versehen und sollten Feinmotorik und komplexe Bewegungen durchaus unterstützen – oder zumindest erleichtern. Parallel dazu werden diese Bewegungsabläufe an ei­ ner Kontrollgruppe mit Menschen, die keine Prothese tragen, durchgeführt. „Spannend wird es zu sehen, inwiefern die Bewegungsabläufe mit den modernen myoelektrischen Prothesen den natürlichen Bewegun­ gen entsprechen“, sagt Dr. Kranzl.

Analyse der Funktion einer Unterarmprothese im Bewegungsanalyselabor

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Forschung

Eine weitere Studie drehte sich um Orthesen für die untere Extremität: Diese „Gehroboter“ bieten Menschen mit Bewegungseinschränkungen mehr Mobilität.

Denn natürlich ist es Ziel der Hersteller, künstliche Extremitäten zu entwickeln, deren Funktionalität

den natürlichen Armen und Händen möglichst nahe kommt.

Auf gutem Weg zum biologischen Bandscheiben-Ersatz Weitere Forschungserfolge im Zelllabor des Orthopädischen Spitals Speising. Im Zelllabor des Wirbelsäulenzentrums wird das Ziel Damit entsteht ein echtes körpereigenes Transplantat. verfolgt, biologisches Material zu züchten, das in Zu­ Für diese Erkenntnisse wurde das Forschungsteam kunft als Bandscheibenimplantat dienen könnte. mit dem Best Paper Award des ICRS Heritage Summit Besonders ermutigende Zwischenerfolge auf Forschungen zeigen: diesem Weg wurden 2017 bekannt: Zunächst konnte das Team rund um Forscherin DDr. Clau­ Stammzellen könnte man jahrelang dia Eder nachweisen, dass körpereigenes Fett­ einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. gewebe direkt in Knorpelgewebe umgewandelt werden kann, ohne dass Stammzellen zuvor isoliert in Göteborg ausgezeichnet. Weiters ist es den Zell­ und auf körperfremdes Trägermaterial aufgebracht forschern gelungen zu zeigen, dass man Stammzellen werden müssen, was bislang noch nicht bekannt war. von Erwachsenen über Jahre hinweg (im Test waren – 41 –


Forschung

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Forscherin DDr. Claudia Eder demonstriert einem ORF-Kamerateam im Zelllabor ihre Arbeitsschritte.

dies drei Jahre) in flüssigem Stickstoff bei minus 158 Grad einfrieren kann, ohne ihre Regenerations­ fähigkeit zu beeinträchtigen. Später könnte man sie „auftauen“ – daraus ließen sich dann Bandscheiben­ zellen entwickeln, die in weiterer Zukunft als Ersatz für defektes Bandscheibengewebe dienen könnten.

Eine Vorsorge, wie sie mit Stammzellen aus der Nabel­ schnur schon länger möglich ist, könnte also auch für „reife“ Körperzellen möglich werden. Das Zelllabor im Orthopädischen Spital Speising ist für seine Forschun­ gen bereits mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden.

Forschung für die Praxis: Schultaschentest im Labor Eine Videoanalyse brachte Vor- und Nachteile unterschiedlicher Schultaschentypen zutage – und belegte: Nicht alle Typen sind für Volksschulkinder geeignet. Es ist ein „Forschungsergebnis zum Angreifen“, da es einen hohen Praxisbezug mit sich bringt: Expertinnen des Orthopädischen Spitals Speising haben während der Sommermonate des Jahres 2017 Kinder beim Tra­ gen von gefüllten Schultaschen auf einem Laufband klinisch beobachtet und Erkenntnisse anhand einer wissenschaftlich fundierten Videoanalyse gewonnen. Das Autorinnen-Team setzte sich aus der Kinderortho­

pädin OA Dr. Karin Riedl und den Ergotherapeutinnen Doris Taurok, MSc und Mag. Stefanie Haider, BSc zusammen. Ziel war es, verschiedene Einstellungen und Beschaf­ fenheiten der unterschiedlichsten Schulranzen auf ihre Tauglichkeit für Kinder von 6 bis 10 Jahren zu überprüfen.

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Forschung

Die Analyse wurde vom Schultaschenher­ stel­ler Schneiders Vien­ na, die einige Taschen für den Test zur Verfügung stellten, gesponsert. Auch weitere am Markt befindliche Schultaschen (anderer Hersteller) wur­ den jedoch in die Analy­ se mit eingeschlossen.

Die Haupter­ gebnisse fasst das Team so zusammen: Die Ergotherapeutinnen Taurok und Haider bei der Videoanalyse Höhenverstellung ist sinnvoll. Wichtig ist zuallererst die richtige Einstellung: Die Kind wächst ja – und damit ist eine Verlängerung der Schultasche muss möglichst nahe am Rücken anlie­ Tasche im Laufe der Volksschuljahre sinnvoll. gen, und die Unterkante der Tasche soll sich in der Die Tasche sollte breite Schulterriemen, etwa um vier Höhe der Hüfte befinden. „Der Tornister darf also Zentimeter, haben und die zwei Riemen sollen durch nicht bis über das Gesäß reichen“, sagt Orthopädin einen Brustgurt und einen Hüftgurt miteinander Riedl. Von Vorteil sind daher jene Schultaschen, bei verbindbar sein. Beim Tragen der Ranzen sind diese denen der Rückenteil höhenverstellbar ist. Denn, das Gurte immer zu schließen.

OA Dr. Karin Riedl erläutert Mindeststandards für Schultaschen.

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Richtig tragen: leicht und „beidschultrig“. Zum richtigen Tragen zählt auch das beid­ seitige Schultern. „Sie an einer Schulter hängen zu lassen, ist zwar vielleicht cool, aber ungesund.“ Und – das Gewicht der gefüllten Tasche darf nicht zu hoch sein. Empfohlen ist ein Anteil (Eigengewicht der Tasche plus Schulsachen) von rund 17 Prozent des Körpergewichts.


Forschung

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Forschung

Die Welt trifft sich in Speising Nationale und internationale Kongresse bewegten Speising auch im Jahr 2017. Das Orthopädische Spital Speising ist ein beliebter Tagungsort für Fachveranstaltungen. Viele, teils inter­ nationale, medizinische Kongresse und Fortbildungen finden hier alljährlich statt, insbesondere im großen, altehrwürdigen Prof.-Spitzy-Auditorium. Expertinnen und Experten der Abteilungen führen oftmals die Vor­ sitze im Rahmen dieser Veranstaltungen. Auch im Jahr 2017 war der Speisinger Kongresskalen­ der sehr stark ausgelastet. Hier die Highlights aus dem Berichtszeitraum: Back2Sports Die sportorthopädische Tagung im Jänner – die vierte in Serie – widmete sich den sportlichen

Überlastungsschäden rund ums Knie, wie etwa dem Runner’s und Jumper’s Knee. OA Dr. Michael Enen­ kel war der Leiter dieser Veranstaltung EPOS-EFORT-Kurse Mehrmals im Jahr waren die europäischen Fachge­ sellschaften EPOS und EFORT mit ihren gemein­ samen Kursprogrammen für Kinderorthopäden in Speising zu Gast. Die Teilnehmer kommen hierbei aus der ganzen Welt – meist sind alle Kontinente in Speising vertreten. Knie-Schul(ter)-Tag Im Rahmen dieser Veranstaltung boten die Spei-

Das Prof.-Spitzy-Auditorium zieht pro Jahr über 1.000 Gäste zu Fachkongressen an. – 44 –


Forschung

singer Spezialteamleiter für die rekonstruktive Knie­ chirurgie, OA Dr. Michael Enenkel, und die Leiterin des Spezialteams Schulterchi­ rurgie, OA Dr. Alexandra Pokorny-Olsen, Medizinern einen Einsteigerkurs in die Arthroskopie. Kinderanästhesie Tagung Prim. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Redl und OA Dr. Natascha Ahyai verantworteten das erste Symposium dieser Art zu einem interdisziplinären Themenbereich, in dem Spei­ sing sehr stark engagiert ist.

Kinderanästhesie als besonderes interdisziplinäres Spezialfeld: Veranstalter Prim. Univ.Prof. Dr. Gerhard Redl (rechts) mit Dr. Franz-Josef Kretz vom Klinikum Stuttgart

Vinzenz Gruppe Summer School Für Medizinstudenten ab dem achten Semester orga­ nisiert die Vinzenz Gruppe in ihren Spitälern praktische Trainings und Workshops, damit diese einen Einblick in den praktisch-klinischen Alltag erhalten. Das Ortho­ pädische Spital Speising war mit Lehreinheiten in den Bereichen Bewegungsana­ lyse, Arthroskopie und im Gipszimmer mit dabei.

Arthroskopie-Simulation: Medizinstudenten konnten im Rahmen der Summer School „hands on“ werken.

Kongresstage: „Wirbelsäule im Fokus“ Die Orthopädie-Kongresstage der Vinzenz Gruppe fanden 2017 wieder im Orthopädischen Spital Speising statt. Gastgeber war Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon – naturgemäß standen somit chirurgische und konservative Methoden bei ­Wirbelsäulenerkrankungen am Programm. Hands on Hands Die handchirurgische Fortbildungsreihe unter Lei­

tung von Handteamleiter OA Dr. Christian Krasny, MSc fokussierte diesmal auf Erkrankungen rund um das Kahnbein. Neu dabei war ein breit angelegter ergotherapeutischer Part. Stoßwellen-Symposium Dr. Raphael Scheuer lud auch 2017 wieder interessierte Mediziner zu einer theoretischen Besprechung und praktischen Demonstration der Wirksamkeit der ESWT (Extrakorporalen Stoßwel­ lentherapie) ein. – 45 –


Speisinger Seitenblicke

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Speisinger Seitenblicke

100 und 20 Jahre: Doppeljubiläum auf der Kinderstation Spitalsschule und „ROTE NASEN“ feierten ihre Jahrestage. Eine der unverzichtbaren Einrichtungen auf der Sta­ tion der Abteilung für Kinderorthopädie und Fußchir­ urgie ist zweifelsohne die Schule für jene Kinder, die einen stationären Krankenhausaufenthalt haben. Die­ se Einrichtung ist Teil der Wiener „Heilstättenschule“. Im Orthopädischen Spital Speising wurde sie bereits 1917 zu den Anfangszeiten des Spitals begründet.

Gleichzeitig markierte das Jahr 2017 auch das 20-jäh­ rige Jubiläum der Aktivitäten der ROTE NASEN Clown­ doctors im Orthopädischen Spital Speising. Auch dieser Meilenstein wurde feierlich begangen. Die Clowns, die Groß und Klein begeistern und für eine Aufheiterung unter den Patienten sorgen, be-

2017 wurde daher das 100-jährige Schuljubiläum gefeiert. Eine Ausstellung, die die Spitalsschule von heute und damals präsentierte, und eine Podiums­ diskussion mit ehemaligen Schülern waren Teil des Festprogramms.

Einst und jetzt: die Heilstättenschule im Orthopädischen Spital Speising (links am Bild: Lehrerin Ursula Reininghaus) – 46 –


Speisinger Seitenblicke

suchen jeden Donners­ tag die Ambulanz und die Kinderstation. Sie sind mittlerweile zu einem echten Bestandteil der interpro­ fessionellen Betreuung der kleinen Patienten geworden. Sie spenden schließlich auch Trost und begleiten die Pati­ enten zu den Therapien. Die Feierlichkeiten zu den 100 und 20 Jahren auf der Kinderstation A2 zeigten wieder: Viele Einrichtungen und Angebote in Speising machen den Klinikalltag bun­ ter und lebendiger.

Die ROTE NASEN Clowndoctors – hier mit Geschäftsführerin Mag. Edith Heller (2. v. re.) – sorgen für Aufheiterung.

Feste, Feiern, Familienorientierung Einige soziale Events markierten auch 2017 den Veranstaltungs­kalender in Speising. Es wäre nicht Speising, würden nicht immer wieder auch gesellschaftliche Events auf der Tagesordnung stehen. Feste und Feierlichkeiten wie der Familientag, an dem Mitarbeiter ihre Kinder ins Krankenhaus mit­ bringen, sind bereits seit Jahren in Speising beliebt. Dabei können die Kleinen den Klinikalltag kennenler­ nen – und etwa auch ihre Kuscheltiere „operieren“ und gipsen lassen. Das brachte dem Haus auch media­ le Aufmerksamkeit in den Bezirksmedien ein. Tradition hat auch der „Klumpfußtag“, der neben Spiel

Alljährlich, so auch 2017, findet für Mitarbeiter zudem das Sportfest statt, das neben Bewegung auch viel Spaß und spielerische Einlagen bietet.

Wissen – kindgerecht vermittelt Ein Fixpunkt ist weiters die Kinderuni: Im Rahmen die­ ses wienweiten Programms waren auch 2017 wieder das Zelllabor sowie das Bewegungsanalyselabor mit Vorträgen und Präsentationen für 6- bis 12-Jährige präsent.

Am Familientag werden auch Kuscheltiere gegipst und operiert – und kommen gesund wieder nach Hause. und Spaß für Kinder viel Hintergrundinformation zum Thema Klumpfuß und seine Therapiemöglichkeiten für betroffene Eltern bereithielt.

Viel wird für den Zusammenhalt der Mit­ arbeiter untereinander geboten: Neben der alljährlich stattfindenden Wallfahrt organisierte das Wertemanagement für die Mitarbeiter diesmal auch einen Ausflug nach Steyl in die Niederlande, dem Herkunftsort der „Speisinger“ Ordensschwestern. Es war eine gut gebuchte Reise.

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Speisinger Seitenblicke

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Am Klumpfußtag: Hier werden Spiel, Spaß und Informationen geboten.

Reise nach Steyl in den Niederlanden: Mitarbeiter auf den Spuren der Ordensschwestern – 48 –


Speisinger Seitenblick

Speisinger Seitenblicke

360-Grad-Versorgung: auch auf den Brettern Schifahren mit künstlichen Gelenken ist heutezutage ganz normal. Das zeigte sich bei einem Training in Schladming. Dass sich das Orthopädische Spital Speising um seine Patienten bestmöglich kümmert, und zwar nicht nur in der Phase der Behandlung selbst, erkennt man im breiten Angebot einer Rund-um-Versorgung: Die am­ bulante Rehabilitation oder etwa die Anschlussversor­ gung älterer Patienten auf der Akutgeriatrie-Abteilung sind Beispiele dafür. Ein ganz spezielles Nachsorge-Angebot sind indes die jährlich stattfindenden Schitrainings für Personen mit künstlichem Gelenksersatz an Hüfte und Knie. Unter der Leitung von Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Wurnig (I. Orthopädische Abteilung) und in Kooperation mit der II. Orthopädischen Abteilung fuhren auch 2017 wieder begeisterte Schifahrer, die eine Endoprothe­ se haben, nach Schladming auf ein hochkarätiges

Schilegende Reinhard Tritscher wurde vom ORF-Fernsehen zum Schitraining interviewt.

Trainingscamp. Einer der Trainer: die österreichische Schiabfahrtslegende Reinhard Tritscher. Ziel war es, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass man mit einem künstlichen Gelenk auch wieder sportlich aktiv sein kann – sogar besser als zuvor, denn der Sport ist schmerzfrei und mit hoher Belastung der Gelenke möglich. Und für die Teilnehmer war das Training eine willkom­ mene Gelegenheit, die Fitness wieder zu steigern, Ausdauer aufzubauen – und wieder Mut zum Sport zu finden. Insgesamt ein gelungenes Schitraining, das auch in der medialen Berichterstattung Einzug fand – auch im ORF-Fernsehen.

Auf der Planai in Schladming: Ex-Patienten mit künstlichen Gelenken trainieren wieder das Schifahren.

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Patientenstatistik

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Patientenstatistik

(Jänner – Dezember 2017)

I. Orthopädische Abteilung Aufnahmen gesamt* Verweildauer** Belegtage

II. Orthopädische Abteilung Aufnahmen gesamt* Verweildauer** Belegtage

Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie Aufnahmen gesamt* Verweildauer** Belegtage

Abteilung für Konservative Orthopädie Aufnahmen gesamt* Verweildauer** Belegtage

Abteilung für Kinderorthopädie und Fußchirurgie Aufnahmen gesamt* Verweildauer** Belegtage

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IST 2016

IST 2017

4.363

4.503

2,6

2,4

11.340

10.981

IST 2016

IST 2017

3.586

4.006

4,2

4,0

15.180

16.201

IST 2016

IST 2017

3.277

3.472

3,8

3,7

12.489

12.743

IST 2016

IST 2017

3.208

3.295

4,7

4,4

15.003

14.660

IST 2016

IST 2017

3.651

3.803

2,4

2,3

8.686

8.672


Patientenstatistik

Patientenstatistik

(Jänner – Dezember 2017)

Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin

IST 2016

IST 2017

669

627

1,9

2,3

1.271

1.428

IST 2016

IST 2017

Aufnahmen gesamt*

469

444

Verweildauer**

18,2

19,1

8.539

8.497

IST 2016

IST 2017

19.223

20.150

3,8

3,6

72.508

73.182

IST 2016

IST 2017

17.601

18.632

4,1

3,9

72.508

73.182

IST 2016

IST 2017

10.169

10.884

Aufnahmen gesamt* Verweildauer** Belegtage

Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation

Belegtage

Summe der Abteilungen (inkl. Verlegungen) Aufnahmen gesamt* Verweildauer** Belegtage

Summe der Abteilungen (ohne Verlegungen) Aufnahmen gesamt Verweildauer Belegtage

Operationen Anzahl der Operationen

* Aufnahmen inkl. Verlegungen ** Verweildauer = Belegtage / Aufnahmen inkl. Verlegungen

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Publikationen

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Publikations- und Vortragsliste Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und geht auf Self-Reporting-Angaben bis zum Redaktionsschluss dieser Publikation zurück. Weitere Publikationen (von Mitarbeitern des Orthopädischen Spitals Speising sowie Mitarbeitern der Vinzenz Gruppe) finden Sie unter http://eprints.vinzenzgruppe.at

Publikationen „Peer Reviewed“-Publikationen Längenkorrekturen an der oberen Extremität Trauma und Berufskrankheit 2017, 19 (4):198-203. ISSN 1436-6282. Farr S., Schachinger F.

Farr, S.

Pathological fracture in a patient with an untreated congenital metacarpal synostosis Journal of Hand Surgery, European Volume 2017, 42 (8): 860-861. Farr S., Girsch W. Prenatal diagnosis of congenital upper limb differences: a current concept review Journal of Maternal Fetal & Neonatal Medicine 2017, 30 (21): 2557-2563. Alrabai H. M., Farr A., Bettelheim D., Weber M., Farr S. Rotational gait patterns in children and adolescents following tension band plating of idiopathic genua valga Journal of Orthopedic Research 2017, 35 (8): 1617-1634. Farr S., Kranzl A., Hahne J., Ganger R.

Minimalinvasive Schmerztherapie rund um die Wirbelsäule Manuelle Medizin 2017, Springer, ISSN 0025-2514, online. https://rd.springer.com/article/10.1007/s00337-017... Scheuer R. Scheuer, R.

Wirbelsäule und Sport Manuelle Medizin 2017, Springer, ISSN 0025-2514, online. http://eprints.vinzenzgruppe.at/7987/7/ www.springermedizin.at_artikel_56859-wirbelsaeule-und-sp.pdf. Scheuer R.

A fundamental critique of the fascial distortion model and its application in clinical practice Journal of Bodywork and Movement Therapies 2017 (im Druck). http://dx.doi.org/10.1016/j.jbmt.2017.07.009. Thalhamer Ch. Thalhamer, Ch.

Publikationen in medizinischen Fachzeitschriften Bioabsorbable fixation screw for proximal interphalangeal arthrodesis of lesser toe deformities Foot & Ankle International 2017, 38 (9): 1020-1025. Wendelstein J. A., Goger P., Bock P., Schuh R., Trnka H. J.

Bock, P. – 52 –


Publikationen

Sportverbot ist Schnee von gestern Ärzte Woche 2017, 3. Dominkus M.

Dominkus, M. Unterschenkelamputation oder Tibiarekonstruktion Orthopädie und Traumatologie 2017, 2: 18-20. Schwarz N., Ganger R.

Ganger, R. Endoprothetische Versorgung der sekundären Dysplasiecoxarthrose bei kongenitaler Hüftluxation Jatros Orthopädie & Traumatologie Rheumatologie 2017, 5: 22-24. Hofstätter J., Dominkus M.

Hofstätter, J. Achondroplasie: Kinderorthopädische Besonderheiten und mögliche Therapieansätze Der kleine Bote, Vereinszeitschrift BKMF (Bundesverband kleinwüchsige Menschen und ihre Familien) 2017, 49-54. Mindler G. T., Ganger R. Mindler, G. T. Deformitäten der Wirbelsäule: Kyphosen, Lordosen, Skoliosen CredoWeb, 2017. Scheuer R.

Scheuer, R.

Deformitäten der Wirbelsäule: Therapeutische Maßnahmen CredoWeb, 2017. Scheuer R. Die Stoßwellentherapie birgt noch viel Potenzial Ärzte Woche 2017, 25: 22-23, ISSN 1862-7137. Scheuer R. Extrakorporale Stoßwellentherapie: Evidenz und Trends JATROS Orthopädie & Traumatologie Rheumatologie 2017, 18-19, ISSN 1997-8308. Scheuer R. Halswirbelsäulensyndrom MEDIZIN populär 2017, 11:22-24. Scheuer R. Wirbelsäule und Sport Ärzte Woche 2017, 4: 30-31, ISSN 1862-7137. Scheuer R.

Anatomical footprint of the tibialis anterior tendon: surgical implications for foot and ankle reconstructions BioMed Research International 2017. Willegger M., Seyidova N., Schuh R., Windhager R., Hirtler L.

Schuh, R.

Midterm results of a new rotating hinge knee implant: a 5-year follow-up BioMed Research International 2017. Böhler C., Kolbitsch P., Schuh R., Lass R., Kubista B., Giurea A. Preoperative MRI is helpful but not sufficient to detect associated lesions in patients with chronic ankle instability Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy: official journal of the ESSKA 2017. Staats K., Sabeti-Aschraf M., Apprich S., Platzgummer H., Puchner S. E., Holinka J., Windhager R., Schuh R. The impact of different types of talus deformation after treatment of clubfeet International Orthopaedics 2017, 41 (1): 93-99. Kolb A., Willegger M., Schuh R., Kaider A., Chiari C., Windhager R. – 53 –


Publikationen / Poster

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Evidenzbasierte Medizin – evidenzbasierte Praxis. Integrale Bestandteile der modernen Physiotherapie inform, Zeitschrift von Physio Austria 2017, 4: 38-39. Thalhamer Ch.

Thalhamer, Ch.

Probleme des klinischen Wiederbefundes Manuelle Medizin 2017, 55 (1): 29-33. Thalhamer Ch.

Poster Veränderung der plantaren Druckverteilung durch die Calcaneus-Stop-Schraube zur Behandlung des kindlichen symptomatischen flexiblen Knicksenkfußes. 31. Jahrestagung der Vereinigung für Kinderorthopädie, 7.–8. April 2017, St. Gallen, Schweiz. Mindler G. T., Kranzl A., Ganger R., Radler C. Mindler, G. T. Arthroskopische Erreichbarkeit talarer osteochondraler Läsionen unter Verwendung von nicht invasiver Distraktion vs. forcierter Plantarflexion. 23. Jahrestagung der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e. V., 24. März 2017, Bochum, Deutschland. Hirtler L., Schuh R. Schuh, R.

Biomechanical analysis of two internal fixation methods for the surgical treatment of jones fractures. 18th EFORT-Congress, 31. Mai bis 2. Juni 2017, Wien. Willegger M., Benca E., Bauer G., Zandieh S., Windhager R., Schuh R. Biomechanical evaluation of intramedullary screw fixation for jones fracture treatment by simulation of peroneus brevis muscle activity. 18th EFORT-Congress, 31. Mai bis 2. Juni 2017, Wien. Willegger M., Benca M., Moser L., Zandieh S., Windhager R., Schuh R. Biomechanische Analyse zweier intramedullärer Fixierungsmethoden zur chirurgischen Therapie der Jones-Fraktur. 23. Jahrestagung der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e. V., 24. März 2017, Bochum, Deutschland. Willegger M., Benca E., Bauer G., Hirtler L., Zandieh S., Windhager R., Schuh R. Comparison of solid vs. cannulated intramedullary screws for jones fracture stabilization in a biomechanical simulation of peroneus brevis muscle activity. 23. Jahrestagung der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e. V., 24. März 2017, Bochum. Deutschland. Willegger M., Benca E., Moser L., Hirtler S., Zandieh S., Windhager R., Schuh R. Vergleich der Verankerungsstabilität von FHL-Sehnentransfers bei der ‚short harvest’- und ‚long harvest’Methode. Eine präliminäre biomechanische Studie. 23. Jahrestagung der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e. V., 24. März 2017, Bochum. Deutschland. Schuh R., Benca E., Wenzl F., Hirtler L., Shahin Z., Windha­ ger R.

Intertesterreliabilität von dreidimensionalen Provokationstests zur Bestimmung schmerzhafter lumbaler Zygapophysealgelenke. Eine Pilotstudie. Fachtagung für Gesundheitsberufe, 29.–30. September 2017, FH Campus Wien. Thalhamer Ch. Thalhamer, Ch.

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Vorträge und Vorlesungen

Vorträge und Vorlesungen Anästhesiologisches und schmerztherapeutisches Prozedere bei Beckenosteotomien bei uns in Speising. 1. Speisinger Symposium Kinder-Anästhesie, 7. Oktober 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ahyai N.

Ahyai, N.

Welchen Zugang braucht das Kind? Anästhesie: Brückenschlag von der Präklinik zur Klinik AIC 2017, 23.–25. November 2017, Apothekertrakt & Orangerie Schönbrunn, Wien. Ahyai N.

Bildgebende Diagnostik rund um das Scaphoid. Hands on Hands, 9. November 2017, Wien. Bader T. MRT-Bildgebung der Hüfte. Grand Rounds, 11. Dezember 2017, Wien. Bader T. Bader, T.

Röntgen-MRT: Welche Veränderungen sind schmerzverdächtig. Vinzenz Gruppe Kongresstage Orthopädie – Wirbelsäule im Fokus, 17.–18. November 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Bader T.

Algorithmus in Diagnose und Therapie von Skeletttumoren. Advanced Orthopedics and Traumatology: Aktuelle Konzepte der Orthopädie und Traumatologie (MSc) – Modul 5 „Revisionschirurgie, Tumorprothetik, Infektionen“, 21. Jänner 2017, Donau-Universität Krems. Dominkus M. Dominkus, M.

Klinische Präsentation und Differentialdiagnose von Skeletttumoren. Advanced Orthopedics and Traumatology: Aktuelle Konzepte der Orthopädie und Traumatologie (MSc) – Modul 5 „Revisionschirurgie, Tumorprothetik, Infektionen“, 21. Jänner 2017, Donau-Universität Krems. Dominkus M. Komplikationsmanagement in der Tumorchirurgie. Advanced Orthopedics and Traumatology: Aktuelle Konzepte der Orthopädie und Traumatologie (MSc) – Modul 5 „Revisionschirurgie, Tumorprothetik, Infektionen“, 21. Jänner 2017, Donau-Universität Krems. Dominkus M. Mobile vs. fixed bearing. Expertenrunde Dach Knieendoprothetik, 12. Mai 2017, Graz. Dominkus M. Operationstechnik: Knochenreferenziert – Bandreferenziert. Erster Innsbrucker Attune Anwendungskurs, 2017. Dominkus M. Rekonstruktion der Gelenklinie & der Bandspannung in der Knierevision – How to ... Peter Brehm Revisionssymposium – What‘s new? What‘s true?, 5. internationale Tagung, 24. November 2017, Bonn, Deutschland. Dominkus M. Von der Hüft-TEP: Kurzschaft, MIS, Rapid Recovery. 3. Fachtag Arthrose, Knorpel & Rheuma, 22. April 2017, Eagle HomeOne, Wien. Dominkus M.

Acute and subacute osteomyelitis. 4th EPOS-EFORT BAT Instructional Course Trilogy, 8.–10. März 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R.

Ganger, R.

Am Limit: Kontinuierliche bzw. Fixateur-assistierte vs. akute Korrekturen. Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2017: Komplexe Korrekturen – Planung, Technik und Komplikationen, 24. Oktober 2017, Berlin, Deutschland. Ganger R. Beinlängendifferenzen: Operative Methoden zum Längenausgleich. Ausbildungsseminar Kinderorthopädie, 6.–7. November 2017, Österreichische Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Congenital femoral deficiency. TSF Advanced Paediatric IC, 17.–19. Mai 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R.

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Vorträge und Vorlesungen

Ganger, R. Fortsetzung

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Etiology of limb length discrepancy. 5th EPOS-EFORT BAT Instructional Course Trilogy, 18.–20. Oktober 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Genu varum and genu valgum: treatment. 5th EPOS-EFORT BAT Instructional Course Trilogy, 18.–20. Oktober 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Keynote-Lecture: Beinachsenkorrekturen und Längendifferenzen: Was ist up-to-date? Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie: Trends Kinderorthopädie, 1. Dezember 2017, Multimedia Stage Auditorium, Wien. Ganger R. Komplexe kongenitale Deformitäten, Superhip, Superknee, Superankle (Fallpräsentationen). Advance Orthopedics and Traumatology: Aktuelle Konzepte der Orthopädie und Traumatologie – Modul 10, 23.–25. November 2017, Donau-Universität Krems. Ganger R. Kongenitale Deformitäten der unteren Extremität CFD, FH, TH, CPT. Ausbildungsseminar Kinderorthopädie, 6.–7. November 2017, Österreichische Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Lower limb lengthening by intramedullary nailing. 5th EPOS-EFORT BAT Instructional Course Trilogy, 18.–20. Oktober 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Physical therapy in children with external fixators. TSF Advanced Paediatric IC, 17.–19. Mai 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Posteromediales und anterolaterales bowing der Tibia – kongenitale Tibia-Pseudarthrose. Zertifikat Kinderorthopädie – Modul 6, 8.–9. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Proximaler Femurdefekt (Hüftrekonstruktion). Zertifikat Kinderorthopädie – Modul 6, 8.–9. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Six-axis external fixation I lab – workshop. 27th Annual Baltimore Limb Deformity Course, 25.–27. August 2017, Baltimore, Maryland, USA. Ganger R. Tibiaaplasie. Zertifikat Kinderorthopädie – Modul 6, 8.–9. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Treating complex hip deformity in congenital femoral deficiency. EPOSNA Annual Meeting 2017, 3.–6. Mai 2017, Barcelona, Spanien. Ganger R. TSF new hardware and software. TSF Advanced Paediatric IC, 17.–19. Mai 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ganger R. Vienna experience with the magnetic internal lengthening nail. 27th Annual Baltimore Limb Deformity Course Internal Lengthening Nail Workshop, 26.–27. August 2017, Baltimore, Maryland, USA. Ganger R.

Diagnostik und Therapie des Protheseninfektes. Advanced Orthopedics and Traumatology: Aktuelle Konzepte der Orthopädie und Traumatologie (MSc) – Modul 5 „Revisionschirurgie, Tumorprothetik, Infektionen“, 21. Jänner 2017, Donau-Universität Krems. Kasparek M. Kasparek, M. Evidenzbasierte Physiotherapie in der Wirbelsäulenchirurgie: HWS. Physio Austria, Fortbildung für PhysiotherapeutInnen, 17.–19. Mai 2017, Physio Austria Kurszentrum, Wien. Meissner J., Thalhamer Ch.

Meissner, J.

Operationsindikationen der degenerativ veränderten HWS. Vinzenztag, 17. November 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Meissner J.

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Vorträge und Vorlesungen

Achondroplasie: Orthopädische Besonderheiten und mögliche Therapieansätze. 21. BKMF-Jahrestreffen (Bundesverband kleinwüchsige Menschen und ihre Familien), 16. Juni 2017, Windischgarsten, Oberösterreich. Mindler G. T., Ganger R. Mindler, G. T.

Diagnostik bei Beinlängendifferenzen, Achs- und Torsionsfehlern. Zertifikatskurs „Untere Extremitäten, Achsen, BLD, Fehlbildungen“ – Modul 6 der Vereinigung für Kinderorthopädie, 8. September 2017, Wien. Mindler G. T. Die Calcaneus-Stop-Schraube zur Behandlung des symptomatischen flexiblen Knicksenkfußes bei Kindern über 14 Jahre. 31. Jahrestagung der Vereinigung für Kinderorthopädie, 7.–8. April 2017, St. Gallen, Schweiz. Mindler G. T., Kranzl A., Handlbauer A., Ganger R., Radler C. Normalization of foot motion after tibialis anterior tendon transfer for clubfoot recurrence. EPOSNA Annual Meeting, 3.–6. Mai 2017, Barcelona, Spanien. Mindler G. T., Kranzl A., Radler C. Orthesenbehandlung bei kongenitalen Defekten der unteren Gliedmaßen. Zertifikatskurs „Untere Extremitäten, Achsen, BLD, Fehlbildungen“ – Modul 6 der Vereinigung für Kinderorthopädie, 9. September 2017, Wien. Mindler G. T. Supportive Therapie bei Fixateurbehandlung: Pinpflege, Schmerztherapie, Pininfekte. Zertifikatskurs „Untere Extremitäten, Achsen, BLD, Fehlbildungen“ – Modul 6 der Vereinigung für Kinderorthopädie, 8. September 2017, Wien. Mindler G. T. Veränderung der plantaren Druckverteilung durch die Calcaneus-Stop-Schraube zur Behandlung des kindlichen symptomatischen flexiblen Knicksenkfußes. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie, 1. Dezember 2017, Wien. Mindler G. T., Kranzl A., Ganger R., Radler C.

Non-surgical treatment of back pain. Eurospine Education Week, 22.–23. Juni 2017, Straßburg, Frankreich. Ogon M. Osteoporotische Frakturen – das Speisinger Therapieschema. Vinzenz Gruppe Kongresstage Orthopädie – Wirbelsäule im Fokus, 17.–18. November 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Ogon M. Ogon, M.

Passing an orthopaedic exit exam – scoliosis. Eurospine Symposium at EFORT-Congress, 31. Mai 2017, Wien. Ogon M. Spinale Stenose – OP or not OP? Konservative Orthopädie im Fokus, 14.–16. Juli 2017, Pörtschach. Ogon M., Scheuer R.

Österreichische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (ÖGOuT). 2. Fortbildungsseminar, 7. April 2017, UKH Meidling. Pokorny-Olsen A.

Pokorny-Olsen, A. Gutachten beim Kreuzschmerz: Begehrlichkeiten rasch erkennen? Vinzenz Gruppe Kongresstage Orthopädie – Wirbelsäule im Fokus, 17.–18. November 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Rustler T.

Rustler, T.

Infiltrationen als Schmerztherapie für HWS und obere Extremitäten. Seminar der Ärztekammer für Wien, 16. Dezember 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Rustler T. Infiltrationen als Schmerztherapie für LWS und untere Extremitäten. Seminar der Ärztekammer für Wien, 13. Mai 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Rustler T. Leistungsbeurteilung im Pensionsverfahren – Methodik und Fallstricke aus orthopädischer Sicht. Jahrestagung der Gesellschaft der Gutachterärzte Österreichs, 31. März 2017, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), Wien. Rustler T.

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Vorträge und Vorlesungen

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Orthopädische Schmerztherapie: Workshop Stoßwellentherapie. Ärztetage Velden 2017, 20.–26. August 2017, Tagungszentrum NMS, Velden. Scheuer R.

Scheuer, R.

Orthopädische Schmerztherapie: Workshop Wirbelsäulenbeschwerden. Ärztetage Velden 2017, 20.–26. August 2017, Tagungszentrum NMS, Velden. Scheuer R. Röntgengezielte Verfahren zur Behandlung der Lumboischialgie. Vinzenz Gruppe Kongresstage Orthopädie – Wirbelsäule im Fokus, 17.–18. November 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Schmerztherapie – semi-invasive Methoden. Konservative Orthopädie im Fokus, 14.–16. Juli 2017, Pörtschach. Scheuer R. Sport: Stoßwellentherapie bei Muskelverletzungen. 3. Speisinger Stoßwellen-Symposium, 16. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Stoßwellentherapie – Basics: Entwicklungen, Physik, Wirkmechanismen. 3. Speisinger Stoßwellen-Symposium, 16. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Stoßwellentherapie bei Knochenmarködemen. 3. Speisinger Stoßwellen-Symposium, 16. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Stoßwellentherapie rund um die Wirbelsäule – Workshop. 3. Speisinger Stoßwellen-Symposium, 16. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Stoßwellentherapie rund um die Wirbelsäule – Workshop. Vinzenz Gruppe Kongresstage Orthopädie – Wirbelsäule im Fokus, 17.–18. November 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Stoßwellentherapie rund ums Knie. Back2Sports – Überlastungsschäden rund ums Knie. 13. Jänner 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Stoßwellentherapie und Kostenerstattung. 3. Speisinger Stoßwellen-Symposium, 16. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Stoßwellentherapie: Wann – wie viel – wovon? Tipps zur Erstellung von „Kochrezepten“. 3. Speisinger Stoßwellen-Symposium, 16. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Scheuer R. Wirbelsäule und Sport. Ärztetage Velden 2017, 20.–26. August 2017, Tagungszentrum NMS, Velden. Scheuer R. Wirbelsäule und Sport. Konservative Orthopädie im Fokus, 14.–16. Juli 2017, Pörtschach. Scheuer R.

Arthroskopische Erreichbarkeit talarer osteochondraler Läsionen unter Verwendung von nicht invasiver Distraktion vs. forcierter Plantarflexion. 34. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, 30. November 2017, Wien. Hirtler L., Schuh R. Schuh, R.

Biomechanische Aspekte von Fixationsmethoden am 1. Strahl. 25. Internationales Symposium für Fußchirurgie, Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, 2. Dezember 2017, München. Schuh R. Correlation of MRI and arthroscopic findings of articular comorbidities in patients with chronic lateral ankle instability. AFAS Open Meeting, 22. September 2017, Bordeaux, Frankreich. Staats K., Holinka J., Windhager R., Sabeti-Aschraf M., Schuh R. Cross over toes und Läsionen der plantaren Platte. Operationskurs der Vorfußchirurgie der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e. V., 13. September 2017, Wien. Schuh R. Extraartikuläre Anwendung im Rückfußbereich Calcaneus altus, Os tibiale externum, Fersensporn. 13. Klausurtagung zur Konsensusfindung der Österreichischen Gesellschaft für Fußchirurgie, 9. September 2017, Mondsee, Oberösterreich. Schuh R.

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Vorträge und Vorlesungen

Schuh, R. Fortsetzung

Kleinzehendeformitäten, Pathophysiologie und Therapie. Operationskurs Vorfußchirurgie der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e. V., 13. September 2017, Wien. Schuh R. LFTA – internal brace – biomechanical rationale and surgical technique. 8th National Congress of the Slovak Society for Arthroscopy and Sport Traumatology, 23. November 2017, Pressburg, Slowakei. Schuh R. MTP 1 Arthrodese. Operationskurs Vorfußchirurgie der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e. V., 12. September 2017, Wien. Schuh R. PRP, Ostenil, LA, Cortison – Evidenz – Theorie – Praxis. Wintertagung der Österreichischen Gesellschaft für Fußchirurgie, 1. Dezember 2017, Wien. Schuh R.

Einführung in die evidenzbasierte Medizin. 9. Oktober 2017, Physio Austria Kurszentrum, Wien. Thalhamer Ch. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben. Lehrtätigkeit am Bachelorstudiengang Physiotherapie der FH Burgenland, Sommersemester 2017, Pinkafeld. Thalhamer Ch. Thalhamer, Ch.

Evidence based practice. September bis Oktober 2017, FH Burgenland, Pinkafeld. Thalhamer Ch. Kreuzschmerz 2.0: Evidenzbasierte klinische Tests. Vinzenz Gruppe Kongresstage Orthopädie – Wirbelsäule im Fokus, 17.–18. November 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Thalhamer Ch. Perioperatives Schmerzmanagement: Die Rolle der Physiotherapie. Schmerzkurs Basis 2017, 13. Mai 2017, Pöllauberg, Steiermark. Thalhamer Ch. Physiotherapie in der Orthopädie und Traumatologie: Wirbelsäule (PT-Prozess Orthopädie und Traumatologie). PT-Prozess Orthopädie und Traumatologie: Wirbelsäule, November 2017 bis Jänner 2018, FH Burgenland, Pinkafeld. Thalhamer Ch. Physiotherapie in der orthopädischen Wirbelsäulenchirurgie: LWS. Fortbildung für PhysiotherapeutInnen, März 2017, Physio Austria Kurszentrum, Wien. Thalhamer Ch.

Ergotherapeutische Nachbetreuung nach Neurolyse bei CRPS2. Frühjahrsklausurtagung 2017, 3.–4. März 2017, Bad Radkersburg, Steiermark. Weber-Stallecker R., Schüller M.

WeberStallecker, R. 20th Pan Arab Orthopedic Association Conference Amman. 2.–3. November 2017, Amman, Jordanien. Wurnig C. Austrian Knee and Shoulder Symposium. 27. Jänner 2017, Graz. Wurnig C. Wurnig, C.

Bankart open vs. arthroscopic & technique of open bankart repair. 13th Symposium Artroscopia 2017, 2.–5. Mai 2017, Ciego de Avila, Kuba. Wurnig C. Die verhakte Schulterluxation. Behandlungsoptionen und eigene Daten. Salzburger Schulterforum, 30. November bis 1. Dezember 2017, Salzburg. Wurnig C. Vinzenz Gruppe Kongresstage Orthopädie – Wirbelsäule im Fokus. 17.–18. November 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Wurnig C. Treatment options for AC joint instability diagnosis and arthroscopic treatment of SLAP and biceps tendon lesions. 20th Vienna Arthroscopy Forum 2017, 1.–2. September 2017, Orthopädisches Spital Speising, Wien. Wurnig C.

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Beiträge von Pflege- und Verwaltungsmitarbeitern

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Beiträge von Pflege- und Verwaltungsmitarbeitern Fachartikel Hygiene-Transparenz; Veröffentlichung von Infektionszahlen – wie viel kann, wie viel muss sein? Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ 2017, 58. Jg., 8-9: 50-52. Angerler G.

Angerler, G.

Vorträge und Vorlesungen Datentransparenz pro/contra. Maßnahmen zur Eindämmung von nosokomialen Infektionen. 23. März 2017, Schlosspark Mauerbach bei Wien. Angerler G.

Angerler, G.

Mangelnde Hygiene – ein Wissensdefizit? Hartmann Hygienetage, 28. September 2017, Zauchensee, Salzburg. Angerler G. Präoperative Staphylokokken-Eradikation im Orthopädischen Spital Speising. 12. Ulmer Symposium Kranken­ hausinfektionen, 17. März 2017, Ulm, Deutschland. Angerler G. Problemkeime im klinischen Alltag. Vinzenz Gruppe Anästhesietage, 11. November 2017, Göttlicher Heiland Krankenhaus, Wien. Angerler G.

Skill- und Grademix – auf der Sonderklassestation im Orthopädischen Spital Speising. Thesis 2017, Wien. Fink S.

Fink, S.

Leihinstrumente, der große Spagat zwischen Theorie und Praxis. 27. April 2017, Maria Enzersdorf. Gusenbauer M. Leihinstrumente, der große Spagat zwischen Theorie und Praxis. 6. Oktober 2017, Kufstein. Gusenbauer M. Gusenbauer, M.

Public Relations – Integrierte Lehrveranstaltung. Public Relations, Media und Kommunikationsberatung. März bis Juni 2017, FH St. Pölten. Saffarnia P.

Saffarnia, P.

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Beiträge von Pflege- und Verwaltungsmitarbeitern

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Impressum

Speising in Bewegung – Jahresbericht 2017

Der Jahresbericht wurde freundlicherweise unterstützt von:

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Impressum Herausgeber: Orthopädisches Spital Speising GmbH A-1130 Wien . Speisinger Straße 109 Ein Unternehmen der Vinzenz Gruppe Projektkoordination und Redaktion: Dr. Pierre Saffarnia Corporate Design von section.d Fotos: Orthopädisches Spital Speising, Vinzenz Gruppe/Peter M. Mayr (S. 7), Stadt Wien (S. 6) Layout, grafische Gestaltung und Lektorat: Sigma Tau Stummvoll KG, Wien, www.sigmatau.at Druck: Salzkammergut Media, Gmunden Wien, August 2018

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SIGMA TAU Stummvoll KG


Gesundheit kommt von Herzen.

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