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32.    SAISON 2  020 Frank Sumner Dodge Gründer und künstlerischer Leiter

SHALL WE DANCE

Siemens Arts Program

Spectrum Concerts Berlin 1988 – 2019 mit Texten von Habakuk Traber, Isabel Herzfeld und John H. Beck

DIE Konzerte der 32. Saison

Seite 6

#CreatedToCreate

Der Kern und das Spektrum der Möglichkeiten siemens.de/artsprogram

von Habakuk Traber Seite 12


Neu erschienen:

Habakuk Traber Isabel Herzfeld John H. Beck

Shall We Dance Spectrum Concerts Berlin  1988 – 2019 ISBN: 978-3-9821344-0-6 Erhältlich am Info-Tisch und unter info@spectrumconcerts.com

Drei Jahrzehnte Spectrum-Geschichte in einem handlichen Buch mit informativen Bildern. Drei Jahrzehnte Engagement für Kammermusik. Drei Jahrzehnte Brückenschlag Berlin – USA , aber auch zwischen den oft unversöhnten Regionen Europas. Ein Plädoyer für die Würde der Kunst.

Jetzt ist Ihre Zeit. Was ist die beste Finanzstrategie für Sie? Es gibt nur eine Antwort: Ihre eigene. Denn Sie haben Ihre individuellen Bedürfnisse, Wünsche, Ziele. Reden Sie mit uns. Wir nehmen uns gern Zeit für Sie und lernen Sie persönlich kennen. Und erst dann beraten wir Sie bei Ihren finanzstrategischen Fragen ganzheitlich und transparent. Rufen Sie uns einfach an. Matthias Herrmann freut sich auf ein erstes Gespräch mit Ihnen. Telefon 030 319002-335. www.bankhaus-lampe.de BERLIN . BIELEFELD . BONN . DÜSSELDORF . FRANKFURT/MAIN . HAMBURG . MÜNCHEN . MÜNSTER . OSNABRÜCK . STUTTGART . LONDON . NEW YORK . WIEN


32. Saison 2020

Frank Sumner Dodge gründer und Künstlerischer Leiter

BORIS BROVTSYN CLARA-JUMI KANG ALEXANDRA CONUNOVA JULIA-MARIA KRETZ LATICA HONDA-ROSENBERG  Violine MAXIM RYSANOV GARETH LUBBE HARTMUT ROHDE  Viola TORLEIF THEDÉEN JENS PETER MAINTZ CLAUDIO BOHÓRQUEZ  Violoncello THORSTEN JOHANNS  Klarinette ELDAR NEBOLSIN JACOB KATSNELSON CLAUDIO MARTÍNEZ MEHNER  Klavier DoubleBeats:

NI FAN LUKAS BÖHM  Schlagzeug Medienpartner:  rbb Kultur              Thank you:  Anonym  DeutschlandFUNK Kultur  Förderkreis Spectrum Concerts Berlin e.V.  Maritim Hotel Berlin  Medialis Offsetdruck GmbH


NAXOS und

Spectrum Concerts Berlin  2003 – 2021

VeröffentlichungEN 2020

Veröffentlichung JANUAR 2021 ERNÖ VON DOHNÁNYI (2003) JOHN HARBISON (2003) ROBERT HELPS I (2004) ERNST TOCH I (2006) ERNST TOCH II (2008) STANLEY WALDEN (2008) PAUL HINDEMITH (2009) ROBERT HELPS II (2011) URSULA MAMLOK (2014) ERNST TOCH III (2014) ANTON ARENSKY (2015) ERWIN SCHULHOFF (2016) ERICH WOLFGANG KORNGOLD I (2020) ERICH WOLFGANG KORNGOLD II (2020) Béla Bartók (2021)


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Willkommen zur 32. Saison Frank Sumner Dodge

Die Konzerte der 32. Saison

Der Kern und das Spektrum der Möglichkeiten Habakuk Traber

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Förderkreis Spectrum Concerts Berlin e. V.

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Werden Sie Mitglied

Grusswort und Appell des Vorstands

Die Musikerinnen und Musiker  von Spectrum Concerts Berlin

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Spectrum Concerts Berlin auf CD

Repertoire 1988 – 2020

Spectrum Concerts Berlin

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Weissagen … ? Schwarzsehen … ? Zu bunt treiben … ?

Wenn’s um Qualität im Druck geht … !

the fine art of printing Heidelberger Straße 65/66 ¾ 12435 Berlin ¾ Telefon 030 - 53 32 74-0 ¾ Fax 030 - 53 32 74 99 ¾ www.medialis.org

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illkommen zur 32. Saison 2020

Frank Sumner Dodge

Guten Abend, die 32. Saison von Spectrum Concerts Berlin steckt voller zündender Ereignisse. Neben fünf (statt vier !) tollen Programmen in der neuen Saison ist das Buch, von dem wir Ihnen seit 2018 erzählen, Shall We Dance. Spectrum Concerts Berlin 1988–2019, erschienen und kann vorerst bei jedem unserer Konzerte am Info-Tisch im Hauptfoyer erworben werden. Unsere CDs bei Naxos sind auch wieder am Info-Tisch erhältlich. Alle Einnahmen aus dem Verkauf von Büchern und CDs kommen ausschließlich dem Förderkreis Spectrum Concerts Berlin e.V. zugute. Der Förderkreis ist Träger dieser Konzerte! Unmittelbar nach dem Abschlusskonzert der 31. Saison am 24. November 2019 haben Mitglieder des Ensembles Teil II des KorngoldAufnahmeprojekts in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur und Naxos in der Jesus-Christus-Kirche zur Vollendung gebracht. Die beiden Aufnahmen, ein Projekt, das seit 2003 hoch auf der Wunschliste steht, werden im Laufe dieser Saison erscheinen. Geplant in der 32. Saison ist eine weitere CD Aufnahme von Werken Béla Bartóks, die wir am 28. Mai 2020 im Kammermusiksaal der Philharmonie aufführen werden. Seit 2003 hatten wir die Möglichkeit, viele Werke von Komponisten aufzunehmen, die Spectrums Programme immer wieder zu etwas Außergewöhnlichem gemacht haben. Die Aufnahmen sind auch eine dauerhafte Dokumentation der Werke, für die wir uns im Laufe der Jahre eingesetzt haben. Die Pläne für unsere 33. Saison 2021 stecken voller Ideen und Wünsche, die uns sehr am Herzen liegen. Wir freuen uns auf all diese Zukunftspläne. Abschließend möchte ich Ihre besondere Aufmerksamkeit auf ­Seite  19 dieses Programmheftes lenken. Die Mitglieder des Vorstandes haben eine von Herzen kommende Nachricht an Sie alle geschrieben. Und jetzt zur Saison … Herzlichst,

Frank Sumner Dodge

Spectrum Concerts Berlin

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KONZERTE DER 32. SAISON

BORIS BROVTSYN Violine

ERGÄNZTES SPECTRUM-ENSEMBLE:

Latica Honda-Rosenberg Mayu Tomotaki Christa-Maria Stangorra Johannes Rosenberg Leyang Tang Clara Mesple Violine I

Catherina Lendle Johanna Müller Asuka Imajo Divna Tontic Lir Vaginsky Yuriko Takemoto Violine II

Matan Gilitchensky Shira Majoni Friedemann Slenczka Clara-Hélène Stangorra Viola

Jens Peter Maintz Anton MECHT Spronk Natalia Costiuc Raphaela Paetsch Violoncello

Joonas Korjus Francisca Sá Machado Kontrabass

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32. Saison 2020


I.

Eröffnungskonzert der 32. Saison Sonntag, 5. Januar 2020 Philharmonie / Kammermusiksaal 19.30 Uhr Einführung im Saal mit Carlos Maria Solare 20 Uhr Konzert

Edward Elgar

(1857  – 1934)

Serenade für Streichorchester e -Moll op.  20 (1892)

Allegro piacevole Larghetto Allegretto

Karl Amadeus Hartmann

(1905 – 1963)

Concerto funebre für Violine und Streicher (1939)

Introduktion. Largo Adagio Allegro di molto Choral. Langsamer Marsch

 PAUSE

Andrzej Panufnik

(1914 – 1991)

Konzert für Violine und Streichorchester (1971)

Rubato Adagio Vivace

Béla Bartók

(1881  – 1945)

Divertimento für Streicher Sz 113 (1939)

Allegro non troppo Molto adagio Allegro assai

Das heutige Konzert wird von Deutschlandfunk Kultur für eine Ausstrahlung in der Sendung In Concert am 9. Januar 2020 um 20.03 Uhr aufgezeichnet.

Programmänderungen vorbehalten

Spectrum Concerts Berlin

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II. Konzert zu Ehren von Ursula Mamlok Montag, 20. April 2020 Philharmonie / Kammermusiksaal 19.30 Uhr Einführung im Saal mit Habakuk Traber 20 Uhr Konzert

Ursula Mamlok

(1923 – 2016)

Breezes für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier (2014 – 2015) Confluences für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier (2001)

Presto Vivo Still, as if suspended

Johannes Brahms

(1833 – 1897)

Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello h-Moll op. 115 (1891)

Allegretto Adagio Andantino – Presto non assai, ma con sentiment

 PAUSE SPECTRUM-ENSEMBLE:

Olivier Messiaen

BORIS BROVTSYN

Quatuor pour la fin du temps

JULIA-MARIA KRETZ

Violine

GARETH LUBBE Viola

JENS PETER MAINTZ Violoncello

THORSTEN JOHANNS Klarinette

JACOB KATSNELSON Klavier

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32. Saison 2020

(1908 – 1992)

(1940 – 41)

Liturgie de crystal Vocalise, pour l’ange qui annonce la fin du temps Abîme des oiseaux Intermède Louange à l’éternité de Jésus Danse de la fureur, pour les sept trompettes Fouillis d’arcs-en-ciel, pour l’ange qui annonce la fin du temps Louange à l’immortalité de Jésus


III. Konzert zu Ehren von Béla Bartók Donnerstag, 28. Mai 2020 Philharmonie / Kammermusiksaal 19.30 Uhr Einführung im Saal mit Isabel Herzfeld 20 Uhr Konzert

Béla Bartók

(1881 – 1945)

Kontraste für Klarinette, Violine und Klavier Sz 111 (1938)

Verbunkos Pihenö Sebes

Sonate für zwei Klaviere und Schlagwerk Sz 110 (1937)

Assai lento  –  Allegro troppo Lento, ma non troppo Allegro non troppo

 PAUSE

SPECTRUM-ENSEMBLE:

BORIS BROVTSYN ALEXANDRA CONUNOVA Violine

GARETH LUBBE

Quintett für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello C-Dur op. 3 (1903 – 1904)

Andante  –  Allegro Vivace. Scherzando Adagio Vivace

Viola In Zusammenarbeit mit Naxos und Deutschlandfunk Kultur.

JENS PETER MAINTZ Violoncello

THORSTEN JOHANNS Klarinette

ELDAR NEBOLSIN CLAUDIO MARTÍNEZ MEHNER Klavier

DoubleBeats: NI FAN LUKAS BÖHM Schlagzeug

Programmänderungen vorbehalten

Spectrum Concerts Berlin

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IV. Johannes Brahms – Die Streichsextette Montag, 15. Juni 2020 Philharmonie / Kammermusiksaal 19.30 Uhr Einführung im Saal 20 Uhr Konzert

Johannes Brahms

(1833 – 1897)

Streichsextett Nr. 1 B-Dur, op. 18 (1858 – 1860)

Allegro ma non troppo Andante ma moderato Scherzo. Allegro molto Rondo. Poco allegretto e grazioso

 PAUSE

Streichsextett Nr.  2 G-Dur, op.  36 (1864 – 1865) Allegro non troppo Scherzo. Allegro non troppo Poco adagio Poco allegro SPECTRUM-ENSEMBLE:

BORIS BROVTSYN CLARA-JUMI KANG Violine

MAXIM RYSANOV GARETH LUBBE Viola

JENS PETER MAINTZ CLAUDIO BOHÓRQUEZ Violoncello

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32. Saison 2020


V.

Abschlusskonzert der 32. Saison Donnerstag, 26. November 2020 Philharmonie / Kammermusiksaal 19.30 Uhr Einführung im Saal 20 Uhr Konzert

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 –1847)

Streichoktett Es-Dur op. 20

(1825)

Allegro moderato, ma con fuoco Andante Scherzo: Allegro leggerissimo Presto

 PAUSE

George Enescu

(1881 –1955)

Streichoktett C-Dur op. 7 (1900)

SPECTRUM-ENSEMBLE:

Très modéré Très fougeux  –  Moins vite  –  1er Mouvement Lentement  –  Plus vite  –  1er Mouvement Mouvement de Valse bien rythmée

BORIS BROVTSYN CLARA-JUMI KANG JULIA-MARIA KRETZ LATICA HONDA-ROSENBERG Violine

GARETH LUBBE HARTMUT ROHDE Viola

TORLEIF THEDÉEN JENS PETER MAINTZ Violoncello

Programmänderungen vorbehalten

Spectrum Concerts Berlin

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ER Kern und das Spektrum der Möglichkeiten

Die 32. Saison der Spectrum Concerts Berlin 2020

Von Habakuk Traber

Spectrum Concerts Berlin  –  das ist vor allem ein großer Kreis von Freunden, die eines verbindet: der Wunsch, gemeinsam Kammermusik aufzuführen  –  auf höchstem Niveau, mit unbedingtem Engagement. In den gut drei Jahrzehnten, die Spectrum nunmehr besteht, wechselten die Künstler(innen) immer wieder, die auf der Bühne das Gesicht, den Ton und die Kommunikation mit den Hörern bestimmten. Immer aber gab es auch einen Kern, der Kontinuität in der Erneuerung weitertrug  –  das galt und gilt für Stil und Repertoire gleichermaßen. Spectrum hat deshalb auch, worüber andere nur bedingt verfügen: die Möglichkeit, sich in ganz unterschiedlichen Formationen einer großen Repertoirebreite zu widmen und sich auf Werke zu konzentrieren, die außerhalb des kammermusikalischen Normalfalls liegen. Dennoch gibt es auch im großen Spektrum der aufgeführten Werke einen Kern, der die verschiedenartigen Programme wie eine innere Kraft zusammenhält.

Die Fülle der Möglichkeiten … …    kann in einer Saison nur angedeutet werden. 2020 wird bei Spectrum ein Jahr der großen Besetzungen. Im Eröffnungskonzert erweitert sich das Ensemble zu einem kleinen Kammerorchester. Boris Brovtsyn führt es als Solist an. Äußerlich betrachtet nehmen zwei serenadenartige Kompositionen zwei Violinkonzerte in ihre Mitte. Genauer besehen schwingt das Verhältnis von Musik und Menschlichkeit als Unterton mit. Im Heiter-Schönen, das Serenaden im Titel führen, drückt sich nicht nur niveauvolle, freundlich-entspannte Unterhaltung, sondern auch die Utopie eines menschlichen Umgangs überhaupt aus. In die Violinkonzerte von Karl Amadeus Hartman und Andrzej Panufnik gingen die Umstände ihrer Entstehungszeit ein. Panufnik komponierte

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32. Saison 2020

sein Werk für Yehudi Menuhin und hatte dessen besondere Qualität des gesanglichen, ausdrucksvollen Spiels vor Ohren, als er es konzipierte. Für beide Künstler, die aus bitterer Erfahrung wussten, was politischer Totalitarismus bewirkt, bedeutete Musik ein Sinnbild, ein Medium und eine Aufforderung zur Versöhnung. Karl Amadeus Hartmann komponierte sein Concerto funebre nach einem älteren Plan im Herbst 1939. Es ist von Zitaten wie von Widmungen durchzogen: Der Hussitenchoral, die inoffizielle Freiheitshymne der Tschechen, klingt zu Beginn auf, später Hindemiths Trauermusik auf den Tod des britischen Königs George V., Passagen aus Hartmanns eigenem ersten, „jüdischen“ Streichquartett, am Ende dann ein „Choral“ der Arbeiterbewegung („Unsterbliche Opfer“): All dies


v.l.n.r.: Torleif Thedéen, Boris Brov tsyn, Jens Peter Maintz, Gareth Lubbe, Yura Lee, ­Cl ara-Jumi Kang. Erich Wolfgang Korngold Aufnahme, 2019. FOTO: Adil Razali

ist eingeschmolzen in eine sehr persönliche Tonsprache, in eine Bekenntnismusik, die Trauer, Trotz und Selbstbehauptung im Widerstand gegen die NS-Barbarei unlösbar miteinander verbindet. Mit Felix Mendelssohns und George Enescus Oktetten bilden zwei Geniestreiche musikalischer Wunderkinder im November den Abschluss der 32. Spectrum-Saison. Mendelssohn war 16 Jahre jung, als er sein Opus 20, den unmittelbaren Nachbarn seiner Musik zu William Shakespeares Sommernachtstraum, schrieb. Enescu begann sein Opus 7 mit knapp 18 Jahren; die Komposition beschäftigte ihn rund eineinhalb Jahre. Beide Komponisten hatten in jugendlichem Alter bereits zu ihrem Stil gefunden. Biografisch handelt es sich um Jugend-, künstlerisch um Meisterwerke.

Der Kern: Brahms und die deutsch-amerikanische Brücke Aus einer späten Begegnung wurde ein herzliches Verhältnis. 2006 zog die Komponistin Ursula ­Mamlok nach 66 Jahren Leben und Wirken in New York in eine Berliner Seniorenresidenz. Die 83-Jährige wagte den Schritt in ein neues Leben, weil ihre Werke zunehmend Resonanz in Deutschland fanden, während die kulturellen Krisen in den USA die Szene der Neuen Musik, zu der sie sich zählte, stark belasteten und einschränkten. In Berlin wurde sie 1923 geboren, in Berlin verbrachte sie die ersten 16 Lebensjahre, ehe sie, buchstäblich in letzter Minute, im Februar 1939 mit ihren Eltern emigrieren und

Spectrum Concerts Berlin

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Korngold-Aufnahme am 1. Mai 2019 in der Jesus-Christus-Kirche. FOTO: Adil Razali

der NS -Verfolgung entkommen konnte. Mit ihrem Leben und Werk gibt sie ein Beispiel für die transatlantische Brücke, die durch politische Gewalt als Flucht- und Rettungsweg erzwungen wurde, und die in den Nachkriegsjahrzehnten die Chancen zu einer gegenseitigen kulturellen Stärkung aufleuchten ließ. Am 1. Februar 2013, ihrem 90. Geburtstag, gaben die Spectrum Concerts Berlin zu ihren Ehren ein Konzert; ihre (zum Teil ganz neuen) Werke standen dabei im Mittelpunkt. Das Spectrum Konzert am 20. April 2020 ist ebenfalls Ursula Mamlok gewidmet. Ihre Werke werden in beziehungsvolle Nachbarschaft gestellt. 1940, als sich ihr Wunsch, die USA zu erreichen und dort weiter Musik studieren zu können, überraschend erfüllte, geriet in Europa ihr 14 Jahre älterer Kollege Olivier Messiaen in deutsche Kriegsgefangenschaft; neun Monate lang war er im Stammlager VIII A bei Görlitz interniert. Dort komponierte er mit dem Quartett auf das Ende der Zeit eines seiner besonders ergreifenden Werke. Ursula Mamlok teilte seine visionäre Spiritualität ganz und gar nicht; dennoch kommen manche ihrer Werke der Klanggestik des französischen Meisters recht nahe. Hätte Arnold Schönberg 1933 das Bild von Brahms, dem Konservativen, nicht gründlich zurechtgerückt, dann hätte Ursula Mamlok einen Essay über Brahms, den Fortschrittlichen schreiben müssen. Denn Brahms war und blieb für sie besonders mit seinem konzentrierten Spätwerk, zu dem auch das Klarinettenquintett gehört, so etwas wie ein musikalisches Gewissen: Die relative Kürze ihrer Kompositionen rührt unter anderem daher, dass sie  –  nach Brahms’ Vorbild  –  keine Note zu viel schreiben wollte. Die Liebe zu Brahms teilte sie mit den Spectrum Concerts Berlin. In den ­Spectrum-Programmen ist er der bevorzugte klassisch-romantische Komponist. Die Sextette, in die er sehr viel Persönliches hineingeheimnisste, haben

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32. Saison 2020

durch Spectrum-Musiker(innen) immer wieder fesselnde Interpretationen erfahren. Sie stehen am 15. Juni auf dem Programm. Die Spectrum Concerts Berlin traten 1988 an, um musikalische Brücken zwischen Europa und den USA zu schlagen. Béla Bartók wurde dabei zu einer wichtigen Stimme in ihrem Repertoire. Denn der ungarische Komponist gehörte nicht nur zu der großen Schar von Exilanten, die in den USA Schutz vor NS -Verfolgung fanden. Bereits vor seiner Emigration aus Europa schrieb er zwei Werke, die in Richtung neue Welt wiesen: Für den Klarinettisten Benny Goodman komponierte er die Kontraste, die längst zu einem Kabinettstück in den SpectrumProgrammen geworden sind. Kurz vor ihnen entstand mit der Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug ein Meisterwerk, das seiner ungewöhnlichen Besetzung wegen nur selten zu hören ist. Im Mai stellt Spectrum diesen beiden Werken eine frühe Komposition Bartóks entgegen, mit der er sich das Terrain der Kammermusik erschloss. Das Jahr 2020 bedeutet für Spectrum auch ein Bekenntnis zu seinen „Basics“.


EHRENMITGLIEDER

Nina Baronin von Maltzahn John Harbison Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D. † Robert Helps † Rolf Liebermann † Wolfgang Stresemann †

V   ORSTANDSMITGLIEDER

Dr. Stefan Richter Vorsitzender Selten gespielte Kammermusik – das ist ein Markenzeichen von „Spectrum Concerts“, und da lässt sich der Künstlerische Leiter Frank Dodge auch nicht beirren. Zwar ist der Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie nicht einmal zur Hälfte gefüllt, aber immerhin sitzen 550 Leute im Publikum, was angesichts dieser unbekannten Musik gar nicht mal schlecht ist. Und auch Berlins Kultursenator Klaus Lederer hat es in dieses Konzert gelockt… Ein Grund, warum diese Musik fast nie gespielt wird, ist ihre Schwierigkeit. Da braucht man sechs großartige Virtuosen. Und die hat man hier – alle bewältigen das mit Leichtigkeit. Da ist der große Ton vorhanden, so dass es schon gar nicht mehr nach Kammermusik, sondern nach großem Orchester klingt. Jeder kann darüber hinaus eine Melodie zum Dahinschmelzen gestalten… Dass dieses Werk so überzeugen konnte, war auch dieser grandiosen Interpretation zu verdanken. rbb Kultur von Andreas Göbel, 2. Mai 2019

Förderkreis Spectrum Concerts Berlin e. V. Eisenacher Straße 53 10823 Berlin

Anne Schleisiek Stellvertretende Vorsitzende

MITGLIEDER DES FÖRDERKREISES Stand 25. November 2019

BOTSCHAFTER

Michael und Christine Bauer   * Dr. Cord-Georg Hasselmann Dr. med. Gerd Hauck und Dr. med. Mechthild Vocks-Hauck Wolf-Rainer Hermel Dr. Ulrich Köstlin Dr. Friedrich Kuhn Nina Baronin von Maltzahn Robert-David Neale Dr. Stefan Richter Anne Schleisiek Christoph Schmidt-Krayer Dr. Marianna Strümpel  *

Peter Berg Schatzmeister WIR DANKEN FÜR DIE FREUNDLICHE UNTERSTÜTZUNG DURCH SPENDEN, SACHSPENDEN UND EHRENAMTLICHE LEISTUNGEN

Monika Grieger Karl Maroldt Elizabeth Poland Glauco Santos Prata-Thol Adil Razali Karin Schroeder Margot Stamm Angelika Zahn Regine Zellmer

Telefon 030 – 782 51 42 info@spectrumconcerts.com www.spectrumconcerts.com

Deutsche Bank IBAN: DE 49 1007 0848 0627 9715 01 BIC : DEUTDEDB110

Vereinsregister: A   G Charlottenburg VR 16136 B


WIR DANKEN FÜR DIE FREUNDLICHE UNTERSTÜTZUNG UNTERSTÜTZER

FREUNDE

David Antal und Prof. Dr. Ariane Antal Anonym Peter Berg Barbara und Dietmar Buve Thomas Demmin Philippe Derendinger Daniel Gerson Wilfried und Ursel Götze Dr. Ulrich Heyll Renate Keil Christine am Ende Lissner Karl und Inge Maroldt Matthias Ortmann Elizabeth Poland Dr. Renate Schulze-Rath Dr. Peter Sötje  Elisabeth Störmer-Hemmelgarn Steffen Störmer

Alexandra Arndt  * Urban Bastert Dr. Christine Bergmann Dr. Jürgen Bergmann Dr. Rüdiger Boergen und Irene Boergen Prof. Dr. Martin Digweed Barbara Engel Renate Ernst Marianne Esser Clemens Fahnemann Anne Feltz Cornelia Fernholz Dr. Rosa-Maria Gaßmann Alexandra Habermann Dr. Harald Hasselmann Dr. Friedrich Hausmann Isabella Heereman Lily R. Heiliger Dag Höge Klaus Johanssen Johannes Kauffmann Sabine Wia Klemmt Mechthild Kretz Daniela Lehmann Rose Lindlar Martin Löer Dr. Anke Maaßen Sabine Mager Jörg Malzahn Merlekerpartner Rechtsanwälte Notare Hannelore Pottag Dr. Rainer Raack Gebhard Röck Giselher Ruks Edeltraut Sander Günther Scherer  * Frank-Christian Schilling Gunar Schlegel Philippe Schreiber Margarete Tabert  * Professorin Anita Ušacka Professor Peter Wilkitzki Martha Willey Alexandra Wünsch  * Gert Zschiesche  *

1988 –  2020

Aaron Copland Fund for Music Abby Whiteside Foundation Akademie der Künste Berlin (Berlin-Hansaviertel) Botschaft der Republik Kosovo in Berlin Charidu Foundation Dwight und Ursula MamlokStiftung Edward T. Cone Foundation Embassy of the United States of America Ernst Toch Society Los Angeles Ernst von Siemens Musikstiftung F. C. Flick Stiftung Frank Huntington Beebe Fund for Musicians Greater Piscataqua Community Foundation Hauptstadtkulturfonds Hochschule der Künste Berlin Körber Stiftung New Hampshire State Council on the Arts ODDO BHF Bank Minister of Education, Pristina, Kosovo Robert Helps Music Trust Kulturverwaltung des Landes Berlin Senatsverwaltung für Kultur und Europa Susquehanna University The Koussevitzky Music Foundation University of South Florida

*   Gründungsmitglieder

Spectrum Concerts Berlin

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Werden Sie Mitglied Der Förderkreis Spectrum Concerts Berlin e.V. bietet drei verschiedene Kategorien der Mitgliedschaft an. Unterschieden wird zwischen Privatund Firmenmitgliedern einerseits und zwischen Freunden, Unterstützern und Botschaftern andererseits.

Leistungen des Vereins für den Freundeskreis

Leistungen des Vereins für den Botschafterkreis

• Zusendung der Saisonvorschau  * • Namensnennung im Programmheft und auf der Internetseite: www.spectrumconcerts.com • Zusendung der Spectrum Notes vor jedem Konzert  *

• Zusendung der Saisonvorschau und des Saisonprogrammhefts  * • Hervorgehobene Namensnennung im Programmheft und auf: www.spectrumconcerts.com • Kartenkontingent von 2 Botschafter-Karten (Block A) je Konzert • Einladung zu allen offiziellen Empfängen • Ein Exemplar pro CD -Neuerscheinung als Geschenk • Kartenkontingent von 100 Karten mit 20%iger Ermäßigung (einmalig pro Saison, Firmenmitglieder) • Einladungen zu Sonderkonzerten / Hauskonzerten • Zusendung der Spectrum Notes vor jedem Konzert  *

Leistungen des Vereins für den Unterstützerkreis

• Zusendung der Saisonvorschau  * • Namensnennung im Programmheft und auf der Internetseite: www.spectrumconcerts.com • Einladung zur Saisoneröffnung • Zusendung der Spectrum Notes vor jedem Konzert  *

 *   Dafür benötigen wir Ihre E-Mail-Adresse

Die Mitgliedsbeiträge staffeln sich wie folgt: Freunde Unterstützer Botschafter

Privatmitglied

Firmenmitglied

ab 55 Euro ab 250 Euro ab 1.000 Euro

ab 200 Euro ab 500 Euro ab 2.000 Euro

Das Finanzamt für Körperschaften I hat aufgrund der Satzung des Förderkreises Spectrum Concerts e.V. die steuerbegünstigte Gemeinnützigkeit anerkannt. Die Anerkennung wurde zuletzt am 04.02.2019 zur Steuernummer 27/648/51772 durch das Finanzamt bestätigt. Daraus folgt, dass der jährliche Mitgliedsbeitrag sowie darüberhinausgehende Zuwendungen steuerbegünstigt sind. Entsprechende Bescheinigungen werden kurzfristig erteilt.

Beitrit tserklärung

Hiermit bitte ich um Aufnahme in den Förderkreis Spectrum Concerts Berlin e.V.

Zutreffendes bitte ankreuzen, Betrag bitte einsetzen und das ausgefüllte Formular an den Förderkreis Spectrum Concerts Berlin e. V., Eisenacher Straße 53, 10823 Berlin oder per E-mail an info@spectrumconcerts.com senden.

Freund

mit Mitgliedsbeitrag in Höhe von Euro

Unterstützer Botschafter

mit Mitgliedsbeitrag in Höhe von Euro

mit Mitgliedsbeitrag in Höhe von Euro

Ich ermächtige den Förderkreis Spectrum Concerts Berlin e.V., den jährlichen Mitgliedsbeitrag von meinem Konto abzubuchen: Konto:

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PLZ /Ort:

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Falls ich keine Abbuchung wünsche, überweise ich den jährlichen Mitgliedsbeitrag auf das Konto bei der

E-Mail:

Deutsche Bank AG IBAN : DE 49 1007 0848 0627 9715 01

Ich bin mit der Nennung meines Namens auf der Internetseite www.spectrumconcerts.com nicht einverstanden. Ich bin mit der Nennung meines Namens im Programmheft nicht einverstanden. (Bitte bei Bedarf ankreuzen) Datum:

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32. Saison 2020

BIC : DEUTDEDB110

Unterschrift für Beitritt: Ihre obigen Daten erheben und verarbeiten wir zum Zwecke der Abwicklung Ihrer Mitgliedschaft und zur Erbringung der oben angegebenen Leistungen. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.


FÖRDERKREIS SPECTRUM CONCERTS BERLIN E.V.

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ruSSwort  und Appell des Vorstands Liebe Konzertbesucher, liebe Mitglieder des Förderkreises Spectrum Concerts Berlin, als Vorstand des Förderkreises begrüßen wir Sie sehr herzlich zur 32. Saison von ­Spectrum ­Concerts Berlin. Auch in dieser Saison möchten wir uns mit einigen persönlichen Worten an Sie wenden. Im Rahmen unserer Vorstandstätigkeit führen wir zeitweise eine rege E-Mail-Korrespondenz, natürlich insbesondere mit dem Gründer und Künstlerischen Leiter Frank Sumner Dodge. Oft sind diese E-Mails für uns einfach der geeignetste Weg, schnell miteinander zu kommunizieren, erforderlichenfalls auch zeitversetzt und über große Entfernung. Manchmal aber gehen die ­Inhalte der elektronischen Korrespondenz tiefer und berühren ganz grundsätzliche Fragen. Kürzlich standen in einer E-Mail von Frank Dodge folgende Sätze: In Berlin muss man klopfen und klopfen und klopfen. Und wenn noch niemand antwortet? Klopfe, klopfe und klopfe noch einmal. Und wenn noch niemand antwortet? Na ja, klopfen wir weiter. Es lohnt sich, einen Augenblick länger darüber nachzudenken. Ohne diese unglaubliche Beharrlichkeit wäre Spectrum Concerts Berlin nie das geworden, was es heute ist: Ein hoch renommiertes Ensemble mit einem sehr engagierten Trägerverein. Heute klopfen wir als Vorstand bei allen Lesern und Leserinnen dieser Zeilen an. Wir klopfen an, um all denjenigen ganz herzlich zu danken, die Spectrum Concerts Berlin teilweise schon seit vielen Jahren mit Rat und Tat unterstützen (oftmals, ohne dass man darum bitten muss!). Wir klopfen aber auch bei denjenigen an, die neu hinzugekommen sind und laden sie ein, Spectrum Concerts Berlin näher kennenzulernen und sich zu engagieren. Das Engagement von Mitgliedern des Förderkreises sowie sonstigen Freunden und Förderern war für das Gelingen und den Fortbestand von Spectrum Concerts Berlin stets unverzichtbar. Wir freuen uns über neue Zuhörer und Abonnenten und tatkräftige Beiträge aller Art. Nehmen Sie bitte gern Kontakt mit uns auf. Finanziell stehen wir in diesem Jahr vor denselben Herausforderungen, wie in ­allen früheren Jahren: Wir haben uns noch anzustrengen, um in der laufenden Saison ein ausgeglichenes ­Ergebnis zu erzielen. Die künstlerischen Pläne für die nächste Saison nehmen Gestalt an, finanziell gesichert ist sie lange noch nicht. Diejenigen, die es ermöglichen können, bitten wir deshalb herzlich, sich auch in finanzieller Hinsicht einzubringen. Wir wünschen Ihnen erlebnisreiche Konzertabende bei und mit Spectrum Concerts Berlin!

Dr. Stefan Richter

Anne Schleisiek

Peter Berg

Spectrum Concerts Berlin

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Spectrum Concerts Berlin

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ie Musikerinnen und Musiker von Spectrum Concerts Berlin

Boris Brovtsyn Violine

Boris Brovtsyn hat sich als einer der herausragendsten und vielseitigsten Musiker seiner Generation einen Ruf erworben. Er ist bereits jetzt einer der weltweit gefragtesten Solisten und Kammermusiker. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Violinkonzerte und Hunderte von Kammermusikwerken, von denen er einige uraufgeführt hat. Zudem ist er ein häufiger Gast bei den Kammermusikreihen Les Grands Interprêtes in Genf und Spectrum Concerts Berlin, wo er seit 2008 in jeder Saison aufgetreten ist. Als Musiker in vierter Generation hat Boris unter der Anleitung seines Großvaters, einem Schüler von Lew Zeitlin und Abram Jampolski, mit dem Violinspiel begonnen. Nach seinem Abschluss am Staatlichen Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo er bei Maja Glezarowa studierte, debütierte er im UK mit dem BBC Philharmonic Orchestra unter Rumon Gamba und verlegte seinen Wohnsitz bald darauf nach London. Er schloss sein Studium bei David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama ab, wo er seit 2010 selbst unterrichtet. Neben der Professur an der GSMD leitete er außerdem eine Klasse am Trinity College of Music in Greenwich und hat Meisterkurse in der ganzen Welt, u. a. z. B. in Südkorea, Thailand und Brasilien, gegeben. Boris Brovtsyn hat bereits mit Sir ­Neville ­Marriner, Vladimir Jurowski, Neemi Jarvi, ­Marek ­J anowski, Mikhail Jurowski, Vassili Sinaisky, Jan ­Pascal ­Tortelier, Gerd Albrecht, Alexander ­Vedernikov, ­Michael Sanderling, Arvo Volmer und Antony Wit, mit dem London Philharmonic, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Warschauer Philharmonie, dem Russischen Nationalorchester, dem Berliner Rundfunkorchester, dem Sao Paulo Sinfonieorchester, der Academie of St. Martin in the

Fields sowie dem BBC Symphony, dem BBC Philharmonic und dem BBC Scottish Orchestra auf der Bühne gestanden. Als begeisterter Kammermusiker arbeitete er mit Janine Jansen, Gidon Kremer, Misha Maisky, ­Itamar Golan, Julian Rachlin, Gary Hoffman, Maxim ­Rysanov, Daishin Kashimoto, Martin Fröst, ­Nelson Goerner und Denis Matsuev u.v.a. zusammen. Zudem trat er bei Festivals wie Verbier, Edinburgh, Salzburg, Stavanger, Campos do Jordao, Annecy, Utrecht, Jerusalem, Ohrid Summer, Dezembernächte Moskau, Progetto Martha Argerich in Lugano und dem Enescu-Festival in Bukarest auf. CD s von Boris Brovtsyn sind bei Decca, BIS , Onyx und Naxos erschienen. Seine Aufnahmen mit Kammermusikwerken von Schubert und Schönberg mit Janine Jansen haben den ECHO Klassik gewonnen und das Klarinettenquintett von Brahms mit Martin Fröst wurde für den Gramophone Award nominiert. Die Eugène Ysaÿe Solo-Violinsonaten wurden 2018 bei Quarz Music Ltd veröffentlicht. Die Aufnahme wurde für eine ICMA Auszeichnung sowie den Supersonic Award des Pizzicato Magazins vorgeschlagen. www. Borisbrovtsyn.com

C   lara-Jumi Kang Violine

Clara-Jumi Kang ist eine Künstlerin von hohem Rang und durchlebt eine internationale Karriere mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten in ganz Asien und Europa. Sie war Gewinnerin des 2010 Indianapolis International Violin Competition, des 1. Preises beim Seoul Violin Competition (2009) und des Sendai Violin Competition (2010). Kang tritt regelmäßig mit europäischen Orchestern auf, wie dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Kölner Kammerorchester, der Kremerata Baltica, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National de Belgique und dem Orchestre de la Suisse Romande. Außerhalb Europas hatte sie

Spectrum Concerts Berlin

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Alexandra Conunova

V   ioline Auftritte mit den Orchestern Atlanta, New Jersey, Indianapolis und dem Santa Fe Symphony Orchestra, mit dem Mariinsky Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, der New Japan Philharmonic, der Hong Kong Sinfonietta, dem NCPA ­Beijing Orchestra, dem Macao Philharmonic und dem Taipei Symphony. ­Valery Gergiev, Lionel Bringuier, ­Wladimir ­Fedosejew, Andrey Boreyko, Christoph Poppen, Wladimir Spivakov, Yuri Temirkanov, Gidon Kremer, Gilbert Varga, Lü Jia, Myjun Whun Chung, Heinz Holliger und ­Kazuki Yamada zählen zu den Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitet. Clara-Jumi Kang, in Korea eine prominente Musikerin, ist mit allen bedeutenden koreanischen Orchestern aufgetreten. 2012 wurde sie für ihre herausragenden internationalen Erfolge mit dem Daewon Music Award ausgezeichnet und 2015 mit dem Preis Kumho Musician of the Year geehrt. Höhepunkte der Konzertsaison 2019/20 in Europa sind u. a. Aufführungen mit der Warschauer Philharmonie (unter Boreyko), dem Kölner Kammerorchester (Poppen) und eine Konzertreise durch Portugal mit dem Macao Orchestra (Jia). Ferner wird Clara-Jumi Kang wieder in Japan auftreten, mit dem Hyogo Performing Arts Center Orchestra (Vedernikow), sowie in den USA mit dem Seoul Philharmonic Orchestra (Chung). Mit Recitals bzw. als Kammermusikern wird sie erneut bei Spectrums Concerts in der Berliner Philharmonie dabei sein bzw. am ClasClas Festival sowie dem Pyeongchang Chamber Music Festival teilnehmen. Mit ihrem DuoPartner Sunwook Kim führt sie beim Marvão Festival den kompletten Zyklus der Beethoven-Violinsonaten auf. Clara-Jumi Kang spielt zurzeit die aus dem Jahr 1708 stammende „Ex-Strauss“ Stradivari, die ihr als großzügige Leihgabe von der Samsung Cultural Foundation Korea zur Verfügung gestellt wird. www.clarajumikang.com

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32. Saison 2020

Alexandra Conunova wurde 1988 in Moldawien geboren und begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. Sie studierte bei Petru Munteanu an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, bei Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie bei Renaud Capuçon an der Haute École de Musique de Lausanne. Ihr Studium ergänzten Meisterkurse bei Ivry Gitlis, Igor Oistrakh und Igor Ozim. In ihrer Heimatstadt Chişinău gründete sie die VitArt Charity Foundation, um Menschen mit Behinderung, aber auch junge Musiker, zu unterstützen. 2015 wurde ihr vom moldawischen Präsidenten Nicolae Timofti der Ehrentitel Master of Arts verliehen. 2018 /19 konzertierte Alexandra Conunova beim Verbier Festival, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Shanghai International Arts Festival, dem Zagreb Festival und dem Martha Argerich Festival Hamburg. Mit dem Mahler Chamber Orchestra unter ­Beatrice Muthelet, dem Insula Orchestra unter Laurence Equilbey, dem Real Orchestra Sinfonica de Sevilla unter John Axelrod, dem Saarländischen Staatsorchester unter Nicholas Milton, den Hamburger Symphonikern unter Sylvain Cambrelin und dem Kammerorchester Basel war sie ebenfalls zu hören. Die junge Musikerin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe: 1. Preis beim JosephJoachim- Violinwettbewerb in Hannover im Herbst 2012, 3. Preis beim internationalen Violinwettbewerb in Singapur und beim renommierten Tschai kowsky-Wettbewerb in Moskau. Einen 2.  Preis erhielt sie 2011 beim internationalen Violinwettbewerb „George Enescu“ wie auch bei den Wettbewerben „Tibor Varga“ (2010), „Ion Voicu“ (2009) und „Henri Marteau“ (2008). Im Rahmen der „Verbier Festival Academy“ wurde ihr 2013 der „Julius Baer Preis“ verliehen. 2016 wurde sie als Borletti-BuitoniTrust Fellowship Winner ausgezeichnet. Als Solistin tritt Alexandra Conunova auf mit Orchestern wie dem National Philharmonic of Russia, dem Hermitage Orchestra St. Petersburg, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchestra I pomeriggi musicali Mailand, der Filarmonica Teatro Regio Torino, dem Orchestre National du Capitole, Bucharest Symphony Orchestra, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, der Ungarischen Staatsoper, den Moscow Soloists, den Nürnberger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, dem Wuhan und China Philharmonic Orchestra, dem


Musikkollegium Winterthur, dem Verbier Festival Kammerorchester sowie dem Wiener, Münchener und dem Stuttgarter Kammerorchester. Dabei arbeitet sie zusammen mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Teodor Currentzis, Hannu Lintu, Andrew Manze, Christian Badea, Yury Bashmet, Misha Damev, Gianandrea Noseda, Nicholas Milton, John Axelrod und Gábor Takács-Nagy. Alexandra Conunova begeistert auch als Kammermusikerin. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie mit Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Lera Auerbach, Gérard Caussé, Renaud ­Capuçon, Finghin Collins, Blythe Teh Engstroem, ­K atia and Marielle Labèque, Yura Lee, Michail Lifits, ­Alexander ­Melnikov, Paul Meyer, Edgar Moreau, Andreas ­Ottensamer, Julien Quentin, Alexei ­Stadler, ­Christian Tetzlaff, Kirill Troussov, Istvan Vardai,­ Tabea Zimmermann, Claudio Bohórquez und ­Maximilian Hornung. 2018 erschien Alexandra Conunovas Debut-CD bei Aparte Music: Aufgenommen wurden die zwei Violinsonaten von Sergej Prokofjew mit ihrem langjährigen Klavierpartner Michail Lifits. Derzeit spielt sie auf eine Geige von Guarneri del Gesu 1728, „von Vecsey“, die ihr von einem privaten Eigentümer als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird. www.conunova.com

Latica HondaRosenberg

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Der Gewinn der Silbermedaille beim ­Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau 1998 ebnete Latica ­Honda-Rosenberg den Weg zu einer internationalen Karriere. Das Fachmagazin The Strad kommentierte damals: „Ihre Sicherheit und Willenskraft lassen unvermittelt an Heifetz denken. Ihre musikalische Sprache und ihr Spiel sind eloquent, ausdrucksvoll, feinsinnig und abwechslungsreich, kurz: wundervoll und beglückend.“

Als Kind einer kroatischen Cellistin und eines japanischen Sängers geboren, wuchs Latica HondaRosenberg in Deutschland auf und begann im Alter von vier Jahren, Violine zu spielen. Als Neunjährige wurde sie Jungstudentin an der Musikhochschule Detmold bei Tibor Varga. Ihre Ausbildungszeit setzte sie bei Zakhar Bron in Madrid an der Escuela Superior de Música Reina Sofia und an der Musikhochschule Lübeck fort.  Ihr Orchesterdebüt in der Berliner Philharmonie spielte sie 1989 im Rahmen der Reihe ‚Debüt im Deutschland-Radio‘, begleitet vom Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin. Sie gastierte als Solistin beim Orchester der Beethovenhalle Bonn, der NDR-Radiophilharmonie Hannover, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Symphonieorchester Luzern, dem Zürcher Kammerorchester, dem Orchestre National de Belgique, dem Russischen Staatsorchester, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Prager Kammerorchester und der Tschechischen Philharmonie. Die Konzerte mit Vladimir Ashkenazy im Jahr 2002 führten zur sofortigen Wiedereinladung zur Tschechischen Philharmonie, wo sie im April 2005 mehrfach das Sibelius-Konzert im Rudolphinum Prag aufführte. Sie konzertierte ferner im Rahmen der Salzburger Festspiele, beim Rheingau Musikfestival, den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem von Elena Bashkirova geleiteten Jerusalem Chamber Music Festival sowie den Festivals in Gstaad und Kuhmo. Latica Honda-Rosenberg nahm seit 2000 exklusiv für das Label Oehms Classics auf. Es liegen drei Einspielungen mit Werken von Bloch, Prokofieff (Kammermusik), Schostakowitsch und Tschaikowsky (Solokonzerte) vor. Die Aufnahmen der Kammermusik von Ernest Bloch wählte The Strad zur CD des Monats. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit folgte Latica Honda-Rosenberg 2009 dem Ruf an die Universität der Künste in Berlin. Ferner leitet sie Meisterkurse in Deutschland, Italien (Gustav Mahler Academy), Spanien (Encuentro Santander), an der internationalen Musikakademie in Liechtenstein, an der ­Branimir Slokar Academy in Ljubljana, in Frankreich, Kroatien, Portugal und im Jerusalem Music Center in Israel.

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J  ulia-Maria Kretz

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Julia-Maria Kretz, in Berlin geboren, war Schülerin von Marianne Boettcher als Jungstudentin der Universität der Künste Berlin und studierte bei ­Thomas Brandis an der Universität der Künste Berlin sowie bei Josef Suk in Prag. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie außerdem durch Unterricht von Menahem Pressler (Beaux Arts Trio), Georg Sava, Wolfgang Boettcher und Niklas Schmidt ( Trio Fontenay). Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe wie dem Internationalen Kammermusikwettbewerb ­Premio Vittorio Gui in Florenz, dem Felix­Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb in Berlin und dem Internationalen Kammermusikwettbewerb Trio di Trieste in Triest und erhielt den RauhePreis der Stadt Hamburg sowie den Klassikpreis des Westdeutschen Rundfunks. Julia-Maria Kretz war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des PE -Förderkreises für Studierende der Musik e.V. Sie hat Kammermusikaufnahmen für zahlreiche Rundfunksender wie den NDR , WDR , SWR , RBB Berlin, Radio France und den Tschechischen Rundfunk gemacht sowie CD -Aufnahmen mit Kammermusikwerken unter anderem für BIS , Naxos und Harmonia Mundi. Julia-Maria Kretz ist gefragte Kammermusikpartnerin von Künstlern wie Janine Jansen, ­Isabelle Faust, Torleif Thedeen, Julian Rachlin, Mischa ­Maisky, Martin Fröst, Igor Levit, Itamar Golan und war Gast zahlreicher Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Festival Julian Rachlin and friends und anderen. Julia-Maria Kretz ist seit 2006 Mitglied des von Claudio Abbado gegründeten Lucerne Festival Orchestra und seit 2008 festes Mitglied im Mahler Chamber Orchestra, seit 2014 als Stimmführerin der zweiten Geigen. Seit 2014 ist sie Konzertmeisterin im Swedish Radio Symphony Orchestra in Stockholm; außerdem unterrichtet sie an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. www.mahler-chamber.de

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32. Saison 2020

Maxim Rysanov

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Der Grammy-nominierte ukrainisch-britische Bratschist und Dirigent Maxim Rysanow hat sich als dynamischer und charismatischer Musiker etabliert. Er ist häufig Gast der BBC Last Night of the Proms sowie der Festivals von Edinburgh, Salzburg und ­Verbier. Maxim ist Preisträger der Wettbewerbe ­Lionel Tertis und Valentino Bucchi sowie des CIEMWettbewerbs in Genf. In jüngerer Zeit wurde er mit dem Gramophone Young Artist of the Year Award and the BBC Radio 3 New Generation Award ausgezeichnet. Zu seinen Viola-Lehrern gehören Maria Sitkovskaya in Moskau und John Glickman an der Guildhall School of Music and Drama London. Als Solist konzertierte er mit dem Mariinsky Orchestra (Valery Gergiev), dem Russian National Orchestra (Mikhail Pletnev), dem BBC Symphony Orchestra (Jiří Bělohlávek), dem Residentie Orkest the Hague (Neeme Jarvi), dem Svetlanov State Orchestra (Vladimir Jurovsky), dem Seattle Symphony (Andrey Boreyko), dem Orquesta Sinfónica de Castilla y León (Vasily Petrenko), dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (Tugan Sokhiev), dem Moscow Philharmonic (Yuri Simonov), dem Bournemouth Symphony Orchestra (Vassily Sinaisky), dem Gürzenich Orchester Köln (Sir Mark Elder), dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt ( ­Philippe ­Herreweghe), der NDR Radiophilharmonie (Eivind Gullberg Jensen), dem Prague Radio Symphony Orchestra (Juraj Valcuha, ein weiteres Mal mit Michał Nesterowicz), dem Adelaide Symphony Orchestra (Arvo Volmer), dem Danish National Symphony Orchestra (Michael Schoenwandt),  dem Shanghai Symphony (Long Yu), dem European Union Youth Orchestra (Matthias Bamert) und dem Scottish Chamber Orchestra (Olari Elts).  Zu seinen Kammermusikpartnern gehören ­Maxim Vengerov, Janine Jansen, Mischa ­Maisky,  Gidon Kremer, Nicola Benedetti, Vadim Repin, Augustin Dumay, Viktoria Mullova, Alexander ­Sitkovetsky, Sol Gabetta, Leif Ove Andsnes, Denis Matsuev, Alessio Bax, Michael Collins, Martin Frost, Alice Coote, Freddy Kempf, Yeol Eum Son u.v.a. Maxim Rysanov tritt auch oft als Solist / Dirigent auf. Er studierte Dirigieren bei Alan Hazeldine an der Guildhall School of Music and Drama und nahm an Meisterkursen teil bei Gennady Rozhdestvensky, Jorma Panula und Oleg Caetani.


Sein Enthusiasmus für neue Musik hat zu anregenden Kooperationen geführt, die zugleich das ViolaRepertoire bereichern. Dazu gehören Uraufführungen von Dobrinka Tabakova, Pēteris Vasks, Richard Dubugnon und Valentin Bibik. Darüber hinaus arbeitet er zusammen mit Komponisten wie Benjamin Yusupov, Leonid Desyatnikov, Giya Kancheli, Artem Vassiliev und Elena Langer sowie in jüngster Zeit Gabriel Prokofiev, der an einem Konzert arbeitet, das Maxim als Bratschist und Dirigent uraufführen wird. Maxims Aufnahmen sind von Gramophone Editor’s Choice, ECHO und ICMA mit großem Lob bedacht worden. Als Solist und Dirigent wird er auf der Debüt- CD der Komponistin Dobrinka ­Tabakova von 2013 gewürdigt. Sein letztes Album, „in Schubert’s company“, wurde von Gramophone zur Choice of the Year gewählt. Für 2020 ist eine neue CD mit Musik von Peteris Vasks geplant. Das Projekt wird u.a. die Uraufführung des für Maxim Rysanow geschriebenen und ihm gewidmeten Bratschenkonzerts einschließen. Rysanow spielt auf einer Bratsche von Giuseppe Guadagnini (1780), einer Dauerleihgabe der Elise Mathilde Foundation. www.maximrysanov.com

G   areth Lubbe

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Der in Südafrika geborene Bratscher und Obertonsänger Gareth Lubbe konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa, Amerika, Afrika und Asien. Seine erste musikalische Ausbildung am Klavier und der Violine erhielt er im Alter von vier Jahren. Als Neunjähriger spielte er erstmals als Solist mit Orchester und gewann danach zahlreiche nationale Wettbewerbe. Als Pianist konzertierte er mit dem RadioSinfonieorchester von Südafrika. 1994 hatte er die Ehre, bei der Amtseinführung des Präsidenten ­Nelson Mandela zu spielen. Nach seinen Studien in Südafrika setzte er seine Ausbildung in Deutschland unter anderem bei ­Barbara Westphal und dem ­Alban Berg Quartett fort.

Im Jahr 2005 begann seine Karriere als Solobratscher, zuerst an der „Königlich Flämischen Philharmonie“ in Antwerpen unter Philippe Herreweghe und zwei Jahre später im Gewandhaus Orchester Leipzig unter Riccardo Chailly. Bei diesem Orchester blieb er sieben Jahre. Bereits während seiner Tätigkeit als Orchestermusiker hatte Lubbe einen Lehrauftrag für Viola an der „Hochschule für Musik und Theater Felix ­Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig und folgte 2013 der Berufung zum Professor an die „Folkwang Universität der Künste“ Essen. Lubbe ist festes Fakultätsmitglied des Kammermusik-Festivals in Stellenbosch, Südafrika, bei dem jährlich bis zu 400 junge Musiker aus Afrika und anderen Teilen der Welt zusammenkommen. Auch gastiert er regelmäßig bei internationalen Festivals in Finnland, Schweden, England, Südkorea, Japan, Brasilien u. a. Mehrstimmiges Singen und Bratsche spielen gehen bei Gareth Hand in Hand. Als Obertonsänger konzertiert er und gibt er Workshops auf der ganzen Welt. Seine Stimme ist in Film, Fernsehen, Radio und sogar in Computerspielen zu erleben. Gareth Lubbe ist in der Welt der improvisierten Musik zu Hause. Zu den Höhepunkten seiner jährlichen Reise durch die verschiedensten musikalischen Welten zählt das Musizieren auf einer Gülle­orgel bei den „Stelzenfestspielen bei Reuth“ im Vogtland. Zusammen mit dem Künstler, Direktor und Multiinstrumentalisten Henry Schneider und dem Klangkünstler Erwin Stache nutzt er die Stelzenfestspiele als Podium, um alle Gattungen und Ausdrucksweisen der Kunst zusammenzubringen und Musik mit landwirtschaftlichen Objekten vom Spaten bis zur Melkanlage erklingen zu lassen. Gareth Lubbe ist Vorstandsmitglied von „Community H .E .A .R .T.“ (Health, Education and Reconstruction Training), eine Initiative des südafrikanischen Freiheitskämpfers Denis Goldberg. Im Jahre 2019 wurde Gareth Lubbe zum internationalen Botschafter seines sozialen Projektes „Denis Goldberg House of Hope“ in Kapstadt berufen. www.wikipedia.org/wiki/Gareth_Lubbe

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Hartmut Rohde

Viola  

Bratschist und Dirigent Hartmut Rohde begeistert das Publikum durch seine Klangfarben und musikalische Sprache sowie sein besonderes Engagement für die jeweilige Stilistik. Er ist Gründungsmitglied des Mozart Piano Quartet, mit dem er 2018 den begehrten zum ersten Mal ausgelobten OPUS Klassik-Preis erhielt. Die Frankfurter Allgemeine beschrieb sein Spiel als „fantasievoll und geprägt von imaginärer Kraft“. Diese Impulse erwuchsen aus der intensiven Zusammenarbeit mit seinem Lehrer Prof. Hatto ­Beyerle, dem Bratschisten des Alban Berg Quartetts. Als leidenschaftlicher Kammermusiker kommt ­Rohde mit Musikern wie D. Geringas, J.  ­Jansen, H.  Schiff, J.  Widmann, Lars Vogt oder ­Elena Bashkirowa zusammen. Konzerte bei den Salzburger und Berliner Festspielen, in der Carnegie Hall, der ­Wigmore Hall, beim SchleswigHolstein Musikfestival, in ­Seoul, Sydney und mit dem Concertgebouw ­Amsterdam stehen für seine vielseitigen Projekte. Solokonzerte spielte Rohde mit dem Orchester Bonner Beethoven­halle, der Staatskapelle Weimar, der NDR Rundiophilharmonie Hannover und den Münchner Sinfonikern. Dirigenten waren u.a. K. ­Nagano, P. Järvi, M. Sanderling oder R. ­Goebel. CD-Produktionen entstanden bei EMI Classics, Decca, BMG / Sony, MDG , CPO und Naxos.  Für 2020/21 stehen ausgedehnte Tourneen nach China, in die USA  / Kanada sowie Südamerika im Kalender. In London wird Hartmut Rohde mit dem English Symphony Orchestra unter Kenneth Woods die Uraufführung des Violakonzerts von ­Philip ­Sawyers spielen. Mit Deutschlandradio ist darüber hinaus eine CD -Einspielung des von ­Rohde neu revidierten Violakonzerts des Hindemith-Schülers ­Josef Tal in Planung. Mit dem Pianisten Markus Groh sowie der Mezzosopranistin Marina Prudens­ kaya wird Rohde in einem romantischen Trioprogramm zu hören sein, dessen Premiere in Bayreuth geplant ist.  Von 2013 bis 2017 war er Dirigent des Leopoldinum Kammerorchesters Wrocław. Rohde dirigierte darüber hinaus das Bieler Sinfonieorchester, die Hamburger Camerata, das Franz Liszt Kammerorchester Budapest, das Aurora Kammerorchester Schweden sowie das Klaipeda Kammerorchester

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32. Saison 2020

Litauen. Auftritte im Rahmen von Tourneen führen ihn als Dirigent in Musikzentren wie das Konzerthaus Wien, die Berliner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, die Hamburger Laeiszhalle, zum Casals Festival Prades in Frankreich, nach Südamerika oder Südkorea. 2018 bis 2019 erfolgten hochgelobte CDEinspielungen als Dirigent für das Label CPO von W.E.Korngold, Simon Laks sowie Hans Gàl. Hartmut Rohde unterrichtet seit 1993 als Professor an der UdK Berlin und ist Ehrenmitglied der ­Royal Academy of Music London. Er spielt eine Viola von Ansaldo Poggi (1952) und Ivo Iuliano (2016) www.hartmut-Rohde.de

T   orleif ThedEen

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Der schwedische Cellist Torleif Thedéen hat während der letzten 25 Jahre mit bedeutenden Orchestern in aller Welt musiziert. Neben den großen skandinavischen Orchestern in Oslo, Stockholm und Helsinki konzertierte er u. a. mit dem London Philharmonic, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic, den Wiener Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester und der Staatskapelle Dresden. Eine regelmäßige künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn dabei mit Esa-Pekka Salonen, Franz Welser-Möst und anderen Dirigenten. Als leidenschaftlicher Kammermusiker ist Torleif Thedéen in bedeutenden Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Berliner Philharmonie sowie den Wigmore und Carnegie Halls aufgetreten und gastierte bei zahlreichen renommierten Festivals, darunter die Salzburger Festspiele. Darüber hinaus gab er zahlreiche Kammerkonzerte in London, Berlin, Stockholm und New York. Zu seinen kammermusikalischen Partnern zählen u.a. Janine Jansen, Martin Fröst, Maxim Rysanov, Roland Pöntinen und Polina Leschenko. Seit 1986 arbeitet der Künstler mit verschiedenen Labels wie BIS, CPO, DECCA , EMI und der Deutschen Grammophon zusammen. 1995


wurde er für seine Aufnahmen der beiden Schostakowitsch Cellokonzerte mit dem ‚Cannes Classical Award‘ ausgezeichnet. Seine Aufnahme der SoloSuiten von Johann Sebastian Bach wurde mit dem BBC ‚Editors Choice‘ gewürdigt. 2012 nahm er mit Janine Jansen eine CD mit Werken von Schönberg und Schubert bei DECCA auf. Seit 1996 hat Torleif Thedéen eine Professur am Edsberg Musik Institut | Royal College of Music in Stockholm inne, wo er selbst seine Ausbildung bei Frans Helmerson erhalten hatte. Er ist außerdem Professor an der Norwegian Academy of ­Music in Oslo. 2003 wurde er mit der ‚ Medaille Litteris et Artibus‘ der Schwedischen Musik-Akademie ausgezeichnet. Torleif Thedéen spielt ein Violoncello von ­Giovanni Battista Guadagnini das 1783 in Turin gebaut wurde. Es befand sich im Besitz des großen Cellisten Mstislaw Leopoldovich Rostropowitsch. Das Instrument wurde ihm von Dextra Musica als www.nordicartistsLeihgabe überlassen. management.com/torleif-thedeen-cello

Claudio BohOrquez

V   ioloncello

Der in Deutschland geborene Cellist peruanischuruguayischer Abstammung zählt zu den gefragtesten Musikern seines Fachs. Als Schüler von Boris Pergamenschikow war Claudio Bohórquez schon früh bei internationalen Wettbewerben wie dem Tschaikowsky-Jugendwettbewerb in Moskau oder dem Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris erfolgreich. Beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf errang er zudem 1995 sehr jung den 1.  Preis, der den Beginn seiner Karriere als Solist markierte. Dies gipfelte im Jahr 2000 mit einer Auszeichnung des erstmals ausgetragenen Internationalen PabloCasals-Wettbewerb der Kronberg Academy: Neben dem Grand Prix und dem Sonderpreis für die

beste Kammermusikinterpretation erhielt ­Claudio ­ ohórquez aus der Hand von Marta Casals Istomin B das Goffriller-Cello von Pablo Casals als zweijährige Leihgabe. Inzwischen unterrichtet Claudio ­Bohórquez selbst: von 2011 bis 2016 war er Professor an der Musikhochschule Stuttgart, im September 2016 wurde er an die Hochschule für Musik “Hanns Eisler” berufen.

www.claudiobohorquez.com/de

J  ens Peter Maintz

V   ioloncello

 Jens Peter Maintz genießt einen hervorragenden Ruf als vielseitiger Solist, gefragter Kammermusiker sowie als engagierter und erfolgreicher Celloprofessor. Aus Hamburg stammend, studierte er bei David Geringas und besuchte Meisterkurse bei weiteren Cellisten wie Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow, Frans Helmerson und Siegfried Palm. Darüber hinaus prägten ihn die intensiven Kammermusikstudien bei Uwe-Martin Haiberg und Walter Levin. Im Jahre 1994 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, der bis dahin im Fach Cello 17 Jahre lang nicht vergeben worden war. Einige Jahre sammelte er wertvolle Orchestererfahrung als Solocellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und bereiste auch als Mitglied des renommierten Trio Fontenay die Welt. Seit 2006, damals auf Einladung von Claudio ­Abbado, ist Jens Peter Maintz Solocellist des Lucerne Festival Orchesters. Seine Solistenkarriere brachte ihn mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Marek Janowski, Dmitry Kitajenko, Franz WelserMöst, Reinhard Goebel und Bobby McFerrin zusammen. Er musizierte dabei u.a. mit dem Radio­sinfonieorchester Berlin, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, dem RSO Stuttgart, dem Residenz­orchester Den Haag und dem Tokyo Symphony Orchestra. Neben dem klassischen Repertoire brachte Jens Peter Maintz auch viele Werke zeitgenössischer Komponisten, von Isang Yun bis Georg Friedrich Haas, zur Aufführung.

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Eldar Nebolsin

K   lavier  2004 wurde Jens Peter Maintz auf eine Professur an der Universität der Künste Berlin berufen, wo er eine äusserst erfolgreiche Celloklasse leitet. Seit 2017 lehrt er zusätzlich auch an der renommierten Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid. Viele seiner Studenten sind Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe und / oder haben führende Positionen in großen Orchestern inne. Ebenso ist Jens Peter Maintz ein überaus gefragter Kammermusiker – er ist Mitglied der renommierten Konzertreihe „Spectrum Concerts Berlin“ seit 1995 und musiziert mit Kammermusikpartnern wie ­Janine Jansen, Boris Brovtsyn, Torleif Thedéen sowie mit Hélène Grimaud, Kolja Blacher, Isabelle Faust, Antoine Tamestit und dem Artemis, Carmina und Amaryllis Quartett. Für seine bei Sony Classical erschienene CD mit Solowerken von Bach, Dutilleux und Kodaly wurde Jens Peter Maintz mit dem ECHO -Klassik ausgezeichnet. Das Label Berlin Classics veröffentlichte seine viel beachtete Aufnahme mit den Cellokonzerten von Haydn, begleitet von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Highlights der Saison 2019/2020 sind Auftritte als Solist u.a. mit den Prager Philharmonikern in Tongyeon, Korea, mit dem Cellokonzert von Isang Yun, mit dem Kammerorchester Metamorphosen Berlin in Spanien und dem Deutschen Kammer­ orchester Berlin in der Philharmonie Berlin. Die kammermusikalische Zusammenarbeit mit der Geigerin Janine Jansen wird fortgeführt mit Konzerten in der Wigmore Hall in London und beim Kammermusikfestival in Utrecht. Mit seinem „Cello Duello“Partner Wolfgang Emanuel Schmidt zusammen wird Jens Peter Maintz wieder in mehreren Konzerten beim „Piatigorsky Festival“ in Los Angeles auftreten und in Masterclasses unterrichten. Jens Peter Maintz spielt das Violoncello „­ExServais“ von Giovanni Grancino, Mailand 1697. www. jpmaintz .com

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32. Saison 2020

Eldar Nebolsin wird regelmäßig von den weltweit bekanntesten Orchestern und Festivals eingeladen. Das Magazin gramophone charakterisiert ihn als „Vituosen von Kraft und Poetik“. In der Saison 2017/2018 spielte Eldar mit Janine Jansen, Boris Brovtsyn und Torleif Thedéen eine Europa-Tournee, die Auftritte in der Wigmore-Hall, der Berliner Philharmonie und der Philharmoinie Luxembourg einschloss sowie Konzerte in Pamplona mit Juanjo Mena und dem Kansas City Philharmonic Orchestra mit Michael Stern. 2005, bei der ersten Auflage dieses internationalen Klavierwettbewerbs, wurde ihm in Moskau der Svjatoslav-Richter-Preis verliehen; er wurde dabei außerdem mit dem Sonderpreis für die beste Interpretation eines klassischen Klavierkonzertes geehrt. Eldars frühe internationale Karriere begann im Alter von 17 Jahren, nach dem Triumph im 11. Internationalen Klavierwettbewerb ­Santander 1992. Er war Student des berühmten russischen Pianisten und Klavierprofessors ­Dmitri Bashkirov. Zurzeit ist er beim Label Naxos unter Vertrag. Seine erste CD , Rachmaninovs Préludes op.  23 und op.  32, erntete Lob von classictoday.com: „fast schon überwältigend ... Nebolsin macht eine wirklich außergewöhnliche Exkursion in die Musik Rachmaninovs“. Seine im folgenden Jahr veröffentlichte zweite CD, Liszts Klavierkonzerte Nr.  1 und 2 und Totentanz mit dem Liverpool Philharmonic und Vassily ­Petrenko, nahm sechs Monate lang einen Spitzenplatz auf der digitalen Bestseller-Plattform von Naxos ein. Seit 2013 ist Eldar Nebolsin Vollzeit-Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Viele seiner Studenten haben angesehene Preise bei den bedeutendsten Wettbewerben, wie z.B. Santander, Genf oder Montreal gewonnen. www.eldarnebolsin.com


C laudio MartInez Mehner

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Claudio Martínez Mehner wurde 1970 geboren und studierte schon früh am Königlichen Konservatorium in Madrid bei Amparo Fuster, Pedro Lerma und Joaquín Soriano. Anschließend führte er sein Studium am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau und an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid bei Prof. Dmitri Bashkirov fort. Später studierte er an der Hochschule für Musik Freiburg bei Vitalij Margulis, an der Fondazione per il Pianoforte in Como (Italien) und am Peabody Conservatory in Baltimore (USA) bei Leon Fleisher. Außerdem erhielt er mehrere Jahre lang Unterricht bei Prof. Ferenc Rados. Claudio Martínez Mehner wurde zweimal mit dem 1.  Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Nürnberg / Erlangen ausgezeichnet. 1990 wurde er Finalist beim internationalen Klavierwettbewerb „Paloma O’Shea“ in Santander und einige Jahre später erhielt er erste Preise bei den internationalen Klavierwettbewerben „Pilar Bayona“ in ­Zaragoza, „Fondation Chimay“ in Belgien und „Dino Ciani“ in Mailand. Als Solist trat er in ganz Europa, in den USA , in Kanada, Russland, Mittelamerika, Japan und Korea auf, unter anderen mit den Münchner Philharmonikern, der Moskauer Philharmonie, der ­Filarmonica della Scala, dem Scottish Chamber Orchestra, den Prager Philharmonikern, dem Orchestre de la ­Suisse Romande, dem Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks, der Philharmonia Hungarica und den meisten spanischen Orchestern. Zurzeit ist Claudio Martínez Mehner Professor für Klavier an der Hochschule für Musik in Basel und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Jacob Katsnelson

Klavier

Der Moskauer Pianist Jacob Katsnelson, geb. 1976, wurde schon in sehr jungen Jahren Professor für Liedgestaltung an der Gnessin-Musikschule, wo er selbst seine Ausbildung für Klavier, Querflöte und Tanz begann und in beiden Instrumenten 1993 mit Auszeichnung abschloss. Anschließend studierte er am Tschaikowsky-Konservatorium bei Frau Professor Elisso Wirssaladse bis zum Abschluss (Klavierdiplom). 2001 zunächst Assistenzprofessor, ist er seit 2009 als Professor mit eigener Klavierklasse am Tschaikowsky-Konservatorium seiner Heimatstadt tätig. Jacob Katsnelson ist heute ein angesehener Pädagoge, der oft zu nationalen und internationalen Meisterklassen eingeladen wird (z.B. in Riga / ­Lettland, Tiradentes / Brasilien, Sermoneta / Italien, München / Deutschland oder in der Sommerakademie am Gnessin-Institut in Moskau). Auch sein künstlerischer Werdegang ist bemerkenswert. So ist er Preisträger von zahlreichen renommierten nationalen und internationalen Klavier-Wettbewerben, sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker mit seinem Akadem-Trio. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit in Russland als Solist und begehrter Kammermusiker öffnet ihm auch die Konzertsäle im gesamten europäischen Ausland, auf dem amerikanischen Doppelkontinent, sowie in Nah- und Fernost. Als solcher ist er regelmäßig ein gern gesehener Gast bei nationalen und internationalen Festivals. Auch begleitet er mit großer Begeisterung russische und europäische Liedund Opernsänger. Er konzertierte mit berühmten Orchestern und unter sehr bekannten Dirigenten ( Gennadi Roshdestwenski, Vladimir Ashkenasy, ­Ignat Solshenitsin, Roman Kofman, Lew Marquis, Vladimir Ponkin, Ilya Gaisin, Keith Clark, Yoon Kuk Lee, Thomas Sanderling). Zahlreiche Live-Mitschnitte von Konzerten im Tschaikowsky Konservatorium sind auf CD s festgehalten. Es existieren aber auch Studioaufnahmen mit seinen Kammermusikfreunden, z.B. ­Maxim ­Rysanow als Bratschist und / oder Kristina ­ Blaumane (1. Solocellistin des Londoner Philharmonischen Orchesters). Seine Solo-CD mit Werken von J. S. Bach wurde von der Fachpresse, insbesondere der amerikanischen Fachzeitschrift ‚Fanfare‘ sehr gelobt. www.jacobkatsnelson.com

Spectrum Concerts Berlin

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Thorsten J  ohanns K   larinette

Thorsten Johanns wurde 2014 als Professor für ­K larinette an die Musikhochschule ‚Franz Liszt‘ in Weimar berufen. Bevor er 2002 im Alter von 25 Jahren Soloklarinettist des WDR-Sinfonieorchesters Köln wurde, war er drei Jahre stellvertretender ­Soloklarinettist der Essener Philharmoniker. Von 2010–2014 war er Professor für Klarinette am Conservatorium in Maastricht (NL). Thorsten Johanns konzertiert regelmäßig als Solist und arbeitete u.a. bisher mit den Dirigenten Sir Neville Marriner, Semyon Bychkov, Eivind Aadland, Yutaka Sado, Howard Griffiths, Jonathan Stockhammer, Christian Vásquez und Dan Ettinger zusammen. Thorsten Johanns wurde vom Chefdirigenten Alan Gilbert wiederholt nach New York eingeladen, um dort als Solo-Klarinettist mit dem New York Philharmonic Orchestra zu spielen. Mehrfach wurde er als Solo-Klarinettist zum SWO ( SuperWorldOrchestra) in Tokyo / Japan eingeladen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Heinz Holliger, das Auryn-Quartett, das Quartetto di Cremona, sowie das Minetti-Quartett aus Wien, das Aris-Quartett und das Ensemble Raro. Thorsten Johanns ist Gast bei zahlreichen Festivals (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Luzern-Festival, Musik-Triennale Köln, Tiroler Festspiele, Kammermusikfestival Kloster Kamp, Fredener Musiktage, SoNoRo-Festival Bukarest u. a.) und wirkte bei vielen erfolgreichen CD -Produktionen (u.a. ECHO-Klassik 2008 für die Einspielung von Mozarts „Don Giovanni“ mit dem Ensemble ‚opera senza‘) mit. Geboren und aufgewachsen in Krefeld, hatte Thorsten Johanns Klarinetten- und Saxophonunterricht bei seinem ungarischen Lehrer László Dömötör. Es folgte ein Klarinettenstudium bei Prof. Ralph Manno an der Musikhochschule Köln als ­Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Thorsten ist Mitglied des Spectrum-Ensembles seit 2018. www.thorstenjohanns.de

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32. Saison 2020

DoubleBeats: Ni Fan & Lukas Böhm

S   chlagzeug

2012 von Ni Fan (China) und Lukas Böhm (Deutschland) während ihres Studiums an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ in Berlin gegründet, hat sich das Percussion-Duo „DoubleBeats“ innerhalb kürzester Zeit in der internationalen Konzertszene etabliert. Ihr nationales Debüt gaben die DoubleBeats mit dem Goldrush-Concerto von Jacob ter Veldhuis unter der Leitung von Sean Edwards im Konzerthaus Berlin. International debütierten sie bei der ‚International Percussion Ensemble Week‘ in Kroatien. Beim ‚International Mercedes-Benz Music Festival China‘ wurde das Duo als „Nachwuchskünstler des Jahres 2012“ vorgestellt. Konzertreisen und GastDozenturen führten sie seither regelmäßig durch Europa und Asien. 2018 gewannen die DoubleBeats den 1.  Preis sowie zwei Sonderpreise bei der ‚OSAKA International Music Competition‘ in Japan, kurz nach dem 1. Preis bei der ‚Universal Marimba Competition Belgium‘ 2017. Für „außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Interpretation“ wurde ihnen der ‚Ritter-Preis‘ der Oscar und Vera Ritter-Stiftung verliehen. Das Duo beschäftigt sich sowohl mit alter als auch mit zeitgenössischer Musik. Ihr Repertoire reicht von Bach über Piazzolla bis hin zu Bartók und beinhaltet zahlreiche Adaptionen sowie Auftragskompositionen auf traditionellem wie auch modernem Instrumentarium. Die DoubleBeats engagieren sich u.a. als Stipendiaten des von Sir Yehudi Menuhin gegründeten Vereins ‚Live Music Now‘ im Bereich Musikvermittlung an sozialen Einrichtungen und werden als Endorser von Yamaha und Sabian ausgestattet. In diesem Jahr wird die Plattenfirma ‚Naxos‘ weltweit ihr neues Album Mission: Berlin präsentieren. Zum Sommersemester 2019 nahm DoubleBeats eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik „Hanns www.doublebeats.de Eisler“ Berlin auf.


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PECTRUM CONCERTS BERLIN

AUF

CD

ERNÖ VON DOHNÁNYI Janine Jansen Violine Joël Waterman Viola Christian Poltéra Violoncello Frank Dodge Violoncello Daniel Blumenthal Klavier Lars Wouters van den Oudenweijer Klarinette Ron Schaaper Horn

Verleihung der Penguin Guide Rosette 2003/2004 … these are amongst the composer’s most winning music, making up a superb disc, brilliantly played and recorded … inspiring dedicated playing … THE GUARDIAN, Edward Greenfield Spectrum Concerts immaculate accounts of some of the most sublimely beautiful ­music of the era. The Strad, David Denton Spectrum Concerts Berlin lässt die fein proportionierte, auch mal von pfiffigem Walzertakt und Swing-Rhythmen durchbrochene Noblesse der beiden Werke von 1902 und 1935 wie selbstverständlich erklingen. DER SPIEGEL , Johannes Saltzwedel

Naxos 8.557153 2002

JOHN HARBISON Janine Jansen Violine Lars Wouters van den Oudenweijer Klarinette Bernhard Krug Horn Daniel Blumenthal Klavier

Harbison’s first appearance in Naxos’s “American Classics” series brings wonderful new recordings of three of his best chamber music pieces from the 1980s … the music shimmers through your senses as elusively as quicksilver … BOSTON GLOBE , Richard Dyer The disc of John Harbison’s chamber music is an absolute winner … Everyone who loves chamber music needs this disc! FANFARE , John Story These are important contributions by one of our major compositional figures, given in well-rehearsed and immaculately played performances. AMERICAN RECORD GUIDE , Gimbel

Naxos 8.559173 2003

ROBERT HELPS Vol. I Janine Jansen Violine Quinten de Roos Violine Hartmut Rohde Viola Ronald Carbone Viola Frank Dodge Violoncello Ron Schaaper Horn Robert Helps Klavier Daniel Blumenthal Klavier

Sinnliche Eleganz! Wenn er selbst sein großes Klavierwerk „Shall We Dance“ von 1994 spielt, das vom Gestus her an die Klaviersonate Alban Bergs erinnert, schafft er einen groß angelegten Spannungsbogen, der unmittelbar gefangen nimmt. Die Musiker der „Spectrum Concerts“ um den rührigen Cellisten Frank Dodge brillieren in den Kammermusikwerken. FONO FORUM , M . D. Helps distills effects of exquisite beauty … IRISH TIMES

Naxos 8.559199 2004

Spectrum Concerts Berlin

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ERNST TOCH Vol. I

This recording is excellently played! AMERICAN RECORD GUIDE , D. Moore

Tanz-Suite

…    very polished performances … This is a fine disc. CLASsICS TODAY, David Hurwitz

MITGLIEDER DES ENSEMBLES SPECTRUM CONCERTS BERLIN Konzert

CHRISTIAN POLTéRA Violoncello THOMAS CARROLL Dirigent

Überhaupt zeichnen sich die Berlin Musikanten nicht nur durch ihre unbekümmert freche Gangart aus. Besonders im Cellokonzert, das mit seiner asketischen Ensemblebesetzung aus Streichquintett, Bläserquintett und Schlagzeug ein Pendant zu Schönbergs Kammersinfonie sein könnte, begegnet man neben Drive und polyphonen Proportionen ( Finalsatz) einem sehnsüchtig suggestiven wie gleichzeitig zerbrechlichen Klangkolorit, in dem die ganze Aufbruchsstimmung des konservativen Wien steckt. RONDO , Guido Fischer

Naxos 8.559282 2006

ERNST TOCH Vol. II Annette von Hehn Violine Julia-Maria Kretz Violine Hartmut Rohde Viola Frank Dodge Violoncello Daniel Blumenthal Klavier

This splendidly performed and recorded disc, with interesting and informative annotations by the composer’s grandson ­L awrence Weschler, is a perfect place to begin—or continue. AMERICAN RECORD GUIDE , Lehman Played to the hilt by violinist Annette von Hehn and pianist ­Daniel Blumenthal (Violin Sonata). The three Burlesques for piano (1923) share the same spirit, and Blumenthal delivers sparkling, virtuoso performances. Cellist Frank Dodge, playing a rich, deep instrument, elevates this solemn music (three Impromptus) to near-masterpiece status. FANFARE , James North

Naxos 8.559324 2008

ERNST TOCH Vol. III Annette von Hehn Violine Hartmut Rohde Viola Jens Peter Maintz Violoncello Lars Wouters van den Oudenweijer Klarinette Katya Apekisheva Klavier Jascha Nemtsov Klavier

Anyone with a penchant for early modernists will revel in this release. Highly recommended. Grego Appelgate Edwards Our performers are drawn from one of Germany’s finest chamber music organizations, Spectrum Concerts Berlin … each a virtuoso in their own right, together they deliver superb performances of these pieces. Toch couldn’t have better advocates, and readers who haven’t done so already may want to investigate Spectrum Concerts Berlin’s previous Toch Naxos release. CROCKS NEWSLETTER , Bob McQuiston

Naxos 8.559716 2014

PAUL HINDEMITH Annette von Hehn Violine Elisabeth Glass Violine Hartmut Rohde Viola Frank Dodge Violoncello Lars Wouters van den Oudenweijer Klarinette Ya-Fei Chuang Klavier

Naxos 8.572213 2009

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32. Saison 2020

The performances are uniformly spirited and brilliantly per formed throughout. Clarinetist Lars Wouters van den Oudenweijer plays splendidly, imparting much color and virtuosity to Hindemith’s busy landscapes. The Naxos sound reproduction is excellent. Highly recommended. CLASSICAL NET, Robert Cummings This splendid Naxos release includes excellent performances of music that is entirely worth getting to know. A very recommendable release! CLASSICAL SOURCE .COM , Colin Anderson


STANLEY WALDEN Robert Levin und Ya-Fei Chuang Klavier Julia-Maria Kretz Violine Jens Peter Maintz Violoncello Bernhard Krug Horn

We have some first class, sensitively authoritative performances here. MUSIC WEB INTERNATIONAL , Jonathan Woolf His works cross every musical border, from Avant-garde classical through to film music and musicals, the later including the top selling Oh Calcutta! … This disc is important in showing the way atonalist composition in the States is heading. Excellent sound quality. DAVID REVIEW CORNER , David Denton

Naxos 8.559355 2008

ROBERT HELPS Vol. II Robert Helps Klavier Naomi Niskala Klavier ATOS Trio Marieke Schneemann Flöte BerNhard Krug Horn Lars Wouters van den Oudenweijer Klarinette Ronald Carbone Viola Frank Dodge Violoncello

Helps’s impressive pianism is further illustrated in excerpts from mixed recitals he gave in Berlin in 1997 and 2000 including his own Shall We Dance, an homage in slow waltz time to Schoenberg and the Second Viennese School … The Spectrum musicians, centered on the core of the excellent ATOS Trio, pay tribute to him in devoted performances, well recorded, of several works for chamber ensemble. BBC MUSIC MAGAZINE , Anthony Burton Helps was no imitator … the music is always suffused with distinctive clarity, vehemence and pensive drama … meticulously detailed performances by the ATOS Trio and an array of splendid Spectrum colleagues. Gramophone , Donald Rosenberg

Naxos 8.559696-97 2011

URSULA MAMLOK Lars Wouters van den Oudenweijer Klarinette Alexander Sitkovetsky

Violine  

Hartmut Rohde Viola Jens Peter Maintz Violoncello Naomi Niskala Klavier Armida Quartett

This has the instantly creative world that will interest the soloist and audience … discarding everything that is not essential in the final composition, a zeal that permeates her output. DAVID’S REVIEW CORNER , David Denton Naxos has confirmed the importance of a delicate, highly tuned voice with a minimalist’s flair for pace and flow. GRAMMOPHONE , Laurence Vittes

Naxos 8.559716 2014

ANTON ARENSKY Boris Brovtsyn Violine Alexander Sitkovetsky

Violine

Maxim Rysanov Viola Jens Peter Maintz Violoncello Boris Andrianov Violoncello Eldar Nebolsin Klavier

T   he excellence of this album makes it a match for any release of Russian chamber music I have heard for some time. MUSICWEB INTERNATIONAL , Michael Cookson (2015) Very good sound, and a fabulous release. DAVID’S REVIEW CORNER , David Denton (2015) Splendid playing, marked by perfect intonation, ensemble balance, and tonal warmth, conjoined with emotional engagement, interpretive intelligence, and superior recording, add up to a very strong recommendation for this release. FANFARE , Jerry Dubins (2016)

Naxos 8.573317 2015

Spectrum Concerts Berlin

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ERWIN SCHULHOFF Eldar Nebolsin Klavier Boris Brovtsyn Violine Valeriy Sokolov Violine Maxim Rysanov Viola Philip Dukes Viola Torleif Thedéen Violoncello Jens Peter Maintz Violoncello

Naxos 8.573525 2016

ERICH WOLFGANG KORNGOLD

No praise is too high for Spectrum Concerts Berlin, who spare no effort in bringing Schulhoff freshly to life. In fact, you’d be hard pressed to find a more winning introduction to his output, which is also beautifully recorded. GRAMOPHONE , Rob Cowan (2017) Vier Werke aus den 1920er Jahren sind auf dieser CD vertreten. Zur spektakulären Entdeckung werden sie durch die Interpretation des Ensembles Spectrum Concerts: Die Musiker reagieren traumwandlerisch aufeinander und formulieren gemeinsam ein in jedem Takt überzeugendes Plädoyer für Erwin Schulhoff. BR Klassik (2016)

Veröffentlichung 2020

Eldar Nebolsin Klavier Boris Brovtsyn Violine Clara-Jumi Kang Violine Yura Lee Viola Gareth Lubbe Viola Torleif Thedéen Violoncello Jens Peter Maintz Violoncello

Naxos 8.574008 2020

ERICH WOLFGANG KORNGOLD Eldar Nebolsin Klavier Boris Brovtsyn Violine Clara-Jumi Kang Violine Gareth Lubbe Viola  Torleif Thedéen Violoncello

Naxos 8.574019 2020

Béla Bartók Boris Brovtsyn Violine Alexandra Conunova Violine Gareth Lubbe Viola Jens Peter Maintz Violoncello Thorsten Johanns Klarinette Eldar Nebolsin Klavier Claudio Martínez Mehner Klavier DoubleBeats: Ni Fan und Lukas Böhm Schlagwerk

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32. Saison 2020

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Veröffentlichung 2020

Sein Klavierquintett ist ein Wunder an Durchhörbarkeit, an bildlichen und emotionalen Atmosphären. Die Balance zwischen Klavier (Eldar Nebolsin) und dem Streichquartett (Clara-Jumi Kang, Boris Brovtsyn, Gareth Lubbe und Torleif Thedéen) ist perfekt komponiert und wurde mustergültig von den Musikern umgesetzt. rbb Frühkritik , Clemens Goldberg über das Spectrum Concerts Berlin-Konzert am 19. Juni 2018

Veröffentlichung 2021


repertoire

1988 –2020 Anton Arensky

Klavierquintett op.  51 15.  November 1995, 1.  April 2003 und 25.  April 2014 Streichquartett für ­Violine, Viola, und zwei Violoncelli op. 10 7.  November 1994, 22.  Februar 1996, 17.  Januar 2002 und 25.  April 2014 Trio für Violine, Violon cello und Klavier op. 32 25.  Mai 1995, 27.  Mai 2013 und 25.  April 2014 Milton Babbitt

* Arie da Capo 6.  November 1990 Composition for 12 ­Instruments 11.  November  1990 Emblems Ars Emblematica 5.  Mai 1990

Konzert für Violine in E-Dur BWV 1042 27.  Oktober 2004 Inventionen BWV 772-786 Bearbeitung für ­Violine und Viola 28.  Februar 2008 Sinfonias BWV 787-801 Bearbeitung für Violine, Viola und Violoncello 28.  Februar 2008 Triosonate für Violine, Viola und Basso ­continuo BWV 1027 28.  Februar 2008 Konzert für zwei ­Violinen in d-Moll BWV 1043 27.  Oktober 2004 Goldberg-Variationen Bearbeitung für Streichtrio von ­Dmitry Sitkovetsky 19.  Januar 2005 und 19.  Juni 2016 Samuel Barber

Johann ­Christian Bach

 Quintett in C-Dur op. 11 Nr.  1 für Flöte, Oboe, Violine, Viola und Basso continuo  23.  März 1990 Johann Sebastian Bach

Fantasie und Fuge in a-Moll BWV 904 11.  April 1988 Partita für Violine Nr. 2 in g-Moll BWV 1004 28.  Februar 2008 Sonate in g-Moll für Viola und Klavier BWV 1029 Oktober 2009 Sonate in D-Dur für ­Violoncello und Klavier BWV 1028 18.  September 1993

Dover Beach für ­Mezzosopran und Streichquartett op. 3 6.  November 1992 und 29.  Mai 1997 Sonate für Violoncello und Klavier op. 6 4.  September 1992, 24.  November 1992 und 18.  September 1993 Béla Bartók

 Kontraste für Klarinette, Violine und Klavier Sz 111 25.  Februar 1988, 26.  Mai 1989, 10.  November 2000, 16.  September 2002, 3.  Januar 2010, 22.  Januar 2013, 12.  Juni 2015 und 28.  Mai 2020

Rhapsodie für Violon­ cello und Klavier Nr.  1 14.  November 2011 Klavierquintett op. BB33 22.  Januar 2018 und 28.  Mai 2020 Streichquartett Nr. 2 Sz 62 13.  November 1993 Sonate für zwei Klaviere und Schlagwerk Sz 110 28.  Mai 2020 Divertimento für Streicher Sz 113 5.  Januar 2020  Amy Beach

*  Lieder für Mezzosopran und Klavier 5.  November 1990 Ludwig van ­Beethoven

T   rio für Klavier, Violine und Violoncello in c-Moll op. 1 Nr. 3 3.  Januar 2000 T   rio für Klavier, Violine und Violoncello in c-Moll op. 1 Nr. 1 27.  Mai 1998 Klavierquartett in D-Dur WoO 36 Nr. 3 22.  Januar 1988 Sonate für Klavier und Violine in G-Dur Nr. 10 22.  November 2014 Sonate für Klavier und Violoncello in g-Moll op. 5 Nr. 2 24.  November 1992 Sonate für Klavier und Violoncello in D-Dur op. 102 Nr. 2 22.  Oktober 2003 Sonate für Klavier und Violine in F-Dur op. 24 9.  April 1992

Sonate für Klavier und Violine in A-Dur op. 12 Nr. 2 10.  April 1989 und 11.  April 2002 Trio für Klavier, ­Klarinette und Violoncello in B-Dur op. 11 23.  September 1991 und 4.  September 1992 Trio für Klavier, Violine und Violoncello op. 70 Nr. 2 27.  August 1991 Trio für Klavier, Violine und Violoncello op. 70 Nr. 1 22.  Februar 1996 Streichquartett in F-Dur op. 18 Nr. 1 16.  November 1997 Streichquartett in G-Dur op. 18 Nr. 2 14.  Dezember 1997 Streichquartett in D-Dur op. 18 Nr. 3 12.  Oktober 1997 Streichquartett in c-Moll op. 18 Nr. 4 14.  Dezember 1997 Streichquartett in A-Dur op. 18 Nr. 5 16.  November 1997 Streichquartett in H-Dur op. 18 Nr. 6 12.  Oktober 1997 Septett in Es-Dur op. 20 23.  June 2013 Streichquartett in C-Dur op. 59 Nr.  3 7.  Dezember 2015 Streichtrio in G-Dur op. 9 Nr. 1 2.  Mai 2018 George Benjamin

Viola, Viola für zwei Violen 13. Mai 2016

Alban Berg

 Sonate für Klavier op. 1 27.  August 1991 Vier Stücke für ­Klarinette und Klavier op. 5 5.  Mai 2005 Adagio für Violine, ­Klarinette und Klavier 5.  Mai 2005 und 8.  Januar 2017 Roger Bourland

*  Seven Pollock Paintings 11.  November 1990 Johannes Brahms

Klavierquartett Nr.  2 in A-Dur op. 26 15.  November 1999, 11.  April 2007 und 2.  Mai 2018 Intermezzi op. 119 4.  Juni 1999 Klavierquartett Nr.  1 in g-Moll op. 25 27.  Mai 1994, 27.  Mai 1998 und 3.  Januar 2000 Klavierquartett Nr.  3 in c-Moll op. 60 19.  Mai 1993, 4.  Juni 1999 und 5.  Mai 2005 Klavierquintett in f-Moll op 34 25.  February 1988, 20.  Juni 2002, 14.  Juni 2006, 25.  April 2011 und 30.  März 2017 Klarinettenquintett in h-Moll op. 115 16.  September 2002, 14.  Juni 2006, 3.  November 2006, 21.  Dezember 2012, 22.  Januar 2018 und 20.  April 2020 Drei Intermezzi op. 117 29.  Mai 1997

Spectrum Concerts Berlin

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Streichsextett Nr.  1 op. 18 7.  November 1994, 4.  April 2000, 24. Juni 2009, 22.  Januar 2013, 6.  Juni 2019 und 15.  Juni 2020 Streichsextett Nr.  2 op. 36 4.  April 2000, 8.  Juni 2007, 9.  März 2009, 27.  Mai 2014, 8.  Juni 2017, 30.  April 2019 und 15.  Juni 2020 Sonate für Klavier und Violoncello in F-Dur op. 99 Nr. 2 18.  September 1993 Sonate für Klavier und Violoncello in e-Moll op. 38 Nr. 1 27.  Mai 2014 und 27.  April 2017 Sonate für Klavier und Violine in G-Dur op. 78 10.  April 1989 und 3.  Januar 2001 Sonate für Klavier und Violine in A-Dur op. 100 3.  Januar 2001 Streichquintett in F-Dur op. 88 24.  Juni 2009 Streichquintett in G-Dur op. 111 24.  June 2009 und 13.  Mai 2016 Trio für Klavier, Violine und Violoncello H-Dur op.  8 16.  April 2018 Sonate für Klavier und Violine in d-Moll op. 108 3.  Januar 2001 Trio für Klavier, ­Klarinette und ­Violoncello in a-Moll op. 114 4.  September 1992, 31.  März 2004, 4.  Mai 2014 und 27.  April 2017 Trio für Klavier, Violine und Violoncello in C-Dur op. 87 23.  September 1991 und 27.  Mai 2013

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32. Saison 2020

Trio für Klavier, Violine und Horn op. 40 2.  Februar 1990, 1.  Juni 2000 und 22.  Januar 2003 Zwei Gesänge für ­Mezzosopran, Viola und Klavier op. 91 6.  November 1992 und 13.  Mai 2016 7 Fantasien für Klavier op. 116 30.  März 2017 Benjamin Britten

 Konzert für Violine, ­Klavier und Streich quartett in D-Dur op. 21 18.  Juni 2012

* Old American Songs 10.  November 1990 Vitebsk Trio für Klavier, Violine und Violoncello 4.  Mai 1992

Frédéric Chopin

John Corigliano

Klaviersonate Nr. 3 in h-Moll op. 58 5.  Mai 1990 Klaviersonate Nr. 2 in h-Moll op. 35 6.  November 2000 Nocturnes op. 62, Nr. 1 und op. 48 Nr. 1 24.  Oktober 2010 Mazurkas op. 67 Nr. 4, op. 41 Nr. 3 und op. 56 Nr. 3 24.  Oktober 2010 Ballade in g-Moll op. 23 24.  Oktober 2010

Aria für Oboe und Streicher 19.  Mai 1993

Ernest Chausson

Sonate für Violoncello und Klavier in C-Dur op.  65 22.  Februar 1996 und 5.  November 1998 Fantasy Quartet für Oboe und Streichtrio op.  2 19.  Mai 1993 Lachrymae für Viola und Klavier op. 48  23.  März 1990 Suite für Violine und Klavier op. 6 22.  November 2014

**  Three Mystical Songs für Chor und Kammer­ensemble 7.  November 1990

Anton Bruckner

Aaron Copland

 Quintett für zwei ­Violinen, zwei Violen und Violoncello in F-Dur 1.  Juni 2010

Appalachian Spring für 13 Spieler 7.  November 1990 Four Piano Blues 10.  November 1990 Night Thoughts ­Hommage an Charles Ives 10.  November 1990 Nocturne 10.  November 1990 Piano Fantasy 10.  November 1990 Klavierquartett 6.  November 1990 und 22.  Oktober 1998 Piano Variations 10.  November 1990 Scherzo Humoristique The Cat and the Mouse 10.  November 1990 Sextett für Klarinette, Klavier und Streichquartett 25.  Februar 1988, 5.  November 1988, 5.  November 1990, 9.  November 2000, 27.  September 2005

John Cage

Nocturne für Violine und Klavier 11.  November 1990 Elliott Carter

Double Concerto 11.  November 1990 Esprit Rude / Esprit Doux für Flöte und Klarinette 6.  November 1992 und 27.  September 2005 Sonate für Flöte, Oboe, Violoncello und Cembalo 11.  April 1988 Bläserquintett 24.  Februar 1989

Gloria Coates

Henry Cowell

* Quartett für Flöte, Oboe, Violoncello und Cembalo 23.  März 1990 Brett Dean

*H   untington Eulogy für Violoncello und Klavier 22.  Oktober 2003 Claude Debussy

Sonate für Violine und Klavier g-Moll 27.  Mai 1998, 26.  November 1998, 26.  November 2003 und 8.  November 2010 Fünf Préludes 6.  April 1989 Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll 27.  August 1991, 24.  November 1992, 5.  November 1998, 28.  März 2008 und 14.  November 2011 En blanc et noir für zwei Klaviere 20.  Mai 2015 David Del Tredici

*T   rio für Violine, Viola und Violoncello 25.  Februar 1988 Robert ­ Di Domenica

*Q   uartett für Violine, Flöte, Horn und Klavier  2.  Februar 1990

Ernst von ­Dohnányi

Serenade für Streichtrio C-Dur op.  10 29.  November 1993, 17.  Januar 2002 und 28.  November 2016 Sextett in C-Dur op. 37 20.  Januar 1989, 10.  November 2000, 19.  November 2001, 13.  April 2006 und 22.  Januar 2013 John Duke

Lieder für Mezzosopran und Klavier 6.  November 1992 Henri Dutilleux

Figures de Résonances für zwei Klaviere 20.  Mai 2015 Antonín Dvořák

Klavierquartett in Es-Dur op. 87 1.  Juni 2000 und 13.  April 2006 Klavierquintett in A-Dur op. 81  22.  Januar 1988, 15.  November 1995 und 1. April 2003 Klaviertrio »Dumky« in e-Moll op.  90 20.  März 1991 und 21.  Oktober 1993 Klaviertrio in f-Moll op. 65 29.  September 2008 Quintett in G-Dur für Streichquartett und Kontrabass op. 77 5.  Mai 1990, 28.  November 2005 und 3.  Januar 2010 Terzetto für zwei Violinen und Viola 17.  Oktober 1993
 Hanns Eisler

Streichquartett 14.  Dezember 1997 Edward Elgar

Sonate für Violine und Klavier op. 82 24. /  25.  November 2004


Serenade für Streicher op.  20 5.  Januar 2020 George Enescu

Streichoktett in C-Dur op. 7 8.  June 2007, 23.  Juni 2013, 12.  Juni 2015, 2.  Mai 2018 und 26.  November 2020    Manuel de Falla

Konzert für Cembalo, Flöte, Klarinette, Violine und ­Violoncello 11.  April 1988 Gabriel Fauré

Klavierquartett Nr. 2 in g-Moll op. 45 15.  Mai 1990, 24.  Juni 2003, 20.  Mai 2015 und 2.  Mai 2018 Sonate für Violine und Klavier in A-Dur op. 13 26.  November 2003 Sonate Nr.  2 für Violoncello und Klavier in g-Moll op. 117 14.  November 2011 Morton Feldman

*V   ertical Thoughts II 11.  November 1990 Jean Françaix

Trio für Violine, Viola und Cello 23.  Februar 1993 César Franck

Sonate für Klavier und Violine in A-Dur 9.  April 1992 Klavierquintett in f-Moll 28.  November 2016 Alexander ­Glasunow

Streichquintett in a-Moll op. 39 15.  Mai 2003 und 5.  Oktober 2014

Friedrich ­Goldmann

Sonate für Oboe und Klavier 17.  Mai 1988 Edvard Grieg

Sonate Nr.  2 für Violine und Klavier G-Dur op. 13 11.  April 2002 Sonate Nr.  3 für Violine und Klavier c-Moll op. 45 11.  November 2011

Konzert Nr.  1 für ­Violoncello und Kammer­orchester Hob.  VIIb:1 7.  Dezember 2015 Konzert Nr.  2 für ­Violoncello und Kammerorchester Hob.  VIIb:2 7.  Dezember 2015 John Heiss

*C   apriccio 6.  November 1990 Robert Helps

John Harbison

* Fantasy-Duo für Vio­ line und Klavier 11.  November 1990 * Mirabai Songs für ­Stimme und ­Ensemble 7.  November 1990 *T   wilight Music für Horn, Violine und Klavier 2.  Februar 1990, 6.  November 1990 und 1.  Juni 2000 *V   ariations für Violine, Klarinette und Klavier 20.  Januar 1989, 5.  November 1990, 19.  November 2001 und 8.  April 2015 *N   ovember 19, 1828 für Klavier, Violine, Viola und Violoncello  28.  November 1996 Karl Amadeus Hartmann

Concerto funebre für­ Violine und Streicher 5. Januar 2020 Joseph Haydn

Trio für Violine, ­Violoncello und Klavier in C-Dur Hob.  XV: 27  20.  März 1991 Trio für Violine, Viola und Violoncello in G-Dur op. 53 (nach der Klavier­ sonate Hob.  XVI:40) 6.  September 1991 und 22.  Oktober 1998

* Recollections für Klavier 5.  November 1997 * In Retrospect für Klavier 5.  November 1997, 3.  Januar 2010 und 6.  und 7.  Dezember 2011 *E   ventually the Carousel Begins für zwei Klaviere 5.  November 1997 *B   erceuse für zwei ­Klaviere sechs Hände 5.  November 1997 * Bearbeitungen von Mendelssohn Lied op.  71 Nr.  4 und ­Irelands Lied »Love is a Sickness full of Woes« 5.  November 1997 *S   hall We Dance für Klavier 5.  November 1997, 6.  November 2000 und 28.  März 2008 *H   ommage à Fauré für Klavier 6.  April 1989 *N   octurne für Streichquartett 22.  Januar 1988, 5.  November 1990,   20.  Juni 2002, ­ 2.  Januar 2003, 14.  Juni 2006, 3.  November 2006, 6.  und 7.  Dezember 2012, 23.  Juni 2013 und 22.  Januar 2018

*P   ostlude für Horn, Violine und Klavier 16.  September 2002 und 20.  Juni 2010 * Portrait für Klavier 6.  November 1990 *Q   uintett für Klavier, Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello 20.  Juni 2010 *A   Mixture of Time für Gitarre 27.  April 2017 *K   lavierquartett 9.  November 2000, 1.  April 2003, 20.  Juni 2010 und 6.  und 7.  Dezember 2011 *D   rei Etüden 6.  April 1989 *S   econd Thoughts für Flöte 27.  September 2005 und 20.  Juni 2010 *K   laviertrio I 21.  Oktober 1993 und 12.  Mai 2010 *K   laviertrio II 12.  Mai 2010 *F   antasy für Violine und Klavier 20.  Juni 2010 und 6.  und 7.  Dezember 2011 *  Duo für Violoncello und Klavier   20.  Juni 2010 Paul Hindemith

Quartett für Klavier, Klarinette, Violine und Violoncello 3.  Mai 2007 und 9.  März 2009 Sonate für Klarinette und Klavier in B-Dur 9.  März 2009 Quintett für Klarinette und Streichquartett op. 30 9.  März 2009

Ludus Minor für Klarinette und Violoncello 27.  April 2017 Lee Hoiby

*L   ieder für Mezzosopran und Klavier 6.  November 1990 Arthur Honegger

Sonatine für Violine und Violoncello 24.  Juni 2003 Richard Hundley

*L   ieder für Mezzosopran und Klavier 5.  November 1990 und 6.  November 1992 John Ireland

Sonate (Fantasy-­Sonata) für ­Klarinette und Klavier 6.  November 2000 und 31.  März 2004 Sonate für Violoncello und Klavier 31.  März 2004 Sextett für Klarinette, Horn und Streichquartett 16.  September 2002 Charles Ives

Largo für Violine, ­Klarinette und Klavier 24.  Februar 1989, 23.  März 1990 und 19.  November 2001 Zehn Lieder für Stimme und Klavier 5.  November 1990 Sonate Nr.  2 für Violine und Klavier op.  61 10.  November 2000 Stephen Jaffe

*F   our Songs für Mezzosopran, Flöte, Viola, Violoncello und Klavier 6.  November 1992 Streichquartett Nr.  1 13.  November 1993

Spectrum Concerts Berlin

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Leoš Janáček

Sonate für Violine und Klavier 9.  April 1992, 3.  Januar 2000, 24.  und 25.  November 2004 und 22.  November 2014 Sonate (From the Street) für Klavier 1.X 1905 24.  Oktober 2010 Streichquartett Nr. 1 Kreutzersonate 1.  Februar 2013

Viel Lärmen um Nichts Suite für Violine und Klavier op. 11 19.  Juni 2018 Klavierquintett in E-Dur op. 15 19.  Juni 2018 und 24.  November 2019 Klaviertrio op. 1 24.  November 2019 William Kraft

*E   nglish Suite für Schlagwerk 20.  März 1991

Hilton Jones

György Kurtág

*S   alve Regina für Klavier 6.  November 2000

Signs, Games, Messages 17 Stücke aus der Versammlung für Streichtrio 7.  Mai 1996 und 15.  Mai 2003

Aram ­Khachaturian

Trio für Violine, Klarinette und Klavier 25.  April 2011 Zoltán Kodály

Serenade für zwei Violinen und Viola op.  12 29.  November 1993 Duo für Violine und Violoncello op. 7 24.  Juni 2009 und 27.  Mai 2013 Jan Koetsier *S   erenade für Streichtrio 6.  April 1989 Erich Wolfgang Korngold

Streichsextett in D-Dur op. 10 22.  Januar 2003, 18.  Juni 2004, 22.  Januar 2008, 26.  Juni 2011, 12.  Juni 2015 und 30.  April 2019 Suite für zwei Violinen, Violoncello und Klavier linke Hand op. 23 8.  Januar 2017 und 24.  November 2019

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32. Saison 2020

Ton de Leeuw

Sonatina für Violine und Klavier 11.  April 2002 Rolf Liebermann

*2   000 Notes für Klavier 1. Februar 2013 *P   olyphony Nr. 1 für Klarinette 1. Februar 2013 *F   rom My Garden für Viola 1. Februar 2013 *R   hapsody für ­Klarinette, Viola und Klavier 1. Februar 2013 ** Breezes, Quintett für Klarinette, Klavier, Violine, Viola und Violoncello 8.  April 2015 und 20.  April 2020 Donald Martino

*N   otturno 11.  November 1990 Bohuslav Martinů

Drei Madrigale für ­Violine und Viola 11.  April 2007 Felix Mendelssohn Bartholdy

Streichquartett Nr. 1 MetamorphosesNocturnes 7.  Dezember 2015 Hora Lunga für Viola 13.  Mai 2016

Streichoktett in Es-Dur op. 20 18.  Juni 2004, 26.  Juni 2011, 1. Februar 2013, 19.  Juni 2014 und 26.  November 2020 Streichquintett Nr. 2 in B-Dur op. 87 9.  Juni 2005 Streichquintett Nr. 1 in A-Dur op. 18 18.  Juni 2012 

Gustav Mahler

Olivier Messiaen

Klavierquartett in a-Moll 17.  Juni 2008

Quatuor pour la Fin du Temps   für Violine, Klarinette, Violon­ cello und Klavier 10.  September 1992, 22.  Oktober 2003, 8.  April 2015 und 20.  April 2020 Thème et Variations für Violine und Klavier 24.  und 25.  November 2004, 8.  November 2010 und 8.  April 2015

*H   erings-Quintett für Klavier und Streichquartett 17.  Mai 1988 György Ligeti

Ursula Mamlok

*S   treichquartett Nr. 1 1.  Februar 2013 * Confluences für ­Klarinette, ­Violine, Violoncello und Klavier 1.  Februar 2001 und 20.  April 2020

Wolfgang ­Amadeus Mozart

Krzysztof ­Penderecki

Duo für Violine und Viola in B-Dur KV 424 29.  November 1993 Klavierquartett in Es-Dur KV 493 20.  Januar 1989, 19.  Mai 1993 und 29.  Mai 1997 Klavierquartett in g-Moll KV 478 15.  Mai 1990, 27.  Mai 1994, 28.  November 1996, 4.  Juni 1999, 10.  November 2000 Klaviertrio in E-Dur KV 542 2.  Februar 1990 Quintett für Klarinette und Streichquartett in A-Dur KV 581 30.  Mai 1991 und 1.  Juni 2000 Quintett in Es-Dur für Klavier, Oboe, ­Klarinette, Horn und Fagott KV 452 24.  Februar 1989 und 1.  März 2007 Trio für Klavier, Violine und Violoncello in C-Dur KV 548 27.  August 1991 Quintett in Es-Dur für Horn, Violine, zwei ­Violen und Violon­ cello KV 407 1.  März 2007 Quintett Nr. 3 für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello in g-Moll KV 516 1.  Juni 2010 und 13.  Mai 2016 Larghetto und Allegro für zwei Klaviere in Es-Dur (Fragment, ergänzt von Robert Levin) 16.  April 2018 Divertimento für Streichtrio in Es-Dur KV 563 6.  Juni 2019

Quartett für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello 5.  Mai 2005 und 5.  November 2006

Andrzej Panufnik

Konzert für Violine und Streichorchester 5. Januar 2020

Giovanni Battista Pergolesi

Triosonate Nr. 3 in G-Dur 11.  April 1988 George Perle

*Sonata quasi una ­fantasia für ­Klarinette und Klavier 4.  September 1992 Astor Piazzolla

Tango-Nuevo-Stücke 20.  November 2007 Francis Poulenc

Sextett für Bläser und Klavier 24.  Februar 1989 Sonate für Klarinette und Klavier 26.  Mai 1989 und 13.  April 2006 Mel Powell

*M   iniatures für Baroque Ensemble op. 8 23.  März 1990 Sergei Prokofjew

Sonate Nr.  2 für Violine und Klavier op. 94a 9.  April 1992 und 11.  April 2002 Abschied und Julias Tod aus Romeo und Julia für Viola und Klavier (bearb.  V. Borisovsky) 20.  Oktober 2009 Sonate für zwei Violinen op. 56 11.  April 1988, 16.  September 2003 und 21.  Mai 2012 Sonate Nr.  1 für Violine und Klavier in f-Moll op. 80 24.  und 25.  November 2004, 1.  September 2009 und 24.  Mai 2013


Sonate für Violine op. 115 10.  April 1989 und 16.  September 2003 Fünf Melodien für Violine und Klavier op.  35 16.  September 2003 Ouverture sur des thèmes Juifs für Klarinette, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier op.  34 16.  September 2003 und 27.  April 2016 Sonate für Violoncello und Klavier in C-Dur op. 119 16.  September 2003 Sergei ­Rachmaninow

Trio Élégiaque für Klavier, Violine und Violoncello in g-Moll 4.  Mai 1992 und 16.  April 2018 Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll op. 19 14.  November 2011 Maurice Ravel

Sonate für Violine und Violoncello 20.  März 1991 und 15.  Mai 2003 Prelude in a-Moll 6.  November 2000 Trio für Violine, Violoncello und Klavier in a-Moll 24.  Juni 2003 und 20.  Mai 2015 Sonate Nr.  2 für Violine und Klavier in G-Dur 26.  November 2003 und 8.  November 2010 Sonate für Violine und Klavier in G-Dur op.  post 26.  November 2003 Tzigane für Violine und Klavier 26.  November 2003 Wolfgang Rihm

Streichquartett Nr. 4 9.  und 13.  November 1993

Gerhard Rosenfeld

Arnold Schönberg

Dialog für Violine und Kontrabass 26.  Mai 1989 **Q   uintett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klarinette 30.  Mai 1991

Streichsextett Verklärte Nacht op. 4 6.  April 1989, 7.  Mai 1996, 20.  Juni 2002, 14.  Juni 2006, 3.  November 2006, 6.  und 7.  Dezember 2011, 21.  Mai 2012 und 8.  Juni 2017 Kammersinfonie Nr. 1 op. 9 27.  September 2005 und 8.  Januar 2017 Streichtrio op. 45 24.  Juni 2009 Phantasy op. 47 11.  November 1990 und 4.  Juni 1999

Gioachino Rossini

Duetto für Violoncello und Kontrabass in D-Dur 23.  Februar 1995 und 28.  November 2005 Sonate Nr.  3 für zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass in C-Dur 11.  April 1988 Sonate Nr.  1 für zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass in G-Dur 30.  Mai 1991 Sonate Nr.  5 für zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass in Es-Dur 5.  Mai 1990 Sonata Nr.  4 für zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass in B-Dur 17.  Oktober 1993 Domenico Scarlatti

Sonate in E-Dur K. 380 5.  Mai 1990 Sonate in d-Moll K. 9 5.  Mai 1990 Sonate in C-Dur K. 159 5.  Mai 1990 Peter Schickele

Quartett für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier 23.  September 1991 Alfred Schnittke

Streichtrio 5.  Mai 1990 und 11.  April 2007 Klavierquintett 17.  Juni 2008

Dmitri ­Schostakowitsch

Klavierquintett in g-Moll op. 57 6.  September 1991,    28.  November 1996, 22.  Oktober 1998, 9.  November 2000, 16.  März 2005, 24.  Oktober 2010 und 3.  Januar 2016 Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll op. 40 24.  November 1992, 18.  September 1993, 5.  November 1998   und 28.  März 2008 Sonate für Viola und Klavier op. 147 20.  Oktober 2009 Klaviertrio Nr. 2 für Klavier, Violine und Violoncello in e-Moll op. 67 4.  Mai 1992 Zwei Oktettsätze op. 11 18.  Juni 2004 und 19.  Juni 2014 Klaviertrio Nr. 1 für Klavier, Violine und Violoncello in c-Moll op. 8 16.  März 2005, 29.  September 2008 und 28.  November 2016 Fünf Stücke für zwei Violinen und Klavier 16.  März 2005

Streichquartett Nr. 8 in c-Moll op. 110 16.  März 2005 und 5.  Oktober 2014 Streichquartett Nr. 3 in F-Dur op. 73 17.  Juni 2008 Symphonie Nr. 15 in A-Dur op. 141a (bearb.  für Klaviertrio und Schlagwerk von V.  Derewianko) 11.  März 2019 Franz Schreker

Quintett Der Wind für Violine, Klarinette, Horn, Violoncello und Klavier 19.  November 2001 Franz Schubert

Der Hirt auf dem Felsen D 965 6.  November 1992 Streichquintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli in C-Dur D 956 op.  post. 163 23.  Februar 1995, 4.  April 2001, 17.  Januar 2002, 28.  November 2005, 5.  November 2006 und 21.  Mai 2012 Trio für Klavier, Violine und Violoncello in B-Dur D 898 op. 99 4.  Mai 1992, 20.  Februar 2006 und 11.  November 2011 Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher in F-Dur D 803 op. 166 20.  November 2007 Klavierquintett Forellenquintett in A-Dur D 667 op.  post. 114 17.  Mai 1988, 17.  Oktober 1993, 15.  November 1999 und 29.  September 2008

Rondo brillant in h-Moll D 895 op. 70 24.  Mai 2013 Sonate für Violine und Klavier in D-Dur D 384 20.  Februar 2006 Sonate für Violine und Klavier in A-Dur D 574 8.  November 2010 und 22.  November 2014 Sonate Arpeggione für Violoncello und Klavier in a-Moll D 821  20.  Februar 2006 Streichquartett Nr.  14 Der Tod und das Mädchen in d-Moll D.810 4.  Dezember 2009 Erwin Schulhoff

Streichsextett 15.  Mai 2003, 14.  Juni 2006, 5.  November 2006, 1.  Juni 2010, 19.  Juni 2014 und 3.  Januar 2016 Duo für Violine und Violoncello 9.  Juni 2005, 19.  Juni 2014 und 3.  Januar 2016 5 Études de Jazz für Klavier 12.  Juni 2015 und 3.  Januar 2016 Sonate Nr.  2 für Violine und Klavier 3.  Januar 2016 Gunther Schuller

*C   himeric Images für Flöte, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Harfe, und Klavier 11.  November 1990 Curtain Raiser für Flöte, Klarinette, Horn und Klavier 6.  November 1990

Spectrum Concerts Berlin

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Robert Schumann

Klavierquartett in Es-Dur op. 47 25.  Mai 1995,  29.  Mai 1997, 27.  September 2005 und 3.  Januar 2010 Klavierquintett in Es-Dur op. 44 26.  Mai 1989 und 26.  Mai 2004 Fantasiestücke für Violine, Violoncello und Klavier in Es-Dur op. 88 26.  Mai 2004 Fantasiestücke für Viola und Klavier in Es-Dur op. 73 20.  Oktober 2009 Fantasiestücke für Klarinette und ­Klavier in a-Moll op. 73 3.  Mai 2007 Fantasie für Klavier in C-Dur op. 17 30.  März 2017 Laura ­Schwendinger

** Celestial City für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier 22.  Januar 2003 Roger Sessions

Klaviersonate Nr. 3 16.  April 1989 Klaviersonate Nr. 2 6.  November 2000 Richard Strauss

Sextett aus Capriccio für Streichsextett op. 85 7.  November 1994, 20.  Juni 2002 und 8.  Juni 2017 Metamorphosen in der Bearbeitung für Streichseptett von Rudolf Leopold 22.  Januar 2008 Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur op.  18 24.  Mai 2013


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32. Saison 2020

Igor Strawinsky

Septett für Klarinette, Fagott, Horn, Klavier und Streichtrio 19.  November 2001 »L’Histoire du Soldat« Fassung für Klaviertrio 23.  März 1990 »L’Histoire du Soldat« Originalfassung 22.  Januar 1998 Suite Italienne für Violine und Klavier 1.  September 2009 Drei Stücke für Streichquartett 16.  November 1997 Tison Street

*A   dagio für Oboe, Streichquartett und Kontrabass in Es-Dur 17.  Mai 1988 *T   rio für Violine, Viola und Violoncello 22.  Januar 1988, 15.  Mai 1990, 6.  September 1991 und 5.  Mai 2005
 Josef Suk

Vier Stücke für Violine und Klavier op. 17 24.  Mai 2013 Karol ­Szymanowski

Mythen für Violine und Klavier op. 30 11.  November 2011 Dobrinka Tabakova

**S   treichseptett Such Different Paths 22.  Januar 2008 und 26.  Juni 2011 *J  azz Suite für Viola und Klavier 20.  Oktober 2009 Sergei Tanejew

Klavierquintett in g-Moll op. 30 5.  Oktober 2014 und 19.  Juni 2018

Pjotr ­Tschaikowsky

Streichsextett Souvenir de Florence in d-Moll op. 70 30.  Mai 1991 und 9.  Juni 2005 Klaviertrio in a-Moll op. 50 1.  September 2009 und 11.  März 2019 Katia Tchemberdji

Lines für Violine und Viola 29.  November 1993
 Ernst Toch

Trio für Violine, Viola, und Violoncello op. 63 25.  Mai 1995 und 27.  Mai 2014 Serenade für zwei Violinen und Viola op. 25 12. Oktober 1997 Konzert für Violoncello op. 35 19.  Januar 2005 und 3.  Mai 2006 Tanz-Suite für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Kontrabass und Schlagzeug op. 30 3.  Mai 2006 Impromptus für Violoncello op. 90c 3.  Mai 2006 und 28.  März 2008 Klavierquintett op. 64 3.  Mai 2006 und 3.  Mai 2007 Sonate Nr.  2 für Violine und Klavier op.  44 3.  Mai 2007 Sonate Nr.  1 für Violine und Klavier op.  21 25.  April 2011 Sonate für Violoncello und Klavier op. 50 27.  Mai 2014 Divertimento für Violine und Violoncello Nr. 1 op. 37 27.  Mai 2014

Adagio elegiaco für ­Klarinette und Klavier 25.  Juni 2012  Joaquin Turina

Klaviertrio Nr.  1 in D-Dur op. 35 21.  Oktober 1993 Antonio Vivaldi

Sonate für Oboe und Continuo Nr. 6 in g-Moll Il Pastor Fido  23.  März 1990 Vier Jahreszeiten 27.  Oktober 2004

Charles Wuorinen

*S   pinoff für Violine, Kontrabass und Conga-Trommel 23.  Februar 1995 * Glogauer Liederbuch für Streichtrio, ­Klarinette, Bass­klarinette, Flöte und Piccoloflöte 27.  Mai 1994 Yehudi Wyner

*F   ive Similes Miniaturen für Klavier 20.  März 1991 und 1.  März 2007 *M   aguettes Studien für zwei Klaviere 1.  März 2007 *T   rio für Horn, Violine und Klavier 1.  März 2007

* Dances of Atonement für Violine und Klavier 11.  November 1990 * Dragon Choruses für Frauenchor und Klavier 7.  November 1990 *T   hree Informal Pieces für Violine und Klavier 10.  April 1989 *T   oward the Center für Klavier 15.  Mai 1990 * Duologue für zwei Klaviere 16.  April 2018

William Walton

Isang Yun

Façade  –   An Entertainment Suiten Nr. 1 und Nr. 2 2.  Dezember 1997 Fünf Bagatellen für Gitarre 27.  April 2017

Together für ­Violine und Kontrabass 17.  Oktober 1993 und 26.  Juni 2011

Stanley Walden

Mieczysław ­Weinberg

Sonate für Klarinette und Klavier op.  28 27.  April 2017 Henri Wieniawski

Alexander von Zemlinsky

Zwei Sätze für Streichquintett 28.  November 2005 Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier in d-Moll op. 3 25.  April 2011

Polonaise brillante für Violine und Klavier op. 21 10.  April 1989 Hugo Wolf

Italienische Serenade für Streichquartett 1.  Februar 2013

*  Berliner Erstaufführung  **   Uraufführung


Janine Wildhage Geigenbau und Restaurierung wildhage-violins.de Charlottenstraße 95 10969 Berlin Telefon +49 (0)30/ 208 333 63 Telefax +49 (0)30/ 208 333 64 E-Mail info@wildhage-violins.de

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Programmheft 2020 / 32. Saison  

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