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Kommunalwahl 2011

in der Samtgemeinde Elbmarsch

Leistungsbilanz der SPD-Ratsfraktion im SG-Rat 2006–2011 Wahlprogramm Kandidatinnen und Kandidaten www.spd-elbmarsch.de


Leistungsbilanz von 2006 bis 2011

Ein glänzender Start 10. September 2006: Mit einem historischen Ergebnis von 77,2 Prozent aller Stimmen wurde Rolf Roth (SPD) für acht Jahre zum Bürgermeister der Samtgemeinde Elbmarsch gewählt Grund zum Strahlen für Rolf und Ute Roth (rechts). Die SPD errang mit 17 von 28 Ratsmandaten eine überzeugende Mehrheit. Das war die Grundlage für eine vertrauensvolle und reibungslose fünfjährige Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister und Rat.

Auf der konstituierenden Ratssitzung wurde Norbert Kloodt zum Ratsvorsitzenden gewählt, Uwe Harden und Rainer Zimbrich zu stellvertretenden Samtgemeindebürgermeistern. Einmal im Jahr geht die SPD-Samtgemeinderatsfraktion für ein Wochenende in Klausur, um den Haushalt des Folgejahres zu beraten und wichtige Entscheidungen zu fällen – der Samtgemeindebürgermeister nimmt daran beratend teil. Das Foto oben entstand in Barendorf und zeigt von links: Eckhard Kummer (Avendorf), Otto Stüven (Drage), Heiner Nickel (Stove), Rainer Zimbrich (stellv. Samtgemeindebürgermeister, Bütlingen), Norbert Kloodt (Ratsvorsitzender, Schwinde), Rolf Roth, Rudolf Lodders (Fahrenholz), Sören Lindenstrauß (Marschacht), Simona Ziegler (Marschacht), Klaus Stöhr (Rönne), Wiebke Rehr (Stove), Alexandra Groß (Marschacht), Irmtraud Viertel (Tespe), Olaf Heuer (Bütlingen). Auf dem Foto fehlen Uwe Harden, Ernst Matthies und Hans-Heinrich Brandt 2


Eine tolle Idee

Einmalig in Niedersachsen:

die Ganztagsbetreuung Bereits auf ihrer ersten Klausurtagung im April 2007 in Lauenburg fasste die SPD-Fraktion einen wegweisenden Beschluss: die Ganztagsbetreuung in allen Kindergärten und Grundschulen in der Elbmarsch. Wie konnte man Berufstätigkeit und gute Unterbringung der Kinder ab drei Jahren in Übereinstimmung bringen und die Elbmarsch damit familienfreundlicher machen? Die Antwort: durch eine verlässliche Betreuung mit Mittagessen und Nachmittagsaufsicht, bis die Eltern die Kinder abholen. Im Kindergarten ist das mit Dreiviertel- oder Ganztagsgruppen machbar. Doch was passiert, wenn die Kinder zur Schule gehen und die Sechsjährigen auf einmal ihr Mittagessen selbst machen sollen? Mit Alexandra Groß, Simona Ziegler und Wiebke Rehr gehören der Fraktion gleich drei berufstätige Mütter an, denen sich diese Frage stellt. Die Antwort: Wir bieten denen, die darauf angewiesen sind, eine Nachmittagsbetreuung auch in der Grundschule an – selbstverständlich gegen einen Kostenbeitrag. Dieser Grundsatzbeschluss mündete in einem Antrag an den Samtgemeinderat, der Folgendes beinhaltete: Ab September 2007 wird die Nachmittagsbetreuung in allen Kindergärten und Grundschulen der Elbmarsch eingeführt. Da der Samtgemeinderat über die Kindergärten nicht verfügt, sollen die Gemeinden mit einem Zuschuss von 33.000 Euro jährlich angeregt werden, ein entsprechendes Angebot bereit zu stellen. Drage und Marschacht haben sich dem angeschlossen, in Tespe gab es ein eingeschränktes Nachmittagsangebot bereits.

Doch das Wagnis gelang: Seit Herbst 2007 bietet die Samtgemeinde Elbmarsch mit ihren Mitgliedsgemeinden das umfassendste Ganztagsangebot Niedersachsens. Allerdings: Das kostet nicht wenig – aber das war von Anfang an klar. Bis zur knappen Hälfte aller Eltern in der Elbmarsch nimmt inzwischen dieses Angebot an – und die Zahl wächst und wächst. Alleine an der Grundschule Stove sind 40 Kinder zum Nachmittag angemeldet, also rund zehn pro Jahrgang. In Tespe, Marschacht und Hunden ist es kaum anders. In Drennhausen gibt es eine altersübergreifende Betreuung im Kindergarten, dort werden Kindergarten- und Schulkinder gemeinsam betreut. Ein erwünschter Nebeneffekt: Da bei den Hausaufgaben geholfen wird, verbessern sich die Schulleistungen. Übrigens feiert Hamburg derzeit die weitere Einführung der Ganztagsgrundschulen: jetzt schon 29 von 195 Grundschulen. In der Elbmarsch sind es 100 Prozent! Wenn das von CDU und FDP regierte Land Niedersachsen die Ganztagsgrundschulen mit mehr Stunden ausstatten würde, könnte auch in der Elbmarsch die eine oder andere Schule ganz offiziell Ganztagesschule werden. Das hätte den angenehmen Nebeneffekt, dass die Finanzierung des nachmittäglichen Angebots der Samtgemeinde abgenommen würde.

Dem Beschluss folgte die Überzeugungsarbeit: Schulund Kindergartenleitungen mussten gewonnen, Eltern überzeugt werden; außerdem bedeutete dieses Angebot neue Arbeitsstellen – das Personal musste geworben, eingestellt und eingearbeitet werden. 3


Leistungsbilanz von 2006 bis 2011

Europa und Arbeit für die Elbmarsch Ein Hauptanliegen von Rolf Roth war es, aus der EU-Förderung für die Elbmarsch das Maximum an Zuschüssen herauszuholen. Dabei geht es besonders um das Gewerbegebiet in Eichholz, Dorferneuerung in Oldershausen und die Verbesserung des ÖPNV, sprich des Busverkehrs. Nachdem das Gewerbegebiet lange in einem Dornrös-

ohne den Einsatz eines heimischen Apothekers sicher niemals den Weg in die Elbmarsch gefunden hätte. Die Erschließung des Gebiets geschah unter starkem Einsatz von EU-Mitteln sowie der Niedersächsichen Landgesellschaft NLG, die zurückzuzahlen sind. Für die SPD-Fraktion war immer klar: „Gewerbeflächen ohne Arbeitsplätze sind mit uns nicht zu haben.“

Einweihung der Straßen im Gewerbegebiet Eichholz im Winter 2011 – im Hintergrund das Betriebsgebäude von Apoteket chenschlaf zu liegen schien, kam 2008/2009 Bewegung hinein. Die ersten Sondierungsgespräche waren noch vertraulich, da gab es mit dem Projekt Biomethananlage für Eichholz eine schwere Nuss zu knacken. Investoren wollten die technisch anspruchsvolle Gasgewinnung aus Grasschnitt in Eichholz ansiedeln. Zwei Probleme waren damit verbunden: Einmal konnte dies zu Lasten der Milch erzeugenden Landwirte gehen, zum Zweiten war die Zahl der zu erwartenden Arbeitsplätze absolut ungenügend. Die SPD-Fraktion entschied sich nach intensiver Diskussion für die Ablehnung. Mit Apoteket entstand jetzt die erste Ansiedlung, die 4

Das Eichholzer Gewerbegebiet wird in wenigen Jahren eine Stütze der Samtgemeinde Elbmarsch sein mit Arbeitsplätzen und zusätzlichen Einnahmen an Gewerbesteuern. Der jetzt beschrittene Weg führt zur Neuansiedlung von Betrieben, die Wertschöpfung bieten und profitabel sind, was auch Arbeitsplätze verspricht. Bürgermeister und Rat arbeiten hierbei eng zusammen; der Bürgermeister kann mit einer sicheren SPD-Mehrheit im Rücken auch schwierige Verhandlungen führen, deren Ergebnisse der Rat dann beschließt. Nichts wäre schlimmer als ein Rat, der dem Bürgermeister in den Rücken fällt. Auch das hat es schon gegeben.


Leistungsbilanz von 2006 bis 2011

Mehr Busse für die Elbmarsch Mit seiner Randlage zu Hamburg, Landkreis Harburg und Geesthacht ist die Samtgemeinde Elbmarsch auf gute Verkehrsverbindungen angewiesen. Den zunehmenden Straßenverkehr durch die Handelshochburg Hamburg spüren wir täglich. Um so wichtiger sind die Busverbindungen. Bereits 1992 versuchten Bürgermeister Rudolf Lantz und Samtgemeindedirektor Uwe Behme den Geesthachter Bürgermiester dafür zu gewinnen, sich für eine S-Bahn Bergedorf–Geesthacht–Lauenburg einzusetzen, die damals im Zuge der deutschen Einheit finanzierbar gewesen wäre. Dem Manne fehlte die Einsichtsfähigkeit und unser Weitblick. Wir hätten dann nämlich nur einen S-BahnZubringer installieren müssen.

Verkehrsverbund die Ausfallfinanzierung kassieren. Wer die Musik bestellt, zahlt. Da die Zuständigkeit für den ÖPNV beim Landkreis liegt, kommen der Landkreis und die von ihm beauftragte Verkehrsgesellschaft Nordost-Niedersachsen ins Spiel die Samtgemeinde könnte höchstens über die gezückte Geldbörse mit ins Spiel kommen – aber da gibt es natür-

Aus der SPD-Fraktion kam die Idee, den Schnellbus nach Bergedorf einzuführen, der seit 1993 mit großem Erfolg verkehrt. Gegen bessere Verbindungen am Elbdeich wurde immer vom Kreis ins Feld geführt, dass es keine Umsteige- und Wendemöglichkeiten gibt. Deshalb wurde unter Mitfinanzierung der Samtgemeinde der Busbahnhof in Rönne sowie die Wende- Einweihung der Buskehre in Drage. Mit der Schere Rolf Roth, daneben Uwe Harden und Rainer Zimbrich (rechts) schleife in Drage gebaut. Stück für Stück werden jetzt die beliche Grenzen. stehenden Verbindungen optimiert und der Drager BeOptimierung und Ausbau des Busverkehrs ist eine zähe, reich angeschlossen. Busse sollen möglichst wenig leer langfristige Aufgabe, die nur durch höhere Steuereinumherfahren. Ärgerlich ist, wenn durch Vereinbarungen nahmen zu beschleunigen wäre oder durch Umsteueohne Beteiligung der Samtgemeinde wichtige Verbinrung auf Bundesebene. dungen nach Geesthacht wegfallen. Es ist ohnehin unglaublich, wie sehr Geesthacht seine Nachbarn und Kun„Wir machen das klar“ ist ein unhaltbares Versprechen. den aus der Elbmarsch vernachlässigt. Das Hauptproblem beim Busverkehr ist dabei die Finanzierung: Volle Busse wie der nach Bergedorf rechnen sich, aber sobald die Auslastung fällt, möchte der Hamburger 5


Leistungsbilanz von 2006 bis 2011

Moderne Feuerwehren Rechts: Wie lebenswichtig gut ausgestattete Feuerwehren sind, zeigte sich beim Brand von Rieges Hof in Marschacht. Das Gebäude selbst war nicht zu retten, doch die umliegenden Häuser wurden geschützt Die Feuerwehren in der Elbmarsch sind vorzüglich ausgerüstet, dazu trugen das neue Feuerwehrgerätehaus in Marschacht wie auch neue Feuerwehrfahrzeuge maßgeblich bei. Die SPD-Fraktion wird sich auch zukünftig für optimale Feuerwehren einsetzen.

Energiewende in der Elbmarsch Das AKW Krümmel sorgte immer wieder für Schlagzeilen wie beim Trafobrand rechts.

Die Elbmarsch reagierte mit der Energiewende: Das Rathaus erhielt eine Photovoltaikanlage, die Samtgemeinde vermietete weitere Dachflächen an Photovoltaikinvestoren. Der Samtgemeinderat beschloss nicht nur nur eine Resolution zum endgültigen Abschalten des KK Krümmel.

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Leistungsbilanz von 2006 bis 2011

Optimales Schulangebot Bereits vor 25 Jahren forderte die SPD in ihem Wahlprogramm ein komplettes Schulangebot für die Elbmarsch bis Klasse 10. Vor elf Jahren scheiterte ein Vorstoß an der Kreistagsmehrheit, 2008 wurde die Elbmarsch durch zu hohe Hürden „gelinkt“. Durch einen Anstoß aus der SPD wurde die BI „Elbmarsch macht Schule gegründet – strikt überparteilich, aber mit voller Unterstützung der Samtgemeinde. Auf dem Foto rechts ist die Übergabe der Unterschriften an Landrat Bordt (2. v. l.) zu sehen mit den Bürgermeistern Claus Eckermann, Rolf Roth, Uwe Harden (alle SPD) und Karl-Heinz Kornberger (Tespe, CDU). In der Mitte Alexandra Groß und Andrea Götzel von der BI. Mit der Einweihung der Ernst-Reinstorf-Oberschule am 19. August 2011 ist das Ziel erreicht. Nun muss nur die Auslastung der Gymnasialstufe noch besser werden.

Elbe-Radweg Der Ausbau des Fahrradtourismus´ ist einer der Schwerpunkte der Wirtschaftsförderung der Samtgemeinde. Dazu gehört auch die Einrichtung und Reinigung der Radhütten entlang des Elbdeiches wie hier in Drennhausen.

Und und und... Neben den Schwerpunkten hat die Samtgemeinde mit maßgeblicher Unterstützung der SPD-Fraktion weitere Akzente gesetzt:

n Bündnis für Familien gegründet n Grundschule Binnenmarsch erweitert n Grundschule in Drennhausen renoviert und erweitert n Baugebiet Untere Osterstücke in Tespe mit Kanalbau angestoßen

Auch Unangenehmes gab es zu bearbeiten: Infolge eines nicht zu klärenden Zwischenfalls bei einem Osterfeuer quittierte der Jugendpfleger einvernehmlich seinen Dienst. Er hätte auch in Lüneburg problemlos eine neue Stelle bekommen, hätte CDU-Ortsvorsitzender Dr. Lütjohann dessen Namen nicht in die Zeitung gebracht. Diese Intervention verursachte unnötige Arbeit. Die Umstellung auf die doppische Haushaltführung überforderte zeitweise die Samtgemeindeverwaltung. Inzwischen ist das rechnerische Problem bewältigt, allerdings ist die Haushaltslage unabhängig davon wegen der Finanzkrise angespannt wie in anderen Gemeinden auch. Auch hierbei war Dr. L’s öffentliches Wirken in Form und Wirkung völlig daneben. 7


Was wir vorhaben

Unser Wahlprogramm

für die Samtgemeinde Elbmarsch

Unser Leitgedanke: Identität der Elbmarsch erhalten!

Unser Motto: Leben, Wohnen, Arbeiten

n Ökologische Gemeinde »» Energieeinsparungen vorantreiben und fördern »» Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien massiv ausbauen »» Zusammenarbeit in der Region stärken und die kommunalen Handlungsmöglichkeiten konsequent und vorrangig anwenden »» ÖPNV weiter optimieren: die Buslinie nach Geesthacht optimieren, die Anbindung der einzelnen Ortsteile in der Elbmarsch verbessern »» Radwegenetz ausbauen »» Verbindungswege erstellen »» »» Natur erleben im Einklang mit Landwirtschafts- und Wirtschaftnutzung n Schule und Ganztagsbetreuung »» Aufbau der neuen Oberschule in der Elbmarsch unterstützen und Schulabschlüsse komplettieren: Das Abitur in der Elbmarsch muss möglich sein! »» Ganztagsschule anstreben »» Weiterer Ausbau der Ganztagsbetreuung in der Elbmarsch »» Vernetzung des pädagogischen Angebotes »» Jugendwerkstatt als Angebot aufbauen n Feuerwehrkonzept »» Feuerwehren auf modernen Stand erhalten »» Rettungswesen modifizieren und an modernen Erfordernissen ausrichten

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n Gemeinschaftsleben: Senioren, Jugend, Sport und Kultur »» Generationsübergreifende Netzwerke initiieren »» Seniorenarbeit: Seniorenausfahrten als Erfolgsmodell beibehalten Vernetzung von Organisationen, die Seniorenarbeit leisten Ehrenamtliche Begegnungsstätte einrichten Seniorenfitness fördern (z.B. Pfad), Seniorensportwoche initiieren »» Jugendarbeit: Erarbeitung eines zukunftsfähigen Konzeptes in der Jugendarbeit Jugendarbeit ausbauen »» Kultur und Sport weiterhin unterstützen n Arbeitsplätze »» bisheriges Erfolgsmodell von Ansiedlungen im Gewerbegebiet fortführen »» Fokus: „Schaffung von Arbeitsplätzen“ »» Ansiedlung von innovativen Betrieben »» Erhalt von Infrastruktur zum Erhalt von Arbeitsplätzen »» Bildung Netzwerk „Jugend- und Wirtschaftspartner“ n Finanzen »» Stabile Finanzen als Handlungsrahmen »» Finanzierungsvorbehalt


Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Uwe Harden: Unsere Nummer 1 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

1976: Einzug in den Samtgemeinderat

1991: Drager Bürgermeister

1993: mit Gerhard Schröder

1994: Einzug in den Landtag

2009: Demo in Krümmel

2008: mit SPD-Landeschef Jüttner in Tespe

in der Samtgemeinderatswahl am 11. September 2011 geht es darum, ob die Samtgemeinde Elbmarsch den eingeschlagenen Weg hin zu einer prosperierenden, immer enger zusammenwachsenden Gemeinde mit attraktiven örtlichen Zentren in einer familienfreundlichen Atmosphäre unter einer klaren Führung weiter geht. Wir haben Großes vollbracht, weil die klare Ratsmehrheit der SPD auch andere mitmachen ließ, weil Toleranz und Zusammenhalt herrschte, wo früher ein Gegeneinander war. Diese klare Haltung geht von Rolf Roth aus, und ich unterstütze sie als SPDFraktionsvorsitzender mit meinen Mitstreitern, weil sie die einzig Richtige ist. In einer nicht ganz einfachen Konstellation von drei gleichstarken Mitgliedsgemeinden und der Samtgemeinde müssen alle an einem Strang ziehen, wenn etwas Vernünftiges erreicht werden soll. Wenn es optimal funktioniert, sind Gemeinde und Samtgemeinde vier Motoren, die unser Gemeinwesen voran bringen. Es ist unser Bestreben, in den nächsten fünf Jahren klare, entschlossene Mehrheiten zu bilden. Nur klare Verhältnisse zeitigen gute Ergebnisse. Das können auch Koalitionen sein, aber da sind Reibungsverluste zu befürchten. Die Samtgemeinde ist in den letzten Jahren mit der SPD gut gefahren. Was wir hingegen nicht brauchen, ist das parteipolitische Gegeneinander, das bei unklaren Verhältnissen stets ausbricht. Wir wenden uns auch dagegen, dass einzelne Ratsmitglieder, denen es an passenden politischen Ideen mangelt,

Uwe Harden Journalist, selbständig 59 Jahre, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, wohnt in Stove 35 Jahre im Samtgemeinderat, davon 20 Jahre SPD-Fraktionsvorsitzender. Seit 20 Jahren Drager Bürgermeister, 20 Jahre Vorstand der BI gegen Leukämie, Landtagsabgeordneter von 1994 bis 2008. Die einzelnen Stationen des politischen Langstreckenläufers sind der Bilderleiste zu entnehmen. Hobbies: Politik, Sport, Heimatgeschichte

stattdessen in unverschämter Weise den Samtgemeindebürgermeister angreifen. Die Samtgemeinde hat einen hervorragenden Bürgermeister, der sich unserer Solidarität sicher sein kann. Die SPD-Fraktion verfügt überdies in ihren Reihen über hervorragende Fachleute, die für viele Aufgaben ausgezeichnete Problemlösungsvorschläge haben. Wir möchten, dass das so bleibt und bitten um Ihre Stimmen für die SPD-Listen. Ihr 9


Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Claus Eckermann Listenplatz 2

Claus Eckermann Technischer Angestellter 57 Jahre, verh., zwei Kinder Marschacht

Meine bisherige Arbeit im Samtgemeinderat hatten diese Schwerpunkte : n Bau eines Feuerwehrgerätehauses in Oldershausen n Weiterentwicklung des ÖPNV n Rettungsdienstliche Versorgung der Samtgemeinde. Für die Zukunft möchte ich noch einige weitere Schwerpunkte hinzusetzen: n Erhalt und Stärkung des Jugendtreffs n Behutsame Entwicklung der Samtgemeinde n Lösung der vorhandenen Verkehrsprobleme mit den verantwortlichen Stellen n Aufklärung der Leukämiefälle n Erweiterung des Klärwerkes Zur Durchsetzung dieser Politik werbe ich um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme.

Rainer Zimbrich Listenplatz 3

Rainer Zimbrich Techniker 65 Jahre, verh., ein Kind Bütlingen

Zusammen mit meiner Familie lebe ich seit 37 Jahren in Bütlingen. Dem Rat der Samtgemeinde Elbmarsch gehöre ich seit 1983 an. Die Elbmarsch ist mein Lebensmittelpunkt. Das veranlasst mich auch, weiterhin für die Entwicklung der Samtgemeinde Elbmarsch einzutreten. Ausschlaggebend für meine ehrenamtliche politische Tätigkeit und persönliches Engagement sind und bleiben, dass Politik und Verwaltung in erster Linie für die Menschen da sind und es wichtig ist, dass alle Ortsteile gleichermaßen an der Entwicklung beteiligt werden. Damit soziale Verantwortung durch gerechten Einsatz und Förderung mit unseren Steuern erzielt werden, dass Beziehungen und Kontakte der Menschen in Familien, Verbänden und Vereinen gepflegt werden, dass ein optimales Kindergarten- und Schulangebot für unsere Kinder die Grundvoraussetzung für unsere Zukunft sind. Dass Werte wie Verantwortung, Toleranz und Gerechtigkeit nicht nur dem persönlichen Nutzen dienen, sondern als gemeinsames Grundbedürfnis aller Menschen geachtet werden. Auch in der Zukunft werde ich mich optimistisch, beharrlich und engagiert zum Menschenund Gemeindewohl mit Idealismus und Kompetenz einsetzen.

Jörg Werner Listenplatz 4

Jörg Werner Polizeibeamter 51 Jahre, verh., drei Kinder Bütlingen

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Meine ehrenamtliche Arbeit im Vorstand des TSV Tespe und andere Funktionen im Sport haben meine persönliche Ausrichtung auf die Belange des Gemeinwohls und Teamarbeit vertieft. In der politischen Arbeit im Samtgemeinderat sehe ich die Möglichkeit, das zusammenhängende Bild der Elbmarsch mit allen Vertretern mit Zielen zu versehen und die Inhalte zu diskutieren. Die Samtgemeinde Elbmarsch hat einen hohen Stellenwert in der Metropolregion Hamburg, welchen es gemeinsam zu nutzen gilt, um nachhaltige Rahmenbedingungen für die Zukunft zu schaffen. Eine lebenswerte Elbmarsch mit gutem Wohnwert, vorzeigbarer Infrastruktur und vernünftigen Bildungsmöglichkeiten vor Ort bietet nicht nur den Anreiz für neu hinzuziehende Bürger, sondern vor allem auch die Ausweitung von gewerblichen Flächen und damit wirtschaftliche Chancen durch gesteigertes Steueraufkommen. Im Mittelpunkt der kommunalen Politik muss für mich immer der Mensch stehen und alle Ziele sollten sich an den Bedürfnissen der Bürger messen lassen. Die ehrenamtlich Tätigen in der Elbmarsch beleben viele Felder des Zusammenlebens und verdienen als unersätzliche Säule der Gesellschaft gestärkt und unterstützt werden. Ich lege einen hohen Wert auf eine transparente politische Tätigkeit und glaubwürdiges Auftreten.


Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Simona Ziegler Listenplatz 5 Ich bin seit 2006 Mitglied im Samtgemeinderat Elbmarsch. Dort bin ich Vorsitzende des Schulausschusses. Außerdem arbeite ich als Mitglied im Finanzausschuss und im Ausschuss für Jugend-, Kultur, Sport und Soziales. Die Arbeit im Rat macht mir sehr viel Freude, da ich die Möglichkeit habe, mich mit meinen Arbeitsschwerpunkten, Bildung, Soziales und Finanzen gezielt in die weitere Entwicklung der Samtgemeinde Elbmarsch einzubringen. Als besonders erfolgreich bewerte ich die Einführung der flächendeckenden Betreuung unserer Kinder von der Krippe über die Kindergärten und Schulen bis zur Jugendbetreuung im Deichhaus. Das ist im Großraum Hamburg einzigartig und wegweisend. Dieses Angebot gilt es zu sichern und noch weiter auszubauen. Dafür will ich mich weiterhin gerne einsetzen. Außerdem halte ich es für wichtig, Frauen für die Arbeit in den kommunalen Räten zu interessieren. Nur so kann der Frauenanteil in der Kommunalpolitik deutlich gestärkt werden. Dies verbessert das Arbeitsklima und bringt auch neue Ideen in die Ratsarbeit. Für diese Ziele werbe ich und bitte um Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen.

Simona Ziegler Erzieherin 49 Jahre, verh., ein Kind Marschacht

Wiebke Rehr Listenplatz 6 Ich freue mich, dass ich an vielen Errungenschaften für die Elbmarsch in den letzten 5 Jahren mitwirken konnte! Als berufstätige Mutter von zwei Kindern habe ich die Einrichtung der Ganztagsbetreuung in den Elbmarschschulen und Kindergärten maßgeblich mit initiiert. In meiner beruflichen Tätigkeit auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt befasse ich mich täglich mit der Problematik des zunehmenden Fachkräftemangels. Zur Erhöhung des Fachkräftepotentials braucht die Gesellschaft auch aktive qualifizierte Frauen. Dazu sind gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten erforderlich. Wir haben hier schon einen großen Schritt vorwärts gemacht, dürfen aber nicht stehen bleiben. Bei dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten möchte ich auch zukünftig mithelfen. Meine berufliche Kompetenz möchte ich auch bei der Schaffung weiterer Arbeitsplätze einbringen. Als „Kind der Elbmarsch“ ist mir das aktive Zusammenleben der unterschiedlichen Generationen wichtig, daher arbeite ich ehrenamtlich im Vorstand des Trägervereins des Altenheim- und Pflegeheims Marschacht mit und möchte mich auch in der Samtgemeinde dafür weiter engagieren. Ich sehe mich hier sowohl als Bindeglied zwischen den Generationen als auch zwischen „alten“ und „neuen“ Elbmarschern!

Wiebke Rehr Juristin 41 Jahre, verh., zwei Kinder Stove

Alexandra Groß Listenplatz 7 Ich bin seit fünf Jahren Mitglied im Samtgemeinderat. In dieser Zeit konnte ich viel bewegen. So habe ich mich besonders in den Themenbereichen Schule, Familie, Jugend und Soziales engagiert und sehe auch in der Zukunft dort meinen politischen Schwerpunkt. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir es als SPD-Fraktion geschafft haben, mit der flächendeckenden Einführung der Ganztagsbetreuung in Schulen und Kindergärten für junge Familien und Eltern in unserer Kommune ein Umfeld zu schaffen, das den Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Mit Hilfe von engagierten Eltern ist es gelungen, das Schulangebot in der Elbmarsch um einen gymnasialen Zweig an der ErnstReinstorf-Schule zu komplettieren. Dieses hätte noch vor vier Jahren niemand für möglich gehalten. Es lohnt sich, für seine Träume zu kämpfen – mit Engagement kann an der richtigen Stelle vieles bewegt werden. Ich möchte die Elbmarsch weiterhin „bewegen“, denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Die neue Oberschule begleiten und unterstützen, die Kinderbetreuung auf dem hohen Niveau erhalten und weiter ausbauen, die Jugendhilfe optimieren sind nur einige Punkte, die es in den nächsten Jahren mit Leben zu füllen gilt. Ich würde mich über Ihre Stimme freuen, weil ich mich gerne weiterhin für die positive Entwicklung unserer Samtgemeinde engagieren möchte.

Alexandra Groß, Verwaltungswirtin 42 Jahre, verh., zwei Kinder Marschacht

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Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Norbert Kloodt Listenplatz 8

Norbert Kloodt Dipl.-Verwaltungswirt 48 Jahre, verh., drei Kinder Schwinde

Im Samtgemeinderat habe ich in den letzen 5 Jahren als Ratsvorsitzender Verantwortung übernommen, was mir sehr viel Spaß macht. Ich konnte viele Dinge, die mir am Herzen lagen, umsetzen, wofür ich einige Beispiele nennen möchte: n Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs mit der Ausdehnung des Anrufsammeltaxis auf Sonntage, bessere ÖPNV- Anbindung zwischen Drage und Rönne um u. a. die Mobilität unserer Jugendlichen und Senioren zu verbessern. n Weiterentwicklung des gemeinsamen Gewerbegebietes in Eichholz zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Elbmarsch n Touristische Vernetzung der Samtgemeinde Elbmarsch mit anderen Gemeinden in der Flusslandschaft Elbe, u. a. mit gemeinsamen Projekten, Prospekten und Messeauftritten n Stabilität bei den Abwasserbeseitigungsgebühren Da ich die Arbeit im Rat der Samtgemeinde gerne in den nächsten 5 Jahren fortsetzen möchte, bitte ich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Thorsten Schwarz Listenplatz 9

Thorsten Schwarz Kfm. Angestellter 40 Jahre , ledig Tespe

Mit meinem 12. Lebensjahr bin ich nach Tespe gezogen und ich habe diese Gemeinde als fortschrittlichen Ort kennengelernt. Leider ist dieser Fortschritt in den letzten zehn Jahren fast zum Stillstand gekommen und die Gemeinde Tespe verliert den Anschluß zu den Nachbargemeinden. Dies ist u.a. der Grund, weswegen ich mich dazu entschlossen habe, nicht nur dabei, sondern mittendrin zu sein. Die Erfahrungen aus meinem Berufs- und Vereinsleben haben mich gelehrt, dass man mit dem richtigen Team viel erreichen kann – und hier hat sich ein neues vielversprechendes Team gefunden: Eine sehr gute Mischung aus Erfahrung, Gewissenhaftigkeit, Dynamik, Kompetenz und Kreativität. Neue Transparenz in der Kommunikation zwischen den Bürgern und der Gemeindepolitik würde einen großen Schritt nach vorne bedeuten. Schenken … nein … leihen Sie diesem Team und mir Ihr Vertrauen und geben Sie uns Ihre Stimmen. Vielen Dank!

Rudolf Lodders Listenplatz 10 Die Arbeit in Gemeinde- und Samtgemeinderat hat mir persönlich viel Spaß gemacht, weil wir vorangekommen sind. Ob es im Feuerwehrwesen mit der Beschaffung von drei TSFW war oder im Schulwesen mit dem Anbau der Hundener Schule - gerade nicht zentrale Orte müssen dort vertreten sein, wo die Entscheidungen fallen. Als Landwirt und Jäger, außerdem als Vorstandsmitglied im Ilmenauverband kann ich für die Samtgemeinde wirken oder um Verständnis für die Belange der Samtgemeinde werben. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Gemeindeführung und Landwirtschaft, aber auch Feuerwehr und Vereinen funktioniert in Drage besonders gut. Ich möchte daran mitwirken, dass das auch zukünftig so bleibt. Rudolf Lodders Landwirtschaftsmeister 45 Jahre Fahrenholz

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Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Klaus Stöhr Listenplatz 11 Seit 2004 bin ich Mitglied im Samtgemeinderat der Samtgemeinde Elbmarsch. Der Schwerpunkt meiner Arbeit lag im Bauausschuss und Feuerschutzausschuss. Ich möchte mich auch weiterhin für den Feuer- und Katastrophenschutz einsetzen. Unsere zehn Feuerwehren sind hervorragend ausgerüstet, sowohl in der persönlichen Schutzausrüstung, wie auch mit Fahrzeugen und technischem Gerät. Es konnten fünf Löschfahrzeuge und ein Einsatzleitwagen angeschafft werden. Nach Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses in Marschacht wurde in Oldershausen ein neuer Gruppenraum und eine Fahrzeughalle erstellt und seiner Bestimmung übergeben. Als nächstes stehen die Gerätehäuser in Avendorf und Schwinde -Stove zur Erneuerung an. Der erforderliche Ausbau und die Erweiterung des Klärwerkes in Marschacht wird das bestimmende Thema der nächsten Jahre im Bauausschuss sein. Bebauungspläne sollten Ressourcenschonend aufgestellt werden. Altersgerechtes Wohnen muss in den Baugebieten gefördert werden.

Klaus Stöhr Verkaufsleiter 57 Jahre, verh., zwei Kinder Rönne

Eckhard Kummer Listenplatz 12 Neben der Kommunalpolitik bin ich ehren­amtlich in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Artlenburg und als ehrenamtlicher Richter beim Nieder­sächsischen Oberverwaltungsgericht tätig. Wichtig für mich ist, dass die Lebens­qualität hier im ländlichen Bereich, insbe­sondere auch in den kleinen Ortsteilen, erhalten bleibt. Dazu gehört der Erhalt der einzelnen Orts­wehren mit angemessener technischer und räumlicher Ausstattung. Wir brauchen die Ortswehren nicht nur für ihre eigent­lichen Aufgaben, sondern auch als Träger des dörflichen kulturellen Lebens. Der Erhalt und die Verbesserung der Infra­struktur mit guter medizinischer Versor­gung und angemessenen Einkaufsmög­lichkeiten sowie eine verbesserte Takt­frequenz des öffentlichen Personennah­verkehrs auch in den kleinen Ortsteilen ist eine weitere wichtige Aufgabe. Akuten Handlungsbedarf sehe ich zudem in der Schaffung einer flächendeckenden, zeitgemäßen Internetversorgung.

Eckhard Kummer Polizeibeamter 53 Jahre, verh., zwei Söhne Avendorf

Heinrich-Helge Nickel Listenplatz 13 Mir liegen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger am Herzen, sondern auch die Gemeindefinanzen. Als Steuerberater versteht sich das von selbst. In Drage haben wir in den letzten 20 Jahren beachtliche, bleibende Werte geschaffen, ohne die Gemeinde zu verschulden bei relativ geringen Steuersätzen. Als Finanzausschussvorsitzender und Vorsitzender der SPD-Mehrheitsfraktion habe ich daran maßgeblich teilgehabt. Generell wäre mir eine bessere Finanzausstattung der Gemeinden und eine geringere Kreisumlage lieber, dann wäre der eine oder andere Radweg schon gebaut. Unser Schulangebot lässt derzeit kaum noch Wünsche offen, auch das ist ein Ergebnis beharrlicher Arbeit und guter Argumente – es zeigt aber auch, dass wir genau wissen, wo den Menschen der Schuh drückt.

Heinrich-Helge Nickel Steuerberater 55 Jahre, verh., eine Tochter Stove

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Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Sören Lindenstrauß Listenplatz 14 Die Arbeit im Gemeinderat hat mir sehr viel Spaß gemacht. Besonders habe ich mich für die Belange der Jugendlichen und der Sportler in den Räten eingesetzt. In der Gemeinde Marschacht sowie in der Samtgemeinde Elbmarsch ist auf dieser Ebene schon viel erreicht: Unterhaltung und Erweiterung der Sportstätten und Sportananlagen, Einrichtung und Erweiterung des Betreuungsangebotes für Kinder und Jugendliche. Als Sportler und aktiver Fußballer will ich mich für die Sportlerinnen und Sportler und des Sports einsetzen.

Sören Lindenstrauß Student 25 Jahre, ledig Marschacht

Olaf Heuer Listenplatz 15

Olaf Heuer Bankkaufmann 36 Jahre Bütlingen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, von Geburt an wohne ich in meinem Heimatort Bütlingen. Hier bin ich in der Freiwilligen Feuerwehr sehr aktiv und bekleide das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Von Beruf bin ich Bankkaufmann und arbeite bei der Volksbank Lüneburger Heide eG in Winsen (Luhe) als Kundenberater. Hier ist der sorgsame und verantwortungsbewusste Umgang mit den Geldern der Kunden oberstes Gebot. Als Ratsmitglied ist die gleiche Sensibilität im Umgang mit unser aller Steuergelder das Wichtigste. In den vergangenen Jahren konnte ich Erfahrungen im Gemeinde- und Samtgemeinderat in diversen Ausschüssen sammeln und möchte diese auch zukünftig wieder im Samtgemeinderat einbringen und bitte Sie daher um Ihre Stimmen. Herzlichst, Ihr Olaf Heuer

Antje Dedio Listenplatz 16

Antje Dedio Verwaltungsjuristin/ Beamtin 48 Jahre, verh., Zwillinge Drage

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Seit sechs Jahren lebe ich mit meiner Familie in Drage. Der Ausbau der Betreuungsangebote für kleine Kinder und Grundschüler, Etablierung einer Ferienbetreuung, Einführung eines gymnasialen Angebots an der Ernst-Reinstorf-Schule und eine gut ausgestattete Samtgemeindebücherei sind nur einige Beispiele für die positive Entwicklung in der Samtgemeinde Elbmarsch. Eine gute qualitative kommunale Infrastruktur weiter vorzuhalten und auszubauen ist eine besondere Aufgabe in Zeiten, in denen die kommunalen Haushalte sehr gefordert werden. Diese Herausforderung möchte ich gerne über eine Tätigkeit im Rat der Samtgemeinde Elbmarsch annehmen. Von 2006-2011 war ich 2. Vorsitzende des Behindertenbeirats des Landkreises Harburg sowie Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreises. In dieser Zeit habe ich viel kommunal- und sozialpolitische Erfahrungen sammeln können. Meinen Schwerpunkt bei meinem politischen Engagement setze ich daher im Bereich des sozialen Lebens, z.B. für die Belange von jungen Menschen, Senioren und Menschen mit Behinderungen. Hierfür bitte ich um Unterstützung durch Ihre Stimme.


Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Ingeborg Sievers Listenplatz 17 Unsere Samtgemeinde wächst, in allen Gliedgemeinden gibt es Neubaugebiete. Im Samtgemeinderat möchte ich mich für das „Wachstum“ der Lebensqualität für alle Einwohner unserer Samtgemeinde – Neubürger sowie „alte“ Elbmarscher - einsetzen. Dazu gehören für mich auch n Erholung: ausreichend Grünflächen müssen erhalten bleiben (z.B. als Lebensräume für Storch und Eisvogel). Das dient nicht nur dem Tourismus sondern bietet auch unseren Bewohnern selbst einen Erholungswert. n Arbeitsplätze: durch weitere Ansiedlung von Dienstleistung/Gewerbe Arbeitsplätze schaffen (die erfreuliche Entwicklung im „Gewerbepark“ fortsetzen) und damit Arbeitswege verkürzen. n Ärztliche Versorgung: Es gab immer wieder Bemühungen eine Augenarztpraxis und eine Rettungswache anzusiedeln. Das Wachstum der Elbmarsch ermutigt mich nun, diese Bemühungen wieder aufzugreifen.

Inge Sievers Diplom-Informatikerin 56 Jahre, verh. Marschacht

Hans-Heinrich Brandt Listenplatz 18 Im Sinne und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen sind die politischen Entscheidungen herbeizuführen und nicht zur Durchsetzung und Vorteilsnahme von Einzelinteressen. Es gibt sehr viel zu tun: Das Nachschulangebot ist zu optimieren. Förderung und Intensivierung der Jugendarbeit in Vereinen, Organisationen und Verbänden; Erhalt der innerörtlichen Wege und Straßen. Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Erhalt und Unterstützung der Ortsfeuerwehren. Kultur- und Seniorenarbeit ist zu intensivieren. Sorgsame und ausgewogene Finanzentscheidungen treffen, d. h. auch Abbau von Schulden. Mehr Einbindung von Bürgerinteressen und Anregungen als bisher, zum Beispiel durch Einrichtung von festen Bürgerversammlungen in den einzelnen Ortsteilen. Nehmen Sie bitte mich und uns in der SPD-Fraktion in die Verantwortung

Christian Matthies Listenplatz 19

Wenn man auf dem Lande groß wird, lernt man früh, sich zu engagieren. Seit vielen Jahren leite ich die Drager und Drennhäuser Jugendfeuerwehr, außerdem bin ich stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart. Diese Arbeit fordert mich, macht aber auch Freude, wenn man sieht, wie positiv sich die jungen Menschen entwickeln. Meine Erfahrungen aus diesem Lebensbereich möchte ich in den Samtgemeinderat einbringen. Darüber hinaus reizt es mich, an der weiteren Entwicklung meiner Heimatgemeinde teilzuhaben und mitzuwirken. Dabei hilft mir, dass ich viele Menschen gut kenne, die bestimmt keine Probleme haben, mir ihre Wünsche und Vorstellungen mit auf den Weg zu geben.

Hans-Heinrich Brandt Beamter beim WSA HH 57 Jahre, verh., zwei Kinder Avendorf

Christian Matthies Fachkraft Ladungssicherung 33 Jahre, verheiratet Drage

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Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Dieter Radtke Listenplatz 20 Ich bin seit zehn Jahren Mitglied im Marschachter Gemeinderat. Diese Arbeit macht mir sehr viel Spaß, besonders im Bau-, Planungs-, und Umweltausschuss. Deshalb kandidiere ich jetzt auch für den Samtgemeinderat. Ich trete für eine behutsame Weiterentwicklung der Gemeinde ein, wobei der Ortsteil Rönne nicht zu kurz kommen darf. Aber auch die dörfliche Struktur unserer Gemeinde sollte erhalten bleiben. Besonders wichtig für mich ist, dass die Finanzlage der Gemeinde weiterhin in geordneten Verhältnissen bleibt. Bürgernahe Politik ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Deshalb werbe ich um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimmen. Dieter Radtke WaschPol.-Beamter a.D. 67 Jahre, verh., zwei Kinder Rönne

Karsten Bäurich Listenplatz 21

Karsten Bäurich Dipl.-Ingenieur, 36 Jahre, verh., ein Kind Tespe

Ich lebe seit meiner Geburt in der Gemeinde Tespe, seit 2005 im Ortsteil Bütlingen. Von Beruf bin ich Ingenieur und arbeite im Flugzeugbau als Leiter eines Fertigungsbereiches. Meine Motivation, mich in der Kommunalpolitik zu engagieren, begründet sich in dem Wunsch, aktiv an der Gestaltung des Gemeindewohls mitwirken zu können. Besonders der Umwelt- und Bauausschuss sowie die Bereiche Jugend und Sport bilden hier den Schwerpunkt meiner Interessen. Ich bin davon überzeugt, dass das Team der SPD – mit einer Mischung aus „Jung & Alt“ sowie „Politikerfahrenen & Neueinsteigern“ – eine für die Gemeinde absolut gewinnbringende Konstellation darstellt. Daher schenken Sie uns das Vertrauen und geben mir Ihre Stimmen!

Silke Fritzsch-Maak Listenplatz 22 Ich kandidiere für den Samtgemeinderat, um mich für die Kommunalpolitik einzusetzen. Mein Tätigkeitsfeld umfasste bisher den Bauausschuss, sowie Jugend, Senioren, Sport und Kultur. Mit den wachsenden Einwohnerzahlen in unserer Gemeinde sollten wir uns besonders mit neuen Angeboten für Jugendliche und Senioren auseinandersetzten. Gerade im Bereich der Freizeitgestaltung für Jung und Alt könnte noch einiges verbessert werden. Umwelt - und Naturschutz ist ebenfalls ein aktuelles und für mich wichtiges Thema. Mit meiner Kandidatur möchte ich zeigen, dass Politik auch Frauen etwas angeht. Frauen sehen Dinge aus einer anderen Perspektive! Silke Fritzsch-Maak Angestellte 50 Jahre, verh., zwei Töchter Schwinde

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Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Sebastian Lucklum Listenplatz 23 Ein neues Gesicht für die Elbmarsch: Ich bin seit meiner Kindheit in Marschacht zu Hause. Aktiv war ich bereits für die Eintracht Elbmarsch und bin jetzt in der Freiwilligen Feuerwehr tätig. Daher interessiert mich die weitere positive Entwicklung unserer Samtgemeinde Elbmarsch. Deshalb möchte ich mich gerne aktiv an der kommunalen Arbeit im Samtgemeinderat beteiligen. Besonderes Interesse habe ich auf Grund meiner Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr an der weiteren Entwicklung des Feuerschutzwesens in der Elbmarsch. Hier möchte ich gerne aktiv mitgestalten. Durch meine ehemalige Arbeit in der ElbGeneration02, als deren Mitbegründer, sehe ich außerdem die Notwendigkeit eines Ausbaues der Jugendarbeit. Die Synchronisierung der vorhandenen Angebote unserer Vereine, Schulen und der Jugendarbeit der Samtgemeinde ist meiner Meinung nach zwingend erforderlich. Darüber hinaus will ich mich auch gerne für einen weiteren Angebotsausbau einsetzen. Für diese Schwerpunkte werbe ich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen.

Sebastian Lucklum Industriemechaniker 25 Jahre, ledig, ein Kind Marschacht

Detlef Lodders Listenplatz 24 Seit 1981 im Rat der Gemeinde Tespe, Vorsitzender des Ausschusses Umwelt u. Bau, Mitglied im Kindergarten- u. Wegeausschuss. Über 45 Jahre aktiv in der FF Bütlingen, jetzt in der Altersabteilung. Vorsitzender des Sterbekassenvereins Bütlingen Ich bin gebürtiger Bütlinger und möchte mich für die Belange aller Bürger der Samtgemeinde einsetzen. Gemeinwohl liegt mir am Herzen. Bei allen Sachthemen im neuen Rat werde ich auf die Seniorenarbeit besonderen Wert legen. Feuerwehr, Schule, Bau und Kultur sind für mich die Betätigungsfelder. Bitte geben sie mir alle drei Stimmen für den Rat der Samtgemeinde – Listenplatz 24. Danke!

Detlef Lodders Pensionär 62 Jahre, verh., zwei Kinder Bütlingen

Kattrin Zander-Mogilowski Listenplatz 25 In der Grundschulzeit meiner zwei Söhne entwickelte sich mein Interesse an pädagogischer Arbeit und Schulpolitik. Ich war einige Jahre im Schulverein der Grundschule Binnenmarsch tätig und begann ein Lehramtsstudium in Lüneburg, das ich inzwischen abgeschlossen habe. Zur Zeit arbeite ich als Lehrerin in einer Stadtteilschule in Harburg. Seit meiner Kindheit lebe ich mit kurzen Unterbrechungen in Fahrenholz. Das aufgeschlossene und freundschaftliche Zusammenleben im Dorf hat für mich große Bedeutung, gerade im Hinblick auf meine schulische Arbeit im Harburger Zentrum, das als ein „sozialer Brennpunkt“ eingeschätzt wird. In meiner Jugend in den 80er Jahren habe ich mich an der Winsener Friedensinitiative beteiligt und seitdem in Abständen gegen Atomkraft demonstriert. Um so mehr bin ich über die Stilllegung des Atomkraftwerkes Krümmel erfreut. Mit Besorgnis lese ich die Berichte über die vielfältigen Umweltkatastrophen und die skandalöse Profitorientierung der Lebensmittelindustrie. Ich bin der Überzeugung, dass Mitarbeit in der kommunalen Politik wichtig ist und einiges bewirken kann. Für meine Mitbürger möchte ich ein Ansprechpartner sein und ihre Belange unterstützen. Ich sehe mein Tätigkeitsfeld insbesondere im Bereich Jugend und Schule, wo ich mich für sichere Schulwege und ein gutes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche einsetzen möchte. Gerne möchte ich mich auch für lokale kulturelle Angebote engagieren. Weiterhin gehört der Schutz von Umwelt und Natur zu meinen Zielen.

Kattrin Zander-Mogilowski Lehrerin 44 Jahre, verh., zwei Kinder Fahrenholz

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Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Dagmar Behrens Listenplatz 26

Dagmar Behrens Zahnarzthelferin 40 Jahre, verh., zwei Kinder Marschacht

Als parteilose Kandidatin möchte ich für die kommende Kommunalwahl für den Samtgemeinderat kandidieren. Ich halte es für sehr wichtig, dass sich Frauen für Kommunalpolitik interessieren. Und entscheidend an der Ratsarbeit mitwirken, das heißt für mich, sich für unsere Gemeinschaft und die Samtgemeinde einzusetzen. Als Mutter zweier Kinder weiß ich, wie wichtig die bezahlbare, flexible Kinderbetreuung in den Kindergärten und auch in den Schulen ist. Nur so ist gewährleistet, dass die Erziehung von Kindern und das Nachgehen eines Berufes möglich ist. Einen weiteren Schwerpunkt sehe ich in der Schaffung und Erneuerung von Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Des weiteren liegt mir am Herzen die Sicherheit an der L 217, besonders an den Übergängen, und die Verbesserung des Angebotes im öffentlichen Personennahverkehr. Hierfür werbe ich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen.

Dieter Pasche Listenplatz 27

Dieter Pasche Sonderschullehrer 55 Jahre, verh., vier Kinder Tespe

Ich bin 1955 in Hamburg als viertes von 8 Kindern einer Arbeiterfamilie geboren. Ich weiß aus eigener Anschauung, was soziale Barrieren sind. Gute schulische Bedingungen und Chancengleichheit für sozial schwache Familien liegen mir daher sehr am Herzen. Weil es seit 1971 das BAföG gab, konnte ich das Abitur machen und studieren. 1986 trat ich meine Stelle als Lehrer in der Neurologischen Reha-Klinik an und zog nach Geesthacht. Ich wohne mit meiner Familie seit 12 Jahren in Tespe. Unsere Gemeinde muss wachsen, um zukünftige Probleme zu bewältigen. Ich will bei der Planung und Erschließung neuer Baugebiete mitwirken und Tespe für junge Familien noch attraktiver machen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass das Freizeit-, Sport- und Kulturangebot in der Samtgemeinde bewahrt und weiter ausgebaut wird. Als gläubiger Christ halte ich den Schutz und die Bewahrung der Schöpfung für wichtig – auch auf Samtgemeindeebene. Ich engagiere mich ehrenamtlich in den Vorständen der SPD Elbmarsch und dem Verein Wort und Musik (WuM). Ich bitte Sie um Ihre Stimme, damit ich meine Vorstellungen einbringen kann.

Lars Witthöft Listenplatz 28

Lars Witthöft Lohnunternehmer 35 Jahre Drage

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Vor 15 Jahren habe ich mich als Lohnunternehmer für die Landwirtschaft selbständig gemacht und im Gewerbegebiet Handwerkerstraße angesiedelt. Die Erfahrungen mit der Gemeinde Drage und dem Bürgermeister waren so positiv, dass ich mich entschlossen habe, für den Gemeinderat und den Samtgemeinderat zu kandidieren. Durch meine Arbeit kenne ich die Gemeinde sehr gut und kann so helfen, Schwachstellen schnell zu orten. Als sparsamer Mensch kann ich mithelfen, die notwendigen Arbeiten an Straßen und Plätzen auf möglichst preisgünstige Art auszuführen. Außerdem liegt mir die Entwicklung regenerativer Energien und der Energieerzeugung in der Samtgemeinde am Herzen. Da liegen Chancen, unsere Samtgemeinde weiter zu entwickeln.


Ein engagiertes Team für die Samtgemeinde

Bernd Arndt Listenplatz 29 Als Marschachter Bürger kandidiere ich erstmals für beide Räte, weil Demokratie vom Mitmachen lebt. Ich möchte die weitere Entwicklung der Gemeinde und Samtgemeinde zu einem attraktiven Wohn- und Naherholungsgebiet vorantreiben. Neben einem guten Schul- und Freizeitangebot und ausreichenden Einkaufsmöglichkeiten gehört dazu vor allem die Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort. Als Mitglied in Vereinen ist es unbedingt wichtig, ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen und Organisationen zu fördern. Ich bitte um Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen.

Michael Cramm Listenplatz 30 Ich wohne zwar erst seit einem Jahr in der Elbmarsch, bin aber durch meinen Dienst auf und an der Elbe, der Elbmarsch bereits seit 15 Jahren eng verbunden. Meine Familie und ich haben ein zu Hause in Schwinde gefunden, daher möchte ich mich persönlich für die Entwicklung, aber auch die Erhaltung unserer Region einbringen. Mir liegt besonders daran, dass die Menschen der Elbmarsch teilhaben an der hiesigen Politik und Gestaltung. Modernes und Traditionelles gilt es gemeinsam zu entwickeln und zu pflegen. Die Berücksichtigung der Interessen aller Altersgruppen sind mir wichtig. Familienfreundliche Bürgernähe ist für mich ein Kernpunkt meines poltischen Interesses. Daher bitte ich Sie, schenken Sie mir Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Bernd Arndt Angestellter 54 Jahre, verh., zwei Kinder Marschacht

Michael Cramm Wasserschutzpolizist 51 Jahre, verh., vier Kinder Schwinde

Jan Elvers Listenplatz 31 Liebe Elbmarscher,

 denen, die mich nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen. Seit meiner Geburt lebe ich in Tespe, wo ich seit 2001 als Jugendfeuerwehrwart tätig bin. Durch dieses Amt fühle ich mich der Elbmarsch sehr verbunden, da wir an sämtlichen kulturellen Veranstaltungen teilnehmen oder diese sogar organisieren. 

 Nach meiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker und meiner Zivildienstzeit beim Rettungsdienst habe ich in diesem Jahr mein Studium der Angewandten Automatisierungstechnik an der Leuphana Universität in Lüneburg abgeschlossen. 

 Ich kandidiere für den Gemeinderat in Tespe und für den Samtgemeinderat, um mit neuer Energie und neuen Ideen die gesetzten Ziele zu erreichen. Schenken Sie mir Ihr Vertrauen, indem Sie mir Ihre Stimme geben! Mit freundlichen Grüßen / Best regards  Jan Elvers

Jan Elvers
 Bachelor of Engineering 30 Jahre, ledig Tespe

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Erfolg ist eine Teamanstrengung

„Klare Verhältnisse für Tespe“ Bei der Gemeindewahl geht es darum, ob Tespe im Samtgemeindevergleich weiter zurückfällt oder aufholt. Ohne den Wahlgewinnern von 2006 zu nahe treten zu wollen: Die Bilanz ist absolut bescheiden, und das hat sich inzwischen in Tespe herumgesprochen. Die Suche nach Schuldigen bringt Tespe nicht voran, aber man muss die Ursachen benennen dürfen Entscheidende Ursache war die Uneinigkeit bei der CDUMehrheitsfraktion, hervorgerufen durch vollständig gegensätzliche Auffassungen über Sachpunkte, die den Rat über Jahre fast lahm legten. Das war sicher nicht einmal ein parteipolitisches Problem, sondern eines der handelnden Personen. Das ruft nach einem Neuanfang. Den allerdings riskiert die CDU erkennbar nicht. Die Tesper SPD hingegen steht für den Aufbruch: Mit einem neuen Bürgermeisterkandidaten Jörg Werner, dem Verwaltung kein Fremdwort ist (Dipl.-Verwaltungswirt), mit vielen neuen Bewerbern, darunter etlichen, die der SPD nicht angehören und mit einigen erfahrenen Kommunalpolitikern, die sich erneut um einen Ratssitz bewerben. Ziel ist eine klare Ratsmehrheit, die sich entschlossen den Tesper Problemen stellt und die Gemeinde wieder flott macht.

Bürgermeisterkandidat Jörg Werner Polizeibeamter, 51 Jahre, verheiratet, drei Kinder, Vorsitzender des TSV Tespe

Jörg Werner benennt die Tesper Probleme und ihre Lösung: – „Tespe muss das derzeitige Image als Gemeinde im Stillstand ablegen. – Der Anschub durch eine positive Entwicklung von außen (AKW-Stilllegung) sollte genutzt und insbesondere durch professionelle Vermarktung von Flächen (sowohl privaten als auch gewerblichen) umgesetzt werden. – Der eigene Auftritt soll das verlorene Ansehen der Kommunalpolitik zurückgewinnen durch einen ehrlichen, authentischen und offenen Umgang mit den Menschen. – Politische Ziele sollen (soweit wie möglich) den Bürgern vor Ort ausreichend dargelegt werden. 20

– Teamorientiertes Wirken muss die Ziele dominieren, da ist kein Platz für zeitraubende sachfremde bzw. parteiabhängige Nebenschauplätze. – Was versprochen ist, muss getan, was beschlossen ist, muss auch umgesetzt werden. – Der Bürgermeister als Triebfeder und Moderator soll alle „mitnehmen“ (die mitmachen wollen). – Alle, die in den Rat gewählt werden, werden eingeladen, beim Aufbruch mitzumachen!“


Klare Verhältnisse in Marschacht

„Ein deutliches Mandat“ für Claus Eckermann Mit nur vier Stimmen Vorsprung gewann die Marschachter SPD die letzte Kommunalwahl. Im Rat verfügt die SPD über acht, die CDU über sieben Sitze. Mit seinen Stellvertretern Klaus Stöhr und Dieter Radtke hat Bürgermeister Claus Eckermann seitdem gute Arbeit gemacht, die auch im Ortsbild zu erkennen ist: Dorferneuerung in Oldershausen, der Krippenanbau im Kindergarten, die neuen Fußwege und das Baugebiet Sandhagen wie auch die Bauplätze an der Eichholzer Straße - Untätigkeit kann man der Marschachter SPD weiß Gott nicht nachsagen. Trotz einer knappen, aber sicheren und entschlossenen Mehrheit von einer Stimme und der Doppelbelastung von Vollzeitarbeit und Feierabend-Bürgermeisterei hat Claus Eckermann Marschacht voran gebracht. Sein Wunsch für die Wahl? „Eine Anerkennung für die geleistete Arbeit und ein neues klares Mandat für fünf weitere Jahre!“ Bei der CDU wusste man lange nicht so recht, wer denn Bürgermeisterkandidat ist. Robert Schumann stand zwar an Platz eins, doch als Bürgermeisterkandidat wurde er erst 15 Tage vor der Wahl genannt. Klare Verhältnisse sehen andes aus. Deshalb: Klare Verhältnisse durch ein neues Mandat für Claus Eckermann.

Bürgermeister Claus Eckermann Technischer Angestellter 57 Jahre, verheiratet, zwei Kinder Bürgermeister der Gemeinde Marschacht Samtgemeinderatsherr Kreistagsabgeordneter

Ziele für die neue Wahlperiode – Weitere Stärkung der Infrastruktur sowie Entwicklung eines Konzeptes für ein Ortszentrum; – Krippen- und Kindergartenplätze: ständige Anpassung des Betreuungsangebotes an den Bedarf – Schaffung eines Verbindungsweges von der Elbuferstraße zum Deich in Obermarschacht. – Städtebau: Schaffung weiterer kleiner Baugebiete – Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Eichholzer Straße durch den Bau von Radwegen an der Kreisstraße

nach Oldershausen und verkehrsberuhigende Maßnahmen in den Ortseinfahrten – Errichtung von Überquerungshilfen auf der Elbuferstraße – Ökologie: Fortsetzen der Sanierung der Straßenbeleuchtung durch den Austausch der Lampenköpfe – Vereine und Verbände: Unterstützung und Gewährung von Zuschüssen und Überlassung von Veranstaltungsflächen und Räumen 21


Klare Verhältnisse in Drage, Marschacht, Tespe und Samtgemeinde

„Gemeinsam geht’s besser!“ Fairness, Teamgeist und gute Leistungen sind von jedem Einzelnen und von allen zusammen zu erwarten.

„Noch nie so gute Listen!“ Uwe Harden, Drager Bürgermeister und Spitzenmann der SPD-Samtgemeindeliste, ist für die Wahlen zu den Gemeinderäten und zum Samtgemeinderat bester Dinge:

Nichts symbolisiert den Klimawechsel in der Samtgemeinde Elbmarsch besser als dieser Würfel: Die Bürgermeisterkandidaten der SPD aus Drage, Marschacht und Tespe als sichtbare Teile eines Ganzen. Den vierten Bürgermeister kann man sich verdeckt vorstellen – der steht jetzt nicht zur Wahl und ist zu strikter Neutralität verpflichtet. Vorbei sind die Zeiten alter Rivalität zwischen den Gemeinden. Alle drei – Uwe Harden (Drage), Claus Eckermann (Marschacht) und Jörg Werner (Tespe) möchten ihre Gemeinden voran bringen und damit auch die Samtgemeinde Elbmarsch. Da sich alle drei bei Heimspielen von Eintracht Elbmarsch auf dem Sportplatz treffen, kann man getrost von einem guten Miteinander ausgehen – so wie auch die Sportvereine in der Elbmarsch gut miteinander harmonieren. 22

„Wir haben noch nie so viele und so kompetente Bewerberinnen und Bewerber für die Ratsmandate gehabt – die letzten 35 Jahre jedenfalls nicht. 49 verschiedene BewerberInnen auf vier Listen im Alter zwischen 25 und 65 Jahren – mit diesem Angebot können wir uns bei den Wählerinnen und Wählern wahrlich sehen lassen. Dazu verfügen wir über unendlich viel kommunalpolitische Erfahrung, die wir gerne nutzen und weitergeben. Und wir sehen mit Freude, dass diejenigen, die zum ersten Mal kandidieren, mit dem Wissen aus ihrer Lebens- und Berufswelt eine weitere Bereicherung unserer ehrenamtlichen Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit bedeuten können.“ Klare Mehrheiten für die SPD-Kandidaten weiterhin in Drage, Marschacht, der Samtgemeinde und zukünftig auch in Tespe werden die Samtgemeinde weiter wachsen lassen – an Stärke nach außen und an Zusammenhalt nach innen. Im Klartext: Samtgemeinde und Gemeinden helfen sich gegenseitig und untereinander, wenn nötig. Momentan gilt die Notwendigkeit noch für Tespe, aber bei guten Leistungen mit neuer Mannschaft in der neuen Wahlperiode kann sich das schnell ändern.


Was wird eigentlich gewählt?

So funktioniert die kommunale Selbstverwaltung Samtgemeinderat (28 zu wählende Mitglieder + SG-Bürgermeister) wählt die BürgermeisterStellvertreter, fasst Grundsatzentscheidungen und entscheidet über z.B. Haushalt Grundschulen + Betreuung Feuerwehren Abwassergebührenhöhe Straßenreinigung Flächennutzungsplan große Sporthallen professionelle Jugendarbeit Tourismusförderung Wirtschaftsförderung über Verwaltungsführung SG-Bürgermeister wird nicht vom Rat gewählt, sondern direkt von der Bevölkerung leitet die Verwaltung und repräsentiert die Samtgemeinde nach außen Er entscheidet über die alltäglichen Geschäfte und bereitet die Ratsbeschlüsse vor SG-Verwaltung (nicht zu wählen) ist Dienstleister für Samtgemeinderat, Bürger Mitgliedsgemeinden und andere Behörden

Gemeinderat Drage (15 Mitglieder) wählt den Bürgermeister ist zuständig für z. B. Gemeindestraßen, -wege, -plätze Straßenbeleuchtung Bebauungspläne Höhe der Grundsteuern, Gewerbesteuern und Hundesteuern

Haushalt Kindergärten Kinderkrippen Sportanlagen und kleine Hallen Dorfgemeinschaftshäuser und alles, für die niemand Anderes zuständig ist (Allzuständigkeit)

Gemeinderat Marschacht (15 Mitglieder) wählt den Bürgermeister ist zuständig für z. B. Gemeindestraßen, -wege, -plätze Straßenbeleuchtung Bebauungspläne Höhe der Grundsteuern, Gewerbesteuern und Hundesteuern

Haushalt Kindergärten Kinderkrippen Sportanlagen und kleine Hallen Dorfgemeinschaftshäuser und alles, für die niemand Anderes zuständig ist (Allzuständigkeit)

Gemeinderat Tespe (15 Mitglieder) wählt den Bürgermeister ist zuständig für z. B. Gemeindestraßen, -wege, -plätze Straßenbeleuchtung Bebauungspläne Höhe der Grundsteuern, Gewerbesteuern und Hundesteuern

Haushalt Kindergärten Kinderkrippen Sportanlagen und kleine Hallen Dorfgemeinschaftshäuser und alles, für die niemand Anderes zuständig ist (Allzuständigkeit)

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So wählen Sie richtig

Musterstimmzettel

für die Gemeindewahl am 11. September 2011 in der Samtgemeinde Elbmarsch Sie haben drei Stimmen XXX ✎ 3 x SPD

Sie können alle drei Stimmen einem Wahlvorschlag in seiner Gesamtheit (Gesamtliste) oder einer einzigen Bewerberin/ einem einzigen Bewerber geben. Sie können ihre Stimmen auch auf mehrere Gesamtlisten und/oder mehrere Bewerberinnen/Bewerber desselben Wahlvorschlages oder verschiedener Wahlvorschläge verteilen. Nicht mehr als drei Stimmen Der Stimmzettel ist sonst ungültig Nicht weniger als drei Stimmen Sie verschenken sonst Stimmen

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Sozialdemokratische Partei Deutschlands

1. Uwe Harden 2. Claus Eckermann 3. Rainer Zimbrich 4. Jörg Werner 5. Simona Ziegler 6. Wiebke Rehr 7. Alexandra Groß 8. Norbert Kloodt 9. Thorsten Schwarz 10. Rudolf Lodders 11. Klaus Stöhr 12. Eckhard Kummer 13. Heinrich-Helge Nickel 14. Sören Lindenstrauß 15. Olaf Heuer 16. Antje Dedio 24

SPD ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo

Wahlvorschlag

Gesamtliste SPD 17. Ingeborg Sievers 18. Hans-Heinrich Brandt 19. Christian Matthies 20. Dieter Radtke 21. Karsten Bäurich 22. Silke Fritzsch-Maak 23. Sebastian Lucklum 24. Detlef Lodders 25. Kattrin Zander-Mogilowski 26. Dagmar Behrens 27. Dieter Pasche 28. Lars Witthöft 29. Bernd Arndt 30. Michael Cramm 31. Jan Elvers

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Leistungsbilanz Samtgemeinde Elbmarsch  

Leistungsbilanz Samtgemeinde Elbmarsch und Kandidatenpräsentation für die Kommunalwahl 2011

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