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GEMEINSAM LEBEN UND GESTALTEN in Drage

Leistungsbilanz 2006 bis 2011 der SPD-Ratsfraktion Drage „Den Gemeinden muß das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln.“ Dieses schöne Zitat findet sich im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Artikel 29, Abs. 2.

www.spd-elbmarsch.de


Leistungsbilanz von 1991 bis 2011

Ein wenig Historie Vor knapp vierzig Jahren schlossen sich die Gemeinden Drage, Drennhausen, Elbstorf, Schwinde, Stove und Hunden mit den Ortsteilen Fahrenholz und Mover zur Gemeinde Drage zusammen als größter Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Elbmarsch. Zwanzig Jahre später war Drage innerhalb der Samtgemeinde abgehängt, wirtschaftlich und finanziell schwach und von der größten zur kleinsten Mitgliedsge-

meinde geworden. Der Großteil des Gewerbes im Ortsteil Drage war abgewandert, Neues nicht nachgekommen. Die ortsnahe Versorgung mit Lebensmitteln stand in Gefahr. Die Schule in Stove war von der Auflösung bedroht, die Containerklassen in einem erbarmungswürdigen Zustand. Die halbe Grundschule in Hunden sah wenig besser aus, stellte allerdings noch einen Wert dar. 22.November 1991: „Alterspräsident“ Hans Heinrich Block mit dem neu gewählten Bürgermeister Uwe Harden (2. v.l.), und den Stellvertretern Otto Stüven (rechts) und Lorenz Peters (links)

Mit der Kommunalwahl 1991 und dem Wahlsieg der SPD kam die Wende - Drage hatte wieder eine Zukunft. Erste Bewährungsprobe war die Gestaltung des Umfelds der Elbmarschhalle. Die neue Mehrheit änderte zwischen Weihnachten und Neujahr den Bebbeuungsplan, um die Halle anders alz zuvor geplant von der Straße weg zu schieben. So entstand der großzügige Parkplatz mit dem parkähnlichen Charme, zugleich bedeutete dies den Grundstein für das neue Ortszentrum für Stove und Schwinde.

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Leistungsbilanz von 1991 bis 2011

Mit dem Weizenhagen... Mit dem Baugebiet „Weizenhagen“ (Foto links) wuchs die Gemeinde Drage von 1994 bis 1997 um rund 400 Einwohner. Die rasant zunehmende Kinderzahl ermöglichte den Anbau an den Kindergarten in Drennhausen und den Bau der neuen Grundschule in Stove.

Es mangelte allerdings nicht nur an gutem Schulraum sondern auch an Schülern. Der demografische Wandel hatte Schwinde und Stove schon voll erwischt - zum Glück wurde Deutschland gerade wiedervereinigt und zog um. Damit auch Drage davon profitiert, stellte die Gemeinde den Bebauungsplan „Weizenhagen“ auf und erwarb fleißig Grundstücke, um sie bebauungsfähig zu machen. Als alles fertig war, verfügte der Landkreis Harburg , dass die ausgewiesene Fläche für Drage viel zu groß sei. 1.400 Menschen könnten dort wohnen, das sei unmaßstäblich für Drage. Die irrsinnige Zahl von 1.400 war die schiere böse Absicht. Bürgermeister Uwe Harden langte nach einem großen Hebel: Er, der gerade für den Niedersächsichen Landtag kandidierte, holte sich beim damaligen LandesDorfgemeinschaftshaus Bütlingen (SPD) Rückendeinneminister Gerhard Glogowski ckung. Der wies die Bezirksregierung Lüneburg an,

... kamen Kindergärten und Schulen... das Baugebiet zu ermöglichen. Regierungspräsidentin Wolff-Gebhardt erklärte, dass zunächst mit einer Hälfte zu beginnen sei. Wenn diese bebaut sei, könne die zweite in Angriff genommen werden. Nach drei Jahren war das Wohngebiet voll mit vielen jungen Familien beFreizeitbad Tespe wohnt. Die Bezirksregierung Lüneburg war ein Jahrzehnt lang der natürliche Verbündete der Gemeinde Drage.

Im Mai 1995 wurde der Anbau an den Kindergarten am evangelischen Gemeindezentruim in Drennhausen gerichtet, im Oktober ging die Gruppe mit zumeist Stover/ Schwinder Kindern in Betrieb.

„Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf.“ Afrikanisches Sprichwort

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Leistungsbilanz von 1991 bis 2011

KiTa in Hunden

Ein KIndergarten im kleinen Hunden? Klar - als Anbau an die Sporthalle. Die Idee hatte Manfred Qualmann (SPD), damals Bauausschussvorsitzender des Gemeinderates und Hundener mit Leib und Seele.

Binnen weniger Monate entstand 1997 der KIndergarten, den die AWO als Träger betreibt. Als Schwerpunkt findet hier auch Integration behinderter Kinder statt. Manfred Qualmann stellte dann im Jahre 2000 den Antrag im Samtgemeinderat zusammen mit Rudolf Lodders sen., den Antrag, die Grundschule, die mit jeweils zwei Klassen in Hunden und Oldershausen bestand, in Hunden neu zu errichten. Da in Hunden eine Sporthalle bestand, entschied sich der Samtgemeinderat für Hunden als Standort der neuen Schule Binnenmarsch, die 20o9/10 noch erweitert wurde. Wie groß die Kontinuität im Gemeinderat ist, zeigt das Foto oben: Von links sind Lothar Pfennigstorf, Kattrin Zander-Mogiolowski, Rainer Qualmann, Rudolf Lodders jun., Heiner Nickel, Uwe Harden und Dieter Böttcher zu sehen. Die Väter von Rainer Qualmann und Rudolf Lodders stießen die Entwicklung des Ortszentrums in Hunden maßgeblich an.

… und Stove In Stove entstanden 1999/2000 die Kindertagesstätte, die Grundschule und der gemeindeeigene EDEKAAktivmarkt. Die KIndergartenplätze reichten niemals ganz aus, und so wurden bis 2002 zwei Gruppen mit 50 Kindern in Betrieb genommen. Ungeheuer fortschriittlich: KIndergarten und Grundschule entstanden in direkter Nachbarschaft, so dass die heutige Zusammenarbeit schon im Planungsstadium angelegt war. Auch das ließ sich nur durchsetzen, weil die Gemeinde sich rechtzeitig die Grundstücke gesichert hatte.

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Die KiTa in Stove kurz vor der Inbetriebnahme 1999


Leistungsbilanz 1991 bis 2011

Grundschule Stove

Als absehbar wurde, dass die vielen neuen Schüler in keine vorhandene Schule in der Nähe passten, beschloss der Samtgemeinderat nach langen Diskussionen und Widerstand der Kreisschulbehörde den Bau einer neuen Grundschule. Im August 1999 wurde der erste Jahrgang eingeschult und verlebte hier vier glückliche Grundschuljahre - ohne Druck ab der zweiten Klasse und noch ohne Aussicht aufs Turboabitur, das etliche von ihnen in diesem Jahr ablegten.

Schule Stove (alt) 1996 Während Schulräte immer wieder die Schließung der der Drennhausener Schule verflangten, kümmerte sich um die Stover kaum jemand. Dabei war sie die am meisten gefährdete: Jahrgänge von unter acht Kindern, eine marode Substanz, so dass selbst die Lehrerinnen langsam die Hoffnung aufgaben. Nur Fakten konnten eine Änderung herbeiführen: mehr Kinder!

Schule Stove (neu) 1999

… und EDEKA-Markt Mit dem EDEKA-Markt verhielt es sich ähnlich wie mit der Schule: Der alte Markt von Hans Harms hatte seine Tore geschossen, ein neuer war nicht in Sicht. Da beschloss die Gemeinde mit ihrer SPD-Mehrheit, selbst einen Markt zu errichten. Als der Betreiber nach nur einem Jahr insolvent wurde, übernahm Niko Clausen aus Neuengamme den Markt als Pächter von der Gemeinde und führte ihn binnen kurzer Zeit in die schwarzen Zahlen. Dies ist exakt zehn Jahre her, die Erweiterung auch schon wieder sechs. Ein Umbau steht unmittelbar bevor.

EDEKA-Markt 2000, Erweiterung 2004 5


Leistungsbilanz 1991 - 2011

Sportanlage Drennhausen In Stove bestand seit 1974 eine wunderschöne Sportanlage, die der TuS Schwinde und die Spielvereinigung Drage-Schwinde sowie die Gemeinde Drage mit viel Eigenleistung hergestellt hatten. Mit Auslaufen des Pachtvertrages und der Verweigerung der Vertragsverlängerung stand die Gemeinde im Jahre 2000 vor der Frage: Neue Sportanlage schaffen oder um

Anschluss in Marschacht bitten? Die Entscheidung fiel für eine neue Sportanlage im Anschluss an das Gewerbegebiet Drenhausen, das die Gemeinde seit 1993 neu entwickelt hatte. Im Gewerbegebiet gelten geringere Lärmemissionen, Nachbarschaftskonflikte sind so gut wie ausgeschlossen. In einem knappen Jahr entstand erneut eine vorbildliche Sportanlage, geplant und umgesetzt unter Leitung des Architekten Thomas Block, dessen Vater die Anlage in Stove als Drager Bürgermeister mit initiiert hatte. Kosten der Anlage: eine runde Million Euro. Die Einweihung fand im August 2001 statt, heute trainieren hier viele Mannschaften der Eintracht Elbmarsch - die erste Mannschaft, die in der Bezirksliga spielt, trägt ihre Heimspiele in Drennhausen aus, bis zu 400 Zuschauer verfolgen die sehenswerten Leistungen des jungen Teams. Die Gemeinde Drage ist Fußballhochburg - aber mit sechzigjähriger Geschichte. Diesen Nimbus möchte die SPD verteidigen und die Sportanlage weiterentwickeln, so dass möglichst viele Drager aktive Mitglieder in einem Sportverein sind und auch im hohen Altern gesund und fit bleiben. Foto links: Martin Peters, Norbert Kloodt, Silke Fritzsch-Maak, Heiner Nickel, Ernst Matthies, Kattrin Zander-Mogiolowski und Uwe Harden sahen sich die Sportanlage im Sommer auf einer Radtour der SPDRatsfraktion an.

Kleine Halle Stove Mit dem Neubau und Umzug der GS Stove entfiel die Kleine Sporthalle in Stove 2000 als Schulsporthalle. Die Gemeinde Drage übernahm das Objekt und renovierte sie für rund 120.000 Euro. Seitdem nutzt sie der TuS Schwinde intensiv für viele Kurse im Gesundheitssport. Außerdem dient sie derzeit als Heimstatt für die schulische Nachmittagsbetreuung. 6


Leistungsbilanz 1991 - 2011

Meyns Hof Bereits Mitte der 90er Jahre hatte die Gemeinde Drage in einer mutigen und weitsichtigen Entscheidung die Ackerflächen erworben, die heute die Straße „Meyns Hof“ ausmachen. Daneben war bereits 1997/98 in Fahrenholz ein kleines Baugebiet mit 15 Häusern neu entstanden, außerdem war auch die Bautätigkeit auf Flächen intensiv, die nicht der Gemeinde gehörten. Bis Ende 2006 war Drage auf 3.700 Einwohner angewachsen und stellte eine Größe dar, die eine eigenständige Entwicklung gewährleistet

Positive Entwicklung Einwohner 1992 1996 2000 2002 2006 2008 2009 2010

Wirtschaft 2.401 2.715 3.275 3.459 3.692 3.886 3,949 3.953

Zum Vergleich: In Tespe wohnen derzeit 4.064 Einwohner, in Marschacht 3.630, in der Samtgemeinde Elbmarsch 11.647. Mit 40 % stammt der größte Anteil der Schüler der Samtgemeinde übrigens aus Drage, weil hier der Zuzug bei weitem am stärksten war.

Auch wirtschaftlich hat sich Drage erstaunlich gut entwickelt: War die Gemeinde noch 1991 mit nur 16 Prozent der Steuerleistung der Samtgemeinde Kostgänger von Tespe und Marschacht, so betrug die Finanzkraft 2006 schon 25% und heute 30 Prozent der Samtgemeinde Elbmarsch. Marschacht ist traditionell gewerbesteuerstark und verfügt konstant über 40 Prozent der Steuerkraft der Samtgemeinde Elbmarsch.

Ein Blick auf Meyns Hof im Jahre 2002: In wenigen Jahren wurde die Flächen bis zum Bewässerungsgraben bebaut

Hein-Block-Straße Es war immer Wunsch der SPD-Fraktion, drei kleine Zentren innerhalb der Gemeinde zu fördern. In Drage waren geeignete Flächen erst spät zu erwerben. Dafür ist das Baugebiet „Hein-Block-Straße“ eines der am besten gelungenen auch über Drage hinaus. Das Foto zeigt die Straßenwidmung zu Ehren des Altbürgermeisters mit Annelise Block, den Söhnen Thomas und Detlev und Enkelkindern sowie Bürgermeister Uwe Harden. 7


Leistungsbilanz 2006 - 2011

Einmalig: Die Nachmittagsbetreuung Wenn man ehrlich ist, war diese Bilanz bis 2006 schon so erfolgreich, dass sie kaum noch zu überbieten war. Trotzdem setzte die SPD-Ratsfraktion auf die schon guten Leistungen noch eine drauf: die niedersachsenweit bis heute einmalige und vorbildliche Nachmittagsbetreuung für alle Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter von drei bis zehn Jahren. Seit September 2007 können die Eltern ihre Kinder verlässlich in den Kindergärten, in gemischten Gruppen oder an der Grundschule nachmittags betreuuen lassen. Praktisch ist auch das Mittagessen und eine Hausaufgabenhilfe enthalten. Die Elternkosten halten sich in engem Rahmen, und so wurde das Angebot zu einem vollen Erfolg. In Drage wird das Angebot am stärksten angenommen - vielleicht liegt es auch daran, dass Bürgermeister Uwe Harden für das Konzept in Elternversammlungen kräftig warb. Fast 50 Prozent aller Kinder essen jetzt mittags im KIndergarten oder der Schule und ermöglichen ihren Eltern, ohne Sorgen ihrer Berufstätigkeit nachzugehen.

Die Finanzkrise und ihre Folgen Lange Zeit war von der Finanzkrise kaum etwas zu spüren - lediglich die schlechten Nachrichten. Im Frühjahr 2009 wurden die Konjunkturpakete aufgelegt, die den Gemeinden ermöglichten, mit 90-ProzentZuschüssen Bildungseinrichtungen zu erneuern oder zu erweitern. Hiervon haben die Schulen in Hunden und Drennhausen besonders profitiert. In Hunden wurde ein notwendiger Anbau beschlossen, in Drennhausen konnte die Sanierung des Altbaus damit finanziert werden. Der Anbau selbst kam von der Samtgemeinde. Allerdings stand dort, wo der Anbau entstehen sollte, noch das bereits unbewohnte Lehrerwohnhaus. Mit Veränderungen im Ortskern geht die Gemeinde Drage besonders sensibel um - geht es doch nicht nur 8

Vorher: Lehrerwohnhaus

um Häuser, sondern auch um die Gefühle, die mit dem gewohnten, vertrauten und liebgewonnenen Ortsbild verbunden sind. Bereits frühzeitig hatte sich Bürgermeister Uwe Harden mit Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth darauf verständigt, mit dem Abriss des Lehrerwohnhauses zu warten, bis eine Entscheidung über die Zukunft der Grundschule in Drennhausen gefallen ist. Der frühzeitige Neubau eines Wohnhauses oder gar der Verkauf des Grundstücks hätte jede Erweiterungsmöglichkeit an dieser Stelle zunichte gemacht. Ebenso verhält es sichmit dem Schulhof. Er wird derzeit wenig von der Schule genutzt. Es besteht entgegen im Dorf umgehenden Gerüchten keine Absicht, den Spielplatz zu entwidmen oder gar zu bebauen. Er soll Schulhof bleiben - sonst nichts.

Heute: Wunderschönes Schuilgebäude


Leistungsbilanz 2006 - 2011

Eine - unüblich für die Gemeinde Drage - lange Planungsphase ging dem Bau und der Einrichtung der Kinderkrippe am Kindergarten in Stove voraus. Schon frühzeitig machten sich Gemeindevertreter, Eltern, Kindergartenleitung und Architekt auf den Weg, andere Krippen zu besichtigen, um sich Anregungen zu holen. Derart gut geplant wurde die Krippe im Jahre 2010 gebaut und eingeweiht. Die Finanzierung wurde durch das Kindertagesstättenausbaugesetz der rotgrünen Bundesregierung Schröder großzügig gefördert. Leider hat die Nachfolgeregierung das Programm nur weitergeführt und nicht verstärkt. Die Leistung der CDU/FDP-Landesregierung Wulff in Hannover dazu ist bis heute eher kümmerlich. Das zeigt, wie wenig Wert bis heute die dort regierenden Parteien auf den Ausbau der frühkindlichen Betreuung legen.

Kinderkrippe in Stove

Oben: Bei der Besichtigung in Winsen u.a. dabei: Wiebke Rehr, Sören Lindenstrauß, Heiner Nickel und Architekt Thomas Block sowie Uwe Harden Links: Eine Hamburger Vorzeigekrippe lieferte wertvolle Tipps für die Stover Krippe. Dabei u.a. Simona Ziegler, Wiebke Rehr, Sören Lindenstrauß und Uwe Harden.

„Unser Anspruch ist nicht, irgendwo mitzuschwimmen, sondern vorne zu sein - möglichst vorbildlich!“ So selbstbewusst formuliert Uwe Harden seinen Anspruch an die Ausstattung der Kindertagesstätten und auch Grundschulen. „Für die Arbeit selbst muss man sich gute Partner suchen - wir haben sie in den evangelischen Kirchengemeinden Marschacht und Drage sowie der AWO gefunden. Unsere Grundschulen leisten ebenfalls hervorragende Arbeit -jedenfalls nach dem Ergebnis der Schulinspektionen. Darauf sind wir stolz. Wir haben als Gemeinde dazu die Grundlagen gelegt mit der Nachbarschaft von KiTas und Grundschulen. Wir haben übrigens auch die Ausbildung der Tagesmütter begonnen und eine Krippe gebaut.“

Unten: Ein stolzer Bürgermeister Uwe Harden vor Kindergarten und Krippe in Stove

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Leistungsbilanz von 2006 bis 2011

Erweiterung KiTa Drennhausen

Richtfest am Kindergarten in Drennhausen Wenn man nach althergebrachter Methode rechnet, gab es in Drage eigentlich genug Kindergartenplätze - für die Vier- und Fünfjährigen und die Hälfte aller Dreijährigen. Allerdings hat sich in den letzten Jahren ein rasanter Wechsel vollzogen: Es gehen fast alle Kinder ab dem dritten Geburtstag in einen Kindergarten. Damit benötigt man aber nicht Plätze für zweieinhalb Jahrgänge, sondern für dreieinhalb.

Das ev. Gemeindezentrum mit Kindergarten in Drennhausen könnte mal ein Familienzentrum für alle Generationen werden, so die Vision von Bürgermeister Uwe Harden 10

Die KInder kommen nun aber nicht mehr ab dem 1. August, sondern im Laufe des Jahres nach ihrem dritten Geburtstag - zumeist, wenn die Mütter, manchmal auch Väter, an ihren Arbeitsplatz zurückkehren müssen oder ihn verlieren. Die Gemeinde hat sich entschlosssen, in Drennhausen am evangelischen Kindergarten einen Anbau zu errichten. Der Kirchenvorstand war damit einverstanden und stellte den Platz zur Verfügung. Der rund 300.000 Euro teure Anbau, der auch einen neuen Essraum für die Ganztagsgruppen beinhaltet, wurde im September 2010 zeitgleich mit dem Schulanbau in Betrieb genommen. Damit gibt es in der Gemeinde insgesamt 160 Kindergartenplätze (Hunden = 35, Stove = 50, Drennhausen = 75) plus die Krippe mit 15 Plätzen. Sollte die Kinderzahl abnehmen, kann der neue Drennhäuser Gruppenraum in eine Krippe umgewandelt werden. Damit steht für jedes Kind, das in der Gemeinde Drage wohnt oder das nach Drage zieht, ein guter Kindergartenplatz von morgens 7.15 bis nachmittags um 16.30 zur Verfügung. Damit ist zwar nicht jedem Wunsch Rechnung getragen, aber für 95 Prozent der Eltern reicht das völlig aus.

Die Folgen der Finanzkrise ... Mit der Nachmittagsbetreuung, der Erweiterung in Drennhausen und der Krippe in Stove hat sich die Gemeinde Drage finanziell mächtig ins Zeug gelegt. Dann kam die Finanzkrise. Die Aufwärtsentwickluing der Einnahmen der Gemeinde wurde jäh unterbrochen, gleichzeitig mussten aber Umlagen nach den Einnahmen des Vorjahres geleistet werden. Das traf die Gemeinde Drage hart, die Samtgemeinde Elbmarsch aber noch härter, weil das Land auch die Schlüsselzuweisungen kappte. Als das Ende der Wirtschaftskrise für Deutschland abzusehen war, konnte man auch mit wieder steigenden Steuern rechnen - leider werden die ersten Auswirkun-


Leistungsbilanz 2006 - 2011

gen erst Ende 2011 zu verzeichnen sein. Somit kann man frühestens am Jahresende sagen, wie sich die Gemeindefinanzen entwickeln. Üppig waren die Steuereinnahmen sowieso nie - die Investitionen wurden stets mit den Planungsgewinnen aus den Grundstücksverkäufen bezahlt. Die Gemeinde verfügt derzeit über etwa 8 Mio. Euro an schuldenfreien Grundstücks- und Immobilienwerten auch ein Ergebnis jahrzehntelanger erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit zum Vorteil des Gemeinwohls.

ÖPNV, Fußweg und Querungshilfe Dennoch konnten einige Bau- und Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden. So wurden lange geplante Fußwege gebaut: das Stück von der Busschleife zum Krummen Weg, vom Dragweg zur Feuerwehr und die Querungshilfe an der Handwerkerstraße für zusammen knapp 90.000 Euro. Ärger der Gemeinde: An der Landesstraße müssen die Gemeinden Vieles bezahlen, an Kreisstraßen zahlt der Kreis. Gemeinden mit wenig Landesstraßen sind fein raus - die Elbmarsch liegt an 18 Kilometer Landesstraße. Der Umgang von Behörden mit der Gemeinde und Bürgern ist noch einmal ein eigenständiges Thema.

Der erste Schritt für den besseren Busverkehr ist gemacht: Christian Matthies (mit Dackel), Lothar Pfennigstorf, Norbert Kloodt, Dieter Böttcher und Uwe Harden an der Wendeschleife. Den Fußweg auf der Südseite der Straße hat die Gemeinde bezahlt. Ebenso wurde der Fußweg vom Dragweg bis zur Feuerwehr ausgebaut. Er dient insbesondere der besseren Sicht beim Überqueren der Landesstraße .

Ein Gefahrenpunkt war die Querung der Landesstraße in Höhe Handwerkerstraße. Durch die Querungshilfe ist sie entschärft. Uwe Harden, Lothar Pfennigstorf und Heiner Nickel testen sie.

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Leistungsbilanz von 2006 bis 2011

„Wie eine Besatzungsmacht... ---führt sich eine Mitarbeiterin der Lüneburger Landesbehörde für Straßenbau (Straßenbauamt) auf“, meint Bürgermeister Uwe Harden. Lang genutzte Zufahren zur Landesstraße dürfen für Neubauten auf einmal nicht mehr genutzt werden, Baugenehmigungen werden aus hergeholten Gründen verweigert - und ihr Chef deckt diese merkwürdigen Rechtsauffassungen auch noch. Im Gegenzug wird die Unterhaltung der Straße immer weiter heruntergefahren. Wer´s schön haben will, mäht das Gras an der Straße oder am Graben lieber selbst.

-Wir bemühen uns, es besser zu machen. Allerdings sind die Gemeinderatsmitglieder wie auch Bürgermeister und Stellvertreter ehrenamtlich tätig und opfern für alles ihre Freizeit. Sicher um so lieber, je sinnvoller das Anliegen ist. Aber es gilt:

Zum Glück steht die Gemeindeverwaltung mit dem Rat auf der Seite der Bürger und hilft häufig aus der Patsche. Das geht nicht immer, aber mit dem Satzungsrecht kann man das eine oder andere schon regeln. Schön, wenn das Richtfest dann stattfinden kann, obwohl fragliche Dame den Anwohnern das Baurecht am liebsten genommen hätte.

Des Öfteren kommen Bürger auf die Gemeinde mit Anregungen zu. Unsere Grundhaltung dazu ist positiv. So wurden Spielplätze in Drage, Hein-Block-Straße und Stove teilweise mit Spenden der Eltern finanziert. Die Gemeinde hat aber ihren Teil dazu gelegt und mitgeholfen. Eltern-Arbeitstage sind in den Kindergärten durchaus die Regel, die Gemeinde kommt den Wünschen der Eltern meist weit entgegen, Aufgabe der Gemeinde ist es auch, immer ein wenig Geld mehr zu haben als benötigt wird. Bislang hat´s immer geklappt.

Ähnlich, allerdings weniger erfolgreich, verhält es sich mit dem Müll im Deichvorland. Die Gemeinde hat null Möglichkeiten, jemanden daran zu hindern, ins Deichvorland zu fahren. Aber die „Freude“ ist hinterher um so größer, wenn Müll im Deichvorland liegt. Für die Müllabfuhr ist der Kreis zuständig, nur sammelt der ihn nicht ein. Und wer zieht Leute zur Rechenschaft, die ohne Anliegen Anliegerstraßen oder verbotene Straßen befahren? Früher gab es dafür die Polizei.

Mit uns können Sie reden

Allerdings sind Kreis und andere Ordnungsbehörden durchaus in der Lage, der Gemeinde mitzuteilen, wohin der Müll zu bringen wäre, wenn er denn von einem Gemeindearbeiter eingesammelt würde. Nur: Warum sollen die Steuerzahler der Gemeinde den Dreck entfernen, den sie dort nicht hingebracht haben? Gleichzeitig gibt es Behörden und Aufsichtspersonen genug, die Strafzettel und gebührenpflichtige Bescheide ausstellen können.Sie müssten nur wollen. Der Vergleich mit der Besatzungsmacht lässt sich auf einige Behörden und Versorger mindestens teilweise anwenden. Sie führen sich auf, als wenn nicht sie für den Bürger da sind, sondern umgekehrt. 12

Der Spielplatz Hein-Block-Straße ist nicht das einzige Beispiel für positives Zusammenwirken von Bürgern und Gemeinde Drage.


Leistungsbilanz von 2006 bis 2011

11.9.: Wahltag ist Entscheidungstag „Von nichts kommt nichts.“ sagt der Volksmund in all´ seiner Weisheit. Der Rat, der am 11. September erneut zur Wahl steht, hat die Richtlinienkompetenz für die weitere Entwicklung der Gemeinde. Von seiner Fähigkeit zu Analyse, Chancenerkennung und Umsetzung hängt die Entwicklung einer Gemeinde wesentlich ab. Es kommt also nicht darauf an, ob und gegebenenefalls welcher Partei die Ratsmitglieder angehören, sondern ob und wie sie der Aufgabe gewachsen sind. Die Ratsmehrheit der SPD hinter ihrem Bürgermeister Uwe Harden hat - allgemein anerkannt - die meisten Chancen optimal genutzt, die sich seit 1991 geboten haben. In 17 Bebauungsplänen, 20 Haushaltsplänen auch unter schwierigsten Bedingungen, beim Kauf und der Umwandlung von über 30 Hektar Bauland zu fast 350 Bauplätzen bei Investitionsentscheidungen in Höhe von rund 13 Mio. Euro hat die Ratsmehrheit - in allen Jahren von der SPD gestellt - Mut, Augenmaß und Kompetenz bei ihren Entscheidungen bewiesen. Die Entscheidung am 11. September ist eine ernste Angelegenheit - es geht um die Entscheidung über das Gemeinwohl in der Gemeinde bis 2016. Spaßvögeln sollte man so etwas nicht anvertrauen. Neben der Liste der 15 SPD-Gemeinderatskandidaten gibt es noch mehrere Mitbewerber. Zu begrüßen ist, dass die CDU wieder antritt, nachdem das Abenteuer „GfD“ vor fünf Jahren gründlich daneben ging. Dass es weitere Mitbewerber gibt, erhöht die Auswahl. Wichtig ist, dass die Gewählten auch von einer deutlichen Mehrheit der Wahlberechtigten ausgewählt werden. Wir stellen uns den Wählerinnen und Wählern mit der Sicherheit, der Gemeinde Gutes getan zu haben. Wir alle, ich als Bürgermeister, Otto Stüven und Norbert Kloodt als Stellvertreter mit Fraktionschef Heiner Nickel und seiner Stellvertreterin Silke Fritzsch-Maak, Kattrin Zander-Mogilowski, Martin Peters, Ernst Matthies, Rudolf Lodders und Lothar Pfennigstorf können das Ergebnis der letzten fünf Jahre vorzeigen. Dass Otto Stüven nach 20 Jahren als Stellvertreter nicht mehr kandidieren möchte, finden wir schade. Er wird

sein Amt bis zur konstituierenden Wahl des nächsten Rates so verlässlich ausüben, wie Sie es gewohnt sind - und das ist nicht wenig. Wir danken ihm für Tausende von Stunden, die er den Bürgern Gemeinde Drage gedient hat, als Ansprechpartner und soziales Gewissen.

Kompetenz der politischen Führung Vier Dinge entscheiden über die Zukunft einer Gemeinde: Die Infrastruktur, die Finanzen, das Gemeinschaftsleben und die Kompetenz ihrer gewählten Führung. Dabei ist die letzte Eigenschaft die wichtigste. Die Entwicklung der Gemeinde Drage in den letzen 20 Jahren wurde von einer Führungsriege mit ausgeprägter Gemeinwohlorientierung und Teamgeist durchgesetzt.

Vor Ort entscheiden Das Eingangszitat des Grundgesetzes von Seite 1, das den Kommunen das Selbstverwaltungsrecht verleiht, nehmen wir ernst. Wir glauben, dass wichtige Angelegenheiten wie Kinderbetreuung, Grundschulen, Gemeindestraßen, -beleuchtung, Trinkwasser, Entwässerung, öffentliche Grünanlagen und das Entstehen von Gewerbe- und Wohnbebauung von den Menschen in der Gemeinde gemeinsam beraten und entschieden werden sollten. Auf den nächsten Seiten lesen Sie, welche Schwerpunkte wir in den nächsten Jahren zu setzen gedenken und wer dafür zur Wahl steht. Sicher ist schon heute: Niemand kann etwas versprechen, was viel Geld kostet. Wir machen es daher wie in den letzten zwanzig Jahren - wir halten mehr als wir versprechen! Und dafür bitten wir um Ihr Vertrauen.

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Leistungsbilanz Ein starkes Teamvon für2006 die Gemeinde bis 2011 Drage

Uwe Harden Bürgermeister, Listenplatz 1 Kandidat für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 1 Kandidat für den Kreistag, Listenplatz 10 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Uwe Harden Journalist, 59 Jahre, verheiratet 2 erw. Kinder Bürgermeister in Drage seit 1991, stv. Samtgemeindebürgermeister

ich bewerbe mich erneut um das Bürgermeisteramt in Drage. Was wir bislang geleistet haben, konnten Sie auf den Seiten zuvor lesen. Ich bin konservativ genug, um nur die Dinge zu verändern, die durch Veränderung besser werden, liberal genug, um andere Leute nach ihrer Fasson glücklich werden zu lassen, und ich mache mir Sorgen, weil die Gesellschaft rasant in arm und reich auseinander treibt. Unsere Kinder liegen mir besonders am Herzen, weil sie in einer schwierigen Welt emotionale Sicherheit und eine gute Ausbildung brauchen - und zwar alle Kinder. So wie in Drennhausen, Hunden und Stove. Und wir Erwachsenen sollten anstreben, die Welt in einem besseren Zustand zu hinterlassen als wir sie vorgefunden haben – sozial und ökologisch. Global denken und lokal handeln – das könnte in Drage erfunden sein. Herzlichst, Ihr Uwe Harden

Rudolf Lodders

Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 2 Kandidat für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 10 Die Arbeit in Gemeinde- und Samtgemeinderat hat mir persönlich viel Spaß gemacht, weil wir vorangekommen sind. Ob es im Feuerwehrwesen mit der Beschaffung von drei TSFW war oder im Schulwesen mit dem Anbau der Hundener Schule – gerade nicht zentrale Orte müssen dort vertreten sein, wo die Entscheidungen fallen.

Rudolf Lodders 45 Jahre, Landwirtschaftsmeister OT Hunden/Fahrenholz

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Als Landwirt und Jäger, außerdem als Vorstandsmitglied im Ilmenauverband kann ich für die Gemeinde wirken oder um Verständnis für die Belange der Gemeinde werben. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Gemeindeführung und Landwirtschaft, aber auch Feuerwehr und Vereinen funktioniert in Drage besonders gut. Ich möchte daran mitwirken, dass das auch zukünftig so bleibt.


Ein starkes Team fürLeistungsbilanz die Gemeinde von Drage 2006 bis 2011

Silke Fritzsch-Maak

Kandidatin für die Gemeinde Drage, Listenplatz 3 Kandidatin für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 22 Ich wohne in Schwinde, Krümser Str. 45, bin verehiratet, habe zwei Töchter und bin tätig im Betrieb meines Mannes,. Ich kandidiere wieder für den Gemeindrat und diesmal auch für den Samtgemeinderat, um mich für die Kommunalpolitik einzusetzen. Mein Tätigkeitsfeld umfasste bisher den Bauausschuss sowie Jugend, Senioren, Sport und Kultur. Mit den wachsenden Einwohnerzahlen in unserer Gemeinde sollten wir uns besonders mit neuen Argumenten für Jugendliche und Senioren auseinandersetzen. Gerade im Bereich der Freizeitgestaltung für Jung und Alt könnte noch einiges verbessert werden. Umwelt- und Naturschutz ist ebenfalls ein aktuelles und für mich wichtiges Thema. Mit meiner Kandidatur möchte ich zeigen, dass Politik auch Frauen etwas angeht. Frauen sehen Dinge aus einer anderen Perspektive!

Silke Fritzsch-Maak 50 Jahre Angestellte verheiratet, 2 Töchter OT Schwinde

Norbert Kloodt

Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 4 Kandidat für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 8

Meine Lebenswelt ist die Gemeinde Drage, die ich in den letzten 10 Jahren aktiv mit gestalten konnte. Ich wohne in Schwinde und arbeite einerseits im Bauamt des Landkreises Harburg, wo ich die bauliche Entwicklung der Gemeinden im Landkreis begleite und andererseits in meinem Tourismusbetrieb in Stove, wo ich immer wieder erfahre, wie schön unsere Landschaft von Touristen wahrgenommen wird. Mir ist es wichtig, dass wir eine lebendige Gemeinde sind, die sich den Anforderungen aller Generationen stellt. Hierzu zählt für mich u. a. eine wohnortnahe Infrastruktur, die Schaffung von Arbeitsplätzen, ein umfassendes Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs sowie gute Rahmenbedingungen für die örtlichen Vereine und Feuerwehren. Bei allen diesen Entwicklungen müssen wir die Besonderheiten der Elbmarsch beachten, wozu für mich die Suche nach alternativen gemeindeeigenen Stromkonzepten ebenso wie die Bewahrung der Identität gehört.

Norbert Kloodt Dipl.-Verwaltungswirt 48 Jahre, verheiratet 3 Kinder OT Stove/Elbstorf

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Ein starkes Team für die Gemeinde Drage

Ernst Matthies Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 5 Kommunalpolitik habe ich von Kindesbeinen an verfolgt, denn mein Großvater war lange Jahre Drager Bürgemeister. Seit fünf Jahren gehör ich dem Gemeinderat an. Ich freue mich, dass wir die Fußwegsicherheit im Drager Ortseingangsbereich verbessern konnten - auch die Busverbindung nach Rönne und dami t nach Hamburg wird Stück für Stück verlässlicher. Das das nicht vergessen wird, dafür stehe ich ein.

Ernst Matthies 61 Jahre, Elektromechaniker verheiratet, 4 Kinder, 3 Enkelkinder OT Drage

Als altem Fußballer liegen mir die Sportmöglichkeiten in der Gemeinde besonders am Herzen. Drage muss seine Anziehungskraft als Sporthochburg Stück für Stück steigern, damit Kinder und Jugendliche früh mit Sport in Berührung kommen. Damit lernen sie, sich in Gemeinschaften einzufügen und sportlich zu bleiben bis ins hohe Alter. Dass Sport immer hohe Priorität in der Gemeinde hat, dasfür setze ich mich ein.

Heinrich-Helge Nickel Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 6 Kandidat für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 13

Mir liegen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger am Herzen, sondern auch die Gemeindefinanzen. Als in Drage ansässiger Steuerberater versteht sich das von selbst. In Drage haben wir in den letzten 20 Jahren beachtliche, bleibende Werte geschaffen, ohne die Gemeinde zu verschulden bei relativ geringen Steuersätzen. Als Finanzausschussvorsitzender und Vorsitzender der SPD-Mehrheitsfraktion habe ich daran maßgeblich teilgehabt..

Heinrich-Helge Nickel 55 Jahre, Steuerberater verheiratet, eine Tochter OT Stove/Drage

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Generell wäre mir eine bessere Finanzaustattung der Gemeinden und eine geringere Kreisumlage lieber, dann wäre der eine oder andere Radweg schon gebaut. Unser Schulangebot lässt derzeit kaum noch Wünsche offen, auch das ist ein Ergebnis beharrlicher Arbeti und guter Argumente - es zeigt aber auch, dass wir genau wissen, wo die Menschen der Schuh drückt.


Ein starkes Team für die Gemeinde Drage

Lothar Pfennigstorf

Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 7

Als Vorsitzender des Ausschusses für Sport, Jugend, Senioren und Kultur liegt mir die Förderung der Vereine in der Gemeinde Drage – insbesondere die Unterhaltung der Sportstätten - am Herzen. Ich möchte weiterhin die Sportlerinnen und Sportler pragmatisch und unkompliziert unterstützen. Ich möchte als Vater von zwei Kindern das schon gute Betreuungsangebot in der Krippe und in den Kindergärten weiter der Nachfrage anpassen. Als Inhaber eines Obst- und Gemüsebaubetriebs und Mitglied im Ausschuss des Wasserverbandes der Ilmenau-Niederung möchte ich meine Netzwerke und mein Fachwissen für die Unterhaltung der Gräben und der Entwässerung in der Gemeinde Drage nutzen. Ich möchte mich weiter dafür einsetzen, dass die Unterhaltung und der Ausbau der Gemeindestraßen ohne Anliegerbeiträge durchgeführt werden. Für mich sind Ergebnisorientierung und erfolgreiche Umsetzung von Projekten wichtiger als parteipolitische Auseinandersetzungen.

Lothar Pfennigstorf 43 Jahre, verheiratet 2 Kinder, Gärtnermeister

Kattrin Zander-Mogilowski

Kandidatin für die Gemeinde Drage, Listenplatz 8 Kandidatin für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 8

In der Grundschulzeit meiner zwei Söhne entwickelte sich mein Interesse an pädagogischer Arbeit und Schulpolitik. Ich war einige Jahre im Schulverein der Grundschule Binnenmarsch tätig und begann ein Lehramtsstudium in Lüneburg, das ich inzwischen abgeschlossen habe. Zur Zeit arbeite ich als Lehrerin in einer Stadtteilschule in Harburg. Seit meiner Kindheit lebe ich mit kurzen Unterbrechungen in Fahrenholz. Das aufgeschlossene und freundschaftliche Zusammenleben im Dorf hat für mich große Bedeutung, gerade im Hinblick auf meine schulische Arbeit im Harburger Zentrum, das als ein „sozialer Brennpunkt“ eingeschätzt wird. In meiner Jugend in den 80er Jahren habe ich mich an der Winsener Friedensinitiative beteiligt und seitdem in Abständen gegen Atomkraft demonstriert. Um so mehr Kattrin Zander-Mogilowski bin ich über die Stilllegung des Atomkraftwerkes Krümmel erfreut. Mit Besorgnis 44 Jahre, Lehrerin lese ich die Berichte über die vielfältigen Umweltkatastrophen und die skandalöse verheiratet, 2 Kinder Profitorientierung der Lebensmittelindustrie. OT Hunden/ Fahrenholz Ich bin der Überzeugung, dass Mitarbeit in der kommunalen Politik wichtig ist und einiges bewirken kann. Für meine Mitbürger möchte ich ein Ansprechpartner sein und ihre Belange unterstützen. Ich sehe mein Tätigkeitsfeld insbesondere im Bereich Jugend und Schule, wo ich mich für sichere Schulwege und ein gutes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche einsetzen möchte. Gerne möchte ich mich auch für lokale kulturelle Angebote engagieren. Weiterhin gehört der Schutz von Umwelt und Natur zu meinen Zielen.

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Ein starkes Team für die Gemeinde Drage

Martin Peters Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 9

Ich bin 37 Jahre alt, wohne in Stove und bewirtschafte in Elbstorf einen Ackerbaubetrieb. Ich setze mich im Gemeinderat für ein harmonisches Dorfleben mit all´seinen kulturellen, arbeitsrelevanten und verkehrstechnischen Aspeken ein. Die regen Vereinsaktivitäten mit ihren vorbildlichen Jugendarbeiten gilt es wie in der Vergangenheit weiter zu unterstützen. Im Besonderen möchte ich den dörflichen Charakter unserer Gemeinde und die Vielfalt unser Landschaft bewahren, ohne die weitere Entwicklung zu vernachlässigen. Mir ist außerdem wichtig, dass die gewählen Vertreter entscheiden, wie sich die Gemeinde verändert. Massive, ungewollte Eingriffe von „oben“ finden unseren Widerstand“.

Martin Peters 37 Jahre Dipl.-Landwirt OT Stove/Elbstorf

Lars Witthöft

Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 10 Kandidat für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 28

Vor 15 Jahren habe ich mich als Lohnunternehmer für die Landwirtschaft selbständig gemacht und im Gewerbegebiet Handwerkerstraße angesiedelt. Die Erfahrungen mit der Gemeinde Drage und dem Bürgermeister waren so positiv, dass ich mich entschlossen habe, für den Gemeinderat zu kandidieren.

Lars Witthöft 35 Jahre, Lohnunternehmer OT Drage/Drennhausen

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Durch meine Arbeit kenne ich die Gemeinde sehr gut und kann so helfen, Schwachstellen schnell zu orten. Als sparsamer Mensch kann ich mithelfen, die notwendigen Arbeiten an Straßen und Plätzen auf möglichst preisgünstige Art auszuführen. Außerdem liegt mir die Entwicklung regenerativer Energien und der Energieerzeugung in der Gemeinde am Herzen. Da liegen Chancen, unsere Gemeinde weiter zu entwickeln.


Ein starkes Team für die Gemeinde Drage

Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 11

Dieter Böttcher

Wir wohnen seit 2005 in der Hein-Block-Straße 22 in Drage und haben hier sehr schnell weitere Freunde gefunden. Ich arbeite als Bundesbeamter bei der Post AG in verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Als 1. Vorsitzender der Elternvertreter der Binnenmarsch-Schule setze ich mich erfolgreich für die kleinen und großen Sorgen der Eltern und Kinder ein. Ich würde gern dazu beitragen, die Lebensqualität in der Elbmarsh auch weiterhinzu erhalten und zu verbessern.

Dieter Böttcher 49 Jahre, verheiratet, zwei Töchter OT Drage

Martin Leverenz Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 12

Seit 2009 wohnen meine Frau Simona und ich in Drage, Auf dem Sande. Wir zogen aus Schwarzenbek in die Elbmarsh, da Simona in der Samtgemeinde aufgewachsen ist und ihre Familie hier lebt. Seit 2008 sind wir verheiratet. Ich bin 31 Jahre alt und Angestellter beim Rettungsdienst des Landkreies Stormarn. Als ersten Beruf lernte ich Tischler. Über den Zivildienst und eine anschließende zweite Berufsausbildung kam ich zum Rettungsdienst. Nebenbei unterhalte ich ein Kleingewerbe für Arbeiten rund ums Haus. Ich sehe mich als Sprachrohr für die jungen Leute in der Gemeinde, ohne natürlich die Belange der anderen Generationen außer Acht zu lassen. Ein Gemeindeleben, was alle Altersgruppen miteinander verbindet, ist für mich immer Kern einer gesunden Gemeinschaft. Im Elvdieker Faslamsclub kann ich als Mann für die Öffentlichkeitsarbeit hierzu eine Menge beisteuern. Engagement in meinem Lebensumfeld ist mir wichtig. Bereits in Schwarzenbek konnte mich ich als Zweiter Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur einbringen und wichtige Entwicklungen in der Stadt beeinflussend begleiten. Als 2009 „Zugezogener“ Elbmarscher kann ich glücklich sagen, dass ich hier zu Hause bin. Hier Anschluss zum Gemeindeleben zu erlangen, ist sehr angenehm.Deshalb kandidiere ich. Danke für Eure & Ihre Stimme!

Martin Leverenz, 31 Jahre, verheiratet Angestellter im Rettungsdienst OT Drage

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Ein starkes Team für die Gemeinde Drage

Petra Andres

Kandidatin für die Gemeinde Drage, Listenplatz 13

Ein offenes Ohr für alle! Sowohl im beruflichen Bereich für meine Kunden als auch im persönlichen Umfeld stößt man bei mir immer auf ein offenes Ohr. Seit knapp 10 Jahren in der Elternvertretung tätig, zuerst im Kindergarten, dann Grundschule. Damit mein Motto „Leben in der Elbmarsch“ nicht nur leere Worte bleiben, will ich mich gerne engagieren! Petra Andres, 44 Jahre Hörgeräteakustiker-Meisterin Verheiratet, 2 Kinder OT Stove

Michael Cramm

Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 14 Kandidat für den Samtgemeinderat, Listenplatz 30

Michael Cramm, 51 Jahre Wasserschutzpolizist in Hamburg 4 Kinder, Schwinde

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Ich wohne zwar erst seit einem Jahr in der Elbmarsch, bin aber durch meinen Dienst auf und an der Elbe der Elbmarsch schon seit 15 Jahren eng verbunden. Meine Familie und ich haben ein Zuhause in Schwinde gefunden, daher möchte ich mich persönlich für die Entwicklung, aber auch die Erhaltung unserer Region einbringen. MIr liegt besonders daran, dass die Menschen der Elbmarsch teilhaben an der hiesigen Politik und Gestaltung. Modernes und Traditionelles gilt es gemeinsam zu entwickeln und zu pflegen. Die Berücksichtigung der Interessen aller Altersgruppen sind mir sehr wichtig. Familienfreundliche Bürgernähe ist für mich ein Kernpunkt meines politischen Interesses. Daher bitte ich Sie, schenken Sie mir Ihr Vertrauen und Stimme.


Ein starkes Team für die Gemeinde Drage

Rainer Qualmann

Kandidat für die Gemeinde Drage, Listenplatz 15

Rainer Qualmann, 49 Jahre staatl. gepr. Betriebstechniker selbstständig im Immobilien-Management Verheiratet, 3 Kinder Wohnhaft in Hunden (schon immer) Ich möchte für den Drager Gemeinderat mit dem Vorsatz kandidieren, dass unsere Belange in der Binnenmarsch wieder stärker in den Fokus gerückt werden. Ich weiß nicht, ob mir das so gelingen wird wie meinem Vater, aber mit Eurer Hilfe könnten wir Dem vielleicht näher kommen.

Wiebke Rehr

Kandidatin für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 6 Ich freue mich, dass ich an vielen Errungenschaften für die Elbmarsch in den letzten 5 fünf Jahren mitwirken konnte! Als berufstätige Mutter von zwei Kindern habe ich die Einrichtung der Ganztagsbetreuung in den Elbmarschschulen und Kindergärten maßgeblich mit initiiert. In meiner beruflichen Tätigkeit auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt befasse ich mich täglich mit der Problematik des zunehmenden Fachkräftemangels. Zur Erhöhung des Fachkräftepotentials braucht die Gesellschaft auch aktive qualifizierte Frauen. Dazu sind gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten erforderlich. Wir haben hier schon einen großen Schritt vorwärts gemacht, dürfen aber nicht stehen bleiben. Bei dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten möchte ich auch zukünftig mithelfen. Meine berufliche Kompetenz möchte ich auch bei der Schaffung weiterer Arbeitsplätze einbringen. Als „Kind der Elbmarsch“ ist mir das aktive Zusammenleben der unterschiedlichen Generationen wichtig, daher arbeite ich ehrenamtlich im Vorstand des Trägervereins des Altenheim- und Pflegeheims Marschacht mit und möchte mich auch in der Samtgemeinde dafür weiter engagieren. Ich sehe mich hier sowohl als Bindeglied zwischen den Generationen als auch zwischen „alten“ und „neuen“ Elbmarschern!

Wiebke Rehr 41 Jahre, Juristin verheiratet, 2 Kinder Stove

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Ein starkes Team

Antje Dedio

Kandidatin für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 16

Antje Dedio Verwaltungsjuristin/ Beamtin 48 Jahre, verheiratet, Zwillinge Drage

Seit 6 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Drage. Der Ausbau der Betreuungsangebote für kleine Kinder und Grundschüler, Etablierung einer Ferienbetreuuung, Einführung eines gymnasialen Angebots an der ErnstReinstorf-Schule und eine gut ausgestattete Samtgemeindebücherei sind nur einige Beispiele für die positive Entwicklung in der Samtgemeinde Elbmarsch. Eine qualitativ gute kommunale Infrastruktur weiter vorzuhalten und auszubauen ist eine besondere Aufgabe in Zeiten, in denen kommunale Haushalte sehr gefordert werden. Diese Herausforderung möchte ich gerne über eine Tätigkeit im Rat der Samtgemeinde Elbmarsch annehmen. Von 2006 bis 2011 war ich 2. Vorsitzende des Behindertenbeirats des Landkreises Harburg sowie Mitglied im Jugendhilfe ausschuss des Landkreises. In dieser Zeit habe ich viel kommunal- und sozialpolitische Erfahrungen sammeln können. Meinen Schwerpunkt bei meinem politischen Engagement setze ich daher im Bereich des sozialen Lebens, z.B. für die Belange von jungen Menschen, Senioren und Menschen mit Behinderungen. Hierfür bitte ich um Unterstützung durch Ihre Stimme.

Christian Matthies

Kandidat für die Samtgemeinde Elbmarsch, Listenplatz 19

Wenn man auf dem Lande groß wird, lernt man früh, sich zu engagieren. Seit vielen Jahren leite ich die Drager und Drennhäuser Jugendfeuerwehr, außerdem bin ich stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart. Diese Arbeit fordert mich, macht aber auch Freude, wenn man sieht, wie positiv sich die jungen Menschen entwickeln. Meine Erfahrungen aus diesem Lebensbereich möchte ich in den Samtgemeinderat einbringen. Darüber hinaus reizt es mich, an der weiteren Entwicklung meiner Heimatgemeinde teilzuhaben und mitzuwirken. Christian Matthies 33 Jahre, verheiratet Fachkraft Ladungssicherung Drage

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Dabei hilft mir, dass ich viele Menschen gut kenne, die bestimmt keine Probleme haben, mir ihre Wünsche und Vorstellungen mit auf den Weg zu geben.


Das haben wir vor

Schwerpunkte der nächsten fünf Jahre in Drage ■ Erhaltung der finanziellen Handlungsmöglichkeiten ■ Schrittweise Erneuerung der Straßenbeleuchtung entlang der Landesstraße ohne Anliegerbeiträge ■ Festlegung und Sicherung der Abzugsgräben durch Verträge bzw. Bebauungspläne ■ Erneuerung abgängiger Gemeindestraßen ohne Anliegerbeiträge ■ Verbesserung der Schulwegsicherheit in der Binnenmarsch ■ Wachsende Gemeinde bleiben ■ Kommunalisierung der Stromversorgung durch Zusammenarbeit mit benachbarten Stadtwerken ■ Schaffung von Möglichkeiten der Energieerzeugung in der Elbmarsch unter Beteiligung der Bürger ■ Weiterer Ausbau der Ganztagsbetreuung in den Kindergärten nach Bedarf ■ Direkte Demokratie: Mit uns können Sie reden! - Weiter bürgerfreundliche Verwaltung in Drage

Aktuelles zum Schluss:

Ein Wort zu den Mitbewerbern

Die Beleuchtung entlang der Elbuferstraße von Schwinde bis Drage ist 40 Jahre alt, was man den Leuchten auch ansieht. Die Erneuerung ist aus zwei Gründen bislang hinausgeschoben worden: Zum Einen kommen die bis zu 40 Prozent Energie sparenden LEDLeuchten auf den Markt, sie sind aber noch nicht so preisgünstig, dass es sich bislang gerechnet hätte, diese zu verwenden. Allerdings kann man zusehen, wie ihre Preise fallen. Deshalb macht es Sinn, noch einige Monate bzw. wenige Jahre zu warten. Zum Zweiten sind nicht die Leuchten das Problem, sondern die Erdkabel. Sie sind durch Bauarbeiten in den Jahrzehnten vielfach beschädigt worden und müssen erneuert werden. Das jedoch ist teuer, weil neben dem Radweg wenig Platz zum Arbeiten ist und viele Auffahrten gekeuzt werden müssen. In Stove wird jetzt damit begonnen, damit im Herbst die Lampen wieder brennen. Ein Leerrohr für eine Breitbandversorgung wird gleich mit verlegt.

Mit Freude haben wir festgestellt, dass die CDU-Kandidaten des Lobes voll sind über die Kindergärten und Grundschulen und deren tolle Angebote. Das empfinden wir als großes Lob für die Politik, die die SPD-Fraktion in den letzten Jahren als führende Kraft in Drage und der Samtgemeinde formuliert und umgesetzt hat. Dass die CDU nun auch einige ihrer Wahlziele als verwirklicht betrachtet, ist erstaunlich, war sie doch in den letzten fünf Jahren nicht im Rat vertreten. Aber sei´s drum. Insgesamt war das Arbeitsverhältnis im Rat konstruktiv und wurde nicht von Parteigrenzen gestört - schließlich kennen wir uns alle. Die Grünen fordern bei der Kinderbetreuung Dinge, die wir vor Jahren in Drage eingeführt haben. Vielleicht lag es daran, dass ein Winsener Grüner die Pressemitteilung formulierte. Winsen sind wir ein wenig voraus. Unscharf sind die Forderungen im Sektor Energie: Die Gemeinde Drage hat den Konzessionsvertrag mit EON Avacon gekündigt und muss sich bis zum Jahresende neu entscheiden. Erneut für Eon oder für einen anderen Partner, denn „Gemeindewerke Drage“ wären ein großes Abenteuer. Wir arbeiten daran, mit den Winsener Stadtwerken einen anderen Partner zu gewinnen. Außerdem könnten wir uns vorstellen, zwischen Hunden und dem Elbdeich einige Windkrafwerke zu bauen, um die Elbmarsch mit selbst erzeugtem Strom zu versorgen. Die Befürchtung ist, dass die „beamteten Grünen“ beim Landkreis uns daran hindern wollen und werden.

V.i.S.d.P.: Erich Ziegler Weidenweg 10 21436 Marschacht

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So wählen Sie richtig

Mit uns können Sie reden: Freitag, 26. August 2011, 19.00 Uhr Grillabend mit Kandidaten Hofcafé Marschendeel, Hunden Freitag, 2. September 2011, 19.00 Uhr Grillabend in Stove Bolzplatz hinter der Schule Freitag, 9. September 2011, 19.00 Uhr Grillabend in Drennhausen auf dem Schulhof

Für den Kreistag treten an: 1. Claus Eckermann 4. Simona Ziegler 6. Rainer Zimbrich 8. Olaf Heuer 10. Uwe Harden

Musterstimmzettel

für die Gemeindewahl am 11. September 2011 in Drage Sie haben drei Stimmen XXX ✎ 3 x SPD

Sie können alle drei Stimmen einem Wahlvorschlag in seiner Gesamtheit (Gesamtliste) oder einer einzigen Bewerberin/ einem einzigen Bewerber geben. Sie können ihre Stimmen auch auf mehrere Gesamtlisten und/oder mehrere Bewerberinnen/Bewerber desselben Wahlvorschlages oder verschiedener Wahlvorschläge verteilen. Nicht mehr als drei Stimmen Der Stimmzettel ist sonst ungültig Nicht weniger als drei Stimmen Sie verschenken sonst Stimmen

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Sozialdemokratische Partei Deutschlands

1. Uwe Harden 2. Rudolf Lodders 3. Silke Fritzsch-Maak 4. Norbert Kloodt 5. Ernst Matthies 6. Heinrich-Helge Nickel 7. Lothar Pfennigstorf 8. Kattrin Zander-Mogilowski 24

SPD ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo ooo

Wahlvorschlag

Gesamtliste SPD 9. Martin Peters

10. Lars Witthöft 11. Dieter Böttcher 12. Martin Leverenz 13. Petra Andres 14. Michael Cramm 15. Rainer Qualmann

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Gemeindebroschüre Drage