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Interview mit Christoph Matschie: Seite 2

Thüringer

neue

Zeit

Die Rente sichern

Billiglöhne kosten Jobs

Die Thüringer SPD setzt sich dafür ein, dass die Renten im Osten end­ lich denen im Westen angeglichen werden. Mehr zum Thema: Seite 10

Christoph Mat­ schie will die Bil­ liglohnstrategie der CDU been­ den. Mehr zum Thema Arbeit und Wirtschaft:

www.thueringen09.de

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Christoph Matschie, ein neuer Ministerpräsident – nah bei den Menschen

Neue Kraft für Thüringen Thüringen steht vor großen Herausforderungen. Wie kommen wir gut durch die Krise? Wie schaffen wir endlich einen Min­ destlohn in Thüringen und wie stoppen wir die Abwanderung von Fachkräften? Auf diese wichtigen Fragen hat die Regie­ rung Althaus keine Antworten.

In

Sozialer Zusammenhalt! Gemeinsam die Probleme meistern.

Out

Das veraltete dreigliedrige Schulsystem. Es ist ungerecht und nicht effektiv. Fazit: Das braucht kein Mensch!

Unser Land braucht jetzt neue Kraft, um stark in der Zukunft zu sein. Wie Christoph Matschie und die SPD zum Beispiel für Arbeit kämpfen und unseren Kindern vom Kindergarten bis zur Universität eine gute Bildung ermöglichen werden, erfahren Sie in dieser Zeitung.

Bessere Bildung: Thüringer Wirtschaft unterstützt Sozialdemokraten Die SPD will 2 000 neue Stellen in den Kindergärten und eine bessere Schule schaffen, auch aus Wirtschaft und Indus­trie kommt Unterstützung. Seite 9


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Das Land sozialer und gerechter machen! Herr Matschie, Sie wollen Ministerpräsi­ dent werden. Warum braucht Thüringen einen neuen Regierungschef ? Thüringen ist ein Land mit tollen Entwick­ lungsmöglichkeiten. Zu viel davon bleibt aber zurzeit ungenutzt. Das will ich ändern. Ich bin viel im Land unterwegs. Ich treffe Facharbeiter, die sich ins Zeug legen. Ich treffe Unternehmer, die sich um wirtschaftlichen Erfolg und eine zufriedene Belegschaft kümmern. Ich treffe Erzieherinnen, die sich mit viel Herz für eine gute Entwicklung unserer Kinder einsetzen. Aber was fehlt, ist eine Regierung, die die Stärken dieses Landes auch wirklich nutzt. Wir könnten längst weiter sein. Bei Dieter Althaus ist die Luft raus. Thüringen braucht einen Regierungschef, der mit ganzer Kraft anpackt. Kann es denn die SPD besser? Oder geht es nur um Macht? Mit der Landtagswahl werden wichtige Weichen gestellt: Bekommt Thürin­ gen eine Regierung, die sich für höhere Löhne einsetzt? Dafür steht die SPD. Mit Dieter Althaus ist Thüringen Schluss­ licht bei den Löhnen geworden. Einen ge­ setzlichen Mindestlohn lehnt die CDU ab. Die Wähler entscheiden auch: Investieren wir wieder mehr in un­ sere Kindergärten? Die CDU hat Millio­ nen gekürzt. Die SPD entlastet die Eltern und sorgt für 2 000 zusätz­ liche Erzieherinnen und Erzieher – also für gute Bildung von Anfang an. Und es geht auch darum, ob wir neue He­ rausforderungen konse­ quent anpacken. Ich will Thüringen zum grü­ nen Motor Deutsch­ lands machen. Mit einer modernen

Ein Interview mit Christoph Matschie

Wirtschaftspolitik schaffen wir sichere Jobs und kämpfen gegen den Klimakollaps. Durchsetzen können wir das alles aber nur mit einer starken SPD. Dafür kämpfe ich. In einem Satz, worum geht es? Es geht darum, Thüringen sozialer und gerech­ ter zu machen. Und wie wollen Sie das alles bezahlen? Wir können mit einer Verwaltungsreform in Thüringen erheblich Geld sparen. Außerdem sorgt die SPD mit einer Börsensteuer und einer Reichensteuer für mehr Gerechtigkeit und zusätzliche Mittel für die Bildung. Eine moderne Wirtschaftspolitik kostet kein zusätz­ liches Geld. Wer bei den Technologien von morgen die Nase vorn hat, sichert Arbeitsplätze und gute Einkommen. Das wiederum bringt auch Geld in die öffentlichen Kassen.

Die Menschen haben bessere Löhne verdient. Und welche Perspektiven bieten Sie den älteren Menschen? Mein Ziel ist gleiches Rentenrecht in Ost und West. 20 Jahre nach der staatlichen Einheit müssen wir endlich auch die soziale Einheit in Deutschland vollenden. Rentnerinnen und Rentner haben Sicherheit verdient. Die ältere Generation verfügt über sehr viel Lebenserfah­ rung. Die will ich stärker nutzen. Wir werden Seniorenvertretungen stärken und die Mitspra­ cherechte verbessern. Was zählt für Sie ein Wort in der Politik? Vor fünf Jahren habe ich gesagt, ich komme ganz nach Thüringen und mache hier vor Ort Politik. Dafür habe ich auch meinen Posten als Staatssekretär in der Bundesregierung aufge­ geben. Ich stehe zu dem, was ich sage. Davor und danach. Was können die Leute von Ihnen als Minis­­ terpräsidenten als Erstes erwarten? Eine gemeinsame Initiative mit Arbeitgebern und Gewerkschaften für bessere Löhne in Thüringen. Dazu ergänzend ein Mindestlohn­ gesetz. Und zum Zweiten mehr Geld für Kin­ dergärten und Schulen, damit unsere Kinder beste Chancen haben.


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„Weil hier meine Heimat ist“ Spitzenkandidat Christoph Matschie ist ein Thüringer mit Leib und Seele „Wusste gar nicht, dass der Herr Matschie in unserer Stadt geboren wurde“, meint eine ältere Mühl­ häuserin auf dem abendlichen Fest. Für den SPD-Spitzenkandidaten ist es ein Heimspiel, obwohl er hier

Herbst 1989 in Jena

nur die ersten beiden Lebensjahre ver­ brachte. „Heimat“, sagt er, „ist für mich das, worauf man im Leben immer zurückkommt.“ In Mühlhausen war das so, wo er die Großmutter oft in den Ferien besuchte. Aber auch an seine anderen Thüringer Ursprungsorte zog es ihn immer wieder. „Hier komme ich her, hier gehöre ich hin“, sagt Christoph Matschie. „So einfach ist das.“ Dabei hätte alles ganz anders lau­ fen können, wenn er nicht Politi­ ker, sondern Arzt geworden wäre.

Christoph Matschie beim Aufstieg

Die Familie des Pfarrers Manfred Matschie war Mitte der 1960er Jahre ins südthüringische Schwarza gezogen, weshalb Christoph noch heute ein „R“ rollen kann, auch wenn die Eltern sonst darauf achteten, dass ihr Sohn möglichst hochdeutsch sprach. Das sorgte für eine klare Aussprache, was zu DDR-Zeiten aus anderen Gründen nicht jedem gefiel. Die Folge: Der Weg zum Medizin­ studium blieb ihm ver­ wehrt, obwohl der junge Christoph zu den bes­ ten Schülern gehörte, aber politisch offenbar die falsche Meinung hatte. „Damals habe ich gelernt, wie wichtig es ist, den Mut nicht zu verlieren.“ Er ging nach Erfurt, arbeitete als Krankenpfleger und lernte wieder etwas fürs Leben – nämlich „sich um andere zu kümmern, ihnen Zuwendung zu geben“. Auf gewisse Weise prägt ihn das bis heute. Bei den Menschen zu sein, ihnen zuzuhören, sagt er, sei ihm das Wichtigste. „Nur daraus erwächst gute Politik.“ Es schien wie ein Bruch, doch irgendwie war es folgerichtig, dass er dann etwas ganz anderes, näm­ lich Theologie, studierte. „Hier konnte ich mich mit Geschichte, Philo­ sophie, ethischen Fragen auf eine Art beschäftigen, wie es sonst in der DDR nicht möglich war.“ Es fügte sich, dass im Osten Deutschlands die spannendste Zeit anbrach, als er 1989 in Jena seinen Abschluss machte. Christoph Matschie zog es zur SPD, die am „konsequentesten die Machtfrage stellte“. Auch ein Grund: „Willy Brandt und Helmut Schmidt waren für mich Vorbilder.“ Dass er Brandt dann noch persönlich begegnen durfte, gehört für ihn bis heute zu den prägenden Erlebnissen. Die politische Karriere führte Matschie an den Runden Tisch nach Berlin, ein Jahr später als Abgeordneten nach Bonn,

dann wieder nach Berlin. Es ging steil bergauf, als er Staatssekretär im Bun­ desforschungsministerium wurde. Und dennoch – 2004 meldete sich der Hei­ matinstinkt, da stand die SPD-Spitzen­ kandidatur für den Landtag an. Eine Ent­ scheidungssituation. Christoph Matschie wusste: Unabhängig vom Wahlausgang würde sein Platz danach in Thüringen sein. Regierungsmitglied in Berlin zu bleiben, wäre mit Sicherheit bequemer gewesen. Warum trotzdem dieser Schritt? „Es gibt eben Situationen“, sagt er, „in denen nicht der Verstand, sondern das Herz entscheidet. Und das schlägt nun mal für meine Heimat Thüringen.“

Viermal echtes Thüringen: die Matschies

„Ich vertraue ihm“, meint die Frau, als sie das abendliche Fest verlässt und sich auf den Weg nach Hause macht. „Der ist einer von uns. Lasst den in Erfurt ruhig mal ran …“ Sagt’s und ist ein bisschen stolz, dass „der Herr Matschie“ aus ihrer Stadt stammt, aus Mühlhausen.

Mit Christoph Matschie wird ein erfahrener Mann aus Thüringen Ministerpräsident. Er ist die neue Kraft für das Land, die Thüringen dringend braucht.


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Thüringer bekommen zu wenig für ihre Arbeit

Muss sich wieder lohnen: Gute Arbeit

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n Thüringen werden deutschland­ weit die niedrigsten Löhne gezahlt. Die Statistik bestätigt das. Immer mehr junge Menschen wandern ab, weil die Löhne zu niedrig sind. Der Bruttodurchschnittslohn beträgt laut einer Berechnung des Thüringer Wirtschaftsministeriums 1830 Euro. Die Löhne im Freistaat liegen damit deutlich unter dem Schnitt der neuen Bundes­ länder (1910 Euro). Der Vergleich mit dem Westen fällt noch krasser aus. Dort liegt der Durchschnittsverdienst bei 2 320 Euro. Der Thüringer Arbeitneh­ mer hat also rund 500 Euro weniger auf dem Lohnzettel als sein Kollege in den alten Bundesländern.

Eine SPD-Landesregierung wird für höhere Löhne in Thüringen kämpfen. Eins ist dabei klar: Politik bestimmt die Löhne nicht direkt. Das ist Aufgabe der Tarifpartner, also der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände. Aber Politik bestimmt die Rahmenbedingun­ gen. Dabei gibt es wichtige Entschei­ dungen zu treffen. Die SPD kämpft für ein breites Tarifbündnis, das höhere Löhne absichert. Sie kämpft für einen gesetzlichen Mindestlohn, der als untere Schutzgrenze Armutslöhne verhindert. Erster Schritt wird ein Thüringer Min­ destlohngesetz sein, das künftig für alle öffentlichen Aufträge gilt.

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hüringen ist ein Billiglohnland. Unglaublich! CDU-Ministerprä­ sident Dieter Althaus hat diese Niedrig­ löhne immer wieder als wichtigen Standortfaktor gepriesen. Aber zusätzli­ che Investoren sind dadurch nicht ins Land gekommen. Im Gegenteil: Die jetzige CDU-Landesregierung verant­ wortet die geringste Arbeitsplatzdyna­ mik aller neuen Länder. In den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2005 und 2009 prozentual mehr Arbeitsplätze entstanden als in Thüringen. Die Billiglohnstrategie von Dieter Althaus war der falsche Weg.

Althaus bleibt planlos

Pendler retten Statistik

Thüringens mehr als 120 000 Pendler entlasten die Arbeits­ marktstatistik des Freistaats. Sie nehmen oft weite Wege zum Arbeitsplatz und die Tren­ nung von der Familie in Kauf, um ihren Lebensunterhalt in anderen Bundesländern zu ver­ dienen. Die Arbeitslosigkeit in Thüringen ist mit einer Quote von 11,5 Prozent (Juli 2009) sehr hoch. Zwar liegen andere ost­ deutsche Länder noch schlech­ ter, das aber hilft den mehr als 137 000 arbeitslosen Thüringern wenig. Das Land muss endlich Wachstumsbranchen stärken und eine aktive Arbeitsmarkt­ politik betreiben. Egon Bahr

Ehemaliger Bundesminister

„Ich unterstütze Christoph Matschie ... ... weil er als Mensch verlässlich ist. Das ist fast noch wichtiger als seine Standfestigkeit als Politiker, der in Krisen nie abgetaucht ist.“


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Neue Kraft für unsere Wirtschaft

Christoph Matschie genießt viel Vertrauen in der Thüringer Wirtschaft

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iele Gespräche hat er geführt. Mit Unternehmern, Facharbei­ tern oder Wissenschaftlern. Danach brachte Christoph Matschie aufs Papier, wie Thüringen als Wirtschafts­ standort punkten kann: „Unsere Thü­ ringer Wirtschaft stemmt sich gegen die internationale Krise. Unternehme­ rinnen und Unternehmer und moti­ vierte Beschäftigte kämpfen gemeinsam um die Zukunft ihrer Betriebe. Auf vie­ len Seiten wächst die Einsicht, dass nur gemeinsame Anstrengung die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Thüringen sichern kann.“ Für seine Position gab es viel Zuspruch – auch aus Wirtschaftskreisen. Das wach­ sende Vertrauen will Christoph Matschie nutzen. Er will ein breites Bündnis

für die Zukunft Thüringens schmie­ den. Zum Beispiel in einem breiten Tarifbündnis mit Gewerkschaften und Arbeitgebervertretern. Zusammen lässt sich in Thüringen der Schutz von Tarif­ verträgen verbessern. Das steigert auch das Lohnniveau. Die Vorteile erkennt auch die Wirtschaft. Inzwischen wirbt auch der Verband der Wirtschaft Thü­ ringens für eine stärkere Tarifbindung, denn diese „sorgt für wettbewerbsfähige Arbeitsentgelte, gibt den Beschäftigten eine Perspektive und wirkt der Abwan­ derung entgegen“. Christoph Matschie bietet der Wirtschaft berechenbare Politik und den Arbeit­ nehmern neuen Schutz. Er setzt sich ein: „Wirtschaftspolitik ist für mich kein Staatsakt, der sich auf einen feierlichen

Spatenstich konzentriert. Wirtschafts­ politik ist harte Arbeit. Ich will mit Beharrlichkeit für unser Land arbeiten. Mit neuer Kraft für Thüringen.“ Manfred Stolpe

Ehemaliger Ministerpräsident von Brandenburg

„Ich unterstütze Christoph Matschie ...

... weil ich ihn aus unserer langjährigen Zusammenarbeit kenne. Ich schätze vor allem seine Umsicht und seinen Sachverstand.“

Sicherheit in Gefahr! SPD stärkt Polizei

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ie Thüringer Polizei arbeitet im Not­ programm. Immer weniger Funk­ streifenwagen im Einsatz, immer weniger Kontrolle und Sicherheit – so beschreibt die Polizei ihre aktuelle Situation. Vor allem auf dem Land sind die Zustände dramatisch. Notrufe werden nur noch am Telefon erledigt. Für das Eingreifen vor Ort fehlen die Mitarbeiter.

Am Unfallort trifft die Polizei immer später ein. Bei der öffentlichen Sicher­ heit hat die CDU einen Scherben­haufen hinterlassen. Hunderte Stellen wurden gestrichen. Und wenn es nach der CDU geht, sollen in den kommenden Jahren noch einmal 900 Stellen wegfallen. Thüringen braucht einen Neuanfang für mehr Sicherheit. Der Stopp des Perso­

nalabbaus gehört zu den Kernforderun­ gen der SPD. Nur wenn die Situation bei der Polizei besser wird, lassen sich weitere Pri­ vatisierungen im Bereich der inneren Sicherheit stoppen. Die ersten Städte heuern private Sicherheitsdienste an. Das ist aber der falsche Weg. Eine gute Polizei im Land ist besser.


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Christoph Matschie und Matthias Platzeck:

Spitzenpolitik für den Osten T

hüringen ist bekannt für seine exzellenten Hochschulen. Nicht nur bei den Thüringern! So hat auch Matthias Platzeck bei uns in Ilmenau studiert. Er schloss als Diplomingeni­ eur in biomedizinischer Kybernetik ab, heute ist er Ministerpräsident von Brandenburg. So steht der beliebte SPD-Politiker für einen starken Osten, einen Osten, in dem die Deutschen gemeinsam vieles erreichen können. Gute Politik braucht immer starke In­halte und richtige Konzepte. Das weiß man bei der SPD. Mindestens genauso wichtig sind aber auch die Personen, die

Jemand, der sich kümmert, der die Menschen nicht im Stich lässt. diese Konzepte umsetzen. Da braucht es aufrechte Persönlichkeiten und kluge Entscheider – es braucht vor allem Cha­ rakter. Christoph Matschie und Matthias Platzeck sind solche Menschen. Platzeck, geboren in Potsdam, ist besonders durch seinen unermüdli­ chen Einsatz bei der Oderflut 1997 bekannt geworden. Damals hat er als brandenburgischer Umweltminister Tag und Nacht dafür gearbeitet, dass die Deiche der Flut standhalten. Die Menschen in der Oderregion nann­ ten ihn bald „Deichgraf“ und überall in Deutschland sah man Richtung Osten: Das ist jemand, der sich kümmert, der

Matthias Platzeck, Ministerpräsident von Brandenburg

die Menschen nicht im Stich lässt. 2002 wurde Platzeck Ministerpräsident in sei­ nem Land, und das ist er bis heute sehr erfolgreich geblieben. Christoph Matschie und Matthias Platzeck – zwei Vollblutpolitiker aus der gleichen Generation und aus gleichem Holz. Christoph Matschie hat 1989 die SPD in der DDR mit aufgebaut und war ganz nah dran an den großen Umwäl­ zungen, die es damals gab. Günter Grass notierte 1990 über Christoph Matschie in seinem Tagebuch: „Erfrischend, der junge Sozialdemokrat aus der DDR.“ Seitdem kämpft er in der Politik für einen echten Aufbau Ost, weil hier seine Heimat ist. Zusammen mit Matthias Platzeck setzt er sich für den Mindest­ lohn und starke Arbeitnehmerrechte ein, damit auch im Osten endlich bessere

Der Wahltag Das müssen Sie wissen. Am 30. August um 8 Uhr öffnen die Wahllokale und die Wahlberechtig­ ten können ihre Stimmen abgeben. Jeder hat zwei Stimmen: eine für den Wahlkreiskandidaten und eine für die Landesliste einer Partei. Aus jedem der 44 Wahlkreise kommt dann ein Direkt­ kandidat in den Landtag. Und noch einmal 44 über die Listen. Wer neue Kraft für Thüringen und einen neuen Ministerpräsidenten

will, macht sein Kreuz beim Kan­ didaten der SPD und auf Listen­ platz 3, wieder bei der SPD. Um 18 Uhr schließen dann die Wahl­ lokale und die Stimmen werden gezählt. Dann gibt es auch die ersten Hoch­ rechnungen im Fernsehen. Später am Abend gibt es dann das Endergebnis. Und hoffentlich einen neuen Minister­ präsidenten!

Löhne für gute Arbeit gezahlt werden. Dass sie diese Ziele erreichen können, bezweifelt kaum einer. Denn die beiden sind bekannt als echte Typen, die aus Überzeugung kämpfen. Melanie Siebelist Studentin

„Ich unterstütze Christoph Matschie ... ... weil er sich als echter Thüringer mit viel Tatkraft und Kompetenz für eine innovative Wirtschaft einsetzt und dabei soziale Sicherheit schafft.“


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Wie aus mir eine Thüringerin wurde

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Dr. Mitslal Kifleyesus-Matschie über ihr Geburtsland Äthiopien und ihre Heimat Thüringen

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s war Mitte der 90er, und ich arbei­ tete für die UN in Brüssel. Dort kannte ich einen Professor, der gleich­ zeitig in Jena lehrte. Er war es, der mich zum ersten Mal nach Thüringen brachte. An der Friedrich-Schiller-Uni hielt ich Seminare über Abrüstungsfragen. Einer der Studenten fragte mich, wie ich es fände, einmal den Bundestagsabgeord­ neten Christoph Matschie von der SPD einzuladen und mit ihm zu diskutieren. Guter Vorschlag, dachte ich mir. Ich weiß nicht mehr, was für einen Politiker ich damals genau erwartet hatte – auf jeden Fall aber keinen, der auf dem Motorrad um die Ecke bog und gar nicht den Eindruck eines so überaus wichtigen Menschen aus dem Deutschen Bundes­ tag machte. Er wirkte unkonventionell und sah gut aus. Als wir miteinander ins Gespräch kamen, spürte ich, dass unter den Lederklamotten ein Mann mit einem großen Herzen steckte. Da war einer, der den immer krasser wer­ denden Unterschied zwischen Arm und Reich nicht einfach so hinnahm. Einer, der etwas anstoßen, etwas voranbringen konnte. Jemand, der nach Lösungen strebte. Der gefiel mir. Zwei Jahre später

Dr. Mitslal KifleyesusMatschie n

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wurde 1968 in Äthiopien geboren. Sie hat 9 Geschwister. hat in Brüssel Politikwissenschaften studiert und für die UNO gearbeitet. promovierte an der Uni Erfurt zum Thema „Internationale Waffenkontrolle“. arbeitet mit einem Jenaer Verein an verschiedenen Entwicklungs­ projekten in Äthiopien. ist seit 1997 mit Christoph Matschie verheiratet und hat zwei Kinder mit ihm.

Dr. Mitslal Kifleyesus-Matschie fühlt sich wohl in Thüringen

haben wir geheiratet und ich zog nach Thüringen. Die Verbindungen in mein Geburtsland sind trotzdem nie abge­ rissen. Ganz im Gegenteil, erst vor ein paar Wochen bin ich von einem neun­ monatigen Aufenthalt wieder heim­ gekehrt. Äthiopien ist ein sehr armes Land. Die Menschen leben oft nur von dem, was auf ihrem Feld wächst. Aber es kann passieren, dass große Lebens­ mittelkonzerne auftauchen, ihnen für ein minimales Geld ihr Land abkaufen und sie damit letztlich in noch größere Armut treiben. Vor einiger Zeit habe ich daher gemeinsam mit Thüringer Freunden einen Verein gegründet. Er hat das Ziel, Kleinbauern in Äthiopien zu unterstützen. Wir zeigen ihnen, wie man ein Unternehmen gründet, helfen ihnen bei der Finanzierung, aber auch beim Vermarkten ihrer Produkte. Ein

Dreivierteljahr war ich dafür im ganzen Land unterwegs. Oft musste ich viele Kilometer fahren – in Gebiete, in denen ausgebaute Straßen unbekannt sind. Aber die Erfolgserlebnisse entschädi­ gen mich. Vor kurzem hat ein Dorf mit unserer Hilfe aus einem Teil seiner Ernte 10 000 Gläser Marmelade hergestellt. Vielleicht ein kleiner Schritt in unserem Projekt, aber ein großer Schritt für diese Bauern. Denn vom Erlös konnten sie ein Drittel ihrer Firmen­gründung finanzie­ ren. Wenn viele weitere kleine Schritte wie dieser folgen, wird sich Äthiopien auch im Großen gut entwickeln. Davon bin ich überzeugt. Und wenn es dann heißt, dass die Frau aus Deutschland dabei mitgeholfen hat, macht mich das auch ein bisschen stolz. Ja, tatsächlich, in meinem Geburtsland Äthiopien bin ich mittlerweile die Frau aus Thüringen.


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„Ernsthaft was bewegen!“ Unternehmer Bergmann glaubt an Christoph Matschie

Wolfgang Thierse

Vizepräsident des Bundestages

„Ich unterstütze Christoph Matschie ...

... weil das alte, liebe Thüringen, in dem ich aufgewachsen bin, einen neuen, ideenreichen und tatkräftigen Ministerpräsidenten braucht. Einen, der für Thüringens Zukunft sorgt, für mehr und bessere Bildung und für mehr Arbeitsplätze im Lande.“

Winfried Bergmann und sein Team

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infried Bergmann versteht einiges vom Wirtschaften. Der Thürin­ ger führt eine Bäckerei mit heute über 170 Mitarbeitern. Schon 1908 gründete sein Urgroßvater Hermann Bergmann die Bäckerei und nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der Vater die Backtradi­ tion der Familie neu aufleben. Aus der kleinen Gemeindebäckerei in Frömmstedt ist heute ein mittelständisches Unternehmen geworden – ganz in den Händen der Familie. Als Unternehmer ist Bergmann ein Kind der Wende. 1990 wurde er JuniorChef und führte die Bäckerei fortan mit seinem Vater. Und er sorgte dafür, dass ein Phänomen aus dem Osten auch nach der Wende Bestand hatte: auf den Trabbi warten. Denn bald wurde aus dem Trabbi der Bergmanns ein rollender Bäckerladen, der auch die umliegenden Orte belieferte. Aus dem Trabbi wurde ein Lieferwagen und aus der Gemeinde­ bäckerei bald ein modernes Unterneh­ men mit wachsender Belegschaft. Es gibt viele solche Erfolgsgeschichten in Thüringen. Aber nicht alles ist in Ord­

nung. So fühlen sich viele Unternehmer von der Politik alleingelassen. Winfried Bergmann stellt fest, dass es „nur wenig Unterstützung gibt“. Die Regierung Althaus tut offensichtlich zu wenig für ihre Unternehmer. Obwohl Bergmann seine Angestellten ordentlich bezahlt, ist die Forderung nach Mindestlohn für ihn ein Thema: „Wenn ich höre, was andere Betriebe den Angestellten bezahlen, dann ist mir nicht zum Lachen zu Mute. Es ist doch wichtig, dass man ein funktio­ nierendes Team hat und dass alle am Monatsende genug zum Leben haben. Das gilt für die Wäscherin und auch für den Bäcker.“ Nun hofft der Frömmstedter Unter­ nehmer, der wegen der alten Kämpfer Willy Brandt und Helmut Schmidt in die SPD eingetreten ist, auf eine bessere Landesregierung nach der Wahl. Berg­ mann glaubt, dass Christoph Matschie mehr für Thüringen tun wird. „Der macht einen positiven Eindruck, geht gut in die Öffentlichkeit. Ich glaube, dass der ernsthaft was bewegen will!“

Fachkräfte für gute Arbeit

Thüringen steuert auf einen aku­ ten Fachkräftemangel zu. Eine Studie des Instituts für Wirt­ schaftsforschung in Halle (IWH) sagt einen Neubedarf von 80 000 Fachkräften in Thüringen bis 2015 voraus. Der CDU-Landesregie­ rung fehlen die passenden Ant­ worten. Ihre planlosen Aktionen kosten viel Geld. Seit Januar 2008 wurden mit 1,8 Millionen Euro le­ diglich 200 Fachkräfte vermittelt. Die SPD setzt auf höhere Löhne. Das ist das wichtigste Mittel gegen Abwanderung. Und: Die SPD arbeitet an einem breiten Bildungspakt. Land, Wirtschaft und Gewerkschaften sorgen gemeinsam für eine gute Bildung von Anfang an. Von der berufli­ chen Orientierung über die Berufsausbildung bis hin zur lebenslang möglichen Qualifizie­ rung sollen alle gute Bildungsan­ gebote erhalten. So kann der Fachkräftenachwuchs gesichert werden – durch Investitionen in kluge Köpfe.


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Stopp! Keine Studiengebühren!

Thüringen hat leistungsstarke Hochschulen. Diese Struktur ist maßgeblich unter der Verantwor­ tung von Sozialdemokraten ent­ standen. Die SPD will die Univer­ sitäten und Fachhochschulen in Regierungsverantwortung weiter stärken. Schließlich sind sie ein wichtiger Standortfaktor und ziehen junge Leute an. Studienge­ bühren wird es mit der SPD nicht geben, auch die von der CDU ein­ geführten Verwaltungskosten­ beiträge wird die Thüringer SPD wieder abschaffen. „Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, sagt Spitzenkandi­ dat Christoph Matschie. Er will Thüringen zu Deutschlands Bil­ dungsland Nummer 1 machen. Barbara Rinke Oberbürgermeisterin von Nordhausen

„Ich unterstütze Christoph Matschie ...

... weil er Thüringen zum Bildungsland Nr. 1 machen will, er sich für mehr Bildungsgerechtigkeit und längeres gemeinsames Lernen einsetzt.“

Thüringens Kinder brauchen individuelle Betreuung

Voller Einsatz für bessere Bildung M

ehr als 70 Prozent der Thüringer wollen, dass die Kinder länger gemeinsam lernen und nicht mehr nach der vierten Klasse in verschiedene Schulformen sortiert werden. Auch die Wirtschaft fordert diesen Schritt – zum Beispiel die Industrie- und Handelskam­ mer Erfurt. Die Thüringer SPD wird die neue Thü­ ringer Gemeinschaftsschule einführen. Mit längerem gemeinsamem Lernen bis

Eltern-Volksbegehren gegen CDU-Familienoffensive I

hr Protest ist im Land nicht zu überhören. Eltern sowie Erziehe­ r­innen und Erzieher zeigen auf der Straße, dass sie wenig von der Politik der Thüringer CDU halten: „Seitdem die CDU in Thüringen allein regiert, geht es mit den Rahmenbedingun­ gen in Thüringer Kindertagesein­ richtungen unaufhaltsam abwärts“, erklärt Bettina Löbl, Vorsitzende des

Thüringer Landeselternverbandes Kindertagesstätten. Sie weiß, auf wen das Eltern-Volksbegehren zählen kann: „Die SPD mit Christoph Matschie an der Spitze unterstützt uns von Anfang an. Gemeinsam kämpfen wir für 2 000 Stellen für Erzieherinnen und Erzie­ her mehr in Thüringen. Dies bedeutet gerade so die Angleichung an den Bun­ desdurchschnitt.“

Länger gemeinsam lernen.

einschließlich Klasse 8 steht die Gemein­ schaftsschule für eine hohe Bildungsqua­ lität, individuelle Förderung der Schüler sowie für die Integration von Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Förderung. Damit den Schülern mehr Zeit zum Lernen bleibt und den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert wird, wollen wir schu­ lische Ganztagsangebote bedarfsgerecht ausbauen.

Bettina Löbl

Elternsprecherin

„Ich unterstütze Christoph Matschie ... ... weil er glaubwürdig für bessere Rahmenbedingungen in Thüringer Kindertageseinrichtungen kämpft.“


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Gerechte Chancen für jedes Kind

Gute Politik verliert niemanden aus den Augen. Erst recht kein Kind. Die SPD will die besten Chancen für jedes Kind. Deshalb setzt sie einen Schwer­ punkt auf die Bekämpfung von Kin­ derarmut. Auch in diesem sensiblen Bereich hat die CDU-Landesregierung planlos gekürzt. Zurzeit leben in Thüringen mehr als 60 000 Kinder in Armut. Die Folge ist Benachteiligung – nicht nur in der augenblicklichen Situation. Armut raubt auch Lebenschancen. Die Thürin­

ger SPD will das ändern und hat einen Aktionsplan für gerechte Chancen erar­ beitet. Dazu gehört ein kostenloses Mit­ tagessen in Schulen und Kindergärten – kein Kind soll ohne Mahlzeit sein. Schulbücher und Lernmaterialien wer­ den für alle frei zur Verfügung stehen. Mit guter frühkindlicher Bildung für alle und längerem gemeinsamem Ler­ nen wird darauf geachtet, dass alle Kinder ausreichend gefördert werden und arme Kinder nicht wegen ihrer Herkunft weiter ausgegrenzt sind.

Auf Erfahrung darf man nicht verzichten

SPD holt auf Bei den Kommunalwahlen im Juni hat die SPD fast fünf Pro­ zent gewonnen. Die CDU von Ministerpräsident Althaus ver­ lor 7,6 Prozent, die Linke musste 3,9 Prozent weniger als beim letzten Mal verbuchen. Jetzt lie­ gen SPD und Linke gleichauf und die CDU nähert sich ihnen an. Für die Landtagswahl ist so­ mit alles offen und Christoph Matschie hat gute Chancen, Ministerpräsident zu werden. Gewinn/Verlust 2009 zu 2004 in % SPD +4,7 CDU –7,6 LINKE –3,9

Im Alter abgesichert

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Stand: 30. 05. 2009. Amtliches Endergebnis.

ie Thüringer Sozialdemokraten werden sich für Rentengerech­ tigkeit in Ost und West starkmachen. Nach fast 20 Jahren im vereinigten Deutschland ist es höchste Zeit für die Rentenangleichung. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss auch im Alter gut versorgt sein. Aber nicht nur im finanzi­ ellen Bereich gibt es Handlungsbedarf. Gleichzeitig muss Thüringen dafür sor­ gen, dass seine Senioren noch aktiver an der Gestaltung der Gesellschaft teil­haben

können. Die SPD wird deshalb den poli­ tischen Einfluss der Senioren stärken. Ihre Beteiligung an kommunalen Ent­ scheidungen wird gesetzlich verankert. Auf Landesebene soll der Senioren­ beirat an Bedeutung gewinnen. Die Partei wird das Netz der Seniorenbüros aus­ bauen und besser ausstatten. Die SPD und Christoph Matschie stehen für eine starke Gesellschaft. Sie werden die soziale Gerechtigkeit endlich wieder in den Vordergrund stellen.

Gleiche Rente in Ost und West

André Störr

Jurist und Kulturmanager

„Ich unterstütze Christoph Matschie ... ... weil die SPD die Thüringer Partei ist, die mit ihrem Programm unsere einmalige Kulturlandschaft in ihrem Bestand und ihrer kreativen Kraft dauerhaft sichert.“


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Natur erwacht zu neuem Leben Einzigartige sich die Frage, wie es weitergehen soll. Vor wenigen Wochen gewannen die Anrainerkommunen zusammen mit der Stiftung David den Zukunftspreis Naturschutz. Die SPD hat das Projekt von Anfang an unterstützt. Jetzt stehen der Region rund elf Millionen Euro zur Verfügung, um dieses einmalige Stück Natur zu bewahren und mit sanftem Tourismus die Region zu beleben. Unberührte Natur – ein einmaliges Erlebnis. Noch ist die Hohe Schrecke ein Geheimtipp.

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och ist sie ein echter Geheimtipp: die Hohe Schrecke. 35 Kilometer nördlich von Weimar versteckt sich das neue Glanzlicht des Naturlandes Thüringen. Auf einer Gesamtfläche von 6 000 Hektar erstreckt sich ein einzigartiges Buchenwaldareal. Uralte Baumriesen, bemooste Stämme – hier

lebt die Natur nach ihren eigenen Gesetzen. Wer Erholung sucht, findet einen beeindruckenden Urwald – nur einen Steinwurf weit weg vom Fund­ ort der weltbekannten Himmelsscheibe und vom neuen Bronzezeit-Museum. Jahrzehnte war die Hohe Schrecke militärisches Sperrgebiet. Lange stellte

Thüringen wird grüner Motor! Sichere Jobs und besseres Klima

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eue Kraft für Thüringen. Dieses Ziel ist nur im Einklang mit unserer Umwelt zu erreichen. Der Klimawandel erfordert eine neue Grundeinstellung. Vorteil ist: Kluge Umweltpolitik kann auch viele neue Arbeitsplätze schaffen.

in Wärmedämmung und moderne Anlagen investiert. Die Landwirtschaft profitiert, weil der Anbau von Energie­ pflanzen ein neues Standbein wird. Das Ziel ist klar: Thüringen wird der grüne Motor Deutschlands.

Die CDU-Landesregierung hat die Chance auf wirtschaftliches Wachstum durch erneuerbare Energien und sau­ bere Technologien weitgehend verschla­ fen. Bitter: In Studien zum Vergleich der Regierungskonzepte liegt Thürin­ gen deshalb auf den letzten Plätzen.

Dr. Albrecht Schröter

Oberbürgermeister von Jena

„Ich unterstütze Christoph Matschie ... ... weil er die friedliche Revolution in der DDR wesentlich mit gestaltet und die Sozialdemokratische Partei in der damaligen DDR mit gegründet hat. Und weil er ein kluger und menschlicher Politiker mitWeitsicht und einem hohen Verantwortungsgefühl ist!“

Peter Häusler Ingenieur

„Ich unterstütze Christoph Matschie ...

Die Solartechnologie und andere Umwelttechnologien sind die Schlüssel­ technologien für die Industrien von morgen. Die SPD setzt auf eine neue ökologische Industriepolitik. Damit ent­ stehen neue Arbeitsplätze. Die SPD-Strategie bringt auch Rücken­ wind für das Handwerk, denn es wird

Es wird nicht mehr lange dauern und die Hohe Schrecke ist ähnlich bekannt wie unser Nationalpark Hainich – oder wie die anderen einmaligen Naturparks und Biosphärenreservate Thüringens: Thüringer Wald, das Vessertal, die Rhön oder das Thüringer Schieferge­ birge. Bei uns schlägt das grüne Herz Deutschlands!

Neue Energie bringt Arbeitsplätze

... weil ich ihn als einen Menschen kennen gelernt habe, der sich die Probleme vor Ort wirklich ansieht, ehe er seine Entscheidungen trifft. Das hebt ihn wohltuend ab.“


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Das Neueste aus dem Netz

Immer vorn dabei – die SPD informiert im Internet Immer mehr Menschen informieren sich im Internet über aktuelle Nachrich­ ten aus aller Welt. Sie schauen Videos, vernetzen sich auf unterschiedlichsten Plattformen, kommunizieren und disku­ tieren mit anderen Menschen rund um den Globus. Auch die SPD Thüringen ist sehr engagiert im weltweiten Netz. Mit dem neuen Webauf­ tritt www.thueringen09.de präsentiert sich die Partei modern und immer aktuell.

So kann sie Politik blitzschnell und span­ nend vermitteln. Und ganz wichtig im Internet: Der Nutzer kann aktiv werden und seine Gedanken und Vorschläge zur Politik in Thüringen mitteilen. So entste­ hen im Internet ganz neue Chancen für die Demokratie. Und wenn Sie wissen wollen, was Christoph Matschie gerade

tut und denkt, gucken Sie doch mal auf www.twitter.com/matschie vorbei. Außerdem ist der Sozialdemokrat auf der Fotoplattform Flickr, im Netzwerk Facebook und bei YouTube zu finden. Klicken Sie sich rein!

www.thueringen09.de

Neue Kraft für Thüringen

oder weiter Stillstand mit der CDU?

Sie entscheiden: n! Am Sonntag SPD wähle

Impressum: SPD Thüringen, Jochen Staschewski (V. i. S. d. P.), Juri-Gagarin-Ring 37, 99084 Erfurt Druck: Verlag + Druck Linus Wittich KG, In den Folgen 43, 98704 Langewiesen; Vertrieb: Thüringer Direktmarketing


Wahlkampfzeitung der SPD Thüringen