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Mühlbach.kurier Sozialdemokratische Zeitung für Heeren-Werve

NR. 1 - 2/2013 IN DIESER AUSGABE

Pläne fürs Zentrum 80.000 Euro stehen im städtischen Haushalt zur Überplanung des HeerenWerver Zentrums bereit. Vor allem der Bereich zwischen den Kreuzungen Mittelstraße/ Westfälische Straße und Märkische Straße/ Westfälische Straße soll jetztweiterentwickelt werden. » Seite 8

SOMMER 2013 UNSER TOP-THEMA

Unsere „neuen“ Gewässer Umgestaltete Seseke und Mühlbach können erlebt und erfahren werden

Seniorenwohnen Es sieht gut aus für das seit langem gewünschte Projekt „Seniorenwohnen“ in Heeren-Werve“, das auf dem derzeit als Festplatz genutzten Fläche entstehen soll. Ratsmitglied Friedhelm Lipinski berichtet über den Stand der Planung. » Seite 7

Beachvolleyballfeld Im Hemsack, nahe der Seseke, soll ein neues Beachvolleyballfeld entstehen. Das Projekt entspricht einer alten Forderung der Jusos und soll im Juli im Schul- und Sportausschuss beschlossen werden. Juso-Sprecherin Wendy Wagner berichtet. » Seite 4

Steuergerechtigkeit „Der Ehrliche darf nicht mehr der Dumme sein“, findet MdB Oliver Kaczmarek, der ausführlich die Ziele eines neuen Steuerabkommens mit der Schweiz erläutert und begründet. » Seite 3

Hertie-Hintergrund Über den langen Kampf um eine Zukunft des Kamener Hertie-Hauses, der jetzt offensichtlich mit positivem Ergebnis abgeschlossen werden kann, berichtet Bürgermeister Hermann Hupe. » Seite 5

Die Mündung des Mühlbachs in die Seseke: Heute wieder ein natürlich anmutendes Stück attraktiver Landschaft.

Heeren-Werve. Das zentrale Großprojekt in Heeren-Werve - die Renaturierung von Seseke und Mühlbach - steht kurz vor der Fertigstellung. Nach einem langen Prozess, den wir als SPD-Ortsverein intensiv begleitet haben. Wer heute auf den neuen Fuß- und Radwegen entlang der Gewässer unterwegs ist, erlebt etwas Einzigartiges: Eine neu entstehende, attraktive Landschaft, die unseren Ort und die Nachbarorte deutlich aufwertet. Neue Perspektiven wurden geöffnet; spielend, radelnd und flanierend erobern die HeerenWerver und ihre Nachbarn die „neuen“ Gewässer, die so lange nur stinkende und gefährliche Abwasserkanäle waren. Keine Frage: Das „Wunder“ dieser Verwandlung hat seinen Preis gehabt. Einen Preis, den in den 90er Jahren bei weitem nicht alle mittragen wollten. Die Sozialdemokraten in Kamen - und allen voran der unvergessene Klaus Matthiesen - aber haben immer daran festgehalten, dieses ökologische Großprojekt politisch stemmen und mitgestalten zu wollen. In der Überzeugung, dass die durch den Bergbau bedingte Kastration der natürlichen Bäche so weit wie möglich wieder aufgehoben werden müsse - wenn technischer Fortschritt und das Ende der Bergsenkungen

dies zulassen würden. Politisch zu gestalten war vor allem der Prozess der Überzeugung. In zahlreichen Veranstaltungen begleitete der SPD-Ortsverein die Planung der verschiedenen Bauphasen, an deren Ende erst das wunderbare Ergebnis des ganzen Aufwands sichtbar wird. Angefangen vom Bau der Parallelkanäle, die heute das Schmutzwasser von den Häusern zur Bönener Kläranlage bringen - ohne dass noch Bäche damit belastet werden. Der Kanalbau, teils in offener Bauweise, teils durch Pressen der Rohre ausgeführt, verursachte erhebliche Belastungen und auch Bauschäden. Die

wiederum führten zu verständlichen Protesten der betroffenen Anwohner, auf die der Lippeverband als Bauherr nicht immer sehr glücklich reagierte. In der daraufhin organisierten SPDInformationsveranstaltung im Ort gelang es, die Situation zu entspannen. Parallel berieten wir den Lippeverband bei der Planung zur Rad- und Wanderwegeführung. In Gefahr geriet das ganze Projekt im Jahr 2007, als der damalige Minister Uhlenburg(CDU) plötzlich die Prüfung der bisherigen Finanzierung ankündigte. Alle waren in Sorge, da es ja auch nicht gut um den Landeshaushalt stand. Das Prestige-Projekt

Auf Vorschlag der SPD kann jetzt die vielbefahrene Straße nach Bönen von den Radlern unterquert werden.

zu stoppen wagte die CDU jedoch nicht. Stattdessen präsentierte sich die schwarz-gelbe Regierung mit einer Finanzierungslösung als „Retter“ - aus einer Situation, die sie selbst heraufbeschworen hatte. 2011 trafen wir uns mit dem Projektleiter des Lippeverbandes, Dirk Klingenberg, zu einer Begehung der Seseke. Seine Pläne zeigten schon etwa das heutige Aussehen. Aus Spaß fragten wir, wann wir denn wohl die ersten Lachse hier in HeerenWerve erwarten könnten. Alerdings fasste Klingenberg dies gar nicht als Scherz auf und berichtete, dass sich in Lünen schon nicht erwartete Fischsorten eingefunden hätten. Gerade die Entwicklung der Natur erfolge viel schneller als erwartet. Heute lassen sich in der Seseke tatsächlich schon einige größere Fische sichten. Wie sich das Leben im und am Gewässer jetzt wahrscheinlich weiter entfalten wird, ist Thema eines biologischen Vortrags, zu dem die Heeren-Werver Sozialdemokraten am 22. Juni 2013 an der Seseke einladen werden.


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Service & Ansprechpartner BITTE SPRECHEN SIE UNS AN!

IHRE RATSMITGLIEDER

Klaus Kasperidus Vorsitzender der SPD Heeren-Werve 02307 43350 klaus.kasperidus@gswcom.biz

Annette Mann 02307 43464 annette.mann@gswcom.biz

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LIEBE LESERINNEN UND LESER!

In diesem Jahr blicken wir auf 150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland. Mindestens 107 Jahre davon haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus Heeren-Werve daran mitgewirkt. Wir haben in HeerenWerve den Aufstieg, das Auf und Ab und schließlich das Aus des Bergbaus und den folgenden Strukturwandel erlebt. Vor Augen ist uns die Umwandlung des Zechengeländes in ein Gewerbegebiet, um verlorene

Arbeit zurück zu gewinnen. Aktuell sichtbar ist die Renaturierung der Seseke, die von anderer Seite den Wandel beleuchtet. Alles Entwicklungen, die wir Sozialdemokraten maßgeblich politisch begleitet haben. Dahinter stehen Menschen, die im Ortsverein ihre Vorstellungen formulieren, diskutieren und am Ende eine Linie finden, die dann nach außen getragen und vertreten wird. Grundlage dieser Gemeinschaft sind unsere Grundwerte: Freiheit, Gerechtigkeit

und Solidarität. Auf dieser Basis wünschen wir uns ein Fortbestehen dieser Tradition in Deutschland und in Heeren-Werve. In der Hoffnung, verantwortliche Politik im Dienste der Gesellschaft zu leisten. Dazu braucht es aber auch Menschen, die sich beteiligen, Menschen die uns begleiten. Kritisch und konstruktiv. Lassen Sie uns im Gespräch bleiben! Ihr Klaus Kasperidus (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Heeren-Werve)

Friedhelm Lipinski 02307 41557 lipif@t-online.de

Ursula Müller 02307 4884 u-mueller@helimail.de IHR KREISTAGSMITGLIED

Martin Wiggermann stellvertretender Landrat des Kreises Unna 02307 42359 martin.wiggermann@ t-online.de IHR ABGEORDNETER IM NRW-LANDTAG

Rüdiger Weiß MdL 02307 72531 ruediger.weiss@landtag.nrw.de www.rüdiger-weiss.de IHR ABGEORDNETER IM DEUTSCHEN BUNDESTAG

Oliver Kaczmarek MdB Vorsitzender der SPD im Kreis Unna 02303 2531430 oliver.kaczmarek@wk.bundestag.de www.oliver-kaczmarek.de SPD IN KAMEN

Bahnhofstr. 9, 59174 Kamen 02307 72531 Öffnungszeiten: Di + Fr 9 - 13 Uhr, Mi + Do 13 - 16 Uhr Gemeinsam stark für Kamen.

www.spd-kamen.de facebook.com/spd.kamen

Die Stadtverwaltung startete eine Werbekampagne, um mehr Tageseltern zu gewinnen.

Tagesmütter und -väter dringend gesucht

Angebot der Kindertagespflege wird weiter ausgebaut Die Stadt Kamen sucht zum Ausbau der Kinder-Tagespflege wieder Tagesmütter und Tagesväter. Mittels einer Werbekampagne möchte die Verwaltung diesen Bereich weiter ausbauen, als weitere Betreuungsmöglichkeit. Interessenten haben die Möglichkeit, sich für diese Aufgabe schulen zu lassen. Die VHS Bergkamen bietet hierfür regelmäßig Kurse an. Zu den

Der „Mühlbach.kurier – sozialdemokratische Zeitung für Heeren-Werve“ erscheint vierteljährlich und kostenlos. Herausgeber: SPD Heeren-Werve; Redaktion: Klaus Kasperidus (v.i.S.d.P.), Friedhelm Lipinski, Annette Mann, Ursula Müller; Beate Siebert; Anzeigen: Annette Mann; Fotos: SPD; Layout: Torsten Göpfert; Satz und Druck: Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn; Auflage: 3.000 Stück; Anschrift: Mühlbach.kurier, c/o K. Kasperidus, Ebertallee 7, 59174 Kamen, E-Mail: klaus.kasperidus@gswcom.biz. Namentlich gekennzeichnete Beiträge werden von den jeweiligen Autoren verantwortet. Redaktionsschlus der nächsten Ausgabe ist am 18. August 2013.

erfolgreichem Kursbesuch erhalten die Teilnehmer/-innen das Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V. Wer sich für dieses Angebot interessiert, bekommt detailliert Informationen seitens des Fachbereichs Jugend der Stadt Kamen unter der Rufnummer 02307/1483722. Infos gibt es auch auf der Facebookseite des Fachbereichs (tagespflege. kamen).

Kamen gewählten Abgeordneten des Europaparlaments, des Bundes- und des Landtages zu Wort kommen. Inspiriert dazu, eine vierteljährlich erscheinende Zeitung zu gestalten, wurden wir durch den Süd.kurier, der mittlerweile schon im 5. Jahrgang erfolgreich in Südkamen aufgelegt wird und dort viele interessierte

Leserinnen und Leser hat. Damit das bald auch in HeerenWerve so ist, nehmen wir gern Anregungen und Hinweise unserer Leser/innen an. Sie erreichen uns per E-Mail unter mühlbachkurier@gmail.com Fürs Erste wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen. Herzliche Grüße, Ihr Team des Mühlbach.kuriers

IN EIGENER SACHE

Liebe Leserinnen und Leser ! IMPRESSUM

Inhalten des Kurses gehören unter anderem Erste Hilfe am Kind, Erziehungshandeln: pädagogische und psychologische Fragen, Erziehung im Wandel, die Entwicklung des Kindes, Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Kommunikation und Soziales Management: Organisation, Kooperation, Umgang mit Konflikten, Beobachten und Dokumentieren, Umgang mit Spielen und Medien. Nach

Sie erhalten hier die erste Ausgabe des Mühlbach.kuriers. Mit dieser Zeitung wollen wir Ihnen einerseits aus der kommunalen Politik berichten, andererseits wollen wir aber auch über Wesentliches rund um Heeren-Werve informieren. Außerdem werden unsere für


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Aus den Parlamenten

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Textilreinigung – Schuhreparaturen Mangelwäsche – Hemdenservice Inh. Patrick Großeheilmann Mittelstraße 28 – 59174 Kamen-Heeren – 02307/ 4380669

Aus der Stadt

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Aus dem Kreis

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Hier ist Platz für Ihre Anzeige

Sie sind Gewerbetreibender und suchen ein passendes Medium gerade in HeerenWerve? Mit unserem neuen Mühlbach.kurier finden Sie den idealen Partner! Wir verteilen unser Blatt an alle Haushalte im Stadtteil - zuverlässig viermal im Jahr. Wir bieten spannende Nachrichten für alle Generationen und dazu könnten auch die Information über Sie gut passen. Interesse? annette.mann@gswcom.biz


Heeren-Werve

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AsF: Die SPD ist weiblich

Der Festplatz soll einer Einrichtung weichen, die im Stadtteil dringend gewünscht wird.

Vor dem Durchbruch Seniorenwohen und Altenpflege: Neue Einrichtung für den Stadtteil „Vielleicht steht der Spaten schon in diesem Jahr in der Erde“, so Stadtplaner Dr. Uwe Liedtke in einem Gespräch über einen möglichen Baubeginn für das Seniorenwohnen und für eine Altenpflegeeinrichtung in Heeren- Werve. So optimistisch wollte Bürgermeister Hermann Hupe aber denn doch nicht sein und gab den Baubeginn mit dem Frühjahr des nächsten Jahres an. Beschrieben ist damit die Entwicklung auf dem Festplatz in Heeren-Werve, welcher einer für den Stadtteil fehlenden Einrichtung Platz machen soll. „Älter werdende Menschen in Heeren-Werve müssen die

Möglichkeit erhalten, auch im Alter in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben zu können, am Vereinsleben im Stadtteil teilzuhaben und den unmittelbaren Kontakt mit ihren Nachbarn, Bekannten und Verwandten nicht zu verlieren“, so Ratsvertreter Friedhelm Lipinski, der damit die Entwicklung im Stadtteil aufgreift. Aus der Sicht der am Projekt Beteiligten ist der Festplatz für eine derartige Senioreneinrichtung bestens geeignet. Eine Haltestelle für den öffentlichen Busverkehr liegt direkt vor der Tür, das Stadtteilzentrum ist über den kleinen Park an der Luisenstraße unmittelbar zu

erreichen und die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs ist unmittelbar gewährleistet. Schon vor einigen Monaten hatte das Sozialwerk „Bürger für Bürger“ Heeren-Werve in einer Veranstaltung mit Bürgermeister Hupe diesen Standort mit Betroffenen als besonders geeignet eingestuft, deswegen bevorzugt und vorangetrieben. „Wir wissen, dass zur Zeit andere Nutzungen auf dem Festplatz stattfinden“, so Friedhelm Lipinski,“ wir wissen aber auch, dass die Stadtverwaltung an einem Konzept arbeitet, um einen geeigneten Ersatz für die Beteiligten zu erreichen.“

Wie sagen wir‘s der Generation Y?

Kaum Spaß an lokalem Mitgestalten bei den 20- bis 30Jährigen Seit sie diesen Namen haben, versuchen die Älteren sie zu verstehen: Die Angehörigen der „Generation Y“, also die zwischen 1980 und 1995 Geborenen, die jetzt allmählich in wichtige Positionen kommen - ihren Eltern und Großeltern aber scheinbar so fremd sind. Das darf nicht so bleiben. Schon gar nicht in einer politischen Partei, die immer vor allem eines wollte: Zukunft gestalten. Welche Zukunft sollte es geben, wenn die jungen Leistungsträgerinnen und -träger nicht ins Boot kommen? Wenn sie sich weigern sollten zu gestalten? Gegenwärtig sieht es fast so aus: Die Generation Y ist in politischen Parteien so gut wie nicht vertreten - jedenfalls

kaum bei uns im Ort. Selbst die Piraten, mit einem politischen Programm, dessen innere Logik den meisten etwas Älteren beinahe komplett verschlossen blieb, bieten nicht die Perspektive ernsthaften oder gar nachhaltigen politischen Gestaltens. Politik sollte die Brücke zwischen den Generationen sein

Und doch kann und sollte gerade die Politik eine Brücke zwischen den Generationen sein. Wir Sozialdemokraten haben ein Angebot, das nach wie vor attraktiv und ethisch überzeugend ist. Was uns mitunter fehlt, ist die Bereitschaft, uns auf die Lebensinhalte der Jungen und gar nicht einmal so Wilden wirklich einzulassen.

Was uns leider auch fehlt, sind Konzepte, überzeugend auf die Vertreter der Generation Y einzugehen. Zumindest in HeerenWerve. Dass wir seit einigen Jahren keine „eigene“ Juso AG haben, ist nur ein Zeichen für die Sprachprobleme zwischen den Generationen. Auch das aber ist eigentlich nicht neu oder erinnern wir uns wirklich nicht daran, wie schrecklich unsere Eltern einmal mindestens unsere Musik fanden? Am Ende haben wir uns durchgesetzt. Sogar mit der Musik. Es wird wieder so kommen. Und es wäre schön, wenn wir diesen Prozess noch ein wenig mitgestalten könnten. Ein paar neue Ideen bräuchten wir allerdings.

Seit 1972 gibt es die AsF, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Und selbsterständlich existiert auch in Heeren-Werve seit vielen Jahren eine engagierte und aktive Frauen-AG in der SPD. Im November 1918 wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland gesetzlich festgeschrieben. Im Januar 1919 zogen 37 weibliche Abgeordnete in das Parlament ein. Das bedeutete damals und auch heute aber nicht, dass die 100%ige Gleichstellung von Frauen und Männern bereits erreicht wäre. „Wer eine menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ so steht es geschrieben im Hamburger Programm der SPD 2007. Die SPD hat sich schon immer mit starken Frauen für die Rechte der Frauen eingesetzt und das machte über die vielen Jahre ihre Stärke aus. Auch heute steht die AsF für wichtige gesellschaftliche Ziele ein: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit; Existenz sichernde Erwerbstätigkeit und Anzeige

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eigenständige Alterssicherung von Frauen; Gleichstellung von Frauen und Abbau von Diskriminierung im Berufsleben. Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Väter durch flexiblere Arbeitszeiten, durch flexible und individuell gestaltbare Kinderbetreuungszeiten. Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Neben diesen allgemeinen Zielen haben wir sozialdemokratischen Frauen natürlich aber auch vor Ort wichtige Anliegen zu vertreten und sind längst ein unverzichtbarer Teil des Ortsvereins. Wäre etwa auch nur ein Infostand zur Wahl denkbar ohne unsere tatkräftige Unterstützung? Die Aktion zum jüngsten Internationalen Frauentag mit Waffeln und Rosen bewies einmal mehr: Ohne AsF fehlte der Partei vor Ort, worauf sie nie wird verzichten können: Bunte Vielfalt und Herzblut! Wir würden uns über Interessenten und Hilfe freuen. Kontakt: Christa Werner Tel: 02306/8561956.


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Heeren-Werve

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AWO Seniorenrunde Heeren- Werve feiert 40 jähriges Jubiläum Gerda Trorlicht ist die Frau der ersten Stunde Da gibt es was zu feiern. Seit 40 Jahren ist die AWO Seniorenrunde ein fester Bestandteil in Heeren-Werve. Jeden Dienstag treffen sich die Senioren im Pförtnerhaus um einen geselligen Nachmittag zu verbringen. Es gibt Kaffee und Kuchen und ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm unterhält die meist weiblichen Besucher. Im September 1973 bezog die Seniorenrunde zunächst ihre Räumlichkeiten im Jugendheim an der Heerener Straße. Von Anfang an dabei ist die Frau der ersten Stunde: Gerda Trorlicht. Sie kann sehr stolz auf das Erreichte sein, denn sie initiierte nicht nur die AWO-Seniorenrunde, sondern auch die sogenannte „große Seniorenrunde“. Sei 24 Jahren treffen sich einmal im Jahr alle Seniorenrunden aus Heeren- Werve, um gemeinsam einen Nachmittag zu verbringen. Das verbindet alle und schafft

Trotz anfänglicher Skepsis hat sich das Konzept des „geteilten“ Platzes in der Kreuzung Märkische / Mittelstraße anscheinend bewährt. Die Autofahrer fahren langsam und vorsichtig. Wahrscheinlich hat es sich herumgesprochen, dass man hier kaum Zeit verlieren kann.

Der Ortskern rückt ins Blickfeld der Planer Bereich zwischen den Kreuzungen soll neu gestaltet werden

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Dieser Bereich steht im Blickpunkt der Planer. Haushaltsmittel zur Entwicklung der Pläne sind bereitgestellt. 118b

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Mein Name ist Kai-Uwe und ich bin einer von drei Englischen Bulldoggen in Heeren Werve. Ich bin eineinhalb Menschenjahre alt und damit im besten Hunderüdenalter. Weshalb ich mich heute an sie wende, liegt daran, dass wir als Hunde solch ein schlechtes öffentliches Image bei Nichthundebesitzern haben. Dies liegt an den eigenartigen Verhaltensweisen von einigen Hundefreunden, welche ihre Hunde ihr Geschäft an den unmöglichsten Stellen machen lassen, Zigaretten rauchend in eine völlig andere Richtung schauend, den Schmutz liegen lassend, sich umdrehen und ihren Hundegang fortsetzen. So geht es nicht! Mein Herrchen und mein Frauchen haben immer einen speziellen Beutel dabei und mit entsprechender 43

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Gerda Trorlichts Zukunftswunsch: „Die Heeren-Werver Seniorenrunde soll noch viele viele Jahre weitergeführt werden.“ Das Jubiläum wird am 14. September dieses Jahres gebührend mit einem bunten Nachmittag im Bürgerhaus Heeren gefeiert.

Jetzt spricht Kai-Uwe

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kische/Westfälische Straße gehen. Dies beinhaltet natürlich auch den Platz vor dem Möbelhaus Specht. Wir dürfen gespannt sein, was die Planer uns letztendlich vorschlagen werden. Aber natürlich sind wir auch sehr gespannt, was sich die HeerenWerver selbst für ihr Zentrum vorstellen können. Hätten Sie einen Vorschlag? Sprechen Sie uns bitte an. Wir Sozialdemokraten sind immer darauf aus, die besten Ideen im Interesse unseres Stadtteils umzusetzen.

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Bürgerinnen und Bürger arge Bedenken hatten, hat sich der Verkehrsfluss im Laufe der Zeit gut eingespielt. Durch das Parken der Autos und die Aufstellung von Tischen und Stühlen vor der Eisdiele wird der Eindruck vermittelt: hier langsam und vorsichtig zu fahren. In diesem Jahr hat der Rat in seinem Haushaltsplan 80.000 Euro für eine Rahmenplanung Heeren-Werve eingestellt. Hier wird es hauptsächlich um eine gestalterische Weiterentwicklung bis zur Kreuzung MärMittel straße

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Bereits im Jahr 2008 hat der Rat der Stadt Kamen einen Beschluss gefasst, der eine Überarbeitung des Stadtteilzentrums Heeren-Werve beinhaltet. Hier geht es vor allem darum, durch geeignete Sanierungsmaßnahmen unseren Dorfkern wesentlich zu verbessern, um eventuelle städtebaulichen Missstände zu beheben. In unserem Wahlprogramm für die Jahre 2009 – 2014 haben wir darauf reagiert und ebenfalls eine Überplanung des Dorfkernes gefordert. Hauptsächlich geht es um den Bereich zwischen den Kreuzungen Mittelstraße/Märkische Straße und Märkische/Westfälische Straße, um die weitgehend unübersichtliche Verkehrsführung hier zu beheben. KREUZUNG MIT PLATZCHARAKTER An der Kreuzung Mittelstraße/Märkische Straße hat bereits im Jahr 2010 eine erhebliche Baumaßnahme stattgefunden. Entstanden ist dort eine Kreuzung mit einem Platzcharakter, wo jeder Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt ist. Obwohl im Vorfeld die

ein Gemeinschaftsgefühl. Sie ist seit 40 Jahren unermüdlich und engagiert im Einsatz. Nach mehreren räumlichen Wechseln ist die Seniorenrunde vor mehr als zehn Jahren in ihren Räumlichkeiten im Pförtnerhaus angekommen. Aktuell sind es ca. 35 Seniorinnen und Senioren, die hier regelmäßig die Dienstagsrunde besuchen. Unterstützt wird Gerda Trorlicht vom Helferteam Marianne Rebbert, Jörg- und Erika Theis, Hannelore Röpke und Brigitte Koslowski.

Technik ist es kein Problem meine Hinterlassenschaften aufzunehmen und zu entsorgen. Mein Tipp für alle Hundebesitzer ist es, ebenso zu verfahren und vor allen Dingen Kinderspielplätze und Sportstätten zu meiden. Es geht auch anderswo. Apropos, mein Frauchen ist Rechtsanwältin und sie sagt, die Entsorgung ist Sache der Hundehalter und auf keinen Fall die der Gemeinde, auch wenn sie für mich Steuern zahlt. Die Steuerzahlung ist anders begründet, so sagt sie und sie muss es ja wissen. Also ran ihr stolzen Hundefreunde und -besitzer, sorgt dafür, dass unser Image besser wird, den wir können diese spezielle Beuteltechnik aus biologischen Gründen nicht selbst vornehmen. Bis demnächst, Wuff.


Mühlbachkurier 1  

Zeitung des SPD-Ortsvereins Heeren-Werve

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