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eschweger Nr. 15 - Januar 2011

Wahlprogramm

Unser wunderschönes Eschweger Becken mit seiner Tal- und Gewässerlandschaft, den umrahmenden Höhenzügen ist in besonderer Weise für die Erholung geeignet. Wir wollen diese Stärken weiterentwickeln, um die Attraktivität der Kreisstadt Eschwege für unsere Gäste noch zu steigern

W eiter auf Seite 3

echo

Zeitung der Eschweger Sozialdemokraten

Kandidaten

Sportstadt

www.spd-eschwege.de

Klartext

Wort und Tat

Am 27 März ist Kommunalwahl. Gewählt werden die Mandatsträger in der Stadtverordentenversammlung, den Ortsbeiräten und im Kreistag. Wir stellen Ihnen die Kandidaten der SPD und ihre politischen Vorhaben für die Bürgerinnen und Bürger in Stadtteil, Kernstadt und Kreis vor.

4000 aktive Sportler, Breiten- und Leistungssport, Wasser- und Hallensport, Mannschafts- und Einzelsport, dazu Events wie Werra-Man, Ruderregatta und Reitturnier, nicht zuletzt Premium- Rad- und Wasserwanderwege stehen für die Vielfalt und Bedeutung des Sportes in unserer Stadt.

Wie angekündigt möchten wir im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Für die Bereiche Sport, Energie und Tourismus sowie Wirtschaft möchten wir zum Gespräch einladen, um Anregungen aufzunehmen.

Was wurde versprochen - was konnte gehalten werden? Die Bilanz der Eschweger SPD in den letzten fünf Jahren kann sich sehen lassen. Die Weiterentwicklung Eschweges konnte trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen erfolgreich vorangetrieben werden, z. B. bei Infrastruktur- und Familienpolitik.

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125 Jahre SPD in Eschwege Momentaufnahmen aus einer langen Parteigeschichte

Vor mehr als 125 Jahren wurde in Eschwege ein sozialdemokratischer Ortsverein gegründet. Damit ist die SPD die politische Kraft in unserer Stadt mit der längsten demokratischen Tradition. Darüber dürfen wir Sozialdemokraten uns freuen und auch stolz sein. Die Geschichte unseres Ortsvereins ist eng mit der Geschichte unserer Stadt verbunden. Sie spiegelt die gesellschaftlichen Veränderungen wider, an denen wir maßgeblich mitgewirkt haben. Das „ E s c hw e g e r Echo“ hat einige Momentaufnahmen aus der langen Parteigeschichte zusammengetragen.

Die Anfänge Eschwege am 12. September 1885: Der Schneider Fritz Müller beruft eine „Allgemeine Arbeiterversammlung im Saale des Herrn Carl Holzapfel“ ein. Es ist die Geburtsstunde der Eschweger SPD! Die Parteigründung fällt in eine Zeit, über die das „Kasseler Volksblatt“ schreibt:

„Die Lage der Arbeiter in Eschwege ist allerdings zur Zeit eine trostlose - lange Arbeitszeiten in den Fabriken, während der Mittagszeit und nach Feierabend Feldarbeit, und bei allem Fleiß kaum so viel Verdienst, dass sich dieselben anständig satt essen können.“ Unter dem Druck dieser äußeren Umstände geht es zu allererst darum, Rechte für die arbeitenden Menschen zu erkämpfen und für die Ideale von Freiheit und Würde, sozialer Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden einzutreten. Fritz Müller, der als „kluger und redegewandter Mann“ geschildert wird,

stirbt bereits 1887 in entbehrungsreichen Verhältnissen als Opfer der staatlicher Verfolgung.

Club „Ulk“ Die 30 Mitglieder „der ersten Stunde“ müssen viel Mut besessen haben. Denn in den Gründerjahren des Eschweger Ortsvereins gelten noch die “Sozialisteng e s e t z e “. Schikanen, polizeiliche Überwachung und Behinderungen der politischen Arbeit sind an der Tagesordnung, die persönlichen Opfer und Risiken der Mitglieder groß. Doch die Eschweger Parteifreunde haben auch ihre Freude daran, den Staatsorganen ein Schnippchen zu schlagen. So gründen sie zur Tarnung den Klub „Ulk“ - offiziell für Zusammenkünfte „der heiteren Art“. Hier wird die Polizei verlacht und verulkt. Arbeiterlieder werden nach patriotischen Melodien der wilhelminischen Zeit gesungen. Wirte und Polizisten, glaubten, es handele sich um Kaisertreue.

Landesparteitag im Gasthaus „Zur Krone“ Der Zigarrenmacher Wilhelm Hugo führt den Ortsverein von 1887 bis 1900. Eschwege gewinnt innerhalb der hessischen Sozialdemokratie an Bedeutung. Noch vor Aufhebung der „Sozialistengesetze“ am 12.Oktober 1890 findet im August der erste Hessische Landesparteitag im Eschweger Gasthaus „Zur Krone“ statt, um „Vorbereitungen für die neue Zeit zu treffen“. Am Nachmittag schließt sich ein „sehr stark besuchtes Volksfest am Leuchtberg“ an. Wenige Monate später stellt Hugo

Willy Brandt kommt mehrfach in die Dietemannstadt. Hier begrüsst ihn 1972 im Hof des Landgrafenschlosses Landrat Eitel O. Höhne (rechts) mit Bürgermeister Gerhard Rudolph (links). In der Mitte Hessens damaliger Ministerpräsident Albert Oswald. fest: „Das Sozialistengesetz ist gefallen, sein Geist lebt weiter.“ Ungeniert werden Sozialdemokraten weiterhin diffamiert, wobei die abenteuerlichsten Behauptungen herhalten mussten. Eine Kostprobe aus den Aufzeichnungen Wilhelm Hugos: „Ein konservativer Parteiführer, in dessen Hause in einem Jahr drei Dienstmädchen geschwängert wurden, brachte es fertig, in jeder Versammlung die Sozialdemokraten als die Vernichter der Ehe und der Einführung der freien Liebe zu bezichtigen.“ Es war wohl jedes Mittel recht.

Unter dem Dachfirst versteckt 1.Mai 1894: Die mit Unterstützung der Tabakarbeiter-Genossenschaft angefertigte Traditionsfahne der Eschweger SPD wird feierlich geweiht. Die heute noch vorhandene Fahne hat zwei Weltkriege überstanden, sie ist ein Symbol des Ringens um Frieden und soziale Gerechtigkeit in unserer Heimatstadt. Während der NS-Diktatur hat sie ein Parteifreund unter dem Dachfirst seines Hauses in der Mauerstrasse versteckt und wie einen Schatz gehütet.

Stimmzettel und Suppenschüsseln Wie angeblich freie und geheime Wahlen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts aussehen, schildert der spä-

tere Eschweger Ehrenbürger Friedrich Hoßbach in seinen Erinnerungen:

„Ein Kapitel für sich war die „Geheimhaltung“ bei den Reichstagswahlen. Sie stand in den Dörfern eigentlich nur auf dem Papier. Da saßen am Wahltisch der Bürgermeister, der Pfarrer, der Lehrer und die Großbauern, nahmen die Stimmscheine ab und legten diese fein säuberlich in einer Zigarrenkiste oder Suppenschüssel aufeinander. Der Schriftführer führte dazu eine Liste, durch die am Abend dann, wenn die Stimmen ausgezählt wurden, ganz genau festgestellt werden konnte, wie der Müller, Schulze oder Meyer gewählt hatte... Im Jahre 1903 verschwanden dann die Suppenschüsseln und Zigarrenkisten.“

besitzer sein mussten. Wer aber war das von uns? Die diffamierendste Bestimmung aber war die, dass derjenige, der irgendeine Fürsorgeunterstützung bezog, überhaupt kein Wahlrecht besaß.“ Trotz dieser Hindernisse gelingt es, zunehmend Vertrauen und Zuspruch in der Bevölkerung zu finden. Bei den Reichstagswahlen 1912 wird mit Georg Thöne erstmals der Wahlkreis gewonnen und 1915 können zwei Sitze im Eschweger Stadtparlament erobert werden. Bei den Wahlen zur Nationalversammlung 1919 erringt die Eschweger SPD sogar 52,1 Prozent, 1921 gewinnt sie 11 von 23 Sitzen im Eschweger Kreistag und stellt mit Landrat Langer das erste sozialdemokratische Kreisoberhaupt.

Friedrich Hoßbach - sozialdemokratisches Urgestein Er hat alles miterlebt: Kaiserreich, Weimarer Republik, NS-Diktatur und demokratischen Neubeginn nach dem 2.Weltkrieg. Der Kaufmann Fritz Hoßbach führt ab 1905 mehr als 25 Jahre den Eschweger Ortsverein, wird 1915 als erster Sozialdemokrat in die Stadtverordnetenversammlung gewählt und ist Spitzenkandidat seiner Partei bei den ersten Kommunalwahlen nach Kriegsende am 26.01.1946. Und zu den Kommunalwahlen ergänzt Hoßbach:

„Es konnte nur der wählen, der als Ortsbürger galt und in die Ortsliste eingetragen war. Das setzte voraus, dass er drei Mark Bürgerrechtsgeld an die Stadt zahlte. Es ist klar, dass dies den Arbeitern besonders schwer fiel...Ein zweites Handicap war die Bestimmung, dass die Hälfte der Stadtverordneten Haus-

In Eschwege ist die SPD in den zwanziger Jahren unter seiner Führung stärkste Partei (bis zu 35,2 Prozent), ehe sie 1932 von den Nationalsozialisten überrundet wird. Mit dem Verbot der SPD am 22.Juni 1933 kommt auch in Eschwege die Parteiarbeit zum Erliegen, auch wenn die Ortsvereinsmitglieder untereinander noch Kontakt halten. » FORTSETZUNG AUF SEITE 2


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Am 28.Oktober 1945 ist es endlich soweit - die Eschweger SPD wird feierlich neu gegründet werden und beteiligt sich sofort am Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens. Auch hier steht Friedrich Hoßbach wieder in der ersten Reihe. 1957 wird er vom damaligen Bürgermeister Dr. Walter Thom zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt ernannt (Bild).

Bundes- und Landesprominenz in Eschwege 1949: Eine Großkundgebung mit dem SPD-Bundesvorsitzenden Kurt Schumacher (Mitte, links daneben Bundestagsabgeordneter Rudolf Freidhof, ganz rechts Annemarie Renger, die spätere Bundestagspräsidentin) ...

Jürgen Zick wird Bürgermeister

sitzende Erika Wagner. Das Foto aus dem Jahr 1977 zeigt sie im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Egon Höhmann. Sie ist von 1978 bis 1995 die erste weibliche Landtagsabgeordnete unseres Wahlkreises, wird Landtagsvizepräsidentin und ist von 1979 bis 1984 das bisher einzige Mitglied im Bundesvorstand der Partei aus Eschwege. Über drei Jahrzehnte wirkt sie im Kreistag mit, davon viele Jahre als Fraktionsvorsitzende.

1985: Freudestrahlend nimmt Jürgen Zick als frisch gewählter Bürgermeister die Glückwünsche von Stadtverordnetenvorsteher Heinz Bührig entgegen. Zick bleibt 24 Jahre im Amt und erreicht herausragende Wahlergebnisse. Die Sanierung historischer Bausubstanz, die grundlegende Modernisierung der Stadtverwaltung, der neue Stadtbahnhof, die Entwicklung des Werratalsees und die Kulturfabrik „E-Werk“ sind nur einige Projektbeispiele, die seine Handschrift tragen. 2009 wird er durch einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung „Ehrenbürgermeister“ der Kreisstadt Eschwege.

Der „rote Herzog“

... füllt den Eschweger Marktplatz mit vielen aufmerksamen Zuhörern.

1981: In bester Laune nimmt der Hessische Ministerpräsident Holger Börner nach seiner Ansprache zur Kommunalwahl im überfüllten Saal der Eschweger Stadthalle den Beifall entgegen.

125 JAHRE SPD IN ESCHWEGE DIESEN RÜCKBLICK FINDEN SIE AUCH IM INTERNET UNTER SPD-ESCHWEGE.DE in der Doppelfunktion als Eschweger Landrat. Das Amt des Landrats übt er mit Leidenschaft und Humor aus und stellt mit einer Amtszeit von 1961 bis 1988 einen Rekord auf. Eine seiner Maximen: „Politiker sollen mit Demut ihre Macht gebrauchen.“

Der erste SPDBürgermeister

Mit der Ortsvereinsvorsitzenden Erika Wagner (links) verbindet ihn eine lange politische Freundschaft. Mit Eitel O. Höhne trägt er eine Kontroverse um den Braunkohletagebau auf dem Meißner aus, in der sich der Landrat durchsetzt.

„Unsere Erika“ „Unsere Erika“ nennen viele Parteimitglieder mit Bewunderung und Stolz ihre langjährige Ortsvereinsvor-

Unser Mann in Wiesbaden

Die Nachkriegsgeschichte der Eschweger SPD ist ohne die unver wechselbare Persönlichkeit von Eitel O. Höhne, den die „Frankfurter Rundschau“ wehmütig einen der letzten „roten Herzöge“ nennt, nicht denkbar. Von 1950 bis 1970 ist er Landtagsabgeordneter, davon 9 Jahre

Auch Jochen Vogel kommt als SPD-Bundesvorsitzender stets gern nach Eschwege. 1983 hält er auf dem Marktplatz eine kämpferische Rede zur Landtagswahl.

1965: Mit Gerhard Rudolph wird erstmals ein Sozialdemokrat zum Eschweger Stadtoberhaupt gewählt. In seine Amtszeit fallen u.a. Gebietsreform, Stadthallenneubau und Hessentag. Diskussionsfreudig, energisch und ohne Schonung der eigenen Person verzehrt er sich in seinem Amt, aus dem er 1983 schwer erkrankt ausscheidet.

Magistratsmitglieder vor Ort 1971: Bürgermeister Rudolph mit den unvergessenen SPD-Stadträten Franz Purkert (re), Günther Wagner (3.v.r.), Toni Brückner (4.v.r.) und Rudolph Hoßbach (5.v.r.) beim Ortstermin.

Kommunalwahl 1993

1995: Lothar Quanz tritt als neuer Landtagsabgeordneter die Nachfolge von Erika Wagner an. Auch er kommt aus den Reihen der Eschweger SPD. Als Landtagsvizepräsident ist er einer der ranghöchsten Landespolitiker, als Vorsitzender der Kreistagsfraktion zugleich ein profilierter Kommunalpolitiker mit Bodenhaftung.

Ein Sozialdemokrat als Erster Stadtrat 2010: Der langjährige Vorsitzende der Eschweger Stadtverordnetenfraktion Reiner Brill wird zum hauptamtlichen 1.Stadtrat gewählt. Der engagierte Sozialpolitiker und Hüter der städtischen Finanzen ist nach HansJürgen Herbert (von 1963 bis 1981) der zweite Sozialdemokrat in Eschwege, der dieses verantwortungsvolle Amt bekleidet.

„Vorwärts und aufwärts“ „Sozialdemokraten sind nie am Ziel. Ihr Wahlspruch muss immer heißen: Vorwärts und aufwärts.“ Diese Worte schreibt Georg-August Zinn, Hessischer Ministerpräsident von 1950 bis 1969, in die Festschrift der Eschweger SPD zu ihrem 75-jährigen Gründungsjubiläum. Der Satz gilt damals wie heute. In diesem Sinne richtet Ortsvereinsvorsitzender Alexander Feiertag mit seinen Stellvertretern Stadträtin Heidi Ott und Stadtverordnetenvorsteher Karl Montag den Blick in die Zukunft. Die 125-jährige Parteigeschichte ist dabei Verpflichtung und Ansporn zugleich. (JZ)


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Unser Wahlprogramm Auch in Zeiten knapper Haushalte wollen wir die individuellen Chancen der Stadt nutzen. Zum Wohle aller Eschweger gilt es, unsere Stärken konsequent zu entwickeln. Dies können wir nur gemeinsam im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern meistern. Die folgenden Merkmale wollen wir für ein zukunftsfähiges Gemeinwesen weiter ausbauen.

Standortfreundlich Die Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf kommunaler Ebene ist ein Hauptanliegen: Beratung und Betreuung von Unternehmen, niedrige Gebühren, Steuern und Abgaben, Förderung

betrieblicher Kooperation bei Forschung, Entwicklung, Ausbildung, Einkauf und Auftragsvergabe sowie die Qualifikation der Arbeitskräfte stellen Kernaufgaben unserer Wirtschaftsförderung dar.

Umweltfreundlich Eschwege muss weiter Vorreiter bei der notwendigen Klimawende bleiben. Nach ersten Erfolgen wie dem Bürgersolarprojekt und der energetischen Sanierung kommunaler Gebäude warten nun Standortsu-

che für Windkraftanlagen sowie eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung auf ihre Umsetzung. Der energetischen Altbausanierung aber kommt auf dem Weg zur Klimaneutralität die Schlüsselrolle zu.

Kultur- und Sportfreundlich

Der weitere Ausbau unserer Kulturaktivitäten ist unerlässlich für eine kreative und lebendige Stadtgesellschaft auch über unsere Grenzen hinaus. Man denke u.a. an das Open Flair, Junges Theater, Schlüsselblu-

me und vieles mehr. Die Förderung unserer Sportvereine darf auch bei knapper Haushaltslage nicht zurükkgefahren werden. Werraman, Ruderregatta und Vereinsleben muss weiterhin möglich sein.

Visionen gemeinsam umsetzen Unser Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat zwar gesagt, wer Visionen habe, der müsse zum Arzt gehen. Andererseits bringen wir ohne Visionen nichts voran! Wer hätte vor drei Jahren nach der Hertieschließung, noch zur Amszeit unseres ehemaligen Bürgermeisters Jürgen Zick, als die Idee entwickelt wurde, die Hertie Immobilie zu kaufen und notfalls das Kaufhaus als Stadt selbst zu entwickeln, gedacht, dass wir im Jahre 2010 die Schlossgalerie eröffnen werden. Wer hätte vor nunmehr 12 Jahren, als wir begannen ein Kulturzentrum für Eschwege zu planen, gedacht, dass das E-Werk zu einer attraktiven Veranstaltungshalle entwickelt werden kann? Wer hätte vor rund 8 Jahren, als wir den Stadtbahnhof für Eschwege forderten, gedacht, dass jemals wieder ein Zug in Eschwege einrollen werde. Dies sind nur drei Beispiele von vielen, die zeigen, dass es sich lohnt, Dinge zu denken, die im ersten Moment als völlig unmöglich erscheinen. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wo unsere ureigenen Potentiale, Ressourcen und Möglichkeiten liegen und weiter Projekte entwickeln, die unser Eschwege und unser Wirtschaften und Leben in Eschwege weiter voranbringen. Dabei müssen wir manchmal Grenzen im Kopf überwinden, Vorurteile ablegen oder einen Vertrauensvorschuss geben. Politik, Verwaltung, heimische Wirtschaft, Vereine und Verbände müssen an einem Strang ziehen. Wir, die Eschweger SPD, unsere Kandidatinnen und Kandidaten, laden sie dazu ein, gemeinsam mit uns Visionen zu entwickeln und – auch wenn es manchmal unmöglich erscheint und viel Zeit in Anspruch nimmt – umzusetzen. Ich denke. dagenen hat auch Helmut Schmidt keine Einwände. Wir bitten um ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

Alexander Feiertag (Fraktionsvorsitzender)

Besucherfreundlich Wir wollen unsere schöne Berg-und Seenlandschaft sowie attraktive Fachwerkstadt touristisch in Wert setzen. Mit dem Export von Erholung werden Arbeitsplätze geschaffen. Der Ausbau des Wan-

der- und Fahrradtoursimus und Kulturtoursimus steht im Vordergrund. Erlebnisgastronomie, Wellnesshotel, Wohlfühlhotel im Grünen, Pension im Fachwerkhaus sind Projekte, die wir umsetzen wollen.

Familien- und Seniorenfreundlich Bereitstellung hochwertiger Angebote der Kinderbetreuung, Förderung frühkindlicher Bildung, Beratungsangebote für Familien sowie der Kinder- und Jugendarbeit im musisch, kulturellen und sport-

lichen Bereich, Aktivierung der Mitsprachemöglichkeiten von Jugendlichen und Senioren, aber auch generationenübergreifendes Wohnen sind Bereiche, die wir weiter ausbauen und entwickeln wollen.

Einkaufsfreundlich Die Attraktivität des städtischen Erscheinungsbildes ist bestimmend für Eschweges Image und damit auch für die Reichweite ihrer Kaufkraftbindung. So muss in enger Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel, den Bür-

gern und dem Gestalttungsbeirat ein innerstädtische Gestaltungskonzept mit hohem Wiedererkennungswert umgesetzt werden. Die Lösung der Leerstandproblematik spielt hierbei eine zentrale Rolle.


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1

ALEXA

FEIER

Die behu Innenstad großes Zi gehört di genauso Raum: z.B ferprome

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JÖRG

HEINZ

50 Jahre Oberstudienrat

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CLAUS

Der Schwerpunkt meiner politischen Arbeit liegt im Finanzausschuss in der Haushaltspolitik. Nur eine gute Finanzausstattung garantiert die politische Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit unserer Stadt und sichert die kommunale Selbstverwaltung, die Basis unserer Demokratie.

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DR. MARITA

KRONEBERGER

47 Jahre Dozentin

STEFAN

FIEGE

49 Jahre Diplom-Geograph

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LUTZ

SCHAUB

44 Jahre Direktor an einer Gesamtschule

BOCENA-RENATA

KEPA

41 Jahre Altenpflegerin

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MARC

MÜLLER

40 Jahre Assistent der Geschäftsleitung bei Präwema

Insbesondere die Wirtschaftspolitik, also Arbeitsplätze und Infrastruktur, liegen mir aufgrund meiner Tätigkeiten nahe. Es wird verstärkt um Erhalt der Arbeitsplätze, Integration von Erwerbslosen, Fortbestehen von gemeinnützigen Einrichtungen sowie um krankenund altersgerechte Angebote gehen.

PETRA

STRAUSS

52 Jahre Dipl. Verwaltungswirt (FH)

55 Jahre Hotel- und Steuerfachfrau

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KARIN

63 Jahre

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STIEDE

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ACHIM

HORCHE

JOSUA

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Als Jungs das Ange Eschwege mich eng und Juge weiterhin werden.

22 Jahre Studentin

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47 Jahre Elektriker, Tischler, Installateur

Ich will daran mitwirken, Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Lebensund Wohnqualität in der Neustadt gemeinsam mit den Anwohnern zu planen und umzusetzen.

JÜRGE

KRUM

Kommun sen geme ßen und als Behör es darf ke gerungen

Politik ist nicht nur etwas für ältere Leute. Nur wer sich engagiert, kann auch etwas verändern. Ich möchte mich für die Jugend in Eschwege stark machen. Eschwege muss cooler werden und junge Leute anziehen, denn Jugendliche sind die Zukunft unserer Stadt.

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MARTI

GROS

Als langjährige Bewohnerin des Heubergs liegt mir dieser besonders am Herzen. Schwerpunkte meiner Arbeit liegen im Erneuerungsbeirat, dem Bürgerverein Heuberg und der Initiative „Anwohner für den Heuberg“. Für ein besseres Miteinander, Zusammenarbeit von Jung und Alt, Wohnumfeldverbesserung.

CHRISTINA

JÖRG

HART

SCHNEIDER

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GABRI

KNIES

Nicht wählen sollten Sie mich, wenn Sie die Familienkarte sinnlos finden, Seniorenarbeit für überflüssig halten, der Botanische Garten nicht interessiert, Bäume in unserer Stadt stören, wenig für Umwelt und Natur übrig haben und kritische Fragen hassen.

Seit 15 Jahren beobachte ich die wirtschaftliche, politische und soziale Lage der alten Menschen sowie naturgemäß der Ausländer in Eschwege. In beiden Aufgabenfeldern gibt es in unserer Heimatstadt noch viel zu tun. Dazu will ich einen Beitrag leisten.

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6

Ich kandidiere für die SPD, weil es wichtig ist, Verantwortung zu übernehmen statt nur darüber zu reden. Als Vater eines erwachsenen Sohnes und einer Tochter im Kindergartenalter liegt mir ein familienfreundliches Eschwege besonders am Herzen.

Als Vater von vier Kindern und stellvertretender Schulleiter an einer Eschweger Gesamtschule steht für mich kommunale Unterstützung von Erziehung und Bildung an erster Stelle. Denn: Kinder sind unsere Zukunft.

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MATTHIAS

WENDEROTH

Eschwege hat hervorragende Potenziale: Eine bunte Fachwerk-Altstadt mit vielen Orten zum Verweilen, eine Bilderbuchlandschaft, einen der schönsten Bahnhöfe und vieles andere, aber auch und vor allem eine Menge kreativer Menschen. Mit ihnen möchte ich die Stärken der Stadt weiterhin gemeinsam entwickeln.

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40 Jahre Informationselektroniker

Der Sport in Eschwege hat einen sehr hohen Stellenwert, als „Stadt des Sportes“ müssen wir daher den Ausbau und die Modernisierung unserer Sportstätten sichern und die Vereine noch besser unterstützen.

Politik darf den Menschen nicht als Kostenfaktor begreifen, deshalb sind soziale Themen für mich ganz wichtig: Kampf gegen Kinderarmut, Einsatz für gerechte Bildungschancen, Hilfs- und Förderangebote für sozial Benachteiligte hier bei uns in Eschwege.

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MARKUS

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NORBE

WOLF

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ANDER

RTAG

46 Jahre Dipl.-Ing. Stadt- und Landschaftsplanung

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tsame Modernisierung unserer dt trotz knapper Kassen, ist ein iel der nächsten Jahre. Dazu e Förderung des Einzelhandels wie Projekte im öffentlichen B. die Umsetzung einer Werrauenade.

ELE

47 Jahre Erzieherin

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EBRODT

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54 Jahre selbstständiger Bäckermeister

SSE

CZAK

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54 Jahre Beamter der Bundespolizei

56 Jahre

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nentwicklung in den Stadtteilen nügend Raum gegeben werden. umgehung der B 249 muss realisiert werden.

NIKOLAOS

65 Jahre Arzt für innere Medizin

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48 Jahre Malermeister

MANFRED

GREBENSTEIN

VERONIKA

WOCH

31 Jahre Dipl. Sozialpädagogin

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HERMANN

BARTHOLOMÄUS

65 Jahre Landwirtschaftsmeister

Ich werde mich auch nach 25 Jahren als Ortsvorsteher für ein lebens- und liebenswertes Albungen einsetzen. Ich kandidiere, damit Albungen immer politisch vertreten ist und die Interessen unserer Bürger und deren Verbesserungsvorschläge realistisch umgesetzt werden können.

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DR. DIETER

SCHRÖDER

64 Jahre Arzt

Ich kandidiere auf der Liste der SPD in Eschwege, weil ich mich für Personen und Konzepte, die sich mit ihr verbinden. einsetzen will. Nach 42 Jahren Mitgliedschaft in meiner Partei mit verschiedenen Funktionen und Ämtern ist mir dies ein unverändertes Bedürfnis.

BRIGITTE

56 Jahre Verkäuferin

MEIER

Ich bin seit 10 Jahren im Ortsbeirat Oberhone und Leiterin einer Damen-Gymnastik-Gruppe sowie einer Walking-Gruppe im Sportverein. Kommunalpolitik hat unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen in meiner Gemeinde. Deshalb möchte ich ehrliche, bürgernahe und verlässliche Kommunalpolitik machen.

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BERTHOLD

DIEGEL

57 Jahre Lehrer

Mit ihrer Jugendförderung und der Unterstützung der Vereine leistet die Kreisstadt Eschwege einen wichtigen Beitrag für die Bildung und Erziehung junger Menschen. Dass das trotz schlechter Finanzlage so bleibt und Schritt für Schritt verbessert wird, dafür werde ich mich stark machen.

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ILONA

PFETZING

61 Jahre Rentnerin

Ich bin Türmerin vom Nikolaiturm und engagiere mit im Verein „Botanischer Garten“ und im Partnerschaftsverein. Ich unterstütze hiesige Vereine wie AWO, Tierschutz, Rotes Kreuz und Werratalverein. Tourismus, Natur und Innenstadtentwicklung sind meine Schwerpunkte.

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RAMIZ

ARIFI

Ich setze mich ein für soziale Gerechtigkeit und ständige Weiterentwicklung des Bildungs-, Kultur- und Sportangebotes. Besonders am Herzen liegen mir Ausbildungs- und Beschäftigungsprojekte, die benachteiligte Jugendliche fit für den Arbeitsmarkt machen.

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61 Jahre Kriminaloberkommissar

Ehrenamtliche Kommunalpolitik geht alle an. Mit Sachverstand, einer guten Portion Humor und mit einem Lächeln kann man politisch am meisten erreichen. Mein Amt als Stadtverordnetenvorsteher sehe ich als eine große Ehre und Herausforderung an.

Mir liegt sehr viel an der weiteren Entwicklung des Stadtteiles Heuberg, wo ich seit 1962 sehr gern wohne. Mein Motto ist: „Nicht meckern, sondern machen!“

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KARL

MONTAG

Die ehrenamtliche Arbeit der Bürger in den Stadtteilen muss noch mehr gewürdigt und unterstützt werden. Außerdem wollen wir alten Menschen einen würdigen Lebensabend in den städtischen Seniorenheimen ermöglichen.

nalverwaltung und Polizei müseinsam für Sicherheit auf StraPlätzen sorgen. Eschwege muss rdenstandort gestärkt werden, eine weiteren Arbeitsplatzverlan geben.

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54 Jahre Verwaltungsbeamter bei der Bundespolizei

PESLIS

sozialist liegt mir vor allem ebot von Jugendlichen in ganz e am Herzen. Dabei will ich gagieren, dass unsere Vereine ndzentren in ihrer Jugendarbeit n unterstützt und ausgebaut

N

3

Ich stehe für die uneingeschränkte Förderung der Feuerwehren und des Tierschutzes in unserer Stadt sowie für die bestmögliche Unterstützung aller Vereine. Ich möchte, dass alle Stadtteile uneingeschränkt an dem Projekt der Stadtentwicklung der Kreisstadt teilhaben.

alpolitik ist die effektivste Art, sich lange unserer Heimatstadt einzuanz besonders interessiert mich planerische Zukunft von Eschwege. Weichenstellungen werden im Planungsausschuss vorgenommen, eit vielen Jahren für Sie angehöre.

21 Jahre Student

PETER

KROHN

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56 Jahre Leiterin einer ev. Kindertagesstätte

Ich bin Gründungsmitglied des Bündnisses für Familie und habe die Fammilienbroschüre mitentwickelt. Ich will weiterhin Politik mit sozialer Verantwortung machen und dabei die Sichtweise von Kindern und Familien vertreten.

itisches Ziel ist eine Zuunsere Kinder, damit sie unserem schönen Städtwerden können.

66 Jahre Erster Polizeihauptkommissar a.D.

HEIDI

39 Jahre Sozialarbeiter

Die politische Partizipation von Einwanderern muss ausgebaut werden. Zur Unterstützung von Integrationsprozessen setze ich mich ein für die grundsätzliche Möglichkeit der Mehrstaatlichkeit und ein kommunales Wahlrecht für MigrantInnen aus nicht EU-Ländern.

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ALFRED

HECKMANN

67 Jahre Verwaltungsangestellter i.R.

Ich will sicherstellen, dass Eschwege auch in Zukunft auf schlagkräftige Feuerwehren bauen kann.


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Ziele für eine Kompetenz für die Stadtteile gemeinsame Zukunft Wahlprogramm für den Kreis Das Wahlprogramm für die SPD Werra-Meißner ist ein Angebot an die Menschen in unserem Kreis. Es baut auf der erfolgreichen Arbeit der SPD in der Vergangenheit auf, der die Menschen über viele Jahre ihr Vertrauen geschenkt haben. Unser Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit unseres Kreises zu stärken, seinen Charakter als solidarisches Gemeinwesen zu erhalten, aber auch für neue Chancen fit zu machen. Wir laden die Menschen in unserem Kreis dazu ein, mit uns die Wege und Ziele für unsere gemeinsame Zukunft zu diskutieren und mit uns daran zu arbeiten. Folgende Aufgaben wollen wir deshalb in der kommenden Legislaturperiode anpacken: Wir entwickeln die Wirtschaft und sichern Arbeitsplätze. Wir investieren in gute Schulen.

Wir steigern die Familienfreundlichkeit. Wir stehen für gute Bildung von Anfang an. Wir machen moderne Energiepolitik: Vorfahrt für heimische Energien! Wir sichern die ärztliche Versorgung. Wir ermöglichen aktives Älterwerden. Wir stärken das Ehrenamt, den Sport, die Vereinslandschaft und die Kultur. Wir wollen die Verkehrsinfrastruktur erhalten und ausbauen. Wir bauen Sicherheit und Gefahrenabwehr weiter aus. Es gibt also viele Gründe die SPD zu wählen, für den Kreis und für die Stadt!

Unsere Kandidaten für den Kreistag sind:

Unsere Kandidaten für die Ortsbeiräte

Niederhone: Jürgen Gonnermann, 60 Finanzbeamter Susanne Meerwart, 44 Verwaltungsfachangestellte Rolf Eckhardt, 52 Werkstattleiter Tanja Krause, 42 Altenpflegerin Karl Küllmer, 81 Malermeister Norbert Wolf, 56 CNC -Technikfräser Gabriele Kniese, 47 Erzieherin

Oberhone Michael Otremba, 59 Rechtspfleger Brigitte Meier, 56 Verkäuferin Alfred Heckmann, 67 Verwaltungsfachangestellter a.D. Dieter Wetzestein, 63 kaufmännischer Angestellter Kordula Herold, 57 Hausfrau Reinhold Nölker, 57 Technischer Angestellter Mirko Ewald, 32 Polizeibeamter

Oberdünzebach Lothar Quanz

Jürgen Zick

Ernst Hartig, 58 Verwaltungsfachangestellter Hans-Jürgen May, 65 Technischer Angestellter i.R. Peter Dietrich, 46 Handelsvertreter Frank Rösing, 46 Bankkaufmann Nikolaos Peslis, 65 Arzt Walter Wagner, 59 Kfz-Meister Arnulf Münkel, 67 Elektriker i.R.

Niederdünzebach Alfred Helbach, 58 Bundespolizeibeamter

Sabine Wilke

Dr. Dieter Schröder, 64 Chefarzt i.R.

Eltmannshausen

Dr. Marita Kroneberger

Marc Müller

Georg Rost, 62 Rentner Reinhold Ascher, 69 Rentner Thomas Rehbein, 43 Bundespolizeibeamter Rudolf Schober, 59 Klärfacharbeiter Karola Rehbein, 41 Einzelhandelskauffrau, Alfred Prochnow, 64 Rentner Hans-Jürgen Rehbein, 63 Rentner

Albungen Horst Schäfer, 63 Elektromeister Petra Strauß

Andrea Becker, 48 Medizinische Angestellte Dieter Meyer, 54 Wassermeister

Udo Kniese

Hermann Bartholomäus, 65 Landwirtschaftsmeister


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Zukunft sichern für die Sportstadt Eschwege Sportforum lotet Chancen und Entwicklungen aus Eschwege ist eine Sportstadt. In insgesamt 42 Sportvereinen sind ca. 6000 Sportler – ein knappes Drittel der Einwohner Eschweges – organisiert, ca. 4000 von ihnen treiben aktiv Sport in ihren Vereinen. Das Angebot deckt fast vollständig die Bandbreite des Sports ab: Vertreten sind Mannschaftssportarten (Fußball, Handball, Volleyball, Basketball), die Klassiker Leichtathletik, Turnen/Gymnastik, Reiten und Schießen, Wassersportarten (Schwimmen, Rudern, Kanu, Segeln, Surfen), Rückschlagspiele (Tennis, Tischtennis, Badminton), Tanzen, Kampfsportarten (Boxen, Karate, Judo), Radfahren (Rennrad, Kunstradfahren, Radball). Diese Auflistung beansprucht keinen Anspruch auf Vollständigkeit, macht aber deutlich, wie breit die Palette des sportlichen Vereinsangebotes in Eschwege ist. Die Kreisstadt unterstützt die gesellschaftlich wichtige Arbeit der Sportvereine, indem sie ihnen ihre Sportanlagen (7 Sportplätze, 5 Sporthallen) kostenfrei zur Benutzung zur Verfügung stellt. Mit 30.000 Euro pro Jahr unterstützt die Kreisstadt die Sportvereine auch finanziell. Zwei Drittel dieses Betrages werden für aktive Jugendarbeit ausgeschüttet, pro aktivem Jugendlichen erhält ein Sportverein Eschweges für das Jahr 2010 den Betrag von 8,88 Euro. Außerdem wurden die Sportfördermittel auf Betreiben der SPD in 2010 um 1700 Euro von 28.300 auf 30.000 erhöht, ein deutliches Signal, dass die Stadt auch in Zeiten knapper Kassen vor allem die erzieheri-

sche Arbeit der Sportvereine langfristig unterstützen wird. Mit dem Werraman bietet die Kreisstadt ein Sportevent in der Trendsportart Triathlon, das zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender der Stadt gehört. Auch im Rudern und Reitsport finden fast jährlich hochkarätige Meisterschaften in Eschwege statt. Mit dem touristischen Ausbau des Werratalsees

wurden die Möglichkeiten in Eschwege, Wassersport zu betreiben, verbessert. Der Aus- und Umbau des Schwimmbades zum Freizeitbad espada hat die Attraktivität dieser Sportstätte gesteigert.Dies kommt auch dem Tourismusstandort Eschwege zugute. Premiumwanderwege, ein gut ausgebautes Radwegenetz, Nordic-Walking Strecken

Politik ist kein Mummenschanz Henners Welt Wir interessieren uns sehr für Dinge, die in Eschwege passieren, meine Frau Gerda und ich, auch für Wahlkämpfe. 21.15 Uhr. Wir liegen im Bett und lesen. Außer dem monotonen Tik-Tak des Aufziehwekkers herrscht Stille. In Rückenlage, gut zugedeckt, ist jeder in seine Lektüre vertieft. Ich lese Wallander, Gerda die Bunte. Totenstarre nennt das meine Frau, denn das Umblättern geschieht lautlos, und heftige Bewegungen sind bei uns verpönt. Doch plötzlich: „ Die Schinkelmann von nebenan wählt den Schützenverein, ... !“ Eben noch in den Tiefen der schwedischen Nadelwäldern lasse ich genervt den Wallander auf die Bettdecke sinken

und widme mich ohne den Kopf zu bewegen den Worten meiner Frau: „Man kann einen Schützenverein nicht wählen. Man kann ihm beitreten!“ Ruhe. Da ich meine Frau Gerda seit 47 Jahren kenne, weiß ich dass weiterlesen sinnlos ist und harre angespannt ihrer Erwiderung. Einen Augenblick später: „Sie hat aber gesagt, dass die CDU aus ganz vielen Mitgliedern des Schützenvereins bestünde und dass man dann gleich den ganzenVerein wählen könnte! “ „ Das mag ja sein, dass Frau Schinkelmann das so sieht“, ich drehe mich zu ihr, nehme die Lesebrille ab und lächele sie an, „ aber Schützen schießen auf Schei-

und Kanuwandern auf der Werra eröffnen attraktive Möglichkeiten für den Freizeitsport. Als Hauptproblem für die weitere Entwicklung der Sportstadt Eschwege sehen wir die demographische Entwicklung: Werden wir auch in Zukunft ausreichend junge Sportler haben? Werden wir auch in Zukunft genügend Trainer, Betreuer, Vorstandsmitglieder finden? Wie kann das sportliche

Angebot erhalten bleiben? Gibt es auch weiterhin Chancen für den Spitzensport (z.B. derzeit Bogenschießen und Boxen) Über diese und andere Fragen wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und Ihre Anregungen aufnehmen. Wir laden Sie deshalb herzlich ein zum Sportforum am Montag, 7. März, um 19 Uhr im E-Werk.

Einladung

Kommunalpolitik und Wirtschaft im Dialog ben, und die, die sich zur Wahl stellen, wollen für das Gemeinwohl arbeiten.“ Ich begebe mich wieder in die kriminalistische Romanwelt des Herrn Wallander. Doch Gerda kann sehr penetrant sein. „Frau Schinkelmann sagt, dann könnte man aus dem Rathaus das Schützenheim machen und zum Schützenfest bekämen die Kinder schulfrei, und überhaupt hätten dann alle auf dem Rathaus diese feschen Jägeruniformen an!“ „Gerda“, es war unfassbar, „Politik ist doch kein Mummenschanz!“ Aber Gerda ließ sich nicht beirren. „Und der Bürgermeister heißt dann Schützenkönig!“ Ich schlage den Roman mit einem Knall zu, drehe mich ruckartig auf die von Gerda abgewandte Seite und knipse das Nachttischlicht mit einem tiefen Knurren aus. Für diese Nacht rechne ich mit schlimmsten Albträumen.

Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten und schaffen, in diesem Bereich fordern Wähler ein starkes und erfolgreiches Engagement der Kommunen. Aber über welche Instrumente verfügt die Kreisstadt Eschwege tatsächlich, um den Wirtschaftsstandort zu stärken? Was sind Förderschwerpunkte und welche konzeptionellen Überlegungen stehen dahinter? Welche seriösen Versprechen können wir Sozialdemokraten in der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik tatsächlich machen? Wir laden Sie ein zum Dialog über kommunale Wirtschaftspolitik am 11. März 2011, 19.00 Uhr, in die Kulturfabrik Altes E-Werk in Eschwege.

Bürger fragen - Mandatsträger antworten Den Fragen der Bürgerinnen und Bürger von Niederhone stellen sich sozialdemokratische Abgeordnete der Stadtverordnetenversammlung. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 25. Februar, um 19 Uhr In der Turnhalle in Niederhone. Alle interessierten Einwohner sind herzlich eingeladen.

Ein Gewinn für alle Beteiligten Kommune übernimmt Jobvermittlung Landrat Stefan Reuß (SPD) und Vertreter der heimischen Unternehmen haben über die Möglichkeiten zur Qualifikation und Integration von Arbeitssuchenden beraten. Reuß, der im vergangenen Dezember für den Kreis einen Antrag auf

kreisverantwortliche Vermittlung von Langzeitarbeitslosen (Optionskommune) gestellt hat, macht sich für die bedarfsbezogene Förderung und Qualifikation von Arbeitslosen stark. „Als Ortsansässiger können wir viel gezielter Maßnahmen

Impressum Verantwortlich im Sinne des Presserechts: SPD-Ortsverein Eschwege Redaktionsteam: Reiner Brill, Kalle Diegel, Alexander Feiertag, Stefan Fiege, Martin Große, Jörg Heinz, Marita Kroneberger, Lothar Quanz, Veronika Woch. Layout: Alexander Feiertag, Stefan Fiege, Jörg Heinz, Clemens Zick. Auflage: 11.000 Stück

anbieten, die die Vermittlung von Arbeitssuchenden ermöglicht.“ Derzeit gibt es im Kreis ca. 3000 Bedarfsfamilien, Tendenz steigend. Auf der anderen Seite suchen Firmen nach Fachkräften. Durch bedarfsorientierte Schulung soll den Bewerbern die Chance gegeben werden sich wieder im Arbeitsmarkt zu etablieren. Die Vertreter der Kreishandwerkerschaft (Jürgen Germroth, Geschäftsführer) und der Firma Präwema Antriebstechnik (Marc Müller, Assistent der Geschäftsleitung) erklärten im Gespräch mit dem Landrat, dass sie dessen Vorhaben

Sarkastische Provokation: „Wat macht denn der Kerl da? Der arbeetet? Der blamiert ja die janze Kolonne!“ Zeichnung des Berliner Milieu-Malers Heinrich Zille

unterstützen werden. Die Neuregelung der Arbeitsförderung biete hierfür einen größeren Spielraum,

als es die ARGE bisher konnte. Für den Werra-Meißner-Kreis ein Gewinn für alle Beteiligten.


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Dietemänner mit „Elan“ Integrationsprojekte wirken „Elan“ und Patchwork“ heißen die beiden Integrations-Projekte, die erfolgreich und mit großem Engagement unter Beteiligung zahlreicher Akteure auf dem Heuberg durchgeführt wurden. Die Projekte fanden im Auftrag der Stadt Eschwege und als Teil des Stadtteilprogramms HEGISS statt. Zielgruppe waren ältere Migranten aus dem Stadtteil Heuberg. Sie nahmen sehr erfolgreich an zahlreichen Aktivierungs- und Qualifizierungsangeboten teil. Um sich sprachlich weiter zu entwickeln, wurde darüber hinaus zweimal wöchentlich ein Sprachtraining angeboten. Durch individuelle Kompetenzermittlung konnten weitere berufliche Integrationsmaßnahmen in Gang gesetzt werden.

Als Teil des Projektes wurden zwei Kunstobjekte in Handarbeit fertiggestellt, die von der Verbundenheit der Teilnehmer zu ihrer neuen Heimat zeugen: Das Stadtwappen in leuchtenden Farben, aus Stoffresten zu einem Kunstwerk zusammengefügt, und auf einer zweiten großen Leinwand der Dietemann bei seiner schönsten Aktion, wie er Bürger aller Nationen in Eschwege herzlich begrüßt. Das Programm HEGISS, für das sich die SPD-Kommunalpolitiker von Anfang an in besonderer Weise eingesetzt haben, ein Programm, das so viele positive Veränderungen im Stadtteil Heuberg ermöglicht hat, muss unbedingt auch über laufende Projekte hinaus weiter betrieben werden!

Mit dem Cantus ist Eschwege wieder an den überregionalen Schienenverkehr angebunden; im E-Werk gewinnt das kulturelle Leben immer mehr an Schwung. Die Infrastruktur der Kreisstadt wird weiter ausgebaut.

Versprochen - gehalten

Erfolgreiche SPD-Kommunalpolitik In den vergangenen fünf Jahren haben Sozialdemokraten in Ortsbeiräten und Stadtverordnetenversammlung maßgeblich an der Weiterentwicklung Eschweges gearbeitet und trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen die Lebensqualität in Eschwege verbessert. Die soziale und kulturelle Infrastruktur ist erweitert und Voraussetzungen für Wirtschaftswachstum sind geschaffen. Was wir vor der letzten Wahl versprochen haben, haben wir gehalten: Stadtteile fördern Alte Schule und Anger in Niederhone ausgebaut bzw. neu gestaltet Friedhofskapelle in Eltmannshausen vergrößert - DGH in Oberhone erweitert, Jugendraum gebaut, Friedhofshalle erweitert - Hochwassersicherung in Albungen begonnen - Wohnumfeldverbesserungen auf dem Heuberg durchgeführt - DGH in Oberdünzebach saniert und umgebaut Anbindung an den Schienenverkehr verbessern Bau und Inbetriebnahme des Eschweger Stadtbahnhofs - Bahnhofsumfeld inkl. Friedrich-Wilhelm-Straße aufgewertet ÖPNV ausbauen

Stadtbuslinie ausgebaut - Stadtlinie verbessert und durch Anrufsammeltaxi optimiert Familien und Senioren stärken 70 Betreuungsplätze am Nachmittag für Grundschulkinder geschaffen - 65 Plätze in Kindertageseinrichtungen für Kinder unter drei Jahre eingerichtet - verlässliche und attraktive Freizeitangebote in den Sommerferien eingeführt - Schulsozialarbeit an der Anne-Frank und an der Brüder-Grimm-Schule etabliert - Dirt-Bike-Park angelegt - Windelbonus für Kinder und Personen mit Inkontinenz eingeführt - Rabattsystem für Familien beim Kauf städtischer Grundstücke auf den Weg gebracht - Mitgestaltungsmöglichkeiten für Senioren über das Seniorenforum geschaffen Sportförderung Fördermittel der Stadt zur Unterstützung der Sportvereine erhöht Sportplatz Werdchen ausgebaut Jahnturnhalle saniert Nachhaltige Energiepolitik Bürgerbeteiligungsprojekt für 7 Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern - energetische Sanierungsmaßnahmen: DGH Oberdünzebach, DGH Niederdünzebach, Sporthalle/DGH Albungen, Sport-

halle Niederhone, Umkleiden Torwiese, Juz Schlossmühle, Kindertagesstätten Farbenland, Am Schwanenteich, Spatzennest Einkaufsstandort stärken Einzelhandels- und Zentrenkonzept erarbeitet und verabschiedet Nahversorgungszentrum mit Edeka, Aldi und EURONICS am Dünzebacher Tor entstanden - Schlossgalerie eröffnet gute Rahmenbedingungen für Industrie, Handwerk und Handel günstiger Gewerbe- und Industrieflächen bereit gestellt - Fördergelder für Unternehmen durch Wirtschaftsförderung beantragt - Kooperation von Betrieben bei Forschung und Entwicklung, Ausbildung, Einkauf und Auftragsvergabe durch Netzwerk NIWE gestärkt - Imagebroschüre für das Stadtortmarketing entwickelt. Kulturzentrum schaffen Altes E-Werk zur Kulturfabrik umgebaut und in Betrieb genommen Chancen im Tourismus nutzen Infrastruktur am Werratalsee ausgebaut - Premiumwanderwege geschaffen - Radwege weiter entwikkelt - Kletterwald am Leuchtberg verwirklicht - Konzept Neuausrichtung der Stadthalle erarbeitet

Erneuerbare Energien, Landschaften und Tourismus SPD lädt die Bürger zum Dialog ein Für Mittwoch, 2. März, wollen wir Sie herzlich zu einem Bürgergespräch in den Saal der Gaststätte „Goldener Engel“ einladen. Das Fachwerk-Stadtbild pflegen und verschönern, die Bilderbuchlandschaft behutsam entwickeln und beides für Erholung und Tourismus erschließen, aber auch den Weg zur klimaneutralen Stadt vorantreiben: Dies sind Entwicklungsfelder, denen die SPD weiter nachgehen will. Vor allem müssen wir den Dreiklang `Tourismus, Erneuerbare Energien und (Stadt-) Landschaft´ als Querschnittsaufgabe begreifen, wobei die Entwicklung des einen nicht die Potenziale des anderen beschränken darf (z.B. Windkraft und Monokulturen vs. Landschaft, Solaranlagen vs. Denkmalschutz). Hierüber wollen wir mit Ihnen in einen Dialog treten. Für einzelne Bereiche haben Experten ihr Kommen zugesagt. Auch über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen. Mischen Sie sich ein.

Tourismus und behutsame Landschaftsentwicklung miteinander verknüpfen muss eine der Entwicklungsaufgaben der Zukunft sein.

Erfolgreiche Integrationsprojekte auf dem Heuberg machen aus Immigranten Dietemänner. Maßgeblich beteiligt am Erfolg Stadtteilmanager Kai Schmiedel, Veronika Woch und Ausländerbeiratsvorsitzender Ramiz Arifi.

Tolles Angebot an GSS Nachmittagsbetreuung für 30 Schüler Eine Erfolgsgeschichte ist das nachmittägliche Betreuungs- und Bildungsangebot an der Geschwister-Scholl-Schule in Eschwege. Diese Bilanz zogen wenige Monate nach seiner Einrichtung der Leiter der Schule, Karl-Heinz Werner, Pfarrerehepaar Brettschneider, zuständig für die Auferstehungskirche, die Leiterin des Kindergartens „Spatzennest“, Cornelia Holzapfel, Ilona Friedrich, Leiterin des Fachbereichs Jugend und Familie, Senioren und Soziales beim Kreis anlässlich eines Besuches des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag, Lothar Quanz. Der Kindergarten ist der Träger dieses Angebots für die Kinder der Geschwister-Scholl-Schule von Montag bis Freitag zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr richtet. Die Betreuung solle Familien entlasten und die Persönlichkeitsbildung der Kinder umfassend fördern Die drei Bezugspersonen, die mit jeweils 14 Wochenstunden seien mit großem Engagement bestrebt, den Kindern sinnvolle Anregungen und Freizeitbeschäftigungen zu bieten. Mittlerweile nehmen täglich knapp 30 Kinder an den Aktivitäten teil. Jeder Tag verlaufe nach einem festen Rhythmus: Gemeinsames Mittagessen von 13.30 – 14.15 Uhr, Hausaufgabenzeit von 14.30 – 15.30 Uhr, wobei immer eine Erzieherin als Ansprechpartnerin bereit stehe. Von 15.30 – 16.30 Uhr motivierten vielfältige Aktivitäten und Alternativen zum Mitmachen: Sport, Schulbücherei, Lerncomputer u.a.m. “Den unterschiedlichen Bedürf-

von Lothar Quanz nissen der Kinder wird Rechnung getragen: Manche wünschen sich körperliche Aktivitäten, andere suchen eher nach Ruhe und Entspannung oder nach anderen Kommunikationsformen als am Vormittag“, erklärte Ilona Friedrich. Für jedes angemeldete Kind werde ein monatlicher Beitrag in Höhe von 70.- € erhoben. Das Mittagessen kostet 2.60 €. Falls die Eltern nicht genügend Einkommen hätten, zahlten das Jugendamt bzw. die Karl-Kübel-Stiftung. Quanz zeigte sich überaus erfreut über die Entwicklung. „Mittlerweile haben wir im Kreis 20 solcher Angebote, dies ist vorbildlich für ganz Hessen. Wir zeigen damit, dass wir Familienfreundlichkeit groß schreiben.“

Eschweger Echo Nr. 15  

Das Eschweger Echo ist die Zeitung der Eschweger Sozialdemokraten. Sie erscheint mindestens zweimal jährlich und greift in erste Linie aktue...

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