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Dalbedyych Boscht

Februar 2006 / Nr. 66

vo dr Birs zem Birsig

Mitteilungsorgan des Sozialdemokratischen Quartiervereins St.Alban-Breite-Innerstadt


Dalbedyych- Boscht / Februar 2006 / Nr. 66

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Editorial I N

E I G E N E R

S A C H E

Auf das Weihnachtsessen hätte eine Dalbedyych-Boscht verschickt werden sollen. Mitten in der Arbeit musste Rolf aus gesundheitlichen Gründen das Handtuch werfen und Daniel beruflich andere Prioritäten setzen, was die Herausgabe verhinderte. Wir bitten um Verständnis. Die Mehrzahl der Artikel erscheint nun in dieser Nummer. S O Z I A L M E I L E

B R E I T E

Auf dem Viereck Verbindungsbahn-Zürcherstrasse-Farnsburgerstrasse -St. Alban-Rheinweg befindet sich nun eine schöne Anzahl von Institutionen, die meist eine soziale Aufgabe haben. Es sind dies: GGG Wohnungen Alters- und Pflegeheim Alban-Breite Allgemeine Bibliotheken * Sehbehinderten-Zentrum * Breite Treffpunkt * GAW Gesellschaft für Arbeit Das Breite Hotel Verein für Schweisstechnik Cecile Ines Loos-Anlage * = Bericht im Inneren des Blattes Wir sind stolz darauf, so viele soziale Institutionen auf der Breite zu haben und werden wenn immer möglich mit diesen gute Beziehungen pflegen. S TA D T- C A S I N O

B A S E L

Basel soll auf dem Barfüsserplatz ein neues Stadt-Casino erhalten, entworfen von der Architektin Zaha Hadid. Der Entwurf fand große Beachtung und viel Zustimmung. Titelbild und Artikel sollen der Einstieg sein in die Diskussion unseres Quartiervereins über dieses Projekt. Wir wünschen viel Spass beim Lesen. Herzlich Eure Dani Jansen

Rolf Müller-Fortunati


Dalbedyych- Boscht / Oktober 2005 / Nr. 65

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Jahresberichte 2005

des SP Quartiervereins St. Alban-Breite-Innerstadt Auf den folgenden Seiten berichten wir aus Sich des Quartiervereins St.AlbanBreite-Innerstadt über das vergangene Jahr. Den Anfang macht der Jahresbericht der CO-Präsidentin, gefolgt vom Kassenbericht, sowie den Berichten aus dem Grossen Rat und dem Bürgerrat. Last but not Least: Natürlich haben wir auch einen Regierungsrat aus dem Quartierverein...

Jahresbericht der Co-Präsidentin "Zuerst die weniger gute, dann die vielen tollen Nachrichten!" Mitglieder Im vergangenen Jahr hat sich die Mitgliederzahl von 97 auf 87 reduziert. Neben 4 Eintritten, davon 2 Übertritte aus anderen Sektionen, gab es 11 Austritte zu verzeichnen. Die meisten Austritte erfolgten wegen Nichtbezahlung des Mitgliederbeitrages, sowie einem Sektionswechsel und einem Todesfall. Den Hinterbliebenen unseres langjährigen Mitgliedes Werner Mohler bekunden wir unsere herzliche Anteilnahme. Vorstand 2005 erhielt der Verein mit Michael Joss und Stephanie Siegrist ein junges CoPräsidium, welches mit viel Freude die Arbeit im Vorstand aufnahm. Obwohl einzelne Bereiche we-gen mangelnder Vorstandsmitglieder nicht verteilt werden konnten und sowohl Jan Goepfert, als auch Ernest Voyame nach langen Jahren Vorstandsarbeit zurück traten, hat frischer Wind in diesem Gremium Einzug gehalten. Dank den erfolgreichen Wahlen, welche unserem Verein gleich vier neue Grossrätinnen bescherten, nahm der Vorstand während fünf Zusammenkünften neben der Koordination der Vereinstätigkeit, der Vor-bereitung von Mitgliederversammlungen und Aktionen wieder in Interesse des Quartie-res verstärkt auf das politische Geschehen Einfluss. Veranstaltungen Am 10. Mai fand im Europa-Institut im Hinblick auf die Abstimmungen eine Veranstaltung zu Schengen/Dublin statt, welche auch für Andersgesinnte offen stand. Während den Sommerferien, am 20. Juli, fand für alle Mitglieder im Gärtnerhaus im Schwarzpark ein Sommerhoc statt. Das gemeinsame Grillieren bot den Rahmen, sich auszutauschen und neue Gesichter kennen zu lernen. Am 25. Oktober fand im Saal der Münstergemeinde die Veranstaltung "Ei Joor rotgriens Basel" statt, in dessen Rahmen einige unserer Grossräte/-innen und eine Bürgergemeinderätin über ihre Tätigkeiten berichteten. Anschliessend wurde die Gentechfrei-Initiative contradiktorisch mit Nationalrätin Silvia Schenker und Grossrat Hans-Peter Wessels diskutiert. Bei einem Apéro liess man schliesslich den Abend ausklingen.


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Fortsetzung von Seite 3 - Um unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten Thomas Bärlocher, den Kandidaten für das Präsidium der Kantonalpartei, kennen zu lernen traf man sich am 16. November im Isaac. Nachdem Thomas dem Moderator Christian Schuhmacher und den Anwesenden Rede und Antwort gestanden hatte, stellte uns René Regenass zur Abrundung des Abends einige seiner Geschichten vor. - Schliesslich fand am 2. Dezember im neuen Breitezentrum das jährliche Weihnachtsessen statt, welches wohl als Höhepunkt des Jahres gewertet werden darf. Schliesslich war die Anwesenheit von fast 40 gutgelaunten Genossinnen und Genossen Ausdruck der erhebenden Stimmung im SP Quartierverein St.AlbanBreite. Das Präsidium dankt allen herzlich für ihr fantastisches und vielseitiges Engagement! Stephanie Siegrist

Kassenbericht 2005 Das Geschäftsjahr 2005 war eher von der unspektakulären Sorte. Die Ausgaben hielten sich im üblichen "Nicht-Wahljahr-Rahmen". Wir können einen Gewinn ausweisen, welcher uns ein kleines Polster fürs nächste Jahr bietet. Einen Gewinn aufweisen zu können ist jedoch nicht selbstverständlich. Ohne Spenden liegt gar kein Gewinn drin. Die leidige Angelegenheit der Nichtzahler hat sich etwas gebessert. Diese unnötigen Kosten konnten im 2005 nur gesenkt werden, indem der Vorstand Nichtzahler nach erfolglosen schriftlichen Mahnungen und/oder persönlichen Gesprächen rigoros aus der Mitgliederliste gestrichen hat. Erfreulich ist, dass mit einigen Nichtzahlern im 2005 auch konstruktive Lösungen gefunden werden konnten. Zukünftig sollen neue Mitglieder etwas besser "angeschaut" und vor allem besser über ihre Zahlungspflichten informiert werden. Bedenklich ist nämlich die Tatsache, dass meist Neumitglieder ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Seltsam ist auch der Umstand, dass im 2005 einige Mitglieder nicht einmal den Mindestbeitrag von CHF 37.-- einbezahlten und für die Restzahlung gemahnt werden mussten. Ich bitte an dieser Stelle alle, ihre Überweisung sorgfältig zu tätigen und den Hinweis "Mitgliederbeitrag" inkl. Betrag im Betreff zu vermerken. Ohne die jährlich oder gar monatlich wiederkehrenden Spenden, würden wir jedes Jahr mit einem Verlust abschliessen. Wir müssen erkennen, dass unsere Einnahmen durch die Mitgliederbeiträge die Ausgaben leider nicht decken. Attraktive Vereinsaktivitäten kosten aber Geld. Ein normaler Vereinsbetrieb ohne Spenden ist somit undenkbar! Ich danke allen Mitgliedern und Sympathisanten, dass sie mit ihren Spenden das Weiterbestehen unseres QVs ermöglichen. Heidi Ingold-Martínez, Kasse


Dalbedyych- Boscht / Februar 2006 / Nr. 66

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Unsere Grossrätinnen und unser Grossrat in Aktion Anita Heer

Justiz-, Sicherheits- und SportKommission

Dominique König

Interessen: Polizei, Gericht und Sicherheit Vorstoss: Anzug für Einrichtung einer unabhänigen Beschwerdeinstanz für die Polizei. Brigitte Hollinger

Regio-Kommission und Wahlprüfungskommission Interesssen: Gleichberechtigung, Frauen, Integration Aller

Fraktionsvorstand, Geschäftsprüfungskommission (Ressort Justizdepartement) Interessen: Bildung, Verkehr, Jugend

Vorstösse: Velowege, St. Jakob, Breite, Engelgasse, Fussgängerübergang Sehbehindertenzentrum zu Bus 36 Richtung Bad. Bhf Francisca Schiess

Mitglied Petitionskommission Interessen: Jugend und Kultur

Vorstösse: Anzug betreffend sexistische Werbung. Erfolgreiches Budget-Postulat zur Erhöhung Entwicklungshilfe

Jan Goepfert

Impressum Präsident GeschäftprüfungsKommission (Riesenjob) Interesse: Integrationspolitik

Redaktion: Rolf Müller-Fortunati (rmf.), 061 301 41 19 mueller-fortunati@bluewin.ch Gestaltung & Redaktion: Dani Jansen (dj.), jansen@sudhaus.ch Sozialdemokratischer Quartierverein St. Alban-Breite-Innerstadt, Postfach, 4020 Basel, Postkonto: 40-19650-2, spqvsabi@bluewin.ch, www.sp-bs.ch/qv_ab Kontaktpersonen für Mitglieder: Raffaella Kristmann, 061 312 88 23 kristmann@balcab.ch


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Unsere Bürgergemeinderätinnen in Aktion rmf. Für einmal war die DalbedyychBoscht persönlich an einer Bürgergemeinderatssitzung an wesend. Haupttraktanden: Wahlen. An dieser Sitzung wurde die neue Legislatur eröffnet. Aus diesem Anlass hielt der Alterspräsident Kurt Bachmann eine Antrittsrede. Dann schritt man zur Wahl der neuen Präsidentin des Bürgergemeinderats Heidi Keller und deren Statthalterin Christine Wirz-von Planta. Jetzt stieg die Spannung aufs Äusserste. Die neue Präsdentin schritt zur Wahl des siebenköpfigen Bürgerrats. Die Ausgangslage versprach eine Patt-Situation. Die SP, die BastA-Grünen, die VEW und die DSP stellten eine Viererliste auf. Die bürgerlichen Parteien (LDP, FDP, CVP und SVP) taten dies auch. Beide Blöcke verfügten über je 20 Stimmen. Da kam uns der Zufall zu Hilfe. Ein SVP-Mann war beruflich nicht abkömmlich. Das Stimmenverhältnis somit 20:19. Im ersten Wahlgang wurden Bernadette Herzog, Loni Burckhardt und Raffaella Kristmann sowie die Bürgerlichen Sonja Kaiser CVP, Lukas Faesch LDP und Felix Riedtmann FDP gewählt. Nicht gewählt wurde Felix Eymann. Dies darum, weil einige aus dem LinksmitteBlock nicht diszipliniert stimmten. Es folgten Fraktionssitzungen beider Gruppen. Und siehe da, im zweiten Anlauf wurde auch Felix Eymann gewählt. Darauf wurden Lukas Faesch zum Präsidenten und Raffaella Kristmann zur Statthalterin des Bürgerrates mit offenem Handmehr gewählt. (Siehe Bild) Darauf folgte die Wahl des neuen Bürgerratsschreibers Daniel Müller. Frischer Wind nach den Wahlen: Raffaella von hinten, während ihrer Wahl zur Statthalterin mit spannunsgeladenem Rücken.

Raffaella Kristmann

Bürgerrätin, Ressort Waisenhaus (Ihr Wunschdepartement) Interessen: Wie schon immer Friedenserziehung, Pädagogik und Soziales. Kämpft für mehr Geld fürs Waisenhaus.

Lilli Strassman

Bürgergemeinderätin, Ratsbüro, Christoph MerianStiftung, Interesse: Personalpolitik

Suzanne Batschelet

Bürgergemeinderätin, Einbürgerungskommission


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Unser Regierungsrat in Aktion Ralph Lewin Unser QV-Regierungsrat, Regierungspräsident Vorsteher des Wirtschaftsund Sozialdepartements

Interessen: - Ă–V mit Spezialhobby Combino - Rheinhafen mit Campus - Wirtschaft/Landwirtschaft - Sozialdienste


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Das "Neues Stadt-Casino Basel" Warum ein neues Stadtcasino? Seit drei Jahren planen die CasinoGesellschaft - ein gemeinnütziger, nicht-subventionierter Verein, der im öffentlichen Interesse tätig ist - und die Behörden in enger Zusammenarbeit das "Neue Stadt-Casino Basel". Im September 2009 soll das neue Gebäude und der renovierte Musiksaal der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Das jetzige Stadtcasino genügt den heutigen und zukünftigen Anforderungen nicht mehr: es gibt zu wenig Platz für Künstler/innen und Besucher/innen (enge Foyers), verfügt über keine genügende Lüftung, rumpelnde Tram stören die Konzerte. Für die Sanierung der Tramgeleise hat der Grosse Rat im Juni dieses Jahres den notwendigen Kredit ohne Gegenstimme bewilligt, die Tramgleise können im Jahre 2006 saniert werden.

dieser Eingangshalle werden wir die zentralen Dienstleistungsfunktionen für die Stadt finden: Billetvorverkauf, Informationen über die Stadt, wie bereits jetzt seit einiger Zeit im Stadtcasino. Wir werden Orte zum Verweilen finden, ein Café, drinnen und draussen am alten Ort des Boulevardcafés, im Untergeschoss (mit Tageslicht) finden wir einen Laden, der ein Angebot haben wird, das mit dem Stadtcasino als kulturelles Zentrum im Zusammenhang steht. Der für seine Akustik berühmte Musiksaal wird wieder - wie in alten Zeiten - einen breiten Zugang vom Foyer her erhalten. Über eine elegant geschwungene Treppe gelangen wir in den ersten Stock des Neubaus in ein grosszügiges Foyer und zum neuen Konzertsaal mit seinen 600 Plätzen. Dieser

Gründliche Vorarbeit zusammen mit den Behörden - Zaha Hadids Projekt Nach intensiven, gründlichen Vorarbeiten in enger Zusammenarbeit mit den Behörden und einem international ausgeschriebenen Wettbewerb hat schliesslich das Projekt des Architekturbüros Zaha Hadid aus London eindeutig obenaus geschwungen. Das Projekt, mit einem über dem Boden schwebenden Bau, der den Musiksaal respektvoll umschliesst, hat das Raumprogramm überzeugend umgesetzt. Das Projekt ist vom Barfüsserplatz aus entwickelt worden und wertet diesen für die Stadt so wichtigen Platz auf. Ein Gang durch das künftige "Neue Stadt-Casino Basel" Wenn das Haus gebaut ist, werden wir über den Barfüsserplatz in das Casino gehen. Eine breite Eingangshalle, die ebenerdig unter dem Haus zum Steinenberg hinführt, empfängt uns. In

WWW

.CASINOGESEL


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- offen für Jung und Alt neue Saal hat für Konzerte - insbesondere auch in kleinen Formationen - eine optimale Akustik. Er liegt hinter dem grossen Fenster, das sich auf den Barfüsserplatz öffnet. Für gesellschaftliche Anlässe wird die spektakuläre Sicht auf den Barfüsserplatz freigegeben. Der Balkon vor dem Fenster kann als Bühne auf den Barfüsserplatz für Konzerte, Meisterfeiern des FCB etc. genutzt werden. Das "Neue Stadt-Casino Basel" mit bewährtem und neuem Programm Das Programm im "Neuen Stadt-Casino Basel" wird wie bisher in erster Linie durch Konzerte geprägt sein. Die Vielfalt des Angebotes wird allein durch die Attraktivität des Hauses wachsen ein breites kulturelles Angebot wird

möglich sein. Beide Säle - der Musiksaal und der neue Konzertsaal - erhalten eine flexible Bestuhlung, haben Tageslicht. Sie stehen auch tagsüber für gesellschaftliche Anlässe zur Verfügung. Das Haus soll ein für alle offenes Haus sein, nicht nur während den Konzerten am Abend, sondern auch tagsüber. Gemischte Finanzierung: privat Staat Mit den Behörden ist vereinbart, dass die Casino-Gesellschaft weiterhin den Konzertveranstaltern die Säle zu günstigen Bedingungen zur Verfügung stellt. Dafür ist der Staat bereit, einen einmaligen Investitionsbeitrag von 40 Mio. Franken an die Gesamtkosten von 100 Mio. Franken beizutragen. Der Rest muss von der Casino-Gesellschaft getragen werden. Eine Spendensammlung hat bereits gut begonnen, im Januar 2006 wurde eine breite Sammlung gestartet, damit alle bei diesem grossen Projekt dabei sein können. Der Grosse Rat wird 2006 über den Beitragskredit entscheiden. Blick in die Zukunft Wir freuen uns sehr über das bisherige gute Echo, gerade auch von Jugendlichen, die dieses geplante Haus als Symbol für die Zukunft sehen. Die bisherigen Aktivitäten auf dem Barfüsserplatz, wie etwa die Märkte, werden noch bessere Bedingungen vorfinden, das neue Haus wird positiv auf den Platz und die Umgebung ausstrahlen. Es wird die breite Bevölkerung erfreuen, und wir Basler und Baslerinnen können auch ein wenig Stolz sein, mitten in unserer Stadt ein international bereits jetzt sehr beachtetes Haus zu haben.

LSCHAFT

-BASEL.CH

Cyrill Häring, Projektleiter "Neues Stadt-Casino Basel"


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Einweihungsfest: das Am Samstag, den 12.11.2005 wurde das neue Breite Zentrum mit einem grossen Fest eingeweiht. Die einzelnen Teile waren zu besichtigen, dazu gab es ein Mittagessen und natürlich einige Reden, unter anderem von Regierungsrätin Barbara Schneider und Regierungsrat Christoph Eymann. Wir stellen Euch in dieser und in der nächsten DaBo die einzelnen Projekte vor. haltet zudem die rege benutzte Mütter Der Treffpunkt Breite Väter Beratung, den wieder eingeführten Krabbeltreff für die Kleinsten und Ein lebendiger Begegnungsort für alle ihre Eltern sowie die beliebte SpielDurch den hellen Innenhof des neuen gruppe "Seifiblootere" (für die 3 bis Breitezentrums und die gläserne Schie5jährigen). Die Jugendlichen können im betüre betritt man die Räume des Jugendschach um die Wette spielen, Treffpunktes. Unmittelbar nach dem "Kaffe Kids und Ko". lädt am Mittwoch blauen Entrée liegen Büro und SekreNachmittag zu einem Schwatz und zum tariat, die Domäne des Treffpunktleiters Spielen ein. Für Kulturinteressierte gibt Julian Gattermann und seiner Arbeitses den offenen Kreativraum und die kollegin Anne Hassler. Rechter Hand lateinamerikanischen Tanzabende. Von befindet sich der große Mehrzweckder Tanzmeditation über die Tanzimraum. Das warme Blau der Innenwände provisation bis hin zur Milonga finden kontrastiert mit dem Rot der SchiebeKurse wie Yoga, "Fit in jedem Alter" wand und des Mobiliars. Bequeme Sofas oder Alexander Technik in den Räumen mit kleinen Holztischen, eine Leseecke des Treffpunktes statt. Am Mittwochund die "60er Jahre" Bar laden zum abend können die Erwachsenen an der Verweilen ein (kann für bis zu 80 Leute "Bar du soir" den Feierabend mit Live gemietet werden). Die daneben geleMusik und einem Glas Flauder geniesgene Grossküche besticht durch klare sen. Das Programm mit vielen Infos Eleganz und ausgeklügelte Zweckmäsliegt in Form eines Faltprospektes im sigkeit. Treffpunkt auf. Der Treffpunkt Breite Der linke Flügel des Treffpunktes Breite wird vom Verein Treffpunkt Breite gliedert sich in einen kinderfreundlibetrieben und gehört zu weiteren elf chen, liebevoll eingerichteten KleinkinQuartiertreffpunkten, die von der Stadt derraum mit dazugehörigem WC und Basel Unterstützung erhalten. Genug Kochnische (bestens für Kindergeburtsgeplaudert! Kommen Sie einfach einmal tage bis 15 Personen geeignet) und vobei! dem hellen, geräumigen Kreativraum Anne Hassler (ideal für Kurse und Sitzungen). Das Besuchen Sie unsere Homepage: Programm des Treffpunkt Breite beinwww.quartiertreffpunktebasel.ch


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neue Breite Zentrum Das Sehbehindertenzentrum Nach dem Breitetreff besichtigten wir die Räume des Sehbehindertenzentrums Basel. Wir waren beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten der Schulung und den technischen Möglichkeiten, die dafür zur Verfügung stehen, um den Sehbehinderten das Leben zu erleichtern. Angebot des Sehbehindertenzentrums im Ressort Ausbildung und Umschulung Aus der Erfahrung von vier Jahrzehnten schöpft in Basel die einzige schweizerische Stelle, die auf die Ausbildung von blinden und sehbehinderten Menschen in nicht-handwerklichen Berufen spezialisiert ist. Die Schülerschaft kommt aus der ganzen Schweiz und setzt sich zusammen aus: - jungen blinden und sehbehinderten Leuten in ihrer ersten Berufsausbildung. - Personen im erwerbsfähigen Alter, die auf Grund einer eingetretenen oder zunehmenden Sehbehinderung neue Arbeitstechniken einsetzen oder gar eine berufliche Neuorientierung vornehmen müssen. Die Lernenden bilden eine lebendige und herausfordernde Gruppe in jeglicher Hinsicht: Art und Dauer der Sehbehinderung, Alter, Lebenserfahrung, berufliche und geografische Herkunft sowie die Aufenthaltsdauer sind sehr unterschiedlich. Die Spanne reicht vom graduierten Akademiker bis zum migrierten Analphabeten. Viele Auswärtige wohnen unter der

Woche im eng mit der Sehbehindertenhilfe zusammenarbeitenden Blindenheim. Die einen erlangen ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, andere Informatikoder Sprachdiplome, wieder andere Selbstsicherheit und Arbeitstechniken, die sie für einen Neustart brauchen. Die Ausbildungsdauer liegt zwischen drei Monaten und mehreren Jahren. Die Schule bietet seit 1964 Ausbildungen für die Arbeit am Telefon und im kaufmännischen Bereich an, die selbstverständlich den besonderen Bedürfnissen der sehbehinderten Schülerschaft Rechnung tragen. Ein Beispiel für ein neueres Angebot ist der ergänzende Unterricht für den Lehrgang in der medizinischen Massage. Die sehbehindertentechnischen Grundschulungen gehören seit Anbeginn zum Angebot. Sie entsprechen immer noch einem steten Bedarf, sind sie doch das Fundament für jede weitere Tätigkeit vor allem für Personen, die erst seit kurzer Zeit mit den Schwierigkeiten einer Sehbehinderung konfrontiert sind. Für viele erschliessen sie die Wiederaufnahme einer Arbeit, die Möglichkeit eines Studiums oder den Zugang zu einer weiteren Ausbildung. Die Lernenden werden vom spezialisierten Personal in der Aneignung und Entwicklung von besonderen Arbeitstechniken gefördert.


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Die neue Bibliothek der ABG im Breitezentrum In luftigen Räumen steht auf 700 m2 für die Quartiereinwohnerinnen und einwohner ein breites Angebot von 32'000 Medien (Romane, Sachbücher, Nachschlagewerke, Landkarten, Spiele, Noten, Playstations, Videos, Kassetten, CDs, Sprachkurse, CD-ROMs und DVDs) bereit. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben ihre eigenen Zonen, so dass sie sich gegenseitig nicht stören. Es werden rund 30 Arbeitsplätze vorhanden sein, 6 davon mit PCs ausgerüstet, die entweder den Zugang ins Internet oder das Arbeiten mit Büroprogrammen erlauben. Ein grosszügiger Lesebereich mit Zeitungen und Zeitschriften erhöht ferner die Attraktivität des Aufenthaltes in der Bibliothek. Eine wesentliche Neuerung sind die erweiterten Öffnungszeiten. Am Dienstagabend ist bis 19 Uhr, am Mittwoch auch am Vormittag von 10 - 12 Uhr und am Samstag durchgehend von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Kundenfreundlichkeit wird bei den ABG gross geschrieben. Das ist auch daran zu erkennen, dass Benutzerinnen und Benutzer künftig die Möglichkeit haben werden, ihre Medien auch ausserhalb der Öffnungszeiten in einem speziellen "Rückgabekasten" einzuwerfen. Neben dem üblichen Ausleihangebot führen die ABG auch in dieser Zweigstelle Veranstaltungen durchführen. Sie sollen Gross und Klein mit ihrer Quar-

tierbibliothek vertraut machen und vor allem bei den Kindern auch der Leseförderung dienen. Dieser Ausbau ist ein Schritt, dem weitere folgen müssen. Nur mit geräumigen und attraktiven Bibliotheken sind die ABG in der Lage, Informationsdrehscheiben für die Basler Bevölkerung zu bleiben. Denn Informationen werden immer wichtiger: Nur wer gut und richtig informiert ist, kann sich in der Wissensgesellschaft behaupten. Kurt Waldner, Direktor ABG Bibliothek Breite Zürcherstr. 149, 4052 Basel Tel. 061 312 83 55 E-Mail: breite@abg.ch Website: www.abg.ch Öffnungszeiten: Montag 14.00-18.30 Dienstag 14.00-19.00 Mittwoch 10.00-12.00 /14.00-18.30 Donnerstag 14.00-18.30 Freitag 14.00-18.30 Samstag 10.00-16.00 In der nächsten Ausgabe stellen wir das BreiteHotel, sowie die GAW vor, Beide sind im neuen Breitezentrum bzw. in unmittelbarer Nähe beheimatet.


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Quako

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(Quartierkommission)

Vor ca. 25 Jahren hat unser Quartierverein eine gut funktionierende Quartierkommission gehabt. Personell war sie gut besetzt und hat viele Probleme in Angriff genommen. So war die in Entstehung begriffene N2 das Thema vieler Diskussionen. Durch genaues Studium des Kreuzungsbauwerkes Hagnau konnten wir erreichen, dass durch Erstellen einer zusätzlichen Verbindungsbrücke die Lastwagen nicht mehr durch die Lehenmattstrasse fahren mussten. Zusammen mit der SP Birsfelden kämpften wir für Rückzonung des Familiengarten-Areals in der Hagnau. Und natürlich auch für ein Breite-Zentrum. Auch wurde in dieser Zeit ein Entwicklungspapier für die Breite-Lehenmatt erstellt, welches damals bereits die Forderung nach einer Buslinie Aeschenplatz-Lehenmatt enthielt. Nach der Gründung des Komitees für eine wohnliche Breite gingen die Probleme und die Mitarbeiter der Quako grösstenteils im Komitee auf. Die Quako schlief langsam ein, da zu viele Doppelspurigkeiten entstanden. Heute ist im QV wieder eine vermehrte Aktivität entstanden. Der Vorstand hat beschlossen diesen Tätigkeiten mehr Gewicht zu geben . Er hat dazu eine lockere Organisation beschlossen. Quasi eine "Quako light". Zuständig sind nun für: St. Alban-Gellert: Heidi Ingold, Anita Heer. Probleme in Arbeit: - Korrekturen an der Engelgasse zugunsten der VelofahrerInnen oder vorgesehen: - Einführung Tempo 30 an Sevogel- und Jakob Burckhardt-Str., - Probleme um das Sommer-Casino. - Zusammenarbeit mit dem Neutralen QV St. Alban-Gellert, - Korrektur Karl Barth-Platz, - Buslinie 37/ex 41. Breite-Lehenmatt: Michael Joss, Dominique König. Probleme in Arbeit: -Verbesserung Fussgängerstreifen vom Sehbehindertenzentrum zu Bus 36 oder vorgesehen: - Richtung Badischer Bahnhof, - Velowege St. Jakob und Nasenweg Birstrasse, - Parkplätzeverlegung an der Birsstrase, - Buslinie 37/ex 41. Innerstadt: Rolf Müller, Brigitte Hollinger. Probleme in Arbeit: - Münsterplatz oder vorgesehen: - Parkhäuser Innerstadt, - Neues Stadtcasino, - Einkaufszentrum Innerstadt. Es ist vorgesehen, für grössere Aufgaben gezielt mehr Leute zur Mithilfe zu bitten. Obige Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für Anregungen und Vorschläge haben wir ein offenes Ohr. Rolf Müller-Fortunati


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Fürio!

Der geplante Raubzug der Bürgerlichen Parteien auf die Staatskasse Wenn der Feind auf die Mauern klettert. Pflanzt man keinen Kabis, sprützt man keine Nägeli (Jeremias Gotthelf) Mit grossem Getöse kündet die SVP ihre Steuerinitiative wider die Steuerhölle Basel an. (Steuerausfall ca. 100 Mio). Die CVP plant eine Initiative mit dem Thema Abzug der Krankenkassenprämie am steuerbaren Einkommen (Steuerausfall ca.140 Mio) Getreu ihren ideologischen Grundsätzen (Liberalisierung, Globalisierung, Abbau Staatsrate und Steuersenkung) planen sie einen Angriff auf unseren Sozialstaat und wollen damit bewirken, dass das Rot-Grüne Basel scheitert. Das ist perfid und hinterhältig. Der Angriff ist nicht ehrlich deklariert und verspricht den Wähler/innen Vorteile, welche sie nachher teuer bezahlen werden. Das ganze bewirkt eine Umverteilung der Mittel von unten nach oben. Zuerst aber einige von Christoph Brutschin gelieferte Fakten. 2004 zeigte folgende Zahlen (Auswahl) in Mio Franken: Reduktion um auf in Prozent 2004 Einnahmen: 3826 -240 3586 -6.27 % Ausgaben 3861 -242 3619 -6.27 % Investitionen 260 -16 244 -6.27 %. Bildung 778 -48 730 -6.27 % Sicherheit 332 -20 312 -6.27 % Gesundheit 893 -56 837 -6.27 % Kultur 197 -12 185 -6.27 % Soz.Wohlfahrt 760 -48 712 -6.27 % Verkehr 379 -24 355 -6.27 % Die Zahlen in der dritten Spalte (16-48 Mio) zeigen, was eine lineare Kürzung bei den einzelnen Ausgabeposten bewirkt. Was das heisst, kann sich jede und jeder selbst ausmalen. Gegen diese Vorhaben müssen wir antreten. Das dürfen wir uns keinenfalls bieten lassen. Wir müssen harte argumentative Abstimmungskämpfe bieten. Die müssen folgende Punkte enthalten: Unsere Aussagen müssen sachlich fundiert sein und dürfen keine Horrorszenarien enthalten. (Die Abstimmungen BVB-Auslagerung, Gastwirtschaftsgesetz, Erlenmatt, Elisabethen-Anlage scheiterten, weil solche unglaubwürdige Szenarien verwendet wurden.) Wir müssen uns ausserordentlich gut vorbereiten. Alle Parteigremien, Quartiervereine und Sachgruppen müssen sich bewusst werden, was diese Abstimmungen für uns bedeuten. Die WahlkämpferInnen müssen in Seminaren von Fachleuten ausgebildet werden. Wir müssen selbstbewusst und siegessicher auftreten, aber keinesfalls überheblich wirken. Der Abstimmungskampf muss eine Intensität und Präsenz haben, wie ein Wahlkampf. Wir vertrauen da ganz auf Peter Howald. Es braucht auch genügend Finanzmittel. Ich glaube fest daran, dass wir diese Abstimmungen gewinnen werden. Rolf Müller-Fortunati


Sämf

Sämf kame derzue nää, derzue gää oder aifach abloo.. Der uns Allen sattsam bekannte AltRegierungsrat Hans Martin Tschudi, der den liebevollen Spitznamen Hamatschu sein eigen nennt, arbeitet nun für die SBB. Und schon haben findige Köpfe seinen Spitznamen in Hamatschutschu erweitert.

S'schwarz Brätt Termine bis Ende April 2006

So 12.02.06 (-12.00) Regierungsrat: Ersatzwahl

(Die SP Basel-Stadt hat auf eine eigene Kandidatur für die Ersatzwahl in den Regierungsrat verzichtet. Die Delegierten äusserten sich aber sehr kritisch zu den klar rechtsbürgerlich positionierten Inhalten der FDP-Kandidatin - insbesondere in Gleichstellungsfragen und in der Migrations- und Finanzpolitik.)

So 12.02.06 (-12.00) Abstimmungen: ***** Zu meinen Lieblingsbüchern gehören zweifellos die Jüdischen Witze, die Salcia Landmann gesammelt und veröffentlich hat. Hier habe ich einen ins "Trostbuch" unserer geplagten Kassierin gefunden. Er zeigt, dass man auch andernorts Ärger beim Geldeinziehen hat: Chef zum Reisenden: Ehrenberg soll plötzlich meschugge geworden sein. Fahren sie zu ihm! Er schuldet uns noch 2000 Gulden. Sehen sie zu, was sich machen lässt." Der Reisende kommt zurück und meldet: "Er ist in der Tat meschugge." "Und hat er bezahlt?" "Nein. So meschugge ist er noch nicht." ***** Eine jüdische Wiener Mutter, möchte, dass ihr in Prag studierender Sohn, den Hausball ausrichtet und bittet ihn nach Wien zu kommen. Dieser telegrafiert: "Mamma ich kann nicht kommen, ich liege mit Angina im Bett." Diese glaubt ihren Sohn zu kennen und telegrafiert zurück: " Gib ihr 20 Kronen, wirf sie raus und komm." ***** "Reb Koppel ist gestorben. Gehst Du zu seinem Begräbnis?" "Warum sollte ich? Wird er zu meinem Begräbnis kommen?"

- Wiese-Initiative (JA) - Zonenänderung Reservoirstrasse (Stimmfreigabe) - Zonenänderung Oberer Batterieweg (...freigabe)

Mo13.02.06 (20.00)

Generalversammlung (siehe Rückseite)

Di 14.02.06 (20.00)

Kantonale DV

Di 21.02.06 (20.00)

Offene Vorstandssitzung

(8tung: neues Datum!)

So 19.03.06 (-12.00) Ev. 2. Wahlgang Regierungsrat Do 30.03.06 (20.00)

Kantonale Jahres-DV

Di 11.04.06 (20.00)

Kantonale DV


SOZIALDEMOKRATISCHER QUARTIERVEREIN ST. ALBAN-BREITE-INNERSTADT, POSTFACH 437, BASEL 20

EINLADUNG

ZUR

GENERALVERSAMMLUNG

MONTAG,13. FEBRUAR 2006, 20.00 UHR IM SAAL DER ALTERSSIEDLUNG MÜNSTERGEMEINDE (KAPELLENSTR. 10, 4052 BASEL) Traktanden 1.

Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2.

Protokoll der Generalversammlung vom 19. Februar 2004

3.

Mitteilungen

4.

Aufnahme von Neumitgliedern

5.

Jahresberichte (Vorstand, Kasse, Revisoren)

6.

Decharge-Erteilung an Kassier und Vorstand

7.

Wahlen:

8.

Anträge

9.

Varia

10.

Gemütlicher Teil

- Präsidium, Kassierin, RevisorInnen, - Übriger Vorstand - Delegierte Kantonale Delegierten-Versammlung und Parteivorstand - Quartiervereinspräsidenten-Konferenz, - CH-Delegiertenversammlung - Schweiz. Arbeiterhilfswerk

Anträge Traktandum 8: sind bis spätestens eintreffend am 10.02.2006 zu richten an: Stephanie Siegrist, Dornacherstrasse 160, 4053 Basel, Tel: O61 361 60 10, EMail: siegrist.sp@bluewin.ch

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vo dr Birs zem Birsig Mitteilungsorgan des Sozialdemokratischen Quartiervereins St.Alban-Breite-Innerstadt

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