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ARCHITEKTUR PORTFOLIO Sophia Tamina Zulic


PORTFOLIO


Sophia Zulic Neufenstraße 21 70771 Leinfelden- Echterdingen Deutschland +49 17621415253 sophia.zulic@hottenlocherhof.de

Motivation Mein Name ist Sophia Zulic und ich habe mein Studium in Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart mit dem Bachelor of Science absolviert sowie eine Fortbildung zur Fachplanerin für Brandschutz bei der International Security Academy abgeschlossen. Mein Interesse gilt der nachhaltigen und ressourcenschonenden Architektur, welche häufig in der Materialwahl und der Modularität meiner Entwürfe ihren Ausdruck findet. während meiner Studienzeit habe ich mich verstärkt mit der Verwendung lokaler Materialien und der Kombination von traditionellen und modernen Bauweisen in den Tropen und Subtropen befasst. Eine Lehmbauexkursion nach Marokko, sowie ein 4-monatiges Praktikum in Ghana ermöglichten es mir, mein Wissen zu vertiefen und praktische Erfahrungen in diesen Bereichen zu sammeln. Desweiteren ist mir die Vereinbarkeit von Architektur und aktuellen Bauvorschriften wichtig, damit meine Entwürfe umsetzbar bleiben. Diesem Wunsch habe ich unter anderem mit der Fortbildung zur Fachplanerin für Brandschutz Ausdruck verliehen. In all meinen Entwürfen und Projekten, sowohl in der Architektur als auch in der Stadtplanung, steht für mich das kontextorientierte Arbeiten im Vordergrund. Ich versuche mich auf den Mehrwert für die Menschen zu konzentrieren, um gesunde und lebenswerte Räume zu schaffen. Die Motive für meine im Folgenden präsentierten Projekte sind experimenteller, nachhaltiger und sozialer Natur.


Persönliches Geburtstag Geburtsort Ausbildung 12/2017 - 04/2018 10/2017 - 11/2017 10/2013 - 09/2017 09/1999-06/2012 Auslandsaufenthalte 04/2016 - 07/2016 11/2012 -04/2013 Praxiserfahrung 04/2016 - 07/2016 Sonstige Tätigkeiten seit 04/2016 04/2013 -09/2013 & Semesterferien 2014 Praktikas CAD-Kenntnisse Vectorworks Rhino / Grasshopper Photoshop / InDesign MS Office Interessen

25.09.1992 Filderstadt Zertifizierter Fachplaner für Brandschutz ISA Brandschutzbeauftragter ISA Bachelor of Science , Architektur & Stadtplanung, Universität Stuttgart Abitur, Waldorfschule Wahlwies Auslandspraktikum Ghana Work & Travel, Südamerika Bau eines Baumhaus / Bau eines Selbstversorgerprototypen Hiwi Casino IT, Universität Stuttgart Aushilfskraft Gartenmöbelverkauf Firma Dandler Landwirtschaftspraktikum in der Camargue, Handwerkspraktikum Theaterschneiderei, Sozialpraktikum Club Körperbehinderte u. ihre Freunde, Wirtschaftspraktikum Steuerberater, Kommunikationsdesign

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Badminton, Möbeldesign, Zeichen/Malen, Reisen


INHALT Architektur Klitschko House

USA - Miami

eMobility Salon

Deutschland - Stuttgart

Thyphabuilding

Marokko - Marrakesch

Haus der Parität

Deutschland - Heilbronn

Beeyard Naturehub

Deutschland - Vaihingen Deutschland - Stuttgart

Stadtplanung Neckar City

Deutschland - Stuttgart

Praktikum Building with earth

Ghana - Abetenim

Twe Tree House

Ghana - Abetenim

Fortbildung Brandschutzkonzept Tiefgarage

Deutschland - BW


ARCHITEKTUR


ARCHITEKTUR


KLITSCHKO HOUSE Miami

Das Projekt „Klitschko House“ ist für die legendären Klitschko-Brüder und ihre Familien konzipiert. Es liegt am Miami-Beach und setzt sich aus einer felsartigen Komposition zusammen. Eine in sich verschränkte Treppe bietet beiden Familien sowohl private als auch halböffentliche Räume. Zum Strand hin öffnet sich das Gebäude mit einem Spalt der Licht ins Innere holt. Eine weitere filigrane Treppe mit Meerblick dient den Familien als zweiter Rettungsweg. Der Fokus der Arbeit liegt auf genormtem Wohnbau mit den zugehörigen Flucht- u. Rettungswegen. IWE - Prof. Dr.-Ing. Thomas Jocher 3. Semester


- 2 Brüder von stattlicher Größe und einer gemeinsamen Leidenschaft: Dem Schwergewichtsboxen = Impulsive Seite

Vitali & Wladimir Klitschko

- 2 Brüder die gerne Schach spielen, drei Sprachen sprechen, Hilfsprojekte unterstützen und politisch engagiert sind. = hilfsbereite, besonnene Seite

IWE Einführung in Gebäudelehre und Wohnungsbau Anna Piazolo 2896898 I Cu

IWE Einführung in Gebäudelehre und Woh Anna Piazolo 2896

4_S

Wegführung im Gebäude

Wegführung im Gebäude Eingang = Spalt im Felsen Empfang = großer heller Raum Erschließung = Treppe übers Meer

Form der w

Eingang = Spalt im Felsen Empfang = großer heller Raum Erschließung = Treppe übers Meer

IWE Einführung in Gebäudelehre und Wohnungsbau Anna Piazolo 2896898 I Cu

IWE Einführung in Gebäudelehre und Woh Anna Piazolo 2896

4_S 4_SIDE BY SIDE

UG EG/OG1

Vitali & Wladimir Klitschko

- 2 Brüder von stattlicher Größe und einer gemeinsamen Leidenschaft: Dem Schwergewichtsboxen = Impulsive Seite

OG

Kontaktzonen der Kontaktzonen der Baukörper - 2 Brüder die gerne Schach spielen, drei Sprachen Baukörper sprechen, Hilfsprojekte unterstützen und politisch engagiert sind. Fassade / Erschließung = hilfsbereite, besonnene Seite

Temporär Öffentlich

- Sponsorengalerie / Trainin

Öffentlich

- Empfang / Eventraum / Se - Wohnen - Wohnen - Wohnen /gemeinschafts R

Privat

Vitali Wladimir Kern

Fassade / Erschließung

Kontakt zwischen den Baukörpern:

Durch das bewusste Öffnen und Schließen der Fassade


1.3

0.75

0.75

IWE Einf체hrung in Geb채udelehre und Wohnungsbau I Prof. Dr. Thomas Jocher I Sylvia Schaden I WS 2014/2015 Anna Piazolo 2896898 I Cuizhu Wang 2829140 I Sophia Zulic 2885786

IWE Einf체hrung in Geb채udelehre und Wohnungsbau I Prof. Dr. Thomas Jocher I Sylvia Schaden I WS 2014/2015 4_SIDE SIDEZulic 2885786 Anna Piazolo 2896898 I Cuizhu Wang 2829140 BY I Sophia

4_SIDE BY SIDE

0.8 0.7

1.3

0.8 0.7


ARCHITEKTUR


eMobiliy Salon Stuttgart

Ziel des Entwurfs ist ein eMobility Salon, der als prägendes Eingangstor für Stuttgart wahrgenommen wird. Das äußere Erscheinungsbild soll durch eine klare, prägnante Gebäudeform sowie eine komplexe Holzkonstruktion Interesse wecken. Transparent gestaltete Übergänge von Innenund Außenbereichen erzeugen eine einladende Wirkung und durch die transluzente, aufgespannte Dachhaut gewinnt das Gebäude zusätzlich an Leichtigkeit. IBK2 - ITKE - IBBTE - Integriertes Projekt 4. Semester - Gruppenentwurf Veröffentlicht im Jahrbuch 2016 der Universität Stuttgart


B 1

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60.0m

12.0m

12.0m

12.0m

12.0m

12.0m

36.6m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

2.4m

1.3m

12.47m

3.7m

Leifahrzeuge

E-Ladestationen

2.25m

A

2.80m

B

Ausstellungsbereich 2 Fahrradparcours

2.80m

C

37.41m

12.47m

C

C

2.80m

D

E

A

2.25m

A

12.47m

F

B

Ausstellungsbereich 1

GRUNDRISS EG M 1:50

IBK 2

Institut fĂźr Baukonstruktion Lehrstuhl 2


HOLZ 16x30mm

Brettschicht Verbindung

Stahl Verbindungsspinne M 1:20

Brettschicht Brettschicht Verbindung Verbindung

Stahl Verbindungsspinne Stahl Verbindungsspinne M 1:20 M 1:20

STAHLSCHWERT 300x10mm geschweißt

Brettschicht Verbindung

Stahl Verbindungsspinne M 1:20

520mm

HOLZ 16x30mm

520mm

520mm

STAHLSCHWERT 300x10mm geschweißt STAHLSCHWERT STAHLSCHWERT 300x10mm 300x10mm geschweißt geschweißt

520mm

HOLZ 16x30mm HOLZ 16x30mm


ARCHITEKTUR


THYPHABUILDING Marrakesch

Der Entwurf stellt ein für Marrakesch konkretisiertes Konzept zur Entwicklung einer Siedlung aus dem Baumaterial Typha dar. Ausgangspunkt ist ein modulares System, bei dem jedes Gebäude erweiterbar und rückbaubar bleibt. Die entwickelten Gebäudetypen nehmen dabei die Formensprache der Kultur und des Klimas auf. Kleine Fenster, vorgelagerte Laubengänge und verschattete Innenhöfe mit Brunnen kühlen und schützen vor Sonne. Traditionelle Windtürme verbessern das Innenraumklima. Moderne Photovoltaikanlagen mit Pufferspeichern und vernetzten Haushalten sowie ein eigenes Typha-Klärsystem machen die Siedlung weitestgehend autark. ILEK - o. Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Werner Sobek 5. Semester - Gruppenentwurf


ure

Fabrik

as

Monte

M

ch

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NG

er

U IER

STAAT

Verk

ZWEIGE ZWEIGE

od

Beratu ng

Steuern

Palmerie

Typhafeld

Baut Häuser für Angestellte

Abbezahlung der Häuser über Lohnreduzierung

Baut Häuser für Zuzug

Zahlung über Miete oder Kauf

n

SIEDLUNG

SP

NG

HU

TE

TS

EN ZENTRALE IN MARRAKESCH

EXPERTENGRUPPE

SS

Abwasser

Palmerie

ZE

Souk Med. Versorgung/ Sozialstruktur

RO

Zuwasser

KOOPERTATION MIT BAUERN BEHÖRDENARBEIT / INFRASTRUKTUR

STAAT KREDIT

Typhafeld

ERSTER TYPHAERTRAG (nach 2J.) SOZIALE INFRASTRUKTUR

Zuwasser

Souk Med. Versorgung/ Sozialstruktur

Palmerie

ARBEITERANSIEDLUNG

ERSTE TYPHAHÄUSER

MASCHINEN FABRIKBAU Abwasser

Typhafeld

uk

tio

FABRIK

Zuwasser

Abwasser

auf

PR-A

FABRIK Pr

Kredit

Souk Med. Versorgung/ Sozialstruktur

h rbeit

NZ

A

FIN

lei


EIN BLOCK... I Funkmasten

1 Fabrik

Die Siedlung wird zentral per Funk mit Wlan versorgt. In den Technikräumen der Gebäude befinden sich weitere Repeater.

Nähe zur Hauptstraße, um gut gesehen zu werden und gut erreichbar zu sein. In die Siedlungsstruktur durch Grünzug integriert. Kurze Wege zu den Typahfeldern.

8x

= max.32 Personen

BEDARF

II Hochbehälter Sorgt für Druck in der Wasserleitung. Zusätzlich wird das Wasser hier aufbereitet und geprüft.

2 Eingangstor Repräsentative Häuserzeile als Eingangstor der Siedlung Verkörpert den Siedlungsgrundstein

III

/ Tag =

60l

60l

120l

4 kw/h

1 kg

/ Jahr =

525 600l

525 600l

1 051 200l

35 040 kw/h

8760 kg

III Pumpwerk

II

3 Versorgungsring

Hier wird Grundwasser und Flusswasser aufgenommen.

Gebäude zur Bewirtschaftung der Palmerie und Felder,sowie Anlagen zur Wasserversogung und Aufbereitung

GEWINNUNG INTERN

5 4

4 Souk

8

6

7

I

IV Recyclinghof Hier werden alle recyclingfähigen Stoffe gesammelt und verwertet/ verkauft.

2

Kern der Siedlung, an dem die Hauptachsen aufeinander treffen. Hier soll der alltäglichen Bedarf der Bewohner gedeckt werden und ein reger Handel entstehen. Weiter soll er den kulturellen Austausch fördern und ein Platz für Festlichkeiten sein.

3

Sammlung von Dachund Oberflächenwasser für Gärten und Palmerie

30 m2 Dachfläche für Solarthermie = 500 000l

Eigenes Klärwerk und natürliche Filterung im Thyphafeld

320 m2 Dachfläche für Photovoltaik pro Gebäude = 32 kw/Peak = ca. 90 000 kw/h

Eigene Müllverbrenn ungsanlage

1

GEWINNUNG EXTERN

V Regenwasser das Oberflächenwasser der Straßen und Plätze wird meist oberirdisch in Kiesbetten zusammengeführt und in einem Reservoir für die Bewässerung der Palmerie gespeichert.

IV

5 Grünzug Er schafft Platz für Erholung und verbindet den Ausgangspunkt (die Fabrik) mit der Zukunftsperspektive einer wachsenden Siedlung.

V 8

Im Spitzenlastfall Möglichkeit von externem Strombedarf

Entnahme aus Flüssen und dem Grundwasser

VI VII

Recycling der meisten Stoffe nur extern möglich

VI Klärwerk Hier wird das Abwasser der Siedlung sowohl mechanisch, als auch biologisch gereinigt, den Rest übernehmen dann die Thyphafelder

6 Sonderbausteine -Schule -med. Versorgung -Sakralbauten -Verwaltung -Hamam -Freizeit -Gewerbe

ÜBERSCHUSS

VII Müllverbrennung Hier werden alle nicht recycelfähigen Abfälle der Sied lung unter Gewinnungvon Thermischer Energie (zum Beispiel zum Brennen von Tonwaren) verbrannt und die Abgase gefiltert.

7 Wohnen Private und halböffentliche Räume in ruhger Lage mit kurzen Wegen zur Arbeit, Versorgung, Erholung u. öfentl. Netz

8 Palmerie & Typhafeld Direkte Versorgung der Siedlung mit Nahrungsmitteln und Baumaterial

N

Geklärtes Abwasser kann für landwirtschaft liche Bewässerung benutz werden

Bei Überprodukti on Zuführung ins öffentliche Netz

Aufnahme auch von externem Müll möglich


Traditionelle Medinahäuser


Straßenperspektive Innenhof mit Brunnen u. Laubengängen für Verschattung u. Privatsphäre

Dachterrasse mit Blick über die Dächer, Straßen u. Innenhöfe

Innenraumperspektive - Küchenelement


ARCHITEKTUR


HAUS DER PARITÄT Heilbronn

Wunsch des Auftraggebers und Ziel des Entwurfs ist es, die beiden Gesellschaften ARKUS und PPSG der Parität in Heilbronn unter einem Dach zu vereinen und zusätzlichen Wohnraum für Alleinerziehende zu schaffen. Um das Grundstück optimal zu nutzen sieht der Entwurf eine Neubebauung vor. Während der quadratische Baustein die Ecksituation fasst und über seine Höhe im städtebaulichen Kontext eine neue Eingangssituation des Stadtzentrums darstellt, nimmt der längliche Körper die lenkende und verhaftende Funktion vor Ort ein. Er verknüpft die Stadt über den offenen Platz hinweg mit der Parität. Der Platz stellt eine Schnittstelle dar, die als Begegnungsraum dient. Um den Platz ordnen sich ein Restaurant, ein Café und kleine Läden mit Werkstätten der Parität an. Auch im Inneren der Gebäude liegt ein besonderes Augenmerk auf räumlichen Qualitäten, welche Begegnungen und Austausch fördern sollen. IBK 1 - Prof. Peter Cheret

7. Semester - Einzelentwurf


ARCHITEKTUR


BEEYARD Vaihingen

Aufgabe dieses Entwurfs ist die Entwicklung eines Wohngebäudes für mindestens sechs Personen, mit integrierten Lagerflächen und variablen Nutzungsmöglichkeiten für Familienhaushalte, als auch für Studierende. Der Campus Vaihingen dient hierzu als Beispielstandort. Vorbild der Modulform des Entwurfs ist die Bienenwabe. Jede Wabe besitzt einen Kern in dem sich Technik, Küchenzeile, Nassbereiche und Treppen befinden. Das Kernmodul bildet den Mittelpunkt des Gebäudes, um den sich sowohl Konstruktion, als auch Grundriss Etage für Etage rotieren. Aus der Form sowie der Höhenvarianz der Gebäude, ergibt eine verspielte Wohnsiedlung mit öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereichen in Form von Plätzen, Gärten und Dachterrassen. IEK - Prof. Moro 7. Semester - Seminar mit Bauingenieuren Teilnahme am: BDB – Studentenförderpreis 2017


ARCHITEKTUR


AUTO/NATURE HUB Stuttgart

Der Entwurf befasst sich mit der zukünftigen Mobilität Stuttgarts ab dem Jahr 2037. Die Autos sind überwiegend autonom fahrende E-Autos, welche per Induktion geladen werden. Die Stadt Stuttgart hat sich für eine privatautofreie Stadt entschieden, was einen Ring aus Auto-Hubs (Umsteigeplattformen) um Stuttgart herum nötig macht. Mögliche Standorte sind große Zufahrtsstraßen und Knotenpunkte des ÖPNV, die schon heute als Eingangstor nach Stuttgart wahrgenommen werden. Der Schattenring stellt eines dieser Eingangstore dar. Eine Besonderheit des Standorts ist das angrenzende Naturschutzgebiet (Rotwildpark) mit seiner Seenplatte, welches bereits als Ort der Stadtranderholung genutzt wird. In diesem Zusammenhang rücken die Natur und das Auto (modernste Technik) kontrastierend in den Fokus dieser Arbeit und werden zum zentralen Leitthema des Entwurfs. IBBTE - Prof. Peter Schürrmann 8. Semester - Bachelorarbeit


Ein organisch geschwungener Steg, der sich aus der Seenplatte entwickelt, verknüpft verschiedene Umsteigestationen miteinander. Zu den Stationen zählen jeweils ein Umsteigeplatz für das Schwimmen, das Laufen, das Reiten, den Bus und Roller und das Auto. Formgebend für die Umsteigestationen sind ovale, natürlichanmutende Strukturen. Der Steg endet an der Leonberger Straße mit einer Seilbahnstation. Symbolisch führen Straße und Seilbahn denSteg weiter und verknüpfen den AutoHub Schattenring(„Nature-Hub“) mit der Stadt. Dort kann auf U-Bahn und Waldfriedhofseilbahn umgestiegen werden. Ein klar angeordnetes Auto-Speichersystem ist auf dem Schattenring verortet. Er zeichnet sich durch komplexe, futuristische Technik und zukunftsweisendes Design aus und steht somit im Kontrast zum organisch geschwungenen Steg. Das Speichersystem ist in der Lage, auf effiziente Weise eine große Zahl an Autos aufzunehmen und diese intelligent anzuordnen, um Nutzern eine fließenden Parkablauf zu ermöglichen.


Die transparente Konstruktion des Speichersystems erlaubt den Autos im geparkten Zustand über ihre Solarpanele Strom zu erzeugen. Gleichzeitig können die Autos über die Parkplatten per Induktion geladen werden und Strom auf dem selben Weg weiter geben. Auf diese Weise kann überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist und die Akkus der geparkten Autos als Pufferspeicher für erneuerbare Energien genutzt werden. Des Weiteren ist das Speichersystem in der Lage, die Rechenleistung und die Datenspeicherkapazität der geparkten Autos zu bündeln. Diese ungenutzten Ressourcen können so an Rechen- und Serverzentren oder andere Institutionen vermietet werden. Auf diese Weise werden die Möglichkeiten der Autos auch in geparktem Zustand ausgeschöpft.


STADTPLANUNG


STADTPLANUNG


NECKAR CITY Stuttgart

Das Neckarufer in Stuttgart ist von Industrie und geringer Zugänglichkeit geprägt. Ein städtebaulicher Entwurf für das Gebiet zwischen Cannstatter Wasen, Mercedes Stadion und Daimlerniederlassung soll dazu beitragen, die Attraktivität des Wassers in die Stadt zurückzuholen. Die Neubebauung gliedert sich in die Quartiere Lernen, Wohnen und Arbeiten. Eine Blickachse vom Gaskessel, über das Mercedes-Benz-Museum, bis hin zur Grabkapelle auf dem Rotenberg unterbricht die stringente Anordnung der Quartiere. Gebildet wird die Achse durch einen Grünzug, an den sich ein angelegter Seitenkanal des Neckars anschließt. Ein zweiter Kanal, auf dem Schiffspassagiere bis vor das MercedesBenz-Museum gefahren werden können, unterstreicht dessen Wichtigkeit für das Gebiet und schafft zusätzliche Aufenthaltsqualität am Wasser. SI - Prof. Martina Baum 3.Semester - Gruppenentwurf


DETAIL 1:500

SCHNITT 1:500


DETAIL 1:500

SCHNITT 1:500


PRAKTIKUM


PRAKTIKUM

CONSTRUCTION SIDE Abetenim

Ein 4-monatiges Praktikum in Ghana vom 01.04.- 31.07.2016 verschaffte mir die Möglichkeit, traditionelle Architektur im ländlichen Westafrika kennenzulernen. In dieser Zeit erwarb ich Wissen über den Umgang mit regional verfügbaren Materialien und bekam einen Einblick in die verschiedenen damit korrelierenden (Kunst-) Handwerke. In Zusammenarbeit mit internationalen Architekten und den lokalen Handwerkern konnte ich zwei konkrete Projekte umsetzen. 6. Semester Webseite: https://www.nkafoundation.org/


BUILDING WITH EARTH Abetenim Arts Village

Anfang Juni begann der Architektur-Workshop „Earth Architecture“ von Karla Paz aus Spanien im „Abetenim Arts Village“. Bei dem Projekt handelt es sich um den Prototypen eines Selbstversorgerhaushalts, der als Wohnraum für lokale oder internationale Gäste während ihres Aufenthaltes dienen soll. Ziel ist es, ein umweltschonendes, dezentrales Konzept für einen Ein-Familien-Haushalt zu entwickeln. Ein Gebäude, das der Gemeinschaft und der Umwelt zugutekommt und als Muster für die Menschen vor Ort dienen kann. Im Mittelpunkt des Projekts steht das Zusammenspiel von architektonischem Design, technischen Maßnahmen wie Solarpaneelen und Regenwasser-UV-Filtern sowie lokalen Traditionen.


Beispiele verschiedener Möglichkeiten von Erosionsschutz einer Lehmwand. Links: Mörtelschicht Rechts: Steine

GRÜNDUNG...

Darstellung der Wandtypen direkt nach der Herstellung.

Darstellung der Wandtypen nach Regeneinwirkung über längeren Zeitraum.

LEHMARBEITEN...


HOLZARBEITEN...


KOMPOSTTOILETTE Abetenim Entworfen und geplant wurden die Komposttoiletten der Primary School von den „Halifax Architects“ aus Kanada.

DETAILS...

Die Idee einer Komposttoilette beruht auf der Tatsache, dass es weder Leitungen für fließendes Wasser, noch für Abwasser gibt. Eine Komposttoilette ist somit trotz ihres rustikalen Charakters eine echte Alternative. Gebaut wurde sie aus einfachen Betonziegeln. Anschließend wurde sie von innen und außen mit Mörtel verputzt, mit einem Dach versehen und sowohl Türen als auch Klappen wurden eingesetzt.


PRAKTIKUM ARCHITEKTUR


TWI TREE HOUSE Abetenim Arts Village

Im Vordergrund des Entwurfs steht es, einen Ort der Erholung zu schaffen, der von jeder Generation und Person individuell genutzt werden kann. Ein Ort, an dem man ein Buch lesen, Twi lernen, einen Mittagsschlaf halten, Spielen oder mit Freunden über Dies und Das diskutieren kann. Außerdem sollte eine bedenkenlose Übernachtung in den Baumkronen möglich sein, bei der man im Trockenen dem trommeln der Regentropfen lauschen kann. Die Herausforderung bestand darin, trotz Eingreifens die Natürlichkeit und Atmosphäre des Ortes zu bewahren. Aus den zugrundeliegenden Ideen, dem Abwägen der Möglichkeiten und in ständiger Abhängigkeit der Verfügbarkeit der Materialien, entstand aus der praktischen Arbeit heraus, das „Haus im Baum“. 6. Semester Webseite: http://twitreehouse.weebly.com/


TREPPENBAU...

DACHARBEITEN...


BAMBUSKLAPPEN...


DETAILS INNEN... DETAILS AUSSEN...


NUTZUNGEN...


FORTBILDUNG


FORTBILDUNG


BRANDSCHUTZKONZEPT TIEFGARAGE Stuttgart

Die Fortbildung zur Fachplanerin für Brandschutz schloss ich an mein Studium an, um mir zusätzliches Wissen in einem weiteren Fachbereich zu erschließen. Meine Intention lag darin, mehr über die Vereinbarkeit von Architektur und Bauvorschriften zu erfahren, indem ich mehr über die Hintergründe von Brandschutzauflagen lerne. Die Fortbildung befähigt mich, die relevanten Aufgaben eines Fachplaners für Brandschutz im Bereich des organisatorischen, anlagentechnischen und baulichen Brandschutzes durchzuführen. Anhand eines konkreten Beispiels lernte ich den Umgang mit Gesetzestexten und DINNormen. In Gruppenarbeit erstellten wir ein Brandschutzkonzept für eine Tiefgarage des Stuttgarter Messegeländes, dessen Pläne nachfolgend zu sehen sind.


Vielen Dank fĂźr Ihre Aufmerksamkeit


PORTFOLIO Stand 2018

ARCHITEKTUR PORTFOLIO Sophia Tamina Zulic  
ARCHITEKTUR PORTFOLIO Sophia Tamina Zulic  
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