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Einander begleiten

  Neue Wege wagen In einem fernen Land lebte ein Mann namens Tobit.

Seine Frau hieß Hanna und ihr einziges Kind hieß Tobias.

Sie waren aus ihrer Heimat vertrieben worden und mussten in einer fremden Stadt unter Fremden leben.

Sie wurden sehr arm und eines Tages wurde Tobit blind. Er konnte seine Familie nicht mehr ernähren.

Da erinnerte er sich, dass er seinem Verwandten Gabael in Medien Geld geliehen hatte.

Und er rief seinen Sohn Tobias zu sich und erzählte ihm davon.

Tobias sagte: „Ich will gerne helfen. Aber wie soll ich das Geld holen?“

Der Vater entgegnete: „Allein kannst du nicht gehen. Das ist zu gefährlich.

Niemand wird da sein, der dir den Weg zeigt. Such dir einen Begleiter, der mit dir auf die Reise geht!“

Tobias ging auf die Suche. Er traf einen jungen Mann und fragte ihn: „Ich suche

einen Begleiter, der mit mir nach Medien reisen kann. Kennst du den Weg?“ „Ich

kenne den Weg“, sagte der junge Mann, „und wenn du willst, so gehe ich mit dir.“ Da freute sich Tobias und brachte ihn zu seinen Eltern.

Diese hatten Vertrauen zu ihm und ließen die beiden ziehen.

Da brachen sie auf, und der Hund des jungen Tobias lief mit. Nach Tobit 1-5

  Erzählen: Wann bin ich froh, dass mich jemand begleitet ... Vertrauensspiele: einander blind führen ...

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