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Wintersemster 2010 / Ausgabe 7

Studenten im Ausland

Neue Professoren • Master der Hochschule • Suit up • Paintball


Liebe Leserinnen und Leser, das vertraute Umfeld zu verlassen, um ins Ausland zu gehen, ist eine mutige Entscheidung. Dennoch tauen sich viele Studenten und absolvieren z.B. ein Praktikum im Ausland. Franka Schilbach hat nach ihren Erfahrungen gefragt und auch Antworten bekommen, die du ab Seite 8 lesen kannst. Das Masterstudium ist fĂźr viele, selbst fĂźr Masterstudenten, ein Buch mit sieben Siegeln. Ab Seite 18 beantworten Frerk Saxen und AndrĂŠ Gensler die wichtigsten Fragen zum Masterstudium. Sportfreunde kommen auf Seite 26 und 27 auf ihre Kosten. Dort zeigen Franka Schilbach und Pablo Calvo, wie und wo studentische Freizeit zu verbringen ist. Teresa Ballmann und Alexandra Kroth stellen mit Charme und Wortwitz ab Seite 28 skurrile Nebenjobs vor. Nur durch leidenschaftliche Mitarbeit unserer Redakteure konnte auch dieses Semester eine neue Ausgabe entstehen, die sich von den bisherigen deutlich abhebt. Besonderes Engagement zeigten Pablo Calvo, Christian Rolff, Franka Schilbach und vor allem unser neues Mitglied Alexander Jeppe. Frerk Saxen


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Inhaltsverzeichnis Elektro-Mobil- Ausstellung Sife World Cup in L.A. Hot & Schrott Rätsel Praktikum in Indien Impressionen aus ... Sparpotential Bildung Hilfe, die ersten G8er kommen Professorenevaluation Master der Hochschule Unsere neuen Profs Paintball im Funsportclub Babenhausen Hallenfußball im „Kick It Soccerpark“ Skurile Nebenjobs Suit up Studentenkochbuch Themen, die es nicht ins Heft geschafft haben

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Skurile Nebenjobs Seite 28

Suit up

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Elektro-Mobil-Ausstellung

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An unserer Hochschule fand am 8. und 9. Oktober die Elektro-Mobil-Ausstellung (EMA) statt. Highlight war das Beschleunigungsrennen.

ie EMA fand dieses Jahr zum dritten Mal an der Aschaffenburger Hochschule statt und begeisterte Besucher mit den neuesten Elektrofahrzeugen. Vom E-Bike bis ESmart war alles vertreten. Das Highlight der Ausstellung stellte der Konstruktionswettbewerb mit dem Beschleunigungsrennen dar. Der Wettbewerb wurde zwischen zehn Teams ausgetragen, die aus Schülern, Studenten und Auszubildenden bestanden. Alle Teams bauten ihre Fahrzeuge eigenhändig, wodurch kuriose Elektrofahrzeuge entstanden, wie die „Rasende Mülltonne“, von der Ausbildungswerkstatt Oswald - oder der Traum eines jeden Jungen: Ein BobyCar mit Elektromotor. Aber nicht nur die Einheimischen hatte das Fieber gepackt. Ein Team der Bundesuniversi-

tät München nahm am Wettbewerb teil, das sich etwas ganz Besonderes einfallen lies. Sie hatten ein dreirädriges Fahrrad im Gepäck und da ihnen ein einfacher Elektroantrieb nicht genügte, hatten sie zwei Propeller ans Fahrrad montiert.

Beim Beschleunigungsrennen hatte das Bundeswehrfahrrad jedoch keine Chance gegen unser Hochschul-Kart. Das im Antriebstechnik-Labor gebaute ElektroKart war das schnellste Fahrzeug des Tages. Weitere Infos unter: www.ema-ab.de Christan Rolff

Anja M.: auf dem Bundeswehrfahrrad

SIFE World Cup in L.A. Aschaffenburger Studenten erobern den Westen der USA

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m 10. Oktober reisten unsere Studenten für SIFE über den großen Teich ins sonnige Kalifornien, um den dreitägigen World Cup hautnah mitzuerleben. Dabei unterstützten sie den diesjährigen Sieger auf Landesebene, das Team aus Mannheim. Denn es gab starke internationale Konkurrenz. Gleich 39 Teams aus aller Welt traten mit ihren Projekten gegeneinander an und versuchten die Jury davon zu überzeugen, dass ihre Ideen entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität Dritter beitragen. Das Siegerteam aus Ägypten trat mit Projekten zum Umweltschutz an. So half es bei der Reinigung verschmutzten Wassers, der Verringerung von produziertem Müll, sowie der Umwandlung von Bioabfällen in wieder verwertbare Materialien. Das deutsche Team aus Mannheim, das seine Idee von Arbeitslosen geführte Lunchmobil präsentierte, freute sich

über den Einzug ins Halbfinale. Die Reise war für unsere Studenten ein Erlebnis ganz besonderer Art. Lernten sie nicht nur neue Leute kennen, schnupperten nicht nur in andere Kulturen hinein, sondern erlebten auch,

wie eine große Zahl von Studenten half, ihre Länder ein kleines Stück besser zu machen. Inspiriert und motiviert kamen sie nach Hause und wollen nun mit noch mehr Engagement ihre Projekte vorantreiben und neue ins Leben rufen. Markus Conradi

Sife Team: In Los Angeles


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Spiel und Spaß

Professorin Dr. Rock Ein Name der Verpflichtet

Schrott

Zu wenig Parkplätze Kauft euch Fahrräder

Neues Wahlfach „Journalistisches Arbeiten“ Hura wir lernen schreiben

Umweg zu den Hochschulgebäuden (11,41,42,43) Die Pause wird zum Dauerlauf

Professor Wölm schreibt sein ersten Roman Wir können es kaum erwarten

Keine Beilagen in der Mensa Wo sind die guten alten Pommes

Neuer Schwerpunkt: International Sales“ Endlich mehr Abwechslung

Die neue Homepage lässt auf sich warten Ob es nächstes Jahr etwas wird?

Gesellschaftstänze Gesellschaftstänzefür fürSchüler Schüler&&Erwachsene Erwachsene●●Discofox Discofox●●DiscofoxDiscofox-HustleHustle-Club Club Boogie, Boogie,Swing Swing&&Rock`n`Roll Rock`n`Roll●●Salsa Salsa&&Latinotänze Latinotänze●●Tango TangoArgentino Argentino&&Milonga Milonga HobbyClubs HobbyClubs●●Tanz(sport)training Tanz(sport)training●●Workshops Workshops●●u.v.m. u.v.m.

Un Unsse err Ku K urrs san a nggeeb b oott ffüürr SSiie e … …

Hot

Rätsel In einem fernen Land gibt es viele Städte. Jede Stadt hat einen Bürgermeister. Der Bürgermeister einer Stadt lebt entweder in einer Stadt oder in der Hauptstadt. In der Hauptstadt Arkandia müssen laut Gesetz die Bürgermeister leben, die nicht in ihrer Stadt wohnen, für andere Leute ist die Stadt tabu. Wo wohnt der Bürgermeister von Arkandia?

A AD DT TV VT Ta an nz zs sc ch hu ulle eW Wa alltte err Hanauer Hanauer Straße Straße 28 28 63739 Aschaffenburg 63739 Aschaffenburg

INFO-Nummer: INFO-Nummer: 0160 0160 -- 3832843 3832843 info@TanzschuleWalter.de info@TanzschuleWalter.de

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Praktikum in Indien Nun mehr 19 Tage bis zu meiner Rückreise nach Deutschland und ich schaue zurück, auf ein halbes Jahr voller interessanter Erfahrungen, Erlebnisse und kurioser Begegnungen. Ein Bericht von Sebastian Dräger

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eine Zeit als Praktikant bei der Advaia Diversity Solutions India Pvt. Ltd. in Neu Delhi neigt sich dem Ende entgegen und ich werde mit sehr gemischten Gefühlen in die Maschine nach Frankfurt steigen. Indien ist, wie die groß angelegte Werbekampagne „Incredible India“ passend beschreibt, weder zu greifen noch zu

verstehen. Wer sich nicht selbst vor Ort ein Bild dieses Landes macht, wird nie zu einer annähernd richtigen Vorstellung über Indien gelangen. Denn das Land, die Menschen und ihre Lebensweise haben eine Eigendynamik und Energie, die einen zugleich elektrisiert, erheitert, frustriert und ermüdet. Seien es die bis tief in die Nacht nicht verstummen

wollenden Autohupen im stockenden Verkehr, die bettelnden Kinder, an von Müll gesäumten Straßenrändern oder die riesigen Kräne, die Baumaterialien in luftige Höhen katapultieren, um die MetroLinie oder ein neues Hochhaus zu bauen – egal was, es ist immer Bewegung in der Hauptstadt Indiens. Delhi, eine Stadt die sich an jeglichen


9 Stellen seiner Infrastruktur, Politik und Gesellschaft im Umbruch befindet, steht 24 Stunden unter Strom. Was man sich angesichts der mehrstündigen Stromund teilweise tagelangen Wasserausfälle, die an der Tagesordnung sind, definitiv

Außerhalb dieser Erfahrungen habe ich hier aber auch gelernt, mein eigenes Heimatland wieder mehr zu schätzen. Eigentlich ist es traurig, dass man erst so weit reisen muss, um das festzustellen, aber wenn man die ganze Armut, die Infrastruktur, die Lebensumstände und das soziale Gefüge Indiens sieht, fällt man sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurück und realisiert WIE gut es uns eigentlich geht und WIE wenig wir uns darüber im Klaren sind. Deswegen freue ich mich auch, nach einem halben Jahr in IndiIndische Logistik: Tradition neben Hightech en wieder zurück nach Deutschland nur metaphorisch vorstellen darf. in mein gewohntes Umfeld zu komDiese Umstände haben die Inder men. Auf der anderen Seite habe ich wahrscheinlich zu den Improvisations- ein höchst ungutes Gefühl dabei, mich weltmeistern gemacht, die sie heute sind. in ca. drei Wochen von einer Gruppe Dieses Phänomen konnte ich während von Menschen zu verabschieden, die ich meines Praktikums in einem Trainings- in dem halben Jahr sehr lieb gewonnen und Beratungsunternehmen allzu oft habe und mit denen ich nahezu meine schon an mir selbst beobachten, wenn komplette Freizeit in Indien verbracht es darum ging, eine Aufgabe zu einem irgendwie zufriedenstellenden Ergebnis zu bringen. Sei es nun der unberechenbare Verkehr, dein indischer Geschäftspartner und sein Verständnis von Zeit oder die Launen der Rikscha- und Taxifahrer, die manchmal einfach keine Lust haben irgendwo hinzufahren. Eines habe ich dabei sehr schnell gelernt: Planung und Koordination laufen hier auf einem anderen Level ab, als ich das aus der Heimat gewohnt war. Manchmal macht es hier mehr Sinn, vorher gar nicht erst zu planen, um nicht völlig frustriert vor einem Haufen unvollendeter Aufgaben und Projekte zu sitzen. Ein Sprichwort beschreibt diese Situation recht passend mit den Worten: „In Indien werden die Ungeduldigen geduldig, und die Geduldigen ungeduldig!“ Glücklicherweise bin ich jemand von der Gattung der Ungeduldigen, sodass ich nach sechs Monaten Neu Delhi nun mit einer gewissen Gelassenheit auf die mir in Zukunft bevorstehenden, ungemütlichen Momente und Ereignisse meines Lebens blicken kann.

habe. In diesem Sinne trifft das, unter Expats* in Delhi bekannte, Sprichwort „I N D I A - I Never Do It Again“ nicht voll auf mich zu. Ich plane in fünf bis zehn Jahren noch einmal nach Indien zu kommen – auch weil mich interessiert, ob und inwieweit sich ein Wandel vollzogen hat, oder ob das Land nach wie vor in der gleichen Ohnmacht fest steckt in der es sich momentan noch befindet. Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich ein längerer Aufenthalt im Ausland für jeden Studenten und Berufseinsteiger lohnt. Auch wenn es häufig nicht immer die einfachste Zeit des Lebens ist, macht es Sinn, einmal aus seiner eigenen „Comfort-Zone“ herauszutreten und neue Herausforderungen anzunehmen. Die persönliche und berufliche Entwicklung durch einen solchen Aufenthalt ist enorm. Zudem erweitert sich das berufliche und private Netzwerk viel intensiver als dies in der Heimat der Fall ist. Schaut man sich zu guter Letzt noch die Jobaussichten auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt an, kann ein Praktikum im Ausland definitiv ein wichtiger Schritt in der eigenen Laufbahn sein.

* Expatriat; kurz Expat, ist eine Fachkraft, die von dem international tätigen Unternehmen vorübergehend an eine ausländische Zweigstelle entsandt wird.

Leben in Indien: Elektrizitätschaos


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Impressionen aus ...

Ein Land lernt man bekanntlich am besten kennen, indem man es besucht und dort aufregende Abenteuer erlebt und seine ganz persönlichen Erfahrungen sammelt. Aber wohin soll es gehen? Und was erwartet mich dort? Wir haben unsere Studenten im Ausland befragt und sind auf spannende Geschichten gestoßen …

über die Straängurus, die K d n u er rf u Und le S nde der Welt. Strände, coo E e g en n er la d er an et m m kilo rstellung vo Australien – lich ist die Vo n äh so er d o o ße hüpfen. S üren. „G’day senheit zu sp es auch. t as is el G ch e li h n sc äh li aft ra so oder so Hilfsbereitsch ie typisch aust d d t n u is t n ei te k äd ch st li Groß cke. Freund m LeSogar in den an an jeder E ude gehört zu m re sf rt ö en h , eb ?“ L in d go timismus un mate, how’s chrieben. Op es g ß ro g z wird hier gan hren. Qs. zurück zu ke emite und BB en eg li V ra h weie st u w , A h en b ich nac ren konnte ic h m r Ja r fü ie e v d r n vo rü er te G ackerabenteu Also viele gu atigen Backp n o m n eu n um in Melrgessen. Nach meinem r ein Praktik Menschen ve fü ie e d g sa ch u o Z n d ie der das Lan , bot mir ein nge, als ich d die Luftsprü olarsystemen S en n ar vo w r er te ß ie ne BaAnb Umso grö end dort mei ustralia, ein A eß li n h xo sc le an o C t, lt. ie Möglichkei bourne erhie m an, plus d u k ti k ra P es f die weite sechsmonatig , um mich au en, awesome! ck ib sa re ck h u sc R zu en t ein fand chelorarbei xon. also erneut m elbourne an, h M ic in te k h ic ac p ung von Cole il 0 am 1 te k 0 , aber 2 e, ab g rd er in ü b et w m k t erledigt sein warten er Mar ei d Im Septe er rb h in A ic t ei m ie d rb as A es w nde des Tag hen. Unklar d begann die r-work. sche WG un Reise zu mac h muss am E Bierchen afte li ic e ra rl er st ü d at au an , N te r. er et d ie o Zeit eine n les andere h und das eine nach kurzer id-back wie al ischendurch la zw so k au al lt en al g m t ben is ie Sonne. doch etwas S Das Arbeitsle e bei 25°C d lier verlangt ß ra ie st u en g A d er n d u is d ürfn eit, am Stran das Redebed nach der Arb r, ie h n u n h ic Und so sitze


11 cken, da saß ich war nach nicht richtig tro ag rtr Ve m ine me auf Die Unterschrift ohne A, mit zwei Koffern und schon im Flieger in die US n fünf Monate. eiten Wohnung für die nächste r unbegrenzten Möglichk rstellbar, aber im Land de vo un t fas d lan ch uts De In ein Zimmer er der vielen Internetseiten ein auf h fac Ein m. ble überhaupt kein Pro fahren und mit ein r begehrt sind, gleich hin seh r me Zim die il we d aussuchen un ziehen. lte man bisschen Glück sofort ein für ein kleines Zimmer sol ete Mi 0 20 $1 . nd mi n vo Das nötige Kleingeld t dafür mitten in kleiner Trost, man wohn Ein n. be ha äck gep nd allerdings im Ha ing oder zum Time zum Empire State Build he Nä rer lba tte mi un in Manhattan nt, denn Square. ver Sleeping City“ genan Ne he „T h auc st son um New York wird nicht Leute aus aller d man lernt sehr schnell un los as etw r me im ist auf den Straßen len Partylocations, ndet man auch eine der vie fi ke Ec er jed t fas An n. Welt kenne ween herrscht hier der ung ist absolute etwas dabei ist. Zu Hallo ck ma sch Ge en e vorher und eine Verkleid jed ch für Wo e ein sodass ts rei be n ige feiern ste nd. Die ersten Halloween absolute Ausnahmezusta stüm, desto besser. bway, die rty. Je ausgefallener das Ko Pa ne kei auf n New Yorker nutzt die Su ma t n ne mm llio Mi 8,2 d run Pflicht, sonst ko r de , denn fast jeder chlossen ist beit ist auch ein Erlebnis Zügen, wo umfallen ausges n de in gt rän ged Der tägliche Weg zur Ar ht dic r zur Rushhou engungen, sodass in der Stadt. So steht man dem Fenster für alle Anstr aus ck Bli r de schnellste Fortbewegung t dig hä tsc en men, ft. Auf der Arbeit angekom und ringt nach frischer Lu che wird… die Arbeit fast zur Nebensa

Eine Kom militonin, d ie zurzeit ih mich über r Semester ein verläng in Trondhe ertes Woch im verbrin um Land u enende in gt, hatte nd Leute k den hohen e n n e n N zu lernen. orden eing Angefange eladen, n bei einer schönen Sta und ein no d tb esichtigung rwegisches über einen Open Air K ten, das nu Theaterbesu o n z e rt, hatte sie r aus Highli ch m g ir h ts e in Program bestand. E berfest“ de in weiteres m gebor Architektu sollte das „ rstudenten dinnen eing Bayrische O werden, zu eladen word ktodem wir vo en waren. A n e in Bayern vert e r ih ls re o r machten w Freunreten. Kau ir uns auf u m waren w dass ein „B n d ir w o a ll n te g e ayrisches O n die kommen, st ktoberfest“ ellten wir waren die sehr viel In so fo rt Tische mit fest, terpretation Holzflinten sspielraum Brezn im k d e k oriert und lässt. So alten Wind an den Wä hin und he Die Norw nden baum r. eger hatte elten n sich gut Schnauzbä informiert. rte und Ho Sie tr ugen senträger. D kleine Jäge mit Strapse ie Damen k rhüte, n und geflo amen in seh chtenem H r k u ten angetre rz e n a a R r. ö ckchen, Nur wir w ten und sa aren in norm hen so gar auf die Bän a n le ic n h K t lamotb ayrisch aus. ke plumpse n und hoff Schnell ließ kam, als de te en wir uns n, dass uns utsche Part doch noch ylieder gesp je mitröhren. m a n ie d lt als waschec wurden. N Doch auch un konnten hte Bayern das ließen d erkennen w Oktoberfest w ir z ie u N „ Marmor, S o rweger gan ürde. Unse “ nur etwa te in z re Chance u s u n n fü d gar unko d Eisen bri r waschech lächelnd, d mmentiert. cht“ und „d te Norweg ass auch da U a e nd so erkan s rote Pferd r war. Der s etwas gan nten wir, d norwegisch “ z Norwegis ass dieses „ e Mitbewo ches wäre. Bayrische hner meine r Kommilit onin meinte nur


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Was erwa rtet mich während China? D meines v ieser Frag ierwöchig e b in en Aufen ic begleitet v h gemeins thalts in on der O am mit 26 rg weiteren S anisation gen. „Baychina tudenten, “, auf den Eines der Gr und ge ganersten Ge heimnisse nesen nic , d ie ich lüft ht nur in en konnte Europa p haben. W , ist, dass a u s e n los ihren ir werden ChiF o w to o apparat g hl in viele Europäer ri n ff F b sind noch amilienalb ereit en auftau immer, vo r ung, ein chen, den r allem be e Attrakti n i der länd on. Man lichen Be mehr mals darf sich v ö täglich oh lk e n icht wund ne vorheri ern, wenn sition ges g e A tellt und fo nkündigu man ng geschn tografiert dem äuße appt, in P wird. Bes rst bekan oonders au nten „Qin ffällig ist keinen Fa gdao inte d ie ll darf ma s a u r national b f n hier das eer festiva Aus ganz Dirndl od l“ . China reis A u e f r die Lederh en die To nach Qing ose verge uristen ex ssen. dao. tra aufgr u n d dieses E Selbst Kle vents inigkeiten wie Taxi o Einige ch d e r Bus fahre inesische n können Ger manis den wir v zu einer e ti k s tu d orab gut in enten ware nor men H fo n erausford r d miert. Vo ie meiste Sprachken er ung werd n Vorträg Z e it ntnisse ka d a b e e en. i n u nd konnte über Film men nich Nächsten e t n z b fü u is hin zu d r kurz. So h u Sommer w n s übersetze iversen E atten wir ird wieder n. Auch w xkursione wenden. jeden Mo eine Som urn war alle rgen drei mer uni sta s S d tu a bei. Auch nden lang ttfinden. B die Chinesisc ei Interes hunterrich se könnt t. ihr euch g ern direkt an BayCh ina

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13 Antworten von Winfried Bausback, CSU Abgeordneter für Aschaffenburg im bayerischen Landtag. „Panikmache ist nicht angebracht!“, denn wo und wie viel genau gespart wird, weiß man nicht. Genaue Zahlen wird es wohl erst im Frühjahr 2011 geben. Fakt ist: Die Landesregierung sieht bei den Hochschulen ein Sparpotential von mindestens 13 Millionen Euro. Gespart soll nicht nur bei den Hochschulen selbst werden, sondern auch bei Professorengehältern. Den „Innovationspakt 2013“ einzuhalten ist erklärtes Ziel. Ob das nach Abschluss der Haushaltsplanungen geschafft wird, zeigt sich nächstes Jahr.

Sparpotential Bildung Die Hochschulen und der bayerische Nachtragshaushalt Ein Kommentar von Pablo Calvo

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wei Sätze die zum Standadwortschatz eines jeden Politikers gehören, sind: „Die Rente ist sicher“ und „An der Bildung darf nicht gespart werden“. Dass ersteres grober Unfug ist, wissen wir mittlerweile alle. Und auch die zweite Floskel scheint einen ähnlich hohen Realitätsgehalt zu besitzen. Denn die bayerische Landesregierung strebt trotz der Finanzkrise wieder einen ausgeglichenen Haushalt an und darunter leiden müssen auch wir Studenten. Wähnten sich Hochschulen und Universitäten doch, im Vertrauen auf den „Innovationspakt 2013“, auf der sicheren Seite. Der exakt formulierte Vertrag regelt, was zu tun ist, um den doppelten Abiturjahrgang zu bewältigen, der zum nächsten Sommersemester auf uns zukommt. Die Hochschulen hatten sich verpflichtet 38.000 neue Studienplätze zu schaffen. Dafür sollten ihre finanziellen Mittel nicht unter die des Doppelhaushaltes 2008 fallen. Diese Vereinbarung wurde, zumindest faktisch, von der bayerischen Regierung einseitig aufgekündigt. Wo bis vor kurzem noch die Maxime galt, dass für das Gesamtziel des ausge-

glichenen Haushaltes an Forschung und vor allem an der Bildung nicht gespart werden dürfe, sieht die Realität nun ganz anders aus. Ganze 2,5 Milliarden Euro will die Landesregierung in den nächsten zwei Jahren einsparen. Das betrifft auch Hochschulen und Universitäten. Und genau das ruft jetzt deren Leiter auf den Plan. Mit einem offenen Brief hat sich der Verband der bayerischen Hochschulen an den Ministerpräsidenten gewandt und vor den Folgen der geplanten Sparmaßnahmen gewarnt. Besonders kritisiert wird hier das Unterschreiten der im „Innovationspakt 2013“ geschaffenen Grenzen. Denn auch ohne den doppelten Abiturjahrgang sind die Hochschulen finanziell nicht allzu gut bedacht. So wird z.B. die Umsetzung des Bologna Prozesses von den Hochschulen selbst finanziert. Nach Angaben des Hochschulverbandes liegt die Kostensteigerung bei 20% gegenüber den alten Diplom- und Magisterstudiengängen. „Sollte sich der Freistaat Bayern nicht mehr als verlässlicher Partner seiner Universitäten und Hochschulen […] verstehen, so müssten wir von der im Innova-

tionsbündnis vereinbarten Kündigungsklausel Gebrauch machen“, heißt es im Schreiben des Hochschulverbandes an den Ministerpräsidenten. Im schlimmsten Fall hieße das, dass die Hochschulen keine zusätzlichen Plätze für den doppelten Abiturjahrgang zur Verfügung stellen würden. Denn jetzt schon sind an den meisten Universitäten und Hochschulen zwei- bis dreimal so viele Studenten wie vorgesehen eingeschrieben. Ohne zusätzliche Plätze wären tausende bayerischer Abiturienten ohne Studienplatz. Nutznießer davon sind die Hochschulen in den bayerischen Nachbarländern, die auf die Studiengebühren verzichten. So meldet die Universität Leipzig einen Rekordzuwachs an westdeutschen Studenten. Wenn zur Gebührenfreiheit auch noch eine bessere Qualität in der Lehre kommt, wird das die Zahl der gut qualifizierten Studenten an bayerischen Hochschulen nicht unbedingt erhöhen. Längst kämpfen Universitäten und Hochschulen deutschlandweit um die besten Abiturienten. Und wenn der Sparzwang weiter so übertrieben wird, droht dem Freistaat in diesem Kampf eine Niederlage.


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HILFE DIE ERSTEN G8ER ! 2003 ging‘s los. Die bis dato neun Jahre dauernde Gymnasialzeit wurde auf acht Jahre verkürzt. G8 heißt das Schreckenswort.

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icht nur, dass die damaligen „Gymnasiums-Neulinge“ nicht wussten, was genau dieser Beschluss im Konkreten für sie bedeutet und was sie erwarten würde. Nein, auch die Lehrer wussten es nicht und sollten trotzdem, kompetent wie eh und je, den neu zusammengezimmerten Stoff, anhand eigens für das G8 zugeschnittener Literatur und Lehrmaterialen, vermitteln. 2003 bis 2011. Auch für den letzten G9-Jahrgang hat dieser Beschluss der Staatsregierung seine Auswirkungen. Ungleich ihrer Vorgänger, mussten sie ab

der sechsten Klasse kämpfen, keine Ehrenrunde zu drehen. Und das nicht nur, weil es sich im Lebenslauf nicht besonders gut macht, sondern vielmehr, weil sich ihre Stundenpläne im Vergleich zu denen der G8er stark unterscheiden. Sollte man das Klassenziel z.B. im ersten Halbjahr der zwölften Klasse nicht erreichen, so würde man in das zweite Halbjahr der zehnten Klasse zurückgestuft. Dadurch ist das Wiederholen einer Klassenstufe sehr problematisch. Zumindest konnten sie ihre vier Abiturprüfungsfächer noch selbst auswählen. Den G8ern dagegen, werden Deutsch, Ma-

thematik und eine fortgeführte Fremdsprache als Prüfungsfach vorgeschrieben. Zudem müssen sie drei schriftliche und zwei mündliche Prüfungsleistungen für ihr Abitur abgeben. Was ist also Sinn und Zweck der Umstellung auf acht Jahre Gymnasialstufe? Ähnlich wie beim Bachelor, an dem sich die Geister bekanntlich ebenfalls scheiden, sollen die Abiturienten jünger ins Studium bzw. das Arbeitsleben starten können. Denn die Konkurrenz schläft nicht und die wird in diesem Fall in den europäischen Nachbarländern gesucht und gefunden, wo ein junges Absolven-


15 tenalter Gang und Gäbe ist. Eine Vereinheitlichung im europäischen Schul- wie auch Studiensystem wird also angestrebt, um auf dem Markt eine Chancengleichheit zu erzeugen. 2011 - eine Ära geht zu Ende - ein Doppeljahrgang als Ergebnis. Es ist soweit, der letzte G9-Jahrgang beendet im April seine Schullaufbahn und hat den ersten G8-Jahrgang auf den Fersen, der bereits im Juni fertig wird. Somit kommen doppelt so viele Abiturienten fast zeitgleich auf den Universitäten- und Hochschulmarkt geströmt wie üblich. Des Weiteren erfolgt ein bundesweiter Ausbau der Hochschulen. Deswegen hat die Staatsregierung die Institutionen aufgefordert, sich dieser Herausforderung zu stellen und 2011 38.000 zusätzliche Studienplätze in Bayern zu schaffen. Der bis zum Jahr 2020 konzipierte Hochschulpakt enthält für seine zweite Phase bis zum 31. Dezember 2015 zusätzliche Mittel, um den zu erwartenden 275.000 zusätzlichen Studienanfängern die Chance für die Aufnahme eines Studiums zu eröffnen. Umsetzung der Hochschule Aschaffenburg. Korrektur und Abiturzeugnisübergabe werden zeitlich gestrafft und

zügiger abgewickelt, sodass die Gymnasiasten mit dem Zeugnis am 28. April in der Hand schon am 2. Mai übergangslos ihr Studium beginnen können. Da es allerdings keine zeitliche Anpassung des Prüfungszeitraumes geben wird, müssen die frisch gebackenen Studenten die quasi bis dato versäumten ersten sechs Wochen des Semesters nachholen. Dies ist in Form von Vorlesungen an Samstagen vorgesehen. Sie erwartet also ein wirklich hartes Programm. Wer tut sich das freiwillig an? - kann man sich da fragen. Vermutlich nicht alle, einige werden sich durchaus Zeit für einen schönen Urlaub, einen Ferienjob oder ein Praktikum nehmen. Doch zumindest den Abiturienten mit einem schlechteren Abschluss wird nichts anderes übrig bleiben, als sich dieser Herausforderung zu stellen. Denn der nötige Notendurchschnitt für eine Zulassung im Oktober wird bei dem erhöhten Andrang, um einiges nach oben schnellen. Dennoch soll es den ersten und einzigen Sommer-Erstis an nichts fehlen und so werden auch sie, wie ihre Kollegen im Winter, eine Erstsemesterbetreuung erwarten. Doch einen großen Vorteil bringt das kommende Sommersemester

mit sich. Schieber und Wiederholer haben die Möglichkeit die Vorlesung direkt im darauffolgenden Semester erneut zu besuchen und können so diese Gelegenheit nutzen, um sich optimal auf die Klausur vorzubereiten. Zugelassen werden im April lediglich 40 bis 50 Studierende für BW und IIM, wobei das Angebot von einer genügend großen Bewerberanzahl abhängig ist. Die Studiengebühren werden trotz kürzerem Semester in der Höhe des üblichen Betrages anfallen. Neben dem Studienstart im Mai werden den letzten G9-Absolventen Überbrückungskurse bis zum Wintersemester ermöglicht. Das Angebot besteht aus verschiedenen Sprachund Wahlpflichtveranstaltungen, die sich die Teilnehmer nach Möglichkeit auf ihr späteres Studium anrechnen lassen können. Diese Kurse werden nicht als bereits absolvierte Studienzeiten berechnet und es fallen keine Studiengebühren an. Dennoch muss man sich für die Teilnahme bewerben und immatrikulieren. Es heißt also warm anziehen für unsere ganz speziellen Erstis. Teresa Ballmann und Alexandra Kroth


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Professorenevaluation Zur Verbesserung der Lehrqualität wird bei uns an der Hochschule regelmäßig evaluiert. Doch über das wie und warum sind sich viele Studenten nicht sicher. Wir haben uns mit dem Studiendekan der Fakultät BW, Prof. Lauer getroffen, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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ass Lehrveranstaltungen bei uns evaluiert werden, sollte eigentlich jedem Studenten bekannt sein. Jedes Jahr füllen wir einen oder mehrere der Bögen aus. Trotzdem sind viele Studierende der Ansicht, dass der ganze Prozess eher undurchsichtig ist. Kritik würde die Professoren oft nicht interessieren, die Auswertungen würden gelegentlich geschönt und Konsequenzen aus schlechten Ergebnissen eher selten gezogen; Genauso selten wie die Bereitschaft einiger Professoren sich der Verbesserungsvorschläge aus der Studentenschaft anzunehmen. Der Studiendekan der Fakultät Wirtschaft, Prof. Lauer, teilt diese Meinung nicht. Er ist, wie sein Kollege Prof. Bruhm in der Fakultät Ingenieurswissenschaften, für die Qualität der Lehre verantwortlich und hilft uns, den Evaluationsprozess zu erklären. Wer und in welchem Fach evaluiert wird wählt der Studiendekan aus. Generell gilt: Jeder Professor muss sich mindestens einmal pro Semester evaluieren lassen. Das kann in einer normalen Vorlesung, aber auch in einem Seminar oder einer PLV sein. Ende Oktober steht fest, welche Fächer und Professoren in diesem Semester an der Reihe sind. Die tatsächliche Evaluation ist zur Mitte des Semesters angedacht. Dass soll zum Einen den Studenten Zeit geben sich mit Vorlesung und Professor vertraut zu machen, zum Anderen gibt es dem Professor die Möglichkeit, im Falle möglicher Kritikpunkte, seine Vorlesung den Kritikpunkten der Studenten anzupassen und eventuelle Defizite noch zu beheben. Leider ist es immer noch bei vielen Professoren gängige Praxis, die Evaluation

am Ende des Semesters durchzuführen. Das schafft zwei Probleme. Erstens wird so von vielen Studenten die Evaluation nicht ernst genommen, sondern nur als lästige Pflichtübung in der letzten Vorlesung vor den Weihnachtsferien oder der Klausurübungsstunde betrachtet. Zweitens können die Studenten des laufenden Semesters nicht mehr von eventuellen Verbesserungen profitieren. Ob und wie sich die Vorlesung nach ihrer Kritik ändert, ist so ebenfalls nicht mehr nachzuvollziehen. So stellt sich bei vielen der Eindruck ein, dass sich effektiv nichts ändert. Ein weiterer Kritikpunkt vieler Studenten ist die Tatsache, dass Professoren und Lehrbeauftragte, im Gegensatz zu den meisten anderen Hochschulen, ihre Evaluationsbögen selbst auswerten dürfen. Auch hier kann Prof. Lauer Entwarnung geben. Die Bögen werden zwar von den Evaluierten ausgewertet, die Ergebnisse werden danach aber nochmals vom jeweiligen Studiendekan kontrolliert und danach dem Hochschulpräsidenten vorgelegt. Dozenten müssen ebenfalls ihre Ergebnisse in den jeweiligen Kursen vorstellen und mit den Studenten diskutieren. Die einzelnen Bögen bekommen Studiendekan, Präsident und Studierende aber in der Regel nicht zu sehen. Doch die Chance, sich durch gezieltes ignorieren einzelner Bögen besser darzustellen, haben evaluierte Professoren dennoch nicht. So müssen die Bögen, für den Fall einer Nachkontrolle, fünf Jahre aufbewahrt werden. Neue Professoren und Lehrbeauftragte aus dem Fachbereich WR sind außerdem verpflichtet, ihre Bögen dem Studiendekan zur Ansicht vorzulegen. Gleiches gilt auch für

im Vorsemester negativ evaluierte Kurse. Hier ist dann auch ein persönliches Gespräch mit dem Studiendekan fällig. Dass der Rest von dieser Pflicht ausgenommen ist erklärt Prof. Lauer mit dem besonderen Vertrauensverhältnis, welches aufgrund der kleinen Größe der Hochschule im Professorenkollegium herrscht. Auch nicht vergessen darf man, dass an deutschen Universitäten die Freiheit von Forschung und Lehre gilt, dass also den Professoren die Gestaltung ihrer Vorlesungen obliegt. Solange es keine berechtigten Beschwerden gibt, darf und sollte hier nicht eingegriffen werden. Die Selbstauswertung soll aber auch zur kritischen Selbstreflektion der Professoren mit ihren Ergebnissen dienen. Denn, so Lauer, der Lerneffekt für die Professoren sei wesentlich höher, wenn sie sich mit jeder einzelnen Meinung ihrer Studenten auseinander setzen müssen. Rückendeckung erhält Prof. Lauer vom Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen Hochschulen. Auch hier hält man das Konzept der Selbstauswertung für durchaus sinnvoll. Studenten, die dennoch berechtigte Zweifel an den Ergebnissen ihres Kurses haben, können diese jederzeit dem Studiendekan vortragen. Dieser sieht sich dann die Ergebnisse nochmal genau an. Im Zweifelsfall auch zusammen mit den Studierenden. Gleiches gilt, falls die Ergebnisse in der Vorlesung gar nicht oder nur sehr knapp vorgestellt werden oder elementare Regeln der Evaluation, wie z.B. das anonyme Ausfüllen und Abgeben der Bögen, nicht eingehalten werden. Aber was, wenn die Bewertung wirklich mal negativ ausfällt? Dann werden


17 sämtliche Evaluationsbögen vom Studiendekan nochmals ausgewertet und Kritikpunkte anschließend in einer Diskussion mit dem Dozenten analysiert. Im Normalfall versucht der Dozent eventuelle Fehler zu verbessern und seinen Vorlesungsstil den Bedürfnissen der Studenten anzupassen. Sollte er das nicht machen, kommt die Quittung spätestens im nächsten Semester: Denn da wird der Kurs nochmals genau unter die Lupe genommen. Sollten erneut Fehler auftreten, werden dementsprechend Konsequenzen gezogen. Bei Lehrbeauftragten kann das sogar den Entzug des Lehrauftrages schon nach einem Semester zur Folge haben. Da sie von vornherein nur Semesterverträge bekommen, kann, bei negativer Evaluation, auf eine Beschäftigung im Folgesemester verzichtet werden. Das müssen nicht unbedingt fachliche Mängel sein. Denn für vernünftigen seminaristischen Unterricht, der an einer Hochschule eigentlich die Regel sein sollte, ist ein gutes Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten essentiell. Sollte ein Dozent also fachlich kompetent, aber in Sozialkompetenz eher unbedarft sein, kann auch hier von einem weite-

ren Engagement abgesehen werden. Soziale Kompetenz und eine gute didaktische Ausbildung ist auch für Prof. Lauer wichtig. Deshalb erhalten Professoren und Lehrbeauftragte der Hochschule regelmäßig Didaktikschulungen am Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen Hochschulen. Und auch die Evaluationen und deren Ergebnisse werden sehr ernst genommen. Bei mittlerweile über 2.000 Studierenden ist es leider schwer jedem Studenten und seinen Wünschen gerecht zu werden. Kritik und Anregungen können aber jederzeit persönlich an die Dozenten herangetragen werden. Und sollte das nicht funktionieren: Die Studiendekane Lauer und Bruhm haben immer ein offenes Ohr. Pablo Calvo

Hintergrund: Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen Fachhochschulen Kurz: DiZ wurde 1996 in Kempten gegründet, mit dem Zweck der Förderung der Hochschuldidaktik an bayerischen Hochschulen. Es sitzt heute in Ingolstadt. Professoren und Lehrbeauftragte bekommen dort Schulungen in den Bereichen Didaktik und Arbeit mit Studenten. Aber auch bei der Erstellung von Lehr- und Vorlesungskonzepten wird Hilfestellung geleistet.

Mehr Infos gibt es unter:

www.diz-bayern.de


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Master der Hochschule Warum soll ich eigentlich Master studieren? Und bin ich dafür gut genug? Wir beantworten die Fragen, die sich viele Studenten im Laufe ihres Studiums stellen. Außerdem klären wir, wie das Masterstudium aufgebaut ist und wie man nach dem Bachelor butterweich ins Masterstudium gleitet.

A

n unserer Hochschule gibt es derzeit zwei Masterstudiengänge, Elektro- und Informationstechnik (EIT), sowie Betriebswirtschaftslehre (BWL). Beide Studiengänge sind in der Regel nach drei Semestern vorbei. Warum sollte man überhaupt nach dem siebensemestrigen Bachelorstudium weitere drei Semester studieren? Zwar sind die Berufsaussichten nach dem Bachelor ganz gut, dennoch lassen sie sich durch das Masterstudium noch verbessern. Außerdem liegt das Einstiegsgehalt bei Masterabsolventen laut alma mater* ca. 4% höher als bei Bachelorabsolventen. Das Masterstudium steigert die persönliche Qualifikation, wodurch die Karriereleiter sich um ein paar Sprossen verlängert und eine höhere Position erreichbar wird. Die Projektarbeit fordert insbesondere wissenschaftliches Arbeiten und qualifiziert besonders für Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Man kann sogar nach dem Masterstudium promovieren, um Doktor zu werden. Das haben auch schon ein paar Studenten aus unserer Hochschule geschafft. Das war es jedoch auch mit den Gemeinsamkeiten der Masterstudiengänge. Sie unterscheiden sich in ihrem Aufbau und Inhalten so stark, dass wir sie getrennt betrachten. Neben dem Masterstudiengang EIT gibt es ein Fernstudium Elektrotechnik. Dieser Masterstudiengang wird von der Hochschule Darmstadt in Kooperation mit der Hochschule Aschaffenburg und der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen angeboten. Außerdem ist der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WI) in Planung.

* ��������������������������������������� alma mater berät und vermittelt akademische Nachwuchskräfte und führt Gehaltsstudien durch.

Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre Im Gegensatz zum im nationalen Vergleich über ein Alleinstellungsmerkmal verfügenden Projektmaster im Bereich „Elektro- und Informationstechnik“ folgt der Master im Bereich „Wirtschaft und Recht“ einem eher konventionellen Studienmodell. Konventionell bedeutet in diesem Kontext, dass über einen Zeitraum von drei Semestern das Masterstudium über Vorlesungen im Stil des Bachelorstudiums fortgeführt wird. Der Master bietet Studierenden laut Hochschul-Homepage dabei eine „professionelle Ausbildung zur Vertiefung ihrer Kompetenzen für den Finanzsektor oder die Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung“. Er ermöglicht Absolventen der Bereiche „Betriebswirtschaft“ und „Betriebswirtschaft und Recht“ eine Schwerpunktwahl im Bereich Wirtschaftspr üfung und Steuerrecht oder Finance, sofern diese einen Abschluss der Note 2,5 oder besser in ihrem Bachelorstudium erreicht haben. Die Veranstaltungen sind dabei in die Bereiche „Juristische Veranstaltungen“, „Wirtschaftswissenschaftliche Veranstaltungen“, sowie das eigentliche Masterprojekt aufgeteilt. Je nach Schwerpunktwahl werden dann neben Überschneidungen entsprechende Akzente in den Veranstaltungen gesetzt. Das Masterprojekt setzt sich aus einem Master-Seminar mit fünf, sowie der Master-Arbeit mit 20 ECTS-Punkten, zusammen. Der Studienbeginn erfolgt jährlich zum 15. März. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar.


19 Bei weiteren Fragen zum Masterstudium im Bereich „Wirtschaft und Recht“ steht die Studiengangsleiterin Prof. Patricia Feldhoff zur Verfügung. Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik Das Masterstudium gestaltet sich ganz anders als das Bachelorstudium. Beim sogenannten Projektmaster gilt es in drei Semestern ein Projekt durchzuführen. Nach jedem Semester ist eine Projektphasenprüfung fällig und am Ende der drei Semester die Masterprüfung. Zusätzlich zum Projekt werden Vorlesungen besucht, die sich jeder Student selbst aussuchen darf. Das klingt einfach und ist es auch. Sogar die Details sind nicht so kompliziert, aber dazu später mehr. Wenn man sich nun für das Masterstudium entschieden hat, wie geht es dann weiter? Insgesamt sind lediglich drei Hürden zu meistern. Die erste Hürde besteht darin, den Bachelor mit einer Note von 2,5 oder besser abzuschließen. Die zweite Hürde besteht darin, einen Professor zu finden, der ein interessantes Masterprojekt bereithält. Und die dritte Hürde besteht darin, den Professor zu überzeugen, dass man der richtige Student für das Projekt ist. Leider gibt es keine Liste mit Masterprojekten, aus denen sich Studenten bedienen können. Sie müssen zu den Professoren gehen und sie danach fragen. Viele Professoren haben Projektgruppen, bei denen man sich durchaus über die verschiedenen Themengebiete erkundigen kann. Dabei kann man gleichzeitig testen, ob einem die Arbeitsgruppe liegt, schließlich muss man unter Umständen drei Semester mit ihnen zusammenarbeiten. Eine große Herausforderung besteht darin, den jeweiligen Professor von sich zu überzeugen. Er muss den Studenten drei Semester lang betreuen, wenn er sich für ihn entscheidet. Beim Gespräch entscheidet sich in der Regel, ob der Professor bereit ist, dem Studenten das Projekt anzuvertrauen. Als Student ist man also gut beraten, vorbereitet ins Gespräch zu gehen. Man sollte sich im Laufe des letzten Semesters darum kümmern, um nahtlos ins Masterstudium zu wechseln. Hat man mit seiner Bachelorarbeit den betreuenden Professor überzeugt, ist das häufig ein Sprungbrett ins Masterstudium. Kann man den Master auch in einer Firma absolvieren? Nein, einen Firmenmaster gibt es so nicht. Der Master ist an der Hochschule zu studieren und nicht an einer Firma. Dennoch gibt es

die Möglichkeit, in Kooperation mit einer Firma das Masterprojekt zu bearbeiten. Das hängt jedoch vom betreuenden Professor ab. Allgemein gilt, dass der Großteil des Projekts in der Hochschule bearbeitet werden muss, also mindestens 50%. Hat man sich mit einem Professor auf ein Projektthema geeinigt, was passiert dann bis zum Antritt des Studiums? Der Professor formuliert das Projektthema und lädt zur Eignungsfeststellungsprüfung ein. In einer mündlichen Prüfung wird festgestellt, ob der Student fachlich und menschlich für das Projekt geeignet ist. Das hört sich gewaltig an, ist aber meistens obligatorisch. Schließlich wird sich der Professor bereits im Vorfeld über die Eignung des Studenten Gedanken gemacht haben. Nach der Eignungsfeststellungsprüfung kann sich der Student immatrikulieren; das Masterstudium beginnt, und völlig unabhängig vom regulären Semesterstart. Wer zum Ende des Bachelorstudiums im Studienbüro Bescheid gibt, dass weiter studiert wird, nämlich Master, erspart sich den Exmatrikulations- und Immatrikulationsstress. Was ist zu Beginn des Masterstudiums zu beachten? Zunächst gibt es zwei wichtige Dokumente: der „Antrag auf Anrechnung“ von Prüfungsleistungen, sowie der „Studienplan“. Beide sollten zu Beginn des Studiums ausgefüllt und bei dem betreuenden Professor abgegeben werden. Prüfungen, die im Bachelorstudium als Wahlfach belegt wurden, dürfen ins Masterstudium übernommen werden; dazu ist der „Antrag auf Anrechnung“ auszufüllen. Der Studienplan

ist etwas komplizierter, man darf ihn nämlich selbst gestalten. Dafür geht man auf die Suche nach interessanten Universitäts- und Fachhochschulvorlesungen. Über drei Semester werden zehn ECTSPunkte sowohl an einer Universität als auch an einer Fachhochschule gefordert. Welche Vorlesungen man besucht, bleibt einem selbst überlassen. Zum Beispiel kann man Vorlesungen besuchen, die mit dem Projektthema zusammenhängen und weiter spezialisieren. Oder man wählt Themenfremde Vorlesungen, um ein breiteres Spektrum abzudecken. Bei den Universitätsvorlesungen sind besonders Blockveranstaltungen beliebt, um nicht jede Woche zur Uni fahren zu müssen. Aber auch die Virtuelle Hochschule Bayern (VHB) wird gerne genutzt. Neben Würzburg wird von Studenten aus Aschaffenburg auch Darmstadt, Erlangen und sogar Lissabon besucht. Geeignete Vorlesungen zu finden und den zuständigen Prof. zu fragen ist zwar Mühsal, die jedoch durch ihre unendliche Vielfalt kompensiert wird. Einfacher ist es bei den Fachhochschulvorlesungen. Dort sind fünf ECTS-Punkte im nichttechnischen Bereich und fünf ECTS-Punkte im technischen Bereich zu holen. Ursprünglich sollten Wahlpflichtfächer für Masterstudenten angeboten werden. Diese gibt es jedoch leider noch nicht oder nur in sehr begrenztem Maße. Trotzdem dürfen die Masterstudenten generell jede Vorlesung an unserer Hochschule besuchen. Sie müssen lediglich, um das Bachelorniveau der Vorlesung auf Masterniveau zu heben, eine Zusatzleistung erbringen. Diese Zu-


20 satzleistung kann zum Beispiel in Form eines Vortrags erfolgen und muss vom Professor dokumentiert werden. Natürlich weiß man zu Beginn des Studiums noch nicht, welche Vorlesungen man besucht. Der Studienplan lässt sich somit gar nicht am Anfang des Studiums ausfüllen. Das stimmt auch und man darf sich damit etwas Zeit lassen. Aber auch nicht zu viel. Der Studienplan muss von der Prüfungskommission abgesegnet werden und das bevor die Masterarbeit am Ende der drei Semester abgegeben wird. Ratsam ist, alle notwendigen Vorlesungen in den ersten zwei Semestern abzuschließen. Nicht nur, um den Studienplan zeitig abzugeben, sondern auch, um das letzte Semester vollständig am Masterprojekt arbeiten zu können. Was sind nun Projektphasenprüfungen? Am Ende des ersten und zweiten

Semesters stehen Zwischenprüfungen an. Mit jeweils 18 ECTS-Punkten tragen sie ausschlaggebend zur Endnote bei. Dabei ist vor der Prüfung ein Bericht des jeweiligen Semesters anzufertigen. Dieser Bericht und eine mündliche Prüfung werden vom betreuenden Professor benotet. Die mündliche Prüfung gestaltet sich häufig als Präsentation. Insgesamt wird besonders auf eine gute und ausführliche Literaturrecherche Wert gelegt. Viele Professoren verlangen diese zu Beginn des Masterstudiums und erwarten auch eine angemessene Dokumentation. Woraus besteht die Abschlussprüfung? Genauso wie bei den Projektphasenprüfungen gestaltet sich auch die Abschlussprüfung. Nur werden keine Projektphasenberichte abgegeben, sondern die Masterarbeit. Natürlich gibt es dazu noch eine mündliche Prüfung. Damit die

Projektphasenberichte nicht ganz umsonst sind, gestatten viele Professoren, dass die Berichte Teil der Masterarbeit werden. Wie umfangreich und in welchem Stil die Masterarbeit geschrieben werden soll, hängt stark vom betreuenden Professor ab. Bekommen Masterstudenten Geld? Nein, es ist sogar so, dass Studiengebühren bezahlt werden müssen. Einige Professoren bieten ihren Studenten jedoch an, neben dem Studium im Labor zu arbeiten. Woher bekomme ich weitere Informationen? Prof. Hellmann plant, jedes Semester eine Einführungsveranstaltung für Studenten anzubieten, die sich für den Masterstudiengang EIT entschieden haben. Die Bekanntgabe der Termine erfolgt über die Campus-Info. Frerk Saxen und André Gensler

Warum Bologna mehr Konsequenz benötigt

M

it der Bologna Reform beschlossen die EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 1999 die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulwesens bis zum Jahr 2010. Ziel war die Steigerung der Vergleichbarkeit der Studiengänge, aber auch die Förderung der Mobilität und Durchlässigkeit im Hochschulsystem, um die Absolventen auf die steigenden Anforderungen an Flexibilität und Internationalisierung in der Wirtschaft besser vorzubereiten und damit Europa international konkurrenzfähig zu halten. Zeit, am Ende des Jahres 2010 eine Bilanz zu ziehen. Wenn man die Hochschullandschaft und deren Studiengänge betrachtet, so fällt dem Betrachter die beispiellose Diversität der Studienmodelle in Deutschland auf. Da gibt es sechs-, sieben- und achtsemestrige Bachelorstudiengänge mit entsprechenden Masterderivaten mit zwei, drei oder vier Semes-

Ein Kommentar von André Gensler tern, die verständlicherweise kaum kompatibel sind. Die Studierenden werden in Nachholsemester gezwungen oder die Auswahl an in Frage kommenden Studiengängen wird anderweitig reduziert. Die Universitäten hadern noch mit dem Verlust des eigenen Abschlusses und verweigern es Absolventen der (Fach-) Hochschulen, weiterführende Studiengänge auflagenfrei anzubieten. Gleichermaßen schlecht steht es um die Durchführung eines Auslandsaufenthalts. War früher mit den Diplomstudiengängen der Umfang des Studiums noch relativ gut abschätzbar und damit eine höhere Planbarkeit vorhanden, konnte ein Auslandssemester besser geplant werden als im neuen zweigeteilten System aus Bachelor und Master. Heutige Absolventen können durch fehlendes Angebot und Akzeptanz der Studienleistungen im Ausland (wofür im Übrigen auch der Projektmaster an der hiesigen

Hochschule exemplarisch ist) nicht von den Möglichkeiten der Bolognareform profitieren. An diesen und mehr Stellen entsteht der Eindruck eines bürokratischen Krieges, der auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen wird. Bologna hat die richtigen Ideen und Ansätze und ist in der heutigen Zeit unmöglich zu ignorieren, selbst wenn einige rückwärtsgewandte Universitäten mit Diplombestrebungen ihre Isolierung und die ihrer Absolventen forcieren. Was der Reform fehlt, ist die nötige Konsequenz in der Umsetzung. Die Studiengänge sollten eine höhere Standardisierung erfahren und eine bessere Anerkennung möglich machen. Um dies zu bewerkstelligen, sollte es im Interesse der Politik, wie auch der Universitäten sein, Kompetenzen auf die bundes-, oder besser noch europäische Ebene zu verlagern.


Unsere neuen Profs

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Damit ihr unsere neuen Professoren gleich ein bisschen kennenlernt und nach der Vorlesung über die wichtigen Dinge sprechen könnt, findet ihr hier ganz exklusiv ihre Steckbriefe.

Name: Kilian Har tmann Alter: 32 Familienstand /Haustiere: Liiert aber nich t verheiratet. Zwei Katzen, ei n Pferd, ein Mau lwurf Studiengang: E³ Professor für: Energiewirscha ft, -managemen t und -politik Werdegang Studium: Dipl. Wirtschaf tsing. (FH) Schw erpunkt Umwel Umweltschutz tmanagement un (Göttingen), an d technischer schließend Prom Göttingen mit otionsstudium Abschluss als D an der Universitä oktor der Agrar t wissenschaften Ber ufserfahru ng: Wissenschaftlich er Mitarbeiter de r Fachhochschu Göttingen (ene le Hildesheim/H rgetische Biom as olzminden/ senutzung, Öko Projektleiter Bio bilanzierung) energie bei der DLG e.V. (Frank Gruppenleiter furt am Main) Fraunhofer IW ES für den Ber Eigener landwir ei ch nachhaltige Ver tschaftlicher So - und Entsorgun nderkulturbetri g eb Auslandsaufen thalte: Wenige Bisherige Leh rerfahrung: Göttingen: Gru ndlagen der Um weltchemie, Gru Biogas, verschie ndlagen dene Vorträge in Göttingen, Kas Veszprem (Ung sel und arn) Interessen/Fre izeitgestaltung: Langstreckenläu fe, Rad fahren, alte Häuser und Fahrzeuge reno vieren, Landwir tschaft Was w ü ler wä rden Sie tu ren: n, we nn Sie Mich fragen Bund , eskan war um men h zabe. ich die sen Jo b ange nomWas i st Spieg ihr Motto, el wenn Sie m Um d sehen: iese Z orgen eit hab s in d en e ich n och ke Ein R i n a Motto Lasst t an unsere . euch n S t u dente ichts e studie n: rzähle ren. n: pro bieren geht ü ber

or ten: n Sie bei den W ke en d as w n A en. ste Zeit im Leb Student: Die be s! KommiliMacht was drau unden mit den St te gu le ie V : Mensa racht. lusstonen dort verb st in den Absch er an m nt er L : Professor hätzen. semestern zu sc t. Bei XING nach meiner Zei ar W k: oo eb ac F finden. er aus der kann man mich ll und Bier imm ba uß F a: lig es d laabs Bun t 1. OFC und G ei rz zu er ah D Region. auf Sie zu… Was trifft eher Salat. lat: Dann bitte Burger oder Sa stelle Bier, vor n: Auf der Bau ei W er od r ie B n. dem Kamin Wei zu wenig o: Es gibt hier in K er od r te Thea heater. s. Daher eher T Programmkino er noch. ed rienjunkie: W Beides. Doku- oder Se onzertgänger: kk oc R er od Klassiker


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Gehrke r. Matthias D f. ro P tB S Name: re Alter: 35 Jah re: nd/Haustie a st Familien r te ne Toch Verheiratet, ei : IIM g Studiengan r: Professor fü recht en und Steuer es w gs n u Rechn Marburg Werdegang s-Universität p ip il anterbury h P er d of Kent at C hre an le ty ts si Studium: af er iv ch n ts U ir er Betriebsw elations an d Studium der ternational R In d an cs ti li Studies in Po uerberangs- und Ste fu rü p ts af ch rung: tätigen Wirts Berufserfah international er n Tax Ser vices ei ei b re Jah nal Corporate io at rn te Mehr als vier In aft im Bereich tungsgesellsch fenthalte: Auslandsau ape, Belgien NATO in Sh er d .o.) ei b r h Ja Ein in England (s m iu d tu ss d an Ein Jahr Ausl rstuhl für ahrung: eiter am Leh rf b ar re it h hre an der e M L er e h g ic iche Steuerle Bisheri schaftl tl n af se is ch w ts s ir al sw i Jahre und Betrieb Mehr als dre irtschaftslehre sw eb ri et B e allgemein rg furt/Main ersität Marbu er FH Frank d Philipps-Univ ochschulen an g ra ft u an privaten H Lehra r en te g n es tu em al S st ei an Zw rver g weiterer Leh Durchführun altung: Freizeitgest er Golf Interessen/ ard, im Somm o b w o n S r te im Win gend: nk aus der Ju a w h c S / z it Bester W RROR\ \SYSTEM_E zler

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en Was würd acht eines ass die M d , sie n e wären: h e s t wird (er/ ch ein tz li ä in h e c h rs c e rs b Wah tlich ü arlanzlers deu Zustimmung des P parteiBundeska ie gs d n hließlich n Regier u braucht sc den Rückhalt in de ne nummer). ments; oh liche Luft m ie z e n Job en ist der rgens n Sie mo n e w , o tt r Mo Was ist ih el sehen: ieg wieder in den Sp auch mal te s s ü m l e Der Spieg en… erd geputzt w enten: sere Stud o gut n u n a t a ,s Ein R s Studium a d ie S n e terferien). Genieß die Semes n leider ll ie z e p (s es geht en hat ma Ber ufsleb im ng. r te ä p S eiteinteilu Z le ib x e weniger fl

An was denken Si e bei den Wor ten: Student: Diese Sp ezies sichert uns die Existenz… :o) Mensa: War zu mein en Studienzeiten tä glich Treffpunkt mit Freunden Professor : Sollte St udenten deren künf tige Existenz sichern helfen… Facebook: Och nö öö… Bundesliga: Welche ? Was trifft eher au f Sie zu… Burger oder Salat: Ganz klar Burger Bier oder Wein: Al les zu seiner Zeit Theater oder Kino : Zumeist (Heim-)K ino Doku- oder Serie njunkie: Inzwische n lie ber Dokus (hätt ich fr üher NIE gedacht!) Klassiker oder Roc kkonzertgänger: Letzteres (ist aber vier Jahre her)


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Name: Verena Roc k Alter: 31 Jahre Familienstand/H austiere: Verheirat et, eine Tochter/leider noch keine Haustier e Studiengang: Inte rnationales Immob ili enmanagement Professor für: Immobilieninvestm ent und -portfoliom anagement Werdegang Studium: Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Im mobilienökonomie European Business an der School (ebs), Oestri ch-Winkel Berufserfahr ung: Zwei Jahre wissensc haftliche Assistentin und Doktorandin am Lehrstuhl Immobili enökonomie (ebs) Zwei Jahre Manager International Real Estate Advisory be (Immobilien Asset i CorpusSireo Management Unter ne hmen) Zweieinhalb Jahre Fondsmanagerin ein es Immobilienspez Morgan Stanley Re ialfonds bei al Estate Auslandsaufenthal te: Sonnige Auslandss emester in Nizza, Fr ankreich und San D (ich kenne also die iego, Kalifornien schönen Strände di eser Welt) Bisherige Lehrerfa hr ung: Lehraufträge an de r ebs (2002 - 2004) und der HfWU Nür tingen/Geislingen (aktuell) Interessen/Freizei tgestaltung: Formationstanz (L ateinamerikanische Tänze), Tango, mein e Familie, Reisen Bester Witz/Schw ank aus der Jugend : Den würde ich evtl. auf Facebook verö ffentlichen… An was d Studen enken Sie be t: Verst i eht der den Wor ten Mensa e Si : n m : en w I ich? , c n h tu e bin ein Profes Was würden Si ig e s ge so in wären: Hochsc r: Klingt alt u wohnt, aber… Bundeskanzler n; el n hs h ec dv w u zu le Asch Job anders affenbu erstaubt, ist a Versuchen, den g. n in rg aber mein D Facebo zum G der Politik ist nicht ok: Hil lück ga nz fe Bunde versliga: E , wo ist mein geht, würde ich t ch P ni in r s iv da t n r a a en tleben? cht Fra W blichen nkfurt! ktion eines wei Was tr eäß suchen, die Fun em itg i f ze ft tes in einem Burger eher auf Sie Staatsoberhaup entieren. äs pr o z re zu ht ic nL Bier od der Salat: Bu u… ren, modernere rger! er Wei n: dem Rh eingau) Wein (am lieb n Sie morgens en w , to ot sten Rie M T r heater Was ist ih sling au oder K : en h se l s ge K ino: Be ino in den Spie id e s ! , en in at T Dokuletzter Auf zu neuen Zeit eh oder S er erienju Kitsch n z k : u n i te m e en : d u S E St e n re r se tsp ienjunk Klassik Ein Rat an un ie; er oder annen n! be ei bl l in R al B o le am c tzter Z k k Immer o n zer eit eher Klassik tgänger: Beid es,


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hristian xander C

n Wichman

le Name: A re änden, Jah 9 In guten H 3 : : e r e ti Alter s u a stand/H austiere Familien und dafür keine H echt ter aft und R h c ts ir w s eine Toch iebsrecht ieb und Vertr ang: Betr t g h n c ie re s d ft tu a S tsch r für: Wir Professo Brsg. reiburg i. F g in n a t a g ri e a d Wer Referend : aften und h c s n e s Studium is er Rechtsw igsert-Ludw Studium d lb A r e d n theorie a nd Rechts g: u n t u h r c h e fa fr r a tr Ber ufse tuhl für S h/Freiburg am Lehrs lei Lörrac z it n e a k rb s a ft it a M ch t Freiburg -2007 in einer Wirts it 2007 Universitä 1 se 0 0 G 2 A alt von e Bahn Rechtsanw alt bei der Deutsch nw Syndikusa lte: aufentha Auslands kurz zu Jedes Mal rbsrecht : Wettbewe cht rfahr ung e r im h h e c L ra e r e Lö Bisherig ie für IT-R n der BA a m e r d te a g k a ra lt ft a hen Anw Lehrbeau er Deutsc d n a t n e z Do tur ng: und Litera itgestaltu r) e iz to e k r fa F s / s e n Interesse re, Musik (ohne Str r a it G , is Tenn Jugend: k aus der n a w h c S itz/ An was denken Si Bester W r Geheimhaltung e bei den Wor ten: e d t g Student: Engagiert Unterlie und wissbegierig vo n Montag bis Freit nachmittag. Vor de agn Pr üfungen wird de r Zeitraum kurzfristi auf das Wochenend g e erstreckt. Mensa: In den meis ten Fällen veranlasst der Mensabesuch da schnell selbst koch nn Sie Bundeskanzler zu, en zu lernen! Die M Was würden Sie tun, we ensa in Aschaffenb kenne ich noch nich ur g t. wären: e Professor: Lernt au talten, um parteipolitisch ges u ne us ch ism jeden Tag was Neu ral de Fö n De es dazu. Facebook: Mit Zu meiden. ver zu at esr nd rü Bu ck im haltung zu genießen n de Blocka de en . Man sollte sich bewusst machen, we land als friedenslieb lche Informationen Das Ansehen von Deutsch n. üb rke stä er he ltig einen selbst ungem ha m ch t na im n Netz weiterverbreit iterhi et werden können. und weltoffene Nation we rch du ht Bu nic nd aft ch es liga: Welche? Weltwirts Dafür kämpfen, dass die rt werden stö zer ten lan eku Sp n vo Machenschaften Was trifft eher au f Sie zu… kann. Burger oder Salat: Kommt auf den Bu rger an. Bier oder Wein: Je morgens Sie nn we o, na ott ch Anlass M ihr Was ist Theater oder Kino : Kino in den Spiegel sehen: tt, Be D ins r oku- oder Serienj he frü l ma ch dli en ich e un geh d kie: Weder noch Heute Aben Klassiker oder Roc erleben! zu l vie um it, Ze ch no kk ist onzertgänger: aber bis dahin Rockkonzerte, wenn darunter auch Jazz und guter Pop falle nten: n. Ein Rat an unsere Stude die nn we , sen las Nicht verrückt machen on alle anderen Kommilitonen sch n. Klausuren bestanden habe


25 Name: Ge Alter: S org Wegener chnapsz ahl Familie nstand/ … Hausti ein Soh ere n( ein Kate eigener), eine T : Verheiratet, ochter ( r (adopt Stiefkin ier Studien d), gang: M t) echatron Profess or ik Mechan für: Messtechn ik, und ik , Tech einiges, was noc nische h dazuk ommt Werdeg an Studium g : TH Dar mstadt ( he und Pro motion ute TU Dar ms tadt): Vo in Mech anik (se hr selten rdiplom in Mas Ber ufse ch e Fachric rfahr un htung, e inenbau, Diplo g: Zehn Ja m x klusiv a hre bei n der TU Hotting Dar mst e Dar mst r adt Baldwin adt) Messtec der Sem (acht Jahre Pr o h inarabte ilung „H duktmanager, z nik GmbH, w BM Aca demy“) ei Jahre Trainer Auslan in dsaufen tha Zwei Au fenthalt lte: e in Bra Dort Ar silie beit an u nterschie n (insgesamt v ie dlichen Univers r Monate) währ Bisheri itäten. end der ge Leh Promot rer Übunge ionszeit n in Tec fahr ung: . hnische Auswuc r M httechn e c h a nik, Rot ik an de Seminar o r TU D ez ar mstad rdynamik und Mitarbe u Themen aus t . ite de Einsatz r als Trainer an r Messtechnik orte in g für der HBM anz Eur Academ Kunden und opa. y. Interes An was denken Sie bei den Wor ten: sen/Fr eize Gleitsch Student: Hinterher sagen alle: Was war ir m flieg itgestaltung: es doch en Jog gen, für eine schöne Zeit. Aber es gehört scho Sprache , Wandern, Ka n n jak fahr en (Wild etwas dazu, in dieser Zeit wirklich auch wasser), Spaß zu Bester haben (und nicht NUR zu arbeiten). Wi Man na tz/Schwank a Mensa: Es kann nur besser werden. nn us man mir te mich Gipsi. A der Jugend: Professor: Dazu kann ich nichts sage n v n. angebro erpasste, nachd lass war ein ein gegipste Facebook: Es mag ja seine Reize hab em ich m chen (n en. icht geb r ir F ich, ents u den zwe roch Ich finds aber vor allem unheimlich. pr itkleinst ß, den die Schu echend respekt en) hatte. Ents e n Zeh prechen los bin ic (Big le gespr Brother hat bestimmt auch ein Accoun d wenig ungen. h mit de t) litt m Gips Bun des liga: Was ist das? durch Was würden Sie tun, wen n Sie Bunde wären: skanzler Ich würde m eine Frau zur Außen- und nisterin ernen Familienminen. Was ist ihr M otto, wenn S ie morgens Spiegel sehe in den n: Mein nächstes Badezimmer kriegt einen S damit man es essel, beim Zähnep utzen bequem er hat. Ein Rat an unsere Stud enten: Im normalen Leben gilt: F ünf Minuten len können o Dummstelft eine Stund e Arbeit ersp Studium kan ar en. Beim n diese Takti k (manchmal hinten losgeh ) auch nach en.

Was trifft eher auf Sie zu… Burger oder Salat: Pizza vegetarisch mit Extra-Wunsch Schinken Bier oder Wein: Pils oder Weißbier Theater oder Kino: In Praxis: eher Kino (aber eher ungewöhnliche Filme), The ater aber eigentlich auch gerne. Doku- oder Serienjunkie: Gar kein TV. Viel Radio, mal Musik, mal Info-Sender. Klassiker oder Rockkonzertgänger: Rock


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Paintball im Funsportclub Babenhausen Wie wäre es mit ein klein wenig Nervenkitzel und einer Spur „Sport ist Mord“? Dann ist ein Paintball-Besuch im Babanenhausener Funsportclub genau das Richtige! Warum? Weil die heutige Version von „Räuber und Gendarm“ total viel Spaß macht und den Teamgeist fördert. Außerdem ist strategisches Denken nötig, um sich im fairen Wettstreit zu messen. Ganz im Gegensatz zu den Top-Model-Shows und der ewigen Suche nach dem nächsten Superstar. Wo? Da es ins hessische Babenhausen geht, sollte das Auto die erste Wahl sein, da schon auf dem Weg Teams gebildet und Taktiken ausgetüftelt werden können. Wie viel? Bei einer Gruppe mit Starterpaket, kostet der Spaß 35 Euro pro Person.

Wie? Zuerst wird eingecheckt, auf Sicherheitsbestimmungen und Spielregeln hingewiesen und das Equipment erklärt. Die Ausrüstung besteht aus einer Gesichtsmaske, einem Markierer (Pistole) und einem Battlepack (Vorratsbeutel). Dazu gibt es Paintballs (Farbkugeln) zum Schießen. Und dann geht es auch schon los. Beide Teams versuchen sich gegenseitig so zu markieren, dass der Gegner sich möglichst farbig vom Feld verabschiedet. Hinter Häuserwänden, Gummireifen und anderen künstlichen Hindernissen finden die Spieler Deckung. Damit das ganze nicht eintönig wird, kann man neben den Spielfeldern auch zwischen Spielvarianten wählen. Neben „Last Man Standing“ ist die wohl beliebteste Variante “Center Flag“, bei der beide Mannschaften gemeinsam um eine Flagge kämpfen und diese dann an die jeweilige Base gebracht werden muss. Tipp: Alte und bequeme Sachen sind empfohlen. Franka Schilbach

Infos unter: www.funsport-club.de


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Hallenfußball im „Kick It Soccerpark“ Für Fußballfreunde ist der Winter eine harte Zeit. Nicht nur, dass die Bundesliga ihren Betrieb einstellt, nein, auch der begeisterte Hobbykicker muss meistens, in Ermangelung einer Halle warten, bis Witterung und Temperaturen wieder ein Spiel im Freien ermöglichen. Doch was soll man tun, wenn man nicht so lange warten kann und will? Der Kick It Soccerpark in Nilkeim verspricht da Abhilfe. Die Redaktion schnappt sich ihre Fußballschlappen und macht einen Test.

Wo? Die Halle liegt gleich am Eingang von Nilkeim. Direkt an der Hauptverkehrsstraße ist sie sehr leicht zu finden und bietet genug Parkplätze für alle, die sich den Mannschaftsbus nicht leisten können. Der Park an sich bietet drei 15 x 30 Meter große Plätze mit feinem, nagelneuen Kunstrasen. Wo wir gerade bei neu sind: Dem ganzen Gelände sieht man an, dass erst dieses Jahr eröffnet wurde. Alles ist hell, sauber und in top Zustand. Kleiner Wermutstropfen für die Standfußballer: Die Plätze sind durch Netze voneinander getrennt, das heißt es gibt kein Aus. Wer eher lauffaul oder konditionsarm ist, kommt ganz schnell außer Atem. Alle anderen freut´s, denn dadurch spielen sich die Partien flott und temporeich.

Wie viel? Die Platzpreise bewegen sich zwischen 30 und 50 Euro die Stunde. Hört sich erst mal viel an, da man aber mindestens zu zehnt spielt sind die Kosten pro Person eher gering. Für Bälle und Leibchen werden nochmal jeweils 10 Euro fällig, allerdings nur als Pfand.

Und was noch? Fußballspielen ist nicht alles. Denn der Halle angeschlossen ist eine Sportsbar. Hier kann man entweder aktuelle Fußballspiele sehen, lecker Burger essen oder gemütlich bei einem Bierchen das Spiel analysieren. Es ist also, auch für dich Nicht-Fußballer, einiges geboten! Pablo Calvo

Infos unter: www.kickit-soccerpark.de


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Skurrile Nebenjobs Studiengebühren, Miete, Essen, Partys, Alkohol, Kondome - alles Dinge, die Geld kosten. Deshalb haben wir recherchiert, wie Studenten ihre Groschen fürs tägliche Überleben verdienen, geben Tipps über andere außergewöhnliche Nebenjobs und verraten euch warum „Hasenköttelaufsammler“ ein ehrenwerter Beruf ist.

B

eliebte und bekannte Jobs, die häufig von Studenten neben ihrem Studium ausgeübt werden, gibt es viele. Jeder von uns hat mindestens eine oder mehrere Bekannte, die wie Tina K., 5. Semester BWR, oder Alina T., 1. Semester IIM, bei Ann Christine, Madhouse oder Co. aushelfen. Andere Kommilitonen verdienen ihre Brötchen, indem sie bei Edeka die Kunden an der Frischetheke bedienen oder bei Kaufland an der Kasse sitzen. Immer sehr beliebt, um ein paar Euros extra in der Tasche zu haben, ist es, als Bedienung zu arbeiten. Denn ein kleines Lächeln kostet nichts und lässt das Trinkgeld fließen. Wer nur auf die Schnelle eine kleine Geldspritze für Geschenke an Freunde und Familie benötigt, ist bei Müller, Kaufhof oder anderen Geschäften in der City Galerie genau richtig. Denn gerade während der Weihnachtszeit werden viele helfende Hände gesucht, um die leergekauften Regale wieder aufzufüllen. Sina W., 5. Semester BWR, gibt Nachhilfe in Englisch, Französisch und Deutsch. Ein gut bezahlter Job, der allerdings auch Anforderungen an den Studenten stellt, denn hier ist nicht nur Köpfchen, sondern auch Geduld gefragt. Skurrile Jobs, die immer ein interessantes Gesprächsthema auf Partys bieten, wohl aber besser vor der Oma verschwiegen werden sollten, sind nicht selten recht lukrativ. Um klein anzufangen, sind zunächst Promotion-Jobs in meist lustigen Kostümen zu nennen, mit denen man dann in

Fußgängerzonen, unerkannt von seinem Schwarm, Werbeflyer an Passanten verteilt. Wer exotischen Berufen wie Tableund Pole-Dance nachgeht, oder als Gogo-Tänzerin oder Stripper sein Budget aufbessert, sollte vorsichtig sein, denn sie gleichen einem zweischneidigen Schwert. Zum Einen sorgt der Job für Anerkennung, doch kann die Missgunst diverser Neider auch leicht die Gerüchteküche auf dem Campus zum Brodeln bringen. Und zack ist man Puffmutti! Dafür kann man sich auf Wettbewerben beweisen und seine Fitness während der Arbeitszeit trainieren. Falls du auf dem nächsten Familienfest nach deinem derzeitigen Job gelöchert wirst, aber gerade als Wichskabinenreiniger - ja diesen Job gibt es wirklich! - tätig bist, was unter Kumpels sicher für gute Jokes sorgt, solltest du dich besser als Videotheksmitarbeiter ausgeben. Hast du als Domina dein Hobby zum Beruf gemacht, dürfte das wohl dein bestgehütetes Geheimnis sein. Oder hast du dich schon dazu bekannt? Du bist tatsächlich Tatortreiniger? Hut ab! Ein Beruf, der anspruchsvoll, abwechslungsreich aber vor allem eines ist: sehr skurril! Dennoch muss man eine Portion Feingefühl und Pietät mitbringen. Diese selbstkreierten, äußerst interessanten Jobvorschläge sind außergewöhnlich, anders und erfrischend. Deswegen sind sie unsere persönlichen Highlights.

Für die romantisch angehauchten unter euch haben wir den idealen Job kreiert. Als professioneller Liebesbriefschreiber könntet ihr eure Begabung sinnvoll einsetzen, um einem verliebten Kommilitonen zu helfen, mit den richtigen Worten seine Angebetete zu erobern. Gleichzeitig könnt ihr eurer kreativen Ader freien Lauf lassen und nebenbei springt auch noch ein hübscher Zuverdienst heraus. Oder ihr seid Vollprofis bezüglich Fragen zum anderen Geschlecht und damit „Hitch“ der Date Doctor auf allen Hochschulpartys. Ein weiterer Job für die Partygänger unter euch ist der als Stimmungskanone. Erforderliche Qualifikationen: Immer gute Laune, Ausdauer auf der Tanzfläche, jeder Zeit einen lockeren Spruch auf den Lippen und eine gewisse Trinkfestigkeit. Mädels, ist euer Freund auch faul, will nie eure Einkaufstüten tragen und ist nach zwei Stunden bummeln schon total fertig? Dann aufgepasst, hier kommt eine Kreation zu euren Gunsten. Wir haben den idealen Shoppingbegleiter für euch. Wir suchen nur noch den dafür perfekten Mann. Bewerbungen werden ab sofort von der Redaktion entgegengenommen. Ach ja, die Bezahlung übernimmt natürlich euer shoppingfauler Freund. Als Ausgleich gibt’s für die Männer eine biertrinkende, sich mit allen Fußballregeln bestens auskennende Kumpeline. Sie springt ein, wenn die Jungs mal verhindert sein sollten und die eigene Freundin wie immer kein Interesse an der Champions League zeigt.


29 Zu guter Letzt ein wirklich ehrenwerter Beruf - der campuseigene Hasenköttelaufsammler. Neben einer täglichen Dosis Frischluft könnt ihr es vielleicht sogar schaffen, euch mit euren eigentlichen Arbeitgebern, den Campushäschen anzufreunden. Eins wäre euch auf jeden Fall gewiss, die Anerkennung eurer Kommilitonen, die sich ganz ohne Picknickdecke bedenkenlos auf der Wiese der Hochschule niederlassen können. Studiengebühren, Miete, Essen, Partys, Alkohol, Kondome - alles Dinge, die sich mit den richtigen Nebenjobs leicht finanzieren lassen. Teresa Ballmann und Alexandra Kroth

Haifischbeckenreiniger

Nur die Besten sterben jung

Jobs, denen hoffentlich keiner von euch nachgeht!

Losverkäufer auf dem Rummel

Kann man da wirklich was gewinnen?

Quizmoderator auf 9live

Warst du auch im Big Brother Haus?

Wahrsagerin auf Astro TV

Niemand kann in die Zukunft sehen.

Medikamententester

Leute denkt an eure Gesundheit


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Suit up „Nothing suits me like a suit.“ So sieht zumindest der Idealfall aus. Aber mit dem guten Eindruck beim Vorstellungsgespräch ist es nicht weit her, wenn man beim Kauf des edlen Zwirns nicht auf ein paar wichtige Grundregeln achtet. Dieser Artikel möchte einen kurzen Überblick darüber geben, was man unbedingt beim Kauf beachten sollte. Wer sich noch genauere Informationen dazu beschaffen möchte, wie man im Business eine gute Figur macht, findet in der Bibliothek auch noch einige Bücher zu diesem Thema.

Lady Blazer

Im Grunde gilt hier das Gleiche wie für die Sakkojacke des Mannes: Dunkle Farben sind angebracht und die Ärmel enden an der Daumenwurzel. Der Blazer sollte im Stehen stets geschlossen werden.

Bluse

Farbe: Die Farbe der Bluse sollte im Kontrast zum Blazer stehen – also eher hell sein. Material: Hochwertigere Materialien wie Seide oder Baumwolle lassen sie gut dastehen. Passform/Schnitt: Hier haben die Frauen mehr Freiheiten als die Männer. Sie darf durchaus auch Blusen mit kurzen Ärmeln tragen. Sofern der Schnitt es zulässt, muss die Bluse auch nicht zwingend in den Hosenbund gesteckt werden. Der Kragen darf übrigens über dem Blazerrever getragen werden.

Hose/Rock

Es geht beides. Auch in konservativen Betrieben stellen Kombinationen mit Hosen heute ein passendes Outfit dar. Farbe: Jacke wie Hose – am elegantesten sieht es aus, wenn Blazer und Hose/Rock dieselbe Farbe haben. Auch wenn keine Jacke getragen wird, sollte das Beinkleid dunkel gehalten werden. Schnitt: Die Hose sollte klassisch geschnitten sein. Der Rock sollte nicht zu eng sein und endet maximal eine Handbreit über dem Knie, in konservativen Branchen sollte er sogar mindestens knielang sein. Nackte Haut gilt im Business eher als unangebracht, deswegen trägt Frau zum Rock auch immer eine Strumpfhose.

Schuhe

Auch hier hat die Damenwelt mehr Freiheiten als die der Männer. Absätze gehen, müssen aber nicht sein. Sie sollten nur nicht zu hoch sein – oder zu dünn. Die Schuhe müssen vorne zwar geschlossen sein, hinten jedoch nicht.

Accessoires

Hier gilt: Weniger ist manchmal mehr. Zu viel Schmuck wirkt eher billig als exklusiv. Als Faustregel gilt: Nicht mehr als fünf Accessoires. Zu diesen zählen: Ringe, Uhren, Armbänder, Brillen, Ketten, Ohrringe, auffällige Gürtel, Halstücher und Haarspangen. Wenn sie eine Aktentasche trägt, sollte sie auf die Handtasche verzichten – sonst wirkt es schnell ein bisschen überladen.


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Gentleman Sakko

Material: Ideal ist Wolle, Baumwolle und Leinen sind luftiger, knittern aber zu leicht. Farbe: Dunkelblau, grau oder anthrazit, schwarz passt eher zu festlichen Anlässen, braun kann tagsüber getragen werden, aber nie nach 18 Uhr. Muster: Nadelstreifen – oder gar keines. Passform: Die Ärmel sollten so lang sein, dass die Knöchel der Handgelenke bedeckt sind, die Hemdmanschetten aber noch zu sehen. Die Körperkontur sollte zu erkennen sein (also nicht wie in einem Sack). Wichtig: Ein Sakko wird auch bei Tisch nicht ausgezogen. Wenn man sich hinsetzt, kann man die Knöpfe öffnen, sobald man aber wieder aufsteht, sind sie wieder zu schließen!

Hemd

Farbe: Die Farbe des Hemdes steht im Kontrast zu der Anzugfarbe. Mit Weiß oder Hellblau liegt man aber eigentlich immer richtig. Passform: Die Kragenweite sollte so gewählt werden, dass das Hemd am Hals anliegt, aber kein Engegefühl auftritt, wenn der oberste Knopf geschlossen ist. Kurzarmhemden sind im Business übrigens tabu – die Manschetten sollen ja schließlich unter dem Sakko hervorstehen!

Hose

Farbe/Material: Beim klassischen Anzug sollte die Hose die gleiche Farbe wie das Sakko haben – und aus dem selben Stoff sein. Passform: Die Länge der Beine ist so zu wählen, dass sie am Ende des Hosenbeines hinten mit der Oberkante des Schuhabsatzes abschließen, vorne liegen sie auf dem Schuh auf! Hosentaschen: Die Hosentaschen sind beim Businessanzug eigentlich nur zur Zierde da: Geldbeutel, Schlüssel oder Handys beulen diese nur aus.

Schuhe

Material: Der Schuh sollte aus Leder gefertigt sein. Farbe: Schwarz oder Dunkelblau, braune Schuhe sollten nur vor 18 Uhr getragen werden. Generell sollte der Schuh dunkler sein als der Anzug! Strümpfe: Die Strümpfe müssen so lang sein, dass auch im Sitzen keine Haut des Beines zu sehen ist. Sportsocken sind ein No-Go, genauso wie weiße oder bunte Socken. Die guten Businessschuhe sollten immer sauber geputzt sein – man will ja nicht ins Fettnäpfchen treten.

Krawatte

Material: Seide oder Wolle – die Polyesterkrawatte vom Faschingsanzug bleibt besser im Schrank! Gute Krawatten sind leicht gefüttert und verdrehen sich nicht (für den Techniker: tordieren sich nicht) wenn man sie an einem Ende hochhebt. Sitz: Der Knoten liegt immer am Hemdkragen an und wird nicht gelockert. Die Krawattenspitze schließt mit dem Hosenbund ab. Fabian Pfenning


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Studentenkochbuch Was soll man machen, wenn unerwartet Besuch vor der Tür steht und mal wieder nichts im Kühlschrank ist? Oder die Zeit einfach zu knapp ist? Wie kann man trotzdem noch ein leckeres Menü mit wenigen Zutaten zaubern? In der heutigen Ausgabe rechnen wir mit Spontanbesuch vom Freund und von der Oma.

Überraschungsbesuch der Oma:

heute besuchen wollte. Ich sage aber trotzdem zu ihr, dass sie sich auf den Weg machen kann, ich werde den Kaffeetisch decken. Ich quäle mich also aus meinem Bett und mache mich auf die Suche nach etwas Essbarem. Mir fällt ein, dass ich noch einen abgepackten Hefezopf im Schrank liegen habe. Damit mache ich meiner Oma aber sicher keine Freude, es muss also schon was Besonderes sein

Zutaten: 125 g Zucker, 125 g Margarine, 250 g Mehl, 4 Eier, 2 Tl Backpulver, eine halbe Zitrone, 2-3 Äpfel

Zubereitung des Apfelkuchens: Zutaten zusammenmischen und den Teig in eine runde Form geben. Äpfel schälen und schneiden. Mit flüssiger Zitrone beträufeln, damit sie nicht braun werden. Äpfel in den Teig hineindrücken und zum Schluss mit Zucker bestreuen. 45 Minuten in den Backofen bei 180°C.

Sonntagmorgen, 11 Uhr. Das Handy klingelt. Sicher mal wieder eine meiner Freundinnen, die den gestrigen Abend rekonstruiert haben möchte. Verschlafen melde ich mich am Telefon. Oh nein, am anderen Ende ist keine Freundin, sondern meine Oma. Sie erkundigt sich, ob es bei dem Kaffeekränzchen am Nachmittag bleibt. In meiner Partylaune hab ich fast vergessen, dass meine Oma mich

und schnell gehen muss es auch noch. Also muss ich wohl weiter in meiner Küche suchen. Im Kühlschrank finde ich noch zwei überreife Äpfel, Eier und ein Stückchen Margarine. Mehl und Zucker habe ich zum Glück auch noch im Vorratsschrank und eine halbe Zitrone vom gestrigen Tequilla trinken ist auch noch übrig. Das wird für den perfekten Kuchen reichen und meine Oma glücklich machen.


33 Überraschungsbesuch des Liebsten: Es ist Prüfungszeit, ich sitze grübelnd über meinen Büchern und Skripten. Plötzlich klingelt mein Handy. Es ist mein Freund, der mir mitteilt, dass er spontan zum Essen kommen möchte. Ich freue mich riesig und verspreche ihm ein leckeres Menü. Jetzt ist guter Rat teuer, denn es muss etwas zum Kochen sein, das schnell zubereitet ist. Und dabei habe ich jetzt keine Zeit mehr in den Supermarkt zu gehen und mich durch die engen Gänge zu quetschen. Aber da habe ich auch schon die rettende Idee. Ich beschließe ganz einfach Nudeln mit Pesto zu machen. Geht schnell und außergewöhnliche Zutaten brauche ich auch nicht. Zutaten: 300 g Nudeln, 20 ml Öl, eine halbe Knoblauchzehe, 20g frischer Basilikum, halber EL Käse, halber EL Pinienkerne, Salz, Pfeffer, etwas Butter, etwas Parmesan oder geriebener Käse.

Zubereitung der Nudeln mit Pesto: Die Knoblauchzehen putzen. Basilikum waschen und die Blätter vom Strunk entfernen (Der Strunk ist sehr faserig und der Pürierstab kriegt diesen auch nicht klein). Die Pinienkerne in etwas Butter anrösten, damit sie ein kräftigeres Aroma bekommen. Den Käse in kleine Stücke schneiden. So, nun noch alle Zutaten pürieren. Das Öl nach und nach dazugeben und dabei aufpassen, dass das Pesto nicht zu flüssig wird. Zum Schluss noch die Nudeln kochen und abgießen, Pesto und Käse untermischen, fertig! Pünktlich war das Essen fertig gekocht, der Tisch schön mit Teelichter gedeckt und die Flasche Wein (die gehört ja aber zur Standardausstattung einer jeden Studentenwohnung) geöffnet. Ramona Zethner


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Themen, die es nicht ins Heft geschafft haben Large Hadron Collider Das ist eine 27 Kilometer lange Röhre unter der Schweiz, in der Wissenschaftler Protonen aufeinander prallen lassen. Seit November sogar Blei-Ionen, da diese schwerer sind als Protonen und bei einer Kollision mehr Energie freisetzen. Das hilft dabei herauszufinden, wie sich aus dem Quark-Gluon-Plasma die Materie gebildet hat, aus der unser Universum besteht. Interessant dabei ist, dass versehentlich schwarze Löcher entstehen können, die dann das gesamt Universum vernichten. Da wir aber darüber schreiben können ist das wohl nicht passiert. Und deshalb auch nicht so interessant.

Bowlingbahntest Eure Eltern kannten es als Kegeln. Ist ja im Prinzip auch dasselbe, nur mit längerer Bahn und größeren Kugeln. Kommt auch nicht ganz so spießig rüber wie das gutbürgerliche Kegeln. Und das gemeinsame Bowlen macht auch viel mehr her als der Kegelabend mit Mama, Papa, Opa und Oma, dem zumindest viele Landkinder in Ermangelung anderer Aktivitäten öfter beiwohnen durften. Aber Aschaffenburg ist ja Stadt, deshalb geht man zum Bowling. Man packt also eine Hand voll Freunde seiner Wahl ein, leiht sich Schuhe aus und, nun ja, bowlt dann vor sich hin. An den Wochenenden gerne auch mit Discomusik im Hintergrund. Und wer am besten bowlt hat dann gewonnen. Diese schiere Masse an Nervenkitzel und Spannung war uns dann doch zu viel für diese Ausgabe.

Sexshoptest Das war in dieser Ausgabe etwas seltsam. Irgendwie wollten viele Redakteure einen Test über, nun, nennen wir sie mal „Erotik Boutiquen“; zu Deutsch Sexshops. Das wäre gar nicht so schmuddelig und mittlerweile richtig hip, wurde da versichert. Morgen wäre es trendy dort einzukaufen und wir hätten es heute schon im Heft. Tatsächlich ist es so, dass die Shops ihr etwas anrüchiges Image durchaus aufpoliert haben. Aber nach intensiver Recherche glauben wir, das Prinzip doch richtig verstanden zu haben: Leute die, entweder so gar kein oder im besten Fall ein mäßiges Sexleben haben, treffen andere, aber mit den gleichen Problemen belastete Leute, in seltsam riechenden, etwas wirr eingerichteten Läden, um sich, im besten Fall nicht nur geistig auszutauschen, oder wenigstens etwas käuflich zu erwerben, das den nichtgeistigen Austausch ersetzen kann. Dieser, zugegeben sehr lange Satz ist auch das Interessanteste was uns zu diesem Thema einfällt. Deshalb schnell vergessen.

Baustelle Hochschule Nicht wenige unserer Redakteure mussten mit dem Gedanken an ein Déjà Vu kämpfen, als wieder einmal über einen Baustellenartikel nachgedacht wurde. Wir sollten über das ganze Chaos berichten und so. Dabei wollten wir doch objektiver sein und weniger negativ. Außerdem wäre es unfair, jetzt schon ein Fazit zu bringen, da noch gar nichts fertig ist. Und unfertige Dinge kommen uns nicht ins Heft. Das wäre ja so, als würde dieser Satz einfach Pablo Calvo


…großer …qualifiziertes modernste modernstetrainingsgeräte trainingsgeräte… qualifiziertestrainerteam trainerteam… großerabwechslungsreicher abwechslungsreicherausaus…semester-card dauerbereich dauerbereichmit mitentertainment-vergnügen entertainment-vergnügendirekt direktam amausdauergerät ausdauergerät… semester-cardfür fürfhfh …kostenfreies …keine …400 studenten studenten… kostenfreiesprobetraining probetraining… keineanmeldegebühr anmeldegebühr… 400kostenfreie kostenfreieparkplätze parkplätze

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