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Medienmitteilung

Europaweite Studie zeigt: Erfolgreiche Unternehmen tun mehr für Arbeitsplatzkultur Der „War for Talent“ verschärft sich weiter, denn nur mit den Besten ist Erfolg möglich. Die Suche nach qualifizierten Fachkräften zwingt Unternehmen immer mehr für die Arbeitsplatzkultur zu tun. Eine aktuelle europaweite Untersuchung beweist: Erfolgreiche Unternehmen investieren zielgerichteter und jährlich mehr in die Unternehmenskultur, um wertvolle Mitarbeiter zu finden und motivierte im Unternehmen zu halten. Im Gegenzug werden diese Unternehmen durch ihre Mitarbeiter laufend besser bewertet.

Zürich, 5. Juni 2014 – Während es vor ein paar Jahren noch das „Was“ ging, ist inzwischen das „Wie“ bedeutend. Attraktive Arbeitgeber entwickeln sich ständig weiter und möchten die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter kennen. Best Practice sind heute keine starren Programme mehr, sondern die Pflege einer besonderen, offenen und dynamischen Unternehmensmentalität, bei der jeder Einzelne gute Ideen einbringen kann. Das internationale Forschungs- und Beratungsinstitut ® Great Place to Work berät und unterstützt Unternehmen weltweit in der Entwicklung ihrer Arbeitsplatzkultur und veröffentlicht jährlich aktuelle Daten aus breit angelegten, standardisierten Mitarbeiterbefragungen. Die 100 besten Arbeitgeber Europas wurden heute vom Institut ausgezeichnet.

Generation Y fordert eine gute Work-Life-Balance Die vergleichsweise sehr gut ausgebildete Generation der Mitte-Dreissiger hat höchste Ansprüche an ihre Arbeitgeber. Besonderen Wert legt diese Kohorte auf eine gute Work-Life-Balance und auf die soziale Verantwortung des Unternehmens. „Gut ausgebildete Fachkräfte suchen nicht nur einen Job, sondern eine erfüllende Aktivität, auf die sie stolz sein können. Unternehmen, die eine gute Arbeitsplatzkultur schaffen möchten, legen darum besonderen Wert auf diese Faktoren“, so Michael ® Hermann, CEO von Great Place to Work Schweiz. Solche Unternehmenskulturen werden in ganz Europa vor allem im Technologie-Sektor gelebt. Dies ist wenig verwunderlich, da das Ringen um die besten Köpfe in dieser Branche besonders stark ist. Entsprechend sind die Führungskräfte hier bemüht, ihren Talenten den bestmöglichen Arbeitsplatz zu bieten. Andere Branchen holen nun aber auf.

Was die besten Unternehmen auszeichnet Unternehmen, in welche die Mitarbeiter Vertrauen haben, erhalten über alle Länder hinweg die besten Bewertungen. Wer also als Arbeitgeber attraktiv sein und bleiben will, muss vor allem Vertrauen schaffen. Dies lohnt sich aus wirtschaftlichen Gründen sowieso, wie Michael Hermann betont: „Vertrauen und Wertschätzung durch die Vorgesetzten ist nachweislich der Schlüssel für ein hohes Engagement des Einzelnen und damit zum Unternehmenserfolg“. Die Ergebnisse der Untersuchungen ausgewählter Unternehmen in ganz Europa bestätigen diesen Trend auch dieses Jahr. Arbeits- und Organisationspsychologe Michael Hermann weiss, was praktisch alle erfolgreichen Unternehmen unabhängig von Grösse, Branche und Struktur besser machen: “Wird eine zeitnahe,


offene und ehrliche Kommunikation gelebt, und bestehen Plattformen damit Mitarbeiter in Entscheidungen des Managements rechtzeitig eingebunden werden können, fühlen sich Arbeitnehmende anerkannt und bleiben langfristig motiviert und entsprechend gewinnbringend für ihr Unternehmen“.

Europäische Arbeitgeber im Vergleich In allen untersuchten Ländern haben erfolgreiche Unternehmen ihre Bemühungen Arbeitgeber erster Wahl zu sein, verstärkt. In den letzten fünf Jahren haben besonders die untersuchten Arbeitgeber in Polen das Vertrauen ihrer Mitarbeiter gewonnen. Währenddessen blieben die Werte bei den irischen, deutschen, österreichischen sowie nordischen Ländern eher stabil. Die Vergleichsstudien in der Schweiz zeigen, dass das Vertrauen der Mitarbeiter in die befragten Unternehmen gleich geblieben ist. Während Faktoren wie Flexibilität, Anerkennung und Fairness den Mitarbeitenden wichtiger werden, sind Lohnexzesse aber eher verpönt. „In der Schweiz sind Unternehmen aus dem Technologie- und Pharmasektor Vorreiter als beste Arbeitgeber. Der Finanzbereich hingegen hat in den letzten Jahren keine sehr gute und vertrauensvolle Arbeitsbedingungen angeboten“, so Michael Hermann.

Über 2000 Unternehmen in 19 Ländern untersucht An der Studie nahmen europaweit 2’330 Unternehmen teil, wobei 681’848 Mitarbeiterbefragungen ® ausgewertet wurden. Die Erhebungsmethode durch Great Place to Work ist in allen Ländern identisch. In allen an der Untersuchung beteiligten Unternehmen werden eine Mitarbeiterbefragung sowie eine Analyse der Personalprozesse durchgeführt.

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Great Place to Work ist ein international tätiges Forschungs- und Beratungsinstitut, das seit 1980 Unternehmen in rund 50 Ländern weltweit bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatzkultur unterstützt. Neben individuellen Analyse- und Unterstützungsleistungen ermittelt das Institut im Rahmen überregionaler, regionaler und branchenspezifischer Benchmark-Untersuchungen in Zusammenarbeit mit innovativen Partnern regelmässig ® sehr gute Arbeitgeber und eruiert Vergleichswerte aus jedem Land. Das Schweizer Great Place to Work Institut wurde 2008 gegründet und hat seinen Standort in Zürich. www.greatplacetowork.ch

Kontakt Marina Kirschbaumer FatzerImbach AG m.kirschbaumer@fatzerimbach.ch Tel. +41 44 227 11 18

     


Medienmitteilung europäische Awards  

Europaweite Studie zeigt: Erfolgreiche Unternehmen tun mehr für Arbeitsplatzkultur

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