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Inspirationen für Ihren Aufenthalt auf den Färöer Inseln

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<< Skansin

Nordic Haus >> << tinganes

ÖstrÖm >> << restaurant koks

statue von nólsoyar páll >> Aussicht aus dem hotel hafnia >>

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<< Vágsbotnur


Tórshavn Mit nur 20.000 Einwohnern ist Tórshavn nicht nur die kleinste Hauptstadt der Welt, sondern auch die entzück­ endste. In dieser dynamischen Stadt leben viele kreative Köpfe und gut ausgebildete Fachkräfte, Tórshavn ist somit das politische und kulturelle Zentrum der Färöer Inseln. Und auch wenn Ihnen die Traditionen und das kulturelle Erbe noch so wichtig sind, sind die Bewohner sehr an neuen globalen Trends interessiert. Dies hat zur Folge, dass man in Tórshavn sowohl auf die alte Kultur stößt aber auch auf die Annehmlichkeiten, die man in einer modernen Hauptstadt des 21. Jahrhundert erwartet. In der Stadt ver­schmilzt also das Alte mit der Moderne. Sie erkennen die Kontraste gut, wenn Sie die Tour am alten Hafen der Haupt­stadt starten, weiter nach Tinganes fahren, wo sich die niedlichen kleinen Häuser mit Grasdächern entlang der Straßen und hinauf zu den Bergen schlängeln. Viele um­ liegende Ortsteile hingegen sind modern und weisen noch keine allzu weit zurückliegende Geschichte auf. Die meisten Viertel liegen in wundervoller Umgebung, auf der einen Seite befinden sich die überwiegend mit Gras bedeckten Berge und auf der anderen Seite hat man einen tollen Ausblick auf den Atlantik. Tórshavn bietet einige auf­regende Erlebnisse und Attraktionen. Durch die auf­fällig bunten Häuser wirkt die Stadt wie aus einem Märchen­buch. Sie ist auch ein gern genommenes Foto­ motiv bei Journalisten und Fotografen. Die Festung Skansin wurde 1550 erbaut und diente dazu, Tórshavn vor Piraten zu schützen. Heute ist es kaum noch vor­stellbar, wie das kleine Wachhaus und die dekorativ­en Kanonen die Stadt und die Bevölkerung vor den Plünder­ ungen beschützen sollten. Nun sieht man hier viele Spazier­ gänger oder auch verliebte Paare entlang schlen­dern. Viele Kinder spielen und toben im Gras zwischen den alten Kanon­en. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Kanonen jemals noch einmal zum Einsatz kommen müssen. Tinganes ist der Kern der Altstadt von Tórshavn und wird ergänzt durch den Ortsteil Reyni. Die beiden Nachbars­vier­ tel waren schon immer das Zentrum der Geschäftswelt. Auch wenn die Stadt seitdem stark gewachsen ist, hat es sich nicht verändert und sie sind es noch heute. Die färing­ ische Regierung hat Ihren Sitz in einem der niedlichen schwarz-roten Häuser mit Grasdach. Aber es ist mehr als nur das Zentrum der Politik, auch die Freizeit der Bewohn­ er lässt sich hier gut verbringen. Viele Bars und Kneipen in den Nebenstraßen laden zum Verweilen ein. Tórshavn erzählt seine Geschichte durch unterschiedliche Statuen. Jede einzelne, egal ob alt oder neu, hat ihre spezi­ elle Bedeutung. Alle Statuen wurden von einheimischen Künstlern angefertigt. Es zeigt die Kreativität und die Pro­ fessionalität der Kunst auf den Färöer Inseln. Auf einem Spaziergang vom Hafen bis zum ‚Nordic Haus‘ werden Sie einige Statuen passieren. Direkt vom Hafen aus geht es los in Richtung Stadtzentrum, vorbei am alten roten Theater, dann durch einen Park, durch den der Fluss Havnará fließt, anschließend vorbei an der ‚National Gallery‘ und Sie er­reichen das ‚Nordic Haus‘. Auf diesem Weg werden Sie

die erste Statue gleich hinter dem roten Theater entdecken. Es Tórshavn ist die Statue von Hans Andrias Djur­huus, welcher hier Anfang des 20. Jahrhunderts geboren wurde und auch hier aufwuchs. Er hat viele Ge­schichten und Lieder geschrieben, die für die Färöer Inseln von großer Bedeutung sind. Wenn Sie nun die Straße über­ queren und dann den Pfad entlang des Flusses ent­lang gehen, sehen Sie einen kämp­ferischen Drachen, der aus dem Bach emporsteigt. Diese Statue wurde von Tróndur Patrusson erschaffen. Er ist bekannt für magische Skulpturen, die aus Glas bestehen. Etwas weiter entfernt sehen Sie eine der berühmten, aus Fantasie erschaffenen, Frauenskulpturen mit Kultstatus des Autors William Heinesen’s. Im Herzen des Parks steht ein Denkmal für Seeleute, die auf dem Meer ums Leben gekommen sind. Wenn Sie nun die ‚National Gallery‘­erreichen, werden Sie von einer Bronzefigur begrüßt, die von Hans Pauli Olsen erschaffen wurde. Sie verziert die Umgebung der Gallery. In der ‚National Gal­ lery‘ befinden sich überwiegend Kunstschätze der Färöer Inseln. Abschließend ist zu sagen, dass das Erlebnis schon beginnt, bevor Sie das ‚Nordic Haus‘ erreichen. Beim Näher­kommen ist schon die nostalgische und bezaubernde Fassade erkennbar. Das ganze Jahr über finden hier unter­ schiedliche Veranstaltungen statt. Von Konzerten, über Lesungen und Ausstellungen ist für jeden etwas dabei. Es ist in jedem Fall einen Besuch wert. Sie können auch gemütlich im Café sitzen oder einfach nur die nordische Kultur näher kennenlernen.

Die färöer inseln

Das Café im ‚Nordic Haus‘ ist nicht das einzige Café, das wir empfehlen. In Tórshavn gibt es eine Menge an Restau­ rants und kleinen Cafés, vor allem im alten Stadtkern. Sie können aber auch ins Hotel Hafnia einkehren und dort das leckere Buffet, welches reich an Fisch- und Meeresfrüchten ist, genießen. Oder Sie gehen ins Öström, es ist ein altes Lagerhaus am Hafen, dort können Sie neben einem lecker­ en Mittagessen auch die Kunst von heimischen Künstlern bestaunen. Wer Sushi mag ist im Etika gut aufgehoben. Das Restaurant ‚Koks‘, welches 2013 vom dänischen Res­ taurantführer als Restaurant des Jahres gekürt wurde, ist auch auf jeden Fall einen Besuch wert. Tórshavn ist das Herz der Färöer Inseln. Die Stadt ist sehr gut angebunden. Die Hauptstadt bietet einen perfekten Aus­gangspunkt um die Umgebung zu erkunden. Das Fahren auf den Färöer Inseln ist einfach. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und die Straßen sehr gut befahrbar. Erle­ ben Sie die Verschmelzung der Moderne mit der Tradition inmitten des Nordatlantiks. 3


<< Eingang zur Olafskirche

Olafskirche >> << Das histor­ische kirkjuböur

<< das könig­lichen Besitz

roykstova (rauchstube) >>

>>

der künstler Tróndur patursson

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Erhaltung der st. magnus kathedrale >>


Kirkjuböur Das Dorf Kirkjuböur ist der Ort, an dem Sie die bedeuten­ sten Relikte der Vergangenheit finden. Während des Mittelalters war das Dorf das kulturelle und religiöse Zentrum der Färöer Inseln und auch Teil der katholischen Kirche von Norwegen. König Sverri von Nor­ weg­en war der erste und einzige Priester auf den Färöer Inseln bis zur Reformation 1538. Er wuchs hier auf, wo auch das Pristerseminar stattfand und er letztendlich zum Prister ernannt wurde. Heute leben ca. 80 Einwohner im Ort Kirkjuböur, welcher etwa 15 Minuten von Tórshavn entfernt liegt. Kirkjuböur verfügt über drei außergewöhnliche und sehenswerte Ge­bäude, die kein Besucher der Färöer Inseln verpassen sollte. Besonders hervorzuheben ist das Farmhaus, welch­ es das Zuhause der Patursson’s Familie im 17. Jahrhundert

Die färöer inseln war. Der älteste Teil ist der formale Emp­fang, er stammt aus dem 11 Jahr­hundert und fungiert aktuell sowohl als Museum als auch Emp­fang für Gäste zu besonderen Anlässen. Dann gibt es noch die St. Olafs Kirche, sie ist die einzige lokale Pfarrerskirche aus dem Mittelalter (vom Jahr 1200) und ist immer noch in Nutzung. Zu guter Letzt gibt es dort noch die imposant­ en Ruinen aus dem Jahre 1300.

Kirkjuböur

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Leynar >>

<< kvívík

Wikingerausgrab­ungen >>

>>

Vestmanna

<< vestmannagebirge

ausflüge mit dem boot>>

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volks­ kunde­ museum >>


Kvívík, vestmanna und die vestmanna vogelfelsen Auf dem Weg zum Vestmanna überqueren Sie zwei sehens­ werte Dörfer mit ihren jeweiligen Sehenswürdigkeiten. Das Dorf Leynar befindet sich auf der Seite eines Hügelrandes und verfügt über einen der schönsten Sandstrände mit Blick auf die zwei Inseln Koltur und Vagoy. Dies ist ein sehr beliebter Ort für junge Leute und Familien mit Kind­ ern. Nachdem sie an Leynar vorbeigefahren sind und auf der Hauptstraße weiter entlangfahren, entdecken sie Kvívík. Das Dorf zeichnet sich durch eine Wikinger Ausgrabung aus und ist mit einer der ältesten Siedlungen auf den Färöer Inseln. Hier gibt es eine niedliche Dorfkirche, die einen Besuch wert ist. Wenn Sie dem Straßenverlauf nördlich von Kvívík folgen, erreichen Sie Vestmanna. Dies ist eines der größeren Dör­ fer, welches sich an der nordwestlichen Küste von Streym­ oy befindet. Vestmanna ist der Ausgangspunkt für Aus­ flüge zu den Vogelfelsen und den Grotten, auch bekannt als Vestmannabjörgini. In der Hauptsaison gibt es für alle Besucher, die interessiert an diesem Ausflug sind, täglich mehrere Abfahrten zu den Felsen. Die Boote schippern ent­lang der Hügel und später auf einer Schiene sogar den Felsen selber hoch, von wo Sie die Aussicht auf die Grotte und tausende Vögel haben.

Vestmanna­ Vogelfelsen Vestmanna Kvívík

In dieser atem­ berauben­den Land­schaft können Sie eins mit der Natur werden. Die Natur hat ihre ganz eigene Art, Eindruck zu machen und den Besuchern von Vestmanna ein befreites und erholtes Gefühl zu geben. Sie brauchen lediglich ein paar Bilder des Vogelfelsens um Ihre Freunde und die Familie zuhause zu begeistern.

Die färöer inseln

Nach dem Bootsausflug emp­ fehl­en wir Ihnen einen Besuch im Saga Museum, welches sich über dem Restaurant Fjörukrogvin befindet. Es ist das Vestmanna Wachs­ museum, welches ihnen einen Einblick in die Geschichte der Färöer Inseln ermöglicht. Lichter, Klänge und sogar Düfte lassen die Vergangenheit wieder real werden. Abschließend ist also zu sagen, dass ein Spazier­ gang durch die Landschaft und das Wachsmuseum, Sie zu einem Teil der Geschichte werden lassen.

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<< sörvágsvatn

Tindhólmur >> << böur

sandavágur >>

>>

Gásadalur

<< vögel

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stóri drangur und tindhólmur >>


Vágar Vágar ist die Heimat des größten Sees der Färöer Inseln und er, der See Sörvágsvatn, verdient einen Ehrenplatz. Er liegt direkt an der Hauptstraße, die die einzelnen Inseln miteinander verbindet. Ein Spaziergang entlang des Sees hinaus bis zu dem Wasserfall Bössdalafossur kann sehr beruhigend wirken. Der Ausblick von dort aus kann einerseits sehr dramatisch wirken aber ander­ erseits auch sehr beruhigend, es ist abhängig von der Stärke der Ström­ung und des Windaufkommens. Die Landspitze Trælanípan, deren Name Sklavenland­spitze bedeutet, markiert ein finsteres Kapitel der Färöer Inseln. Dieser Ort liegt südlich vom Wasserfall und ist, bei ein­ em Spazier­gang um den See, leicht zu erreichen. Man sagt wenn Sklaven Schafe gestohlen hatten oder andere eher harm­lose Delikte verübten, wurden sie zu Tode ver­urteilt, indem sie vom Gipfel des Trælanípans in den See gestoßen wurden. Der Gang hoch zur Spitze ist nicht sehr anstrengend und wenn Sie oben angekommen sind, sehen Sie aus 146 Metern Höhe den weiten Ozean. Der ung­laubliche Ausblick auf die gesamte Insel wird für Sie eine lebens­lange Er­innerung bleiben. Das kleine Dorf Gása­dal­ur ist an­ge­schlos­sen an eine Straße, welche durch einen Tunnel zum Rest der Insel

führt. Doch früher, als es noch nicht mög­lich war, mit dem Auto, Gásadalur Bus oder dem Boot dort­hin zu gelangen, musste man über die Berge wandern.

Die färöer inseln

Steile Berge in einer atem­ beraubenden Landschaft ver­­ schaffen eine wundervolle Sicht auf Tindhólmur. Hier spielt das Leben in einem ganz anderen Tempo und in einer ruhigen Atmosphäre. Sie können eine Wanderung nach Gásadalur unternehmen, indem Sie auf der alten Poststraße entlang der Hügel laufen. Vom Gipfel aus haben Sie einen be­ zaubernden Blick über den Ozean und das Dorf. 9


BaSStölpel >>

<< papageientaucher

Brücke über den mykinesholmen-sund >>

>>

das dorf

<< wanderung auf dem holmen

aussicht auf holmen >> << das dorf

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die einzige Tölpel­ kolonie der Färöer >>


Mykines Mykines ist der westlichste Ausgangspunkt auf den Färöer Inseln. Im Sommer nisten hier hunderttausende Zugvögel, die diese Insel hierfür bekannt machen. Mykines ist das Zuhause der einzigen Basstölpel-Kolonie, die an sich schon einen großen Reiz ausmacht. Die Hauptattraktion der Insel sind jedoch mit Sicherheit die kleinen, niedlichen Papageientaucher. Sie sehen aber auch wirklich put­ zig aus, wenn sie mit dem bunten Schnabel voller Fisch posier­en. Es dauert etwa eine Stunde, nach Mykines zu segeln und ist die beste Möglichkeit, Tindhólmur aus der Nähe zu sehen. Tindhólmur ist eine Insel mit steilen Klippen nahe Vágoy. Sobald das Segelschiff Mykines erreicht, segelt es an den Vogelfelsen entlang auf der Südseite der Insel, um anschließend im Hafen vor Anker zu gehen.

Mykines

Die färöer inseln

Wir empfehlen einen Aus­flug nach Mykineshólmur, um den schönen Leuchtturm zu besichtigen. Sie erreichen Mykines­hólmur durch eine Hänge­ brücke, die mit Mykines verbunden ist. Eigentlich ist es eine leichte Wanderung, die sich jedoch auch als kleines Aben­teuer für all die herausstellen kann, die über Höhen­angst leiden. Die Brücke führt über eine 35 m tiefe Schlucht – unter sich hat man hier nur den wogenden Atlantik.

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<< die Schlucht

Funningur mit slættara­tindur im Hintergrund >> << tjörnuvík

<< felszinnen riese und trollweib

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saksun >>


Gjógv

Tjørnuvík

Es führen zwei Straßen nach Gjógv. Wir empfehlen, um nichts zu verpassen, einfach auf der einen Straße zum dem Ort zu fahren und diesen auf der anderen Straße zu ver­lassen. Lernen Sie Funningur, Gjógv, Slættaratindur, Risin und Kellingin, sowie Tjörnuvík und Saksun kennen. Rechnen Sie einen ganzen Tag für diesen Ausflug ein. Sie werden am Abend viele Eindrücke gesammelt und vor allem­viel frische Luft eingeatmet haben. Funningur liegt am Funningsfjörð und ist ein kleiner ent­ zückender Ort mit einer alten Kirche, die im Jahre 1847 erbaut wurde. Sie hat ein Grasdach und einen wunder­ schönen Kirchturm. Das Dorf liegt in einem Tal und schlängelt sich entlang des Flusses, der von den Bergen hinab fließt. Von hier aus geht es weiter entlang der Berg­ straße nach Gjógv. Nachdem Sie Funningur und Gjógv besichtigt haben, können Sie die nahestehenden Berge anschauen. Slættara­ tindur ist mit seinen 882 m Höhe der höchste Berg. Da­ neben ragt der Gráfelli hervor mit 857 m und ist damit der zweithöchste Berg der Färöer Inseln. Wenn Sie die Straße zwischen Gjógv und Eiði entlangfahren, dann fahren Sie genau zwischen diesen beiden Bergen hindurch. Sie befinden sich dann in etwa 400 Meter über dem Meeres­ spiegel. Wenn das Wetter klar und gut ist, kann man vom Slættaratindur alle 18 Inseln der Färöer Inselgruppe sehen. Vor der Nordküste Eysturoy’s liegen die beiden Felsen Ri­ sin und Kellingin. Einer Legende nach handelt es sich hier­ bei um zwei zu Stein gewordene Trolle. Sie waren gekom­ men, um die Färöer Inseln zu stehlen und nach Island zu

Gjógv

Saksun

und andere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung Der Ort Gjógv ist der wohl am meisten fotografierteste Ort auf den Färöer Inseln. Er liegt im nördlichsten Teil der Insel Eysturoy. Um den Ort zu erreichen müssen Sie eine Hügelkette überqueren, von dort aus haben Sie einen fantastischen Blick auf ein grünes Tal, welches von Bergen eingekesselt ist. Im Tal liegen die vielen kleinen bunten Häuser entlang eines kristallklaren Flusses, es gibt einen Staudamm, an dem die Kinder zu gerne spielen. Gjógv ist bekannt für seinen natürlichen Hafen. Der Name des Ortes bedeutet „Felsschlucht“ und genau in eben dieser liegt der Naturhafen, Gjógv hat also daher seinen Namen. Gehen Sie die Stufen zum Hafen hinunter und bewundern Sie die Naturgewalt des Wassers, das in die Schlucht gespült wird. Die Küstengegend bzw. der Ort im Allgemeinen liegt sehr tief, aber in östlicher Richtung und in Richtung Múli steigen die Klippen steil aus dem Wasser empor. In die andere Richtung, in Richtung Westen, erstreckt sich ebenfalls ein tiefes Tal und hinter der Bergkette ist ein weiteres Juwel unter den Orten zu finden, hier liegt der Ort Ambadalur. Der Marsch nach Ambadalur findet auf einem der schönsten Wanderwege der Färöer Inseln statt. Sie haben von hier aus einen wundervollen Blick auf die größte freistehende Felsenwand der Inseln, welche den Nam­en Búgvin trägt.

Eiði

Die färöer inseln

bringen. Natür­ lich sind solche­Kreaturen wie Riesen oder auch Trolle Nachtkreaturen. Sie wussten also, sie mussten sich beeilen und noch vor Sonnenauf­ gang zurück sein. Leider waren sie so mit ihrer Aufgabe beschäft­ igt, dass Sie die Zeit vergaßen und sobald die ersten Sonnen­strahlen auf sie fielen, wurden sie zu Stein. Seitdem stehen diese beiden Felsen vor der Küste der Färöer Inseln mit Blick auf ihre alte Heimat – Island. Eiðiskolt­ur, der Fels, um den sie ihr Seil ge­ schwungen hatten, hat noch heute Merkmale dieser Zeit. Risin und Kell­ ing­in können auch von Slættaratindur und Grá­felli bewundert werden. Aber der beste Aussichtspunkt ist von der Straße aus zwischen Slættaratindur und Eiði. Bei diesem Aussichtspunkt gibt es sogar ein Fernrohr, um diese mysteriösen Kreaturen genauer zu betrachten. Tjörnuvík, im Norden der Inseln Streymoy, ist ein kleiner hübscher Ort inmitten von Bergen gelegen. Die Berggipfel sind so hoch, dass sie im Winter sogar für mehrere Monate das Sonnenlicht komplett abschatten. Der Ort hat einen großen Sandstrand mit tollem Blick über das Meer und auf die beiden Felsen Risin und Kellingin, sogar bis hin zum nördlichsten Punkt Eysturoys. Tjörnuvík ist sehr bekannt für seine musikalischen Bewohner. Diese singen noch heute viele der traditionellen Lieder und auch Hymnen im alten Kingo style werden gesungen. Saksun ist eines der überraschendsten Archipele der Inseln. Um nach Saksun zu gelangen müssen Sie vom Ort Hvalvík noch eine längere Strecke zurücklegen. Nachdem Sie an dem pittoresken See Saksunarvatn vorbei gefahren sind, erscheint der Ort wie aus dem Nichts. Eine tiefe Schlucht verläuft durch den Ort. Auf der rechten Seite befindet sich ein wundervolles kleines Museum. Es heißt Dúvu­garður und verschafft Ihnen einen guten Eindruck über das damalige Leben in dieser Gegend. Dann befin­ det sich hier noch eine schöne Kirche, die sich mit Ihrem Grasdach gut an die umgebenen Berge anpasst. Wenn Sie in die entgegengesetzte Richtung fahren, also nach links, dann bringt die Straße Sie aus dem Ort. Dann sollten Sie zu Fuß entlang der atemberaubenden Bucht weiter marsch­ ieren. In der Bucht selbst gibt es einen kleinen Sandstrand, und wenn Ebbe herrscht, dann können Sie hier sogar ent­langlaufen bis hin zu einem noch größeren Sandstrand. Aber achten Sie auf jeden Fall auf die Gezeiten. Denn bei der Flut können Sie nicht mehr aus der Bucht herauskom­ men. 13


<< unterseetunnel in richtung klaksvík

Úti í gröv >> << klaksvík ist bekannt für fischerei

christians­kirche >> Kunoy ist im Durchschnitt die höchste Insel der Färöer >>

<< das nord­ische museum

die Kirche von viðareiði >> << Enniberg

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Nördlichester punkt auf kalsoy >>


Klaksvík Klaksvík ist die zweitgrößte Stadt der Färöer Inseln, rund ein Zehntel der gesamten Bevölkerung lebt hier. Pyra­miden­förmige Berge umschließen den Ort und es befinden sich zwei schöne Buchten auf jeder Seite. In Klaks­vík liegt einer der wichtigsten Häfen der Färöer Inseln und der Handel spielt hier eine wichtige Rolle. Die Bewohner sind sehr engagiert und gut darin, Feste zu ver­anstalten und zu feiern. Es kommen Besucher von all den anderen Inseln der Färöer Inselgruppe zu Besuch. Die meisten Veranstaltungen finden im Sommer draußen statt und wiederholen sich jährlich. Um nach Klaksvík zu gelangen müssen Sie durch einen Tunnel fahren, der unter dem Atlantik verläuft. Dieser verbindet den Ort mit Leirvík. Tunnel haben ja meist immer etwas unheimliches, besonders wenn Sie unter dem Wasser verlaufen. Aber einige Künstler haben dem ent­­gegen gewirkt, indem sie Licht- und Bildinstallation­ en in die Tunnel gebracht haben. So ist es immer ein be­sond­eres Erlebnis, durch die unterschiedlichen Tunnel zu fahren. Wir empfehlen Ihnen in Klaksvík durch den Park Úti í Gröv zu schlendern, er liegt am Rande des Ortsgebietes. Diese pittoreske Oase hat eine inspirierende Wirkung auf kreative Köpfe. Sie ist aber auch ein Ort, um die Stille zu genießen und sich etwas auszuruhen. Vielleicht machen Sie auch ein kleines Picknick. Sollten Sie nicht zum Lunchen eingepackt haben, dann brauchen Sie sich keine Sorgen machen, Sie passieren eine Bäckerei namens Bakaríið Jórun, diese hat eine tolle Auswahl und ist bekannt für das leckere Brot. Die Christianskirkjan ist die erste Kirche in Skandi­navi­ en, die nach dem Altnordischen Stil erbaut wurde. Sie ist mittlerweile das Wahrzeichen für Klaksvík und nicht mehr wegzudenken. Die Kirche wurde im Jahr 1963 er­ baut und durchaus außergewöhnlich, denn einen Kirch­ turm sucht man vergebens. Eine Zeile aus einem berühmten färöischen Lied lautet „Die Geschichte darf nicht sterben“ und wenn man sich das Nord Museum ansieht (welches im den späten 60ern ge­gründet wurde), erkennt man, dass die Geschichte hier aktiv am Leben gehalten wird. Das Museum zeigt Gegen­ stände des täglichen­Haus­­ge­brauchs, Werk­zeuge, Fisch­

erei-Bedarf und noch weit­ere Dinge, die im täg­lichen Leben ver­ gangener Zeiten benutzt wurden.

Klaksvík

Die färöer inseln

Das Gebäude, in dem das Muse­ um untergebracht ist, wurde 1838 für das „Royal Danish Monopoly store“ erbaut. Angeschlossen gibt es in Apotekið noch eine weitere Aus­ stellung – eine Apotheke, die kom­ plett im alten Stil ein­ge­richtet ist. Klaksvík ist die zentrale Drehscheibe für die nördlichen Inseln: Kals­oy, Kun­oy, Borðoy, Viðoy, Svín­­oy und Fugloy. Typisch für die Nord-Inseln sind die hohen Berge auf der öst­lich­en Seite, die in einer zer­klüfteten Küsten­landschaft münden. Die Nordseite ist dagegen eher bekannt für seine majestätischen und schroffen Gebirgs­züge. Die zwei kleinsten Inseln, Svínoy und Fugloy, können nur per Schiff oder Helikopter erreicht werden. Kunoy, Borðoy und Viðoy dagegen sind durch Brücken und Tunnel mit­ ein­ander verbunden. Um Kals­oy zu erreichen wiederum müssen Sie eine Fähre nehmen. Wenn Sie den Weg nach Klaksvík genommen haben, dann nehmen Sie sich die Zeit, um die Region auf eigene Faust zu erkunden. Viðareiði ist ein hervorragender Ausgangspunkt hierfür. Es bietet eine fantastische Aus­sicht auf Borðoy, Kunoy, Kalsoy und Fugloy, da das Dorf einen offenen und weiten Meer­blick sowohl nach Osten als auch nach Westen bietet. Nörd­lich der Stadt liegt das weltweit größte Vorge­ birge, Enniberg, mit seiner imposanten Höhe von 750 Metern. Viðareiði rühmt sich außer­dem mit ein­em der schönsten und ältesten Pfarr­häuser der Färöer Inseln. Kunoy ist die durchschnittlich am höchsten gelegene Insel der Färöer Inseln. Die dort größte Stadt heißt eben­ falls Kunoy und liegt auf der Westseite der Insel. Wenn die Abendsonne ihre Schatten über die Stadt wirft, er­ innert diese fast an ein übergroßer Toblerone-Riegel. 15


der hafen von skopun >>

<< Skopun Húsavík >>

das dorf sandur >>

<< panorama der flachen insel sandoy << Skálavík

dalur >> << skúvoy

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hestur >>

Inspirationen für Ihren aufenthalt auf den Färöer Inseln  

Unsere Vorschläge, um Ihre Reise auf die Färöer noch mehr erlebnisreichen zu machen.