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E i n e T h e m e n z e i t u n g v o n S m a r t Me d i a

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I n sp ira ti o n

E n tsp a n n u n g

Die heutige Welt ist hektisch und fordernd. Umso wichtiger ist es, sich bewusste Ruhephasen zu gönnen und zu geniessen. Etwa bei einem Glas Wein.

Ein Leben in der richtigen Balance führen Jeder kennt das Gefühl, fast niemand gesteht es sich ein: Der Druck bei der Arbeit steigt, privat reiht sich Termin an Termin und die Zeit für Erholung wird immer knapper. Die Motivation sinkt, der Stress steigt. Dabei ist der Schlüssel zur gesunden Work-LifeBalance die Selbsterkenntnis. text Toby Stüssi

Work-Life-Balance. Ein Wort, das nebst Burnout immer häufiger verwendet wird. Doch was ist diese Work-Life-Balance, kurz WLB? «Sie bedeutet Ausgewogenheit zwischen Berufs- und Privatleben unter bewusstem Einbeziehen von Gesundheit und Lebensvision», sagt Ronald Schnetzer. Schnetzer befasst sich seit 20 Jahren mit Prozessmanagement und seit zehn Jahren

mit der WLB. Dabei ist im vor allem eines aufgefallen. «Immer mehr Menschen verbringen die besten Jahre ihres Lebens mit einem Job, den sie nicht mögen, um immer mehr Dinge zu kaufen, die sie nicht brauchen, um einen Lebensstil zu führen, den sie nicht geniessen.» Tatsachen, die bei manchen stilles Kopfnicken auslösen. Doch anstatt zu handeln, geht man über zur Tagesordnung und verschreibt sich dem Prinzip Hoffnung. Irgendwann wird’s schon besser. Doch weit gefehlt. Selbsterkenntnis als Schlüssel

«Selbsterkenntnis ist zentral und unverzichtbar», so Schnetzer. «Eine ordentliche WLB erreicht man nur dann, wenn sackehrlich die eigene Wirklichkeit angeschaut wird.» Selbsterkenntnis schaffe Ordnung in Arbeit und Privatleben. Tut man dies nicht, schlittert man unweigerlich immer weiter

in die ungesunde Spirale. Und ab dann übernimmt der Körper. «Wenn ich mich nicht um meine Balance kümmere, dann tut es der Körper.» Ein Burnout ist somit nur Reaktion und logische Folge. Dabei ist Ursachenforschung ein wichtiger Bestandteil. Schnetzer benutzt dafür das Bild eines Schmetterlings, der nur fliegen kann, wenn alle vier Flügel ausbalanciert sind. «Lebens-

» Genuss muss bewusst passieren. vision, Gesundheit, soziales Umfeld und Arbeit», so die vier Bereiche. «In der Mitte ist der Schmetterlingskörper, die Essenz eines jeden Menschen. Leider ist dieser oft mit Konditionierungen überdeckt.»

Dies führt auch dazu, dass Ferien zu Belastungen werden, etwa wenn man ständig erreichbar sein will. «Oftmals bekämpft man Symptome, nicht aber Ursachen.» Kurztrips, etwa in WellnessHotels, helfen aber sehr wohl, die Balance im Einklang zu halten. Dann nämlich, wenn man damit nicht vor etwas flüchtet, sondern sich bewusst Freizeit gönnt und diese auch so plant. Gleich verhält es sich mit Sport. Ist sportliche Betätigung bewusster Ausgleich und nicht leistungsorientiertes Streben nach Erfolg, dient sie der Balance. Ansonsten bedient man das gleiche Muster wie bei der Arbeit. «Geniessen gehört zur WLB. Doch nicht aus Gewohnheit, sondern bewusst.» So ist beispielsweise ein gutes Glas Wein am Feierabend richtig, um sich bewusst etwas Gutes zu tun. Im reichhaltigen Angebot findet jeder den passenden Tropfen. Gesunde Ernährung ist ebenfalls zentral.

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