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Koch-Hits Die beliebtesten Rezepte der Saison

Nr. 1/2014

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Editorial

Liebe Kochfreunde,

Steckbrief Titelfoto: ©stockfood.de (1); Foto: ©Fackelträger Verlag/Philipp Schäfer (1)

Patrick Jabs wurde am 28. 11. 1973 in Dortmund geboren. Seine Kochlehre machte er im Hotel Schloss Hugenpoet in Essen. Weitere namhafte Stationen folgten. Nicht nur seine Kochkünste sind beliebt – auch seine ehrliche, lockere Art: Regelmäßig ist der Profi-Koch in kulinarischer Mission im Fernsehen beim WDR in der Sendung „Kochalarm“ unterwegs. Oder er kocht leidenschaftlich gerne für sich und seine Gäste in seiner Kochschule (mit Feinkostladen) „lecker werden“ im Stadtteil EssenWerden (www.leckerwerden.de).

ob ihr es glaubt oder nicht: Bei meiner Berufswahl musste ich gar nicht lange überlegen – schon mein Vater war Koch und für mich stand früh fest: Das will ich auch werden! Obwohl ich mittlerweile schon seit 1991 hinter dem Herd stehe, brutzle und brate ich immer noch für mein Leben gern, lerne täglich immer wieder neue Dinge dazu. Dabei lautet meine Devise: Jeder kann kochen (lernen), denn Kochen ist keine Zauberei. Wichtig ist es, mit vielen Vorurteilen aufzuräumen und den Menschen einfach nur die Schwellenangst vor dem Kochen zu nehmen. Ob ambitionierter Hobbykoch oder blutiger Anfänger: Es gibt immer kleine Tricks und Kniffe, die z. B. bodenständige Gerichte mit dem gewissen Pfiff zu etwas ganz Besonderem machen. Erstklassige „Grundzutaten“, z. B. regionale und frische Zutaten und auch das richtige Werkzeug dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Da bekommt auch der letzte HerdMuffel Lust aufs Kochen. Ich sehe mich dabei vor allem nicht als Magier, sondern als guter Handwerker. Wichtig ist nur: Traut euch was zu, dann landen auch bei euch ehrliche Gerichte mit dem gewissen Etwas auf dem Teller. Viel Spaß beim Schwingen der Kochlöffel – für eure Freunde, Gäste und Familie! In allerbester Kochlaune, euer

Patrick „Patty“ Jabs

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Rindergeschnetzeltes

44 Sesam-Kartoffelsalat

8 Inhalt

Knackige Frühlingssalate

Endlich ist sie da – die Zeit für richtig leckere Salate mit frischen Zutaten!

12 Appetitliche Salat-Tipps Tolle Tipps & Tricks rund um das Grünzeug 14 Nudel-Glück Wir können von ihr nicht genug kriegen und lieben

sie alle: Pasta – am liebsten in vielen Variationen

42 Wie geht clever kochen? So! Soße ohne Klümpchen? Mit unseren Tipps

44 Klassiker auf neue Art Von Rouladen bis Königsberger Klopse – Omas

nichts mehr im Wege

perfekt zu braten. Aber hier werden Sie zum Profi

mit Pilzgemüse

für Jung &. Alt

4 Koch-Hits

wie Sie sie richtig pflegen

66 Pizza mit Gelinggarantie Diese Scheibe ist DER Hit: Mit unserem Grundteig

36 Aufläufe & Gratins Mmmh, wie das duftet: Ofen-Hits für Groß & Klein,

Hackfleisch. Diese Rezepte sind heiß begehrt

64 Das ist ja scharf: Messerkunde Welche zum Schnibbeln nicht fehlen dürfen und

30 Schlanke Küche Gesund, leicht und kalorienarm, z. B. Pfannkuchen

steht alles in maximal 40 Minuten auf dem Tisch

58 Herzhafte Hack-Hits Preiswert, schnell gemacht und unkompliziert:

28 Kleine Steak-Bratschule Denn Sie müssen kein Profi sein, um ein Steak

Klassiker lieben wir. Diese sind modern verfeinert

50 Ruck, zuck – Blitzküche Mit dem Kochen muss es oft schnell gehen – hier

22 Saftige Steaks & Co. Hier steht dem Hunger auf ein gutes Stück Fleisch

& Tricks kein Problem!

geht Pizzabacken ganz kinderleicht

Fotos: Deutsche Kartoffel (1)/Deli Reform (1)/Knorr (1)/Grünländer (1)Mondamin (1)/Hass (1)

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Nudel-Gratin mit Radicchio Rahm-Medaillons

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70 Dufter Trend: Bärlauch Ist aus der Frühlingsküche

102 Traumhafte Desserts Hier wird die Nachspeise zum

74 Geflügel-Gerichte Mal als Spieß, mal als Curry –

108 Pikante Mitbringsel Geschenk-Ideen für den

80 Super Snacks Klasse Kleinigkeiten für unter-

116 Prickelnde Cocktails Lust auf einen Drink:

88 Heiß auf Reis Mini-Körner, Maxi-Genuss:

122 Bücher Unsere Hitliste für Sie – zum

nicht mehr wegzudenken

Pute & Co. sind sooo vielseitig

wegs und zwischendurch

Als Risotto, Salat und mehr

94 Für Sie entdeckt Koch-Pause! Zeit, sich schöne

Küchenhelfer anzuschauen

Hauptdarsteller

Gastgeber gefällig?

Rinderrouladen

48 Frischkäsemousse auf Himbeeren

106

Bei dir oder bei mir?

Schmökern und Ausprobieren!

Sie finden „Koch-Hits“ nicht im Handel?

96 Veggie-Küche Bei diesen Köstlichkeiten

verzichtet jeder gerne auf Fleisch

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Kunterbunt und einfach köstlich: Bei diesem Salat wird’s fruchtig mit Beeren, herzhaft mit Käse. Frühlingssalate lassen sich ja soo vielseitig kombinieren! Zutaten für 4 Portionen 150 g Blaubeeren (tiefgefroren, z. B. aus Nordamerika) 400 g gemischter Salat (z.B. Römersalat, Lollo Bianco, Friséesalat) 200 g Kirschtomaten 1 Bio-Orange 2 TL Öl 1 Prise Salz 1/2 TL geschroteter rosa Pfeffer 1 Prise Zucker 150 g Camembert Zubereitung Blaubeeren auftauen lassen. Salat waschen und in einer Salatschleuder oder einem Küchentuch trocken schleudern. Kirschtomaten waschen und trocken tupfen. Eine beschichtete Pfanne ohne Fett erhitzen und die Tomaten darin kräftig anbraten. Auf einen Teller geben, beiseitestellen. Orange waschen, trocken tupfen. Schale in feinen Streifen abziehen

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(geht prima mit einem Zestenreißer, Haushaltswarengeschäft) oder die Schale fein abreiben. Zum Schluss die Frucht auspressen. Für die Marinade Orangenschale, -saft, Öl, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren. Abschmecken. Blaubeeren und Marinade mischen. Camembert in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Schüssel vorbereiteten Salat, Tomaten und Camembert mischen und anrichten. Blaubeeren und Marinade darüber verteilen. Nach Belieben unterheben. Dazu schmeckt knuspriges Baguette.

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Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten Pro Portion 250 kcal, 9 g E, 21 g F, 7 g KH

TIPP Besonders harmoniert der herzhafte Geschmack vom Camembert mit fruchtiger Süße. Kombinieren Sie den cremigen Käse z. B. auch mit Ihren Lieblingsfrüchten wie Mandarinen. Verfeinern Sie ihn mit einem Klacks Preiselbeersoße. Oder bereiten Sie kleine CamembertObst-Spieße zu, z. B. mit Trauben, Erdbeeren oder Himbeeren.

Foto: Wild Blueberry Association of North America (1)

Frühlingssalate

Gemischter Salat mit Camembert und Blaubeeren


Aufpeppen kรถnnen sie den gemischten Salat mit gerรถsteten, karamellisierten walnusskernen.

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Zutaten für 4 Portionen 750 g neue deutsche Kartoffeln (z. B. Birte) Salz 1 Bund Radieschen 1 Bund Lauchzwiebeln 1 Bund glatte Petersilie 2 EL geschälter Sesamsamen 1 Glas Kartoffel-Salatsoße (250 ml, Fertigprodukt) 250 g Naturjoghurt (1,5% Fett) Pfeffer Zubereitung Kartoffeln gründlich abbürsten. Mit Schale in kochendem Salzwasser 12–16 Minuten garen. Abgießen, abkühlen lassen. Ganz lassen oder halbieren. Radieschen putzen und vierteln. Lauchzwiebeln putzen: Die grünen Teile in feine Ringe, die weißen Teile in Würfel schneiden. Petersilie waschen, trocken tupfen, Blättchen abzupfen, evtl. grob hacken. In einer Pfanne Sesam ohne Fett unter Rühren goldbraun rösten (so lange, bis sie zu duften beginnen). Sesam auf einen Teller geben, abkühlen lassen. Kartoffeln, Gemüse und Petersilie mischen. Soße und Joghurt verrühren, unter den Salat ziehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Sesam bestreuen.

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Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Portion 390 kcal, 8 g E, 23 g F, 38 g KH

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Fotos:

Frühlingssalate

Sesam-Kartoffelsalat mit Radieschen


Fruchtiger TomatenAvocado-Salat Zutaten für 4 Portionen 4 EL Balsamico-Bianco-Essig (z. B. Mazzetti) Salz Pfeffer 2 TL Senf 1 EL Honig 2 EL Olivenöl 200 g Tomaten 2 Lauchzwiebeln 1 Orange 2 Avocados Zubereitung Für die Vinaigrette Essig, Salz, Pfeffer, Senf und Honig verquirlen. Öl tröpfchenweise darunterschlagen. Tomaten waschen, putzen und in Würfel schneiden. Lauchzwiebeln putzen, waschen und schräg in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Orange schälen, dabei die weiße Haut vollständig entfernen. Filets zwischen den Trennwänden herauslösen. Saft auspressen. Avocados halbieren, Kerne entfernen, Fruchtfleisch aus der Schale lösen, in Würfel schneiden. Avocadowürfel sofort mit Orangensaft beträufeln. Vorbereitete Salatzutaten mischen und auf Tellern anrichten. Abschmecken. Dazu schmeckt knuspriges Baguette.

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3 Fotos: Mazzetti (1)/Deutsche Kartoffel (1)

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Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten Pro Portion 340 kcal, 3 g E, 32 g F, 9 g KH

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Fr체hlingssalate

passt e z n i M : it H r e Kr채ut l durch l i D n e D . s u o c s prima zu Coursetzen und einen Minze e Dip dazu reichen. Joghur t-Minze-

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Couscous-Salat mit Paprika Orientalisch trifft mediterran: Wenn Couscous und Paprika zusammenkommen, entsteht ein Duo, das sinnliche Gaumenfreuden wie aus 1001 Nacht verspricht Zutaten für 4 Portionen 150 g Instant-Couscous 4 Paprikaschoten (z. B. 1 orangefarbene, 1 gelbe, 1 rote und grüne Paprikaschote) 1/2 Salatgurke 2 kleine Zwiebeln 4 Fleischtomaten 2 Bund Dill Für die Salatsoße Saft von 1/2 Zitrone 3–4 EL Oliven- oder Rapsöl Salz Pfeffer 1 Prise Zimtpulver Zubereitung Couscous in eine Schüssel geben, mit heißem Wasser übergießen und nach Packungsanweisung quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern, abkühlen lassen und in eine Salatschüssel geben. Paprika waschen, putzen und halbieren. Stielansätze, weiße Trennwände und Kerne entfernen, Paprika in feine Würfel schneiden. Salatgurke waschen und ebenfalls würfeln. Zwiebeln abziehen und fein hacken.

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Foto: Colourful Taste (1)

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Tomaten kurz mit kochendem Wasser überbrühen, abschrecken und häuten. Tomaten halbieren, Stängelansätze und Kerne entfernen. Tomaten klein schneiden. Dill waschen und trocken tupfen. Dillfähnchen abzupfen und fein hacken. Zutaten zum Couscous geben und alles gut vermengen. Für die Salatsoße Zitronensaft und Öl verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zimt würzen und mit den Salatzutaten mischen. Salat vor dem Servieren mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

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Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 25 Minuten Pro Portion 550 kcal, 3 g E, 9 g F, 11 g KH

INFO Couscous ist ein traditionelles Gericht in der afrikanischen Küche, ist ein Brei aus Hartweizengrieß, Gerste oder Hirse. Couscous wird auch bei uns immer beliebter, denn er ist nicht nur eine tolle Zutat im Salat, sondern eine Alternative als Beilage: Ersetzen Sie doch einfach mal Reis, Nudeln und Kartoffeln durch Couscous auf dem Teller.

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Warenkunde 12 Koch-Hits


kleine S alatHitliste: Am beliebte sten ist eisbergs alat – vor Kop f- und Feldsala t.

Grundsätzlich gilt: Je weicher die Salatblätter, desto schneller sollten Sie sie verzehren. Salat nach dem Einkauf in Zeitungspapier einwickeln – so bleibt er im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 2Tage fit. Oder Sie bewahren den Salat in einem Frischhaltebeutel auf. Mit einer Gabel kleine Löcher hineinpieksen. Oder Sie schlagen ihn in ein mit Essig oder Zitronensaft beträufeltesTuch ein – das verzögert den Reifeprozess, wirkt dem Nährstoffverlust entgegen. Übrigens: Eisbergsalat am besten mit einem Messer in der Mitte durchschneiden und dann kühlen.

Immer erst Essig und die Gewürze verrühren – dann entfalten sie ihr Aroma am besten. Öl immer erst ganz zum Schluss zugeben.

Viele mögen nur ein leichtes KnoblauchAroma, wollen nicht zu stark danach riechen. Reiben Sie deshalb die Salatschüssel mit der Schnittfläche einer halbierten Zehe ein, anstatt ihn direkt in den Salat zu geben. Danach Salat und Soße hineingeben.

Ob Kräuter oder Salat: Kurz in kaltes Wasser legen, dann werden und bleiben sie schön knackig. Wenn Sie Salat einenTag vorher vorbereiten wollen, die Blätter zwischen zwei Lagen feuchtes Küchenpapier legen.

Nein. Erst vor der Zubereitung. Und dann nur im „Kurzprogramm“, sonst gehen wertvolle Vitamine verloren. Haben Sie keine Salatschleuder, schleudern Sie das Grünzeug vorsichtig in einem Küchentuch trocken.

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Foto: ©Shutterstock.com (1)

Beim Salat nicht nur auf die Blätter achten, sondern auch darauf, dass der Anschnitt bzw. das Strunkende frisch und auch hell aussieht.

Kein Problem! Dann nehmen Sie die Salatsoße immer getrennt von dem Salat mit. Praktisch dafür: ein Konservenglas mit Schraubverschluss.

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Pasta, typisch italienisch – mit vielen verschiedenen Kräutern und Gewürzen, frischen Tomaten und dann noch, als i-Tüpfelchen, Hacksteaks dazu! Mamma mia! Zutaten für 4 Portionen Für die Soße 2 Schalotten 1 Knoblauchzehe 2 Tomaten 2 EL Olivenöl 400 g passierte Tomaten Salz, Pfeffer aus der Mühle Für die Hacksteaks 60 g grüne Oliven (Glas, ohne Stein) 2 Lauchzwiebeln 600 g gemischtes Hackfleisch 1 Ei 1 TL abgeriebene Zitronenschale 1 TL getrockneter Oregano 1/2 TL getrockneter Rosmarin 2–3 EL Semmelbrösel Außerdem 400 g Nudeln (z. B. Penne) 1 Handvoll Basilikum 1/2 Handvoll Thymian 1–2 TL weißer Balsamico-Essig 1 TL Zucker 2–4 EL Olivenöl Zubereitung Schalotten und Knoblauch abziehen und fein hacken. Tomaten überbrühen, abschrecken und häuten. Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

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Olivenöl erhitzen. Passierte Tomaten hinzufügen. Tomatenwürfel ebenfalls dazugeben. Salzen, pfeffern und alles ca. 10 Minuten leise köcheln lassen. Oliven abgießen und fein hacken. Lauchzwiebeln waschen, putzen und sehr fein würfeln. Oliven, Lauchzwiebeln und Hackfleisch in eine Schüssel geben. Salzen, pfeffern. Mit abgeriebener Zitronenschale und Oregano würzen. Alles zu einem glatten Teig verkneten (eventuell noch einige Semmelbrösel untermengen). Aus dem Teig 8 Hacksteaks formen. Nudeln in Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest (al dente) kochen. Abgießen und abtropfen lassen. Basilikum und Thymian waschen, trocken tupfen (etwas jeweils beiseitelegen). Blätter abzupfen, fein hacken und zur Soße geben, unterrühren. Mit Balsamico, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Hacksteaks von jeder Seite darin ca. 3 Minuten braten. Nudeln zur Soße geben und alles vermengen. Auf Teller verteilen, jeweils 2 Hacksteaks daraufsetzen. Mit beiseitegelegten Kräutern garniert servieren. Evtl. gehobelten Parmesan dazu reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten Pro Portion 940 kcal, 45 g E, 45 g F, 86 g KH

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INFO Über 90 Prozent der Olivenernte werden zu Öl gepresst, der Rest kommt eingelegt auf den Markt. Oliven färben sich während der Reife zuerst grün, dann lila bis schwarz. Einige bleiben jedoch auch reif grün, „olivgrün“. Übrigens: Angebrochene Gläser halten sich fest verschlossen im Kühlschrank ca. 2 Wochen.

Foto: ©stockfood.de (1)

Nudel-Glück

Penne „Napoli“ zu Hacksteaks


utschland: e D in E T S I L T I NUDEL-H etti, 2. Spiralen, 1. Spagh 3. Bandnudeln.

Tite l Reze pt

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Zutaten für 4 Portionen 300 g Nudeln (z. B. Farfalle), Salz 75 g tiefgefrorene Erbsen 300 g Lachsfilet (ohne Haut) Pfeffer 2 EL Pflanzencreme (z. B. Becel) 1 Zwiebel 15 g Mehl 300 ml Gemüsebrühe 100 ml Kondensmilch (4% Fett) 1/2 Bund Kerbel etwas abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone 1 Prise Zucker Zubereitung Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. TK-Erbsen 4 Minuten vor Ende der Garzeit zufügen. Lachs in mundgerechte Stücke schneiden. Salzen, pfeffern. In heißer Pflanzencreme von beiden Seiten 6–8 Minuten braten. Zwiebel abziehen und fein hacken. Im Bratfett ca. 2 Minuten dünsten. Mit Mehl bestäuben, kurz darin anschwitzen. Brühe und Kondensmilch angießen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kerbel fein hacken. Mit Zitronenschale und -saft in die Soße geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Lachs zur Soße geben. Mit Nudeln und Erbsen anrichten, evtl. mit Kerbel garnieren.

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 530 kcal, 29 g E, 15 g F, 63 g KH

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Fotos:

Nudel-Glück

Farfalle mit Lachs in Zitronensoße


Nudel-Gratin mit Radicchio und Tomaten Zutaten für 4 Portionen 320 g Nudeln (z. B. Fusilli, Birkel) Salz, 2 Radicchio 250 g Kirschtomaten, 2 EL Olivenöl 450 ml Brühe (Instant) 2 Becher Ricotta (à 250 g) etwas abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone etwas fein gehackter Rosmarin 1/2 TL grob zerstoßene rosa Pfefferbeeren 80 g geriebener Käse (z. B. Grana Padano) Zubereitung Nudeln nach Anweisung in Salzwasser kochen. Abgießen, abtropfen lassen. Radicchio putzen, vierteln, in breite Stücke schneiden. Tomaten waschen, trocken tupfen. In einer Pfanne Öl erhitzen. Radicchio und Tomaten darin anbraten. In eine Auflaufform geben. Nudeln darauf verteilen. Brühe in die Pfanne gießen, Ricotta zufügen und einrühren. Alles vorsichtig erhitzen und mit abgeriebener Zitronenschale, Zitronensaft, Rosmarin, Salz und rosa Pfeffer würzen. Abschmecken. Soße über das Gratin gießen, Käse darüberstreuen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 220° C 15–20 Minuten überbacken. Dazu: Salat.

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Fotos: Becel (1)/Grünländer (1)

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Portion 630 kcal, 28 g E, 32 g F, 59 g KH

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Nudel-Gl端ck 18 Koch-Hits


Pikanter Nudelkuchen mit Schafskäse Pasta mal in anderer Form: Warum Nudeln nicht mal als Kuchen servieren? Ein echter Hingucker! Noch heiß aus dem Ofen Stück für Stück ein Genuss

Fotos: 3 Glocken (1)

Zutaten für 8 Stücke 320 g Gabelspaghetti (z. B. 3 Glocken) Salz 1 Zucchini 80 g getrocknete Tomaten (in Öl) 300 g Schafskäse 2 EL Olivenöl 300 g tiefgefrorene Erbsen 10 Eier 200 ml Schlagsahne frisch gemahlener Pfeffer Oregano (frisch oder getrocknet) Zubereitung Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. Abgießen, abtropfen lassen. Zucchini waschen, putzen. Zucchini, getrocknete Tomaten und Schafskäse in feine Würfel schneiden. In einer backofenfesten Pfanne Olivenöl erhitzen. Zucchini darin andünsten. Erbsen, Tomaten und Nudeln hinzufügen. Schafskäse untermischen.

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Eier und Sahne verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Eier-Sahneguss über die Nudelmischung gießen und leicht anstocken lassen. Nudelkuchen im vorgeheizten Backofen bei 180° C 40–45 Minuten backen. Dazu schmeckt ein gemischter Salat.

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Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten Pro Stück 500 kcal, 23 g E, 30 g F, 37 g KH

TIPP Abschrecken – ja oder nein? Diese Frage beschäftigt Hobbyköche immer wieder. Nudeln sollten Sie nur abschrecken, wenn Sie sie z. B. für Salate verwenden. Wenn Sie Pasta mit einer leckeren Soße servieren möchten, sollten Sie diese nicht abschrecken – sonst bleibt die Soße nicht daran haften, außerdem werden die Nudeln schneller kalt.

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Nudel-Glück

Lasagne-Röllchen mit Kabanossi Zutaten für 4 Portionen 12 Lasagneplatten, Salz 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen 150 g Kabanossi (z. B. Houdek) 1 Bund Lauchzwiebeln, 2 EL Olivenöl 400 g Ricotta, 2 Eigelb 2 EL fein gehackte Petersilie 2 EL Schnittlauchröllchen 6 gehackte Basilikumblätter 100 g geriebener Parmesan Pfeffer, 1 TL Zitronensaft 100 g geriebener Mozzarella Zubereitung Lasagneplatten nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest garen. Abgießen, abtropfen lassen. Ausbreiten, abkühlen lassen. Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein hacken. Kabanossi fein würfeln. Lauchzwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch im Öl glasig dünsten, herausnehmen. Zwiebel, Knoblauch, Lauchzwiebeln, Ricotta und Eigelb verrühren. Kräuter und Parmesan untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Lasagneplatten mit der Ricottamasse bestreichen, Kabanossi darauf verteilen. Aufrollen, evtl. halbieren. In eine Auflaufform stellen. Mit Mozzarella bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 20 Minuten überbacken.

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Portion 720 kcal, 37 g E, 43 g F, 47 g KH

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Herzhafte Nudel-Hack-Muffins Zutaten für 12 Portionen 320 g Makkaroni (z. B. 3 Glocken), Salz je 1 kleine Zwiebel und Knoblauchzehe 1 Tomate 300 g gemischtes Hackfleisch 1 EL Olivenöl frisch gemahlener Pfeffer einige Thymian- und Oreganoblätter 6 Eier, abgeriebene Muskatnuss 100 g geriebener Käse 300 g Doppelrahmfrischkäse 2 EL fein gehackte Petersilie

FrischkäseKräuter-Rosetten Auf vorrat: Auf ein Blech spritzen, einfrieren. Bei bedarf dann auftauen.

Zubereitung Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. Abgießen, abtropfen lassen, etwas kleiner schneiden. Zwiebel abziehen, fein würfeln. Knoblauch abziehen, durchpressen. Tomate waschen, fein würfeln. Hack im Öl krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen, andünsten. Tomate und Nudeln hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano würzen. Mischung in eine gefettete 12er-Muf­ finform geben. Eier verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, Käse untermischen, auf der Nudelmischung verteilen. Im Ofen bei 180° C ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen. Frischkäse, Salz, Pfeffer und Petersilie verrühren, als Rosetten auf die Muffins spritzen.

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Fotos: 3 Glocken (1)/Houdek (1)

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Zubereitungszeit: ca. 70 Minuten Pro Portion 320 kcal, 17 g E, 19 g F, 20 g KH

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Fleischliebhaber geraten ins Schwärmen, denn für sie ist ein Rinderfiletsteak der Genuss-Gipfel. Hier kommt es mit einer krossen Kruste auf Ihren Teller Zutaten für 4 Portionen 600 g kleine Kartoffeln Salz 300 g Kirschtomaten (mit Grün) je 2 Zweige Rosmarin und Thymian grobes Meersalz grob geschroteter Pfeffer 4 Rinderfiletsteaks (à 150 g) 2 EL Pflanzenöl 100 g Gouda (z. B. Frico) 50 g gemischte, gehackte Nüsse (z. B. Macadamianüsse, Walnuss) 2 EL Butter 1 EL Paniermehl Zubereitung Kartoffeln abbürsten, mit Schale in Salzwasser 10–15 Minuten kochen. Abgießen, pellen und an der Oberfläche fächerartig einschneiden. Tomaten mit Grün und Kräuterzweige waschen und in eine Auflaufform legen. Grobes Meersalz und Pfeffer darüberstreuen. Fleisch mit Meersalz und Pfeffer würzen. Im heißen Öl kräftig anbraten. Herausnehmen und in eine

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zweite Auflaufform legen. 60 g Käse reiben. Mit Nüssen, Butter und Paniermehl verkneten. Masse auf den Steaks verteilen. Restlichen Käse in Streifen schneiden. Käsestreifen in die Fächer der Kartoffeln legen und mit Holzstäbchen feststecken. Zu den Tomaten in die Auflaufform setzen. Alles im vorgeheizten Backofen bei 200° C 10 Minuten goldbraun backen. Steaks mit Kartoffeln, Tomaten und Kräuterzweigen anrichten.

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Portion 670 kcal, 13 g E, 37 g F, 29 g KH

TIPP Speiseöl ist nicht gleich Bratöl. Zum kräftigen Anbraten sollten Sie nur Öl verwenden, das hoch zu erhitzen ist. Nehmen Sie am besten ein neutrales Pflanzenöl, z. B. Sonnenblumenöl. Kalt gepresste Öle vertragen keine hohen Anbrattemperaturen, ebenso wenig wie Butter. Zum Braten prima geeignet ist auch Butterschmalz.

Foto: Frico (1)

SteakS & Co.

Rindersteak mit Käse-NussKruste und Kartoffelspieß


Gemüse-Hitparade: – Unge schlagen auf Platz 1 die Tomate

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SteakS & Co.

Rahm-Medaillons zu Mandel-Brokkoli Zutaten für 3 Portionen 600 g Kartoffeln Salz 450 g Brokkoli 2 EL Pflanzencreme 40 g Mandelblättchen Pfeffer 2 EL Öl 6 Schweine-Medaillons (à 60 g) 1 Töpfchen Rahmsoße (28 g, Fertigprodukt, z. B. Knorr) 50 ml Schlagsahne Zubereitung Kartoffeln schälen und in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen. Abgießen, abdampfen lassen. Brokkoli putzen, in Röschen teilen. In Salzwasser ca. 4 Minuten garen. Abgießen. Pflanzencreme erhitzen. Mandelblättchen darin goldgelb rösten. Brokkoli zufügen, kurz durchschwenken. Salzen, pfeffern. Abschmecken. Öl erhitzen. Fleisch darin auf jeder Seite 3–4 Minuten braten. Salzen, pfeffern. Herausnehmen, warm stellen. 200 ml warmes Wasser angießen, Rahmsoße einrühren, langsam erhitzen. Sahne angießen, unter Rühren aufkochen. 1 Minute kochen lassen. Fleisch hinzufügen, kurz erhitzen. Mit Mandel-Brokkoli anrichten. Salzkartoffeln dazu reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 590 kcal, 40 g E, 30 g F, 40 g KH

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Schön kräftig schmeckt der Brokkoli, wenn Sie ihn in Brühe statt in Salzwasser garen.

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Putensteak „Palermo“ unter Tomatenhaube Zutaten für 4 Portionen 4 Putensteaks (à 120 g) Salz frisch gemahlener Pfeffer 125 g Streichfett mit Kräutern (z. B. Arla) 60 g getrocknete Tomaten (in Öl) 400 g Nudeln (z. B. Penne) Zubereitung Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. In einer Pfanne 1 EL Streichfett erhitzen. Fleisch hineingeben und darin von beiden Seiten ca. 5 Minuten anbraten. In eine Auflaufform legen. Tomaten in feine Würfel schneiden. 2 EL Streichfett und Tomatenwürfel vermischen. Masse abschmecken und auf dem Fleisch verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C weitere 10 Minuten garen. Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. Abgießen, abtropfen lassen. Restliches Streichfett untermischen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Mit dem Fleisch anrichten. Dazu passt ein Rucolasalat.

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Foto: Arla (1)/Knorr (1)

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 700 kcal, 43 g E, 27 g F, 70 g KH

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SteakS & Co.

nie o h p m y S e n i en . E v r e n s k c a m Gesch e Gäste d n u n e b r a der F ie Ihr S n e k c u r d n So beei garantier t!

Für eine Noch aromatischere SoSSe die grünen Pfefferkörner mit einem Messer leicht andrücken.

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Rumpsteak in Pfeffersoße zu gefüllten Zwiebeln Kurz gebraten, langer Genuss: ein zartes rosa gebratenes Rumpsteak in einer feinen Soße. Dazu: raffiniert gefüllte Zwiebeln – die kommen schmurgelnd aus dem Ofen Zutaten für 4 Portionen 1 große rote Zwiebel (ca. 150 g) Salz, 100 g Frischkäse (12% Fett) 40 g geriebener Parmesan frisch gemahlener Pfeffer 1 Messerspitze abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange 4 getrocknete Pflaumen (z. B. California Gold) 1 EL Olivenöl einige Zweige Thymian 3–4 EL Gemüsebrühe (Instant) 4 Rumpsteaks (à 180 g) 1 EL Öl 1 Spritzer trockener Wermut 2 EL Butter 2 TL grüner Pfeffer (aus dem Glas) Zubereitung Zwiebel in kochendem Salzwasser 15–20 Minuten weich kochen. Abgießen, abschrecken. Abziehen und vierteln. Frischkäse und Parmesan verrühren. Mit Salz, Pfeffer und abgeriebener Orangenschale abschmecken. Frischkäsemasse auf die einzelnen

Foto: California Gold (1)

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Zwiebelschichten geben. Zu Schiffchen zusammendrücken und je 1 Trockenpflaume hineindrücken. Eine Auflaufform dünn mit etwas Olivenöl auspinseln. Zwiebeln hineinsetzen und mit Olivenöl beträufeln. Thymianzweige darüber verteilen und Gemüsebrühe angießen. Im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 30 Minuten garen. Fleisch trocken tupfen. In einer Pfanne Öl erhitzen. Steaks darin von beiden Seiten kräftig anbraten. Hitze herunterschalten, weitere 5–6 Minuten braten. Salzen, pfeffern. Herausnehmen, warm stellen. Bratensatz mit Wermut ablöschen. Butter hinzufügen, glatt rühren. Grünen Pfeffer hacken, in die Soße geben, abschmecken. Fleisch mit der Soße und den Schmor-Zwiebeln anrichten. Dazu schmeckt Kartoffelgratin.

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Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten Pro Portion 500 kcal, 47 g E, 24 g F, 26 g KH

INFO Was ist Wermut? Das ist ein Likörwein mit Kräutern und Gewürzen. Typisch ist der bittere Geschmack durch das namensgebende Wermutkraut. Genießen Sie ihn pur als Aperitif oder verfeinern Sie Soßen damit. Der französische Wermut schmeckt meist trocken. Wer es lieblicher mag, wählt die italienische Wermut-Variante.

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Kochschule

Kleine Steak-Bratschule Sie müssen kein Profi sein, um ein Steak perfekt zu braten. Wichtig sind die Wahl des Fleisches (z. B. Fleisch in Bio-Qualität), die richtige Pfanne und unsere 4 Tipps fürs Braten

1 Vorbereiten

3 Braten – aber richtig

Grundsätzlich gilt: Das Fleisch sollte Zimmertemperatur haben. Nehmen Sie es deshalb 30–40 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank. Wichtig: noch nicht salzen (das entzieht dem Fleisch Flüssigkeit) und nicht pfeffern (Pfeffer verbrennt in der Pfanne). Extra-Tipp: Besonders saftig wird das Steak, wenn Sie eine Scheibe Speck um das Fleisch wickeln und mit Küchengarn fest verknoten. Nehmen Sie zum Braten eine unversiegelte Edelstahlpfanne (z. B. Fissler): Sie gibt die Hitze optimal an das Fleisch ab. Viele haben Angst vor dem Anbrennen in dieser Pfanne, greifen deshalb zu einer versiegelten. Schade, denn erst bei höheren Temperaturen verändert sich das Fleisch und bildet die steaktypische, knusprige Oberfläche.

Steak in die Pfanne legen, mit einem Bratenwender kurz andrücken. Nehmen Sie dazu keine (Fleisch-)Gabel: Denn spitze Gegenstände verletzen das Fleisch, der Fleischsaft tritt aus und das Steak wird trocken.

4 Abwarten und wenden Erst wenn sich das Fleisch „von alleine“ vom Pfannenboden löst, dürfen Sie es wenden und den Herd auf eine kleinere Stufe herunterschalten. Ein 2 cm dickes Steak können Sie nach ca. 2 Minuten wenden, um es dann auf der anderen Seite 2 Minuten weiterzubraten.

Fotos: Fissler (4)

2 Die richtige Temperatur Pfanne ohne Fett (oder Öl) auf mittlerer Stufe erhitzen. 3–4 Minuten warten. Machen Sie jetzt den Wassertropfen-Test: Einfach kaltes Wasser mit den Fingern in die erwärmte Pfanne spritzen. „Tanzen“ die Tropfen perlenförmig, dann ist die richtige Temperatur erreicht. Dann die Pfanne kurz mit einem Küchentuch ausreiben und anschließend das Fett oder Öl zugeben.

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Garstufen Nach 2 x 2 Minuten hat das Fleisch außen eine dünne Kruste – innen ist es saftig und rosa. Das nennt man medium. Wenn Sie es lieber blutig (englisch: rare) mögen, verkürzt sich die Bratzeit. Gut durch (englisch: well done) ist das Steak, wenn der beim Schneiden austretende Saft nicht mehr blutig ist.


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So leicht kann exotisch sein: Bei diesem wunderbaren Currygericht haben herzhafter Wirsing und Linsen eine Liaison mit süß-sauren Äpfeln und Kokos Zutaten für 4 Portionen 125 g braune Linsen 600 g Wirsingkohl Salz 2 Möhren 1 Zwiebel 2 EL Öl 1 Glas Gemüsefond (400 ml) 3–4 TL Currypulver 1 Dose Kokosmilch (400 ml) 1 säuerlicher Apfel Pfeffer 100 g Quitten-Gelee (z. B. Bonne Maman) etwas Zitronensaft Zubereitung Linsen in einen Topf geben und gut mit Wasser bedecken. Dann in ca. 30 Minuten weich kochen. Wirsing putzen, waschen und in Streifen schneiden. In kochendem Salzwasser 3–4 Minuten blanchieren. Abgießen und abtropfen lassen. Möhren schälen, putzen und in Würfel schneiden. Zwiebel abziehen und würfeln. In einem Topf Öl erhitzen. Zwiebel darin andünsten. Möhren und Wirsing hinzufügen und den Gemüsefond angießen. Zugedeckt 15–20 Minuten

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garen. Currypulver einrühren und die Kokosmilch angießen. Offen weitere 5–10 Minuten köcheln lassen. Apfel waschen, trocken tupfen und vierteln. Das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in dünne Spalten schneiden. Linsen abgießen. Apfelspalten und Linsen unter das Curry mischen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. 5 Minuten erhitzen. Quitten-Gelee unterrühren. Nach Belieben nochmals mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Alles anrichten. Nach Wunsch noch etwas Quitten-Gelee dazu reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten Pro Portion 320 kcal, 13 g E, 7 g F, 48 g KH

TIPP Schneller als grüne und braune Linsen garen kleine Linsensorten wie z. B. Beluga- oder PuyLinsen. Sie sind schon nach ca. 20 Minuten Kochen bissfest und zart zugleich. Noch fixer geht’s mit den roten und gelben Sorten: Sollen sie noch leichten Biss haben, reichen hier schon 10–12 Minuten Garzeit.

Foto: Bonne Maman (1)

Schlanke Küche

Wirsing-Curry mit Linsen


320 kc al

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Schlanke Küche

Gefüllte Kartoffeln im Zucchinimantel

Wenn Sie nicht auf Kalorien achten müssen, umwickeln sie die Kartoffeln mit Speckscheiben.

Zutaten für 4 Portionen 12 kleine deutsche Kartoffeln (600 g, z. B. Adelina, Campina) Salz 200 g Kräuterfrischkäse (15% Fett) 2 Zucchini (à 300 g) 3 EL Butterschmalz

Seque dipis escidtExp lique evero magni reptaquos acesto et reiciisquiam quissus rerisXimilli

Zubereitung Kartoffeln abbürsten, mit Schale in kochendem Salzwasser 16–20 Minuten garen. Abgießen, pellen, abkühlen lassen. Kartoffeln der Länge nach halbieren, aushöhlen. Salzen, jeweils mit Frischkäse füllen und wieder zusammensetzen. Zucchini putzen, der Länge nach in sehr feine Scheiben schneiden. In kochendem Salzwasser 1–2 Minuten blanchieren. Anschließend auf Küchen­ papier abtropfen und abkühlen lassen. Jeweils 1 Zucchinischeibe um 1 gefüllte Kartoffel wickeln und mit Küchengarn festbinden. In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen. Kartoffeln darin rundherum goldbraun braten. Dazu schmeckt ein gemischter Salat.

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Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten Pro Portion 200 kcal, 14 g E, 4 g F, 26 g KH

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l 200 kca


Pfannkuchen mit Pilzgemüse Zutaten für 4 Portionen 2 Eier 250 ml Milch 125 g Mehl Salz 700 g Champignons 1 Zwiebel 6 EL Olivenöl (z. B. Bertolli) 250 ml Kondensmilch 1 TL Instant-Brühe Pfeffer 1 Bund gehackte Petersilie 2–3 EL heller Soßenbinder

400 kc al

Zubereitung Eier, Milch, Mehl und 1 Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren, 15 Minuten quellen lassen. Champignons putzen und vierteln. Zwiebel abziehen und fein würfeln. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Champignons und Zwiebelwürfel darin anbraten. Mit 4 EL Wasser ablöschen, Kondensmilch angießen, Brühepulver einrühren. Salzen, pfeffern. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten garen. Petersilie hinzufügen. Soßenbinder einrühren. Kurz aufkochen, warm stellen. Nacheinander in je 1 EL Öl portionsweise 4 Pfannkuchen backen. Jeweils mit dem Pilzgemüse füllen.

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Fotos: Deutsche Kartoffel (1)/Bertolli (1)

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Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Portion 400 kcal, 17 g E, 22 g F, 38 g KH

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Schlanke K端che

l 270 kca

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Käse-Soufflé mit Feigen und Feldsalat Himmlisch-luftig: ein Soufflé aus dem Ofen. Wenn sich der Teig mit seinem Käse über den Rand der Form erhebt, können Sie mit einem Geschmackserlebnis rechnen Zutaten für 4 Portionen 50 g mittelalter Gouda 50 g Parmesan 2 Eier 25 g Margarine 35 g Mehl 125 ml Milch Salz Pfeffer etwas abgeriebene Muskatnuss 75 g Feldsalat 4 Feigen 4 EL Balsamico-Creme (z. B. Mazzetti) Zubereitung Gouda fein reiben. 2/3 Parmesan fein reiben, restlichen Parmesan in Späne hobeln. Eier trennen. In einem Topf Margarine schmelzen. Mehl dazugeben und darin anschwitzen. Milch langsam zugießen und unter Rühren erhitzen. Eigelbe nach und nach unter die Masse rühren. Anschließend geriebenen Käse unterrühren. Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig wür-

Foto: Mazzetti (1)

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zen. Eiweiße steif schlagen. Eischnee unter die Masse ziehen. Masse in 4 kleine gefettete, mit Paniermehl ausgestreute Auflaufförmchen (ca. 150 ml Inhalt) füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 25 Minuten backen. Feldsalat waschen, verlesen und putzen. Feigen waschen, putzen und vierteln. Feldsalat und Feigen auf 4 Tellern anrichten und mit je 1 EL Balsamico-Creme beträufeln. Mit Parmesanhobeln garnieren. Soufflé aus dem Backofen nehmen, auf  Tellern anrichten. Sofort servieren.

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Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Portion 270 kcal, 16 g E, 17 g F, 15 g KH

INFO Verwenden Sie bei der Zubereitung eines Soufflés Portionsförmchen mit glatten Innenflächen – dann kann es schön gleichmäßig locker in die Höhe gehen. Während des Backens die Ofentür möglichst geschlossen lassen: Durch häufiges Öffnen gelangt kältere Umgebungsluft an das Soufflé, lässt es im ungünstigsten Fall in sich zusammenfallen.

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Echt heiß: Viel frisches Gemüse, Pellkartoffeln und natürlich leckerer Käse – ein vegetarischer Auflauf ist ein köstliches Ofengericht für jeden Geschmack Zutaten für 6 portionen 500 g gegarte Pellkartoffeln je 1 rote und gelbe Paprikaschote 1 kleine Zucchini 1 Aubergine 350 g Champignons 1 Stange Porree 1 EL Thymianblätter 200 g geriebener Gouda Salz frisch gemahlener Pfeffer 500 ml Schlagsahne 5 Eier einige Rosmarinnadeln Zubereitung Kartoffeln pellen, in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden. Gemüse waschen und putzen. Paprika in feine Streifen schneiden. Zucchini, Aubergine und Champignons in feine Scheiben, Porree in dünne Ringe schneiden. Gemüse, Kartoffeln und Thymian mischen, 150 g geriebenen Käse unterheben. Gemüse-Kartoffelmischung salzen und pfeffern, in einer gefetteten Brat- und Auflaufform (z. B. Kaiser, 39 x 30 x 6 cm groß) verteilen. Nochmals salzen, pfeffern.

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Sahne und Eier verquirlen, salzen. Eiersahne über die Gemüse-Kartoffelmischung gießen. Mit restlichem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° C ca. 50 Minuten backen. Herausnehmen und mit Rosmarin garnieren. Warm oder kalt servieren. Dazu passt ein leichter Joghurt-Dip mit verschiedenen Kräutern und knuspriges Baguette.

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Zubereitungszeit: ca. 70 Minuten Pro Portion 550 kcal, 22 g E, 41 g F, 15 g KH

TIPP Knusper-Trick für Aufläufe: Bestreuen Sie die Oberfläche mit einem Mix aus Butterflöckchen, Semmelbröseln und fein geriebenem Hartkäse (z. B. Parmesan, Bergkäse, alter Gouda). Wenn’s noch knuspriger werden soll, mischen Sie doch mal zerbröselte Kartoffelchips darunter. Eventuell am Ende der Backzeit den Grill einige Minuten dazuschalten.

Foto: Kaiser Backformen (1)

Aufläufe & Gratins

Bunter Gemüseauflauf


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Zutaten für 4 Portionen 1,5 kg weißer Spargel Salz, Zucker 2 EL Butter 7 Scheiben Kochschinken 8 Scheiben Gouda (z. B. Frico) 1 Schalotte 2 EL Mehl, 300 ml Milch 50 g geriebener Gouda frisch gemahlener Pfeffer etwas abgeriebene Muskatnuss 2 EL Schnittlauchröllchen Zubereitung Spargel schälen, holzige Enden entfernen. In Salzwasser mit Zucker und 1 EL Butter ca. 10 Minuten kochen. Abgießen, dabei 100 ml Sud auffangen. Spargel in 8 Portionen teilen. 4 Scheiben Schinken halbieren. Jeweils 1 Portion Spargel mit 1/2 Scheibe Schinken und 1 Scheibe Käse umwickeln. In eine Auflaufform (20 x 30 cm) legen. Schalotte abziehen, mit restlichem Schinken fein würfeln. In 1 EL Butter andünsten. Mit Mehl bestäuben, Sud und Milch angießen. Aufkochen. Geriebenen Käse einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Abschmecken. Soße über den Spargel gießen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° C 20–25 Minuten backen. Mit Schnittlauch bestreut servieren.

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Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten Pro Portion 370 kcal, 29 g E, 21 g F, 17 g KH

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Fotos: Frico (1)/Houdek (1)

Aufläufe & Gratins

Spargel-SchinkenGratin


Spätzle-Wirsing-Gratin mit Kabanossi Zutaten für 4 Portionen 1 großer Wirsingkohl (600 g) 1 mittelgroße Zwiebel 150 g Kabanossi (z. B. Houdek) 2 EL Butter 100 ml Schlagsahne 100 ml Gemüsebrühe (Instant) 800 g frische Spätzle (Kühlregal) abgeriebene Muskatnuss Salz frisch gemahlener Pfeffer 100 g geriebener Bergkäse Zubereitung Wirsing vierteln, Strunk jeweils herausschneiden. Wirsing in Streifen schneiden. Zwiebel abziehen und fein würfeln. Kabanossi in feine Scheiben schneiden. In einem Topf Butter erhitzen. Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Wirsingstreifen hinzufügen, ebenfalls kurz andünsten. Mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Spätzle und Kabanossischeiben dazugeben und untermischen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Abschmecken. Alles in eine Auflaufform füllen und mit geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 10 Minuten überbacken.

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Portion 720 kcal, 31 g E, 39 g F, 61 g KH

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Aufläufe & Gratins

Foto: Birkel (1)

Wenn sie Appetit auf Fleisch haben, können sie den auflauf auch mit geflügelstreifen zubereiten.

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Maritimer Pasta-GemüseAuflauf mit Garnelen Das Auge isst bekanntlich mit: Hier werden Nudeln mit Zucchini und Garnelen kombiniert. Das sieht farblich klasse aus und der Mix schmeckt auch noch herrlich Zutaten für 4 Portionen 320 g Nudeln (Farfalle, z. B. Birkel) Salz 2 Zucchini 200 g küchenfertige Garnelen 2 Schalotten 1 Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl 1 EL Mehl 200 ml Brühe (Instant) 150 g Crème fraîche 50 ml Milch frisch gemahlener Pfeffer einige fein geschnittene Basilikumblätter 2 Mozzarella (à 125 g) nach Belieben Balsamico-Creme Zubereitung Nudeln in Salzwasser nach Packungsanweisung kochen. Zucchini waschen, putzen und in Streifen schneiden. Garnelen waschen, trocken tupfen. Schalotten und Knoblauch abziehen. Schalotten fein würfeln, Knoblauch durch die Presse drücken.

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Öl erhitzen. Garnelen darin anbraten, herausnehmen und warm stellen. Zucchini, Schalotten und Knoblauch im restlichen Bratöl andünsten. Mit Mehl bestäuben, Brühe angießen und aufkochen. Crème fraîche und Milch dazugießen. Soße mit Salz und Pfeffer würzen. Abschmecken, mit Basilikum verfeinern. Garnelen, Nudeln und ZucchiniSchalottensoße mischen und in eine Auflaufform geben. Mozzarella abtropfen lassen, in Streifen schneiden und darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 220° C 15–20 Minuten überbacken. Nach Belieben den Auflauf mit Balsamico-Creme verzieren und anrichten. Eventuell mit Basilikumblättchen garnieren.

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Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Pro Portion 690 kcal, 34 g E, 33 g F, 64 g KH

TIPP Keine küchenfertigen Garnelen an der Frischetheke bekommen? Sie können den Auflauf auch mit tiefgefrorenen Garnelen zubereiten. Achten Sie darauf, dass diese vollständig aufgetaut und abgetropft sind: Sie geben sonst beim Garen Gefrierflüssigkeit ab – die Soße wird wässerig, die Garnelen verlieren an Geschmack, werden zäh.

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Ratgeber

r e v Cle n e h c K ie erden S w s k c i d Tr fi! ipps un T n en-Pro e h h c c i ü e K r f l i inem seren h ch zu e o k y Mit un b b o vom H schnell

Fotos: ©Shutterstock.com (5)

So bleibt Blumenkohl schön weiß Beim Kochen behält Blumenkohl seine schöne weiße Farbe, wenn Sie 1 Teelöffel Backpulver mit ins Kochwasser geben. Oder probieren Sie es auch mal mit 1 Teelöffel Zucker aus. Ist er schon ein wenig gelblich, geben Sie etwas Milch dazu. Übrigens: Kochen Sie immer einige grüne Blätter mit – dann schmeckt er schön herzhaft.

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Saftigere Frikadellen Buletten nur kurz in der Pfanne in heißem Fett anbraten, damit sich Röststoffe bilden. Dann im Backofen zu Ende garen.

Klasse Aroma-Kick Frische Lorbeerblätter schmecken noch kräftiger, wenn Sie sie erst mit einer Schere mehrfach einschneiden, dann mitgaren. Das sorgt für ein intensiveres Aroma.


Keine Chance für Klümpchen in der Soße Cremige Soßen, z. B. Bechamelsoßen, durch ein feines Sieb streichen oder durchmixen. Soße bei geringer Hitze ca. 10 Minuten weiterköcheln lassen. Möchten Sie klassisch mit Mehl binden? Ein kleines Schraubglas mit Wasser füllen, 2–3 gehäufte Teelöffel Mehl dazugeben. Fest verschließen, kräftig schütteln und in die kochende Flüssigkeit gießen.

Knusprige Geflügelhaut Erst die Hähnchenhaut mit Milch einpinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Oder versuchen Sie es mit der Mischung aus Kondensmilch, Salz und EdelsüßPaprika. Ebenfalls einpinseln. So wird die Haut super knusprig.

Wie Spaghetti nicht zusammenkleben Garen Sie Nudeln immer in ausreichend viel Wasser. Kleben nur wenige Spaghetti zusammen, nach dem Kochen mit heißem Wasser übergießen. Oder die Nudeln in einem Sieb über Wasserdampf erwärmen.

Wie Pudding im Topf nicht ansetzt Vorm Puddingkochen den Topfboden mit Butter oder Margarine einfetten. Ist es doch passiert, die Süßspeise am besten sofort ohne Umrühren in einen anderen Topf füllen und dann zu Ende kochen.

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Das Original Boeuf Stroganoff kommt aus Russland, benannt nach einer russischen Adelsfamilie. Wir zeigen Ihnen ein fantastisches Rezept auf moderne Art & Weise Zutaten für 4 Portionen 1 Glas Cornichons (212 ml) 100 g Rote-Bete-Kugeln (aus dem Glas) 500 g Rinderhüftsteak 1 EL Pflanzencreme (z. B. Deli Reform) Salz Pfeffer 2 EL pflanzliches Schmalz mit Zwiebel- & Apfelgeschmack (Fertigprodukt) 2 EL Mehl 400 ml Rinderbrühe (Instant) 1 rote Zwiebel 500 g frische Spätzle (Kühlregal) 1/2 Bund Schnittlauch 3–4 Zweige Rosmarin etwas abgeriebene Muskatnuss 100 g Schlagsahne 2 EL Senf Zubereitung Cornichons abtropfen lassen, Gurkensud dabei auffangen. Cornichons in Scheiben schneiden. Rote Bete abtropfen lassen und in

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Spalten schneiden. Fleisch waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne Pflanzencreme erhitzen. Fleisch darin portionsweise kräftig anbraten. Salzen, pfeffern. 1 EL Zwiebel-Apfel-Schmalz hinzufügen, schmelzen lassen. Mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen. Brühe angießen, 7–8 Minuten köcheln. Zwiebel abziehen und in Streifen schneiden. Zum Fleisch geben und andünsten. Spätzle aus der Packung nehmen, auf ein Sieb geben. Mit kochendem Wasser übergießen und gut abtropfen lassen. In einer zweiten Pfanne restliches Zwiebel-Apfel-Schmalz erhitzen. Spätzle darin bei geringer Hitze ca. 5 Minuten braten. Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in Röllchen schneiden. Rosmarin waschen, trocken tupfen. Nadeln (bis auf einige zum Garnieren) von den Zweigen zupfen, fein hacken. Kräuter unter die Spätzle rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Pikant abschmecken.

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2–3 EL Gurkensud, Sahne und Senf in die Soße einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurken und Rote Bete zugeben und darin erhitzen. Fleisch mit Spätzle anrichten und mit Rosmarin garnieren. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 520 kcal, 37 g E, 22 g F, 40 g KH

TIPP Braten Sie größere Mengen Fleisch portionsweise an: Das Bratfett kühlt sonst ab – dadurch verliert das Fleisch Saft und kocht (anstatt zu braten). Das macht es leicht zäh. Außerdem entwickeln sich beim Fleisch durch das portionsweise Anbraten typische Röstaromen, es erhält eine schöne braune Farbe.

Foto: Deli Reform (1)

Klassiker auf neue Art

Rindergeschnetzeltes „Stroganoff“


Fleisch richtig vorbereiten: zuerst quer zur Faser in Scheiben, dann in feine Streifen schneiden.

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Klassiker auf neue Art

Pannfisch in Senfsoße Zutaten für 4 Portionen 4 Seelachsfilets (à 125 g) 2 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer 1 Stange Porree 750 g gegarte Pellkartoffeln 2 EL Mehl 4 EL Öl 1 Töpfchen Delikatess-Bouillon (28 g, z. B. Knorr) 4 EL heller Soßenbinder 2 EL mittelscharfer Senf 2 EL gehackter Dill Zubereitung Fischfilets waschen, trocken tupfen und mit Zitronensaft beträufeln. Salzen und pfeffern. Porree putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Fisch im Mehl wenden. 2 EL Öl erhitzen. Fisch darin von beiden Seiten anbraten, herausnehmen. Restliches Öl erhitzen. Kartoffelscheiben und Porree darin ca. 10 Minuten braten. Salzen und pfeffern. Fisch darauflegen und bei geringer Hitze ca. 5 Minuten erhitzen. Bouillon und Soßenbinder in 400 ml kochendes Wasser einrühren, 1 Minute kochen lassen. Senf einrühren und mit Dill und Pfeffer abschmecken. Pannfisch mit Soße und Bratkartoffeln anrichten.

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Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten Pro Portion 390 kcal, 29 g E, 12 g F, 38 g KH

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Klopse nach Königsberger Art Zutaten für 4 Portionen 3 eingelegte Sardellenfilets 1/2 Bund Petersilie 1 Zwiebel 1 eingeweichtes Brötchen vom Vortag 500 g Rinderhackfleisch Salz, Pfeffer, 1 Ei 2 Töpfchen Delikatess-Bouillon (à 28 g, z. B. Knorr) 50 ml Kochcreme 4 TL Mehlschwitze (Fertigpulver) 2 EL Kapern 2 EL Zitronensaft Zubereitung Sardellenfilets hacken. Petersilie waschen und hacken. Zwiebel abziehen und würfeln. Sardellenfilets, Petersilie, Zwiebel, Brötchen, Hack, Salz, Pfeffer und Ei glatt verkneten. Aus dem Hackteig 12 Klopse formen. 1 l Wasser aufkochen. Bouillon einrühren. Klopse darin 15 Minuten gar ziehen lassen und herausnehmen. 500 ml vom Bouillonsud abmessen, aufkochen. Kochcreme dazugießen. Mehlschwitze einstreuen, 1 Minute kochen lassen. Kapern hinzufügen. Soße mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Klopse zufügen. Evtl. mit Petersilie und Zitronenstreifen garnieren. Dazu passen Salzkartoffeln.

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Fotos: Knorr (2)

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Portion 430 kcal, 35 g E, 26 g F, 13 g KH

Falls Sie keine Kapern mögen: Einfach durch klein geschnittene Cornichons oder grüne Oliven ersetzen.

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Klassiker auf neue Art

Rinderrouladen Zutaten für 4 Portionen 1 große Zwiebel, 3 Gewürzgurken 8 Scheiben Rinderrouladen Salz, Pfeffer 8 TL Senf, 8 Scheiben Frühstücksspeck 3 EL Rapsöl 3 Möhren, 4 Stangen Staudensellerie 1 EL Tomatenmark 300 ml trockener Rotwein 2 Lorbeerblätter 6–8 EL dunkler Soßenbinder (z. B. Mondamin) Zubereitung Zwiebel abziehen, fein hacken. Gurken in Scheiben schneiden. Fleisch salzen, pfeffern. Mit Senf bestreichen. Jeweils mit 1 Scheibe Speck, 1 TL Zwiebel und Gurke belegen. Aufrollen, feststecken. Im Öl rundherum anbraten, herausnehmen. Möhren schälen, Sellerie putzen. Beides in Scheiben schneiden. Mit restlichen Zwiebeln und Tomatenmark im Bratfett anbraten. 150 ml Wein angießen, etwas einkochen lassen. Rouladen zufügen, 200 ml Wasser angießen und Lorbeerblätter zufügen. Zugedeckt 1 1/2–2 Stunden schmoren (evtl. etwas Wasser zugießen). Rouladen herausnehmen und warm stellen. Schmorfond durch ein Sieb gießen. Gemüse ausdrücken. Restlichen Wein zum Fond gießen, aufkochen. Mit Soßenbinder andicken. Rouladen in der Soße servieren. Dazu: Bohnengemüse.

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Zubereitungszeit: ca. 150 Minuten Pro Portion 650 kcal, 47 g E, 36 g F, 14 g KH

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Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln Zutaten für 4 Portionen 1 kg gegarte Pellkartoffeln 3 Zwiebeln 1 EL Mehl 6 EL Butterschmalz (z. B. Butaris) Salz, Pfeffer 2 Gewürzgurken 1 Bund Schnittlauch 4 Scheiben Leberkäse (à 150 g) 4 Eier Zubereitung Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln abziehen, in Ringe schneiden und kurz in Mehl wenden. In 1 EL Butterschmalz 3–4 Minuten knusprig braten. Salzen, pfeffern und herausnehmen. Gewürzgurken halbieren, in Fächer schneiden. Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden. 4 EL Butterschmalz erhitzen. Kartoffeln darin ca. 10 Minuten goldbraun braten. Salzen und pfeffern. Schnittlauch unterrühren. Leberkäse in 1 EL Butterschmalz von beiden Seiten 5–6 Minuten braten, herausnehmen und warm stellen. Eier nacheinander ins heiße Bratfett aufschlagen und zu Spiegeleiern braten. Salzen, pfeffern. Leberkäse jeweils mit Bratkartoffeln, Gurken, 1 Spiegelei und Zwiebelringen anrichten.

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Fotos: Mondamin (1)/Butaris (1)

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Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Pro Portion 880 kcal, 30 g E, 65 g F, 43 g KH

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Warum Pesto immer nur zu Nudeln reichen? Hier kommt der würzige Klassiker aus Italien als Begleiter von gebackenen Kartoffeln aus dem Ofen zum Einsatz Zutaten für 4 Portionen Für die Back-Kartoffeln 700 g deutsche Frühkartoffeln (z. B. Agila) 1 Knoblauchzehe 2 EL Rapsöl 1 TL Salz Zitronenpfeffer einige Rosmarinnadeln Für das Pesto 80 g Rucola 1 Bund Petersilie 3 Knoblauchzehen 50 g geschälte Mandeln 125 ml Rapsöl 80 g fein geriebener Bergkäse Salz, Pfeffer Zubereitung Kartoffeln unter fließendem Wasser gründlich abbürsten, längs halbieren und Wölbung einige Male einritzen. Kartoffeln mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Knoblauchzehe abziehen und fein

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zerdrücken. Knoblauch, Rapsöl und Salz verrühren. Kartoffeln mit dem Knoblauchöl bepinseln. Mit Zitronenpfeffer und Rosmarinnadeln bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Für das Pesto Rucola und Petersilie waschen, grobe Stiele entfernen. Kräuter trocken tupfen. Knoblauchzehen abziehen. Rucola, Petersilie, Knoblauch, Mandeln und Rapsöl im Mixer oder mit dem Schneidstab des Handrührgerätes pürieren. Geriebenen Käse hinzufügen und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Pikant abschmecken. Rucola-Pesto zu den BackKartoffeln reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Portion 590 kcal, 12 g E, 50 g F, 24 g KH

TIPP Mit diesem Rezept kochen Sie ein schnelles und doch raffiniertes Hauptgericht. Natürlich sind die Rosmarin-Kartoffeln aber auch als Beilage zu Fleischgerichten ideal. Servieren Sie sie zum Beispiel zusammen mit saftigen Rindersteaks und reichen Sie das Rucola-Pesto dazu. Oder verwenden Sie das Pesto als Marinade für Geflügelfleisch.

Foto: Deutsche Kartoffel (1)

Blitzküche

Rosmarin-Kartoffeln zu Rucola-Pesto


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Zutaten für 4 Portionen 2 rote und 1 gelbe Paprikaschote 4 Tomaten 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 1 EL Olivenöl 700 ml Gemüsebrühe (Instant) Salz, Pfeffer 1 Prise Chilipulver 2 EL gehacktes Basilikum eventuell 2 EL Crème legère Zubereitung Paprika putzen, waschen, fein würfeln (von jeder Farbe 1 EL zum Garnieren beiseitelegen). Tomaten waschen, putzen, fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. In einem Topf Öl erhitzen. Zwiebelwürfel hinzufügen, 3 Minuten darin anschwitzen. Knoblauch hinzufügen, 2 Minuten mitdünsten (dabei nicht braun werden lassen). Paprika und Tomaten hinzufügen und 1 Minute mitdünsten. Brühe angießen, mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Basilikum unterheben, Suppe abkühlen lassen. Mit dem Stabmixer alles fein pürieren, wieder erhitzen. Abschmecken. Mit beiseitegelegten Paprikawürfeln bestreut anrichten. Nach Wunsch je 1 TL Crème legère unterziehen.

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30 min Seque dipis escidtExp lique evero magni reptaquos acesto et reiciisquiam quissus rerisXimillib

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 640 kcal, 5 g E, 9 g F, 17 g KH

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Fotos:

Blitzküche

Paprika-TomatenSuppe „Mexiko“


Nudel-Salat mit Salami und Grillgemüse Zutaten für 4 Portionen 150 g kleine Nudeln (z. B. Mini-Penne) 1 Zucchini 1 rote Paprikaschote 200 g kleine Champignons 6 EL Olivenöl Salz, frisch gemahlener Pfeffer einige Thymianblätter 250 g Mini-Mozzarella (in Öhrchenform, Orecchiette, z. B. Galbani) 2–3 EL heller Balsamico-Essig 1–2 TL mittelscharfer Senf 1–2 TL Honig 100 g italienische Salami (Scheiben)

30 min

Zubereitung Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. Abgießen, abtropfen lassen. Zucchini und Paprika waschen, putzen, würfeln. Champignons putzen, halbieren. 4 EL Öl, Salz, Pfeffer und einige Thymianblättchen verrühren, mit dem vorbereiteten Gemüse mischen und auf ein Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen mit zugeschaltetem Grill oder bei 240° C ca. 10 Minuten garen. Für die Vinaigrette restliches Öl, Essig, Senf und Honig verrühren. Salzen, pfeffern. Grillgemüse, Mozzarella, Salami und Nudeln mischen. Kurz durchziehen lassen. Salat evtl. mit Kräutern garnieren.

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Fotos: Colourful Taste (1)/Galbani (1)

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 580 kcal, 24 g E, 36 g F, 36 g KH

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Zutaten für 4 Portionen 450 g Fischfilet (ohne Haut, z. B. Kabeljau) 2 EL Mayonnaise frisch gemahlener Pfeffer 45 g Walnüsse (z. B. kalifornische) 1/4 rote Zwiebel 1/2 grüne Paprikaschote 200 g Maiskörner (aus der Dose) 2 EL Limettensaft 1/2 TL eingelegter Knoblauch (Glas) 1 Prise gemahlener roter Pfeffer 1 Prise Salz eventuell etwas Koriander Zubereitung Fischfilet waschen, trocken tupfen, in 4 gleich große Portionsstücke schneiden. In eine gefettete Auflaufform legen, dünn mit Mayonnaise bestreichen. Pfeffern. In einer Pfanne Walnusskerne ohne Fett anrösten, über die Fischfilets streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 220° C 10–15 Minuten backen. Zwiebel abziehen, Paprika putzen, waschen. Beides fein hacken. Für die Salsa Zwiebel, Paprika, Mais, Limettensaft, Knoblauch, roten Pfeffer und Salz mischen. Abschmecken. Fischfilets zusammen mit der Mais-Salsa anrichten. Nach Belieben mit Koriander garnieren.

30 min

Seque dipis escidtExp lique evero magni reptaquos acesto et reiciisquiam quissus rerisXimillib

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 290 kcal, 24 g E, 18 g F, 8 g KH

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Fotos: California Walnut Commission (1)/Odenwald Konserven(1)

Blitzküche

Knusper-Fisch mit Mais-Salsa


Gemüsepuffer mit Röstzwiebeln Zutaten für 4 Portionen 1 kleine Zucchini 600 g vorwiegend festkochende Kartoffeln 200 g Möhren 2 Eier 2 EL Speisestärke Salz Pfeffer etwas abgeriebene Muskatnuss 3–4 EL Öl 3 Zwiebeln 1 TL Mehl 1 Glas Apfelmus (580 ml, z. B. Odenwald)

40 min

Zubereitung Zucchini waschen und putzen. Kartoffeln und Möhren schälen. Alles grob raspeln. Gemüseraspel, Eier und Speisestärke verrühren. Pufferteig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 3 EL Öl erhitzen. Aus dem Teig portionsweise im heißen Öl 16 goldbraune Kartoffelpuffer ausbacken. Herausnehmen, kurz warm stellen. Zwiebeln abziehen, in Ringe schneiden. Zwiebelringe im Mehl wenden, in 1 EL Öl 4–5 Minuten knusprig braten. Salzen, pfeffern. Gemüsepuffer mit Zwiebelringen und etwas Apfelmus anrichten. Restliches Apfelmus dazu reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Portion 360 kcal, 8 g E, 11 g F, 52 g KH

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Blitzk端che

30 min

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Schnelle Fleisch-GemüsePfanne mit Gnocchi Mini-Aufwand, Maxi-Genuss: Mit wenig Handgriffen wird aus Rumpsteak und Paprika ein schnelles Pfannengericht. Nur noch Gnocchi und frische Petersilie dazu, fertig! Zutaten für 4 Portionen je 1 rote und grüne Paprikaschote 1 Zwiebel 3 dünne Rumpsteaks (à 125 g) 1/2 Bund Petersilie 4 EL Butterschmalz (z. B. Butaris) Salz Pfeffer 800 g Gnocchi (Kühlregal) 500 ml Tomatensaft 5 EL Schlagsahne Zucker Zubereitung Paprika putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. Fleisch in Streifen schneiden. Petersilie waschen, trocken tupfen. Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. In einer Pfanne 2 EL Butterschmalz erhitzen. Fleisch darin 2–3 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen und warm stellen.

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Foto: Butaris (1)

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Paprika und Zwiebel ins heiße Bratfett geben, 3–4 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen. Die restlichen 2 EL Butterschmalz erhitzen. Gnocchi unter Wenden darin 4–5 Minuten braten und herausnehmen. Fleisch und Paprika zurück in die Pfanne geben. Tomatensaft und Sahne angießen, aufkochen lassen und 2–3 Minuten köcheln. Gnocchi zufügen, alles nochmals aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker kräftig abschmecken. Mit Petersilie bestreuen.

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 590 kcal, 32 g E, 16 g F, 78 g KH

INFO Ob grün, gelb oder rot – die Farbe der Paprika gibt Auskunft über den jeweiligen Reifegrad der Schote. Grüne Paprika sind unreif, etwas herber im Geschmack. Die ausgereiften gelben oder roten verfügen über mehr Aroma: Sie sind milder, leicht süßlich. Übrigens: Runzelige Paprika lassen auf eine zu lange Lagerung schließen.

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Frikadellen sind preiswert, schnell gemacht und schmecken Groß & Klein. Hier haben wir Buletten mit Geflügelhackfleisch für Sie in die Pfanne gehauen Zutaten für 4 Portionen 1 Zwiebel 5 TL Margarine (z. B. Becel) 200 g Langkornreis 1 Dose stückige Tomaten (425 ml) 200 ml Gemüsebrühe (Instant) 150 g tiefgefrorene Erbsen 4 Stiele Petersilie 4 Zweige Thymian 6 Schnittlauchhalme 6 EL Paniermehl 60 g Magerquark 600 g Geflügelhackfleisch Salz Pfeffer Edelsüß-Paprika Zubereitung Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. In einem Topf 1 TL Margarine erhitzen. Hälfte der Zwiebel und den Reis unter Wenden darin ca. 3 Minuten glasig andünsten. Tomaten hinzufügen, Brühe und 200 ml Wasser angießen. Aufkochen und unter Rühren ca. 30 Minuten köcheln lassen. Erbsen ca. 5 Minuten

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vor Ende der Garzeit zum Reis geben. Kräuter waschen und trocken tupfen. Petersilie (bis auf einige Blättchen zum Garnieren) und Thymian fein hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. In eine Schüssel restliche Zwiebelwürfel, gehackte Kräuter, Paniermehl, Quark und Hackfleisch geben. Mit Salz, Pfeffer und Edelsüß-Paprika würzen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Hackteig 12 Frikadellen formen. In einer Pfanne 4 TL Margarine erhitzen. Frikadellen portionsweise darin unter Wenden jeweils 8–10 Minuten braten. Frikadellen mit beiseitegelegter Petersilie garnieren. Alles anrichten. Gemüse-Reis dazu reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Portion 490 kcal, 47 g E, 7 g F, 61 g KH

TIPP Auch Geflügel eignet sich, um Hackfleisch herzustellen. Dabei ist Geflügelhackfleisch nicht ganz so herzhaft wie z. B. gemischtes Hack, hat dafür aber weniger Fett und Kalorien. Übrigens: Frikadellen ohne Ei im Hackteig? Ja! Bei diesem Rezept kommt die Bindung durch Quark und Paniermehl zustande. Das spart zusätzliche Kalorien.

Foto: Becel (1)

Herzhafte Hack-Hits

Geflügelfrikadellen mit Gemüse-Reis


eis zum Reis-Hit: Den Gem端se-RPa rmesan Schluss mit geriebenems Butter oder einem Klack ver feinern.

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Saftige Hacksteaks in Pfeffersoße mit Beilagen – da läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Eine ordentliche Portion auf dem Teller, die satt macht ... Zutaten für 2 Portionen 1 Zwiebel 400 g Rinderhackfleisch 1 Ei 2 EL Paniermehl 1 EL mittelscharfer Senf Salz, Pfeffer 750 g mehligkochende Kartoffeln 200 ml Milch 2 EL Pflanzencreme etwas abgeriebene Muskatnuss 2 EL Öl 1 Töpfchen 3-Pfeffersoße (28 g, z. B Knorr) 50 ml Schlagsahne 500 g Bundmöhren 1 EL gehackte Petersilie Zubereitung Zwiebel abziehen und fein würfeln. In einer Schüssel Hackfleisch, Zwiebeln, Ei, Paniermehl und Senf gut verkneten. Salzen, pfeffern. Aus dem Hackteig 4 Steaks formen. Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. In kochendem Salzwasser 20 Minuten kochen und

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abgießen. Durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Milch und 1 EL Pflanzencreme untermischen und mit Salz und Muskat kräftig würzen. In einer beschichteten Pfanne Öl erhitzen. Steaks darin ca. 5 Minuten anbraten. Herausnehmen und warm stellen. 200 ml lauwarmes Wasser in die Pfanne gießen, 3-Pfeffersoße einrühren und langsam erhitzen. Sahne dazugießen und unter Rühren aufkochen. Erst 1 Minute kochen, dann bei geringer Hitze leicht köcheln lassen. Bundmöhren waschen, putzen und dabei etwas vom Grün stehen lassen. Restliche Pflanzencreme erhitzen. Möhren darin andünsten. 125 ml Wasser hinzugießen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 10–15 Minuten bissfest garen. Möhren salzen und mit Petersilie bestreuen. Hacksteaks mit Soße, Kartoffelstampf und Möhrengemüse zusammen anrichten. Nach Belieben mit Petersilie garnieren.

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Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Portion 810 kcal, 29 g E, 46 g F, 58 g KH

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TIPP Hacksteaks und Burger formen wie ein Profi: Anstatt mit den Händen das Hackfleisch mit Hilfe einer Hamburgerpresse (Fachhandel) in Form bringen. Die zweiteilige Presse besteht aus einer Form und einem Stempel: Hackteig in die angefeuchtete Form geben, den Stempel daraufdrücken – fertig sind die Fleischfladen.

Foto: Knorr (1)

Herzhafte Hack-Hits

Hacksteaks in Pfeffersoße mit Möhrengemüse


Kartoffelstampf verfeinern: Die H채lfte der Kartoffeln durch knollensellerie ersetzen.

Koch-Hits

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Herzhafte Hack-Hits

doKnabber-Hit: Der Avoca Dip schmeckt auch zu Tor tilla-Chips 62 Koch-Hits


Geflügelbällchen mit Dip Ob heiß oder kalt serviert: Zusammen mit dem raffinierten Avocado-Dip sind diese Fleischbällchen der Renner auf Partys oder auf der Fernseh-Couch Zutaten für 4 Portionen 400 g Geflügelhackfleisch 1 Ei 50 g Semmelbrösel 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 TL Öl 100 g Maiskörner (Dose) 1/2 Bund gehackte glatte Petersilie Chiliflocken Für den Dip 1 Lauchzwiebel 1/2 Bund Koriander 1 gehäutete Strauchtomate 1 Avocado (z. B. Hass) 200 g reife Papaya 1 Limette 2 EL Olivenöl Zubereitung Hackfleisch, Ei und Semmelbrösel verkneten. Zwiebel und Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, abkühlen lassen und unter die Hackfleischmasse rühren. Mais abtropfen lassen und grob hacken. Zusammen mit der Pe-

Fotos: Hass Avocado (1)

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tersilie untermischen. Mit 1 Prise Chiliflocken kräftig würzen. Pikant abschmecken. Aus der Hackfleischmasse mit angefeuchteten Händen 16 kleine Bällchen formen. In einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten braten. Für den Dip Lauchzwiebel putzen, in feine Ringe schneiden. Koriander hacken und Tomate würfeln. Avocado und Papaya halbieren, entkernen und schälen. Fruchtfleisch würfeln. Alles vermischen. Limette auspressen. Saft zu den vorbereiteten Dipzutaten gießen. Öl hinzufügen und mit einem Pürierstab alles kurz pürieren. Avocado-Dip mit Salz und Pfeffer abschmecken. Geflügelbällchen zusammen mit dem Dip anrichten und nach Wunsch mit Petersilie garnieren.

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Portion 320 kcal, 29 g E, 13 g F, 20 g KH

TIPP Es müssen beim Hackteig nicht immer nur Kräuter wie Majoran, Petersilie, Rosmarin oder Thymian sein. Einen feinen orientalischen Geschmack bekommt das Hackfleisch, wenn Sie fein geschnittene Pfefferminze und etwas Kreuzkümmelpulver mit unterkneten.

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Je i gilt:

be liff. Da nitte. Das r e s ensch ch s ll S e e te ie W Brotm nge Klinge moitpräziser sindcdh weiche Früch Fotos: ©Shutterstock.com (2)/Fissler (3)/Zassenhaus (1)/Zwilling Henckels (1)/WMF (1)

Messerkunde

: g i t t i n h c s t h Ec r e s s e M Schon gewusst? Reinigen: Spülmaschine oder per Hand? Faustregel: Hier sollten Sie auf die Herstellerangaben achten. In der Spülmaschine werden Messer und Besteckteile in einen Korb gestellt. Hier schlagen die Klingen schneller aneinander oder gegen andere Teile. Wird das Gerät nicht sofort gestartet, wirken Speisereste zu lange ein, es kommt zu Fleckenbildung und Lochkorrosion (Lochfraß) auf der Klinge. Besser: die schonende Reinigung per Hand. Unter warmem, fließendem Wasser mit etwas Spüli säubern. Feucht abwischen, trocknen.

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Dieses schar fe Trio sollte nicht fehlen 1

Fisch filetieren wie ein Profi Das geht leichter, als Sie denken – vor allem, wenn Sie das richtige Küchenwerkzeug dafür haben. Mit dem passenden Messer, einem Filiermesser (z. B. Fissler), können Sie eine Lachsforelle auch selbst filetieren: Das Messer hat eine elastische Klinge, mit der Sie eng an Haut und Gräte entlang arbeiten können.

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Zuerst den ausgenommenen, geschuppten Fisch waschen und trocken tupfen. Dicht unterhalb des Kopfes leicht schräg bis zur Mittelgräte einschneiden. Vorsichtig mit der Klinge unter das Fleisch fahren, Filet in Richtung Schwanz behutsam von der Mittelgräte ablösen.

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Filet auf die Hautseite legen. Vom Schwanzende an beginnen, Fleisch von der Haut trennen. Tipp: Das geht besonders gut, wenn Sie das Ende der Haut mit der einen Hand straffen. Dann die Messerklinge mit nur leichter Neigung fast parallel zur Haut führen und vorsichtig entlangziehen.

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Das Bauchfett entfernen – zu erkennen an der helleren Färbung. Tipp: Auf Gräten achten – mit einer kleinen, spitzen Pinzette noch einzelne Gräten herausziehen. Mit den Fingern entgegen der Fischfaser streichen: So sind die einzelnen Gräten gut zu ertasten.

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Pizza

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einen Pizzateig zuzubereiten, geht leichter, als Sie denken. Das Tolle daran: Sie benötigen dafür nur wenige Zutaten und können den

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So

w Teig – je nach Appetit, Lust und Laune – Hit ir belegen. m d u die z e b Teigschei


Grundrezept Pizzat eig Zutaten (für 4 kl eine runde PizzaS oder 1 groSSes Ba ckblech)

1/2 Würfel Hefe (ca. 21 g) 1 TL Zucker 500 g Mehl (Type 40 5 oder 550 oder spe zielles Pizzamehl) Salz 2 EL Olivenöl

So wird’s gemacht

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Hefe in 125 ml lauwarmes Wasser bröckeln. Zucker hinzufügen und unter Rühren darin auflösen. Mehl in eine Rührschüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefewasser in die Mulde gießen. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen (so lange, bis der Teig sich deutlich vergrößert hat).

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Etwa 1 TL Salz und Olivenöl zum Teig geben und unterrühren. Mit bemehlten Händen alles ca. 5 Minuten durchkneten, bis der Pizzateig glatt und geschmeidig ist. Ist der Pizzateig zu fest, noch etwas lauwarmes Wasser angießen. Ist er zu weich und klebrig, noch etwas Mehl hinzufügen.

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Teig zu einer Kugel formen. Nochmals zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen (der Teig sollte sein Volumen nun etwa verdoppelt haben). Teig nochmals ca. 10 Minuten kräftig durchkneten, eventuell vierteln. Auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rund ausrollen. Mit bemehlten Händen weiter zu 4 kleinen oder 1 großen dünnen Fladen auseinanderziehen.

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Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Teig mit Tomatensoße bestreichen, nach Belieben belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 20 Minuten backen.

Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 60 Minuten

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Fotos: ŠShutterstock.com (5)

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isch r a t e Veg

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NR

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Pizza


OHNE n Zwiebel

Variante Gefällig? NR

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Mit diesen Ideen möchten wir Ihre Fantasie anregen. Da fällt die Entscheidung bei der nächsten Pizza-Party schwer! Nr. 1: Viva vegetarisch Weniger ist manchmal mehr – so sehen es auch die Italiener. Sie essen ihre Pizza am liebsten mit frischen Kirschtomaten, Mozzarella und Basilikum.

Nr. 2: Für Pilzliebhaber Belegen Sie für diese Variante die Pizza mit fein geschnittenen Champignons, frischen Kirschtomaten, schwarzen oder grünen Oliven und Basilikum.

Nr. 3: Querbeet Gemüse Herrlich bunt! Mit Brokkoli, roter und gelber Paprika, schwarzen Oliven und Zwiebeln. Ergänzen Sie nach Wunsch Ihr Lieblingsgemüse.

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Nr. 4: Super Salami Pikant mit hauchdünnen italienischen Salamischeiben und gehackter Peperoni. Für Extra-Aroma die Salami erst nach dem Backen auf die Pizza legen.

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Löffel für Löffel ein Hit – und was für einer! Der leicht knofelige Geschmack der Bärlauchsuppe wird mit frisch aufgeschlagener Sahne verfeinert Zutaten für 4 Portionen Für die Suppe 400 g Porree 50 g Butterschmalz (z. B. Butaris) 1 l Hühner- oder Gemüsebrühe (Instant) 100 g Bärlauch 250 ml Schlagsahne Salz weißer grob zerstoßener Pfeffer 1 EL Zitronensaft Für die Brotchips 1/2 Baguette (180 g, vom Vortag) 100 g Butterschmalz Zubereitung Porree waschen, putzen und das obere dunkle Grün entfernen. Restlichen Porree in feine Ringe schneiden. In einem Topf 50 g Butterschmalz erhitzen. Porree darin kurz anschwitzen. Brühe dazugießen und zugedeckt bei geringer bis mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Bärlauch waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Hälfte der Sahne aufschlagen (beisei-

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testellen). Bärlauch (bis auf 2 EL zum Garnieren) und restliche Sahne zur Suppe geben. Alles mit dem Pürierstab sehr fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zitronensaft hinzufügen (die Suppe darf nicht mehr kochen, sonst wird der Bärlauch braun und verliert deutlich an Aroma). Für die Brotchips das Baguette schräg in lange dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne 100 g Butterschmalz erhitzen. Baguettescheiben darin von beiden Seiten knusprig rösten. Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Suppe auf vorgewärmte Teller verteilen. Jeweils etwas geschlagene Sahne daraufgeben. Nach Belieben mit einer Gabel leicht unterziehen. Mit beiseitegelegtem Bärlauch garnieren. Brotchips dazu servieren.

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 690 kcal, 8 g E, 59 g F, 26 g KH

INFO Bärlauch wird von Jahr zu Jahr beliebter. Aus gutem Grund: Seine Fans betört er mit einem dezenten Knoblauch-Aroma, erinnert geschmacklich an Schnittlauch. Je nach Wetter wächst er schon ab Mitte Februar bis Ende Mai an schattigen, feuchten Standorten im Wald und ist in Gemüseläden und im Supermarkt erhältlich.

Foto: Butaris (1)

BÄrlauch

Bärlauchcremesuppe mit Brotchips


wenn Sie es noch knusrpiger mögen, Streuen Sie zusätzlich geröstete Pinienkerne über die suppe

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Zutaten für 4 Portionen 1 kg Lammrücken (mit Knochen) 1 EL Öl, Salz, Pfeffer 250 ml Rotwein 500 ml Bratenfond (Glas) 1 Lorbeerblatt, Rosmarin, Thymian 1–2 EL dunkler Soßenbinder 1 Bund gehackter Bärlauch 200 g weiche Butter 50 g gehobelter Parmesan 80 g Paniermehl, 2 Eier, Zucker Zubereitung Fleisch in Öl rundherum anbraten. Salzen, pfeffern und herausnehmen. Bratensatz mit Wein ablöschen, Fond einrühren und aufkochen. Kräuter hinzufügen, 10 Minuten köcheln lassen. Kräuter herausnehmen. Soße würzen. Mit Soßenbinder andicken. Abschmecken. Lamm im Backofen bei 160° C ca. 15 Minuten garen, herausnehmen, 3–4 Minuten ruhen lassen. Für die Kruste Bärlauch, Butter, Parmesan, Paniermehl und Eier luftig aufschlagen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker kräftig würzen. Fleisch ca. 1 cm dick mit der BärlauchMasse bestreichen. Bei 220° C weitere 5–8 Minuten garen. Lammrücken in Stücke teilen, mit der Soße anrichten. Dazu: Knödel (z. B. Pfanni) und Gemüse.

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übrig gebliebenen Lammknochen zu einem fond auskochen, als Basis für soSSen und suppen verwenden. Seque dipis escidtExp lique evero magni reptaquos acesto et reiciisquiam quissus rerisXimillib

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Zubereitungszeit: ca. 90 Minuten Pro Portion 430 kcal, 13 g E, 34 g F, 16 g KH

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Fotos:

BÄrlauch

Lammrücken mit Bärlauchkruste


Spargel-Quiche mit Bärlauch Zutaten für 4 Portionen Für den Belag 1 Packung tiefgefrorener Blätterteig (450 g) 400 g weißer Spargel, Salz 80 g Butter (z. B. Kerrygold) 1 TL Zucker 3 Eier 200 ml Vollmilch 3 EL gehackter Bärlauch (ersatzweise 1 EL Bärlauch-Pesto) weißer Pfeffer 30 g Pinienkerne Zubereitung Teigplatten leicht übereinander lappend auftauen lassen. Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel in 10 cm lange Stücke schneiden. Zugedeckt in Salzwasser mit 40 g Butter und Zucker 8–10 Minuten garen. Herausnehmen, abtropfen lassen. Teig auf bemehlter Fläche ausrollen, eine gefettete Tarte- oder Springform (26 cm Ø) damit auslegen. Eier, Milch, Bärlauch, Salz und Pfeffer verrühren, auf den Teig gießen. Spargel sternförmig daraufgeben, mit Pinienkernen bestreuen. Restliche Butter in Flöckchen darauf verteilen. Teigecken leicht darüberklappen. Im Backofen bei 200° C 35–40 Minuten backen.

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Fotos: Kerrygold (1)/Pfanni (1)

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Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten Pro Portion 510 kcal, 7 g E, 40 g F, 27 g KH

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Die meisten kennen Graupen nur als Einlage für Suppen & Eintöpfe. Hier laufen sie als Beilage im Risotto zu einer knusprigen Hähnchenbrust zur Höchstform auf Zutaten für 4 Portionen 2 Schalotten 2 Möhren 3 TL Butter 125 g Graupen 50 ml Weißwein 500 ml und 2 EL Mineralwasser (mit viel Kohlensäure) 1 EL Gemüsebrühe 2 Lauchzwiebeln 50 g Parmesan Salz Pfeffer 1 Knoblauchzehe 4 Hähnchenbrüste (mit Haut und Knochen) 4 Zweige Thymian 200 g Zuckererbsen abgeriebene Muskatnuss 1 Prise Zucker 1 Bund Schnittlauch Zubereitung Schalotten abziehen, fein hacken. Möhren schälen und würfeln. In einem Topf 2 TL Butter erhitzen. Schalotten darin glasig anbraten.

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Möhren hinzufügen. Graupen dazugeben und kurz mitbraten. Mit Wein ablöschen, einköcheln lassen. 500 ml Mineralwasser (mit viel Kohlensäure) und Brühe angießen. Bei geringer Hitze 20–25 Minuten garen. Lauchzwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden und zu den Graupen geben. Parmesan reiben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch abziehen und zerdrücken. Fleisch waschen und trocken tupfen. In einer backofenfesten Pfanne 1 EL Mineralwasser (mit viel Kohlensäure) erhitzen. Fleisch, Knoblauch und Thymianzweige darin anbraten. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 10 Minuten garen. Herausnehmen, kurz ruhen lassen. Salzen und pfeffern. Zuckererbsen putzen und längs in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne 1 EL Mineralwasser (mit wenig Kohlensäure) und 1 TL Butter erhitzen. Zuckererbsen darin kurz anbraten. Mit Muskat, Salz und 1 Prise Zucker würzen und herausnehmen. Schnittlauch in Röllchen schneiden und unter die Graupen mischen,

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Mischung auf Tellern anrichten. Nach Belieben Hähnchenbrust vom Knochen lösen, in Scheiben schneiden und auf den Graupen anrichten. Mit Zuckererbsenstreifen garnieren. Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Portion 660 kcal, 52 g E, 22 g F, 32 g KH

TIPP Garen in Mineralwasser? Das geht ganz einfach und hat viele Vorteile: Hier wird die Hähnchenbrust praktisch fettfrei angebraten, gart dann schonend im Backofen. Und: Die Garzeit der Graupen wird durch das Kochen im kohlensäurehaltigen Mineralwasser verkürzt. Die Zuckererbsen behalten durch das Garen in Mineralwasser ihre grüne

Foto: IDM (1)

Geflügel-GerichtE

Hähnchenbrust auf Graupenrisotto


Sind Reste vom GraupenRisotto übrig? Einfach am nächsten tag z. B. mit Pilzen anbraten.

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Gefl端gel-GerichtE


Puten-Saté-Spieße auf Asia-Salat Sie sind ein genussvoller Hingucker auf Tisch & Tafel. Und exotische Gewürze wie Zitronengras versprechen ein fernöstliches Geschmackserlebnis – ein Fest für die Sinne!

Foto: Deutsches Geflügel (1)

Zutaten für 4 Portionen 1 Stück Ingwer (20 g) 1 rote Chilischote 1 Limette 2 EL Sesamöl 4 EL Olivenöl 2 EL Honig 10 g gemahlener Koriander 600 g Putenbrustfilet 8 Stängel Zitronengras Salz frisch gemahlener Pfeffer 2 reife Papayas 1/2 weißer Rettich/Radi Zucker 5 ml Reisessig etwas Brunnenkresse Zubereitung Ingwer schälen und fein hacken. Chilischote waschen, längs halbieren, entkernen und in feine Würfel schneiden. Limettenschale abreiben, Frucht auspressen. Sesamöl, Olivenöl, Honig, abgeriebene Limettenschale und -saft verrühren. Ingwer, Koriander und Chili unterrühren.

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Putenfleisch waschen, trocken tupfen und der Länge nach in 8 Scheiben schneiden. Fleisch in die Schüssel zur Chili-Ingwer-Marinade geben und unterheben. Zugedeckt im Kühlschrank mindestens 1 Stunde marinieren. Zitronengras jeweils etwas spitzer zuschneiden. Jeweils ein Stück Fleisch wellenförmig auf einen Zitronengrasstängel stecken. Salzen und pfeffern. Papayas schälen, halbieren, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Rettich/Radi schälen und fein hobeln. Papayas, Rettich, Salz, Zucker und Reisessig vermengen und ca. 5 Minuten durchziehen lassen. Auf Tellern oder einer Platte verteilen. Brunnenkresseblätter abzupfen. Eine Grillpfanne ohne Fett erhitzen. Die vorbereiteten Fleischspieße darin von beiden Seiten 1–2 Minuten kräftig anbraten. PutenChili-Spieße auf dem Rettich-PapayaSalat anrichten und mit jeweils etwas Brunnenkresse garnieren.

Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 30 Minuten Pro Portion 530 kcal, 42 g E, 32 g F, 10 g KH

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INFO Besonders raffiniert und praktisch: Bei den Puten-Spießen werden die Zitronengrasstängel auch gleichzeitig zum Geschmacksträger. Das Aroma vom asiatischen Zitronengras ist, wie der Name schon sagt, zitronenartig frisch, mit einem Hauch von Rosenduft. Beim Braten gibt es diese köstlichen Aromen dann ans Fleisch ab.

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Zutaten für 4 Portionen 500 g kleine Kartoffeln (z. B. Agila) 2 Zweige Thymian 2 EL Olivenöl Salz 1 Bio-Zitrone 2 EL Tomatenketchup 1/2 TL Edelsüß-Paprika 2 EL Rapsöl 8 Chickenwings (z. B. deutsche Hähnchenflügel) frisch gemahlener Pfeffer Zubereitung Kartoffeln abbürsten und ungeschält der Länge nach vierteln. Thymian waschen, trocken tupfen und die Blättchen abzupfen. In einer Schüssel Kartoffelspalten, Thymian, Olivenöl und Salz vermengen. Zitronenschale fein abreiben. Mit Ketchup, Edelsüß-Paprika und Rapsöl verrühren. Fleisch großzügig mit der Marinade bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen. Fleisch und Kartoffelspalten auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 165° C ca. 35 Minuten knusprig backen. Chickenwings mit Kartoffelspalten anrichten. Nach Wunsch Zitronenspalten dazu reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Portion 370 kcal, 19 g E, 24 g F, 20 g KH

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Fotos: Deutsches Geflügel (1)/Brunch (1)

Geflügel-GerichtE

Chickenwings mit Kartoffelspalten


Karibisches Hähnchen-Curry Zutaten für 2 Portionen 2 Hähnchenbrustfilets (à 150 g) 1/2 TL Currypulver, 2 EL Öl 125 g Basmatireis 1 kleine Möhre, 1 Lauchzwiebel 8 Zuckererbsen 200 ml Kokosmilch 1 Stängel Zitronengras 4 Maiskölbchen (aus dem Glas) 50 g Bambussprossen 200 g Curry-Frischkäse (z. B. Brunch) Salz und Pfeffer (beides frisch gemahlen) 6 gehackte Minzeblätter Zubereitung Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Curry und 1 EL Öl verrühren. Fleisch darin 15 Minuten marinieren. Reis nach Packungsanweisung garen. Gemüse putzen bzw. schälen. Möhre in Stifte, Lauchzwiebel in Ringe schneiden. Fleisch in 1 EL Öl anbraten, mit Kokosmilch ablöschen. Zitronengras halbieren, flach klopfen, klein schneiden. In die Kokosmilch geben. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Möhren, Zuckererbsen, Mais und Bambus hinzufügen, weitere 5 Minuten dünsten. Lauchzwiebel und 3 EL Frischkäse dazugeben. Würzen. Minze unter den Reis mischen. Curry jeweils mit 1 TL Frischkäse auf dem Reis anrichten.

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Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 25 Minuten Pro Portion 840 kcal, 81 g E, 45 g F, 28 g KH

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Der Fladen wird oft wie Brot zu pikanten Gerichten gereicht, schmeckt unterwegs und zu Hause. Eine Handvoll Leckereien für die Füllung, fertig! Zutaten für 4 Portionen 1/4 Chinakohl 1 kleine rote Paprikaschote 8 rohe ungeschälte Garnelen (à 25 g, ohne Kopf) 2 Knoblauchzehen 1 EL Sonnenblumenöl Salz Pfeffer 4 Tortilla-Wraps (z. B. Casa Fiesta) 200 g Doppelrahmfrischkäse Zubereitung Kohl putzen, der Länge nach halbieren und in feine Streifen schneiden. Kohl waschen und trocken tupfen. Paprika putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Garnelen aus der Schale lösen, Darm entfernen, waschen und trocken tupfen. Knoblauch abziehen und fein würfeln. In einer Pfanne Öl erhitzen. Garnelen darin ca. 5 Minuten braten. Nach ca. 2 Minuten Knoblauch hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tortilla-Wraps nacheinander in einer sehr heißen Pfanne ohne Fett von jeder Seite je ca. 1 Minute anbraten. Herausnehmen. Tortillas jeweils mit Frischkäse bestreichen,

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dabei einen ca. 3 cm breiten Rand frei lassen. Mit jeweils 2 Garnelen, Paprika und Chinakohl belegen. Dabei einen Rand von 4 cm frei lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tortillas an 2 gegenüberliegenden Seiten einschlagen. Von einer kurzen Seite möglichst fest aufrollen. An beiden Seiten mit Küchengarn zusammenbinden, schräg halbieren und anrichten. Dazu passt ein grüner Salat.

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 400 kcal, 18 g E, 20 g F, 37 g KH

TIPP Die Wraps sind nicht nur warm ein leckerer Snack. Frisch aufgerollt und eingepackt sind sie ideal als kalter Imbiss für unterwegs. Toller Nebeneffekt: Die Wraps liegen durch die frischen Zutaten nicht so schwer im Magen. Sie sind daher das optimale Essen für eine kurze Pause im Büro. Da kann man genießen ohne schlechtes Gewissen.

Foto: Casa Fiesta (1)

Snacks

Tortilla-Wraps mit Shrimps


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Zutaten für 12 Portionen 230 g Mehl 1 Päckchen Trockenbackhefe Salz, 5 EL Olivenöl 6 EL passierte Tomaten 6 EL Chilisoße 50 g Parmaschinken 4 Feigen, etwas Rosmarin 60 g gehackte Walnüsse (z. B. kalifornische) 200 g Mozzarellascheiben Zubereitung Mehl, Hefe und Salz mischen. Olivenöl und 125 ml warmes Wasser hinzufügen. Mit den Knethaken des Handrührgerätes alles glatt verkneten. Zugedeckt ca. 40 Minuten gehen lassen. Teig in 12 Portionen teilen. Jeweils zu einer Kugel formen, flach drücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und weitere 10 Minuten gehen lassen. Tomaten und Chilisoße verrühren. Schinken in Streifen schneiden. Feigen jeweils in 3 Scheiben schneiden. Teig mit Tomaten-Chili-Soße bestreichen. Jeweils mit Schinken und Feigen belegen. Mit Rosmarinnadeln und Walnusskernen bestreuen, mit Mozzarella in Scheiben bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 225° C 15–20 Minuten backen.

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Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 45 Minuten Pro Portion 220 kcal, 8 g E, 12 g F, 20 g KH

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Fotos:

Snacks

Mini-Pizza mit Feigen und Parmaschinken


Filoteig-Schälchen mit Thunfisch Zutaten für 4 Portionen 2 EL Butter 100 g Filoteigblätter 150 g Thunfisch (im eigenen Saft) 2 Avocados (z. B. Hass) 2 Lauchzwiebeln 1 Stange Staudensellerie 50 g schwarze Oliven (ohne Stein) 2 gehäutete Strauchtomaten grobes Meersalz Pfeffer 2–3 EL Olivenöl Zubereitung Butter zerlassen. Teigblätter in 10 x 10 cm große Stücke schneiden, mit etwas flüssiger Butter bepinseln. Mit jeweils 3 übereinandergelegten Blättern eine 4er-Muffinform auslegen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° C 12–15 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Thunfisch abtropfen lassen. Avocados halbieren, entkernen und schälen. Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Lauchzwiebeln und Sellerie putzen, in feine Ringe schneiden. Oliven halbieren. Tomaten vierteln, entkernen, würfeln. Alles vermischen, salzen, pfeffern. Mit Olivenöl alles abrunden. Filoteig-Schälchen mit der Masse füllen. Evtl. mit Schnittlauch garnieren.

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Fotos: California Walnuts (1)/Hass (1)

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Portion 300 kcal, 12 g E, 19 g F, 22 g KH

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Snacks

Hähnchen-Curry-Bagel Es muss nicht immer eine Stulle, Bemme, Kniffte oder Schnitte sein. Beim Bagel – einem Hefeteiggebäck mit dem runden Loch in der Mitte – bleibt kein Krümel übrig Zutaten für 4 Portionen 2 Hähnchenbrustfilets (à 150 g) Salz Pfeffer 1 EL Sonnenblumenöl 1 Mango 1/2 Topf Koriander 2 kleine Chilischoten 250 g ungesalzenes Streichfett (z. B. Arla) 2 EL Zitronensaft Currypulver 4 Salatblätter 1 kleine rote Zwiebel 4 Sesam-Bagels Zubereitung Fleisch waschen, trocken tupfen. Salzen und pfeffern. In einer Pfanne Öl erhitzen. Fleisch darin rundherum ca. 10 Minuten braten. Mango schälen, Fruchtfleisch in Spalten vom Kern schneiden und etwa die Hälfte in feine Würfel schneiden. Koriander waschen, trocken tupfen (etwas zum Garnieren beiseite­legen) und fein hacken. Chilis waschen, putzen, längs einritzen, entkernen. Chilis fein würfeln.

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Mangowürfel, Koriander, Chilis, Streichfett und Zitronensaft zu einem Aufstrich glatt verrühren. Mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken. Salat putzen, waschen und trocken tupfen. Fleisch in mundgerechte Scheiben schneiden. Zwiebel abziehen und in Ringe schneiden. Restliche Mango in Scheiben schneiden. Bagels aufschneiden, die Unterseite jeweils mit Curry-Aufstrich, Salatblättern, Fleisch, Mangoscheiben und Zwiebelringen belegen. Nach Wunsch nochmals mit Curry abschmecken und mit Koriander garnieren. Mit dem Bageldeckel belegen. Restlichen Curry-Aufstrich dazu reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Portion 470 kcal, 22 g E, 26 g F, 35 g KH

TIPP Frische Mangos geben unter leichtem Druck nach und haben einen angenehmen Duft. Auf der Schale dürfen keine schwarzen Flecken zu sehen sein. Unreife Mangos lassen sich noch ca. 1 Woche bei Zimmertemperatur aufbewahren. In Zeitungspapier wickeln, dann reifen sie nach.


Foto: Arla (1)

Der Aufstrich schmeckt auch köstlich als Füllung, z. B. in Putenoder Hähnchenschnitzel.

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Snacks

Gefüllte ZiegenkäseCroissants Zutaten für 12 Stück 2 Packungen Croissantteig (à 250 g, Kühlregal) 200 g Ziegengouda (z. B. Frico) 50 g getrocknete Tomaten (in Öl) einige Basilikumblätter 1 rote Paprikaschote Zubereitung Croissantteig ausrollen, Croissants nach Packungsanweisung an der Markierung ausschneiden. Ziegengouda fein reiben. Tomaten in feine Würfel schneiden. Basilikum waschen und in Streifen schneiden. Paprika putzen, waschen, entkernen und fein würfeln. 150 g Käse, Tomaten, Basilikum und Paprika vermischen, auf dem Croissantteig verteilen und fest aufrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit restlichem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 20 Minuten goldbraun backen. Dazu passt ein gemischter Salat.

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Stück 230 kcal, 7 g E, 16 g F, 18 g KH

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Pikant-fruchtige Blätterteigkissen Zutaten für 8 Stück 1 Packung Blätterteig (270 g, Kühlregal) 4 EL Apfelgelee 4 säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop, Cox Orange) 2 EL getrocknete Sauerkirschen 100 g alter Gouda (z. B. Frico) 50 g Macadamianüsse Zubereitung Blätterteig ausrollen, in ca. 8 gleichgroße Rechtecke (6 x 10 cm) schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, Blätterteig jeweils mit Apfelgelee bestreichen. Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Fruchtfleisch in Spalten schneiden und dachziegelförmig auf den Rechtecken verteilen. Kirschen würfeln, Käse reiben und Nüsse hacken. Alles gut mischen und auf den Äpfeln verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C 20–25 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

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Fotos: Frico (2)

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Stück 290 kcal, 6 g E, 20 g F, 29 g KH

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Reis

Safran-Reis mit Brokkoli und Aprikosen Ob mit Gemüse, als Füllung oder im Salat – Reis können Sie immer wieder neu und vielseitig kombinieren. Und exotische Gewürze bringen einen Hauch Fernost in Ihre Küche Zutaten für 4 Portionen 1 Zwiebel 2 EL Öl 1 Knoblauchzehe 1 Messerspitze Kreuzkümmel 200 g Langkornreis 1 Döschen Safranfäden 700 ml Gemüsebrühe (Instant) 500 g Brokkoli 2 Stangen Porree Salz Pfeffer 80 g Walnüsse (z. B. kalifornische) 50 g getrocknete Aprikosen Zubereitung Zwiebel abziehen und fein würfeln. In einem breiten Topf Öl erhitzen. Zwiebel darin goldgelb braten. Knoblauchzehe abziehen und dazupressen. Mit Kreuzkümmel würzen. Reis und Safran hinzufügen und Brühe angießen. Reis zugedeckt nach Packungsanweisung garen. Brokkoli putzen, waschen und in Röschen teilen, Stiele klein schneiden. Porree

Foto: California Walnuts (1)

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putzen, waschen und trocken tupfen. Porree in Ringe schneiden. Brokkoli und Porree in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten blanchieren. Abtropfen lassen und unter den Reis mischen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und 2–3 Minuten bei geringer Hitze darin ziehen lassen. Walnusskerne hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Aprikosen in mundgerechte Spalten schneiden. Nüsse und Aprikosen unter den Reis mischen. Alles nochmals kurz erhitzen und abschmecken.

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Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Portion 440 kcal, 14 g E, 19 g F, 53 g KH

TIPP Das Gericht bietet vielfache Variationsmöglichkeiten: Probieren Sie zum Beispiel anstelle von getrockneten Aprikosen frische Ananas oder Mango als fruchtige Zutat. Fleischfreunde geben einfach kross gebratene Geflügel- oder Rindfleischstreifen dazu.


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Reis

Orientalisch gefüllte Spitzpaprika Zutaten für 4 Portionen 100 g getrocknete Feigen 250 g Natur- und Wildreis (z. B. Oryza) 3 EL Butter, 200 g Feta Salz, Pfeffer 8 rote Spitzpaprika 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl 100 ml Weißwein 300 ml Brühe (Instant) 6 EL Minzeblätter 300 g Sahnejoghurt, Zucker Zubereitung Feigen klein schneiden. Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Abgießen, abtropfen lassen. Feigen und Butter untermengen. Feta zerbröckeln, hinzufügen. Salzen, pfeffern. Paprika putzen, waschen, längs aufschneiden und entkernen. Käse-Reis-Mischung in die Paprika füllen, in eine Auflaufform (20 x 30 cm) setzen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen, fein würfeln. In Öl andünsten, mit Wein ablöschen, kurz einkochen lassen. Brühe hinzufügen und die Soße über die Paprika gießen. Im Ofen bei 150° C 15 Minuten schmoren. Minzeblätter in Streifen schneiden. Minze und Joghurt glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Alles anrichten, servieren.

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Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Portion 550 kcal, 19 g E, 25 g F, 58 g KH

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Herzhafter LinsenReissalat mit Spinat Zutaten für 4 Portionen je 200 g Langkornreis und Puy-Linsen 1 Möhre, 2 Stangen Staudensellerie 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel 4 EL Olivenöl, 2 Fleischtomaten 60 g Pinienkerne 150 g Kabanossi (z. B. Houdek) 100 ml Gemüsebrühe (Instant) 2 EL Zitronensaft 1 EL Balsamico-Essig Salz, frisch gemahlener Pfeffer 100 g Blattspinat Zubereitung Reis und Linsen jeweils nach Packungsanweisung garen. Möhre schälen, fein würfeln. Sellerie putzen, in feine Scheiben schneiden. Knoblauch und Zwiebel abziehen, fein hacken. Gemüse in 1 EL Olivenöl andünsten. Fleischtomaten waschen und fein würfeln. Pinienkerne ohne Fett goldgelb anrösten. Kabanossi in feine Scheiben schneiden. In einer Schüssel Reis, Linsen, Gemüse, Tomaten, Pinienkerne und Kabanossischeiben mischen. Gemüsebrühe, Zitronensaft, Essig und restliches Olivenöl unterrühren. Spinatblätter verlesen. Salat salzen, pfeffern. Abschmecken. Vor dem Servieren die Spinatblätter unterheben.

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Fotos: Oryza (1)/Houdek (1)

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Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Pro Portion 670 kcal, 27 g E, 29 g F, 71 g KH

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Ein würziges Pilzgericht mit dem gewissen Extra: Dieses Pilz-Risotto bekommt seinen besonderen Genießer-Kick durch das frisch zubereitete Paprika-Pesto Zutaten für 4 Portionen 200 g Champignons (braune oder weiße) 250 g Risotto- & Paella-Reis (z. B. Oryza) 1 EL Butter Salz Pfeffer 50 g Parmesan 2 EL Mandelsplitter 1 Bund Basilikum 1⁄2 Bund Petersilie 250 g eingelegte Paprika 5 EL Olivenöl Zubereitung Pilze putzen und in feine Scheiben schneiden. Reis nach Packungsanweisung zubereiten. In einem Topf Butter erhitzen. Pilze hinzufügen und darin goldbraun anbraten. Reis salzen und pfeffern, unter den gegarten Reis mischen. Warm stellen. Parmesan grob hobeln. Für das Pesto Mandelsplitter ohne Öl in einer Pfanne goldbraun anrösten. Basilikum- und Petersilien-

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blätter abzupfen. Kräuter und Paprika fein hacken. Alles mit der Hälfte vom Parmesan mischen. Olivenöl hinzufügen und alles zu einem groben Pesto verrühren. Pikant abschmecken. Risotto mit je 1 EL Pesto auf Tellern anrichten. Restliche Parmesan­ hobel darauf verteilen und nach Belieben mit Basilikumblättchen garnieren. Restliches Paprika-Pesto dazu reichen.

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Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten Pro Portion 450 kcal, 12 g E, 23 g F, 50 g KH

TIPP Daran erkennen Sie gute Champignon-Qualität: Weiße Champignons sind fest, sehen weiß bis rosa aus. Wurden sie zu lange gelagert, zeigt sich das an bleibenden Druckstellen sowie braunen Verfärbungen an Stielen und Lamellen. Grundsätzlich sollten Sie Pilze kühl und trocken lagern und so schnell wie möglich verzehren.

Foto: Oryza (1)

Reis

Pilz-Risotto mit würzigem Paprika-Pesto


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für sie entdeckt

Runde Sache Die Schale „Anna“ ist aus hochglanzpoliertem Edelstahl und erinnert an eine halbierte Bowlingkugel – toll zum Aufbewahren von Obst, Nüssen und Kleingebäck (ca. 79,90 €).

Von philippi, Fachhandel

g der Lieblin tion! Redak

Bunte Mörser

Langweilige Mörser ade: Das Mörser-Set aus der „Colour-Edition“ ist ein farbenfroher Augenschmaus. Mit ihm bekommt jedes Gericht ruck, zuck seinen Aroma-Kick: einfach Kräuter oder Gewürze zerstoßen, fertig – frischer geht’s nicht. Set (Schale und Stößel), je ca. 12,95 €.

Von Gefu, im Fachhandel

Spezialist für Parmesan Kleiner Helfer ganz groß: Das Parmesanmesser „Roberto“ liegt fest in der Hand und kriegt mit seiner breiten, massiven Edelstahlklinge auch jeden anderen Hartkäse ruck, zuck klein (ca. 14,95 €).

Von Koziol, Fachhandel 94 Koch-Hits

KüchenEines haben unsere Helfer alle gemeinsam: Sie sehen poppig aus, sind auch noch superpraktisch

Abwarten und Tee trinken Mit dem „Traveler Zita“Reisebecher brauchen Sie auf Ihre Tasse Tee unterwegs nicht zu verzichten: Ein spezielles System brüht losen Tee auf den Punkt frisch auf. Eine doppelwandige Isolierung sorgt für die perfekte TrinkTemperatur (je ca. 19,95 €).

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Witzig ausgepresst Für alle Hobbyköche mit Humor: Je nach Bedarf holt die Zitruspresse „Angie“ mal mehr, mal weniger Saft aus Zitrusfrüchten – pur zum Trinken, zum Verfeinern oder Abschmecken (15,90 €).

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Frische-Box für Brot

Für mürbe Braten Von Rind bis Schwein: Ist der Braten perfekt auf den Punkt und fertig gegart, zeigt das digitale Braten-Thermometer „Sensero“ das exakt an und gibt dann Alarm (14,95 €).

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Von Hailo, Fachhandel

Poppig würzen Darf’s noch etwas Salz und Pfeffer sein? Die Gewürzmühlen aus der Serie „Mix it“ sind echte Hingucker, lassen sich super farblich miteinander kombinieren. Auch für getrocknete Kräuter geeignet (je ca. 29,95 €).

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Immer fitte Kräuter Kein Austrocknen oder zu viel Gießen mehr: In den „Fresh-Herbs“Töpfen bleiben Kräuter frisch und fit. Ein neuartiges Bewässerungssystem mit einer Blume als Wasserstandsanzeiger macht’s möglich. Gibt’s in vielen Farben (je ca. 9,99 €).

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Toaster im Retro-Design Nostalgie ist Trumpf! Dieser Campingbus ist ein Toaster, kommt im himmelblauen Flower-Power-Stil der 60er-Jahre daher. Er hat 6 Hitzestufen und eine Krümelschublade zur schnellen Reinigung (39,95 €). www.radbag.de

Fotos: Hersteller

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Brot und Brötchen optimal und formschön aufbewahren: Der rote, ovale Brotkasten hat vorne ein Sichtfenster, abgerundete Ecken und einen Klappdeckel mit Edelstahl-Griff (je ca. 49,90 €).

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Von Häppchen bis Ratatouille: Bei diesen Rezepten verzichtet jeder gerne mal auf Fleisch. Wetten, dass Sie es mit Sicherheit auch nicht vermissen werden? Zutaten für 4 Portionen 2 Zucchini (à 200 g) 2 Knoblauchzehen 10 Zweige Thymian 8 EL Olivenöl Salz 4 EL Weinessig Pfeffer 1 TL Honig 100 g Blattsalat (z. B. Eichblatt) 100 g Tomaten 1 Zwiebel 400 g Schafskäse

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Zubereitung Zucchini waschen, putzen und der Länge nach in ca. 8 dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Thymian waschen und die Blättchen von den Zweigen zupfen. In einer Pfanne 4 EL Öl erhitzen. Zucchinischeiben portionsweise ca. 2 Minuten unter Wenden darin braten. Mit Thymian, Knoblauch und Salz würzen. Scheiben herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Pro Portion 440 kcal, 19 g E, 37 g F, 9 g KH

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Für die Vinaigrette Essig, Salz, Pfeffer und Honig verquirlen. 4 EL Olivenöl unterrühren. Salat putzen, waschen und trocken tupfen. Tomaten waschen, putzen und fein würfeln. Zwiebel abziehen und in feine Ringe schneiden. Schafskäse in 16 Würfel schneiden. Je 1 Käsewürfel mit 1 Zucchini­ scheibe umwickeln bzw. aufrollen. Mit Holzstäbchen feststecken. Zucchinirollen und Salat auf Tellern anrichten. Mit Dressing beträufeln und nach Wunsch mit Thymian garnieren.

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TIPP Beim Einkauf sollten sich Zucchini fest anfühlen, die Schale sollte unbeschädigt und glatt sein. Ist der Stiel fest und grün, ist die Zucchini frisch. Hier gilt: Je kleiner, desto feinwürziger. Ideal: junge, ca. 15 cm lange, rund 100 g schwere Zucchini. Zucchini mögen keine Wärme, deshalb am besten im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.

Foto: Gaea (1)

Veggie-Küche

Zucchini-Häppchen mit Schafskäse


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Veggie-K端che

Fotos:

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Erbsen-Falafel mit Mango „süß-sauer“

Foto: California Walnut Commission (1)

Falafel sind orientalische Klößchen – meist aus Kichererbsen. Sie sind auch bei uns inzwischen ein beliebtes vegetarisches Gericht. Diese sind mit Erbsen zubereitet Zutaten für 4 Portionen Für die Falafel 250 g getrocknete grüne Schälerbsen 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen 1 kleine grüne Chilischote 1/2 Bund Koriander Salz, 1 TL Natronpulver 40 g Walnüsse (z. B. kalifornische) 50 g Kichererbsenmehl (ersatzweise Weizenmehl) Außerdem Öl zum Ausbacken Für die Pickles 1 Mango 1 kleine grüne Chilischote 2 TL Öl 1/2 TL Kurkuma (Gelbwurz) 1 EL brauner Zucker 1–2 EL Weißweinessig 40 g Walnüsse Zubereitung Erbsen über Nacht mit kaltem Wasser bedecken, einweichen. Abgießen.

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Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Chilischote waschen, putzen und fein hacken. Korianderblättchen abzupfen und hacken. In eine Rührschüssel Erbsen, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Koriander geben. Pürieren. Salz und Natron hinzufügen. Walnusskerne hacken, ohne Fett kurz anrösten. Gehackte Walnüsse und Mehl unter die Erbsenmasse mengen. Aus dem Teig Bällchen formen. Einen breiten Topf mit so viel Öl füllen, dass die Bällchen Platz darin haben. Öl auf 160° C erhitzen. Klößchen darin 3–5 Minuten goldbraun frittieren. Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mango schälen, Fruchtfleisch in Spalten vom Kern lösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Chilischote waschen, putzen und fein hacken. In einer Pfanne Öl erhitzen. Chilischote kurz darin andünsten. Kurkuma und Mango hinzufügen, mit Zucker bestreuen und 1–2 Minuten

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dünsten. Essig dazugießen, 1 Minute erhitzen. Nüsse hacken, rösten und untermischen. Alles anrichten. Nach Belieben mit Koriander garnieren. Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Pro Portion 520 kcal, 20 g E, 26 g F, 50 g KH

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TIPP Wenn Sie es eilig oder spontan Lust auf Falafel haben, verwenden Sie für die Masse Kichererbsen aus der Dose. Diese müssen Sie nicht über Nacht einweichen lassen, sondern können sie direkt mit Kräutern und Gewürzen pürieren. Wenn Sie es kalorienärmer wollen, backen Sie die Kichererbsenbällchen bei 200° C für ca. 15 Minuten im Backofen.

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Quinoa, das kleine Power-Korn, stammt aus Südamerika. Das wussten früher auch schon dessen Ureinwohner zu schätzen. Entdecken Sie es doch auch mal für sich Zutaten für 4 Portionen 400 ml Gemüsebrühe (Instant) 125 g Quinoa je 1 rote, grüne und gelbe Paprikaschote 1 Zucchini (ca. 250 g) 200 g Kirschtomaten 1–2 Knoblauchzehen 80 g Walnüsse (z. B. kalifornische) 4 EL Olivenöl 1 EL gehackter Oregano Salz, Pfeffer Zubereitung In einem Topf Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Quinoa darin nach Packungsanweisung ca. 20 Minuten kochen. Paprika putzen, waschen und entkernen. Paprika in mundgerechte Stücke schneiden. Zucchini waschen, putzen und längs halbieren, dann in Scheiben schneiden. Tomaten waschen, trocken tupfen und halbieren. Knoblauch abziehen und würfeln. Walnusskerne grob hacken.

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In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen. Walnüsse darin kurz anrösten. Paprika und Zucchini ins Öl geben und 2–3 Minuten anbraten. Knoblauch, Oregano und Tomaten hinzufügen und unter Wenden noch einige Minuten schmoren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Quinoa locker untermengen, nach Wunsch nochmals abschmecken und anrichten. Nach Belieben mit Oreganoblättchen garnieren. Dazu passt ein grüner Salat.

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 370 kcal, 10 g E, 25 g F, 27 g KH

INFO Quinoa-Samen können Sie wie Reis kochen – sie sind dann eine leckere Beilage zu Hauptgerichten, lassen sich in Salaten verarbeiten oder bilden eine sättigende Suppeneinlage. Sie können Quinoa auch prima für Bratlinge oder Aufläufe verwenden. Noch intensiver schmeckt Quinoa, wenn Sie es vor dem Kochen in einer Pfanne rösten.

Foto: California Walnuts (1)

Veggie-Küche

Buntes Quinoa-Ratatouille mit Nüssen


Probieren Sie das Ratatouille alternativ mit Couscous, Linsen oder Natur- und Wildreis.

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Desserts 102 Koch-Hits


Erdbeer-Amaretto-Tiramisu Die klassische italienische Leckerei haben wir für Sie etwas abgewandelt: Schicht für Schicht verführt das Tiramisu mit Biskuit, Quarkcreme, Amaretto, Krokant und Erdbeeren Zutaten für 4 Portionen 3 Eier abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone 175 g Zucker 1 Prise Salz 1 Beutel Biskuithilfe (25 g, z. B. Küchle) 75 g Mehl 50 g Speisestärke 1 Messerspitze Backpulver 400 g Erdbeeren 200 g Doppelrahmfrischkäse 250 g Magerquark 100 ml Milch 2 TL Sahnesteif 2 Päckchen Vanillezucker 4 EL Amaretto (italienischer Mandellikör) 2 EL gehackte Zartbitterschokolade 2 EL Mandel-Krokant 1 EL Puderzucker

Zubereitung In eine Rührschüssel Eier, 5 EL Wasser, abgeriebene Zitronenschale, 125 g Zucker, Salz und Biskuithilfe geben. Mit den Schneebesen des Handrührgerätes ca. 5 Minuten luftig aufschlagen.

Foto: Küchle (1)

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Mehl, Stärke und Backpulver mischen. Auf die Ei-Zuckermasse sieben und kurz unterrühren. Eine Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auslegen. Teig in die Form füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C 15–25 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. In einer Schüssel Frischkäse, Quark und Milch zu einer glatten Creme verrühren. Sahnesteif, 50 g Zucker und Vanillezucker mischen und unter die Creme rühren. Boden aus der Form lösen und waagerecht halbieren. Mit einem Glas 8 Kreise daraus ausstechen. Mit einem Plätzchenausstecher 4 kleine Blüten ausstechen oder mit einem Messer aus dem Teig schneiden (restlichen Boden anderweitig verwenden). Teigkreise mit Amaretto beträufeln und abwechselnd je 2 T   eigkreise, Creme und Erdbeeren in 4 Gläser (sollten am besten den Durchmesser wie das Glas zum Ausstechen haben) schichten. Mit gehackter Schokolade und Mandel-Krokant bestreuen. Biskuitblüten mit Puderzucker bestäuben und das Erdbeer-Amaretto-Tiramisu damit verzieren.

Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 50 Minuten Pro Portion 520 kcal, 18 g E, 19 g F, 66 g KH

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INFO Bei einem Tiramisu zahlt sich etwas Geduld aus: Stellen Sie das Erdbeer-Amaretto-Tiramisu mindestens 2 Stunden kalt. So hat das Aroma des Amarettos genügend Zeit, sich mit dem Biskuit und der Creme zu verbinden. Am besten schmeckt es jedoch, wenn Sie es einen Tag vorher zubereiten und über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.

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Zutaten für 4 Portionen 1/2 Vanilleschote 250 ml Soja-Drink mit Haselnussgeschmack (z. B. Alpro) 150 g Soja-Kochcreme 120 g Zucker abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange 80 g Nugatmasse 20 g Speisestärke, 5 Eigelb 2 EL brauner Zucker Zubereitung Vanilleschote aufritzen und das Mark herauskratzen. In einem Topf ausgekratztes Vanillemark, Haselnussdrink, Soja-Kochcreme, Zucker und abgeriebene Orangenschale aufkochen. Nugat würfeln, Masse in 4 flachen Auflaufförmchen (10 cm Ø) verteilen. Stärke und etwas Wasser glatt rühren, in die kochende Masse einrühren, bis diese andickt. Eigelbe verquirlen. 5–6 EL der heißen Haselnusscreme zu den Eigelben geben, unterrühren. Eigelbmasse unter Rühren in die Haselnuss-Vanillecreme gießen und kurz erhitzen (dabei nicht mehr kochen lassen). Masse auf den Nugat füllen und ca. 1 Stunde ganz auskühlen lassen. Mit braunem Zucker bestreuen. Unter dem vorgeheizten Backofengrill (oder mit einem Bruléebrenner, Fachhandel) bräunen (karamellisieren).

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Seque dipis escidtExp lique evero magni reptaquos acesto et reiciisquiam quissus rerisXimillib

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Text muss noch bestellt werden

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Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 30 Minuten Pro Portion 380 kcal, 4 g E, 16 g F, 52 g KH

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Fotos:

Desserts

Nugat-Crème brulée


Blaubeer-Joghurtcreme mit Honig-Nüssen Zutaten für 4 Portionen 200 g tiefgefrorene Blaubeeren 80 g Macadamianüsse 3 EL Honig 500 g Soja-Joghurt (z. B. Alpro) Zubereitung Blaubeeren auftauen lassen. Macadamianüsse grob hacken (das geht sehr gut im Gefrierbeutel: Nüsse hineingeben, fest verschließen. Mit einem Teigroller mehrmals so lange über den Beutel rollen, bis die Nüsse grob gehackt sind. Nüsse aus dem Beutel nehmen). Eine beschichtete Pfanne erhitzen und Nüsse darin ohne Fett rösten. In einem Topf Honig erhitzen. Nüsse hinzufügen und so lange umrühren, bis sie vollständig von Honig umhüllt sind. Topf von der Herdplatte nehmen und die Masse abkühlen lassen. Soja-Joghurt auf kleine Gläser verteilen. Honignüsse und Blaubeeren darauf verteilen und sofort servieren.

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Fotos: Alpro (2)

Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 15 Minuten Pro Portion 230 kcal, 7 g E, 18 g F, 9 g KH

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Versüßen Sie sich die Stunden, z. B. mit diesem cremigen Zusammenspiel in einer Mousse aus Ziegenfrischkäse und Himbeeren. Zergeht auf der Zunge! Zutaten für 4 Portionen 1 Eiweiß 70 g Zucker 300 g Ziegenfrischkäse (z. B. Chavroux) 150 g Crème fraîche 3–4 EL Zitronensaft 300 g tiefgefrorene Himbeeren 2 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone einige Blätter Zitronenmelisse Zubereitung Für die Frischkäsemousse Eiweiß und 60 g Zucker steif schlagen. In eine Schüssel Ziegenfrischkäse, Crème fraîche und 1–2 EL Zitronensaft geben und alles gut verrühren. Eischnee vorsichtig unterheben. Ein Sieb auf eine Schüssel setzen, ein Passiertuch oder ersatzweise ein feines Küchenhandtuch darin ausbreiten. Mischung auf das Tuch geben und zugedeckt über Nacht im Kühlschrank stehen bzw. abtropfen lassen. Himbeeren auftauen lassen, einige zum Garnieren beiseitelegen. In

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eine Rührschüssel restliche Himbeeren, restlichen Zucker und Zitronensaft geben. Pürieren und durch ein Sieb streichen. Einen Esslöffel in kaltes Wasser tauchen und damit aus der Frischkäsemousse 8 Klößchen (Nocken) abstechen. Auf Desserttellern jeweils anrichten. Jeweils etwas Himbeersoße kreisförmig herum verteilen. Frischkäsemousse mit Zitronenschale und Zitronenmelisse garnieren.

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Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 25 Minuten Pro Portion 380 kcal, 10 g E, 21 g F, 36 g KH

TIPP Wenn Sie die Himbeersoße etwas aufpeppen möchten, geben Sie einfach einen Schuss Himbeergeist oder Pfefferminzschnaps dazu. Oder rühren Sie sie statt mit normalem Zucker mit Vanillezucker an. Reste der Soße halten sich wenige Tage im Kühlschrank. Sie können sie dann später z. B. warm zu Waffeln oder Vanilleeis reichen.

Foto: Chavroux (1)

Desserts

Frischkäsemousse auf Himbeerpüree


schokoladiges extra: bestreuen sie die Frischk채semousse mit geraspelter schokolade.

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Ob auf dem Brot, als Dip oder zu gegrilltem Fleisch – die feine Schärfe und Würze der selbst gemachten Tomaten-Marmelade sorgen für mediterranes Flair Zutaten für 8 Portionen 20 gelbe Kirschtomaten 10 grüne Tomaten 2 rote Zwiebeln 1 weiße Gemüsezwiebel 3 rote Paprikaschoten 1 rote Chilischote 10 g Fenchelsamen 5 g Senfsaat 6 Nelken 2 Lorbeerblätter 20 g Palmzucker (Asialaden oder Asiaregal im Supermarkt) Meersalz frisch gemahlener Pfeffer 500 g Gelierzucker (2 : 1) Zubereitung Tomaten waschen, putzen. Rote Zwiebeln und Gemüsezwiebel abziehen. Paprika waschen, putzen und entkernen. Grüne Tomaten, Zwiebeln und Paprika fein würfeln. Chilischote waschen, putzen und fein hacken.

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Gelbe Tomaten zerdrücken. Vorbereitete Zutaten und Gewürzzutaten in einen hohen Topf geben und alles vermischen. Gelierzucker daraufstreuen und 1–2 Stunden durchziehen lassen. Masse erst aufkochen und dann bei mittlerer Hitze 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die noch heiße Tomaten-ZwiebelMarmelade in vorbereitete Gläser mit Schraubverschluss füllen. Gläser fest verschließen und auf den Kopf stellen. Nach dem Auskühlen wieder umdrehen. Die Marmelade eignet sich als kalter Dip zu Brot, zu gegrilltem Fleisch und Grillgemüse.

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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Pro Portion 310 kcal, 2 g E, 2 g F, 72 g KH

TIPP Zum Abfüllen die Gläser auf ein feuchtes Tuch stellen, damit sie nicht springen. Nach dem Einfüllen die Gefäße erst fest verschließen und dann für 5 Minuten auf den Kopf stellen – damit sich ein Vakuum bilden kann. Abgekühlte Marmelade kühl und dunkel aufbewahren. Nach Belieben mit Etiketten und Schleifenpapier hübsch verzieren.

Foto: Tomateninfo (1)

Pikante Mitbringsel

Feurige Tomaten-ZwiebelMarmelade


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Pikante Mitbringsel

Geschenk-Idee: Knabberstangen in pergament und k端chentuch einwickeln, schleife darum, fertig.

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Knusprige Kümmelstangen zum Knabbern Ob zu Wein oder Bier, beim Fernsehen oder Spieleabend: Snack dir eine – und zwar zwischendurch eine gebackene Kümmelstange, am besten frisch aus dem Ofen Zutaten für 12 Portionen 300 g mehligkochende Kartoffeln (z. B. Augusta) Salz 250 g Mehl (z. B. Aurora) 1/2 TL Backpulver 250 g weiche Butter Salz Pfeffer etwas abgeriebene Muskatnuss 1 Eigelb grobes Salz Kümmel Zubereitung Kartoffeln abbürsten. Mit Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Abgießen, abkühlen lassen und pellen. Durch eine Kartoffelpresse drücken oder auf einer Haushaltsreibe fein reiben. Mehl und Backpulver mischen, Butter, Salz, Pfeffer und Muskat hinzufügen. Mit den Knethaken des Handrührgerätes alles zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten kalt stellen.

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Foto: Aurora (1)

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Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche fingerdick auf eine Größe von ca. 30 x 30 cm ausrollen. Mit einem Teigrädchen oder einem scharfen Messer in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Oberfläche mit verquirltem Eigelb bestreichen und großzügig grobes Salz und Kümmel über den Teig streuen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C 15–20 Minuten auf der mittleren Schiene goldgelb und knusprig backen. Kümmelstangen auf dem Blech auskühlen lassen.

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Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 50 Minuten Pro Portion 250 kcal, 3 g E, 17 g F, 19 g KH

INFO Bei Kümmel scheiden sich die Geister: Die einen mögen ihn, andere finden ihn zu extrem im Geschmack. Wenn Sie gerne mit Kümmel kochen, greifen Sie auf ganze Kümmelsamen zurück. Sie sollten Sie jedoch nicht unbedingt ganz ins Essen geben, sondern für ein tolles Aroma kurz vor der Verwendung im Mörser grob zerstoßen.

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Wer sagt denn, dass Muffins immer süß sein müssen? Diese herzhaften Muffins gibt’s mit Pesto und Salami und sind einfach zum Anbeißen Zutaten für 12 stück 300 g Mehl 2 TL Backpulver 2 Eier 125 ml Olivenöl 250 g Ricotta 50 ml Milch Salz, Pfeffer 50 g Salami 125 g getrocknete Cranberrys 50 g Basilikum-Pesto 50 g rotes Pesto Basilikumblätter zum Garnieren Zubereitung Mehl und Backpulver mischen. Eier, Olivenöl, Ricotta und Milch verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Masse unter das Mehl rühren. Von der Salami 12 kleine Streifen abschneiden, restliche Salami in Würfel schneiden. Salamiwürfel und Cranberrys unter den Teig heben.

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Teig in 2 Portionen teilen. Unter die eine Hälfte das Basilikum-Pesto und unter die andere das rote Pesto rühren. Teig in eine mit Papierförmchen ausgelegte 12er-Muffinform einfüllen. Jeweils 1 Salamistreifen daraufsetzen. Im vorgeheizten Backofen bei 175° C 25–30 Minuten backen. Nach Belieben mit Basilikumblättchen garnieren.

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Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten Pro Stück 330 kcal, 7 g E, 22 g F, 27 g KH

INFO Wenn Sie keine Papierförmchen zu Hause haben, dann fetten Sie die Mulden einer Muffinform gut ein (mit Butter, Margarine oder Öl). Stellen Sie sie anschließend einige Minuten ins Gefrierfach. Dann lösen sich die Muffins nach dem Backen besser aus der Form. Fett-Spartipp: das Öl mit einem Pumpzerstäuber in der Form verteilen.

Foto: Cranberry Marketing Committee (1)

Pikante Mitbringsel

Pesto-Muffins mit Ricotta und Salami


Probieren Sie die Muffins statt mit Salami auch mal mit gekochtem Schinken oder Parmaschinken.

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Pikante Mitbringsel


Mini-Schinken-Gugelhupf mit Käse Die kleinen Schinken-Käse-Küchlein sind aus Hefeteig. Sie sehen auch putzig aus und warten nur noch darauf, von Ihnen entdeckt zu werden Zutaten für 12 Stück 250 g Mehl 1 Würfel frische Hefe (42 g) 125 ml lauwarme Vollmilch 200 g Kochschinken 150 g alter Gouda (z. B. Frico) 1 TL Salz 4 Eier 125 ml Olivenöl frisch gemahlener Pfeffer 50 g Macadamianüsse Zubereitung Mehl in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Hefe in die Vertiefung bröckeln, mit etwas Milch verrühren und zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen. Kochschinken und 100 g Käse in feine Würfel schneiden, restlichen Käse fein reiben. Salz, Eier, Öl, restliche Milch und etwas Pfeffer unter den Teig heben und alles glatt verkneten. Macadamianüsse hacken. Kochschinken, Käsewürfel und 2/3 der Nüsse unterkneten.

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Foto: Frico

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Teig in kleine, gefettete Gugelhupfförmchen oder eine mit Papierförmchen ausgelegte 12er-Muffinform füllen. Geriebenen Käse und restliche Nüsse darüberstreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C 30–40 Minuten goldbraun backen. Gugelhupf warm oder kalt servieren. Dazu schmeckt ein bunter Salat.

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Zubereitungszeit (ohne Wartezeit): ca. 70 Minuten Pro Stück 310 kcal, 13 g E, 22 g F, 17 g KH

TIPP Die kleinen Kuchen schmecken noch pikanter, wenn Sie geröstete, gesalzene Macadamianüsse unter den Teig heben. Die Röstaromen der Nüsse geben zusätzliche Würze. Aber Vorsicht: Seien Sie dann sparsam mit normalem Speisesalz. Sonst wird der Teig zu salzig.

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Darf’s was Spritziges sein? Dieser coole Drink aus Himbeeren ist mit Ingwer und Cachaça (Zuckerrohrschnaps) verfeinert – perfekt für einen prickelnden Abend

Zutaten für 2 Gläser 1 kleines Stück Ingwer (10 g) 40 ml Himbeerpüree (ersatzweise 5–6 Himbeeren, frisch oder tiefgefroren) 100 ml Cachaça (brasilianischer Zuckerrohrschnaps) 50 ml Zitronensaft 30 ml Läuterzucker (ersatzweise Zuckersirup) 4 Eiswürfel 100 ml Mineralwasser grob abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone einige Minzeblätter Zubereitung Ingwer fein reiben. Himbeerpüree und Ingwer in einen Cocktail-Shaker (oder in einen Standmixer) geben. Tiefgefrorene Himbeeren auftauen lassen, pürieren. Zuckerrohrschnaps, Zitronensaft und Läuterzucker hinzufügen. Alles kräftig schütteln bzw. auf höchster Stufe des Standmixers mixen.

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Eiswürfel auf 2 Gläser (à 300 ml Inhalt) verteilen. Cocktail-Mix auf ein Teesieb gießen, in die Gläser sieben und mit Mineralwasser auffüllen. Drinks mit abgeriebener Zitronenschale und Minzeblättern verzieren.

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten Pro Glas 190 kcal

TIPP Sie können Läuterzucker ganz einfach selbst herstellen: Einfach 500 ml Wasser und 500 g Zucker so lange aufkochen, bis sich der Zucker vollständig auflöst. Abkühlen lassen, in eine Flasche füllen und kalt stellen. Läuterzucker hält sich mehrere Wochen im Kühlschrank und eignet sich außerdem sehr gut zum Süßen von Obstsalaten.

Foto: IDM (1)

COCKTAILS

Himbeer-Zitronen-Mix


nd: a l h c s t u e D n Nr. 1 i Cocktail-Htiot – besteht aus hellem der Moji ettensaft, Rohrzucker Rum, Lim d Sodawasser. un koch-Hits

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COCKTAILS

Pfirsich-MaracujaTraum „Ipanema Art“ Zutaten für 8 Gläser 8 Limetten 8 EL brauner Zucker ca. 240 ml Pfirsich-Maracuja-Sirup (z. B. d’arbo) ca. 1.600 g Crushed Ice (zerstoßene Eiswürfel) 1.200 ml Ginger Ale Zubereitung Limetten waschen, trocken tupfen und in dünne Stücke schneiden. Mit je 1 EL Zucker auf 8 Gläser verteilen. Limetten mit einem Holzstößel so lange kräftig zerdrücken, bis reichlich Saft austritt. Jeweils 30 ml Pfirsich-Maracuja-Sirup hinzugießen, mit Crushed Ice und jeweils 150 ml Ginger Ale auffüllen und servieren.

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Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten Pro Glas 150 kcal

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Die alkoholfreie Alternative zum Caipirinha ist der Drinken, Ipanema: Er besteht aus Limett braunem Zucker und Ginger Ale.


Frühlings-Turbo Zutaten für 2 Gläser 10 Zweige Thymian 1 kleines Stück Rhabarber (10 g) 80 ml weißer Tequila (Agavenschnaps) 40 ml Aprikosenlikör 40 ml Limettensaft 20 ml Läuterzucker (ersatzweise Zuckersirup) 6 Eiswürfel 80 ml Mineralwasser grob abgeriebene Schale von 1 Limette Zubereitung Blätter von 8 Zweigen Thymian abzupfen. Rhabarber eventuell putzen, fein hacken. Rhabarber und Thymian in einen Cocktail-Shaker (ersatzweise in einen Standmixer) geben. Tequila, Aprikosenlikör, Limettensaft und Läuterzucker hinzufügen. 4 Eiswürfel dazugeben und alles kräftig schütteln bzw. auf höchster Stufe mixen. Restliche Eiswürfel auf 2 Gläser (à 300 ml Inhalt) verteilen. CocktailMix auf ein Teesieb gießen, durchsieben. Glasinhalt jeweils mit Mineralwasser auffüllen. Je 1 Thymianzweig mit grob abgeriebener Limettenschale umwickeln. Cocktails damit verzieren.

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Fotos: d’arbo (1)/IDM (1)

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Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten Pro Glas 50 kcal

für einen Zuckerrand am glas: Rand befeuchten und RUNDHERUM in etwas zucker drücken.

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In diesem prickelnden Cocktail vereinigen sich süße und pikante Zutaten – wie Banane, Papaya und Chili – zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis Zutaten für 4 Gläser 1 Avocado (z. B. Hass) 1/2 Papaya 1 reife Banane 5 rote Chilischoten 60 ml Limettensaft 300 ml Fruchtsaft (z. B. Multivitamin, Orange oder Maracuja) ca. 800 g Crushed Ice (zerstoßene Eiswürfel) Zubereitung Avocado halbieren, entkernen, schälen und grob klein schneiden. Papaya schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Banane pellen und in Scheiben schneiden. 1 Chilischote putzen, aufritzen und entkernen. Chili in feine Ringe schneiden. Avocado, Papaya und Banane in einen Standmixer geben, Limetten- und Fruchtsaft hinzugießen. Alles auf höchster Stufe fein mixen.

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Gläser zur Hälfte mit Crushed Ice füllen und mit dem Cocktail-Mix auffüllen. Restliche Chilischoten im oberen Viertel jeweils längs einschneiden und die Gläser damit dekorieren.

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten Pro Glas 450 kcal

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TIPP Wenn Sie mixen wollen wie ein Profi, dann lohnt die Anschaffung eines Cocktail-Shakers. Darin vermischen sich die Zutaten optimal. Die im Fachhandel erhältlichen Shaker bestehen meist aus einem Metallbecher und einem Aufsatz. Dreiteilige Shaker (auch im Fachhandel erhältlich) enthalten zusätzlich noch ein integriertes Sieb.

Foto: Hass (1)

COCKTAILS

Papaya-Chili-Flip


it: Bunter DekoK-nHicklichtern mit Cocktails extekroaladen) und (D chen Papierschirm verzieren.

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BÜCHER

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olen Sie sich mit OriginalRezepten die Sonne und das Aroma des Südens nach Hause – mit Genießer-Ideen vom Mittelmeer. „Mediterran genießen“ von Cornelia Schinharl (19,95 €, Kosmos Verlag)

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ie waren noch niemals in New York? Genießen Sie zu Hause wenigstens die echten Rezepte von dort! „Mein New York Kochbuch“ von Will Guidara und Daniel Humm (49,90 €, AT Verlag)

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ochen leicht gemacht: Mit 60 bodenständigen Rezepten, vielen Tipps und Tricks. „Echt gut kochen!“ von Patrick Jabs (24,95 €, Fackelträger-Verlag)

sere aben wir un h r ie H : n e Leseratt en! d Nachkoch e unter den n h c u ö k rn y e b b b tö o ts und H ß beim S llt. Viel Spa für Gourme s te e s e ft g a n h e k c m a Schm zusam liste für Sie it H e h c s ri a kulin

Fotos: Hersteller (6)

M

it diesem Leitfaden lernen Sie, wie Sie den Alltag auch ohne Fleisch & Co. gesund meistern. „Kleine Veganer-Bibel“ von Sarah Schocke (12,99 €, Goldmann Verlag)

122 Koch-Hits

M

ixen wie ein Profi? Kein Problem! Überraschen Sie Familie, Freunde und Gäste mit 72 spritzigen Drinks – von Klassikern bis zu neuen Kreationen, zum Nachmixen in Wort und Bild. „Hercules’ Cocktailbar“ von Hercules Tsibis (14,99 €, Südwest Verlag)

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ernen Sie heimische, saisonale Produkte und ihre Zubereitung auf raffinierte Art und Weise kennen, kochen Sie mit den Jahreszeiten. „Unsere Landküche“ von Tanja Dusy und Christa Schmedes (24,99 €, Gräfe Unzer Verlag)


Alle Rezepte von A–Z B Bärlauchcremesuppe mit Brotchips........... S. 70 Blaubeer-Joghurtcreme........................... S. 105 Bunter Gemüseauflauf...............................S. 36 Buntes Quinoa-Ratatouille mit Nüssen......S. 100 C Chickenwings mit Kartoffelspalten............ S. 78 Couscous-Salat mit Paprika........................S. 11 E Erbsen-Falafel mit Mango „süß-sauer“......S. 99 Erdbeer-Amaretto-Tiramisu...................... S. 103 F Farfalle mit Lachs in Zitronensoße............ S. 16 Feurige Tomaten-Zwiebel-Marmelade..... S. 108 Filoteig-Schälchen mit Thunfisch................ S. 83 Frischkäsemousse auf Himbeerpüree..... S. 106 Fruchtiger Tomaten-Avocado-Salat............... S. 9 Frühlings-Turbo.........................................S. 119 G Gefüllte Kartoffeln im Zucchinimantel....... S. 32 Gefüllte Ziegenkäse-Croissants.................S. 86 Geflügelbällchen mit Dip............................S. 63 Geflügelfrikadellen mit Gemüse-Reis........ S. 58 Gemischter Salat mit Camembert ..............S. 6 Gemüsepuffer mit Röstzwiebeln...............S. 55 H Hacksteaks in Pfeffersoße ........................ S. 60 Hähnchen-Curry-Bagel............................... S. 84 Hähnchenbrust auf Graupenrisotto............ S. 74

Herzhafter Linsen-Reissalat mit Spinat..... S. 91 Herzhafte Nudel-Hack-Muffins.................. S. 21 Himbeer-Zitronen-Mix.............................. S. 116 K Karibisches Hähnchen-Curry...................... S. 79 Käse-Soufflé mit Feigen............................. S. 35 Klopse nach Königsberger Art................... S. 47 Knusper-Fisch mit Mais-Salsa.................... S. 54 Knusprige Kümmelstangen .....................S. 111 L Lammrücken mit Bärlauchkruste............... S. 72 Lasagne-Röllchen mit Kabanossi .............. S. 20 Leberkäse mit Spiegelei ........................... S. 49 M Maritimer Pasta-Gemüse-Auflauf.............. S. 41 Mini-Pizza mit Feigen................................ S. 82 Mini-Schinken-Gugelhupf mit Käse......... S. 115 N Nugat-Crème brulée................................ S. 104 Nudel-Gratin mit Radicchio........................ S. 17 Nudel-Salat mit Salami und Grillgemüse... S. 53 O Orientalisch gefüllte Spitzpaprika.............. S. 90 P Pannfisch in Senfsoße............................... S. 46 Papaya-Chili-Flip....................................... S. 120 Paprika-Tomaten-Suppe „Mexiko“..............S. 52 Penne „Napoli“ zu Hacksteaks.................. S. 14 Pesto-Muffins mit Ricotta und Salami..... S. 112

Pfannkuchen mit Pilzgemüse.................... S. 33 Pfirsich-Maracuja-Traum............................S. 118 Pikanter Nudelkuchen mit Schafskäse...... S. 19 Pikant-fruchtige Blätterteigkissen.............. S. 87 Pilz-Risotto mit würzigem Paprika-Pesto... S. 92 Pizzateig (Grundrezept).............................. S. 67 Puten-Saté-Spieße auf Asia-Salat.............. S. 77 Putensteak „Palermo“............................... S. 25 R Rahm-Medaillons zu Mandel-Brokkoli....... S. 24 Rindergeschnetzeltes „Stroganoff“........... S. 44 Rinderrouladen.......................................... S. 48 Rindersteak mit Käse-Nuss-Kruste............ S. 22 Rumpsteak in Pfeffersoße ........................ S. 27 Rosmarin-Kartoffeln zu Rucola-Pesto......... S. 50 S Safran-Reis mit Brokkoli und Aprikosen.... S. 88 Schnelle Fleisch-Gemüse-Pfanne.............. S. 57 Sesam-Kartoffelsalat mit Radieschen.......... S. 8 Spargel-Schinken-Gratin............................. S. 38 Spargel-Quiche mit Bärlauch..................... S. 73 Spätzle-Wirsing-Gratin mit Kabanossi....... S. 39 T Tortilla-Wraps mit Shrimps........................ S. 80 W Wirsing-Curry mit Linsen........................... S. 30 Z Zucchini-Häppchen mit Schafskäse........... S. 96

Impressum

Koch-Hits ist ein Sonderheft von Einfach Gut Kochen SEG Stegenwaller ­Entertainment Group GmbH & Co. KG Ruhrtalstraße 67 45239 Essen Telefon: 0201/24 68 80 Telefax: 0201/24 68 81 00 seg@stegenwaller.de Herausgeber: Dirk Stegenwaller Verlagsleitung: Annette Heinrich a.heinrich@stegenwaller.de

Chefredaktion: Beate Klimpel b.klimpel@stegenwaller.de Redaktion: Nicole Schaber (Vol.) Technische Leitung: Bartosz Jung b.jung@stegenwaller.de Art Director/ Produktionsleitung: Angela Weindl a.weindl@stegenwaller.de

Grafik: Melanie Weindl Schlussredaktion: Olga Schiffmann (Ltg.), Sandra Tuschen, Dr. Andrea Haarmann Anzeigenleitung: Johannes Mertmann Telefon: 0201/24 68 88 24 j.mertmann@stegenwaller.de

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Vertrieb: MZV GmbH & Co. KG Ohmstraße 1 85716 Unterschleißheim Telefon: 089/31 90 60 info@mzv.de www.mzv.de Nachdruck, auch auszugsweise, der in diesem Heft veröffentlichten ­Texte ist nicht gestattet. Für unverlangt eingesandte Fotos und Manus­kripte wird keine Haftung über­nommen. Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier.

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Koch-Hits 01/2014  

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