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Ausgabe Dezember 2010

Die Fachhandwerker-Zeitschrift der SMA Solar Technology AG

SUNNY BOY INFO

Zukunftstechnologie Solarstrom Mit Fachwissen und Engagement die Photovoltaik nach vorne bringen


EDITORIAL

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, das Jahr 2011 steht vor der Tür. Beste Zeit also, um Vorsätze für das neue Jahr zu fassen. Auch wir im SMA Service haben uns für 2011 viel vorgenommen. So arbeiten wir derzeit daran, Ihnen online noch mehr Funktionalitäten, Informationen und praktische Tipps rund um den SMA Service auf der Service Website zur Verfügung zu stellen. Mit dem neu überarbeiteten Online-Auftritt haben wir auch die Servicepauschale verbessert (Seite 18). All diese Maßnahmen haben ein Ziel: Ihnen weiterhin erstklassige Unterstützung und die bestmögliche Beratung zu bieten. Unterstützung für Anlagenbetreiber bietet auch das Sunny Backup-System von SMA. Im Falle eines Stromausfalls schaltet das Set innerhalb von Millisekunden auf Inselstrombetrieb um. Damit sind wichtige Verbraucher im Haus mit Strom versorgt – entweder aus der heimischen Solar-Anlage oder aus der Batterie. Eine gute Sache. Wussten Sie aber, dass das Backup-System auch ideal geeignet ist, um die Eigenverbrauchsquote von Solarstrom zu erhöhen? Mehr dazu lesen Sie auf Seite 8. Direkte Hilfe, praktisches Know-how und viel Fachwissen vom Marktführer bekommen auch die Fachhandwerker, die sich für ein Seminar in der SMA Solar Academy entscheiden. Wie sich die Arbeit der Referenten nach dem Umzug in das neue stromnetzunabhängige Gebäude gestaltet und was sich die Academy-Kollegen für nächstes Jahr vorgenommen haben, erfahren Sie ebenfalls in dieser Ausgabe (Seite 20). Gute Voraussetzungen also, um Ihren Seminarbesuch für 2011 zu planen. Und damit vielleicht auch einen Vorsatz für das neue Jahr direkt in die Tat umzusetzen. Ich hoffe, dass Sie viele Ihrer Vorsätze tatsächlich realisieren können und wünsche Ihnen einen guten Start in ein erfolgreiches 2011! Und nun viel Spaß bei der winterlichen Lektüre des Sunny Boy Info.

Souleymane Niang Senior Vice President SMA Service

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12 Redaktionsadresse

SMA Solar Technology AG Sonnenallee 1

34266 Niestetal E-Mail: Christiane.Keim@SMA.de Internet: www.SMA.de

Mehr Informationen zu dieser Ausgabe finden Sie unter www.SMA.de/SBi

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Redaktion. Gern nehmen wir Sie auch in unseren Verteiler auf.

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Impressum Sunny Boy INFO Erscheinungsweise: viermal jährlich. Auflage: 14.000 Herausgeber SMA Solar Technology AG, Sonnenallee 1, 34266 Niestetal, Tel. +49 561 9522-0, Fax +49 561 9522-100, E-Mail: info@SMA.de, www.SMA.de Alle Warenzeichen werden anerkannt, auch wenn sie nicht gesondert gekennzeichnet sind. Fehlende Kennzeichnung bedeutet nicht, eine Ware oder ein Zeichen seien frei. Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. © 2010 SMA Solar Technology AG. Alle Rechte vorbehalten. Wichtiger Hinweis: Wartungs- und Installationsarbeiten dürfen nur von geschultem Fachpersonal unter Berück­sichtigung der gültigen Sicherheitsvorschriften durchgeführt werden. Die SMA Solar Techno­lo­gy AG übernimmt keine Haftung für Durchführung unsachgemäßer Arbeiten. Veröffent­lichte Beiträge stellen ​keine Montage- oder Bedienungsanleitung im Rechtssinne dar.


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INHALT

03 Editorial 06 SMA Neuigkeiten 07 Gut zu wissen

08 Produkte

> Sichere Stromversorgung und maximierter Eigenverbrauch mit Sunny Backup

12 Aktuell

> Projekt am Gymnasium Isny: Solar macht Schule

14 Sunny PRO Club

> Werbung mit Format: das Sunny PRO Club-Großflächenplakat

16 Sunny PRO Club – MitgliedsportrAIt > S.A.T. Sonnen- und AlternativTechnik, Struckum: Vom Scheunendach zur Zukunftsinvestition

18 service

> Leistungsstark: die neue Servicepauschale

20 SMA Solar Academy

> Interview mit den Solar Academy-Referenten: „Partnerschaftlich und praxisnah“

22 Tipps + tricks 23 Veranstaltungskalender

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SMA Neuigkeiten

Wiedergewählt Günther Cramer bleibt Präsident des BSW-Solar

Günther Cramer, SMA Vorstandssprecher, ist im November auf der Jahresversammlung des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V. (BSW) mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt worden. Er war erstmals im vergangenen Jahr zum Präsidenten des BSW gewählt worden und wird die Solar-Wirtschaft jetzt bis 2012 weiter vertreten. „Die Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland in den letzten drei Jahren ist eine wirkliche Erfolgsgeschichte. Die Solar-Industrie befindet sich auf dem besten Wege, eine bedeutende Säule der Energieversorgung zu werden“, erklärte Cramer nach seiner Wiederwahl. „Ein wesentliches Ziel auf diesem Weg wird für die Branche das Erreichen der Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik mit anderen Energieformen sein.“ Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) ist mit rund 800 Solar-Unternehmen die Interessenvertretung der deutschen Solar-Branche und hat seinen Hauptsitz in Berlin. Weitere Informationen zur Wahl finden Sie in unserem Pressebereich unter www.SMA.de

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Ausgezeichnet SMA in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz erneut Mit weiteren Auszeichnungen gewürdigt Seit dem 28. Oktober ist SMA Mitglied der „Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der deutschen Wirtschaft“. Mit der Aufnahme würdigte die Vereinigung den Einsatz von SMA für eine CO2-freie und ressourcenschonende Produktion. Seit 2009 setzt SMA das Energiekonzept in der neuen Wechselrichter-Fabrik erfolgreich um. Die Gruppe ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die bei Klimaschutz und Energieeffizienz eine Vorreiterrolle einnehmen. Ihre Aktivitäten sollen auch andere Unternehmen von den Vorteilen des energieeffizienten Handelns überzeugen.

Gleich zwei Preise bekam das SolarWerk 1. SMA erhielt auf der EXPO REAL in München den Sonderpreis des „Prime Property Award 2010“. Beim deutschen Solar-Preis 2010 wurde SMA eine Plakette als „Eigentümer und Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien“ verliehen. Mit beiden Preisen zeichnete die Jury das Engagement von SMA für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit aus. Ausführliche Informationen zu den Auszeichnungen erhalten Sie unter www.SMA.de

Neu gegründet SMA eröffnet Niederlassung in Indien SMA verstärkt erneut seine weltweite Präsenz. Bis Ende 2010 eröffnet das Unternehmen in Mumbai, Indien, eine neue Vertriebs- und Serviceniederlassung. Das breite Produktspektrum von SMA wird sich vorteilhaft auf die Markterschließung in Indien auswirken. SMA ist der einzige Wechselrichter-Hersteller, der neben netzgekoppelten Solarstromanlagen auch technisch stabile Lösungen für Inselsysteme anbieten kann. Weite Teile der Bevölkerung Indiens verfügen derzeit über keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf des aufstrebenden Schwellenlands immer weiter an. Die beste Lösung: eine dezentrale Energieversorgung aus erneuerbaren Energien. Die Photovoltaik leistet dazu in einer der sonnenreichsten Regionen der Erde einen wichtigen Beitrag. Weitere Informationen zur neuen Niederlassung finden Sie im Pressebereich unter www.SMA.de


Gut zu wissen

Sicher Brandbekämpfung an PhotovoltaikAnlagen Durch eine Vielzahl von überwiegend inhaltlich falschen Veröffentlichungen ist große Verunsicherung bei Feuerwehren und Anlagenbesitzern entstanden. Im BSW-Projekt „PV Brandvorbeugung und -bekämpfung“ wurde unter Beteiligung von Experten der Brandbekämpfung und des vorbeugenden Brandschutzes der Stand der Technik erarbeitet. Daraus sind u. a. Informationsmaterialien für die Feuerwehren wie Einsteckkarte sowie ein ausführliches Merkblatt entstanden. Diese Materialien sind unter www.feuerwehr.muenchen.de verfügbar. Dort sind auch Schulungsunterlagen der Feuerwehr München abgelegt, die regelmäßig aktualisiert werden. Bis die Freischaltung einer PV-Anlage durch eine Elektrofachkraft vorgenommen wird, können Feuerwehr-Einsatzkräfte entsprechend VDE 0132 (Brandbekämpfung und Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen) vorgehen. Konkret bedeutet dies:

dass die Einsatzkräfte einen Mindest abstand von einem Meter zu span nungsführenden Teilen einhalten müssen (z. B. beschädigte Leitungen oder Anlagenteile), dass die Feuerwehr unter Einhal tung der Mindestabstände mit Wasser löschen kann. Die Mindest abstände sind ein bzw. fünf Meter, je nach verwendetem Strahlrohr. Somit ist das Löschen von Bränden in Gebäuden mit PV-Anlagen generell möglich. SMA befürwortet darüber hinaus generell Maßnahmen, die die Anlagensicherheit erhöhen und somit auch zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit für Einsatzkräfte im Schadensfall. Dies muss nicht zwingend ein Schaltgerät sein. Bereits heute kann mit verschiedensten Maßnahmen die Sicherheit der Einsatzkräfte signifikant erhöht werden. Hier sollte das folgende, übergeordnete Schutzziel erfüllt werden: Durch die Installation von PV-Anlagen dürfen keine gefährlichen DC-Spannungen im Brandfall im Gebäude berührbar sein, sodass Personenrettung und Brandbekämpfung im Gebäudeinneren sicher durchgeführt werden können.

Erfolgreich SMA Multicluster-Technologie: Modulare Inselsysteme jetzt bis 300 kW Auf der Intersolar 2010 stellte SMA die innovative Multicluster-Technologie erstmals vor: Sie ermöglicht den Aufbau von Insel- und Hybridsystemen bis 300 kW. Damit können Inselsysteme in größerem Umfang realisiert, punktgenau ausgelegt und jederzeit problemlos erweitert werden. Die ab Werk bereits komplett vorverdrahtete Multicluster-Box 36 sorgt für eine komfortable Installation und Inbetriebnahme. Nach erfolgreichem Anlagenaufbau versorgt das erste Inselsystem mit der neuen Multicluster-Box 36 jetzt die angeschlossenen Verbraucher auf dem Atoll of REAO (Tahiti) zuverlässig mit umweltfreundlichem Solarstrom. Ausführliche Informationen zur Multicluster-Technologie gibt es auf www.SMA.de

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.SMA.de/ Brandschutz und PV

Innovativ Erster trafoloser Windy Boy

Mehr Informationen zum neuen Windy Boy erhalten Sie auf www.SMA.de

Wachstumsmarkt Kleinwindenergie: Seit Herbst bietet SMA mit dem Windy Boy 3600TL und 5000TL eine neue Generation trafoloser Wechselrichter für dieses Segment an. Die Geräte überzeugen mit einem weiten Eingangsspannungsbereich, einem Spitzenwirkungsgrad von 97 Prozent und einer einfachen Konfiguration dank Bluetooth. Die Geräte sind ab sofort im Handel erhältlich. SUNNY BOY INFO 04/2010

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Produkte

Abb. 1: Solarstrom auch bei Netzausfall: das Sunny Backup-System von SMA

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Doppelter Nutzen Sichere Stromversorgung und maximierter Eigenverbrauch mit PV-gestützten Backup-Systemen

Den meisten Betreibern von Photovoltaikanlagen ist nicht klar, dass ihre Anlage bei Stromausfällen unverzüglich vom Netz getrennt wird. Damit steht der Solarstrom auch im eigenen Haus nicht mehr zur Verfügung – egal, wie stark die Sonneneinstrahlung ist. Hintergrund ist die Sicherheitsnorm VDE 126.1.1: Sie fordert bei Ausfall des Netzes die sofortige Abschaltung einspeisender Wechselrichter, um Menschen, die am vermeintlich spannungslosen Netz arbeiten, nicht zu gefährden. Wer will, kann sich aber schon heute mit vertretbarem Aufwand gegen Stromausfälle schützen – und zwar rund um die Uhr: SMA bietet ein vorkonfiguriertes und entsprechend einfach zu installierendes Komplettsystem an, mit dem sich PV-Anlagen um einen Batterie-Wechselrichter mit angeschlossenem Speicher ergänzen lassen. Sinnvolle Kombination Der besondere Charme dieses Backup-Konzeptes: Fällt das Versorgungsnetz aus, kommt der Strom nicht nur aus der Batterie, sondern – je nach Einstrahlungsverhältnissen – auch von der PV-Anlage. Dadurch kann die Batterie kleiner dimensioniert werden, was nicht nur Platz, sondern auch Kosten spart. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass hiermit künftig auch der seit 2009 geförderte Eigenverbrauch von Solarstrom unterstützt werden kann. Denn mithilfe von Speichersystemen ist es möglich, den Verbrauchszeitpunkt des Solarstroms frei zu wählen – unabhängig vom Zeitpunkt der Erzeugung. Der mengenmäßige Anteil des im Haushalt selbst genutzten Solarstroms lässt sich auf diese Weise deutlich erhöhen. Breites Produktspektrum Die Backup-Systeme werden von SMA in vier unterschiedlich leistungsstarken Komplettpaketen angeboten, den Sunny Backup Sets S, M, L und XL. Die S-Variante wurde speziell für den unteren Leistungsbereich entwickelt und eignet sich für kleinere Hausdachanlagen bis etwa 5 kWp (Abb. 1). Der Begriff „Set“ ist dabei wörtlich zu nehmen: Es handelt sich um ein vorkonfiguriertes und optimal abgestimmtes Paket, das alle notwendigen Komponenten einschließlich Batterien und Verkabelung enthält. Die maximale Leistung des Batterie-Wechselrichters, mit der Stromverbrau-

cher batteriegestützt betrieben werden können, beträgt für das Set S bis zu 2.200 Watt im Dauerbetrieb. Im Gegensatz zu vielen anderen Batterie-Wechselrichtern ist der hierbei verwendete Sunny Backup 2200 aber kurzzeitig wesentlich stärker belastbar: 30 Minuten lang leistet er 2.900 Watt, für eine Minute sogar 3.800 Watt und somit fast das Doppelte der Nennleistung. Positiv ist auch, dass sich bestehende PV-Anlagen jederzeit mit einem BackupSystem ergänzen lassen, sofern PV-Wechselrichter von SMA im Einsatz sind. Und dass der hervorragende Systemwirkungsgrad der PV-Anlage auch mit Backup-System vollständig erhalten bleibt. Vier Kernkomponenten Eine um das Sunny Backup Set S erweiterte PV-Anlage ist im Wesentlichen aus vier Komponenten aufgebaut: Dem Batterie-Wechselrichter Sunny Backup 2200, der Automatic Switch Box S, dem Batteriesatz und natürlich dem jeweiligen PV-Wechselrichter. Der Batterie-Wechselrichter hat dabei mehrere Aufgaben: Er überwacht die Batterie, wandelt bei Bedarf Batteriestrom in Wechselstrom für das Hausnetz und ist als Netzbildner verantwortlich für dessen Spannung, Frequenz und Phasenverschiebung, falls das öffentliche Netz ausfällt. In der Automatic Switch Box S laufen alle AC-Leitungen zusammen. Außerdem befindet sich hier das Relais, das den PV-Strom bei ausgelöster Freischaltstelle direkt ins Hausnetz leitet. Die Batterie dient als Energiequelle im Falle eines Netzfehlers, falls die aktuelle PV-Leistung dafür nicht ausreichen sollte. Ihre Kapazität ist ausgelegt für die Versorgung der wichtigsten Stromverbraucher während der Nachtstunden oder bei geringer PVLeistung. Nicht zuletzt muss auch der PV-Wechselrichter in das Backup-System eingebunden werden. Dazu wird seine Netzüberwachung in den Modus „Off-Grid“ geschaltet: Er ist nun toleranter gegenüber Abweichungen von Netzparametern – ein Zugeständnis an das empfindlichere Regelverhalten von Inselstromnetzen. Zusätzlich ist er jetzt in der Lage, seine Einspeiseleistung in Abhängigkeit von der (Insel-)Netzfrequenz selbstständig zu reduzieren. Damit wird ein Leistungsüberschuss verhindert, wenn bei vollgeladener Batterie im Haus weniger Energie benötigt wird, als der PV-Generator liefert.

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Produkte

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Abb. 2: PV-Anlage mit Sunny Backup Set S bei Netzbetrieb

Ausfallsichere Stromversorgung Abbildung 2 zeigt den Aufbau einer PV-Anlage mit BackupSystem und Zählerkonfiguration zur Eigenverbrauchserfassung, wie sie seit dem Inbetriebnahmejahr 2009 mĂśglich und sinnvoll ist. Direkt hinter dem PV-Wechselrichter befindet sich der Erzeugungszähler, auf der Leitung zum Ăśffentlichen Netz sitzen hintereinander ein Bezugs- und ein Einspeisezähler (beide werden in der Regel als Zweirichtungszähler zusammengefasst). Im Normalfall flieĂ&#x;t der PV-Strom durch die AS-Box zu den Verbrauchern im Haus. Nur der Teil, der nicht unmittelbar verbraucht wird, geht Ăźber den Einspeisezähler ins Netz. Im umgekehrten Fall, wenn die Verbrauchslast die PV-Leistung Ăźbersteigt, wird die Differenz aus dem Netz bezogen. Bei einer NetzstĂśrung trennt sich die Switch Box in maximal 50 Millisekunden vom Netz, gleichzeitig Ăśffnet sich das entsprechende Relais im Batterie-Wechselrichter und das PV-Koppelrelais schlieĂ&#x;t sich (Abb. 3). Die Verbraucher im Haus werden nun je nach Angebot mit PV- und/oder Batteriestrom weiterversorgt, auf Wunsch werden beim Set M Ăźbrigens alle drei Phasen zusammengeschaltet. Als Netzbildner hält der Batterie-Wechselrichter Energieangebot und -nachfrage im Gleichgewicht, wobei die maximale Erzeugungsleistung durch die Summe aus aktueller PVLeistung und der Maximalleistung des Batterie-Wechselrichters vorgegeben ist. Im Haus verbrauchter PV-Strom wird Ăźbri10

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gens auch jetzt noch durch die Zählerdifferenz erfasst und entsprechend vergĂźtet: Da der Einspeisezähler stillsteht, entspricht der Eigenverbrauch direkt der PV-Erzeugung – egal, ob damit ein Verbraucher betrieben oder die Batterie nachgeladen wird. Steigerung des Eigenverbrauchs durch Lastverschiebung Eine speichergestĂźtzte PV-Anlage bietet zusätzlich zur Backup-Funktion auch die MĂśglichkeit, durch Lastverschiebung die Eigenverbrauchsquote zu steigern. Als Eigenverbrauch gemäĂ&#x; §33 EEG bezeichnet man die Menge der PV-Energie, die unmittelbar am Ort der Erzeugung verbraucht wird. Die Eigenverbrauchsquote entspricht dann dem Anteil des Eigenverbrauchs an der insgesamt erzeugten PV-Energiemenge. Die erzielbare Eigenverbrauchsquote hängt dabei hauptsächlich von zwei Faktoren ab: einerseits dem mengenmäĂ&#x;igen Verhältnis von Erzeugung und Verbrauch, andererseits von ihrer zeitlichen Korrelation. Hierzu zwei Beispiele: Bei einer Jahresproduktion von 40.000 kWh und einem haushaltsĂźblichen Bedarf von 4.000 kWh kann die Eigenverbrauchsquote unabhängig von der Korrelation niemals 10 Prozent Ăźbersteigen. Sind Erzeugung und Verbrauch dagegen gleich groĂ&#x;, finden aber zu vĂśllig unterschiedlichen Zeiten statt, liegt die Eigenverbrauchsquote dennoch bei null. Genau an diesem Punkt kann ein Batteriesystem helfen:


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Abb. 3: PV-Anlage mit Sunny Backup Set S bei Netzausfall

Anfallende PV-Energie, die nicht unmittelbar verbraucht werden kann, lässt sich stattdessen in der Batterie zwischenspeichern. Zu einem späteren, selbst gewählten Zeitpunkt, kann die gespeicherte PV-Energie dann problemlos genutzt werden. Nach Analysen von SMA beträgt die „natĂźrliche“ Eigenverbrauchsquote im Jahresschnitt rund 30 Prozent, wenn man einen Vier-Personen-Haushalt und eine PV-Anlage mit 5 kW Peakleistung voraussetzt. Durch den Einsatz eines Backup Set S kĂśnnte dieser Wert auf bis zu 50 Prozentpunkte erhĂśht werden. Komplexe Aufgabe: Energiemanagement Die sinnvolle Nutzung der Speicherfunktion erfordert allerdings eine schnelle Erfassung und Auswertung aller Zählerstände, was „intelligente“ Stromzähler mit Datenausgang voraussetzt. Aus diesen Daten lassen sich zunächst die aktuellen Werte fĂźr Erzeugung, Verbrauch, Eigenverbrauch und Netzeinspeisung ermitteln. Darauf basierend muss dann eine Auswertungsinstanz entscheiden: Soll ĂźberschĂźssige Solar-Energie in der Batterie gespeichert werden oder ist es sinnvoller, sie ins Netz zu speisen? Kann bei geringer PV-Leistung die fĂźr die Verbraucher benĂśtigte Energie der Batterie entnommen werden oder soll sie aus dem Netz bezogen werden? NatĂźrlich sind hier flieĂ&#x;ende Ăœbergänge denkbar. Und neben dem Ladezustand der Batte-

rie kÜnnten bei diesen Entscheidungen auch zeitvariable Stromtarife eine Rolle spielen – oder Prognosedaten fßr die PV-Erzeugung. Kommende ProduktlÜsungen Mit dem Sunny Home Manager hat SMA fßr Ende kommenden Jahres eine ProduktlÜsung fßr das Energiemanagement angekßndigt, die auch in der Lage sein soll, das Sunny Backup-System einzubinden. Dieses ist schon mit seiner Grundfunktion der ausfallsicheren Stromversorgung fßr viele Betreiber attraktiv, zumal die Kosten fßr das komplette Sunny Backup Set mit etwas mehr als 20 Prozent einer typischen 5 kWp-Anlage vergleichsweise moderat sind. Bereits Anfang 2011 soll aber auch eine modifizierte Version in den Markt eingefßhrt werden: Ausgestattet mit Zählerschnittstellen und einer entsprechenden Steuerung wird sie in der Lage sein, die Eigenverbrauchsquote durch Zwischenspeicherung von Solarstrom zu steigern – zusätzlich zur eigentlichen Backup-Funktion. Damit ist der Einstieg in eine zukunftsorientierte Energieversorgung fßr nahezu jeden Anlagenbetreiber mÜglich. Weitere Informationen zu unseren BackupSystemen finden Sie unter www.SMA.de/Backup SUNNY BOY INFO 04/2010

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aktuell

Solar macht Schule Gemeinsam mit regionalen Fachhandwerkern setzen sich Allgäuer Schüler für Solarstrom ein. Unter dem Motto „Isny macht Megawatt“ engagieren sich Schüler des Gymnasiums Isny für den Einsatz von Photovoltaik. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie von ihrem Lehrer und den Installateuren vor Ort. Wir stellen die erfolgreiche Kooperation zwischen Schule und Fachhandwerk vor. Starke Partner in der Region Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Projektumsetzung war die enge Zusammenarbeit mit dem Fachhandwerk vor Ort: Die Solarteure unterstützten das Projekt mit Rat und Tat und vermittelten ihr Fachwissen an die Schüler. Gleichzeitig erreichten die Fachhandwerker dadurch neue Kunden, übernahmen Beratung und Installation. Für die Finanzierung hat das Team Absprachen mit drei Banken vor Ort getroffen. Ziel ist es, ein Megawatt PV-Leistung in der Region zu initiieren. „Isny macht Megawatt!“ ist erfolgversprechend. Gut vorstellbar, dass das Projekt der engagierten Gymnasiasten Schule macht und bundesweit Nachahmer findet.

Jeder Fachhandwerker hat schließlich zahlreiche Schulen in seiner Umgebung und könnte eine Zusammenarbeit anstoßen, die für beide Seiten Vorteile hat. Vielleicht ist dies sogar der Startschuss für eine „Solar-Bundesliga“ in den Schulen? Schüler begeistern für Photovoltaik „Der Startschuss für das Projekt fiel nach dem 1. Isnyer Energiegipfel“ (siehe Info-Kasten), erklärt David Amann, Lehrer am Gymnasium Isny und Leiter des Solar-Projekts. Amann diskutierte die Ergebnisse mit seinen Schülern und schlug vor, das Energiekonzept in der Realität zu überprüfen. Können Photovoltaikanlagen in Isny wirklich 30 MW Leistung erzielen? Gemeinsam mit Installationsbetrieben vor Ort entwickelte Amann dann ein Konzept. „Zu Beginn haben unsere Schüler vom Fachhandwerker eine dreistündige Grundausbildung zu den Themen Erneuerbare-EnergienGesetz, Rentabilität, Technik und Dachkriterien erhalten“, erläutert der Mathematik- und Physik-Lehrer. Anschließend

Mit ihnen „macht Isny Megawatt“: die Mitglieder der Energie AG des Gymnasiums Isny

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erfasste die engagierte Projektgruppe 1.600 Dächer und vergab anhand der Ausrichtung und Größe die Kriterien „optimal“, „gut“ und „mäßig“. Das Ergebnis: Über die Hälfte der Dächer sind geeignet. Für die Stadt Isny ergibt sich eine installierbare Leistung von etwa 30 MWp. Das Potenzial ist da, nun fehlen nur noch die PV-Anlagen. In fünf Schritten zur eigenen PV-Anlage Der Ehrgeiz der Schüler war geweckt: Wenn so viele Dächer geeignet sind, warum haben dann die meisten keine Solar-Anlage? Die Schüler leisteten echte Pionierarbeit: Mit Flyern und Gesprächen versuchte die Energie AG in einem ersten Schritt die Bewohner Isnys vom Einsatz der Solar-Energie zu überzeugen. Unterstützung erhielten die Schüler dabei vom Regionalen Energieforum (REFI e. V.). Die Argumente der Solar-Botschafter sind klar: Auf Dächern Geld verdienen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Zukunft der Energieversorgung leisten. Die Informationsgespräche sind kostenlos und völlig unabhängig.

„Für viele Interessenten ist das wichtig“, so Amann, „denn der Kunde verpflichtet sich in diesem Stadium zu nichts.“ Dann kommt der Solarteur ins Spiel: Ist das Interesse da, vermitteln die Schüler die Hausbesitzer an den zuständigen Fachhandwerker aus der Region. Dieser kümmert sich im zweiten Schritt um die Beratung und die genaue Dachauslegung beim neuen Kunden. Anschließend wird die Finanzierung mit der Bank geregelt. Die letzten Schritte – Auftragsvergabe und Anträge an den Energieversorger – übernimmt dann wieder der Solarteur. Amann benennt den Vorteil des Projekts: „Fachhandwerker erreichen neue Kunden und erhalten Anlageninformationen aus erster Hand. Die Schüler setzen sich aktiv mit dem Thema PV auseinander – ein mögliches Berufsfeld für die Zukunft. Und sie leisten einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz.“ Praxisnäher geht es nicht. Weitere Informationen erhalten Sie gern von der Energie AG: megawatt@haus-amann.de

Isnyer Energiegipfel > Jährlich stattfindende Tagung mit Ausstellungen und Vorträgen > Veranstalter: Regionales Energieforum Isny (REFI e. V.) > Ziel: Unabhängigkeit der Stadt Isny von Energie importen bis 2050 ● Entwicklung des Konzepts für die freie Energie stadt Isny: Prof. Klaus Pfeilsticker (Institut für Um weltphysik der Universität Heidelberg) ● Umstellung auf lokale und regenerative Energiequellen ● Etwa ein Drittel der Stromversorgung soll durch Photovoltaik abgedeckt werden > Start der Veranstaltungsreihe: März 2008

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Werbung mit Format Garantierte Aufmerksamkeit durch Werbung in XXL: Das Sunny PRO Club-Großflächenplakat setzt für Mitglieder des Sunny PRO Clubs neue Maßstäbe der Neukundengewinnung.

Quelle: Ströer Außenwerbung

Erfolgreiche Kundenansprache für Sunny PRO Club-Mitglieder: das individuell buchbare Großflächenplakat

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Sie misst stolze 3,56 Meter mal 2,52 Meter. Sie ist unübersehbar. Sie steht vor dem Supermarkt, an der Kreuzung, auf dem Grünstreifen, neben der Bus- oder Bahnhaltestelle – individuelle Werbung für Sie und Ihren Betrieb. Eine schöne, aber unrealistische Vorstellung? Ganz und gar nicht – jedenfalls nicht für Mitglieder des Sunny PRO Clubs. Denn das SMA Partnerprogramm für Fachhandwerker bietet als neue Leistung ein individuell buchbares Großflächenplakat – Regional-Werbung mit Format.

Termin und ein Ort fest, kommen Sie im Handumdrehen zu Ihrer „eigenen“ Großfläche: Bereits wenige Tage nach der Bestellung kann mit dem Sunny PRO Club die individuelle Gestaltung des Plakats abgestimmt werden. Am gewünschten Termin schließlich setzen Sie Ihren Betrieb am Standort Ihrer Wahl ganz groß in Szene. Von Experten ausgewählt Nach der Vorbereitung der verschiedenen Großplakate war die Meinung der Sunny PRO Club-Mitglieder gefragt. Denn Sie wissen am besten, was Ihre Kunden anspricht. Im Rahmen des Sunny PRO Club-Events 2010 hatten die Gäste die Möglichkeit, die ausgestellten Plakate zu bewerten und damit ihre Favoriten zu küren. „Mit seiner Wahl konnte jeder ein gutes Stück weit mitbestimmen, womit er später Werbung macht. Das ist für uns ein wichtiger Bestandteil von Partnerschaft“, so Svenja Beuermann vom Sunny PRO Club. Das Resultat sei sprichwörtlich „erste Wahl“ und werde bald nicht nur ein Blickfang sein, sondern auch für Gesprächsstoff sorgen. Macht starke Partner stärker

Sunny PRO Club-Event 2010: Mitglieder wählen ihre Motive

Die Vorteile für Club-Mitglieder sind hier im wahrsten Sinne augenscheinlich. Denn Sie sorgen mit dem Großflächenplakat für Aufmerksamkeit und Interesse – und so für eine gesteigerte Nachfrage nach (Ihren) Solar-Anlagen. Als Sunny PRO Club-Mitglied bestimmen Sie, wann und vor allem wo Sie werben. Je nach Wohnlage und umliegenden Geschäften, je nach Lage und Position im Straßenverkehr und je nach Nähe zu öffentlichen Einrichtungen oder Haltestellen des Personennahverkehrs. In den meisten Orten und Stadtteilen stehen dabei Dutzende von Standorten in der direkten Umgebung zur Auswahl. Hinzu kommt, dass der Sunny PRO Club seinen Mitgliedern zwei grundverschiedene Werbemotive anbietet. Aufmerksamkeit ist aber in jedem Fall garantiert. Individuelle Buchung – einfache Bestellung Jede Branche hat ihre Eigenarten: So spricht man bei der Vermarktung von Großflächen, die es sowohl freistehend, als auch an Wände montiert gibt, vom „Dekadenrhythmus“. Das heißt, dass diese Plakate nur über einen Zeitraum von mindestens einer Dekade (durchschnittlich 10,5 Tage) buchbar sind. Stehen erst einmal ein gewünschter

Das neue Großflächenplakat ist im Rahmen des Sunny PRO Club-Angebots sicherlich eine besonders attraktive Maßnahme, aber natürlich nicht die einzige. Denn die Leistungspalette ist breit: von der aktiven Verkaufsunterstützung durch effektive Marketingmaßnahmen über die Vermittlung von Fachwissen in Spezialseminaren bis hin zur zusätzlichen Neukundenakquise. Sunny PRO Club-Mitglieder können sich aus dem breiten Angebot immer die Unterstützung auswählen, die maßgeschneidert auf ihre Anforderungen passt. So ist man dem Wettbewerb mit tollen Marketingleistungen immer einen Schritt voraus und spart durch den günstigen Mitgliedsbeitrag von 175 Euro auch noch bares Geld. Letzendlich steht beim Sunny PRO Club ein großes Ziel im Vordergrund: Ihre Umsatzsteigerung. Mit tollen Leistungen, die sich sehen lassen können. Sie möchten den Sunny PRO Club und seine Leistungen kennenlernen? Weitere Infos finden Sie im Internet unter www.SunnyPROClub.de So erreichen Sie unser Sunny PRO Club-Team telefonisch: +49 561 9522-4774. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Oder schreiben Sie eine E-Mail an unser Club-Team: SunnyPROClub@SMA.de

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Solar-Erträge vom Scheunendach: die PV-Anlage der Familie Wulff im nordfriesischen Reußenköge

Vom Scheunendach zur Zukunftsinvestition Weite Salzwiesen, saubere Luft und viel Ruhe. Ein echtes Idyll im Norden Deutschlands. Und damit das so bleibt, kommt der Strom von der hofeigenen Solar-Anlage.

Bereits in der dritten Generation bewirtschaftet die Familie Wulff ihren Hof in der nordfriesischen Gemeinde Reußenköge. Mit leistungsstarken Solar-Anlagen wurden die Weichen für die solare Zukunft gestellt. „Der Aufbau dieser ersten Anlage vor sieben Jahren war der Startschuss für ein sehr erfolgreiches ‚Solar-Langzeitprojekt‘ “, erzählt Herr Wulff, der Hofeigentümer. „Zunächst war nämlich nur geplant, die größere Scheune mit einer Anlage auszustatten. Doch nachdem die erste Anlage lief, war klar, dass das Projekt

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noch ausbaufähig ist“, beschreibt Herr Wulff. „Wir leben hier oben in einer solchen Idylle und unberührten Natur. Mit dem Einsatz von Solar-Energie wollen wir ein klares Zeichen setzen und uns engagieren.“ Auf dem weitläufigen Anwesen wurde so nach und nach auf unterschiedlichen Gebäudetypen eine Solar-Anlage installiert, die den gesamten Hof und die Ferienwohnungen mit sauberem Solarstrom versorgt: mit einer Leistung von 333 kWp eine beeindruckende Größe.


Anlagensteckbrief Landwirtschaftlicher Betrieb und Ferienhof der Familie Wulff, Reußenköge Kontaktadresse: wulff-reussenkoege@t-online.de SMA Wechselrichter: Sunny Mini Central, Sunny Boy Anlagenkommunikation: Sunny Boy Control Gesamtleistung: 333,12 kWp

KurzportrAIt S.A.T. Sonnen- und AlternativTechnik GmbH & Co. KG Gegründet: 1996 Mitarbeiterzahl: 150 Firmensitz: Osterkoppel 1 | 25821 Struckum E-Mail: info@alternativtechnik.de www.alternativtechnik.de

Solar aus Überzeugung – und mit viel Leidenschaft und Engagement In der S.A.T.-GmbH hatte Herr Wulff dann direkt vor Ort den idealen Ansprechpartner für die Umsetzung gefunden. Seit der Gründung in 1996 installiert das Struckumer Unternehmen bereits Solar-Anlagen. „Wir haben schon damals ganz klar auf die Nutzung von regenerativen Energien gesetzt“, erklärt Björn Jacobsen, einer der beiden S.A.T.Geschäftsführer. Und das äußerst erfolgreich: Heute zählt das Unternehmen mit fünf Niederlassungen und einem Team von 150 Mitarbeitern zu den erfahrensten und professionellsten Solar-Experten in Norddeutschland. Doch SolarEnergie ist für S.A.T. mehr als „nur“ die Geschäftsidee: „Wir stehen voll hinter der Förderung von regenerativen Energien und unterstützen den Ausbau von innovativen Entwicklungen“, beschreibt Thorsten Höfer, der zweite S.A.T.Geschäftsführer. Alles aus einer Hand Das große Plus von S.A.T.: Alle Gewerke der Haustechnik führt das Unternehmen selbst aus. „Damit beraten und unterstützten wir unsere Kunden wirklich optimal, von A bis Z",

so die S.A.T.-Geschäftsführer Björn Jacobsen und Thorsten Höfer. Für beide sind hohe Motivation des Teams und ständige Weiterbildung wichtige Erfolgsfaktoren. Dafür nutzt das S.A.T.-Team regelmäßig das breite Schulungsangebot des Sunny PRO Clubs und der Solar Academy. Solarstrom mit 4-Sternen Zurück auf den Wulff’schen Hof: „Das war ein besonders spannendes Projekt, denn die Gesamtanlage wurde über mehrere Jahre entwickelt und optimiert“, erklärt Björn Jacobsen. Mit einer umfassenden Planung wurde die Anlage perfekt ausgelegt. „Wir freuen uns, dass alles so gut geklappt hat und die Photovoltaikanlage heute absolut einwandfrei läuft.“ Davon können sich auch die zahlreichen Feriengäste der Familie Wulff überzeugen: Denn das idyllische Anwesen im hohen Norden ist für viele Feriengäste seit Jahren ein beliebtes Urlaubsziel. Und mit der Solarstromanlage gibt es auf dem beliebten Vier-Sterne-Hof jetzt noch eine Attraktion mehr.

Solar-Fachleute im hohen Norden: das S.A.T.-Team am Firmensitz Struckum

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Service

Servicepauschale erhöht Die Servicepauschale wurde überarbeitet. Im Falle eines Geräteaustauschs oder bei Updates können Fachhandwerker ihren Kunden direkt und unbürokratisch helfen. Und bekommen dafür ab sofort mehr Geld. Das Prinzip ist einfach: Kommt es zu einem Geräteaustausch, fordern Sie ein Austauschgerät an, das Ihnen in der Regel innerhalb von 24 Stunden zugesandt wird. Sie tauschen das Gerät beim Kunden aus und schicken das defekte Gerät an SMA. Um für die Arbeit vergütet zu werden, brauchen Sie nur den ausgefüllten Rechnungsvordruck für die Servicepauschale per Post an SMA zu schicken. In der Rechnung geben Sie an, welche Serviceleistungen Sie erbracht haben, um welche Geräte es sich handelt und wie Ihre Bankverbindung lautet. Ist das Gerät bei SMA eingetroffen, überprüfen Servicetechniker von SMA das eingesandte Gerät. Solange sich der Wechselrichter innerhalb der Garantiezeit befindet und weder ein Kundenverschulden noch eine Schädigung durch Überspannung vorliegt, überweist SMA umgehend die

Pauschale. Auch für vorgenommene Updates vergütet SMA den Fachhandwerker. Dafür benötigt das Serviceteam neben der Seriennummer die Versionsnummer und den Gerätetyp. Höhere Vergütung Neu ist das übersichtliche Honorarsystem für die VorOrt-Serviceleistung. Luisa Wagner, verantwortlich für die Servicepauschale, erklärt die Vorteile: „Bisher haben Fachhandwerker pauschal 100 Euro bekommen, egal, wie viele Wechselrichter sie ausgetauscht haben. Mit der neuen Tabelle erhält der Installateur zusätzlich zum Basisbetrag eine Vergütung für jedes einzelne Gerät.“ So bekommt er zu den 100 Euro, die er für Anfahrt und Rüstzeit erhält, 20 Euro für einen Wechselrichter unter 50 kg bzw. 30 Euro für Geräte, die schwerer sind. Für jedes weitere Gerät in derselben Anlage und am selben Tag überweist SMA

DIE SMA SERVICEPAUSCHALE FÜR ELEKTROINSTALLATEURE Angaben zur Vergütung (gültig seit 01.10.2010) Serviceleistung

Nettowert EUR

Basispauschale

100 €

Austausch Wechselrichter < 50 kg

20 €

gleiche Serviceleistung (selber Tag + Anlage)

20 €

Austausch Wechselrichter > 50 kg*

30 €

gleiche Serviceleistung (selber Tag + Anlage)

20 €

Austausch Kommunikation

20 €

gleiche Serviceleistung (selber Tag + Anlage)

20 €

Update Tätigkeiten

20 €

gleiche Serviceleistung (selber Tag + Anlage)

20 €

*Betrifft SMC 6000, SMC 6000A, SMC 5000A, SMC 7000HV, Sunny Tripower 10000TL, Sunny Tripower 12000 TL, Sunny Tripower 15000TL, Sunny Tripower 17000TL

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Unbürokratische Unterstützung: Mit der Servicepauschale erhalten Fachhandwerker im Servicefall ab sofort einen höheren Pauschalbetrag

In vier Schritten zur Servicepauschale 1) Austauschgerät online oder über die Serviceline anfordern 2) Defekten Wechselrichter an SMA senden 3) Rechnungsvordruck für Servicepauschale ausfüllen und innerhalb von 12 Monaten an SMA schicken 4) Nach Überprüfung durch SMA: Überweisung der Pauschale pauschal jeweils 20 Euro. Sind zum Beispiel in einer Anlage zwei Sunny Mini Central 6000A betroffen, vergütet SMA 150 Euro (100 Euro Basispauschale, 30 Euro für den Austausch des ersten Geräts + 20 Euro für die gleiche Serviceleistung in der Anlage). Transparentes System „In der Vergangenheit gab es gelegentlich Rückfragen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um die Pauschale zu erhalten“, so Luisa Wagner. „Auf den neuen Serviceseiten im Internet haben wir deshalb alle Informationen zur Servicepauschale übersichtlich aufgelistet. Zum Beispiel,

dass die Pauschale nur erstattet wird, wenn tatsächlich ein Defekt am Gerät vorliegt. Wir erklären außerdem, dass die Serviceleistung nur durch einen Fachhandwerksbetrieb und nicht durch einen Endkunden erbracht werden kann. Oder, dass die erbrachte Leistung innerhalb von zwölf Monaten abgerechnet werden muss.“ Weniger Aufwand Bei SMA haben Sie die Wahl: Ist ein Geräteaustausch nötig, können Sie entweder SMA beauftragen oder aber die Serviceleistung selbst erbringen und erhalten dafür einen Pauschalbetrag. So haben Sie weiterhin den direkten Kontakt zu Ihren Kunden. Durch den Rechnungsvordruck sparen Sie außerdem Zeit und müssen keinen Nachweis erbringen, dass Ihr Kunde ein privater Verbraucher ist. Und die SMA Leistungen, wie telefonische Beratung an der Serviceline oder die Beauftragung eines SMA Servicetechnikers, stehen selbstverständlich auch in Zukunft in vollem Umfang zur Verfügung. Alle Informationen zur Servicepauschale inklusive Rechnungsvordruck finden Sie auf www.SMA.de/Service

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SMA Solar Academy

Mit viel Engagement und guter Laune: Kurt Ludwig, Markus Huntzinger, César Villalta und Marc Clinckaert, Teil des Referenten-Teams der Solar Academy Deutschland (v. l.)

„Partnerschaftlich und praxisnah“ Kompetent, technisch versiert und immer nah an den Bedürfnissen der Teilnehmer – die Trainer der SMA Solar Academy vermitteln weit mehr als nur Fachwissen. Ein Gespräch mit vier der neun Academy-Referenten. Sie geben der SMA Solar Academy Deutschland ein Gesicht: Die neun Referenten liefern nicht nur Wissen rund um SMA Produkte und Photovoltaik. Sie sind Solar-Botschafter, Berater und manchmal auch Krisenmanager für Installateure mit komplexen Fragen direkt aus der Praxis. In unserem Gespräch erzählen die Trainer vom Arbeitsalltag in der neuen Academy und geben einen ersten Ausblick auf 2011. Seit ein paar Wochen finden die Seminare im neuen Gebäude der SMA Solar Academy statt. Was hat sich verändert? Marc Clinckaert: Im Seminarbetrieb geht es noch dynamischer zu und unser Auftritt als Bildungsinstitution ist durch das attraktive Gebäude einfach noch ein Stück professioneller. Und wir wecken noch mehr Begeisterung für SMA: Die Teilnehmer sind durchweg beeindruckt vom Gebäude und den Seminarbedingungen. Für viele ist es ein Schulungsgebäude mit „Wow“-Effekt und für uns Dozenten ein toller Arbeitsplatz.

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Wenn ihr auf 2010 zurückblickt: Gab es da ein bestimmtes, übergreifendes Thema, das die Diskussionen und Fragen in den Seminaren bestimmt hat? Marc Clinckaert: Die Absenkung der Förderung und die Erhöhung der Degression für Solarstrom in Deutschland hat die Teilnehmer weniger beschäftigt, als wir erwartet haben. Fragen und großes Interesse gab es aber beim Thema Eigenstromverbrauch. Viele Teilnehmer haben bei uns nach Informationen, aber auch schon konkret nach technischen Möglichkeiten gesucht. In den Seminaren können wir z. B. gut vermitteln, dass wir mit unseren Produkten bereits die Voraussetzungen für die Eigenstromnutzung geschaffen haben. (Anm. d. Red.: mehr zum Thema Eigenverbrauch ab S. 08). Was bereitet euch bei der Arbeit hier am meisten Spaß? Marc Clinckaert: Dass man praxisnah helfen kann. Es ist schon mal vorgekommen, dass mich an Feiertagen Fachhandwerker angerufen haben. Sie haben direkt vor einer Solar-Anlage gestanden und konkrete Fragen zu ihrer Installation gestellt.


Kurt Ludwig: Mir machen die Zusammenarbeit mit den Seminarteilnehmern und unser Top-Team am meisten Spaß. Da gibt es einige Teilnehmer, zum Beispiel aus Übersee, die noch lange nach einem Seminar den Kontakt zu uns pflegen. Sie schicken E-Mails mit Fotos oder Zeitungsausschnitten zu ihren aktuellen Projekten und halten uns so immer auf dem Laufenden. César Villalta: Für mich ist es vor allem der Wissensaustausch mit den Teilnehmern. Die Fachhandwerker oder Anlagenplaner, die täglich mit unseren Geräten arbeiten, haben einen großen Erfahrungsschatz, wenn es um die praktische Anwendung unserer Produkte geht. Der Blickwinkel ist einfach ein anderer und in jedem Seminar lerne auch ich immer wieder Neues dazu. Mit dem Wissensaustausch sprichst du einen wichtigen Leitgedanken der SMA Solar Academy an. Wie stellt ihr als Referenten sicher, dass ihr Wissen partnerschaftlich und vor allem praxisnah vermittelt? Kurt Ludwig: Partnerschaft bedeutet für mich, den Teilnehmern jederzeit Lösungsansätze und Tipps zu liefern, die man draußen im Arbeitsalltag sofort umsetzen kann. Das Wissen, das sich der Teilnehmer aneignet, muss er jederzeit vor seinem Kunden kompetent anwenden können. Wenn er das kann, dann haben wir unseren Job gut gemacht. Wichtig ist mir, keine Frage der Teilnehmer offen zu lassen. Die Seminarpausen nutze ich oft auch dafür, weitere Informationen, zum Beispiel von Kollegen aus dem Produktmanagement, für meine Teilnehmer zu bekommen.

Was macht ein erfolgreiches Seminar aus? Markus Huntzinger: Ein gutes Seminar bietet interessant aufbereitete Themen, die am Wissensstand und an den Erwartungen der Teilnehmer ausgerichtet sind. Und außerdem viele Feedbackmöglichkeiten, viel Austausch mit anderen, Praxisübungen und interessante Beispiele aus dem Alltag der Teilnehmer. Was steht für 2011 an? Marc Clinckaert: Ab Februar werden wir Basisseminare am SMA Regionalstandort Landshut anbieten. Wir kommen damit unseren Kunden „entgegen“: Die Teilnehmer aus Süddeutschland müssen dann nicht mehr lange Anreisewege nach Niestetal auf sich nehmen, um ein Basisseminar zu besuchen. Außerdem können sich Seminarinteressierte auf viel Neues aus der SMA Solar Academy freuen. Es lohnt sich in jedem Fall, auf unsere Webseiten zu schauen. Solarstromprofis können auf 2011 gespannt sein! Vielen Dank für das Gespräch! Haben Sie Interesse am Seminarangebot der Solar Academy? Unsere aktuellen Schulungstermine und weitere Informationen finden Sie unter www.SMA.de/solaracademy Oder schreiben Sie eine Mail an: solaracademy@SMA.de

Wissen vermitteln, Praxisfragen klären und so gemeinsam lernen: Seminar in der Solar Academy

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tipps + tricks

Zukunftsfähig OptiTrac Global Peak für Sunny Boy TL Mit dem Firmware-Update für die Sunny Boy 3000TL, 4000TL und 5000TL-Wechselrichter machen Sie die Geräte fit für die Zukunft. So optimiert die Funktion OptiTrac Global Peak den Energieertrag bei teilverschatteten Anlagen. Weiteres Plus: Das Multifunktionsrelais des Wechselrichters kann gezielt für die Erhöhung des Eigenverbrauchanteils von Solarstrom genutzt werden – z. B. um bei hoher Sonneneinstrahlung Verbraucher wie eine Waschmaschine einzuschalten oder Batterien zu laden. Außerdem ermöglicht das Update die geforderte Wirkleistungsreduzierung in Anlagen über 100 kW Leistung. Den Download des Firmware-Updates erhalten Sie auf www.SMA.de

Fachgerecht SUNCLIX richtig installieren Das neue DC-Stecksystem SUNCLIX ermöglicht die werkzeuglose Montage der Feldstecker auf die Leitung. Die Verbindung mit dem Wechselrichter funktioniert also schnell und einfach. Stecker und Kupplung werden dabei durch einen Rastmechanismus sicher miteinander verbunden. Beim Trennen der Verbindung ist jedoch zu beachten, dass an der PlusLeitung ein Stecker, an der Minus-Leitung aber eine Kupplung sitzt. Im verbundenen Zustand sehen beide Steckverbindungen gleich aus, da sich am Wechselrichter das jeweils passende Gegenstück befindet. Beim Abnehmen der Plus-Leitung verbleibt

jedoch der Entriegelungsmechanismus am Wechselrichter, weil er zur Buchse gehört. Beim Abnehmen der Minus-Leitung gehört der Entriegelungsmechanismus hingegen zum Feldstecker und wird daher mit abgezogen (siehe Bild). Und noch ein Tipp: Die Entriegelung funktioniert am besten mit einem Schraubendreher von etwa 3,5 mm Klingenbreite.

Anwenderfreundlich SMA Service mit neuem Internetauftritt

Unterteilt nach Kategorien sind alle Informationen benutzerfreundlich aufbereitet. Neben Informationen zum Gerätetausch finden Sie hier interessante Downloads und viele nützliche Tipps in dem „FAQ“-Board.

Benötigen Sie ein Formular für ein Austauschgerät? Wollen Sie eine Garantieverlängerung beantragen? Dann besuchen Sie unsere neue Internetseite. Kompakt und übersichtlich angeordnet finden Sie hier alles über den SMA Service – gebündelt an einer Stelle.

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Mehr Informationen zu SUNCLIX finden Sie in der Bedienungsanleitung auf www.SMA.de/ SUNCLIX

Weitere Informationen finden Sie unter www.SMA.de/Service


Veranstaltungskalender

Auch die Regional-Foren werden im neuen Jahr fortgesetzt. In interessanten Fachvorträgen – direkt in Ihrer Nähe – informieren wir die Sunny PRO Club-Mitglieder über aktuelle Entwicklungen und Neuheiten. Sie möchten an einem Seminar oder Regional-Forum teilnehmen, sind aber noch nicht Mitglied im Sunny PRO Club? Gern informieren wir Sie über unsere Leistungen und eine Mitgliedschaft, die sich von Anfang an lohnt! Sie erreichen die Club-Hotline unter +49 561 95224774. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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Heinrich Elektro 1 - 246 984 Tel. 056 ssel.de www.eh-ka

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Praxisnah und vielfältig: Das Schulungsangebot des Sunny PRO Clubs bietet den Mitgliedern auch im neuen Jahr interessante Möglichkeiten der Weiterbildung. Zusätzlich zu den bewährten Schulungen wie z. B. „Anlagenkommunikation“ oder „Präsentationstechniken“ wurde das Schulungsprogramm um neue Themen ergänzt, die die Sunny PRO ClubMitglieder optimal auf 2011 vorbereiten. Neben Foren zum Thema „Eigenverbrauch“ wird es verschiedene zielgruppenspezifische Veranstaltungen geben.

SUNNY PRO CLUB Aktuelles Fachwissen für 2011

Elektro Tel. 0561 Heinrich - 24 www.eh-ka 6 984 ssel.de

www.eh-kassel.de

Tolle neue Club-Leistung: der smart mit Ihrem Firmenlogo

Januar 26.01.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Oldenburg 27.01.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Itzehoe Februar

23.02.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Freiburg 24.02.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Stuttgart-Ostfildern März

08.02.2011 Sunny PRO Club-Seminar: Basis-Seminar Wechselrichter

02./03.03.2011 Sunny PRO Club-Seminar Azubi-Workshop

09.02.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Pirmasens

10.03.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Dresden

09.02.2011 Sunny PRO Club-Seminar: Intensiv-Seminar Wechselrichter

10.02.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Mannheim

15./16.02.2011 Sunny PRO Club-Seminar: Anlagenkommunikation mit Sunny WebBox, Sunny SensorBox und Sunny Portal 17.02.2011 Sunny PRO Club-Seminar: Drahtlose Anlagenkommunikation 22.02.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Memmingen

09.03.2011 Sunny PRO Club Regional-Forum, Berlin

29.03.2011 Sunny PRO Club-Seminar: Aktiv verkaufen 30.03.2011 Sunny PRO Club-Seminar: Erfolgreich präsentieren

Mehr zur Mitgliedschaft im Sunny PRO Club und seinen attraktiven Angeboten erfahren Sie auch auf www.SunnyPROClub.de

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SMA Solar Technology AG Sonnenallee 1 34266 Niestetal Tel.: +49 561 9522-0 Fax: +49 561 9522-100 E-Mail: info@SMA.de www.SMA.de

http://www.sma.de/fileadmin/fm-dam/magazine/SBI/0410/SMA_SUNNY_BOY_November-Ausgabe_web  

http://www.sma.de/fileadmin/fm-dam/magazine/SBI/0410/SMA_SUNNY_BOY_November-Ausgabe_web.pdf

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