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Ausgabe m채rz 2012

Die Fachhandwerker-Zeitschrift der SMA Solar Technology AG

SUNNY BOY INFO

SMA Service Das neue Garantiekonzept

Sunny PRO Club Mit SPC-Unterst체tzung die Marktsituation besser im Griff

SMA Solar Academy Gut ger체stet mit dem neuen EEG-Seminar


EDITORIAL

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, der Saisonstart konfrontiert die Fachhandwerker mit den Auswirkungen der EEG-Novelle: Welcher Wechselrichter ist jetzt normenkonform, was muss ich beachten? Wie wirken sich die veränderten Förderbedingungen auf meinen Betrieb aus? Und wo bieten sich neue Geschäftsfelder? Diese Fragen bewegen jetzt die Branche. Denn die veränderten Marktbedingungen erfordern vom Fachhandwerker noch mehr Engagement und Anpassungsfähigkeit. Mit dem SMA Service, unserem Sunny PRO Club und der SMA Solar Academy steht Ihnen SMA als Partner zur Seite. Service als Zukunftschance: Unter diesem Motto arbeitet der SMA Service an vielen Angeboten, die gerade jetzt unterstützen. Mit unserem neuen Garantiekonzept zum Beispiel: Auf den Seiten 20 ff. erklärt Produktmanager Karsten Bachmann aus dem SMA Service das neue Angebot und die Vorteile für den Fachhandwerker. Ein verändertes Marktumfeld erschwert auch das Neugeschäft. Oder anders gesagt: Neue Argumentationen gegenüber Kunden sind jetzt gefragt. Hier profitieren Sunny PRO Club-Mitglieder von professioneller Marketingunterstützung und einem Wissensvorsprung, z. B. durch die Regional-Foren. Auf den Seiten 14 ff. stellen wir die Vorteile einer SPCMitgliedschaft vor. Außerdem berichten Fachhandwerker, warum sie sich gerade jetzt für den Sunny PRO Club entschieden haben. Eine gute Entscheidung, besonders in der momentanen Situation, ist auch der Besuch der SMA Solar Academy: Denn im neuen EEG-Seminar können Fachhandwerker etwaige Wissenslücken schließen und praktische Fragen zum EEG mit unseren Referenten diskutieren. Erfahren Sie mehr über das neue Seminar ab Seite 18. Viel Neues, viele Informationen, viele Chancen – ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!

Bernd Lamskemper Bereichsleiter Service Deutschland

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10 Redaktionsadresse

SMA Solar Technology AG Sonnenallee 1

34266 Niestetal E-Mail: Christiane.Keim@SMA.de Internet: www.SMA.de

Mehr Informationen zu dieser Ausgabe finden Sie unter www.SMA.de/SBi

Sie möchten zusätzliche Exemplare bestellen?

Dann schreiben Sie per Post oder E-Mail an die

Redaktion. Gern nehmen wir Sie auch in unseren Verteiler auf.

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Impressum Sunny Boy INFO Erscheinungsweise: viermal jährlich. Auflage: 15 000 Herausgeber: SMA Solar Technology AG, Sonnenallee 1, 34266 Niestetal, Tel. +49 561 9522-0, Fax +49 561 9522-100, E-Mail: Info@SMA.de, www.SMA.de Alle Warenzeichen werden anerkannt, auch wenn sie nicht gesondert gekennzeichnet sind. Fehlende Kennzeichnung bedeutet nicht, eine Ware oder ein Zeichen seien frei. Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. © 2012 SMA Solar Technology AG. Alle Rechte vorbehalten. Wichtiger Hinweis: Wartungs- und Installationsarbeiten dürfen nur von geschultem Fachpersonal unter Berück­sichtigung der gültigen Sicherheitsvorschriften durchgeführt werden. Die SMA Solar Techno­lo­gy AG übernimmt keine Haftung für Durchführung unsachgemäßer Arbeiten. Veröffent­lichte Beiträge stellen ​keine Montage- oder Bedienungsanleitung im Rechtssinne dar.


INHALT 03 Editorial 06 SMA Neuigkeiten 07 Gut zu wissen

08 Aktuell

> EEG-Novelle 2012: Nachrüsten leicht gemacht

10 Aktuell

> Photovoltaik stört: Über die Hintergründe der geplanten Förderkürzungen

12 Produkte

> Optimale Auslegung mit dem neuen Sunny Design 2.20: Ein Grund mehr für eine Solaranlage

14 Sunny PRO Club 10

> Die Aussicht: Trotz allem sonnig

16 Sunny PRO Club – MitgliedsportrAIt > SolarKonstrukt Energiesparsysteme GmbH, Viersen: Die Zukunft bleibt solar

18 sma solar academy

> Gut gerüstet: Aktuelles EEG-Seminar

20 service

> Flexibel, sicher, erfolgreich: Das neue SMA Garantiekonzept

22 Tipps + tricks 23 Veranstaltungskalender

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SMA Neuigkeiten

Branchenevent I Woche der Sonne 2012 Hohe Besucherzahlen, zahlreiche interessante Aktionen: Die erfolgreiche Entwicklung der Veranstaltungsreihe „Woche der Sonne“ zeigt die Akzeptanz der Solarenergie und das große Interesse. Gerade im aktuellen Marktumfeld ist die Teilnahme eine wichtige Chance. Vom 4.–13. Mai 2012 werden bundesweit wieder Vorträge, Exkursionen und Betriebsführungen durchgeführt. Als Sponsor fördert SMA die „Woche der Sonne“. Der Sunny PRO Club unterstützt Mitglieder bei der Erstellung von Marketingunterlagen. Weitere Informationen finden Sie unter www.woche-der-sonne.de Vorgemerkt – Branchenevent II Intersolar 2012

Protest SMA gegen den Solarausstieg Mehr als 1 500 SMA Mitarbeiter haben sich an der Demonstration gegen die radikalen Kürzungspläne der Solarförderung am 5. März in Berlin beteiligt. Zu der Großkundgebung mit mehr als 11 000 Teilnehmern am Brandenburger Tor hatten der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar), Gewerkschaften und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) aufgerufen.

Austausch Photovoltaik-Blog „Sunny“ online SMA auf der Intersolar 13.–15. Juni 2012 Halle C3, Stand C3.210/C3.230 Sunny PRO Club 14. Juni 2012 Fachhandwerker-Abend zur Intersolar

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Seit Februar informiert der SMA Blog „Sunny“ unter www.SMASunny.com über aktuelle Themen und Entwicklungen in der Branche. Neben Beiträgen zur Netzintegration, zum Energiemanagement und zur Speicherintegration antworten die SMA Ansprechpartner in ihren Artikeln auf Fragen der BlogBesucher. In aktuellen Beiträgen

Spitzenpolitiker wie Sigmar Gabriel, Jürgen Trittin und Gregor Gysi sowie Günther Cramer, der Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft, setzten sich in ihren Reden für eine Fortsetzung der Energiewende ein. Die Änderungsvorschläge sollen bis Ende März in einem Eilverfahren vom Bundestag verabschiedet werden. Mehr zur aktuellen Situation unter www.SMA.de und im SMA Blog www.SMA-Sunny.com

beteiligt sich SMA an der laufenden Energiedebatte. Damit finden Sie hier wichtige Informationen und Argumentationsgrundlagen, die Sie optimal für Ihre Arbeit verwenden können. Projektberichte und Informationen über Veranstaltungen und Messebesuche sorgen für interessante Einblicke in das Unternehmen SMA. Weitere Informationen zum PV-Blog „Sunny“ finden Sie unter www.SMA-Sunny.com


Gut zu wissen

Saisonstart Frühlingsprämien im SMA Bonusprogramm Attraktive Leistungen, passend zur Jahreszeit: Die Teilnehmer des SMA Bonusprogramms können sich seit Mitte März über die neuen Frühjahrsideen freuen. Nach Schlitten und Schneeschieber bietet das Bonusprogramm jetzt mit Rasenmäher & Co. Schönes und Nützliches für das Frühjahr. Eine Übersicht über das Prämienangebot finden Sie auf der Website. Und so funktioniert das SMA Bonusprogramm: Nach der Anmeldung unter www.SMA-Bonus.com

registrieren Sie Ihre installierten SMA Wechselrichter über ein Online-Formular auf der Website oder ganz einfach mit dem Smartphone und der kostenlosen Sunny Dots App. Die gesammelten Punkte können dann gegen die Wunschprämien eingelöst werden. Sie möchten das SMA Bonusprogramm kennenlernen? Weitere Infos finden Sie im Internet unter www.SMA-Bonus.com. Oder schreiben Sie eine E-Mail an unser Bonus-Team: info@SMA-Bonus.com.

Seit Anfang Februar liefert das SMA Solarmarkt-Barometer Zahlen zur aktuellen Photovoltaik-Nachfrage. Im wöchentlichen Zyklus ermittelt das Planungstool Prognosen zur Marktentwicklung. Die Teilnehmer geben zunächst ihre Einschätzung ab. Sie erhalten nach der Abstimmung verlässliche Zahlen und damit zusätzliche Planungssicherheit. Wollen auch Sie wöchentlich wissen, wie Ihre Fachhandwerkskollegen die Marktsituation einschätzen? Die Teilnahme ist einfach über iPhone möglich.

Kundennähe Die Solar Academy in Süddeutschland Das Seminarangebot in den AcademyStandorten Heilbronn und Landshut wird weiter ausgebaut: Zusätzlich zu den „Klassikern“ können Teilnehmer u. a. auch Seminare zum neuen EEG, zur Anlagenplanung und weiteren spannenden Themen buchen. Außerdem übernehmen die AcademyReferenten auch Inhouse-Veranstaltungen. Mit der Durchführung von Seminaren im Betrieb können individuelle Anforderungen optimal umgesetzt werden. Die beiden Seminarstandorte bieten Fachhandwerkern aus Süddeutschland eine zeit- und kostensparende

Planungsgrundlage SMA Solarmarkt-Barometer gestartet

Herzlich willkommen in der Solar Academy Landshut: Referent Mario Noss

Möglichkeit, wohnortnah ein Seminar der SMA Solar Academy zu besuchen.

Abonnenten finden in der aktuellen Ausgabe eine Beilage mit den wichtigsten Informationen zum SolarmarktBarometer. Jetzt anmelden unter: www. solarbusinessbarometer.com

Alle Termine und Angebote finden Sie unter www.SMA.de/solaracademy

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Eigenverbrauch aktuell

Wichtig: Ab 1.7.2012 müssen sich auch ältere Großanlagen am Einspeisemanagement beteiligen.

Nachrüsten leicht gemacht Seit Jahresbeginn regelt die EEG-Novelle 2012 die Beteiligung von Photovoltaik-Anlagen am Einspeisemanagement. Neben der Anlagengröße ist das Installationsdatum entscheidend: Ab 30. Juni 2012 gelten auch für ältere Anlagen über 100 kWp die neuen Regeln. Betreiber von großen PV-Anlagen sind dann zur entsprechenden technischen Ausrüstung ihrer Anlage verpflichtet: Die Einspeiseleistung muss überwacht und vom Netzbetreiber im Bedarfsfall jederzeit reduziert werden können. Diese Neuregelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollen Sicherheit und Stabilität des Versorgungsnetzes gewährleisten. Im EEG schreibt der Gesetzgeber die Beteiligung am Einspeisemanagement nun unmissverständlich für Anlagen mit mehr als 100 kW Peakleistung vor und dehnt diese Pflicht mit Einschränkungen aus: Solarparks, die bereits länger an der Stromproduktion beteiligt sind, müssen diese Fähigkeiten bis zum 30. Juni 2012 nachrüsten. Der steigende Anteil von erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung bringt erhöhte Anforderungen an das Verteilnetz mit sich. Denn nicht nur der Stromverbrauch unterliegt zeitlichen Schwankungen. Bei den erneuerbaren Energien sind dies insbesondere auch die Erzeugung und direkte Einspeisung, die je nach Tageszeit und/oder Wetterlage stark variieren können. 8 SUNNY 08 SUNNYBOY BOYINFO INFO01/2012 01/2012

Überwachen und Regulieren Netzbetreiber fordern von den Erzeugern erneuerbarer Energien daher Maßnahmen zur Sicherung des Stromnetzes. Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, Solaranlagen per Fernsteuerung innerhalb kürzester Zeit auf eine maximale Einspeiseleistung zu begrenzen und damit die Stromproduktion möglicherweise für wenige Momente sogar vollständig zu stoppen. Außerdem fordern Netzbetreiber die Fähigkeit der Solaranlagen zur Bereitstellung von Blindleistung, damit die Stabilität des Stromnetzes auch bei Spannungseinbrüchen erhalten bleibt. Dies kann durch entsprechende Phasenverschiebungen beim Wechselrichter realisiert werden. Vorausgesetzt wird mit den Neuregelungen des EEG auch die jederzeit mögliche Abfrage der momentanen Einspeiseleistung durch den Netzbetreiber bei Solaranlagen über 100 kWp. Power Reducer Box: Komfortable Kontrolle Diese Beteiligung großer PV-Anlagen am Einspeisemanagement und an der Bereitstellung von Netzsystemdienstleistungen ist mit der SMA Power Reducer Box einfach und


komfortabel umsetzbar. Sie ermöglicht bereits seit 2009 neben der ferngesteuerten Begrenzung der Einspeiseleistung auch die ferngesteuerte Wahl des geforderten Blindleistungswertes. So funktioniert die Power Reducer Box In der Regel erhält ein Rundsteuerempfänger die Sollwertvorgaben des Stromnetzbetreibers per Langwellenfunk und gibt diese über Relaiskontakte weiter. Die Power Reducer Box wertet diese Signale kontinuierlich aus, protokolliert jede Änderung und sendet entsprechende Steuerbefehle über das Netzwerk an den Datenlogger Sunny WebBox. Dort werden die Sollwertvorgaben ebenfalls protokolliert und über den Feldbus an die Wechselrichter weitergeleitet. Die geforderte Abfrage der Einspeiseleistung durch den Netzbetreiber erfolgt üblicherweise per Fernauslesung eines Lastgangzählers. Kontrolle Zur Gewährleistung einer sicheren Kontrolle und zum Nachweis der vorgenommenen Leistungsbegrenzungen werden alle Statusänderungen von Power Reducer Box und WebBox mit genauem Zeitstempel protokolliert. Zusätzlich können die Daten auf Wunsch vom Datenlogger automatisch an Sunny Portal übertragen und dort eingesehen und weltweit abgerufen werden. Über vorgenommene Leistungsbegrenzungen informiert Sunny Portal den Anlagenbetreiber per E-Mail. Installation Die vier üblichen Begrenzungsstufen (100, 60, 30 oder 0 Prozent der vereinbarten Anschlusswirkleistung) sind bei Aus-

lieferung der Power Reducer Box bereits werkseitig eingestellt. Eingegeben werden müssen lediglich die IP-Adressen der anzusteuernden WebBoxen. Sowohl Sunny WebBox als auch Power Reducer Box können über ein integriertes Webinterface konfiguriert werden – bei Bedarf und entsprechender Netzwerkverbindung von jedem Ort der Welt. Dabei lassen sich den bis zu 16 Signalkombinationen beliebige Leistungswerte der Wechselrichter zuordnen – für den Fall, dass der Netzbetreiber mehr als vier Regelstufen oder andere Werte verwendet. Skalierbarkeit Eine Power Reducer Box kann bis zu 50 Sunny WebBoxen ansteuern, die wiederum mit bis zu 50 Wechselrichtern kommunizieren können. Mit einem einzelnen Gerät lassen sich so PV-Kraftwerke mit bis zu 2500 Wechselrichtern ansteuern. Blindleistungsvorgabe Alternativ zur ferngesteuerten Wirkleistungsbegrenzung können den 16 möglichen Zustandskombinationen auch Vorgabewerte für den Leistungsfaktor cos φ oder die Blindleistung zugeordnet werden. Damit ermöglicht die Power Reducer Box auch die externe Blindleistungsvorgabe, die im Rahmen der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie gefordert wird. Mit innovativen Produktlösungen bietet SMA dem Fachhandwerk Unterstützung bei der Umsetzung. Mehr Informationen zur Power Reducer Box, Einspeisemanagement und zum EEG 2012 finden Sie unter www.SMA.de

Die Lösung: Power Reducer Box von SMA

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Aktuell

Photovoltaik stört Über die Hintergründe der geplanten Förderkürzungen und die zweifelhaften Argumente der PV-Gegner Für die großen Player der konventionellen Energiewirtschaft wird es in Deutschland zunehmend ungemütlich: Sie erleben jetzt schon seit einigen Jahren, dass ihre ehemals sichere Geschäftsgrundlage kontinuierlich schrumpft und auch der bislang erhebliche Einfluss auf die höchsten politischen Ebenen entsprechend kleiner wird. Hätten sie vor elf Jahren auch nur geahnt, dass Photovoltaik und Windenergie in Deutschland mal die heutige Größenordnung und das heutige technologische Niveau erreichen – das EEG und eine wirksame Förderung der erneuerbaren Energien wären bereits im Keim erstickt worden. Tatsache ist: Die großen Vier und ihre politischen Unterstützer wurden von der rasanten Entwicklung der Erneuerbaren vollkommen überrascht und von der Realität der begonnenen Energiewende überrollt. Dass besonders die Photovoltaik zu ihrem Lieblingsfeind werden würde, liegt dabei auf der Hand: Die PV hat sowohl in Deutschland als auch weltweit das größte Ausbaupotenzial, ihre Kosten sinken von allen Erneuerbaren am schnellsten und sie verfügt durch die Möglichkeit der lokalen Erzeugung mit Eigenverbrauch über das größte Potenzial zur Demokratisierung der Stromversorgung. Andersherum betrachtet: Keine Form der erneuerbaren Stromerzeugung bedroht die wirtschaftliche und politische Machtposition der konventionellen Energiewirtschaft so stark wie die Photovoltaik. Was wir nun erleben, ist der Versuch einer Notbremsung – und zwar um jeden Preis. Man übt maximalen Druck auf die Politik aus und versucht, Halbwahrheiten und Vorurteile in die Welt zu setzen, so gut es eben geht. Denn Bürger, Steuerzahler und Stromverbraucher sollen und müssen von der Sinnlosigkeit der Solarstromförderung überzeugt werden – also genau die Menschen, die letztlich am meisten von der Energiewende und der Demokratisierung der Stromversorgung profitieren. Das Grundprinzip der Kommunikation ist dabei simpel und berücksichtigt eine Binsenweisheit der PR- und Werbebranche: Man kann den größten Unsinn behaupten, wenn man ihn nur oft und nachdrücklich genug wiederholt – 10

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irgendwann werden auch die skurrilsten Aussagen von hinreichend vielen Menschen geglaubt. Faktencheck Photovoltaik Die leicht nachprüfbaren Fakten sprechen allerdings eine andere Sprache. So leistet die Photovoltaik an manchen Tagen schon heute einen erheblichen Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland, wie die offiziellen Zahlen der Leipziger Strombörse belegen. Noch viel wichtiger ist aber das beinahe exponentielle Wachstum der photovoltaischen Stromerzeugung – so hat sich die erzeugte Solarstrommenge allein in den letzten drei Jahren mehr als versechsfacht. Gleichzeitig sind die Erzeugungskosten derart rasant gesunken, dass in Deutschland erzeugter Solarstrom bereits heute mit dem Steckdosenpreis von konventionell erzeugtem Strom konkurrieren kann. Und schon seit Jahresbeginn erhält Solarstrom aus PV-Großanlagen weniger Vergütung pro Kilowattstunde als der von den Energiekonzernen bevorzugte Offshore-Windstrom, der nur von ihnen produziert werden kann, jedoch aufwendig vom offenen Meer zum Verbraucher transportiert werden muss. Daraus folgt aber auch: Angesichts der heutigen Preise verursacht die weitere Förderung der Solarstromerzeugung keine nennenswerte Steigerung der EEG-Umlage mehr. Im Gegenteil, genau jetzt könnte man die „Früchte“ der bisherigen Förderung ernten, denn alle weitere Erzeugungsleistung kann zu sehr günstigen Preisen zugebaut werden. Spätestens hier wird klar, dass die tatsächlichen Gründe für die geplanten und drastischen Kürzungen der PV-Förderung anderswo zu suchen sind. Dies sind gerade mal zwei der vielen Argumente, die für den weiteren Ausbau der Photovoltaik und ihre angemessene Förderung sprechen. Man kann davon ausgehen, dass in den kommenden Tagen wieder viele längst widerlegte Vorurteile in den Medien auftauchen und von den einschlägig bekannten Akteuren aus Politik und Energiewirtschaft mit großer Ernsthaftigkeit vorgetragen werden. Daher im Folgenden noch einmal die zehn beliebtesten Pseudoargumente gegen die Photovoltaik im Faktencheck.


Energiewende in Gefahr: Kürzungspläne gefährden den Ausbau der erneuebaren Energien.

Vorurteil 1: Solarstrom bringt fast nichts für Deutschlands Energieversorgung Fakt: Bei gutem Wetter und zur Mittagszeit erzeugen Solaranlagen in Deutschland mehr Strom als sämtliche aktuell betriebenen Atomkraftwerke. Vorurteil 2: Zu viel Solarstrom überlastet das Netz Fakt: Solarstromanlagen belasten die Netze vergleichsweise wenig und können sie sogar entlasten. Vorurteil 3: Der Bau von Solaranlagen ist Unsinn, weil andere Erneuerbare den Strom viel billiger erzeugen Fakt: Solarstrom ist für die Energiewende unverzichtbar und wird laufend günstiger.

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Vorurteil 4: Solarstrom ist viel teurer als Strom aus Kohle- oder Atomkraftwerken Fakt: Nur solange deren milliardenteuren Umweltschäden nicht eingerechnet werden. Vorurteil 5: Nur Großkraftwerke können die Stromversorgung sicherstellen Fakt: Die Energieversorgung der Zukunft ist dezentral.

Vorurteil 6: In Deutschland scheint die Sonne viel zu wenig Fakt: Photovoltaik ist auch in Mitteleuropa absolut sinnvoll und lohnenswert. Vorurteil 7: Von Photovoltaik profitieren nur Hausbesitzer oder Geldanleger Fakt: Solarstrom schafft viele Jobs mit Zukunft. Vorurteil 8: Die Förderung der Erneuerbaren schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland Fakt: Die Erneuerbaren sparen Milliarden für Energieimporte und kurbeln die heimische Wirtschaft an. Vorurteil 9: Besonders die Photovoltaik treibt die Strompreise hoch Fakt: Besonders Solarstrom senkt massiv die Einkaufspreise an der Strombörse. Vorurteil 10: Erneuerbare Energien sind nur eine fixe Idee von Ökofreaks Fakt: Erneuerbare Energien sind alternativlos, weil alle anderen Energieträger endlich sind.

Den ausführlichen Artikel mit interessanten Zusatzinformationen zum Faktencheck und weiterführenden Links finden Sie in unserem PV-Blog „Sunny“ unter www.SMA-Sunny.com. Der Artikel steht dort auch als pdf-Dokument zur Verfügung.

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produkte

Ein Grund mehr für eine Solaranlage Gute Nachrichten für Hausbesitzer, die sich aufgrund einer ungünstigen Dachausrichtung bislang nicht für eine Solaranlage entschieden haben: Mit Sunny Design 2.20 können auch diese Anlagen wirtschaftlich optimal ausgelegt werden.

(K)ein Kinderspiel: die Berechnung des optimalen Nennleistungsverhältnisses

gibt das Verhältnis der maximalen DC-Leistung des Wechselrichters zur angeschlossenen PV-Nennleistung wieder. Für optimal ausgerichtete Anlagen in Mitteleuropa strebt man mit einem Wert von 90 Prozent eine leichte Unterdimensionierung des Wechselrichters an. Wenn jedoch der PVGenerator nicht nach Süden ausgerichtet ist oder das Dach sogar eine Ost-/West-Ausrichtung vorgibt, welches Nennleistungsverhältnis ist dann optimal?

Die Wirtschaftlichkeit der Anlagenauslegung wird entscheidend durch die Wahl der Wechselrichterleistung bzw. genauer des Nennleistungsverhältnisses bestimmt: Diese Größe

Die Bestimmung dieser Größe ist jedoch sehr aufwendig und mit aktuellen Simulationsprogrammen nicht möglich. Deshalb greifen die meisten Planer auf das Standard-

www.sonnenertrag.eu

Das bedeutet für den Fachhandwerker: Neue Kundengruppen, die er für sich gewinnen kann. Mit der Unterstützung von Sunny Design können die erforderlichen Parameter für eine ertrags- und kostenoptimierte Anlage bestimmt werden.

Wirtschaftlich interessante Lösung, auch für schwierige Dächer: Anlagenauslegung mit Sunny Design 2.20

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Offensichtlich: Einfluss der Dachausrichtung auf das Nennleistungsverhältnis (NLV)

Nennleistungsverhältnis von 90 Prozent zurĂźck und empfehlen eine viel zu groĂ&#x;e Wechselrichterleistung. Die gute Nachricht fĂźr Anlagenplaner: Die neue Sunny Design-Version 2.20 ermittelt fĂźr Sie das optimale Nennleistungsverhältnis  – individuell abhängig von der Modulausrichtung, den klimatischen Bedingungen am Standort, der Stringkonfiguration bis hin zur geforderten Bereitstellung von Blindleistung. Als erstes Planungstool Ăźberhaupt fĂźhrt Sunny Design damit diese komplexen Simulationsprozesse aus, ohne die eine Minimierung der Amortisationszeit nicht mĂśglich ist. Das Ergebnis ist die DC-Wechselrichterleistung, mit der sich 99,8 Prozent der verfĂźgbaren Solarenergie nutzen lassen. Wirtschaftlich interessante LĂśsungen fĂźr schwierige Dächer Mit der exakten Bestimmung des Nennleistungsverhältnisses kĂśnnen die Wechselrichter noch passgenauer – und damit effizienter – ausgewählt werden: Durch den Einsatz von kleineren Wechselrichtern reduzieren sich die Anlagekosten fĂźr den Betreiber. „Ein wichtiges Argument fĂźr den Fachhandwerker, gerade in der aktuellen Diskussion“, erklärt Dr. Thomas Straub, Produktmanagement Medium Power Solutions. Ein weiterer interessanter (Beratungs-)Aspekt bei anspruchsvollen Dächern ist die Anwendung der 70 %-Regel entsprechend der EEG-Novelle: Denn bei vielen dieser Anlagen kann die vorgeschriebene 70 %-Kappung häufig angewendet werden, ohne dadurch ErtragseinbuĂ&#x;en zu verursachen. „Dies reduziert die Investitionskosten zusätzlich“, erklärt Produktmanager Straub weiter. Voraussetzung dafĂźr: Ein Planungstool, mit dem die individuellen Potenziale zur wirtschaftlichen Optimierung der Auslegung genutzt werden kĂśnnen. Sunny Design 2.20 bietet alle dafĂźr erforderlichen Features (komplette Ăœbersicht dazu im Kasten am Ende des Artikels).

Interessanter Zusatzaspekt: Eine Anlage mit Ost-/WestAusrichtung und entsprechender Nutzung von Eigenverbrauch kann in Sachen Wirtschaftlichkeit einer Anlage mit SĂźd-Ausrichtung ohne Eigenverbrauch entsprechen. Geht man mittelfristig von einem Zukunftsszenario ohne FĂśrderung aus, gewinnt der Eigenverbrauch besonders bei schwierigen Anlagen noch mehr an Bedeutung. Die Zukunft mit Sunny Design 2.20 Thomas Straub fasst zusammen: „Systemkosten, Anlagenertrag und Eigenverbrauchsanteil sind die Faktoren, die fĂźr die Wirtschaftlichkeit einer Anlage entscheidend sind.“ Die Einbeziehung der geänderten Rahmenbedingungen und viele Zusatzfeatures zeichnen Sunny Design als leistungsstarkes Planungstool aus, das den Fachhandwerker optimal unterstĂźtzt. Und mit dem zukĂźnftig auch fĂźr anspruchsvolle Dächer wirtschaftlich attraktive Anlagenkonzepte realisiert werden kĂśnnen. Ăœberzeugend in allen Details – Sunny Design 2.20 im Ăœberblick Auslegung entsprechend des EEG 2012 Individuelle Ermittlung des optimalen Nennleistungs verhältnisses Auslegungsvorschläge mit unterschiedlichen Wechselrichter-Typen Automatische Auslegung Bewertung der Vorschläge und Vergleichs mĂśglichkeiten AusfĂźhrliche Projektdokumentation und AnlagenĂźbersicht Erweiterte EinstellungsmĂśglichkeiten Mit der neuen Version profitieren Sie auch zukĂźnftig von Online-Updates der Wechselrichter, PV-Module und Standorte

Auf dem PV-Symposium in Bad Staffelstein wurden im Posterbeitrag „Auslegung von PV-Anlagen im Polystring-Betrieb – Eigenverbrauchsoptimierung vs. Mismatch-Verlust“ die aktuellen Ergebnisse detailliert vorgestellt. Den Vortrag finden Sie auf www.SMA.de Im Seminar „Planung & Design“ der Solar Academy werden die neuen Features ausfĂźhrlich vorgestellt. Termine unter www.SMA.de/solaracademy

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Die Aussicht: Trotz allem sonnig Wettbewerbsvorteile im Solarmarkt sind in der aktuellen Zeit wichtiger denn je. Am besten sichert man den Vorsprung durch Information, Weiterbildung und mit dem richtigen Partner. Geänderte Marktbedingungen – neue Möglichkeiten Die Zahl der Neuinstallationen wird voraussichtlich sinken, während der Wettbewerb steigt. Umso mehr gilt es jetzt, Geschäft in und aus anderen Feldern der Solarenergieversorgung zu generieren. Dabei ist besonders Eigeninitiative vom Fachhandwerker gefragt. Dazu gehört unter anderem aktives Informieren der Bestandskunden: Kennt er die Potenziale seiner Anlage? Ist eine Garantieverlängerung sinnvoll? Auch in der aktiven Anlagenüberwachung finden Fachhandwerker die Gelegenheit, Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Interview mit Fred Kehler, B5 Solar, Wustermark Warum sind Sie gerade jetzt Sunny PRO Club-Mitglied geworden? Ganz klar: Vernetzung steht bei uns im Vordergrund. Deshalb arbeiten wir auch mit verschiedenen Organisationen sowie Verbänden zusammen und setzen gemeinsam wichtige Impulse für die Solarwirtschaft. Einen weiteren Schritt in diese Richtung bietet uns nun der Sunny PRO Club beispielsweise durch die Fachhandwerkersuche. Zudem sind die Sunny PRO Club-Werbemittel wie Broschüren und Flyer eine gute Ergänzung zu unserem regulären Endkunden-Material. So können u. a. Messen effektiver abgewickelt werden. Außerdem wird durch unseren Beitritt in den Sunny PRO Club unsere langjährige Partnerschaft mit SMA weiter gefestigt.

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Der richtige Zeitpunkt, Partner zu werden Mehr als je zuvor ist es deshalb vorteilhaft, Mitglied im Sunny PRO Club zu sein. Man erhält maßgeschneiderte Unterstützung, genau da, wo sie gebraucht wird. „Erst kürzlich haben zwei unserer Mitarbeiter an einer Sunny PRO Club-Serviceschulung für Techniker teilgenommen“, so Frank Scholze von Elektro Scholze in Bautzen. „Die beiden waren von den technischen Inhalten und auch von der Solarakademie begeistert. Vieles war neu und total interessant. Damit haben wir uns einen Wettbewerbsvorteil im Service gesichert!“ Ebenso vorteilhaft ist, dass Club-Mitglieder über alle Neuigkeiten des PV-Marktes informiert werden. Besondere Highlights stellen die regelmäßig stattfindenden Regional-Foren dar. Spezifisch und präzise wird hier durch SMA Experten und Fachansprech-

Wie beurteilen Sie die aktuelle Marktsituation? Die Geschäftsaussichten für das Jahr 2012 werten wir positiv, denn der Kunde hält die Photovoltaik nicht mehr für einen „teuren Ökogaudi“. Der Nutzen ist erkannt und dabei wird nicht mehr ausschließlich auf die Rendite geschaut, auch das „Öko-plus-Image“ rückt immer weiter in den Fokus. Da die Preise auf dem Weltmarkt weiterhin zu einer interessanten Rendite führen und die Bedeutung der Investition in Solarstrom als Wertanlage stetig steigen wird, bleiben PV-Anlagen sehr attraktiv. Und das nicht nur wegen stetig steigenden Energiekosten! Haben Sie Wünsche an den Sunny PRO Club? Der Sunny PRO Club kann unterstützend dazu beitragen, den Endkunden im Vorfeld zu informieren und die oft unsinnigen Äußerungen gegen Solarstrom zu entkräften! Denn Solarstrom ist nicht der angeprangerte Kostentreiber beim Strompreis. Hier müssen wir gemeinsam Klarheit in der Bevölkerung schaffen!


Gute Aussichten auch in Zukunft: mit der professionellen Unterstützung des Sunny PRO Clubs

partner, z. B. Referenten der Solar Academy, informiert. Aber auch der direkte Austausch untereinander bringt neue Ideen und zeigt originelle Wege. Gut, dass der Weg zum Forum selbst nicht so weit ist, denn der Sunny PRO Club tourt mit dem aktuellen Programm durch ganz Deutschland. An 38 Terminen allein in 2012 haben Sie persönlich die Chance, Aktuelles über die VDEAnwendungsregel VDE-AR-N 4105, EEG 2012, den Sunny Home Manager und das neue SMA Service-Garantiekonzept zu erfahren.

bot mit den aktuellen Anforderungen der Fachhandwerker abgeglichen. Zuhören und Wünsche umsetzen, lautet die Devise: Aufgrund des erhöhten Bedarfs bietet der Club jetzt die innovativen Türhänger ab sofort günstiger an!

Klappern gehört zum Handwerk

Eine Präsentation oder ein Messeauftritt sind geplant? Ein Termin bei einem potenziellen Neukunden steht an? Der Sunny PRO Club ist für Sie da. Der erste Auftritt ist der entscheidende. Und hier können die Mitglieder vom SMA Fachhandwerkspartner-Logo profitieren.

Zwei unterschiedliche Ansätze können für viele Fachhandwerker jetzt besonders sinnvoll sein. Zum einen steht die Kundeninformation im Vordergrund: Stellen Sie Ihren Kunden neue vorteilhafte Produkte und Serviceleistungen vor, um diese Leistungen zu verkaufen. Zum anderen ist es wichtig, sich selbst in Szene zu setzen. Bringen Sie sich ins Gedächtnis: mit einem Großflächenplakat, übersichtlichen Endkundenbroschüren oder der Solarstrom-Präsentation. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Unsicher? Dann denken Sie doch einfach an das altbekannte Sprichwort: Klappern gehört zum Handwerk. Und gezieltes Klappern ist förderlich! Wer sich nicht alleine darum kümmern kann oder sich Impulse wünscht, findet im Sunny PRO Club einen zuverlässigen Partner. Ganz nah dran Und damit der Sunny PRO Club erfährt, wie er Sie als Fachhandwerker noch besser unterstützen kann, erkundigen wir uns persönlich. Denn nur wer fragt und Antworten ernst nimmt, kann echte Partnerschaft leben. In der neuesten Mitgliederumfrage hat das SMA Partnerprogramm das Ange-

Die Gestaltung der Werbemaßnahmen ist für Fachhandwerker kostenfrei, lediglich eine geringe Kostenbeteiligung für die Produktion fällt an. Neukundengewinnung wird immer wichtiger

Solarstrom Fachhandwerkspartner Denn potenzielle Solaranlagen-Besitzer sind bei ihren eigenen Recherchen bereits auf SMA gestoßen. Hier entsteht für den Kunden ein Wiedererkennungswert, wenn der Fachhandwerker mit dem bekannten Logo auftritt. So wird sofort deutlich: Fachliche Kompetenz und qualitativ hochwertige Komponenten sind hier aufeinander abgestimmt. Eine Partnerschaft, die allen Beteiligten nutzt! Mehr über unseren Sunny PRO Club erfahren Sie gern von unserem Club-Team unter +49 561 9522-4774. Wir freuen uns auf Ihren Anruf! SUNNY BOY INFO 01/2012

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Die Zukunft bleibt solar Ein engagiertes Team, mehr als eintausend installierte Solaranlagen: Die Firma SolarKonstrukt Energiesparsysteme aus Viersen ist heute eine feste Größe am Niederrhein.

Das Unternehmen beschäftigt heute 30 Mitarbeiter. Und knapp drei Jahre nach dem Umzug in den heutigen Firmensitz sind die Platzreserven schon wieder fast ausgeschöpft. Stark frequentiert ist zum Beispiel der Ausstellungsraum: Neben Produktpräsentationen finden hier Schulungen und Vorträge statt. Und natürlich der „Tag der offenen Tür“. Aufgrund des großen Andrangs dauert die Veranstaltung bei SolarKonstrukt aber drei Tage. Und das wird auch in 2012 so bleiben: „Denn dann haben wir einfach mehr Zeit für unsere Besucher“, so Herr Hentsch. Hohe Anforderungen und ein breites Leistungsspektrum

Eingesetzte SMA Wechselrichter: Sunny Mini Central, Sunny Tripower Anlagenkommunikation: Sunny WebBox Gesamtleistung: 93 kWp

dafür ist die Anlageninstallation auf dem Sporthallendach in Viersen: Das Flachdach des Sportkomplexes erforderte besondere Haltekonstruktionen für die Anlagenkomponenten. Befestigungen für Aufständerung und Wechselrichter durften nicht mit Bohrungen angebracht werden. Das Anlagenbild zeigt die professionelle Lösung des SolarKonstrukt-Teams. Dieses Projekt war auch vor einem anderen Hintergrund spannend: Denn der Auftraggeber war der örtliche Energieversorger, die Niederrheinwerke. Das EVU hat die städtischen Dachflächen gepachtet. Und jetzt fließt der Solarstrom vom Schwimmbaddach in das öffentliche Netz. Ein gutes Beispiel für erfolgreiche Vernetzung, Austausch und Zusammenarbeit.

Quelle: SolarKonstrukt GmbH Viersen

Schon Sommer 2010 wurde die Installation der eintausendsten Anlage gefeiert. Neben vielen Großanlagen im ländlichen Bereich und den klassischen Hausanlagen ist SolarKonstrukt immer wieder gefragt, wenn es um die Realisierung von schwierigeren Anlagen geht. Dann geht es um praxisnahe und schnelle Lösungen: Ein gutes Beispiel

Anlagensteckbrief

Solar-Ansprechpartner am Niederrhein: SolarKonstrukt-Firmensitz in Viersen

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Quelle: SolarKonstrukt GmbH Viersen

„Die Spezialisierung auf Photovoltaik in 2005 war eine richtige Entscheidung. Das hat unser kleines Jubiläum – die Installation der eintausendsten Anlage – bewiesen.“ Thomas Hentsch, einer der beiden SolarKonstrukt-Geschäftsführer, zieht ein positives Fazit.

Professionelle Lösung: Anlageninstallation auf dem Flachdach


Quelle: SolarKonstrukt GmbH Viersen Sonnenstrom am Niederrhein: Sporthallendach in Viersen

Mit Fachartikeln informieren Für den guten Austausch mit Kunden und Solar-Interessierten setzt das langjährige Sunny PRO Club-Mitglied auf Fachbeiträge, z. B. im SMA Fachhandwerker-Magazin „Sunny Boy Info“. „Wir haben damit schon einmal sehr gute Erfahrungen gemacht, denn wir können den Artikel – wie andere SPC-Leistungen auch – prima einsetzen“, erklärt Herr Mayer vom SolarKonstrukt-Team. Und damit noch mehr Menschen am Niederrhein von der Solarenergie überzeugen.

KurzportrAIt SolarKonstrukt Energiesparsysteme GmbH Gegründet: 1993 Mitarbeiterzahl: 30 Firmensitz: Eintrachtstraße 37, 41751 Viersen E-Mail: info@solarkonstrukt.de www.solarkonstrukt.de

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sma solar academy

Interessanter Austausch in netter Atmosphäre: Kurt Ludwig und Markus Huntzinger, Referenten der SMA Solar Academy

Gut gerüstet

Über das aktuelle EEG und die neue Anwendungsregel wurde in den Medien ausführlich berichtet. Aber wo findet der Fachhandwerker praxisnahe Antworten auf seine Fragen? „Mit unserem neuen Kompaktseminar „Anwendungsrichtlinie und EEG 2012“ schließen wir eine Lücke im Weiterbildungsangebot für den Solarbereich. Denn SMA bietet als einer der ersten Wechselrichter-Hersteller eine solche Schulung an. Damit erweitern wir ganz gezielt unser Angebot und unsere Unterstützung für den Fachhandwerker.“ Markus Huntzinger, einer der SeminarReferenten, freut sich über das aktuelle Angebot der Academy. „Denn schon die Vorstellungsrunde zeigt, wie groß bei den Anwendern die Unsicherheit über 18

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die fachgerechte Umsetzung der neuen Regelungen und Bestimmungen ist.“ SMA bietet das Seminar seit Februar an: Mit insgesamt elf Terminen allein im ersten Quartal 2012 startete die Academy das neue Angebot. Weitere Termine sind in Vorbereitung (siehe Kasten). Nach dem Start waren viele Termine schnell ausgebucht – ein Zeichen dafür, dass die Academy mit ihrem Angebot genau richtig liegt und bei den Fachhandwerkern gute Unterstützung leistet.


NEU Seminare ab April 2012 Das erfolgreiche Academy-Angebot wird weiter ausgebaut. Im April startet das Team mit neuen Schulungen. Ausführliche Informationen zum aktuellen Seminarangebot und den Terminen finden Sie unter www.SMA.de/ solaracademy. Oder schreiben Sie eine E-Mail an solaracademy@SMA.de

EEG 2012 und VDE-AR-N 4105: Hintergründe Warum gibt es eigentlich das neue EEG? Was soll mit der Anwendungsregel VDE-AR-N 4105 erreicht werden? Nach der Vorstellungsrunde der Teilnehmer liefert ein kurzer Vortrag über die Notwendigkeit für die Entwicklung des neuen Regelwerks wichtiges Fachwissen. „Mit den richtigen Basisinformationen, verständlich und kompakt vermittelt, fällt den Seminarteilnehmern die Anwendung später viel leichter“ erklärt Markus Huntzinger den Seminaraufbau. Darauf kommt es in der Praxis an Was bedeuten die neuen Vorschriften für den Berufsalltag des Fachhandwerkers? Die größten Unsicherheiten und damit die stärkste Motivation für den Seminarbesuch liegen in den folgenden Themen: Blindleistung, Netz- und Anlagenschutz und die 70 %- Regelung. Abgestimmt darauf, stehen diese Bereiche im Mittelpunkt. Anforderungen und praxisnahe Umsetzungen werden vorgestellt. Neben Beispielen zur Parametrierung der Blindleistungskennlinie geht es z. B. um die Einbindung der Power Reducer Box beim Einspeisemanagement und die Installation des SMA Grid Gate beim Thema Netz- und Anlagenschutz. Wichtig: Alle Themen können ausführlich – sowohl mit den Referenten als auch unter den Teilnehmern – diskutiert werden. Besonderes Plus: Das Seminar ist zwar auf den Teilnehmerkreis der Fachhandwerker zugeschnitten. „Aber es kann jeder teilnehmen“, betont Referent Huntzinger. Und durch die „gut durchmischte“ Gruppe entsteht ein intensiver Austausch, bei dem ein breites Spektrum an Fragen beantwortet wird.

Gute Lösungen sind gefragt Mit einem breiten Angebot an normenkonformen Wechselrichtern und Zusatzangeboten unterstützt SMA den Fachhandwerker. Das Seminar vermittelt den richtigen Umgang mit den neuen Produktlösungen. Auch der fachgerechte Umgang mit der neuen Version von Sunny Design, der kostenfreien SMA Software zur Anlagenauslegung, steht auf dem Plan (mehr dazu auf den Seiten 12f.). „Ideal ist hier die Verbindung von Theorie und Praxis. Und wir können viele Anwenderfragen im direkten Umgang mit dem Produkt diskutieren.“, erklärt Referent Kurt Ludwig. Das Seminar wird permanent weiterentwickelt und auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. Ab dem zweiten Quartal können Interessierte die Schulung dann unter dem Namen „Planung & Design“ buchen. Die Kernthemen aus der Anwendungsregel und des EEG werden in dieses Seminar, dass den Schwerpunkt auf die Planung von PVAnlagen legt, integriert. „Immer dran bleiben und sich weiterentwickeln, hier ist die Academy einfach der richtige Partner für das Fachhandwerk“, so das Fazit von Referent Huntzinger.

NEU Die nächsten Seminartermine „Planung & Design“ 17.04. Niestetal 19.04. Niestetal 24.04. Niestetal 25.04. Landshut 08.05. Niestetal 09.05. Heilbronn 10.05. Landshut

11.05. Heilbronn 21.05. Niestetal 25.05. Heilbronn 11.06. Niestetal 19.06. Niestetal 25.06. Niestetal 27.06. Landshut

Aktuelle Informationen zum Seminarangebot gibt es unter www.SMA.de/solaracademy.

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service

Stellt das neue Angebot vor: Karsten Bachmann, Produktmanager Serviceleistungen

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Flexibel, sicher, erfolgreich: Das neue SMA Garantiekonzept Mit einer neuen Leistung eröffnet der SMA Service attraktive Geschäftsfelder für den Fachhandwerker. Produktmanager Karsten Bachmann berichtet über Hintergründe und Vorteile. Herr Bachmann, was ist das Besondere am neuen Garantiekonzept? Wir möchten unsere Kunden dabei unterstützen, das eigene Geschäft auszubauen. Mit dem Garantiekonzept haben wir ein Serviceprodukt entwickelt, das für den Installateur in vielerlei Hinsicht flexibel ist und zu seinen Anforderungen passt. Was bedeutet diese Flexibilität für den Fachhandwerker? Unsere Kunden können ab sofort zwischen zwei Garantieverlängerungs-Varianten wählen und entscheiden, ob die Garantie auf 10, 15, 20 oder 25 Jahre verlängert werden soll. Und was einige Kunden bisher noch nicht wussten: Der Abschluss einer Garantieverlängerung ist während der gesamten Zeit der fünfjährigen Werksgarantie möglich. Das neue Garantiekonzept besteht also aus zwei Varianten. Welche Varianten sind das und wie unterscheiden sie sich? Die Varianten heißen „Comfort“ und „Active“. Die Garantieverlängerung „Comfort“ enthält alle Serviceleistungen, die wir auch in der fünfjährigen Werksgarantie anbieten: Im Servicefall versenden wir ein Austauschgerät, geben technischen Support an unserer Service Line und auf Wunsch unterstützen unsere Servicetechniker beim Austausch. Alternativ zahlen wir Installateuren die SMA Servicepauschale, wenn sie den Einsatz beim Kunden selbst durchführen. Und die Garantieverlängerung „Active“? Bei der „Active“-Variante nimmt der Installateur den Wechselrichter-Austausch immer selbst vor. Sie ist kostengünstiger und ermöglicht den Abschluss von individuellen Serviceverträgen zwischen Installateur und Anlagenbetreiber. Für wen ist welche Variante am besten geeignet? Wenn Fachhandwerker im Servicefall weiterhin auf die FullService-Unterstützung von SMA zählen möchten, ist die „Comfort“-Variante die richtige Wahl. Ich empfehle diese

Variante Betrieben, die noch keine ausgebaute Serviceinfrastruktur haben. Die Garantieverlängerung „Active“ bietet sich an, wenn der Installateur seine Kunden bereits regelmäßig betreut und zusätzliche Serviceleistungen wie z. B. Wartung oder Monitoring anbieten möchte. Was ist noch neu? Ab einem Auftragsvolumen von 1000 Euro kann eine Garantieverlängerung in jährlichen Raten bezahlt werden. Und unsere Kunden können ab sofort auch eine bereits bestehende Garantieverlängerung innerhalb von zehn Jahren nach Inbetriebnahme verlängern. Welche Vorteile haben Anlagenbetreiber von einer Garantieverlängerung? In erster Linie Kostensicherheit. Mit einer SMA Garantieverlängerung sichert der Anlagenbetreiber seine Erträge langfristig ab. Und es gibt keine versteckten Kosten. Wenn nötig, versenden wir innerhalb von 24 Stunden ein Austauschgerät mit allen erforderlichen Updates und halten damit die Ausfallzeiten so gering wie möglich. Und wovon profitieren Installateure? Guter Service und individuelle Betreuung werden für Anlagenbetreiber immer wichtiger – auch nach der Inbetriebnahme. Mit dem Verkauf einer Garantieverlängerung können Installateure die Chance nutzen, mit dem Kunden erneut in Kontakt zu treten und ihn dauerhaft zu binden. Selbstverständlich verbessert er damit auch sein Geschäft. Herzlichen Dank für das Gespräch, Herr Bachmann. Ausführliche Informationen finden Sie auch unter www.SMA.de/Service. Die neue Leistung stellen wir in der Broschüre „SMA Garantiekonzept“ vor, die unsere Abonnenten mit dieser Ausgabe erhalten. Bei Interesse schicken wir Ihnen die Broschüre gern zu. SUNNY BOY INFO 01/2012

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SMA Neuigkeiten tipps + tricks

Fachgerecht: Wechselrichter-Austausch im Garantiefall

Hilfreich Hinweise zum Wechselrichter-Austausch Damit Sie den Wechselrichter-Austausch bei Ihrem Kunden schnell und unkompliziert durchführen können, versendet der SMA Service im Garantiefall ein kostenloses Austauschgerät mit allen nötigen Updates. Diese Ratschläge dienen Installateuren als Gedankenstütze beim Austausch. 1. Rücktransport des defekten Wechselrichters SMA kümmert sich darum, dass der defekte Wechselrichter abgeholt wird. Der Termin steht in der Regel auf dem Lieferschein des AustauschWechselrichters oder wird telefonisch vereinbart. Auf dem Lieferschein finden Sie auch die Kontaktdaten Ihres Ansprechpartners, die Seriennummern des defekten Gerätes und des Austausch-Wechselrichters. 2. Transportdeckel entfernen und Zubehör übernehmen Das Austauschgerät wird meistens mit einem Transportdeckel geliefert. Deswegen ist es möglich, dass er Gebrauchsspuren aufweist. Bitte entfer-

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nen Sie den Deckel vom defekten Gerät und schrauben Sie ihn auf den Austausch-Wechselrichter. Gemeinsam stellen wir so sicher, dass der Wechselrichter weiterhin die Wunschfarbe des Anlagenbetreibers hat. Bitte denken Sie auch daran, optionales Zubehör aus dem defekten Gerät in den Austausch-Wechselrichter zu übernehmen (wie zum Beispiel die Stringsicherungen beim Sunny Mini Central oder die Überspannungsableiter beim Sunny Tripower). 3. Anpassen des Zählerstands Der Zählerstand des Austauschgerätes steht werksseitig immer auf null. Wenn Ihr Kunde eine Anpassung wünscht, können Sie die Angleichung je nach Wechselrichter-Typ mit dem Service Interface-Kabel oder dem Sunny Explorer vornehmen. 4. Ein- und Ausbau der Kommunikationsschnittstelle Sofern Sie bei der Bestellung nicht angegeben haben, über welche Kommunikationsschnittstelle der defekte Wechselrichter verfügt, wird das Austauschgerät ohne optionale Schnittstelle versendet. Denken Sie dann bitte daran, dass Sie die Schnittstelle

aus dem defekten Gerät in den Austausch-Wechselrichter einsetzen, bevor Sie den Wechselrichter anschließen. 5. Erfassung im Datenlogger Das Austauschgerät muss mit dem Datenlogger bzw. dem Kommunikationsprodukt neu erfasst werden. Bei einer Änderung des Anlagenkennwortes ist eine Anpassung des Kennwortes für den Austausch-Wechselrichter erforderlich. 6. Anleitungen im SMA Downloadbereich Sollten Sie die Installations- oder die Bedienungsanleitung verlegt haben, können Sie sie auf unserer Website www.SMA.de/Service herunterladen. Sie finden die erforderlichen Informationen im Downloadbereich der entsprechenden Produktseite. Beachten Sie bitte, dass der Wechselrichter-Austausch ausschließlich von einer ausgebildeten Elektrofachkraft durchgeführt werden darf! Bei Rückfragen steht Ihnen unsere Service Line unter +49 561 9522-1499 zur Verfügung.


Veranstaltungskalender

Sunny PRO Club Regional-Forum zum Kennenlernen in Neustrelitz Zu einer ganz besonderen Veranstaltung lädt der Sunny PRO Club am 18. April nach Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) ein: Das RegionalForum, eine Schulungsveranstaltung zu aktuellen Branchenthemen, steht an diesem Tag allen Fachhandwerksbetrieben in der Region offen. Zusammen mit den Sunny PRO ClubMitgliedern können Sie sich unter Kollegen und mit SMA Mitarbeitern austauschen. Auch der inhaltliche Aufbau des Regional-Forums wurde auf den „erweiterten“ Teilnehmerkreis zugeschnitten: Neben Vorträgen mit fundierten Informationen zur Solarenergienutzung können Interessierte den Hersteller SMA und unser erfolgreiches Partnerprogramm, den Sunny PRO Club, noch besser kennenlernen. SMA Ansprechpartner aus verschiedenen Bereichen sind dabei, um mit Ihnen zu diskutieren und Ihre Fragen zu beantworten. Weitere Informationen zum Club finden Sie auch auf www.SunnyPROClub.de Unter +49 561 9522 4774 erreichen Sie unsere ClubHotline. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

April

Juni

16.–18.04.2012 Sunny PRO Club-Seminar: Kompaktseminar Anlagenkommunikation, SMA (Niestetal) 18.04.2012 Sunny PRO Club Regional-Forum, Neustrelitz 23.–25.04.2012 Sunny PRO Club-Seminar: Kompaktseminar Anlagenkommunikation, SMA (Niestetal)

13.–15.06.2012 Intersolar Europe, München: Besuchen Sie SMA und den Sunny PRO Club in Halle C3, Stand C3.210/C3.230 14.06.2012 Sunny PRO Club: Fachhandwerker-Abend für Mitglieder während der Intersolar Europe

Mehr zum Sunny PRO Club erfahren Sie auch auf www.SunnyPROClub.de

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SMA Solar Technology AG Sonnenallee 1 34266 Niestetal Germany Tel.: +49 561 9522-0 Fax: +49 561 9522-100 E-Mail: Info@SMA.de www.SMA.de


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