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Das Jugendmagazin

Winter 2012

Musik-Interview:

Facebook-Aktion:

Culcha Candela

Schall La Platta – Fashion inspired by music

Ausbildungsmarkt-Spezial: Spannung statt Trägheit – Azubis für die M+E-Industrie gesucht!

Von Nichts kommt Nichts!

© istockphoto.com

Ausbildung - Weiterbildung - Studium


Ausbildung + Studium, Weiterbildung + Personal, Gründung + Selbständigkeit

Die Bildungs-, Job- und Gründermesse in Sachsen

Schwerpunktthemen: ƒ Berufsorientierung/Ausbildung ƒ Studienmöglichkeiten ƒ Bildung und Beruf international ƒ Tipps zum erfolgreichen Bewerben ƒ Zusatzqualifikationen ƒ Private und berufliche Weiterbildung ƒ Gründung & Selbständigkeit ƒ Unternehmensentwicklung

Programm und aktuelle Infos auf:

www.messe-karrierestart.de Hallenübersicht Halle 2

Ausbildung Fachkräfte/Personal/Jobs

Halle 4 Berufsorientierung Ausbildung

via mobile

Berufsorientierung Ausbildung

Fachkräfte/ Personal/Jobs

Bildung und Beruf international Studium

Halle 3 Gründung/ Selbständigkeit Unternehmensentwicklung

Berufliche Weiterbildung

MESSE DRESDEN 20. – 22. Januar Fr. 9–17 Uhr, Sa./So. 10 –17 Uhr

Fachkräfte/ Personal/Jobs

Eingang

Ideeller Träger:

ORTEC Messe und Kongress GmbH E-Mail: karrierestart@ortec.de

Landeshauptstadt Dresden Amt für Wirtschaftsförderung

Neu: Deine Teilnahmebescheinigung für die Messe – Ausgabe an der Info am Meeting-Point


EDITORIAL

Eine der unglaublichsten Entwicklungen… …auf dem riesigen Markt der technischen Möglichkeiten ist nicht etwa die neueste Errungenschaft aus dem kalifornischen Cupertino, sondern das erste nach eigenen Vorstellungen selbstgedruckte Fahrrad. Nein, kein Bild von einem Drahtesel. Viel besser: Ein Cyber-Velo aus mit 3-D-Technik verschmolzenem Nylon, mit dem Mann und Frau sportlich wie immer zu nachtschlafender Zeit gen Ausbildungsbetrieb oder gegen Mittag zur Mensa düsen können. Gut, noch ist das Zukunftsmusik und die dafür notwendige Technik noch nicht ganz ausgereift für die Massenproduktion. Apropos: Es gibt auch schon ein erstes Musikinstrument, das am PC selbst entworfen und dann nach phantasievoller Vorarbeit in nur 15 Stunden aus verschieden Kunststoffen Nano-Schicht für Nano-Schicht gedruckt wurde. Geht’s nach der forschenden Wissenschaft,werden wir in naher Zukunft sogar Häuser, High Heels und Organe durch 3-D-Druck herstellen können. Aber auch die Industrieunternehmen haben diese Art von abfalloser Fertigung von Gütern des (nichtall)täglichen Bedarfs schon längst auf der Agenda. Technik kann so spannend, so vielgestaltig, so Ahhhh und Ohhhh sein. Reden wir also

INHALT

von den zahlreichen Möglichkeiten, die diejenigen von euch haben, die gerade jetzt mit ihrer Ausbildung beginnen oder schon einen Hauch von Vorstellung davon haben, was sie nach der Schule zur Vervollständigung ihres Lebensentwurfs anfangen möchten. In den kommenden SKUNK-Ausgaben werden wir stärker als bisher Ausbildungsberufe und Studienrichtungen vorstellen, die im technischen Bereich in Innovation, Fortschritt, Entdeckung und Lebensvereinfachung münden könnten. Wie kommt man da ran und rein? Welche Voraussetzungen braucht es? Was kommt inhaltlich auf einen zu? Auf diese Fragen und einige mehr gibt’s in den nächsten Wochen Antwort und Erleuchtung. Unsere Redakteure machen sich dabei auf der KarriereStart 2012, der Bildungs-, Job- und Gründermesse in Sachsen schlau. Vielleicht sieht man sich auch vor Ort in Dresden – Hugo und das SKUNK-Team erwarten die geschätzte Leserschaft am eigenen Stand. Eine gute Anfahrt wünscht eure SKUNK-Redaktion

FWO

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QuoVadis PROJECT PITCHFORK & Gäste Live 2012 Cinemaniac Drive Interview Christian Ulmen Serienstart Die Draufgänger - Krimi made in “Dräsdn” Interview Jörg Schüttauf und Dominic Boeer Ausbildungsmarkt Schülerprojekt „3-Tage-Chef“ facebook-aktion schall-la-platta Musiktankstelle u.a. mit Down Below, fox namde king, Schwarzkaffee Musik - Interview u.a. mit culcha candela, Benzin Studium Studium mit Jobgarantie! Raprausch Kurz-Interview YASSIR DVD´s Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten Von Tätern und Opfern Games Wii Mario & Sonic bei den olympischen Spielen: London 2012 Wortgewalt Sachkomic, Lehrerkind Rätsel

„Jetzt bin ich am Ruder“ Von einer Gesellschaft der Praktikanten ist häufig die Rede und gemeint ist, dass so mancher findige Kapitalist glaubt, auf diese Weise einen kostenneutralen Pfeiler für das Fundament der persönlichen Bereicherung gefunden zu haben. So finden sich zwar schier unendlich viele Angebote für Praktika, wohl bemerkt unbezahlte, doch Jobangebote sind verhältnismäßig rar. Es ist wohl einer der wesentlichsten Eigenschaften des freien Marktes, den eigenen Wohlstand durch das Elend anderer zu mehren. So donnert der Schall der Trommeln weithin, welcher den zu rudernden Takt diktiert, in dem sich die Mammon-Galeere fortbewegt. Doch schon entsteht eine Kakophonie, durch das Knallen der Peitschen, welche dem Ruderer schmerzlich die Aussichtslosigkeit seiner Alternativen offeriert. Aber Vorsicht, jedes Schiff nähert sich einmal einem Hafen und schon weiten sich die Augen des Ka-

pitäns vor Angst, denn nun wird so mancher Galeerensklave lieber die Gefahr durch haireiche Gewässer zu schwimmen in Kauf nehmen als weiter rudern zu müssen. Doch nichts ist ohne sein Gegenteil wahr und rechtfertigt damit, die eigene Auffassung des Wortes Wahrheit. Das muss im Umkehrschluss bedeuten, dass wenn es jene gibt, welche mehr wollen als sie schon können auch jene geben muss, welche mehr können als sie überhaupt geben wollen. Raunte man früher noch, das Kaffee kochen und Akten kopieren die typischsten Praktikantenjobs wären, würde ich die hohe Kunst der Anfertigung von Bohnensaft, heute nur widerwillig delegieren. Gleich der Kluft zwischen arm und reich, vergrößert sich auch der gähnende Abgrund zwischen brauchbarer Arbeitskraft und gewöhnlichem Berufsalltagsteilnehmer. Gut, dumm und faul ist in den Augen eines Arbeitgebers ohnehin jeder, der

früh die Firma betritt, weshalb die Enttäuschung auf beiden Seiten durchaus kalkulierbar sein sollte. Trotzdem oder gerade deshalb, ist ein Praktikum die Preview auf den Arbeitsalltag und kein Ponyhof mit Streichelgehege. Erst wenn das Knallen der Peitsche und der Trommel Klang den drohenden Wahnsinn ankündigt gilt: Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, denn besser ist‘s als andersrum. SR

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QUOVADIS

© Musée du Petit Palais, Genf

Phantom der Oper

18.01.2012 Dresden, Kulturpalast

Ina Müller auf Tour 13.01.2012 Erfurt, Messe

Von Renoir bis Picasso

15.10.2011 Chemnitz, Stadthalle

23.01.2012 Zwickau, Stadthalle Eine der bewegendsten Liebesgeschichten findet den Weg zurück auf die Bühne: Das Phantom der Oper. Eine bewegende Story, die nicht nur vom finden der Liebe, sondern auch vom Schein und Sein einer Kultur handelt. Ein Genie, das im Verborgenen bleiben muss, aufgrund seiner äußerlichen Erscheinung. Im Kulturpalast erwarten euch einzigartige Stimmen, ein riesiges Orchester und insgesamt 40 Darsteller. Es wird ein Abend voller Emotionen, untermahlt durch klassische Musik und Ballet. Lasst euch verzaubern und entschwindet der Realität für einen Abend. Dieses Musical wird auch den letzten Opernmuffel vom Gegenteil überzeugen! PK

Männer, Frauen, Herz, Schmerz, Sehnsucht und Hoffnung – davon kann Ina Müller im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied singen. Ihr Debüt-Album „Weiblich. Ledig. 40“ wurde gerade mit Platin ausgezeichnet. Das deutsche Allroundtalent wird aber auch für ihre Leistungen als Fernsehmoderatorin ausgezeichnet: So staubt sie mit ihrer TV-Show „Inas Nacht “ einen Preis nach dem anderen ab. Ihr drittes Album „Das wär dein Lied gewesen“, welches am 18.Februar 2011 erschien trifft wieder einmal genau den Mittelpunkt des Lebens. So singt sie facettenreich über Trennungsschmerz, nervige Verehrer und die Anziehungskraft junger Männer. AP

Gemälde und Zeichnungen aus der Sammlung des Petit Palais, Genf Die Ausstellung ist eine europäische Sammlung und gibt einen umfassenden Überblick über die Vielfalt und den Reichtum des künstlerischen Schaffens in Paris und zeigt Werke vom Impressionismus bis hin zur École de Paris. Die 96 Werke von Impressionisten, Post- und Neo-Impressionisten, der Nabis, Fauves, Kubisten und von Vertretern der École de Paris werden im Stadtmuseum Jena ausgestellt und bringen ein wenig das Ambiente der legendären Jahre der Künstlerbezirke Montmartre und SP Montparnasse nach Deutschland.

PROJECT PITCHFORK & Gäste Live 2012

Kirlian Camera - Nightglory Tour 2012

Tim Bendzko „Du warst noch nie hier“

25.02.2012 Dresden, Alter Schlachthof

28.01.2012 Dresden, Reithalle Strasse-E

Sie stehen seit 20 Jahren auf der Bühne und haben schon bei vielen Festivals sowie auf ihren Touren für Begeisterung und volle Hallen gesorgt. Wenn man ihre Musik als Dark Electro einordnet, sollte man nicht verkennen, dass Peter Spilles und seine Bandkollegen auf der Bühne rocken! Spätestens wenn sie ihre großen Hits wie „Timekiller“ spielen, wird auch dem Letzten im Publikum klar sein was damit gemeint ist. Wer Project Pitchfork schon einmal live erlebt hat, der wird uns recht geben, dass man sich dieses Konzert nicht entgehen lassen sollte. Project Pitchfork veröffentlicht in regelmäßigen Abständen neue Alben. KH

Die italienische Band Kirlian Camera verbindet eigentlich unvereinbare Dinge. Ihre Songs sind clubtauglich, mal beinahe experimentell und doch eingängig. Musikalisch bewegen sie sich im Bereich Darkwave, Electro und Pop. Kirlian Camera sind einfach Kult! Seit dem Jahr 2000 ist die stimmgewaltige Sängerin Elena Alice Fossi Frontfrau und Aushängeschild der Band. Bei der aktuellen Tour könnt ihr euch zudem auf ein besonderes Highlight freuen. Frontfrau Elena Alice Fossi wird neben dem bekannten Sound der Band auch Songs rein akustisch präsentieren. Als Support tritt Carsten Klatte mit seinem Projekt Widukind auf. KH

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23. 02. 2012 Dresden, Alter Schlachthof 02. 06. 2012 Leipzig, Parkbühne Wer Tim Bendzko endlich einmal live sehen möchte, der sollte sich ranhalten, der Großteil seiner „Du warst noch nie hier“-Tour 2012 ist bereits jetzt komplett ausverkauft. Kein Wunder, denn seit Anfang Juli diesen Jahres stürmt der waschechte Berliner die Charts mit seiner Platte „Wenn Worte meine Sprache wären“. Eine fast ausverkaufte Tour und der Sieg beim Bundesvision Song Contest 2011 sind nur einige von vielen Belegen für seinen derzeitigen Erfolg. Karten dafür bekommt ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen AH zwischen 24 und 30 Euro.


QUOVADIS

Night of the Dance

Die Nacht der Musical

19.03.2011 Dresden, Kulturpalast

08.02.2012 Dresden, Kulturpalast

Diese Tanzshow begeistert mit den besten Tänzen und akrobatischen Einlagen von Riverdance über Dirty Dancing bis hin zu Stomp. Ganz neu im Programm ist Shadowland. Dabei tanzen die Künstler hinter einer Schattenwand und zeichnen so großartige Fantasiegebilde mit ihren Körpern. Auf der Bühne erwarten euch internationale Tänzer der Broadway Musical & Dance Company in fantastischen Kostümen. Beim Auftritt in Dresden gibt es zudem noch ein ganz besonderes Highlight: Die Special Guests- das Traumpaar aus DSDS Pietro Lombardi & Sarah Engels. Die beiden werden mit ihren bekannten Hits für Begeisterung sorgen und vielleicht ja auch noch das Tanzbein schwingen. KH

Wie wäre es mit einem Abend voller Highlights? Gibt es nicht? Doch den gibt es! „Die Nacht der Musicals“ präsentiert die schönsten Szenen aus Musicals wie „Der König der Löwen“, „Elisabeth“, „Der Tanz der Vampire“, „Falco“, „Dirty Dancing“, „Jekyll & Hyde“, „We will rock you“, „Das Phantom der Oper“ und „Rocky Horror Show“. Die Broadway Musical & Dance Company bringt die unvergleichliche Stimmung dieser Musicals auf die Bühne und begeistert mit großartigen Choreographien. Lasst euch in eine fantastische Welt entführen und genießt eine Show voller Emotionen. Nicht umsonst ist „Die Nacht der Musicals“ die erfolgreichste MusiKH calgala. ANZEIGE

Sicheres Sachsen Positionen der CDU-Fraktion Das wollen wir:

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CINEMANIAC

Drive voraussichtlicher Kinostart: 26. Januar

Fünf Freunde voraussichtlicher Kinostart: 26. Januar

Driver ist Stuntfahrer für Filmproduktionen. Doch sein eigentlicher Job beginnt erst nach Drehschluss, wenn die Unterwelt ihn als Fluchtwagenfahrer für bewaffnete Raubüberfälle engagiert. Durch seine ausgezeichneten fahrerischen Qualitäten erledigt der schweigsame Einzelgänger seine Aufträge immer mit der Präzision eines Uhrwerks. Er verliebt sich in seine Nachbarin Irene und es beginnt ein knüppelharter Großstadtthriller mit einem unglaublich guten Ryan Gosling! MS

Ein riskanter Plan voraussichtlicher Kinostart: 26. Januar

Der ehemalige Polizist Nick Cassidy (Sam Worthington) steht auf dem Fenstersims eines Hochhauses und alle Augen sind auf ihn gerichtet. Er droht jeden Moment zu springen, sucht vorher aber noch das Gespräch mit der Polizeipsychologin Lydia Anderson (Elizebth Banks). Was wie ein spektakulärer Selbstmord aussehen soll, entpuppt sich aber bald als etwas ganz anderes und die Handlung nimmt eine unerwartete Wendung. Wer jetzt wissen will wie es weitergeht, sollte unbedingt eine Kinokarte lösen, denn es lohnt sich, da der spannende Film von Anfang bis Ende das Tempo hoch- und den sein Publikum besten unMS terhält.

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Zusammen mit dem UfA Kristallpalast verlosen wir jede Woche 2 x 2 Kinofreikarten für einen Film eurer Wahl! Schaut einfach mal unter www.skunk.de vorbei!

Sex on the Beach

Julian, Dick und Anne verbringen die Ferien bei Cousine George und Hund Timmy. Kaum angekommen beginnt für sie ein großes Abenteuer, beginnend mit einer brisanten Entdeckung der Schmugglerhöhle. Die fünf jungen Detektive nehmen sofort Ermittlungen auf, stoßen aber bald auf Widerstand. Der Film basiert auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Bestsellerautorin Enid Blyton und ähnlich wie in der Vorlage scheinen alle Erwachsenen dem Planeten Doof entsprungen zu sein. Das wird sein recht junges Zielpublikum aber nicht weiter stören, zumal der Film ansonsten ganz gut gelungen ist und mit viel altersgerechter Action und jugendlichem Witz MS aufwartet.

Dame König As Spion

voraussichtlicher Kinostart: 02. Februar

voraussichtlicher Kinostart: 02. Februar

Der Streifen mit dem Titel eines bekannten Cooktails fällt in die Kategorie Film, bei der man sich fragt, ob es lohnt darüber zu schreiben, da er so schlecht ist, dass eigentlich jedes Wort verschwendet scheint. Denn die Geschichte um viel Losertypen, die nach ihrem Abschluss zum Feiern, Saufen und Beischlafen nach Kreta fliegen, ist weder besonders innovativ, noch ist sie gut erzählt, geschweige den lustig. Nicht das pubertärer Fäkalhumor zwingend schlecht sein muss, aber im Vergleich zu dieser Gurke muten Filme wie American Pie oder Road Trip wie cineastische Meisterwerke an. Wer trotzdem ins Kino gehen will, sollte MS dies keinesfalls nüchtern tun.

Frei nach dem gleichnamigen Agentenroman von Bestsellerautor John le Carrè kommt mit Dame König As Spion ein so dichter und atmosphärischer Spionagefilm in die Kinos, wie es heute leider nur noch sehr selten der Fall ist. Somit werden Liebhaber klassischer Thrillerstoffe aus den 70er Jahren voll auf ihre Kosten kommen, aber auch alle anderen, die ihr Gehirn nicht an der Kinokasse gegen Popcorn eintauschen, dürfen sich auf einen spannenden und extrem gut besetzten Film freuen. Dessen Geschichte beginnt mit einer missglückten Aktion des britischen Geheimdienst MI6 in Ungarn, in dessen Folge ein verwirrendes MS Katz- und Maus Spiel beginnt


CINEMANIAC-INTERVIEW

„...das war wirklich eine genauso heimliche Mission, wie bei vielen anderen Schülern auch, die rausgehen. Hätten sie mich erwischt, hätten sie mich dafür auch rausschmeißen können. Das haben die auch angekündigt. Das war deshalb auch alles sehr echt. Die echten Bedingungen eines echten Schülers.“

© Filmladen Filmverleih

Christian Ulmen Es wusste wirklich niemand aus der ganzen Schule und der Klasse, dass du das bist?

Aber es wirkt gerade durch die Mimik der Anderen so, als ob sie es nicht wissen würden.

Doch, doch, das wussten alle. Das ist auch rechtlich gar nicht anders möglich gewesen. Das muss man vorher natürlich den Lehrern und den Eltern erzählen. Durch die Eltern ist das sicher auch zu den Schülern durchgesickert. Das ist aber letztendlich irrelevant, denn wenn man weiß, man ist im Kostüm, also eigentlich ein anderer oder ob man das nicht weiß, man hat eh keine andere Chance als mit der Figur so wie sie da ist zu kommunizieren und damit umzugehen. Das Wissen darüber, dass unter der Maske jemand anderes steckt das hilft dir dabei nicht. Insofern ist das Ergebnis immer unabhängig vom Wissen oder Unwissen, das ist auch eine der großen Erfahrungen, die ich in der Serie „Mein neuer Freund“ gemacht habe, wo die Kandidaten ja auch wussten, dass die Figur, die sie eine Woche lang Zuhause beherbergen mussten, nicht echt ist und trotzdem haben sie geweint, geflucht, die Figur gehasst bis aufs Blut und ernst genommen durch und durch. Insofern ist das Wissen oder Nichtwissen für den Kern des Projekts oder des Experiments eigentlich nicht relevant.

Das ist ja genau das was ich sage, es spielt keine Rolle. Du kannst dir nicht immer sagen, da steckt ja eigentlich jemand anderes dahinter. Das ist eine intellektuelle Kraftanstrengung, die kann man keine 6 Wochen hintereinander 2-4 Stunden am Tag leisten kann. Du musst das nehmen wie es ist. Wenn man ins Disneyland fährt und dann kommt Mickey Mouse auf einen zu, gibt’s auch viele Erwachsene, die, wenn Mickey winkt, auch so albern zurückwinken und diese verkleidete Figur so eins zu eins übernehmen, als sei das da real. Da kommt man ja auch nicht auf die Idee mit der zu sprechen, obwohl man weiß, dass es ein Mensch ist, der da hinter der Maske steckt. Das Hirn funktioniert einfach so..was es vorgesetzt bekommt, nimmt es erst mal ernst.. und so funktioniert auch Jonas.

Wie war es für dich wieder in die Rolle eines Teenagers zu schlüpfen? Für mich war es viel interessanter wieder in die Schule zu gehen und zu gucken, was hat sich verändert oder nicht, wieder konfrontiert zu sein mit den ganzen alten Erinnerungen von damals,

mit den Ängsten und den Gerüchen und so weiter. Zu gucken, was hat sich verändert und dabei festzustellen, es hat sich eigentlich fast gar nichts verändert. In den 20 Jahren, die ich nicht mehr in der Schule war, ist alles gleich geblieben. Die Lehrer machen immer noch dieselben doofen Witze und es riecht genauso. Das war wirklich spannend, wie eine Zeitreise zurück. Es gab dieselben Blamagesituationen an der Tafel, wenn man vorrechnen musste, da hat man sich wahnsinnig viel geschämt oder Angst gehabt, bloßgestellt zu werden. Also es war halt eine Zeitreise und das fand ich sehr aufregend.

Die Gesellschaft und die Zeitungen sprechen ja immer von der „Generation Doof“ oder „Generation Faul“. Du hast die Generation jetzt hautnah kennengelernt, wie stehst Du dazu? Wurdest du gut aufgenommen? Ja, total ..also ich fand die Schüler weder faul noch asozial. Es war jetzt aber auch wirklich eine durchschnittliche Schule, ging also weder ins eine noch ins andere Extrem. Es war keine Eliteschule, aber auch keine „Rütlischule“. Es war so eine klassische deutsche Schule, wie sie die meisten hier in Deutschland durchlebt haben. Und das verblüffende war eben, es ließ sich kein Unterschied

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CINEMANIAC-INTERVIEW

feststellen. Sie waren genauso faul wie wir damals, haben morgens auch noch irgendwo die Hausaufgaben abgeschrieben und das Einzige, was sich geändert hat, sind gar nicht die Schüler,finde ich, und vielleicht geht das auch nicht mit den ganzen Artikeln über Pisa oder so überein, aber meine Erfahrung war, dass sie eher mehr Angst haben als früher. Ich hatte früher Angst vor einer 6 und auch nur, weil ich die Klasse nicht wiederholen wollte, weil ich Ärger Zuhause bekam oder weil es mir peinlich vor den Anderen war. Gelernt hab ich jetzt trotzdem nicht allzuviel, hab mich dann kurz vor den Klassenarbeiten ein bisschen gefürchtet. Heute haben die Jugendlichen teilweise Angst arbeitslos zu werden..mit 14/ 15 Jahren.. das ist eigentlich absurd. Das liegt auch daran, dass Lehrer teilweise solche Dinge sagen, wie: „Na wenn ihr euch jetzt hier nicht anstrengt und die Klausur versemmelt, dann kann es halt sein, dass ihr dann später mal Hartz IV bezieht.“ und: „Was soll nun aus euch nur werden?“. Das ist schon ein ziemlich heftiger Druck, dem du ausgesetzt bist, wenn du weißt, dass all das was dir hier gerade passiert, Auswirkungen auf dein ganzes restliches Leben hat. Das ist ein Hammerdruck für die restlichen Schuljahre. Den hatten wir früher nicht. Ich hab immer gewusst, was ich einmal werden will und immer fest daran geglaubt, dass ich das ma-

© Filmladen Filmverleih the geschrieben hast!“, dann hätte ich daran ganz schön zu beißen gehabt.

Es gibt eine Parkplatzszene, auf der Jonas ziemlich betrunken ist. Ist das deinem schauspielerischen Talent zu verdanken oder war da wirklich Alkohol im Spiel? Nein, ich hatte nichts getrunken. Ich hatte mir das aber einmal überlegt und bin morgens aufgestanden und so ein bisschen angetrunken in die Schule gegangen, weil ich mal sehen wollte, was da passiert und es passierte leider gar nichts. Da hab ich das wirkliche Experiment, mal etwas zu trinken, beim Spielen lieber weggelassen und mich darauf konzentriert, es einfach nur vorzugeben. Ich hab nicht mal was runtergeschluckt, sondern immer nur die Flasche angesetzt und so getan, als ob. Auch um den Überblick zu behalten, den man im betrunkenem Zustand ja schnell mal verliert.

Wenn das Projekt länger gegangen wäre, meinst du, dass du das Abi geschafft hättest? Naja, ich hätte halt lernen müssen auf Biegen und Brechen, hätte mich aber auch wieder auf andere Sachen außerhalb der Schule konzentriert und Schule so nebenbei abgesessen. © Filmladen Filmverleih chen könnte, was ich kann und wozu ich Lust habe und hab daran nie gezweifelt und das hat mich in der Schule über Wasser gehalten. Wäre mir das weggebrochen worden, weil die Lehrer mir gesagt hätten: „ Aus dir wird nie was, weil du ‚ne 5 in Ma-

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Warum verliebt sich Jonas ausgerechnet in die Musiklehrerin? Tja, wo die Liebe hinfällt, das kann man ja nie vorher wissen. Die kam einfach so des Weges und er war verliebt und das Wie und Warum, das kann man nicht erklären, glaub ich. Es war eben so.

Es gab also auch kein Drehbuch, was das alles vorgegeben hat? Naja, doch, also rein dramaturgisch war es vorgegeben. Es gab sozusagen nur 3 Ziele. Bei so einer Dokumentation kann man ja nichts im Vorfeld planen, man kann sich nur etwas vornehmen. Dann muss man immer sehen, schafft man das oder wie weit kommt man da in seinem Vorhaben. Und da gab es diese 3 Vorhaben: Das eine war das ganz universale „Schaff ich die Schule noch mal und werde ich hier nach der Probezeit bestehen können?“ und das hab ich dann auch ganz ernsthaft betrieben. In der Figur hab ich dann ganz ernsthaft versucht den Logarithmus zu lernen - mit Nachhilfe. Das zweite war Freunde finden, mit denen ich dann eine Band gründe und „Schaff ich das?“, „Werden wir Kumpels und können wir überhaupt zusammen musizieren?“. Und das dritte war: Ich bin in meine Musiklehrerin verliebt, wie geht diese Geschichte aus. Das waren die drei Säulen, die wir uns vorgenommen haben und an denen wir alles aufhingen.

Warum habt ihr den Film überhaupt als Dokumentation gemacht? Das war sozusagen die Idee. Das mach ich ja schon seit Jahren - mit Kunstfiguren in die Wirklichkeit gehen - und das war auch hier wieder die Idee um dabei zu beobachten, was passiert.


CINEMANIAC-INTERVIEW

kurz zu pausieren. Aber das war wirklich eine genauso heimliche Mission, wie bei vielen anderen Schülern auch, die rausgehen. Hätten sie mich erwischt, hätten sie mich dafür auch rausschmeißen können. Das haben die auch angekündigt. Das war deshalb auch alles sehr echt. Die echten Bedingungen eines echten Schülers. Ich war da wirklich 6 Wochen lang dieser Typ, dieser Schüler.

Hattest du auch außerhalb der Schule mit deinen Klassenkameraden Kontakt? Ja, das haben wir auch alles gedreht, aber dadurch, dass der Film nicht so lang werden konnte, wurde das nicht mit aufgenommen.

Hast du heute noch Kontakt zu denen?

© Filmladen Filmverleih

Relativ am Anfang es Films hält Jonas ein Referat, hättest du das früher selbst auch so gehalten? Also, war das so ein bisschen der Christian Ulmen? Nein, ich war nicht wie Jonas. Das Referat war ja auch ein klein wenig naiv und fehlgeleitet. Er hat das Thema, über das er schreiben sollte auch nicht so ganz kapiert. So doof war ich früher nicht. Insofern ist das wirklich eine ausgedachte Figur, die mit mir nichts zu tun hat.

Stunden geschminkt wurde. Um 6 fuhren wir dann zur Schule und um 7 wurde man dann dort verkabelt. Dann ging ich noch mal mit dem Regisseur den Tag durch und wir haben überlegt,was gestern passiert ist und wie wir das heute machen. Mit diesem Briefing geht man dann in die Schule, die um 8 anfängt und zieht das dann so durch. Manchmal hab ich mir erlaubt, was eigentlich verboten war, heimlich hinter der Hecke eine zu rauchen und

Nein..ich hatte ja nie Kontakt zu ihnen..es war ja immer Jonas. Da unterscheide ich ganz streng, sonst funktioniert das nicht und das darf man auch nicht vermischen. Ich war nie in der Schule und ich hatte auch nie mit jemandem von dort Kontakt – so merkwürdig das auch klingt, aber das ist halt dieser Job. Wenn man im Kostüm ist, hat man halt Kontakt mit den Leuten dort und wenn man die Maske abnimmt, ist dieser Typ eben weg und ich selber habe keinen Kontakt mehr mit ihnen. PK Vielen Dank für deine Zeit, hat mich sehr gefreut.

Was denkst du, wie würde Jonas‘ Leben jetzt noch weitergehen, also wenn wir jetzt mal davon ausgehen, er hat das Abi in der Tasche. Ich muss mir ja Gott sei Dank über den Vogel keine Gedanken mehr machen. Ich bin jetzt 6 Wochen um 4 Uhr aufgestanden und abends um 10 zurück, hab also fast nicht geschlafen und musste dieser Typ sein. Ich bin so froh, dass es den nicht mehr gibt. Es war wahnsinnig spannend und interessant, auch, dass es jetzt diesen Film gibt, aber die Gedanken über das, was jetzt mit Jonas wird, sollen sich die Zuschauer machen, ich kann nicht mehr.

Wie sah denn der Drehtag im Allgemeinen aus? Du musstest dich ja frühs sicher schminken und auf Jonas trimmen? Ja, ja also das war wirklich so.

Hattest du neben den Pausen zwischen den Unterrichtsstunden auch noch Drehpausen oder so? Nun ja, wir sind morgens los und ich musste um 4 Uhr in der Maske sein, weil ich dann erst mal 2

© Filmladen Filmverleih

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SERIENSTART

Die Draufgänger Krimi made in “Dräschdn” Am 23.12.2010 lief, fast schon heimlich, ein 90-minütiger Krimi bei RTL. Durch Zufall zappten wir rein und sahen die beiden, nicht nur unter Krimi-guckern, bekannten Schauspieler Jörg Schüttauf (Polizeiruf 110) und Dominic Boeer (Soko Wismar), wie sie charmant-hurmorvoll Bösewichte jagten. Doch hoppla... “Ey, des känmer doch! Nu, des is de Fraunkirche! … Un de Brühlsche Derasse, gugge moal do is ja och de Sächsche Schweiz!” Haben wir uns verguckt? Nein, ein Krimi, der fast komplett in Dresden gedreht wurde flackerte da über den Bildschirm. Am Anfang wurde die Handlung schon ein bisschen zur Nebensache, denn da lief “unser Dräsdn” und das auch noch auf RTL, “die da Drüben” konnten unsere wunderbare Stadt und ihr Umland also auch in voller Pracht sehen. Als das verarbeitet war, bekamen wir auch wieder mit, wer da gerade in Aktion war: Dominic Boeer in der Rolle des “Carl Berger”, einem jungen und frechen Polizisten, der immer eine gut gekonterte Antwort parat hat und Jörg Schüttauf, der Carls Kollegen “Marcus Maiwald”, einen nicht mehr ganz so jungen, aber dennoch lockeren Typen verkörpert. Die beiden alberten miteinander herum, machten Witze und nahmen sich selbst nicht ganz so ernst. Nebenbei jagten sie noch einen vermutlichen Bombenjäger. Es war spannend, aber nicht ganz so “trocken” wie manch anderer Krimi. Lachen war erlaubt und mitraten sowieso. Am Schluss gewannen natürlich die Jungs vom LKA Dresden und wir dachten uns: “Bitte mehr davon...” Mehr von Dominic, Jörg und Dresden!” Und wir wurden erhört! Seit dem 12.01.2012 gibt es die Drei (also Dominic, Jörg und Dresden) immer donnerstags um 20:15 auf RTL zu sehen. Doch vor dem Start der Serie hatten wir die Gelegenheit unsere neuen Lieblings-LKA-Beamten zu interviewen... PK

(c) RTL / Conny Klein

(c) RTL / Conny Klein

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INTERVIEW

„Dominic: ... Wir haben uns auch von Anfang an gut verstanden und dann hieß es auch bald, dass wir das zusammen machen. Und dann haben wir halt im letzten Jahr fast soviel Zeit miteinander verbracht, wie sonst nur mit unseren Partnerinnen. Jörg: Tja und dann waren wir eben das letzte halbe Jahr in Dresden...“

(c) RTL / Conny Klein

Jörg Schüttauf und Dominic Boeer Unsere erste Frage bezieht sich auf das Casting: Musstet ihr denn zum Casting gehen oder habt ihr die Rolle von eurem Agenten “angeboten” bekommen? Beide: Das ist eine mal eine wirklich gute Frage! Jörg: Dominic, fängt mal an zu erzählen, der hatte nämlich seine Rolle als Erster. Dominic: Also, ich war ja vorher fest bei der SOKO Wismar und da sagte mir dann meine Agentin: „Mensch du, da ist so ein Casting, geh doch da mal hin.“. Dort sagte man mir, ich werde für die Rolle Marcus gecastet. Gut, dachte ich mir: “Naja, der hat schon 4 Kinder und ‚ne Frau... was?! Die älteste Tochter ist ein Teenager... so alt bin ich schon? Da hab ich aber sehr früh angefangen.” Also, ich hab dann den Marcus vorgesprochen, wollte aber auch noch mal den Carl versuchen. Tja und dann habe ich einen Anruf bekommen: „Herr Boeer, wir hätten Sie gern als Carl und jetzt suchen wir für Sie noch einen Marcus und zwar einer, der dazu passt.“ Dann haben wir haben sehr lange zusammengesessen und überlegt, wen wir nehmen könnten. Es kamen dann allerhand verschiedene Typen und ich wusste, dass am nächsten Tag Jörg Schüttauf kommt, den kannte ich nämlich schon vorher...die anderen kannte ich im Grunde noch nicht. Jörg: Na, da fehlt aber noch ein ganz kleiner Einschub... (grinst) Dominic: … kannt ich schon und ich fand ihn ganz super... (grinst)

Jörg: Nein, nein, das meinte ich gar nicht. (lacht) Ich mein, dass ich ja eigentlich nur gekommen bin, weil ich durch Zufall seine Agentin kenne. Die rief mich nämlich an und ich war gerade auf dem Arbeitsamt, nur dass das Magazin und die Jugendlichen da draußen auch wissen, was es heißt Schauspieler zu sein. Man ist gelegentlich arbeitslos und da geht man aufs Arbeitsamt, sonst kommst du einfach, verdammt noch mal, nicht über die Runden, aber das nur nebenbei. (lacht) Auf jeden Fall, diese Agentin fragte mich, ob ich bereit wäre, für eine RTL- Serie vorzusprechen, sie meinte, wir passen einfach genial zusammen. Wenige Minuten später hatte ich dann auch schon ihn am Ohr und er hat mich dann auch schon zugetextet, weil er mich ja, wie er eben bestätigt hat, super, toll und ach-wie-wär-das-schön fand. Dominic: Ja, damals noch... (alle lachen) Jörg: Damals noch...inzwischen ist viel Wasser die Elbe hinuntergeflossen. Mit anderen Worten und um es kurz zu sagen, ich kam eher zufällig dazu. Ursprünglich waren nämlich ein Blonder und ein Schwarzhaariger geplant und möglichst jung. Denn es gibt ja dann auch noch die Einschaltquotentypen, die zählen. Ich war zwar nicht ganz so jung, aber am Ende hat dann wohl doch die Qualität entschieden. Dominic: Ja, also es war wirklich so. Als ich diese ganzen jungen, sportlichen Typen beim Casting gesehen hab dachte ich: „Hmm, aha, drehen wir also nochmal Cobra 11..“ Wollte ich eigentlich

nicht, weil das gibt es ja schon. Und dann kam der Jörg und dann haben wir mal zusammen gespielt und die Kollegen fanden das gut. Das war mal etwas Neues und es war auch wirklich irgendwie anders. Wir haben uns auch von Anfang an gut verstanden und dann hieß es es auch bald, dass wir das zusammen machen. Und dann haben wir halt im letzten Jahr fast soviel Zeit miteinander verbracht, wie sonst nur mit unseren Partnerinnen. Jörg: Tja und dann waren wir eben das letzte halbe Jahr in Dresden...

So, jetzt habt ihr schon die ersten drei Fragen beantwortet, kommen wir mal zur nächsten. (lacht) Wie sah denn so ein Drehtag bei euch aus? Dominic: Also, manchmal gab es unsere erste Begegnung schon im Hotelflur.. Jörg: Nee,... Dominic: Nagut, selten... Jörg: Naja gut, die gabs schon, aber ich war immer der Erste, der da war. Ich musste immer warten, bis der Dominic Boeer dann irgendwann noch mal mit seinem Hund kurz draußen war und so weiter... Auch das darf ich an dieser Stelle mal sagen. (lacht) Dann wurde die ein oder andere, teilweise mir bekannte, nächtliche Bekanntschaft rausgelassen, aber das nur nebenbei. (lacht) Nein, das ist natürlich alles Quatsch... (lacht) Naja, wie so ein Dreh halt aussieht, aber im Gegensatz zu anderen Drehs haben wir hier tatsächlich wahn-

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INTERVIEW

sinnig viel gelacht. Wir konnten und durften viel lachen. Und durch das viele Lachen ist uns auch noch der ein oder andere Gag eingefallen, der so nicht im Buch stand, aber dann glücklicherweise am Ende funktioniert hat. Dominic: Also, wenn zwei Schauspieler so eng miteinander arbeiten, dann gibt es drei Möglichkeiten: entweder es knallt richtig und man zofft sich jeden Tag. Das kommt öfter vor, als man denkt, weil ja doch Einiges an Eitelkeit im Spiel ist. Dann gibt’s die Möglichkeit, dass man die Drehtage mit einer gewissen Gleichgültigkeit an sich vorbeiziehen lässt und versucht den Anderen so gut es geht zu ignorieren. Und es gibt glücklicherweise die dritte Variante, wo man echt gerne zur Arbeit geht und mit einem solchen Respekt und Kumpelhaftigkeit miteinander umgeht, dass es echt einfach nur Spaß macht – und das ist hier in diesem Fall eingetreten. Ich wusste immer, wenn wir morgens so gegen 6/7 Uhr in der Maske saßen, spreche ich den Jörg besser mal noch nicht an, denn der braucht immer noch ein, zwei Stündchen, dann quatsch’ ich ihn auch nicht zu. Das ändert sich dann gegen Nachmittag, wenn ich dann mal meine Hänge hab und ein bisschen ernster werde, dann merkt er das nämlich wiederum. Also, wir haben uns einfach extrem gut kennengelernt und wissen uns zu schätzen.

Es gab doch bestimmt ganz, ganz viele Outtakes!? Gibt es die irgendwann zusehen? Jörg: Tja, alles, was schief gegangen ist, haben wir eigentlich im Film gelassen, das ist ja der Witz an der Sache. Das, was gut geklappt hat, war dann am Ende irgendwie zu langweilig und das wurde rausgenommen. (lacht) Wir hatten auch gar nicht die Zeit bei jeder Szene mehrmals anzusetzen, denn wie überall, wird auch beim Film das Geld immer knapper, aber, weil die Sachen eben auch oft von uns kamen, klappten die dann auch schnell und kamen ziemlich locker rüber. Dominic: Also es gibt schon Outtakes. Einmal hab ich dich sogar geschlagen... da gab‘s einen Schlag in den Nacken, weil du dich über meine Art zu bremsen aufgeregt hast. (lacht) Das war überhaupt der Kritikpunkt. (lacht) Ich war nämlich grundsätzlich der Fahrer und Jörg der Beifahrer und ich bin wahrscheinlich nicht der Fahrer, den man sich wünscht und Jörg ist ganz gewiss nicht der Beifahrer, den man sich wünscht. (lacht) Jörg: Das hast du gut gesagt. (lacht) Dominic: Ja, ich bin eben auch einer, der seine Beifahrer dann auch gern mal ein wenig quält. (lacht)

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(c) RTL / Conny Klein Jörg: Da war zu Beispiel mal eine Szene, bei der wir einen ziemlich schwierigen und wortreichen Dialog auf einer Holperpiste hatten und Dominic fuhr die ganze Zeit wie ein Verrückter herum, auf der Suche nach Hügeln, da diese Holperpiste einfach nicht zustandekam. Ich wurde allmählich wirklich genervt, weil er nun schon zum wiederholten Male das Auto hat verrecken lassen, weil er vergessen hatte, die Handbremse zu lösen – er gehört nämlich zu den Menschen, die bevorzugt mit der Handbremse bremsen. Tja, und so kam es dann zu diesem kleinem Ausrutscher. (beide lachen) Dominic: Also, wenn die Serie einigermaßen gut ankommt und es dann vielleicht mal eine DVDBox dazu gibt, dann bin ich dafür, dass dort auch solche Szenen, wo wir uns ein paar kleine Gemeinheiten an den Kopf werfen, oder wie die eben beschriebene, reinkommen.

Jörg, du kommst aus Chemnitz, deswegen bist du jetzt mal kurz raus. (lacht) Warst du denn schon mal in Dresden, Dominic? Nein, ich war noch nie in Dresden. Tatsächlich, bin ich eben der klassische Wessi. (lacht) In Nordrhein-Westfalen aufgewachsen, in Köln studiert, war aber auch in Halle (Saale). Also das kannte ich dann doch schon. Dann war ich einen Weile in Wismar für die Serie und hab mich da auch ganz wohlgefühlt. Aber ich muss sagen, das hier in Dresden hat jetzt schon irgendwie den Vogel abgeschossen. Hier hab ich mich das Jahr über echt wohlgefühlt. Gerade Plätze wie die Neustadt, die hab ich ja erst durch Jörg kennengelernt, also was das eigentlich ist. Ich hab gesehen, dass manche Stadtteile hier relativ jung sind und Dresden als Stadt aber echt viel zu bieten hat.

Jörg, wann warst du das letzte Mal in Dresden? Weshalb war die sächsische LKA- Wache nur eine Kulisse in Berlin? Dominic: Das lässt sich kurz sagen: Das war einfach ein Kostenpunkt. Das ganze Team sitzt in Berlin und, wenn die Leute aus Berlin immer hier in Dresden wohnen müssen, dann kostet das auch einfach eine ganze Menge. Bei uns ist die Regel, wenn man nur 4 Wände hat und man guckt nicht aus dem Fenster, dann versucht man da ein bisschen einzusparen und dreht das dann in Berlin.

Also das ist auch schon ein bisschen länger her. Ich hatte mal einen Film hier gedreht. Das war sogar ein sehr witziger Film, da hab ich sehr viele komische Sachen machen dürfen und der hieß „Viel Spaß mit meiner Frau“. Das war 1996 oder so. Da gab‘s aber diese verrückte Neustadt noch nicht so, wie sie jetzt ist. Da gab‘s noch nicht so viele Studenten. Das ist hier ja schon fast ein bisschen die bessere Reeperbahn, also nicht, was dieses eindeutige Gewerbe betrifft (lacht), sondern die-


INTERVIEW

Wenn ihr nun die Chance hättet, die Leute davon zu überzeugen, dass sie am Donnerstag Abend unbedingt eure Serie einschalten sollen, wie würdet ihr das machen?

(c) RTL / Conny Klein ser Charakter der Partymeile, diese Stimmung und das Freundliche hier überall. Das hab ich hier zum ersten Mal gesehen, als wir den Pilotfilm zu „Die Draufgänger“ gedreht haben. Sonst kannte ich Dresden bisher nur aus meiner Jugend. Als ich nämlich noch meine Lehre zum Tischler mit der Spezialisierungsrichtung... Ich möchte, dass das ganz genau zitiert wird (lacht)... Dekorationsbau gemacht hatte, musste ich jeden Mittwoch mit der Bahn von Karl-Marx-Stadt (Anmerkung der Redaktion: Heutiges Chemnitz) zum Hauptbahnhof fahren. (... Alle lachen und Jörg beginnt mehr und mehr zu sächseln.)... Da mussde isch denne ins Schausbielhaus und dann hattn wir dahinter, uff irjend nem Platz, isch weeß abber ni mehr wo... technisches Zeichn’n und Bühnenbild. So, daher kenne ich Dresden.

Bei dem Pilotfilm, diese (Halb)Nacktszene...wurdest du da gedoubelt? Jörg: Darüber möchte ich nicht sprechen. (lacht) Dominic: Also, ich kann bestätigen, dass Jörg, und ganz alleine Jörg, seine Front- wie auch seinen Rückseite gern für diese Szene zur Verfügung gestellt hat. Jörg: Und ich würde es wieder tun. (lacht)

Das Lied zur Serie wurde ja von dir, Dominic, eigens gesungen. Wurde dir der Text vorgegeben?

Also, das Lied selbst hab ich nicht geschrieben. Wir haben uns da zusammengesetzt und ich habe gesagt, dass ich ja nun kein klassischer Sänger bin, aber, wenn es so ein wenig in die Countryrichtung geht, dann würde ich da schon mitmachen. Dann haben wir da ein bisschen rumgetüftelt und dann ist am Ende dieser Song entstanden, mit dem Text und der Melodie und wir sind so ganz zufrieden damit.

Dominic: Versuchen wir das mal ganz kurz und knapp zu sagen, damit es hängen bleibt... (guckt grinsend Jörg an) Jörg: Also ich sage da immer den überall auftauchenden Satz: „Ich kann niemanden zwingen zu gucken, aber wenn sie es nicht tun, dann haben sie etwas verpasst.“ Dominic: Wer einen klassischen Krimi sehen möchte, so mit Moral und erhobenem Zeigefinger und genau dem, was man von jedem Abend so kennt, der braucht nicht einschalten. Aber ich glaube, wenn man etwas anderes sehen möchte, wo es nicht in erster Linie darum geht, dass Autos in die Luft fliegen oder ein Fall gelöst wird, sondern wo es um echte Männerfreundschaft geht, fast so eine Jungenfreundschaft von zwei Polizisten, die sich selber nicht so ernst nehmen, sondern einfach nur wahnsinnig viel Spaß haben, der sollte der Sache einfach mal eine Chance geben. Also am Donnerstag einfach mal einschalten und wenn er dann Spaß hatte, sind wir glücklich. SP/PK Vielen herzlichen Dank für das Interview und viel Erfolg mit der Serie - Wir werden sie gucken, jeden Donnerstag um 20:15 Uhr auf RTL! ;)

Wisst ihr weshalb die Serie ausgerechnet in Dresden spielt? Dominic: Ich glaube man hat die Landschaft sehr mit Bedacht gewählt, denn das hat einfach, wie ich finde, etwas von einem modernem Western. Und dieses raue Land hier, mit den Bergen und so im Hintergrund, da kann man einfach unglaublich tolle Aufnahmen machen. Wir fahren in der Serie auch wahnsinnig viel übers Land. Und dieser Charme der Gegend zusammen mit der Musik, das passt einfach, das funktioniert. Jörg: Und es ist ja auch so, wenn man sich mal die Besucherzahlen ansieht von den Leuten, die Dresden jährlich besuchen und wenn man dann sieht, wie oft man die Stadt als Film- und Fernsehkulisse sieht, da denkt man sich doch, dass man Dresden auch einfach mal öfter zeigen sollte, wenn die Menschen es sich so gerne ansehen.

(c) RTL / Conny Klein

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AUSBILDUNGSMARKT

Schülerprojekt „3-Tage-Chef“ Vier erfolgreiche Durchgänge in 2011! 2012 noch Chefplätze zu vergeben!

In 2011 lernten die Schüler die Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG in Schöne-beck, die IFA ROTORION Holding GmbH in Haldensleben, die CITIM Von der Schulbank auf den Chefsessel: Im Projekt GmbH in Barleben und die Vorrichtungsbau GIG„3-Tage-Chef“, gefördert durch den europäischen GEL GmbH in Bösdorf und deren Inha-ber kenSozialfonds und das Land Sachsen-Anhalt, erhalnen. Diese Unternehmer zeigten ihnen, welche ten Schülerinnen und Schüler der SekundarschuWege zur Selbständigkeit und zum Erfolg führen 3-Tage-Chef len und Gymnasien des Landes einen Einblick in und machten Berufsbild „Unterneh3-Tage-Chef - ein Projekt der 4 erfolgreiche können Durchgänge in das 2011 ein Projekt der Aufgaben und Anforderungen 2012 der Chefetage. mer“ erlebbar. Sybille Heinemann e.K Personalund Managenoch Chefplätze zu vergeben Neben dem Erfahrungsaustausch mit den Untermentberatung Steinfeldstraße 3 39179 Barleben nehmern werden die TeilnehmerVon symbolisch Für die Durchgänge und April 2012 Tel: + 49 (039203) 81550 der für Schulbank auf denFebruar Chefsessel: Im sind Projekt „33 Tage zum Chef. Dabei können Tage-Chef“, sie sich an der gefördert noch Chefplätze zu vergeben – Bewerbungsunwww.3-Tage-Chef.de durch den europäischen Sozialfonds Lösung einer Aufgabenstellung aus dem Inhaberterlagen finden sich auf der Website www.3-Tagekontakt@3-Tage-Chef.de und das Land Sachsen-Anhalt, erhalten Schülerinnen Alltag versuchen und ihre Ideen anschließend vor Chef.de. Gastautorin: Juliane Wolf und Schüler der Sekundarschulen und Gymnasien des Sybille Heinemann e.K der Unternehmensleitung präsentieren. Landes einen Einblick in Aufgaben und Anforderungen Personal- und Managementberatung

Schülerprojekt „3-Tage-Chef“

der Chefetage. Neben dem Erfahrungsaustausch mit den Unternehmern werden die Teilnehmer symbolisch für 3 Tage zum Chef. Dabei können sie sich an der Lösung einer Aufgabenstellung aus dem Inhaber-Alltag versuchen und ihre Ideen anschließend vor der Unternehmensleitung präsentieren.

Steinfeldstraße 3 39179 Barleben

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Tel: + 49 (039203) 81550 www.3-Tage-Chef.de kontakt@3-Tage-Chef.de

In 2011 lernten die Schüler die Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG in Schönebeck, die IFA ROTORION Holding GmbH in Haldensleben, die CITIM GmbH in Barleben und die Vorrichtungsbau GIGGEL GmbH in Bösdorf und deren Inhaber kennen. Diese Unternehmer zeigten ihnen, welche Wege zur Selbständigkeit und zum Erfolg führen können und machten das Berufsbild „Unternehmer“ erlebbar.

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Für die Durchgänge Februar und April 2012 sind noch Chefplätze zu vergeben – Bewerbungsunterlagen finden sich auf der Website www.3-Tage-Chef.de. Wörter: Zeichen:

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Dieses Vorhaben ist Teil der ego.Existenzgründungsoffensive und wird aus dem Operationellen Programm des ESF und durch das Land Sachsen-Anhalt kofinanziert.


AUSBILDUNGSMARKT

Karriere? Start! Karriere? Start! Ende Januar, genauer gesagt vom 20. bis 22.01.2012, habt ihr wieder die perfekte Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Themen, die jeden von euch früher oder später beschäftigen: Was will ich mal werden? Wie und wo bilde ich mich weiter? Vielleicht doch noch studieren oder gleich der eigene Chef werden? Auf der 14. Bildungsmesse KarriereStart in Dresden erwarten euch über 170 interessante Fachvorträge von Profis und echten Fachleuten aus dem gesamtem Spektrum von Ausbildung, Weiterbildung, Studium und Existenzgründung. Spezielle Themenbereiche wie die “M+E-Zukunftstage”in der Halle 2, die wir euch auf Seite X genauer vorstellen oder “Handwerksberufe zum Anfassen” sorgen dafür, dass keine fragende Gesichter zurückbleiben. Für Absolventen, Wechselwillige und auch Jobsuchende gibt es auf der KarriereStart die “Jobbörse” mit aktuellen Stellenangeboten und kompetenten Ansprechpartnern. Die Bildungsmesse hat Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 €, ermäßigt 3,50 € für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Zivildienstleistende. Die Teilnahme an den Vortragsveranstaltungen ist kostenfrei. Alle weiteren Informationen findet ihr unter www. messe-karrierestart.de. Euer Lieblings- Jugendmagazin findet ihr genau wie im letzten Jahr in der Halle 4 am Stand E10! Wir sind auf der Suche nach Praktikanten, ehrenamtlichen Redakteuren und Mediaberatern! PK Worauf wartet ihr denn noch?

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AUSBILDUNGSMARKT

Spannung statt Trägheit – Azubis für die M+E-Industrie gesucht! meindruck von den Aufgaben und Tätigkeiten. Eine weitere Möglichkeit sind die Infoveranstaltungen zu den M+E-Berufen. Am Samstag und Sonntag beantworten Ausbilder und Azubis alle Fragen rund um die Ausbildung sowie zu notwendigen Voraussetzungen für deinen erfolgreichen Start in den Berufsalltag. Sie bieten einen guten Überblick der Chancen von Metall- und Elektroberufen. Folgende Veranstaltungen sind geplant:

Live auf der M+E-Aktionsfläche zu erleben: wie aus Sand Metall entsteht

Du willst ins Berufsleben starten und weißt noch nicht, wohin der Weg gehen soll? Dann schau dich im größten Industriezweig Sachsens um. Mit 14 Branchen und mehr als 160.000 Beschäftigten ist die Metall- und Elektroindustrie (M+E) eine der vielseitigsten und modernsten Industriebereiche. Dazu gehören sowohl Automobilindustrie, Maschinenbau, Metallverarbeitung, Elektrotechnik als auch Mikroelektronik und Optische Industrie. Die Produktpalette reicht von der Brille über den Computer bis hin zum Flugzeug. Gelegenheit gibt es vom 20. - 22.01.12 zur KarriereStart 2012 in Dresden. Seit 2008 präsentiert sich dort die M+E-Industrie erfolgreich im Gemeinschaftsbereich von SACHSENMETALL, dem Unternehmensverband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen e.V. und Firmen der verschiedenen Branchen. Vorgestellt werden spannende Ausbildungsberufe und Ausbildungsbetriebe aus deiner Region sowie interessante Studienmöglichkeiten in Sachsen. Informier dich vor Ort in Halle 2, wenn du Herausforderungen liebst, technisches Verständnis hast und Verantwortung übernehmen willst. Lerne die Azubis direkt an den Unternehmensständen kennen und erfahre alles aus erster Hand. Im M+E-InfoMobil, einem 17 Meter langen Gelenkbus, kannst du z. B. selbst eine CNC-Fräsmaschine programmieren. So bekommst du einen Rundu-

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Samstag, 21.01.12 13:15 - 14:00 Uhr 14:15 - 15:00 Uhr

Raum 4.4 Columbus Metallberufe: Abwechslung statt Langeweile Elektroberufe: Spannung statt Trägheit

Sonntag, 22.01.12 11:00 - 11:45 Uhr 12:00 - 12:45 Uhr

Raum 4.3 Breslau Metallberufe: Abwechslung statt Langeweile Elektroberufe: Spannung statt Trägheit

Genug gesessen und aufmerksam zugehört? Dann wird es Zeit, selbst Hand anzulegen. Auf der M+EAktionsfläche in Halle 2 mit der Koenig & Bauer AG, der VEM Sachsenwerk GmbH, der EADS Elbe Flugzeugwerke GmbH sowie der Walzengießerei Coswig GmbH erwarten dich Berufe zum Anfassen und Ausprobieren. Technische Module vermitteln dir einen Einblick in die Berufspraxis der vielfältigen M+E-Berufe und laden zum Zuschauen und Mitmachen ein. Neben einer Schülergießerei wird die Wirkungsweise von E-Motoren demonstriert und an der originalen Rumpfschale eines Flugzeuges kannst du unter fachkundiger Anleitung der Azubis bohren und nieten.

Du denkst, M+E ist nichts für dich? Dann schau doch mal am Freitag um 10:00 Uhr bei unseren „verrückten Professoren“ vorbei! Dass Physik nicht langweilig sein muss, zeigen Dr. Gunter Beddies und Dr. Hans Gottfried Hempel vom Institut für Physik der TU Chemnitz direkt auf der M+E-Aktionsfläche in ihrer Experimentier-Show. Du wirst Zeuge verblüffender naturwissenschaftlicher Experimente aus dem Bereich der Mechanik und gehst z. B. der Fragen nach, ob man mit Papier Holz sägen kann und warum eine Eiskunstläuferin so schnell ihre Pirouetten dreht.

Am Ende deines Besuches solltest du alles zu den Möglichkeiten in der M+E-Industrie wissen. Sie bietet dir echte Zukunftsperspektiven, denn die Unternehmen wachsen und brauchen dringend weitere Fachkräfte. Das ist deine Gelegenheit: über 30 Berufe und ingenieurtechnische Studiengänge stehen zur Auswahl. Ob Fluggerätmechaniker, IT-Systemelektroniker, Technischer Zeichner oder ein BA-Studium zum Wirtschaftsingenieur – das Spektrum ist breit. Und ist – entgegen vielen Vorurteilen – auch für Mädchen geeignet! Wer Interesse an Technik, Entwicklungsprozessen und Wirtschaft mitbringt, wird mit abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Aufgaben belohnt.

Noch Fragen? Dann schau vorbei und sprich die Unternehmen direkt an! Z. B. die Trumpf Sachsen GmbH im M+E-Bereich in Halle 2

Du hast noch Fragen zur Berufsausbildung oder Studienmöglichkeiten? Dann melde dich bei SACHSENMETALL. Wir kennen die M+E-Unternehmen und helfen dir gern weiter, wenn du etwas über die vielfältigen Berufe oder Firmen wissen möchtest: Kristina Frentzel (Telefon: 0351 25593471, E-Mail: kristina.frentzel@hsw-mail.de) Sandra Schubert (Telefon: 0351 2559328, E-Mail: sandra.schubert@hsw-mail.de) Gastautorin: Jenni Haberland

www.zukunftstage.de www.facebook.com/sachsenmetall

:: Mehr Infos im Web: www.skunk.de/karriere/ausbildung.html


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Schall La Platta – Fashion inspired by music Schallplatten? Ja, diese als analoge Tonträger von Schallsignalen dienenden schwarzen und kreisrunden Scheiben liegen gerade wieder voll im Trend – genau wie das Dresdner Modelabel „Schall La Platta“. Das trendige Label wurde 2008 vom Dresdner Jung-Designer Daniel Gutmann ins Leben gerufen und steht seitdem für auffällige und grelle Farben, welche den Dancefloor zum Kochen bringen sollen. Seine einprägsamen Designs sind allesamt inspiriert von der elektronischen Musik und demzufolge schrill, besonders und einzigartig. Nicht umsonst heißt es: „Schall La Platta – Fashion inspired by music“. Wie ihr unschwer erkennen könnt entstammt auch der Name des Labels Daniels großer Liebe zur Musik. Auf der Suche nach einem passenden Namen fiel ihm seine Plattensammlung in die Hände. Viel Musikliebe, ein paar Platten und eine kleine Abwandlung später, war der Name auch schon gefunden: Schall La Platta. Gemeinsam mit seiner Schwester Anna arbeitet der Designer nun schon seit einigen Jahren an Klamotten mit ganz viel Farbe und einprägsamem Stil. Seine Stücke bezeichnet Daniel selbst als „bunt, bunt, bunt“. Seinen Aussagen nach herrscht daher bei ihm auch immer ein „kreatives Chaos, das dem eines Messi gleicht“. Daniel entwirft zudem alle Teile selbst und näht auch die meisten Sachen in Handarbeit. Und all das geschieht in der wunderschönen Perle im Osten der Bundesrepublik: Dresden.

So, jetzt haben wir euch hoffentlich richtig Lust auf das Label gemacht. Aber wo bekommt ihr nun die begehrten Teile? Da gibt es so einige Möglichkeiten: Zum einen findet ihr auf der Homepage des Labels (www.schall-la-platta.de) einen Onlineshop oder ihr geht auf die Plattform www.dawanda.de, denn auch dort werden die Klamotten des Labels angeboten. Darüber hinaus ist Daniel immer offen für neue Angebote, besonders wenn es um vertrauensvolle Händler in den Städten geht. Wenn ihr einen eigenen Laden habt oder einen stylischen kennt, dann meldet euch doch beim Designer persönlich. Nutzt einfach das Kontaktformular auf der Homepage des Labels oder meldet euch direkt bei ihm: Daniel Gutmann, Wachsbleichstr. 2b, 01067 Dresden. Wer so lange nicht warten kann, der kann mit einem einfachen “Fuck you if you can” eines von zwei T-Shirts abräumen! Einfach auf facebook Fan von Schall la Platte werden und “Fuck you if you can” unter das dortige Gewinnspiel posten! Viel AH Glück!!

Mit seiner Mode konnte er bis jetzt auch schon so einige Erfolge erzielen, denn selbst bekannte Größen der DJ-Szene wie zum Beispiel Ronaldo Koon (Pop Art Cirus Crew) sind bekennende Träger seiner Klamotten. Dass seine gewagte Mode nicht jeder tragen kann, zeigen Sprüche wie „Save the Freak“ oder „Fuck you if you can“, denn dazu gehört schon eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein. Wer über jene Portion jedoch verfügt, der sollte sich die Teile seiner Kollektionen in jedem Fall zulegen, denn damit sind Auffallen und die Blicke Anderer definitiv garantiert! Daniel zeigt uns mit Schall La Platta, dass wir nicht immer nur den Blick ins übermäßig gehypte und superbekannte Berlin richten sollten, sondern dass uns auch in anderen Städten, wie in diesem Fall in Dresden stylingtechnisch so einiges geboten wird.

:: Mehr Infos im Web: www.skunk.de/gewinnspiele.html

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MUSIKTANKSTELLE

BENZIN

Death by Chocolate

Dickes B!

Chor der Kaputten

From Birthdays To Funerals

B-Prominent

Wer hat schon mal den Soundtrack von Halo 3, Grand Theft Auto IV, Angry Birds, Battlefield 2 oder Super Mario Galaxy, vom Londoner Philharmonieorchester interpretiert, gehört? Wahrscheinlich noch nicht allzuviele von euch. Das wird sich nun ändern! Diese CD ist eine super Idee, für all diejenigen unter euch, die sich nicht von der Hintergrundmusik des SP Spieles trennen wollen. Zur Feier des Tages verlosen wir exklusiv für unsere Leser 3x jeweils eine CD, da wir euch diese Attraktion natürlich nicht vorenthalten wollen.

Diese Band aus Ulm setzt auf rockige Rhythmen, Gitarren und Texte über die vergangene Jugendzeit und alltägliche Begegnungen. Eigentlich besteht diese Band schon fast seit einer halben Ewigkeit, genauer gesagt fing es 1996 an. 350 europaweite Konzerte später und nach gemeinsamen Auftritten mit bekannten Bands, wie Madsen, den Sportfreunden Stiller und den Donats sind sie immer noch so kraftvoll und energiegeladen wie eh und je. Der neue Longplayer „Chor der Kaputten“ ist ein weiteres Werk in SaSP chen punkiger Rockmusik.

Die fünf Bieler Jungs schaffen es Rock n´Roll und Blues zu kombinieren, zusätzlich den Sound der Hammond- Orgel einzubauen und es ist einfach ein tolles Endergebnis. Ihre Lieder will man sich immer und immer wieder anhören. Mathias Schenk, Thomas Schläppi, Daniel Schläppi, Daniel Wyttenbach und Julien Pinheiro lieben den Rock n´Roll und sind auch Life in Concert eine echte Stimmungskanone. Ihre Auftritte überzeugen nicht nur durch die Musik, sonden auch durch ihre sensationellen Bühnenshows!

Die neunköpfige Live- Band aus Köln, bestehend aus den beiden Rappern Macka und Max, DJ Cem, Philipp Anton, Thomas Heinz, Marvin Beranek und Michi Schwiemann beglücken die Menschheit schon seit einiger Zeit mit coolen Beats aus Funk, Reggea, Jazz und modernem Hip- Hop. Ihr erstes Album „Original“ begeisterte die Fans und nun ist das lang ersehnte zweite Album fertig. Mit „B-Prominent“ zeigen die Jungs wieder einmal, was sie drauf haben und vor allem, dass SP sie es drauf haben.

Fox Named King

Raggabund Mehr Sound

Schwarzkaffee In the Machine

Eisblume Für Immer

Reggea, Latin, Dancehall – das sind die beiden Brüder Paco Mendoza und Don Caramelo. Mit ihrer Musik übermitteln sie die „positive Message“, egal ob in Deutsch, Spanisch oder Englisch. Beim gemeinen Volk oder bei VIP- Größen, wie Seeed, Gentlemen, Sean Paul und Shaggy, mit denen sie schon zusammengearbeitet haben. Im neuen Album „Mehr Sound“ singen sie von Themen wie Lebenslust, Liebe, sozialem Bewusstsein oder Sehnsucht und verbinden diese mit stets passender Musik, bleiben dabei immer authenSP tisch.

Funkmusik in Perfektion. Wer bei diesen Beats still sitzenbleiben kann, muss taub sein. Sie singen, rappen und spielen in einem Rhythmus, der sofort ins Blut geht und die müden Glieder schon fast von allein bewegt. „In the Machine“ ist ihr neuestes Album und ein wirklich gelungenes Werk. Die Funkszene jubelt und kann es kaum erwarten den Longplayer endlich in der Hand zu halten und in maximaler Lautstärke zu hören. Lauft am besten gleich zum CDDealer eures Vertrauen und sichert euch eine dieser Platten. SP

Emotionale und gefühlvolle Klänge, begleitet von einer der zauberhaftesten Stimmen, die Deutschland zu bieten hat: Eisblume feiert mit “Für Immer” ein großartiges Comeback. Lange Zeit war es sehr ruhig um sie, nach ihren ersten Hit, dem Subway To Sally-Cover „Eisblumen“- stieg 2009 direkt in die Top Five ein - hörten die Fans kaum noch etwas rund um die Sängerin Sotiria „Ria“ Schenk. “Für Immer und Ewig” ist die erste Single-Auskopplung ihres Albums “Ewig” und wird sicherlich ebenso PK erfolgreich.

The Greatest Video Game Music

Mitten ins Herz

Pierre Fugger (bass + vocals), Nick Schwarzer (guitar), Simon Goeltl (guitar) und Miroslaw Brodzinski (drums) sind Fox Named King und haben es wirklich in sich. Diese Füchse stehen auf deutschen Punk und Rock. Ihre Musik voller Energie, die das Blut in Wallungen bringt und die Texte, die uns jungen Menschen aus der Seele sprechen, passen perfekt zusammen und ergibt ein klasse Gesamtergebnis. „Mitten ins Herz“ sind 6 Tracks, die sofort ins Ohr gehen. Wer Fox Named King einmal gehört SP hat, schreit nach mehr.

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SP


MUSIKTANKSTELLE

Sven van Thom ach!

Down Below Zeichen

Inna „I am the Club Rocker“

River Flows in you The very best of Yiruma

Mit “ach!” huldigt Sven van Thom keinem geringeren als dem Altmeister des Humors: Loriot! Songs wie “Erinnern zu vergessen” und “Halt die Zeit an” gehören zu jenen, die einmal im Gehörgang verschwunden, so schnell dort nicht mehr zu vertreiben sind. Sven van Thom ist, musikalisch gesprochen, irgendwie alles: Folk, Pop und selbst ElektroBeats haben es auf dieses Album geschafft. Spätestens nach seinem 9. Platz beim Bundesvision Songcontest 2009 gehört er fest zu PK Deutschlands Musikszene.

Selten gab es deutschsprachige Musik, die zeitgleich in Kopf, Herz und Nieren schoss. Down Below haben es geschafft Texte zu schreiben, die sehr nah an der Realität sind. Kaum ein Song auf ihrem Album “Zeichen” wird nicht aus Überzeugung mit rhytmischem Kopfnicken bejaht. Alles, wovon sie singen, mit dem sie tief in unsere Ohren und Emotionen drängen, hat jeder von uns mehr oder weniger schon einmal erlebt. Vielen Dank Jungs für Herzschmerz, eine wunderschöne Stimme und Musik, die genau da PK ankommt, wo sie hin soll!

Hier ist das neue Album der 25jährigen Künstlerin aus Rumänien. Die gleichnamige Single wurde bereits am 30. Mai 2011 veröffentlicht und in vielen Clubs in ganz Europa gespielt. Auf dem zweiten Album singt sie mit namhaften Künstlern, wie U.S.- Rapper Flo Rida oder Juan Magan. Sie ist verantwortlich für einige der meist gespielten Hits der Sommer 2009 und 2010. Vielfach mit MTV- Awards und Musikpreisen ihres Heimatlandes ausgezeichnet, zeigt sie, dass Rumänien musikalisch durchaus allerhand zu bieten hat. SP

Bereits im Alter von fünf Jahren begann der südkoreanische Pianist Klavier zu spielen. Seine bekanntesten Stücke sind River Flows in You (ursprünglich im Soundtrack des Filmes „Twilight – Bis(s) zu Morgengrauen angedacht), May Be und Kiss the Rain. Wie all seine Kompositionen geben uns die zarten Klänge des Pianos ein Gefühl der Unbeschwertheit und erzählen uns von der Leichtigkeit des Seins. Dieses Album mit den schönsten Liedern des Künstlers ist einfach ideal zum Entspannen und Genießen. SP

The Green Album

Ski’s Country Trash

Everlaunch

never ending Road

Number One

Felix Meyer erste Liebe/ letzter Tanz

Nach seinem “Solo”-Album Scetchbook startet Ski King jetzt mit seiner Band und dem neuen Album “never ending Road” durch. Die Tour dazu ist bereits vollkommen durchgeplant: In unserer Region macht die never ending Road Tour am 21.04.2012 in Annaberg-Buchholz (Alte-Brauerei) und am 25.04.2012 in Cottbus (Gladhouse) Halt. Im Mai, am 11.05.2012 könnt ihr Ski King Solo in Plauen (Alte Kaffeerösterei) erleben. Country und Bikermucke vom Feinsten erwarten euch! PK

Das ein Talentwettbewerb nicht nötig ist um Karriere zu machen, beweisen die vier Jungs von Everlaunch mit jedem einzelnen Song. Talent ist eben Talent. Bereits seit 2009 sind sie erfolgreich unterwegs und das alles aus eigener Kraft. Wer Thorsten Finner (Gesang, Gitarre), Sönke Jäger (Drums), Patrick Hoke (Gitarre) und Andreas Ott (Bass) kennt, der weiß ihre gekonnte Mischung aus ruhigen und beatgeladenen Stücken zu schätzen. Lasst euren Tag mit “Number One” beginnen und er kann einfach nur perfekt werden. PK

We love the Muppets! Ihre Dialoge, ihre Monologe und natürlich die Figuren an sich, allen voran: Kermit der Frosch. Doch was wären die Muppets ohne ihren ganz typischen Sound? Eben, nur halb so schön. Das dachten sich wohl auch Künstler wie Andrew Bird, Amy Lee und das Alkline Trio. Neben vielen weiteren Künstlern interpretierten sie die kultigen Mupped-Songs , wie auch den Themensong auf ihre Weise, ohne dabei an Wiedererkennungswert zu verlieren. Ein Muss für jeden Fan der Künstler sowie der Muppets! PK

Das neue Album des jungen Musikers erscheint am 20.01.2012, der aktuelle Song „Aus blauem Himmel“ ist bereits im Handel erhältlich. Seine Musik wird oft beschrieben als die eines „popmusikalischen Geschichtenerzählers“. Der einstige Straßenmusikant singt über Romantik, Sehnsucht und Liebe und bewegt mit seiner einzigartigen Stimme die Herzen der Zuhörer und strotzt dabei nur so von Freiheit, Souveränität und Sorglosigkeit. Empfehlenswert für all jene, die sich einfach einmal, abseits der Realität, romantischen Träumen hingeben. SP

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INTERVIEW

„Wir unterstützen eine Menge Projekte, das könnt ihr auch gerne auf unserer Website nachschauen, da steht das auch alles im Detail und die meisten Projekte, die wir unterstützen haben eben etwas mit Kindern und Jugendlichen zu tun. Wir haben, zum Beispiel, durch die Erlöse eines Samplers eine Berufsschule in Uganda aufgebaut und unterstützen die jedes Jahr in den anfallenden Kosten.“

Itchy von Culcha Candela Culcha Candela gibt es ja schon seit 2001, war es damals, als Ihr auch noch noch nicht so viele ward, absehbar, dass Ihr mal so erfolgreich werden würdet? Ihr habt ja letztes Jahr den VIVA- Cometen für die Beste Band gewonnen... Also, wir haben es auf jeden Fall gehofft und daran geglaubt, aber absehbar war das nicht. Es ist schon alles supergeil, so wie es gekommen ist und wie sich das auch entwickelt hat. Wir sind jetzt ja jetzt seit 10 Jahren zusammen und irgendwie hatten wir auch immer Zeit dazwischen, um nachzudenken und das alles, was wir erlebt haben, zu würdigen. Es ist schon manchmal verrückt, wenn man mal so darüber nachdenkt, wo wir schon überall Konzerte gespielt haben, auf den kleinsten Bühnen und unsere eigenen Touren. Es war eine geile zeit und Schwuppsdiwupps waren 10 Jahre vorbei.

Also habt Ihr Eure Entscheidung nie bereut..? Never Ever!

Gab es damals für Dich eigentlich auch eine Alternative? Also, wenn du jetzt kein Sänger wärst, wärst du jetzt ein total bodenständiger Fließenleger... Naja, ich hab ja nebenbei noch so mein Heizungsunternehmen (lacht) und verkaufe Heizkörper. Äh, nee, also es hätte natürlich immer Alternativen gegeben, weil ich einfach so die Sorte Mensch

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bin. Ich hätte auf jeden Fall etwas anderes gefunden und etwas anderes gemacht. Ich hab ja auch jetzt noch, während der Band meistens noch mindestens drei andere Sachen am laufen. Da hab ich halt irgendwie Bock drauf. Man muss sich halt nur dafür entscheiden, dass man das, was man machen will auch voll und ganz machen will und diese Entscheidung haben wir dann auch irgendwann getroffen, auch wenn die ein bisschen mit Risiko verbunden war, denn es hat uns ja keiner gesagt, dass es klappen würde, aber ein paar Wochen später ging es dann schon los mit dem Erfolg. Das ist auch ein psychologischer Punkt, wenn man sich für etwas entscheidet, dann steckt man da mehr Herzblut und Energie rein.

„Culcha Candela“ heißt ja „Heiße Kultur“ übersetzt, erinnerst du dich noch daran, wer damals darauf gekommen ist? Ich kann mich erinnern, als wäre es Heute gewesen (lacht). Wir haben uns zu Dritt in einer Bar getroffen und auf Servietten und Pappdeckel verschiedene Namen gekritzelt und ich fand halt die Alliteration geil, weil Alliterationen einfach irgendwie immer geil sind, in der Musik, vom Klang her. CC ist halt auch ein bisschen wie Coca- Cola. Also der Name soll halt auch ein bisschen symbolisieren, was wir so sind und was wir machen. „Culcha“ kommt vom englischem „Culture“ , also

„Kultur“ und „Candela“ ist spanisch und wir haben da immer Sprachen gemischt, so ganz bunt. Am nächsten Morgen bin ich dann aufgewacht und da war diese Serviette mit den draufgekritzelten Namen und „Culcha Candela“ hat sich halt einfach am geilsten angehört.

Das neue Album heißt „Flätrate“, wie lange sitzt Ihr denn so normalerweise an so einem Album? Ich mein, Ihr seid ja nun relativ viele. Das immer ganz unterschiedlich. Für das Album hab ich genau vor einem Jahr angefangen Songs zu schrieben. Also, im Januar, fast auf den Tag genau. Das Songwriting ist eigentlich das zeitintensiveste und dann geht man halt so ein, zwei Monate ins Studio und produziert die Sachen noch aus, aber heutzutage kann man halt mit geringem Aufwand relativ gute Vorproduktionen machen und, wie gesagt, dieser kreative Prozess ist der, der am längsten dauert. Manchmal geht es ganz schnell, dass man einen Song schreibt und manchmal sitzt man dann auch Wochen dran und muss es dann auch irgendwie kurz weglegen.

Wie kann man sich bei denn die Textfindung vorstellen? Eigentlich ganz easy. Früher hatte ich da immer so ein Büchlein, jetzt hab ich halt mein iPhone und


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da sind bei Notizen immer hunderte von Ideen drin und dann muss ich die eigentlich immer nur abarbeiten, aber ich komm eben nie dazu, alle Ideen zu machen. Es geht immer weiter und die Notizen füllen sich auch immer mehr, von Tag zu Tag.

Habt Ihr zuerst die Musik oder den Text oder kommt das alles zusammen? Das ist auch ganz unterschiedlich. Manchmal hat man eine Melodie im Kopf und dann speichert man die auch auf sein iPhone und manchmal hat man auch einfach nur ein Wort. Zum Beispiel „Berlin Citygirl“ war so etwas, das war am Anfang einfach nur so ein Slogan. Ganz oft ist aber zuerst das Instrumentale da, also in der groben Form, und ich schreib halt ich gerne auf schon vorhandene Musik und dafür haben wir eben ein gutes Team und arbeiten da auch Hand in Hand.

Was wäre der Mensch ohne sein iPhone? (beide lachen) Also früher, da hatte ich auch so ein Diktiergerät mit, ich glaube, so 3 MB Speicher und musste da auch irgendwie aller 2 Wochen die Batterien wechseln und das dann auch noch ganz umständlich per USB- Kabel auf mein Computer ziehen, aber es hat auch irgendwie geklappt. (beide lachen)

Was hörst du denn privat für Musik? Also eure Musik ist ja klar, aber sonst? Also, ich muss, bei aller Eitelkeit, sagen, dass ich unsere eigene Musik voll ungerne höre, beziehungsweise, freue ich mich, wenn die irgendwo läuft, natürlich, aber ich hör die jetzt nicht privat zum Genuss, weil ich die ja schon während der Produktion höre, in verschiedenen Auszügen und dann haben wir ja auch noch eine Tour und um die hundert Konzerte jedes Jahr und da hören wir die Lieder dann auch zur Genüge. Privat höre ich total gerne alles mögliche, also, zum Beispiel Rammstein, Metallica, Red Hot Chillipeppers und ich kauf mir auch irgendwie jede Woche die neusten Sachen bei iTunes, weil ich auch total gerne immer mit der Zeit sein möchte.

Könntest du dir vorstellen, das Culcha irgendwann noch weiter wächst? Wir sind ja jetzt schon 6 Mitglieder und ich finde das reicht auch wirklich aus. Also, wir haben uns ja jetzt quasi letzte Saison ein wenig erweitert, da wir ein paar Damen an Board geholt haben, also live. Das haben wir vorher noch nie gemacht. Wir arbeiten jetzt halt mit Tänzerinnen zusammen, aber sonst so, in der Band reicht es auch ehrlich gesagt.

Ist nach dem Album schon irgendwas geplant? Folgt da jetzt gleich anschließend eine Tour oder macht Ihr eine Live- DVD? Ja, genau, wir gehen im März auf Tour. Deutschland, Österreich und die Schweiz, das sind dann auch die bisher größten Locations, in denen wir gespielt haben. Das ist ganz, ganz spannend, weil es läuft auch richtig gut und wir verkaufen jede Woche voll viel Tickets und da steigt halt auch irgendwie der Druck, eine geile Show auf die Beine zu bringen. Wir werden den ganzen Februar in den Proberaum gehen. Im Sommer kommen dann noch ein paar Festivals und zwischendurch werden wir dann wahrscheinlich auch die eine oder andere Single rausbringen und dann machen wir auch schon das Christmas- Album (lacht).

Ihr habt mal, vor langer Zeit das Projekt „Kein Bock auf Nazis“ unterstützt, habt ihr da in der Richtung noch irgendwas am laufen? Wir unterstützen eine Menge Projekte, das könnt ihr auch gerne auf unserer Website nachschauen, da steht das auch alles im Detail und die meisten Projekte, die wir unterstützen haben eben etwas mit Kindern und Jugendlichen zu tun. Wir haben, zum Beispiel, durch die Erlöse eines Samplers eine Berufsschule in Uganda aufgebaut und unterstützen die jedes Jahr in den anfallenden Kosten. Bei „Kein Bock auf Nazis“ war jetzt irgendwie keine große Resonanz zu spüren. Also nicht, dass wir jetzt irgendwelche Fanbriefe von Nazis bekommen haben (lacht und scherzt ironisch weiter), ist eigentlich ein bisschen schade, da hatte ich mir jetzt eigentlich mehr erhofft, keine Ahnung, was da los war.

Was sagen denn die Zeugnisse? (lacht) Naja, das ist halt wie bei jedem Genie, die waren nie wirklich gut (lacht). Wie bei Einstein, da befinde ich mich in großartiger Gesellschaft. Ich war auch total schlecht in Musik, aber das hing dann auch mit dem Lehrer zusammen. Also ich kann nur jedem sagen, Schule ist einen tolle Zeit, aber es ist auch gut, wenn es dann vorbei ist. Ich hab mein Abi mit Ach und Krach geschafft und bin aber auch einfach eher der Typ für praktische Arbeiten, ich wollte eben immer irgendwas machen.

Du hattest jetzt mal etwas mit Madcon zusammen gemacht, stehen denn noch weitere Soloprojekte an? Naja, das war ja nicht wirklich Solo gewesen und es hat mich ein bisschen an meine eigene band erinnert, nur mit weniger Mitgliedern (lacht). Es war auf jeden Fall super und ich mach ja auch mit DJ Chino aus der Band ein DJ- Projekt, wo wir in ein paar Clubs auflegen, schon seit drei Jahren und da wollten wir auch gern mal ein eigenes Album aufnehmen.

Und so Schauspielmäßig, würdest du da auch gern was machen? Hab ich Bock, ja, aber da wurden mir bisher nur so komische Rollen in schlüpfrigen filmen mit komischen Namen angeboten (lacht), aber die konnte ich leider nicht machen, weil ich ein bisschen schüchtern bin und so (lacht). Also mich interessiert die Schauspielerei, aber ich würde halt ungern einen Musiker oder so etwas, wie mich selbst spielen. Ich würde gern etwas abgedrehtes spielen, wo ich auch die Möglichkeit habe, an meine grenzen zu gehen.

Was warst du denn selbst für ein Jugendlicher in der Schulzeit?

So, dann sind wir auch schon bei der letzten Frage.. Wo siehst du Dich und die Band in 10 Jahren?

Ja, also ich hatte halt so Stiefel an, kurze Haare (lacht). Nee, nee, also ich war früher so auf Radau aus, mit zwölf/vierzehn Jahren politisch aktiv und ich fand auch Punkmusik toll. Und dann kam irgendwie DIE neue Musik, die alles kombiniert hat und die hat mir auch voll aus dem Herzen gesprochen und das war Hip Hop. Da hab ich dann angefangen Graffiti zu malen und das fand ich auch ganz, ganz toll. Das ging dann auch ein paar Jahre, dann hab ich angefangen aufzulegen und so bin ich auch zur Musik gekommen. Ansonsten würde ich halt sagen , dass ich ein völlig normaler Jugendlicher war, obwohl meine Mutter da immer etwas anderes behauptet (lacht).

Oh, also irgendwie sind die letzten 10 Jahre wie im Flug vergangen, aber inhaltlich haben sie sich angefühlt, wie mehr, weil wir ja voll viel erleben und das finde ich richtig gut, das macht mich auch irgendwie stolz. Das ist total geil und wir werden auf jeden Fall weiter machen und dann hoffen wir mal, dass es einfach so weitergeht, wie bisher. PK Gut, also dann danke ich dir und wünsche dir noch einen schönen Tag. Tschüss.

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INTERVIEW

„Aber eigentlich geht es ja darum, dass wir Musik machen wollen, die tanzbar ist und die dann auch irgendwie nach vorne treibt und so sehen dann eben auch unsere Konzerte aus. Also wir wollen, dass die Leute schwitzen!“

Nick von Fox Named King Starten wir gleich mal mit der ersten Frage. Ihr habt euch ja 2009 gegründet... Ja, im Februar war das.

… wie habt ihr euch denn zusammengefunden, also wie kam es dazu? Also, es war so, dass wir zu dritt, also Pierre, Mirek und ich, schon vorher eine Band hatten, die zum damaligen Zeitpunkt ein bisschen auseinandergegangen ist, weil der Mirek zu dem Zeitpunkt angefangen hat zu studieren, das hat sich alles ein bisschen verlaufen und wir wollten auch irgendwie andere Musik machen, wir hatten damals englischsprachige Musik gemacht. Naja, wir hatten uns dann auch ein halbes Jahr vorher offiziell aufgelöst, aber irgendwie hat es uns dann doch wieder in den Fingern gejuckt und dann haben wir uns halt auch immer wieder getroffen und Musik gemacht, haben die ersten Lieder auf Deutsch geschrieben und irgendwann waren wir dann soweit, dass wir gesagt haben : „Okay wir machen weiter oder besser: Wir starten Neu.“. Dann haben wir gemerkt, dass wir doch noch einen Gitarristen brauchen und haben dann eben den Simon gefragt und der ist dann im Februar mit dazugekommen und dann haben wir auch richtig angefangen, so mit Bandnamen und so.

Und wie seid ihr dann auf den Bandnamen gekommen? Das wird man immer wieder gefragt. Das ist aber eigentlich total unspektakulär, wir wussten einfach nicht, wie wir heißen wollen und dann haben

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wir halt überlegt und wir haben uns dann von verschiedenen Dingen inspirieren lassen. Also Fox, zum Beispiel, ist ein Lied von einer Band, die wir sehr cool finden und dann gingen wir irgendwie da in die Richtung und so ging das dann auch immer weiter, dann hatte der Mirek mal, der macht bei uns diesen ganzen Designkram, mit einer Krone irgendein Bild gemalt und dann dachten wir uns, ja, mit einer Krone wäre auch was Cooles und so sind wir dann auf King gekommen und irgendwann stand das dann einfach so im Raum und alle haben gesagt: „Jap, das gefällt uns.“. Seitdem heißen wir eben so.

Wer schriebt bei euch die Texte..oder macht ihr das gemeinschaftlich? Das kommt drauf an, also in der Regel ist es so, dass wir immer mit der Idee für einen Song in den Proberaum kommen und der Text dann erst entsteht, wenn das Lied soweit unter Dach und Fach ist. Also erst der musikalische Teil und dann der Text, wobei es auch oft so ist, dass, wenn wir im Proberaum sind und den musikalischen Teil machen, dann auch gleich ein paar Textstellen dazukommen und das Ganze dann halt gleichzeitig entsteht. Man fängt dann an mit ein, zwei Zeilen und dann baut sich das darauf auf und, da Pierre ja der Sänger ist, ist es auch schon so, dass er die meisten Texte schreibt, aber auch Mirek, unser Schlagzeuger, hat schon Texte geschrieben. Da jeder so seine Finger drin.

Und die Themen kommen dann in diesem Moment?

Ja, richtig. Deswegen sagen wir ja auch immer von uns, dass wir authentisch sind und generationsbedingte Sachen besingen. Also, zum Beispiel Stress mit der Beziehung, Uni, alles Mögliche. Alles, was so zum alltäglichen Leben eines Jugendlichen oder jungen Erwachsenen gehört. Und entsprechend führen wir dann auch unsere Texte, in diesem Rahmen bewegen die sich.

Ihr seid ja optisch doch recht unterschiedliche Typen. Wie würdest du euch denn charakteristisch gesehen beschreiben? Also, ich würde sagen, es ist schon so, dass wir verschiedene Typen sind, allerdings sind wir alle sehr gute Freunde und als Grundbasis haben wir alle dieselbe Einstellung. Natürlich hat der Eine die Macke und der Andere eine andere Macke, aber ich würde sagen, wir sind irgendwie alle vom selben Schlag. Es ist immer ein bisschen schwierig, sich selber in der Hinsicht zu beurteilen.

Würdest du sagen, der Eine ist vielleicht mehr rockiger oder der Andere ist eher ein wenig ruhiger? Nee, also das kann ich so gar nicht richtig einschätzen. Wir haben immer gesagt, hier bei uns gabs immer schon ein paar Bands, die so ein bisschen langweilige Musik gemacht haben und da wollten wir raus. Es ist klar, dass jeder irgendwie andere Musikeinflüsse hat, aber in sich, denk ich mal, dass wir alle in dieselbe Richtung gehen wollen. Das geht dann halt bei dem Einen oder Anderen entweder etwas langsamer oder halt schnel-


INTERVIEW

ler voran. Aber eigentlich geht es ja darum, dass wir Musik machen wollen, die tanzbar ist und die dann auch irgendwie nach vorne treibt und so sehen dann eben auch unsere Konzerte aus. Also wir wollen, dass die Leute schwitzen! (beide lachen)

Du hast vorhin über die Uni geredet. Was studierst du denn? Also, ich selbst studiere an der Uni Ludwigsburg an der Pädagogischen Hochschule Sonderschullehramt und der Pierre, unser Sänger, studiert auch dort, allerdings Grundschullehramt und es war jetzt auch, bis vor kurzem so, dass ich mit ihm zusammengewohnt habe, jetzt bin ich mit meiner Freundin zusammengezogen. Der Mirek wohnt in Stuttgart und hat Informationsdesign studiert, schreibt jetzt im Moment für eine Bachelorarbeit und der Simon ist aus Heidelberg und hat soziale Arbeit studiert und arbeitet jetzt mittlerweile in Heidelberg.

Wenn ihr dann alle mal damit fertig seid und mal angenommen eure Musikkarriere geht so richtig steil bergauf, würdet ihr euch dann für die Musik entscheiden? Ja, also wir haben ja jetzt im August mit Blue Cat ein richtiges Label gefunden und wenn es dann wirklich richtig losgehen würde, dann wäre jeder bereit, da mitzumachen, also mindestens mal eine Pause zu machen. Es müsste sich halt einfach ein bisschen lohnen für uns. Es geht uns zwar nicht ums Geld, aber, wenn wir dann mal die Möglichkeit haben, dass wir so viel Geld verdienen würden, dass es uns zum Leben reicht, dann würde hier wahrscheinlich jeder sofort alles hinschmeißen.

Wie kam es denn damals überhaupt zur ersten Veröffentlichung von „Helden“? Naja, also wir haben dann schon gesagt, dass wir den Leuten dann auch schon mal die Gelegenheit geben wollten, unsere Musik zu hören, also außer bei den Konzerten. Es war auch so, dass unser erstes Konzert direkt die Releaseparty war. Im Februar war ja die Gründung und dann haben wir wirklich ein halbes Jahr nur geprobt und aufgenommen, also halt die Lieder und das Video und haben dann am 15. November 2099, also mit der ersten Show gleich unsere Platte released und die Leute sind da auch echt drauf abgefahren, das war dann schon cool. Wir hatten damit nicht gerechnet und im Nachhinein haben wir uns dann auch gedacht: „Ey, zum Glück haben wir diese CD gemacht.“ Es ist halt so, dass wir ja schon mit der ersten Band Erfahrungen gesammelt haben und das war halt für uns auch schon ganz gut so. Es war auch für uns ein kleines Erinnerungsstück.

Wenn du jetzt 5 Worte hättest um eure Musik zu umschrieben, welche würdest du dann nehmen? Laut, schnell, hundertprozentig, authentisch und echt.

Was macht ihr denn alle so in eurer Freizeit? Falls da noch etwas Zeit bleibt, neben Musik und Studium... Mirek und ich, wir sind schon ganz lange befreundet – wir haben uns beim Skateboardfahren kennengelernt. Also, wenn wir Zeit haben, dann fahren wir ganz gerne Skateboard. Pierre spielt gern Fußball, aber auch jetzt nicht regelmäßig oder so und, wie gesagt, Simon arbeitet ja schon und der macht während der Band nicht so viel. Der geht vielleicht ab und zu mal gerne Joggen oder so, aber es ist ja so, dass die Band allein schon sehr viel Zeit frisst und dann noch die Uni dazu und dann hat jeder auch noch eine Beziehung und dann ist das mit der Freizeit auch schon gelaufen. So sehr viel mehr Zeit haben wir dann auch nicht.

Wann hast du eigentlich entdeckt, dass du singen kannst und dass du Spaß an Musik hast? Musik mache ich schon ganz lange. Ich glaub mit 8 Jahren hab ich angefangen Gitarre zu spielen und die Hauptstimme singe ich ja gar nicht, das macht Pierre. Ich glaube ich habe einfach nur angefangen Musik zu machen, weil wir gemerkt haben, dass uns das gemeinsame Musikmachen großen Spaß macht und naja, jetzt sind wir halt auch stetig bemüht uns zu verbessern und deswegen würde ich auch sagen, dass wir uns auf einem ganz anständigen Niveau bewegen und es auch irgendwie aufwärts geht.

Spielst du noch andere Instrumente? Also gelernt habe ich Gitarre, aber so Flöte hat man ja in der Schule mal gelernt und ein bisschen Klavier, aber Können würde ich das nicht nennen. Ich behaupte mal, Gitarre kann ich und den Rest nicht, aber das funktioniert schon ganz gut so.

Welchen Stellenwert hat für dich Musik? Naja, also ich finde Musik ist wirklich das Grundding, also ohne Musik könnte ich mir ein Leben nicht vorstellen, weil ich finde, durch Musik kann man auch immer viel ausdrücken, also für jede emotionale Situation gibt es, meiner Meinung nach, die passende Musik und dementsprechend würde ich behaupten, dass Musik auch eine kommunikative Funktion hat, weil man damit den Leuten ja echt was mitteilt. Also, ich finde, Musik ist ultrawichtig.

Wann kam eure Single „Mitten ins Herz“ eigentlich raus? Das war im Juli, aber das lief damals so ein bisschen unter der Hand und jetzt haben wir ja hier das Label gefunden, deswegen kommt die CD jetzt im Februar noch mal raus und wird dann sozusagen offiziell released. Kann man dann auch im offiziellen Vertrieb kaufen.

Habt ihr danach auch schon was geplant? So etwas, wie eine kleinere Tour? Also es ist so, dass wir uns gerade inmitten der Vorbereitungsphase für unser Album befinden, also schreiben auch gerade weitere Songs, und wir werden im April dann ins Studio gehen, um unser erstes richtiges Debutalbum zu machen und daraufhin wird es dann auch so sein, dass wir danach auf Tour gehen. Für Mai sind bisher, glaub ich, 3 Konzerte bestätigt. Die Termine kann ich auch gleich direkt durchgeben: 24.05. in Stuttgart, 25.05. in Mannheim und am 26. 05. in Kaiserslautern.

Sind auch irgendwann mal Termine im Osten geplant? Wir sind gerade am Überlegen, denn wir sind schon der Meinung, dass wir, dort, wo wir Interviews geben, auch mal hingehen sollten und uns dort blicken lassen müssten. Im Moment ist zwar noch nichts geplant, aber wir hoffen natürlich, dass es demnächst dazu kommt.

So, dann kommen wir jetzt auch schon zur letzten Frage: Wo siehst du dich und die Band in 10 Jahren? (lacht)Ganz oben auf dem Rock- Olymp. Wie gesagt, wir stehen da alle so sehr dahinter und wünschen uns das auch alle so sehr, dass das hier alles irgendwie funktioniert und dass wir dieses Unternehmen finanzieren können. Meiner Meinung nach haben wir uns in kurzer Zeit sehr stark entwickelt, musikalisch und auch, was die Professionalität angeht und wie gesagt, jetzt kommt die erste richtige Platte mit dem ersten Label und wir freuen uns wahnsinnig. Wenn es weiter so geht, dann sehe ich uns schon ziemlich weit oben. Also „Rock am Ring“ war schon immer unser Ziel und wir werden auch nie eine Karte für „Rock am Ring“ kaufen, weil wir selber dort spielen wollen. (lacht) PK Na das ist doch ein Ziel. Vielen Dank für das Interview und einen schönen Tag noch. Tschüss.

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INTERVIEW

„Wir haben früher immer “Deutschsprachige-Gitarrenscheiße” dazu gesagt. (lacht) Das hat aber noch nie jemand abgedruckt. (lacht)“

Marc von Benzin Weshalb nennt ihr euch “Chor der Kaputten”?

Wovon lebt ihr, wenn (noch) nicht von der Musik?

Das hier ist jetzt euer viertes Studioalbum, oder?

Wir haben, wie immer, für das neue Album Demos gesammelt. Jeder hat Songs mitgebracht und den Anderen vorgespielt, das ist so ein bisschen die härteste Jury - nach DSDS - bei uns in der Band. (lacht) Da geht der Daumen entweder runter oder er geht hoch. (lacht) Chor der Kaputten war einer der ersten Songs die wir hatten, überhaupt und da ging der Daumen ziemlich weit nach oben. Das ist eben so eine Richtung, mit der wir das ganze Album, auch thematisch, gestalten wollten. Es geht ja so ein bisschen um die nicht ganz auf der Sonnenseite des Lebens stehenden Menschen und da wir uns dort mit unseren 30 Lenzen, aber noch immer keine Million auf dem Konto, auch nicht so im Monte Carlo bewegen, dachten wir, dass das doch eine ganz gute Ausrichtung ist. Wir wollten immer authentisch bleiben. Das war uns ganz wichtig und ist uns, glaube ich, auch ziemlich gut gelungen. Wir zählen uns manchmal auch zu den Kaputten der Gesellschaft. (lacht)

Die Zwillinge sind beide Lehrer - man soll es ja nicht glauben, ist aber wirklich so. (lacht) Ich arbeite bei einem großen Medienunternehmen in München und der Gitarrist ist IT-Beauftragter. Also so ein bisschen von allem.

Ja, also wir sind zwar noch keine Plattenmillionäre geworden, haben aber den Versuch schon dreimal gewagt.

Wie habt ihr euch als Band zusammengefunden? Also der Sänger und der Bassist sind Zwillinge, insofern war das für die Beiden jetzt nicht sonderlich schwer. (lacht) Der Rest hat sich halt in den vergangenen Jahren so kennengelernt, aus verschiedenen befreundeten Bands. Es ist ja immer nicht ganz so einfach jemanden zu suchen, wenn beispielsweise jemand aussteigt.

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Wie würdest du eure Musik beschreiben? Wir haben früher immer “Deutschsprachige-Gitarrenscheiße” dazu gesagt. (lacht) Das hat aber noch nie jemand abgedruckt. (lacht)

Wie lange habt ihr denn daran gesessen bis es fertig war? Naja, ich würde sagen, so eineinhalb Jahre schon. Also eigentlich wird der erste Song immer geschrieben, wenn das aktuelle Album gerade rauskommt, oder eben kurz danach.

Geht ihr danach auch auf eine kleinere Tour? … Wir werden! (lacht) (lacht) Inzwischen können wir uns auch mit dem etwas altbackenem Begriff der deutschsprachigen Rockmusik anfreunden. Es hat sicher Berührungspunkte mit Pop, Punk und ein bisschen Indie, deswegen ist das mit der Schublade immer ein bisschen schwierig und wenn, dann bitte die Generellste, was dann halt die Rockmusik wäre.

Und wie entsteht diese dann? Habt ihr dann eine kleine Session und dann entsteht da irgendwas, oder wie läuft das ab? Also meistens ist es schon so, dass ein paar zumindest grob durchdachte Songs mitgebracht werden. Also es ist nicht so, dass wir uns jetzt hinsetzen und sagen, wir müssen jetzt ein Lied schreiben und üben. Das haben wir auch schon probiert, aber das war ganz schrecklich. Bei uns ist es so, dass es immer eine Kernidee gibt, die meistens von einem Einzelnem stammt und die wir dann halt ausarbeiten. Das ist immer ganz unterschiedlich.

Also wir machen jetzt im Februar/ März mit einer anderen Band zusammen 15 Shows, höchstwahrscheinlich, dann sind im Sommer natürlich auch wieder viele Festivals und im Herbst machen wir dann sicher auch noch mal eine kleine Tour.

Spielst du selbst auch noch andere Instrumente außer Schlagzeug? Also wir spielen hier eigentlich jeder von jedem ein bisschen das Instrument. Also es ist halt immer gut, wenn man ein paar Sachen auch auf dem Instrument der anderen spielen kann, aber das ist natürlich alles rudimentär. PK

:: lest das Interview weiter auf: www.skunk.de/stars/interviews.html#print


STUDIUM

Studium mit Jobgarantie! Im ‚Weltzentrum für Medizintechnik‘ nehmen Unternehmen die Ingenieurausbildung nun selber in die Hand. Immer mehr Personalchefs sind auf der Suche nach den besten Ingenieuren. Auch in Tuttlingen! Deshalb war es Zeit zum Handeln. Etwa 100 Unternehmen der Region haben sich zusammengeschlossen und kümmern sich nun gemeinsam mit dem Land um die Ausbildung ihrer Studierenden. Seitdem ist der Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen die Kaderschmiede mit dem „direkten Draht“ zur Industrie. Studierende können zwischen fünf Studiengängen wählen: Medizintechnik, Mechatronik, Fertigungstechnik, Virtual Engineering und – ab dem Wintersemester 2012 – Werkstofftechnik. Das Handwerkszeug lernen die Studenten in praxisnahen Vorlesungen kennen. Weltmarktführer auf der Suche nach den Besten Bei der Industriepraxis fährt der Hochschulcampus mehrgleisig: Vorlesungen und Praktika mit und in der Industrie, Ringvorlesungen und Projektarbeiten in Kooperation mit den verschiedenen Partnerunternehmen. Mehr als 100 Unternehmen bieten Industriepraktika und Diplomarbeiten an und sind auf der Suche nach gut ausgebildeten Absolventen – darunter Karl Storz, Chiron, Binder oder Aesculap. So lernen Studenten schon während des Studiums verschiedene Weltmarktführer kennen und können früh Kontakte zur Industrie knüpfen. Davon profitieren beide, Fachkräfte und

Studieren am Hochschulcampus Tuttlingen heißt, studieren mit und in den Unternehmen. suchende Unternehmen. Denn trotz ‚Fachkräftemangel’ müssen immer noch viele hochqualifizierte Hochschulabsolventen eine Absage nach der anderen hinnehmen. Jobangebote für Berufsanfänger sind rar. Nicht so in der wirtschaftsstarken Region Schwarzwald-Baar-Heuber – dem Weltzentrum für Medizintechnik: gut ausgebildeter Nachwuchs wird hier Hände ringend gesucht. Studenten können schon während Ihrer Studienzeit Kontakt zu vielen Unternehmen knüpfen und in deren Labors mitarbeiten. Wirtschaft und

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RAPRAUSCH

“WENN DER SCHMERZ SPRICHT” Was genau steckt hinter dem Titel deines Albums? Schmerz hat eine Stimme, Trauer soll man zum Ausdruck bringen - eben das wollte ich musikalisch ausdrücken. Ich bin ein Mann der viel erlebt hat und davon erzähle ich, ich bringe mein Innerstes auf den Beat.

Wo und wann kann man dein Album “Wenn der Schmerz spricht” kaufen? Es wird in allen Onlineshops erhältlich sein 7.4.2012!!!

Was denkst du, wenn du in den Spiegel siehst? Schwierig… Was für eine Frage! (lacht) Der sieht aber gut aus!!!

Unter welchen Bedingungen hast du das Album fertiggestellt? Ich frag mich selbst wie wir das zustande bekommen haben, ich musste alles viermal aufnehmen, da der Qualitätsstandart in Marokko sehr mies ist. Wenn man so weit weg ist und etwas für Deutschland produziert, ohne viel Geld und mit sehr wenig Hilfe, dann macht es das schwierig.

Warum sollte man dein Album kaufen? Wenn man Liebhaber von erwachsenem, deutschen Rap ist und sich die Geschichte von einem echten Mann erzählen lassen möchte, der das Grundprinzip von Rap versteht, dann ist man mit meinem Album mehr als bedient. XH Danke Yassir! ANZEIGE

Neues ausprobieren

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Yassir. Was sprechen diese sechs Buchstaben? Wahrheit, Schmerz, Wut, Sehnsucht, Inspiration, Glaube. Sein Album “Wenn der Schmerz spricht” bietet den berühmten Blick in den Spiegel auf zwölf starken Tracks. Yassir spricht aber nicht nur über sein Leben in diesen Zeilen, er hält uns auch die großen und kleinen Unterschiede und die Missstände unserer Gesellschaft vor Augen. Man kann sich vor Yassirs Worten nicht verschließen, weil er immer die Wahrheit spricht - seine Sprache ist unverfälscht. Yassir versteckt sich nicht, er geht raus und schreibt sich die Last von der Seele, lässt uns an seinen Gefühlen und Gedanken teilhaben. Bei Yassir gibt es keine Vorurteile, nichts und niemand wird in eine Schublade gesteckt. Die Sehnsucht bleibt Teil seines Lebens und grandiose Features von Olli Banjo, Criz Nordwest, Moe Phoenix und Mikel Cole gehören zu seinem Album. Unter fast unmöglichen Bedingungen und ungeahnten Schwierigkeiten erscheint Yassirs Album “Wenn der Schmerz spricht” am 7.4.2012.

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Tel. 0351 8131-0 www.DDVRB.de

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Jahre

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Freerunner

Ryan Carter (Sean Faris) nimmt als Freerunner regelmäßig an Rennen teil, um damit Geld zu verdienen. Er will mit seiner Freundin Chelsea (Rebecca Da Costa) und seinem Großvater aus dem Elendsviertel der Stadt ans Meer ziehen und den beiden dort ein besseres Leben ermöglichen. Bevor sie weggehen, will er noch einmal auf ein letztes Rennen. Dieser Wunsch hat fatale Folgen für ihn. Während des Rennens werden er und die anderen Freerunner gekidnapped und zur Belustigung superreicher Milliardäre von dem sadistischen Spielleiter Mr. Frank (Danny Dyer) mit einem sprengstoffbesetzten Halsband versehen. In diesem Rennen zählt nur noch eines: zu überleben und als Erster das Ziel zu erreichen. SP

Murat B. - Verloren in Deutschland

Schlafkrankheit – ein Film von Ulrich Köhler

Der experimentelle Dokumentar- Spielfilm von Bijan Benjamin, erzählt von Murat Bektas (Soner Ulutas) und dessen täglichen Existenzkampf als Hartz IV- Empfänger. Murat, 32 Jahre alt, ist in der Türkei aufgewachsen und dann nach Offenbach zu seinen Eltern gezogen, die als Gastarbeiter hier arbeiteten. Seine KFZ- Lehre brach er nach einem halben Jahr ab und mit seinem Hauptschulabschluss konnte er sich gerade so mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Dann wird er arbeitslos und gilt heute als Hartz IV- Empfänger als „schwer vermittelbar“, da es ihm trotz all seiner Bemühungen nicht gelingt, einen Job zu finden. Seine erste Ehe scheiterte zwar schon in jungen Jahren, doch will er seiner Tochter, trotz aller Schwierigkeiten, ein guter Vater sein und versucht, seinen Glauben an eine gemeinsame und glückliche Zukunft nicht zu verlieren. Mit seiner derzeitigen Freundin Melanie (Larissa Aimée Breidbach) lebt er in Köln und hofft hier einen Job zu finden. Die Jobsuche gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht und wird ihm reichlich schwer gemacht und er fühlt sich dadurch benachteiligt. Seine finanzielle Situation wird immer katastrophaler und es scheint nicht besser werden zu wollen. Familiäre Probleme und der tägliche Kampf um seine Existenz kommen hinzu und befördern Murat in eine tiefe Identitätskrise, die schließlich zu einem folgenreichen Entschluss führt.. PK

Ebbo Velten (Pierre Bokman) ist Arzt und zuständig für ein Schlafkrankheitsprojekt in Afrika. Seine Frau Vera (Jenny Schily) lebt in einem anderen Teil des Kontinents, die Tochter im Internat in Deutschland. 20 Jahre nun leben sie getrennt voneinander und wollen jetzt wieder gemeinsam nach Deutschland zurück. Für Ebbo ist dies keine leichte Entscheidung, da er sich ein Leben in Deutschland nur schwer vorstellen kann und vor der Entscheidung steht, entweder sein Leben hier in Afrika aufzugeben oder die Frau, die er liebt. 3 Jahre später kommt Alex Nzila (Jean-Christophe Folly) nach Kamerun. Der junge französische Arzt, mit afrikanischen Wurzeln, soll das Entwicklungshilfeprojekt evaluieren. Trotz seiner Hautfarbe verbindet ihn schon lange nichts mehr mit Afrika und auf sich allein gestellt, fühlt er sich sehr verloren auf dem ihm fremden Kontinent. Noch dazu wird ihm die Aufgabe der Evaluierung reichlich schwer gemacht, da Ebbo sich dem Gutachten ständig entzieht und scheinbar keinerlei Interesse für seine Arbeit hat. Das Projekt, das uneheliche Kind seiner hiesigen Geliebten, er selbst..alles scheint ihm egal geworden zu sein. Die Eskalation nimmt seinen Lauf, als Ebbo und sein Partner Gaspard Signa (Hippolyte Giradot) sich auf der Jagd in einen nahe gelegenen Wald heftig streiten und Alex allein und vom afrikanischen Klima geschwächt im Wald zurückbleibt... SP Für Interessierte: Wir verlosen 3x jeweils eine DVD des Filmes auf www.skunk.de

Johnny English - Jetzt erst recht In seiner neuen turbulenten Actionkomödie „Johnny English – Jetzt erst recht“ ist Rowan Atkinson (Mr. Bean) wieder als trotteliger Geheimagent ohne Furcht und Tadel unterwegs. Mit dabei: Gillian Anderson (Akte X), Rosamund Pike (An Education), Dominic West (300, The Wire) und Daniel Kaluuya (Skins). Exklusiv bei SKUNK könnt ihr die DVD, ein Plakat und eine ganze Palette rhino’s Engergy Drinks für eure tägliche Power gewinnen! Werdet einfach auf www.facebook.com/jugendmagazin!

Gejagt von Doppelagenten und einer mörderischen Putzfrau, muss Johnny English auf seine tollpatschige Art ein Komplott gegen den chinesischen Premierminister verhindern – mit urkomischen KonSP sequenzen…

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GAMES

Wii Mario & Sonic bei den olympischen Spielen: London 2012 Nintendo Wii Konsole

Das ganz Besondere vorne weg: Bei Wii Mario & Sonic bei den olympischen Spielen kannst du mit deinen eigenen Wiis spielen! Natürlich kannst du aber auch die beliebten und bekannten Charaktere von Sonic und Marios Freunden nutzen. Fast schon unzählige Disziplinen gibt es, in denen bis zu vier Spieler gegeneinander antreten können, angefangen von Fußball über Leichtathletik bis hin zu Kanufahren. Wirklich sämtliche Sportarten sind vertreten und es ist wirklich schwer zu sagen, welche den meisten Spaß bietet. Da bleibt nur eines: Probiert es aus und tretet gegen eure Freunde an! PK

Wii Pocoyo Racing - Nintendo Wii Konsole Rennspaß pur verspricht das Wii Pocoyo Racing: Das mitgelieferte Lenkrad lässt sich perfekt steuern, die Wii-Fernbedienung wird einfach hineingeklemmt und los geht’s. Auf zufällig gewählte oder ausgesuchte Rennstrecken könnt ihr gegen Freunde und auch alleine fahren. Virtuelle Mitspieler und somit Gegner sind immer mit dabei. Schade ist ein bisschen, dass die einzelnen Strecken - zumindest gefühlt - sehr kurz sind. Während des Spielens könnten die Rennstrecken durchaus länger sein. Doch dem Spaß tut das keinen Abbruch! Ihr könnt beschleunigen, euch drehen und Gegner rammen. Hindernisse erschweren euch das Leben allerdings. Wenn ihr beispielsweise einen schwarzen Luftballon aus Versehen aufsammelt, haftet euch dieser bis zur Explosion an. Es sei denn, ihr schafft es vorher einen eurer Gegner so heftig zu attackieren, dass der Ballon euch nicht beschädigt. Viele Strecken, viele Gegner und viele Herausforderungen PK warten auf euch!

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Farm Frenzy 3 für Nintendo DS Die Spielreihe entwickelt sich immer weiter. Zurzeit stehen wir bei „Farm Frenzy 3“, und das nun auch für Nintendo DS. 95 Levels, 30 verschiedene Tiere, die 4 feindlichen Tiere eingeschlossen, Trophäen und Minispiele locken und das Ganze läuft natürlich nach dem altbekanntem System ab. Man versucht, in möglichst kurzer Zeit alle Aufgaben zu erledigen und so seine Farm zu landwirtschaftlichen Höchstleistungen zu führen. Das Spiel gegen die Zeit beginnt beim ersten Level, in dem man noch ganz sacht in die landwirtschaftlichen Tätigkeiten eingearbeitet wird, mit der Produktion von Eiern und endet erst, wenn man seine kleine Farm in einen GroßSP betrieb umgewandelt hat.


WORTGEWALT

Ina bruhn „..Da war‘n es nur noch drei“

Logik – Ein Sachcomic

Beginn der Sommerferien in Kopenhagen. Über die anfängliche Feierlaune der 3 Freunde Mateus, Nick und Jonathan senkt sich ein dunkler Schatten. Jonathan hat sich in letzter Zeit sehr verändert und ist kaum wiederzuerkennen. Sie sehen ihn kaum noch ohne sein Handy in der Hand, er ist nur noch mit Recherchen für seine Artikel beschäftigt, zeigt keinerlei Interesse mehr für seine Freunde und trifft sich stattdessen mit zwielichtigen Typen aus dem Drogen-Millieu. Als Jonathan verprügelt und durch einen Streifschuss verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird, machen sich die Jungen große Sorgen um ihn und stellen gemeinsam mit Jonathans Freundin Liv Nachforschungen an. Als Jonathan dann plötzlich spurlos

verschwindet, beginnt eine verzweifelte Suche... Ina Bruhn, eigentlich eine dänische Drehbuchautorin, beschreibt im ersten Buch der Reihe „Disconnected“ anschaulich aus der Sicht des jugendlichen Mateus die Probleme der Jungen und fesselt die Leser mit immer neu auftauchenden Aspekten, die die Situation scheinbar fortlaufend verändern. Wer nach Spannung und packenden Geschehnissen sucht, sollte dieses Buch unbedingt lesen und die folgenden Bücher der Reihe bloß nicht verpassen. SP

Bastian Bielendorfer

Julie Anne Peters By the time you read this, I‘ll be dead

Lehrerkind, lebenslänglich Pausenhof „Der nächste Satz ist unwahr. Der vorhergehende Satz ist wahr.“ Klingt logisch? Ist es auch. Doch mit der Logik ist es nicht immer so einfach. „Logik – Ein Sachcomic“ beschreibt auf anschauliche Weise, wie es mit dem vernünftigen Schlussfolgern wirklich funktioniert. Das Buch erklärt euch beispielsweise, welcher Logik das Prinzip eines Münzautomaten folgt und veranschaulicht auch das Haufenparadox, welches von Stoikern gerne genutzt wurde, um die Schwäche der Vernunft aufzuzeigen. Die vielseitigen Comics von Bill Mayblin unterstützen die Verständlichkeit der Erklärungen und sorgen zudem für eine lockere und interessante Aufmachung des Buches. Der Sachcomic ist ein gelungenes Übersichtswerk zum Thema und kann all denen, die ab und an ihre Problemchen mit der Logik haben, auf die SprünAH ge helfen.

Es kann schon eine Herrausforderung sein, den Schulalltag als das Kind zweier Lehrer heil zu überstehen. Wenn man dazu auch noch ein eher unsportliches und etwas dickliches Kind ist, hat man erst recht ein Problem. Bastian Bielendorfer war ein solches Kind. Mutter und Vater beide Lehrer und er der vermeindliche Spion für das Lehrerzimmer. Klar, dass man da nicht großartig bei seinen Mitschülern punkten kann. Wenn Schule morgens beim Frühstück beginnt und erst endet, wenn man im Bett liegt, der Vater sogar E-Mails korrigiert zurückschickt ist man wohl fürs Leben gebrandmarkt. Bielendorfer schreibt hier ebenso sachlich wie ironisch über sein eigenes Leben und bringt mit seiner lustigen Art, Situationen oder Gedanken wiederzugeben seine Leser zum Lachen. Mit sehr viel Selbstironie zeigt uns Bastian Bielendorfer, was es wirklich heißt Lehrerkind zu SP sein.

Magersucht ist ein schwieriges und schwer zu verstehendes Thema. Immer wieder hört man zwar von dieser Krankheit, die Ursachen und Gründe jedoch kann man meist nur schwer finden und nachvollziehen. Der Thriller der preisgekrönten amerikanischen Schriftstellerin handelt von einem Mädchen, das jahrelang gemobbt wurde, sich deswegen nach und nach aus dem Leben zurückzieht und magersüchtig wird. Das Buch beschreibt den Verfall des jungen Mädchens. Sie hat sich dazu entschlossen in nächster Zeit sterben.. SP

Um auch euer logisches Verständnis zu fördern, verlosen wir ein Exemplar des Sachcomics. Alle Infos dazu findet ihr auf www.skunk.de.

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RÄTSEL

Rätsel – Zwei von fünf Leuten schwindeln In einem Haus leben fünf Personen: Valeri, Katja, Peter, Christian und Tanja. Zwei von ihnen sagen nie die Wahrheit, die anderen Drei lügen nie. Aus den folgenden Aussagen kann man bereits schließen, wer die die drei Ehrlichen sind: Valeri: „Katja lügt nur dann, wenn Christian die Wahrheit sagt.“ Katja: „Wenn Peter nicht lügt, dann sagt entweder Valeri oder Katja die Unwahrheit.“ Peter: „Tanja schwindelt, und auch Valeri oder Katja lügen.“ Christian: „Wenn Katja die Wahrheit sagt, dann auch Valeri oder Peter.“ Tanja: „Unter den Personen Valeri, Peter und Katja befindet sich mindestens ein unehrlicher.“ Welches sind die beiden Personen, die nie (!) die Wahrheit sagen?

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Von Renoir bis Picasso Künstler der École de Paris

Nicolas Tarkhoff, La porte Saint-Denis / Der Triumphbogen Saint-Denis1899 Öl/Leinwand

Gemälde und Zeichnungen aus dem Musée du Petit Palais, Genf 4. Dezember 2011 – 4. März 2012

Moïse Kisling, La sieste à Saint-Tropez / Kisling mit Renée, 1916, Öl/Leinwand

Jeanne Hebuterne, Autoportrait / Selbstporträt, 1916, Öl auf Karton

Sue Drowsy, 2005

KUNSTSAMMLUNG JENA 17. März 2012 – 3. Juni 2012

Elodie Pong (Boston/Zürich) Filme, Texte und Installationen

24. März 2012 – 12. August 2012

Wunschbilder Neuerwerbungen der Kunstsammlung Jena

16. Juni 2012 – 12. August 2012 „Alles in Zeitlupe“

Birgit Brenner (Berlin) Installationen

2. September 2012 – 25. November 2012 „Ich arbeite für mich, nur für mich und meinen Gott.“

Alexej von Jawlensky Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen

9. Dezember 2012 – 17. Februar 2013 Linie und Skulptur im Dialog:

Rodin, Giacometti, Modigliani …

Werke aus der SammlungKasser/Mochary Family Foundation, USA 15. Dezember 2012 – 17. Februar 2013 Lapidarer Realismus

Lothar Zitzmann (Jena, 1924 – 1977) · Gemälde und Zeichnungen

Markt 7 · T 0 36 41-49 82 61 · www.kunstsammlung.jena.de · Di, Mi, Fr 10 – 17 Uhr · Do 15 – 22 Uhr · Sa, So 11 – 18 Uhr


SKUNK Winter 2012  

Erste Ausgabe des Jahres 2012

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