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Das Jugendmagazin Frühling / Sommeranfang 2012 Musik-Interview: Silbermond

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EDITORIAL

INHALT

BEWIRB DICH JETZT! WER WIRD „DAS SUPERTALENT“ 2012? „Das Supertalent“, die erfolgreichste Castingshow im Deutschen Fernsehen, geht in die nächste Runde und sucht ab sofort neue, überraschende und unterhaltsame Talente. Egal was du kannst, ob Profi oder Amateur, Jung oder Alt, Mensch oder Tier, solo oder in der Gruppe. Egal wie verrückt, ungewöhnlich oder atemberaubend deine Performance auch ist, hier bekommt wirklich jeder seine Chance: Nutze sie jetzt! Du bist einzigartig? Du kannst etwas, das sonst KEINER kann? Dann präsentiere dein Talent einem Millionenpublikum und werde „Das Supertalent 2012“. Beweise der ganzen Welt da draußen was wirklich in dir steckt! Wir drücken dir ganz fest die Dau-

men. Wenn es einer von euch schafft, ist SKUNK hautnah dabei!

Bewirb dich bis zum 10. April auf rtl.de Im vergangenen Jahr wurde Leo Rojas, der Panflötenspieler aus Ecuador, von einem Millionenpublikum zum „Supertalent 2011“ gewählt und über Nacht zum Star und gefeierten Chartstürmer. Mit der Siegprämie von 100.000 Euro konnte er sich und seiner Familie den Start in ein neues Leben verwirklichen! Weitere Infos und Termine werden zeitnah auf rtl.de und der offiziellen „Das Supertalent“ Fanpage auf facebook veröffentlicht: Dein Talent ist uns 100.000 Euro wert!

DesignOnFire: der Kreativ-Wettbewerb für Feuerzeuge! Ihr habt Lust mal etwas selber zu designen und das wird dann auch noch in ganz Europa verkauft? Dann seid ihr hier genau richtig, denn BIC sucht den kreativsten Künstler für die neue BIC-Feuerzeug Kollektion. Was ihr dafür benötigt? Nur eine zündende kreative Idee, ein BIC Feuerzeug und einen Internetzugang. Oder ihr designt es gleich direkt online mit Hilfe der Toolbox bzw. ladet einfach das Kit herunter, seid kreativ und dann ladet es euch wieder hoch. Denn eure Entwürfe werden im Netz auf www.mybiclighter.com und auf der Facebook-Seite www. facebook.com/designonfire bis zum 26. März 2012 präsentiert. Das Feuerzeug mit den meisten positiven Stimmen kommt vor eine Jury und die bewertet Originalität und Kreativität. Dem Gewinner winken über 2.000 Euro und dazu wird seine BIC-Kollektion über eine Millionen Mal in

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QuoVadis SMS 2012 Cinemaniac Einer wie Bruno Interview Mundstuhl Wortgewalt Jenna Black - Rosendorn Musiktankstelle TOP 5 Best of Spring 2012 Interview Der Graf Interview Silbermond Interview Mieze von MIA. Interview Enno Bunger facebook Gwinnspiel Latein-Wörterbücher PONS Musiktankstelle Neuvorstellungen Ausbildungsmarkt Maschinenbau Ausbildungsmarkt Bankkaufmann Ausbildungsmarkt Mit 50 PS in die Bank Aktiv Bw Olympix Interview Dickes B! Interview Jupiter Jones Interview Raggabund Interview Deichkind DVD‘s Sound of Noise Games Army Corps of Hell Raprausch Azzis mit Herz bebe young care quick & clean Rätsel

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QUOVADIS

© Foto: krue / pixelio.de

Campusparty Dresden 20.07.2012 Campusgelände TU, Dresden

Auch in diesem Jahr lässt es die TU Dresden auf ihrem Campus mal wieder ordentlich krachen, denn am 20. Juni 2012 steigt die legendäre Campusparty. Mit Aura Dione als Headliner werden auch in diesem Jahr wieder bis zu 15 000 Gäste des guten Musikgeschmacks erwartet. Glasperlenspiel und Mambo Kurt sorgen zusätzlich für Stimmung. Und letzterer ist ein echter Geheimtipp. Mit seiner Heimorgel wird er auch dieses Mal sicher der heimliche Main-Akt für die Fans. Karten bekommen Studenten für etwa 14 Euro, in allen BASE Shops könnt ihr sogar noch zwei Euro sparen. Der Rest zahlt für die Tickets ca. 17 Euro, aber das lohnt sich, glaubt mir! Ein aufregender AH Event mitten im Uni-Alltag.

© Foto: Jim Rakete

Rainald Grebe & Das Orchester der Versöhnung 21.07.2012 Filmnächte, Elbufer Dresden Spätestens seit das Bundesland Brandenburg eine eigene Hymne hat, ist sein Name in aller Munde. Und am 21. Juli 2012 spielt er endlich in Dresden bei den Filmnächten am Elbufer. Der Kabarettist bringt mit seinem Humor die Massen zum Lachen und hat so einigen Quatsch auf Lager. Zudem ist es für alle welche ihn noch nicht gesehen haben die letzte Chance, denn sein aktuelles Programm stellt er nach dem Sommer erst einmal wieder ein. Diesen Auftritt mit dem Orchester der Versöhnung solltet ihr auf keinen Fall verpassen. Die Karten dafür bekommt ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen ab ca. 35 Euro. AH

© Foto: www.sonnemondsterne.de

SMS 2012 10. bis 12.08.2012 Saalburg Beach, Saalburg Nein, SMS steht in diesem Kontext ausnahmsweise mal nicht für eine Kurznachricht. In diesem Fall richtet sich das Kürzel nämlich an alle Freunde der elektronischen Musik, denn vom 10.-12. August 2012 steigt wieder das „Sonne Mond Sterne“-Festival am Saalburg Beach in Thüringen. Auf dem Programm stehen unter anderem Deichkind, The Prodigy, Fritz Kalkbrenner, The Koletzkis und Skrillex, um hier nur ein paar der vielen Namen zu nennen. Der Sommer wird heiß, und mit diesem Festival wahrscheinlich noch ein bisschen heißer. Die Tickets inkl. Camping bekommt ihr für ca. 92 Euro. Für mehr Infos klickt einfach auf www.sonnemondsterne.de. Lasst es AH krachen im Festival-Sommer 2012!!

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© Foto: Universal

© Foto: Matthias Bulang

Silbermond Tour 2012

Clueso & Band

28.07.2012 Filmnächte, Elbufer Dresden

25.08.2012 Filmnächte, Elbufer Dresden

Passend zum Titel des neuen Albums spielen die vier Bautzener am 28. Juli 2012 ein Open Air Konzert in Dresden. Kommt mit unter die Oberfläche und lasst euch von ihrem Auftritt bezaubern, denn die Band ist für ihre elektrisierenden Live-Konzerte bekannt. Schon mit ihren früheren Alben füllten sie die Hallen der Bundesrepublik und in diesem Jahr wird es wohl nicht anders sein. Wer sich das Album anhört wird merken, dass die Band seit den letzten Jahren mit ihrer Musik sehr gewachsen ist und dabei trotzdem zu 100% authentisch geblieben ist. AH

Da ist “Cello” von Clueso und Udo Lindenberg noch nicht einmal aus den Gehörgängen verschwunden, schon beehrt uns dieser Ausnahmekünstler bereits live. Zu den legendären Filmnächten am Elbufer wird er im August mit seiner Band Songs wie “Beinah” und “Du bleibst” performen. Dabei kommen nicht nur eingefleischte Fans auf ihre Kosten, denn Clueso ist bekannt für seine phänomenalen Konzerte. Ein ganz besonderes Feeling kommt dabei in Dresden auf, denn das Panorama der Altstadt Dresdens und Cluesos Stimme sorgen PK für ein Auf und Ab der Emotionen!


QUOVADIS

© Foto: Pressefreigabe

© Foto: Marion Kottlos / pixelio.de

Filmnächte am Elbufer

Godsmack 02.07.12 Leipzig, Parkbühne Clara-Zetkin-Park

30.06. bis 30.08.12 Dresden, Königsufer Alle Jahre wieder... So könnte auch das Motto für die Filmnächte am Elbufer lauten, die mit frisch verlängertem Veranstaltervertrag in eine neue Runde gehen. Das Programm hat selbstverständlich wieder einiges zu bieten, denn von einer Vielzahl an Kinofilmen hin zu jeder Menge Konzerten ist wieder alles dabei. Zu den Musikacts gehören u.a. Filmnächte-Dauerbrenner wie Roland Kaiser

und Die Ärzte, sowie Elbufer-Novizen, wie Lou Reed, Snow Patrol und Katie Melua. Auch die Auswahl aus aktuellen Kinofilmen und dem ein oder anderen Klassiker wird sich wie immer sehen lassen können. Das genaue Programm findet ihr hier unter www.filmnaechte-am-elbufer.de MS

Es wird nur eines von drei Deutschlandkonzerten sein, welches das Bostoner Quartett um den charismatischen Frontmann Sully Erna in Leipzig spielen wird. Also sollten sich alle Fans schnellstens ein Ticket sichern. Wer weiß, wann sich dem geneigten Fan die nächste so günstige Gelegenheit bietet, die Klassiker der 1995 gegründeten Band wieder einmal live zu hören!? MS

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CINEMANIAC

Chupa Chups & Ice Age 4: der coolste Kinospaß des Sommers Gewinne mit Chupa Chups fünf Kinokarten und eine Mammut-Ration Lollis! Erlebe mit Chupa Chups das neueste Abenteuer von Manni, Diego und Sid. Dieses Mal hat es gleich den ganzen Kontinent verschoben und das prähistorische Trio findet sich in den Händen wilder Piraten wieder. Mit Chupa Chups können Du und Deine Freunde bei Scrats nie endender Jagd nach der verflixten Nuss dabei sein. Gewinne fünf Kinotickets für den coolsten 3D-Spaß des Sommers und eine 150er Chupa Chups Dose im Ice Age-Design. Statt lautem Popcorn ein leise-leckeres Lutschvergnügen in den fruchtigen Geschmacksrichtungen Orange, Zitrone, Kirsche, Wassermelone, Cola, Erdbeere und Erdbeere-Sahne.

Im Reich der Raubkatzen

Einer wie Bruno

läuft bereits im Kino

läuft bereits im Kino

Diese wunderschön eingefangene Tier-Doku erzählt die Geschichte zweier Raubkatzen, die sich den gleichen Lebensraum teilen, aber ansonsten unter völlig verschiedenen Bedingungen ihr Dasein bestreiten. Denn während die junge Löwin Mara immer auf den Schutz ihres Rudels zählen kann, zieht die Gepardenmutter Sita ihre Jungen ganz allein auf. Geeint sind beide durch den täglichen Kampf ums Überleben, der in der hochwertigen Disney-Produktion, wie so oft in diesem Genre, einen Tick zu sehr vermenschlicht MS ausgefallen ist.

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Bruno (Christian Ulmen) ist Mitte 30 und alleinerziehender Vater. Seine 13-jährige Tochter Radost (Lola Dockhorn) befindet sich mitten in der Pubertät. Eigentlich sollte sie in dieser Zeit Teenager sein dürfen und sich mit sich selbst und ihrer Welt

Zum Filmstart von Ice Age 4 könnt ihr außerdem vom 1. Juli bis 31. Oktober 2012 eine einwöchige Reise nach Los Angeles inklusive Besuch der Filmstudios gewinnen. Weitere Informationen findet ihr unter: www.chupachups.de.

Zusammen mit dem UfA Kristallpalast verlosen wir jede Woche 2 x 2 Kinofreikarten für einen Film eurer Wahl! Schaut einfach mal unter www.skunk.de vorbei!

auseinandersetzen. Doch ihr Vater Bruno leidet seit seiner Geburt an einer Intelligenzschwäche und geistigen Behinderung. Im Klartext heißt das: Er ist geistig auf dem Stand eines 10-Jährigen. So muss Radost, die gerne bei ihrem Vater leben möchte, den Alltag für beide meistern. In der Schule weiß niemand von der Behinderung ihres Vaters, es ist ihr peinlich. So versucht sie alles Mögliche um zu vertuschen, was bei ihr zu Hause jeden Tag abgeht: dass sie ihren Vater ins Bett bringt beispielsweise. Doch damit nicht genug. Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes schaut einmal in der Woche vorbei um sicher zu gehen, dass Bruno auch wirklich in der Lage ist sich um seine Tochter zu kümmern. “Einer wie Bruno” zeigt zum einen, dass Christian Ulmen ein atemberaubender Schauspieler ist. Er spielt Bruno einfach überzeugend perfekt. Zum anderen jedoch ist es die Geschichte, die gleichzeitig berührt und eine gewisse Situationskomik mit sich bringt. Wobei mancher Lacher aufgrund der Tragik am Ende im Hals stecken bleibt. PK


WORTGEWALT

Sternenfeuer

Oneiros Tödlicher Fluch

Kieran ist das erste Kind, das auf der Empyrean geboren wurden. Sie und die New Horizon, das Schwesterschiff der Empyrean, wurden von der Erde ausgesendet, um einen neuen Planeten zu besiedeln. Von Waverly wird nun erwartet, dass sie Kieran heiratet und bald Kinder bekommt. Sie liebt ihn ohne Frage, aber ist sie auch bereit ihn zu heiraten? Als sie und alle anderen Mädchen auf die New Horizon entführt werden, setzt Kieran alles daran sie sicher wieder zurückzubringen. Bei der Entführung sterben viele Crew-Mitglieder der Empyrean, weil sie erschossen werden, als sie versuchen die Mädchen zu retten. Den Mädchen erzählt man, dass sie auf der Empyrean nicht mehr sicher sind und dass man sie aus diesem Grund wegbringt. Waverly ahnt, dass es nicht die Wahrheit ist und hofft, dass Kieran sie retten wird. Ein spannender Roman, bei dem es um die Rettung der Menschheit geht.

Endlich ist er da, der neue Horror-Thriller von Markus Heitz. Dieses Mal treiben sogenannte Todesschläfer ihr Unwesen. Es sind Menschen, die mit einem Fluch belegt sind, andere im Schlaf zu töten. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie krampfhaft versuchen wach zu bleiben und nie einzuschlafen. Wer die Protagonisten seiner Vorgänger-Bücher mochte, der wird die Personen dieses Thrillers lieben. Dieses Mal geht es zwar nicht um Vampire und Werwölfe, der Autor bleibt dem Übernatürlichen aber dennoch treu. Heitz versteht es, den Leser mit seinen spannenden Geschichten in seinen Bann zu ziehen und löst regelrechtes „Kopfkino“ aus. Ein absolutes Muss für alle Thriller-Fans, auch wenn die Geschichte einen Beigeschmack von Fantasy hat. Teilweise fesselt der Plot so sehr, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will beziehungsweise kann. Äußerst empfehlenswert!

Amy Kathleen Ryan

Markus Heitz

JG

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„Die Schüler haben glattes, glänzendes Haar. Ihre Augen funkeln in den Farben von Edelsteinen und goldene Haare umrahmen ihre makellosen Gesichter. In jedes ist ein Lächeln gemeißelt. Und jeder hat einen sorgfältig gekämmten Pony, der in samtigen Fransen über die Stirn fällt. Niemand lacht […].“ Die Hauptfigur des Romans ist Sofia, ein ziemlich wildes und vorlautes Mädchen. Als es zu einem Zwischenfall mit ihrem Kunstlehrer kommt, fliegt sie schließlich von ihrer Schule. Daraufhin steckt ihre Mutter sie in ein Internat für schwer erziehbare Kinder. Die Schüler auf dem Internat erscheinen ihr jedoch merkwürdig, denn sie verhalten sich alle brav und verdächtig angepasst. Maleen ist die einzige, die sie zunächst zu verstehen scheint, doch auch sie verändert sich plötzlich. Als sich Sofia schließlich auch noch in einen ihrer perfekten Mitschüler verliebt, beschließt sie dem Geheimnis des Internats auf den Grund zu gehen, denn die gesamte Perfektion scheint ihr lediglich als Fassade. Mit diesem Roman übt die Jungautorin Anna Palm Kritik an unserer vermeintlich „perfekten“ und leistungsorientierten Gesellschaft und ermutigt den Leser darin, sich niemals unterkriegen zu AH lassen.

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WORTGEWALT-INTERVIEW

„Lars: Es gibt natürlich Sachen, die wir rausgelassen haben. Es kommen ja auch viele Prominente in dem Buch vor mit sicherlich lustigen „Schrägstrich“ peinlichen Situationen, wo man sich an den Kopf greift oder sowas. (lacht) Aber klar gab’s auch Momente wo wir gesagt haben, oh das könnten wir eigentlich auch noch schreiben aber dann doch nicht getan haben. Aber so viel zurückzuhalten gab es eigentlich auch nicht. Ande: Es ist ja auch nix Privates über mich, es geht rein um Mundstuhl. Man lernt nicht die Person besser kennen, wenn man das Buch liest.“

Lars und Ande von

Mundstuhl

Okay, dann legen wir einfach mal los! Beide schreien: Jaaa, wir haben ein Buch geschrieben. Haha. (beide lachen)

Echt? (lacht) Lars: Jaja, das ist der Hammer. Wir finden sogar mehr als zwei Wörter, habe ich mal festgestellt und über zehn Buchstaben. Das ist der Wahnsinn. (lacht) Ich bin der Lars übrigens, falls du das zuordnen kannst. Der Ande ist der andere, also ich bin Lars, der gut Aussehende, der Blonde mit der karismatischen Brille. (lacht) Also aber Fakt ist, das Buch ist ja erst relativ aus dem Presswerk. Und wir saßen gestern in unserem Kölner Hotel, also in unserem zweiten Wohnzimmer, an der Hotelbar und da sind auch immer ganz viele aus der Branche da und wir hatten halt auch noch das Buch mit dabei, weil wir vorher bei Stefan Raab waren und daraus was gelesen haben. Und an der Bar haben wir einen Bekannten von uns getroffen, zu dem wir sagten, er sollte einfach mal das Kapitel lesen. Und es war so geil zu sehen, wie er immer und immer wieder zusammengebrochen ist und sich kaputtgelacht hat. Das ist einfach die schönste Bestätigung der Arbeit des letzten Jahres. Da wir ja echt monatelang daran gesessen haben. Und das ist echt schöner als irgendwelche Businessinterviews oder irgendwelche Promotouren. Das ist wirklich das beste, wenn sich da irgendjemand wegen deinem Buch totlacht. Ja dann wissen wir, wir haben das erreicht was wir wollten.

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Was war das für ein Gefühl, als dir das erste Buch in der Hand hattet? Beide: Voll geil. Wirklich. Lars: Das war echt der Hammer. Wir sind ja auch Leute, die bedacht auf das Design der Werbeplakate oder unserer Pressefotos achten. Das muss ja alles Champions League Niveau haben. Ande: Ja das muss ja auch wirklich alles ganz toll und super aussehen. Lars: Und da bin ich auch unter dem Aspekt, ja und da bin ich auch echt stolz wie dieses Buch aussiehst, es sieht richtig geil aus.

Ihr hättet aber ein bisschen freundlicher gucken können auf dem Cover, oder?! (lacht) Lars: Ja, wir gucken nie freundlich. Ande: Wir sind nicht freundlich. (lacht) Lars: Oh doch, wir sind freundlich aber gucken nie freundlich. Ande: Also, was ich jetzt erwähnenswert finde ist, dass Leute, die in unserem Geschäft tätig sind, vielleicht jetzt keine Komiker, aber zum Beispiel Boris Becker oder … , die schreiben ja ihren Kram nicht selbst. Und wir haben uns hingesetzt und Lars hat jeden einzelnen Buchstaben selber reingetippt in seinen Computer. Und das finde ich wirklich super geil. Lars: Uns wurde auch schon ungefähr zweimal die Frage gestellt: „Habt ihr das Buch selber geschrieben” und entschuldige, aber diese Frage haut mich immer richtig aus den Latschen.

Bei euren Kapiteln ist es ja immer so, einmal schreibt Lars was, einmal Ande was. Warum habt ihr es nicht zusammen gemacht? Ande: Wir haben es zusammen gemacht. Aber zum Beispiel gibt’s ein Kapitel, das heißt Nordhorn, wo Lars sein Hotelzimmer verwüstet hat. Und da kann ich natürlich einfach viel besser darüber schreiben bzw. berichten. Ja, und dann haben wir das halt so gemacht, aber trotzdem immer noch zusammen. Den Namen von dem es dann kam, haben wir dann einfach darüber geschrieben. Lars: Es gibt aber auch noch zwei andere Gründe. Aus dem einen, aus der Ich-Perspektive zu schreiben, ist viel persönlicher, ist ja logisch. Man ist da einfach viel mehr drin in der Geschichte und als Leser kann man das dann, denk ich mal viel besser nachvollziehen. Dann ist es natürlich super abwechslungsreich, weil es natürlich schon unterschiedliche Betrachtungsweisen gibt. Wenn man das Buch ganz durchliest, wird man vielleicht rausfinden, dass ich der etwas planreiche und betriebswirtschaftliche Typ bin und Ande eher der Filou ist (lacht). Das macht ja auch Spaß, weil wir sind ja auch zwei total komplett unterschiedliche Charaktere. Also erstens ist es persönlicher und zweitens kann man auch die beiden Charaktere mehr zum Ausdruck bringen und mir ist noch ein dritter.. ähm... und (lacht), ja genau. Es hat natürlich das Arbeiten extrem erleichtert, wie Ande schon sagte, wenn drüber


WORTGEWALT-INTERVIEW steht, von Lars oder von Ande, da hat derjenige auch die Gangart bzw. ist er der Richtungsgeber und er kann dann auch sagen: „Nee ich will das lieber so formulieren oder so”. Und da spart man sich echt viel Diskutiererei.

Wie seid ihr denn zu der Idee gekommen oder wann ist die Entscheidung gefallen dieses Buch zu schreiben? Lars: Also das spukt seit mindestens fünf Jahren im Raum herum. Also immer wenn wir in einer Hotelbar sitzen, kommen dann irgendwann nach dem dritten Bier die Fragen: „Kannst du dich noch daran erinnern oder weißt du eigentlich oder was mir letztens wieder eingefallen ist, wie du in die Schuhe gepisst hast?” und dann kommen wir immer einfach darauf, wir müssten das mal aufschreiben, was uns alles schon passiert ist oder wen wir alles schon getroffen haben. Und ja, dann Ende 2010 haben wir dann gesagt, komm wir machen jetzt Nägel mit Köpfen und halten uns nächstes Jahr den Sommer mal bisschen frei bzw. lass uns mal das ganze, nächste Jahr ein Buch zusammen schreiben. Ja und dann haben wir es im Oktober abgegeben und jetzt kommt es raus. (freut sich)

Und es wurde euch dann vom Verlag sofort aus der Hand gerissen oder musstet ihr da schon ein bisschen...? Ande: Nee, das war relativ einfach. Weil Mundstuhl kennt man ja aus Film, Funk und Fernsehen, wie man so schön sagt. Und Rowohlt ist ja auch keine “Klitsche” und deswegen sind wir ja auch beim größten Verlag, wo sie es sich eigentlich wirklich einfach raussuchen konnten. Das hat wirklich großen Spaß gemacht. Also das war wirklich phänomenal. Lars: Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, das soll jetzt nicht überheblich oder arrogant rüberkommen, sondern ich will nur die Situation realistisch einschätzen. Denn wenn Mundstuhl ein Buch schreibt, dann wäre ich auch echt enttäuscht, wenn das keiner haben will. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Ande: Das würde aber auch die Realität nicht wiederspiegeln.

Seht ihr das Buch jetzt schon so als die Biographie von Mundstuhl? Lars: Nein, es ist in dem Sinne keine Autobiographie, weil das Buch ist ja eher wie ein Roman geschrieben. Und ich finde das Wort Autobiographie auch ehrlich gesagt, schrecklich. Und wir wollten auch extra keine, solche Art von Biographie schreiben, weil das klingt dann immer so:

”und im nächsten Monat passierte das,... und im nächsten Monat passierte das”. Sondern wir wollten wie „Licht aus und an”!! (lacht) auf einzelne Ereignisse, die wir natürlich auch chronologisch sortiert haben von 95 bis 2010 zurückgreifen. Ande: Es ist sozusagen, wie wenn man am Tresen steht und anderen Leuten erzählt, was wir so erlebt haben. Natürlich ist es autobiographisch und natürlich erzählt man ja auch von sich, aber es sind eigentlich nur die lustigsten Geschichten, die so vorgefallen sind und uns bzw. Mundstuhl passiert ist. Lars: Eine eher romanhafte Form mit Dialogen und es ist sehr wenig dokumentarisch.

Und gibt’s irgendwas, was ihr bewusst rausgelassen habt? Ande: Jaja, die ganz peinlichen Momente haben wir rausgelassen, ist ja klar. Die Frau Salesch sagt zwar immer, zur Wahrheit gehört Vollständigkeit, aber wir stehen ja hier nicht vor Gericht und müssen wahrheitsgemäss aussagen. Lars: Es gibt natürlich Sachen, die wir rausgelassen haben. Es kommen ja auch viele Prominente in dem Buch vor mit sicherlich lustigen „Schrägstrich“ peinlichen Situationen, wo man sich an den Kopf greift oder sowas. (lacht) Aber klar gab’s auch Momente wo wir gesagt haben, oh das könnten wir eigentlich auch noch schreiben aber dann doch nicht getan haben. Aber so viel zurückzuhalten gab es eigentlich auch nicht. Ande: Es ist ja auch nix Privates über mich, es geht rein um Mundstuhl. Man lernt nicht die Person besser kennen, wenn man das Buch liest. Lars: Oh ja, doch eigentlich schon. Ande: Es geht um lustige Momente, darum geht’s. Es geht nicht um.. ehm... Lars: Naja, dass du eine Tür eingebrochen hast, weil du so sturzbesoffen warst???! (lacht) Damals zum Beispiel, es war unser wichtigster TV- Auftritt damals bei Johannes B. Kerner, Ande war aber so besoffen, dass er nicht pünktlich zu diesem Auftritt kommen konnte und verschlafen musste und ich saß aber schon im ICE nach Hamburg und er wurde dann extra noch eingeflogen. Ande: Ohh, das war nicht schön. Das war ein grauenhafter Tag. (lacht) Lars: Also solche Sachen, wir halten nix hinterm Berg, wir schreiben einfach auf, zum Beispiel auch, wie das zerstörte Hotelzimmer von mir. Das wäre auch eine Sache, die müsste man nicht schreiben, wenn man sich möglichst gut darstellen wöllte. Aber das wollen war ja net. Ande: Noch nie. (lacht)

Musstet ihr die Promis um Erlaubnis bitten?

Lars: Nee... Ande: Haben wir net gemacht, weil wir ja wirklich nichts böses über sie schreiben. Lars: Da ist ein Foto drin von mir und Miriam Böss am Cup der Guten Hoffnung oder ... Ande: Kapstadt!? Lars: Kapstadt, (lacht) also solche Sachen, da habe ich sie dann gefragt. Ich glaube, bei Fotos sollte man das auch machen, war aber sehr unkompliziert.

Und die wussten das alle? Da gibt’s doch auch ein Kapitel... mit dem Kinderzimmer, das erst mühevoll abgebaut wurde und dann im Sperrmüll landete. Wusste die arme Frau das? (lacht) Lars: Jetzt weiß sie es. Haha. Aber vorher nicht! (lacht) Ande: Aber das ist ja auch die Evelyn, von der er das ekelhafte Kinderzimmer gekriegt hatte und an sie ist ja auch das Buch gewidmet. Und ja, sie weiß eigentlich schon einiges.

Habt ihr den Namen „Ein bisschen Krass muss sein“ zusammen ausgesucht oder stand er schon im Raum? Lars: Das ist ganz lustig. Also der Buchtitel ist ja ähnlich wie ein Tour-Titel bei uns. Das ist ja wirklich unglaublich wichtig. Also entweder man findet sowas in fünf Sekunden, was uns auch schon passiert ist bei Touren, wo wir überlegt haben. Mhm, wie könnte denn unsere neue Tour heißen und das hat nur zehn Sekunden gedauert und beide sagten dann “Jaa, geil. Das ist es.” oder das ist dann die zweite Variante und dazwischen gibt’s eigentlich nix, nur wochenlang überlegen. Und bei dem Buch waren viele Namen im Gespräch, also wirklich viele, viele Namen. Und wir haben dann im Endeffekt auch gesagt, wir starten jetzt mal einen Aufruf. Wir haben ja auch echt eine aktive facebook Seite und eigentlich auch recht viele Freunde, obwohl wir das noch gar nicht so lange machen. (lacht) Und da haben wir einfach so mal gesagt, hört mal, wir schreiben ein Buch gerade, schreibt doch mal Namen wie es heißen könnte. Im Moment steht zur Auswahl das und das und wir denken es sollte die lustigste Geschichte der Welt sein. Und da kamen unglaublich viele und teilweise sehr lustige Antworten zurück. Eigentlich hieß das Buch die ganze Zeit bei uns „Mütze, Glatze, Mütze, Glatze“ (lacht). Aber Fakt ist, es war dem Verlag etwas zu krass. Und dann hat halt einer reingeschrieben: „Ein bisschen Krass muss sein“ und wir fanden sofort das dies einfach ein super Titel dafür wäre.

Danke für das lustige Interview Jungs!

PK

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TOP

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Silbermond Himmel auf

Am 23. März 2012 erschien endlich die neue Scheibe von Silbermond: „Himmel auf“. Die Bautzener zeigen mit ihrem vierten Album, dass sie Lust auf Neues haben und das ist auch musikalisch zu erkennen. Der erste Song des gleichnamigen Albums ist dabei gleich ein fantastischer Auftakt und macht definitiv Lust auf mehr. Übrigens: Dresden – gar nicht so weit weg von ihrer Heimat – ist einer ihrer ersten Termine auf der Tour. Am 28. Juli 2012 spielt Silbermond am Elbufer, unter offenem Himmel sozusagen. Ein AH absolutes Muss!

10

MUSIKTANKSTELLE

Unheilig

Wer auch die Alben von Unheilig vor der Großen Freiheit kennt, der wird sofort feststellen, dass die rockigeren Stücke sehr zurückhaltend instrumentiert sind. Auch schnelle Songs wie „Herzwerk“ sind keine wirklichen Brecher im Stil von „Puppenspieler“. Wer auf Popsongs mit viel Herz-

Best of 2012 Spring Frühlingshits

MIA.

Achtung, aufwachen! Der Frühling ist da! Und der soll nun auch schleunigst in euren Ohren ankommen. Und zwar mit einer Compilation, die ordentlich Frühlingsgefühle aufkommen lässt und schon fast Lust auf den Sommer macht. Auf der Doppel-CD könnt ihr zu Songs wie „Titanium“ mal wieder ordentlich abtanzen und damit gleichzeitig etwas gegen den lästigen Winterspeck tun. Und auch echte Ohrwürmer wie „Jar of Hearts“ von Christina Perry machen sicher gute Laune. Also raus aus den Federn, der Winter ist längst AH vorbei!

Nein, das Quartett hat sich in den letzten drei Jahren nicht einfach getrennt. MIA. sind aus ihrer kreativen Pause zurück und reden jetzt Tacheles. Mit ihrem fünften Album liefert uns die Band zum wiederholten Mal kontrastreichen ElektroPop gemischt mit Gitarrenriffs. Und Facetten hat die Scheibe auch so einige: Ein bisschen Melancholie in „Brüchiges Eis“ und „Fallschirm“ hat echten Ohrwurmcharakter. Und besonders „Rien ne va plus“ hat es textlich in sich. Reinhören lohnt in AH jedem Fall!

Tacheles

schmerz und einem dunklen Touch steht, der wird mit dem Album sicher seine Freude haben. Dennoch bleibt ein fahler Beigeschmack, denn auch die einfühlsamen Nummern lassen das gewisse Etwas vermissen, das Unheilig in der Vergangenheit so beKH sonders gemacht hat.

Enno Bunger wir sind vorbei

Enno Bunger ist mal Solo und mal mit seiner Band unterwegs. Er ist kein typischer Singer/Songwriter, kann sich aber ungeniert in die Reihe der ganz Großen wie Philip Poisel, Tim Bendzko und Bosse einreihen. Ankündigungen für seine Songs lauten live gern mal „Sind Verliebte hier? ... Dieser Song ist für danach.“ Viel Gefühl, das Gespür für Komik und ein echter Typ, der sich von der Masse stimmlich, optisch und auch musikalisch absetzt, das ist Enno Bunger. Wir durften ihn interviewen (Seite 14) und er bestätigte uns genau PK diesen Eindruck.


INTERVIEW

„Singlemäßig ist es der höchste Einstieg, den wir je hatten. Mit „Geboren um zu Leben“ sind wir damals auf drei eingestiegen. Und ich bin da total glücklich drüber, weil das so das erste Lebenszeichen war nach zwei Jahren. Du kannst halt nur arbeiten bis du irgendwann sagst, es ist fertig. Und dann musst warten. Da sind wir wieder beim Warten. Und dann wartest du einfach auf die VÖ und hoffst, dass du positive Einträge überall bekommst.“

Der Graf von

Unheilig

Was war denn im vergangenen Jahr für dich so das persönliche Highlight? (lacht) Ja, also man kann eigentlich zwei Jahre so sagen, 2010 und 2011. Also mein persönliches Highlight von dem Ganzen was da passiert ist, das ist glaube ich, dass ich irgendwann an dem Punkt war, wo ich wusste, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Dass ich das immer noch als Hobby sehe und nicht mehr abhängig bin von meinen Eltern, die mir monatlich Kohle geben. Ich bin endlich Musiker geworden wie ich es mir als Kind schon immer erträumt habe, der Musik machen kann, der im Radio laufen darf, der zu Fernsehauftritten kann. Ich hab Preise bekommen und es ist irgendwie so der Traum des kleinen Jungen ist in Erfüllung gegangen. Das klingt zwar jetzt total kitschig, aber es ist so.

Das klingt doch „süß“... Es ist vor allem wirklich so. Es ist bei mir immer so gewesen. Ich hab mein Leben immer drauf ausgelegt mal diesen Erfolg zu kriegen. Es war dann mal soweit und das ist super. Das ist echt cool. (lacht)

Du hast mir letztes Jahr gesagt, dass du nicht das Problem hast, auf der Straße erkannt zu werden. Ist das so geblieben? Das ist immer noch so. Ab und zu guckt mal einer. Die meisten überlegen kurz. Der eine oder andere spricht mich mal drauf an. Ja und da sagst du dann das bin ich. Und da freuen die sich alle immer. Und dann so Unterschriften und das war‘s

auch schon. Ab und zu klingelt mal ein Kind bei mir an der Haustür und fragt, ob der Graf hier wohnt. Und da sag ich immer ja und dann fragen sie nach einem Autogramm und dann ist gut. Also das ist wirklich alles total ruhig und entspannt und das ist super, weil, wenn ich nach Hause komme, kann ich immer noch sagen das ist so ruhig wie vorher. Da kann ich gut abschalten und so ein bisschen von diesem ganzen, ich nenn‘ es mal „Konfetti Theater“ so ein bisschen den Abstand auch wieder kriegen, dass man sich so ein bisschen wieder erden kann und das ist doch super. Das ist auch wichtig glaub ich.

Brauchst du diese Atmosphäre, um die Songs zu schreiben? Also bei mir ist es ja so, die Songs vom neuen Album, die sind ja von alleine entstanden innerhalb dieser letzten beiden Jahre. Dieser Erfolg, der 2010 und 2011 passiert ist, ist plötzlich mein Konzept geworden vom neuen Album. Das Album ist nichts anderes im Grunde als so eine Art musikalisches Tagebuch der letzten zwei Jahre. Ich brauch da ein Ventil, um alles was ich erlebe zu verarbeiten, auch zu verstehen. Ich kam mir damals wirklich vor wie der kleine Junge vom Land, der in eine Großstadt kommt. Und diese Großstadt ist eben dieser riesige Erfolg. Alles ist groß, alles ist neu, alles ist ungewohnt. Du musst dich da zurechtfinden. Viele Menschen wollen was von dir. Du bist nur noch unterwegs, weit weg von zu Hause. Diese Großstadt war mir einfach rich-

tig fremd. Und aus diesem Grunde brauch ich so bisschen irgendwas, um das sacken zu lassen. Und da haben wir überall, wo wir da waren im Hotel, im Backstage oder sogar im Nightliner so ein kleines Studio aufgebaut, wo wir da Musik gemacht haben. Und ich konnte wirklich in diesem Situationen, wo ich wieder Lieder schreiben konnte, mir das alles was da gerade um mich herum passiert von der Seele schreiben. Und das war super wichtig für mich das alles zu reflektieren, das alles mal so sacken zu lassen. Vor allem auch mal sich vor Augen zu führen, was hier gerade los ist. Und so ist das Album eigentlich entstanden, eigentlich aus der Situation heraus.

Ich finde es teilweise schon sehr emotional und sehr herzschmerzlastig... Ja, ist doch super. (lacht)

Kommt ja drauf an. (lacht) Heißt also, diese Zeit war für dich super emotional? Ja, total. Es gab natürlich tolle Momente, wie wenn du vor ganz vielen Leuten Konzerte machst, wenn du im Fernsehen auftreten kannst, wenn du Preise gewinnst, wenn du Schallplatten bekommst, die du zu Hause aufhängen kannst. PK

Lest das Interview weiter:

www.skunk.de/stars/interviews/872der-graf-von-unheilig.html#Graf

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INTERVIEW

„Andreas: Also wenn man jetzt unser Hobby als Beruf bezeichnet, dann haben wir immer Freizeit, weil Musik ist unser Hobby und ist für uns halt auch Freizeit. Aber natürlich gehört neben dem Musik machen auch noch vieles Anderes dazu und nicht nur rein Musik machen. Aber momentan ist halt viel zu tun, aber wir sind auch einfach froh, dass wir Musiker sein können mit allem Drum und Dran und deswegen verstehen wir es jetzt oder trennen wir jetzt nicht Freizeit und Musik und wie auch immer.“

Andreas und Stefanie von

Silbermond

Wie hart musstet ihr arbeiten, um so einen Erfolg zu bekommen?

Wenn das jetzt nicht mit dem Erfolg der Band geklappt hätte. Was wärt ihr dann jetzt?

Stefanie: (lacht) Naja, keine Ahnung, wir sind halt so wie wir sind. Wir haben ziemlich früh mit der Musik angefangen, wir spielen ja schon zusammen seit dem wir 14/15 Jahre alt sind. Das sind jetzt schon fast 14 Jahre. Und ich glaube so eine Zeit ist auch ganz, ganz wichtig für eine Band. Wir haben das auch mal mit Andreas festgestellt, dass wir nie dort wären, wo wir heute sind, wenn wir uns nicht schon so lange kennen würden. Also wir haben so eine Basis, dass man auch diese Anfangszeiten, diese schweren Anfangszeitenzeiten zusammen durchgestanden hat, Höhen und Tiefen hatte. Das prägt eine Band. Und das schweißt eine Band unglaublich zusammen. Und zwischen uns vier kommt so schnell nichts. Das ist wirklich so eine tolle Freundschaft, die wirklich Basis ist, um auch wirklich gute Musik zusammen zu machen. Wenn man sich als Band versteht und eine gute Kommunikation hat, zusammen gut Songs schreiben kann, weil man so einen Zusammenhalt hat, dann ist das auf jeden Fall viel Wert. Natürlich gehört auch ein bisschen Fleiß dazu. Also wir haben sehr sehr viel gespielt, wir waren uns für keinen Gig zu schade, wir sind weite Strecken gefahren, wir haben auch Gigs gespielt, wo wir sogar drauf zahlen mussten, einfach um zu spielen. Wir hatten halt immer den Anspruch einfach auch gute Konzerte zu spielen, also auch musikalisch gute Konzerte. Und ja, der Rest ist dann ein bisschen zur richtigen Zeit, am richtigen Ort zu sein und natürlich auch ein bisschen Glück zu haben.

Andreas: Andreas: Oh, das ist jetzt wirklich schwierig zu beantworten. Unser Bass, Johannes hat ein Studium der Wirtschaftsinformatik angefangen für ein halbes Jahr, aber auch nur als Alibi, weil Stefanie noch in der Schule war. Thomas und ich hatten noch Zivildienst zu leisten. Und er musste ja natürlich dann irgendwas machen, vielleicht wäre er jetzt ein wirklich sehr guter Wirtschaftsinformatiker. (lacht) Und hätte facebook erfunden oder sonst irgendwas. Aber wir wissen nicht, was wir geworden wären. Wir hätten halt trotzdem immer Musik gemacht, aber hauptberuflich, weiß ich nicht was wir da geworden wären.

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Wie lange habt ihr an eurem Album „Himmel auf“ gearbeitet, angefangen vom Kreieren der Texte bis zur Aufnahme? Stefanie: Also, wir haben mit der letzten Platte das letzte Konzert 2010 im Oktober gespielt. Und im November 2010 haben wir uns schon getroffen um die ersten Demos zu setzen. Da kann man schon sagen es sind fast 1,5 Jahre.

Und wie entstehen bei euch die Songs? Stefanie: Das ist ganz unterschiedlich. Aber größtenteils ist immer schon die Musik da und Thomas als unser musikalischer Kopf, hat die meisten musikalischen Ideen, schon Refrains und Textansätze und er sammelt halt praktisch immer solche Ideen. Wo wir uns immer November 2010 zusammen hingesetzt haben, hat er diese vielen Ideen, es wa-

ren 60, schon raus gesammelt. Und wir meinten noch: “60 mehr ging nicht!?” (lacht). Also es war damals schon sehr sehr viel. Und dann hat man sich 30, 40 Ansätze, Melodien rausgesucht, mit denen man dann arbeiten wollte. Danach passiert das so Stück für Stück. Haben uns jeden Tag eine Melodie genommen wenn wir gerade dazu eine Idee hatten und dann hat einer mal eine ganze Strophe geschrieben und hat gesagt: “Mensch, zu dem Song würde vielleicht dieses Thema passen” und da habe ich eine Idee oder manchmal hatte Thomas schon komplette Refrains fertig, wie zum Beispiel von „Himmel auf“, wo wir dazu nur noch die Strophen gemacht haben. So hat man sich dann Stück zu Stück ja rangearbeitet.

Die Themen entstehen durch reale Situationen oder fällt euch das “einfach so” ein? Stefanie: Ja, also natürlich kommt so was unbewusst. Bei uns ist es so, wir schreiben schon über Dinge die uns beschäftigen und Thomas hat das irgendwann ganz gut zusammengefasst. Das Album ist wie ein gutes Gespräch unter Freunden. Du sitzt abends bei einer Flasche Wein am Tisch, du unterhältst dich. Manchmal über banale Sachen, wie der Tag war, wie es einem gerade geht, PK über das Wetter...

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www.skunk.de/stars/interviews/870andreas-und-stefanie-vonsilbermond.html#Silbermond


INTERVIEW

„Also vom 10-Meter-Turm im Freibad springe ich schon mal ohne Fallschirm und ich stürze mich auch ohne Fallschirm und doppelten Boden oder Netz ins Leben. Der Gleichmut oder diese Ausgeglichenheit ist jetzt kein Lebensziel mehr von mir. War mal. Dieses in Ruhe und gediegen oder besser gesagt so reflektiert wie möglich oder trallala. Jetzt merke ich eher, Fliegen ohne Fallschirm, das heißt für mich wirklich am Leben sein, lebendig sein, das Leben spüren und zwar nach oben genauso stark wie nach unten.“

Mieze von

MIA.

Warum heißt das Album „Tacheles“ und was bedeutet das für dich?

Es ist auf jeden Fall mal eine ganz andere Geschichte als das, was man sonst immer hört.

Ja, zum Glück kam dieser Albumtitel für uns in einer Zeit, in der wir wirklich absolut bewusst auch nach einem Albumtitel gesucht haben, nach dem einen Wort. Stell dir da in dieser Zeit MIA. als einen Topf vor und wir haben nach dem Deckel gesucht und es kam eigentlich wunderbar. Also, so wünscht man sich das, nämlich wahnsinnig unverhofft. Nachdem jeder von uns mal so ein Plädoyer für das ein oder andere Wort gehalten hat, kam ein Fotograf in unser Studio, der Fotograf H. Flug, mit dem wir von Anbeginn schon zusammen arbeiten und der wusste von dem allen nichts und hat eben seine Fotovision mit uns geteilt und diese Fotovision besagte, er möchte gerne die Gruppe MIA. im Kunsthaus Tacheles in Berlin fotografieren und die Miez im Fechtanzug. Und er wusste nicht, dass er in diesem Moment unseren Albumtitel genannt hatte, aber die Stille im Raum, die Spannung, die hat dem Rest der Gruppe schon gesagt: „Ja ja!“ Wir haben uns auch angeguckt und haben gesagt: „Na, eine Nacht schlafen wir noch drüber“, aber das war so klar. (lacht) Das war so klar und ich muss auch sagen, es ist erstaunlich im Nachhinein für mich, dass wir nicht schon in unserer MIA.-Geschichte früher auf dieses Wort gekommen sind. Also, ich finde dieses Unverblümte, Direkte, Geradeaus, das waren MIA. schon immer. Und jetzt haben wir es vielleicht auf die Spitze getrieben, positiv gesehen.

Ja, wirklich?

Ja! Alle machen sich immer einen Kopf darüber oder benennen das Album nach einem Song oder nach einem Refrain aus einem Song, aber dass es wirklich eine Eingebung war, das hat mir noch niemand gesagt. Das Lustige ist, ich hätte ja total gerne gewollt, dass es so ein Titel ist oder so, weil ich das eigentlich immer ganz geschmeidig finde und da hätte unser Album auch MIA. von MIA. heißen können, aber dazu sind wir dann doch zu große Wortfetischisten, als dass wir es uns dann so einfach machen. Vielleicht waren wir einfach in dem Moment... obwohl, wir haben alle dasselbe gefühlt, das ist schon wirklich ungewöhnlich, ja. Egal, cool, dass es so passiert ist. (lacht)

Wie entstehen bei euch die Texte für die Songs? Die entstehen bei mir. Man muss sagen, wer mich kennt, der weiß, dass ich immer mit Zettel und Stift rumrenne, immer. Ich hab die auch nachts bei der Party mit dabei. Wenn mein Täschchen mal nicht groß genug ist für einen Block oder für ein Heft, dann habe ich einen Edding mit dabei, damit ich mir auf die Arme schreiben kann. Ich liebe Worte einfach und ich liebe es, über Worte zu reflektieren, von drinnen nach draußen zu gehen, weil das ist so der erste Abstand. Bei mir ist es so, ich kann über Dinge eher schreiben und

singen als darüber sprechen. Ich mache wahnsinnig viel mit mir selber ab und das ist ein Stück weit natürlich auch eine Einbahnstraße. Wenn ich dann schreibe und dann natürlich Reflexion suche zum Schreiben, dann gerät eigentlich diese ganze innere Herzmaschine erst in Bewegung. Ich habe in den letzten Jahren das Schreiben so eingesogen und ich liebe das so. Ich genieße Worte. Das heißt nicht, dass ich nicht auch hin und wieder schnackig mit ihnen umgehe, aber trotzdem kann ich sie ja genießen. Das heißt also, ich schreibe alles auf, was mich angeht, was mich umgeht, was mich berührt, was mich beschäftigt und dann ist es wie so ein Sieb oder verschiedene Siebe, durch die die Worte geworfen werden und die Siebe werden immer feiner und dann gibt es ganz ganz oft ein Wort oder ein Sinneszusammenhang, den ich dann weiter ausführe, für den ich mir dann mehr Zeit nehme. Und dann braucht es immer diese Rauschnacht. Ich habe alle Texte eigentlich im Dunkeln nachts geschrieben. Die Ideen kamen mir aber zu den unterschiedlichsten Tageszeiten. Und wenn dieser Rausch da war, dann fange ich eigentlich an, auch diese Texte ernst zu nehmen und in Form zu schreiben, sag ich mal so. PK

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www.skunk.de/stars/interviews/871mieze-von-mia.html#MIA

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INTERVIEW

„Ich bin zurzeit gar nicht so Musikermässig unterwegs. Also ich geh abends nicht trinken, ich steh morgens rechtzeitig auf. Also heute bin ich um acht aufgestanden. Dann hab ich erst mal Frühstück gemacht und dann bin ich zur Plattenfirma gefahren. Naja, aber eigentlich ist das Video jetzt erst mal total aktuell. Und sonst eigentlich meist immer ein bisschen Proben, da wir ja auch nächste Woche wieder zwei Auftritte haben.“

Enno Bunger Wie bist du zur Musik gekommen? Oh, da war ich drei Jahre alt und hab meist immer Glockenspiel gespielt. Und wollte aber eigentlich immer in einen Fußballverein eintreten. Aber meine Mama hat gesagt, dass ich das nicht darf. Und neulich hab ich dann auch mal gefragt wieso ich eigentlich nicht spielen durfte und da sagte sie, dass mein Opa damals Alkoholiker war und er hat selber einen Fußballverein gegründet gehabt und immer, wenn sie gewonnen hatten, hat er immer ziemlich viel getrunken und wenn sie verloren hatten, kam er erst gar nicht nach Hause, weil er so betrunken war. Und das wollte sie unbedingt verhindern und deswegen mach ich jetzt Popmusik.

Du kommst ja ursprünglich aus Ostfriesland, würdest du sagen du bist ein typischer Ostfriese? Würde ich schon sagen, ich glaube ja. Eric Clapton hat mal gesagt „Man kann die Menschen zwar aus der Heimat vertreiben, aber nicht die Heimat aus den Menschen.“ Und dieser Satz stimmt eigentlich auch und trifft auch voll auf mich zu.

Und was denkst du sind die herausstechenden Eigenschaften? (Lacht) Eines Ostfriesen?! Ich glaube die Bescheidenheit und ein bisschen Gemächlichkeit, denn die Ostfriesen haben durch diesen Teekonsum eine so dermaßen entspannte und ruhige Seite und lassen sich nicht aus der Fassung bringen.

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Sind eher zurückhaltend und nicht so draufgängerisch. Und ja, passt halt viel auf mich zu.

Wie lange hast du an deinem Album gesessen?

2005 hast du angefangen deutschsprachige Texte zu sinden. Weshalb der Wechsel und welche Sprache war es davor?

Also die Aufnahme-Zeit hat ungefähr zwei Monate gedauert. Und das Schreiben der Texte, naja, habe ich im November 2010 begonnen, also man könnte sagen ein Jahr.

Naja vorher war es nicht Plattdeutsch. Das waren auch alles nur Versuche, ich hab vorher schon probiert Texte zu schreiben, hab damals auch selber Gedichte geschrieben. Hätte aber nie gedacht, dass ich das auch mal singen kann. Ja, und dann hab ich früher auch angefangen eigene Melodien zu schreiben mit Klavier und so. Ja, und Deutsch liegt mir einfach, da man ja auch in Deutsch träumt, man freut sich auf Deutsch, man ist auch traurig auf Deutsch. Die deutsche Sprache hat einfach so viel zu bieten. Eigentlich kann ich das auch gar nicht so vergleichen, da ich mit englischsprachigen Texten nicht so viel Erfahrung habe.

Okay, und wie findest du deine Texte? Nuja, das sind so situationsbedingte Texte, die Erfahrungen, die man einfach macht. Auch die negativen, wo man mal auf die Nase fällt. Das sind einfach die Sachen, die einen inspirieren und die einen verleiden darüber zu schreiben. Eigentlich sind das auch eher Monologe als Texte für einen Außenstehenden. Ich schreibe und singe eigentlich meist immer über mich selbst.

Und die Tour davon folgt jetzt noch? Ja, die folgt, also ich habe im Januar eine Solotour schon gemacht. Um meine Texte und so zu zeigen. Und hat prima geklappt, ist gut angekommen. Ja, und ich freue mich schon total auf die gemeinsame Tour als Band. Also ab April geht’s dann richtig los.

Was wäre denn deine Alternative gewesen, wenn du kein Musiker geworden wärst, also was würdest du da jetzt machen, was denkst du? Na, ich könnte mir gut vorstellen, dass ich mit Jugendlichen zusammen arbeiten würde. Also irgendwie so eine Ausbildung zum PädagogikErzieher. Ich bin nämlich ein sehr sozialer Mensch. Aber Plan B wäre sonst gewesen ein Musikstudium zu machen. PK

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www.skunk.de/stars/interviews/873enno-bunger.html#Enno


GEWINNSPIEL-AKTION

Nivea Sun Touch Selbstbräuner

Mundstuhl Ein bisschen Krass muss sein

Als erstes ist einmal zu sagen, dass es die Nivea Körpercreme für helle und normale Hauttypen gibt. Sie lässt sich super gut verteilen, es entstehen weder Flecken, geschweige denn Ränder. Sie zieht schnell und gut ein. Danach fühlt sich die Haut sehr weich und geschmeidig an. Das versprochene leicht gebräunte Ergebnis, welches bereits nach wenigen Stunden sichtbar sein soll, hält Nivea auf jeden Fall. Die Gesichtscreme erzielt ebenfalls ein so gutes Ergebnis, wie die reine Körpercreme. Das Nivea Selbstbräunungstuch dagegen riecht etwas unangenehm und fühlt sich etwas rau an. Aber trotz allem erzielt es ein ebenso gutes Endergebnis. Wer nicht unbedingt ein exzessiver Sonnenanbeter ist und dennoch eine natürliche Bräune binnen weniger Stunden haben möchte, der ist mit dieser Creme gut beraten. Wichtig: Auf die gereinigte Haut auftragen und nach dem Auftragen gründlich die Hände waschen. FBr

PONS Schülerwörterbuch Latein PONS ist bekannt für die überaus guten Schulwörterbücher. Mit „Latein“ steht es nicht anders. Übersichtlichkeit und schnelles Finden des gesuchten Wortes oder auch der Erläuterung werden es euch absolut easy machen, wenn ihr mal wieder sprachlich auf dem Schlauch steht! PK

Wer schon immer einmal wissen wollte, was den Jungs von Mundstuhl in all den Jahren Touren, Bühne und ganz besonders in ihren Anfängen so alles passiert ist, der sollte sich jetzt straßentauglich machen und in den nächsten Bücherladen gehen (oder so bleiben wie er ist und sich bei amazon einloggen). Ande und Lars haben auf sagenhaften 320 (!) Seiten alles niedergeschrieben, an das sie sich noch heute mit Freude und/oder schallendem Lachen erinnern. Das Besondere dabei: Sie haben es wirklich selbst geschrieben. Alleine. Ohne Ghostwriter. Also: kaufen, lesen, lachen! PK

Mehr Infos im Web:

www.facebook.com/jugendmagazin/ app_111691635575802

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NEUVORSTELLUNGEN-MUSIKTANKSTELLE

Max Buskohl

Jack Savoretti

Blumio

Stefanie Heinzmann

Fast hätte Max es 2007 ins Finale von DSDS geschafft, doch er schmiss kurz vorher hin (oder wurde von RTL rausgeschmissen, wie es wirklich war bleibt wohl das Geheimnis zwischen Max und RTL). Jetzt ist er mit seinem Soloalbum “sidewalk conversation” zurück. Die erste Singleauskopplung “No more bad days” geht, wie der Rest des Albums einfach nur ins Ohr. Es erinnert etwas an Lenny Kravitz in jungen Jahren: rockiger Sound gepaart mit viel Emotionen. Was aus Lenny geworden ist, wissen wir. Und Max? Dem wünschen wir das GleiPK che!

Wem der Name Jack Savoretti nichts sagt, der hat wenigstens schon mal ein paar seiner Songs gehört, denn diese sind aus zahlreichen TV-Serien wie zum Beispiel „Grey´s Anatomy“ bekannt. Sein Album bietet melodischen und eingängigen SongwriterPop, welcher optimal für Herzschmerz geeignet ist. Ja, der Mann hat wahrlich ein angenehmes Stimmchen, welches durch einfühlsame Gitarrenklänge sehr schön untermalt wird. Besonders „Northern Sky“ und „Map of the world“ sind einprägsam. Einfach zum DahinAH schmelze.

Auf der Scheibe findet ihr unter anderem humorvolle Texte wie in „Das passiert mir sonst nie“ und Texte gegen Rassismus wie in „Wir träumen gemeinsam von besseren Tagen“. Mit derartigen Tracks regt er zum Lachen an, will die Gesellschaft aber auch zum Nachdenken animieren. Wer darüber hinaus etwas mehr über sein Leben erfahren will, der sollte sich den Song „Mein ganzes Leben in 7 Minuten“ anhören. Das Album ist eine echte Abwechslung im typischen Gangsta-Rap-Dschungel und eine absolute Empfehlung!

Seit ihrem Gewinn der Castingshow „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ (Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf), bringt Stefanie nun ihr drittes Album heraus, das schlicht und einfach „Stefanie Heinzmann“ heißt. Neben Eigenkompositionen befinden sich Lieder von Jamie Cullum, Kim Sanders sowie auch einer Coverversion des Isley-Brothers-Hits „This old heart of mine“ auf dem Album. Mit diesen 15 Tracks startet sie wieder richtig durch. JG

Famara

Cascada

Effi

H-Blockx

Seit nunmehr 14 Jahren mischt Famara in der Geschichte des Reggae ordentlich mit. In seiner Heimat, der Schweiz, ist er längst bekannt und auch hierzulande macht er sich so langsam einen Namen. Er stand auch bereits mit den „ganz Großen“, wie zum Beispiel Seeed und Gentlemen auf der Bühne. Nach einer kreativen Pause ist er nun mit „The Cosmopolitan“ zurück. Songs wie „Mondomix“ und „Banana“ warten dabei im typischen Reggae-Style auf.

Mit ihrem Greatest Hits Album „Back on the dancefloor“ bedankt sich die Band für die langjährige Treue ihrer Fans. Besonders die zweite CD sticht heraus, denn auf dieser finden sich ausgefallene Remixe bereits bekannter Songs. Kracher wie „Everytime we touch“ und „San Francisco“ fehlen natürlich auch nicht in ihrer originalen Fassung. Leider klingen einige Songs des Albums ziemlich ähnlich, doch das letzte Lied der Scheibe macht Lust auf mehr: „Au revoir“ hat einen anderen Stil und sticht daAH durch so ziemlich heraus.

Der Grazer Thomas Petritsch startet mit seinem Debütalbum „Astronaut“ voll durch. Der Österreicher macht eingängigen Pop, welcher sich den direkten Weg in die Herzen der Fans bahnt und schließlich eine Welle des Glücks verbreitet. Zu Ska-Melodien wie bei „Sinnerman“ oder zu Tracks in Richtung House wie bei „…Bye baby“ darf getanzt werden. Aber Vorsicht: Erwartet kein Album, das euch so richtig auf einer Party einheizt. Es sind eher gemütlichere Klänge, die euch gute Laune bereiAH ten werden.

Mit „HBLX“ gehen H-Blockx eigener Aussage nach „Back tot he roots“ und wollen an alte Zeiten anknüpfen. Ihr siebentes Album überzeugt durch die Texte und ohrwurmverdächtige Melodien. Ein echter Tipp ist der Song „Can´t get enough“. Der Opener „Hi Hello“ zeichnet sich durch seinen absolut mitreißenden Refrain aus. Nach vielen Jahren kann die Band immer noch überzeugen und die siebte Scheibe ist in jedem Fall ein Album, in welches ihr reingehört AH haben solltet!

sidewalk conversation

The Cosmopolitan

AH

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Harder than easy

Back on the Dancefloor

Drei

Stefanie Heinzmann

AH

Astronaut

HBLX


NEUVORSTELLUNGEN-MUSIKTANKSTELLE

Mark Steward

Donots

The Politics of Envy

Wake the Dog

Die letzten zwei Jahre verbrachte der Frontman der Bands „Band Mark Stewart & The Maffia“ und „The Pop Group“ damit, sein aktuelles Album „The Politics of Envy“ zu perfektionieren. Wie wir finden, hat er diese Zeit optimal genutzt, denn das Ergebnis spricht einfach für ihn. Er gilt als Vorreiter des sogenannten „Bristol Sounds“ sowie progressiven Post-Punk, mit dem er bereits große Erfolge in Europa und Japan erzielte. Doch wer denkt „The Politics of Envy“ ist von vorne bis hinten purer PostPK Post, der irrt.

Philip Sayce

Spongebob

Steamroller

Das blaue Album

Mit “Wake the Dog” liefern die Jungs von “Donots” nicht nur ihr bereits 9. Studioalbum ab: Sie zeigen auch, dass es richtig ist, seinen eigenen Weg zu gehen. Punk-Rock braucht, wenn er so klingt, keine großen Worte! Beweise gefällig? Die erste Auskopplung könnt ihr euch auf der fb Fanseite downloaden! Zum Schluß noch ein Zitat von Ingo Donot, dem wir einfach nur zustimmen können: „Die neue Platte ist fertig, die Songs machen uns gerade sehr glücklich alles brodelt und es fühlt sich so an, als wenn 2012 DAS Donots-Jahr PK wird. Die Zeit ist reif!“

Blues Rock von einem, der es einfach im Blut haben muss: Philip Sayce ist mit seinen 35 Jahren bereits einer der ganz Großen in der Blues Rock Szene. Das verwundert auch nicht, denn ganz gleich welches Album den Weg in die Soundanlage findet, es rockt und rockt und rockt. Schlichtweg gesagt: Dieser Mann kann es einfach. Punkt. Sein neues Album “Steamroller” überzeugt daher auch vom ersten Track angefangen. Fazit: Kaufen!

Der lustige Schwamm bringt „Das blaue Album“ heraus. Nach dem Erfolg seinem „gelbe Albums“ kommt nun der nächste Knaller. Es ist nicht selten, dass Stars aus Filmen und Serien in die Musikbranche wechseln, was man zum Beispiel schon von den Schlümpfen gewohnt ist. Doch SpongeBob treibt es auf die Spitze. Ob Culcha Candela oder Don Omar feat. Lucenzo mit ihren Hit „Danza Kuduro“, er covert einfach alles. Die Texte sind mit einem Augenzwinkern und Lächeln zu verstehen. Spongebob eben! JG

Die Toten Hosen

Adriano Celentano

SEVENSKILLZ

Burn

Mit „Ballast der Republik“ ist es fast so, als wären die Toten Hosen niemals weggewesen. Ihr Sound, das Felling und die unvergleichliche Stimme von Campino, alles ist, wie es war. „Tage wie diese“ spricht uns aus der Selle und aus dem Herzen, ebenso, wie fast alle Tracks auf diesem Album. In der Deluxe Edition ist ebenso der Longplayer „ Die Geister die wir riefen“ mit weiteren unverkennlichen 15 Hosen-Tracks erhältlich. Was sollen wir dazu noch sagen? Einfach nur geil. Danke Jungs.

Adriano Celentano ist den meisten unter euch wahrscheinlich absolut nichts sagend. Er ist Italiener und nicht nur in Italien ein echter Megastar. Seinen Ruhm erlangte er als Schauspieler in Filmen wie „Innamorato Pazzo - Gib Dem Affen Zucker“ aber auch als Musiker und Moderator .Es gibt einen Hit von ihm, den ihr jedoch ganz, ganz sicher kennt: „Azzurro, il pomeriggio è troppo azzurro e lungo per me. Mi accorgo di non avere più risorse, senza di te, e allora io quasi quasi prendo il treno e vengo...“ Richtig: Azzurro! PK

Ein neues Label „7 SKILLZ“ ist am Start, spezialisiert auf deutschen Hip Hop & Soul. Die Zahl 7 steht für das Menschliche, also Geist, Seele und Körper sowie für Mystik und Glück. Skillz sind besondere Fähigkeiten die man hat oder nicht. „Auf gut Deutsch“ sind unter anderem AGD feat. Olli Banjo, Yassir, Hassan Annouri, Geeno, Kyra, Turkish und Razor vertreten. Mehr zu 7 SKILLZ erfahrt ihr auf der facebook-fanseite: http://www.facebook . com/7skillzmusic JG

Die Münsteraner Gothic Wave Rock Band und ihr Sänger Felix Friberg, beweisen mit ihrem zweiten Album, dass Gohtik/Wave nicht immer aus programmierten Drums bestehen muss. Ein echter Drummer, Keybordklänge und der Einsatz von Gitarren, lassen ihren Sound echt und unkomerzial klingen. Gute und vor allem handgemachte Musik, die zeitweise an die 80er und den Beginn des Gothik-Zeitalters erinnern. Für Fans dieses Genre ist „Black Magnolia“ einfach unverzichtbar.

Ballast der Republik

PK

unicamentecelentano

PK

Auf Gut Deutsch

Black Magnolia

JG

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AUSBILDUNGSMARKT - STUDIUM

Maschinenbau: Ein Klassiker in neuem Gewand Moderne Maschinenbaustudiengänge am Hochschulcampus Tuttlingen Maschinenbau gehört zu den ältesten Ingenieurdisziplinen überhaupt und was früher Schmied und Schlosser waren, sind heute Fertigungsentwickler und Mechatroniker. Dieser Klassiker hat im Laufe der Zeit viele Wandlungen erlebt. Nur eines ist gleich geblieben: die klassischen Naturwissenschaften wie Mathematik, Physik oder Chemie. Wir stellen euch zwei moderne Varianten aus dem Bereich des Maschinenbau-Studiums am Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen vor:

Industrial Manufacturing (Fertigungstechnik) Die Fertigungstechnik ist so alt wie die Menschheit selber. Werkstücke werden durch biegen, fräsen oder schweißen bearbeitet. Doch der echte Durchbruch kam mit dem Beginn der industriellen Revolution vor mehr als 250 Jahren, als sich die ersten Ingenieure mit Fließbandfertigung beschäftigten. Heute entwickeln moderne Ingenieure Produktionsmaschinen und automatisieren Prozessabläufe. Dafür lernen Studenten die Fachrichtungen Produktionstechnik, Umformtechnik, Zerspanungstechnologie und Werkzeugmaschinen kennen.

Industrial Systems Design (Mechatronik) Das Studium vereint die technischen Disziplinen Mechanik, Elektrotechnik, und Informatik. Elektromechanische Systeme werden heute in nahezu jedes technische Produkt eingebaut, sowohl in der Medizintechnik, Automobilindustrie als auch in der Unterhaltungselektronik. Mechatronik gehört zu den Schlüsseltechnologien und ist damit DER Studiengang der Zukunft!

Die Schwerpunkte liegen auf Robotik, Mess- und Regelungstechnik, Antriebstechnik, Digitaltechnik und Automatisierungstechnik. Absolventen entwickeln mechatronische Systeme oder setzen Automatisierungslösungen um. Gastautor: Petra Riesemann

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AUSBILDUNGSMARKT - DUALE AUSBILDUNG

Vorgestellt: Bankkaufmann/-frau Du hast ein gutes sprachlich-logisches Denkvermögen, gute Kenntnisse in Mathematik und kannst dazu auch noch gut mit Geräten der EDV umgehen? Wie wäre es dann mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. Bankkaufmann. Notwendige Fähigkeiten und Kenntnisse für diesen Beruf wären dazu noch: - Allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen - Kaufmännische Befähigung (z.B. Kreditanträge beurteilen, Finanzierungspläne aufstellen, Finanzdienstleistungen verkaufen) - Auffassungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit (z.B. rasches Überfliegen von Unterlagen, Arbeiten mit Rechtsvorschriften, Statistiken, Tabellen und Anträgen, auf Papier, am Bildschirm) - Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden, Schriftverkehr) Sicherheit in Rechtschreibung, Satzbau und Ausdruck - Kenntnisse in Mathematik, sicheres Beherrschen der Grundrechenarten, der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung bei höherwertigen Tätigkeiten sollte auch etwas Englisch in Wort und Schrift zu beherrschen sein. Für diese betriebliche und schulische Ausbildung sind 3 Jahre Ausbildungsdauer vorgegeben. Die Hauptaufgaben der/des Bankkauffrau/-mannes bestehen in der Kundenberatung, im Vordergrund steht dabei die Beratung des Kunden

in allen Fragen der Kontoführung, des Zahlungsverkehrs von Krediten, Baufinanzierungen sowie der Geld- und Vermögensanlage. Natürlich auch Aufgaben im Verkauf, Zahlungsverkehr und Marketing. Man kann diesen vielseitigen und interessanten Beruf bei Banken, Kreditinstituten oder zum Beispiel auch bei der deutschen Vermögensberatung erlernen. NG

Infos zur Deutschen Vermögensberatung: Die Deutsche Vermögensberatung versteht sich als Betreuungsgesellschaft mit ihren über 37.000 Vermögensberater in Deutschland, Österreich und Schweiz. Die Hauptzentrale befindet sich in Frankfurt am Main. Bewerbung zur Bankkauffrau/-mann oder auch ähnliche Kaufmännische Berufe, können auch sehr gerne Online auf: www. dvag.com geschrieben werden. NG

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AUSBILDUNGSMARKT - DUALE AUSBILDUNG

Mit 50 PS in die Bank Deine Lehre in der Bank beginnt im Pferdestall? Klingt komisch, ist aber so – zumindest, wenn du, wie Maria Kötteritzsch, deine Lehrzeit bei der Volksbank Eisenberg leistest. Dass ihre ersten Aufgaben Pferdeställe ausmisten und Unkraut jäten sein werden, damit hatte auch Maria nicht gerechnet, als sie sich bei der Volksbank Eisenberg bewarb. „Von dem Praktikum wurde mir dann beim Vorstellungsgespräch erzählt“, erzählte die 22-Jährige. „Aber ich bin hier in der ländlichen Gegend groß geworden, ich habe selbst ein Pferd, deshalb habe ich mich eigentlich sogar drauf gefreut auf dem Reiterhof zu arbeiten“. Ganz so einfach war es aber doch nicht: Vier Wochen lang mussten Maria und ihre zwei Azubi-Kollegen sich um 50 Pferde kümmern und auch rund um den Stall gab es genug zu tun. Warum man Bankazubis in die Landwirtschaft schickt? Maria weiß, dass es wichtig ist, um sich auf die Kunden, die in der Region zum Großteil aus der Agrarwirtschaft kommen, besser einstellen zu können. „Hier kommen die Menschen eben auch einmal mit Latzhose und Arbeitsschuhen zu den Kreditverhandlungen. Wenn man aber ihre Arbeit kennt und schätzen kann, geht man damit ganz anders um“, findet sie. Außerdem beweise man bei so einem Praktikum, dass

man auch selbst mal richtig anpacken und sich die Hände schmutzig machen kann. Als Auszubildender der Volksbank Eisenberg durchläuft man insgesamt drei Praktika. Für Maria, die bereits im zweiten Lehrjahr ist, geht es im Herbst als nächstes in ein Altenheim: „Das wird noch einmal eine richtige Herausforderung für

mich. Aber auch darauf freue ich mich.“ Einen Branchenwechsel kann sie sich aber nicht vorstellen. „Ich habe hier in der Bank das gefunden, was mir richtig Spaß macht. Ich schnuppere gern mal in andere Bereiche rein, ich lerne da auch viel. Aber beruflich zuhause fühle ich mich nur hier.“

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AKTIV

Bw-Olympix 2012 Rund 1.000 Jugendliche zum bundesweiten Funsport-Wochenende erwartet Bw-Olympix 2012 – das heißt spannende Sport-Matches, Sonne, Party und Infotainment. Die sechsten Bw-Olympix für 16- und 17-Jährige aus ganz Deutschland unter der Schirmherrschaft des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, laufen erneut unter dem Motto „Meet & Compete“. Dieses Mal stehen die Trendsportarten Beachvolleyball, Beachhandball, Minisoccer und Streetball auf dem Turnierplan. Vom 1. bis 3. Juni wird hierfür die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf/Münster zur Event-Location umfunktioniert. Neben den Wettkämpfen wartet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Sportstars, Musik und jeder Menge Infotainment auf die rund 1.000 erwarteten Jugendlichen. Weitere Highlights sind die Welcome Party und die Players Party mit DJ und Live-Band. Den Gewinner-Teams winken attraktive Preise: Neben Medaillen und Pokalen gibt es diverse Sachpreise und Auslandsreisen, wie zum Beispiel nach Rom oder ans Mittelmeer nach Sardinien zu gewinnen. Die Teilnahme am Event ist kostenlos, Bahngutscheine für die Hin- und Rückfahrt

sowie die Unterkunft und Verpflegung vor Ort stellt die Bundeswehr. Na, neugierig geworden? Dann stellt euer eigenes Team zusammen und meldet euch schnell an! Hier sind die Bedingungen: Ihr müsst 16 oder 17 Jahre alt sein und ein Team von maximal sechs Spielern aufstellen. Wichtig ist, dass nur reine Mädchen- oder Jungen-Teams antreten dürfen, gemischte Teams können leider nicht an den

Start gehen. Anmelden könnt ihr euch bis zum 21. Mai 2012 auf www.bw-olympix.de. Mehr Infos zu dem Event gibt es nicht nur auf der Bw-Olympix-Homepage bw-olympix.de, sondern auch auf der Facebook-Seite des Events unter www.facebook.com/BwOlympix.

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MUSIK - INTERVIEW

„Eine Band die Spaß macht. Da wir Spaß auf der Bühne haben wollen, wollen wir dies natürlich auch auf unsere Fans übertragen.Wir geben definitiv von der ersten bis zur letzten Minute alles. Es ist wie eine Party. Natürlich gibt es auch mal ein Moment für ein besinnlichen Song, sowas haben wir natürlich auch. Aber es regiert auf jeden Fall der Spaß bei uns.“

Max von

Dickes B!

Wie habt ihr euch alle kennen gelernt? Dem Macker habe ich vor ungefähr acht Jahren hier in Köln bei einer Pop Jam kennengelernt. Wir haben zusammen gebeatboxt und gerappt und haben später mitbekommen, dass wir gut zusammen passen würden. Ja, das ist halt so der Anfang unserer Geschichte. Und der Rest der Band kam dann einfach so dazu, wir waren halt der Auslöser. Zufällig ist, wir haben die anderen da kennengelernt, wo wir beide uns auch kennenlernten. Und da sie damals auch schon ein Hip-Hop Projekt machten, haben wir uns einfach zusammengetan und haben dann zusammen Musik gemacht.

Und wie seid ihr dann auf den Bandnamen gekommen? Der Bandname ist eigentlich ein Spitzname gewesen, den der Macker und ich bekommen haben und wir beide sind ja auch noch etwas wohlgenährt (lacht). Ja, und dann war dieses Lied aktuell von Seed „Dickes B, Oben an der Spree“. Da wir dann auch immer und überall zusammen auftauchten, kam das dann einfach so und wir waren dann einfach die „Dicken B‘s!. Und als es dann darum ging einen Bandnamen zu finden, war das dann schon so da.

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Hast du schon in jungen Jahren selber Musik gemacht? Ja, ich hab selber Mitte der 90‘er angefangen selber Musik zu machen, da war ich noch ein kleiner Stöpsel in der Schule (lacht). Später fing ich dann an zu Hip-Hop Jam‘s zu fahren. Da war aber diese Hip-Hop Kultur noch etwas anders, im Mittelpunkt stand da eher Graffiti und Break Dance. Da ich aber nicht viel Talent hatte bzw. habe fürs Malen und Tanzen, hab ich mich für Rapmusik entschieden und fürs Texte schreiben. Ich glaub ich hab die ersten acht Jahre nur gefreestylt. Wir trafen uns früher meist nach der Schule immer in unserem „Bunker“ (lacht) Proberaum und haben dann halt zusammen irgendwie gefreestylt.

Was war euer ausschlaggebender Punkt, das professionell zu machen und euer eigenes Label zu gründen? Das ist ja jetzt schon unser drittes Album und wir haben schon öfters versucht mit mehreren Leuten zu kooperieren, was nie so wirklich geklappt hat. Wo auch keiner richtig wusste woran es gescheitert ist. Wir wollten uns auch nicht mehr auf leere Versprechungen einlassen und uns aufs Musikbusiness verlassen, denn wenn man es selber macht, weiß man auch selber welchen Fehler man macht. Wir hatten halt auch das Gefühl damals,

dass Leute dafür zu wenig getan haben, das bedeutet, wenn man Musiker mit Herz ist und man hat mit Geschäftsleuten was zu tun, dann denkt man sie investieren zu wenig dafür hinein und das wollten wir einfach vermeiden. Hat uns zwar am Anfang und auch zwischendurch viele Nerven gekostet, aber Hey, wir haben es trotzdem geschafft. Und wir sehen, es war die richtige Entscheidung.

Wie kamt ihr zu eurem Sound, also dass Dickes B! auch wie Dickes B! klingt? (lacht) Ja, das kommt halt aus uns selber heraus. (lacht) Wir sind diese Kinder mit diesen 90‘er Hip-Hop. Und Dickes B! ist eigentlich so was wie ein Sammelpool von allen möglichen Ideen und Stilrichtungen und Geschmäckern und da wird halt alles zusammengeschmissen, aber Hip-Hop ist auf jeden Fall die Grundlage. PK

Lest das Interview weiter:

www.skunk.de/stars/interviews/874max-von-dickes-b.html#Dickes_B


MUSIK - INTERVIEW

„Also Sascha und ich fahren gerade mit dem Auto (lacht).Wir starten um 10 Uhr morgens im Büro in Hamburg. Und dann holen wir uns erst mal ein Kaffee. Ja und wir telefonieren dann und machen die Buchhaltung und so. Und unser Schlagzeuger zum Beispiel, der macht von zu Hause den Workshop, also packt den ganzen Tag T-Shirts oder so ein. Wir haben die Aufgaben eigentlich schon fair aufgeteilt.“

Nicholas von

Jupiter Jones

Von eurem aktuellen Album gibt es ja auch eine Deluxe Version! Wo liegt da genau der Unterschied? Da ist erst mal eine DVD mit drauf, die zwanzig Minuten geht, so gesagt eine Tourdokumentation. Wir hatten bei den meisten Konzerten immer ein Kamerateam mit dabei, die während der Shows und Backstage uns gefilmt haben.

Und weshalb habt ihr nicht gleich ein neues Album aufgenommen? Naja, das letzte ist ja erst im März letzten Jahres erschienen und so schnell ein neues Album aufzunehmen, das bekommt man nicht hin.

Gibt es für dich ein Erlebnis was dir ganz besonders im Kopf geblieben ist und du wahrscheinlich dein Leben lang nicht mehr vergessen wirst? Ja, das gab es im letzten Jahr. Da haben wir auf einem Festival auf der Rhein-Ruhr gespielt. Und da waren wir quasi als Headliner auf der Hauptbühne und das war das erste Mal, dass wir vor so vielen Menschen gespielt haben. Es waren ungefähr 60.000 Menschen und das hat sich einfach unglaublich angefühlt. Das kann man gar nicht in Worte fassen. Ja, das war eigentlich das Highlight des letzten Jahres.

Habt ihr jetzt schon weitere Pläne? Pläne für ein neues Album habt ihr aber schon? Ja, na klar.

Was waren die größten Veränderungen nach diesem Erfolg? Die Konzerte werden größer und man lernt viele neue Leute kennen. Was natürlich auch sehr schön ist, dass man so viel rum kommt. Letztes Jahr zum Beispiel, ein Jahr hat 365 Tage und wir waren davon bestimmt 300 Tage unterwegs. Sind jedenfalls Veränderungen, die man schon merkt.

Nuja, wir haben jetzt im März noch 4 Tourdaten. Danach machen wir ungefähr einen Monat mal Pause. Dann sind noch ein paar Festivals geplant. Ja und dann geht es los mit einem neuen Album. Was hoffentlich Anfang nächstes Jahres dann rauskommen wird.

Wie sieht momentan so ein ganz typischer Tag bei euch aus? Also Sascha und ich fahren gerade mit dem Auto (lacht). Wir starten um 10 Uhr morgens im Büro in Hamburg. Und dann holen wir uns erst mal ein Kaffee. Ja und wir telefonieren dann und machen die

Buchhaltung und so. Und unser Schlagzeuger zum Beispiel, der macht von zu Hause den Workshop, also packt den ganzen Tag T-Shirts oder so ein. Wir haben die Aufgaben eigentlich schon fair aufgeteilt.

Ihr macht aber größtenteils alles noch selber? Ja, fast alles!

Für Freizeit bleibt da nicht mehr so viel über, oder? Naja, der Freundeskreis und die Freundinnen müssen schon etwas drunter leiden, aber dafür freuen sie sich umso mehr, wenn man Zeit für sie hat.

Ihr habt ja am Bundesvision Songcontest teilgenommen, würdet ihr nochmal teilnehmen? Also in den nächsten zwei-drei Jahren bestimmt nicht, weil wir gar nicht so viel Zeit dafür haben. Aber generell würde ich so was gern nochmal machen. PK

Lest das Interview weiter:

www.skunk.de/stars/interviews/875nicholas-von-jupiter-jones.html#Jupiter

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MUSIK - INTERVIEW

„Das sind einfach Themen, die uns beschäftigen. Also es ist nicht so, dass ich mich jetzt hinsetze und sage: So, jetzt schreibe ich einen Song. Ja, es kann was Positives sein und es kann auch etwas Negatives sein, irgendeine Stimulation, eine Anfangsentzündung, die sich dann in einem Wunsch sich auszudrücken äußert. “

Don Caramello von

Raggabund

Hattet ihr mal einen Song, der in den Charts war oder eine größere Tour? Also in den Charts waren wir noch nicht. Ich glaube, wir machen nicht so richtige Chart-Musik in dem Sinne. Aber wir haben auf jeden Fall eine Fan-Base, die uns jetzt schon seit einigen Jahren begleitet und uns dementsprechend auch aufbaut und unterstützt. Und es war zu einem Teil dann eben die lateinamerikanische Musik durch die Wurzeln. Wobei man natürlich an Reggea auch nicht vorbeikommt.

Euer Bandname ist ja wirklich auch Programm, was die Musik angeht. Ich habe es jetzt rauf und runter gehört und finde es eigentlich umso trauriger, dass ich es vorher nicht kannte... (lacht) Da kann man nichts machen. Aber ich glaube, das ist jetzt auch kein großes Vergehen. Ich meine, wir sind jetzt auch kein Act wie … Justin Bieber, wo jeder die Lieder kennt, sondern wir machen irgendwie eine andere Art von Musik und es gibt ja viele in dem Bereich, welche da auch erfolgreich und bekannt sind, die aber jetzt einem XY auf der Straße einfach nicht so geläufig sind. Da gibt es ja einige Künstler in dem Bereich.

Warum habt ihr euch ausgerechnet für diese Musikrichtung entschieden? Das hat sich so ergeben. Wie ich schon sagte, wir haben zum einen Teil durch unsere Eltern da einen großen Input reinbekommen, was lateinamerikanische Musik und karibische Musik im weitesten

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Sinne angeht. Von der karibischen Musik kennen die meisten ja vielleicht nur Reggea und Salsa und das war´s dann. Aber das ist natürlich ein Universum, was da abgeht. Das ist es ja allein schon durch die Geschichte, nicht nur die der Karibik sondern auch die, die im lateinamerikanischen Sektor stattgefunden hat. Die Geschichte war ja auch wirklich sehr prägend dafür. Viele Kulturen sind da verschmolzen: Die indianische Kultur mit der europäischen und der südeuropäischen, mit der afrikanischen Kultur, jetzt auch mit der asiatischen Kultur. Die Asiaten machen sich jetzt in Lateinamerika auch sehr bemerkbar und sind auch sehr dominant. Früher waren es die Vereinigten Staaten. Die haben natürlich auch mit eingeprägt und haben ihre eigene Vergangenheit. Das ist ein sehr sehr bunter Kosmos, der da entstanden ist und da kommen wir einfach nicht drumherum. Das hat uns eben einfach gepackt von Anfang an und wie gesagt, es ist halt auch durch die familiäre Prägung primär.

Wann hast du selbst angefangen Musik zu machen? In welchem Alter und mit welchem Instrument? Irgendwann hat mein Vater gemeint: So, jetzt nimmst du Klavierunterricht! Und da habe ich halt angefangen. (lacht) Wobei es war eigentlich kein Klavierunterricht sondern Piano. Wir hatten eine Heimorgel zuhause und da habe ich mal angefangen und hatte Unterricht. Ich habe jetzt keine musische Ausbildung in dem Sinne. Es ging dann soweit, dass ich ziemlich schnell mit Reggea,

Dancehall und auch mit Hip Hop in Berührung gekommen bin und mich dann primär gesangstechnisch weiterentwickelt habe. Und deswegen ist jetzt aus mir auch kein Pianist geworden. (lacht) Ja, und aus dem hat sich das dann so entwickelt.

Hat dir das Orgelspielen damals auch Spaß gemacht, oder war es eher so, dass dein Papa dir das gesagt hat und du hast es eben gemacht? Es hat dann schon Spaß gemacht aber am Anfang? Naja, man möchte ja wenn man jung ist auch nicht das Zimmer aufräumen, aber es hat schon seinen Sinn, wenn die Eltern dann sagen: Komm, räum dein Zimmer auf! Oder: Geh jetzt duschen! Oder: Du putzt dir jetzt die Zähne! Das ist natürlich auch sowas, womit man dem Kind etwas Gutes tut und mein Vater hat ja auch gemerkt, dass wir mit der Musik keine Berührungsängste haben. Es war eine Facette von vielen, wo wir uns dann eben entschieden haben gemeinsam Musik zu machen. Wir sind ja gemeinsam aufgewachsen ,wir Zwei als Geschwister, und haben uns natürlich gegenseitig immer viel beeinflusst. PK

Lest das Interview weiter:

www.skunk.de/stars/interviews/876don-caramello-von-raggabund. html#Raggabund


MUSIK - INTERVIEW

„Naja die ersten Konzerte, wo das alles so voll war und schon ein Massenspektakel, kann man sagen, war. Und durch den Schall kommt es ja ganzen hinten erst etwas später an und wenn man da oben auf der Bühne steht und runterschaut und das Springen bzw. Klatschen von vorne nach hinten sich bewegt, wie eine Welle könnte man sagen. Ja das ist Wahnsinn.“

„Porky“ von

Deichkind

Dein Name Porky stammt einer Figur, die du mal erfunden hast oder? Ja, das war eher damals so Spinnereimäßig. Es gibt zwar bessere Spitznamen, aber das hat sich dann halt so ergeben. Aber ist mir auch Wurst, Hauptsache ich weiß, dass ich gemeint bin. (lacht)

Wie sah diese Figur aus bzw. was war es denn eigentlich? Naja ich hab quasi so rumgesponnen und dann war das so ein Typ, der Butterbrot isst und Kanarienvogel züchtet. Und dann nimmt er auch so Kanarienvogel und isst den mit Federn. Und dann fragten sie mich alle wie dieser Typ heißen würde und da antwortete ich halt Porky. Ja, und dann lachten alle und ab diesem Moment haben sie mich dann alle Porky genannt.

kaufen oder so, das holen wir einfach aus unseren Lagern heraus. Wir werden irgendwann ein Deichkindmuseum eröffnen. Hehe (lacht). Das ist echt unglaublich, was wir alles an Trash gesammelt haben. Ich weiß auch nicht wieviel Geld das eigentlich alles ist, es sind viele unbrauchbare Sachen, aber eigentlich auch alles Schätze.

Und das Umstyling dauert bei euch ungefähr wie lange?

Nee. (lacht)

Wie würdest du Deichkind, wenn du nur drei Worte hast beschreiben? Torret, Ballett, Deluxe.

Euer Style, der ist doch schon so ein bisschen, sagen wir mal „Freaky“... Wer überlegt sich das, was ihr zum Beispiel im neuen Video oder auf Tour anhabt oder überhaupt?? Joar, das machen wir eigentlich alles selber. Wir haben zwei Lagerhallen voll mit selbst gemachten Requisiten und so. Und alles was in unseren Videos zu sehen ist, müssen wir uns nicht neu

Wie gestaltet ihr eure sogenannten freien Nachmittage davor? Naja entweder man übt vorher nochmal oder man macht seinen persönlichen Kram. Meistens schlafen wir da auch lange.

Eure Bühnenshows, kreiert ihr die selber?

Wie? Vom Körper oder von den Requisiten?

Jaa, das machen wir alles selber. Wir investieren auch unser Geld dafür. Das ist alles Selfmade.

Sowohl als auch!?

Was war für dich das geilste Erlebnis auf Tour?

Das geht eigentlich relativ schnell. Sind ja auch keine aufwändigen Sachen. Wenn man mal genau hinschaut sind es einfache Mittel.

Naja die ersten Konzerte, wo das alles so voll war und schon ein Massenspektakel, kann man sagen, war. Und durch den Schall kommt es ja ganzen hinten erst etwas später an und wenn man da oben auf der Bühne steht und runterschaut und das Springen bzw. Klatschen von vorne nach hinten sich bewegt, wie eine Welle könnte man sagen. Ja das ist Wahnsinn.

Privat sehr ihr aber schon anders aus? Du isst aber keine Haustiere? (lacht)

aber das Warten vorher.

Na ich zum Beispiel, wenn ich andere Klamotten anhabe und zu einem Konzert gehe zum Beispiel und mir andere Bands anschaue, mich erkennt niemand, NIEMAND. (lacht) Ich hab das so perfektioniert, dass ich prominent bin, aber gleichzeitig ein privates Leben habe. Hehe.

PK

Wenn eure Tour im März losgeht, was ist das Stressigste für dich? Die zwei Stunden warten vorm Beginn des Konzertes. Jeden Tag immer dieses Lampenfieber, man kann es schon gar nicht mehr Lampenfieber nennen, eher Adrenalin. Und der Körper weiß einfach was dann passiert, es ist einfach eine Stresssituation. Auf der Bühne ist dann wieder alles cool,

Lest das Interview weiter:

www.skunk.de/stars/interviews/877porky-von-deichkind.html#Deichkind

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DVD´s Die Lincoln Verschwörung

Glee On Tour – Der 3D Film

Sound of Noise

Schauspieler und Regisseur Robert Redford beschäftigt sich mit seinem Film mit dem Prozess, der einer Gruppe von mutmaßlichen Verschwörern/Attentätern gemacht wurde, nachdem diese im Zusammenhang mit der Ermordung des populären Nordstaatenpräsidenten Abraham Lincoln verhaftet wurden. Dabei zeigt er eines besonders deutlich, ganz unabhängig von der Schuldfrage der Beklagten: Der Prozess, der ihnen gemacht wurde, war seinem Namen und einer Demokratie nicht würdig, sondern nur von Rache geprägt und nicht wirklich juristisch unterfüttert. Eine spannende Geschichtsstunde.

Ab dem 30. März ist es endlich wieder soweit, Glee - Staffel 2.2 ist in den Regalen eures DVD-Händlers verfügbar. Zusätzlich gibt es auch „Glee On Tour”Der 3D Film neu auf DVD. Der Film zeigt euch die „Glee Live! In Concert”- Tour und es dreht sich rund um die bunte Bühnenshow und liefert Einblicke und Aufnahmen hinter den Kulissen. Dazu werden die beliebtesten Musical-Nummern der Serie zu sehen sein sowie eine ganze Reihe von Songs, die die US-Musikcharts anführten wie „Loser Like Me“, „Hell to the No!“ und „Get it Right“ und natürlich auch die Hymne der Serie „Don‘t Stop Believin‘“.

Sechs „Verbrecher“ der Neuzeit planen etwas Unfassbares: Sie wollen das größte und spektakulärste Konzert aller Zeiten geben. In sechs Akten und OHNE Instrumente. Wie? Ganz einfach: Mitten im OP, mit Hilfe des Luftschlauchs, des Beatmungsgerätes und dem -bereits in Narkose befindlichen- Patienten natürlich. Doch auch eine Bank wird „überfallen“: Das Schreddern des Geldes gibt ein wirklich beatiges Geräusch von sich und die Klammeraffen erst.! Doch dieses wilde Treiben wird von mutigen und Musik hassenden Polizisten verfolgt, die nichts anderes wollen, als dies alles zu beenden und die „Terroristen“ unschädlich zu machen. Ob es ihnen PK gelingen wird?

MS

JG

Prom - Die Nacht deines Lebens

Der Prom ist der schönste Tag der Schulzeit für alle Schüler der High School. Sie warten schon Ewigkeiten auf den lang ersehnten Abend. Nur ist diese Zeit auch eine der aufregendsten, denn viele brauchen den perfekten Partner für diese eine Nacht. Lloyd (Nicholas Braun) versucht mit den verrücktesten und süßesten Mitteln auf der Brookside High School die Mädchen als seine Begleitung zu gewinnen. Die Klassenkameradin Nova Presscott (Aimee Teegarden) ist die Draufgängerin und Klassensprecherin der Schule und möchte, dass der Prom der Beste aller Zeiten wird und wird somit zur Organisation des Abschlussballs beauftragt. Kurz vor dem schönsten Abend fängt der Raum Feuer und das ganze Partyzubehör wird vernichtet. Der Schuldirektor bestimmt den Bad Boy Jesse (Thomas McDonell) zum Helfer. Ihm passt dies erst gar nicht, bis die Zwei Gefallen aneinander finden. Bei „Prom – Die Nacht deines Lebens“ ist einfach alles total verrückt und geht drunter und drüber. Es ist eine sehr schöne aber auch traurige Komödie mit sehr viel RomanJG tik.

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Maria Kötteritzsch 3. Lehrjahr Auffälliges Kennzeichen: besonders wissbegierig

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GAMES

Army Corps of Hell

Pictomania

Playstation Vita

Army Corps of Hell ist ein Actionspiel, in dem ihr in die Rolle als King of Hell, einem ehemaligen Höllenfürsten schlüpft und mit Hilfe eurer GolbinArmee die Hölle und anschließend die Welt zurückerobern möchtet. Das Action-Spiel ist eine Mischung aus den Spielen Pikmin und Overload mit Heavy-Metal-Musik im Hintergrund. Es verfügt über einen Koop-Modus, dieser ist über via Adhoc-Verbindung spielbar. Ihr könnt mit drei weiteren Mitspielern die frei gespielten Level öffnen und zusammen losziehen. So seit ihr dann bestens gerüstet für die Bossgegner von Army Corps of Hell und könnt besonders wichtige und wertvolle Items einsammeln. Wenn die MagierGolbins hinzukommen, wird das Spielgeschehen leider etwas eintönig. Hier wäre mehr Abwechslung nötig gewesen, ebenso wie im Leveldesign. Die Steuerung dagegen funktioniert aber einwandfrei. JG

Pictomania ist ein neues Zeichenspiel von Vlaada Chvátil. Bei diesem Spiel kommt es aber nicht darauf an super zeichnen zu können. Jeder von euch muss einen Begriff zeichnen und gleichzeitig das Kunstwerk vom Mitspieler erraten. Also wenn ihr euer Kunstwerk mit paar Kritzeleien darstellen könnt, habt ihr mehr Zeit fürs Raten. Ihr bekommt nämlich nicht genug Zeit für einen Begriff. Egal ob ihr mehr oder weniger Punkte erhaltet: Ihr werdet

bestimmt sehr viel Spaß mit euren Zeichenversuchen haben! Am Lustigsten sind für mich die Gespräche nach der Auswertung, in denen ihr erklärt, warum man was gemalt hat bzw. gedacht hat. Vor allem Denkblockaden können hier zu lustigen Ereignissen führen. So deutete ich einmal bei einem gezeichneten Sektglas und einer Tür als „nächstes Jahr“, statt auf den Begriff “Glastür” zu tippen. JG

Speedminton Fit im Sommer mit Speedminton Schneller, weiter, öfter – mit Speedminton kommst du richtig ins Schwitzen. Die Trendsportart ist ein Mix aus Federball, Tennis und Squash. Doch ihre Bälle fliegen weiter und schneller. Am Strand, in der Halle, bei Tag und bei Nacht – Speedminton geht immer und überall. Knicklichter lassen die Bälle bei Dunkelheit aufleuchten. Spezielle Ringe beschweren sie bei Wind. So ist das Spielen in allen Situationen möglich. Das Federballspiel hält auf amüsante Weise fit. Zusammen mit Invento GmbH und Spiele-Offensive.de verlosen wir ein Speedmintonset zum Ausprobieren. JG

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RAPRAUSCH haben. Daniel Sahib: Von der Produktion her wollen wir zeigen wie vielfältig wir sind. Wir haben schnellere Hip Hop/Rap Dinger und dann halt wieder ganz ruhige, fast schon Balladen ähnliche Songs die unter die Haut gehen. Eine Mischung aus Midi PC Sound den jeder Leihe hört und Live Musik. Also das soll unsere Musik auch aussagen.

Wer sind die Azzis mit Herz? Don Bene: Die Azzis mit Herz sind Daniel Sahib und Don Bene und alle die sich damit identifizieren können . Viele kapieren die Aussage nicht wirklich, dazu muss man schon etwas „reifer“ im Kopf sein. Im Grunde genommen sind wir alle ein bisschen Assi , der eine mehr der andere weniger, aber die meisten haben eben auch ein Herz, und damit meine ich nicht das Organ. Daniel Sahib: Ist wie dieser Bluna Spruch zu verstehen damals: „Sind wir nicht alle ein wenig Bluna“ und so ist das auch bei uns „Sind nicht alle ein bisschen Assi, aber Azzis mit Herz“ !!!

Wann kommt euer Album? Daniel Sahib: Also wir sitzen schon dran und haben auch schon einige Songs komplett fertig, aber wann, was, wie, wo haben wir noch nicht und ist auch noch nicht spruchreif. Ich denke da kommen noch einige Sachen vorher. Beim Album ist ja immer dieses „Da muss einfach alles stimmen“ und bei einem Mixtape oder Exklusive usw. ist man immer lockerer und ich denke nach der „Augenblick“ EP brauchen wir ein bisschen Lockerheit.

Kann man euch auch live erleben?

Daniel Sahib & Don Bene von

Azzis mit Herz 28

Was wollt ihr mit eurer neuen EP „Augenblick“ ausdrücken? Don Bene: Unsere EP ist sehr persönlich , sehr nah an uns dran. Wir sind die nicht Art von Musiker die vorher ein Skript oder so was anfertigen, bzw sagen es geht hier oder da lang . Geht es dir als Person gut, sind die Texte auch fröhlich, geht’s dir mal nicht so gut so hört man das dann auch . Bei der Produktion dieser EP haben wir viel „verarbeitet“ was so passiert ist, denn dieses Business ist ja bekanntlich dreckig . Allerdings klagen wir auch nie, wir sind stolz auf was wir uns aufgebaut

Don Bene: Wir sind heiß endlich mal eine Tour zu starten , hatten echt jetzt rund 150 Gigs in den letzten Jahren und sind heiß auf jedes Publikum! Daniel Sahib: Gib uns ein Metal Publikum und wir überzeugen, Rocker, Ska, Techno, egal wir nehmen alle, aber man gibt uns leider zu selten die Chance das Ganze auch mal als Tour anzugehen. Ein Auftritt ist die eine Sache da haben wir schon selber 70% aller Auftritte organisiert, aber eine Tour ist was anderes und da hoffen wir natürlich, dass eine Booking Agentur mal auf unseren Zug springt und sich von uns überzeugen lässt und nicht gleich ein Rückzieher wegen dem Namen macht oder weil es Rap/Hip Hop ist…man wird sehen was die Zeit bringt.

Wie seid ihr zu eurem gewaltfreien, sanften Stil gekommen? Don Bene: Das war eher ein fließender Werdegang würde ich sagen. Als Daniel und ich vor 5 Jahren mit Azzis mit Herz angefangen haben, ha-


ben wir uns sicher nicht hingesetzt und gesagt wir machen jetzt nur „weichen“ Rap. Wir hauen auch heute noch gerne auf die Kacke! Wir stehen halt beide mitten im Leben, gehen unseren Berufen nach und sind nicht mehr den ganzen Tag auf der Straße, warum sollten wir dann darüber rappen? Dennoch würde ich unseren Style auf gar keinen Fall als „sanft“ bezeichnen…

Was ist an eurer Musik besonders? Don Bene: Unsere Musik kommt von Herzen, die Texte sind echt, wir machen unsere Beats zu 80% selbst und sind Live Monster, die keinem etwas vorgaukeln. Und wir haben den absoluten Trumpf, eine Live Band bestehend aus studierten Musikern! Mit unserer Band im Rücken müssen wir uns vor keinem verstecken. Auf der EP ist auch schon unser Gitarist und unser Pianist zu hören, und beim Album werden es noch mehr sein, versprochen! Daniel Sahib: Auf mich bezogen, ich verarbeite nicht nur irgendwelchen stupiden Kram der auf der Straße passiert, sondern wirklich auch Schicksalsschläge, wie Tod, Gewalt in der Familie usw. aber auch Liebe, Freundschaft usw. Leider haben die meisten Künstler grad aus unserem Genre eine Maske auf und erzählen was von Drogen, Nutten… usw., das ist ja alles schön und gut, aber doch nicht Bestandteil den man wirklich im Herzen will. Das ist Entertainment, das war es. Bushido früher Drogen usw. und heute bei der Glamour mit Spießerhaus, Garten und Hund. Das war nur Fassade um ans Ziel zu kommen und das wollen wir nicht. Entweder die Leute können das so feiern oder nicht. Ich war nicht im Gefängnis, auch wenn ich kurz davor war - Jugendarrest, aber soll ich das immer aufs neue in meine Texte packen? Ich

will eher davon erzählen warum ich Mama endlich hier raus haben will aus dem Scheiß. Warum ich meine Freundin liebe. Wie man alles schaffen kann wenn dran glaubt und nur danach strebt der Mensch und darauf kommt es an. Fertig.

Erzählt was zu eurem Label... Don Bene: Wir haben keins, damit ist wohl schon alles gesagt. Dann bleibt halt mehr für uns am Ende des Tages (grinst) Daniel Sahib: Wir haben die Möglichkeit über ein kleines Label zu releasen, damit wir unser Zeug vertreiben können digital und unser Manager macht dann darüber alles klar, aber wie Bene schon sagt „leider“ kein richtiges Label hinter uns… alles do it yourself seit Tag 1… alles do it in your Tasche falls was hängen bleibt.

Ihr macht auch einiges an Charity. Was habt ihr schon gemacht? Daniel Sahib: Ja das stimmt, wir sind ja Azzis mit Herz, aber das ist uns auch irgendwie wichtig da mitzuhelfen wenn wir können, auch wenn wir selber noch relativ klein sind. Was haben wir schon alles gemacht Bruder? Don Bene: Oh da muss ich überlegen… Für Genuss gegen Sucht war damals ziemlich groß, dann beim Kick für Kinder u.a. mit Sebastian Vettel, bei der Manuel Neuer Kids Foundation in München, dann hatten wir unser eigenes Jugendförderprojekt zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt namens AMH Project, dann FaceToFace in Frankfurt auch für Jugendliche, dann Ein Herz für Kinder 24 h Spinning mit Joey Kelly usw. Dieses Jahr spielen wir beim „Kick gegen Krebs“ mit am 16.06. einen Tag nach unserer Release Party. Also doch einiges was wir an „Charity“ machen.

Mit welchen Künstlern habt ihr schon gearbeitet? Don Bene: Aufgetreten sind wir schon mit einigen deutschen Künstlern, nicht nur aus der Hip Hop Szene. Da war dann von Oli Banjo über Caput und Moe Mitchell bis Eko Fresh, Torch uvm. alles dabei. Stolz bin ich auch auf unsere zwei Tracks mit Vega, dem Besten meiner Meinung nach. Dann Marlon B. von den Söhne Mannheims, als Produzent z.B. Markus Löhr (ehemals Hubert Kah), der auch Thomas D., Nina Hagen oder Peter Maffay schon produziert hat. Dann auch Acts wie Product G&B von Carlos Santana (Maria Maria), Franca Morgana (Das Omen), Mark Terenzi oder eben einem Franz Lampert (Komponist der offiziellen FIFA Hymne) aufgetreten. Sind aber nicht die Sorte die sich gerne damit brüsten, weil im Endeffekt müssen wir immer noch morgens aufstehen und ab zur Arbeit, hahaha… Daniel Sahib: Hoffe eher, dass da noch ein paar mehr dazu kommen in den nächsten Jahren. (grinst) XH

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SKUNKproved

bebe young Care quick & clean

Peeling & Waschgel

Make-Up Entferner & Wimpernpflege

Waschgel & Make-Up Entferner

Zwei Anwendugnen in nur einem Schritt: weiches Peeling kombiniert mit porentiefer Reinigung der Haut. Das Peeling und Waschgel sorgt dafür, dass ihr Zeit und Geld spart. Eine zartes und geschmeidiges Hautbild zaubert dieses Must-Have von bebe für unreine und Mischhaut. Das Peeling mit kombiniertem Waschgel ist für einen Moment, an dem dringend und schnell Handlungsbedarf besteht, absoulut empfehlenswert. Unsere Tester(innen) schwören, niemals wieder etwas anderes benutzen zu wollen!

Ein Traum wird wahr: Augen Make-Up Entferner mit zusätzlicher und augenschonender Wimpernpflege. Milde Öle sorgen dafür, dass wasserfestes Make-Up leicht und vor allem schnell entfernt wird. Die Pflege der Wimpern erfolgt mit Hilfe dieser Öle. In diesem Produkt befindet sich weder Alkohol noch Parfum, was die Pflege besonders hautverträglich macht.

Ein Waschgel mit dem das wasserfeste Augen Make-Up entfernt werden kann? Das ist doch bestimmt aggressiv? Nein, absolut nicht. Es brennt nicht in den Augen und reizt die Haut auch nicht. Zumindest konnten wir das in unserem Test nicht festellen. Zugegegben, es ist schon etwas befremdlich, sich mit dem gleichen Produkt das Gesicht zu reinigen und das Make-Up zu entfernen, doch es funktioniert wunderbar.

Reinigungslotion & Gesichtswasser Für trockene und empfindliche Haut ist die Reinigungslotion mit Gesichtswassereigenschaften bestens geeignet. Keine Rötungen, kein Brennen, sondern einfach nur nicht spannende und weiche Haut. Doch es gibt noch einen Clou: Selbst wasserfestes Augen Make-Up entfernt ihr damit absolut zuverlässig.

Pads & Augen Make-Up Entferner Wenn es mal wieder sehr schnell gehen muss, sind diese Pads einfach unverzichtbar. Sie entfernen nicht nur rückstandfrei wasserfestes MakeUp, sondern spenden den gestressten Augen und Lidern Feuchtigkeit. Mit einem solchen Helferlein kann die nächste Party kommen, der Morgen danach wird euch garantiert nicht verraten!

Morgenglanz & Abendschimmer Beide Bodylotions ziehen wunderbar schnell ein und hinterlassen ein derart zartes Gefühl, dass eincremen zum Verwöhn-Programm wird. Zu welcher Tageszeit ihr welches Produkt verwendet, bleibt euch natürlich überlassen. Wir fanden allerdings, dass die Kombination von Kamille und Karamell besonders am Abend die Sinne anregt. Der Duft von Bambus und grünem Tee belebt am Morgen. Bebe hat die Namen der Lotions für unseren Geschmack bereits bestens gewählt! PK

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RÄTSEL

Rätsel Stell dir einmal vor, du bist Busfahrer von Beruf. In eurem Bus sitzen 27 männliche und 4 weibliche Personen. Sie fahren also los und bei der ersten Haltestelle steigen 11 Männer und eine Dame aus. 12 weitere junge Frauen steigen dafür ein und außerdem will ein kleiner süßer Hund mit! Bei der nächsten Haltstelle steigt ein dicker Fahrgast aus und 2 Damen ein. Auch der kleine Hund springt aus dem Bus! Kaum an der nächsten Haltestelle angekommen steigen schon wieder 7 Mädchen ein, die sich heftig streiten. 4 Männer verlassen den Bus.

Die Fahrt geht weiter und schließlich steigen weitere 15 Fahrgäste ein, 9 männliche und 6 weibliche! 2 Männer verlassen den Bus. Bei der nächsten Haltestelle gelangen 6 neue Menschen in den Bus, aber auch 7 Fahrgäste entfernen sich. Schließlich steigen noch 9 kleine Kinder ein. So, und jetzt die Frage: Wie alt ist der Busfahrer?

Bei der nächsten Haltestelle steigen 3 Frauen und 4 Männer aus, 2 Jungen steigen ein.

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