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2/APRIL 2011 www.sko.ch

Reputation Management Mit Taten statt Worten überzeugen

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Contrôlez votre réputation! Convaincre par des actes et non par des paroles

Bernhard Bauhofer, Experte für Reputation Management, im Gespräch darüber, wie man seinen Ruf pflegen und schützen kann.

DAS VERBANDSMAGAZIN DER SCHWEIZER KADER ORGANISATION PUBLICATION OFFICIELLE DE L’ ASSOCIATION SUISSE DES CADRES PUBBLICAZIONE DELL’ASSOCIAZIONE SVIZZERA DEI QUADRI


Eine nationale Berufsgruppe der Schweizer Kader Organisation SKO Un groupe professionel national de l’Association suisse des cadres ASC Un gruppo professionale nazionale dell’Associazione svizzera dei quadri ASQ

ausbilder-verband avch ...der verband für ausbildungspraktiker/innen.

8. Schweizer ausbilder-forum Dienstag, 24. Mai 2011

Lernen mit Social Media – schöne, neue, vernetzte Welt

Wie verändern soziale Medien wie Facebook, YouTube oder Twitter das Lehren und Lernen? Wie beeinflussen sie die Rollenverständnisse von Lehrenden und Lernenden? Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich für Ausbilder und Lernende? Machen Sie sich am ausbilder-forum fit für die Ansprüche der NetGeneration - mit Impulsreferaten und zwei Social-Media-Workshops für Ausbilderinnen und Ausbilder. Dienstag, 24. Mai 2011, 13–18 Uhr Ort: Hotel FourPoints Sihlcity, Zürich CHF 120.– inkl. Verpflegung für Mitglieder CHF 200.– für Nichtmitglieder Anmeldung: bis 13. Mai 2011 (Platzzahl beschränkt!) www.sko.ch/avch-ausbilderforum Kontakt: ausbilder-verband avch Postfach, 8042 Zürich, T: +41 43 300 50 64 Weitere Informationen und Programm auf www.sko.ch/avch

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inhalt

editorial

Foto: Bruno Arnold/Zvonimir Pisonic/Inmagine/Fotolia

Urs Meier, Geschäftsleiter SKO

«IST DER RUF ERST RUINIERT… … lebt’s sich gänzlich ungeniert!» Was für einzelne unverfrorene Privatpersonen noch als Lebensdevise durchgehen mag, empfiehlt sich im Geschäftsleben definitiv nicht. Es lässt sich nämlich nachweisen, dass der Ruf – in Englisch/Latein: Reputation – massgeblich zum nachhaltigen Geschäftserfolg beiträgt. Dementsprechend kann Reputation auch als einer der Gradmesser der Nachhaltigkeit angesehen werden. Wie man den Ruf pflegt und notfalls «repariert», steht im Mittelpunkt unserer aktuellen SKOLEADER-Ausgabe. Der Ruf ist durch Fehlverhalten, in Windeseile durch die Medien über den ganzen Globus verbreitet, innert Stunden ramponiert. Nach Angaben von Experten dauert es danach allerdings im Schnitt mehr als drei Jahre, bis ein angeschlagener Ruf wiederhergestellt ist. Ich meine sogar, dass in schwerwiegenden Fällen noch weit länger ein «schwarzer Fleck» auf der Weste zurückbleibt, der insbesondere bei einem weiteren, auch andersgearteten «Vorfall» schnell wieder in Erinnerung gerufen wird. Es kostet also nicht nur viel Arbeit und Geld, um einen Ruf wieder aufzubauen, sondern es ist auch ungewiss, ob dies überhaupt jemals vollständig gelingt. Aus dieser Perspektive drängt sich von Beginn weg ein ehrliches und korrektes Verhalten auf. Und hier stehen gemäss Experten die Führungskräfte – je höher in der Hierarchie, umso mehr – in der Pflicht.

Wertvoll: Eine intakte Reputation entscheidet mit über den Erfolg eines Unternehmens.

INHALT FOKUS 04 SCHWERPUNKT Mit Taten statt Worten überzeugen 06 NACHGEFRAGT «Als digitaler Nobody werden Sie schlicht nicht wahrgenommen»

Bernhard Bauhofer: «Ein Fehlgriff kann die Reputation langfristig schädigen.»

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ROMANDIE FOCUS Convaincre par des actes et non par des paroles ACTUEL L’entreprise et la performance FORMATION Une nouvelle formation Nouvelles diplômées Remise du 200e diplôme ASC

IT-WISSEN MANAGEMENT 13 Licht und Schatten von Social Media

Auf negative Äusserungen über den Arbeitgeber können Sanktionen folgen.

BERATUNG RECHT 14 Wes Brot ich ess, des Lied ich sing FINANZEN 15 Finanzierung einer nachhaltigen Wirtschaft KARRIERE MARKETING 16 Krisenmanagement von Unternehmen LAUFBAHN 18 In eigener Sache: Personal Branding WEITERBILDUNG 20 Was macht erfolgreiche Manager aus? SKO-BONUS TOP-DIENSTLEISTUNG 21 Coop Rechtsschutz ist die Nummer 1 MITGLIEDERANGEBOT 22 News sind von gestern! 23 Samsonite – mit satten Jubiläumsrabatten

Personal Branding: Seine «persönliche Marke» überwachen und pflegen.

SKO-NEWS IN EIGENER SACHE 23 SKO-LEADER – Ihre Meinung zählt!

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fokus

schwerpunkt

Mit Taten statt Worten überzeugen Die Reputation ist eines der wertvollsten Kapitalien eines Unternehmens – eines, das man nur tröpfchenweise gewinnt, aber im Krisenfall gleich literweise verliert. Viel versprechen und wenig halten gilt noch immer als das grösste Reputationsrisiko. er Begriff Reputation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Berechenbarkeit. Aus ebendieser Berechenbarkeit eines Menschen entsteht Glaubwürdigkeit und in der Folge auch Vertrauenswürdigkeit. Die Reputation, das Ansehen, ist immer das Ergebnis einer kollektiven Wahrnehmung von bestimmten Personen oder Gruppen. Reputation ist nicht dasselbe wie Image. Ein Image kann man sich als Einzelperson oder Unternehmen durch eine Imagekampagne erkaufen, eine Reputation hingegen muss man sich in den Beziehungen mit den einzelnen Anspruchsgruppen verdienen und erarbeiten. Genau das ist die Aufgabe des Reputation Management: Es plant, pflegt, steuert und kontrolliert den Ruf eines Unternehmens gegenüber allen relevanten Interessengruppen. Zu diesen «Stakeholders» zählen Mitarbeiter, Kunden, Aktionäre, Lieferanten, der Staat, Nichtregierungsorganisationen (NGO) und kritische Aktivisten. Weil die Anspruchsgruppen immer besser informiert und untereinander vernetzt sind, ist diese Aufgabe heute sehr anspruchsvoll geworden.

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Grundlage eines nachhaltigen Erfolgs Jeder Mensch legt Wert auf einen guten Ruf. Das gilt natürlich auch für Unternehmen, auf die der Fokus in diesem Beitrag gerichtet sein soll. Reputation Management ist eine Thema, das für Konzerne genauso wichtig ist wie für KMU. Das Ansehen ist in jedem Fall ein zentraler Erfolgsfaktor. Der Wert einer intakten Reputation ist unbestritten: Sie bildet die Grundlage des kommerziellen Erfolgs, festigt die Kundenbindung, verstärkt die Loyalität der Mitarbeitenden und erhöht die Attraktivität für Investoren. Sie entscheidet darüber, wie die Firma auf den Absatz-, Arbeits-, Kapital- und Meinungsmärkten

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wahrgenommen wird und welche Erwartungen die jeweiligen Anspruchsgruppen daraus ableiten. Es geht darum, diesen Erwartungen gerecht zu werden, ohne sich dabei selber zu verleugnen. Reputation Management ist Chefsache. Das beginnt mit der Festlegung der grundsätzlichen Werte und Ziele – etwa in Form eines Leitbildes oder einer Mission –, denen sich die Firma verpflichtet. Zum Beispiel, wie sie mit Ressourcen umgeht, welchen Stellenwert der Mitarbeiter hat oder welche gesellschaftliche Verantwortung das Unternehmen wahrnehmen will. Diese Werte und Richtlinien sollten laufend den sich verändernden Erwartungen der Gesellschaft angepasst werden. Anschliessend müssen die Wertvorstellungen auf konkrete Standards heruntergebrochen werden, zum Beispiel mit Blick auf die Corporate Social Responsibility oder die Corporate Governance. Und letztlich müssen sie durch beispielhaftes Verhalten im Alltag auch gelebt werden. Nur versprechen, was man einlösen kann Das konkrete Handeln ist also matchentscheidend. Es muss mit den Wertvorstellungen übereinstimmten und für die Stakeholder berechenbar sein. Man soll nur das versprechen, was man auch einlösen kann. Eine offene, ehrliche Kommunikation spielt dabei eine zentrale Rolle. Ein global vernetztes Unternehmen handelt und kommuniziert täglich an Tausenden von verschiedenen Punkten auf der Erde. Pannen verharmlosen, kritische Meinungen ignorieren und falsche Versprechen machen – das sind die Todsünden im Reputation Management. Beispiele dafür gibt es genug: BP und Transocean beim Öldesaster im Golf von Mexiko, Siemens mit seinen Bestechungsgeldern, die UBS in der Finanzkrise.

Festgelegte Werte und Richtlinien müssen durch beispielhaftes Verhalten im Alltag gelebt werden.

Gut für den Börsenkurs Ein Unternehmen muss heute mehr bieten als nur eine überzeugende finanzielle Performance. Es wird auch an seiner Innovationsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Glaubwürdigkeit gegenüber Anteilseignern, Mitarbeitern und Kunden sowie an seiner sozialen Verantwortung gemessen. Zwischen Reputation und Börsenbewertung besteht eine messbare positive Relation: Unternehmen mit hoher Reputation sind an der Börse überdurchschnittlich


fokus

schwerpunkt

bewertet. Eine negative Reputation hingegen schlägt sich kaum in der Bewertung nieder. Dies zeigt eine Untersuchung des European Centre for Reputation Studies (2008).

bringen kann. Grossen Schaden anrichten können unter Umständen auch unbequeme Whistleblowers. Aber auch wenn Banken bei Anlagevehikeln oder Ingenieurfirmen bei ihren Projekten gesellschaftliche

DAS REPUTATIONSRISIKO CEO Nicht nur die Produkte und Leistungen eines Unternehmens entscheiden über dessen Erfolg und Glaubwürdigkeit. Die Manager verkörpern das Unternehmen in der Öffentlichkeit und beeinflussen damit auch dessen Reputation. Aber um das Vertrauen in die Manager ist es nach diversen Boni-Exzessen nicht zum Besten bestellt, wie die internationale Studie des GfK Custom Research Worldwide 2010 belegt. Lediglich 31 Prozent der befragten Personen sprechen Managern ihr Vertrauen aus. Nur Werber und Politiker erhalten noch geringeren Vertrauenszuspruch. Der CEO wird zunehmend zum Reputationsrisiko. (Siehe auch Interview mit Bernhard Bauhofer auf Seite 6.)

Foto: Inmagine

umstrittene Ausbau einer Raffinerie in Indien durch Vedanta Resources von den Medien und NGOs massiv kritisiert. Auch in der Schweiz gibt es Unternehmen mit erheblichen Reputationsrisiken. «Gemäss dem RepRisk-Index sind neben den beiden Grossbanken derzeit Transocean, Nestlé und Novartis am meisten exponiert», sagt Philipp Aeby, CEO der RepRisk AG in Zürich.

Erhebliche Risiken Das grösste Problem der Reputation besteht letztlich darin, dass sie ständig gefährdet ist. Ein plötzlicher Verlust des Ansehens gilt unter Riskmanagern sogar als das Risiko schlechthin. Besonders reputationssensitive Branchen wie Finanz-, Pharma- und Mineralölindustrie führen jeweils die entsprechenden Rankings an. Die Brent Spar Krise von Shell hat gezeigt, wie schnell eine Aktivistengruppe einen Konzern in eine existenzbedrohende Lage

oder ökologische Risiken falsch einschätzen, wenn Pharmafirmen nicht alle Nebenwirkungen ihrer Medikamente aufführen oder wenn Entwicklungsorganisationen bei Hilfsaktionen politisch inkorrekt vorgehen, bleiben negative Schlagzeilen nicht aus. Das gleiche gilt, wenn Menschenrechte, Umweltauflagen oder Sicherheitsvorschriften und Mitarbeiterschutz missachtet werden. Deshalb wurden die Selbstmorde der Mitarbeiter beim Elektronikzulieferer Foxconn Electronics oder der

Wenn der Ruf ramponiert ist Sollte der Worst-Case tatsächlich eintreffen, müssen die Verantwortlichen die Situation sowie mögliche Konsequenzen analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten. Im Vordergrund steht das Ziel, wieder tragfähige Win-Win-Beziehungen zu den wichtigen Anspruchgruppen zu schmieden. Das geht nur über einen offenen Austausch. «Bei börsenkotierten Firmen muss der Ruf wiederhergestellt werden, indem glaubwürdig dargestellt wird, dass die öffentlichen Erwartungen in Zukunft erfüllt werden. Das wiederum setzt zuerst eine ehrliche Entschuldigung voraus – sofern das rechtlich möglich ist», sagt Philipp Aeby. Es dauert in der Regel rund dreieinhalb Jahre, bis sich ein Unternehmen von einem Reputationsverlust erholt hat. Markus Zürcher

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fokus

nachgefragt

«Als digitaler Nobody werden Sie schlicht nicht wahrgenommen» Das Web 2.0 hat eine wachsende Bedeutung für unsere Reputation, ob uns das gefällt oder nicht. Bernhard Bauhofer, Reputation-Management-Experte, über die Reputationsrisiken im Internet und darüber, was wir tun können, um den eigenen Ruf aktiv zu gestalten und zu schützen. Früher prägte der Patron den guten Ruf eines Unternehmens. Heute leiten mehrheitlich Manager die Unternehmen. Was hat das im Zeitalter des medialen Personenkults für Auswirkungen auf die Reputation von Unternehmen, Herr Bauhofer? Die CEOs von heute sind hoch bezahlte Angestellte auf Zeit mit egoistischen Motiven. Sie verbleiben im Schnitt nur rund vier bis fünf Jahre in ihrer Position und versuchen, möglichst viel an Gehalt und Boni herauszuholen. Unter dem massiven Druck der Shareholder-Value-Doktrin müssen sie zudem eine kurzfristige Gewinnmaximierung anstreben. Sie verlieren die langfristigen Ziele des Unternehmens und dessen nachhaltige Entwicklung aus den Augen. Diese immanenten Interessenkonflikte bergen Reputationsrisiken; etwa wenn ein Manager nach kurzer Zeit das Unternehmen mit einer hohen Abgangsentschädigung wieder verlässt. Eine zu starke Personifizierung ist ebenfalls riskant. Der CEO könnte ja plötzlich eine Klage aus der Vergangenheit am Hals haben. Manche Reputation-ManagementInitiativen wirken etwas aufgesetzt. Etwa, wenn Mitarbeiter der Bank of America ausrücken, um Opfern von Hurrikans zu helfen. Könnten Sie sich Ähnliches für Schweizer Manager vorstellen? Das sind reine PR-Aktionen der Chefs, die in den USA zwar gut ankommen, in der Schweiz aber nicht funktionieren würden. Sie spiegeln meist auch nicht die Haltung des Unternehmens im Bereich Corporate Social Responsibility wieder. Viel bedeutender und auch nachhaltiger ist die soziale und ökologische Sensibilisierung der Mitarbeiter.

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Was kann ein Manager konkret tun, um seinen guten Ruf aktiv zu gestalten? Er sollte schon früh in der Karriere die Weichen richtig stellen. Bei welcher Art von Unternehmen steigt er ein? Nimmt er das finanziell verlockende Angebot eines Rüstungsbetriebs an oder sagt er nein? Ein Fehlgriff kann die Reputation langfristig schädigen. Wichtig ist auch das ethisch korrekte Verhalten gegenüber den Kollegen im Verlauf der Karriere. Steht er später selber im Rampenlicht, gilt: «Walk the Talk» – das heisst, sein Handeln muss den Worten folgen. Er muss authentisch auftreten, transparent kommunizieren und auch mal einen Fehler eingestehen können. Der Ruf eines Unternehmens kann nicht mehr allein durch PR und klassische Medienarbeit gesteuert werden. Wie hoch schätzen Sie das Reputationsrisiko ein, das von Social-Network-Plattformen wie Facebook ausgehen kann? Facebook ist diesbezüglich eher unproblematisch, das lässt sich gut steuern. Wesentlich gefährlicher sind die Blogs und Foren. Dort kann sich eine Dynamik entfalten, die nicht mehr kontrollierbar ist. Anonym können dort irgendwelche Meinungen und Behauptungen platziert werden. Es ist praktisch unmöglich, beim Forumsbetrei-

«In Blogs und Foren kann sich eine Dynamik entwickeln, die nicht mehr kontrollierbar ist.»

ber eine Richtigstellung der unwahren Behauptungen einzufordern. Solche Plattformen haben aber auch ihre positiven Seiten: Endlich hat der Konsument die Möglichkeit, ungefiltert und zeitnah seinen Kommentar abzugeben oder seinen Unmut zu äussern. Das fördert Transparenz, von der alle profitieren. Die Attacken auf Firmen und deren Vertreter in Blogs, Foren und auf Hass-Seiten nehmen zu. Wie erklären Sie sich dieses Phänomen? Das hat sehr viel mit Frustration und Ohnmachtgefühlen zu tun. Dazu kommt der Neid der Verteilungsverlierer in unserer Gesellschaft. Ein weiterer Grund ist, dass Mitarbeiter in Unternehmen immer respektloser behandelt werden. Am Computer entlädt sich dann der aufgestaute Unmut. Fakt ist: Mit undifferenzierten Aussagen kann enormer Schaden angerichtet werden. Einmal in die Welt gesetzt, zementieren sich solche Botschaften im Web. Wie lassen sich solche zunehmend unberechenbaren Attacken abwehren – oder gar verhindern? Das Unternehmen muss seine Anspruchsgruppen identifizieren und deren Stimmung antizipieren. Wo Potenzial für Konflikte besteht, sollte der offene Dialog gesucht werden, bevor die Situation eskaliert. Der globale Austausch unter den unterschiedlichen Stakeholdern und Aktivistengruppen ist heute nämlich so intensiv, dass Unternehmen massiv unter Druck geraten können. Viele Manager leben ausschliesslich in der «realen Welt» und verstehen die Wichtigkeit der Online-Präsenz nicht. Mit einem eigenen Blog könnten sie


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nachgefragt

Bernhard Bauhofer (48) ist DiplomSoziologe sowie Gründer und CEO der Sparring Partners in Wollerau SZ. Er zählt zu den Pionieren für Corporate Reputation Management und berät Unternehmen im In- und Ausland. Bauhofer ist Autor der Bücher «Reputation Management. Glaubwürdigkeit im Wettbewerb des 21. Jahrhunderts» und «Respekt – wie man kriegt, was für kein Geld der Welt zu haben ist». www.reputationmanagement.ch

Foto: Zvonimir Pisonic

zum Beispiel proaktiv ein Gegengewicht zu den negativen Botschaften setzen. Welchen Stellenwert hat das Online Reputation Management für Personen auf mittlerer Kaderstufe? Auf Xing und Facebook können sich die Kader positionieren. Dabei sollten sie aber auf eine saubere Trennung von Privat- und Berufswelt achten und nicht zu viel von sich preisgeben. Ich würde generell von übertriebener Aktivität abraten, denn das wirkt kontraproduktiv. Viele Topmanager verfolgen mit Argusaugen, was ihre Kader auf diesen Plattformen publizieren. Virtueller und realer Auftritt sollten übereinstimmen. Entscheidend für die Karriere bleibt ein gesunder Mix zwischen On- und Offlineaktivitäten.

Wie soll ich mich verhalten, wenn im Web über mich Falschinformationen oder Diffamierungen veröffentlicht werden? Sie müssen schnell aktiv werden und grosses Geschütz auffahren, denn hier geht es um Ihre Integrität und Ihre persönliche Zukunft. Ich würde einen Anwalt einschalten und verlangen, dass die unwahren Behauptungen entfernt werden. Wo liegen für Sie persönlich die Grenzen der Selbstvermarktung – und wo beginnt Ihre digitale Intimsphäre? Auf Xing bin ich sehr zurückhaltend mit Informationen. Auch bezüglich der Teilnahme an Foren verhalte ich mich eher restriktiv. Auf Facebook hingegen bin ich ziemlich aktiv, weil ich das ein fantasti-

sches Medium finde, um Freunde bis zu einem gewissen Grad an meinem privaten Leben teilhaben zu lassen. Ich engagiere mich dort zum Beispiel auch offen für die Friedensstiftung «Mi Sangre» des kolumbianischen Popstars Juanes. Was würde geschehen, wenn ich mich dem Web 2.0 gänzlich verweigere, mich weder auf einer Social-Media-Plattform anmelde noch Beiträge poste? Als digitaler Nobody werden Sie schlicht nicht mehr wahrgenommen; Sie sind nicht mehr Teil des Spiels. Die Suchresultate von Google zu einer Person sind eben auch ein Indiz über den Einfluss und die Bedeutung des Menschen im realen Leben. Markus Zürcher

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publireportage

Agendaset GmbH – mit Feingefühl zu Ihren Terminen! ereits in der griechischen Mythologie sagte man dem blinden Propheten Teiresias nach, er sehe mehr als manch Sehender. Ob dem wirklich so ist, sei dahingestellt. Allerdings stimmt die Tatsache, dass bei Menschen, die nichts oder kaum etwas sehen, die anderen Sinne besser als bei sehenden Menschen ausgebildet sind. So ist bekannt, dass Blinde besser zuhören. Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass die Sehregion im Gehirn für die anderen Sinne adaptiert wird. Bei von Geburt an blinden Menschen entwickelt das Gehirn offenbar ein «geistiges Auge», das für die Sprachverarbeitung eingesetzt wird. Das führt in der Agendaset immer wieder zu interessanten Aussagen von blinden Mitarbeitern wie: «Ja ich sehe es», oder «Schön, Dich zu sehen!» Diese Vorteile macht sich die Firma Agendaset GmbH zunutze. Sie beschäftigt im Callcenter integrativ zu 30 bis 60 Prozent sehbehinderte und blinde Menschen. Sie sammeln mit Feingefühl Spenden ein, machen Termine für Aussendienstmitarbeiter und verkaufen in frohen Farben interessante Pro-

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dukte und vieles mehr. Die Agendaset hilft damit diversen Firmen und NPOs, neue Kunden, Gönner, Spender und Mitglieder zu gewinnen. Sie macht HotlineDienste, Umfragen, Meinungs- und Marktforschung, Terminierungen oder Fundraising. Exakte fehlerfreie Arbeitsweise Nichts sehen und eine Dienstleistung anbieten, die insbesondere von EDV-Arbeit abhängt – wie soll das gehen? Die Infrastruktur ist das kleinste Problem. Wer nichts oder kaum sieht, hat neben der herkömmlichen Tastatur eine sogenannte Braille-Zeile, die die Bildschirmschrift in die Blindenschrift (Brailleschrift) übersetzt. Zudem gibt es spezielle Computerprogramme für Blinde. Die Brailleschrift zu lesen, dauert länger als das Lesen vom Bildschirm. Sie ist aber genauer, weil seriell vom Anfang bis zum Ende gelesen wird. Dies führt zu einer exakten Arbeitsweise – notabene nicht nur im Telemarketing, sondern auch im Backoffice, wo zum Beispiel Texte absolut fehlerfrei redigiert werden können.

Kompetentes Zuhören Durch die speziellen Fähigkeiten ändert sich das Konzept gegenüber der Konkurrenz. Agendaset will sich durch eine intensive, einfühlsame Gesprächsführung von anderen Callcentern abheben. Im Dialog lassen sich blinde und sehbehinderte Menschen nicht durch optische Reize ablenken und können sich vollständig auf das Gespräch konzentrieren. Sie gehen besser auf ihren Gesprächspartner ein und «sehen» noch so kleine Details. Damit kann situativ wesentlich mehr aus dem Gespräch gemacht werden. Der blinde Mitarbeiter Martin Käufeler sagt dazu: «Mit offenen Fragen wird die Fantasie des Angerufen geweckt, und der Kunde redet von alleine!» Mit dieser Philosophie hat die Agendaset einen intuitiven Verkaufsansatz entwickelt, der jeden Kunden individuell bedient und in drei Phasen abläuft. Der Kunde definiert das Ziel selber und wird danach mit zielgerichteten Fragen geführt. Weil er das Ziel selber definiert hat, ist der Abschluss der logische dritte Schritt.

Integration behinderter Menschen Wichtig für den Erfolg sind aber auch die sehenden Mitarbeiter, die die Blinden in die normale Welt integrieren. Die blinden Mitarbeiter wollen keineswegs unter sich sein, sondern von den Stärken der anderen Mitarbeiter profitieren und umgekehrt. Agendaset ist damit ein echter und sinnvoller Beitrag zur Integration von behinderten Menschen. Gerne führen wir auch Ihre Telemarketing, Projekte zum Erfolg! Peter Frommenwiler

Agendaset GmbH Täfernstrasse 11 CH-5405 Baden-Dättwil Tel. 056 544 44 44 www.agendaset.ch

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Foto: Inmagine/Agendaset

Convaincre par des actes et non par des paroles Urs Meier, directeur ASC

La réputation est l’un des capitaux les plus précieux d’une entreprise – acquis petit à petit, mais perdu en grandes masses en cas de crise.

«UNE FOIS LA RÉPUTATION RUINÉE…

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...la vie devient plus aisée!» Cette devise acceptable pour certains privés n’ayant pas froid aux yeux n’est définitivement pas recommandée dans les affaires. Car il est prouvé que le renom ou/en anglais/latin reputation participe notablement au succès commercial durable. Ainsi, la réputation peut se targuer être un degré de mesure de la durabilité. Comment soigner et le cas échéant «réparer» la réputation, voici le sujet phare de cette édition de LEADER ASC. Un mauvais comportement se répand comme une trainée de poudre au travers des médias du monde entier et ruine le renom en quelques heures. Selon les experts, il faut ensuite en moyenne trois ans pour rétablir une réputation ébranlée. À mon avis et dans les cas plus graves, il faut bien plus de temps pour éliminer «le point noir» qui, en cas de nouvel «incident», remonte très vite à la surface. Rétablir une réputation ne coûte ainsi pas seulement beaucoup de travail et d’argent, mais l’on n’est jamais sûr d’y parvenir. Vu sous cet angle et dès le début, un comportement honnête et correct s’impose de lui-même. Et selon les experts, les dirigeants doivent y voir leur plus grand devoir – à hauteur proportionnelle de leur position.

e terme réputation provient du latin et signifie prévisibilité qui, à son tour, crée la fiabilité et la confiance. La réputation est un bien qui doit se gagner et se travailler. Elle provient toujours d’une perception collective de certaines personnes ou groupes, tels que les collaborateurs, clients, actionnaires, fournisseurs, l’État, les organisations non gouvernementales (ONG) et activistes critiques. La gestion de la réputation planifie, soigne, conduit et contrôle la notoriété d’une entreprise. Les groupes d’interlocuteurs étant de plus en plus informés et reliés en réseaux, cette tâche est devenue très exigeante. La base du succès durable La gestion de la réputation est un sujet important, autant pour le grand groupe que pour les PME. La notoriété en est le centre: elle forme la base du succès, consolide l’attachement des clients, renforce la loyauté des collaborateurs et accroît l’attractivité pour les investisseurs. La réputation est décisive quant à la perception de l’entreprise et les attentes qui en découlent. Il s’agit de répondre à ces attentes sans se renier. La gestion de réputation, c’est l’affaire des chefs et elle débute par la détermination des valeurs et objectifs auxquels l’entreprise tient. Par la suite, les valeurs imaginées doivent être ramenées aux standards concrets, par exemple en regard des responsabilités sociales de l’entreprise. Finalement, elles doivent être vécues au quotidien, par le comportement. Les agissements doivent être en accord avec les valeurs imaginées. Il ne faut promettre que ce que l’on peut vraiment tenir. La communication ouvert et

romandie

focus

La réputation: toujours en danger!

honnête y joue un rôle primordial. Car minimiser les pannes, ignorer les avis critiques et faire de fausses promesses – c’est faute grave. Risques considérables Le plus grand problème de la réputation, c’est qu’elle est toujours en danger. Les secteurs comme la finance, l’industrie pharmaceutique ou pétrolière sont en tête de classement. En Suisse aussi, il existe des entreprises soumises à des risques considérables de réputation. «Hormis les grandes banques, actuellement Transocean, Nestlé et Novartis sont très exposés», déclare Philipp Aeby, CEO de RepRisk AG à Zurich. En cas de scénario catastrophe, les responsables doivent analyser la situation ainsi que les éventuelles conséquences et élaborer des solutions. L’objectif premier consistera à rétablir les relations gagnant – gagnant avec les groupes les plus importants d’interlocuteurs, ce qui n’aura lieu que par un échange ouvert. En général, il faut trois ans et demi à une entreprise pour se relever d’une perte de réputation. Markus Zürcher

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romandie

actuel

L’entreprise et la performance Aussi bien dans la société, dans le sport que dans les entreprises, le culte de la performance est poussé à l’extrême. Les conséquences sont parfois dramatiques sur le plan humain avec l’apparition de sources de stress, de blessures et de maladies professionnelles. omment dès lors concilier performance économique et équilibre individuel? Recherche de qualité totale, obsession du zéro défaut, quête de l’excellence. Les modèles de fonctionnement américains ou japonais ne doivent pas forcément devenir la référence! L’être humain doit pouvoir s’épanouir à sa place de travail, dans son cercle familial et dans la société en général.

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La culture de l’exploit Obsession de la qualité et du service à la clientèle, délais de traitements des dossiers toujours plus courts et rythme d’innovation forcené. On voit bien la pression formidable de cette course à la performance. «Toujours plus, toujours mieux, toujours plus vite.» L’entreprise ne manage plus seulement des corps, comme à l’époque de Taylor, où l’on encadrait étroitement, où l’on contrôlait, où l’on réprimait. Elle manage des compétences intellectuelles. C’est la raison pour laquelle, il ne s’agit plus, pour elle, d’imposer un ordre de l’extérieur, mais de susciter, de l’intérieur, l’adhésion de l’individu à une logique d’organisation,

FORMATION A DISTANCE EN COMPTABILITÉ - GESTION

à un projet collectif stimulant et auquel il s’identifie. Une symbiose fusionnelle Le problème ne se pose plus en termes de stimulations externes. Il s’agit au contraire de produire l’adhésion de tous. La distance entre le collaborateur et l’entreprise doit être abolie. Il faut désormais qu’il se fonde en elle, qu’il se sente participer de sa substance, qu’il soit subjectivement comme une partie du tout, comme un atome dans la matière. Dans cette logique d’adhésion, il ne s’agit plus de «faire faire», mais de «faire vouloir». Pour cela, il faut s’efforcer de réaliser une symbiose fusionnelle entre le travailleur et l’entreprise. S’appuyant sur ce principe de participation, l’individu pourra donner un réel sens à sa vie et sa pleine mesure dans l’intérêt de tout le monde. Le rôle des RH Il s’agira de mettre en place des conditions cadres telles qu’une charte d’entreprise, de clarifier les objectifs et les cahiers des charges, de prévoir un système de rémunération motivant. Une évaluation annuelle

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(outil de motivation extraordinaire) permettra de mettre en place des possibilités de formation et de planifier la relève. En fidélisant son personnel, en lui offrant un contexte favorable, on pourra travailler sur le moyen et long terme, gagner en performance et donner satisfaction ainsi à toutes les parties. Bernard Briguet, Directeur Suisse romande

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Nouvelles diplômées

Un cadre idéal pour se former

romandie

formation

La remise des diplômes s’est déroulée au CIFOM à la Chauxde-Fonds le 23 février 2011.

Une nouvelle formation Le CIP de Tramelan en collaboration avec l’ISMAT offre une nouvelle formation modulaire de management et de leadership, fort attractive pour les cadres, comprenant en tout 20 jours de formation. e programme est vivement recommandé à toute personne ayant ou souhaitant avoir une fonction d’encadrement, de direction ou étant active dans le domaine des ressources humaines. Ce concept de management et leadership permet à chacun de pouvoir construire sa formation en commençant par n’importe quel module!

Photo: Fotolia/CIP

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La matière proposée Connaître, conduire et motiver son équipe représente six jours de formation et donne droit à une attestation de chef de groupe. À cela s’ajoutent d’autres sujets tel que développer, communiquer et implanter une stratégie de management, tout comme la gestion efficace des projets de changements, le management des absences, et recruter ses futurs collaborateurs. En suivant la formation complète, vous pourrez obtenir un diplôme «leader». C’est un bon compromis pour des cadres qui ne voudraient pas se lancer dans une option «Brevet fédéral» pour des questions de temps,

de coûts. Cette filière privilégie l’échange, la pratique. Ce qui est appris en classe est utilisable le lendemain en entreprise. Un concept idéal L’Association suisse des cadres soutient ce concept et signera d’ailleurs le certificat de dirigeant et le diplôme de leader. Le fait de passer deux jours de suite en groupe constitue aussi un point fort. On se détache un peu des ses soucis quotidiens pour plonger dans des matières attractives et pour échanger des expériences. Cette manière de procéder correspond plus aux cadres déjà expérimentés qui préfèrent apprendre par l’échange et par des travaux pratiques au lieu d’une formation plus académique. Renseignements: CIP, Mme Noémie Berberat Ch. des Lovières 13, 2720 Tramelan noemie.berberat@cip-tramelan.ch tél. 032 486 0748 Bernard Briguet, Directeur Suisse romande

Un concept de formation exigeant comprenant au total plus de 900 heures de formation, comprenant du face à face pédagogique, du travail pratique et la présentation d’un projet professionnel défendu devant un jury. Passer du rôle d’éducatrice à celui de directrice de crèche nécessite de nouvelles compétences. Durant la journée, les candidates ont présenté des projets très diversifiés et apportant une réelle plus-value à leur institution. L’Association suisse des cadres, par son directeur romand, Bernard Briguet, a assumé la présidence du jury. «C’est en effet très motivant de pouvoir travailler sur un concept concret.» Un véritable travail d’équipe Pour mettre en place leur projet, les nouvelles diplômées ont dû convaincre leur direction, impliquer leurs collaboratrices, voire certains parents. «Pour que l’idée soit parfaitement acceptée, il aura fallu écouter, corriger, adapter le concept. Nous allons dorénavant pratiquer un nouveau métier.» Une directrice d’une institution de l’enfance doit réunir de nombreuses qualités. C’est une spécialiste de l’encadrement, de l’accompagnement, du suivi et de l’éducation d’enfants. Cette formation dispensée par le CIFOM est en voie de reconnaissance fédérale. L’attestation de formation donnera droit dès cette année à un diplôme fédéral. Parallèlement, toutes les candidates ont reçu un certificat de management de cycle 2 de l’ASC. Pour Bernard Briguet, c’est une excellente chose que de pouvoir nous impliquer dans cette filière en reconnaissant les compétences de management acquises durant la formation. Toutes les diplômées sont devenues aussi membres de notre association. Angelika Evsioukov, Assistante

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romandie

formation

Remise du 200e diplôme ASC

1400 jours de service Pour le colonel Pascal Bruchez, ce diplôme couronne une carrière d’officier de milice de plus de 1400 jours de service et de bénévolat pour la société. «Mener un carrière civile et militaire a donné à ma vie une diversité, souvent stressante, mais très agréable. Notre armée de milice représente une formidable école de vie, et je ne regrette pas l’année d’école à l’âge de 20 ans pour mes services d’avancement. Qu’est-ce finalement qu’une année en comparaison avec toutes les expériences de conduite, de gestion de crises, de contacts, de connaissances multiculturelles? Tout cela m’a apporté une grande plus-value, utile dans mon activité quotidienne.»

Nous avons eu l’honneur de remettre le 200e diplôme ASC au colonel Pascal Bruchez à Fribourg lors d’un apéritif des cadres réunissant plus de 30 personnes. Il nous semblait important de mettre en évidence ce succès.

Une remise soutenue par plusieurs présidents de Régions

ntroduite en automne 2009, la validation des acquis militaires pour les officiers connaît un développement réjouissant en Suisse romande. L’idée étant d’étendre cette mesure à toute la Suisse dans le courant de l’année ou au plus tard en 2012. Nous décernons 3 types de diplômes, selon le grade et l’expérience. Trop peu reconnue sur le plan civil, l’expérience dans la conduite et le management méritait d’être mise en valeur auprès des milieux écono-

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miques. Depuis peu, nous trouvons d’ailleurs un brevet fédéral en leadership et management à l’attention des cadres et futurs cadres en général, ce qui prouve la parfaite cohérence de ces reconnaissances ASC. Les Régions ASC bénéficient fortement de cette nouvelle prestation car elles enregistrent ainsi la venue de nouveaux membres. Nous touchons dorénavant aussi des cadres de la banque, de l’État, ce qui diversifie encore plus nos effectifs.

Démarche politique En date du 16 décembre 2010, la Conseillère nationale Sylvie Perrinjaquet dépose un postulat sur la validation des compétences et des acquis militaires. «Un tel processus de validation a été mis en place par l’Association suisse des cadres et concerne les expériences et formations des officiers. Le Conseil fédéral est prié de présenter un premier bilan à titre indicatif de ce modèle qui représente une source d’inspiration pour la transposition à une échelle plus large.» Il devrait être possible de valider systématiquement dans le futur tous les officiers et non pas sur une base volontaire comme c’est le cas actuellement! Bernard Briguet, Directeur Suisse romande

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management

Presseclippings sind beliebt, aber teuer und erfassen selten Social Media. Neben kostenpflichtigen Monitoring-Services gibt es auch Gratisdienste, die von kleineren Unternehmen genutzt werden können. Die Möglichkeiten für Online-Monitoring sind mannigfaltig wie nie zuvor. ie Online-Reputation eines Unternehmens wird immer wichtiger. Ein Online-Versandhaus kann es sich nicht leisten, dass sich im Netz auf einschlägigen Blogs oder Foren die Klagen über schlechten Service oder qualitativ minderwertige Waren häufen. Doch wie können Unternehmen ihre Reputation im Netz messen? Neben kostenpflichtigen Anbietern, die mit Softwarelösungen Clippings erfassen und diese mit Hilfe von speziellen inhaltsanalytischen Algorithmen nach Tonalität (negativ, neutral, positiv) analysieren, gibt es auch diverse Gratisdienste, die Online-Monitoring betreiben.

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Clippings mit News-Alerts Für quantitatives Online-Monitoring bieten sich News-Alerts von grossen Suchmaschinen an. Google Alerts, Yahoo Alerts, MSN/Bing Alerts oder Twitter Search funktionieren alle ähnlich: Man definiert ein oder mehrere Schlüsselwörter, wählt die Quellen (News, Blogs, Videos, Diskussionen etc.) und lässt sich die Clippings per Mail oder RSS-Feed anliefern. So erhält man einen Überblick über das Grundrauschen im Netz. Auch einfache Suchabfragen bringen schon einiges ans Tageslicht. Relevante Quellen erscheinen zuerst; hier einen Überblick zu behalten, ist wichtig. Social-Media-Kanäle Der Kurznachrichtendienst Twitter erfreut sich einer immer grösseren Nutzerschaft. Das Prinzip basiert auf dem Versenden kurzer Textnachrichten, Tweets, die oft mit Links oder «Hashtags» (angeführt mit einer Raute #) versehen sind. Unternehmen wie auch Privatpersonen können den Dienst kostenlos nutzen. Praktisch: Es

Die Reputation im Internet kann durch Online-Monitoring überwacht werden.

gibt diverse Software, mit deren Hilfe sich gezielt nach Hashtags oder Stichworten suchen lässt. Das Twitter-Programm «TweetDeck» bietet zum Beispiel die Möglichkeit, Tweets nach Suchkriterien zu filtern. So hat man stets den Überblick der abgesetzten Tweets über eine Person oder ein Unternehmen. Auch Facebook bietet die Möglichkeit, mit Usern in Kontakt zu treten. Mit Hilfe einer Unternehmensseite können wichtige Meldungen publiziert oder kann auf Rückmeldungen von Usern eingegangen werden. Will man wissen, was User sonst noch auf Facebook über ein Unternehmen von sich geben, hilft die erweiterte Suche bei Google (im Suchfeld eingeben: site:facebook.com SUCHBEGRIFF). Weitere interessante Monitoring-Dienste, die auf Twitter oder weitere Quellen zurückgreifen, sind: search.twitter.com, socialmention.com, backtype.com, monitter. com, tweetstats.com oder klout.com (zum Teil kostenpflichig). Weitere Dienste finden sich auf twittereye.com.

Dialog statt Konfrontation Stösst man auf negative Berichterstattungen, ist Vorsicht geboten. Die Vergangenheit zeigt, dass juristische Schritte oft kontraproduktiv sind. Diese bittere Erfahrung musste zum Beispiel der Freizeitbekleider Jack Wolfskin machen, nachdem er Internetuser wegen angeblicher Markenschutzverletzung juristisch belangt hatte. Die Reaktion der Internetgemeinde war heftig, der Reputationsschaden gross. Statt die juristische Keule zu schwingen, bietet sich eher der Dialog an. MARCEL HAURI ist Content Manager und Stv. Chefredaktor von computerworld.ch, pctipp.ch und digitalliving. ch der Firma IDG Communications AG.

Tel. 044 387 44 50 Marcel.Hauri@idg.ch www.idg.ch

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beratung

recht

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing Wer kennt das Bedürfnis nicht, sich einmal richtig Luft zu machen! Wenn der Ärger im Unternehmen gross ist, erzählt man vielleicht auch einmal Dritten über den Kummer im Arbeitsalltag. Muss ein Arbeitnehmer mit Sanktionen rechnen, wenn er sich negativ über seinen Arbeitgeber äussert? werden dem Unternehmen in einem solchen Fall die Beweise für die Treuepflichtverletzung geradezu in die Hand gespielt. Was das Auffliegen und die Beweisbarkeit anbelangt, unterscheidet sich das Poltern gegen den Arbeitgeber auf Social-Media-Plattformen denn auch deutlich vom Gespräch am Stammtisch.

Wer öffentlich das Ansehen des Arbeitgebers gefährdet, muss mit einer Kündigung rechnen.

einem Ärger gegenüber Dritten Luft zu machen, kann einschneidende Folgen nach sich ziehen. Dies hat beispielsweise ein Arbeitnehmer erfahren müssen, der einem Kunden erzählt hatte, dass sein Arbeitgeber Probleme mit dem Begleichen von Rechnungen und Lohnzahlungen hat. Der Arbeitgeber erfuhr davon und entliess ihn in der Folge fristlos. Von Bedeutung ist hier einzig, dass der Arbeitnehmer das Ansehen des Arbeitgebers nicht gefährden darf, andernfalls verletzt er die Treuepflicht, zu der er arbeitsrechtlich verpflichtet ist.

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Gleiche Regeln überall Das Ansehen eines Unternehmens leidet ausserdem, wenn ein Arbeitnehmer gegenüber Dritten die Vorgesetzten oder den Betrieb als solches mit abschätzigen Werturteilen verunglimpft. Auch hier kann der

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Arbeitgeber handeln, wenn er von derartigen missfälligen Bemerkungen des Arbeitnehmers erfährt. Bei Beschimpfungen können nicht nur die arbeitsrechtlichen Massnahmen in Betracht gezogen werden, worunter im schlimmsten Fall die fristlose Kündigung fällt, vielmehr können Beschimpfungen im Übrigen auch strafrechtlich verfolgt werden. In den Medien wird in jüngster Zeit vereinzelt von Fällen berichtet, bei denen sich Arbeitnehmer in sozialen Netzwerken hemmungslos über ihre Unzufriedenheit im Arbeitsverhältnis auslassen. Hier gelten selbstverständlich dieselben Regeln wie oben beschrieben. Wer Texte in sozialen Netzwerken veröffentlicht, sollte einem Umstand besonders Rechnung tragen: Die Wahrscheinlichkeit ist hier enorm gross, dass der Arbeitgeber vom Inhalt eines solchen Textes erfährt. Darüber hinaus

Besondere Arbeitsverhältnisse Noch stärker steht der Arbeitnehmer in leitender Stellung in der Reputationspflicht. Von ihm erwartet man, dass er sich seiner Position auch in seinem Privatleben bewusst ist und dieses danach ausrichtet. Eine weitere Besonderheit bilden Arbeitnehmer von sogenannten Tendenzbetrieben. Tendenzbetriebe verfolgen immer einen ideellen Zweck, das heisst, sie sind beispielsweise gewerkschaftlich, politisch oder karitativ ausgerichtet. Arbeitnehmer von Tendenzbetrieben sind verpflichtet, dem ideellen Zweck des Arbeitgebers auch in ihrer Freizeit nicht entgegenzuwirken. Whistleblowing Der Whistleblower ist ein Arbeitnehmer, der Missstände im Betrieb, wie beispielsweise Korruption, an die Öffentlichkeit bringt. Auch er ist vor einer Kündigung nicht gefeit. Im Bund laufen aktuell Bestrebungen, den Whistleblower künftig besser zu schützen. MAGDALENA SCHAER Anwältin im Rechtsdienst der Schweizer Kader Organisation SKO seit 2009.

Tel. 043 300 50 62 m.schaer@sko.ch www.sko.ch


beratung

finanzen

Finanzierung einer nachhaltigen Wirtschaft Investoren tragen eine Verantwortung für das Funktionieren der Wirtschaft. Kriterien für die Auswahl der Investitionen und die Ausübung der Aktionärsrechte unterstützen sie dabei. Dies sichert die langfristige Rentabilität. nvestoren finanzieren unsere Wirtschaft. Legitim daher der Anspruch auf eine Entschädigung für diese Funktion – die Rendite muss also stimmen. Allerdings tragen die Investoren eine besondere Verantwortung: Welche Wirtschaft finanzieren Sie? Im Interesse unserer Gesellschaft sollten die Anlageentscheide ein gesundes und langfristig gut funktionierendes Wirtschaftssystem unterstützen. Auf individueller Ebene muss ausserdem eine Anlage mit den Werten des Investors kompatibel sein. Andernfalls droht ein Glaubwürdigkeits- und Reputationsverlust. Nachhaltiges Investieren versucht, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

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Die Qual der Wahl Gross ist die Palette an Produkten der nachhaltigen Vermögensverwaltung – insbesondere für private Investoren. Allerdings gleichen sich die Ansätze und Instrumente der nachhaltigen Vermögensverwaltung. Bei Investitionen in Aktien lohnt es sich, folgende Elemente zu prüfen: die Auswahl der Titel und Ausschlüsse von sensiblen Branchen, das Ausüben der Aktionärsrechte und der Dialog mit den Unternehmen. Nachhaltige Investoren meiden Branchen, die langfristig für die verschiedenen Anspruchsgruppen keinen Mehrwert schaffen oder mit ihrer Werthaltung nicht vereinbar sind. Häufig ausgeschlossen werden beispielsweise Investitionen in die Waffen- oder Tabakindustrie. Innerhalb der übrigen Branchen wählt der Investor aufgrund einer sorgfältigen Analyse jene Unternehmen aus, die sowohl finanziell als auch in den Bereichen Umwelt, Soziales und gute Unternehmens-

führung überdurchschnittlich beurteilt werden. Absicht: Es werden für jede Branche die vorbildlichsten Unternehmen bevorzugt, um die Risiken in den erwähnten Bereichen zu reduzieren, ohne gleichzeitig die finanzielle Performance zu vernachlässigen. Verbesserungen durch Dialog Mit dem Kauf der ausgewählten Titel wird der Investor Aktionär von zahlreichen Unternehmen. Neben der Dividende erlangt er damit ein Anrecht auf Mitbestimmung. Diese hat einen wirtschaftlichen Wert: Stimmt eine Generalversammlung über Kapitalerhöhungen, Fusionen oder die Wahl in den Verwaltungsrat ab, so hat dies einen direkten Einfluss auf den Unternehmenswert. Ein nachhaltiger Investor übt daher seine Stimmrechte systematisch aus. Aber nicht nur dies: Anstelle des Verkaufs der Aktie bei Unzufriedenheit sollten nachhaltige Anleger ihre Anliegen in den Bereichen Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung den Unternehmen vorbringen. Im Dialog können sie Einfluss nehmen und so konstruktiv zu Verbesserungen und einer besseren Performance beitragen. Rentabilität langfristig höher Nachhaltiges Investieren zahlt sich aus. Die finanzielle Rentabilität nachhaltiger Anlagen stimmt nämlich langfristig mit jener von herkömmlichen Anlagen überein. Ein Portfolio, das Sozial- und Umweltkriterien berücksichtigt, übertrifft aber in jedem Fall die soziale und ökologische Performance traditioneller Investitionsmöglichkeiten. Dies zahlt sich letztlich für alle Wirtschaftsakteure aus.

Investoren tragen auch Verantwortung für ein gesundes und nachhaltiges Wirtschaftssystem.

VINZENZ MATHYS ist seit 2004 bei Ethos und dort seit 2007 als Corporate Communications Manager tätig. In dieser Funktion koordiniert er die Kommunikationsaufgaben von Ethos und insbesondere jene der Direktion. Von 2004 bis 2007 arbeitete er als Corporate-Governance-Analyst.

info@ethosfund.ch www.ethosfund.ch

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karriere

marketing

Krisenmanagement von Unternehmen Richtig vorbereitet, kann man Krisen im Keim ersticken oder den Schaden begrenzen und die in jeder Krise steckenden Chancen erkennen und nutzen. Neben inhaltlicher Vorbereitung braucht es die richtige Technik und genßgend personelle Ressourcen. m auf aussergewÜhnliche Ereignisse angemessen reagieren zu kÜnnen, unterteilt man sie in Kategorien, von denen jede ein anderes Vorgehen erfordert. Man unterscheidet zwischen Alltagsmodus, Krisen, StÜrungen, Konflikten und Katastrophen. Ein Ereignis ist eine Krise, wenn die folgenden Kriterien erfßllt sind: ‡DXVVHUJHZ|KQOLFK]HLWOLFKEHJUHQ]WLQ seiner Art einmalig ‡$OOWDJVJHVFKlIWLVWPDVVLYEHHLQWUlFKWLJW aber nicht unmÜglich ‡H[LVWHQ]EHGURKHQGRGHUELUJWPLQGHV tens ein enormes Schadenpotential ‡HUIRUGHUWUDVFKH5HDNWLRQ ‡DQGHU*UHQ]HGHU%HKHUUVFKEDUNHLW ‡XQJHZLVVHU$XVJDQJ ‡EHLQKDOWHWQHEHQ*HIDKUHQDXFK Chancen

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Man unterscheidet zwischen 5 Kategorien: 1. Krisen, deren Eintreffen und deren Zeitpunkt mit Sicherheit vorhergesagt werden kĂśnnen; zum Beispiel ein am Tag X angekĂźndigter Streik in einer bestimmten Branche. 2. Krisen, die sicher eintreffen, jedoch zu einem unbekannten Zeitpunkt; zum Beispiel ein grosses Erdbeben. 3. Krisen, die vielleicht eintreffen, zu einem unbekannten Zeitpunkt; zum Beispiel ein Flugzeugabsturz. 4. Krisen, die in ihrer Art bekannt sind, aber deren Ausmass unser VorstellungsvermĂśgen Ăźbersteigt; zum Beispiel die mehrfache Reaktorhavarie in Japan, das als internationales Vorzeigebeispiel fĂźr erdbebensicheres Bauen von Atomkraftwerken galt.

5. Krisen, von deren Existenz man keine Ahnung haben konnte; zum Beispiel BSE. Die Kategorien 1 bis 3 rechtzeitig zu erkennen, ist eine Frage der professionellen Vorbereitung: Risiken identifizieren, Szenarien entwickeln, mĂśgliche FrĂźhwarnsignale bestimmen, wie beispielsweise eine Zunahme von bestimmten Begriffen oder Begriffskombinationen in Diskussionsforen. Um die Signale rechtzeitig erkennen zu kĂśnnen, installiert man ein permanentes und professionelles Monitoring mit klar definierten Kriterien und Spielregeln, die den Krisenalarm auslĂśsen. Dazu benutzt man eine fĂźr den Kunden massgeschneiderte Kombination aus aggregierten RSSFeeds, News-Alerts und aktivem Durchforsten wichtiger Websites. Die Kategorien 4 und 5 kann man hĂśchstens dann frĂźh genug erkennen, wenn im Unternehmen eine offene Diskussionskultur herrscht, die die Mitarbeitenden ermuntert, Krisensignale frĂźhzeitig und offen anzusprechen. Auf keinen Fall darf man Krisensignale herunterspielen oder wegdiskutieren, wozu man gerne verleitet wird, weil Krisensignale den Arbeitsalltag stĂśren.

Rechtzeitig Szenarien entwickeln Wie kann man Krisen frĂźh genug erkennen? ÂŤFrĂźh genugÂť heisst, man kann rechtzeitig Massnahmen einleiten, um die Krise zu verhindern oder ihr Ausmass einzugrenzen, und damit eine Katastrophe verhindern. Und man kann die darin steckenden Chancen nutzen.

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Wer sich professionell auf Krisen vorbereitet, kann schnell und angemessen reagieren.

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karriere

marketing

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Geschärftes Risikobewusstsein Grundsätzlich können wir uns bei der Krisenprävention immer nur auf vergangene Erfahrungen stützen. Gerade dies versagt jedoch bei den Kategorien 4 und 5, weshalb die spezifische Vorbereitung unmöglich ist. Umso wichtiger ist die Vorbereitung wenigstens auf das, was man erahnen kann. Denn daraus resultiert bei den Mitarbeitenden ein geschärftes Risikobewusstsein, die einzige Hilfe im Kampf gegen das Unbekannte. Mental vorbereitete Unternehmen erkennen die ersten, schwachen Krisensignale früher und vielleicht noch gerade rechtzeitig. Gute Vorbereitung entscheidend Wie kann man einem Reputationsschaden vorbeugen? Nur dadurch, dass man sich inhaltlich, technisch und organisatorisch gut vorbereitet, was einem ermöglicht, schnell genug und angemessen zu reagieren. Wenn man sich gut vorbereitet, kann man Zeit gewinnen zugunsten der Dinge, die man nicht voraussehen konnte. Die Erfahrung zeigt: Schlecht vorbereitete Firmen liefern den Medien nicht nur eine Story, sondern gleich drei: erstens das eigentliche Ereignis, zweitens den Vorwurf des Vertuschens, weil man nicht schnell genug und nicht freiwillig alles offenlegen kann, und drittens den Vorwurf, man sei nicht vorbereitet gewesen und habe offensichtlich das eigene Geschäft nicht im Griff. Als Beispiel: BP nach dem Unfall im Golf von Mexiko. Geschwindigkeit wird ständig wichtiger. Seit man mit dem Handy ein Foto schiessen und innert Sekunden weltweit sichtbar online stellen kann, hat sich die Taktrate enorm erhöht, und die Macht der klassischen Medien als Gatekeeper ist gesunken. Mit Social Media kann jede Einzelperson eine globale Krise auslösen. So entdeckte beispielsweise ein MathematikProfessor einen für die meisten Nutzer unbedeutenden Rechenfehler bei einem Intel-Chip. Er informierte das Unternehmen, das abwiegelte. Also schrieb er einen BlogBeitrag. Andere griffen die Geschichte auf. Weltweit gab es 10’000 Beiträge. Irgendwann wurde ein Journalist aufmerk-

Krisen früh erkennen , Katastrophen vermeiden.

sam. Zum Schluss musste Intel unter dem Druck der Medien nachgeben und den Chip austauschen. Das war 1994. Mit Facebook und Twitter hat die Dynamik noch viel stärker zugenommen. Um einem Reputationsschaden vorzubeugen, sind Geschwindigkeit, Professionalität und Angemessenheit der Reaktion sowie eine gute Vorbereitung im Alltagsmodus entscheidend. Eintretenswahrscheinlichkeiten spielen für Profis keine Rolle. Man bereitet vor, was grundsätzlich passieren kann, egal, wie unwahrscheinlich es ist – siehe Japan.

Permanente Kommunikation Um sich richtig vorzubereiten, muss man – wie oben bereits erwähnt – Risiken identifizieren, Szenarien entwerfen und Frühwarn-Indikatoren identifizieren. Aus einer SWOT-Analyse folgen Strategien und Massnahmen im Vorfeld und während der Krise. Dies sowie vorformulierte Sprachregelungen, Checklisten, die Krisen-Organisation und die Aufgaben während des Alltagsmodus werden im Krisenmanual festgehalten. Ohne realitätsnahe Übungen ist das Krisenmanual aber nur von beschränkter Nützlichkeit. Wenn es während der Krise zu einem Personalengpass in der Kommunikation kommen würde, kann man sich bei Anbietern wie The Reputation Rescue Company AG dagegen absichern. Zur Vorbereitung gehört auch der permanente Dialog mit den wichtigsten Stakeholdern. Neu kommt die Bewirtschaftung von Social Media hinzu, damit man hier schon auf etwas aufbauen kann und nicht defensiv hinterherhinkt. PETER METZINGER Verwaltungsratspräsident und Geschäftsführer von The Reputation Rescue Company AG

Tel. 079 628 61 26 peter.metzinger @reputation-rescue.com www.reputation-rescue.com

IMPRESSUM HERAUSGEBERIN/ ÉDITEUR Schweizer Kader Organisation SKO Postfach, 8042 Zürich Tel. 043 300 50 50 info@sko.ch www.sko.ch REDAKTION/ RÉDACTION Petra Kalchofner leader@sko.ch

INSERATE/ ANNONCES Jeannette Häsler-Daffré j.haesler@sko.ch

ERSCHEINUNGSWEISE/ PARUTION 6 Mal jährlich 6 fois par année

DRUCK/IMPRESSION Staffel Druck AG www.staffeldruck.ch

NÄCHSTE AUSGABE/ PROCHAINE ÉDITION SKO-LEADER 3/11 14.06.2011

GESTALTUNG/ MISE EN PAGE werbewerft info@werbewerft.ch

THEMA/THÈME Ausgleich für Leib und Seele/L’équilibre entre le corps et l‘âme

REDAKTIONSCHLUSS/ DÉLAI RÉDACTIONNEL 04.05.2011 AUFLAGE/TIRAGE 13’000 Exemplare/ exemplaires (12’536 WEMFbeglaubigt) Geht an alle Mitglieder der SKO

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karriere

laufbahn

In eigener Sache: Personal Branding Online hat heute jeder einen «digitalen Fussabdruck». Für Recruiting und die Positionierung als Dienstleister bieten Social Media neue Möglichkeiten. m Internet ist heute jeder mit seinem eigenen Namen eine Marke. Auch wer die populären Social Networks wie Xing, LinkedIn oder Facebook nur zurückhaltend oder gar nicht nutzt, wird trotzdem via Google gefunden. Wer seine «persönliche Marke» systematisch überwacht und pflegt, betreibt Personal Branding. Die eigene Online-Reputation im Griff zu haben, lohnt sich: Social Media spielen im Recruiting eine immer grössere Rolle. Aber auch wer sich als Berater oder Dienstleister positionieren will, hat online gute Möglichkeiten, sein Profil zu schärfen. Mit gezieltem Personal Branding lassen sich auch unvorteilhafte Suchergebnisse bei Google am besten gezielt verdrängen.

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Social Media und Recruiting Die Nutzung von Social Networks liegt sowohl für Stellensuchende als auch für das Recruiting voll im Trend. Dies ist ein Ergebnis des Trend Report Online Recruiting Schweiz 2010. In den USA setzen gemäss dem Social Recruiting Survey von Jobvite sogar über 80 Prozent aller Unternehmen auf Social Media für die Suche nach geeigneten Arbeitnehmern. Wirft

man einen Blick auf sogenannte KarrierePages von grossen Unternehmen auf Facebook, erkennt man schnell, dass häufig Employer Branding im Vordergrund steht. Die Stärke von Social Media liegt im direkten Dialog. So verspricht beispielsweise BMW den Kontakt zu Mitarbeitern, Erfahrungsaustausch für Studenten sowie Einblicke in die Arbeitswelt. Bei der Baloise Group nutzt man Xing aktiv mit einem Unternehmensprofil für die Suche nach passenden Kandidaten für Kaderstellen. «Durch die persönliche Ansprache über Xing konnten wir bereits mehrere Personen für die Baloise Group und unsere offenen Stellen begeistern», sagt Lena Schwerzmann, Careers Online Media Manager bei der Baloise Group. Googeln von Kandidaten Für den einzelnen Stellensuchenden viel interessanter ist jedoch die Frage nach dem «Googeln» von Kandidaten. Für JobCoach und Personalberater Marcel Widmer bietet die Onlinerecherche nach einer bestimmten Person Chancen und Risiken: «Online komme ich schnell zu erweiterten Informationen über eine Person. Aber ich

muss mir auch immer die Frage nach der Qualität der gefundenen Informationen stellen.» Er gibt auch zu bedenken, dass Kandidaten dieselben Möglichkeiten haben, im Internet zu recherchieren. «Beide Seiten haben also gleich lange Spiesse und können mehr Informationen nutzen, um einen Entscheid zu fällen.» Ähnlich sieht man es bei der Baloise Group. «Letztendlich dienen insbesondere die sozialen Medien sowohl uns als Unternehmen als auch Interessierten, um ein authentischeres Bild voneinander zu zeichnen», sagt Lena Schwerzmann. Auch andere Unternehmen nutzen Social Media als Informationsquelle. Beim Pharmaunternehmen Roche ist man ebenfalls dort präsent, wo die potenziellen Kandidaten aktiv sind: auf Stellenportalen, in Social Media und in Foren. Neben der Präsenz in OnlineMedien legt man zusätzlich jedoch grossen Wert auf persönliche Gespräche und gezielte Interviews, um Kandidaten zu bewerten, erklärt Mediensprecherin Silvia Dobry. Was das Googeln von Bewerbern anbelangt, kommt eine aktuelle deutsche Studie der Universität Erfurt und des Bewer-

Sie haben eine technische Ausbildung, besetzen eine Führungsposition und möchten Ihre Managementkompetenz ausbauen? Die IBZ Schulen verleihen Ihrer Karriere den nötigen Schub! / 3 Semester, freitags und samstags (2x / Monat) / Kursorte: Aarau, Bern und Zug

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Das eigene digitale Erscheinungsbild kann man mit Hilfe von Social Media aktiv gestalten.

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bungsportals monster.de zum Schluss, dass dies in den Personalabteilungen nur selten praktiziert werde. Die berüchtigten Partybilder spielten ebenfalls nur eine geringe Rolle. Generell zeichnen verschiedene Umfragen zum Thema ein sehr uneinheitliches Bild. Der Social Media HR Report 2010 kommt beispielsweise zum Schluss, Unternehmen hätten wegen schlechter Online-Reputation auch schon Kandidaten ablehnt. Bauen Sie Ihre persönliche Marke auf Die persönliche Online-Reputation ist nicht nur im Zusammenhang mit Recruiting relevant. Man kann ruhig davon ausgehen, dass man auch als potenzieller Geschäftspartner oder Auftragnehmer gegoogelt wird. Der amerikanische PersonalBranding-Experte Dan Schawbel spricht in diesem Zusammenhang von einer «Reputation Economy», in der Berufstätige aufgrund ihrer Reputation bewertet werden. Social Media bieten eine Vielzahl von

Möglichkeiten, das eigene digitale Erscheinungsbild aktiv mitzugestalten. Gerade für berufsbezogene Informationen eignen sich die beiden Businessnetzwerke Xing und LinkedIn dafür sehr gut, aber auch die Nutzung von Facebook für berufliche Zwecke sollte man nicht von vornherein ausschliessen. Für Marcel Widmer ist ein authentisches Auftreten der Schlüssel zur erfolgreichen Online-Präsenz. «Wer sich im Netz bewegt, wird gar nicht anders können, als authentisch zu bleiben. Sonst merkt man schnell, dass etwas nicht zusammenpasst.» Eigene Reputation pflegen Kaderleuten und eigentlich jedermann ist zu empfehlen, regelmässig den eigenen Namen zu googeln oder auf personenbezogene Informationen spezialisierte Suchmaschinen wie 123people.ch oder yasni.ch zu nutzen. Dienste wie myonid.com bieten umfangreiche Möglichkeiten, die eigene Online-Reputation zu pflegen und zu

überwachen. Für den Umgang mit negativen Einträgen gibt es grundsätzlich zwei Strategien: Löschung und Verdrängung. Viele Experten bevorzugen die Verdrängungstaktik, bei der man mit dem Einsatz von Social Media und Suchmaschinenoptimierung «positive» Suchergebisse möglichst weit oben in den Suchergebnissen platziert und damit das eigene OnlineErscheinungsbild beeinflusst.

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weiterbildung

Was macht erfolgreiche Manager aus? Die Diskussionen um Doktorarbeiten und den Wert einer «guten» Ausbildung haben zu einer gewissen Unsicherheit darüber geführt, was denn eine erfolgversprechende Managementausbildung sei. In zwei Publikationen wurde nun versucht, dieser Frage nachzugehen.

Gutes Change-Management Wie es besser sein könnte, das haben die Manager in der Umfrage auch beantwortet: Change-Entscheidungen früher fällen, Mitarbeiter involvieren, den Erwartungen respektvoll begegnen, auf die Sorgen der Mitarbeiter hören, erreichbare Ziele setzen und den Weg dahin erklären. Sie haben dies gesagt und gleichzeitig zugegeben, dass sie all das nicht so gut erfüllt haben, wie es nötig wäre. Die Befragten – viele von ihnen mit Kommunikationsverantwortung – haben gute Management- und Kommunikationsausbildungen. Was ihnen aber fehlt, ist die Erkenntnis, wie man aktiv führt, wie man Mitarbeiter mit an Bord nimmt, aber auch, wie man eine neue Strategie motivierend erklärt und nicht zuletzt auch «verkauft». Solche eher weichen Qualifikationen fehlen heute in vielen Managementausbildungen, würden Manager aber nachhaltig erfolgreich machen.

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im gegenseitigen Verständnis liegt. Hier kommt der grenzüberschreitenden Weiterbildung für Kommunikations- und HR-Spezialisten grosse Bedeutung zu. Dabei halten Rickert und Jäggi fest, dass nur wenige Lehrgänge HR- und Kommunikationsverantwortliche gleichermassen ansprechen. Ein gutes Beispiel sei diesbezüglich das CAS Interne/HR-Kommunikation des SPRI. Dort würden die Teilnehmer über eine längere Zeit mit der Sichtweise der anderen Disziplin konfrontiert. Erst dies mache die Absolventen dann zu nachhaltig erfolgreichen Managern in HR und/oder Kommunikation. Weiterbildung: Zusammenarbeit der SKO mit renommierten Partner-Instituten.

Zusammenarbeit HR – Kommunikation Erst wenig erforscht ist die Schnittstelle zwischen HR und Kommunikation. Das «Swiss Corporate Communication and Public Relations Observatory», das unter Mitwirkung des SPRI entstanden ist, hat im Report 2010 einen Blick auf diesen Bereich geworfen: Die Bedeutung der internen Kommunikation wird als sehr hoch bezeichnet, aber nur gerade in rund einem Viertel aller Organisationen gibt es eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen HR und Kommunikation. Scheinbar sind die Probleme und Hürden grösser als die darin erkannten Chancen und Möglichkeiten. Die beiden SPRI-Dozenten Nils Rickert und Dr. Andreas Jäggi haben jetzt in einem Fachartikel eine sorgfältige Analyse dieses Spannungsfelds vorgenommen. Sie kommen zum Schluss, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Klärung der Verantwortlichkeiten, im Aufbau von Beziehungen und

Interdisziplinäre Weiterbildung Die im Titel gestellte Frage lässt sich so beantworten: Erfolgreiche Manager verfügen nicht nur über solides Fachwissen in ihrem Bereich, sondern auch über interdisziplinäre Weiterbildungen. Das SPRI bietet zwei Nachdiplomkurse genau dieser Ausrichtung an: Einerseits das «CAS Interne/ HR-Kommunikation», andererseits das «CAS Führungs- und Beratungskompetenz», das die Lücken in der Teambildung, in der Personalführung, aber auch im Verkauf und vor allem in der Beratung (von Vorgesetzten und Gremien) füllt. Weitere Informationen unter www.spri.ch. Markus Berger

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Die Kommunikationsagentur BursonMarsteller hat Anfang Jahr ihre «Change Communication» - Studie publiziert. Nicht weiter erstaunlich ist, dass 85 Prozent der befragten Manager in Europa in den letzten fünf Jahren eine drastische Veränderung erlebt haben. Und immerhin 51 Prozent erwarten in den nächsten zwei Jahren weitere solche. Logischerweise betrachten denn auch 65 Prozent aller Befragten die Vorbereitung darauf als sehr wichtig. Doch nur rund die Hälfte haben überhaupt eine Planung, und nur 23 Prozent finden, dass sie Change-Situationen erfolgreich bewältigt hätten. Sogar nur gerade 18 Prozent würden sagen, dass die Ziele einer Veränderung intern genügend kommuniziert worden seien.


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er «K-Tipp» (Ausgabe 1/2011) befragte Anwältinnen und Anwälte der Deutschschweiz über ihre Erfahrungen mit Rechtsschutzversicherungen: Wie speditiv werden Rechtsschutzfälle abgewickelt? Wie oft werden die Kosten für einen Anwalt abgelehnt? Wie kompetent sind die Mitarbeitenden? Das Resultat auf diese und viele weiteren Fragen fiel eindeutig aus: Coop Rechtsschutz erzielte bei fast allen Kriterien das beste Resultat und schwang am Ende mit der Gesamtnote 5,3 unter den acht grössten Rechtsschutzversicherungen klar obenauf.

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tig verändert (auch wenn Sie es nicht immer merken). Unsere Autoren – Unternehmer, Intellektuelle, Kreative – garantieren für Qualitätsinhalte, gute Ideen und Anregung mit geringer Halbwertszeit. Wer liest, nimmt sich Zeit, denkt nach, denkt weiter, hält sich fit. Lesen wird in den kommenden Jahren zu einer immer elitäreren Veranstaltung. Damit einher geht eine Entwicklung, die eben erst begonnen hat: Wer zur Leseelite gehört, ist auch bereit, mehr für gute Lektüre zu bezahlen als in der Vergangenheit. Die Quersubventionierung über Inserate, die bei Zeitungen und Zeitschriften bis heute die Regel ist, neigt sich dem Ende zu. Weniger Leute werden mehr für Qualitätsinhalte bezahlen. Das mag demokratietheoretisch vielleicht problematisch sein, doch lässt sich diese Entwicklung nicht durch staatliche Subventionierung von Zeitungen und Zeitschriften aufhalten. Am Ende entscheidet der Konsument. Dem qualitätsbewussten Leser

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entspricht das qualitätsbewusste Magazin. Es bricht eine neue Ära der Qualitätspublizistik in verschiedensten Nischen an. Wir sind hier Avantgarde und arbeiten daran, uns in unserer Nische als liberale Autorenund Debattenzeitschrift zu profilieren. Wenn Sie gerne lesen, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Eine kleine, hochmotivierte, junge Redaktion erfindet zusammen mit profilierten Autoren aus Politik, Wirtschaft und Kultur Monat für Monat ein Magazin, das Sie fesselt – nicht durch plakative News, sondern durch klares Denken und eine präzise Sprache. Mehr lesen. Weiterdenken! Mehr lesen. Fitness fördern! Mehr lesen. Besser leben! René Scheu, promovierter Philosoph, Herausgeber und Chefredaktor des «Schweizer Monats»

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Samsonite mit satten Jubiläumsrabatten! Zögern Sie nicht, von 25 bis 40 Prozent Rabatt auf Samsonite zu profitieren! Die Swiss Industrial Division (SID) bietet SKO-Mitgliedern über ihre Website das Samsonite-Programm mit Spezial-Rabatten an: 40 Prozent auf Sondermodelle, 25 Prozent auf das reguläre Samsonite-Sortiment!

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SKOLEADER – Ihre Meinung zählt!

sko-news

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Was halten Sie vom SKO-LEADER, und wie sind Sie damit zufrieden? Wir möchten es genau wissen und laden Sie ein, an unserer Online-Umfrage teilzunehmen. Helfen Sie uns dabei, das Mitgliedermagazin noch attraktiver zu gestalten und an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Als SKO-Mitglied erhalten Sie alle zwei Monate das Verbandsmagazin SKO-LEADER. Ende 2008 hatten wir Sie bereits um Ihre Meinung gefragt. Nun möchten wir gerne von Ihnen wissen, ob Sie damit noch immer zufrieden sind und wie Sie das Heft aktuell beurteilen. Finden Sie den SKO-LEADER lesenswert und interessant? Sind Sie zufrieden mit den Themen und dem Inhalt, oder vermissen Sie etwas? Entspricht er im Niveau Ihrer Vorstellung? Was können wir verbessern? Ihre Meinung interessiert uns! Beantworten Sie einfach die Fragen auf www.sko.ch/umfrageleader vollständig und selbstverständlich anonym. Sie helfen uns damit, das Magazin für SIE noch lesenswerter zu machen. Die Resultate werden wir im SKO-LEADER 4/August veröffentlichen. Vielen Dank, dass Sie sich kurz Zeit nehmen, um uns mit Ihrer Meinung zu unterstützen! Die Online-Umfrage finden Sie unter www.sko.ch/umfrageleader. 5/DEZEMBER 2010 www.sko.ch

Laufbahnbegleitung Middle Management braucht Unterstützung Accompagnement de carrière Les cadres moyens ont besoin de soutien

SKO-Präsident und Ständerat Rolf Büttiker über die Laufbahnbegleitung heute und die Rolle der SKO.

DAS VERBANDSMAGAZIN DER SCHWEIZER KADER ORGANISATION PUBLICATION OFFICIELLE DE L’ ASSOCIATION SUISSE DES CADRES PUBBLICAZIONE DELL’ASSOCIAZIONE SVIZZERA DEI QUADRI

Cosmolite, der leichteste und stärkste Samsonite aller Zeiten. Die speziell geformten Rillen, wie sie bei einer Muschel zu finden sind, bieten ein innovatives Design und erhöhen die Schlagfestigkeit. Samsonite nutzt für diese Kollektion die Curv®-Technologie, die auf einer innovativen Verbundtechnik aus Faserstrukturen basiert. Das macht Curv® zu einem der stärksten, leichtesten

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