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3/JUNI 2012 www.sko.ch

Humor in der Führung Humor als betrieblicher Erfolgsfaktor L’humour chez les dirigeants L’humour, facteur de succès dans l’lentreprise

Humor-Trainer Emil Herzog ist überzeugt, dass humorvolle Chefs erfolgreicher sind. Warum das so ist und ob Humor lernbar ist, erklärt er in «Nachgefragt».

DAS VERBANDSMAGAZIN DER SCHWEIZER KADER ORGANISATION PUBLICATION OFFICIELLE DE L’ ASSOCIATION SUISSE DES CADRES PUBBLICAZIONE DELL’ASSOCIAZIONE SVIZZERA DEI QUADRI


inhalt

INHALT 03 Editorial FOKUS SCHWERPUNKT 04 Humor als betrieblicher Erfolgsfaktor NACHGEFRAGT 08 «Humor ist ein hervorragendes Beziehungsschmiermittel» SKO-SPEZIAL NEUMITGLIEDSCHAFT 12 eSpezial: Als SKO-Mitglied nicht nur online profitieren! MITGLIEDERANGEBOT 13 SKO-Spezialangebot Bad Ragaz

Eine hohe Humorkompetenz zählt zu den wichtigsten Faktoren der emotionalen Intelligenz von Führungskräften.

Lauftext NETZWERK SKO-VERANSTALTUNGEN 14 «Vier K» und «vier V» als tragende Säulen 16 Kluger Umgang mit der Infoflut ROMANDIE 18 Éditorial FOCUS 19 L’humour, facteur de succès dans l’entreprise ACTUEL 21 La validation des acquis: de plus en plus important! 23 Le télétravail: un modèle à développer 24 Certificat ASC en gestion managériale 25 Les clés du succès! IT-WISSEN MANAGEMENT 28 Think big – think Big Data

Emil Herzog: «Beim Humor ist es wie bei der Kreativität. Gefragt ist nichts Perfektes.»

BERATUNG FINANZEN 30 Pensionskassengeld fürs Eigenheim: Die Folgen nicht unterschätzen KARRIERE FÜHRUNG 34 Das Hofnarr-Prinzip SKO-BONUS MITGLIEDERANGEBOT 38 Samsonite – attraktive Rabatte von 25 bis 45 Prozent TOP-DIENSTLEISTUNG 39 Eine Partnerschaft, die sich mehrfach lohnt

Das Internet-Datenvolumen wird sich bis 2015 schätzungsweise vervierfachen.

Der «Hofnarr» als Coach: Kompetenter Partner als Berater für Unternehmer.

SKO-NEWS IN EIGENER SACHE 41 Erfolgreiche Partnerschaft mit Offiziersgesellschaften


editorial

• inhalt

Urs Meier Geschäftsleiter SKO

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Diese Ausgabe ist in zweierlei Hinsicht eine Neuheit: Es dürfte das erste Mal sein, dass ein SKO-LEADER sich des Themas Humor annimmt, und sicher ist es auch der erste rein elektronische SKO-LEADER. Humor ist, wie es der Schwerpunktartikel und das Interview mit Emil Herzog auf den nachfolgenden Seiten beweisen, ein nicht zu unterschätzendes Element im erfolgreichen Umgang miteinander in der Berufswelt! Der Grat ist allerdings schmal, denn nicht jede Form von Humor ist positiv. Vereinfacht gesagt, sollten wir uns selber weniger ernst nehmen und über uns selber lachen (können). Das Lachen über andere, wenn möglich Abwesende, ist dagegen kaum klimafördernd. Das gilt übrigens fürs Privat- wie fürs Berufsleben, denn wer möchte schon durch allfällige Ungeschicke oder einfach so als Stammtischwitz zur Unterhaltung «durchgenommen werden»! Erstmals erscheint ein SKO-LEADER ausschliesslich in elektronischer Form. Das hat vor allem zwei Gründe: Einerseits wollen wir damit die Akzeptanz von eMedien testen, anderseits durch die neue Form und neue Kanäle auch neue Kreise für die Mitgliedschaft ansprechen. Ihre Meinung dazu nimmt uns sehr wunder! Mit dem Link www.sko.ch/eleader-umfrage können Sie ab 12. Juni die kleine Umfrage zum eLEADER beantworten – herzlichen Dank im Voraus!

Foto: Bruno Arnold

DER FEINE HUMOR AUF ELEKTRONISCHEM PFAD


fokus

schwerpunkt

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Humor als betrieblicher Erfolgsfaktor Führungskräfte mit Humor sind nicht nur beliebter, sondern meistens auch erfolgreicher im Geschäftsleben. Ein humorvolles Klima im Betrieb zu fördern, liegt im Interesse der gesamten Belegschaft. Doch wie geht das?

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achen erzeugt ein gutes Gefühl. Und noch mehr: «Humor entspannt, macht kreativ und verbindet Menschen», bringt Emil Herzog die drei Hauptnutzen von Humor auf den Punkt. Der Mann spricht aus Erfahrung. Seit Jahren besucht der frühere Marketing-Manager Firmen und referiert zum Thema. So auch für die Schweizer Kader Organisation SKO, für die er in diesem Jahr insgesamt vier SKO-TrendShops zum Thema «Führen mit Humor» gestaltet (siehe Box). Für ihn ist klar,

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dass mehr Humor zu einer positiven Firmenkultur beiträgt und – gezielt eingesetzt – in jedem Fall ein besseres Klima schafft. Tatsächlich setzt sich auch bei uns, ausgehend von den USA und Grossbritannien, langsam die Erkenntnis durch, dass eine hohe Humorkompetenz von Vorgesetzten zu den wichtigsten Faktoren der emotionalen Intelligenz zählt. In den USA werden Führungskräfte vor der Anstellung nicht selten sogar auf ihren Humor getestet.

Foto: Inmagine

Humor im Betrieb wirkt sich positiv auf Firmenkultur, Klima, Teamgeist und Gesundheit aus.


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fokus

schwerpunkt

Humor ist nicht Sprüche klopfen Wer hat es nicht schon selbst erlebt: Mit einer gesunden Portion Humor läufts auch im Arbeitsalltag meistens runder. Lachen macht die Arbeit vielleicht nicht leichter, aber sicher lebendiger und freudvoller. Der deutsche Psychologe und Theologe Thomas Holtbernd hat vor einigen Jahren im deutschsprachigen Europa die Auswirkungen von Humor auf die Unternehmenswelt untersucht und kam zum eindeutigen Schluss, dass sich die Effizienz in Organisationen steigern lässt, wenn Führungskräfte ihren Mitarbeitenden mit Humor begegnen. «Humor ist die sanfte Methode, um anderen Wahrheiten zu sagen, durch Selbstironie das Selbstbewusstsein zu stärken und so Emotionalität und Sachlichkeit miteinander zu vereinbaren», schreibt er in seinem leider vergriffenen Buch «Führungsfaktor Humor». Dabei betont Holtbernd auch, dass Disziplin und Humor keine Gegensätze sind, Humor sogar viel mehr die Voraussetzung für Disziplin ist. Humor kann Konflikte entschärfen, baut Stress ab und fördert den Teamgeist, eben weil er Beziehungen schafft und Menschen miteinander verbindet. Doch wie funktioniert Humor eigentlich? «Nehmt eure Arbeit ernst – aber euch selbst nicht so wahnsinnig» könnte man als Leitmotiv für Humor in der Führung nennen. In einer solchen Atmosphäre ist vieles offiziell erlaubt: Spontansein, Lachen, offenes Reden, Ausprobieren von Neuem und auch mal Scheitern. Humor hat fast immer mit Überraschung zu tun. 90 Prozent der komischen Situationen, die wir erleben, sind ungeplante Alltagssituationen. Humor bedingt häufig einen Perspektivenwechsel, Lachen wird ausgelöst durch eine Über- oder Untertreibung. Andere Humortechniken sind Wortspiele, Metaphern, Absurditäten oder auch mal eine Provokation. Dabei ist ein hu-

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SIEBEN HUMOR-KOMPETENZEN FÜR KADER 1. Einen humorvollen Rahmen schaffen. Lernen Sie den eigenen Humor zu verstehen und zu vertiefen. 2. Eine spielerische Haltung kultivieren. Erkunden Sie Ihre «dumme», komische Seite. 3. Humor mit Emotion rüberbringen. Lachen Sie öfters und improvisieren Sie. 4. Die Sprache des Humors erlernen. Füllen Sie Ihren Humor-Werkzeugkasten – mit Wortspielen, lustigen Geschichten, Umdeutungen und Übertreibungen. 5. Humor-Ressourcen im Alltag finden. Fragen Sie sich, was Sie eigentlich lustig finden und wo der Humor im Alltag steckt. 6. Über sich selbst lachen. Sie sind nicht der Mittelpunkt des Universums. 7. Eine spielerische innere Haltung kultivieren. Humor und Lachen in guten wie in schlechten Tagen baut Stress ab. Quelle: Emil Herzog

morvoller Umgang miteinander nicht zu verwechseln mit plattem Witzeerzählen oder Sprücheklopfen am Stammtisch. Nicht selten ist es gerade der feine Humor, der von einer Mehrheit bevorzugt und geschätzt wird. Es sind unter anderem diese Mechanismen, die Berater wie Emil Herzog in ihren Humor-Workshops aufzeigen. HUMOR-LINKS www.humorcare.com www.pello.ch www.tamala-center.de www.lachfalte.com www.heiter-weiter.com www.emil-herzog-live.ch


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fokus

schwerpunkt

Macht in seinen Workshops auch amüsante Übungen: Emil Herzog (rechts) mit Teilnehmer.

ten Fall in der daraus resultierenden Verletztheit. Humor erfordert Taktgefühl und setzt Respekt fürs Gegenüber voraus. Nötig ist auch eine nicht zu knappe Portion Souveränität. So werden sich unsichere Chefinnen und Chefs hüten, den Humor regelmässig einzusetzen. Viel zu gross ist deren Angst, sich bei den Mitarbeitenden lächerlich zu machen und ihre Autorität zu verlieren. «Humor braucht Grösse, Gelassenheit und innere Distanz. Nur wer wirklich top ist, kann sich gelassene Heiterkeit leisten und setzt die Werkzeuge des Humors sparsam, aber gezielt und treffsicher ein», sagt Emil Herzog, «und es erfordert die Bereitschaft, das Gefälle oder sogar die Abgründe zwischen unseren Idealen und Zielen klar zu sehen und auch zu akzeptieren.» Oder, wie es Charlie Chaplin, einer der grössten Komiker aller Zeiten, sagte: «Humor regt unseren Sinn für Proportionen an und lehrt uns, dass in der Überbetonung des Ernstes das Absurde lauert.» (Lesen Sie auch das Interview mit Emil Herzog zu diesem Thema auf den folgenden Seiten.)  Michael Zollinger

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SKO-TRENDSHOPS Emil Herzog führt für die SKO drei weitere Seminare zum Thema «Führen mit Humor: Mehr Erfolg – weniger Stress» durch. In den Workshops werden die Mechanismen des Humors erklärt und anhand verschiedener Übungen und Spiele die eigene Hunorkompetenz geübt und direkt erfahrbar gemacht. Daten und Kursorte 2012: • Dienstag, 11. September, Parkhotel, Zug • Mittwoch, 19. September, Hof zu Wil, Wil • Donnerstag, 8. November, IWAZ, Wetzikon Infos und Anmeldung: www.sko.ch/trendshops

Foto: Inmagine

Humor braucht Grösse und Gelassenheit Humorwissenschaftler Holtbernd erinnert gerne an die Funktion des Hofnarren an den früheren Königshäusern. «Im Unternehmen steht der Narr als Projektionsfläche für das Nichtgelungene, Unvollständige, das Missgeschick. Führungskräfte, die eine Humorkultur fördern, ermöglichen den Mitarbeitenden, ihr eigenes Scheitern zu bewältigen», sagt Holtbernd. Der Perspektivenwechsel oder eben die radikal andere Sicht des Narren kann selbst in schwierigen Momenten wie etwa einem ChangeProzess im Betrieb entkrampfen oder einen solchen sogar positiv beeinflussen. Eine der grössten Gefahren beim Humoreinsatz lauert beim Missverstandenwerden und im schlech-


IMPRESSIONEN VOM HUMORWORKSHOP IN OLTEN

•••• inhalt Alle Impressionen vom SKO-Trendshop «Homor in der Führung» finden Sie unter flickr.com

Fotos: Daniela Friedli

fokus

schwerpunkt

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fokus

nachgefragt

«Humor ist ein hervorragendes Beziehungsschmiermittel»

Herr Herzog, bevor Sie mit Humor-Trainings und Unternehmenstheater begannen, arbeiteten Sie bei Nestlé und Unilever. Wie stand es dort um den Humor? Je nach Abteilung natürlich sehr unterschiedlich. Im Marketing, wo ich tätig war, gab es in beiden Firmen schon einige bunte Vögel und entsprechend regelmässig humorvolle Momente. Andernorts war es in dieser Hinsicht eher etwas trüb.

Wie kamen Sie dazu, sich von Berufs wegen mit Humor zu befassen? Der Wechsel kam «step by step». Ich war ja damals junger Familienvater. Aufgetreten bin ich schon als Kind am Schulsilvester, in der Pfadi und später im Militär. Es liefen immer alle um mich zusammen. Offensichtlich fanden mich viele lustig. Neben meinem Hauptjob beschloss ich, in der Freizeit die Mimenschule von Daniel Ilg in Zürich zu besuchen.

«Chefs, die den Humor geschickt nutzen, schaffen ein gutes Klima und haben das Publikum schnell im Sack.»

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Foto: Daniela Friedli

Humor in der Führung schafft mehr als nur Entkrampfung, sagt Emil Herzog. Der Humor-Trainer erklärt im Interview, warum humorvolle Chefs erfolgreicher sind, inwiefern Humor lernbar und wo er fehl am Platz ist.


•••• inhalt

fokus

nachgefragt

EMIL HERZOG

ist Ökonom und war zwanzig Jahre im Marketing von Nestlé, Unilever und der Globus-Gruppe tätig. Nach dem Besuch der Ilg-Mimenschule und zwei CabaretSoloprogrammen machte er sich im Bereich Unternehmenstheater, Mental- und HumorTrainings selbständig. Seither wird er von Firmen wie Coop, BMW, dem deutschen Otto-Versand oder der deutschen Post für Workshops, Coachings oder Referate engagiert. Er ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Stäfa.

Deutschland engagiert als Aufwärmer oder Enteiser in Grossfirmen wie der deutschen Post oder dem Otto-Versand. Die Deutschen sind insgesamt wohl eher spontaner als die Schweizer, und sie sind im Allgemeinen auch eher bereit, ein Risiko einzugehen und auf die Pauke zu hauen. In der Schweiz ist man bekanntlich tendenziell introvertierter.

In den letzten Jahren waren Sie häufiger in Deutschland tätig. Warum? Ich trat dort zu einem frühen Zeitpunkt an der «Akademie für Innovation und Querdenken» vor 500 Business- und Mentaltrainern auf. Das schlug ein wie eine Bombe. Fortan wurde ich häufig in

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Warum ist eine humorvolle Unternehmenskultur erstrebenswert? Wenn der Rahmen stimmt, stimmt die Leistung. Dafür müssen sich die Leute wohlfühlen. Humor wirkt erwiesenermassen stressabbauend. Chefs, die den Humor geschickt nutzen und ihn zum Beispiel bewusst bei Präsentationen einsetzen, schaffen ein gutes Klima und haben das Publikum schnell im Sack. Wichtig ist immer Authentizität. Wenn man merkt, dass einer den Humor nur benutzt, um zu verführen, dann wirkt es kontraproduktiv. Humor hilft auch, einen gesunden Abstand zu gewinnen.

Foto: Daniela Friedli

Einmal in der Woche ging ich fortan dorthin. Daraufhin erarbeitete ich nacheinander zwei abendfüllende Kabarettprogramme und spielte diese in Kleintheatern über 150 Mal. Mit einem dritten Programm klappte es aber nicht mehr, und ich kam auf die Idee, Spielkultur und Business zusammenfügen. Ich machte mich selbständig und begann mit Unternehmenstheater. Die Humortrainings kamen erst später.

Auch in den USA und England ist Humor allgegenwärtiger. Warum? Er ist dort einfach «part of the culture». Zudem erlaubt die englische Sprache sehr viele Wortspiele.


fokus

nachgefragt

•••• inhalt «Humor hat immer etwas mit differenzierter Wahrnehmung zu tun.»

Wie verhindere ich als Vorgesetzter, dass es peinlich wird? Es geht ja nicht darum, den Gockel zu spielen oder den Oberguru. Sondern Sie müssen sozusagen die Erlaubnis geben. Je nachdem, wie lustig Sie sind, können Sie sich dann auch involvieren, aber Sie müssen vor allem ein bisschen die Spielregeln definieren. Beim Humor ist es wie bei der Kreativität. Gefragt ist nichts Perfektes. Flicken und Ergänzen ist erlaubt. Wenn es jedes Mal funktionieren muss, funktioniert es eigentlich nicht. Wichtig ist, den Humor mit Respekt einzusetzen. Ist im Geschäftsalltag Humor auf Kosten anderer grundsätzlich tabu? Wenn ein sehr vertrauensvolles Klima herrscht, darf es auch mal ein bisschen auf Kosten anderer gehen. Das ist aber immer eine Gratwanderung.

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In welchen Situationen ist Humor nicht angebracht? Sicher bei Entlassungen oder schweren Krankheiten oder auch beim Check-in am Flughafen. Aber auch immer dann, wenn es jemand nicht wünscht. Der Respekt steht immer im Zentrum. Wie wichtig ist für Führungskräfte Selbstironie und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen? Der ideale Vorgesetzte ist sicher derjenige, der über sich selbst lachen kann. Ohne Kompetenz geht das aber nicht. Der genussvolle Dominanzverzicht, wie ich das gerne nenne, braucht Gelassenheit. Wenn jemand permanent Angst um sein Profil hat, lässt er es besser bleiben. Es darf auch mal nicht lustig sein. Humor ist auch, Geschichten zu erzählen. Sie geben Humor-Workshops. Ist Humor wirklich lernbar? Bedingt. Sie können die Mechanismen von verbalem und nonverbalem Humor lernen, das sehr wohl. Ein humorloser, trockener Typ wird durch ein solches Seminar aber nicht plötzlich humorvoll. Veränderungen brauchen bekanntlich Zeit. Man kann die Leute jedoch animieren, ihren bereits vor-

Foto: Daniela Friedli

Die Gefahr ist immer, dass es kippt. Schliesslich ist Humor Geschmacksache. Das stimmt, aber es gibt immer wieder einiges, was alle lustig finden. Humor hat immer etwas mit differenzierter Wahrnehmung zu tun. Die Bereitschaft zum Risiko muss aber natürlich schon vorhanden sein.


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fokus

nachgefragt

handenen Humor kennen zu lernen und bessere Strategien zu benutzen. Man kann die Leute sensibilisieren und ein wenig wachrütteln. Gibt es aufgrund Ihrer Erfahrung einen Zusammenhang zwischen Hierarchie und Humorfähigkeit? Ja, den gibt es. Nehmen wir die SKO-Mitglieder, das sind ja alles geschulte Leute. Solche sind meistens interessiert am Thema Humor, denn sie wollen sich als Vorgesetzte meistens profilieren. Das sogenannte Fussvolk erwartet von mir eher, dass ich sie einfach unterhalte und vor allem als Kabarettist auftrete, sie zum Lachen bringe.

Was kann ein Vorgesetzter von der Figur des Clowns lernen? Sehr viel. Der Clown hat seinen Ursprung in England und heisst übersetzt Tölpel. Er ist der dumme August und steht in Beziehung zum Weissclown. Der Mechanismus zwischen den beiden macht den Humor. Der Weissclown ist der Vertreter der Gesellschaft, der August ist der Verlierer. Er ist beliebter und geniesst unsere Sympathien. Chefs, die über sich selbst lachen können, sind bereits ein Stück weit in dieser Rolle. Vielleicht nennen wir es besser die Rolle des Kindes, das auch Schwächen zeigt. Das macht einfach sympathisch. Interview: Michael Zollinger

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netzwerk

sko-veranstaltungen

«Vier K» und «vier V» als tragende Säulen Mit einem Besucherrekord endete das Messe-Duo Personal Swiss und Swiss Professional Learning 2012 in Zürich: 3’848 Personalverantwortliche trafen am 17. und 18. April auf insgesamt 239 Aussteller. Die Schweizer Kader Organisation SKO konnte zahlreichen Besuchern einen «Karrieredrink» offerieren.

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bwohl die technische Weiterentwicklung viel Aufmerksamkeit in der Personalarbeit beansprucht, ist das Interesse an Führung und guter Zusammenarbeit ungebrochen hoch. Das zeigte das diesjährige HR-Jahresevent Personal Swiss und Swiss Professional Learning am 17. und 18. April in Zürich. Dominik Neidhart hat mit Leib und Seele erfahren, was ein Team zusammenschweisst: Der Hochleistungssegler erzielte mit dem Team Alinghi einen historischen Sieg beim XXXI. America’s Cup. Als Keynote-Speaker der Personal Swiss erläuterte er im dicht umdrängten Praxisforum, worauf Teamexzellenz basiert: auf den «vier K» Kommunikation, Koordination, Kooperation und Krisenmanagement. «Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser» plädierte der Segler am Ende seines mitreissenden Vortrags dafür, grundsätzlich an die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter zu glauben. Auch Frank Breckwoldt, Geschäftsführer von Ryf Coiffeur und Führungskräfte-Trainer in persona, hält ein positives Menschenbild in der Führungsarbeit für unabdingbar: Neben Verantwortlichkeit, Verbindlichkeit und Vorbildfunktion zählt er Vertrauen zu den «vier V», zu den «Grundsätzen fürs Spitzenspiel» innerhalb seines Führungskonzepts «Hochleistung und Menschlichkeit». Aus Angst lie-

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Die SKO erfolgreich an der HR-Fachmesse Personal Swiss 2012


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netzwerk

sko-veranstaltungen

Die nächste HR-Fachmesse findet am 9. und 10. April 2013 in Zürich statt.

Besucherrekord auch bei der SKO Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres offerierte die Schweizer Kader Organisation SKO dem Messepublikum an der Personal Swiss 2012 erneut den «Karrieredrink für eine vitale Laufbahn». Wiederum erwies sich der frische Fruchtsaft von Zamba als Anziehungspunkt: Rund 500 Standgäste genossen an den zwei Messetagen einen der angebotenen «Karrieredrinks». Es ergaben sich viele interessante Gespräche mit den Fachbesuchern, und die SKO konnte sich einmal mehr mit ihren vielfältigen Dienstleistungen vorstellen. Verzeichnen konnte die SKO auch zahlreiche neue Mitgliedschaften und viele Kontakte. Zufrieden mit der Messe und den Besuchern zeigte sich auch der ausbilderverband.ch, der sich wie in den vergangenen Jahren zusammen mit der SKO präsentierte.

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Der Fachvortrag der SKO-TrendShop-Referentin Christina Weigl erwies sich auch in diesem Jahr als Publikumsmagnet, wie das überaus gut besuchte Forum zeigte. Das Thema «Durch persönliche Leadership begeistern» interessierte die Besucher und liess den Vortrag zum Erfolg werden. Zu Beginn des Vortrages stellte Edith Keller Schwarz, Verantwortliche des Ressorts Weiterbildung, kurz die SKO vor und wies auf die Abendveranstaltungen SKO-TrendShops hin.  Petra Jauch, spring messe Management Petra Kalchofner, SKO

IMPRESSIONEN 2012 Bilder zur Messe Personal Swiss finden Sie unter www.personal-swiss.ch www.flickr.com und ein Video unter www.personal-swiss.ch

PERSONAL SWISS 2013 Informieren Sie sich über Neuheiten im Personalwesen und nutzen Sie die zahlreichen NetworkingMöglichkeiten. Die nächste HR-Fachmesse findet am 9. und 10. April 2013 in Zürich statt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.personalswiss.ch zu finden.

Foto: SKO, spring Messe Management

fen Menschen dauerhaft nicht schneller, gab Breckwoldt zu bedenken. Gleichwohl sieht der Unternehmer auch die Notwendigkeit, Mitarbeitern einen deutlichen Ansporn zu geben und Zielverfehlungen oder Spielregelverstösse konsequent zu ahnden – das hohe Mass an Menschlichkeit müsse sich mit einem ebenso starken Hochleistungsanspruch die Waage halten. «Nichts wird den Unternehmenserfolg stärker beeinflussen als die Führungsqualität», prophezeite der Keynote-Speaker.


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sko-veranstaltungen

Kluger Umgang mit der Infoflut Wie bewältigen wir die Infoflut – und wie vereinfachen und entschleunigen wir unser Leben? «How to simplify my life» war das Thema des 26. SKO-LeaderCircle der Schweizer Kader Organisation SKO und der «Handelszeitung» vom 22. März 2012 mit einem prominent besetzten Podium. Prominentes Podium am 26. SKOLeaderCircle (v.l.): Christoph Clases, AOC Unternehmensberatung, Andreas Wetter, Orange Schweiz, Pascal Ihle, «Handelszeitung», Karin Frick, Gottlieb Duttweiler Institute, Dominik Allemann, Bernet PR

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mit E-Mails umgehen! Zweitens eine klare Kommunikationsstrategie für sich und das Unternehmen definieren. Und falls alles nichts nützt, die Möglichkeiten des Spamfilters ausloten.  Handelszeitung

28. SKO-LEADERCIRCLE Der 28. SKO-LeaderCircle der SKO und der «Handelszeitung» findet am Donnerstag, 20. September 2012, zum Thema: «Erfolgreich (Lohn) verhandeln» statt. Im SIX ConventionCenter in Zürich debattiert ein prominent besetztes Podium mit Patrons, CEOs, HR-Chefs und Weiterbildungsspezialisten unter der Leitung von Pascal Ihle – auch mit dem Publikum – die erfolgreichsten Verhandlungsstrategien. Nutzen Sie beim anschliessenden Stehdinner die Gelegenheit zum Mitdiskutieren und Netzwerken und sichern Sie sich hier Ihren Platz. Wir freuen uns auf Sie. Datum: Donnerstag, 20. September 2012 Ort: SIX Swiss Exchange, ConventionPoint, 8001 Zürich Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.sko.ch/leadercircle

Foto: Christian Dancker

E

ine Umfrage der Schweizer Kader Organisation SKO und der «Handelszeitung» brachte ein weit verbreitetes Missbehagen klar zum Ausdruck. Mehr als zwei von drei Befragten gaben an, «manchmal» von der Informationsflut überfordert zu sein oder gar von ihr erdrückt zu werden (68,6 Prozent). Zusätzliche 12,5 Prozent empfinden dieses Gefühl sogar «häufig», sodass mehr als 80 Prozent überzeugt sind, unter der grossen Menge an E-Mails und Infos zu leiden. 632 Personen, vornehmlich in Kaderpositionen tätig, beantworteten den Fragebogen. Was heisst das nun im Berufsalltag? Wie kann man diese tägliche Lawine bewältigen? Diese Fragen standen im Zentrum des 26. LeaderCircle der SKO, der unter dem Titel «How to simplify my life» stand. Der ehemalige Orange-Chef Andreas Wetter, der Arbeitspsychologe Christoph Clases, die Trendforscherin Karin Frick und der Kommunikationsprofi Dominik Allemann gaben gute Tipps. Erstens verursachen auch wir die Informationsflut – also sparsam


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IMPRESSIONEN VOM 26. SKO-LEADERCIRCLE DER SKO

Alle Impressionen vom 26. SKO-LeaderCircle finden Sie unter www.flickr.com

«How to simplify my life» war Thema des 26. SKO-LeaderCircle von SKO und «Handelszeitung».

Eugen Müller/Lift AG, Werner Bernhart/Concordia (v.l.)

Marcel Finker/Swiss Life, Peter Landolt/Zürcher Kantonalbank (v.l.)

Riccardo Prestini/Angst-Pfister, Markus Baumann/Rheinmetall Air Defence AG

Teresa Latempa, Marc Schällebaum/SKO (v.l.)

Walter Gemperle/Cotras, Stephan Stamm/Swisscom (v.l.)

Dieter Müller/AF Consult Switzerland, Yvonne Müller (v.l.)

Evi Giannakopoulos/stress away, Luca Todeschini/Tiffany Watch (v.l.)

Christoph Schneider/Schneider.Weiterbildungsberatung, Ueli Gertsch/Life Competence Team GmbH (v.l.)

Urs Meier/SKO, Blanca Koller/BK Treuhand (v.l.)

Martin Gross/Schweizerische Südostbahn, Denise Schoch/Metzger-Versicherungen (v.l.)

Fotos: Christian Dancker

netzwerk

sko-veranstaltungen


éditorial

• index

L’HUMOUR SUBTIL PAR VOIE ÉLECTRONIQUE

Urs Meier Directeur ASC

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D’un seul coup, deux nouveautés pour cette édition: une première pour l’humour, sujet traité dans LEADER ASC, et une deuxième première pour une édition uniquement électronique. L’article du point fort et l’interview avec Emil Herzog le démontrent clairement, l’humour est un élément à ne pas sous-estimer dans les relations réussies du monde du travail! Cependant, la voie est étroite, toute forme d’humour n’étant pas positive. Pour simplifier, nous devrions (pouvoir) nous prendre moins au sérieux et rire de nous-mêmes. Se gausser de tiers, si possible absents, est en revanche peu propice au bon climat. Il en est d’ailleurs ainsi dans le privé comme dans le professionnel, personne n’appréciant de se voir «casser du sucre» pour d’éventuelles maladresses ou tout simplement faire l’objet de blagues de café! Pour la première fois, LEADER ASC ne paraît que sous forme électronique, principalement pour deux raisons: d’une part, nous voulons tester l’acceptation des e-médias, d’autre part, nous désirons nous adresser à d’autres cercles susceptibles d’affiliation par ces nouvelles formes et nouveaux canaux. Votre opinion à ce sujet nous intéresse vivement! Dès le 12 juin et par le lien www.sko.ch/eleader-umfrage vous pouvez répondre à un petit sondage sur eLEADER – nous vous en remercions par avance!


•• index

romandie

focus

L’humour, facteur de succès dans l’entreprise Les dirigeants faisant preuve d’humour sont non seulement plus appréciés, mais ont plus de succès dans les affaires. Promouvoir un climat empreint d’humour est dans l’intérêt de tous. Mais comment y parvenir?

«L

’humour détend, rend créatif et lie les uns aux autres», c’est ainsi qu’Emil Herzog en dépeint les trois points principaux. Et il sait de quoi il parle, puisqu’il tient des conférences à ce sujet dans les entreprises. Il est persuadé que l’humour contribue non seulement à une cul-

ture positive de l’entreprise, mais que, bien appliqué, il crée un meilleur climat. Effectivement, même chez nous, il est lentement admis que les compétences élevées en humour chez les supérieurs font partie des facteurs les plus importants de l’intelligence émotionnelle.

L’humour en entreprise exerce une influence positive sur sa culture, l’esprit d’équipe et la santé.

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•• index

romandie

focus

L’humour, ce n’est pas réciter des blagues Avec une bonne dose d’humour, le travail quotidien fonctionne mieux. Rire ne rend pas plus facile le travail, mais plus vivant et joyeux. Il y a quelques années, Thomas Holtbernd, psychologue et théologien, a analysé les effets de l’humour dans le monde des entreprises d’Europe germanophone. Il en a conclu que l’efficacité des organisations peut être augmentée si les dirigeants font preuve d’humour envers leurs collaborateurs. «L’humour, c’est la méthode douce pour faire passer des vérités, pour renforcer sa propre conscience par l’autodérision et ainsi allier l’émotion à l’objectivité», écrit-il dans un livre épuisé intitulé «L’humour, facteur de direction». Holtbernd y souligne également que la discipline et l’humour ne sont pas contradictoires, mais que l’humour est plutôt condition préalable de la discipline. Il permet d’apaiser des conflits, diminue le stress et encourage l’esprit d’équipe, justement parce qu’il crée des relations entre les personnes. Dans une atmosphère pleine d’humour, bien des choses sont officiellement permises: la spontanéité, le rire, la libre parole, essayer des nouveautés et même échouer. L’humour a souvent à faire avec des surprises. 90 pourcent des situations comiques vécues sont des cas quotidiens non prévus. Se comporter les uns les autres avec humour ne doit toutefois pas être confondu avec des gags gras ou des blagues plates. Car la majorité apprécie justement l’humour fin et subtil. L’humour a besoin de grandeur et de flegme «Les dirigeants encourageant la culture de l’humour permettent aux collaborateurs de surpasser leur propre échec», déclare Holtbernd, scientifique de l’humour. Changer de perspective ou adopter un

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Même lors des ateliers, les exercices sont amusants: Emil Herzog (à droite) avec un participant.

point de vue radicalement différent peut aider à surmonter des moments difficiles. L’un des plus grands risques en faisant de l’humour, c’est le malentendu et dans le pire des cas, le sentiment de vexation qui peut en résulter. Une condition sine qua non de l’humour réside dans le tact et le respect de son vis-à-vis. Il faut aussi une bonne portion de souveraineté. «L’humour a besoin de grandeur, de flegme et de distance intérieure. Seul celui qui est vraiment sûr peut se permettre une gaieté sereine en utilisant les outils de l’humour de manière économe, mais ciblée et précise», voici ce que dit Emil Herzog, «et cela demande d’être prêt à voir et accepter la chute ou même les abîmes se situant entre nos idéaux et nos objectifs.»  Michael Zollinger


•• index

romandie

actuel

La validation des acquis: de plus en plus important! Dans un proche avenir, le concept de validation des expériences professionnelles ou extra-professionnelles va gagner en importance. Beaucoup de personnes disposent de compétences non reconnues et d’un parcours de vie souvent très riche.

L

es femmes, épouses de patrons de PME, accomplissent un travail administratif important mais bien souvent dans «l’ombre»! Les contacts avec la clientèle, la facturation, le secrétariat, la comptabilité, etc. Sans un tel appui, bien des petites entreprises ne pourraient survivre! Toute cette activité n’est pas reconnue à sa juste valeur. En cas de séparation ou de divorce, ces femmes se retrouvent sur le marché du travail, avec une grosse expérience, mais sans aucun papier! Pour ces cas-là, la

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validation devient indispensable. Il en va de même dans d’autres circonstances. Les certificats de travail ne reflètent pas toujours l’ensemble des compétences. Parfois, ces documents sont même très mal élaborés et incomplets! Organisme de validation Depuis quelques années, l’Association suisse des cadres se profile toujours plus comme un organisme de validation des compétences dans des domai-


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actuel

nes très divers, conduite en entreprise, cadres de la police, officiers. Nous sommes toujours plus sollicités pour des fonctions dirigeantes telles que dans la protection civile, les pompiers, les sous-officiers, etc. Depuis 2009, nous avons décerné 280 diplômes d’officiers en Suisse romande, et cette validation s’étend dès cette année partiellement à la Suisse allemande. Les cadres de la police Pour la première fois, notre association aura le plaisir de collaborer avec cette institution et décernera des certificats ASC à des cadres de la police. Une reconnaissance civile que le directeur de l’Académie, Alain Bergonzoli, entend absolument mettre en place et développer encore plus largement à l’avenir. Cette certification mettra en évidence les compétences de conduite, de pédagogie et en ressources humaines. Rappelons que «Sava-

tan» forme les policiers des cantons de Vaud et du Valais. Nous pouvons imaginer que d’autres cantons pourront solliciter notre collaboration ces prochaines années. Une négociation avec le CICR Des premiers contacts ont aussi été pris avec le CICR. L’idée étant aussi de mieux mettre en valeur la riche expérience des délégués qui pilotent des projets souvent complexes en Afrique, en Amérique du Sud ou ailleurs. Il faut transformer ces missions à l’étranger comme de réels atouts dans un dossier de candidature et non pas un handicap! La direction romande se réjouit de pouvoir dialoguer et négocier avec une organisation aussi prestigieuse que le CICR, et nous aurons peut-être le plaisir de décerner à ces hommes de terrain nos certificats et diplômes ASC.  Bernard Briguet, Directeur Suisse romande

IMPRESSUM HERAUSGEBERIN/ ÉDITEUR Schweizer Kader Organisation Postfach, 8042 Zürich Tel.: 043 300 50 50 info@sko.ch www.sko.ch REDAKTION/ RÉDACTION Petra Kalchofner leader@sko.ch

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INSERATE/ ANNONCES Jeannette Häsler Daffré j.haesler@sko.ch GESTALTUNG/ MISE EN PAGE werbewerft info@werbewerft.ch www.werbewerft.ch

ERSCHEINUNGSWEISE/ PARUTION 6x jährlich/par année

REDAKTIONSCHLUSS/ DÉLAI RÉDACTIONNEL 4.7.2012

NÄCHSTE AUSGABE/ PROCHAINE ÉDITION SKO-LEADER 4/12 14.8.2012

SKO-LEADER 3/12 Digitale Ausgabe (PDF)/elektronischer Versand

THEMA/THÈME Werte im Clinch/ Les valeurs en contradiction

Geht an alle Mitglieder der SKO


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Le télétravail: un modèle à développer Selon une récente étude de l’université de St-Gall, pas moins de 450’000 personnes pourraient sans problème travailler au moins un jour par semaine à la maison. Cela donnerait un gain de temps de 40 minutes par personne, ce qui ferait un potentiel théorique de 300’000 heures par semaine.

deviennent des éléments très importants. De très nombreuses tâches administratives s’exécutent encore mieux dans le calme et ne justifient pas forcément une présence physique au bureau. Moins de kilométrages, donc moins de trafic, un effet écologique appréciable et en plus cela générerait une économie des coûts par poste de travail!

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vec le développement des nouvelles technologies, les entreprises doivent se montrer ouvertes à une organisation plus souple et qui permet d’améliorer la qualité de vie des collaboratrices et collaborateurs. Dans le secteur tertiaire «l’économie du savoir», l’option du télétravail peut s’avérer très productive. economiesuisse soutient cette idée (journée du 10 mai consacrée à cette thématique) et invite le patronat à offrir une telle option. Facteur de motivation Le fait de pouvoir bénéficier de cette souplesse constitue un réel plus pour le personnel qui pourra ainsi s’éviter un déplacement professionnel, prendre un repas de midi en famille, profiter d’un horaire à la carte. Cette flexibilisation va dans le bon sens et dans l’optique d’une fidélisation de «l’équipe». Pour beaucoup de personnes, la qualité de vie, trouver le bon équilibre entre le travail, la famille et les loisirs

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Le bon compromis Combiner l’activité en entreprise et le télétravail dans une proportion de 4 à 1 me semble un bon compromis. Attention toutefois à l’isolement! Les innovations découlent souvent des rencontres et des échanges autour de la machine à café! Les relations, le travail en équipe, le partage d’idées nécessitent une implication concrète dans l’entreprise. Rédiger un article, finaliser un procès-verbal, synthétiser un projet, se documenter sur un nouveau produit, etc. sont des activités qui peuvent se faire chez soi encore mieux. Les cadres devraient aussi se «mettre au vert» une à deux fois par mois pour de la réflexion. Prendre de la distance, réfléchir à tête reposée, s’avère indispensable. Nous ne pouvons que recommander aux chefs d’entreprises et aux hauts responsables de tester avec leur personnel le modèle du télétravail sur une période déterminée dans une première phase et de le prolonger en cas de succès.  Bernard Briguet, Directeur Suisse romande


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romandie

actuel

Certificat ASC en gestion managériale Le nouveau certificat en gestion managériale comprend 120 heures de formation et se déroule de la manière suivante: • 50 heures de lecture et d’étude • 6 jours de stage en France • travail de mémoire Ouverte aux cadres expérimentés mais aussi à ceux qui se destinent à de nouvelles responsabilités dans le management, cette formation se veut pratique et axée principalement sur des cas d’entreprises. Un certificat ASC (4 crédits ECTS) sera remis aux participants ayant suivi l’entier de la formation. Date/horaire du lundi 3.9.12, 14h00, au samedi 8.9.12, 10h00 Lieu Domaine du Bois de Coursac, F–12150 Sévérac-le-Château

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Méthodologie Nous privilégions les échanges, les discussions ouvertes, les études de cas, les brainstormings, les exercices dans le terrain. Des questions ou des thèmes particuliers pourront être abordés en groupe ou d’une manière individuelle. Les intervenants seront aussi disponibles pour du coaching individuel durant le stage. Ateliers lors du stage Le leadership (mon style), L’animation d’équipe, La gestion de projet, Team-building avec des jeux et des exercices dans le terrain, Les bases financières, Les réunions efficaces, La prise de décisions et la résolution de problèmes, Les bases financières Plus d’information www.cadres.ch/gestion-manageriale-2012


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actuel

Les clés du succès!

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ous vous proposons quelques réflexions liées à la dynamique du succès aussi bien sur le plan personnel que professionnel. Ces éléments ont été tirés de diverses lectures, interviews, entretiens, conférences. Chacun pourra en tirer ses propres conclusions.  Bernard Briguet, Directeur Suisse romande

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SUR LE PLAN PERSONNEL

SUR LE PLAN PROFESSIONNEL

• Devenez un expert dans votre domaine, une «personne ressource». • Faites ce que les autres ne font pas. Créez l’événement! • Soyez ouvert à la nouveauté et sortez de votre zone de confort. • Prenez des initiatives et allez parfois au-delà de votre cahier des charges. • En toute circonstance, restez positif. • Sachez féliciter et remercier. • Savourez le moment présent. • Dirigez votre vie comme votre propre entreprise. • Consacrez 10% de votre temps à de la formation continue. • Soyez fier de chacune de vos journées.

• Éveillez la passion auprès de vos collaborateurs. • Fêtez au sein de votre équipe (même si votre projet n’est pas encore terminé!). • Votre entreprise doit être «un cerveau collectif». • Traitez votre clientèle avec courtoisie et diplomatie. • Tenez compte des réclamations, elles sont riches d’enseignements. • Placez les bonnes personnes à la bonne place. • Fixez-vous chaque soir 5 priorités pour le lendemain. • Recherchez toujours l’excellence. • Ordonner – contrôler – corriger! • Partagez vos connaissances et préparez la relève. Il s’agit d’un extrait de bien d’autres pistes de réflexions.


publireportage

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Das ewige Kreuz mit dem Personal Zu viel oder zu wenig Personal? Beides kann auf die Dauer zu grossen Problemen beziehungsweise Kosten führen und sollte vermieden werden.

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anagement bei Ausfällen und Auslastungsspitzen sowie das effiziente Outsourcen von Aufgaben sind die Königsdisziplin im HR-Bereich. Kurzfristigkeit, Effizienz, Verfügbarkeit und viele andere Themen stellen das HR vor grosse Herausforderungen. Wer die richtige Balance zwischen fixem und flexiblem Personal findet, ist gerüstet für die Zukunft und kann sich so einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen. Case One: Wehe, wenn die Babys kommen! Management bei Personalausfall: Babys sind niedlich, süss und wunderbar, da sind wir uns alle einig. Weniger erfreulich sind jedoch die Lücken und Vakanzen, die die werdenden oder frischgebackenen Mütter im Personalbereich hinterlassen. Zumindest aus Sicht von Verena Gubser, HR-Managerin eines grösseren Dessous-Produzenten. Nebst den freudigen Glückwünschen sind angekündigte Schwangerschaften meistens auch immer mit mühsamer Umorganisation, Personalrotationen und vielfach Überstunden verbunden. Das waren sie zumindest in der Vergangenheit. Verena Gubser überbrückt personelle Engpässe seit einiger Zeit mit STAFF FINDER, da über die innovative Internet-Plattform auch die administrativen Aufgaben automatisch abgewickelt werden. Ob im Bereich Produktion, Verkauf, Logistik oder Promotion – STAFF FINDER bietet temporäre Mitarbeiter mit fundiertem Background an. So bleibt die Lage auch nach der Geburt schön entspannt.

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publireportage

Case Two: Keine Scherben zum Glück. Task-Outsourcing am Beispiel eines Umzugs: Caspar Bauer, Leiter Logistik einer Glas- und Fensterfabrik, freut sich einerseits auf sein neues Einzelbüro im bezugsbereiten Neubau seines Unternehmens, kämpft jedoch mit schlaflosen Nächten, wenn er sich den aufwendigen und diffizilen Umzug des Fensterlagers vor Augen hält. Doch «Zellers Schlafdragées» gehören unlängst der Vergangenheit an. Heute Morgen hat sich Caspar Bauer bei STAFF FINDER registriert und freut sich jetzt aufs sorglose Durchschlafen. STAFF FINDER ist das erste Jobvermittlungs-Tool, das kurzfristig und kostengünstig Temporärmitarbeiter in diversen Bereichen bereitstellt, die man selbst auswählen kann – und das bestimmt ohne Risiken und Nebenwirkungen. Case Three: Summer Sun. Peakmanagement für kurzfristige Personaleinsätze: Auch Thomas Bucheli kann sich mal irren. Kaum vorstellbar, aber es ist so. Das ist ärgerlich für all diejenigen, die das Wochenendprogramm bereits auf Badi ausgerichtet haben und jetzt doch gezwungen sind, sich auf der Couch die letzte «Prison Break»-Staffel auf DVD reinzuziehen. Umgekehrt ist es nicht nur ärgerlich, sondern auch fundamental entscheidend fürs Geschäftsergebnis, wenn das Bergrestaurant auf der Rigi kurzfristig von einem Sonnentag anstelle des erwarteten Sommergewitters überrascht wird und die zusätzliche Arbeit nicht mit genügend Personal abgedeckt werden kann. Wo in aller Welt kriegt Thomas Troxler, Geschäftsführer der Panorama-Restaurants, am Samstagnachmittag noch Servicemitarbeiter her, um die Sonnenanbeter in der unerwarteten Sonntagnachmittagssonne zu verköstigen?

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STAFF FINDER stellt als einziges Jobvermittlungstool innert 12 Stunden Mitarbeiter zur Verfügung, und dies an 7 Tagen während 24 Stunden. Wahnsinn! Let it shine! STAFF FINDER: der zuverlässige Partner Die effiziente Abwicklung von Ausfall- und Auslastungsspitzen-Management sowie das Outsourcen von Tasks ist eine grosse Herausforderung, die mit STAFF FINDER optimal gelöst werden kann. Prüfen Sie noch heute, ob und wie viel Geld/Zeit Ihr Unternehmen mit der Bearbeitung dieser Themen verliert. Ein Partner wie STAFF FINDER hilft Ihnen – zuverlässig, gesetzeskonform und mit einer Einsparung von bis zu 80 Prozent des Abwicklungsaufwands. Weitere Informationen zu STAFF FINDER finden Sie unter www.staff-finder.jobs ANGEBOT FÜR SKO-MITGLIEDER Gewitzte Kaderleute profitieren doppelt: Unter allen Suchaufträgen, die im Monat Juni eingegeben werden, verlosen wir einen Tag lang eine Hilfskraft aus dem STAFF-FINDER-Pool. Rasen mähen, Fenster putzen, Keller entrümpeln, Autofelgen polieren oder das noch immer jungfräulich im Keller gelagerte IKEA-Gestell montieren lassen – Ihnen fällt bestimmt was ein… Lassen Sie für sich arbeiten, denn das ist die Devise von STAFF FINDER! Sich registrieren, Suchauftrag eingeben und sich zurücklehnen! Bitte verwenden Sie diesen Link REGISTRIERUNG, um von der Sonderaktion zu profitieren.


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it-wissen

management

Think big – think Big Data In Big Data liegen immense Möglichkeiten, die heute nur sehr unzureichend ausgeschöpft werden, meinen Experten. Welche Märkte und Branchen profitieren in Zukunft davon? Einige Praxisszenarien.

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er Big-Data-Strategien entwirft, muss sich an Rekorde gewöhnen. Das liegt daran, dass wir selbst immer mehr Daten produzieren. In der Halbdekade von 2010 bis 2015 werde sich das im Internet übertragene Datenvolumen vervierfachen, schätzt der Netzwerkspezialist Cisco. Ende 2015 beginnt demnach für die Welt das sogenannte Zettabyte-Zeitalter. Zur Veranschaulichung: Stellt man sich ein heute gebräuchliches Gigabyte als Kaffeetasse vor, dann ergäbe ein Zettabyte (10 hoch 21 Byte) in Kaffeetassen-Volumen etwa die Grösse

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der chinesischen Mauer, die über eine Länge von gut 6’600 Kilometern die Nordwestgrenze des Riesenreiches sichern sollte. Die chinesische Mauer gilt als das grösste Bauwerk der Welt und soll sogar aus dem Weltraum mit blossem Auge erkennbar sein. Für die grossen Datensammler der digitalen Welt, etwa Google, Facebook, eBay oder internationale Grosskonzerne wie Walmart, sind das keine blossen Zahlenspielereien. Sie schliessen schon heute mehrere tausend Rechner zu sogenannten Hadoop-

Foto: Fotolia

Datenvolumen im Internet nutzen: In Big Data liegen immense Möglichkeiten, die es auszuschöpfen gilt.


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it-wissen

management

Clustern zusammen, um ihre Terabyte- und Petabyte-grossen Datenbestände parallelisiert und in Sekunden zu analysieren. Aber brauchen Schweizer Mittelständler, das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft, teure IT-Technologie zur Analyse ihrer geschäftlichen Daten? «Vielleicht», meint Markus Andres, der beim ERP-Marktführer SAP verantwortlich ist für «global SME». Entscheidend seien die Anwendungsszenarien und die dadurch realisierbaren Wettbewerbsvorteile. Bei grossen Datenmengen falle die Kaufentscheidung leicht. Bei kleineren Volumina könnten treffsichere Prognosen oder performantere mobile Apps den Ausschlag geben, meint Andres. Praxiserprobter Mehrwert «Wir können den durch HANA generierten Mehrwert anhand von Kundenbeispielen nachweisen», betont Stefan Sigg, HANA-Entwicklungsleiter bei SAP. Der japanische Elektronik-Discounter Yodobashi etwa hat mit HANA die Performance seiner Budgetplanung extrem gesteigert: Aus drei Wartetagen wurden drei Sekunden. Ein zweites Beispiel: Nomura Research in Tokyo will mit SAP HANA

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MICHAEL KURZIDIM

Ressortleiter Business Software bei «Computerworld», der Schweizer Fachpublikation für IT-Verantwortliche im Management. Das ICT-Magazin von IDG Schweiz informiert alle zwei Wochen allgemein verständlich über wichtige ICT-Technologien im Firmeneinsatz.

Tel. 044 387 44 07 michael.kurzidim @computerworld.ch www.computerworld.ch

Foto: Fotolia

Zusammengeschlossene Rechner können Datenbestände in Sekunden analysieren.

Störmeldungen aus dem Strassenverkehr auswerten und an die Taxi-Leitzentrale weitergeben. Mit diesen Informationen können Taxifahrer Staus ausweichen, unnötige Standzeiten vermeiden und dementsprechend mehr Umsatz generieren. Als weitere HANA-Referenzkunden nennt SAP Honeywell Aerospace, Red Bull und das Berliner Krankenhaus Charité. «Wir sind fest davon überzeugt, dass in Big Data immense Möglichkeiten liegen, die zurzeit nur sehr unzureichend ausgeschöpft werden», betont Teradata-CTO Brobst, der den amerikanischen Präsidenten Barack Obama punkto Technologie-Investments berät. Für Brobst steht neben der Energieversorgung, der Landessicherheit und Erziehung/Ausbildung das Gesundheitswesen im Fokus. «Wir müssen die riesigen Datensammlungen nutzen, um eine bessere Gesundheitsvorsorge zu niedrigeren Kosten hinzubekommen», sagt er. Big Data könne die Medizin personalisieren, etwa durch DNA-Analysen, persönliche Risikoprofile und proaktive Vorsorge. Für die Schweizer Pharmaindustrie, so Brobst, sei das eine interessante Perspektive. 


beratung

finanzen

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Pensionskassengeld fürs Eigenheim: Die Folgen nicht unterschätzen

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iele Eigenheimkäufer finanzieren ihre Immobilie mit Pensionskassengeldern. Die meisten Banken rechnen diese Guthaben beim Kauf eines Eigenheims mindestens teilweise als Eigenmittel an. Etliche fordern heute allerdings echte Eigenmittel in Höhe von mindestens fünf Prozent des Kaufpreises. Als echte Eigenmittel gelten aus Sicht dieser Banken beispielsweise Kontoguthaben, Guthaben der Säule 3a oder sonstige Ersparnisse, die man nicht wie die Pensionskasse zwangsweise gebildet hat.

Beim Eigenheimkauf das Vermögen in der Pensionskasse zu lassen, ist in der Regel die bessere Lösung.

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Besser verpfänden als vorbeziehen Wer Pensionskassenvermögen verwenden will, um ein Eigenheim zu erwerben, hat zwei Möglichkeiten: Er kann es vorbeziehen oder verpfänden. Beim Vorbezug nimmt er das Kapital aus der Pensionskasse und schlägt es zum Eigenkapital hinzu. Dadurch reduziert sich die Hypothek, was eine tiefere Zinsbelastung zur Folge hat. Das bezogene Guthaben muss jedoch versteuert werden. Für ein ausbezahltes Vermögen von 100’000 Franken zum Beispiel betragen die Steuern je nach Wohnort für Verheiratete zwischen 1’500 und 6’300 Franken, bei einem Bezug von 200’000 Franken zwischen 6’100 und 16’800 Franken. Die Pensionskasse überweist das gesamte Geld direkt der Hypothekarbank. Die fälligen Steuern muss der Bezüger folglich aus anderen Mitteln begleichen. Bei der Verpfändung betrachtet der Kreditgeber das Pensionskassenguthaben als Zusatzsicherheit und ist bereit, den Hypothekarkredit um die verpfändete Summe zu erhöhen. Der Eigenheimkäufer muss in diesem Fall höhere Hypothekenzinsen zahlen und in der Regel auch mehr amortisieren, als wenn er das Guthaben bezieht. Auch die Anforderungen an das Einkommen sind höher, weil höhere Zinsen und Amortisationszahlungen anfallen. Trotz dieser Zusatzkosten ist die Verpfändung in der Regel die bessere Lösung.

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Immer mehr Erwerbstätige plündern ihre Pensionskasse, um mit dem Geld Wohneigentum zu finanzieren. Doch der vorzeitige Bezug von Pensionskassenguthaben hat weitreichende Konsequenzen.


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beratung

finanzen

Keine Einbussen und voller Anspruch auf die Leistungen, wenn das Geld in der Pensionskasse verbleibt.

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angenommenen Verzinsung von zwei Prozent jedes Jahr rund 12’300 Franken auf die Seite legen. Zudem fallen allenfalls Versicherungsprämien an, um die geringeren Leistungen bei Tod und Invalidität auszugleichen. Bei der Variante Verpfändung bleibt das Geld in der Pensionskasse. Das hat den Vorteil, dass der Versicherte nach wie vor Anspruch auf die vollen Leistungen hat und weiterhin freiwillig in die Pensionskasse einzahlen kann. 

ADRIAN WENGER

Leiter Hypothekarberatung beim VZ VermögensZentrum

Tel. 044 207 27 27 adrian.wenger@vzch.com www.vermoegenszentrum.ch

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Rente im Alter fällt deutlich tiefer aus Ein grosser Nachteil des Vorbezugs: Steuerlich attraktive Einkäufe in die Pensionskasse sind erst wieder möglich, wenn der Bezüger das vorbezogene Geld vollumfänglich zurückgezahlt hat. Schwerer wiegen jedoch die Leistungskürzungen. Ein Vorbezug schmälert die Rente im Alter in der Regel erheblich, bei vielen Pensionskassen auch die Leistungen bei Invalidität oder Tod. Wer bei der Pensionierung wieder ein Vermögen haben will, das jenem ohne Vorbezug entspricht, muss kräftig sparen. Bezieht beispielsweise ein 45-Jähriger 200’000 Franken, fehlen ihm bei der Pensionierung nicht bloss diese 200’000 Franken. Auch die Zins- und Zinseszinserträge entgehen ihm. Bei durchschnittlich zwei Prozent Zins pro Jahr beläuft sich der Fehlbetrag bei der Pensionierung mit 65 auf 297’000 Franken. Das entspricht einer Renteneinbusse von rund 20’000 Franken pro Jahr. Will er diese Einbusse kompensieren, muss er bei einer


•• inhalt

publireportage

seminar.inside in neuem Look Nach sieben erfolgreichen Jahren präsentiert sich seminar.inside ab der aktuellen Ausgabe in neuem Look.

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as neue Design setzt auf schlichte Eleganz und eine leichte Typografie mit einer klassischen, gut lesbaren Serifenschrift. Das hochwertige Design verleiht dem Magazin eine neue Eleganz und vermittelt dem Leser so auch die Wertigkeit von Weiterbildung und Meetings.

SEMINAR.INSIDE seminar.inside berichtet quartalsweise über Fakten und Trends aus den Bereichen Personalentwicklung, Meetings und Seminare. www.seminarinside.ch mit Suchmaschine und die App für iPhone und Android runden das Informationsangebot ab.

Inhaltlich knüpft seminar.inside an bisherige Kompetenz an. Jörg Schelling konzentriert sich inskünftig ganz auf seine Leidenschaft für die optische Gestaltung des Magazins, während Peter Büchel als neuer Chefredaktor versuchen wird, Schellings erfolgreiche redaktionelle Auf- und Ausbauarbeit weiterzuführen. Das Fokus-Thema der März-Ausgabe von seminar. inside widmet sich dem Messetraining. Das hat gute Gründe. Die Inhalte von Messen haben sich in den letzten Jahren massiv gewandelt – aus reinen Verkaufsmessen wurden eigentliche Informationsund Imageveranstaltungen. Die Ansprüche an die Kommunikation sind dadurch massiv gestiegen. Wie überall gilt: Ohne ausreichende Vorbereitung keine befriedigenden Ergebnisse. Dazu gehört nicht zuletzt auch geschultes Standpersonal, das für den Messeerfolg entscheidend ist. Der Fokus der JuniAusgabe wird sich mit Führung befassen. Weitere redaktionelle Hauptthemen der aktuellen Ausgabe sind die zunehmende Bedeutung sogenannter «Soft Skills» im eigenen Bildungsportfolio,

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wertvolle Inputs für die erfolgreiche Seminarplanung, die Präsentation herausragender Tagungsund Seminarlokalitäten sowie eine Fülle von Tipps rund um Weiterbildung, Seminare und Tagungen. Hier steht das E-Magazine zur Verfügung: seminar.inside


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karriere

führung

•••• inhalt

Das Hofnarr-Prinzip Ein KMU zu leiten, ist häufig ein einsames Geschäft. Gefangen im täglichen Business, finden die Inhaber kaum eine Möglichkeit, ihre eigene Rolle zu reflektieren. Mit Hilfe eines kompetenten Partners, der sie im Stil eines Hofnarren begleitet, können erfolgreiche Lösungen entstehen.

Provozierender Advocatus Diaboli In vergangenen Zeiten hatten die Könige eine Lösung für dieses Problem: Es gab am Hof einen Narren. Der Narr durfte

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alle, auch unangenehme Themen ansprechen. Ihm war erlaubt, auf seine Art Feedback zu geben. Er durfte provozieren, konnte durch seinen Schalk und die neutrale Position neue Sichtweisen eröffnen. Narren waren hochgebildete Menschen, die den König einerseits aufheiterten, ihm aber auch als Berater dienten. In kleineren Unternehmen hat sich die Praxis des Topmanagements, bei wichtigen Entscheidungen einen Coach beizuziehen, allerdings bis jetzt nicht durchgesetzt. Das liegt möglicherweise daran, dass KMU-Inhaber einem externen Berater weniger

Der Narr am Hof gab Feedback, provozierte und eröffnete neue Sichtweisen.

Foto: iStockphoto

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in Unternehmer ist frei – denn es sind nur der Markt, sein Umfeld, seine Mitarbeitenden und seine Kunden, die sein Handeln bestimmen. Er hat die Zügel fest in der Hand und kann entscheiden, wann er wo was wie tun will. Diese Freiheit kann dann und wann als Last empfunden werden. Immer wieder gilt es unbequeme Entscheidungen zu treffen. Oft ist der Unternehmer jahrelang im täglichen Geschäft gefangen. Eine der grössten Gefahren, die ihm drohen, ist die Betriebsblindheit, die vor allem durch mangelndes ehrliches Feedback entsteht. Wie schön wäre es da, wenn man jemanden an der Seite hätte, dem man absolut vertrauen kann und der eine ehrliche Rückmeldung gibt. Ab und zu ist man sich über die Folgen einer Entscheidung nicht ganz sicher. Dann könnte man jemanden mit einer neutralen Aussensicht brauchen, der geschickte Fragen stellt, um gute Lösungen zu finden.


karriere

führung

Das Hofnarr-Prinzip: Zwei Unternehmer stellen sich jeweils in den Dienst des anderen und coachen sich gegenseitig.

Vertrauen entgegenbringen als einem Praktiker, der die Fragestellungen aus eigener Erfahrung kennt. Umgekehrt kann der KMU-Inhaber selber auf eine reiche Erfahrung zurückgreifen und wäre sehr wohl in der Lage, die verantwortungsvolle Rolle eines Coachs ausserhalb der eigenen Unternehmung zu übernehmen. Wieso also nicht das eine mit dem anderen verbinden und sich gegenseitig coachen? Das Hofnarr-Prinzip macht genau das und noch viel mehr möglich.

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Der Hofnarr als Partner Das Wort Coaching wird heute in einem weiten Feld für die unterschiedlichsten Handlungen verwendet. Darum hier eine Erklärung, wie Coaching im Sinne eines guten Hofnarren zu verstehen ist: • Beim Coaching arbeitet der Kunde. Er will mit Hilfe eines Coachs Lösungen für seine Fragestellungen finden. • Das Ziel gibt der Kunde vor, der Coach begleitet ihn als neutraler Reisegefährte. • Coaching ist der Dialog gleichberechtigter Partner, er findet also auf gleicher «Augenhöhe» statt. • Der Kunde ist Experte für seine Ziele, der Coach ist Experte für den Prozess des Coachings. • Die Arbeitsweise ist lösungsorientiert. Die Ursachen für das Problem sind nebensächlich. • Es werden keine Ratschläge erteilt. Der Kunde erarbeitet und entscheidet selbständig, welche Lösung für «ihn» die richtige ist. • Mit dem gemeinsam im Coaching ausgelösten Prozess soll der Kunde die Möglichkeit erhalten, seine Fragestellung von verschiedensten Seiten zu betrachten. Anhand des entstehenden Gesamtbildes werden Lösungen für die bestehende Problematik erarbeitet. Wie das Hofnarr-Prinzip funktioniert Beim gegenseitigen Coaching stellen sich zwei Unternehmer gegenseitig in den Dienst des jeweils anderen. Es ist eine Arbeit zwischen zwei gleichberechtigten Menschen, die wechselweise die Rolle des Coachs und des Kunden einnehmen. Die beiden Unternehmer sind idealerweise weder in der gleichen Branche noch in der gleichen Region tätig. Unwichtig – ja sogar eher von Nutzen – ist, dass die beiden Partner vom jeweiligen Geschäft


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führung

des anderen keine Kenntnis haben. Die unschlagbaren Vorteile des Hofnarr-Prinzips liegen in den Bereichen Kosten und Individualität. Das heisst, es ist mit Abstand die kostengünstigste Beratungsform. Sie erlaubt zudem, mit derselben Methode unterschiedliche, vor allem aber auch sehr persönliche Fragestellungen effizient zu bearbeiten. Auch ungeübte Partner können mit diesem Prinzip gute Resultate erzielen. Noch besser ist es natürlich, wenn beide mit einigen Coachingmethoden umgehen

DER GUTE HOFNARR Voraussetzungen für einen guten Hofnarren: • Er ist Unternehmer. • Er ist wertfrei und neutral, das heisst, aus einer anderen Branche und einer anderen Region als sein Partner. • Er hat keine eigenen Interessen, ausser, von seinem Partner dasselbe zu erhalten, was er selber zu geben bereit ist. • Er weiss stets, welche Rolle er spielt und stellt sich in den Dienst seines Partners. • Er stellt geschickte Fragen und kann einige CoachingTechniken einsetzen.

ZEHN STÄRKEN 1. Im gegenseitigen Austausch können auch sensible Themen effizient bearbeitet werden. 2. Die eigene Tätigkeit wird viel besser reflektiert. Bedürfnisse und Wünsche können angstfrei ausgesprochen werden. 3. Dank neutralem Feedback des Partners werden blinde Flecken besser erkannt. Damit wird Betriebsblindheit abgebaut und einem Burnout-Syndrom vorgebeugt. 4. Das Hofnarr-Prinzip ist mit Abstand die günstigste Beratungsart, da die Sitzungen normalerweise nicht monetär verrechnet werden. 5. Geringer Koordinationsaufwand, da nur zwei Menschen einen geeigneten Termin finden müssen. 6. Erzeugt gesunden Druck, um die vereinbarten Massnahmen auch in die Tat umzusetzen. 7. Freiwillige Arbeit, die Spass macht, wenn die Balance von Geben und Nehmen stimmt.

9. Der offene Austausch eröffnet neue Einsichten, die allein unmöglich wären. 10. Geringer Aufwand, um die Methode zu erlernen.

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Foto: Fotolia

8. Beide Partner können von den Kenntnissen des anderen profitieren.


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karriere

führung

können. Dabei ist wichtig, dass die Partner sich ihrer Rolle jederzeit bewusst sind und entsprechend Verantwortung übernehmen. Die Haltung der beiden Partner muss von uneingeschränktem Vertrauen geprägt sein. Die Gespräche sollen in angenehmer Atmosphäre stattfinden, so dass die Gedanken und die Kommunikation frei fliessen können. Die Diskretion bezüglich des Inhaltes der Gespräche gegenüber Dritten ist ein absolutes Muss und eine Selbstverständlichkeit. Die Einsatzmöglichkeiten Grundsätzlich kann das gegenseitige Coaching für alle Fragestellungen eingesetzt werden. Die Partner vereinbaren im Vorfeld, welche Art von Coaching sie wünschen. Denkbar sind • Coaching auf derselben «Augenhöhe», um beispielsweise individuelle Fragestellungen anzugehen. • «Vorgesetzter–Mitarbeiter»-Gespräch, um beispielsweise Jahresziele festzusetzen und zu überprüfen. • Expertenberatung, zum Beispiel Benchmarking unter den Unternehmen.

Auch mit dem Hofnarr-Prinzip wird es für Unternehmer nicht weniger schwierige Situationen geben. Das Hofnarr-Prinzip, richtig angewandt, ermöglicht Unternehmern jedoch auf kostengünstige Weise vielfältigere Handlungsperspektiven – und dadurch mehr Wahlfreiheit und Sicherheit in ihren Entscheidungen.

HANS PFISTER

Unternehmer, Betriebsausbilder HF und Coach SCA, arbeitet als selbständiger Trainer und Coach. Er hat das «HofnarrPrinzip» zusammen mit einem Partner im Selbstversuch entwickelt und ermöglicht Interessierten, in einer eintägigen Einführung die Hilfsmittel der Methode rasch in die eigene Praxis umzusetzen.

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Foto: CSS

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Flexible Angebote Für jedes Bedürfnis, jedes Budget und jede Lebensphase halten die Verkaufsberatenden der CSS eine passende Lösung bereit. Dabei orientieren sie sich konsequent am Kundenbedürfnis: Mit Versicherungsprodukten wie «myFlex» können Sie eine ganz persönliche Versicherungslösung wählen, die auf Ihre Bedürfnisse und Ihre finanzielle Situation abgestimmt ist. Beiträge zur Gesundheitsförderung gehören dabei ebenso zum Standard wie die kostenlose medizinische Telefonberatung rund um die Uhr. Prämien berechnen So berechnen Sie Ihre Prämie: Im Prämienrechner unter www.sko.ch/css oder bei der CSS-Agentur in Ihrer Nähe können Sie sich im Detail über Ihre Vorzugskonditionen informieren. Fordern Sie noch heute ein persönliches Beratungsgespräch an oder

berechnen Sie Ihre persönliche Prämie. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall. Weitere Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen der CSS Versicherung finden sich auf unserer Website unter www.css.ch. 

MEDICINE 2.0 – GESUNDHEITS-APP Ab Juli bietet die CSS Versicherung neu die kostenlose Gesundheits-App «medicine 2.0». Das Gesundheitslexikon erklärt Ihnen fachgerecht Krankheitsbilder sowie deren Ursachen und Symptome und gibt Ihnen wertvolle Tipps rund um das Thema Gesundheit. Es liefert zudem sinnvolle Präventionsinformationen und bewährte Hausmittel. Mehr erfahren Sie unter www.css.ch/medicine

So können Sie profitieren: CSS-Standardversicherung Krankenpflege-Zusatzversicherung mit freier Arzt- und Spitalwahl (allgemeine Abteilung) in der ganzen Schweiz ZOOM-Versicherung Krankenpflege-Zusatzversicherung inklusive Alternativmedizin CSS-Standardversicherung plus Spital-Zusatzversicherung mit flexibler Wahl der Abteilung Ambulantversicherung myFlex Spitalversicherung myFlex Spitalversicherung halbprivat Spitalversicherung privat Taggeldversicherung Spitaltaggeldversicherung Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung

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in eigener sache

Erfolgreiche Partnerschaft mit Offiziersgesellschaften Wer im Militär Führungsaus- und -weiterbildung genossen hat sowie Erfahrung in der Truppenführung vorweisen kann, hat seit kurzem die Möglichkeit, dies in Zusammenarbeit mit der Schweizer Kader Organisation SKO für die berufliche, zivile Arbeitswelt validieren zu lassen.

Partnerschaft mit den Offizieren: Führungsausbildung im Militär wird für die zivile Arbeitswelt validiert.

Pilotphase in der Deutschschweiz Ab 2012 ist diese Zusammenarbeit nun für die gesamte Westschweiz als definitive Partnerschaft verankert. Zudem wird von 2012 bis 2014 in der Deutschschweiz in den Kantonen Thurgau und Schaffhausen sowie im Tessin getestet, ob auch hier ein Interesse seitens der Offiziere besteht. Eine gemeinsame Validierungskommission von SKO und KOG prüft in einem Verfahren anhand der eingereichten Unterlagen, welches Die sta der drei SKO-Zertifikate errke Part ne für Ihre Karriere rin . teilt werden kann. Damit Gemein sa SFHplu m mehr erreic s hen wird der Wert militärischer Bildung und Erfahrung für die Führung in der zivilen Arbeitswelt anerkannt. S KO-P ortrait Wir ste llen uns vor

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egonnen hat alles mit einem sehr erfolgreichen Pilotversuch, den die SKO und die sechs Kantonalen Offiziersgesellschaften (KOG) von 2009 bis 2011 in der Westschweiz durchgeführt hatten. Innert zwei Jahren liessen sich beinahe 300 Offiziere einerseits ein SKO-Zertifikat ausstellen und wurden anderseits in der SKO Doppelmitglied. Erfahrungsgemäss melden sich vor allem höhere Offiziere, die auch in der Wirtschaft Kaderpositionen ausüben. Einzelne von ihnen sind bereits in den Vorständen von Westschweizer Regios aktiv, die Beteiligung am SKO-Netzwerk ist bei allen spürbar überdurchschnittlich.

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Diensta g, SIX Sw 31. Mai 2011 iss Exch , 17.30 Selnaus Uhr ange, Co trasse 30, 8001 nventionPoin t Zürich

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Zertifikat beantragen Offiziere jegliches Grades, die die nötige Erfahrung im Bereich Führung erworben haben, können ein Zertifikat beantragen – vorzugsweise aus den Kantonen Thurgau und Schaffhausen. Es gibt drei Zertifikats-Stufen: • SKO-Zertifikat Führung, Stufe 1 (ab Leutnant) • SKO-Zertifikat Führung, Stufe 2 (ab Hauptmann) • SKO-Zertifikat Führung, Stufe 3 (ab Major)


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Kriterien für das SKO-Zertifikat Persönliche Anforderungen, um das SKO-Zertifikat zu erhalten: • Beweis des militärischen Grads und der mlitärischen Führungspraxis und -ausbildung (anhand des persönlichen PISA-L026-Auszugs) • guter Ruf (anhand einer Selbstdeklaration, dass keine Einträge im Betreibungs- und im Strafregister vorliegen)

Weitere Anforderungen • Mitgliedschaft in einer Kantonalen Offiziersgesellschaft (KOG) • Mitgliedschaft in der SKO (für Offiziere Doppelmitgliedschaft für CHF 210.–/Jahr) • Mindestmitgliedschaftsdauer 2 Jahre, zuzüglich des jeweils angebrochenen Jahres. Alle Dienstleistungen der SKO (exkl. REKA) können genutzt werden. Urs Meier, Geschäftsleiter SKO

Die Zukunft ihres kMu können wir nicht planen. aber prograMMieren. Machen Sie Ihr KMU fit für die Zukunft – mit ABACUS vi. Diese neu entwickelte Software passt sich perfekt den Bedürfnissen eines modernen KMU an. Sie bleiben flexibel, weil Sie online auf sie zugreifen können. Sie ist unkompliziert, weil sie mit vorherigen ABACUS-Versionen kompatibel ist und auf verschiedenen Betriebssystemen läuft. Und sie ist so anpassungsfähig, dass Ihre Geschäftsprozesse noch effizienter ablaufen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

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