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Erste queere migrantische Filmtage Schikaneder Kino, Wien, 6. bis 9. November 2012 Dienstag, 6. November 19:30 | SASCHA Ausgezeichnet mit dem Preis der Ersten queeren migrantischen Filmtage. In Anwesenheit des Regisseurs Dennis Todorović und des Hauptdarstellers Saša Kekez Saša ist 19, liebt heimlich seinen Klavierlehrer, und hatte noch nicht sein Coming-Out. Was in Köln an sich nicht so schwer wäre – wenn da nicht seine aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Familie wäre. Eine herzige und herzhafte Tragikomödie über Herkunft und Migration, Freundschaft und Familie, Liebe und Coming-Out, und und über die Art, seinen eigenen Weg zu finden. (102 Minuten, Deutschland, 2010, Regie: Dennis Todorovi, mit Sasa Kekez, Predrag Bjelac, Ljubisa Gruicic, dt. OF, tlw. OmdtU, www.sascha-kinofilm.de)

Mittwoch, 7. November 19:30 | BEYOND PRIDE und DU SOLLST NICHT LIEBEN BEYOND PRIDE: Was ist Pride? Ist uns dabei ein Solidaritätsgedanke mit der LGBTCommunity in Belgrad oder Moskau, dem Iran oder Saudi Arabien verloren gegangen? Beyond Pride erzählt über den Auftritt des Vereins MiGaY bei der Regenbogenparade 2010, mit dem ein Zeichen der Solidarität mit Homosexuellen in Ländern wo auf ihre Sexualität die Todesstrafe steht, gesetzt wurde. (24 Minuten, Österreich 2010, Regie: Melanie Schiller, Dokumentarfilm, dt. OF) DU SOLLST NICHT LIEBEN: Der Student Ezri und der Fleischer Aaron sind orthodoxe Juden. Schnell entwickelt sich zwischen den so ungleichen Männern eine Liebesbeziehung – und diese stürzt den Fleischer in eine tiefe Glaubens- und Familienkrise. Und dort beginnt, zwischen Glauben und sexueller Lust, eine schwere aber tiefsinnige Suche nach innerer Freiheit. (90 Minuten, Israel/Deutschland/Frankreich 2009, R: Haim Tabakman, mit Ran Danker und Zohar Strauss, OmdtU, www.dusollstnichtlieben.de)

Donnerstag, 8. November 19:00 | YES, WE ARE Ausgezeichnet mit dem Dokumentarpreis der Ersten queeren migrantischen Filmtage. In Anwesenheit der Regisseurin Magda Wystub. Natürlich gibt es Lesben in Polen, aber warum sind sie so unsichtbar? Wie nehmen sich polnische Lesben selber wahr? Die queeren Protagonistinnen, die in dieser Doku zu Wort kommen, zeigen sich kämpferisch, und tun ihr Bestes, sich in diesem europäischen Land trotz ihrer homophoben Umgebung zu behaupten. Ein Einblick in den Alltag der Protagonistinnen , aber auch in die gesellschaftlichen Umbrüche in Polen. (69 Minuten, Polen/Deutschland, 2011, Regie: Magda Wystub, Dokumentarfilm, OmdtU)


21:00 | TARIK EL HOB Karim, algerischer Herkunft und „überzeugter Hetero“, muss für sein Soziologiestudium eine Hausaufgabe über Homosexualität unter arabischen Männern schreiben. Die Suche nach Interviewpartner gestaltet sich aber schwer – denn allmählich verliebt sich Karim in den Steward Farid, mit dem eine schwierige aber verführerische Reise auf der „Straße der Liebe“ beginnt. (70 Minuten, Frankreich, 2001, Regie: Rémi Lange, mit Karim Tarek und Sihem Benemoune, OmdtU)

Freitag, 9. November 20:00 | FUCKING DIFFERENT SÃO PAULO FUCKING DIFFERENT SÃO PAULO: Queer crossover aus Brasilien: lesbische Filmemacherinnen aus Brasilien zeigen ihre Sicht von schwulem Leben, schwule Filmemacher erzählen über lesbische Liebe in der Stadt, in der jährlich die größte PrideParade weltweit stattfindet. Zwischen Tango und Punkrock, Kirche und Erotik, 14 bunte Stücke aus einem der dynamischsten und spannendsten Länder der Welt. (95 Minuten, Brasilien, 2009, 14 queere Kurzfilme, OmenglU, www.fucking-different-sp.de)


QMigFT, Programm 2012