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#SKIPtipp

TERMINATOR: DARK FATE Alles was BEWEGT MALEFICENT Mächte der Finsternis

DAS PERFEKTE GEHEIMNIS 1

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Das perfekte Geheimnis Komödie. Deutschland 2019, Regie: Bora Dagtekin Mit: Elyas M’Barek, Karoline Herfurth Filmstart: 31. Oktober 2019 Ein gemütliches Treffen mit Freunden wird zum heiklen Intimsphäre-Strip, als die Beteiligten beschließen, während des Abendessens einfach alle eingehende Anrufe auf Lautsprecher zu schalten und Nachrichten laut vorzulesen. Um den Tisch der Offenbarungen herum sitzen u. a.: Elyas M’Barek, Karoline Herfurth, Florian David Fitz, Jella Haase und Jessica Schwarz. In Kooperation mit

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* Teilnahmebedingungen Bank Austria Gewinnspiel: Verlost werden 20x2 Premieren-Tickets. Teilnahmeschluss ist der 21.10. 2019. Den genauen Zeitpunkt der Premiere erfährst du bei der Gewinnermittlung. Die Verlosung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barablöse des Gewinns ist nicht möglich. Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter der Bank Austria und der Young SKIP Media GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner werden per E-Mail verständigt. Pro Person ist nur eine Teilnahme am Bank Austria Gewinnspiel zulässig. Die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Teilnahme am Gewinnspiel eingegebenen Daten werden nur zur Bearbeitung und Abwicklung des Gewinnspiels verwendet und werden darüber hinaus nicht an Dritte weitergegeben oder ohne Einwilligung der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers zu Werbezwecken genutzt. Wir möchten dich darauf hinweisen, dass während dieser Veranstaltung fotografiert wird. Du erklärst dich mit deiner Teilnahme an der Veranstaltung damit einverstanden, dass allfällige Fotos eventuell in gedruckten Publikationen und/oder online (Website, Newsletter, Soziale Netze) erscheinen. 4


INHALT

EDITORIAL

© Luca Senoner

JETZT IST SCHON WIEDER WAS PASSIERT … Diese klassische Einleitung aus Wolf Haas’ Krimis mit meinem Nahezu-Namensvetter Brenner ist auch als Einstieg in dieses Editorial mehr als nur angemessen. Schließlich haben wir hier ja auch aufsehenerregende News zu verkünden. Wie man bereits anhand eines Blicks auf das Cover oder diese erste Seite erkennen kann, hat sich Österreichs beliebtestes Berichterstattungsorgan für Bewegtbildunterhaltung in eine schicke neue Schale geworfen. Doch nicht nur die Optik unseres Heftes haben wir einer Frischzellenkur unterzogen, sondern auch dessen Gliederung: Die bisherige Unterteilung in Leinwand und Schirm ist einer sanft adaptierten – in Kino, Filme und Serien – gewichen. Es wird nun also eine Rubrikenheimat für all jene Streifen geben, die nicht regulär in den Lichtspielhäusern des Landes landen. Streifen wie The Laundromat oder The King, Netflix-Produktionen, die auch bei den Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurden. Zu beiden gibt's in dieser Ausgabe Besprechungen – Besprechungen, bei denen euch noch weitere Neuerungen auffallen werden. Zum einen geben nunmehr Emoticons auf den ersten Blick Aufschluss über die Genrezugehörigkeit des jeweiligen Werks, zum anderen informiert der SKIP Hype-Faktor über das Ausmaß der Vorfreude, mit der wir dem Start desselben entgegenfiebern. Aber schaut euch das am besten alles gleich mal selbst an. Viel Vergnügen! NEU: Emoticons

#SKIPtipp

TERMINATOR: DARK FATE 26 Terminator: Dark Fate 30 Maleficent – Mächte der Finsternis 32 Die Addams Family 34 Zombieland: Doppelt hält besser 35 Das Wunder von Marseille 36 Das perfekte Geheimnis 37 Dem Horizont so nah 38 Scary Stories To Tell In The Dark 40 Exklusiv-Interview Andre Øvredal 43 Little Joe 44 Exklusiv-Interview Emily Beecham 46 Parasite 47 Starttermine Kino

#FILME 50 52 54

The King Exklusiv-Interview Timothée Chalamet & Joel Edgerton The Laundromat

SciFi

Action

Horror

Abenteuer

Komödie

Fantasy

Liebesfilm

Biographie

Historienfilm

Mystery

Drama

Thriller

Animation

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#SERIEN 58 Euphoria 60 Living With Yourself 63 Pennyworth 64 Exklusiv-Interview Jack Bannon, Paloma Faith & Ben Aldridge 66 Starttermine Filme & Serien IMPRESSUM 5

HERAUSGEBER & GESCHÄFTSFÜHRUNG Josef Hruby CHEFREDAKTION Christoph Prenner ART DIRECTION/GRAFIK/PRODUKTIONSLEITUNG Lisa Weber TEXTCHEF/KORREKTUR Uwe Bubik REDAKTION Claudia Dlapa, Susanne Gottlieb, Klaus Hübner, Claudia-Janet Kaller, Christoph Waldboth FOTOS Film­verleiher, Sender, Bildagenturen, Graham Whitby Boot BILDBEARBEITUNG Lisa Weber MARKETING & COMMUNICATIONS Svetlana Hartig KEY ACCOUNT Sarah Gerstmayer ANZEIGENVERWALTUNG & FINANZEN Andrea Pfeiffer MEDIENINHABER Young SKIP Media GmbH, Vorlaufstraße 5/8, 1010 Wien, E-MAIL office@skip.at, feedback@skip.at DRUCKEREI Severotisk, Mezni 3312/7, 400 11 Usti nad Labem, Tschechische Republik WEB: skip.at

Foto: © Photos by John Russo / Courtesy of Twentieth Century Fox Coverfoto: © Photos by John Russo / Courtesy of Twentieth Century Fox

#KINO


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FEEDBACK

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„Ich fand Rambo: Last Blood total klasse!“ „Top: Tone-Deaf (/slash Filmfestival), Sea of Shadows, Toy Story 4, Once Upon a Time … in Hollywood. Flop: Es Kapitel 2, Nevrland, Ad Astra.“ „Top: Stuber!!!!“ „Top: Es Kapitel 2, Late Night, Angel Has Fallen. Flop: Spider-Man Far From Home, Fast & Furious: Hobbs & Shaw.“ „Top: Toy Story 4, Good Boys, Skin. Flop: Ad Astra, Der Distelfink, Submission.“ „Flop: Nevrland und Abracadabra.“ „Flop: Child’s Play. Stuber ist geil.“ „Totalflop: Ad Astra. Top: Crawl.

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VENEDIG 2019

#SKIPfestivalfieber

LEGENDEN UND LÖWENBÄNDIGER Texte: Christoph Prenner

Der Joker stach Nach dem Hype der Hauptpreis: Nachdem Todd Phillips’ abgründige, intensive Batman-Bösewicht-Vorgeschichte Joker mit einem famosen Joaquin Phoenix in der Hauptrolle ohnehin schon einer der am heißest diskutierten Filme im heurigen Venedig-Wettbewerb war, gab’s am Ende des Festivals auch noch den Goldenen Löwen als Krönung – ziemlich unerwartet, aber wirklich alles andere als unverdient. 10

© Viennareport

Der moderne Prinz Timothée, ein Scheidungskrieg mit Scarlett, Ikonen-Auftritte von Meryl Streep bis Mick Jagger – und ein (verdienter) Überraschungssiegerfilm: Die Highlights der 76. Ausgabe der Filmfestspiele von Venedig!


VENEDIG 2019

© Viennareport

© Viennareport

#SKIPfestivalfieber

© La Biennale Di Venezia

© La Biennale Di Venezia

Here’s Johnny (Again) Seine Tochter Lily-Rose Depp hatte einige Tage zuvor die freie Sheakespeare-Interpretation The King am Lido vorgestellt, Daddy Johnny zog am vorletzten Festivalabend mit Waiting For The Barbarians, ebenfalls einer Literaturbearbeitung (des gleichnamigen Romans von J.M. Coetzee), nach. Und bewies mit einer engagierten Performance, dass er nach privaten Dramen und diversen Film-Flops zumindest in beruflicher Hinsicht wieder auf die Spur zurückgefunden haben dürfte.

Szenen einer Ehe Gleich am zweiten Abend war am Lido das ganz große SuperstarSchaulaufen angesagt. Bevor Brad Pitt in Ad Astra ins All fliegen sollte hatte bereits Scarlett Johansson das Trennungsdrama Marriage Story präsentiert: Angespornt vom bemerkenswert unerschrocken aufspielenden Hauptdarstellerduo (als Johanssons Gegenüber: Adam Driver) traten in diesem gelungensten aller Wettbewerbsbeiträge ein Witz und eine Wahrhaftigkeit zutage, die man in solchen ScheidungsStory-Konstellationen nur selten verabreicht bekommt.

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Im Geldwaschsalon Wie schon im letzten Jahr hatte der ziemlich beste Filmfestival-Frenemy Netflix einige seiner prestigeträchtigsten Produktionen zur Erstbesichtigung dagelassen – und dafür auch weder Werbekosten noch Star-Ankarrungsmühen gescheut. Für die Präsentation der Panama-Papers-Satire The Laundromat waren mit Meryl Streep, Gary Oldman und Antonio Banderas beispielsweise gleich drei GroßmeisterInnen ihres Fachs am Lido aufgekreuzt.


© La Biennale Di Venezia

Sternzone Keine allzu gewagte These: Brad Pitt und Liv Tyler haben in der Lagunenstadt bei gemeinsamen Pressekonferenzen, Photocalls und Red Carpet-Auftritten mehr Zeit zusammen verbracht als während des gesamten Drehs von Ad Astra, wo er als sinnsuchender Astronaut ja bekanntlich durchs All tuckert, während sie daheim auf der Erde auf ihn, ihren Mann, wartet. Die Chemie zwischen den beiden schien aber dennoch (oder gerade deswegen?) zu stimmen.

© Vienna Report © Viennareport

Überzeugungstäterin Kristen Stewart nimmt sich in gesellschaftspolitischen Fragen selten ein Blatt vor den Mund. Wie passend, dass sie in Venedig Seberg präsentierte, einen Film über die gleichnamige Ikone der Nouvelle Vague (Außer Atem), die in den Sixties ob ihres Supports für die Black Panther ins Kreuzfeuer unbarmherzig ermittelnder US-Behörden geraten war. Stewart erkannte – über die offensichtlichen optischen Ähnlichkeiten hinausgehend – Gemeinsamkeiten: „Wie Jean Seberg möchte auch ich meine politischen Überzeugungen nicht verheimlichen.“

© Viennareport

#SKIPfestivalfieber

VENEDIG 2019

Sympathy For The Rebel Zu Ende gingen die Filmfestspiele mit dem Kunstraub-Thriller The Burnt Orange Heresy, in dem Rolling Stones-Sänger Mick Jagger einen seiner superraren Schauspielauftritte absolvierte. Vor der Abschlussgala waren freilich noch andere wichtige und gewichtige Steine ins Rollen gebracht worden – von jungen Demonstranten, die vor dem Palazzo Del Cinema für eine engagiertere Klimapolitik protestierten. Jagger bekundete Sympathien: „Ich bin froh, dass sie das machen. Schließlich sind sie es, die den Planeten erben.“ 12


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#SKIPfestivalfieber

© La Biennale Di Venezia

VENEDIG 2019

© La Biennale Di Venezia

© La Biennale Di Venezia

© La Biennale Di Venezia

The Nude Pope John Malkovich mag in der Nachfolge-Serie zu The Young Pope nun zwar The New Pope sein, die Herzen auf dem Roten Teppich flogen aber unverändert seinem Vorgänger Jude Law zu. Das gesteigerte Interesse mag unter anderem auch am kurz zuvor ausgespielten, sehr freizügigen ersten Trailer zur Sky/HBO-Koproduktion zu tun gehabt haben, in dem Law – ausgerechnet am Lido – nahezu unbekleidet über den Strand flaniert.

Zähne zeigen Finale mit Biss. Auf der Zielgeraden setzte die Australierin Shannon Murphy – eine von leider nur zwei Regisseurinnen im Wettbewerb – mit ihrer Teenager-Tragikomödie Babyteeth noch einmal kraftvolle Akzente: Ein intensives Wechselbad der Gefühle zwischen Leichtfüßigkeit und Tiefgang mit großartigem Gespür für Tempo, Dramaturgie und Charaktere. Und einer überragenden Hauptdarstellerin: Eliza Scanlen – auch schon in der HBO-Miniserie Sharp Objects eine Wucht.

Prince Of Hearts Als „moderner Prinz“ wurde Timothée Chalamet im Interview mit SKIP (siehe S. 52) von seinem Kollegen Joel Edgerton etwas schelmisch bezeichnet. Die Welle der vor allem weiblichen Begeisterung, die dem 23-Jährigen bei der Premiere des Netflix-Historiendramas The King – in dem er ausgerechnet einen blutjungen (englischen) Thronbesteiger spielt – entgegenschwappte, bestätigte diese Einschätzung allerdings voll und ganz. 14


#SKIPfestivalfieber

VENEDIG 2019

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© La Biennale Di Venezia

Cruz Control Eine echte Supergroup von Schauspielstars lateinamerikanischer Herkunft hatte Regisseur Olivier Assayas (l.) für seinen Politspionage-Thriller Wasp Network zusammengetrommelt. Doch so sehr der Mexikaner Gael García Bernal (4. v. l.), der Brasilianer Wagner Moura (5. v. l.) und der Venezolaner Édgar Ramírez (3. v. l.) auch auf dem Roten Teppich um die Wette strahlten, die Schau wurde ihnen – sowohl dort als auch im Film selbst – von ihrer spanischen Kollegin Penélope Cruz (2. v. l.) gestohlen, einer der leider nach wie vor unterschätztesten Vertreterinnen ihrer Zunft.


#SkyFestivalpass2019

MIT SKY UND SKIP IN VENEDIG GLAMOUR, GONDELN, GOLDENE LÖWEN: DIE INTERNATIONALEN FILMFESTSPIELE VON VENEDIG BILDETEN DAS FINALE VON ANDREAS’ GROSSER FESTIVALTOUR!

Ein Jahr, drei Festivals – unzählige schöne Erinnerungen! Nachdem er sich bereits bei der Berlinale ins Getümmel gestürzt und in Cannes als Star unter Stars den roten Teppich erobert hatte, darf sich Andreas bereits mit Fug und Recht als alten Hasen bezeichnen, wenn es um Filmfestivals geht. Bei schönstem Sonnenschein komplettierte er nun gemeinsam mit seiner Begleitung Johannes am Lido seinen Festival-Hattrick.

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SkyFestivalpass2019

Bella Venezia! Der beeindruckende Palazzo del Cinema wird während der Mostra internazionale d’arte cinematografica di Venezia – wie die Filmfestspiele ebenso schön wie zungenbrecherisch auf italienisch heißen – zum Hotspot. Aber auch malerische Wassertaxifahrten und ein SightseeingBummel gingen sich für Andreas und Johannes zwischen Stars treffen und Filmpremieren aus.

Mitten unter den größten Stars von Hollywood. Auch die Crème de la Crème der Filmbranche lässt sich die Filmfestspiele nicht entgehen. Neben Joaquin Phoenix und Brad Pitt lief man heuer am Lido u. a. Cate Blanchett, Kristen Stewart und Timothée Chalamet über den Weg.

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FOTOS: Viennareport (1), La Biennale Di Venezia (1), Theo Wood (1), Magdalena Kovacic (3)

Größtes Highlight des Wochenendes – die Weltpremiere von Joker mit einem herausragenden Joaquin Phoenix in der Hauptrolle. Bei ihrem Spaziergang über den roten Teppich wussten Andreas und Johannes freilich noch nicht, dass der düstere Superschurkenfilm am Ende sogar – völlig zurecht – den Goldenen Löwen gewinnen würde. Während der Standing Ovations minutenlang zu klatschen ist übrigens gar nicht mal so unanstrengend!


VENEDIG 2019

#SKIPstyle

VENICE CLASSICS & FREAKY STYLES Texte: Sarah Gerstmayer

Bei Filmfestivals geht es natürlich nicht nur um die Präsentation filmischer Werke und um die Vergabe begehrter Preise, sondern auch um die perfekte Inszenierung von Stars und Sternchen am Red Carpet. Die einen setzen dabei auf große klassische Roben, die anderen greifen auf außergewöhnlichere – teils mutigere – Teile zurück. So bekamen die Fotografen heuer besonders viel Abwechslung vor ihre Linsen.

© La Biennale di Venezia

Femme Fatale Die roten Haare fehlen noch, aber sonst ginge Scarlett Johansson bei der Premiere von Marriage Story in ihrem atemberaubenden Celine-Dress als Reinkarnation von Cartoon-Bombshell Jessica Rabbit durch. Eine rockige Note erhielt das Styling durch den Wet Hair Look, sowie das Ketten-Ear-Piece.

Pink Panther Privat liebt es Kristen Stewart eher leger, aber bei der Premiere von Seberg überzeugte sie in einem hochgeschlossenen pinken Kleid mit silbernen Details. Das rote Cat-Eye Makeup und die lässige Frisur waren der passende Hingucker. 18

© Viennareport

© Viennareport

Pearls are a lady’s best friend Genau wie im Vorjahr greift Cate Blanchett am Lido auf ein klassisches Galakleid von Armani Privé zurück; dieses Mal mit schwarzem Samt und Perlenstickerei. Für die Portion Coolness passen die zur Seite gekämmten Haare wunderbar dazu.


FOLLOW YOUR STYLE

#SKIPstyle

© Viennareport

44,90 € DIE NEUEN TRENDS … JETZT BEI DEICHMANN! Hallo Herbst! In puncto Style darf sich frau jetzt so richtig austoben, denn der Trendvielfalt sind in der neuen Saison keine Grenzen gesetzt: Der Fashion-Fokus liegt auf coolen Booties in zahlreichen Styles, die jede Persönlichkeit individuell unterstreichen und Einzigartigkeit ausstrahlen. Als absolute Keypieces der Saison gelten jetzt lässige Statement-Schnürboots sowie elegante und mit Reptil-Prägung veredelte Booties. Diese und viele andere der neuesten Herbsttrends gibt es jetzt zum sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis bei Deichmann und im Online Shop unter www.deichmann.com!

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Prom Queen Mit ihren gerade mal zwanzig Jahren wäre die Tochter von Johnny Depp knapp noch im besten Alter, um als Ballkönigin prämiert zu werden. In dem lila ChanelKleid mit fließendem Rock, Schal und der klassischen Maturaballfrisur möchte man Lily-Rose Depp am liebsten auch gleich noch das PromQueen-Krönchen aufsetzen.

Hail King Timmy! Nicht nur die Damen Hollywoods haben sich Gedanken über extravagante Outfits gemacht, sondern auch einige Herren. Besonders hervorzuheben ist wie immer Timothée Chalamet, der bei der Premiere von The King neben seinem aktuellen Herzblatt Lily-Rose Depp eine gute Figur machte.

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© Viennareport

Bridal Style Von Penélope Cruz ist man glamouröse Auftritte auf den roten Teppichen dieser Welt bereits gewohnt – und sie enttäuschte uns auch bei der Premiere von Wasp Network nicht. Weißer Tüll, Federn und Glitzer im Brautkleidstyle von Ralph & Russo.


VENEDIG 2019

#SKIPstyle

Bubblegum Ballerina Model Jasmine Sanders hatte in ihrem schlumpfeisblauen Minikleid mit aufgebauschtem Ballonrock sichtlich Spaß am Red Carpet. Über den Geschmack der selbst erklärten „Golden Barbie“ lässt sich in diesem Fall jedoch streiten.

Fast Fashion Der blonde Victoria’s Secret-Engel Candice Swanepoel hatte es zur Premiere von Marriage Story offenbar etwas eilig – fehlt hier nicht etwas? 20

© Viennareport

© Viennareport

© Viennareport

Photo Darling Beim Photocall bezauberte Zazie Beetz Journalisten und Fotografen nicht nur mit ihrem strahlenden Lächeln, sondern auch mit einem grauen Kleid. Die kaum zu bändigende Lockenpracht und der knallorange Eyeliner wirken dazu besonders lässig.

© Viennareport

© La Biennale di Venezia

Catwalk Das Model Sofia Richie schaute ebenfalls am Lido vorbei und posierte in einem Glitzer-Crop-Top und Vokuhila-Rock. Offenbar hat ihr ihre Schwester und Modedesignerin Nicole Richie ein paar gute Tipps gegeben.

Joker-Style Harley Quinn hätte ihre Freude mit dem Kleid gehabt, das Sara Sampaio bei der Joker-Premiere trug. Den schwarz-weiß gestreiften Rock des Armani PrivéKleides setzte sie natürlich gekonnt und schwungvoll in Szene.


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GEWINNSPIEL

#startsomethingpriceless

MIT MASTERCARD UND SKIP AUF EINEM PRICELESS MOVIE-TRIP

CHRISTINA UND JASMIN BEIM FESTIVAL IN VENEDIG

© Theo Wood

Eintauchen in das Red Carpet-Gefühl: Christina und Jasmin im feuerroten Movie-Himmel. 22


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#startsomethingpriceless

Dein nächster Städtetrip soll toll, neu, einzigartig sein? SKIP-Gewinnerin Christina und ihre Begleitung Jasmin machen es vor: Sie haben mit dem Priceless Cities Programm von Mastercard ein Traumwochenende bei den 76. Internationalen Filmfestspielen von Venedig gewonnen – und zahllose unvergessliche Momente mit nach Hause genommen. Hier die schönsten davon! Venedig sehen – aber auf eine Weise, die alles andere als alltäglich ist: Für Christina und Jasmin, Gewinnerinnen des diesjährigen SKIP-Venedig-Movie-Trips, ist es Realität geworden. Die beiden durften in der Lagunenstadt hautnah erleben, wofür das Priceless Cities Programm von Mastercard steht: für prachtvolle, wunderbare, einzigartige und unvergessliche Erlebnisse und Momente in den schönsten Städten der Welt. Zur besten Zeit, während des weltberühmten Filmfestivals, wo sich ganz Hollywood in Venedig versammelt, bezogen die beiden nach gemütlicher Anreise ihr Quartier im berühmten Hotel Danieli. Während ihrer dreitägigen Priceless Experience erlebten sie u. a. eine private Führung durch den Dogenpalast, eine besonders romantische Gondelfahrt und mehrere von Mastercard ausgerichtete Empfänge und Galadinners in den schönsten Palazzi der Stadt. Sie schritten top gestylt als Stars unter Stars über den Roten Teppich des Filmfestivals am Lido, genossen einen Cocktail auf der Festivalterrasse am Dach des Kinos und erlebten die Premiere des französischen Top-Dramas Gloria Mundi im totalen Festival-Glamour. Zum Abschluss gab es ein glorioses Dinner im Gran Caffè Quadri. Ein umwerfendes Erlebnis – als es vorbei war, vergoss sogar der Himmel ein paar Tränen.

© Mastercard

Glamour total, mit Mastercard Priceless Cities ganz normal: Die Gewinnerinnen beim Nobel-Dinner im Palazzo Pisani Moretta.

© Mastercard

© Mastercard

© privat © Skip

O sole mio: ein Gläschen Vino bianco in Christinas und Jasmins Händen lässt sie besonders schön glitzern.

23 Stars unter Stars: Die Gewinnerinnen beim StylingTermin für den großen Auftritt am roten Teppich.

Du bist auf den Geschmack gekommen? Informiere dich über die beispiellose Erlebniswelt des Mastercard Priceless Cities Programms unter www.priceless.com


VIENNALE 2019

#SKIPfestivalfieber

VORSCHAU VOLL VORFREUDE Vom 24. Oktober bis 6. November findet Österreichs größtes Filmfestival bereits zum 57. Mal statt – mit einer HighlightsSchau der diesjährigen Festivalsaison, spannenden Nebenschienen und Schmankerln aus heimischer Produktion.

Laura Dern und Scarlett Johansson in Marriage Story von Noah Baumbach 24


#SKIPfestivalfieber

Little Joe

Fotos: Viennale

Auch in ihrer zweiten Saison als Viennale-Chefin hat Eva Sangiorgi gemeinsam mit ihrem Team ein cineastisch gehaltvolles Deluxe-Programm zusammengetragen. Jenes wartet mit unzähligen Delikatessen der heurigen Selektionen der Premium-Filmfestivals von Berlin, Cannes und Venedig auf, aber auch mit noch drehfrischen Programmkino-Krachern der kommenden Monate – und ist darüber hinaus noch für mannigfaltige Entdeckungen in mitunter wenig erforschten Nischen gut. Als eines der großen Highlights darf sicher Noah Baumbachs meisterliches Eheauflösungsdrama Marriage Story mit Scarlett Johansson und Adam Driver betrachtet werden, einer der famosesten Filme dieses Jahrgangs. Im Hauptprogramm werden unter anderem aber auch die neuen Arbeiten von Arthouse-Größen wie Lav Diaz (Ang Hupa), Elia Suleiman (It Must Be Heaven), Marco Bellocchio (Il Traditore) oder den Gebrüdern Dardenne (Le Jeune Ahmed) aufgeboten. Ebenso auf dem Spielplan stehen Agnès Vardas finaler Film Varda par Agnès, Bertrand Bonellos untypischer Untotenschaudervehikel Zombi Child sowie die ausgezeichneten Doku-Arbeiten Hail Satan? und A Dog Called Money (mit PJ Harvey!). Eröffnet wird diese 57. Viennale-Ausgabe am 24. Oktober von Céline Sciammas Porträt einer jungen Frau in Flammen, das in Cannes mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde. Ebenda erhielt auch die Britin Emily Beecham als beste Darstellerin eine Goldene Palme – für ihre Performance

VIENNALE 2019

Hail Satan? Zombi Child

Porträt einer jungen Frau in Flammen

in Little Joe, mit dem die Wiener Filmemacherin Jessica Hausner heuer im Wettbewerb vertreten war (siehe dazu unsere Berichterstattung ab S. 42, inklusive eines Interviews mit der Schauspielerin) und das im Rahmen der Viennale nun auch seine Österreichpremiere feiern wird. Überhaupt wird Filmkunst made in A auch in diesem Jahr von Sangiorgi, deren Vertrag vor Kurzem bis 2026 verlängert wurde, wieder ein ganz besonderer Stellenwert zugesprochen – unter anderem mit neuen Arbeiten von Sabine Derflinger (Die Dohnal über die „Frauenministerin / Feministin / Visionärin“ Johanna Dohnal) und Anja Salomonowitz (Dieser Film ist ein Geschenk über den Künstler Daniel Spoerri). Zu den Nebenschienen und Spezialsektionen, die das Programm in erprobter Weise abrunden, gehören die „Monografien“, die sich in aller Ausführlichkeit dem Schaffen ausgesuchter Filmemacher und -innen widmen – heuer u. a. jenem der Berliner Schule-Regisseurin Angela Schanelec (Ich war zuhause, aber …) – sowie die „Kinematografien“, die Filme zu bestimmten Themenkreisen versammeln; stellvertretend sei hier „Der weibliche Blick“ über das Schaffen der nahezu vergessenen österreichischen Filmpionierin Louise Kolm-Fleck ins Treffen geführt. 25

Ich war zuhause, aber …

Christoph Prenner


#SKIPtipp

#KINO

TERMINATOR: DARK FATE They are back! Linda Hamilton und Arnold Schwarzenegger kämpfen fast drei Jahrzehnte nach ihrem letzten Aufeinandertreffen in James Camerons Terminator 2 erneut für eine bessere Zukunft: Zurückgekehrt in ihre ikonischsten Action-Rollen müssen sie sich einem weiteren Terminator stellen – tatkräftig unterstützt durch neue Mitstreiter. 26


#SKIPtipp

#KINO

Worum geht’s? 27 Jahre ist es her, dass Sarah Connor (Linda Hamilton) durch die komplette Zerstörung der Terminator-Technologie Skynets die Zukunft zugunsten der Menschheit verändert hat. Doch immer noch droht deren Unterwerfung durch übermächtige, außer Kontrolle geratene Maschinen. Wieder gilt es, das düstere Schicksal abzuwenden – und auch diesmal hängt der Erfolg vom Überleben einer einzelnen Person ab. Die hat noch dazu keinen blassen Schimmer, von welch zentraler Bedeutung sie dafür ist, dass die Herrschaft ihrer Art weiter fortbesteht: Vor Kurzem war das Leben von Dani Ramos (Natalia Reyes) noch komplett in Ordnung, zumindest in Vergleich zum gesteigerten Wahnsinn, mit dem die junge Frau nun urplötzlich konfrontiert wird; mit einem Schlag findet sie sich nämlich in einem brachialen Gefecht zwischen Menschen und Maschinen wieder. Zum Glück muss sie sich zumindest nicht alleine gegen die hochtechnologische Bedrohung aus der Zukunft stellen – Cyborg Grace (Mackenzie Davis), ebenfalls technisch aufgerüstet, ist von ebendort angereist, um Dani zu beschützen. Und auch die kampferprobte Sarah, zwar nur aus Fleisch und Blut, dafür bis an die Zähne bewaffnet und extra hart im Nehmen, ist höchst motiviert, den Maschinen ein weiteres Mal die Metall-Wadln nach vorne zu richten. Auf der Flucht vor einem übermächtigen neuen Terminator (Gabriel Luna), der es erbarmungslos auf das Leben Danis abgesehen hat, trifft das schlagkräftige Team auch noch auf einen alten Bekannten aus Sarahs Vergangenheit … „Carl“ (Arnold Schwarzenegger) will dem Gespann im Kampf gegen die Killermaschine mit seinen Diensten zur Seite stehen. Wer ist dabei? Angeblich hat Linda Hamilton, die mit ihrer Verkörperung der Sarah Connor in den ersten zwei Terminator-Filmen eine der ikonischsten Action-Heldinnen der Geschichte geschaffen hat, die ersten drei Anrufe von Terminator: Dark Fate-Regisseur Tim Miller (Deadpool) einfach ignoriert. Erst beim vierten soll sie widerwillig reagiert haben – bereits ahnend, welche Frage auf sie zukommen würde. Nach drei teils komplett missglückten Terminator-Sequels, von denen Hamilton glücklicherweise behaupten kann, sie hätte nichts mit ihnen zu tun gehabt, kann man ihr auch wirklich nicht übel nehmen, dass sie auch dem jüngsten Anlauf eine würdige Fortsetzung des SciFi-Meisterwerks Terminator 2 – Tag der Abrechnung zu schaffen, zunächst mit reichlich Skepsis begegnete. Überzeugt hat sie letzten Endes wohl ihr Ex-Mann James Cameron, dem mit einem bescheidenen 6,4 Millionen-Dollar-Budget für den Originalfilm 1984 ein Geniestreich der SciFi-Actiongeschichte gelungen ist. Der Schöpfer des beharrlichen Robokillers war diesmal zwar nicht als Regisseur mit von der Partie – hatte er doch damit zu tun, diverse Avatar-Sequels auf Schiene massa.seine Cum Expertise sociis natoque penatibus zur et magnis zu bringenAenean – er steuerte aber maßgeblich Story-Findis parturient montes, nascetur ridiculusMitmus. Donec quam dung bei und begleitete das Projekt als Produzent. der Gewissheit felis, ultricies nec, pellentesque sem.(die Nulla konnte sich auch Linda Hamilton letztendlicheu, fürpretium das softequis, Reboot consequat Donec pede justo, fringilladas vel, Existenz der Teile dreimassa bis fünfquis wirdenim. komplett ignoriert) begeistern,

AB 31.8. IM KINO

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#SKIPtipp

#KINO

TERMINATOR: DARK FATE

Ungleiche Brüder: Doch der Terminator mit Fleisch dran (Gabriel Luna) ist nur außen hui.

30 Jahre nach den Geschehnissen aus Terminator 2 anknüpft – und ihre legendäre Actionheldin auch leicht ergraut nochmal mit gestähltem Körper, Scharfsinn und Abgebrühtheit gegen den Terminator in Stellung bringen. Im Gegensatz zu Hamilton soll die Beteiligung an der Fortsetzung für Arnold „I’ll be back“ Schwarzenegger sehr schnell klar gewesen sein. Mit seiner Rolle als blecherne Auftragskillermaschine im ursprünglichen Film konnte er in den Achtzigern den Turbo-Boost seiner Hollywood-Erfolgskarriere zünden, dementsprechend verpflichtet fühlt er sich seiner Kultfigur: „Ich bin süchtig nach Terminator. Terminator war der Film, der meine Actionfilm-Karriere abheben ließ. Von jenem Moment an hat sich alles in

meinem Leben verändert.“ Tatsächlich können nicht viele Darsteller so wie er behaupten, mit ein und demselben Franchise sowohl als Bösewicht als auch als Heldenfigur Geschichte geschrieben zu haben. Neben dem Terminator-Team von einst – auch Edward Furlong mischt übrigens wieder als John Connor mit – haben die Verantwortlichen mit Mackenzie Davis (Blade Runner 2049) und Natalia Reyes (Birds of Passage) den Cast um zwei frische Gesichter erweitert, die den eher gehobenen Altersschnitt der zurückgekehrten Originalbesetzung um einige Jahre senken. Mit Gabriel Luna ist zudem ein Terminator im Einsatz, der, wie es sich gehört, durch erschreckend eindringliche Emotionslosigkeit überzeugt. 28


#SKIPtipp UNSER FILM!

#KINO

in Sachen Action und Special Effects eher an neueren Errungenschaften orientiert, auch wenn Terminator 2 auf beeindruckende Weise immer noch ganz ausgezeichnet mit seinen Genre-Nachfolgern mithalten kann. So richtig in alte Form gebracht wird das Franchise dann aber vor allem durch den starken Cast, der die besten Zeiten der Reihe wiederaufleben lässt. Allerdings würde man Linda Hamilton und Arnold Schwarzenegger nur milde belächeln, wenn ihnen nicht eine vielversprechende neue Generation junger Darsteller und Darstellerinnen zur Seite stehen würde, die die Terminator-Reihe wünschenswerterweise zu neuem Glanz erheben. Gefährlich abgefahren: Miguel (Diego Boneta) hat hoffentlich Vollkasko …

Claudia Dlapa

Was wird geboten? "It’s R rated, it’s grim, it’s gritty, it’s fast, it’s intense", beschreibt Produzent James Cameron den sechsten Eintrag ins Terminator-Universum, den dritten Film mit seiner Beteiligung. Tatsächlich versucht der neue Streifen zum Vibe der ersten beiden Terminator-Filme zurückzufinden: Eine straffe Story, die, ähnlich wie die Teile eins und zwei ohne komplexe Zeitsprünge auskommt und ihre Handlung in kompakte 36 Stunden packt, ist da schon mal ein guter Anfang. Natürlich hat man sich

Gut zu wissen: James Cameron kam auf die Idee, einen Terminator-Film zu drehen, nachdem er schweißgebadet aus einem Fiebertraum erwacht war, in dem ein aus einem Flammenmeer entstiegener und mit zwei Küchenmessern bewaffneter Roboter ihn zu töten versucht hatte.

AB 24.10. IM KINO

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Action/SciFi. OT: Terminator: Dark Fate. USA/China 2019. Regie: Tim Miller. Besetzung: Linda Hamilton, Arnold Schwarzenegger, Mackenzie Davis, Natalia Reyes, Gabriel Luna, Diego Boneta. Verleih: Disney.


#KINO

MALEFICENT – MÄCHTE DER FINSTERNIS Da platzt der gehörnten, fledermausbeflügelten Zauberin wieder mal der Kragen. Und ab da ist die Kacke am Dampfen. Kinogigant Disney zieht natürlich alle Register der digitalen Blendekunst, um die farbenprächtige, von den erstaunlichsten Fabelwesen bevölkerte Welt hinter dem Regenbogen erneut aus ihrem Dornröschenschlaf zu holen. Allerdings will eitel Wonne diesmal teuer erstritten werden: Es gibt nämlich Krieg im Märchenland, und die letzten Endes zwischen den Stühlen zappelnde Maleficent steht alsbald vor einer unvorhergesehenen Entscheidung: Licht oder Schatten – das wird hier die alles entscheidende Frage. Die Moral von der Geschicht’ ist freilich ganz nach Disney-Manier basisbiblisch, dabei aber so gekonnt und sympathisch erzählt, dass man sich dem Charme auch des Sequels wieder kaum entziehen kann. Entertainment der besten Sorte. Klaus Hübner

Es ist kompliziert. Weil Liebe und Besitzdenken einfach nicht zusammengehen, kriegen sich Aurora und ihre Ziehmutter Maleficent wieder in die Haare – mit gewaltigem ZauberBombast. Märchenspektakelsequel mit Angelina Jolie, Elle Fanning und Michelle Pfeiffer. Es war kein leichtes Erwachsenwerden für die hübsche Aurora (Elle Fanning). Ihre zentrale Bezugsperson und Patin, die Fee Maleficent (Angelina Jolie), ist ja bekanntlich den magischen Mooren des Märchenwalds entsprungen und hatte anfangs nicht viel für Menschen übrig. Aber jetzt erstrahlt Aurora in der Blüte ihrer Adoleszenz und ist drauf und dran, den Kronprinzen des Waldkönigreichs zu ehelichen, sehr zur Freude Maleficents. Dass Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer), Auroras zukünftige Schwiegermutter, die geplante Prachthochzeit zu nutzen versucht, um die Frischvermählten auch gleich weg von Maleficent und unter ihre eigenen Fittiche zu nehmen, ist folgenschwer verfehlt:

AB 17.10. IM KINO Fantasy/Abenteuer. OT: Maleficent: Mistress Of Evil. USA 2019. Regie: Joachim Rønning. Besetzung: Angelina Jolie, Elle Fanning, Michelle Pfeiffer, Chiwetel Ejiofor, Sam Riley, Ed Skrein, Juno Temple, Imelda Staunton. Verleih: Disney. Na da schaut’s aus: Königin Ingrith sollte mal aufräumen … 30


e u e n s Da

h c a N s g a t t i m hoch Shows, r h e m , ik s u M r h e M mehr Abwechslung! #jetzt

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#KINO

DIE ADDAMS FAMILY zieht, um im erweiterten Familienkreis Jubiläum zu feiern. Während eine zynische Reality-TV-Journalistin nichts unversucht lässt, um die Addams als gefährliche Freaks darzustellen, freundet sich Tochter Wednesday (OV-Stimme: Chloë Grace Moretz) mit einem „normalen“ Mädchen an, was beiderlei Welten befruchtet, aber auch gehörig durcheinanderwirft. Addams stehen ja nicht nur hautfarblich in krassem Kontrast zu allem, was in der Vorstadt und der örtlichen Highschool so herumkreucht und -fleucht. Hier die Löwenmähnenfrisur der US-amerikanischen Suburb-Hausfrau, dort der leichenfahle Teint von Mutter Addams (OV-Stimme: Charlize Theron) und der Hauslöwe, den das eiskalte Händchen Gassi führt – vom grölenden Hünen Lurch ganz zu schweigen. Ob Amerika daraus auch etwas lernen kann, sei dahingestellt. Aber die Kinderchen erfahren in diesem Film ganz sicher eine Horizonterweiterung.

Aus einem Zeitungs-Cartoon der 1930er Jahre wurde eine Schwarzweiß-TV-Kultserie der 1960er und dann die erfolgreichste Christina-Ricci-Kultfilm-Serie der 1990er. Jetzt ist die Addams Family im Computer angekommen. Niemand kann heute das Attribut der All-American-Family mit größerer Berechtigung tragen als die Addams Family. Mehr oder weniger erkennbar als Abkömmlinge klassischer Popkultur-Monstrositäten wie Werwolf, Frankenstein und Co., stand der Addams-Clan schon immer für die totale Absurdisierung USamerikanischer Familien- und Gesellschaftswerte. Was würde also besser zum kontemporären Zeitgeist eines Präsident Trump passen? Der bunte Haufen von Verhaltensauffälligen in ihrem halbverfallenen Geisterhaus – „Real Estate Crisis“ – ist diesmal als computeranimiertes 3D-Figurenensemble unterwegs. Morbide, recht destruktiv, gut anarchistisch und sehr, sehr andersartig geht es zur Sache, wenn der Clan nach New Jersey

Klaus Hübner

AB 24.10. IM KINO Animation. OT: The Addams Family. USA 2019. Länge: 105 Min. Regie: Greg Tiernan, Conrad Vernon. Stimmen: Oscar Isaac, Charlize Theron, Chloë Grace Moretz, Aenean: massa. CumMidler sociis(englische natoque penatibus Allison Janney, Bette Fassung).et Magnis: Universal. dis parturient montes Nascetur: ridiculus Verleih: mus. Donec quam felis, ultricies nec Pellentesque: eu, pretium quis, sem

AB 7.8. IM KINO

In Horror-Omas Schwitzkasten – der Traum jedes Teenagers 32


Neuerscheinungen und Klassiker. Demnächst in deinem Kopfkino. THALIA TIPP

15,99 Rocketman Dieses Biopic ist eine einzigartige musikalische Hommage an Elton John und seine größten Hits. Erzählt wird die Geschichte eines schüchternen Jungen, der zu einer der größten Legenden des Rock & Roll wird.

Jessica ist jung und liebt das unkomplizierte Leben. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird und, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändern wird.

Der Fall Collini

Pokémon Meisterdetektiv Pikachu

Der 70-jährige Italiener Maurizio Collini soll einen angesehenen Industriellen ermordet haben. Der unerfahrene Rechtsanwalt Caspar Leinen wird ihm als Pflichtverteidiger zugeteilt und kommt einem unglaublichen Justizskandal auf die Spur.

Tim macht sich auf die Suche nach seinem vermissten Vater Harry. Unterstützt wird er dabei von Harrys früherem Pokémon-Partner Pikachu: Einem wahnsinnig komischen, frotzelnden und liebenswerten Meisterdetektiv.

10,90 Dem Horizont so nah

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Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein

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Im nächsten Leben, da ist sich Enzo sicher, wird er ein Mensch sein. Deshalb beobachtet der kluge Hund die Welt um sich herum genau. Sein großes Vorbild ist Herrchen Denny.

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39,90 Harry Potter und der Feuerkelch: Farbig illustrierte Schmuckausgabe Endlich erscheint die vierte von Jim Kay illustrierte Schmuckausgabe: Auch in diesem Band gibt es faszinierende neue Schauplätze und beliebte Figuren zu entdecken.


#KINO

ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER Nicht nur Tote dürfen auferstehen: Eine Dekade nach dem großen Jubel um den Horrorspaßfilm Zombieland hat die Original-Crew einen köstlich durchgeknallten Anschlussfilm gedreht. Ein brillantes Schauspieler-Quartett, ein schräges Skript sowie ein grenzgenialer Cameo-Auftritt von Bill Murray: Seit Ruben Fleischers meisterlich arrangierte Zombie-Komödie von 2009 das Genre nachhaltig aufpolierte, warten Fans kunstblutlechzend auf eine Fortsetzung von Zombieland. Zehn Jahre später ist es nun endlich soweit: Tallahassee (Woody Harrelson), Columbus (Jesse Eisenberg), Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) kehren endlich und höchst lebendig auf

die Leinwand zurück, wo sie sich neuerlich gegen eine Horde Untoter zur Wehr setzen und obendrein mit altbekannten Querulanten anlegen müssen. Neben diversen Widrigkeiten hat die Postapokalypse aber auch Highlights zu bieten: Dank der morbiden Menschheitsmisere schafft es Twinkies-Jäger Tallahassee wenigstens mal seine müden Beine auf dem Schreibtisch des ehemaligen US-Präsidenten hochzulegen. Inszeniert hat den trockenhumorigen Slasher-Streifen mit Herz übrigens wieder Ruben Fleischer, das Drehbuch steuerten die ebenfalls bereits Zombieland-erprobten Schreiberlinge Rhett Reese und Paul Wernick bei.

Claudia Dlapa

Nicht lang gefackelt: Die vier Freunde brennen schon auf die Untoten.

AB 08.11. IM KINO Komödie/Horror/Action. OT: Zombieland: Double Tap. USA 2019. Länge: 93 Min. Regie: Ruben Fleischer. Besetzung: Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone, Abigail Breslin, Rosario Dawson, Zoey Deutch, Luke Wilson, Thomas Middleditch. Verleih: Sony. Legendentreffen: So gut sah Elvis seit seinem Tod nicht mehr aus. 34


#KINO

DAS WUNDER VON MARSEILLE Er hat keine Papiere, dafür sehr viel Talent. Die unglaubliche wahre Geschichte eines Flüchtlingsjungen, der sich und seinem Vater mit seinen Schach-Skills einen Neustart in Frankreich ermöglichte. Weil es seine Familie einmal besser haben soll, begibt sich Nura (Mizanur Rahaman) mit seinem Buben Fahim (Ahmed Assad) von Bangladesch aus auf die weite Reise nach Frankreich. Die neue Heimat soll einen neuen Beginn möglich machen – denn, wenn Nura das mit dem Beruflichen und der Bleibe denn erst mal auf die Reihe gekriegt hat, dann ist der Nachzug der gesamten Sippe geplant. So zumindest der Plan. Erst einmal in Paris angekommen, lässt sich dieser aber nicht so recht umsetzen: Beim Antrag auf Asyl spießt es sich massiv und auch die Jobsuche gestaltet sich als äußerst mühselig. Fahim bekommt all das aber eher nur am Rande mit, ihm steht der Kopf nach etwas anderem: dem Schachspiel. Gewaltig groß ist daher die Freude des hoch veranlagten Figurenbewegers als er im

Schachverein des genialen, aber auch grantigen Trainers Sylvain (Gérard Depardieu) unterkommt. Indes steht allerdings die Gefahr einer Abschiebung immer bedrohlicher im Raum – und sie kann irgendwann nur noch durch eine an ein Wunder grenzende Ausnahmeleistung abgewendet werden: Fahim müsste die nationale Schachmeisterschaft in seiner Altersklasse gewinnen, um einen Verbleib in Frankreich weiter zu ermöglichen … Das echte Leben hat diese unglaubliche Geschichte geschrieben, festgehalten wurde sie bereits in Buch- (Spiel um dein Leben, Fahim!) und nun erstmals auch in filmischer Form. Das Ergebnis ist ein ungeschöntes Flüchtlingsdrama, dem freilich auch ein ganz erheblicher Feelgood-Faktor innewohnt – sowie einiges Fortsetzungspotenzial: Fahim Mohammad ist mittlerweile 19, hat seine Schach-Skills in der Zwischenzeit noch weiter verbessert und ist drauf und dran, sich in der Weltspitze seines Sports festzusetzen. Christoph Prenner

AB 08.11. IM KINO

35 Immerhin konnten sie die Notre-Dame noch mit Dach bewundern …

Biographie/Drama/Komödie. OT: Fahim. Frankreich 2019. Länge: 107 Min. Regie: Pierre-François Martin-Laval. Besetzung: Assad Ahmed, Gérard Depardieu, Isabelle Nanty, Mizanur Rahaman, Didier Flamand, Pierre-François Martin-Laval. Verleih: Tobis.


#KINO

DAS PERFEKTE GEHEIMNIS

Gegen Ende des Abends wird’s eher peinlich als lasziv.

Geheimnisse und digitalen Neigungen nacheinander aufgeklatscht werden an diesem Abend. Aber es kommt noch viel derber. Wie peinlich das Leben doch sein kann! Elyas M’Barek, Karoline Herfurth, Wotan Wilke Möhring, Jessica Schwarz, Florian David Fitz, Jella Haase und Frederick Lau lassen nichts anbrennen, um dieser Ensemble-Beziehungskomödie Pepp einzuhauchen. Die Spannung bleibt konsequent, der Humor sowieso, dazu gibt’s unvorhersehbare Wendungen in der Familienpackung. Regie führt Bora Dagtekin, dem bereits Türkisch für Anfänger und die Fack ju Göhte-Reihe gut gelungen sind. Nimm deine bessere Hälfte ins Kino mit – da könnt ihr Klaus Hübner beide was lernen.

Eine Diskussion über Ehrlichkeit artet in ein höchst riskantes Spiel aus: Die Anwesenden legen ihre Handys auf den Tisch, jeder darf alles mithören und -lesen. Keine gute Idee. Aber ein krasser und ziemlich witziger Film mit Starbesetzung. Ein gemütliches Abendessen unter Paaren, dazu ein einzelner Single-Mann. Alle sehen gut aus, sind gut gelaunt. Total nett, gell. Als dann im Rahmen einer Diskussion die Idee aufkommt, alle Mobiltelefone offen für alle auf den Tisch zu legen, damit jeder alles mitlesen und -hören kann, was rein und raus geht, wird dem einen oder anderen Anwesenden schon ein bisserl komisch in der Magengrube. Natürlich werden die ProtagonistInnen mit ihren kleinen und mittelgroßen Sünden, schmutzigen

AB 31.10. IM KINO Komödie. OT: Das perfekte Geheimnis. Deutschland 2019. Länge: 110 Min. Regie: Bora Dagtekin. Besetzung: Elyas M’Barek, Karoline Herfurth, Wotan Wilke Möhring, Aenean: massa. CumDavid sociisFitz, natoque penatibus et Jessica Schwarz, Florian Jella Haase, Magnis: parturient montes Nascetur: ridiculus Frederick Lau.disVerleih: Constantin. mus. Donec quam felis, ultricies nec Pellentesque: eu, pretium quis, sem

AB 7.8. IM KINO

Wein kann einem wenigstens nicht im Hals steckenbleiben … 36


#KINO

dann ist es nur ein allzu folgerichtiger nächster Schritt, dass es auch verfilmt wird. Wiewohl Fans jenes ersten Bandes der sogenannten Danny-Trilogie bei der Adaption von Tim Trachte (Benjamin Blümchen) hier ohnehin auf ihre Rechnung kommen sollten, dürfen aber auch in dieses Universum noch nicht eingeweihte Freunde extra tragischer Romanzen gern einen Blick riskieren; insbesondere Luna Wedler lässt – wie zuletzt schon in Das schönste Mädchen der Welt – ihrem Talent wieder freien Lauf. Christoph Prenner 

DEM HORIZONT SO NAH Das Schicksal hört einfach nicht auf damit, ein mieser Verräter zu sein: Tragische Liebesgeschichte nach Jessica Kochs autobiografischem Bestseller, mit dem erneut überzeugenden Schweizer Schauspieljungstar Luna Wedler in der Hauptrolle. Jessica (Luna Wedler) ist grade mal volljährig, hat also noch nicht wahnsinnig viel erlebt, freilich auch noch das meiste vor sich. Aber klar, es wäre schon gut, wenn jetzt auch mal etwas Aufregendes passieren würde. In der Tat steht die Abwechslung bald in der Tür des Alltags, sie schaut ganz hervorragend aus und hört auf den Namen Danny (Jannik Schümann). Und kaum, dass Jessica den Zwanzigjährigen auf einem Jahrmarkt beim Zielschießen kennengelernt hat, bohrt sich auch schon treffsicherst Amors Pfeil durch ihr Herz. Die Welt steht auf die allerherrlichste Weise Kopf, eine gemeinsame rosarote Zukunft wird geschwind ausgemalt. Aber aufgepasst: Dem Seelenverwandten liegt ein richtig dunkler Schatten über seiner Existenz, der die Beziehung schon bald auf eine kaum bewältigbare Probe stellen soll … Wenn ein Buch so wie Jessica Kochs auf ihren eigenen Erfahrungen basierendes Dem Horizont so nah einmal über 800.000 Exemplare verkauft hat,

Er ist zwar hübsch, musste sich aber immer durchboxen.

AB 10.10. IM KINO

AnzCons 19/02

Liebesfilm/Drama. OT: Dem Horizont so nah. Deutschland 2019. Länge: 117 Min. Regie: Tim Trachte. Besetzung: Luna Wedler, Jannik Schümann, Luise Befort, Frederick Lau, Stephan Kampwirth. Verleih: Constantin.

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#KINO

SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK Sagen, die dich jagen. In der von Guillermo del Toro (Shape of Water) geschriebenen und produzierten Verfilmung einer populären Kindergruselbuchreihe werden Urban Legends und Ammenmärchen mit fürchterlichen Folgen Wirklichkeit. Nicht nur, weil Halloween ist, hängt 1968 das Grauen der großen weiten Welt dort draußen über einer kleinen Stadt wie Mill Valley: der Vietnam-Krieg ist allgegenwärtig, von allen Mattscheiben flimmert das Wahlwerben eines gewissen Richard Nixon. Wenn man jung ist, will man da natürlich umso dringlicher was erleben – auch wenn das mit einer gewissen Grenzüberschreitung verbunden ist. Stella (Zoe Margaret Colletti) und ihre Teenager-Freunde haben es sich mitsamt neuer Bekanntschaft Ramón (Michael Garza) zum Ziel gemacht, eine verlassene Villa am Rand der Stadt auszukundschaften, in der es angeblich spuken soll. Über Geister stolpert die Gang zwar nicht, wohl aber über ein geheimnisvolles, handgeschriebenes Buch. Vor langer Zeit verfasst von der dereinst weggesperrten Tochter des wohlhabenden Hauses finden sich darin Schauderstorys, in denen am Ende auf unterschiedliche, stets grauenhafte Arten Menschen verschwinden. Stella ist freilich zu neugierig und auch zu sehr Horror-Geek, um das ominöse Büchl einfach liegenzulassen – was sich als kapitaler Fehler entpuppt. Denn die vielen leeren Seiten wollen schließlich noch befüllt werden – und sie tun es wie von Geisterhand auch von selbst: Mit weiteren

Wenn Oma aussieht wie Whoopi Goldberg, ist das schon gruselig!

Verstecken unterm Sofa! Super Idee! 38


#KINO unheimlichen Geschichten, die sehr viel mit schlimmen Ängsten und Traumata der involvierten Teenager zu tun haben – und die für einen nach dem anderen von ihnen sehr bald zur todesbringenden Realität werden … Herzerfrischend altmodisch angelegte Gruselunterhaltung, basierend auf der vor allem in den USA beliebten gleichnamigen Kinderhorrorbuchreihe von Alvin Schwartz – mit einer sehr gewinnenden Jungschauspielerriege umgesetzt vom visionären Oscarpreisträger Guillermo del Toro (Pans Labyrinth) in der Funktion als Autor und Produzent und dem Norweger André Øvredal (Trollhunter) im Regiestuhl. Christoph Prenner 

AB 31.10. IM KINO Horror. OT: Scary Stories To Tell In The Dark. USA/Kanada 2019. Länge: 108 Min. Regie: André Øvredal. Besetzung: Zoe Margaret Colletti, Michael Garza, Aenean: massa. CumZajur, sociisNatalie natoque penatibus et Norris, Gabriel Rush, Austin Ganzhorn, Dean Magnis: dis parturient montes Nascetur: ridiculus Austin Abrams, Gil Bellows. Verleih: Constantin. mus. Donec quam felis, ultricies nec Pellentesque: eu, pretium quis, sem

AB 7.8. IM KINO Altes, gruseliges Haus? Blut an der Tür? Lasst uns reingehen!

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DAS GROSSE INTERVIEW

#KINO

SKIP

EXKLUSIV

INTERVIEW

SAGEN UND FRAGEN

© Viennareport

ANDRÉ ØVREDAL

Für seinen ersten Hollywood-Film wurde der norwegische Regisseur André Øvredal (Trollhunter) von Guillermo del Toro persönlich ausgewählt. In Scary Stories To Tell In The Dark vermochte er die Kreaturen aus der gleichnamigen Buchreihe denn auch gleich mit großem Gruselgewinn zum Leinwandleben zu erwecken. Welche davon ihn speziell fasziniert hat, verriet er uns im Interview. SKIP: Mr. Øvredal, zuerst einmal Glückwunsch dazu, dass Ihr Film Scary Stories To Tell In The Dark in den USA schon so erfolgreich gelaufen ist. Sind Sie erleichtert?

Natürlich gab es ein gewisses Risiko. Aber der Film hat zwei wirklich nicht zu unterschätzende Anreize. Zum einen ist da natürlich Guillermo del Toro, der ein absolutes Genie ist und der als Autor und Produzent maßgeblich in die Entstehung involviert war. Zum anderen sind das natürlich die Bücher selbst, die in den Staaten einen enormen Bekanntheitsgrad haben. Warum hätte es also nicht klappen sollen? Wir waren da immer sehr zuversichtlich.

André Øvredal: Selbstverständlich. Ich freue mich speziell für jeden Einzelnen, der jahrelang daran mitgearbeitet hat. Es ist natürlich für alle eine riesige Bestätigung, wenn man einen Film auf dem Markt hat, der so gut läuft.

Die Bücher sind ja vor allem wegen der Illustrationen von Stephen Gammell legendär. Wie bleibt man dieser genialen Vorlage treu und schafft es dennoch, eine eigene Note reinzubringen? Und wie haben Sie überhaupt entschieden, welche der Wesen und Geschichten vorkommen sollen?

Es war ja durchaus nicht unriskant, diesen Film zu produzieren. Er basiert zwar auf einer in den USA sehr bekannten Buchreihe, kommt aber komplett ohne große Schauspielernamen aus. 40


#KINO

DAS GROSSE INTERVIEW

Seine Illustrationen waren definitiv eine große Inspiration. Wir haben sie in visueller Hinsicht als eine Art Guide betrachtet, an dem wir uns abgearbeitet haben. Ich habe die Bücher ja erst durch die Arbeit am Film entdeckt, Guillermo wiederum liebt sie bereits seit seiner Jugend. Die eigentliche Auswahl der verwendeten Kreaturen erfolgte dann fast wie in einer Casting-Show (lacht). Welche war denn am schwierigsten umzusetzen? Wahrscheinlich die Pale Lady. Weil sie einerseits so gutmütig und sanft erscheint, andererseits aber so unheimlich und unbarmherzig ist. Und im Prinzip macht sie ja auch gar nichts … Sie ist eine wirklich extrem faszinierende Figur.

© 2019 eOne Germany

Was macht für Sie die ungebrochene Faszination solcher Fabeln und Schaudermärchen aus? Sie erinnern einen an etwas, das man so oder so ähnlich schon mal als Kind erzählt bekommen hat. Und sie regen einen zum Grübeln an: Basiert das zumindest zum Teil auf einer wahren Geschichte? Oder ist das alles reine Fiktion? Diese Ambiguität kann hochgradig faszinierend sein. Christoph Prenner

© 2019 eOne Germany

Ein’zwickt: Produzent Guillermo del Toro (l.) und Regisseur André Øvredal nehmen am Set von Scary Stories to tell in the Dark Zoe Margaret Colletti (Stella Nicholls) beherzt in die Mangel.

Ein Haufen zum Gruseln: Das Team von Scary Stories to tell in the Dark (v. l. n. r. Special-Make-Up Effects-Artist Mike Hill, Regisseur Andre Øvredal, Produzent Guillermo del Toro, Spectral-MotionSpezialist Mike Elizalde und Special-Make-Up Effects-Artist Norman Cabrera) auf der San Diego Comic Con 2019.

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Petition: SMS mit REGENWAL*D an 54554

Rette den Amazonas. Rette seine Bewohner. * Mit Ihrer SMS erkl채ren Sie sich einverstanden, dass Greenpeace Ihre Telefonnummer zur Kontaktaufnahme f체r diese Kampagne erheben, speichern & verarbeiten darf. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung f체r die Zukunft per Nachricht an service@greenpeace.at oder Greenpeace, Fernkorngasse 10, 1100 Wien widerrufen werden. SMS-Preis laut Tarif, keine Zusatzkosten. Greenpeace dankt f체r die kostenlose Schaltung dieses Inserats.

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amazonas.greenpeace.at


#KINO

MADE IN AUSTRIA

LITTLE JOE

In unheimlich schönen Bildern erzählt Austro-Regisseurin Jessica Hausner von einer ganz schön unheimlichen Pflanze: „Little Joe“ soll die Menschen glücklicher machen, ist dann aber doch mehr an ihrem eigenen Fortbestand interessiert.

Heureka! Die ehrgeizige Wissenschaftlerin Alice hat es tatsächlich vollbracht, eine – auch noch ausgesprochen hübsche – Blume gentechnisch so zu modifizieren, dass ihr Duft das menschliche Wohlbefinden steigert. Bevor das philanthropische Glücksgewächs auf den Markt kommt, darf Sohnemann und Namensgeber Joe bereits an der feuerroten Blüte schnuppern – immerhin hat der eigenbrötlerische Stubenhocker einen Happyness-Boost dringend notwendig. Als sich dieser aber zunehmend komisch verhält und auch Alices Kollegen wie ausgewechselt wirken, dämmert der Züchterin, dass die künstlich geschaffene Flower Power vielleicht doch nicht ganz das Wahre ist … Little Joe ist Jessica Hausners erste internationale Produktion, die sie ausschließlich mit englischsprachigen Schauspielern realisiert hat. Hauptdarstellerin Emily Beecham, die schaurig kühl durch die unheilskontaminierte, sterile Laborlandschaft führt, wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes prompt mit dem Preis als beste Darstellerin prämiert. Claudia Dlapa

Wenn man aus beruflichen Gründen so oft einen Mundschutz trägt, …

AB 01.11. IM KINO

43 … vergeht einem das Lachen auch privat.

SciFi/Drama. OT: Little Joe. Österreich/Großbritannien/ Deutschland 2019. Länge: 105 Min. Regie: Jessica Hausner. Besetzung: Emily Beecham, Ben Whishaw, Kit Connor, Kerry Fox. Verleih: Filmladen.


#KINO © Graham Whitby Boot

DAS GROSSE INTERVIEW

SKIP

EXKLUSIV

INTERVIEW

EMILY BEECHAM

BLÜTENPRACHT AN DER MACHT In Jessica Hausners kühlem SciFi-Horrorstreifen hat sie als strebsame Wissenschaftlerin nur Augen für eine rote Blüte – und staubte bei den heurigen Filmfestspielen in Cannes dafür die Silberne Palme ab. Wie sich ihrer Beziehung zu grünen Vertretern des Pflanzenreichs mittlerweile gestaltet, hat US-Britin Emily Beecham ebendort im Talk mit SKIP erzählt. 44


#KINO

MADE IN AUSTRIA

SKIP: Little Joe ist ja perfekt durchgestylt – wie hat sich das auf die konkrete Arbeit am Set ausgewirkt? Wie hat Jessica Hausner als Regisseurin agiert?

dir plötzlich ungemein wichtig, du sorgst dich um sie, der Rest wird nebensächlich. Du rechtfertigst dein ganzes Tun über das Wohl der Pflanze.

Emily Beecham: Es war wirklich etwas ganz Neues für mich, mit ihr zu arbeiten – Jessica ist sehr besonders! Sie hatte immer sehr konkrete Vorstellungen davon, wie eine Szene gespielt werden musste. Den speziellen Style hat sie sehr konsequent verfolgt. Alles war stark durchchoreografiert und musste genauso aussehen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Wir haben oft 20 Takes oder mehr pro Szenen gebraucht, bis wir ihre Vorstellung umgesetzt hatten. Jeder Handgriff innerhalb der Einstellung musste zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt passieren – das war schon eine große Herausforderung. Ich bin eher gewohnt, dass nur ein paar wenige Takes nötig sind und man als Darsteller eher intuitiv spielt.

Haben Sie sich für den Film in Sachen Botanik weitergebildet? Zu meinen eigenen Pflanzen habe ich mittlerweile ein anderes Verhältnis. Ich fühle mich ihnen gegenüber viel verantwortlicher und streng mich mehr an, sie nicht umzubringen. (lacht) Es sind ja Lebewesen! Wenn man darüber nachdenkt, ist es sehr brutal … man ist schuld, wenn eine Pflanze verdurstet oder umgekehrt, man ertränkt sie … das ist wirklich grausam. Es ist aber auch wirklich nicht einfach, sie am Leben zu erhalten. (lacht) Claudia Dlapa

Macht es für Sie einen Unterschied, mit einer Frau zu arbeiten? Nicht unbedingt. Im Prinzip ist jeder Regisseur unterschiedlich, egal ob männlich oder weiblich. Jessica bewundere ich sehr, sie ist sehr ausbalanciert. Es ist alles komplett durchdacht, was sie macht. Sie hat eine sehr ruhige Art, kann aber auch sehr bestimmt sein. Ihre Arbeit, ihr Style verlangt das aber auch. Sie muss ihre Vorstellungen eben durchsetzen, auch wenn sie ihrem Gegenüber zunächst bizarr vorkommen. Gleichzeitig bringt sie einem aber auch sehr viel Respekt entgegen. Kannten Sie ihre Arbeit vorher? Ja, ich hatte Lourdes zuvor gesehen und war sehr begeistert von dem Film. Er ist wirklich wunderschön inszeniert und richtig gut gespielt. Auch der subtile, leicht düstere Humor hat mich angesprochen. Jessica ist sehr talentiert, ich wusste, ich kann ihr vertrauen.

© 2019 eOne Germany

Nach 28 Weeks Later ist Little Joe Ihr zweiter „Zombie-Film“, wenn man ihn so klassifizieren möchte. Haben Sie eine Vorliebe für Horrorfilme? Ich liebe Shining, das ist einer meiner Lieblingsfilme. Besonders liebe ich psychologischen Horror, The Babadook fand ich grandios. Der war ziemlich beängstigend und der Sound war genial – sehr trippig! In meinen Augen ein sehr kunstvoller und innovativer Horrorfilm.

Den kenne ich. Jessica hat ihn sogar oft erwähnt, er sie auch inspiriert. Ein Unterschied zu Little Joe ist allerdings … eine Sache, die Jessica besonders wichtig war: Wenn du von Little Joe infiziert wirst, kann man danach nicht wirklich einen Unterschied feststellen. Du bleibst exakt derselbe wie zuvor, du hast nur plötzlich andere Prioritäten, Little Joe, die Pflanze, ist

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© Graham Whitby Boot

Ein bisschen erinnert Little Joe an Invasion of the Body Snatchers …

In der Blüte des Erfolgs: Jessica Hausner, Emily Beecham und die Silberne Palme in Cannes.


#KINO

PARASITE In seinem hervorragenden Cannes-Gewinnerfilm lässt Bong Joon-ho eine mittellose Familie sich Jobs in einem reichen Haushalt erschleichen. Eine Charade, deren tragischer Ausgang vorprogrammiert ist. Können Klassenunterschiede wirklich überwunden werden? Der südkoreanische Regisseur Bong Joon-ho hat dieses Thema bereits in Filmen wie Snowpiercer oder Okja aufgerollt. In Parasite geht er tonal noch einen Schritt weiter, mischt Satire und Drama und schafft so einen der besten Filme des Jahres. Kim Ki-woo (Choi Woo-sik) und seine Familie leben in Armut. Wohnhaft in einem schäbigen Kellerloch faltet die Familie Pizzakartons als Lebensunterhalt. Doch ein Ende dieser Umstände ist in Sicht, als Kim Ki-woo das Angebot bekommt, als Englischlehrer für die Tochter der reichen Familie Park zu arbeiten. Er fasst daraufhin den Plan, seiner ganzen Familie dort Jobs zu besorgen. Alles scheint perfekt. Doch um gesellschaftlich nach oben zu kommen, muss man über Opfer gehen … Bong hat mit Parasite ein facettenreiches Werk geschaffen, das sich nahtlos in seinen bisherigen Filmkatalog von unkategorisierbaren GenreKonglomeraten einordnet. Komödie, Horror, Drama, Sozialkommentar oder Slasher, hier kommt alles zusammen. Das Ganze könnte ob dieses Wagnisses natürlich schiefgehen, aber wie gewohnt versteht es Bong, die Zügel gekonnt in der Hand zu halten und alles zu einem Ganzen zusammenzuführen. Dabei ist der Ton des Films jedoch zynischer und dunkler als etwa bei Snowpiercer, die Aussichten grimmiger gestimmt als zuvor. Parasite liest sich wie eine Anklage in Zeiten, in denen die Gesellschaftsklassen

Er hat die ganze Familie eingeschleust. Das muss gefeiert werden!

immer weiter auseinanderdriften und wir nur hilflos oder untätig zusehen können. Ein Spiegel für all jene, die sich trauen, hineinzuschauen. Susanne Gottlieb 

AB 18.10. IM KINO Drama/Mystery/Komödie. OT: Gisaengchung. Südkorea 2019. Länge: 132 Min. Regie: Bong Joon-ho. Besetzung: Song Kang-Ho, Lee Sun-kyun, Jo Yeo-jeong, Choi Woo-sik, Jang Hye-jin, Park So-dam. Verleih: Filmladen. 46


STARTTERMINE OKTOBER © Filmladen

#KINO

© Filmladen

STARTTERMINE OKTOBER

© Universal Pictures

AFTER THE WEDDING • 25.10.

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK • 24.10.

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10.10.19 Constantin Dem Horizont so nah Constantin Dora und die goldene Stadt 11.10.19 Kinostar Bruder Schwester Herz Polyfilm Durch das Feuer Polyfilm Fritzi – Eine Wendewundergeschichte Warner Bros Joker 17.10.19 Einhorn Lino – Ein voll verkatertes Abenteuer Disney Maleficent – Mächte der Finsternis 18.10.19 ThimFilm Gelobt sei Gott Polyfilm M.C. Escher – Reise in die Unendlichkeit Filmladen Parasite 24.10.19 Universal Die Addams Family Universal Ich war noch niemals in New York Disney Terminator: Dark Fate 25.10.19 Polyfilm Ab heute sind wir ehrlich Filmladen After the Wedding Constantin Bayala – Das magische Elfenabenteuer Kinostar Salmas Geheimnis 31.10.19 Constantin Das perfekte Geheimnis Einhorn Halloween Haunt Constantin Scary Stories To Tell In The Dark 01.11.19 Filmladen Little Joe Polyfilm Und der Zukunft zugewandt 08.11.19 Tobis Das Wunder von Marseille Sony Zombieland: Doppelt hält besser


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49 © 2018 Twentieth Century Fox Film Corporation


#FILME

THE KING

Wenn du König wirst. In dieser losen, atmosphärisch und ästhetisch wuchtigen Shakespeare-Bearbeitung sieht sich Timothée Chalamet (Call Me By Your Name) als royaler Taugenichts dazu verdonnert, in die Rolle des Herrschers hineinzuwachsen. Auf den Machtrausch muss man nicht lange warten …

Keine große Übertreibung: mit einer Auflistung aller bisherigen Adaptionen von Shakespeare-Werken ließe sich gut und gern der Rest dieses Heftes befüllen. So häufig und regelmäßig aber seine Tragödien wie Romeo und Julia oder Macbeth in den letzten hundert Jahren Kinogeschichte verfilmt wurden, so selten kamen die Historiendramen des „Bard“ zum Zug. Ausgerechnet zwei Australier haben sich nun jenem Eck des Œuvres des britischen Literatur-Nationalheiligtums gewidmet: Für das Drehbuch zu ihrem jüngsten gemeinsamen Projekt haben sich Regisseur David Michôd und Schauspieler Joel Edgerton von der weniger bekannten Henriad-Reihe inspirieren lassen. „Inspirieren lassen“ ist auch schon das richtige Stichwort: Der Stoff von Henry IV. und Henry V. dient nämlich höchstens als unverbindliche Ausgangsbasis, auf die dann forsch eigene Einfälle gestapelt werden.

Sir John Falstaff – Hawara vom King und Trinker par excellence! 50


UNSER FILM!

#FILME

Alles beginnt hier im finsteren Mittelalter des englischen 14. Jahrhunderts damit, dass der mit seinem lockeren Lotterleben ausreichend ausgelastete Königssohn Hal (Timothée Chalamet mit einem weiteren Talentbeweis) nach dem Abtreten seines Vaters König Henry IV. (Ben Mendelsohn) sich just mit jenen Thronfolgefragen beschäftigen muss, um die er sonst stets den größten Bogen gemacht hat. Widerwillig wächst der Jungspund aber an der Seite seines so treuen wie trinkseligen Kompagnons John Falstaff (Edgerton) schrittweise doch in seine royale Rolle als Henry V. hinein. Und einige folgenschwere Entscheidungen später steht er mit seiner Armee schließlich gar auf französischem Boden … Klar, als Shakespeare-Purist kann man über so manchen Handlungsverlauf verwundert sein. Dabei würde man aber übersehen, dass die Stärken dieses epischen NetflixHistorienschinkens ohnehin weniger im Plot selbst, denn in dessen formaler Umsetzung liegen. Wenn sich hier die gegnerischen Truppen schließlich auf französischen Feldern gegenseitig tüchtig einschenken, dann meint man, den Gatsch förmlich schmecken zu können. Wie bitter wiederum selbst der vermeintlich glorreichste Sieg schmecken kann, davon kündet The King Christoph Prenner ebenfalls mit mitreißender Bestimmtheit.

Kettenhemd statt Indie-Band – aber die Frisur ist fresh!

AB 01.11. AUF NETFLIX

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Historienfilm/Drama. OT: The King. USA/ Großbritannien/Australien 2019. Länge: 133 Min. Regie: David Michôd. Besetzung: Timothée Chalamet, Joel Edgerton, Robert Pattinson, Lily-Rose Depp, Sean Harris, Ben Mendelsohn, Tom Glynn-Carney, Thomasin McKenzie. Produktion: Netflix.


DAS GROSSE INTERVIEW

#FILME

SKIP

EXKLUSIV

© La Biennale Di Venezia

INTERVIEW

TIMOTHÉE CHALAMET & JOEL EDGERTON

DER KÖNIG UND SEIN KOMPAGNON Zuerst ziehen sie zusammen um die Häuser, später dann in die (Schlamm-) Schlacht nach Frankreich: Als blutjunger englischer Herrscher und dessen Haudegen-Begleiter entpuppen sich Call Me By Your Name-Schnuckel Timothée Chalamet und Joel Edgerton im Netflix-Mittelalterabenteuer The King ebenso als schlagfertiges Gespann wie im gemeinsamen Interview mit SKIP in Venedig. SKIP: Mr. Chalamet, vor eineinhalb Jahren waren Sie für Ihre Rolle in Call Me By Your Name zum allerersten Mal für einen Oscar nominiert – im Alter von grade mal 22. Wie haben Sie die Verleihung und das ganze Drumherum in Erinnerung?

Wie sieht es denn mit der angekündigten Fortsetzung von Call Me By Your Name aus? Sie wird passieren, allerdings nicht allzu bald. Aber genauso wie Armie (Hammer, zweiter Hauptdarsteller, Anm.) und Luca (Guadagnino, Regisseur, Anm.) freue ich mich bereits wahnsinnig drauf.

Timothée Chalamet: Ach, das war alles einfach großartig! Ich war ja mit meiner Mutter dort. Es erscheint mir bis zum heutigen Tag alles sehr surreal! Es war natürlich auch toll, dass man in den Tagen vor der Verleihung auch schon immer wieder mit den anderen Nominierten zu tun hatte – am Ende hatte sich dann zu manchen von ihnen echt schon ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut.

Weil Sie eben Ihr Oscar-Erlebnis als surreal bezeichnet haben: Waren nicht überhaupt die gesamten letzten beiden Jahre sehr surreal für Sie? Dieser enorme Hype um Ihre Person, der ja auch mit all den neuen Rollen in großen Filmen, wie in diesem Fall The King, einhergeht? 52


#FILME

DAS GROSSE INTERVIEW

Ich bin in all das über kleine Indie-Filme ja mehr oder weniger reingerutscht. Ich mag es einfach, wenn ich Leute mit meinen Filmen begeistern kann. Das wird hoffentlich auch bei The King der Fall sein: Das ist eine Geschichte, die echt einiges hergibt – sowohl in der ursprünglichen Fassung von Shakespeare als auch in jener, die Joel und David (Michôd, Regisseur, Anm.) für den Film geschrieben haben. Die beiden sind solch gute Autoren, dass sich die Sprache im Film wie aus dem Mittelalter anfühlt, aber auch gut verständlich ist.

Königs in einer Sprache einzufangen, die dieser Epoche gerecht wird, die darüber hinaus aber auch einen Rhythmus und Tonfall besitzt, der an das Heute anknüpft. Apropos Anknüpfen an das Heute: Wie würden Sie den Kern dieser Geschichte beschreiben – vor allem auch im Kontext des Hier und Jetzt?

Mr. Edgerton, Sie verkörpern in The King ja nicht nur John Falstaff, den Weggefährten des von Timothée gespielten jungen Königs Henry V., Sie haben auch das Drehbuch mitgeschrieben. Wie schwierig war es denn, den angesprochenen sprachlichen Spagat hinzubekommen? Joel Edgerton: Zuallererst möchte ich einmal festhalten, dass ich mich bis heute dafür verfluche, dass ich noch vor Drehbeginn einmal in einem Interview behauptet habe, dass wir etwas machen möchten, das Shakespeare mit Game of Thrones verbindet! (lacht) The King ist nämlich gar nicht so wirklich Shakespeare – und es definitiv nicht Game of Thrones! Wir haben gewisse Elemente von Shakespeare übernommen, einige Charaktere und Plot-Punkte aus Henry IV. und Henry V. – aber das war’s dann auch schon. Es ging uns darum, den Aufstieg dieses jungen

53 Quasi der Hofstaat: Lily-Rose Depp, Regisseur David Michôd, Timothée Chalamet und Tom Glynn-Carney (v. l. n. r.) regieren beim Filmfestival in Venedig.

© Viennareport

Joel Edgerton: Es ist einfach eine jener immer aktuellen Geschichten, in denen eine Person felsenfest davon überzeugt ist, dass sie jene Person sein wird, die Dinge ganz anders machen wird. Diese Person muss dann herausfinden, dass es natürlich sehr naiv war, zu glauben, dass man damit niemandem in die Quere kommt. Timothée Chalamet: Es geht im Grunde um einen jungen Menschen, der erst einmal herausfinden muss, wer er ist – und das unter wirklich außergewöhnlichen Bedingungen. Joel Edgerton: Was mir dazu jetzt ganz spontan noch einfällt: Timothée und Lily-Rose (Depp, Anm.) sind für mich ja so etwas wie die neuen Königskinder. Timmy ist definitiv so etwas wie ein moderner Prinz, wenn man den gewaltigen Trubel um ihn als Kriterium hernimmt. Leider vergessen die Leute vor allem in den sozialen Medien jedoch allzu leicht, dass sie es dabei aber auch immer noch mit Menschen zu tun haben. Christoph Prenner


#FILME

THE LAUNDROMAT

So schwarz und doch so sauber wie ihr Geld …

Alles, was Sie immer schon über das globale Geldwäschegeschäft wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: In seinem neuesten Netflix-Film rechnet Schnellfilmer Steven Soderbergh mit Unterstützung von Meryl Streep, Antonio Banderas und Gary Oldman mit der korrupten Finanzelite ab. Dafür, dass er eigentlich vor gar nicht langer Zeit noch gemeint hatte, überhaupt nie mehr Filme drehen zu wollen, liefert Steven Soderbergh (Traffic, Ocean’s Eleven) derzeit scheinbar ohne Unterlass aufregende neue Bewegtbildware. Der guten Kohle und der schnellen Distribution von Netflix sei Dank gelangt nun grade mal ein halbes Jahr nach seinem auf iPhone gedrehtem Sport-Drama High Flying Bird ebenda schon wieder eine neue Arbeit des Oscarpreisträgers zur Exklusivausstrahlung. Mit Meryl Streep, Antonio Banderas und Gary Oldman stark stargespickt erzählt The Laundromat angelehnt an das offensichtliche Vorbild The Big Short im überdreht-beschwingten Satireton vom weltweiten Erdbeben, das mit dem Leak der sogenannten Panama Papers einherging – also jener Millionen Dokumente, die 2016 brisante Einsichten in die über tropische Offshore-Briefkastenfirmen operierenden globalen Geldwäschenetzwerke der globalen Finanzelite offenbarten. Manche der Miniaturen, besonders jene, die die tragische Note nicht aussparen, funktionieren dabei besser als andere – aber das liegt in der Natur der episodisch strukturierten Sache.

Oh, wie schön ist Panama!

AB 18.10. AUF NETFLIX Komödie/Drama. OT: The Laundromat. USA 2019. Länge: 96 Min. Regie: Steven Soderbergh. Besetzung: Meryl Streep, Gary Oldman, Antonio Banderas, Aenean: massa. Cum Rauch, sociis natoque penatibus et Schwimmer, Jeffrey Wright, Melissa Sharon Stone, David Magnis: dis parturient Nascetur: James Cromwell, Matthiasmontes Schoenaerts, Alexridiculus Pettyfer. mus. Donec quam felis, ultricies nec Pellentesque: Produktion: Netflix. eu, pretium quis, sem

AB 7.8. IM KINO

Christoph Prenner 54


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#SkyX

ENTERTAINMENT, WIE ES SEIN SOLL Mit Sky herrscht im TV-Programm immer absolute Hochsaison: Sky präsentiert die coolsten Fernseh-Events für Cineasten bereits 1 Jahr vor allen anderen im TV. Alle Filme gibt es auch auf Abruf:

SKY CINEMA HD ERSTAUSSTRAHLUNG

© DC Comics 2018, Warner Bros. Jasin Boland © 2019 DreamWorks Animation L.L.C. All Rights Reserved. © 2018 Georgia Film Fund 60, LLC. All Rights Reserved © 2018 Columbia Pictures Industries, Inc., Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc., Monarchy Enterprises S.a r.l. and Regency Entertainment (USA), Inc. All Rights Reserved. © Sky UK Limited / Robert Viglasky © Home Box Office, Inc. All rights reserved. © 13TH STREET / Felix Vratny © 2019 AMC Film Holdings LLC. All Rights Reserved. / Jackson Lee Davis © 2017 Home Box Office, Inc. All rights reserved. HBO® and all related programs are the property of Home Box Office, Inc. / Helen Sloan © Sky UK Ltd/HBO © Gene Page/AMC

AQUAMAN AB 6.10. UM 20:15 AUF SKY CINEMA Das erste Soloabenteuer im DC Extended Universe nach Justice League geht der Geschichte des allseits beliebten Hydro-Helden mit Schmäh und Schmackes auf den Meeresgrund – und beweist mit Nachdruck, dass ihm sowohl in den Tiefen der Ozeane als auch zu ebener Erd so schnell keiner das Wasser reichen kann.

DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT 3: DIE GEHEIME WELT AB 20.10. UM 14:20/20:15 AUF SKY CINEMA Es war einmal … ein friedliches Wikingerdorf, dicht besiedelt mit Menschen und Drachen. Nur wo sind die fliegenden Feuerspeier heute alle hin? Der letzte Teil der Trickfilmreihe von DreamWorks erzählt die fantastische Legende zu Ende.

ESCAPE PLAN 2 AB 12.10. UM 20:15 AUF SKY CINEMA Diesmal muss sich Security-Experte Sylvester Stallone in den Megaknast HADES sperren lassen – um seinen besten Mann rauszuholen. Sequel des Ausbrecher-Actionhits, mit Dave Bautista und 50 Cent.

VERSCHWÖRUNG AB 26.10. UM 20:15 AUF SKY CINEMA Im komplett frisch besetzten nächsten Kapitel der Millennium-Thriller-Reihe zieht Claire Foy als Titelheldin Lisbeth Salander kompromisslos gegen groß angelegtes Unrecht ins Gefecht. Einmal mehr muss sie sich dabei ihrer eigenen Familie stellen.

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#SkyX BOX SETS CATHERINE THE GREAT, STAFFEL 1 AB 24.10. AUF SKY ATLANTIC SOWIE AUF ABRUF Katharina die Große ist die einzige Herrscherin, der der Beiname „die Große“ verliehen wurde. Fast ein halbes Jahrhundert war sie die Alleinherrscherin Russlands. „Sie schrieb die Regeln für Frauen als Herrscherinnen um“, sagt Oscarpreisträgerin Helen Mirren über die von ihr verkörperte Regentin. BALLERS, STAFFEL 5 AB 10.10. AUF SKY 1 SOWIE AUF ABRUF Die Comedyserie zeichnet ein satirisches Porträt des glamourösen Society-Lebens im Sunshine State Florida. Die an die Ästhetik von HipHopVideos erinnernden Hochglanzbilder entführen in eine hedonistische Welt, in der sich alles um luxuriöse Limousinen und verführerische Frauen dreht. PROST MORTEM – DIE LETZTE RUNDE, STAFFEL 1 AB 9.10. AUF 13TH STREET SOWIE AUF ABRUF Im Zentrum steht die resolute Wirtin Gitti Säger, die den Mord an ihrem Mann Werner auf eigene Faust aufklären will. Zu diesem Zweck lädt sie alle Personen, die in der Mordnacht anwesend waren, zu einer letzten Runde in ihre Kneipe ein. Schließlich könnte jeder der Täter sein. THE WALKING DEAD, STAFFEL 10 AB 7.10. AUF FOX SOWIE AUF ABRUF Nur wenige Monate sind vergangen, seit die Überlebenden es wagten, das Territorium der Whisperer unerlaubt zu betreten. Der Verstoß wurde mit einer grauenvollen Machtdemonstration bestraft. Die Überlebenden bilden eine Kampfeinheit, denn die nächste Schlacht scheint unausweichlich.

Die aktuellsten Blockbuster Die neuesten Top-Serien Ohne lange Bindung. Ohne versteckte Kosten. 57

Jetzt gleich streamen: skyx.at

GAME OF THRONES – STAFFEL 1-7 Obwohl Aegon Targaryen die sieben Königreiche von Westeros vereinte, ringen die verschiedenen Adelshäuser noch immer mit brutaler Gewalt um die Macht. Gleichzeitig bedrohen dunkle Mächte nördlich des Schutzwalls den Kontinent. Bis der Kampf um den Eisernen Thron endgültig eskaliert. Alle Folgen der ersten bis siebenten Staffel jetzt on Demand mit Sky X CHERNOBYL – STAFFEL 1 Vor dem schockierenden Hintergrund der Nuklearkatastrophe in der Ukraine erzählt die Eventserie von den tragischen und bewegenden Geschichten der Menschen, die ihr Leben zugunsten anderer riskierten und enthüllt die Umstände, wie und warum es zu der Explosion des Atomreaktors kam. Alle Folgen der ersten Staffel jetzt on Demand mit Sky X THE WALKING DEAD – STAFFEL 1-9 Als der Hilfssheriff Rick Grimes aus einem wochenlangen Koma erwacht, findet er eine völlig veränderte Welt vor, in der Überlebende einer ZombieApokalypse vor den allgegenwärtigen Untoten auf der Flucht sind. Alle Folgen der ersten bis neunten Staffel jetzt on Demand mit Sky X

sky.at/bildnachweis

TOP-SERIEN AUF SKY


#SERIEN

EUPHORIA STAFFEL 1

Sex, Gewalt und schlechte Laune. HBO hat auch in der Ära nach Game of Thrones noch die heftigsten Serien-Tabubrecher im Programm – wie dieses in den USA bereits höchst kontrovers diskutierte Teenager-Drama, das ungeschönte Einblicke in juvenile Abgründe bietet. 58


UNSER FILM!

#SERIEN

Wenn man wie Rue (Ex-Disney-Star Zendaya, famos) drei Tage nach 9/11 das Licht dieser Welt erblickt hat, dann hat man den Geschmack von Schrecken und Verderben gleichsam noch direkt mit der Nabelschnur verabreicht bekommen. Die dunkelgraue Wolke dieser ersten Stunden scheint ihr Leben nie mehr so richtig verlassen zu haben – jedenfalls ist das die Selbsteinschätzung der nun 17-Jährigen, die man aber nicht komplett für bare Münze nehmen sollte, sondern auch dem üblichen Teenager-Hang zur Übertreibung zuschreiben darf. Nicht zuletzt ob der Tatsache, dass sie sich nach ihrem ersten Entzug sofort wieder daran macht, neuen Stoff aufzustellen, lässt sich freilich nicht leugnen, dass sie immer noch ihr gut gefülltes Psycho-Packerl zu tragen hat. In dem muss der tragische Tod ihres Vaters ebenso Platz finden wie ihre bipolare Störung. Doch Rue ist nicht die einzige ihres Alltags überdrüssige Heranwachsende an ihrer Highschool, die sich mit den bewährten Beschleunigungsmitteln Sex und Drogen auf die Suche nach Realitätsflucht und temporärer Euphorie begibt.

Vielmehr verleihen vielschichtig gezeichnete Figuren und ein bisweilen erstaunlich einfühlsamer Tonfall dieser düsteren Reflexion über seelische Traumata eine auf den ersten Blick kaum vermutete Tiefe. Eine Tiefe, in der man freilich auch auf manch unangenehme Erkenntnis stoßen wird – Kinder haften hier auf jeden Fall für ihre bingewatchenden Eltern!

„Coole Karre, markanter Blick, rosa Shirt … Ich glaub, die steh’n voll auf mich!“

„Habt ihr den rosaroten Möchtegern-Checker gesehen? Voll uncool!“

Mit der ungeschönt authentischen Darstellung dieser und noch manch anderer Aufregerthemen der Adoleszenz schlug dieser HBO-Serien-Newcomer im grade vergangenen Sommer in den USA bereits gehörig Wellen. Während sich Leonardo DiCaprio als riesiger Fan outete war andernorts gleich übereifrig von der „schockierendsten Serie aller Zeiten“ die Rede. Doch bloß, weil Euphoria trotz aller greller Farbenpracht inhaltlich noch schonungsloser daherkommt als die verwandte Netflix-Produktion Tote Mädchen lügen nicht, heißt das ja nicht, dass Teenage Troubles hier sensationsheischend ausgeschlachtet würden.

Christoph Prenner

Schau weiter … Noch nicht genug von unheilschwangeren Jungmenschen-Schicksalen in der Flimmerkiste? Gut aufgehoben ist man da natürlich bei Twin Peaks (auf Sky X), der TV-Urmutter des Genres, aktuell aber auch bei Tote Mädchen lügen nicht (auf Netflix) oder dem hyperstilisierten Now Apocalpyse (auf Starzplay).

AB 16.10. AUF SKY ATLANTIC & SKY X

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Drama/Thriller. OT: Euphoria. USA 2019. Staffel #: 1. Episoden: 8. Länge: Je ca. 55 Min. Idee: Sam Levinson. Besetzung: Zendaya, Maude Apatow, Hunter Schafer, Angus Cloud, Eric Dane, Alexa Dmei, Jacob Elordi, Sydney Sweeney, Barbie Ferreira. Produktion: HBO.


#SERIEN

LIVING WITH YOURSELF

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STAFFEL 1


UNSER FILM!

#SERIEN

Zwei Ichs sind eines zu viel. Das muss Miles (Paul Rudd) in dieser schwarzen Komödie in Serienform auf schmerzhaftkomische Art und Weise lernen. Miles Elliot (Paul Rudd) hat es nicht leicht. Seine Ehe ist am Erlahmen, im Job läuft es auch nicht mehr. Anstatt glückliche Tage mit seiner Frau Kate zu verbringen, ein Kind zu zeugen und bei der Arbeit innovative Marketingkampagnen zu kreieren, versinkt er mehr und mehr in einem Strudel aus Versagen und Selbstzweifeln. Doch die Rettung scheint nahe: Ein Arbeitskollege empfiehlt Miles eine „besondere“ Spa-Behandlung, nach der man sich wie ein neuer Mensch fühlen soll. Einen Tag später ist Miles 50000 Dollar ärmer und steht vor den Scherben eines gescheiterten Experiments. Die zwielichtigen Wissenschaftler des Spas unterziehen ihre Patienten nämlich nicht irgendeiner Kur,

Es ist ein Genuss, Hauptdarsteller Paul Rudd in dieser Doppelrolle durch acht Episoden zu begleiten. Nicht nur schafft es der „Ant-Man“ den beiden zumindest laut DNA gleichen Figuren unterschiedliche Facetten zu verpassen. Als Zuschauer weiß man auch sofort, welcher Miles da gerade durchs Bild stapft. Zwischen den Fronten steht natürlich Kate, wunderbar verloren gespielt von Aisling Bea. Sie muss sich im schlimmsten Fall für einen der beiden entscheiden. So pendelt sich die Netflix-Serie irgendwo zwischen Komödie mit zeitkritischem, schwarzem Humor und handfestem Beziehungsdrama ein. Ein kurzweiliger Spaß, der das Risiko des gar nicht so futuristisch wirkenden Klonens auf witzige Art und Weise aufzeigt.

sondern erschaffen deren Klone. Normalerweise stirbt das Original bei dem Vorgang und wird fein säuberlich im Wald verscharrt, der Klon ist dagegen fortan dessen ideale und scheinbar unfehlbare Kopie. Miles jedoch hat Pech und überlebt den Vorgang. Das Chaos, das im Folgenden entsteht, ist vorprogrammiert. Denn plötzlich gibt es zwei Miles, der eine müde und ohne Motivation, der andere ein Abziehbild des guten Ehemanns. Die beiden vertragen sich zuerst auch recht gut: während der eine zur Arbeit geht und die beste Marketingkampagne seines Lebens präsentiert, findet der traurige Miles endlich Zeit für sein Theaterstück. All das würde immer weiter so funktionieren, wären da nicht Miles’ Frau Kate und seine nicht ganz frei von Neid agierenden Arbeitskollegen …

Ego, Alter: Er erinnert ihn an ihn, als er jung war. Oder umgekehrt?

Christoph Waldboth

AB 18.10. BEI NETFLIX

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Drama/Komödie. OT: Living With Yourself. USA 2019. Staffel #: 1. Episoden: 8. Länge: Je ca. 30 Min. Idee: Timothy Greenberg. Besetzung: Paul Rudd, Aisling Bea, Desmin Borges, Alia Shawkat, Karen Pittman, Zoe Chao. Produktion: Netflix.


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#SERIEN

PENNYWORTH Die wilden jungen Jahre des Alfred P.: Nachdem eben erst der Joker im Kino eine hervorragende Prequel-Behandlung bekommen hat ist, im TV nun auch noch Batmans superkompetenter Butler mit einer Vorgeschichte dran. Stylishe Sixties-Suspense-Snacks in der Zehnerpackung. Er schaut mal aus wie Michael Caine, mal wie Jeremy Irons und man kennt ihn aus den diversen Batman-Film- und Fernsehreihen: jenen feinen älteren Herren, der dem Caped Crusader zuverlässig, edelmütig und fintenreich mit Rat und Tat zur Seite steht. Über das frühere Leben von Butler Alfred war hingegen bisher wenig bekannt – eine Wissenslücke, die es unbedingt zu schließen galt. Also begleiten wir im London der Swinging Sixties den jungen Alfred Pennyworth (Jack Bannon), als er als ehemaliger Soldat der britischen Eliteeinheit des Special Air Service grade dabei ist, sich sein Leben neu einzurichten. Das bedeutet für ihn zunächst halt noch, bei den Eltern leben und sich als Türsteher verdingen zu müssen. Die Dinge nehmen für ihn freilich einen unerwarteten Lauf, nachdem er eines tumultreichen Abends in seinem Club den Ami Thomas Wayne (Ben Aldridge) kennen und bald schätzen lernt. Jener wird, wie wir wissen, später mal Bruces/Batmans Vater sein, momentan sorgt er mit seinem geheimnisvollen Gebaren aber noch dafür, dass sich Alfred bald mit jener Sorte schlimmer Scherereien auseinanderzusetzen

STAFFEL 1 hat, die über die üblichen Barschlägereien bei weitem hinausgehen. Jene haben in dieser nach dem Joker-Film zweiten aktuellen Vorgeschichtenerzählung aus dem Batman-Universum allerdings wenig mit dem eventuell erwartetem Superheldengetöse zu tun. Vielmehr fühlt man sich bei dieser ultrastylishen Sixties-Chose mit unterschwelligem Noir-Touch schon mal an manche Bond- oder Kingsman-Abenteuer erinnert. Aber auch Fans von Gotham, dem vorherigen Fledermausmann-Fernsehformat von Serienschöpfer Bruno Heller, dürfen hier durchaus mal einen Blick riskieren. Christoph Prenner

AB 25.10. AUF STARZPLAY/ AMAZON PRIME VIDEO Drama/Thriller. OT: Pennyworth. USA 2019. Staffel #: 1. Episoden: 10. Länge: Je ca. 60 Min. Aenean: Cum sociis natoque penatibusJack et Bannon, Idee: Bill massa. Finger, Jerry Robinson. Besetzung: Magnis: dis parturient montes ridiculusLloyd Ben Aldridge, Emma Corrin, RyanNascetur: Fletcher, Hainsley mus. Donec quamFaith, felis, Jason ultricies nec Pellentesque: Bennett, Paloma Flemyng. Produktion: Epix. eu, pretium quis, sem

AB 7.8. IM KINO

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DAS GROSSE INTERVIEW

#SERIEN

SKIP

EXKLUSIV

INTERVIEW

JACK BANNON, PALOMA FAITH & BEN ALDRIDGE

BEFORE BATMAN BEGINS Die neue Starzplay-Serie Pennyworth entführt uns in ein fiktives England der 1960er, in der sich der spätere Batman-Butler Alfred Pennyworth (Jack Bannon) und der spätere Batman-Vater Thomas Wayne (Ben Aldridge) mit allerlei gerissenen Gegnern herumschlagen müssen. SKIP hatte in London exklusiv die Möglichkeit, mit den beiden Hauptdarstellern, sowie mit Paloma Faith zu sprechen, die die skrupellose Bet Sykes spielt. 64


#SERIEN

DAS GROSSE INTERVIEW

SKIP: Mr. Bannon, die Serie ist nach Ihrer Figur benannt. Wie würden Sie Alfred „Alfie“ Pennyworth beschreiben? Jack Bannon: Alfred ist ein ehemaliger Elite-Soldat, der seinen Job gerade an den Nagel gehängt hat. Die Gründe dafür erfahren wir nach und nach, sie kehren immer wieder als Albträume zu ihm zurück. Dass er viel durchgemacht hat, kann man an seinem Rücken sehen. Die äußeren Narben sind aber nur der sichtbare Teil, es gibt Verletzungen, die sehr viel tiefer gehen. Mit zwei alten Kumpels hat er die Firma Pennyworth Security gegründet, die für die Sicherheit in Londoner Nachtclubs sorgt. Bei einem seiner Einsätze lernt er Thomas Wayne und dessen sehr schwierige Schwester kennen. So fängt alles an. Ben Aldridge: Wir treffen nach einem Vorfall mit meiner Schwester in einem Nachtclub aufeinander. Alfred hilft ihr in einer Notsituation, steckt dafür aber auch Prügel ein. Da er dabei leicht verletzt wird, bietet Thomas Wayne ihm an, die Kosten für die medizinische Betreuung zu übernehmen. So entsteht eine erste geschäftliche Verbindung, fortan sind sie in Kontakt. Mrs. Faith, Sie sind ja eigentlich Sängerin. Wie sind Sie zu Ihrer Rolle in Pennyworth gekommen?

Jack Bannon, Emma Corrin, Paloma Faith & Ben Aldridge (v. l.) bei der Premiere von Pennyworth in L.A.

An eine klassische Superhelden-Story erinnert die Serie dabei eigentlich nie. Faith: In Pennyworth gibt es nicht die üblichen Superhelden mit Capes und Kostümen. Das läuft bei uns anders. Es ist natürlicher, aber nicht minder gefährlich! Diese Welt ist anders, Details sind so gravierend anders, dass alles zusammen eine neue Mischung ergibt. Interessant ist für mich auch der doch sehr viel elegantere Kleidungsstil dieser Zeit. Bet Sykes hat nicht viel Geld, aber sie macht aus sich und ihrem Auftritt das Größte, was möglich ist. An ihr ist nichts Amerikanisches, sie ist durch und durch eine junge Frau der englischen 60er Jahre: Die Bitterböse im feinen Tweed Rock, mit der Handtasche im Anschlag. Bannon: Ja, das stimmt! (lacht) Die Serie ist sehr englisch! Die Bösewichte fahren immer englische Autos, keine deutschen! Amerikaner und selbst Europäer sind Fremde in dieser Welt. Unser Showrunner Bruno Heller hat eine komplett neue Dimension von einer Welt geschaffen. Wer alle Folgen gesehen hat, wird merken, dass alles bis zum Ende durchgedacht und durchgespielt ist. Wie ein gigantisches Schachspiel, wo böse und gute Figuren ihre Züge machen. Pennyworth ist etwas für Seriengenießer, für Menschen, die etwas Bekanntes und doch Neues suchen. Die werden bei uns voll auf ihre Kosten kommen. Claudia-Janet Kaller

Ohne zu viel zu verraten: Was ist für Sie das Faszinierende an der Welt von Pennyworth? Aldridge: Mir gefällt dieser Mix aus Dingen, die wirklich in den 60er Jahren passiert sind und dem, was die Autoren neu dazu erfunden haben. Immer, wenn man 65 ich!“, passiert sich als Zuschauer denkt „Oh, das kenne

© Alex Bailey / Epix

© Photopress Service

Paloma Faith: Ganz normal über ein Vorsprechen. Ich hatte über meine Agentin das Skript bekommen, sie meinte, dass die Rolle der Bet Sykes etwas für mich sein könnte. Also ging ich zum regulären Casting und kam in die nächste Runde. Ich spielte die mir vorliegende Szene so, als ob Bet Sykes nicht wirklich gefährlich ist, unterschwellig sollte aber jeder merken, dass sie nicht alle Tassen im Schrank hat und extrem bedrohlich ist. Das hat den Machern der Show gut gefallen, so bekam ich letztendlich die Rolle, was mich sehr gefreut hat. Bet ist auf ihre Weise sehr emanzipiert, aber auch gefährlich. Gleichzeitig jedoch auch naiv und nach etwas suchend.

etwas, was es so nicht gab und alles auf den Kopf stellt. Dadurch entsteht ein ungemeiner Sog, auch für uns Darsteller. Wir sind in unsere Rollen abgetaucht und durften diese sehr düstere Welt zum Leben erwecken. Das ist für jeden Schauspieler ein Geschenk.

Esme Winikus (Emma Corrin) und Alfred Pennyworth (Jack Bannon)


STARTTERMINE OKTOBER © Ben Rothstein/Netflix

#FILME & #SERIEN

STARTTERMINE OKTOBER

CATHERINE THE GREAT • 24.10.

13th Street/Sky X Sky 1/Sky X Netflix Netflix Netflix Netflix Amazon Prime Video Sky Atlantic/Sky X AXN

18.10.19 Baby S2 Netflix Eli Netflix Living With Yourself S1 Netflix Modern Love S1 Amazon Prime Video The Laundromat Netflix The Purge S2 Amazon Prime Video 20.10.19 Leavenworth S1 Starzplay 22.10.19 Instinct S2 TNT Serie/Sky X 24.10.19 Catherine The Great S1 Sky Atlantic/Sky X Daybreak S1 Netflix 25.10.19 Bojack Horseman S6 Netflix Deadwood – Der Film Sky Cinema/Sky X Dolemite Is My Name Netflix Pennyworth S1 Starzplay 26.10.19 The Kominsky Method S2 Netflix 28.10.19 Younger S6 TNT Comedy/Sky X 30.10.19 Pose S2 Netflix 01.11.19 American Son Netflix Dickinson S1 Apple TV+ For All Mankind S1 Apple TV+ Jack Ryan S2 Amazon Prime Video See S1 Apple TV+ The King Netflix The Morning Show S1 Apple TV+

© Hal Shinnie / Sky Atlantic / Sky X

09.10.19 Prost Mortem S1 10.10.19 Ballers S5 11.10.19 El Camino: A Breaking Bad Movie Fractured Insatiable S2 The Forest Of Love 14.10.19 Die Blüte des Einklangs 16.10.19 Euphoria S1 17.10.19 L.A.’s Finest S1

EL CAMINO: A BREAKING BAD MOVIE • 11.10.

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