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in Zusammenarbeit mit der

5 %

noch fünf Prozent aller Transaktioaller Transnen in bar erledigt worden. Doch im aktionen sind Alltag – im Supermarkt oder Resin den 90er taurant – hängen die Deutschen Jahren in bar am Bargeld. Laut einer Studie der erledigt worDeutschen Bundesbank von 2014 den wurden 79 Prozent aller Einkäufe im Einzelhandel in bar abgewickelt. Und doch befindet sich das haptische Geld auf dem Rückzug. Nicht zuletzt tragen wir mit unserem Konsumverhalten zu dieser Entwicklung bei, indem wir zum Beispiel zunehmend bargeldlos im Internet einkaufen. Grund genug, die Zukunftsvision einer bargeldlosen Gesellschaft zu beleuchten. Der Vorbehalt der Deutschen gegenüber neuen Zahlungsmitteln hat Tradition: Später als ihre europäischen Nachbarn gaben deutsche Banken Papiergeld aus. Und 1885 beispielsweise, als in den USA und Großbritannien Schecks schon längst zum Alltag gehörten, lehnte der Deutsche Sparkassenverband die Einführung der Zahlungsträger ab. Heute, bei den neuen elektronischen Zahlungsmethoden, verhält es sich nicht anders. Und das, obwohl Bargeld durchaus Nachteile hat: Produktion, Transport und Aufbewahrung sind aufwendig und kostspielig. Ohne Bargeld wäre es für die Politik viel leichter, in Zeiten wirtschaftlicher Krisen die Kontrolle über das Geldsystem zu behalten. Niemand könnte mehr Bargeld horten und volkswirtschaftliche Maßnahmen wie Negativzinsen könnten effek333

SISTERMAG 24 | 05 / 2016

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sisterMAG Ausgabe 24 – "Zart wie Papier"  

Unser sisterMAG gibt es zwar auch in der 24. Ausgabe nicht auf Papier, aber dennoch möchten wir uns in der Mai-Ausgabe dieses Jahres dem Obe...

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Unser sisterMAG gibt es zwar auch in der 24. Ausgabe nicht auf Papier, aber dennoch möchten wir uns in der Mai-Ausgabe dieses Jahres dem Obe...