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PAPIERSTAPEL

trocknen

glätten glättet und erhält zusätzlichen Glanz, indem es bei hohem Druck durch beheizte Walzen transportiert wird. Satiniertes Papier wird beispielsweise für Werbezeitschriften, Taschenbücher oder Büropapier verwendet. Beim Streichen wird zusätzlich eine Mischung aus Pigmenten und Bindemitteln auf das Papier aufgebracht. Kunstbildbände oder Hochglanzzeitschriften werden u.a. daraus produziert. Feinpapiere für die Papeterie, aber zunehmend auch Zeitschriften, Buchcover, Visitenkarten oder Parfümpackungen werden zusätzlich durch Prägungen, Spotlack-Lackierungen, Metallfolien oder Thermopa-

aufrollen

piere, Laser Cutting oder Beflockung weiterveredelt. Damit entstehen spannende grafische und haptische Effekte. Wer den Herstellungsprozess live erleben will, kann bei den Papierfabriken nachfragen. Viele Hersteller, wie Gmund am Tegernsee, bieten Führungen in ihren Unternehmen an. Es gibt aber auch Manufakturbetriebe und zahlreiche Papiermuseen (eine Liste findet sich bei Wikipedia) wie das Gutenberg-Museum in Mainz, das Deutsche Museum in München oder das Papiermuseum Steyrermühl im Salzburger Land, wo man sehen und in Workshops ausprobieren kann, wie Papier entsteht.

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SISTERMAG 24 | 05 / 2016

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sisterMAG Ausgabe 24 – "Zart wie Papier"  

Unser sisterMAG gibt es zwar auch in der 24. Ausgabe nicht auf Papier, aber dennoch möchten wir uns in der Mai-Ausgabe dieses Jahres dem Obe...

sisterMAG Ausgabe 24 – "Zart wie Papier"  

Unser sisterMAG gibt es zwar auch in der 24. Ausgabe nicht auf Papier, aber dennoch möchten wir uns in der Mai-Ausgabe dieses Jahres dem Obe...