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entwässern PA P I E R

pressen ven. Das Holz wird durch Schleifen unter Wasserzugabe aufbereitet, Zellstoff entsteht durch das Kochen mit Wasser und Chemikalien. Die alte Druckfarbe des Altpapiers wird chemisch entfernt, und die Fasern werden im Wasser gelöst. Anschließend wird die Pulpe über den Stoffauflauf auf dem Sieb aufgetragen und verliert dort bereits das erste Wasser. Das so entstandene Flies wird dann durch eine Vielzahl von Walzen gepresst, die ihm weiteres Wasser entziehen. Der letzte Rest verdampft durch die Hitze in der Trockenpartie. Im Glättwerk erfolgt die erste Veredelung. Am Ende wird das Papier auf großen Rollen aufgerollt oder in Lagen geschnitten.

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Gestrichen, geleimt, geprägt Der Verband der Deutschen Papierfabriken e.V. verzeichnet 3.000 unterschiedliche Papiersorten. Dass wir als Papierliebhaber den Eindruck haben, dass es sehr viel mehr Sorten gibt, liegt zum einen daran, dass Papiere in unterschiedlichen Grammaturen (siehe Kasten) auf dem Markt sind, vor allem aber an der Veredelung. Allein die Büttenpapierfabrik Gmund spricht von 100.000 Papiersorten in ihrem Sortiment. Zwei grundlegende Methoden der Veredelung sind das Streichen und das Satinieren. Bei der Satinierung, auch Kalandrierung genannt, wird das Rohpapier ge-

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sisterMAG Ausgabe 24 – "Zart wie Papier"  

Unser sisterMAG gibt es zwar auch in der 24. Ausgabe nicht auf Papier, aber dennoch möchten wir uns in der Mai-Ausgabe dieses Jahres dem Obe...

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