PreGame Magazin 10.03. - MLP Academics Heidelberg vs. Artland Dragons

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VORWORT Liebe Basketballfreundinnen! Liebe Basketballfreunde! Der Marathon geht weiter: Im März sind Englische Wochen für die Academics Pflichtprogramm. Bereits in der vergangenen Woche trafen die Heidelberger auswärts auf das TEAM Ehingen Urspring & im Derby auf die PS Karlsruhe LIONS. Beide Spiele konnte unser Team für sich entscheiden. Am heutigen Spieltag gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück liegt der Fokus auf der Verteidigung der Heimsiegserie. Das Team rund um Kapitän Phillipp Heyden ist seit über 10 Heimspielen in Folge im Olympiastützpunkt Heidelberg ungeschlagen! Ein Grund mehr, es sich heute Abend zum Tip-off um 19 Uhr in den heimischen vier Wänden bequem zu machen und mitzufiebern. Übrigens freuen wir uns sehr über unsere Zuschauer in der ersten Reihe. Mal sehen, ob Ihr Sie im Livestream entdecken könnt. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel, über Eure Unterstützung und den (hoffentlich) nächsten Heimsieg! Die Partie wird wie gewohnt über unser LIVEPORTAL & auf sportdeutschland.tv übertragen. Auf geht´s Heidelberg!

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GEGNERANALYSE HEIDELBERGER ,,MARCH MADNESS" HAT BEGONNEN

Das weltbekannte NCAA Turnier um die nationale College Meisterschaft wird umgangssprachlich auch als „March Madness“ tituliert. Zwar geht es bei den Academics noch nicht um die Meisterschaft. Aber der Spielplan hat etwas verrücktes und wir befinden uns zumindest zeitlich betrachtet in besagtem Monat. Mit zwei Auswärtssiegen in Ehingen und Karlsruhe ist man denkbar gut in diese heiße Phase der Saison gestartet. Der März hält aber noch einige echte Brocken bereit. Je zweimal geht es noch gegen Tabellenführer Science City Jena, die Eisbären Bremerhaven und die Artland Dragons. Gleich beide Showdowns gegen die Dragons absolvieren die MLP Academics Heidelberg in dieser Woche. Am Mittwoch um 19:00 Uhr im Olympiastützpunkt (Livestream) und am Sonntag um 17:00 Uhr in Quakenbrück. Ein Vorgeschmack auf die Playoffs könnte man also sagen. Der Gegner rangiert derzeit auf dem siebten Tabellenplatz, kommt aber aus einer aktuellen Negativserie von vier Niederlagen an den Neckar. Allesamt gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte und keine Niederlage mit mehr als acht Punkten Unterschied. Zuletzt boten die Drachen einen harten Fight bei den Rostock Seawolves in einem Spiel, welches sie über weite Strecken dominierten aber am Ende ihrer kurzen Rotation Tribut zollen mussten. Am Ende stand ein 96:92 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel. #heidelbergbasketball #hdbb

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GEGNERANALYSE HEIDELBERGER ,,MARCH MADNESS" HAT BEGONNEN LOHNENDER BLICK AUF EINEN STARKEN KADER Es lohnt einen kurzen Blick auf den Kader der Gäste zu werfen. Der Point Guard eines Teams ist üblicherweise Dreh- und Angelpunkt des Spiels, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Nicht anders verhält es sich bei den Quakenbrückern. Das einzig ungewöhnliche: die Geschicke leitet der erst 19 Jahre alte Zach Ensminger (Sohn von Chris Ensminger, zweifacher deutscher Meister, Reboundmaschine und Allstar-Game MVP), der jüngst gegen die Eisbären Bremerhaven 25 Punkte auflegte und auch über die Saison hinweg, entgegen der Befürchtung einiger kritscher Dragon-Fans, eine sehr solide Rolle spielt. Mit weitem Abstand Topscorer ist mit Gerel Simmons ein Spieler, der nahezu nicht zu verteidigen ist. Es scheint fast so, als entscheide er selbst, wie viele Punkte es bitte sein mögen. Gegen die Seawolves waren es 34 Punkte (6 Dreier) und 4 Assists. Die Schwankungsbreite seiner Punkteausbeute ist jedoch auch recht hoch, weshalb man bei ihm nie so recht weiß, welchen Simmons man „serviert“ bekommt. Random fact: in seinen beiden schlechtesten Saisonleistungen (0 und 2 Punkte) konnte die Mannschaft sich jeweils gegen ihre Gegner durchsetzen. REBOUNDS ALS SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG Ein Grund hierfür könnte in einer der Schlüsselstatistiken für dieses Spiel liegen. Den Rebounds. Die MLP Academics waren in der Vergangenheit nicht als besonders reboundstark bekannt, arbeiten sich aber im Reboundranking (vor allem seit der Verpflichtung von Shaun Willett) Spieltag für Spieltag nach oben. Vor ihnen stehen die Dragons auf dem zweiten Platz. Mitverantwortlich hierfür ist unter anderem ein Spieler, der den Heidelbergern und insbesondere unseren Big Men in der Vergangenheit immer wieder Probleme bereitetet hat. Der erstligaerfahrene Robert Oehle, ist ein unangenehmer, sehr physisch spielender Gegner, der jedem Ball nachgeht und auch defensiv eine echte Säule der Drachen ist. Stellt er einen Block, so muss der Verteidiger gefühlt um einen Felsbrocken rumlaufen. Und wirft Simmons mal daneben, so steht Oehle parat, um den Abpraller einzusammeln. ZUKUNFTSORIENTIERTE KADERPLANUNG MIT WEITBLICK Ein weiterer Spieler mit Erstligaerfahrung ist „linke Klebe“ Adrian Breitlauch. Der gebürtige Bremer gehört zu den beständigsten Spielern der Dragons und sorgt vor allem von jenseits der Dreierlinie für viel Gefahr. Dort steht mit Jakob Knauf auch gerne mal ein Spieler, dem man vor einigen Jahren noch geraten hätte, sich einfach irgendwo in Korbnähe aufzuhalten, den Ball zu fangen und zu verwerten. #heidelbergbasketball #hdbb

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GEGNERANALYSE HEIDELBERGER ,,MARCH MADNESS" HAT BEGONNEN Denn der erst 23 jährige Knauf ist 2,10m groß. In seinen Stationen tauchen jedoch Namen wie FC Bayern Basketball oder auch die wohl beste Talentschmiede Deutschlands Alba Berlin auf. Diese haben aus dem Münsteraner einen sehr vielseitigen Spieler gemacht, der fats 40% seiner Dreipunktwürfe trifft und zudem ein gutes Auge für seine Mitspieler besitzt. Es ist jedoch seine erste ProA-Saison und seine Leistungen bisher noch sehr schwankend. Ein weiterer großer Spieler, der ebenfalls aus allen Lagen Gefahr ausstrahlt ist der Litauer Danielius Lavrinovicius, der schon in seine dritte Saison mit den Artland Dragons geht. Komplettiert wird der sehr ausgewogene und talentierte Kader durch Thorben Döding, dem Quakenbrücker Eigengewächs. Döding kam zuletzt immer besser in Fahrt und hat sich in Griffins Abwesenheit immer mehr zu einem wertvollen Spieler entwickelt. Interessant ist, dass ein Großteil der Spieler (Griffin, Döding, Oehle, Lavrinovicius) schon länger in Quakenbrück unter Vertrag steht und die Neuverpflichtungen mehrheitlich Mehrjahresverträge unterschrieben haben. Mit dieser Weitsicht hat Marius Kröger sicherlich ein Lächeln auf den Lippen, wenn er an die kommende Saison denkt. Doch auch er weiß, dass jetzt noch die Spielzeit 2020/2021 angesagt ist und der volle Fokus beider Mannschaften auf dieser besonderen englischen Woche liegt. Denn auf Platz neun machen die romerstrom Gladiators Trier nach dem Sieg gegen Spitzenreiter Jena Druck auf die letzten Playoffplätze.

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Spielstatistiken

Live-Ticker

Livestream

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TABELLE PRO A (STAND: 08.03.2021)

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KADER (STAND: 08.03.2021) MLP ACADEMICS HEIDELBERG Headcoach: Branislav Ignjatovic (SRB) Assistant Coach: Albin Mauz # 01 Sa'eed Nelson (US)

1,88 m

22

PG

# 02 Niklas Würzner

1,96 m

26

PG

# 03 Shaun Willett (US)

1,93 m

24

SF

# 05 Shyron Ely (US)

1,94 m

33

SG

# 07 Niclas Geier

1,92 m

18

SF

# 08 Jonas Ihle

1,95 m

18

PG

# 01

Zachary Ensminger

1,95 m

19

PG

# 10 Armin Trtovac

2,12 m

23

C

# 04

Thorben Döding

1,89 m

21

PG

# 11 Risto Vasiljevic

1,95 m

19

SG

# 05

37

SG

# 15 Jordan Geist (US)

1,88 m

23

SG

Chase Chandler Griffin 1,90 m (US)

# 22 Phillipp Heyden

2,06 m

32

C

# 07

Adrian Breitlauch

1,93 m

27

SG

# 33 Daniel Loh

2,05 m

25

PF

# 10

Jonas Herold

1,98 m

25

SF

# 42 Evan McGaughey (US)

2,03 m

26

PF

# 11

Gerel David Simmons (US)

1,88 m

27

SG

# 47 Albert Kuppe

1,98 m

31

SF

# 12

Leon Iduma Okpara

1,94 m

22

SG

# 15

Quadir Hassan Welton 2,04 m (US)

25

C

# 21

Marius Lau

1,95 m

20

SF

# 22

Marvin Caspar

1,90 m

18

SG

# 25

Jacob Knauf

2,10 m

23

PF

# 31

Robert Oehle

2,09 m

32

C

# 35

Dainielius Lavrinovicius (LIT)

2,05 m

22

SF

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ARTLAND DRAGONS Headcoach: Tuna Isler Assistant Coach: Julien Patrick Flomo

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ONE ON ONE SHY ELY VS. DANIELIUS LAVRINOVICIUS Position: SF Größe: 1,94 m Gewicht: 90 kg Alter: 33 Nationalität: US Im Verein seit: 24.01.2017

#5

Minuten/Spiel: 34:14 Punkte/Spiel: 17,8 Assists/Spiel: 3,3 Rebounds/Spiel: 3,2 (Saison 2019/2020)

Position: SG Größe: 2,05 m Gewicht: 98 kg Alter: 22 Nationalität: LIT Im Verein seit: 10.01.2017 Minuten/Spiel: 23:43 Punkte/Spiel: 9,4 Assists/Spiel: 1,5 Rebounds/Spiel: 4,6 (Saison 2019/2020)

#35


SAISON 2020/2021

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S Sparkasse Heidelberg

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Appack 8

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LIGANEWS ÄNDERUNG DES PLAYOFF-MODUS DER PRO-A Die BARMER 2. Basketball Bundesliga diskutierte in den letzten Wochen intensiv mit ihren Vereinen über die Auswirkungen der Pandemie auf die aktuelle Saison. Vor zwei Wochen wurde aus diesem Grund sowohl der Playoff-Modus in der ProB angepasst, die Hauptrunde der ProB um eine Woche verlängert und auch das diesjährige Aussetzen des sportlichen Abstiegs in der ProA und ProB durch die Gesellschafterversammlung beschlossen. In einer erneuten Sitzung der Bundesligisten wurden darauf aufbauend weitere Änderungen für den Saisonverlauf beider Ligen ergänzt.

QUELLE: BARMER 2.BASKETBALLBUNDESLIGA

Anstelle des bisherigen „best-of-five“-Modus, werden die Aufsteiger aus der ProA in die easyCredit Basketball Bundesliga, in der Saison 2020/2021 in einem Gruppen-PlayoffModus ausgespielt. In dem neuen Modus spielen die acht bestplatzierten Teams der Hauptrunde, in zwei Gruppen à vier Teams, im Modus jeder gegen jeden in einem Hin- und Rückspiel gegeneinander. Die Ergebnisse der 4er-Gruppen werden in jeweils einer eigenen Tabelle zusammengefasst. Für den Fall, dass der Erste und Zweite einer Gruppe die gleiche Anzahl an Wertungspunkten haben, gibt es ein Entscheidungsspiel um den Gruppensieg. Die Sieger der jeweiligen Gruppen sind die ermittelten Aufsteiger in die #wirsindheidelberg #bockaufbasketball


LIGANEWS ÄNDERUNG DES PLAYOFF-MODUS DER PRO-A easyCredit Basketball Bundesliga. In den Finalspielen wird unter den beiden Gruppensiegern und damit auch Aufsteigern der Meistertitel der ProA in einem Hinund Rückspiel ausgespielt. Liga-Geschäftsführer Christian Krings: „Nach den Änderungen im Spielmodus der ProB vor zwei Wochen, galt es für uns nun zu prüfen, wie die Hauptrunde mit den noch nachzuholenden Spielen und den anschließenden Playoffs auch in der ProA bestmöglich und mit dem geringsten Risiko für alle Beteiligten gespielt werden kann. Ich halte dabei die Anpassung des Playoff-Modus in der ProA für ebenfalls wichtig und sinnvoll. Leider sehen wir aufgrund der Corona-Pandemie eine Anpassung der Spielmodi in beiden Ligen für notwendig, um bestmöglich für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.“

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#WIRSINDHEIDELBERG #1

SA'EED NELSON

#5

SHYRON ELY

#10

ARMIN TRTOVAC #heidelbergbasketball #hdbb

#2

#3

NIKLAS WÜRZNER

SHAUN WILLETT

#7

#8

NICLAS GEIER

#11

RISTO VASILJEVIC

JONAS IHLE

#15

JORDAN GEIST #wirsindheidelberg #bockaufbasketball


#WIRSINDHEIDELBERG #22

PHILLIPP HEYDEN

#33

#42

DANIEL LOH

EVAN MCGAUGHEY

FRENKI IGNJATOVIC

ALBIN MAUZ

#47

ALBERT KUPPE

JORDAN GEIST #heidelbergbasketball #hdbb

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SPIELBERICHT EIN HARTES STÜCK ARBEIT MIT VERDIENTEM LOHN Ohne den verletzten Sa’eed Nelson gelingt den Heidelbergern der fünfte Sieg in Folge. Somit ist nun auch die Auswärtsbilanz positiv. Nach hartem Kampf gegen den erwartet schweren Gegner setzt sich letztlich die etwas glücklichere aber eben auch routiniertere Mannschaft mit 91:85 durch. Topscorer auf Seiten der Academics waren Geist (19), Heyden (18) und Willett (17 Punkte, 19 Rebounds). Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Sa’eed Nelson war Coach Frenki gezwungen von seiner gewohnten Starting Five abzurücken. An seine Stelle trat Jordan Geist, der auch gemeinsam mit Evan McGaughey das erste optische Highlight mit einem schönen Alley Oop Anspiel setzte. Nach einem offenen Schlagabtausch zu Beginn und einer 13:12 Führung der Kurpfälzer gelang es den Gastgebern sich erstmals durch einen 10:0 Lauf auf 22:13 abzusetzen. Jeder, auch teils wilde Abschluss des „Team in Green“ fand in dieser Phase sein Ziel. Grund genug, das Gesehene einmal mit seinen Jungs aufzuarbeiten, dachte sich auch der Heidelberger Coach und nahm eine Auszeit. Bis zum Viertelende konnte man den Rückstand zumindest auf 5 Punkte verkürzen. Ärgerlich, dass sich Niki Würzner zum wiederholten Mal in dieser Saison ein technisches Foul wegen Meckerns abholte, womit die Ehinger das zweite Viertel mit einem Freiwurf beginnen durften. STEPBACK-FADEAWAYS UND BUZZER BEATER Es war ersichtlich, dass der Gameplan der Academics es vorsah, die Größenvorteile unter dem Korb auszuspielen, wohingegen die Ehinger eher über ein hohes Tempo versuchten, die Defensive ihres Gegners vor Probleme zu stellen. Dies gelang ihnen aus Heidelberger Sicht leider viel zu häufig. Entweder konnten die Gastgeber durch energischen Zug zum Korb Freiräume für ihre Schützen kreieren oder aber selbst am Korb abschließen. Die beiden Guards Pagenkopf und Abrom hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 18 Punkte erzielt und erneut eine neun Punkte Führung herausgespielt. Die “jungen wilden” spielten wie zu erwarten befreit auf und versenkte #wirsindheidelberg #bockaufbasketball


SPIELBERICHT EIN HARTES STÜCK ARBEIT MIT VERDIENTEM LOHN hre Würfe weiter nach Belieben. Step-Back Fadeaways, Würfe am Mann, Buzzer Beater und Dreier aus allen Lagen. Eine wahre Augenweide, wenn man es mit den Württembergern hielt. Dominierten bei den Ehingern die Guards das Geschehen, so waren auf Heidelberger Seite bis dahin vor allem Heyden (14 Punkte) und Geist (11 Punkte, 3 Assists). Da nicht nur die Heidelberger ihre Defense in der Umkleidekabine vergessen hatten, sondern auch die Ehinger sich eher um die Offense kümmern wollten, war der Rückstand zur Halbzeit mit 48:44 noch überschaubar, gab aber zu denken. Auch in der Offensive fehlte trotz der hohen Punkteausbeute sichtlich die ordnende Hand von Point Guard Nelson. EINE ZWEITE HALBZEIT SCHLECHTEM BEGINN

MIT

DENKBAR

Die zweite Halbzeit begann denkbar ungünstig. Nachdem sich Würzner stark gegen seinen Gegenspieler durchsetzte, fand er Shy Ely an der Dreierlinie, der erfolgreich verwertete. Leider hatten die Schiedsrichter zuvor allerdings ein Offensivfoul durch Heyden abseits des Balles wahrgenommen und erkannten den Treffer ab. Die schwerwiegendere Meldung aus Heidelberger Sicht erfolgte jedoch nur wenige Augenblicke später, als Jordan Geist verletzt humpelnd vom Feld musste. Somit waren zwei Point Guard Optionen (Nelson und Geist) raus, was die Gastgeber zu nutzen wussten und sich auf 58:51 absetzten. Das soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Defensive bei Trefferquoten von 59% aus dem Zweipunktbereich und 50% Dreier weiterhin viel zu einfache Abschlüsse zuließ. ENTWARNUNG BEI GEIST Wie auch in Halbzeit eins versuchte man Phillipp Heyden immer wieder in Position zu bringen. Meistens mit Erfolg. Bis zu seiner Auswechslung im dritten Viertel konnte er bereits 18 Punkte verbuchen, schien aber wie seine Teamkollegen defensiv immer einen Schritt zu langsam, weshalb Frenki ihn auf die Bank beorderte. Beim Spielstand von #wirsindheidelberg #bockaufbasketball


SPIELBERICHT EIN HARTES STÜCK ARBEIT MIT VERDIENTEM LOHN 68:61 für die Württemberger schien das Spiel erneut deutlicher zu werden. Doch Albert Kuppe sorgte mit erfolgreichem Dreier für vorübergehende Erleichterung. Eine weitere Erleichterung wartete auf der Bank. Knapp zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels konnte Jordan Geist sehr zur Freude seines Teams wieder eingewechselt werden. Dennoch ging es mit einem 66:70 aus Sicht der MLP Academics ins letzte Viertel. In allen drei Vierteln hatte man dem Gegner hierbei mehr als 20 Punkte erlaubt. NEUES VIERTEL, ALTES SPIEL Zum wiederholten Male misslang der Start in das Viertel. Zunächst bescherte ein sehr später Foulpfiff den Ehingern zwei Freiwürfe. Als Langenfeld auch noch aus ca. acht Metern mit Ablauf der Shotclock das vorübergehende 75:66 besorgte, schien ein möglicher Sieg immer weiter in Ferne zu rücken. In der Offense gelang es aber, sich immer wieder zweite Chancen zu erarbeiten. Insbesondere Willett, der zwar häufig im Abschluss glücklos agierte, tat sich hier besonders hervor. Die Folge war der zwischenzeitliche Ausgleich fünf Minuten vor Ende. Pagenkopf konnte jedoch umgehend wieder die Führung durch schnellen Zug zum Korb herstellen. DIE ERSTE FÜHRUNG NACH LANGER ZEIT In einer solchen Phase zählt jeder Punkt. Deshalb war es besonders ärgerlich, dass drei der sechs Freiwürfe nicht ihr Ziel fanden und man weiterhin einem knappen Rückstand hinterherlief. Beim Stand von 81:82 aus Heidelberger Sicht war es dann soweit. Würzner wurde an die Linie geschickt und verwandelte leider nur den ersten seiner beiden Freiwürfe. Allerdings hatte ein Ehinger die Linie zu früh übertreten, weshalb auf Wiederholung des zweiten Freiwurfes entschieden wurde, den Würzner dann auch trocken versenkte. Die erste Führung seit einer gefühlten Ewigkeit. Der folgende Angriff der Württemberger blieb erfolglos, was Geist ermöglichte in Transition zum Korb zu ziehen. Sein Korbleger fand nicht das Ziel, doch Willett war erneut mit seinem 10. (!) Offensivrebound zur Stelle und netzte ein. Die Vorentscheidung? #wirsindheidelberg #bockaufbasketball


SPIELBERICHT EIN HARTES STÜCK ARBEIT MIT VERDIENTEM LOHN So schien es zunächst. Im nächsten Angriff versuchten die Ehinger wie so oft ihr Glück aus der Distanz. Es zeigte sich nun aber, was im Vorfeld von einigen erwartet wurde. Das Handgelenk schien nun nicht mehr so locker wie in den ersten drei Vierteln. Jordan Geist hingegen, mit all seiner Coolness, sorgte im Gegenangriff mit sehenswertem Midrange Jumper für eine fünf Punkte Führung. ‘Nun sollte also alles gelaufen sein’ dachte sich wohl der geneigte Heidelberger Zuschauer. Denn auch die beiden Freiwürfe der Gastgeber fanden ihr Ziel nicht. 26 Sekunden zu spielen und fünf Punkte Vorsprung. Doch Willett, dem bei seinen überragenden Stats auch einige Fehler unterliefen, verlor den Ball und ein Dreier durch Oshita verkürzte nochmal auf zwei Zähler. Doch die MLP Academics Heidelberg ließen sich dadurch nicht beeindrucken und brachten das Spiel letztlich mit 91:85 nach Hause und feiern damit den fünften Sieg in Folge.

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SPIELBERICHT SECHSTER SIEG IN SERIE FESTIGT 2. TABELLENPLATZ Die gute Nachricht vorweg: Sa’eed Nelson konnte nach seiner verletzungsbedingten Abwesenheit in Karlsruhe wieder seine Schuhe schnüren. Dank der intensiven Betreuung durch unser Ärzteteam um Dr. Markus Weber von der Sportopädie Heidelberg und die Physiotherapiepraxis „Karafit & Physio“ konnte Frenki also auf seinen gewohnten 12-Mann Kader zurückgreifen. In der Starting Five stand hingegen an seiner Stelle wie schon im Ehingen Spiel Jordan Geist. Getreu dem Motto: Never change a running system. Zum Spielgeschehen: die ersten Punkte für die Heidelberger markierte Phillipp Heyden in Transition nach schönem Anspiel durch Niklas Würzner. Der Ball lief in den ersten Minuten generell gut und die offenen Spieler wurden regelmäßig gefunden. Jedoch schien der Korb in den ersten Minuten aus der Distanz mal wieder wie vernagelt zu sein. Erst im vierten Anlauf gelang es dann Shyron Ely mit einem langen Dreier diesen Bann zu brechen. Denn nach weiteren erfolgreichen Dreiern, erneut durch Ely und Evan McGaughey konnte der Spielstand nach sechseinhalb Minuten auf 19:8 aus Sicht der Academics hochgeschraubt werden. Timeout Karlsruhe. Die MLP Academics ließen sich aber nicht beirren und legten direkt nach. Ely mit schönem Zug zum Korb, Pass auf Jordan Geist, der seinen Dreier mit Foul netzte und ein seltenes Vierpunktspiel erzielen konnte. Die hohe Führung gab dem Gästecoach die Möglichkeit bereits früh durchzuwechseln. Eine nachvollziehbare Entscheidung, bedenkt man den eng getackteten Spielplan der Heidelberger. So ging ein gutes erstes Viertel mit 25:12 an die Kurpfälzer. EINE NEUE HEIDELBERGER STÄRKE Die erste Belastungsprobe für Nelsons Handgelenk kam dann früh im zweiten Viertel, als er durch ein unsportliches Foul an die Linie geschickt wurde. Keiner der beiden Freiwürfe fand ihr Ziel und es war eine gewisse Verunsicherung zu erkennen. #wirsindheidelberg #bockaufbasketball


SPIELBERICHT SECHSTER SIEG IN SERIE FESTIGT 2. TABELLENPLATZ Dennoch konnte die Führung auf zunächst 12 Punkte (14. Minute) ausgebaut werden. In der Offense stockte jedoch der Motor etwas und einige Leichtsinnsfehler schlichen sich ein. Den Lions hingegen gelang es nicht aus diesem vorübergehenden Leistungsabfall der Gäste Kapital zu schlagen, weshalb der Spielstand gut fünf Minuten vor Halbzeitpause 36:20 für die Academics lautete. Nun traf auch Nelson seine Freiwürfe. Insbesondere eine neue Heidelberger Stärke, scheint der Mannschaft in diesen Tagen Stabilität zu verleihen. Die Rebounds. Wie schon in Ehingen dominierten die Academics die Bretter und sammelten fast jeden freien Rebound ein. Das Reboundduell konnte man zur Halbzeit dementsprechend mit 26:13 gewinnen. Doch auch spielerisch wurde es wieder ansehnlicher. Knapp vier Minuten vor der Halbzeit stellten Geist und Daniel Loh im Fastbreak mit einem spektakulären Alley Oop auf das zwischenzeitliche 42:20. War der Vorsprung zwischenzeitig auf 25 Punkte angewachsen, konnten die Karlsruher wiederum nach Nachlässigkeiten der Gäste auf 27:46 (19. Minute) verkürzen, was Frenki zum Anlass nahm, eine Timeout zu nehmen. In die Kabine ging es letztlich beim Spielstand von 27:48 nach schönem Buzzerbeater durch Jordan Geist. MIT TRÜGERISCHER SICHERHEIT IN DIE ZWEITE HÄLFTE? Solch hohe Führungen zur Halbzeit sind tückisch. Bereits gegen die wiha Panthers Schwenningen lag man im November zur Halbzeit mit zwanzig Punkten in Front, um das dritte viertel mit 17 Punkten zu verlieren und zwischenzeitlich sogar die Führung abzugeben. Damals konnte man die Partie noch für sich entscheiden. Wie würde es heute laufen? Die ersten Punkte zumindest erzielte Shy Ely im Fastbreak und erhöhte auf 50:27 aus Heidelberger Sicht. Den Karlsruhern war dennoch anzumerken, dass sie nochmals alles in die Wagschale werfen wollten und legten vor allem in der Verteidigung eine Schippe drauf. #wirsindheidelberg #bockaufbasketball


SPIELBERICHT SECHSTER SIEG IN SERIE FESTIGT 2. TABELLENPLATZ Insbesondere der ballführende Spieler wurde hart attackiert, was zu Ballverlusten der Gäste führte. Die Trefferquote war jedoch weiterhin unterdurchschnittlich und Offensivrebounds konnten die Lions auch keine holen, weshalb Jordan Geist mit weit offenem Dreier wieder auf +22 erhöhen konnte. DIE LÖWEN KOMMEN NICHT IN JAGDMODUS Immer wenn es schien, dass die Lions eventuell ein Comeback starten könnten, wie nach dem schön herausgespielten Dunking durch Maurice Pluskota, wurde ihnen jedoch in diesem Viertel auch ihre hohe Foulbelastung (21:10 Fouls zu dem Zeitpunkt) zum Verhängnis. Ob es ein vorzeitig eingelegter Schongang ob des Doppelspieltages oder die gefühlte Sicherheit durch die stabile Offense und die hohe Führung war, aber die Defense der Academics war nun nicht mehr präsent wie zu Beginn der Partie. Zum Ende des Viertels war der Vorsprung folglich beim Spielstand von 67:51 auf 16 Punkte geschmolzen. Der Rest des Spiels ist recht schnell erzählt. Immer wieder verkürzten die Lions auf dreizehn Punkte Rückstand, doch jedes Mal hatten die Heidelberger postwendend die Antwort parat. Insbesondere das Duo Geist/Heyden funktionierte in dieser, wenn man es so nennen mag, kritischen Phase, als würden sie schon ewig zusammenspielen. Aus einer homogenen Mannschaftsleistung jemanden herauszuheben, ist nicht immer leicht oder zielführend. Auffällig ist hingegen, dass Jordan Geist nun zweimal startete und beide Male zum Topscorer avancierte. Wer Coach Frenki kennt, weiß, was dass bedeutet…

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IMPRESSUM HERAUSGEBER MLP Academics Heidelberg Kurpfalzring 110 69123 Heidelberg Telefon: +49 (6221) 739 080 623 E-Mail: geschaeftsstelle@mlp-academics.de www.mlp-academics-heidelberg.de

TEXTE

Markus Lautenschläger

FOTOS

Stefan Schreier Thomas Disqué Andreas Gieser

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